Ohne Umwege ans Ziel. Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung S. 10 SOA: Datenübertragung mit dem Enterprise Service Bus von Oracle S.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ohne Umwege ans Ziel. Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung S. 10 SOA: Datenübertragung mit dem Enterprise Service Bus von Oracle S."

Transkript

1 news ,20 Ohne Umwege ans Ziel Oracle 11g - Direct Network File System im Praxistest S. 6 Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung S. 10 SOA: Datenübertragung mit dem Enterprise Service Bus von Oracle S. 21 Mathe-Leistungskurs für Heartbeat Hochverfügbarkeit mit Heartbeat V2 S. 14 What s new pussycat? Weiterentwicklungen von Informix S. 44

2 Suchen Sie die Lösung? Vortragsprogramm Wir laden Sie herzlich zu unserer kostenfreien Veranstaltungsreihe Treffpunkt RheinMainIT in unser Trainingszentrum Wiesbaden ein Agiles Enterprise Architecture Management (EAM) Mit Weitsicht zur Übersicht Vorstellung der Weiterentwicklungen wichtiger EAM-Metho diken und Anleitung zur Realisierung eines agilen EAM Referent: Matthias Heinl, coniatos AG SOA und Webservices Kritische Diskussion um Chancen, Risiken, Möglichkeiten und Grenzen. Wo stehen wir heute beim Thema SOA und wohin führt der Weg? Referent: Markus Fiegler, ORDIX AG Informationen und Anmeldung unter 2 Seminarprogramm 2010

3 Editorial Über den Wolken Paderborn, November 2009 Irgendwie bekommen unsere Marketingmitarbeiter das immer wieder hin: Mein Editorial ist fällig und eigentlich habe ich wegen eines kurzen Urlaubs mehr oder weniger alle Hände voll zu tun. Also schreibe ich dieses Mal über den Wolken, naja kann man gut behaupten, denn wie kann ich es beweisen? Den Fotoapparat haben wir vermutlich wieder vergessen und das Handy darf man ja nicht anmachen. Sie können es jetzt glauben oder nicht, aber ich hoffe der Pilot kommt unserem Titelthema entsprechend Ohne Umwege ans Ziel. Das hätte sich sicher auch Larry Ellison gewünscht, als er sich entschieden hat, SUN zu kaufen. Die EU Kommission will ihm aber jetzt einen Strich durch die Rechnung machen. Zuviel Datenbank Know-how sei damit bei Oracle gebündelt. Monopolistische Züge hätte das an sich. Aha, ich wusste gar nicht, dass MySQL bei SUN so einen großen Anteil ausmacht. Aber auch diese Strafe wird Ellison wie zuvor Microsoft oder Intel ohne Probleme verkraften. Seinen Marktanteil zumindest in Deutschland vergrößert Larry unablässig immer weiter, zumal die IBM als noch einziger ernst zu nehmender Konkurrent zwar technologisch anspruchsvolle Produkte (zumindest bei Informix trifft das garantiert zu) entgegen zu setzen hat, aber ein ums andere Mal springen die Kunden vom IBM Datenbankzug ab und wenden sich der roten Fraktion zu. Aber was soll das alles mit den Datenbanksystemen, mein Co-Vorstand betont es ja immer wieder: In modernen neuen Architekturen ist die Datenbank nur noch Container (einer von vielen). Wir werden sehen, ob SQL ein ähnliches Revival wiederfährt, wie den COBOL Programmierern zur Jahrtausendwende und ich werde dann doch wieder reaktiviert (oder vielleicht auch reanimiert), wenn 2037 bei Unix die Datumsgrenze erreicht wird (s. mein Editorial der News 1/1999). Verdammt lang her 1999, da habe ich darauf hingewiesen, dass ORDIX 10 Jahre alt wird. Inzwischen sind wir schon weit über volljährig und werden nächstes Jahr 20 Jahre. In der IT Branche gilt man da schon als Dinosaurier. Aber trotz Finanz- und Wirtschaftskrise geht es ORDIX gut. Das beweisen wir Ihnen auch mit unseren interessanten Artikeln in der letzten Ausgabe der ORDIX News Die Artikelthemen beschäftigen sich erst mal auch weiterhin mit Datenbanksystemen: Zweimal Oracle und Filesysteme (dnfs und NetAppFiler, DB2 Partitionierung). Daneben haben wir etwas Mathematik (Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung und Mathe-Leistungskurs für Heartbeat). Ok so richtig was für Mathematiker ist das sicher nicht, aber heute ist fast alles nur noch virtuell, so auch die Linux Kernel-based Virtual Machine, über die wir ebenfalls berichten. Also wenn der Pilot den direkten Weg genommen hat, müsste er jetzt langsam die Landung ankündigen. Deshalb wünsche ich Ihnen wieder ein geruhsames, erholsames Weihnachtsfest (lassen Sie sich nicht ob des Streites um die richtige Steuerreform irre machen. Sie sollten wissen, es bleibt immer nur bei mehr Brutto vom Netto, oder erinnern Sie sich nicht mehr an den Solidaritätszuschlag, den eine schwarz-gelbe Regierung für zwei bis drei Jahre eingeführt hat?). Auf ein weniger krisengeschütteltes 2010, für das ich Ihnen alles Gute wünsche, viel Gesundheit, viel Erfolg und dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen Herzlichst Ihr Wolfgang Kögler ORDIX News 4/2009 3

4 Inhalt Oracle 11g Direct Network File System - Ohne Umwege ans Ziel Seite 6 Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung Seite 10 Java/JEE Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung Einblick in die einzelnen Phasen der Software- Entwicklung anhand eines anschaulichen Prozessmodells Performance-Tests mit Hibernate (Teil IV): Du bist raus! Mit Hilfe der richtigen Einstellungen kann die Performance positiv beeinfl usst werden Java verbindet - ActiveMQ Einblick in die Handhabung, Konfi guration und Austausch von Nachrichten mit ActiveMQ. Betriebssysteme Open Systems SnapVault (ossv) als Sicherungs methode für das Betriebssystem Alternative Backup- und Recovery-Konzepte für Unix- und Windows-Betriebssysteme Einführung in Linux Kernel-based Virtual Machine: Neuer Stern am Virtualisierungshimmel? Vorstellung einer alternativen Virtualisierungslösung zu Xen. Open Source Hochverfügbarkeit mit Heartbeat V2 (Teil IV): Mathe-Leistungskurs für Heartbeat In diesem Teil widmen wir uns nun dem Thema Scoring, einem der wichtigsten Elemente eines Heartbeat 2 Clusters. Datenbanken 6... Oracle 11g Direct Network File System (dnfs) im Praxistest: Ohne Umwege ans Ziel Oracle liefert ab der Version 11g mit dem dnfs eine Funktion, die den Trend zur NAS-Technologie unterstützt Multidimensionales Clustering, Hash und Table Partitioning - Partitionierungsoptionen in DB2 Die DB2 Datenbank auf den Plattformen Linux, Unix und Windows bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die Inhalte von Tabellen zu partitionieren. Die drei unterstützten Konzepte werden vorgestellt Oracle auf NetApp (Teil II): Spieglein, Spieglein an der Wand... Klonen und Sicherung von Oracle Datenbanken über mehrere NetApp Filer What s new pussycat? Mit dem SQL API und interessanten SQL Erweiterungen bietet Informix auch in den Korrekturversionen zu immer wieder interessante Neuerungen. 4 ORDIX News 4/2009

5 Inhalt Mathe-Leistungskurs für Heartbeat Seite 14 Informix: What s new pussycat? Seite 44 IT-Strategie SOA (Teil V): Datenübertragung mit dem Enterprise Service Bus von Oracle Der Enterprise Service Bus (ESB) von Oracle stellt technische Weiterleitungsmöglichkeiten und Aufbereitungfunktionalitäten für die Datenübertragung zur Verfügung Aktuell 9... Larry Ratlos Jahre DOAG Mitglied ORDIX und die DOAG feiern gemeinsam Jubiläum Standards Editorial Inhalt Impressum Seminarübersicht: Dezember 2009 bis Mai 2010 Impressum Herausgeber: ORDIX AG Aktiengesellschaft für Software ent wick lung, Beratung, Schulung und Systemintegration, Paderborn Redaktion: Jens Pothmann V.i.S.d.P.: Benedikt Georgi, Wolfgang Kögler Anschrift der Redaktion: ORDIX AG Westernmauer Paderborn Tel.: Fax: Gestaltung/Layout: Jens Pothmann, Stefanie Heither-Bürger Auflage: Druck: Media-Print Informationstechnologie GmbH, Paderborn Bildnachweis: Antonis Papantoniou, istockphoto.com Kaarsten - Fotolia.com aboutpixel.de / Tafeldienst! Uwe Dreßler aboutpixel.de / Zeichnen pixdee Autoren dieser Ausgabe: Dr. Uwe Bechthold, Marius Dorlöchter, Christian Fertsch, Klaus Günther, Stefanie Heither-Bürger, Matthias Jung, Dr. Stefan Koch, Wolfgang Kögler, Ulf Papenfuß, Thomas Rohde, Michael Spoden, Alexander Zeller Copyright: ORDIX AG. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung der Artikel oder von Teilen daraus, bleiben uns vorbehalten. Kein Teil der Artikel darf ohne unsere schriftliche Genehmigung in irgendeiner Form reproduziert, insbesondere unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, verbreitet, vervielfältigt oder zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden. Haftung: Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion vom Herausgeber nicht übernommen werden. Warenzeichen: Einige der aufgeführten Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Inhaber. ORDIX ist registrierte Marke der ORDIX AG. Die Zeitschrift ORDIX News wird von der ORDIX AG an ausgewählte Kunden verteilt und kann für 2,20 Euro bestellt werden. Sie fi nden sowohl die neueste Ausgabe als auch ältere Ausgaben im Archiv der ORDIX News im Internet unter: Schauen Sie mal rein! Der Kontakt zu unseren Lesern ist uns sehr wichtig. Für An re gungen, Kritik und Anmerkungen zu den Themen, aber auch für interessante Ideen sind wir immer offen und dankbar. Wir freuen uns auf Ihr Feedback an ORDIX News 4/2009 5

6 Datenbanken Oracle 11g Direct Network File System (dnfs) im Praxistest Ohne Umwege ans Ziel Der Artikel richet sich an Datenbank-, Storage- und Netzwerkadministratoren, in deren Umfeld Oracle Instanzen auf NAS- Systemen betrieben werden. Die Entscheidung für eine Oracle Storage-Architektur fällt einem Administrator nicht leicht. In der Vergangenheit wurde in aller Regel auf Storage-Area-Network (SAN)-Technologie (Fiber Channel) gesetzt. Doch der Trend ändert sich. So findet die Technologie Network Attached Storage (NAS) zunehmend Einzug in viele IT-Abteilungen. Oracle Datenbanken, deren Speicherbereiche via NFS eingebunden werden, sind heute keine Seltenheit mehr. Auch Oracle unterstützt diesen Trend. Ab der Version 11g kann die Funktion Direct NFS (dnfs) genutzt werden. In dnfs sind Oracle-eigene NFS-Treiber bereits in der Datenbank-Software integriert, sodass z. B. mühselige Parametereinstellungen entfallen. Zudem können Perfomance-Vorteile erreicht werden. Oracle und NFS Um eine Oracle Datenbank per NFS zu betreiben, mussten bis zur Version 10g die jeweiligen Devices über die entsprechenden NFS-Treiber des Betriebssystems eingebunden werden. Da es sich bei NFS um ein generell verfügbares und genutztes Protokoll für unterschiedliche Anwendungen handelt, ist es verständlich, dass es nicht für den Betrieb einer Oracle Instanz optimiert wurde. Daher wurde in der Vergangenheit großes Augenmerk auf die Auswahl und Konfiguration der NFS Mount-Optionen gelegt. Viele Storage-Anbieter haben aus diesem Grund Best-Practice- Guides für die Anbindung ihrer Systeme veröffentlicht, z. B. die Firma NetApp für Oracle Single Instances unter Linux [1]. Um diese Anleitung nutzen zu können, benötigen Sie einen Account für das NetApp-Supportportal. Oracle Direct NFS (dnfs) Mit der Oracle Version 11g wurden nun eigene NFS-Treiber in die Datenbank-Software integriert. Dies erspart dem Administrator die Auswahl und Einstellung der NFS-Parameter. Darüber hinaus bietet die Integration auch Performance-Vorteile. Fordert eine Oracle Instanz die Daten eines NFS-Devices an, so sind Kontextwechsel zwischen dem Benutzerund Kern-Modus die Folge. Diese Wechsel kosten Zeit. Natürlich resultieren daraus auch Schreibaktionen auf ein NFS-Device in diesen Kontextwechseln. Diese entfallen, wenn die Datenbank selbst die Verwaltung über die I/O- Operationen übernimmt (siehe Abbildung 1). Zusätzlich umgehen die Oracle Treiber den Betriebssystem-Cache für NFS I/O-Operationen. Bis dato wurden Oracle Daten oftmals 6 ORDIX News 4/2009

7 Datenbanken im Cache des Betriebssystems und in der bereitgestellten System Global Area (SGA) der Instanz gehalten. Die daraus resultierenden Kopieraktionen zwischen diesen beiden Speicherbereichen belasteten neben dem Hauptspeicher des Servers auch die CPU. NFS = need for speed? Was bringt dnfs in der Praxis? Im Internet sind zum Thema Performance-Optimierung einige Erfahrungsberichte zu fi nden (z. B. von der Firma Oracle [2]). Eine wesentliche Grundaussage aus diesen Reports ist, dass dnfs wesentlich besser skaliert als das betriebssystemeigene NFS, wenn eine Kanalbündelung genutzt wird (ab 2 Kanälen). Wird lediglich ein Kanal vom Server zum Filer genutzt, bietet dnfs keinen Vorteil gegenüber der Betriebssystemvariante. Es bietet allerdings auch keinen Nachteil. Insofern lohnt sich der Einsatz von dnfs auch hier, da die Komplexität der Administration deutlich reduziert wird. Fehlerquellen bei der Auswahl der Mount-Optionen werden vermieden. Server USER TIME ORACLE <= 10g SYS TIME NFS NAS Server USER TIME ORACLE 11g dnfs NAS Abb. 1: NFS und dnfs im Vergleich. Oracle übernimmt die Herrschaft über die NFS-Mounts. Die Kontextwechsel entfallen, die Performance steigt. NFS und Windows Da die NFS-Treiber nun Bestandteil der Datenbank sind, können auch Oracle Instanzen unter Windows via NFS auf NAS- Devices zugreifen. Ein weiterer Vorteil, der sich aus Sicht eines Administrators ergibt, ist die Tatsache, dass für alle Plattformen die NFS-Komponenten vom selben Hersteller kommen wie die Datenbank-Software. Dies erleichtert im Fehlerfall die Kommunikation und beschleunigt die Fehlerbeseitigung, da von nun an nicht mehr zwischen Betriebssystem- und Datenbankhersteller vermittelt werden muss. shell> cd $ORACLE_HOME/lib shell> mv libodm11.so libodm11.so_old shell> ln -s libnfsodm11.so libodm11.so Abb. 2. dnfs einrichten. server: MeinFiler.ordix.de path: path: export: /vol/oradata11g mount: /oracle/ora11g/data export: /vol/oralog11g mount: /oracle/ora11g/log export: /vol/oraarch11g mount: /oracle/ora11g/arch dnfs einrichten Die Einrichtung von dnfs ist relativ einfach. Zunächst wird die Standard-Bibliothek ODM (Oracle Disk Manager) gegen den dnfs- Treiber getauscht (siehe Abbildung 2). Zusätzlich müssen die Mount-Anweisungen in einer eigenen Konfi gurationsdatei (ähnlich der (v)fstab bei Linux/Solaris) bereitgestellt werden. Diese Datei wird per Default in den folgenden Pfaden gesucht: $ORACLE_HOME/dbs/orafstab /etc/orafstab /etc/mtab Abb. 3: Die orafstab liefert der Instanz die Informationen, welches Device von welchem Server einzubinden ist. ORAFSTAB Damit die Instanz darüber informiert ist, welches Device von welchem Server einzubinden ist, sind die entsprechenden Informationen in der orafstab zu hinterlegen (siehe Abbildung 3). Bevor die Instanz gestartet wird, sind die Devices per Hand konventionell über die Betriebssystem-Treiber einzubinden. Beim ORDIX News 4/2009 7

8 Datenbanken 1* select SVRNAME, DIRNAME from v$dnfs_servers SQL> / SVRNAME DIRNAME /vol/oradata11g /vol/oralog11g SQL> alter system archive log current; System altered. SQL> select SVRNAME, DIRNAME from v$dnfs_servers 2 / SVRNAME DIRNAME /vol/oradata11g /vol/oralog11g /vol/oraarch11g Abb. 4: View v$dnfs_server. select filename, nfs_read, nfs_write from v$dnfs_stats a, v$dnfs_files b where a.pnum=b.pnum SQL> / FILENAME NFS_READ NFS_WRITE /oracle/ora11g/data/control01.ctl /oracle/ora11g/log/control02.ctl /oracle/ora11g/data/system01.dbf /oracle/ora11g/data/sysaux01.dbf /oracle/ora11g/data/undotbs01.dbf /oracle/ora11g/data/users01.dbf /oracle/ora11g/data/temp01.dbf /oracle/ora11g/log/redo01.log /oracle/ora11g/log/redo02.log Abb. 5: NFS Statistiken. Glossar Device NAS NFS Mount(en) Link Im eigentlichen Sinne ein Endgerät; hier physikalischer Speicherplatz der von einem Storagesystem bereitgestellt wird. Network Attached Storage; Dateiserver, die ihre Speicherkapazität anderen Systemen über Netzwerkprotokolle zur Verfügung stellen. Network Files System; Ein Protokoll, das den Zugriff von Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Einhängen eines Dateisystems unterhalb eines bestimmten Pfades/ Verzeichnisses (Mountpoint). [1] Whitepaper Database Performance with NAS: Optimizing Oracle on NFS : [2] Whitepaper Oracle Database 11g Direct NFS Client : [3] Oracle auf NetApp: Welche Vorteile bietet der Einsatz von NFS Starten der Instanz übernimmt dann Oracle mittels des dnfs-clients die Kontrolle über die entsprechenden Devices. Die eingestellten Mount-Optionen (z. B. aus der /etc/fstab) spielen dann keine Rolle mehr für die weitere Kommunikation. Aktuell können bis zu vier Pfade parallel konfiguriert werden. Im Beispiel in Abbildung 3 sind es lediglich zwei. Dies erhöht den Datendurchsatz (Load Balancing) und gewähr leistet eine höhere Verfügbarkeit, falls eine der Verbindungen ausfällt. NFS-Kontrolle Um sich zu vergewissern, ob der dnfs- Client seine Arbeit auch zufriedenstellend erledigt, stellt Oracle vier Systemsichten zur Verfügung: v$dnfs_servers: Welche Filer sind per NFS angebunden? v$dnfs_files: Welche Dateien sind aktuell geöffnet? v$dnfs_channels: Über welchen Pfad werden die Server erreicht? v$dnfs_stats: Performance-Kennzahlen Interessant ist die Tatsache, dass dnfs erst dann die Kontrolle über Devices übernimmt, wenn sie benötigt werden. Das erste SELECT-Statement (siehe Abbildung 4) zeigt den Zustand direkt nach dem Start der Instanz. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch keine archivierten Redo-Logs in das dafür zuständige File-System geschrieben. Nachdem ein Archiv erzwungen wurde, kontrolliert die Instanz auch das für die Archive zuständige Volume (siehe zweites SELECT-Statement in Abbildung 4). Die Statistik in Abbildung 5 zeigt, wie oft auf welche Datei lesend oder schreibend zugegriffen wurde. Fazit dnfs ist einfach zu konfigurieren und unproblematisch im Einsatz. Sicher wird diese Technologie mit dem anhaltenden Trend von NAS- Storage für Oracle Datenbanken und dem zunehmenden Verbreitungsgrad der Version 11g immer mehr Beachtung finden. Matthias Jung 8 ORDIX News 4/2009

9 Aktuell Larry Ratlos Larry bereitet sich auf den Java-Einsteigerkurs vor Beim Rätsel aus der letzten ORDIX News konnte Larry niemand weiterhelfen. Daher musste er sich dieses Mal selbst helfen. Die Lösung für sein Excel-Problem finden Sie am Ende dieses Textes. Heute steht Larry vor einer neuen Herausforderung. Sein Abteilungsleiter Bruus will ihn zu einem Java-Einsteigerkurs schicken. Larry ist aber der Ansicht, dass er direkt den Aufbaukurs machen kann, weil er vor einigen Jahren bereits einen Einsteigerkurs besucht hat. Bruus ist skeptisch und stellt Larrys Java-Wissen auf eine Probe, um herauszufinden, welches Seminar das richtige ist. Bruus testet Larry Larry soll nun anhand einer Multiple-Choice- Aufgabe (siehe Abbildung 1) die richtigen Lösungen fi nden. Hierzu hat er folgende mögliche Antworten (siehe Abbildung 2). Mehrfachnennungen sind möglich. Können Sie Larry helfen? Schicken Sie Larry einfach die richtigen Lösungen und helfen Sie ihm den Einsteiger kurs zu überspringen und direkt am Aufbaukurs teilzunehmen. Auf Ihren Lösungsvorschlag freut sich Larry bis zum 14. Dezember 2010 an Wenn Sie Larry helfen, revanchiert er sich mit einem netten Weihnachtspräsent. 1. public class WahrOderFalsch { 2. public static void main(string[] args) { 3. boolean b1 = true; 4. boolean b2 = false; 5. System.out.print(!false ^ false); 6. System.out.print(" " + (!b1 & (b2 = true))); 7. System.out.println(" " + (b2 ^ b1)); 8. } 9. } Abb. 1: Test-Code für Larry. Was ist wahr? a) Zeile 5 liefert true. b) Zeile 5 liefert false. c) Zeile 6 liefert true. d) Zeile 6 liefert false. e) Zeile 7 liefert true. f) Zeile 7 liefert false. Abb. 2: Lösungsmöglichkeiten. Hier sind mehrere Antworten möglich. Lösung 1 der Aufgabe aus 3/2009 Eine weitere Lösung fi nden Sie im Internet unter unload to larry_sql.csv delimiter ';' select projektnummer, '"' REPLACE(bemerkungstext, ';', ',') '"', datumstart, EXTEND(zeitstart, hour to minute), datumende, EXTEND(zeitende, hour to minute), aufwand_in_std, EXTEND(datumende, year to minute) - EXTEND(datumstart, year to minute) + EXTEND(zeitende, year to minute) - EXTEND(zeitstart, year to minute), stundentyp from zeiterfassung where datumstart between ' ' and TO_DATE(' ', '%d.%m.%y') + 1 UNITS MONTH - 1 UNITS DAY and personalnummer = 1 order by datumstart, zeitstart, zeitende, stundentyp; Dabei muss man aufpassen, dass kein ';' in den Char-Feldern vorkommt, dies wird durch den REPLACE (das Semikolon ';' wird durch Komma ',' ersetzt) gewährleistet. ORDIX News 4/2009 9

10 Java/JEE Java Best Practice (Teil V) Das kleine Einmaleins der Software-Entwicklung Dieser Artikel richtet sich an Software-Entwickler, Architekten und technische Projektleiter. Eine Software-Entwicklung ist dann gelungen, wenn sie Programme hervorbringt, die den Anforderungen entsprechen. Technische Zutaten, wie eine klare Architektur oder sprechender Code, sind notwendig, aber nicht hinreichend für den Erfolg. Der Prozess der Software-Entwicklung muss sicherstellen, dass auch die gewünschte Software hergestellt wird. Java Best Practice Phasen der Software-Entwicklung Die Erstellung einer Software beginnt mit der Idee und endet mit der Lieferung des Produkts. Dieser Prozess kann in mehrere Phasen aufgeteilt werden. So genannte Vorgehensmodelle definieren die Aufgaben und Reihenfolgen solcher Phasen. Abbildung 1 zeigt ein schlankes Vorgehensmodell. Siehe hierzu auch Tipp 1 in Abbildung 2. Bei diesem Vorgehensmodell handelt es sich um ein klassisches Wasserfall-Modell: Nachdem eine Phase wie beispielsweise das Grobkonzept abgeschlossen ist, fängt die nächste Phase, hier die Machbarkeitsstudie an. In der Realität gibt es Wechselwirkungen zwischen den Phasen, die durch rückwärtsgerichtete Pfeile dargestellt sind (siehe Abbildung 1). Erkenntnisse, die in einer Phase gewonnen werden, können sich auf Aspekte einer Vorgängerphase auswirken. Wird beispielsweise in der Machbarkeitsstudie herausgefunden, dass eine komplexe Datenverarbeitung bei der geforderten Transaktionsrate nicht realisierbar ist, so ist zu prüfen, ob diese Art der Verarbeitung für die Software unabdingbar ist. Wechselwirkungen dieser Art müssen die Ausnahme bleiben. Veränderungen an den Ergebnissen der vorangegangenen Phasen stellen die Grundlagen für die Folgephasen in Frage! Siehe hierzu auch Tipp 2 in Abbildung 2. Grobkonzept Im Grobkonzept wird die Zielsetzung der Software definiert. Beachten Sie hierzu auch Tipp 3 (siehe Abbildung 2). Folgende Fragen sind in dieser Phase zu beantworten: 10 ORDIX News 4/2009

11 Java/JEE Was sind die wesentlichen, was die weniger wichtigen Ziele der Software? Welche Anwendungsfälle werden von der Software unterstützt? Welche Schnittstellen gibt es zu Partnersystemen? Wie wird die Software bedient? Wer muss sie benutzen? Darüber hinaus wird es weitere Fragestellungen geben, die von der Art der Software abhängen. Für eine Server-Anwendung sind oftmals folgende Fragen zu klären: Welcher Datendurchsatz muss von der Software verarbeitet werden? Welche Datenmengen sind von der Software zu verwalten? Grobkonzept Idee Machbarkeitsstudie Fachkonzept Software-Architektur Definition DV-Konzeption Abbruch des Vorhabens Das Ergebnis dieser Phase ist ein Dokument, das von Anforderungs- und Entwicklungsseite akzeptiert werden muss. Test Entwicklung Machbarkeitsstudie Die zentralen Fragen der Machbarkeits studie sind: Mit welchen technischen Mitteln und Methoden ist die Software zu erstellen? Gibt es Zweifel, ob die Anforderungen erfüllbar sind? Abnahme Software auslieferbar Beispiel: Bei einer Client-Server-Anwendung werden Bilder übermittelt. Der Benutzer soll in der Lage sein, ein Bild pro Sekunde auszuwählen. Es wird mit bis zu 50 gleichzeitigen Benutzern gerechnet. Nun stellt sich die Frage, ob beide Anforderungen erfüllt werden können. Die Machbarkeitsstudie identifiziert technisch kritische Anforderungen und prüft, ob diese mit vertretbarem Aufwand erfüllbar sind. Für Server-Systeme sind für diese Bewertung beispielsweise folgende Informationen wichtig: In welcher Form werden die Schnittstellen zu Partnersystemen angebunden? Als Web-Service, mit Hilfe einer Message Queue oder über Remote-Method- Invocation? Wie groß ist der zu erwartende Datenstrom über die Schnittstellen? Wie viele Transaktionen pro Sekunde werden von der Anwendung gefordert? Wie viele parallele Anfragen gibt es an das System? Welche Antwortzeiten sind gefordert? Diesen technischen Anforderungen ist ein technisches Architekturkonzept gegenüber- Abb. 1: Phasen der Software-Entwicklung. Tipp 1: Ist ein Vorgehensmodell vorgeschrieben oder wird es üblicherweise verwendet, so nutzen Sie es. Gibt es keine Vorgaben, vereinbaren Sie zu Beginn der Entwicklung ein Vorgehensmodell. Tipp 2: Beziehen Sie die Fachabteilung in den Entwicklungsprozess durch regelmäßige Status-Meetings ein. Kommunizieren Sie die bislang gewonnenen Ergebnisse. Stellen Sie alle Informationen in Beziehung zu den Anforderungen. Tipp 3: Obwohl die entscheidenden Informationen von der Fachabteilung beigesteuert werden, ist die Unterstützung von technischer Seite in einer möglichst frühen Projektphase sinnvoll, damit auch technisch relevante Informationen erarbeitet werden. Tipp 4: Verwenden Sie möglichst Standardkomponenten. Durch Erfahrungswerte ist es möglich, im Voraus zu beurteilen, ob die Anforderungen erfüllbar sind. Tipp 5: Wenn ein Entwicklungsprojekt aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, so ist der Abschluss der Machbarkeitsstudie der geeignete Zeitpunkt. Tipp 6: Verwenden Sie zur Beschreibung der Datenverarbeitung UML-Diagramme. Sie sind leicht verständlich und stellen eine hervorragende Diskussionsgrundlage dar. Tipp 7: Mit Ausnahme der Implementierungs-Vorschrift sollte auch das technische Konzept allgemein verständlich sein. Insbesondere sollte der Auftraggeber in der Lage sein, das technische Konzept gegen die Anforderungen zu prüfen. Abb. 2: Tipps zur Software-Entwicklung.! ORDIX News 4/

12 Java/JEE zustellen. Bestehen Zweifel an der Erfüllbarkeit von technischen Forderungen, muss ein Prototyp implementiert werden, um die Frage zu klären. Siehe Tipp 4 in Abbildung 2. Neben der technischen Realisierbarkeit dürfen folgende Fragen nicht vernachlässigt werden (Siehe hierzu auch Tipp 5 in Abbildung 2): Wie hoch sind die zu erwartenden Realisierungskosten und -zeiten? Welche Hardware-Kosten entstehen? Welche Risiken können durch den Prototypen nicht behoben werden? Fachkonzeption Das Fachkonzept beinhaltet alle fachlichen Informationen, die für den Prozess der Datenverarbeitung erforderlich sind. Dieses Konzept wird genauso wie die spätere Entwicklung durch Anwendungsfälle strukturiert. Beschrieben wird, welcher Vorgang durch die Software wie unterstützt wird. Das Buchen einer Reiseveranstaltung könnte so ein Anwendungsfall sein. Das Drucken der Rechnung ein zweiter, das Stornieren ein dritter usw. Anwendungsfälle können in Textform beschrieben werden (Siehe hierzu auch Tipp 6 in Abbildung 2). Wer löst den Anwendungsfall aus? Welche Voraussetzungen gibt es? Welche Daten werden wie verarbeitet? Welcher Zustand ist nach dem Anwendungsfall erreicht? Außer den Anwendungsfällen ist Folgendes zusätzlich zu erarbeiten: Spezifikation der Systemschnittstellen Ein Domain-Modell, das die fachlichen Objekte (Kunde, Auftrag, Bestellung) mit ihren Attributen identifiziert Ein fachliches Datenmodell Die Datenmenge, die in den Phasen der Fachkonzeption und der DV-Konzeption gesammelt werden, ist enorm. Die Strukturierung dieser Informationen stellt eine Herausforderung dar. Bei kleineren Projekten wird es ausreichen, ein UML-Werkzeug einzusetzen, um die Anwendungsfälle aufzunehmen und die zugehörigen Aktivitäts- und Zustandsdiagramme unterzuordnen. In das Textdokument werden die Diagramme eingebettet und beschrieben. Definition der Software-Architektur Die Definition der Software-Architektur ist an dieser Stelle sinnvoll, um eine Arbeitshypothese für die DV-Konzeption zu haben. Es sind in dieser Phase bereits die wesentlichen Komponenten zu definieren und ihr Gebrauch durch technische Konzepte festzuhalten. Durch diese Vorgaben ist erst eine sinnvolle Beschreibung im DV-Konzept möglich. Ein typisches Beispiel ist der interne Anwendungsfall, dass ein Domain-Objekt in der Datenbank abzulegen ist. Wenn im technischen Konzept geklärt ist, auf welche Weise Domain-Objekte abgelegt werden, so reduziert sich die Beschreibung dieses Vorgangs im DV-Konzept darauf: Das Objekt XYZ ist, wie im technischen Konzept Persistenz beschrieben, zu speichern. Das Ziel muss es sein, für alle technischen Vorgänge technische Konzepte zu entwickeln, wie die Übernahme der Daten aus der Schnittstelle, Art der Validierung, Objekte laden, ändern und speichern. Diese beschreiben den Gebrauch der zugrunde liegenden Komponenten an zentraler Stelle und stellen so eine Funktionalität zur Verfügung, die im Fachkonzept bereits verwendet wird. Die Beschreibung der technischen Konzepte hat zwei Seiten: Eine Anleitung für die Implementierung und eine Beschreibung der Vorgänge, die mit Hilfe dieses Konzepts ausgeführt werden können. Siehe hierzu auch Tipp 7 in Abbildung 2. Während der DV-Konzeptionsphase werden gewiss Ergänzungen zur Software-Architektur notwendig sein, so dass diese beiden Phasen nicht einfach zu trennen sind. DV-Konzeption Die DV-Konzeption überführt die fachlichen Anwendungsfälle in technische Anwendungsfälle. Dabei lassen sich äußere und interne Anwendungsfälle unterscheiden. Äußere Anwendungsfälle sind einem fachlichen Anwendungsfall zugeordnet. Diese Zuordnung stellt eine wichtige Information in der Dokumentation dar. Die Beschreibung des äußeren Anwendungsfalls muss bereits alle technischen Aspekte berücksichtigen. Beispiel: Äußerer Anwendungsfall Reservierung bestätigen. Voraussetzung für diesen Anwendungsfall ist, dass ein Reservierungsdatensatz in der Datenbank abgelegt ist. Dieses wiederum setzt den Datenabgleich des Reservierungssystems mit dem Buchungssystem voraus. Interne Anwendungsfälle erfüllen eine abgeschlossene Aufgabe. Durch ihre Parametrisierung sind sie oft in mehreren äußeren Anwen- 12 ORDIX News 4/2009

13 Java/JEE dungsfällen zu verwenden. Sie verwenden die Funktionalitäten der technischen Konzepte, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Vorsicht! Technische Konzepte haben ihre Grenzen. Beispielsweise sind Massendaten nicht sinnvoll mit einem objekt-relationalen-mapping zu verarbeiten: Hier helfen SQL-Statements oder DB-Prozeduren aus der Performance-Klemme. Die Beurteilung, welches technische Konzept sinnvoll in einem Anwendungsfall eingesetzt werden kann, erfordert technische und fachliche Kenntnisse. Die Beschreibung des DV-Konzepts muss vollständig sein: Einerseits stellt es die (manchmal einzige) Informationsquelle der Entwicklung dar. Andererseits verhindert die Vollständigkeit, dass der Anwendungsfall und hier passiert ein Wunder von den Entwicklern umzusetzen ist. Neben der technischen Spezifikation der Anwendungsfälle gibt es weitere Ergebnisse dieser Phase. Bei einer Server-Entwicklung müssen beispielsweise eine technische Datenbankmodellierung sowie die technische Spezifikation der Domain-Objekte entwickelt werden. Entwicklung In dieser Phase werden die technischen Konzepte und die Anwendungsfälle umgesetzt. Folgende Regeln können nützlich sein: Die Arbeitspakete sollten anhand der Anwendungsfälle ausgeführt werden: So kann der Fertigstellungsgrad der Software über die Anzahl der realisierten Anwendungsfälle angegeben werden. Risikoreiche Anwendungsfälle sollten als erstes realisiert werden. Es sollte kein Code entwickelt werden, der noch nicht gebraucht wird: Häufig wird der Code nämlich überhaupt nicht gebraucht. Verweise in der Programmdokumentation auf das DV-Konzept und die technischen Konzepte sollten nicht fehlen. Modultests sind für selbstentwickelte Komponenten und für die implementierte Geschäftslogik zu erstellen. Auf einen kombinierten Test kann i. A. verzichtet werden. Was nicht auf Modulebene getestet werden kann, sollte nicht implementiert werden: Fehler, die erst beim Systemtest zu Tage treten, sind sehr aufwändig zu konfigurieren. Test Die Testphase besteht aus der Testkonzeption und der Durchführung dieser Tests. Getestet wird die Gesamtfunktionalität, es handelt sich also um Systemtests. Die Testkonzeption kann und sollte parallel zur Entwicklung ausgeführt werden. Durch das Fachkonzept liegen die fachlichen Informationen vor, was getestet werden soll. Aus dem DV-Konzept ist direkt ersichtlich, über welche Schnittstellen der Test möglich ist. Hilfreich ist die Synchronisierung von Entwicklung und Tests. Sind Anwendungsfälle implementiert, so sollten diese zeitnah systemgetestet werden. Fehler werden so schneller gefunden, Folgefehler werden vermieden. Optimal ist es, wenn auch die Systemtests automatisiert werden. So kann der Zustand der Software auf Knopfdruck überprüft werden. Abnahme Die Abnahme ist eine Aktivität des Kunden. Oftmals wird vereinbart, dass die Entwicklung diese Phase unterstützen soll. Die enge Kooperation hilft beim Umgang (Installation, Konfiguration) mit der neuen Software. Eigenschaften der Software lassen sich von Fehlern unterscheiden, auftretende Fehler gemeinsam klassifizieren und deren Behebung vereinbaren. Und danach? Nach der erfolgreichen Abnahme ist die Entwicklung häufig noch nicht abgeschlossen. Es schließen sich oft Phasen der Fehlerbehebung sowie der Wartung (Concession Clearing) oder einer Weiterentwicklung an. Für die Fehlerbehebung und die Wartung ist ein Trouble-Ticket-System sinnvoll, damit Fehler oder Anforderungen nicht vergessen werden. Eine Weiterentwicklung sollte erneut in den dargestellten Phasen durchgeführt werden. Fazit Das vorgestellte Prozessmodell hilft, die fachlichen Anforderungen der Software nicht aus den Augen zu verlieren. Darüber hinaus wird es damit möglich, den Projektfortschritt einfacher zu beurteilen. Gemäß unserem Leitmotiv Best-Practice unterstützen wir Sie gern in allen Phasen Ihres Projekts. Dr. Stefan Koch Teil IV: Teil V: Teil VI:... Ausnahmen sind die Regel Das kleine 1x1 der Software-Entwicklung Data-Access-Objects Java Best Practice ORDIX News 4/

14 Open Source Hochverfügbarkeit mit Heartbeat Version 2 (Teil IV) Mathe-Leistungskurs für Heartbeat Dieser Artikel wendet sich an erfahrene Linux/Unix- Adminis tratoren, die sich mit Cluster lösungen auseinandersetzen. In vorherigen Ausgaben der ORDIX News haben wir die Artikelreihe zu Heartbeat 2 [1] anhand eines Kundeneinsatzes begonnen. Bei diesem Einsatz wurden auch OCF-Cluster Start/Stop-Skripte implementiert, die bereits im letzten Teil dieser Reihe [2] genauer beleuchtet wurden. In diesem Teil widmen wir uns nun dem Thema Scoring, was eines der wichtigsten Elemente eines Heartbeat 2 Clusters darstellt. Für den Administrator meist im Verborgenen, bestimmt der Cluster durch Zählen von Punkten, auf welchem Knoten Ressourcen gestartet werden dürfen oder auch nicht. Dieses Zählen kann über Leben oder Tod des Clusters entscheiden. Mathematik von Anfang an In Cluster-Umgebungen werden Dienste häufig auf bestimmte Knoten innerhalb des Clusters verteilt. Hierfür gibt es verschiedene Gründe wie beispielsweise Optimalere Ausnutzung der Ressourcen Stärkere Be-/Entlastung bestimmter Knoten Zur Information des Administrators, wo welcher Dienst gerade läuft Bei Heartbeat 2 wird mit Zahlenwerten (Scores) bestimmt, auf welchem Knoten eine Ressource gestartet oder möglicherweise ein Failover auf einen besseren Knoten durchgeführt wird. Die Zahlenbereiche wurden von den Entwicklern zwischen -Unendlich (-INFINITY) und +Unendlich (+INFINITY) festgelegt. Der Zahlenwert, der sich in aktuellen Implementierungen hinter +/-Unendlich verbirgt, ist +/ Versucht man einer Ressource einen Wert größer als Unendlich zuzuweisen, nimmt der Cluster für diese Ressource automatisch Unendlich als Wert an. Ressourcen mit negativem Score auf einem Knoten haben immer die Tendenz, einen Failover auf einen besseren Knoten zu machen. Eine Ressource mit einem positiven Wert fühlt sich auf dem Knoten, auf dem sie gerade läuft, wohl. Der Wert 0 veranlasst den Cluster, selbst zu entscheiden, wo er welche Ressource platziert. Hierbei kann es passieren, dass der Dienst auch mal nicht auf dem- 14 ORDIX News 4/2009

15 Open Source selben Knoten läuft wie die dazugehörige IP-Adresse. Abbildung 1 zeigt die von den Entwicklern festgelegten Definitionen mit Beispielen. Diese Definitionen werden später erläutert. Der Cluster macht, was er will Unter Heartbeat Version 1 gab es in der globalen Konfigurationsdatei /etc/ha.d/ha.cf einen Eintrag namens auto_failback. Diesem konnten die Werte on/off als Wert zugewiesen werden. War dieser Wert auf on gestellt und der Knoten, auf dem eine Ressource lief, wurde heruntergefahren, so hat die Ressource, nachdem der Knoten wieder gestartet war, automatisch einen Failover auf den ursprünglichen Knoten durchgeführt. Dieses Verhalten konnte nur global festgelegt werden und galt dann für alle Cluster-Ressourcen oder bei auto_failback off für keine Ressource. Konfiguriert man Heartbeat in der Version 2, wird dieser Schalter unabhängig vom Wert komplett ignoriert. Automatische Failbacks von Ressourcen werden ab der Version 2 in der XML-Konfiguration des CIB (Cluster Information Base) gesteuert. Diese Steuerung kann entweder global für alle Ressourcen oder aber für jede Ressource separat konfiguriert werden. Das Attribut default-resource-stickiness wurde hierfür definiert und ist von Haus aus mit dem Wert 0 versehen; Der Cluster entscheidet also selbst über die Positionierung der Ressourcen innerhalb des Clusters, was gegebenenfalls auch ein Failback auf einen gerade gestarteten Knoten bedeuten kann. Mit der GUI zur Konfiguration oder dem Befehl crm_attribute -G -n "defaultresource-stickiness" kann der Wert ausgelesen werden. Eine Veränderung kann mit der GUI oder dem Befehl crm_attribute -n "default-resource-stickiness" -v 1000 vorgenommen werden. In diesem Beispiel wird der Wert in den globalen Einstellungen für alle Ressourcen auf 1000 gesetzt, so dass diese dazu neigen, sich auf dem gerade laufenden Cluster-Knoten wohlzufühlen und im Normalfall keinen automatischen Failover durchzuführen. Ressource du musst weichen Es gibt noch zwei weitere Operanden, die den Level beim Rechnen noch etwas dynamischer gestalten. Zum einen haben die Entwickler ein weiteres Attribut in der CIB definiert: default-resource-failure-stickiness. Das Attribut besitzt standardmäßig den Wert Zahlenwert + INFINITY = INFINITY INFINITY = INFINITY Zahlenwert - INFINITY = -INFINITY INFINITY = -INFINITY INFINITY - INFINITY = -INFINITY Abb. 1: Festgelegte, mathematische Definitionen unter Heartbeat 2. <resources> <primitive id="resource_apache" class="lsb" type="apache2" provider="heartbeat"> <meta_attributes id="resource_apache_meta_attrs"> <attributes> <nvpair id="resource_apache_metaattr_target_role" name="target_role" value="started"/> <nvpair id="resource_apache_metaattr_resource_stickiness" name="resource_stickiness" value="1000"/> <nvpair id="resource_apache_metaattr_resource_failure_ stickiness" name="resource_failure_stickiness" value="-334"/> </attributes> </meta_attributes> <operations> <op id="apache_monitor" name="monitor" interval="15" timeout="15" start_delay="15" disabled="false" role="started"/> </operations> </primitive> </resources> Abb. 2: Konfiguration einer Ressource mit Stickiness-Werten. Resource Score Node Stickiness #Fail Fail-Stickiness resource_apache 0 sles resource_apache 0 sles resource_apache 666 sles Abb. 3: Ausgabe des Shell-Skriptes showscores.sh. 0 und kann sowohl global als auch pro Ressource festgelegt werden. Zum anderen gib es einen Fehlerzähler in den Eigenschaften jeder Ressource, in dem der Heartbeat Cluster für jede fehlgeschlagene Aktion auf dem aktuellen Knoten den Zähler um eins addiert. In Abbildung 2 finden Sie ein Beispiel mit einem Apache Cluster für die Verwendung dieser Attribute. Das verwendete Start/Stop-Skript ist das normale LSB-Skript unter /etc/init.d. Der Apache wird sofort gestartet (target_role), das Attribut resource_stickiness für diese Ressource wurde auf 1000 gesetzt, das Attribut resource_failure_stickiness auf Konfiguriert man die klebrigen (sticky) Einstellungen auf der Ressourcenebene, entfällt das Wort default im Attributnamen. Mit diesen vorgenommenen Einstellungen erreicht man nun Folgendes: Wird der Apache auf ORDIX News 4/

16 Open Source <constraints> <rsc_location id="location_apache_sles1" rsc="resource_apache"> <rule id="prefered_location_apache_sles1" score="2000"> <expression attribute="#uname" id="exp_location_apache_sles1" operation="eq" value="sles1"/> </rule> </rsc_location> <rsc_location id="location_apache_sles2" rsc="resource_apache"> <rule id="prefered_location_apache_sles2" score="3000"> <expression attribute="#uname" id="exp_location_apache_sles2" operation="eq" value="sles2"/> </rule> </rsc_location> <rsc_location id="location_apache_sles3" rsc="resource_apache"> <rule id="prefered_location_apache_sles3" score="-infinity"> <expression attribute="#uname" id="exp_location_apache_sles3" operation="eq" value="sles3"/> </rule> </rsc_location> </constraints> Abb. 4: Location-Regel zur Bestimmung, wo eine Ressource laufen darf. einem Knoten gestartet, fühlt sich dieser mit dem Score 1000 pudelwohl. Stellt der Cluster beim Monitoring fest, das Apache nicht mehr läuft, startet er ihn auf dem gleichen Knoten erneut. Gleichzeitig zieht der Cluster vom resource_stickiness (1000) den Wert von resource_failure_stickiness (-334) ab und setzt den Fehlercounter für den gerade aktiven Knoten auf eins. Hat Heartbeat die Apache-Ressource auf diesem Knoten 3-mal neu starten müssen, wird er beim Berechnen -2 als Ergebnis bekommen. In diesem Fall wird er Apache auf diesem Knoten nicht neu starten, sondern es auf einem anderen Knoten mit einem besseren Score versuchen. Durch das Setzen einer Stickiness von 1000 und einer Failure Stickiness von -334 konnte erreicht werden, dass der Score nach dreimaligem Neustarten einer Ressource ins Negative (-2) fällt und somit ein automatischer Failover auf einen anderen Clusterknoten stattfindet. Der Fehlerzähler wird nach dem Failover nicht wieder zurückgesetzt, was zur Folge hat, dass der Cluster die Ressource auf diesem Knoten nicht mehr starten kann. Die GUI bietet in der aktuellen Version keine Möglichkeit, den aktuellen Fehlerzähler anzuzeigen. Ein Rücksetzen des Fehlerzählers ist mit Rechtsklick auf die Res source und Cleanup Resource möglich. Mit crm_failcount -G -r resource_apache -U sles1 kann der Wert an der Kommandozeile für einen bestimmten Knoten (sles1) ausgelesen werden und mit crm_failcount -D -r resource_apache -U sles1 zurückgesetzt werden. Im Fehlerfall muss man hierbei gegebenenfalls alle Ressourcen abfragen und zurücksetzen. Auf der Mailingliste [3] des Linux-HA Projektes [4] wurde ein Skript namens showscores.sh [5] veröffentlicht, mit dessen Hilfe für alle Ressourcen und Knoten die relevanten Werte übersichtlich aufgelistet werden. Abbildung 3 zeigt ein Beispiel für die Ausgabe des Skriptes. Geplantes Verteilen Will der Administrator nun bestimmen, auf welchem Knoten eine Ressource laufen darf, werden die Ressourcen mit Hilfe von Location-Regeln einfach mit Scores versehen (siehe Abbildung 4). Auf dem Knoten sles1 bekommt die Ressource resource_apache einen Score von 2000, auf sles2 einen von 3000 und auf sles3 -INFINITY. Dies sorgt nun dafür, dass die resource_apache bevorzugt auf sles2 und alternativ auf sles1 läuft und dass sie auf dem Knoten sles3 vom Clus ter überhaupt nicht gestartet werden kann. Auch der Administrator kann rechnen Aufgrund von Wartungsarbeiten an Clus tern kann es erforderlich sein, Ressourcen manuell zu migrieren oder einen Failover auf dem in Wartung befindlichen Knoten zu verhindern. Hierbei sollten nach Möglichkeit nicht noch negative Failcounter berücksichtigt werden müssen. Letztendlich spielt bei der gewollten Migration einer Ressource wieder die Mathematik eine Rolle. Will der Administrator die resource_apache auf den Knoten sles1 migrieren, kann er dies mit der GUI oder dem Befehl crm_resource 16 ORDIX News 4/2009

17 Open Source -M -r resource_apache -H sles1 bewerkstelligen. Cluster-Intern wird beim Ausführen dieses Befehls eine neue, zusätzliche Location-Regel erstellt, die der Ressource resource_apache auf dem Knoten sles1 einen Score von INFINITY vergibt. Da sowohl dem Administrator als auch dem Heartbeat Cluster bekannt ist, dass INFINITY = INFINITY ist, wird die Ressource resource_apache auf den Knoten sles1 wechseln. Mathe-Diplom Wie in diesem Artikel berichtet, kann man mit etwas Mathematik auf sehr einfache Art und Weise bestimmen, auf welchem Knoten ein Dienst gestartet ist, alternativ gestartet oder nie gestartet werden soll. Leider scheinen die Entwickler ihre Mathematikkenntnisse gerne für sich zu behalten, wodurch Dokumentationen zu diesem Thema spärlich zu finden sind. Dank dem Shell-Skript showscores.sh bekommt man eine gute Übersicht über die aktuelle Punkteverteilung. Gerne rechnen wir aber mit Ihnen in unserem Seminar Linux Hochverfügbarkeits-Cluster [6] noch einmal das genaue Ergebnis nach. Glossar CIB Links [1] ORDIX News Artikelreihe Hochverfügbarkeit mit Heartbeat Version 2 : [2] ORDIX News Artikel OCF - Open Cluster Framework : [3] Mailing-Liste der linux-ha.org [4] Homepage des Heartbeat Projektes: Cluster Information Base Konfiguration des Heartbeat Clusters, die auf alle beteiligten Knoten synchronisiert und mit Hilfe von XML-Code geändert werden kann. [5] Download des Skriptes showscores.sh showscores.sh [6] Seminarempfehlung Linux Hochverfügbarkeits-Cluster : Christian Fertsch Seminarempfehlung: Linux Hochverfügbarkeits-Cluster Informationen/Online-Anmeldung: In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Hochverfügbarkeit und Cluster-Technologie kennen sowie deren praktische Umsetzung am Beispiel der Linux High Availability Software (Heartbeat). Shared Storage wird in diesem Workshop genauso thematisiert wie Cluster Interconnect oder die SplitBrain-Problematik. Neben Failover-Techniken wird auch das Loadbalancing betrachtet. Seminarinhalte Grundlagen der Hochverfügbarkeit Grundlagen der Cluster-Technologie Hochverfügbarkeitslösungen unter Linux Linux High Availability Projekt Linux Virtual Server (LVS) Vertiefung der Theorie durch praktische Übungen und Beispiele Termine in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden Seminar-ID: BS-09 Dauer: 3 Tage Preis pro Teilnehmer: 1.290,00 (zzgl. MwSt.) Frühbucherpreis: 1.161,00 (zzgl. MwSt.) Wir führen unsere Seminare auch jederzeit an einem geeigneten Ort Ihrer Wahl durch und bringen, wenn nötig, auch das entsprechende Equipment mit. Informieren Sie sich am besten im Internet über unsere Kunden-Seminare und die mobilen Schulungen: ORDIX News 4/

18 Datenbanken Multidimensionales Clustering, Hash und Table Partitioning mit DB2 Partitionierungsoptionen in DB2 Dieser Artikel richtet sich sowohl an Datenbankadministratoren als auch Architekten, die sich über die Möglichkeiten der Partitionierung von Daten in DB2 informieren möchten. Die DB2 Datenbank auf den Plattformen Linux, Unix und Windows bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die Inhalte von Tabellen zu partitionieren. Ab der Version 9 werden drei Konzepte unterstützt. Diese werden in diesem Artikel eingehend beschrieben. Überblick CREATE OR REPLACE TYPE abteilung AS OBJECT( abteilungsnr NUMBER(5), Abteilungsname VARCHAR2(30) ); Abb. 1: Befehl Create Table beim Hash Partitioning. Hash Partition Bereits Mitte der 90er Jahre begann IBM, mit der DB2 Parallel Edition auf dem Betriebssystem AIX eine Datenbank zur Verfügung zu stellen, mit der eine Partitionierung nach einem Hash-Verfahren möglich war. Mittlerweile gibt Partitioning Key Partitioning Map etc es neben dem etablierten Hash Partitioning seit der Version 8 das so genannte Multidimensionale Clustering sowie ab der Version 9 die Möglichkeit, Table Partitioning zu nutzen. Hash Partitioning Mit dem Database Partitioning Feature (DPF), welches als Zusatzoption zur DB2 Enterprise Edition erhältlich ist, gibt es die Möglichkeit, über mehrere Partitionen nach einem Hash- Verfahren Daten zu verteilen. Das Verfahren benutzt die Shared Nothing Architektur, d. h. jede einzelne Partition hat ihre eigenen Prozesse, Hauptspeicher- und Plattenplatzbereiche. Wegen der sich daraus ergebenden guten Skalierbarkeit kommt diese Partitionierungsvariante insbesondere in großen OLAP- Systemen oft zum Einsatz. Bereits nach dem Erstellen der Instanz müssen im File db2nodes.cfg die Partitionen definiert werden und später auch beim Anlegen von Tablespaces, Bufferpools und Einstellen von Parametern berücksichtigt werden. Details hierzu sind in den Handbüchern unter [1] und [2] zu finden. Die Anzahl der Partitionen, die in einem System verwendet wird, richtet sich in erster Linie nach der Anzahl der CPUs in dem System, dem Datenvolumen und nach dem Workload in der Datenbank. Partition 1 Partition 2 Abb. 2: Prinzip der Verteilung per Hash-Algorithmus. Partition 3 Partition 4 Im Befehl CREATE TABLE werden beim Erstellen einer Tabelle eine oder auch mehrere Spalten definiert, die als Partitioning-Key fungieren (siehe Abbildung 1). Nach diesem Schlüssel werden die Daten später beim Befüllen der Tabelle verteilt. Üblicherweise wird als Schlüssel eine Spalte, wie z. B. die Kunden- oder die Artikelnummer gewählt, die eine möglichst große Verteilung hat. 18 ORDIX News 4/2009

19 Datenbanken Der Vorteil dieses Konzepts ist, dass die Daten relativ gleichmäßig auf allen Partitionen verteilt werden und bei Lese- und Schreibvorgängen die Prozesse parallel auf allen Partitionen laufen. Für das gleichmäßige Verteilen sorgt die so genannte Partitioning Map, die jedem generierten Hash-Wert (eine Zahl zwischen 0 und 4095) eine Partition zuweist (siehe Abbildung 2). SELECT * FROM VERKAEUFE WHERE... Coordinator Beim Ausführen von Abfragen startet ein Coordinator-Prozess einzelne Worker-Prozesse auf den Partitionen, die die entsprechenden Teilabfragen auf ihrer Partition durchführen (siehe Abbildung 3). Durch diese Parallelisierung ist eine enorme Performance-Steigerung gegenüber einem nicht-partitionierten System zu erzielen. Datenbank Partition Worker Daten Datenbank Partition Worker Daten Datenbank Partition Worker Daten Datenbank Partition Worker Daten Multidimensionales Clustering Im Gegensatz dazu steht das multidimensionale Clustering (MDC). Bei diesem Konzept werden beim Erstellen einer Tabelle eine oder mehrere Spalten definiert, nach denen die Daten dimensioniert werden (siehe Abbildung 4). Dies bedeutet, dass beim Schreiben in eine solche Tabelle die Daten, abhängig von ihrer Dimension, in verschiedene Extents geschrieben werden, also in physikalisch unterschiedliche Bereiche auf der Platte. Abb. 3: Ausführung einer Query mit DPF. CREATE TABLE VERKAUEFE (DATUM DATE, ARTIKELNR CHAR(8), BUNDESLAND VARCHAR(20),...) ORGANIZE BY DIMENSIONS (BUNDESLAND); Abb. 4: Befehl Create Table bei MDC-Tabellen. SELECT * FROM VERKAEUFE WHERE BUNDESLAND = Bayern ; Der Vorteil ergibt sich beim Selektieren von Daten. Wurde, wie in unserem Beispiel, in einer Tabelle die Spalte Bundesland als Dimension gewählt und in der Where-Bedingung einer Select-Anweisung auf ein Bundesland eingeschränkt, so muss DB2 lediglich die Extents lesen und weiterverarbeiten, die dem Bundesland zugeordnet sind (siehe Abbildung 5). Der Performance- Vorteil ergibt sich aus der Einsparung von Lesezugriffen auf die Platte. Extent 1 NRW Extent 6 Bayern Lesen Extent 2 Extent 3 Bayern NRW Extent 7 Extent 8 Sachsen Hessen Extent 4 Hessen Extent 9 Bayern Extent 5 Hessen etc. Table Partitioning Table Partitioning, in anderen Datenbankmanagementsystemen oftmals als Range Partitioning bekannt, ist seit DB2 Version 9 verfügbar. Hier müssen beim Erstellen einer Tabelle eine oder mehrere Spalten definiert werden, nach denen partitioniert wird. In der Definition ist ebenfalls der Wertebereich anzugeben, der den einzelnen Partitionen zugeordnet wird (siehe Abbildung 6). Typischerweise sind dies oftmals Zeitfelder wie z. B. das Jahr, Quartal, etc. Ähnlich wie beim multidimensionalen Clustering besteht der Vorteil darin, dass beim Lesen von Daten nur die Abb. 5: Ausführung einer Query mit MDC. CREATE TABLE VERKAUEFE (DATUM DATE, ARTIKELNR CHAR(8), BUNDESLAND VARCHAR(20),...) PARTITION BY RANGE (DATUM) (PART rest STARTING minvalue, PARTITION q1 STARTING ' ', PARTITION q2 STARTING ' ',... ENDING ' '); Abb. 6: Befehl Create Table beim Table Partitioning. ORDIX News 4/

20 Datenbanken ALTER TABLE VERKAUEFE DETACH PARTITION q1 INTO quartal01; Abb. 8: Entfernen einer Partition in eine separate Tabelle. Link SELECT * FROM VERKAEUFE WHERE DATUM = ; Tabelle VERKAEUFE q1 q2 [1] DB2 9.7 Information Center: [2] Database Partitioning, Table Partitioning and MDC for DB2 9 : Glossar SCAN Abb. 7: Ausführung einer Query mit Table Partitioning. q3 etc. entsprechenden Tabellenbereiche gelesen und verarbeitet werden müssen (siehe Abbildung 7). Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist jedoch, dass bequem und performant Partitionen entfernt (roll-out) bzw. hinzugefügt (roll-in) werden können. Statt dem Befehl DELETE zum Löschen von Daten, welcher zeitintensiv sein kann und ggf. auch viele Transaktionslogs benötigt, wird die Option DETACH im Kommando Alter Table benutzt (siehe Abbildung 8). Dies funktioniert aber selbstverständlich nur, wenn Daten einer kompletten Partition gelöscht werden sollen. Umgekehrt kann mit der Option ATTACH im Kommando Alter Table auch schnell eine neue Partition hinzugefügt werden. Fazit Mit den drei Partitionierungsoptionen bietet die DB2 Datenbank mittlerweile für viele Anwendungsbereiche eine attraktive Option, Daten zu partitionieren. Insbesondere in großen OLAP- Umgebungen kann eine Option oder eine Kombination dieser Optionen eine Möglichkeit sein, den Zugriff auf die Daten zu beschleunigen. Extent (in DB2) Ein Block aus n zusammenhängenden Seiten, die DB2 beim Anfordern von Plattenspeicher allokiert. Die Größe eines Extent wird beim Erstellen des Tablespaces angegeben. Michael Spoden Seminarempfehlung: IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning Informationen/Online-Anmeldung: In diesem Seminar lernen Sie anhand der vorhandenen Werkzeuge, DB2 Datenbanken für Linux/Unix/Windows zu analysieren und Performance- Maßnahmen durchzuführen. Seminarinhalte Unterschiede zwischen den Datenbanktypen OLTP und OLAP Monitoring Tools Architektur und Speichermodell inklusive STMM Physikalisches Datenbanklayout Datenbank-Caches und Bufferpool-Strategien Locking/Logging aus der Performance-Perspektive Maintenance Utilities zur Performance-Steigerung Tuning von Utilities (Import, Load, Export) Tabellen und Datentypen Parallelisierung SQL Tuning Termine in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden Seminar-ID: DB-DB2-05 Dauer: 3 Tage Preis pro Teilnehmer: 1.290,00 (zzgl. MwSt.) Frühbucherpreis: 1.161,00 (zzgl. MwSt.) Wir führen unsere Seminare auch jederzeit an einem geeigneten Ort Ihrer Wahl durch und bringen, wenn nötig, auch das entsprechende Equipment mit. Informieren Sie sich am besten im Internet über unsere Kunden-Seminare und die mobilen Schulungen: 20 ORDIX News 4/2009

RAC auf Sun Cluster 3.0

RAC auf Sun Cluster 3.0 RAC auf Sun Cluster 3.0 Schlüsselworte RAC, OPS, Sun Cluster, Performance, Availability Zusammenfassung Oracle hat mit dem Real Application Cluster (RAC) aus einer Hochverfügbarkeitslösung eine Höchstverfügbarkeitslösung

Mehr

IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning

IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning Seminarunterlage Version: 4.05 Version 4.05 vom 9. Februar 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt-

Mehr

The Unbreakable Database System

The Unbreakable Database System The Unbreakable Database System Real Application Cluster Unterföhring, 04.2005 M. Kühn 1 Comparisson HA - HA Ziele, DataGuard, HA Oracle, RAC RAC Features - Cache Fusion, TAF, Load Balancing RAC on Solaris

Mehr

IBM Informix Tuning und Monitoring

IBM Informix Tuning und Monitoring Seminarunterlage Version: 11.01 Copyright Version 11.01 vom 25. Juli 2012 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht. Copyright. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen

Mehr

Linux Hochverfügbarkeits-Cluster

Linux Hochverfügbarkeits-Cluster Seminarunterlage Version: 5.05 Version 5.05 vom 23. Juli 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC. Alexander Scholz

Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC. Alexander Scholz Hochverfügbar und Skalierung mit und ohne RAC Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC Alexander Scholz Copyright its-people Alexander Scholz 1 Einleitung Hochverfügbarkeit

Mehr

MySQL Administration. Seminarunterlage. Version 3.02 vom

MySQL Administration. Seminarunterlage. Version 3.02 vom Seminarunterlage Version: 3.02 Version 3.02 vom 23. Oktober 2014 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

Oracle Backup und Recovery mit RMAN

Oracle Backup und Recovery mit RMAN Oracle Backup und Recovery mit RMAN Seminarunterlage Version: 12.04 Copyright Version 12.04 vom 16. Juli 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht. Copyright. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt-

Mehr

KURZANLEITUNG CLOUD BLOCK STORAGE

KURZANLEITUNG CLOUD BLOCK STORAGE KURZANLEITUNG CLOUD BLOCK STORAGE Version 1.12 01.07.2014 SEITE _ 2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung......Seite 03 2. Anlegen eines dauerhaften Block Storage...Seite 04 3. Hinzufügen von Block Storage

Mehr

JOB SCHEDULER. Managed User Jobs. Dokumentation Juli 2005. MySQL-Job-Automation

JOB SCHEDULER. Managed User Jobs. Dokumentation Juli 2005. MySQL-Job-Automation MySQL-Job-Automation Managed User Jobs JOB SCHEDULER Dokumentation Juli 2005 Software- und Organisations-Service GmbH Giesebrechtstr. 15 D-10629 Berlin Telefon (030) 86 47 90-0 Telefax (030) 861 33 35

Mehr

Freiberuflicher IT-Berater Schwerpunkte: Unix, Oracle, Netzwerk. www.jj-it.de. www.jj-it.de. Dipl.-Inform. Joachim Jäckel

Freiberuflicher IT-Berater Schwerpunkte: Unix, Oracle, Netzwerk. www.jj-it.de. www.jj-it.de. Dipl.-Inform. Joachim Jäckel Freiberuflicher Schwerpunkte: Unix, Oracle, Netzwerk 2005 1 Testaufbauten von Oracle 10g RAC auf preiswerter Hardware 2 3 Typisches Cluster System Clients Public Network Node A Node B Cluster Interconnect

Mehr

Red Hat Cluster Suite

Red Hat Cluster Suite Red Hat Cluster Suite Building high-available Applications Thomas Grazer Linuxtage 2008 Outline 1 Clusterarten 2 3 Architektur Konfiguration 4 Clusterarten Was ist eigentlich ein Cluster? Wozu braucht

Mehr

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1 Datenbanksystem System Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 1 Komponenten des Datenbanksystems System Global Area Program Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 2 System Global Area

Mehr

PostgreSQL unter Debian Linux

PostgreSQL unter Debian Linux Einführung für PostgreSQL 7.4 unter Debian Linux (Stand 30.04.2008) von Moczon T. und Schönfeld A. Inhalt 1. Installation... 2 2. Anmelden als Benutzer postgres... 2 2.1 Anlegen eines neuen Benutzers...

Mehr

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control Andrea Held Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control 1 Einzelne Server ausgelegt auf Lastspitzen Niedrige durchschnittliche

Mehr

Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices

Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices Markus Michalewicz BU Database Technologies ORACLE Deutschland GmbH 2 Page 1 www.decus.de 1 Agenda ASM Funktionalität und Architektur Storage Management

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

www.raber-maercker.de Herzlich willkommen!

www.raber-maercker.de Herzlich willkommen! www.raber-maercker.de Herzlich willkommen! Raber+Märcker GmbH Hochverfügbarkeit für Dynamics NAV-, Exchange- und SQL-Server Thomas Kuhn Microsoft Certified Solution Developer Teamleiter Server Applications

Mehr

Installation SQL- Server 2012 Single Node

Installation SQL- Server 2012 Single Node Installation SQL- Server 2012 Single Node Dies ist eine Installationsanleitung für den neuen SQL Server 2012. Es beschreibt eine Single Node Installation auf einem virtuellen Windows Server 2008 R2 mit

Mehr

Oracle Database 10g Die RAC Evolution

Oracle Database 10g Die RAC Evolution Oracle Database 10g Die RAC Evolution Markus Michalewicz BU Database Technologies ORACLE Deutschland GmbH 2 Page 1 www.decus.de 1 RAC-Revolution, RAC-Evolution & Computing Oracle8i mit OPS Oracle9i Rel.

Mehr

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit 1 Hochverfügbarkeit Lernziele: Network Load Balancing (NLB) Failover-Servercluster Verwalten der Failover Cluster Rolle Arbeiten mit virtuellen Maschinen Prüfungsanforderungen von Microsoft: Configure

Mehr

Session Storage im Zend Server Cluster Manager

Session Storage im Zend Server Cluster Manager Session Storage im Zend Server Cluster Manager Jan Burkl System Engineer, Zend Technologies Agenda Einführung in Zend Server und ZSCM Überblick über PHP Sessions Zend Session Clustering Session Hochverfügbarkeit

Mehr

Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht)

Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht) Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht) Christian Haag, DATA MART Consulting Consulting Manager Oracle DWH Team

Mehr

Archive / Backup System für OpenVMS

Archive / Backup System für OpenVMS Archive / Backup System für OpenVMS DECUS Symposium 2002 Bonn Vortrag-Nr. 3C04 Günther Fröhlin Compaq Computer Corporation Colorado Springs, USA 1 Highlights V4.0 Auslieferung Januar 2002 Hauptversion

Mehr

dsmisi Storage Lars Henningsen General Storage

dsmisi Storage Lars Henningsen General Storage dsmisi Storage dsmisi MAGS Lars Henningsen General Storage dsmisi Storage Netzwerk Zugang C Zugang B Zugang A Scale-Out File System dsmisi Storage Netzwerk Zugang C Zugang B Zugang A benötigt NFS oder

Mehr

MySQL Queries on "Nmap Results"

MySQL Queries on Nmap Results MySQL Queries on "Nmap Results" SQL Abfragen auf Nmap Ergebnisse Ivan Bütler 31. August 2009 Wer den Portscanner "NMAP" häufig benutzt weiss, dass die Auswertung von grossen Scans mit vielen C- oder sogar

Mehr

Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE

Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE V:DRIVE - Grundlage eines effizienten Speichermanagements Die Datenexplosion verlangt nach innovativem Speichermanagement Moderne Businessprozesse verlangen auf

Mehr

Oracle Backup und Recovery

Oracle Backup und Recovery Seminarunterlage Version: 11.05 Version 11.05 vom 27. Mai 2010 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

TECHNISCHE PRODUKTINFORMATION CARUSO

TECHNISCHE PRODUKTINFORMATION CARUSO 1111 TECHNISCHE PRODUKTINFORMATION CARUSO TECHNISCHE PRODUKTINFORMATION Seite 0/7 Inhalt 1 Systemdefinition............2 2 Technische Details für den Betrieb von CARUSO......2 2.1 Webserver... 2 2.2 Java

Mehr

56 Maßnahmen zur Sicherung der Verfügbarkeit in Oracle-Umgebungen. Client Client Client Client Client. Public Network. aktiv. Private Network.

56 Maßnahmen zur Sicherung der Verfügbarkeit in Oracle-Umgebungen. Client Client Client Client Client. Public Network. aktiv. Private Network. 56 Maßnahmen zur Sicherung der Verfügbarkeit in Oracle-Umgebungen aktiv inaktiv Node 1 ( Aktiv ) Node 2 ( Passiv ) Private Network aktiv inaktiv (exklusiver Zugriff) Abbildung 3.1: Schematische Darstellung

Mehr

Oracle 12c Real Application Cluster (RAC) und Grid Infrastructure

Oracle 12c Real Application Cluster (RAC) und Grid Infrastructure Oracle 12c Real Application Cluster (RAC) und Grid Infrastructure Seminarunterlage Version: 12.05 Version 12.05 vom 4. Februar 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren

Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren Irene Bauder ISBN 3-446-22800-4 Leseprobe Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/3-446-22800-4 sowie im Buchhandel Sichern von

Mehr

Managed VPSv3 Was ist neu?

Managed VPSv3 Was ist neu? Managed VPSv3 Was ist neu? Copyright 2006 VERIO Europe Seite 1 1 EINFÜHRUNG 3 1.1 Inhalt 3 2 WAS IST NEU? 4 2.1 Speicherplatz 4 2.2 Betriebssystem 4 2.3 Dateisystem 4 2.4 Wichtige Services 5 2.5 Programme

Mehr

Systemvoraussetzungen

Systemvoraussetzungen [Stand: 10.02.2014 Version: 37.0] Hier erhalten Sie eine Übersicht zu den für alle Software-Produkte von ELO Digital Office GmbH. Inhalt 1 ELOprofessional 2011... 5 1.1 Server 2011... 5 1.1.1 Windows...

Mehr

KURZANLEITUNG FÜR DIE. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers

KURZANLEITUNG FÜR DIE. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers KURZANLEITUNG FÜR DIE Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers Inhalt 1. Einführung...1 2. Voraussetzungen...1 3. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers...2 3.1 Vor der Installation...2

Mehr

Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape

Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape Edgar Riegger, IBM Deutschland GmbH August 2008 Getreu dem Motto: Cheetah - Expanding the Administration Free Zone wird im IBM Informix Dynamic Server (IDS) seit

Mehr

PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES

PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES VIRTUALISIERUNG EINES SYSTEMS AUS ZUVOR ERSTELLTER SICHERUNG 1. Virtualisierung eines Systems aus zuvor erstellter Sicherung... 2 2. Sicherung in eine virtuelle Festplatte

Mehr

ORACLE Database Migration

ORACLE Database Migration ORACLE Database Migration Hürden und Best Practices in einer hochverfügbaren Umgebung GUUG FFG 2013 Andrea Held 27.2.2013 10:47:05 A. Held: Oracle DB Migration 1 Agenda Oracle Hochverfügbarkeit: Eine Auswahl

Mehr

SQL structured query language

SQL structured query language Umfangreiche Datenmengen werden üblicherweise in relationalen Datenbank-Systemen (RDBMS) gespeichert Logische Struktur der Datenbank wird mittels Entity/Realtionship-Diagrammen dargestellt structured query

Mehr

Online Help StruxureWare Data Center Expert

Online Help StruxureWare Data Center Expert Online Help StruxureWare Data Center Expert Version 7.2.7 Virtuelle StruxureWare Data Center Expert-Appliance Der StruxureWare Data Center Expert-7.2-Server ist als virtuelle Appliance verfügbar, die auf

Mehr

Oracle Datenbankadministration Grundlagen

Oracle Datenbankadministration Grundlagen Oracle Datenbankadministration Grundlagen Seminarunterlage Version: 12.02 Version 12.02 vom 14. April 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen

Mehr

Handbuch Datensicherung

Handbuch Datensicherung Copyright 1995-2009 by winvs software AG, alle Rechte vorbehalten Gewähr Urheberrechte Haftung Die in diesem Handbuch enthaltenen Angaben sind ohne Gewähr und können jederzeit ohne vorherige Benachrichtigung

Mehr

Shibboleth Clustering und Loadbalancing

Shibboleth Clustering und Loadbalancing Shibboleth Clustering und Loadbalancing STEINBUCH CENTRE FOR COMPUTING - SCC KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Computercluster

Mehr

Solaris Cluster. Dipl. Inform. Torsten Kasch 8. Januar 2008

Solaris Cluster. Dipl. Inform. Torsten Kasch <tk@cebitec.uni Bielefeld.DE> 8. Januar 2008 Dipl. Inform. Torsten Kasch 8. Januar 2008 Agenda Übersicht Cluster Hardware Cluster Software Konzepte: Data Services, Resources, Quorum Solaris Cluster am CeBiTec: HA Datenbank

Mehr

Kurs. Teil 7 UNDO-Management. Universität Hannover. Agenda. Einführung. Nutzung RBS Oracle 9i Einführung Performance Tuning.

Kurs. Teil 7 UNDO-Management. Universität Hannover. Agenda. Einführung. Nutzung RBS Oracle 9i Einführung Performance Tuning. Kurs Oracle 9i Performance Tuning Teil 7 UNDO-Management Timo Meyer Wintersemester 2005 / 2006 Seite 1 von 23 Seite 1 von 23 1. 2. Nutzung des Rollback Segments 3. 4. 5. Größe von UNDO- TBS berechnen 6.

Mehr

Perzentile mit Hadoop ermitteln

Perzentile mit Hadoop ermitteln Perzentile mit Hadoop ermitteln Ausgangspunkt Ziel dieses Projektes war, einen Hadoop Job zu entwickeln, der mit Hilfe gegebener Parameter Simulationen durchführt und aus den Ergebnissen die Perzentile

Mehr

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA Liste der Handbücher Liste der Benutzerhandbücher von MEGA MEGA 2009 SP4 1. Ausgabe (Juni 2010) Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden

Mehr

Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick:

Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick: Red Hat Storage Server Die wichtigsten Funktionen von Red Hat Storage Server 2.0 im Überblick: Offene Software Lösung für Storage Ansprache über einen globalen Namensraum Betrachtet Storage als einen virtualisierten

Mehr

init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria

init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria Seite 2 von 10 1 Inhaltsverzeichnis 2 Warum CORVUS by init.at... 3 3 Ihre Vorteile durch CORVUS... 3 4 CORVUS Features... 4

Mehr

Neues in Hyper-V Version 2

Neues in Hyper-V Version 2 Michael Korp Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/mkorp Neues in Hyper-V Version 2 - Virtualisieren auf die moderne Art - Windows Server 2008 R2 Hyper-V Robust Basis:

Mehr

http://www.cis.upenn.edu/~bcpierce/unison/download/stable/unison- 2.9.1/

http://www.cis.upenn.edu/~bcpierce/unison/download/stable/unison- 2.9.1/ Einführung Was ist Unison? Unison ist ein Dateisynchronisationsprogramm für Windows und Unix. Es teilt sich viele Funktionen mit anderen Programmen, wie z.b. CVS und rsync. Folgend einige Vorteile des

Mehr

Projektbericht Gruppe 12. Datenbanksysteme WS 05/ 06. Gruppe 12. Martin Tintel Tatjana Triebl. Seite 1 von 11

Projektbericht Gruppe 12. Datenbanksysteme WS 05/ 06. Gruppe 12. Martin Tintel Tatjana Triebl. Seite 1 von 11 Datenbanksysteme WS 05/ 06 Gruppe 12 Martin Tintel Tatjana Triebl Seite 1 von 11 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1. Einleitung... 3 2. Datenbanken... 4 2.1. Oracle... 4 2.2. MySQL... 5 2.3 MS

Mehr

Data Warehouse Grundlagen

Data Warehouse Grundlagen Seminarunterlage Version: 2.10 Version 2.10 vom 24. Juli 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

Systemvoraussetzungen

Systemvoraussetzungen 1/19 Systemvoraussetzungen Inhaltsübersicht [Version: 22.0] [Datum: 08.02.2012] 1. ELOprofessional 2011 1.1. Server 2011 1.2. ELO Windows Client 2011 1.3. ELO Java Client 2011 1.4. ELO Webclient 2011 1.5.

Mehr

Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server

Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server Aufbau einer Testumgebung mit VMware Server 1. Download des kostenlosen VMware Servers / Registrierung... 2 2. Installation der Software... 2 2.1 VMware Server Windows client package... 3 3. Einrichten

Mehr

AnSyS.B4C. Anleitung/Dokumentation. für die Installation des Barcode-Hand-Scanners. Honeywell Voyager 1400g. AnSyS GmbH 2015.

AnSyS.B4C. Anleitung/Dokumentation. für die Installation des Barcode-Hand-Scanners. Honeywell Voyager 1400g. AnSyS GmbH 2015. AnSyS.B4C Anleitung/Dokumentation für die Installation des Barcode-Hand-Scanners Honeywell Voyager 1400g (unter Windows) AnSyS GmbH 2015 Seite 1 2015 AnSyS GmbH Stand: 29.09.15 Urheberrecht und Gewährleistung

Mehr

Oracle Weblogic Administration Grundlagen

Oracle Weblogic Administration Grundlagen Oracle Weblogic Administration Grundlagen Seminarunterlage Version: 1.07 Version 1.07 vom 14. September 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen

Mehr

Safexpert Oracle Datenbank Konnektor. Stand: 02.01.2012. IBF-Automatisierungs-und Sicherheitstechnik GmbH A-6682 Vils Bahnhofstraße 8

Safexpert Oracle Datenbank Konnektor. Stand: 02.01.2012. IBF-Automatisierungs-und Sicherheitstechnik GmbH A-6682 Vils Bahnhofstraße 8 Safexpert Oracle Datenbank Konnektor Stand: 02.01.2012 IBF-Automatisierungs-und Sicherheitstechnik GmbH A-6682 Vils Bahnhofstraße 8 Tel.: +43 (0) 5677 5353 0 E-Mail: office@ibf.at 1 Kurzüberblick über

Mehr

Backuptest mit Oracle RMAN

Backuptest mit Oracle RMAN Backuptest mit Oracle RMAN Ein Product Whitepaper der Firma ASPICON www.aspion.de Bitte nutzen Sie auch unser Antwortfax auf der letzten Seite. Vielen Dank. Inhaltsverzeichnis 1. Vorbereitungen...2 2.

Mehr

SmartExporter 2013 R1

SmartExporter 2013 R1 Die aktuelle Version wartet mit zahlreichen neuen Features und umfangreichen Erweiterungen auf. So können mit SmartExporter 2013 R1 nun auch archivierte Daten extrahiert und das Herunterladen der Daten

Mehr

Linux-HA-Cluster Heartbeat mit DRBD

Linux-HA-Cluster Heartbeat mit DRBD Linux-HA-Cluster Heartbeat mit DRBD Thomas Röhl 01. Oktober 2004 Inhalt Was ist ein HA-Cluster? Vorbereiten des Projekts Hardware Software Allgemeiner Aufbau des Clusters Installation von DRBD Installation

Mehr

... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 2... Konzeption virtualisierter SAP-Systeme... 87

... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 2... Konzeption virtualisierter SAP-Systeme... 87 ... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 1.1... Einführung in die Virtualisierung... 23 1.2... Ursprünge der Virtualisierung... 25 1.2.1... Anfänge der Virtualisierung... 25 1.2.2...

Mehr

Loadbalancing und Clustering mit Tomcat 6

Loadbalancing und Clustering mit Tomcat 6 Loadbalancing und Clustering mit Tomcat 6 Java Forum Stuttgart 3. Juli 2008 Michael Heß ORDIX AG, Paderborn mhe@ordix.de www.ordix.de Agenda Zielsetzung des Vortrags Webserver Integration Loadbalancing

Mehr

Systemvoraussetzungen

Systemvoraussetzungen [Stand: 06.08.2014 Version: 44] Hier erhalten Sie eine Übersicht zu den für alle Software-Produkte von ELO Digital Office GmbH. Inhalt 1 ELOprofessional Server 9... 4 1.1 Windows... 4 1.1.1 Betriebssystem...

Mehr

MailUtilities: Remote Deployment - Einführung

MailUtilities: Remote Deployment - Einführung MailUtilities: Remote Deployment - Einführung Zielsetzung Die Aufgabe von Remote Deployment adressiert zwei Szenarien: 1. Konfiguration der MailUtilities von einer Workstation aus, damit man das Control

Mehr

Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich

Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich Seit Microsoft Exchange Server 2010 bieten sich für Unternehmen gleich zwei mögliche Szenarien an, um eine rechtskonforme Archivierung

Mehr

visionapp Platform Management Suite Save Event Version 2.0 Technische Dokumentation

visionapp Platform Management Suite Save Event Version 2.0 Technische Dokumentation visionapp Platform Management Suite Save Event Version 2.0 Technische Dokumentation Copyright visionapp GmbH, 2002-2006. Alle Rechte vorbehalten. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, Konzepte

Mehr

Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger. Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz

Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger. Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz DOAG Webinar, 08.03.2012 Referent Martin Klier Datenbankadministrator für Fachliche Schwerpunkte:

Mehr

Performance Tuning mit @enterprise

Performance Tuning mit @enterprise @enterprise Kunden-Forum 2005 Performance Tuning mit @enterprise Herbert Groiss Groiss Informatics GmbH, 2005 Inhalt Datenbank RMI JAVA API HTTP Konfiguration Analyse Groiss Informatics GmbH, 2005 2 Datenbank

Mehr

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und

AFS / OpenAFS. Bastian Steinert. Robert Schuppenies. Präsentiert von. Und AFS / OpenAFS Präsentiert von Bastian Steinert Und obert Schuppenies Agenda AFS Verteilte Dateisysteme, allg. Aufbau Sicherheit und Zugriffsrechte Installation Demo Vergleich zu anderen DFs Diskussion

Mehr

VirtualBox und OSL Storage Cluster

VirtualBox und OSL Storage Cluster VirtualBox und OSL Storage Cluster A Cluster in a Box A Box in a Cluster Christian Schmidt Systemingenieur VirtualBox und OSL Storage Cluster VirtualBox x86 und AMD/Intel64 Virtualisierung Frei verfügbar

Mehr

1 Application Compatibility Toolkit (ACT) 5.6

1 Application Compatibility Toolkit (ACT) 5.6 1 Application Compatibility Toolkit (ACT) 5.6 Systemvoraussetzungen: SQL Server 2005/2008 (auch Express) ACT 5.6 besteht aus zwei Tools: Der Compatibility Manager ermittelt Informationen, die Auswirkungen

Mehr

GSCC General Storage Cluster Controller. TSM Verfügbarkeit

GSCC General Storage Cluster Controller. TSM Verfügbarkeit GSCC General Storage Cluster Controller TSM Verfügbarkeit Skyloft 17.06.2015 Karsten Boll GSCC Themen Historie und Überblick Design und Architektur IP Cluster (DB2 HADR) GSCCAD das GUI Trends GSCC Neuigkeiten

Mehr

egs Storage Offensive

egs Storage Offensive egs Storage Offensive Seit mittlerweile 5 Jahren können wir eine enge Partnerschaft zwischen der egs Netzwerk und Computersysteme GmbH und dem führenden Anbieter im Bereich Datenmanagement NetApp vorweisen.

Mehr

27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte

27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte Ole Raether raether@oraservices.de 27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte Inhalt oraservices.de Probleme: Failover Cluster, RAC 24*7 Fazit Was tun? oraservices.de

Mehr

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Installation von Ralf Durben, ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Installation von Ralf Durben, ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG Nach Abschluß der Softwareinstallation konfigurieren Sie den Listener (mit netca) und erzeugen eine Datenbank. Der einfachste Weg zur Erzeugung der Datenbank ist die Nutzung des Database Config Assistants

Mehr

Verfügbarkeit von Applikationen und Failover Szenarien. Winfried Wojtenek. wojtenek@mac.com

Verfügbarkeit von Applikationen und Failover Szenarien. Winfried Wojtenek. wojtenek@mac.com Verfügbarkeit von Applikationen und Failover Szenarien Winfried Wojtenek wojtenek@mac.com Verfügbarkeit % Tage Stunden Minuten 99.000 3 16 36 99.500 1 20 48 99.900 0 9 46 99.990 0 0 53 99.999 0 0 5 Tabelle

Mehr

3 Richtlinienbasierte Verwaltung und Multi-Server- Administration

3 Richtlinienbasierte Verwaltung und Multi-Server- Administration Richtlinienbasierte Verwaltung und Multi-Server-Administration 3 Richtlinienbasierte Verwaltung und Multi-Server- Administration SQL Server Management Studio bietet eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten,

Mehr

Remote Communications

Remote Communications HELP.BCFESDEI Release 4.6C SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher

Mehr

MSXFORUM - Exchange Server 2003 > Installationsanleitung Exchange 2003

MSXFORUM - Exchange Server 2003 > Installationsanleitung Exchange 2003 Page 1 of 12 Installationsanleitung Exchange 2003 Kategorie : Exchange Server 2003 Veröffentlicht von webmaster am 18.02.2005 Diese Anleitung ist eine "step by step" Leitfaden zur Installation eines Exchange

Mehr

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER INHALTSVERZEICHNIS 1. Datenbanken 2. SQL 1.1 Sinn und Zweck 1.2 Definition 1.3 Modelle 1.4 Relationales Datenbankmodell 2.1 Definition 2.2 Befehle 3.

Mehr

IBM SPSS Collaboration and Deployment Services (C&DS) version 7

IBM SPSS Collaboration and Deployment Services (C&DS) version 7 Dieses Handbuch richtet sich an Systemadministratoren, die IBM SPSS Modeler Entity Analytics (EA) für die Ausführung mit einem der folgenden Produkte konfigurieren: IBM SPSS Collaboration and Deployment

Mehr

DOAG 2013 HOCHVERFÜGBARKEIT EINER SINGLE-INSTANZ (AKTIV/PASSIV-FAILOVER) OHNE RAC

DOAG 2013 HOCHVERFÜGBARKEIT EINER SINGLE-INSTANZ (AKTIV/PASSIV-FAILOVER) OHNE RAC DOAG 2013 HOCHVERFÜGBARKEIT EINER SINGLE-INSTANZ (AKTIV/PASSIV-FAILOVER) OHNE RAC ERFAHRUNGSBERICHT JOSEF LIPPERT FREIBERUFLICHER IT CONSULTANT MÜNCHEN Wer bin ich Freiberuflicher IT Consultant o seit

Mehr

bhv ist ein eingetragenes Warenzeichen der bhv Publishing GmbH. Andere erwähnte Produktnamen sind teilweise Warenzeichen der entsprechenden

bhv ist ein eingetragenes Warenzeichen der bhv Publishing GmbH. Andere erwähnte Produktnamen sind teilweise Warenzeichen der entsprechenden Defrag X3 Handbuch Lizenzbedingungen Die vorliegende Dokumentation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, bleiben

Mehr

MGE Datenanbindung in GeoMedia

MGE Datenanbindung in GeoMedia TIPPS & TRICKS MGE Datenanbindung in GeoMedia 10. September 2002 / AHU INTERGRAPH (Schweiz) AG Neumattstrasse 24, CH 8953 Dietikon Tel: 043 322 46 46 Fax: 043 322 46 10 HOTLINE: Telefon: 043 322 46 00

Mehr

ORA.LogMiner. Nach Bestelleingang erhalten Sie eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und Informationen über die Zahlungsweise.

ORA.LogMiner. Nach Bestelleingang erhalten Sie eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und Informationen über die Zahlungsweise. ORA.LogMiner ORA.LogMiner kann die Inhalte von archivierten Redo-Log-Files im Klartext darstellen. Jedes gegen die Oracle-Datenbank abgesetzte SQL ob Insert, Delete, Update oder DDL wir als wieder verwendbares

Mehr

Zeiterfassung-Konnektor Handbuch

Zeiterfassung-Konnektor Handbuch Zeiterfassung-Konnektor Handbuch Inhalt In diesem Handbuch werden Sie den Konnektor kennen sowie verstehen lernen. Es wird beschrieben wie Sie den Konnektor einstellen und wie das System funktioniert,

Mehr

Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 R2 Windows Server 2012 R2 Eine Übersicht Raúl B. Heiduk (rh@pobox.com) www.digicomp.ch 1 Inhalt der Präsentation Die wichtigsten Neuerungen Active Directory PowerShell 4.0 Hyper-V Demos Fragen und Antworten

Mehr

Fujitsu Siemens Computer FlexFrame-Technologie und der REALTECH theguard! ApplicationManager. Status: 12.11.08

Fujitsu Siemens Computer FlexFrame-Technologie und der REALTECH theguard! ApplicationManager. Status: 12.11.08 Fujitsu Siemens Computer FlexFrame-Technologie und der REALTECH theguard! ApplicationManager Status: 12.11.08 Inhalt Einführung in FlexFrame... 3 Überwachung und Analyse von FlexFrame mit theguard! ApplicationManager...

Mehr

SQL, MySQL und FileMaker

SQL, MySQL und FileMaker SQL, MySQL und FileMaker Eine kurze Einführung in SQL Vorstellung von MySQL & phpmyadmin Datenimport von MySQL in FileMaker Autor: Hans Peter Schläpfer Was ist SQL? «Structured Query Language» Sprache

Mehr

Kurzanleitung: HA-Gerät erstellen mit StarWind Virtual SAN

Kurzanleitung: HA-Gerät erstellen mit StarWind Virtual SAN Hardwarefreie VM-Speicher Kurzanleitung: HA-Gerät erstellen mit StarWind Virtual SAN LETZTE AKTUALISIERUNG: JANUAR 2015 TECHNISCHE UNTERLAGEN Warenzeichen StarWind, StarWind Software und die Firmenzeichen

Mehr

Sage 200 BI Installationsanleitung Cubes & Datawarehouses Manuelle Installation ohne SRSS/Sage Cockpit. Version 2014.0 11.11.2014

Sage 200 BI Installationsanleitung Cubes & Datawarehouses Manuelle Installation ohne SRSS/Sage Cockpit. Version 2014.0 11.11.2014 Sage 200 BI Installationsanleitung Cubes & Datawarehouses Manuelle Installation ohne SRSS/Sage Cockpit Version 2014.0 11.11.2014 Inhaltsverzeichnis Installationsanleitung Cubes & Datawarehouse Inhaltsverzeichnis

Mehr

Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features

Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features Wolfgang Thiem Server Technologies Customer Center ORACLE Deutschland GmbH Warum werden Backups gemacht? Damit man im Fehlerfall auf einen konsistenten

Mehr

4 Planung von Anwendungsund

4 Planung von Anwendungsund Einführung 4 Planung von Anwendungsund Datenbereitstellung Prüfungsanforderungen von Microsoft: Planning Application and Data Provisioning o Provision applications o Provision data Lernziele: Anwendungen

Mehr

[Geben Sie Text ein] ISCSI Targets mit der Software FreeNAS einrichten

[Geben Sie Text ein] ISCSI Targets mit der Software FreeNAS einrichten [Geben Sie Text ein] ISCSI Targets mit der Software FreeNAS einrichten ISCSI Targets mit der Software FreeNAS einrichten Inhalt FreeNAS Server Vorbereitung... 2 Virtuelle Maschine einrichten... 3 FreeNAS

Mehr

Einrichtung des NVS Calender-Google-Sync-Servers. Installation des NVS Calender-Google-Sync Servers (Bei Neuinstallation)

Einrichtung des NVS Calender-Google-Sync-Servers. Installation des NVS Calender-Google-Sync Servers (Bei Neuinstallation) Einrichtung des NVS Calender-Google-Sync-Servers Folgende Aktionen werden in dieser Dokumentation beschrieben und sind zur Installation und Konfiguration des NVS Calender-Google-Sync-Servers notwendig.

Mehr

whitepaper CLOUD-ENTWICKLUNG: BESTE METHODEN UND SUPPORT-ANWENDUNGEN

whitepaper CLOUD-ENTWICKLUNG: BESTE METHODEN UND SUPPORT-ANWENDUNGEN whitepaper CLOUD-ENTWICKLUNG: BESTE METHODEN UND SUPPORT-ANWENDUNGEN CLOUD-ENTWICKLUNG: BESTE METHODEN 1 Cloud-basierte Lösungen sind auf dem IT-Markt immer weiter verbreitet und werden von immer mehr

Mehr

bintec Workshop Dynamic Host Configuration Protocol Copyright 8. November 2005 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 0.9

bintec Workshop Dynamic Host Configuration Protocol Copyright 8. November 2005 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 0.9 bintec Workshop Dynamic Host Configuration Protocol Copyright 8. November 2005 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 0.9 Ziel und Zweck Haftung Marken Copyright Richtlinien und Normen Wie Sie

Mehr

Complex Hosting. Whitepaper. Autor.: Monika Olschewski. Version: 1.0 Erstellt am: 14.07.2010. ADACOR Hosting GmbH

Complex Hosting. Whitepaper. Autor.: Monika Olschewski. Version: 1.0 Erstellt am: 14.07.2010. ADACOR Hosting GmbH Complex Hosting Autor.: Monika Olschewski Whitepaper Version: 1.0 Erstellt am: 14.07.2010 ADACOR Hosting GmbH Kaiserleistrasse 51 63067 Offenbach am Main info@adacor.com www.adacor.com Complex Hosting

Mehr