Lern-IT und Content. Software- und Contentbereitstellung aus Sicht der kommunalen IT-Dienstleister in NRW

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1 Lern-IT und Content Software- und Contentbereitstellung aus Sicht der kommunalen IT-Dienstleister in NRW

2 AKDN - Kommunale IT in NRW Rechtsform Arbeitsgemeinschaft Sitz in Dortmund Organe IT-Leiter-Konferenz und Dezernentenkonferenz Mitglieder 40 Kommunale IT-Dienstleister mit IT-Service die Kommunen in NRW Eingebunden in die Organisation der Kommunale Spitzenverbände

3 Stadt Bielefeld Stadt Bochum Bundesstadt Bonn Kreis Borken Stadt Castrop- Rauxel Stadt Dortmund Stadt Drolshagen Stadt Duisburg Landeshauptstadt Düsseldorf Stadt Essen KDVZ Rhein- Erft- Rur Stadt Gelsenkirchen INFOKOM Gütersloh AöR Gemeinde Hille Stadt Hagen Herten, Prosoz KDVZ Citkomm Iserlohn IVL Leverkusen GmbH Stadt Jülich Stadt Köln KRZ Lemgo LV Westfalen-Lippe, Münster LV Rheinland, Köln Kreis Mettmann KRZN Moers Stadt Mönchengladbach Stadt Mülheim an der Ruhr Stadt Münster KDVZ Neuss OGM GmbH Oberhausen GKD Paderborn Stadt Ratingen GKD Recklinghausen regio IT Aachen GmbH GKD Rhein- Sieg- Oberberg Stadt Solingen Kreis Steinfurt Kreis Unna Kreis Viersen KDZ Westfalen- Süd Stadt Wuppertal Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW Mitglieder-Karte NRW

4 Organisation auf Bundesebene

5 Leistungen Kommunaler IT-Dienstleister Beratung Anwendungsbereitstellung IT-Serviceleistungen Bereitstellung von IT-Endgeräten und Servern Bereitstellung von TK-Endgeräten und TK-Netzen Rechenzentrumsleistungen IT-Service und Support Training und Schulung

6 Wo steht IT heute? Web 2.0 Portale SOA Open-Source

7 Service-orientierte SW-Infrastruktur Zugangsdienste z.b. Portale, mobile Geräte, Collaboration, auch Erstellung von Webinhalten Vorgangs-/ Prozess-Steuerung Koordination, Automatisierung allgemeine Dienste z.b. DB, ECM, Archiv, Benutzerverzeichnis, Diensteverzeichnis Kommunikationsinfrastruktur für Services und Nachrichten, ESB Dienste für/von Partnern z.b. andere Behörden, Wirtschaft, E-Bezahlung, Trustcenter (PKI) Verwaltungsdienste z.b. VPS mit OSCI, Bund-Online- Basiskomponenten Zugriffsdienste auf vorhandene Systeme, ERP-Systeme, Fachverfahren Service- und System- Management inkl. Sicherheitsverfahren Anwendungsentwicklung inkl. Prozessmodellierung

8 Was verändert die Schul-IT? Web 2.0 Schul-IT als Vernetzung mit der Schulverwaltung Support-Konzept der kommunalen IT- Dienstleister Vernetzung in der kommunalen Region

9 Schlagworte! User-generated-Content Lernen 2.0 Open Content Blog Podcast LMS Lerntagebuch PLE Mitmach-Netz Wiki Web 2.0 Kollaboratives Lernen Virtuelle Klassenzimmer E-Learning 2.0 Social Software Wiki Digital natives Selbstgesteuertes-konnektives Lernen Ratlosigkeit 2.0 Selbstorganisiertes Lernen Video-Blog Wissensmanagement E-Portfolio L3 Schule 2.0

10 Was erwartet die Net Generation von Schule und Lehrern? Orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf Bildungsressourcen Angebote zum mobilen und webbasierten Lernen Community-basierte Lernumgebungen Einbeziehung von Social Software Unterstützung beim selbstorganisierten Lernen Ausweitung des Lernraums Schule in das Internet

11 Lokale serverbasierte Netzwerke in Schulen Schulische PC LAN Proprietäre Lösungen Orts- und zeitgebunder Zugriff auf schulische Daten Hoher Einrichtungs- und Wartungsaufwand Server Persönliche Verzeichnisse Austauschverzeichnisse Schule, Klassen,Projekte

12 Das Lean-LAN - Schulische IT-Strukturen für überall verfügbares Computing Verlagerung der orts- und zeitgebundenen Datenbasen in den Schulen auf überall verfügbare Online-Plattformen im Internet Rückbau der lokalen Netzwerke in den Schulen zugunsten einer rudimentären IT-Infrastruktur: Die technische Infrastruktur der Schule reduziert sich auf die Bereitstellung einer Anbindung an das Schul-Netzwerk per Kabel oder Funk Breitbandige Anbindung des Schul-Netzwerkes an das Internet Problemslose Einbindung aller internetfähiger Endgeräte Nutzung von webbasierten und virtualisierten Applikationen Auflösung der Abhängigkeit von Plattformen und Betriebssystemen einziger Standard ist TCP/IP

13 Ne(x)t Generation-Learning Lehren und Lernen im Web 2.0 Institutionelle Online-Plattformen im Internet LO-Net2 Teamlearn Hessische Arbeitsplattform Moodle Ilias Drupal Regionale Anbieter proprietärer Lösungen Online-Plattformen von kommerziellen Anbietern Google Apps für Bildungseinrichtungen Innovative Teachers von Microsoft SimDesk von HP Persönliche Lehr- und Lernumgebungen Selbstgesteuerte Lernprozesse in sozialen Netzwerken

14 Das Schul-Netzwerk als Lean-LAN breitbandiger DSL-Zugang Internet Online-Plattformen (LMS) webbasierte Applikationen NAS-Storage Datensicherung, NAS-Storage Images, Datensicherung, lokale-ftp-basen Basen "klassische" PC-Fachräume Kommunikationsserver mit Content-Filterung rudimentäre IT-Struktur Anbindung der Endgeräte über Kabel und Funk Nutzung von On-Demand- Techniken via USB-Stick Auflösung der Abhängigkeit von Plattformen und Betriebssystemen einziger Standard ist TCP/IP! private Endgeräte Notebooks, PDA, Handys Einzelplätze in Klassenräumen, Bibliotheken, Lehrerzimmer usw.

15 Konsequenzen für Software und Content Content nach Portlet-Prinzip Content als Praxisbeispiel Unterrichtsvorbereitung und Unterrichtsablauf des Lehrers Karl Käsebein

16 Ausgangssituation Lehrer Karl Käsebein und das Thema Südamerika in der 9a 1. Einloggen bei Resi Zugangsseite ReSI = Regionale Schullösung IT-Dienstleister 2. Blick in die Lehrpläne Online-Bibliothek / Meine Schule / Lehrpläne / Geografie / Sekundarstufe I 3. Blick in die eigene Unterrichtsplanung Eigene Daten /... / Geografie / Ablaufprotokolle Sj. 2005/2006 / 9c 4. Blick auf die Zielgruppe: Klasse 9a Schülerverwaltung / Leistungsdaten / 9c / Geografie Leistungsdifferenzierung / individuelle Förderung Max kann nicht Südamerika von Afrika unterscheiden. Moritz war 3 Jahre in Brasilia, da sein Vater als Ingenieur dort arbeitete.

17 Unterrichtsplanung 5. Konzeption des Unterrichtsablaufes Lernorganisation: verwaltet die ausgewählten Lernmodule, Lerntexte etc., erlaubt das direkte Zuweisen von Materialien, verweist auf ein Modul zur Aufgabenverwaltung, verweist auf ein Trainingsmodul, verweist auf ein Modul zur Lernkontrolle, verweist aus das Wiki zum Geografieunterricht in der 9a, verweist auf Online-Kurse,... neu benötigt: Materialien für Max und Moritz! 6. Organisation des zeitlichen Ablaufes Kalender 7. Lernerfolgsüberprüfung Lernkontrolle Lernprotokolle aus dem Trainingsmodul Tests,...

18 Finden benötigter Materialien benötigt: Materialien für Max und Moritz! Online-Bibliothek / Content-Suchmaske / direkte Volltextsuche Katalogsuche Gemeinsame Lesezeichen... Basis: Grundsätzliche IT-Struktur

19 und Max ist offline aber er hat synchronisiert auf seinem Laptop Eigene Daten /... / Materialien vom Lehrer (die er nicht löschen kann) Online-Bibliothek / Lexika (aber nur den Brockhaus-Artikel zum Periodensystem von der letzten Chemieaufgabe) Online-Bibliothek / Geografie (Leider hat er sich nichts "ausgeliehen.) Kalender: Der Online Geografietest ist übermorgen. Aufgaben: Da ist noch nichts wirklich fertig. Wiki: Immerhin ist das Dank der automatischen Synchronisation aktuell. Trainingsmodul (mit Übungen zu Südamerika, die absolut uncool sind, die er auch nicht löschen kann, und deren Ergebnisse automatisch bei nächster Netzverfügbarkeit beim Käsebein landen) leider offline Skype, ICQ: dito Begeistert greift Max in die Tasten von Daddys UMTS-Handy.

20 Konsequenzen Applikationsmodule mit standardisierten Schnittstellen zur Datenübergabe keine vielfachen gleichen Funktionalitäten wie Clients keine vielfachen Home-Verzeichnisse Webtechnologien als Basis keine Betriebssystemdiskussion mehr Plattformen reduzieren auf Lern-Management-Systeme standardisierte Bereitstellung von Daten In IT-Umgebungen mit standardisierten Schnittstellen können standardisierte Applikationen und standardisierte Inhalte problemlos eingebunden werden. Die Bereitstellung neuer Applikationen und Inhalte wird wesentlich vereinfacht und macht ein großes Angebot erst möglich. Kurz: Pädagogische Freiheit durch formale Standards

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