FACHKLINIK ERLENGRUND JAHRESBERICHT / QUALITÄTSBERICHT

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1 FACHKLINIK ERLENGRUND JAHRESBERICHT / QUALITÄTSBERICHT 12 Wege finden.

2 2 3 INHALTSVERZEICHNIS 1. Berichtszeitraum 4 2. Struktur- und Leistungsdaten Allgemeine Kontaktdaten der Einrichtung Name und Art des Trägers Organisationsstruktur Räumliche Ausstattung Forschung und Lehre Anzahl der Betten Fallzahlen Belegende Leistungsträger Hauptdiagnosen Nebendiagnosen Behandlungsschwerpunkte Standard-Therapieangebote Indikationsangebote Personelle Ausstattung Qualitätsdaten Jahresstatistik Patientenstruktur Qualitätsmanagement Qualitätspolitik Qualitätsziele Aufbau des Qualitäts managements Patientenbefragung Fachklinik Erlengrund Beschwerdemanagement, Seminar- und sonstige Bewertungen Fort- und Weiterbildung Ergebnisse aus dem einrichtungsinternen Qualitätsmanagement Rauchfreie Klinik Rückfallstatistik Katamnese Auswertung der Daten zur beruflichen Teilhabe Arbeitserprobungen / Arbeitstherapie Intensivseminar zur beruflichen Orientierung und Teilhabe in Koopera tion mit dem Berufsförderungswerk Goslar DRV-Rehabilitations beratung Integratives Fall-Management Sucht EDV-Schulungen Arbeitgebergespräche Angehörigenarbeit Praktika / Hospitationen Kooperation mit der Selbsthilfe Kooperation mit der betrieb lichen Sozial- / Suchtberatung Externe Qualitätssicherung Visitation Peer-Review DRV-Rehabilitanden befragung Instrumente des Qualitätsmanagements Qualitätsmanagement-Projekte Interne Qualitätszirkel und Arbeitskreise in den Lukas-Werk Gesundheitsdiensten 21 Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit wurde sowohl für Patienten als auch für Mitarbeitende abwechselnd die männliche und weibliche Form verwendet gemeint sind immer beide Formen.

3 BERICHTSZEITRAUM 2.2 NAME UND ART DES TRÄGERS men der Unternehmensgruppe der Evangelischen Stiftung Qualifizierung und Beschäftigung. Darüber hinaus 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 Die Fachklinik Erlengrund ist eine Einrichtung des Neuerkerode und Mitgliedseinrichtung des Diakonischen betreibt die Stiftung eine Fachschule für Heilerziehungs- 2. STRUKTUR- UND LEISTUNGSDATEN 2.1 ALLGEMEINE KONTAKTDATEN DER EINRICHTUNG Lukas-Werkes. Das Lukas-Werk war im Berichtszeitraum bis Mai 2012 als Lukas-Werk Suchthilfe ggmbh mit dem Gesellschafter Diakonzept ggmbh eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Braunschweig und Mitglied im Diakonischen Werk der Ev.-luth. Werkes der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig. Als christlich orientierter Anbieter sozialer Dienstleistungen betreut die Unternehmensgruppe der Evangelischen Stiftung Neuerkerode in der Region Südost- pflege und eine Kindertagesstätte mit Integrationsgruppe. Die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH ist Trägerin von Fachambulanzen in Braunschweig, Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Salzgitter und Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Landeskirche in Braunschweig e. V. und Teil der niedersachsen mit über fachlich ausgebildeten Wolfenbüttel, von Tageskliniken in Braunschweig und Fachklinik Erlengrund Diakonzept-Gruppe. Mitarbeitenden ca Kinder, Jugendliche, Familien, Northeim sowie der Fachklinik Erlengrund in Salzgitter- Alte Heerstraße 63 Senioren und Menschen mit Behinderung mit statio- Ringelheim und beschäftigt zurzeit mehr als 160 Mit Salzgitter-Ringelheim Im Mai 2012 wurde das Lukas-Werk von der Evange- nären, teilstationären und ambulanten Angeboten in den arbeitende. Seit dem 1. Januar 2013 ist der Integrierte Tel.: / lischen Stiftung Neuerkerode erworben und ist nun als Bereichen Eingliederungshilfe, Seniorenhilfe, Suchthilfe, Gesundheitsdienst Neuerkerode Teil der Lukas-Werk Fax: / Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH ein Unterneh- Gesundheitsförderung und Prävention sowie Berufliche Gesundheitsdienste GmbH. Evangelische Stiftung Neuerkerode (ab Mai 2012) Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Wolfenbüttel Geschäftsstelle Hannover Wolfsburg Neuerkerode SZ-Lebenstedt Schöningen Hildesheim Wolfenbüttel Schöppenstedt SZ-Ringelheim Gifhorn Peine Braunschweig Goslar SZ-Bad Grauingen Haldensleben Helmstedt Einbeck Seesen Bad Harzburg Salzgitter Fachklinik Erlengrund Braunschweig Fachambulanz Tagesklinik Helmstedt Fachambulanz Wolfenbüttel Fachambulanz Substitutionsambulanz Goslar Fachambulanz Northeim Fachambulanz Tagesklinik Peine Fachambulanz Uslar Northeim Göttingen

4 ORGANISATIONSSTRUKTUR Januar bis September 2012 Geschäftsführerin: Petra Sarstedt-Hülsmann Ab September 2012 Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Petra Sarstedt-Hülsmann, Rüdiger Becker, Jessica Gümmer-Postall Klinikleitung: Dr. med. Diplom-Biologe Jürgen Seifert Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Chefarzt der Lukas-Werk Gesundheitsdienste Reinhard Laskowski Psychologischer Psychotherapeut Die Fachklinik arbeitet eng mit den Fachambulanzen und den Tageskliniken der Lukas-Werk Gesundheitsdienste zusammen. Es bestehen weiterhin schriftliche Kooperationsvereinbarungen mit Fachstellen für Sucht- und Suchtprävention, Krankenhäusern und einer Reihe von Fachärzten aus der Region. Außerdem wird eine enge Kooperation mit Selbsthilfegruppen, Betrieben und Sportvereinen gepflegt. Im Zusammenhang von berufs- / arbeitsbezogenen Maßnahmen bestehen Kooperationen zur Arbeitsverwaltung und zu einer Reihe von Betrieben und Verwaltungen für die Durchführung von Patienten- Arbeitspraktika. 2.4 RÄUMLICHE AUSSTATTUNG Im Klinik-Gebäudekomplex befinden sich neben den 6 Wohnbereichen für die Patienten, den Verwaltungsräumen, der medizinischen Abteilung und den Mitarbei tendenbüros fünf Therapie-Gruppenräume, ein Schulungs- und Seminarraum, ein EDV-Schulungsraum, ein Besucherraum, ein Akupunkturraum, die Küche, die Ergo- und Kunsttherapieräume sowie eine weitgehend ausgestattete Physiotherapieabteilung, die in 2013 weitgehend umgebaut wird. Dort entsteht ein Trainingsareal mit medizinischen Therapie-Trainingsgeräten (MTT) und einem WorkPark. Eine Mehrzweckhalle bietet Raum für die Sport- und Bewegungstherapie sowie für Veranstaltungen. Für die Freizeitgestaltung stehen zusätzlich eine Caféteria, Werkräume, ein EDV-Freizeitraum, eine offene Bücherei, ein Fitnessraum und ein Musikraum zur Verfügung. Ein Wäscheraum bietet Waschmaschinen und Trockner. Der Raum der Stille ermöglicht Besinnung und Rückzug. Auf dem Klinikgelände befinden sich ein Gartenbetrieb, der verpachtet ist, und ein großes Werkstattgebäude. Das Thermalbad in Salzgitter-Bad und Angebote des Sportvereins Salzgitter-Ringelheim können in der Freizeit genutzt werden. Die Klinik ist rauchfrei und barrierefrei. 2.5 FORSCHUNG UND LEHRE Kombinationsbehandlung im regionalen Verbund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH und ihrer externen Kooperations partner (Kombi-Nord) Am hat die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes aus dem Bereich der Rehabilitationsforschung begonnen, welches finanziell unterstützt wurde von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, dem Lukas-Werk, dem Lukas-Werk e. V., der Stadt Wolfenbüttel, dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig e. V. und dem Verein zur Förderung der Rehabilitation in Niedersachsen und Bremen e. V. Die Kombinationsbehandlung (Kombi-Nord) ist vom Im Zeitraum von 2006 bis 2012 wurden von insgesamt Verfahren her ausgereift und fester Bestandteil unseres 2025 stationären Patienten 668 im Kombimodell medizinischen Rehabilitationsangebotes in der Fachklinik Erlengrund und allen anderen Einrichtungen behandelt (33 %). der Lukas-Werk Gesundheitsdienste. Auch in 2012 Die Kombi-Nord kann somit als etabliert gelten. Die waren wieder gut 1 /3 der Patienten der Fachklinik in praktischen Erfahrungen sind gut, die Akzeptanz ist diesem Behandlungssetting (104 von 280 entlassenen hoch. Dabei möchten wir uns an dieser Stelle noch mal Patienten im Berichtszeitraum = 37,1 %). Mehr als 50 % ganz herzlich bei unseren nachfolgend aufgelisteten der von unserem Hauptbeleger (DRV Braunschweig- Kooperationspartnern bedanken. Im Rahmen der Hannover) zugewiesenen Patienten haben an der Kombi-Nord existiert für die Verbundmitglieder ein Kombi-Nord-Behandlung teilgenommen (102 von 178 Qualitätszirkel, der sich regelmäßig in der Fachklinik zu entlassenen Patienten im Berichtszeitraum = 57,3 %). Arbeitstreffen zusammenfindet und Fallbesprechungen Insgesamt haben 93 % der Kombi-Nord-Patienten ihr abhält sowie einen Erfahrungsaustausch über die stationäres Behandlungsmodul regulär beendet. Dies Prozesse und Instrumente der Kombi-Nord durchführt. ist ein deutlicher Unterschied zu den Patienten, die sich regulären Behandlungsformen befanden (77 %). Die Für das Jahr 2013 erwarten wir, in Abhängigkeit eines durchschnittliche stationäre Behandlungsdauer betrug Finanzierungsmodells, die Erprobung alternativer, bei den Kombi-Nord-Patienten 71 Tage im Vergleich primär videogestützter Übergabeverfahren. Ein zu 81 Tagen bei den Nicht-Kombi-Patienten (Behandlungszeit aller Patienten = 77 Tage). und einem geringeren logistischen Aufwand bei wesentlicher Vorteil ist in einer deutlichen Zeitersparnis der Kooperationspartner der Lukas-Werk Gesundheitsdienste (Stand 2012) Kooperationspartner Kombi-Behandlung Fachstelle f. Sucht u. Suchtprävention Diakonisches Werk Herzberg u. Osterode Psychosoziale Beratungsstelle Diakonisches Werk Celle Suchtberatungsstelle Caritasverband Hannover Suchtberatungsstelle Diakonisches Werk Hildesheim Suchtberatungsstelle Diakonieverband Hannover-Land Suchtberatungsstelle Caritas Hildesheim Suchtberatungsstelle Diakonisches Werk Wolfsburg Suchtberatungsstelle Diakonisches Werk Schaumburg-Lippe Suchtberatungsstelle Ev. Kirchenkreis Hameln-Pyrmont Psychosoziale Beratungs- u. Behandlungsstelle Caritasverband Landkreis Göttingen e.v. Fachstelle f. Sucht u. Suchtprävention Caritasverband Garbsen Suchtberatungsstelle/Suchthilfe Salzgitter Salto Suchthilfe Salzgitter Fachambulanz Wolfenbüttel Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachambulanz Braunschweig Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachambulanz Northeim Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachambulanz Helmstedt Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachambulanz Goslar Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachambulanz Peine Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Beratungs- u. Behandlungsstelle für Suchtkranke Gifhorn, Diakonisches Werk Wolfsburg Suchtberatungsstelle Diakonisches Werk Göttingen Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Diakonieverband der Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede e. V., Lüneburg R. Laskowski

5 8 9 findet ein Qualitätszirkel statt, um die Verläufe zu über- Universitäre Lehre 100,0 80,0 60,0 40,0 20,0 0,0 93,3 6,7 Entlassmodus Entlassmodus 77,8 22,2 83,6 Kombi-Nord Nicht Kombi-Nord Regulär Irregulär 16,4 Durchschnittliche Behandlungsdauer in Tagen Durchschnittliche Behandlungsdauer in Tagen Kombi-Nord Nicht Kombi-Nord 77 prüfen. Das Fallmanagement unterstützt bei der Integration und Wiedereingliederung in das Arbeitsleben. Integrative stationäre Therapie für Suchtkranke mit Traumatisierungen In Kooperation mit dem Norddeutschen Suchtforschungs verbund (NSF) und mehreren Kliniken im norddeutschen Raum nimmt die Fachklinik Erlengrund seit Anfang des Jahres 2010 an einer Multicenterstudie teil. Im gesamten Verlauf des Jahres 2012 haben in der Fachklinik weiterführend Screenings stattgefunden, um Patienten zu identifizieren, die neben der Abhängig- Das Lukas-Werk beteiligt sich auch weiterhin aktiv an der universitären Ausbildung von Studenten aus dem Bereich des Sozialwesens. Seit dem Wintersemester 2010 bieten wir in jedem Semester für jeweils 24 Studierende eine Vorlesung (Blockveranstaltung über 6 Einheiten à 3 Stunden) mit dem Schwerpunkt Sucht (M12b Sucht Grundlagen, Ursachen, Epidemiologie, Diagnostik) an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften an. Die Vorlesung findet in der Fachklinik Erlengrund statt und ermöglicht so, durch den direkten Kontakt der Studenten mit Betroffenen, aber auch Therapeuten, einen sehr hohen Praxisbezug, Patienten 2012 Fachklinik Erlengrund N = 280 Entlassene Patienten keitserkrankung auch unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. was sich auch in einer sehr hohen Zufriedenheit der Studierenden niederschlägt. Auch in 2012 haben wir die Vorlesung erneut zum Sommer- und Wintersemester Seit Beginn der Studie 2011 bis Ende 2012 wurden angeboten. Insgesamt konnten wir nunmehr 100 Stu- insgesamt 325 Patienten der Fachklinik Erlengrund denten ausbilden. in das Screening aufgenommen (2012: N = 158). Die Patienten, bei denen eine manifeste oder subsyndromale Die abschließende Befragung (Evaluation) der teilneh- PTBS festgestellt werden konnte, wurden in die Kontroll- menden Studenten ergab eine sehr positive Beurtei- gruppe der NSF-Trauma therapiestudie eingeschlossen, lung: 100 % der Studierenden fanden die Vorlesung um weiterführend die Wirksamkeit des Sicherheit informativ und hilfreich; man habe viel Neues erfahren finden -Programms zu evaluieren. Die im Screening und die Erwartungen seien voll erfüllt worden. Im Jahr identifizierten komorbid belasteten Patienten wurden 2013 wird die Vorlesung weitergeführt. Entlassene Patienten (alle) Entlassene Kombi-Nord Patienten zu Beginn und zum Ende ihrer Behandlung über ihr aktuelles Befinden, Selbstfürsorge, Rückfall situationen, Erfahrungen in der Kindheit usw. befragt und erhielten 2.6 ANZAHL DER BETTEN Die Klinik bietet 60 stationäre Therapieplätze. Die zunächst im Rahmen der Kontrollgruppe alle bereits Unterbringung erfolgt in 25 Doppelzimmern und 10 Regulär: Regulär, Verlegung in andere Reha (Kombi-Nord) Von den 176 Nicht-Kombi-Nord-Patienten waren 34 zuvor in der Klinik vorhandenen Behandlungsangebote, Einzelzimmern. Zusätzlich stehen sechs Apartments Irregulär: Vorzeitig auf ärztliche Veranlassung, Vorzeitig Patienten (12,1 %) zu einer Kurzzeittherapie in unserer z. B. imaginative Stabilisierungstechniken, Einzelge- (davon ein Apartment behindertengerecht ausgestattet) mit ärztlichem Einverständnis, Vorzeitig gegen Klinik (Behandlungsdauer bis zu 8 Wochen). spräche, Gruppenpsychotherapie, Problemlösetraining, für indikative Sondermaßnahmen zur Verfügung. Die ärztlichen Rat, Disziplinarisch, Verlegt in Skilltraining usw. Weiterhin wurden sie dabei unterstützt, Therapie- und Wohngruppen haben eine maximale andere Einrichtung weiterführend psychotherapeutische Behandlungsange- Größe von 12 Personen. Koordination und Durchführung der persönlichen Hannover seit August 2012 das Modellprojekt Integra- bote in Anspruch zu nehmen. 2.7 FALLZAHLEN Übergabegespräche zu erwarten. tives Fall management Sucht durch. Projekt beteiligte sind Im Jahr 2012 wurden zudem 5 Mitarbeitende der Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 280 Patienten Integratives Fallmanagement Sucht die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH und das Fachklinik im spezifischen Interventionsprogramm Sicherheit finden (Seeking safety) in Hamburg entlassen. Die Anzahl der jährlichen Aufnahmen ist im Vergleich zum Jahr 2011 nahezu identisch. Der Bele- Die Fachklinik Erlengrund führt in Kooperation mit Berufsförderungswerk Goslar. Es handelt sich hierbei um geschult sowie der Beginn der Indikationsgruppe gungsausfall durch interkurrente Erkrankungen betrug der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig- eine Nachsorge leistung der DRV. Zu dem Modellprojekt für Januar 2013 vorbereitet. im Berichtsjahr 101 Tage.

6 10 11 Patienten/Patientinnen Jahr 2004 Jährliche Aufnahmen 283 Jahr 2005 Jährliche Aufnahmen Jahr 2006 Jahr Jahr 2008 Jahr Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr HAUPTDIAGNOSEN Die Fachklinik Erlengrund ist eine Einrichtung für Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen zur Durchführung von Entwöhnungsbehandlungen im Rahmen stationärer medizinischer Rehabilitation. Aufgenommen werden volljährige alkohol- und /oder medikamentenabhängige Frauen und Männer. Eine eventuell notwendige Entzugs behandlung muss vor der Aufnahme durchgeführt werden. Hauptdiagnosen (N Patienten) 1 Störung durch Opioide (ICD 10 F11) 1 Störung durch Stimulanzien, einschließlich Koffein (ICD 10 F15) Nebendiagnosen sonstiger psychischer Störungen 45 Affektive Störungen (ICD 10 F3) 35 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (ICD 10 F6) 45 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (ICD 10 F4) 2 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen 9 Krankheiten der Haut und der Unterhaut (ICD L208 ICD L732) 25 Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (ICD S320 ICD T870) 26 Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (ICD E059 ICD E782) 29 sonstige Diagnosen (nach ICD 10 B, A, Q, C, R, Z, D, U, N) 2.11 BEHANDLUNGS- SCHWERPUNKTE Am Aufnahmetag wurden im Jahr Patienten zur 279 Störungen durch Alkohol Störungen und Faktoren (ICD 10 F5) Entgiftung in ein mit uns kooperierendes Krankenhaus 1 Störung durch Sedativa / Hypnotika 1 Intelligenzminderung (ICD 10 F7) Spezielles Behandlungsangebot für Frauen verlegt und konnten somit nicht wie geplant, sondern 2 Entwicklungsstörungen (ICD 10 F8) ( Frauengruppe ) erst verspätet aufgenommen werden. Insgesamt gingen 2.10 NEBENDIAGNOSEN 1 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn Kombinationsbehandlung (Kombi-Nord) uns dadurch zusätzlich 100 Pflegetage verloren, da wir Ein bestehender Drogenkonsum ist kein Ausschluss- in der Kindheit und Jugend (ICD 10 F 98) Konventionelle Rehabilitation suchtkranker Menschen das geplante Bett jeweils zur verspäteten Aufnahme grund, wenn eine Alkohol- bzw. eine Medikamenten- freihielten. abhängigkeit im Vordergrund stehen. Patienten mit Sonstige somatische Nebendiagnosen Entsprechend eines vorhandenen bio-psycho-sozialen einer Spielsucht werden aufgenommen, wenn sich 185 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des konzeptes findet eine ausführliche medizinische, 2.8 BELEGENDE LEISTUNGSTRÄGER der individuelle Therapiebedarf in das allgemeine Bindegewebes (ICD M0590 ICD M955) psychiatrische, psychologische und soziale Diagnostik Die Fachklinik Erlengrund wird von allen Leistungs- Programm der Klinik integrieren lässt. 80 Krankheiten des Kreislaufsystems statt. trägern (Deutsche Rentenversicherung und Kranken- (ICD I10 ICD I9821) kassen) belegt. Die individuellen Behandlungszeiten Chronische psychische Störungen können mitbe- 39 Krankheiten des Verdauungssystems Die Therapieziele und die Therapiemaßnahmen werden betragen zwischen 6 und 15 Wochen. handelt werden, sofern der Schweregrad ihrer Aus- (ICD K02 ICD K868) auf der Grundlage der Ergebnisse der Diagnostik unter prägung nicht für eine sehr schlechte Prognose der 52 Krankheiten des Nervensystems Berücksichtigung der sich daraus ergebenen Funktions- Hauptbeleger ist die Deutsche Rentenversicherung Entwöhnungs behandlung spricht. Akute psychische (ICD G09 ICD G802) einschränkungen bzw. Teilhabeeinschränkungen (ICF) für Braunschweig-Hannover, gefolgt von der Deutschen Störungen (z. B. akute Suizidalität, akute Psychose) 26 Krankheiten des Auges und der Augenanhangs- jeden Patienten individuell festgelegt. In diesem Zusam- Rentenversicherung Bund und den Krankenkassen. sind Ausschlusskriterien. Patienten mit einem erhöhten gebilde und Krankheiten des Ohres und des menhang führen wir gemeinsam mit jedem Patienten Pflegebedarf können aufgenommen werden, wenn Warzenfortsatzes (ICD H269 ICD H931) eine Planungskonferenz durch, in der die Ergebnisse Belegende Leistungsträger Belegende Leistungsträger vorher geklärt wurde, dass die Klinik den besonderen 22 Krankheiten des Atmungssystems der Diagnostik besprochen und die daraus abgeleiteten ,57 63,57 Anforderungen gerecht werden kann. (ICD J301 ICD J459) individuellen Therapieziele festgelegt werden. Prozent Prozent ,36 15,36 4,64 4,64 0,71 0,71 14,64 14,64 1,08 1,08 Nebendiagnosen Sucht 172 Störung durch Tabak (ICD 10 F17) 16 Störung durch Cannabinoide (ICD 10 F12) 11 Störung durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (ICD 10 F19) 9 Störung durch Sedativa oder Hypnotika (ICD 10 F13) 1 Störung durch Kokain (ICD 10 F14)

7 12 13 Schuldnerberatung Als Bezugstherapeuten sind Diplompsychologen Beratung durch den TÜV Nord und / oder Diplom-Sozialarbeiter / Diplom-Sozial- Problemlösegruppe päda gogen mit suchtspezifischer Zusatzausbildung Selbstsicherheitstraining eingesetzt. Zum therapeutischen Team gehören des Physiotherapie mit Thermo- und Elektrotherapie, Weiteren eine Kunsttherapeutin und ein Seelsorger. Inhalation, Massage, Bewegungstherapie und Rekreationstherapie Eine zentrale Bedeutung bei der Planung und Durch- Ausdauertraining führung berufs- und arbeitsbezogener Maßnahmen Körperwahrnehmung / Entspannung haben die Ergotherapeutin und der Arbeitstherapeut Die Rehabilitationsziele haben drei Zieldimensionen: Ergo-Diagnostik Kräftigungstraining sowie die EDV-Schulungen. Sozialdienst unter dem Gesichtspunkt der Hilfe Bogenschießen Besserung von Beschwerden auf psychosozialer zur Selbsthilfe Angehörigenarbeit mit individuellen Ange hörigen- / Um die Zusammenarbeit im Team, die Reflexion der Ebene Organisation nachfolgender Hilfen Paargesprächen, Angehörigen- / Paarseminaren therapeutischen Arbeit und der eigenen Person zu Besserung von Beschwerden auf somatischer Kooperation mit der Selbsthilfe Milieu- / Soziotherapie fördern, findet regelmäßig sowohl eine interne wie auch Ebene Zielsetzung auf der Ebene der Aktivitäten und Seelsorgerische Beratung und Sinnfindung Hilfe zur Selbsthilfe, Freizeitgestaltung und 2.14 PERSONELLE AUSSTATTUNG eine externe Fall- und Team-Supervision statt. Interne und externe Fortbildung erfolgt entsprechend des Teilhabe soziales Training Der ärztliche Dienst besteht aus einem Facharzt für Fort- und Weiterbildungskonzeptes der Lukas-Werk Themenzentrierte Gruppe Psychiatrie und Psychotherapie und einer Fachärztin für Gesundheitsdienste STANDARD-THERAPIEANGEBOTE Patientenvollversammlung Innere Medizin. Unterstützt wird das Ärzteteam durch qualifizierte Pflegekräfte, die einen Bereitschaftsdienst Für die Entwicklung und Einführung spezieller Prozesse Psychotherapie als Fokuszentrierte Therapie 2.13 INDIK ATIONSANGEBOTE während der Nacht und an Sonn- und Feiertagen abdecken. Zum medizinischen Team gehören auch sowie im Rahmen des Qualitätsmanagements nutzt die Klinik neben der Qualitätsmanagementbeauftragten der mit Einzel- / Gruppengesprächen entsprechend ein Bademeister und Masseur sowie eine Sport- und Lukas-Werk Gesundheitsdienste auch externe Organi- der therapeutischen Qualifikation der Therapeuten Kunsttherapie Bewegungstherapeutin. sationsberatung. (Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, Ergotherapie systemische Therapie / Familientherapie, inte- Stabilisierungsübungen (Imagination) grative Psychotherapie, analytisch orientierte Kognitives Training Therapie, Psychodrama); Krisenintervention Arbeits- und berufsbezogene Angebote mit Medizinische Behandlung durch die Klinik- internen / externen Arbeitserprobungen in Form ärzte (einschl. Arztsprechstunde); bei Bedarf von Praktika; Bewerbungstraining, Arbeitgeber- Hinzuziehung von Konsiliarärzten aus anderen gespräche Fachrichtungen; medikamentöse Begleitbehand- Integrationsbezogenes Fallmanagement Sucht lung; Zusammenarbeit mit einem externen Labor EDV-Schulungen Rückfallprophylaxe Intensivseminar zur beruflichen Teilhabe und Psychoedukative Angebote wie Vorträge, Orientierung in Kooperation mit dem Berufs- Schulungen, Filme und Seminare förderungswerk Goslar Sport- und Bewegungstherapie mit funktioneller Kooperation mit der Arbeitsverwaltung und Gymnastik / Koordination, Fitnesstraining, DRV-Rehabilitations-Beratung Kräftigungstraining, spiel- und ausdauerorien- Raucherentwöhnung tiertem Sport, Entspannungstraining und einer Akupunktur nach dem NADA-Protokoll gesonderten Frauensportgruppe Ernährungsberatung Mitglieder des Klinikteams

8 QUALITÄTSDATEN 3.1 JAHRESSTATISTIK Antrittsquote 0,7 % direkt von Betrieben, 1,4 % direkt von Justizvollzugs anstalten. Die vorzeitigen Entlassungen gegen ärztlichen Rat sind gegenüber dem Vorjahr mit 8,57 % fast identisch. In der buss-basisdaten-auswertung 2011 liegt die im Jahr 2012 bei durchschnittlich 77,4 Tagen für alle Patienten. Die durchschnittlichen Pflegetage sind somit im Vergleich zum Jahr 2011 (81,6 Tage) um 4,2 Tage In 2012 haben aufgrund intensiver durchgeführter Wir hatten 249 (88,9 %) planmäßige Entlassungen Anzahl der vorzeitigen Entlassungen weiterhin deutlich leicht gesunken. Maßnahmen zur Erhöhung der Antrittsquote lediglich (2011: 90,6 %) definiert als regulär, vorzeitig mit höher bei 15 %. 7 Patienten die bereits bewilligte Maßnahme in der ärztlichem Einverständnis, Wechsel, vorzeitig auf Reduziert auf planmäßige Beendigungen (definiert als Fachklinik nicht angetreten. In 2011 waren dies ärztliche Veranlassung. In der buss-basisdaten- Der Anteil der Behandlungswechsler von 23,57 % regulär, auf ärztliche Veranlassung, mit ärztlichem 10 Patienten. Auswertung 2011 liegt der Bundesdurchschnitt bei (2011: 29,4 %) liegt aufgrund des relativ hohen Anteils Einverständnis, verlegt, Wechsel ) ergab sich 83,6 % planmäßigen Entlassungen. Die vorzeitigen von Kombinationsbehandlungen (Kombi-Nord) deutlich eine durchschnittliche Verweildauer von 85,4 Tagen. 47,5 % (3 % mehr als 2011) aller Patienten wurden uns Entlassungen (definiert als vorzeitig gegen ärztlichen höher als die Bundesdurchschnittsquote (10,5 %). Die buss-basisdaten-auswertung 2011 beschreibt von Lukas-Werk Fachambulanzen vermittelt, 31,1 % Rat, disziplinarisch und verstorben ) liegen in Der Anteil der Kombinationsbehandlungen ist im Jahr eine durchschnittliche Verweildauer bei planmäßigen (5 % weniger als 2011) von anderen Beratungsstellen, unserer Fachklinik bei 11,1 % und sind somit gegen gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die durch- Beendigungen von 90,5 Tagen. 18,6 % (3,5 % mehr als 2011) von Krankenhäusern, über dem Vorjahr um 1,7 % leicht gestiegen (2011: 9,4 %). schnittliche Behandlungsdauer in der Fachklinik lag Zuweisende Stellen (N = 280) Zuweisende Stellen (N = 280) Behandlungsform (N = 280) Behandlungsform (N = 280) Prozent ,5 31,1 18,6 0,7 1,4 0,7 Anzahl der Patienten Anzahl der Patienten Behandlungsform (N = 280) ,0 70,0 60,0 60,0 50,0 50,0 40,0 40,0 Prozent Prozent 30,0 30,0 20,0 20,0 10,0 10,0 0,0 0,0 59,6 59,6 Form Form der der Entlassung der (N 2011 (N = 280) = 280) (N = 280) 8,6 8,6 3,2 3,2 2,5 2,5 0,4 0,4 2,1 2,1 23,6 23,6 Tage Behandlungsdauer bei regulären Entlassungen (N = 280) Behandlungsdauer bei regulären Entlassungen (N = 280) bis 120 Tage 101 bis 90 Tage 119 bis 60 Tage 41 bis 30 Tage Patienten

9 PATIENTENSTRUKTUR 22,3 %) leicht gesunken. Im Vergleich zum letzten getrennt lebenden Patienten ist von 8,3 % in 2010 auf Realschulabschlüsse sind um 12,6 % gestiegen (2011: Das Durchschnittsalter betrug 45,5 Jahre und ist Berichtsjahr ist der Anteil der ledigen Patienten leicht 7,1 % gesunken. 26 %) die Höheren Abschlüsse hingegen von 11,3 % somit gegenüber dem Vorjahr fast identisch geblie- gestiegen (2011: 35,5 %) der Anteil der verheirateten auf 10 % gesunken. ben. Das Durchschnittsalter laut buss-basisdaten- Patienten ist hingegen um 2,2 % gesunken (2011: Die Hauptschulabschlüsse sind mit 43,2 % um Auswertung 2011 beträgt 44,3 Jahre. Die Frauen- 27,9 %). Der Anteil geschiedener Patienten ist mit 9,3 % gesunken, die Sonderschulabschlüsse und quote ist mit 21,1 % gegenüber dem Vorjahr (2011: 25,4 % fast identisch (2011: 26 %). Der Anteil der Ohne-Abschlüsse mit 7,5% um 1,9 % (2011: 9,4 %). Alter bei Aufnahme (N = 280) Alter bei Aufnahme (N = 280) Familienstand (N = 280) über 55 von 51 bis 55 von 46 bis 50 von 41 bis 45 von 36 bis 40 von 31 bis 35 von 26 bis 30 von 21 bis 25 unter Prozent ,5 Familienstand (N= 280) 25,7 25,4 7,1 4, Anzahl Geschlecht (N = 280) Höchster Schulabschluss bisher erreichter bei Aufnahme Schulabschluss (N = 280 (N = 280) männlich weiblich Geschlecht (N = 280) Prozent ,5 5,0 43,2 38,6 10,0 0, Anzahl

10 18 QM-Handbuch Leitbild Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH QUALITÄTSMANAGEMENT Seit August 2011 ist die Fachklinik Erlengrund des Lukas-Werkes erfolgreich nach dem Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation und der DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Im August 2012 erfolgte die erfolgreiche 1. Systembegutachtung durch unseren Externen Auditor Herrn Köning von der Zertifizierungsgesellschaft pro-cum Cert GmbH. Mit dieser Systemüberprüfung wird bestätigt, dass die Fachklinik Erlengrund die Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) weiterhin erfüllt und damit auch die vom Gesetzgeber ab Oktober 2012 verbindlich geforderten weitergehenden Anforderungen an das interne und externe Qualitätsmanagement. Damit hat an die Fachklinik Erlengrund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste erfolgreich einen weiteren Schritt zu Sicherung und Ausbau der Qualität ihrer Angebote getan und eindrucksvoll bewiesen, dass sie hochwertige und qualitätsorientierte Gesundheitsdienstleistungen für Patientinnen und Patienten erbringt. Das Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation erfüllt die gesetzlichen Bestimmungen zum Qualitätsmanagement von stationären Rehabilitationseinrichtungen nach dem Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen und deckt fachliche Anforderungen sowie die Anforderungen der DIN EN ISO ab. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation wurde von Fachexperten im Rahmen eines Projekts des Diakonischen Instituts für Qualitätsentwicklung im Diakonischen Werk der EKD (DQE) erarbeitet und ist seit 2011 durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) anerkannt. Es bietet diakonischen Einrichtungen wie der Fachklinik Erlengrund ein Instrument, sowohl die gesetzlichen Bestimmungen zum Qualitätsmanagement in der medizinischen Rehabilitation umzusetzen als auch diakoniespezifischen Anforderungen gerecht zu werden. 4.1 QUALITÄTSPOLITIK Die Qualitätspolitik unserer Einrichtung wurde von der Geschäftsführung und den Einrichtungsleitungen unter Beteiligung der Mitarbeitenden formuliert und wird regel - mäßig im Rahmen der Managementbewertung auf Angemessenheit und Effektivität überprüft und überarbeitet. Folgende Grundsätze sowie strategische und operative Ziele werden von uns umgesetzt: Zufriedenheit aller Beteiligten Kontinuierliche Verbesserung Beobachtung der Marktanforderungen Personalentwicklung und Mitarbeitendenorientierung Ziel- und Ergebnisorientierung Ausbildung von Führungsstärken Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung Kooperation und Vernetzung Formulierung von Qualitätszielen Die Qualitätspolitik ist in Übereinstimmung mit dem Leitbild des Lukas-Werkes und den daraus abgeleiteten Qualitätsprinzipien in einem Qualitätsmanagementhandbuch festgelegt. Der Verwirklichung des teilhabeorientierten Leitbildes sind alle Mitarbeitenden der Lukas-Werk Gesundheitsdienste verpflichtet. Als diakonische Einrichtung orientieren wir unsere Arbeit am christlichen Verständnis des Menschen, das die Würde jedes Einzelnen in den Mittelpunkt des Handelns stellt. Mit der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems stellen wir die Qualität unserer Dienstleistungen sicher und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Zufriedenheit sowohl unserer Kunden als auch unserer Mitarbeitenden. Ziel unserer Unternehmenspolitik ist es, mit den angebotenen Dienstleistungen die Kundenzufriedenheit auf Dauer sicherzustellen. Die erreichte Qualität der Dienstleistungen Erstellt durch Geprüft durch Freigabe durch Version Datum QMB QZ Qualitätsstandards Lukas-Werk GF und der Kundenzufriedenheit wird durch regelmäßige Kundenbefragungen ermittelt. Zur Sicherung und ständigen Verbesserung der Leistungen der medizinischen Rehabilitation nimmt die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH am Qualitäts sicherungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung teil. Die ständige Verbesserung von Dienstleistungen, Prozessen und Systemen ist übergeordnetes Ziel aller Mitarbeitenden. In den Lukas-Werk Gesundheitsdiensten werden daher ständige Verbesserung und strategische Planung miteinander verbunden, realistische, messbare und ehrgeizige Verbesserungsziele gesetzt und die dafür erforderlichen Mittel bereitgestellt, Qualitätsziele und Qualitätsmanagementsystem regelmäßig überprüft und angepasst, die Mitarbeitenden in den Prozess der ständigen Verbesserung einbezogen, die Mitarbeitenden optimal geschult und gefördert. Seiten 1 Die Einrichtungen der Lukas-Werk Gesundheitsdienste sind Mitglieder im verband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V., in der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Suchtfragen (ELAS) und im Qualitätsverbund Suchthilfe der Diakonie. 1-1

11 QUALITÄTSZIELE Auswahl von Zielen im abgelaufenen Umsetzung Konzept Familie und Beruf Erarbeitung Konzept Kombitherapie mit der 4.5 QUALITÄTSMANAGEMENT- PROJEKTE Qualitätszirkel Qualitätsstandards in der Lukas-Werk Gesundheitsdienste: Prüfung, Berichtszeitraum (2012): Deutschen Rentenversicherung Bund Überarbeitung und Kommunikation der Qualitäts- Lieferantenbewertung standards im Lukas-Werk; regelmäßige Prüfung Aufrechterhaltung der Zertifizierung nach dem Durchführung interner und externer Audits und Anpassung des Leitbildes Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation und DIN EN ISO 9001: AUFBAU DES QUALITÄTS- MANAGEMENTS Visitationen durch die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Qualitätszirkel Therapieplanung, Durchführung und Dokumentation: Weiterentwicklung Überarbeitung des Personalentwicklungs- Zur Verwirklichung des Qualitätsmanagementsystems Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems und Überarbeitung der Qualitätsmanagement- konzeptes haben wir für unsere Einrichtungen qualitätsrelevante nach dem Diakonie-Siegel Medizinische Reha- dokumente vor allem unter Berücksichtigung der Erfüllung externer und interner Qualitäts- Führungs- und Realisierungsprozesse mit ihren Wechsel- bilitation beruflichen und sozialen Teilhabe; Entwicklung anfor derungen wirkungen erkannt und deren Abfolge in unserem Weiterentwicklung der Standards zur Daten- und Überarbeitung der Qualitätsmanagement- Teilnahme am Projekt Fallmanagement Sucht mit Qualitätsmanagementhandbuch festgelegt. Die Haupt- erhebung und Datenpflege dokumente zur Evaluation der arbeits- und der DRV Braunschweig-Hannover und Kernprozesse wurden identifiziert und in Pro- Maßnahmen zur Erhöhung der Rücklaufquote bei berufsbezogenen Maßnahmen Ausweitung der Datenerhebung zur beruflichen zesslandkarten beschrieben. Bezüglich Verfahrens- der Katamnese Qualitätszirkel Sozialmedizin: Umsetzung einer Teilhabe anweisungen, Arbeitsanweisungen, Richtlinien, Check - systematischen sozialmedizinischen Qualitäts- Ausbau der Kooperation zu Firmen, Unternehmen, listen sowie mitgeltender Formblätter haben wir Kriterien sicherung Arbeitsagenturen und Jobcentern Konzeptionelle Einbindung des Umgangs mit speziellen Patientengruppen ( Sucht im Alter und Methoden festgelegt, um das wirksame Durchführen, Lenken und Überwachen der qualitätsrelevanten Prozesse sicherzustellen. Durch regelmäßig durchge- 4.6 INTERNE QUALITÄTSZIRKEL UND ARBEITSKREISE IN DEN LUK AS- WERK GESUNDHEITSDIENSTEN Qualitätszirkel PatFak: Überarbeitung und Weiterentwicklung der Patientendokumentation; Entwicklung von Datenstandards in der Patienten- und Risikogruppen ) führte Reviews, Audits und Auswertungen von Qualitäts- Qualitätszirkel dienen der zielgerichteten und an der dokumentation Weitere Beteiligung an der NSF-Studie aufzeichnungen wird die Wirksamkeit des Arbeitspraxis orientierten Einbeziehung der Mitarbei- Arbeitskreis Betriebliche Gesundheitsförde- (IDCL-Training, Schwerpunkt PTBS) Qualitätsmanagementsystems laufend überwacht, tenden in das interne Qualitätsmanagement. Ziel der rung: Planung und Durchführung von Betriebe- Weiterführung des Lehrauftrages an der Ostfalia angepasst und verbessert. Qualitätszirkel ist eine regelmäßige Bewertung der veranstaltungen und Ausbau der Angebote zur Hochschule für angewandte Wissenschaften Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems, das betrieblichen Gesundheitsförderung. Umsetzung des Energiekonzeptes für weitere Energieeinsparungen 4.4 INSTRUMENTE DES QUALITÄTSMANAGEMENTS Erkennen von Verbesserungspotenzial und bei Bedarf die Behebung von in einzelnen Bereichen aufgetretenen Die Arbeit der Qualitätszirkel und des Arbeitskreises Problemen. Qualitätszirkel sind somit sowohl Führungs- wird kontinuierlich dokumentiert und evaluiert. Auswahl von Zielen im nächsten Hauptamtlich tätige Qualitätsmanagement- instrument als auch Basis der Managementbewertung. Berichtszeitraum (2013): Aufrechterhaltung der Zertifizierung nach dem beauftragte und Auditorin Patientenbefragung Mitarbeitendenbefragung Im Jahr 2012 gab es zu folgenden Themenbereichen und Aufgaben einrichtungs- und berufsgruppenüber- 4.7 PATIENTENBEFRAGUNG FACHKLINIK ERLENGRUND Auswertungsauszug der internen Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation und Fehler- und Beschwerdemanagement greifende Qualitätszirkel und Arbeitskreise: Patienten befragung DIN EN ISO 9001:2008 Vorschlagswesen In der Fachklinik Erlengrund nehmen Patienten an den Erfüllung externer und interner Qualitäts- Lenkungskreis Qualitätsmanagement Qualitätszirkel Internes Gesundheitsmanage- regelmäßig durchgeführten Patientenbefragungen teil. anfor derungen Interne Audits ment: Konzeptentwicklung; Entwicklung einer Wir fragen unsere Patienten nach ihrer Zufriedenheit Beginn der Indikationsgruppe Sicherheit finden Externe Audits Dienst vereinbarung Interventionskonzept bezüglich im Rahmen der NSF-Studie (IDCL-Training, Visitationen durch die Deutsche Renten- (Betriebliches Eingliederungsmanagement); Schwerpunkt PTBS) versicherung Braunschweig-Hannover Planung eines gemeinsamen Betriebsausflugs 2013 der ärztlichen und therapeutischen Betreuung, Räumlicher und konzeptioneller Umbau der Jährliche Managementbewertung Qualitätszirkel NADA: Organisation und der allgemeinen Betreuung und erlebten Freund- bisherigen Physiotherapieabteilung mit Einrichtung Interne und externe Qualitätszirkel Durchführung der Akupunkturbehandlung in der lichkeit, eines WorkParks und MTT-Geräten Fort- und Weiterbildungsplanung Behandlungsphase des Leistungsangebotes,

12 22 23 der Einrichtung insgesamt, des persönlichen Therapieerfolges. Die Befragungen erfolgen anonym und werden im Unsere Einrichtung (z. B. Wohlbefinden, Organisation) wurde von den Patienten durchschnittlich mit 1,3 bewertet, die Mitarbeitenden der Fachklinik Erlengrund (Zusammenarbeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft) Darstellung einzelner Befragungserbnisse: Zufriedenheit mit der Rehabilitation aus Patientensicht (graphisch) Ausgewählte Beurteilung von Fragen zum Aufenthalt in der Fachklinik Erlengrund im Vergleich zum Mittelwert anderer Kliniken: Diakonie Service-Zentrum Oldenburg GmbH (DSO) extern ausgewertet. Die Befragungsergebnisse und die erhobenen Kundenreaktionen waren Bestandteil der Managementbewertung. Zur kontinuierlichen Verbesserung findet in der Fachklinik über das gesamte Jahr eine Patientenbefragung statt. An der Befragung nahmen 243 Patientinnen und Patienten teil. Die Rücklaufquote betrug 95 %. Auf der Bewertungsskala zeigten die befragten Patienten in unserer Fachklinik bei der Zielerreichung ihrer selbst gesetzten Therapieziele einen Durchschnittswert von 1,3. Ich habe meine wesentlichen Ziele in der Behandlung erreicht. Auszug aus dem Auswertungsbericht Patientenbefragung Fachklinik Erlengrund mit einem Durchschnittswert von 1,1. Ich bin mit der Rehabilitationsmaßnahme zufrieden. Ich würde die Einrichtung weiterempfehlen. Auszug aus dem Auswertungsbericht Patientenbefragung Fachklinik Erlengrund Bei den Zusatzfragen (z. B. Einrichtung des Zimmers, Verpflegung, EDV-Schulungsangebote) wurde durchschnittlich mit 1,3 bewertet. Die gesamte Auswertung einschließlich der schriftlichen Anmerkungen der Befragten und der angeführten Kritik wurde im Rahmen des internen Qualitätsmanagements bzw. in Qualitätszirkeln diskutiert und bewertet. Im kom- Behandlungserfolg im Patientenurteil (graphisch) ja Einrichtung Vgl.-Gruppe Die Psychotherapeutischen Gespräche haben mir geholfen X 59% 49% Ich hatte in der Psychotherapie die Gelegenheit, mir wichtige Problembereiche zu bearbeiten. X 62% 50% Die Krankenschwestern/-pfleger haben mich gut Verständlich informiert und angeleitet X 70% 51% Es war immer ein/e Krankenschwester/-pfleger da, wenn ich sie gebraucht habe. X 76% 56% Reha-Ziele wurden mit mir abgesprochen X 65% 55% Fortschritte wurden mit mir besprochen X 68% 53% Vorbereitung auf Zeit nach der Reha X 53% 39% Verhaltensempfehlungen für soziale Teilhabe X 60% 43% Berufliche Verhaltensempfehlung X 37% 25% genau richtig Für mich hatte die Reha-Klinik die richtigen Betreuungen, Behandlungen und Beratungen X 55% 41% gut/sehr gut Beurteilung Schulung zum Thema Ernährung/Gewicht X 80% 67% Beurteilung Schulung zum Thema Stress X 82% 64% Beurteilung Schulung zum Thema Schmerz X 71% 57% Beurteilung Schulung zum Thema Bewegung X 84% 74% Beurteilung Gruppenpsychotherapie X 75% 64% Beurteilung Beratung Arbeitsplatzsituation X 72% 59% Beurteilung Arbeitserprobung X 74% 62% Beurteilung Verpflegung X 83% 73% Beurteilung Organisation X 80% 69% Bewertung der gesamten Reha-Maßnahme X 88% 73% 4.8 BESCHWERDEMANAGEMENT, SEMINAR- UND SONSTIGE BEWERTUNGEN Bei der Zufriedenheit mit der gesamten Rehabilitations- menden Jahr werden die Befragungen fortgesetzt und In Rückmeldungen, Kritik und auch in Beschwerden maßnahme lag der Bewertungsdurchschnitt bei 1,2. Bei die Datenbasis kann entsprechend erweitert werden. sehen wir ein wertvolles Potenzial zur positiven und quali- der Zufriedenheit mit der Art und Weise der Behandlung durch die Mitarbeitenden ergab sich ein Bewertungsdurchschnitt von 1,1. Alle befragten Patienten würden Auswertungsauszug der externen DRV Rehabilitandenbefragung tätsbewussten Veränderung und sind bemüht, sowohl unsere Patientinnen und Patienten wie auch Zuweiser und andere Kooperationspartner hierzu anzuregen. die Einrichtung weiterempfehlen. Befragungszeitraum: bis Rückmeldungen enthalten oft Verbesserungsideen und Anzahl der Fälle Fachklinik Erlengrund: 120 bilden somit eine Ressource für die Einrichtung. Der Patientenfragebogen sieht weiterhin eine Einschät- Anzahl der Einrichtungen in der Vergleichgruppe: 181 zung der Patientinnen und Patienten nach Wichtigkeit Anzahl der Fälle in der Vergleichgruppe: Jede Veranstaltung / Fortbildung / Schulung wird mit einzelner Maßnahmen vor. Hierbei wurden Einzel- einem standardisierten Fragebogen evaluiert. Diese gespräche mit einem Bewertungsdurchschnitt von 1,2 Im Folgenden beschreiben wir ausgewählte Einzelergeb- Evaluationen werden in den verschiedensten Gremien bewertet. nisse. Darstellung der ausgegebenen Qualitätspunkte: (z. B. Qualitätszirkeln) berücksichtigt. Alle anderen abgefragten Angebote (Gruppengespräche, ärztliche Versorgung, Vermittlung in eine Selbsthilfegruppen, Informationsgruppen) wurden mindestens mit trifft zu bis trifft eher zu eingestuft. 1 Codierung: 1 = trifft zu; 2 = trifft eher zu; 3 = trifft eher nicht zu; 4 = trifft nicht zu beobachtet beobachtet erwartet erwartet D1.1 Zufriedenheit D1.1 Zufriedenheit im Patientenurteil im Patientenurteil 81,40% 81,40% 75,20% 75,20% D1.3 Behandlungserfolg D1.3 Behandlungserfolg im Patientenurteil im Patientenurteil 82,80% 82,80% 77,80% 77,80% In allen Rubriken liegen wir besser als der Erwartungswert. Unsere Kooperationspartner (Zuweiser, Leistungsträger, Betriebe, Selbsthilfe usw.) werden regelmäßig in Kooperationstreffen / Qualitätszirkeln / Arbeitstreffen standardisiert zur Rückmeldung aufgefordert. Im Jahr 2013 ist eine Zuweiserbefragung geplant.

13 24 25 Im Rahmen unseres im Qualitätshandbuch festgelegten Beschwerdemanagement stehen offen zugängliche Formulare für Lob, Ideen & Kritik zur Verfügung. Weiterhin kann in dem Patientenfragebogen am Ende der Behandlung die Therapie bewertet werden. Alle Rückmeldungen werden entsprechend der Vorgaben im Managementhandbuch erfasst, ausgewertet und bearbeitet. Ein wesentliches Element des Umgangs mit Kritik und Beschwerden in der Fachklinik Erlengrund ist der sogenannte Patientenrat. Jede Therapiegruppe wählt aus ihrem Kreis einen Patientensprecher. Diese Sprecher bilden den Patientenrat, der sich wöchentlich mit der Klinikleitung trifft. Systematisch werden somit wöchentlich Kritik, Beschwerden sowie Anregungen und Wünsche aufgenommen. Vor Ort werden Verantwortliche bestimmt, die spätestens bei der nächsten Sitzung Entscheidungen mitteilen oder Auskunft über das weitere Vorgehen geben. 4.9 FORT- UND WEITERBILDUNG Der individuelle Fort- und Weiterbildungsbedarf der Mitarbeitenden wird im Rahmen von jährlichen Personalentwicklungsgesprächen ermittelt und dokumentiert. Dabei werden vereinbarte strategische Ziele, neue Entwicklungen und externe Anforderungen beachtet wurden in den Lukas-Werk Gesundheitsdiensten insgesamt 311 Fort- und Weiterbildungen durchgeführt. Das entspricht 2,4 Fort- und Weiterbildungen pro Mitarbeitender / Mitarbeitendem. Die Qualitätssicherung der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt über Evaluationsbögen, die im Rahmen der Managementbewertung ausgewertet werden. Insgesamt bewerteten 99 % der Mitarbeitenden die in den Fortbildungen vermittelten Inhalte als praktikabel, und 98 % der Mitarbeitenden urteilten, dass sich die besuchte Fortbildung positiv auf ihre Arbeit auswirke. Mitarbeitende der Fachklinik Erlengrund haben 2012 an 106 Fortbildungen teilgenommen. (Das sind durchschnittlich 2,9 Fortbildungen pro Mitarbeitendem). In der Fachklinik wurden die Fortbildungen der Mitarbeitenden auf Grundlage der Personalentwicklung entsprechend einer erstellten Fort- und Weiterbildungsplanung durchgeführt. Fortbildungen und Fachtagungen haben zu folgenden Themen stattgefunden: Einführungstage für neue Mitarbeitende MELBA-Workshop Teilhabeorientierung in der Therapie Workshop zur Medizinisch Psychologischen Untersuchung EDV-Schulungen / Office-Schulungen PatFak Kennzahlen und Auswertung PatFak Abrechnung Managementtraining Psychische Belastungen in der Arbeitswelt Leitungskräftecoaching RauchFREI-Programm Arbeitsorganisation Erste Hilfe / Reanimation Arbeitssicherheit und Brandschutzübung Schulung der Auszubildenden im Patientenkontakt TÜV-Nord Wiedererlangung der Fahrerlaubnis Intern nehmen alle Mitarbeitenden an Brandschutz- und Arbeitsschutzunterweisungen, Hygieneschulungen, Maß nahmen zur Reanimation und an den regelmäßig durchgeführten Qualitätszirkeln teil. Weiterhin nehmen einrichtungsübergreifend fünf Mitarbeitende an der Weiterbildung zur Suchttherapeut / zum Suchttherapeuten teil. 5. ERGEBNISSE AUS DEM EINRICHTUNGSINTERNEN QUALITÄTSMANAGEMENT 5.1 RAUCHFREIE KLINIK Die Fachklinik Erlengrund ist seit 2004 eine rauchfreie Klinik (in Anlehnung an die Leitlinien Deutsches Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser gem. e. V. ), d. h., in Gebäudeteilen und in unmittelbarer Nähe von Gebäudeteilen darf seitdem nicht mehr geraucht werden. Rauchenden Patienten steht ausschließlich ein Raucherpavillon auf dem Gelände zur Verfügung. Mitarbeitende von Fremdfirmen und Besucher haben sich selbstverständlich den Rauchregeln anzupassen. Im Berichtsjahr 2012 waren bei Therapiebeginn 15,36 % der Patienten bereits Nichtraucher (2011: 13,60 %), 84,64 % waren Raucher. Zu Behandlungsende haben ca. 3 % (2011: 2 %) ihren Nikotinkonsum während der Rehabilitation völlig eingestellt. Das Rauchverhalten während der Therapie hat sich wie folgt verändert: Anzahl der Zigaretten pro Tag (N=237) Therapiebeginn Therapieende DGS-Standard-1: Alle planmäßig entlassenen Patienten, die geantwortet haben. 5.2 RÜCKFALLSTATISTIK Rückfällige Patienten werden nach einem standardisierten Rückfallkonzept behandelt. Wir sind bemüht, inner halb der Klinik eine therapeutische Atmosphäre zu gestalten, in der Patientinnen / Patienten lernen können, Rückfälle offen anzusprechen, um in der Rückfallprävention konkrete Strategien zu erarbeiten. Aufgrund der Etablierung von ETG-Tests beobachten wir, dass die Thematisierung von Rückfällen steigt. Dies sind vor allem Rückfälle, die durch die üblichen Testverfahren (Atemalkoholtest und Gamma-GT) nicht zur Sprache gekommen wären. Trotz einer erhöhten Anzahl von entdeckten Rückfällen wurde die Therapie in 91 % der Fälle konstruktiv weitergeführt. Der Lernerfolg für zukünftige Lebenssituationen liegt in der Aufarbeitung und in der folgenden Rückfallprävention. 5.3 K ATAMNESE Über die im Jahr 2011 entlassenen Patienten (insgesamt 265) wurde im Jahr 2012 eine Katamnese erhoben. Davon haben 258 Patienten (97,4 %) einer Nachbefragung zugestimmt und wurden angeschrieben. Zur besseren Vergleichbarkeit mit anderen veröffentlichten Auswertungen wird vom Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. (buss) ab Entlassungsjahrgang 2008 die Erfolgsquote nach DGSS 4 auf Basis einer Rückläuferquote von mindestens 45 % berechnet. Die Daten wurden entsprechend der Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DGSS) ausgewertet (siehe Tabelle). DGSS 1 DGSS 2 DGSS 3 DGSS 4 70 (56,9 %) 70 (29,5 %) 74 (56,9 %) 74 (28,7 %) nach Rückfall 20 (16,3 %) 20 (8,4 %) 21 (16,2 %) 21 (8,1 %) Rückfällig 32 (26 %) 32 (13,5 %) 34 (26,2 %) 34 (13,2 %) Definiert rückfällig 1 (0,8 %) 115 (48,5 %) 1 (0,8 %) 129 (50 %) N DGS-Standard-2: Alle planmäßig entlassenen Patienten; Nichtantworter werden als rückfällig eingestuft. DGS-Standard-3: Alle planmäßig und vorzeitig entlassenen Patienten, die geantwortet haben. DGS-Standard-4: Alle planmäßig und vorzeitig entlassenen Patienten; Nichtantworter werden als rückfällig eingestuft.

14 26 nach Rückfall Rückfällig Definiert rückfällig Keine Angabe 50,00% 0,00% 50,00% 0,00% 100,00% Alleinstehend 49,20% 20,60% 30,20% 0,00% 100,00% In Partnerschaft 64,60% 12,30% 21,50% 1,50% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% 27 Erwerbssituation und Abstinenz Wir haben unsere Katamnesedaten nach ausgewählten Kriterien mit Kreuztabellen ausgewertet, um bestimmte Einflussfaktoren nach Rückfall auf die Abstinenz zu ermitteln. rückfällig Wir können somit eine Definiert Rückfällig Aussage Keine darüber Angabemachen, 100,00% welchen Einfluss 0,00% das Geschlecht, 0,00% eine 0,00% bestehende 100,00% Partnerschaft, Erwerbstätig 70,30% 20,30% 7,80% 1,60% 100,00% die Erwerbssituation und ein Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe haben. Arbeitslos 37,10% 14,30% 48,60% 0,00% 100,00% Nicht erwerbstätig 48,30% 10,30% 41,40% 0,00% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% Geschlecht und Abstinenz Geschlecht und Abstinenz Die Abstinenzrate bei Frauen (72,4 %) sowie bei den Männern (73,2 %) ist fast identisch. Partnerschaft und Abstinenz und Partnerschaft nach Rückfall Rückfällig Definiert rückfällig Männlich 57,40% 15,80% 25,70% 1,00% 100,00% Weiblich 55,20% 17,20% 27,60% 0,00% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% 44 nicht erreicht / unbekannt verzogen 3 Beantwortung verweigert (ohne Angaben von Gründen) 1 keine gültige Anschrift (nicht angeschrieben) 2 verstorben 78 kein Rücklauf 130 Fragebogen liegt vor (Responder) 258 Patienten gesamt 130 Katamnesebögen kamen somit zur Auswertung. Die Rücklaufquote betrug damit 50,4 %. Die Rücklaufquote haben wir gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % steigern können. In der Katamnese wird außerdem nach der Zufriedenheit mit der Behandlung gefragt. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: Fälle Anteil Keine Angaben 7 5,4 % Sehr zufrieden 63 48,5 % Zufrieden 35 26,9 % Eher zufrieden 11 8,5 % Eher unzufrieden 9 6,9 % Unzufrieden 2 1,5 % Sehr unzufrieden 3 2,3 % ,0 % 84 % der Personen, die auf die Befragung geant wortet haben, waren mit der Behandlung sehr zufrieden / zufrieden / eher zufrieden. nach Rückfall Keine Angabe 50,00% 0,00% 50,00% 0,00% 100,00% Alleinstehend 49,20% 20,60% 30,20% 0,00% 100,00% und Partnerschaft In Partnerschaft 64,60% 12,30% 21,50% 1,50% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% Definiert Rückfällig nach Rückfall rückfällig Eine Erwerbssituation Partnerschaft wirkt sich somit positiv auf die Abstinenzrate aus. Die Abstinenzrate ist bei Keine Angabe und Abstinenz 50,00% 0,00% 50,00% 0,00% 100,00% Personen Alleinstehend mit einer Partnerschaft 49,20% 7,120,60% % höher. Personen 30,20% in einer 0,00% Partnerschaft 100,00% haben eine um In Partnerschaft 64,60% 12,30% 21,50% Definiert 1,50% 100,00% 7,1 % geringere Rückfallrate. Rückfällig 56,90% nach Rückfall 16,20% 26,20% rückfällig 0,80% 100,00% Keine Angabe 100,00% 0,00% 0,00% 0,00% 100,00% Erwerbssituation Erwerbstätig und Abstinenz 70,30% 20,30% 7,80% 1,60% 100,00% Arbeitslos 37,10% 14,30% 48,60% 0,00% 100,00% Nicht erwerbstätig 48,30% 10,30% 41,40% 0,00% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% Definiert Rückfällig 0,80% nach Rückfall rückfällig 100,00% Erwerbssituation und Abstinenz Rückfällig Definiert rückfällig Keine Angabe 100,00% 0,00% 0,00% 0,00% 100,00% Geschlecht Erwerbstätig und Abstinenz 70,30% 20,30% 7,80% 1,60% 100,00% Arbeitslos 37,10% 14,30% 48,60% 0,00% 100,00% Nicht erwerbstätig 48,30% 10,30% 41,40% Definiert 0,00% 100,00% 56,90% Rückfällig nach Rückfall 16,20% 26,20% rückfällig 0,80% 100,00% Männlich 57,40% 15,80% 25,70% 1,00% 100,00% Eine Geschlecht Erwerbstätigkeit und Weiblich Abstinenzwirkt 55,20% sich somit 17,20% deutlich positiver 27,60% auf die Abstinenzrate 0,00% 100,00% aus. Die Abstinenzrate ist bei Personen in Arbeit um 39,2 % höher als bei arbeitslosen Personen, das heißt 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% Definiert Personen ohne Arbeit haben eine um 39,2 % höhere Rückfällig Rückfallrate. nach Rückfall rückfällig Männlich 57,40% 15,80% 25,70% 1,00% 100,00% Weiblich 55,20% 17,20% 27,60% 0,00% 100,00% 56,90% 16,20% 26,20% 0,80% 100,00% Kontakt zur Selbsthilfegruppe und Abstinenz Kontakt zur Selbsthilfegruppe und Abstinenz Definiert Rückfällig nach Rückfall rückfällig Keine Angabe 45,5% 0,0% 54,5% 0,0% 100,0% Nein 61,1% 11,1% 27,8% 0,0% 100,0% Ja 55,4% 23,1% 20,0% 1,5% 100,0% 56,9% 16,2% 26,2% 0,8% 100,0% Die Rückfallrate ist um 7,8 % höher bei Patienten, die ein Jahr nach stationärer Therapie entlassung keinen Selbsthilfekontakt hatten. Die Abstinenzrate (abstinent / nach Rückfall abstinent) ist bei Patienten mit Selbsthilfekontakt um 6,3 % größer.

15 AUSWERTUNG DER DATEN ZUR BERUFLICHEN TEILHABE Erwerbstätigkeit bei Therapiebeginn (N = 280) Erwerbstätigkeit bei Therapiebeginn (N = 280) Veränderung der beruflichen Teilhabe Prozent ,6 41,4 6,4 Erwerbstätig Arbeitslos Nicht erwerbstätig 8,6 Berentet Berufliche Teilhabe zu Behandlungsende Arbeitsplatz ungekündigt Arbeitsplatz gekündigt Berufliche Teilhabe zu Behandlungsbeginn Arbeitsplatz gekündigt mit Wiedereinstellungszusage arbeitslos nicht erwerbstätig Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl unbekannt Derselbe Arbeitsplatz Derselbe Arbeitsplatz mit stufenweiser Wiedereingliederung Andere Arbeitsplatz beim selben AG Neuer Arbeitgeber (Vertrag geschlossen) Erwerbsstatus bei Therapiebeginn ((N = 280) (N = 280) 40,4 30,0 Neuer Arbeitgeber in Aussicht Arbeitslos ohne Maßnahmen Arbeitslos mit eingeleiteter Maßnahme Arbeitslos mit Maßnahme in Aussicht / geplant Nicht erwerbstätig Prozent ,1 0,4 1,8 11,4 2,9 1,8 8,6 1,8 Beurteilung der Leistungsfähigkeit Beurteilung der Leistungsfähigkeit für die letzte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 6 Stunden und mehr 199(71,07%) 247(88,21%) 3 bis 6 Stunden 2(0,71%) 6(2,14%) unter 3 Stunden 58(20,71%) 6(2,14%) keine Angabe erforderlich 21(7,5%) 21(7,5%) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Entlassung (N = 280) Beschäftigungsverhältnis bei bei Behandlungsbeginn (N = 280) (N = 280) Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Entlassung (N = 280) Rentner/Pensionär 8,6 Arbeitsfähig 183 Sonstige Nichterwerbspers. 1,8 Hausfrau/Hausmann 2,9 Arbeitsunfähig 76 Arbeitslos nach SGB II Arbeitslos nach SGB I 11,4 30,0 Beurteilung nicht erforderlich (Berentet etc.) 20 in der berufl. Rehabilitation 1,8 Arbeiter/Angestellter/Beamter 43,6 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 Patienten Maßnahme nicht ordnungsgemäß abgeschlossen Patienten

16 30 31 Die Anzahl der Erwerbstätigen ist gegenüber dem Vorjahr (35,1 %) um 8,5 % auf 43,6 % gestiegen Die Anzahl der ARBEITSERPROBUNGEN / ARBEITSTHERAPIE Bäckerei, Kranken- / Altenpflege, Behindertenbetreuung) durchgeführt. Fähigkeitsanalyse in Anlehnung an MELBA Feststellung von Handlungs- und Sozialkompe- Arbeitslosen ist um 5 % von 46,4 % auf 41,4 % gesunken. Die Indikation für eine Arbeitserprobung besteht in tenzen In der buss-basisdaten-auswertung 2011 sind die der Regel durch eine bestehende Arbeitslosigkeit. In Die Arbeitserprobung umfasste jeweils an drei Wochen- Individuelle und themenspezifische Beratung, z. B. erwerbslosen Patienten (47,5 %) höher vertreten und der besonderen Fällen wird jedoch auch bei bestehendem tagen eine Regelarbeitszeit von 24 Wochenstunden Schuldenproblematik, Medizinisch-Psychologische Anteil der Erwerbstätigen (39,1 %) ist dort geringer. Arbeitsplatz eine Arbeitserprobung durchgeführt. Die über einen zeitraum von vier Wochen. Die Untersuchung (MPU) bei Entzug der Fahrerlaubnis Beurteilung nach den 29 MELBA-Kriterien erlaubt Aus- Durchführung wurde vom Praktikumsbetrieb beschei- Beratung über Fördermöglichkeiten nach den 43,6 % unserer entlassenen Patienten in 2012 waren sagen über psychosoziale Fähigkeiten der Praktikanten. nigt. Die Beurteilung über die beobachteten Fähigkeiten Sozialgesetzbüchern II, III, IX erwerbstätig. Die arbeitslosen Patienten (41,4 %) teilen im Praktikum wurde durch die Erstellung einer Fähig- Klärung von Zuständigkeiten der Leistungsträger sich in 11,4 % ALG-I- und 30 % ALG-II-Empfänger auf. Erfasst werden: keitsanalyse in Anlehnung an MELBA vorgenommen. Information zu Weiterbildungs- und Qualifizie- 15 % der Patienten erhielten keine Bezüge von der rungsmaßnahmen Arbeitsverwaltung bzw. waren dort nicht gemeldet. Veränderung der beruflichen Teilhabe (N = 280) Kognitive Merkmale: Arbeitsplanung, Auffassung, Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernen / Merken, Problemlösen, Umstellung, Vorstellung Soziale Merkmale: INTENSIVSEMINAR ZUR BERUFLICHEN ORIENTIERUNG UND TEILHABE IN KOOPERA- TION MIT DEM BERUFSFÖRDE- RUNGSWERK GOSL AR Strategien zur erfolgreichen Stellensuche und Bewerbung Möglichkeiten zur Einzelberatung Im Jahr 2012 haben bei insgesamt 7 Seminaren 71 Patienten kehrten an ihren alten Arbeitsplatz Durchsetzung, Führungsfähigkeit, Kontaktfähig- Die Indikation für eine Teilnahme besteht aus unter- insgesamt 72 Patienten (25,7 %) ein 4-tägiges Intensiv- zurück. keit, Kritikfähigkeit, Kritisierbarkeit, Teamarbeit schiedlichen Voraussetzungen. seminar zur beruflichen Orientierung und Teilhabe in 28 Patienten kehrten an ihren alten Arbeitsplatz Merkmale zur Art der Arbeitsausführung: 1. Patienten, die aufgrund von körperlichen Beeinträch- Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Goslar durch stufenweise Widereingliederung zurück. Ausdauer, Kritische Kontrolle, Misserfolgstoleranz, tigungen nicht mehr in ihrem erlernten oder zuletzt (BFW) durchgeführt. 2 Patienten bekamen einen anderen Arbeitsplatz Pünktlichkeit, Selbstständigkeit, Verantwortung ausgeübten Beruf arbeiten können und einer neuen beim selben Arbeitgeber. Psychomotorische Merkmale: Orientierung bedürfen. 48 % unserer erwerbslosen Patienten und 9,8 % Von den gekündigten Patienten kehrten 9 zum Antrieb, Feinmotorik, Reaktionsgeschwindigkeit 2. Patienten, die aufgrund von längerer Arbeitslosigkeit unserer Patienten mit einem bestehenden Arbeitsplatz alten Arbeitgeber zurück, 5 haben einen neuen Kulturtechniken / Kommunikation: den Anschluss an die aktuellen Anforderungen in waren in ein BFW-Seminar eingebunden. Arbeitgeber in Aussicht, bei 7 Patienten ist eine Lesen, Rechnen, Schreiben, Sprechen ihrem erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf verloren Maßnahme eingeleitet bzw. in Aussicht. haben und u. U. einer Qualifizierung bedürfen. Diese Maßnahme fand in den Schulungsräumen des BFW 4 zuvor arbeitslose Patienten haben einen neuen Insgesamt wurden im Jahr 2012 für 95 Patienten 3. Junge, ungelernte Patienten, die eine berufliche statt und wurde auf der Grundlage eines mit uns erar- Arbeitgeber gefunden und 9 Patienten haben einen eine Arbeits- / Belastungserprobung geplant und Perspektive brauchen. beiteten Konzeptes durchgeführt. Im Mittelpunkt dieser neuen Arbeitgeber in Aussicht. Bei 48 Patienten ist durchgeführt. Zu allen Praktika wurde vorab eine 4. Sonstige ungelernte Patienten mit längerer Arbeits- Maßnahme steht die Entwicklung einer realistischen eine Maßnahme eingeleitet bzw. geplant. Praktikumsvereinbarung getroffen und im Rahmen losigkeit, die eine neue Motivation zur Arbeitsfindung Berufsperspektive unter Berücksichtigung der indivi- eines EDV-gestützten Bewerbertrainings aktuelle benötigen. duellen Lebenssituation und der berufsbezogenen Mög- Von unseren 280 entlassenen Patienten in 2012 wurden Bewerbungsunterlagen erstellt. 44 dieser Praktika lichkeiten. Die individuellen Seminarergebnisse in Form 183 (65,4 %) arbeitsfähig, 76 (27,1 %) arbeitsunfähig wurden in unseren internen Arbeitsbereichen Küche / Die Maßnahme beinhaltet schwerpunktmäßig folgende eines BFW-Gutachtens werden am letzten Schulungstag entlassen. Bei 20 Patienten war eine Beurteilung nicht Hauswirtschaft und Raum- und Gebäudetechnik und in Themen: in einer Konferenz unter Beteiligung des Patienten, der erforderlich, da diese bereits berentet waren; bei einem der Ergotherapie absolviert. BFW-Seminarleitung, des Bezugstherapeuten, des Psy- Patienten wurde die Maßnahme nicht ordnungsgemäß Reflexion biografischer und beruflicher Daten in chologischen Dienstes und der Ergotherapie diskutiert. abgeschlossen. Weitere 51 Praktika wurden in Einrichtungen der Einzelgespräch und Gruppe 88 % unserer entlassenen Patienten in 2012 sind auf Diakonie in den Bereichen Handwerk, Küche / Hauswirtschaft, Verwaltung, Grünpflege, Begegnungsstätte, Ableitung individueller Berufswegplanung: Wiedereingliederung oder berufliche Reha DRV-REHABILITATIONS- BERATUNG dem allgemeinen Arbeitsmarkt vollschichtig arbeitsfä- Altenpflege und Lager / Transport und in sonstigen Abgleich von Anforderungs- und Fähigkeitsprofil Außerdem wurde eine Auswertung des BFW- hig; 71 % sind es in ihrer zuletzt ausgeführten Tätigkeit. örtlichen Einrichtungen (Baumarkt, Handwerksbetriebe, in Hinblick auf Zielberufe Gutachtens mit der Rehabilitationsberatung der DRV

17 32 33 Teilweise benötigen Rehabilitanden Hilfestellung durch Klinikmitarbeitende, um einen persönlichen Gesprächstermin noch während des stationären Verlaufs zu erhalten. Bei 93 unserer arbeitslosen Patienten (80 %) ist es uns gelungen, einen Kontakt zur Arbeitsverwaltung herzustellen. Schuldnerberatung Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit an, sich in unserem Haus an eine externe Schuldnerberatung aus Goslar zu wenden. Die Schuldnerberatung (Verein für Schuldnerberatung in Niedersachsen e. V.) kommt einmal im Monat in unsere Fachklinik und richtet sich an alle Patienten aus Niedersachsen. Patienten aus anderen Bundesländern werden an andere Schuldner- während der Beratungssprechstunde in der Klinik 17,5 % unserer entlassenen Patienten aus 2012 haben Arbeitserprobung) erfasst werden und mit der im Laufe beratungen weitervermittelt. durchgeführt. Auch Patienten, die nicht an dem BFW- Seminar teilgenommen haben, hatten die Möglichkeit, einen weiterführenden EDV-Anwenderkurs besucht, der Grundlagen im Umgang mit dem Betriebssystem Win- der Therapie erfassten MELBA-Fähigkeitsanalysen abgeglichen werden kann. Aus diesem Profilabgleich ist dann Vortrag TÜV Nord die DRV-Rehabilitationsberatung in der Fachklinik zu dows und dem Textverarbeitungsprogramm Word und ersichtlich, ob die Anforderungen erfüllt werden können Um sich über Ablauf und Inhalte einer Medizinisch- nutzen. Insgesamt wurden in 2012 an 6 Terminen der einen ersten Einblick in das Internet vermittelt. In diesen oder ob es Über- oder Unterforderungsmomente gibt. Psychologischen Untersuchung (MPU) zu informieren, DRV-Beraterin mit 38 Patienten Beratungsgespräche Kurs waren 22,4 % unserer arbeitslosen Patienten und bieten wir in unserer Fachklinik Erlengrund regelmäßig geführt, die in vielen Fällen eine Aushändigung eines 14,4 % unserer erwerbstätigen Patienten eingebunden. Bei 4,3 % unserer arbeitslosen Patienten wurden Arbeit- eine TÜV-NORD-Informationsveranstaltung an. Beratungsblattes für die Durchführung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Folge hatten ARBEITGEBERGESPRÄCHE gebergespräche mit potenziellen oder ehemaligen Arbeitgebern geführt. 5.5 ANGEHÖRIGENARBEIT INTEGRATIVES FALL- MANAGEMENT SUCHT Wenn vorhanden, ist die Einbeziehung des Arbeitgebers in die Behandlung in unserer Klinik Standard. Wie bereits oben beschrieben, waren im Berichtszeitraum GESPRÄCHE / KOOPERATION MIT DER ARBEITS VERWALTUNG Die Einbeziehung von Bezugspersonen ist in unserer Rehabilitationsbehandlung standardisiert vorgesehen. Hierzu führen wir vor allem Paar- / Angehörigenge- Dieses Modellprojekt haben von August bis Dezember 122 (43,6 %) unserer Patienten berufstätig. Es ist uns Im Rahmen der stationären Rehabilitation werden alle spräche. Im Jahr 2012 haben wir insgesamt 2012 insgesamt 13 Patienten für ihre berufliche Wieder- gelungen, bei 90 Patienten (74 %) den Arbeitgeber arbeitslosen Patienten angehalten und motiviert, zur 149 Paar- / Angehörigengespräche geführt. Daneben eingliederung genutzt. einzubeziehen. Bei diesen Gesprächen geht es über- Arbeitsverwaltung (Jobcenter, Arbeitsagentur) Kontakt veranstalten wir regelmäßig zweimal jährlich einen EDV-SCHULUNGEN wiegend um die Organisation der Rückkehr an den Arbeitsplatz, Möglichkeiten zur stufenweisen Wieder- aufzunehmen. Ziel ist es, die berufliche Wiedereingliederung bereits während der stationären Behandlung Angehörigentag, der neben dem Angebot von Gesprächs- und Informationsgruppen für die Ange- In 2012 haben 24 EDV-gestützte Kurse zur Erstellung eingliederung und / oder Erörterung von Arbeitsplatz- mit dem persönlichen Ansprechpartner bei der Arbeits- hörigen den Charakter eines Tages der offenen Tür aktueller Bewerbungsunterlagen stattgefunden; daran problemen mit möglichem Arbeitsplatzwechsel. verwaltung zu planen. Häufig können im persönlichen hat. haben insgesamt 104 Patientinnen / Patienten, d. h. Gespräch bereits erste Perspektiven eröffnet, ein 37,14 % aller Patienten, teilgenommen. In dieses Diese Gespräche geben weiterhin wichtige Hinweise Wiedereingliederungsvertrag abgeschlossen oder Weiterhin führen wir für bestimmte Patienten nach Bewerbertraining waren 60,3 % unserer arbeitslosen für die Erstellung einer MELBA-Anforderungsanalyse, weitere Maßnahmen, z. B. ein 1-Euro-Job, eine spezieller Indikation regelmäßig zweitägige Paarsemi- Patienten und 20,5 % unserer erwerbstätigen Patienten in der die psychosozialen Anforderungen des bestehen- Umschulungs- oder eine Qualifizierungsmaßnahme, nare durch haben 6 Paarseminare mit insgesamt integriert. den Arbeitsplatzes in ihren 29 Merkmalen (s. S. 30 unter vorbereitet werden. 23 Paaren stattgefunden.

18 PRAKTIK A / HOSPITATIONEN Weiterhin bieten wir unseren kooperierenden Selbst- über die Zufriedenheit auch Referenzen, die wir auf 6.2 PEER-REVIEW Im Jahr 2012 haben wir sechs Studierenden aus den hilfegruppen drei Fortbildungsseminare im Jahr an, die unserer Homepage veröffentlichen. Im Berichtsjahr 2012 hat kein Peer-Review statt- Bereichen Psychologie, Soziale Arbeit, Rehabilitations- stark supervisorischen Charakter haben. gefunden. psychologie, Ergotherapie und Kunsttherapie die Möglichkeit für ein Praktikum in der Fachklinik gegeben. Alle Praktikanten haben die Möglichkeit genutzt, auf einem Traditionell finden in den letzten Jahren so auch in 2012 die Gruppenleitertagung des Kreuzbundes und Eine gute Kooperation besteht zur Berufsbildenden Schule in Salzgitter-Fredenberg, die regelmäßig zweimal jährlich mit Schülern in der Fachklinik eine Informa- 6.3 DRV-REHABILITANDEN- BEFRAGUNG standardisierten Rückmeldebogen uns ein Feedback die Jahrestagung des Arbeitskreises der Freundes- tionsveranstaltung besucht, zu der auch eine Klinikfüh- Daten aus der letzten DRV-Rehabilitandenbefragung über ihre Praktikumszeit zu geben, was von allen sehr kreise im Lukas-Werk e. V. (AFL) als Tagesveranstaltung rung und ein Patientengespräch gehören. sind im o. g. Text (siehe S. 21 unter 4.7) verwendet. positiv bewertet wurde. bei uns der Fachklinik statt. 5.7 KOOPERATION MIT DER SELBSTHILFE 5.8 KOOPERATION MIT DER BETRIEB- LICHEN SOZIAL- / SUCHTBERATUNG Wir beteiligen uns ebenfalls an einem Seminarangebot der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS) zur Qualifizierung für die nebenamtliche Sucht- Wir pflegen mit 16 unterschiedlichen Selbsthilfe- Wir pflegen eine sehr enge Kooperation mit Betrieben arbeit im Betrieb, eine Weiterbildung für Mitarbeitende gruppen aus der Region entsprechend unseres und bieten hierzu einen Arbeitskreis Betriebeteam an, aus Betrieben und Behörden. Im Rahmen dieser Aus- Konzeptes Selbsthilfe eine enge Kooperation. der sich alle acht Wochen zum Erfahrungsaustausch in bildung hospitieren die Teilnehmenden für drei Tage in Die Wurzeln des Lukas-Werkes liegen u. a. in der der Fachklinik trifft, d. h., es finden jährlich 6 Arbeits- der Fachklinik. Selbsthilfe. Die Zusammenarbeit mit den regionalen Selbsthilfegruppen ist daher schon seit der Gründung kreissitzungen statt. Im Laufe des Jahres waren in diesem Arbeitskreis 15 unterschiedliche Betriebe 6. EXTERNE QUALITÄTSSICHERUNG ein wichtiger Baustein der therapeutischen Arbeit, vor beteiligt. Teilnehmende waren sowohl Personalverant- Alle Ergebnisse aus den Berichten zur Reha-Qualitäts- allem in der Motivationsphase, aber auch in der Nach- wortliche als auch Betriebsräte, betriebliche Suchtbera- sicherung der Deutschen Rentenversicherung werden sorge. Wöchentlich bietet eine Selbsthilfegruppe in ter und Mitarbeitende aus dem Personalbereich. entsprechend einer Verfahrensanweisung (Qualitäts- der Klinik eine Gesprächsgruppe an. Jeder Patient hat managementhandbuch) im Rahmen des internen Quali- im Berichtsjahr mindestens an drei solcher Sitzungen Die Lukas-Werk Gesundheitsdienste, vor allem die tätsmanagements der Lukas-Werk Gesundheitsdienste teilgenommen. Fachklinik Erlengrund, bieten Betrieben, Verwaltungen analysiert und für verbesserungsbedürftige Bereiche und Institutionen Fortbildungsveranstaltungen im Aktionspläne mit konkreten Zielvorgaben erarbeitet. Weiterhin unternimmt jede unserer fünf Therapiegruppen pro Quartal eine Gruppenaktivität mit der Selbst- Rahmen des Gesundheitsmanagements für Personalverantwortliche zum Thema Suchtmittelauffälligkeiten 6.1 VISITATION hilfe, d. h., es haben im Berichtsjahr 12 solcher Aktivi- im Betrieb an. Diese Fortbildungsveranstaltungen Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Quali- täten mit der Selbsthilfe stattgefunden. Im Rahmen beinhalten zum einen die Vermittlung von Grundkennt- tätssicherungsverfahren finden in unserer Fachklinik eines Arbeitskreises pflegen wir mit diesen beteiligten nissen zum Thema Suchtmittel und zum anderen in regelmäßigen Abständen Visitationen durch die Selbsthilfegruppen unter Patientenbeteiligung alle acht Grundlagen zur motivationalen Gesprächsführung. Deutsche Rentenversicherung statt. Hierbei wird die Wochen einen Erfahrungsaustausch; es haben somit Erfüllung der gesetzlichen Struktur- und Qualitätsan- in 2012 sechs Arbeitskreistreffen mit der Selbsthilfe In 2012 haben 14 Fortbildungskurse stattgefunden forderungen überprüft und es ist der Nachweis zu stattgefunden. zum größten Teil in der Fachklinik, was die Möglichkeit erbringen, dass das hohe Qualitätsniveau gehalten bietet, Betroffene einzubeziehen und einen Einblick in wird. Alle Ergebnisse aus den Berichten werden Mit diesen Aktivitäten wollen wir die Motivationen therapeutische Prozesse zu vermitteln. entsprechend einer Verfahrensanweisung unseres unserer Patienten fördern, sich zur Aufrechterhaltung Qualitätsmanagementhandbuches im Rahmen des ihrer bei uns erreichten Abstinenz einer Selbsthilfe- Darüber hinaus bieten wir auch die Möglichkeit von internen Qualitätsmanagements analysiert. Für ver- gruppe anzuschließen. Jeder Patient erhält am Ende individuellen Inhouse-Schulungen. Insgesamt waren in besserungsbedürftige Bereiche werden Aktionspläne der medizinischen Rehabilitation von uns eine entspre- diese Schulungen 10 Unternehmen integriert. Für diese mit konkreten Zielvorgaben erarbeitet. Im Berichtsjahr chende Empfehlung. Schulungen erfragen wir im Rahmen der Evaluation hat eine Visitation nicht stattgefunden.

19 Ein Unternehmen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode Mitglied im Diakonischen Werk Einrichtungen der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH Fachklinik Erlengrund Alte Heerstraße Salzgitter-Ringelheim Telefon: / Telefax: / Gifhorn Grauingen Wolfsburg Peine Hannover Haldensleben Braunschweig Helmstedt Neuerkerode SZ-Lebenstedt Schöningen Hildesheim Wolfenbüttel Schöppenstedt SZ-Ringelheim SZ-Bad Goslar Die Fachklinik Erlengrund Einbeck Seesen Bad Harzburg ist eine Einrichtung des Behandlungsverbundes der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH. Uslar Northeim Göttingen

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