Steuerliche Spendenanreize in Deutschland Eine empirische Analyse ihrer fiskalischen Effekte

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1 Steuerlice Spendenanreize in Deutscland Eine empirisce Analyse irer fiskaliscen Effekte Inauguraldissertation zur Erlangung des akademiscen Grades Doctor rerum politicarum vorgelegt und angenommen an der Fakultät für Wirtscaftswissenscaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Verfasser: Geburtsdatum und -ort: Arbeit eingereict am: Gutacter der Dissertation: Datum der Disputation: Andreas Kalusce 1. Januar 1978, Scönebeck (Elbe) 2. Oktober 2006 Prof. Dr. Mark Trede Prof. Dr. Ronnie Scöb 20. April 2007

2 Für Sandra II

3 Danksagung Ic bedanke mic für wertvolle Hinweise und Ratscläge sowie für eingeende Diskussionen bei meinem Mentor, PD Dr. Ludwig von Auer. Ebenso danke ic natürlic meinem zweiten Gutacter, Herrn Prof. Dr. Mark Trede. Mein Dank gilt auc meinen Kollegen Frau Dr. Bettina Büttner und Herrn Dipl.-Vw. Björn Kraaz. Dem Forscungszentrum des Statistiscen Bundesamtes danke ic für die Bereitstellung der im Hauptteil dieser Arbeit verwendeten Daten. Frau Dr. Nicole Buscle stellte mir jene Daten zur Verfügung, auf denen der dritte Abscnitt dieser Arbeit basiert. Auc ir sei erzlic gedankt. Insbesondere danke ic Herrn Prof. Dr. Jan-Pilipp Reemtsma, dessen Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenscaft und Kultur die vorliegende Arbeit im Ramen des interdisziplinären Forscungsprojektes Dotations- und Spendenrect in Europa finanziell förderte. An dieser Förderung war auc die Fritz-Tyssen-Stiftung beteiligt, der ic iermit ebenfalls meinen Dank aussprecen möcte. One die Unterstützung meiner Frau, die meine äufigen Zeiten der Abweseneit (sowol pysisc, als auc geistig) geduldig ertrug, wäre die Fertigstellung dieser Arbeit nict möglic gewesen. Daer gilt mein Dank Sandra, die mic durc ire Kraft und Liebe unterstützte. Abscließend danke ic meiner Familie und allen Freunden, die in jedweder Form, insbesondere durc iren Zuspruc und ir Verständnis, die Anfertigung dieser Arbeit begünstigten. III

4 Inaltsverzeicnis Tabellenverzeicnis Abkürzungsverzeicnis 1 Einleitung VI IX 1 2 Teoretisce Grundlagen Rectlice Grundlagen des Spendenabzugs Spenden aus konsumteoretiscer Sict Spendenpreis, Preiselastizität und Einkommenselastizität Steuerlice Spendensubventionen und staatlice Nettoeinnamen Steuerlice Spendensubventionen als Verzict auf staatlice Verfügungsgewalt Fiskaliscer Gesamteffekt der Spendenförderung Reformvorsclag Fiskalisce Wirkungen des Reformsystems 22 3 Die Spendenlandscaft in Deutscland Datengrundlage Deskriptive Analyse 24 4 Datenmaterial Datenquelle FAST Anonymisierung der Daten 35 5 Datenaufbereitung Relevante Variablen Auszuscließende Steuerausalte Erfassung der Spenden Berecnung des verfügbaren Einkommens Traditioneller Ansatz Das Einkommen nac Merz (2001) Berecnung des Spendenpreises Der Einfluss von Spekulationsgewinnen 61 IV

5 5.5.2 Der Grenzsteuersatz im deutscen Steuertarif Einflussreice Tatbestände des EStG Der Solidaritätszusclag Erfassung der sozioökonomiscen Merkmale 75 6 Ökonometrisce Scätzung Literaturüberblick Einface KQ-Scätzungen Endgültige Spezifikation der Scätzgleicung und Scätzmetode Scätzergebnisse Validität der Ergebnisse Fiskalisce Auswirkungen des Reformsystems Fiskaliscer Gesamteffekt des besteenden Systems Prognostizierte Spenden Optimaler Absclag Fiskaliscer Gesamteffekt des Reformsystems Sclussbemerkungen Steuerpolitisces Fazit, Grenzen der Analyse und Ausblick 142 Anang A 146 Anang B 156 Anang C 157 Anang D 159 Anang E 160 Anang F 161 Anang G 162 Anang H 165 Anang I 168 Anang J 169 Literaturverzeicnis 177 Symbolverzeicnis 184 V

6 Tabellenverzeicnis Tabelle 2.1 Preiselastizität, Spendennacfrage und Nettokosten 11 Tabelle 3.1 Tabelle 3.2 Tabelle 3.3 Tabelle 3.4 Tabelle 3.5 Tabelle 3.6 Anteile am Steueraufkommen nac GBE-Klassen sortiert (alle Steuerpflictigen) 25 Anteile am Steueraufkommen nac GBE-Klassen sortiert (nur Spendende) 26 Anteile am Spendenaufkommen (inklusive politiscer Spenden), sortiert nac dem GBE 27 Anteile am Spendenaufkommen (geltend gemacte Spenden bereinigt um politisce Spenden) nac GBE-Klassen sortiert 28 Anteile am Spendenaufkommen (abzugsfäige Spenden bereinigt um politisce Spenden) nac GBE-Klassen sortiert 29 Anteile der Spendenden an den Steuerpflictigen nac GBE- Klassen sortiert 30 Tabelle 3.7 Durcscnittsspenden nac GBE-Klassen sortiert (nur Spendende) 31 Tabelle 3.8 Anteile der Spendensummen an den Einkommen nac GBE- Klassen sortiert 32 Tabelle 6.1 Ergebnisse einer einfacen KQ-Scätzung des Grundmodells 86 Tabelle 6.2 Tabelle 6.3 Ergebnisse einer einfacen KQ-Scätzung des Grundmodells mit zusätzlicem Veranlagungsdummy 87 Ergebnisübersict einfacer KQ-Scätzungen Paqué sowie eigene Scätzungen differenziert nac der Datengrundlage 89 Tabelle 6.4 Ergebnisse diverser Tests auf Heteroskedastizität nac durcgefürter KQ-Scätzung des Grundmodells 92 Tabelle 6.5 Ergebnisse der Tobit-Scätzung des Strukturbrucmodells (6.14) 102 Tabelle 6.6 Tabelle 6.7 Durcscnittswerte der gescätzten individuellen Elastizitäten (Strukturbrucscätzung) 103 Ergebnisse der KQ-Scätzung von Gleicung (6.25) auf Basis der Hausalte, deren Spende die gesetzlicen Höcstgrenzen des Spendenabzugs übersteigt 114 VI

7 Tabelle 6.8 Tabelle 6.9 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.26) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von weniger als DM (one Höcstbetragüberscreiter) 116 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.27) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von mindestens DM (one Höcstbetragüberscreiter) 119 Tabelle 6.10 Kovarianzen und Korrelationskoeffizienten zwiscen den Einkommens- und Preisvariablen 128 Tabelle 7.1 Kennzalenüberblick 137 Tabelle E.1 Anteile am Spendenaufkommen der geltend gemacten politiscen Spenden nac GBE-Klassen sortiert 160 Tabelle F.1 Ergebnisse der Hilfsregressionen zur Ermittlung der benötigten Angaben aus Anlage ST 161 Tabelle G.1 Ergebnisse separater KQ-Scätzungen des um einen Veranlagungsdummy ergänzten Grundmodells 162 Tabelle G.2 Tabelle G.3 Ergebnisse der KQ-Scätzung von Gleicung (6.26) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von weniger als DM (one Höcstbetragüberscreiter) 163 Ergebnisse der KQ-Scätzung von Gleicung (6.27) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von mindestens DM (one Höcstbetragüberscreiter) 164 Tabelle H.1 Ergebnisse der Tobit-Scätzung des Strukturbrucmodells (6.14) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von weniger als DM 165 Tabelle H.2 Ergebnisse der Tobit-Scätzung des Strukturbrucmodells (6.14) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von mindestens DM 166 Tabelle H.3 Tabelle I.1 Tabelle I.2 Tabelle J.1 Durcscnittswerte der gescätzten individuellen Elastizitäten (separate Strukturbrucscätzung der Datensatzkomponenten) 167 Nac GBE-Klassen ermittelte Durcscnittselastizitäten (alle Beobactungen) 168 Nac GBE-Klassen ermittelte Durcscnittselastizitäten (nur Spender) 168 Ergebnisse der KQ-Scätzung von Gleicung (6.25) auf Basis der Hausalte, deren Spende die gesetzlicen Höcstgrenzen des Spendenabzugs übersteigt (Additionsbetrag 1 ) 169 VII

8 Tabelle J.2 Tabelle J.3 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.26) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von weniger als DM (one Höcstbetragüberscreiter) (Additionsbetrag 1 ) 170 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.27) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von mindestens DM (one Höcstbetragüberscreiter) (Additionsbetrag 1 ) 171 Tabelle J.4 Kennzalenüberblick (Additionsbetrag 1 ) 172 Tabelle J.5 Tabelle J.6 Tabelle J.7 Ergebnisse der KQ-Scätzung von Gleicung (6.25) auf Basis der Hausalte, deren Spende die gesetzlicen Höcstgrenzen des Spendenabzugs übersteigt (Additionsbetrag 10 ) 173 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.26) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von weniger als DM (one Höcstbetragüberscreiter) (Additionsbetrag 10 ) 174 Ergebnisse der Tobit-Scätzung von Gleicung (6.27) auf Basis der Hausalte mit einem GBE von mindestens DM (one Höcstbetragüberscreiter) (Additionsbetrag 10 ) 175 Tabelle J.8 Kennzalenüberblick (Additionsbetrag 10 ) 176 VIII

9 Abkürzungsverzeicnis AfA ATE BerlinFG DBA ESt EStDV EStG FAST 98 FördG GBE G-Q-Test KQ LR-Test ML SdE SolZG VGR VuV ZVE Absetzung für Abnutzungen Auslandstätigkeitserlass Berlinförderungsgesetz Doppelbesteuerungsabkommen Einkommensteuer Einkommensteuer-Durcfürungsverordnung Einkommensteuergesetz Faktisc Anonymisiertes Mikrodatenfile der Lon- und Einkommensteuerstatistik 1998 Fördergebietsgesetz Gesamtbetrag der Einkünfte Goldfeld-Quandt-Test kleinste Quadrate Likeliood-Ratio-Test Maximum Likeliood Summe der Einkünfte Solidaritätszusclagsgesetz Volkswirtscaftlice Gesamtrecnung Vermietung und Verpactung zu versteuerndes Einkommen IX

10 1 Einleitung Bereits seit Jaren befindet sic der Hausalt der Bundesrepublik Deutscland in einer beträctlicen Scieflage. Insbesondere die analtende Diskussion über die Einaltung der Maastrict-Kriterien at diese Tatsace verstärkt ins Bewusstsein der deutscen Bevölkerung gerückt. Speziell das 3%-Kriterium des Stabilitätspaktes, wonac ein Defizit im Staatsausalt nict größer als 3% des Bruttoinlandsprodukts ausfallen darf, rückte zuseends in den Fokus des Interesses. Ursace ist die seit 2002 analtende Verletzung dieses Kriteriums, d.. seit 2002 ist stets ein Defizit zu beobacten, das mer als die angesprocenen 3% beträgt. Angesicts dieser angespannten Hausaltslage sucen die verantwortlicen Finanzpolitiker nac Maßnamen, die zu Kürzungen auf der Ausgabenseite und/oder Zuwäcsen auf der Einnamenseite füren. Umso erstaunlicer ist es, dass das finanzpolitisce Instrument der steuerlicen Spendenförderung bislang nict ernstaft auf den Prüfstand gestellt wurde. Diese Förderung erfolgt durc die von Seiten des Staates gewärte Abzugsfäigkeit der Spenden. Das steuerpflictige Einkommen, also die Bemessungsgrundlage der persönlicen Einkommensteuer, wird im Falle einer Spende um den Spendenbetrag reduziert. Die Spende fürt somit für den einzelnen Spender über die Reduzierung der Bemessungsgrundlage zu einer Verringerung der Einkommensteuersculd. In gleicem Ausmaß verzictet der Staat dementsprecend auf Steuereinnamen. Prima facie stellt eine Abscaffung dieser steuerlicen Förderung mitin einen geeigneten Weg dar, die Steuereinnamen des Staates zu eröen und den Finanzierungssaldo ausgeglicener zu gestalten. Diese einseitige Betractungsweise ignoriert jedoc die Tatsace, dass die Abscaffung jener steuerlicen Spendenanreize in einem Einbruc der Spendentätigkeit resultieren könnte. In der Folge säe sic der Staat nun gezwungen, seine Ausgaben zu eröen, um ein existierendes Niveau der Versorgung mit öffentlicen Gütern sicerzustellen, welces zuvor nur mit Hilfe der geleisteten Spenden erreict werden konnte. Die Unsicereit bezüglic der Höe der eben genannten Effekte bzw. der Wirksamkeit der steuerlicen Spendenanreize at bislang eine kritisce und wertneutrale Prüfung der Existenzberectigung des Spendenabzugs erscwert, wenn nict gar verindert. Ganz anders stellt sic die Situation in den USA dar. Dort wurden seit den späten 1960er Jaren versciedene empirisce Studien erstellt. Die Pionierarbeiten stammen von Taussig (1967) 1

11 und Feldstein (1975). Weitere wictige Beiträge leisteten unter anderem Clotfelter (1980), Clotfelter und Steuerle (1981), Barrett (1991), Barret et al. (1997) und Auten et al. (2002). In Deutscland wurden bis auf eine Arbeit von Paqué (1986) keine vergleicbaren Studien veröffentlict. Erstes Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, diese Erkenntnislücke mittels individueller Daten, welce aus Einkommensteuererklärungen des Jares 1998 gewonnen wurden, zu scließen. Es werden die Wirksamkeit der steuerlicen Spendenanreize und die aus irer Inansprucname resultierenden Konsequenzen für den Staatsausalt quantifiziert. Ferner wird für die steuerlicen Spendenanreize ein Reformsystem vorgestellt, welces gegenüber dem besteenden System versciedene Vorzüge aufweist. Das abscließende Ziel bestet darin, den Einfluss dieses Reformsystems auf den Staatsausalt möglicst verlässlic zu prognostizieren. Die nacfolgenden Ausfürungen sind in sieben Kapitel untergliedert. Zunäcst werden im zweiten Abscnitt die teoretiscen Grundlagen vermittelt. Anscließend folgt eine deskriptive Analyse der Spendenlandscaft in der Bundesrepublik Deutscland. Kapitel 4 stellt das für den Kern dieser Arbeit verwendete Datenmaterial vor. Die für die ökonometrisce Analyse notwendigen Aufbereitungen dieses Datenmaterials werden im Kapitel 5 bescrieben. Kapitel 6 widmet sic der ökonometriscen Analyse. Es werden das verwendete Scätzverfaren sowie die Scätzergebnisse vorgestellt. Gegenstand von Kapitel 7 ist das Reformsystem mit seinen Auswirkungen auf den Staatsausalt. Die steuerpolitiscen Konsequenzen werden im abscließenden Kapitel 8 diskutiert. 2

12 2 Teoretisce Grundlagen 2.1 Rectlice Grundlagen des Spendenabzugs Nac 10b EStG 1 als Sonderausgaben abzugsfäige Spenden sind Ausgaben zur Förderung mildtätiger, kirclicer, religiöser, wissenscaftlicer und der als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen und kulturellen Zwecke. Die Zuwendung kann dabei sowol in monetärer, als auc materieller Form erfolgen, d.. sowol Geld-, als auc Sacspenden sind abzugsfäig. Damit eine Zuwendung als abzugsfäige Spende anerkannt wird, muss sie folgende drei Kriterien erfüllen: wirtscaftlice Belastung des Spenders, Freiwilligkeit und Unentgeltlickeit. Die Spende ist also derjenige Teil des Einkommens bzw. Vermögens, den der Spender, one einem äußeren Zwang zu unterliegen, aufgrund einer eigenen, freien Entsceidung abgibt, um einen der genannten Zwecke zu unterstützen. Der Spender erwirbt ierbei keinerlei Ansprüce auf etwaige Gegenleistungen. Um eine zu starke Reduzierung des steuerpflictigen Einkommens mittels Spenden zu verindern, sind die Abzugsmöglickeiten jedoc vom Gesetzgeber begrenzt worden. Grundsätzlic ist jede Spende zugunsten eines der gesetzlic festgescriebenen Zwecke in Höe von maximal 5% des Gesamtbetrags der Einkünfte (GBE) abzugsfäig. Allerdings gilt bei Spenden zugunsten wissenscaftlicer, mildtätiger oder als besonders förderungswürdig anerkannter kultureller Zwecke ein erweiterter Höcstsatz von bis zu 10%. Das bedeutet jedoc nict, dass man durc gescickte Wal der begünstigten Zwecke insgesamt 15% des persönlicen GBE zum Abzug bringen kann. Erreict man mit seinen Spenden die generelle Grenze von 5% des GBE, kann man den abzugsfäigen Betrag mit Hilfe von Spenden zugunsten der genannten Zwecke auf insgesamt 10% des GBE aufstocken. 2 Bei der Höcstgrenze des Abzugs von Spenden zugunsten wissenscaftlicer, mildtätiger oder als besonders förderungswürdig anerkannter kultureller Zwecke andelt es sic also um eine variable Höcstgrenze, welce vom Umfang der Spenden zugunsten jener Zwecke abängt, die ausscließlic der generellen Höcstgrenze von 5% des GBE 1 Falls kein expliziter Hinweis auf eine bestimmte Fassung erfolgt, bezieen sic sämtlice Verweise in der vorliegenden Arbeit auf die für den Veranlagungszeitraum 1998 geltende Fassung des Einkommensteuergesetzes (EStG). 2 Selbständige besitzen eine weitere Option. Inen wird auc stattdessen der steuerlice Abzug von Spendenbeträgen bis zu einer Höe von 0,2% der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjar aufgewendeten Löne und Geälter gestattet, falls dies für sie die günstigere Alternative darstellt. In diesem Fall untersceidet der Gesetzgeber nict in die zwei genannten Gruppen von begünstigten Zwecken. Stellen sie sic durc Warnemung dieser Option sclecter, gelten die obigen Ausfürungen. 3

13 unterliegen. Hat ein Spender ausscließlic Spenden zugunsten der 10%-Zwecke geleistet, dann beläuft sic der Höcstbetrag tatsäclic auf 10% des GBE. Hat er jedoc bereits zugunsten von 5%-Zwecken gespendet, so kann die 10%-Höcstgrenze für die besonders begünstigten Zwecke ebenfalls bis auf ein Niveau von 5% absinken. 3 Ein Beispiel soll die Grundmecanik veranscaulicen. Ein Hausalt mit einem GBE von siet sic einer grundsätzlicen Höcstgrenze von (5% des GBE) und einer erweiterten Höcstgrenze von (10% des GBE) gegenüber. Wenn dieser Hausalt mit einer Spende von ausscließlic jene Zwecke begünstigt, die eine maximale Abzugsfäigkeit in Höe von 5% des GBE ermöglicen, dann kann er sein steuerpflictiges Einkommen nur um reduzieren. Leistet der Hausalt jedoc zusätzlic noc eine Spende von an jene Zwecke, welce die erweiterte Abzugsmöglickeit zulassen, so werden jene vollständig zum Abzug gebract. Insgesamt kann dieser Hausalt also seiner Spenden in Höe von steuerlic fördern lassen. Die maximale Grenze von kann er aufgrund des zu geringen Anteils der Spende, welce an Zwecke mit erweitertem Höcstbetrag geleistet wurde, nict voll ausscöpfen. Strukturiert er seine Gesamtspende genau umgekert, also für Zwecke mit einfacer Höcstgrenze und für Zwecke mit erweiterter Höcstgrenze, dann wird das steuerlic absetzbare Limit von voll ausgescöpft. Die steuergesetzlicen Absetzungsregelungen im Zusammenang mit den in Höe von bis zu 10% des GBE abzugsfäigen Spenden erlauben zudem erweiterte Abzugsmöglickeiten für Spenden ab DM, sofern es sic dabei um Großspenden andelt. Bei einer Großspende im Sinne des EStG andelt es sic um eine Einzelzuwendung in Höe von mindestens DM zugunsten der genannten stärker geförderten Zwecke. Da in diesen Größenordnungen die Gefar des Überscreitens der Höcstbeträge bestet, räumt das Gesetz nur für diese Großspenden die Möglickeit des Vor- und Rücktrags der Spenden ein. Die Spende kann in irer steuerlicen Beandlung auf act Jare verteilt werden. 4 Sie ist somit anteilig im Ramen der Höcstbeträge im jeweiligen Veranlagungszeitraum abzugsfäig. Auf die im Ramen der Steuerreform des Jares 2000 gescaffenen erweiterten Abzugsmöglickeiten für Zuwendungen an Stiftungen und Zuwendungen bei Gründung 3 Mact beispielsweise eine Spende zugunsten der 5%-Zwecke 2,3% des GBE aus, so ist eine Spende für 10%-Zwecke in Höe von maximal 7,7% des GBE abzugsfäig. 4 Gegenwärtig lässt das Einkommensteuergesetz nur noc eine Verteilung der Großspenden auf maximal sieben Jare zu. 4

14 einer Stiftung wird ier nict eingegangen, da sie bezüglic der dieser Arbeit zugrunde liegenden Daten aus dem Jare 1998 keinerlei Relevanz besitzen. 2.2 Spenden aus konsumteoretiscer Sict Abzugsfäige Spenden stellen, genau wie die gezalten Steuern, Beiträge des Einzelnen zur Erstellung eines öffentlicen Gutes dar. 5 Wie die Spende zeicnet sic auc die Steuer u.a. durc felende Gegenleistung aus. Da sie jedoc im Gegensatz zur Spende eine Zwangsabgabe darstellt, besitzt der Einzelne keinen Einfluss auf ire Verwendung. Dies ist durcaus beabsictigt, denn in der Regel ermöglicen Steuereinnamen die Finanzierung öffentlicer Aufgaben, an der sic der Einzelne nict (oder nur in unzureicender Weise) freiwillig beteiligen würde. Da sic die Spende jedoc im Gegensatz zur Steuer durc Freiwilligkeit auszeicnet, fällt die Entsceidung, ob überaupt und wenn ja, in welcer Höe und für welcen Zweck gespendet wird, komplett in den privaten Bereic. Aus einem Kontinuum an existierenden nutzenstiftenden öffentlicen Gütern wält der Spender einige wenige Güter, zu deren Bereitstellung er beitragen möcte. Oft bescränkt sic diese Auswal auf ein einziges öffentlices Gut. Natürlic darf ierbei nict überseen werden, dass die spendengeförderten Zwecke sic insictlic der Ausprägung des Öffentlicen-Gut-Carakters untersceiden. Eine Spende zugunsten des lokalen Sportvereins eröt den Nutzen eines relativ kleinen und klar abgegrenzten Personenkreises. Eine Zuwendung an die Kinderkrebsilfe dagegen wird sicer einem weitaus größeren Personenkreis einen Nutzenzuwacs besceren. Oftmals fließen Spenden auc lokalen öffentlicen Gütern zu. Der Nutzenzuwacs, der aus einem spendenfinanzierten öffentlicen Stadtpark in Stadt A für die Bewoner einer merere undert Kilometer entfernt gelegenen Stadt B resultiert, ist zweifelsone vernaclässigbar. Diese Differenzierung gilt jedoc in gewissem Maße auc für die aus Steuermitteln finanzierten öffentlicen Güter. Somit könnte nun ein oberfläclic analysierender Ökonom gewillt sein, alle Spender als ware Altruisten zu carakterisieren. Scließlic andeln spendende Individuen prima 5 Der Begriff des öffentlicen Gutes ist ier unter Umständen eer im umgangsspraclicen Sinne zu versteen. Scließlic erfüllen nict alle steuer- oder spendenfinanzierten Aktivitäten die strengen finanzwissenscaftlicen Kriterien eines reinen öffentlicen Gutes. Dort würde man von einem öffentlicen Gut nur dann sprecen, wenn für dieses Gut die Bedingungen der Nictausscließbarkeit und der Nictrivalität im Konsum erfüllt sind. 5

15 facie nict rational, wenn sie freiwillig zur Erstellung eines öffentlicen Gutes beitragen, von dessen Nutzung sie onein nict ausgesclossen werden könnten. Altruismus wäre daer eine naeliegende Erklärung für dieses Veralten. Träfe jenes Pänomen in dieser Reinform zu, wäre die vorliegende Arbeit allerdings an dieser Stelle beendet. Ein reiner Altruist würde sein Handeln sicerlic nict von der persönlicen Steuerersparnis abängig macen. Es existiert jedoc eine Vielzal von Arbeiten, die nacweisen, dass eine Spende immer auc einen individuellen Eigennutz befriedigt, welcer den Nutzen aus der Existenz bzw. der aufgrund der individuellen Spende gestiegenen Menge des öffentlicen Gutes nict nur ergänzt, sondern teilweise stark dominiert. 6 Beim bereits oben erwänten Fall der Spende an den lokalen Sportverein lässt sic dieses Argument leict nacvollzieen, insbesondere wenn der Spender zugleic Mitglied des begünstigten Vereins ist. Weniger einsictig ist dies bei Spenden zugunsten von Organisationen, deren Wirkungskreis kaum in der persönlicen Umgebung zu finden ist, z.b. Brot für die Welt, oder Spendenwellen zugunsten von Opfern großer Naturkatastropen auf anderen Kontinenten. Hier sei die große Spendenbereitscaft der deutscen Bevölkerung nac dem Tsunami Ende 2004 in Südostasien genannt. Doc selbst in diesen Fällen, die sceinbar Altruismus in Reinform repräsentieren, werden sic den Spendern auc egoistisce Motive nacweisen lassen. One Zweifel zieen alle Menscen (auc die Nict-Spender) einen Nutzen aus der Tatsace, dass notleidenden Menscen geolfen wird. Selbst ein Individuum, das keinen Anteil am Scicksal anderer Menscen nimmt, kann zumindest den Scluss zieen, dass genug Hilfsbereitscaft auf der Welt existiert, um im Fall der eigenen Notlage davon profitieren zu können. Allein scon dieses Wissen und die daraus resultierende Sicereit wirken nutzensteigernd. Jedoc ist iermit nur der Nutzen bescrieben, den das öffentlice Gut selbst stiftet. Das gute Gefül, sic selbst aktiv an der Hilfe beteiligt zu aben, kann gleicwol nur der Spender verspüren. Auc ein noc so kleiner Spendenbeitrag verilft zu der Gewisseit, sic nict tatenlos abgewendet zu aben und damit zu einem guten Gewissen. Dieses angeneme Empfinden ist aus ökonomiscer Sict ein privates und kein öffentlices Gut. Man bezeicnet es in der Literatur auc als warm glow. 7 6 Eine aktuelle Übersict zu dieser Tematik findet sic bei Andreoni (2006). 7 Vgl. dazu Andreoni (1989), der das Modell des impure altruism entwickelt. 6

16 Die Spendenmotivation kann demnac keineswegs allein auf Altruismus zurückgefürt werden. Die Individuen maximieren folglic eine Nutzenfunktion, die nict nur vom privaten Konsum und der Gesamtmenge des öffentlicen Gutes abängt, sondern auc von der Höe des eigenen freiwilligen Beitrags zum öffentlicen Gut. 8 Dieser freiwillige, den warm glow erzeugende Beitrag als zusätzlices Argument in der Nutzenfunktion fürt zu folgender Implikation: Selbst wenn nur ein einziges öffentlices Gut existierte, stellen Steuern und Spenden aus Sict des Individuums keineswegs perfekte Substitute dar. In der Realität, die sic durc eine Vielzal öffentlicer Güter auszeicnet, ist somit auf Seiten der potentiellen Spender erst rect kaum von einer substitutiven Bezieung zwiscen Spenden und Steuern auszugeen. 9 Spenden sind folglic, genauso wie Ausgaben für Narung, Miete oder Konsumgüter, eine von vielen möglicen Verwendungsformen des verfügbaren Einkommens. Oder anders formuliert: Sein Budget wird das Individuum derart auf versciedene Verwendungszwecke aufteilen, dass sein Nutzen maximal wird. Zu diesen Verwendungszwecken geört unter anderem auc das Leisten einer Spende, da die Spende sic genauso wie jedes andere Konsumgut eignet, einen individuellen Nutzen zu stiften, der unabängig von altruistiscer Motivation ist. Die Quintessenz dieser Überlegungen bestet darin, die Spende als ein privates Gut zu betracten, nac dem eine Nacfrage seitens der Konsumenten bzw. potentiellen Spender bestet. Salopp formuliert: Statt beispielsweise einen guten Wein zu kaufen, kann das Individuum den entsprecenden Geldbetrag auc für eine Spende verwenden, um auf diese Weise warm glow zu kaufen und somit seinen Nutzen zu eröen. Man kann sic diesen Vorgang auc plastisc als den Erwerb der von den Empfängerorganisationen ausgestellten und für den Nacweis beim Finanzamt notwendigen Spendenbesceinigungen vorstellen. Die biserigen Ausfürungen versucten ein Verständnis dafür zu scaffen, warum in der nacfolgenden Analyse eine Spende als ein erkömmlices Konsumgut und ein Spender als ein Konsument (von warm glow ) angeseen werden. Diese Interpretationen sind für die empirisce Arbeit eine zwingende Notwendigkeit, denn erst sie ermöglicen es, eine Nacfrage nac Spenden zu unterstellen, die u.a. durc typisce Größen wie Preis (einer Spende) und Einkommen (des Käufers bzw. Spenders) determiniert wird. In der Folge können dann anand der vorliegenden Daten Nacfrageelastizitäten gescätzt werden 8 Eine rein verbal gealtene systematisce Erläuterung der Bezieung zwiscen Altruismus und ökonomiscer Nutzenteorie findet sic in v. Auer (2005a). 9 Die Empfängerorganisationen mögen indifferent gegenüber den untersciedlicen Finanzierungsquellen sein, doc diese Problematik soll ier nict weiter vertieft werden. 7

17 konkret die Einkommens- und die Preiselastizität der Nacfrage nac Spenden. Im Folgenden wird vereinfacend von der Einkommens- und Preiselastizität der Spendentätigkeit gesprocen. 2.3 Spendenpreis, Preiselastizität und Einkommenselastizität Welcen Preis besitzt eine Spende in Höe von 1? Eine Spende bedeutet immer, dass der gespendete Geldbetrag dem Spender nun nict mer für den Kauf anderer Konsumgüter zur Verfügung stet. Der Spender muss Konsumverzict leisten. Wäre der Konsumverzict identisc mit dem gespendeten Geldbetrag, dann könnte man tatsäclic konstatieren, eine Spende in Höe von 1 kostet genau 1. Inwieweit der Konsumverzict tatsäclic genau der geleisteten Spende entsprict, ängt jedoc davon ab, ob der Spender Einkommensteuer zalt. Zalt der Spender keine Einkommensteuer, so reduziert eine Spende über 1 das individuelle Budget um genau diesen einen Euro. Der Konsumverzict entsprict dem Spendenbetrag. Der Preis der Spende beträgt genau 1 eine gespendete Geldeineit kostet eine Geldeineit. Ist der Spender ingegen einkommensteuerpflictig, so profitiert er davon, dass Spenden als Sonderausgaben bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden. Bei einer Spende von 1 wird die Bemessungsgrundlage der Steuer um 1 reduziert. In letzter Konsequenz fürt dies zu einer verringerten Steuersculd. Ein Individuum, dessen zu versteuerndes Einkommen so groß ausfällt, dass es sic dem derzeit geltenden Spitzensteuersatz von 42% gegenübersiet, verringert durc eine Spende über 1 sein zu versteuerndes Einkommen um genau diesen Euro. Die 42 Cent, die one Spende als Steuersculd auf diesen Euro fällig gewesen wären, müssen nun nict gezalt werden. Den Kosten dieser 1 -Spende stet somit eine Steuerersparnis in Höe von 0,42 gegenüber, so dass der Spender netto nur einen Kaufpreis von 0,58 für den Erwerb des entsprecenden Spendenbelegs zalen muss. Der Preis der Spende beträgt also 0,58 eine gespendete Geldeineit kostet 0,58 Geldeineiten in Form von Konsumverzict. Ganz allgemein gilt also: Der Spendenpreis beträgt im deutscen Steuersystem immer 1 minus dem Grenzsteuersatz des Spenderausalts. Formal: In Abängigkeit vom eigenen Grenzsteuersatz P = 1 gegenüber. m m siet sic also jeder Hausalt einem individuellen Spendenpreis von 8

18 Unterstellt man eine ausscließlice Abängigkeit der individuellen Nacfrage der Hausalte nac Spenden S allein vom Preis folgende allgemeine Gestalt an: S ( P ) S =. P, dann nimmt die Nacfragefunktion Die individuelle Preiselastizität des Hausaltes ε ergibt sic nun gemäß: (2.1) ds ( P ) P ε =. dp S Es andelt sic ierbei um ein aus der mikroökonomiscen Konsumteorie bekanntes Konzept, welces dort äufige Anwendung findet, weil Elastizitäten sic generell dadurc auszeicnen, ein dimensionsloses Maß für die Reagibilität der endogenen Variable bezüglic Veränderungen der exogenen Variable darzustellen. Die Preiselastizität bescreibt also das Ausmaß, in welcem die Spendennacfrage auf Preisänderungen reagiert, wobei sie den Vorteil besitzt, unabängig von den gewälten Maßeineiten der Variablen zu sein. Vereinfacend wird sie meist in der Form interpretiert, dass sie angibt, um wie viel Prozent sic der Wert der abängigen Variable als Folge einer 1%-igen Änderung der unabängigen Variable ändert. 10 Der konkrete Wert von ε wird üblicerweise negativ ausfallen, was bedeutet, dass er angibt, um wie viel Prozent die Spende als Folge eines 1%-prozentigen Preisanstiegs sinkt bzw. vice versa. Existieren neben dem Preis weitere erklärende Variablen, werden die entsprecenden Elastizitäten analog der Vorgeensweise bei der Preiselastizität ermittelt und interpretiert. 11 Die Einkommenselastizität der Spendentätigkeit misst demnac die prozentuale Veränderung in der Spendenöe, welce eine 1%-ige Eröung des Spendereinkommens ervorrufen würde. Im Mittelpunkt der ier angestellten Betractungen stet jedoc die Preiselastizität. Die Ursace liegt in dem kritiscen Wert von -1. Dieser impliziert nämlic individuelle Kostenneutralität, 12 was anand der nacfolgenden Beispielrecnung veranscaulict werden soll. Angenommen, ein Hausalt siet sic aufgrund seiner individuellen steuerlicen Situation einem Spendenpreis von 0 P gegenüber, welcer entsprecend der 10 Dies ist desalb eine Vereinfacung, weil in die Berecnung der Elastizität die Ableitung der Funktion S ( P ) einfließt. Folglic gilt obige Interpretation bei gegebenem Preis strenggenommen nur für infinitesimale Preisänderungen, es sei denn, der konkrete Wert der Ableitung ist eine Konstante. 11 Zu beacten ist in jenen Fällen lediglic, dass es sic bei den verwendeten Ableitungen um die partiellen Ableitungen bezüglic der betracteten Variable andelt. 12 Vgl. Feldstein/Taylor (1976), S

19 0 0 individuellen Spendennacfrage ( ) Nettokosten S zu einer geleisteten Spende von 0 S fürt. Die P 0 C dieser Spende betragen C 0 = P S. Besitzt dieser Hausalt nun eine Preiselastizität von -1, so lässt sic auc one Kenntnis des genauen Verlaufs von S 0 0 ( ) 0 0 P die Wirkung einer Preisänderung darstellen. Steigt der Preis um 1% von 0 P auf 1 P, so verringert der Hausalt seine Spende um 1% von 0 S auf aufgrund der Kenntnis der Basiswerte auc folgendermaßen ausdrücken: 1 S. Die neuen Werte lassen sic (2.2) P = bzw. S,99 S ( 1 1,01) S 0 1,01 P =. 0 In der neuen Situation ergeben sic folglic Nettokosten in Höe von (2.3) ( ) C = P S = 1,01 P 1 1,01 S = P S = C, wobei die Bezieungen (2.2) ausgenutzt wurden. Die Nettokosten bleiben demnac unverändert. Das gleice Ergebnis stellt sic auc bei einem 1%-igen Preisrückgang ein. Das bedeutet, dass ein Hausalt mit einer Preiselastizität von -1 auf (marginale) Preisänderungen derart in seiner Spendentätigkeit reagiert, dass seine Nettokosten konstant bleiben. Mit der Anpassung im Spendenveralten wird die Auswirkung der Preisänderung auf die individuellen Nettokosten genau kompensiert. Elastizitäten, die größer als -1 ausfallen (bzw. ε < 1) 13, kennzeicnen unelastisce Reaktionen der Spender, da die relative Änderung der Spende geringer ausfällt als die sie auslösende relative Preisänderung. Entsprecend andelt es sic bei Individuen, deren Spendenveralten durc Elastizitäten kleiner als -1 (bzw. ε > 1) bescrieben werden kann, um elastisc reagierende Spender. Individuelle Kostenneutralität ist weder im elastiscen, noc im unelastiscen Bereic anzutreffen. Wiederolt man obige Recnung mit entsprecenden Werten, gelangt man zu folgender Erkenntnis: Im elastiscen Bereic fürt ein Preisanstieg zu einem überproportionalen Spendenrückgang mit der Folge, dass die individuellen Nettokosten sinken. Ein Preisrückgang ingegen regt die Spendentätigkeit so stark an, dass die Nettokosten des Spenders steigen. Das umgekerte Bild liefert der unelastisce Bereic. Ein Preisanstieg lässt ier die individuellen Nettokosten steigen, da die Spende nur in geringem Ausmaß sinkt. Ein Preisrückgang fürt dagegen zu einem Kostenrückgang, da die Spende als Folge nur geringfügig steigt. 13 Die Betractung bescränkt sic auf den Normalfall, dass ε < 0. 10

20 Zusammenfassend lässt sic also festalten: Im elastiscen Bereic überkompensiert die Reaktion im individuellen Spendenveralten die Wirkung der Preisänderung auf die Nettokosten. Im unelastiscen Bereic ingegen ruft eine Preisänderung eine gleicgerictete Reaktion der individuellen Nettokosten ervor, die durc das Spendenveralten lediglic gedämpft wird. Tabelle 2.1 präsentiert diese Zusammenänge im Überblick. Preisanstieg Preisrückgang < 1 (elastiscer Bereic) überproportionaler Spendenrückgang Nettokosten sinken überproportionaler Spendenanstieg Nettokosten steigen ε = 1 1 < ε < 0 (unelastiscer Bereic) unterproportionaler Spendenrückgang Nettokosten steigen proportionaler Spendenrückgang Nettokosten konstant proportionaler Spendenanstieg Nettokosten konstant unterproportionaler Spendenanstieg Nettokosten sinken Tabelle 2.1: Preiselastizität, Spendennacfrage und Nettokosten Bei der Preiselastizität andelt es sic um ein ausaltsspezifisces Konzept. Es existiert nict die Preiselastizität der Spendentätigkeit. Es gibt nur die Preiselastizität des Hausalts in seiner individuellen Situation (z.b. Einkommenssituation). Die versciedenen Hausalte befinden sic jedoc in ser untersciedlicen Situationen. Es ist desalb davon auszugeen, dass sic die Preiselastizität von Hausalt zu Hausalt untersceidet. Eine allgemeingültige eineitlice Preisänderung wird somit auc individuelle Anpassungsreaktionen in der Spendentätigkeit der Hausalte ervorrufen. Da der Preis jedoc eindeutig durc den individuellen Grenzsteuersatz m determiniert wird, können Preisänderungen nur aus Änderungen dieses Grenzsatzes resultieren, welce wiederum zwangsläufig auc die Einnameseite des Staates beeinflussen. Erst eine simultane Betractung aller Hausalte ermöglict Rücksclüsse über das Ausmaß der Gesamteffekte der Anpassungsreaktionen auf das Spendenaufkommen sowie die Staatseinnamen. Der zweitgenannte Gesamteffekt bildet den Gegenstand der folgenden drei Abscnitte, d.. die Spenden werden aus fiskaliscer Sict betractet. 11

21 2.4 Steuerlice Spendensubventionen und staatlice Nettoeinnamen Im existierenden System der Spendenförderung durc die bereits bescriebene Abzugsfäigkeit begünstigt der Staat die Spendentätigkeit durc den Verzict auf Besteuerung des Spendenbetrags, obwol dieser eigentlic Teil der steuerpflictigen Einkünfte ist. Somit wird bewusst auf Einnamen verzictet in der Anname, dadurc die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung zu eröen. 14 Ob die steuerlice Förderung das Spendenaufkommen tatsäclic inreicend eröt, ängt wesentlic von der bereits vorgestellten Preiselastizität ε ab. Dieser Kausalzusammenang lässt sic folgendermaßen veranscaulicen: Nur dem Fiskus obliegt die Entsceidung, ob Spenden durc das System der Abzugsfäigkeit subventioniert werden oder nict. Gleiczeitig legt er auc den konkreten Steuertarif fest. Damit besitzt er direkten Einfluss auf den Preis des von im geförderten Gutes Spende. Er bestimmt über die Wal des Grenzsteuersatzes m die Höe des von im subventionierten Anteils. Folglic ermöglict die Kenntnis über das Ausmaß der Reaktion auf die von im initiierten Preise eine Abscätzung der Wirksamkeit des gewälten Förderinstruments. Reagieren die Individuen nur ser scwac auf die steuerlicen Anreize, wird das Gesamtaufkommen an zusätzlicen Spenden tendenziell geringer ausfallen als die aus der Förderung resultierenden Steuerausfälle. Im extremen Fall von ε = 0 entstünden dem Staat maximale Kosten, da die Individuen überaupt nict auf den gesetzten steuerlicen Anreiz reagieren würden. Dem Einnameausfall stünden keinerlei zusätzlice Spenden gegenüber. Eine starke Reaktion auf die gesetzten preislicen Anreize ingegen kann tendenziell dazu füren, dass die zusätzlic generierten Spenden im Aggregat jene Steuereinnamen übersteigen, auf die der Staat verzictet. Feldstein (1975) sprict in diesem Zusammenang davon, dass die Effizienz der Abzugsfäigkeit, welce als Spendenstimulanz fungiert, bei über 100% liegt. 15 Barrett (1991) carakterisiert diese Situation auc als das Vorliegen von treasury efficiency, 16 wofür fiskalisce Effizienz eine angebracte Übersetzung darstellen könnte. Da der Begriff der Effizienz jedoc suggeriert, dass man sic in einem Optimum befindet, sceint er für die Bescreibung der vorliegenden Situation nur bedingt geeignet. Scließlic andelt es sic lediglic um einen 14 Dainter stet wiederum die Anname, dass die Spenden solcen Zwecken zufließen, welce ansonsten durc staatlice Zuscüsse mitfinanziert werden müssten. 15 Vgl. Feldstein (1975), S. 82. Man beacte, dass er den Begriff efficiency in Anfürungszeicen setzt. 16 Vgl. Barrett (1991), S. 365, der obigen Begriff ebenfalls nur in Anfürungszeicen gebrauct. 12

22 Zustand, in dem der Staat unter den gegebenen Annamen keine Verluste erleidet bzw. eine Überkompensation der Steuerausfälle durc zusätzlic geleistete Spenden stattfindet. Ob die Überkompensation einen Maximalwert erreict at, kann one weitere Annamen oder Angaben nict bestimmt werden. Dennoc andelt es sic aus fiskaliscer Sict durcaus um ein präferiertes Ergebnis, erweist sic doc die Abzugsfäigkeit als wirksames Förderinstrument. Unter diesen Umständen sceint es angemessen, von fiskaliscer Effektivität der Abzugsfäigkeit zu sprecen. Im umgekerten Fall einer Zuname des Spendenaufkommens, welce die entgangenen Steuereinnamen nict in voller Höe aufwiegt, läge fiskalisce Ineffektivität vor. Diese Ineffektivität ginge natürlic einer mit Ineffizienz, da in einer derartigen Situation die Abscaffung der Abzugsfäigkeit die dominierende Alternative darstellt. Auc in diesem Kontext der fiskaliscen Sict privater Spendentätigkeit nimmt eine Preiselastizität von -1 eine besondere Rolle ein. Dies lässt sic anand eines einfacen Beispiels veranscaulicen. 17 R bezeicne die Nettoeinnamen des Staates, S die Summe der individuellen Spenden über alle Hausalte, m den individuellen Grenzsteuersatz und P den individuellen Preis. Die aggregierten Steuereinnamen T des Staates, welce bei felender staatlicer Spendenförderung entstünden, seien konstant. Die Nettoeinnamen des Staates R ergeben sic in diesem einfacen Beispiel aus den Steuereinnamen T abzüglic jener Einnamen, auf die der Staat durc den gewärten Spendenabzug verzictet. Es gilt also: (2.4) R = T m S. Da der Spendenpreis und der Grenzsteuersatz durc die Bezieung P = 1 m eindeutig miteinander verknüpft sind, lassen sic die Nettoeinnamen auc folgendermaßen ausdrücken: T. (2.5) R = ( 1 P ) S Im Anang B wird gezeigt, dass im Falle von ε = 1 (d.. alle Hausalte verfügen über eine Preiselastizität von -1) Gleicung (2.5) in die Bezieung (2.6) dr = ds überfürt werden kann. 17 Vgl. dazu Clotfelter und Steuerle (1981), S. 405, Fußnote 7. 13

23 Gleicung (2.6) bringt zum Ausdruck, dass im Falle einer Preiselastizität von -1 bei einer geringfügigen Eröung des Grenzsteuersatzes (also einer Senkung des Spendenpreises) das entgangene Steueraufkommen genau den zusätzlic geleisteten Spenden entsprict. 18 Man kann also exakt daingeend differenzieren, dass nur bei elastiscen Reaktionen seitens der Individuen die Einnameverluste des Staates durc die zusätzlicen Spenden überkompensiert werden. Unelastisc reagierende Individuen generieren dagegen in unzureicender Höe zusätzlice Spenden mit der Folge einer lediglic partiellen Kompensation der staatlicen Einnameverluste. An dieser Stelle ist eine einscränkende Bemerkung angebract. Sämtlicen vorangegangen Ausfürungen lag die implizite Anname zugrunde, private Spenden zugunsten eines bestimmten öffentlicen Gutes und steuerfinanzierte Staatsausgaben zugunsten desselben Gutes wären äquivalent. Es wurde also bislang unterstellt, der Staat könne genauso effizient (oder ineffizient) wie eine durc Spendengelder finanzierte Organisation ein öffentlices Gut bereitstellen. Dies muss nict zwangsläufig der Fall sein. Die zentrale Entsceidungsfindung seitens des Staates kann in Abängigkeit von der Art des öffentlicen Gutes von Vor- oder Nacteil sein. Administrative Probleme können eventuell durc den Staat besser gelöst werden, gegebenenfalls aber auc unflexibler als durc private Organisationen. Je effizienter der Staat seinen Auftrag im Vergleic zu den privaten Organisationen erfüllen kann, um so mer zusätzlice Spenden müssen zur Erreicung fiskaliscer Effektivität durc den staatlicen Einnameverzict generiert werden. Der Scwellenwert der Preiselastizität zur Erreicung fiskaliscer Effektivität läge nun nict mer bei -1, sondern darunter. Erforderlic wäre demzufolge ε > 1. Erweisen sic ingegen die privaten Organisationen als die effizienteren Anbieter eines öffentlicen Gutes, so muss der Einnameverzict des Staates nict vollständig durc zusätzlice Spenden kompensiert werden. Der Scwellenwert der Elastizität läge demnac noc im unelastiscen Bereic. Dennoc wird ier und in den nacfolgenden Kapiteln die Anname der perfekten Äquivalenz von staatlicer Finanzierung und Spendenfinanzierung aufrecteralten. Zum einen sind keine inreicenden Informationen zur jeweiligen Effizienz verfügbar, zum 18 Bei dieser vereinfacten Betractung werden die Steuereinnamen T als konstant eractet, obwol sie eine Funktion des Steuertarifs und damit auc des Grenzsteuersatzes sind. 14

24 anderen existieren zalreice Fälle, bei denen diese Anname trotz irer Restriktivität eine gute Annäerung an die Realität darstellt. Ein wictiger Fall sind Steuergelder, die direkt zur finanziellen Unterstützung privater Organisationen ausgegeben werden, welce sic ebenfalls aus privaten Spenden finanzieren. Der Zusammenang zwiscen den individuellen Preiselastizitäten und der fiskaliscen Effektivität der Spendenförderung lässt sic auc ser gut mit den im vorangegangen Abscnitt bescriebenen preisinduzierten Spenden- bzw. Spendenkostenreaktionen auf individueller Ebene in Einklang bringen, was im folgenden Abscnitt verdeutlict wird. 2.5 Steuerlice Spendensubventionen als Verzict auf staatlice Verfügungsgewalt Zunäcst ist es ilfreic, eine individuelle, abzugsfäige Spende S in etwas anderer Form zu interpretieren. Diese Spende setzt sic zusammen aus dem vom Spender getragenen Teil C = P S, also den individuellen Nettokosten, sowie dem darüber inausgeenden Betrag m S, der staatlicen Subvention. Diese Subvention stellt folglic nicts anderes dar als den Differenzbetrag zwiscen der Bruttospende S und den individuellen Nettokosten C. Die Subvention beträgt also (2.7) ms = S C. Umstellen liefert (2.8) S = C + ms. Gleicung (2.8) veranscaulict noc einmal die zwei Komponenten einer abzugsfäigen Bruttospende des Hausalts die vom Spender getragenen Nettokosten staatlice Subvention m S. 15 C sowie die Da es sic bei dieser Subvention um Steuereinnamen andelt, auf deren Erebung der Staat verzictet, lässt sie sic auc als ein Teil des Steueraufkommens auffassen, über dessen Verwendungszweck der Staat nict mer entsceidet. Der Staat delegiert somit die Entsceidungsbefugnis über die Verwendung des Steueraufkommens, welces von einem bestimmten Bevölkerungskreis (den Spendern) erbract wird, zumindest partiell wieder an

25 jenen Personenkreis zurück, allerdings unter der Auflage, dass der Verwendungszweck für den betreffenden Teil des Steueraufkommens den steuerrectlic begünstigten Zwecken entsprict. Weiterin kommen die Spender nur in den Genuss dieser Entsceidungsgewalt, wenn sie den entsprecenden Teil des Steueraufkommens durc einen eigenen Beitrag, eben aufstocken. Dennoc andelt es sic um eine freiwillige Entsceidung seitens der Individuen, da bei gegebenem Steuertarif für jeden möglicen Spendenbetrag C, S die Höe des notwendigen Aufstockungsbetrages a priori bekannt ist. Zudem bestet keinerlei Zwang, da auc der Verzict auf Spenden möglic ist. Betracten wir exemplarisc den Fall ε = 1. Ein vom Staat initiierter Preisrückgang (durc Anebung von m ) ruft auf individueller Ebene eine proportionale Spendenzuname ervor S steigt. Der Term m nimmt somit einen größeren Wert an, d.. der Staat verzictet auf mer Einnamen als vor der Steuerreform. Mit anderen Worten: Der Staat weitet seine Subventionen der Spenden aus. Da der Spender aber seine Nettokosten der Spende konstant ält, folgt zwangsläufig, dass die dem Spender entsteenden zusätzlicen Bruttokosten in voller Höe vom Staat getragen bzw. subventioniert werden. Der Staat finanziert also in diesem Fall die zusätzlicen Spenden in voller Höe, wärend sic für den Spender die Kostensituation (netto) unverändert darstellt. Letzterer besitzt jedoc nun über einen größeren Teil des Steueraufkommens die Entsceidungsgewalt bezüglic der Verwendung als vor der Preissenkung. Im umgekerten Fall eines Preisanstiegs (durc Absenkung des Grenzsteuersatzes) reduziert der Staat seine Subventionen, was aufgrund der konstanten individuellen Nettokosten des Spendens einer Verringerung jenes Anteils am Steueraufkommen S entsprict, über dessen Verwendung die Spender entsceiden. Salopp formuliert: Der Staat kann die Höe desjenigen Anteils am Steueraufkommen, über dessen Verwendung er die Individuen entsceiden lässt, variieren, one befürcten zu müssen, dass diese iren Anteil an der Gesamtspende verändern. Siet sic der Staat Individuen gegenüber, deren Preiselastizität von -1 abweict, muss stärker zwiscen den Folgen eines Preisanstiegs und eines Preisrückgangs differenziert werden, da die resultierenden Wirkungen auf die Nettokosten divergieren. 16

26 Betracten wir zunäcst den Fall elastisc reagierender Hausalte ( ε > 1). Ein Preisrückgang lässt bekanntlic die Spenden überproportional ansteigen, so dass die individuellen Nettokosten ebenfalls steigen. Dies erklärt das Vorliegen der bereits angesprocenen fiskaliscen Effektivität. Der Staat weitet seine Subventionen aus, und die Spender reagieren in solc starkem Ausmaß, dass ire Nettokosten steigen. Sie eröen also auc den von inen bestrittenen Eigenanteil an den Bruttospenden. Das eißt, die zusätzlicen Spenden werden nur teilweise durc den Staat finanziert, so dass es zur Überkompensation der Einnameausfälle kommt. Seen sic diese elastisc reagierenden Hausalte mit einem Preisanstieg, also einem Subventionsabbau, konfrontiert, ist ein überproportionaler Spendenrückgang, der ire Nettokosten sinken lässt, die Folge. Das bedeutet nicts anderes, als dass der Staat die partielle Verwendungsfreieit einscränkt, woraufin die Individuen iren freiwilligen Beitrag reduzieren. In diesem Fall wird demnac die Reduktion des staatlicen Einnameverzicts durc den starken Rückgang des Spendenaufkommens dominiert. Das umgekerte Bild zeigt sic im Fall unelastisc reagierender Hausalte ( ε < 1). Ein steuerinduzierter Preisrückgang ruft eine Eröung der Bruttospende in so geringem Ausmaß ervor, dass die individuellen Nettokosten trotzdem sinken. Der Staat weitet also wiederum seine Subventionen aus, aber die Spender reduzieren daraufin iren Eigenanteil an der Bruttospende. Das eißt, die zusätzlicen Subventionen werden nur teilweise zur Ausweitung der Bruttospende verwendet. Den nict diesem Zweck zugefürten Teil der zusätzlicen Subventionen nutzen die Spender stattdessen für die Reduzierung der eigenen individuellen Nettokosten. Im Gegenzug beantworten diese Hausalte einen Preisanstieg jedoc nur durc eine scwace Reduktion des Spendenaufkommens, mit der Folge gestiegener Nettokosten. Der Subventionsabbau veranlasst sie also dazu, iren Eigenanteil an S zu eröen. Zusammenfassend lässt sic festalten, dass Hausalte im elastiscen Bereic immer mit einer gleicgericteten Bewegung ires Eigenanteils an einer Spende auf Veränderungen der staatlicen Subventionen reagieren. Weitet der Staat jenen Anteil am Steueraufkommen, den er den Spendern unter der Auflage der Zweckbindung zur freien Verfügung überlässt, aus, so belonen die Spender diesen Scritt durc freiwillige Eröung des Aufstockungsbetrages. Reduziert der Staat dagegen die partielle Verwendungsfreieit, bestrafen sie derartige Maßnamen durc Reduktion der eigenen 17

27 Aufstockung. Für sie steen Subvention und Eigenanteil tendenziell eer in komplementärer Bezieung zueinander. Unelastisc reagierende Hausalte stellen eer eine substitutive Bezieung in den Vordergrund, da sie immer mit entgegengesetzten Bewegungen ires Eigenanteils auf Veränderungen der staatlicen Subvention reagieren. 19 Eine Ausweitung der partiellen Entsceidungsbefugnis über einen Teil des Steueraufkommens beantworten sie mit einer Reduktion des Aufstockungsbetrages. Die Aufstockung wird jedoc ausgeweitet, wenn der Staat das inen überlassene Steueraufkommen irer Entsceidungsgewalt wieder entziet. Die staatlice Subvention besitzt somit für elastisc reagierende Hausalte durcaus eine positive Anreizwirkung bezüglic der Höe des Eigenanteils an einer Spende, wärend sie auf die unelastisc reagierenden Hausalte eer eine negative Anreizwirkung ausübt. Lediglic Hausalte mit einer Preiselastizität von -1 erweisen sic in diesem Kontext als neutral. Wenn der Staat jedoc nict weiß, welcer Art von Hausalten er sic gegenübersiet, kann er unter dem Gesictspunkt der fiskaliscen Effektivität kaum optimal andeln. Die Folgen dieser Unkenntnis könnten kontraproduktive Felentsceidungen sein, als da wären: Preiseröungen oder gar komplette Abscaffung der Spendenförderung im Falle elastisc reagierender Individuen sowie unveränderte Beibealtung des existierenden Systems der Spendenförderung im Falle unelastisc reagierender Individuen. 2.6 Fiskaliscer Gesamteffekt der Spendenförderung Die Betractungen des Abscnitts 2.4 aben sic ausscließlic der Einnamenseite des Staates gewidmet. Das Problem des Staates bestet allerdings, wie in der Einleitung bereits erwänt, im seit Jaren negativ ausfallenden öffentlicen Finanzierungssaldo, d.. der negativen Differenz aus Staatseinnamen und Staatsausgaben. Daraus ergibt sic die Notwendigkeit, letztere in die Betractungen zu integrieren. Es sei vereinfacend unterstellt, die Kosten öffentlicer Güter belaufen sic auf den konstanten Geldbetrag X. Der öffentlice Finanzierungssaldo B lässt sic dann im existierenden System der Abzugsfäigkeit von Spenden folgendermaßen darstellen: 19 Man könnte bei der Argumentation auc die entgegengesetzte Position einnemen, da eine eraltene Subvention genau das Gegenteil einer zu zalenden Steuer darstellt. Dann wären für elastisc reagierende Individuen Steuern und Spenden tendenziell eer Substitute, wärend sie für unelastisce reagierende Individuen tendenziell eer Komplemente darstellen. 18

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