Vorlesung Computerforensik. Kapitel 2: Grundlagen der digitalen Forensik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorlesung Computerforensik. Kapitel 2: Grundlagen der digitalen Forensik"

Transkript

1 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vorlesung Computerforensik Kapitel 2: Grundlagen der digitalen Forensik Harald Baier Hochschule Darmstadt, CASED SS 2015

2 Harald Baier Einleitung / SS /26 Forensische Grundlagen Vor- und Nachteile digitaler Spuren Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip

3 Harald Baier Einleitung / SS /26 Forensische Grundlagen Forensische Grundlagen Vor- und Nachteile digitaler Spuren Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip

4 Harald Baier Einleitung / SS /26 Forensische Grundlagen W-Fragen der Kriminalistik 1. Wer? 2. Was? 3. Wo? 4. Wann? 5. Womit? 6. Wie? 7. Weshalb?

5 Harald Baier Einleitung / SS /26 Anforderungen (1/2) Forensische Grundlagen Anforderungen an den Ermittlungsprozess samt genutzter Werkzeuge (gemäß BSI-Leitfaden bzw. Geschonneck): 1. Akzeptanz 2. Glaubwürdigkeit 3. Wiederholbarkeit 4. Integrität 5. Ursache und Auswirkungen 6. Dokumentation 7. Lückenlosigkeit (engl. chain of custody ).

6 Harald Baier Einleitung / SS /26 Anforderungen (2/2) Forensische Grundlagen Quelle: BSI-Leitfaden

7 Harald Baier Einleitung / SS /26 Forensische Grundlagen Vor- und Nachteile digitaler Spuren Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip

8 Harald Baier Einleitung / SS /26 Zum Begriff Digitale Forensik 1. Begrifflichkeit: Computerforensik vs. IT-Forensik vs. digitale Forensik 2. Ziel der digitalen Forensik: (Gerichtsverwertbares) Identifizieren, Sicherstellen, Selektieren, Analysieren, Korrelieren und Dokumentieren digitaler Spuren 3. Zentrale Fragestellungen der digitalen Forensik: Wo entstehen digitale Spuren? Wie kann man diese finden und erkennen? Wie bewertet man digitale Spuren? Wie sichert man digitale Spuren, damit sie forensically sound sind?

9 Harald Baier Einleitung / SS /26 Digitale Spur 1. basieren auf Daten, die in IT-Systemen gespeichert sind oder zwischen IT-Systemen übertragen werden / wurden 2. Physische Spuren: Magnetisierung einer Festplatte Ladezustand von Transistoren im flüchtigen Speicher Elekromagnetische Welle auf Kabel 3. Physische Spuren vs. digitale Spuren

10 Harald Baier Einleitung / SS /26 Wo entstehen digitale Spuren?

11 Harald Baier Einleitung / SS /26 Wo entstehen digitale Spuren? 1. Lokal: Computer Smartphone Digitalkamera Weitere Datenträger wie USB-Stick, SD-Karte, DVD, CD 2. Remote: Dienste: Webserver, Mailserver, soziales Netzwerk Cloud Mobilfunkanbieter

12 Harald Baier Einleitung / SS /26 Beispiele für lokale digitale Spuren

13 Beispiele für lokale digitale Spuren 1. Inhaltsdaten einer Datei (z.b. doc-datei, sqlite-datei) 2. Dateisystem (z.b. Zeitstempel, Journal) 3. Dateinamen 4. Komfortdaten von Applikationen (z.b. Browser-History, Browser-Cache, recently used ) 5. Windows-Registry 6. Log-Dateien (von lokalen Diensten) 7. Temporäre Dateien 8. Lokale Daten von Diensten (z.b. soziale Netzwerke, Instant Messenger) 9. Backups Harald Baier Einleitung / SS /26

14 Harald Baier Einleitung / SS /26 Beispiele für nicht-lokale digitale Spuren

15 Harald Baier Einleitung / SS /26 Beispiele für nicht-lokale digitale Spuren 1. Verkehrsdaten bei Internet Service Provider 2. Inhaltsdaten bei Online-Speicherdiensten 3. Daten bei Diensten (z.b. soziale Netzwerke, Instant Messenger, Suchmaschinen, Bahn, HRS) 4. Firewalls 5. SIEM (Security Information and Event Management) 6. Digitale Überwachungskamera 7. Geldausgabeautomat 8. Daten des Mobilfunkanbieters (Abrechnungsdaten, Standortdaten)

16 Harald Baier Einleitung / SS /26 vs. Physische Spuren 1. ergeben sich aus Interpretation der physischen Spuren. benötigen Tools zur Interpretation Ermittler sieht nur diese Interpretation, nicht aber die physischen Spuren Interpretation erstreckt sich oft über mehrere Interpretationsebenen Jede dieser Ebenen kann zu einer Fehlinterpretation führen 2. Wie kann Ermittler eine Fehlinterpretation erkennen?

17 Harald Baier Einleitung / SS /26 Beispiel für Interpretationsebenen: Text-Datei

18 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vermeidbare vs. unvermeidbare digitale Spuren 1. Technisch unvermeidbare digitale Spuren (essential): Sie werden für die Funktionsweise des Systems (z.b. des Datenträgers, des Dateisystems, der Applikation) benötigt. Beispiele: Partitionstabelle, Zeiger auf Inhaltsdaten, Magic Numbers. 2. Technisch vermeidbare digitale Spuren (non-essential): Spuren, die zusätzliche Informationen bereitstellen. Sie werden für die Funktionsweise des Systems (z.b. des Dateisystems, der Applikation) nicht benötigt. Beispiele: Zeitstempel, Log-Dateien, History. 3. Unvermeidbare Spuren sind vertrauenswürdiger, da sie nicht oder nur mit hohem Aufwand manipulierbar sind.

19 Harald Baier Einleitung / SS /26 Manipulation und Zuordnung digitaler Spuren 1. Grundprobleme der Manipulation: können leicht manipuliert werden: Beabsichtigt: Durch Straftäter, böse Ermittler Unbeabsichtigt: Durch unerfahrene Ermittler Manipulation ist oft schwer erkennbar (unbeabsichtigte Manipulation ggfls. vermeidbar durch Arbeit an Arbeitskopie) 2. Zuordnung digitaler Spuren zu Personen: Erfordert geeigneten Authentifikationsmechanismus Dateien waren im Home-Verzeichnis der Person mit BitLocker oder EFS verschlüsselt Computer war physisch nur dieser Person zugänglich

20 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vor- und Nachteile digitaler Spuren Forensische Grundlagen Vor- und Nachteile digitaler Spuren Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip

21 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vor- und Nachteile digitaler Spuren Forensische Vorteile digitaler Spuren 1. Exaktes Duplizieren eines Originaldatenträgers: Originaler Datenträger wird physisch geschont und kann dauerhaft weggeschlossen bleiben. Übereinstimmung kann später nachgewiesen werden. Spätere Manipulationen an Kopie wird erkannt. 2. sind schwer zu vernichten: Gelöschte Dateien einer Festplatte sind oft für lange Zeit später rekonstruierbar. Praktisch kaum möglich, alle digitalen Spuren einer Computerstraftat zu beseitigen (vgl. Locards Prinzip). Oft kann man durch aktuellen Zustand auf vergangenen Zustand schließen.

22 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vor- und Nachteile digitaler Spuren Digitale Daten sind schwer zu löschen (1/2)

23 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vor- und Nachteile digitaler Spuren Digitale Daten sind schwer zu löschen (2/2)

24 Harald Baier Einleitung / SS /26 Vor- und Nachteile digitaler Spuren Forensische Nachteile digitaler Spuren 1. Riesige Datenmengen: Zentrales Problem: Zustandsmenge S sehr, sehr groß Datenüberlastung (z.b. mehrere 1 TiB große Datenträger sind zu untersuchen). Identifikation von forensisch irrelevanten Daten (z.b. Systemdateien, nicht strafbare Bilder,...) Richtige Interpretation der forensisch relevanten Daten 2. Sicherung digitaler Spuren im Erstkontakt erfordert viel Kenntnis, Erfahrung und Vorsicht: Sicherung flüchtiger Daten (z.b. vorgefundenes RAM) Keine Änderung von Datei- oder Verzeichnisattributen (beispielsweise durch den Linux-Befehl ls)

25 Harald Baier Einleitung / SS /26 Größe der Zustandsmenge Vor- und Nachteile digitaler Spuren 1. Beispiel Hauptspeicher: Heute gängige Größe: 8 GiB. Wie groß ist der Zustandsraum S (also S ) des RAM? Berechnung:

26 Harald Baier Einleitung / SS /26 Größe der Zustandsmenge Vor- und Nachteile digitaler Spuren 1. Beispiel Hauptspeicher: Heute gängige Größe: 8 GiB. Wie groß ist der Zustandsraum S (also S ) des RAM? Berechnung: Jedes Bit hat zwei Zustände. Anzahl freier Bits S = 2 Bei 8 GiB gibt es freie Bytes = Bits = 2 36 Bits Also folgt S = Bemerkung: Großteil der Zustände ist nicht sinnvoll interpretierbar (d.h. Zustandsmüll )

27 Harald Baier Einleitung / SS /26 Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip Forensische Grundlagen Vor- und Nachteile digitaler Spuren Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip

28 Harald Baier Einleitung / SS /26 Klassifikation Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip 1. Flüchtigkeit: Persistente digitale Spuren sind lange vorhanden (z.b. auf einer Festplatte, einer DVD). Semi-persistente digitale Spuren sind bei Spannungsversorgung lange vorhanden (z.b. Daten im Hauptspeicher), gehen aber ohne Spannungsversorgung verloren. Flüchtige digitale Spuren sind bei Spannungsversorgung nur kurzzeitig vorhanden (z.b. Prozessorregister, Netzwerkdaten). Bei Datensicherung daher Order of Volatility beachten. 2. Flüchtigkeit führt zu Unterscheidung Post-mortem vs. Live Forensik. 3. Entfernung zum Tatort: Menge der hinterlassenen digitalen Spuren nimmt mit Entfernung zum Tatort ab.

29 Harald Baier Einleitung / SS /26 Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip Übertragung von Locards Prinzip auf digitale Spuren 1. Locards Austauschprinzip stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts, d.h. aus der analogen Welt. 2. Zentrale Frage: Gilt es auch für digitale Spuren? Also: Gibt es ein digitales Austauschprinzip? 3. Behauptung / Axiom: Ist ein System (analog/digital) hinreichend komplex, dann kommt es zu einem Austausch. 4. Folgerung: Digitales Austauschprinzip: In jedem hinreichend komplexen digitalen System hinterlässt Datenverarbeitung notwendigerweise digitale Spuren.

30 Harald Baier Einleitung / SS /26 Klassifikation digitaler Spuren und das digitale Austauschprinzip Fragen? Source:

Digitale Forensik. Teil 2: Forensik und digitale Spuren. Schulung Bundespolizeiakademie März 2009

Digitale Forensik. Teil 2: Forensik und digitale Spuren. Schulung Bundespolizeiakademie März 2009 Digitale Forensik Schulung Bundespolizeiakademie März 2009 Teil 2: Forensik und digitale Spuren Dipl. Inform. Markus Engelberth Dipl. Inform. Christian Gorecki Universität Mannheim Lehrstuhl für Praktische

Mehr

Vorlesung Datensicherheit. Sommersemester 2010

Vorlesung Datensicherheit. Sommersemester 2010 Vorlesung Datensicherheit Sommersemester 2010 Harald Baier Kapitel 4: Einführung in die Computerforensik Inhalt Motivation und Grundlagen Datenträgerforensik Dateisystemforensik am Beispiel von FAT Harald

Mehr

Forum 2A: Digitale Forensik Prof. Dr. Martin Rieger Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Prof. Dr. Martin Rieger, Digitale Forensik

Forum 2A: Digitale Forensik Prof. Dr. Martin Rieger Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Prof. Dr. Martin Rieger, Digitale Forensik Forum 2A: Digitale Forensik Prof. Dr. Martin Rieger Hochschule Albstadt-Sigmaringen 1 Hochschule Albstadt-Sigmaringen Typische kleine Hochschule : Ca. 3000 Studierende 80 Professoren 14 Bachelor-Studiengänge

Mehr

Fighting Cybercrime - Digitale Kriminalistik

Fighting Cybercrime - Digitale Kriminalistik Fighting Cybercrime - Digitale Kriminalistik Öffentliche Vorlesung am 26. Juni 2009 Kriminalhauptkommissar Fighting Cybercrime - Digitale Kriminalistik Agenda 202 c StGB - Bedeutung für die Praxis (Hackerwerkzeuge)

Mehr

Hochschule Darmstadt. IT-Sicherheit

Hochschule Darmstadt. IT-Sicherheit Hochschule Darmstadt IT-Sicherheit K l a u s u r WS 2014/2015, 2015-02-12 Dr. Martin Mink Name, Vorname: Matrikelnummer: Hinweise: (a) Es sind keine Hilfsmittel erlaubt. Mobiltelefone sind auszuschalten.

Mehr

Computer Forensik. Systemeinbrüche ermitteln und aufklären. GUUG Frühjahrsfachgespräche 2004. Alexander Geschonneck, HiSolutions AG, Berlin

Computer Forensik. Systemeinbrüche ermitteln und aufklären. GUUG Frühjahrsfachgespräche 2004. Alexander Geschonneck, HiSolutions AG, Berlin Computer Forensik Systemeinbrüche ermitteln und aufklären Alexander Geschonneck, HiSolutions AG, Berlin GUUG Frühjahrsfachgespräche 2004 Agenda Einführung Tätereinschätzung Ermittlungsstrategien Fundorte

Mehr

Cyber Forensics. Die Sicherung digitaler Beweismittel. Dr. Lukas Feiler, SSCP Erich Fried Realgymnasium 18. Februar 2014

Cyber Forensics. Die Sicherung digitaler Beweismittel. Dr. Lukas Feiler, SSCP Erich Fried Realgymnasium 18. Februar 2014 Cyber Forensics Die Sicherung digitaler Beweismittel Dr. Lukas Feiler, SSCP Erich Fried Realgymnasium 18. Februar 2014 Themen 1. Einsatzgebiete & Grundsätze von Cyber Forensics 2. Web Browser-Spuren 3.

Mehr

Vorlesung Computerforensik. Kapitel 0: Formalia und Inhalt

Vorlesung Computerforensik. Kapitel 0: Formalia und Inhalt Harald Baier Formalia u. Inhalt / WS 2010/2011 1/22 Vorlesung Computerforensik Kapitel 0: Formalia und Inhalt Harald Baier Hochschule Darmstadt, CASED WS 2010/2011 Harald Baier Formalia u. Inhalt / WS

Mehr

5.2 Analyse des File Slack

5.2 Analyse des File Slack 5.2 Analyse des File Slack 109 Es gibt an vielen Stellen eines Betriebssystems Fundorte für Gebrauchsspuren oder Hinweise auf Auffälligkeiten. Diese Stellen sollten grundsätzlich aufgesucht und analysiert

Mehr

3. Was müssen Sie tun, um von einem Windows 7 Client die Benutzereinstellungen und die Einstellungen einer bestimmten Anwendung zu exportieren?

3. Was müssen Sie tun, um von einem Windows 7 Client die Benutzereinstellungen und die Einstellungen einer bestimmten Anwendung zu exportieren? Arbeitsblätter Der Windows 7 MCTS Trainer Vorbereitung zur MCTS Prüfung 70 680 Aufgaben Kapitel 1 1. Sie möchten auf einem Computer, auf dem Windows Vista installiert ist, Windows 7 zusätzlich installieren,

Mehr

Medium: CHIP.de Datum: 01.04.2008 PIs: 3,73 Mio

Medium: CHIP.de Datum: 01.04.2008 PIs: 3,73 Mio Medium: CHIP.de Datum: 01.04.2008 PIs: 3,73 Mio 1 Gratis-Vollversion von CHIP: Steganos Security Suite 2007 Echt sicher: Die Steganos Security Suite 2007 vereint neun starke Werkzeuge zum Schutz Ihrer

Mehr

Computer Forensik. Lerneinheit 1: Einführung. Prof. Dr. Christoph Karg. Studiengang Informatik Hochschule Aalen. Wintersemester 2013/2014.

Computer Forensik. Lerneinheit 1: Einführung. Prof. Dr. Christoph Karg. Studiengang Informatik Hochschule Aalen. Wintersemester 2013/2014. Computer Forensik Lerneinheit 1: Einführung Prof. Dr. Christoph Karg Studiengang Informatik Hochschule Aalen Wintersemester 2013/2014 24.10.2013 Übersicht Übersicht Ziel dieser Lerneinheit ist es, eine

Mehr

Knoppix Micro-Remastering

Knoppix Micro-Remastering Knoppix Micro-Remastering Knoppix anpassen für Nicht-Programmierer Dipl.-Ing. Klaus Knopper Möglichkeiten (1) Bootoptionen (Cheatcodes) fest einstellen (2) Schreibbares Overlay nutzen

Mehr

Avira System Speedup Release-Informationen

Avira System Speedup Release-Informationen Release-Informationen Avira System Speedup ist ein neues Werkzeug um Ihren PC zu optimieren und Fehler zu beheben und somit die Leistung Ihres PCs zu verbessern. Das regelmäßige Aufräumen Ihres Computers

Mehr

3 ORDNER UND DATEIEN. 3.1 Ordner

3 ORDNER UND DATEIEN. 3.1 Ordner Ordner und Dateien PC-EINSTEIGER 3 ORDNER UND DATEIEN Themen in diesem Kapitel: Erstellung von Ordnern bzw Dateien Umbenennen von Datei- und Ordnernamen Speicherung von Daten 3.1 Ordner Ordner sind wie

Mehr

Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen

Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Dateiname: ecdl2_04_01_documentation Speicherdatum: 22.11.2004 ECDL 2003

Mehr

Forensische Informatik

Forensische Informatik Forensische Informatik Vorlesung im Frühjahrssemester 2010 Universität Mannheim Teil 8: Rechtliche Rahmenbedingungen Prof. Dr. Felix Freiling Universität Mannheim Lehrstuhl für Praktische Informatik 1

Mehr

Linux in der Computer-Forensik

Linux in der Computer-Forensik Linux in der Computer-Forensik Alexander Geschonneck, CFE HiSolutions AG Folien und Tools Folien und das vorgestellte Toolset finden sich unter http://computer-forensik.org Kontakt alexander AT geschonneck

Mehr

Aspekte der Online-Durchsuchung aus Sicht eines Forensikers

Aspekte der Online-Durchsuchung aus Sicht eines Forensikers Aspekte der Online-Durchsuchung aus Sicht eines Forensikers a-i3 Tagung 9. Oktober 2007 Ruhr-Universität Bochum Lukas Grunwald DN-Systems GmbH - Hildesheim - San Francisco - Dubai DN-Systems digitale Forensik

Mehr

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen Betriebssysteme Kap A: Grundlagen 1 Betriebssystem Definition DIN 44300 Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten

Mehr

Alexander Geschonneck. Computer-Forensik. Computerstraftaten erkennen, ermitteln, aufklären. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. I dpunkt.

Alexander Geschonneck. Computer-Forensik. Computerstraftaten erkennen, ermitteln, aufklären. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. I dpunkt. Alexander Geschonneck Computer-Forensik Computerstraftaten erkennen, ermitteln, aufklären 3., aktualisierte und erweiterte Auflage I dpunkt.verlag Inhaltsverzeichnis Einleitung 1 Wer sollte dieses Buch

Mehr

Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild)

Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild) Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild) 1. Einleitung 1.1 Bit-Image oder einfache Datensicherung? 1.2 Warum ist ein Image sinnvoll? 1.3 Welche Datenträger

Mehr

Datenträger. Rudolf Schleinzer IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Skriptum: Datenträger 1.1.2016

Datenträger. Rudolf Schleinzer IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Skriptum: Datenträger 1.1.2016 2016 Datenträger IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Skriptum: Datenträger 1.1.2016 Inhalt Datenträger... 2 Interne Festplatte... 2 Externe Festplatten... 2 USB-Stick... 3 SD Cards... 3 Optische

Mehr

Computer Forensik Das digitale Detektivbüro

Computer Forensik Das digitale Detektivbüro Computer Forensik Das digitale Detektivbüro Referent: Name: Ernst Eder Position: CEO Kuert Datenrettung Deutschland GmbH E-mail Adresse: ernst.eder@datenambulanz.de IT-TRENDS Sicherheit 10. Mai 2006 Computer

Mehr

Samsung Drive Manager-FAQs

Samsung Drive Manager-FAQs Samsung Drive Manager-FAQs Installation F: Meine externe Samsung-Festplatte ist angeschlossen, aber nichts passiert. A: Ü berprüfen Sie die USB-Kabelverbindung. Wenn Ihre externe Samsung-Festplatte richtig

Mehr

10.3.1.5 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows Vista

10.3.1.5 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows Vista 5.0 10.3.1.5 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows Vista Einführung Drucken Sie diese Übung aus und führen Sie sie durch. In dieser Übung werden Sie die Daten sichern. Sie werden auch

Mehr

Verdeckte Online-Durchsuchung aus der Sicht der IT-Forensik

Verdeckte Online-Durchsuchung aus der Sicht der IT-Forensik Verdeckte Online-Durchsuchung aus der Sicht der IT-Forensik Chemnitzer Linuxtage 2008 Dr. Christian Böttger Senior Consultant Über DN-Systems Globales Beratungs- und TechnologieUnternehmen Planung Evaluierung

Mehr

1. Allgemeines. dd (disk dump) Linux Programm zur Sicherung von Festplatten und Partitionen

1. Allgemeines. dd (disk dump) Linux Programm zur Sicherung von Festplatten und Partitionen dd (disk dump) Linux Programm zur Sicherung von Festplatten und Partitionen Inhalt: 1. Allgemeines zu dd 2. Funktionsweise 3. Installation 4. Syntax 5. Duplizieren einer Festplatte auf eine andere (Klonen)

Mehr

10.3.1.4 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows 7

10.3.1.4 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows 7 5.0 10.3.1.4 Übung - Datensicherung und Wiederherstellung in Windows 7 Einführung Drucken Sie diese Übung aus und führen Sie sie durch. In dieser Übung werden Sie die Daten sichern. Sie werden auch eine

Mehr

IntelliRestore Seedload und Notfallwiederherstellung

IntelliRestore Seedload und Notfallwiederherstellung IntelliRestore Datensicherung IntelliRestore Seedload und Notfallwiederherstellung Daten. Sichern. Online Vorwort Auch größere Datenmengen lassen sich für gewöhnlich schnell über den IntelliRestore SoftwareClient

Mehr

Computerforensik. Wintersemester 2010/2011

Computerforensik. Wintersemester 2010/2011 Computerforensik Wintersemester 2010/2011 Harald Baier Kapitel 7: Analyse eines NTFS-Dateisystems Inhalt Allgemeines zu NTFS Attribute File System Metadata Files Harald Baier Computerforensik h_da WS 2010/2011

Mehr

Forensische Analyse von Windows-Systemen BSI 2. IT-Grundschutz-Tag 2012 29.3.2012

Forensische Analyse von Windows-Systemen BSI 2. IT-Grundschutz-Tag 2012 29.3.2012 Forensische Analyse von Windows-Systemen BSI 2. IT-Grundschutz-Tag 2012 29.3.2012 Forensik von Windows-Systemen in 30 Minuten Windows 7 Windows 2008 R2 Bitlocker Quelle: Microsoft 2012, HiSolutions AG

Mehr

stattdessen: geräteunabhängiges, abstraktes Format für Speicherung und Transfer von Daten Datei

stattdessen: geräteunabhängiges, abstraktes Format für Speicherung und Transfer von Daten Datei Dateiverwaltung Dateiverwaltung 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Dateien weitere zentrale Aufgabe des Betriebssystems: "Verbergen" der Details der Struktur von und der Zugriffe auf Sekundärspeicher-Medien

Mehr

Digitale Magazine ohne eigenen Speicher

Digitale Magazine ohne eigenen Speicher Stefan Lucks Digitale Magazine ohne eigenen Speicher 1 Digitale Magazine ohne eigenen Speicher Wie man die Integrität fremdgespeicherter Archivalien sicherstellen kann Stefan Lucks Professur für Mediensicherheit

Mehr

Installationsanleitung für den Online-Backup Client

Installationsanleitung für den Online-Backup Client Installationsanleitung für den Online-Backup Client Inhalt Download und Installation... 2 Login... 4 Konfiguration... 5 Erste Vollsicherung ausführen... 7 Webinterface... 7 FAQ Bitte beachten sie folgende

Mehr

Anti-Forensik. Sascha Preuth Lehrgebiet Datennetze. FH AACHEN UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Anti-Forensik- Sascha Preuth 1

Anti-Forensik. Sascha Preuth Lehrgebiet Datennetze. FH AACHEN UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Anti-Forensik- Sascha Preuth 1 Anti-Forensik Sascha Preuth Lehrgebiet Datennetze FH AACHEN UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Anti-Forensik- Sascha Preuth 1 Struktur Definition und Klassifizierung der Anti-Forensik Computerkriminalität

Mehr

Digital Forensics. Slackspace. 2011 DI Robert Jankovics DI Martin Mulazzani

Digital Forensics. Slackspace. 2011 DI Robert Jankovics DI Martin Mulazzani Digital Forensics Slackspace Slackspace Übersicht: Slack allgemein NTFS Slack FAT Slack mit Steganographie Slack allgemein Slack Space: Bezeichnet den Speicherplatz zwischen Ende der Datei und Ende des

Mehr

Datensicherheit und Backup

Datensicherheit und Backup Beratung Entwicklung Administration Hosting Datensicherheit und Backup Dipl.-Inform. Dominik Vallendor & Dipl.-Inform. Carl Thomas Witzenrath 25.05.2010 Tralios IT Dipl.-Inform. Dominik Vallendor und Dipl.-Inform.

Mehr

SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP. automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen

SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP. automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen senden, abholen und verifizieren der bereitstehenden Daten Protokollierung der Datenübertragung

Mehr

Kapitel 1: Einführung. Was ist Informatik? Begriff und Grundprobleme der Informatik. Abschnitt 1.1 in Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik

Kapitel 1: Einführung. Was ist Informatik? Begriff und Grundprobleme der Informatik. Abschnitt 1.1 in Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik Was ist Informatik? Begriff und Grundprobleme der Informatik Abschnitt 1.1 in Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik Was ist Informatik? Informatik = computer science? Nach R. Manthey, Vorlesung Informatik

Mehr

Acronis TrueImage (Version 7.0) Benutzerführung. genutzte Quelle: http://www.acronis.de / Hilfedatei zum Programm Acronis TrueImage Version 7.

Acronis TrueImage (Version 7.0) Benutzerführung. genutzte Quelle: http://www.acronis.de / Hilfedatei zum Programm Acronis TrueImage Version 7. Hier finden Sie von der Firma GriCom Wilhelmshaven eine, um ein Backup Ihres Computers / Ihrer Festplatten zu erstellen und dieses Backup bei Bedarf zur Wiederherstellung zu nutzen. Diese Bedienerführung

Mehr

IT-Sicherheit. Informationssicherheit: IT-Sicherheit bzw. IT-Risikomanagement

IT-Sicherheit. Informationssicherheit: IT-Sicherheit bzw. IT-Risikomanagement IT-Sicherheit Informationssicherheit: Schutz aller Informationen im Unternehmen elektronisch gespeicherte Daten Informationen in nichtelektronischer Form z.b. auf Papier Expertenwissen, in den Köpfen der

Mehr

Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv?

Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv? Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv? Eine kleine Analyse der Eignung für das digitale Archiv und der optimalen Archivierungsstrategie. 30.09.2008 Dietmar Wueller 1 Wofür archivieren wir? für

Mehr

Arbeitskreis / Forum Security 45. DFN-Betriebstagung, Stefan Kelm stefan.kelm@secorvo.de

Arbeitskreis / Forum Security 45. DFN-Betriebstagung, Stefan Kelm stefan.kelm@secorvo.de Arbeitskreis / Forum Security 45. DFN-Betriebstagung, 17.10.2006 Stefan Kelm stefan.kelm@secorvo.de Secorvo Security Consulting GmbH Ettlinger Straße 12-14 D-76137 Karlsruhe Tel. +49 721 255171-0 Fax +49

Mehr

Planung & Aufbau eines Datensicherungssystems

Planung & Aufbau eines Datensicherungssystems Planung & Aufbau eines Datensicherungssystems Vortrag zum Vorstellungsgespräch am 2012-11-26 Michael Puff Studentenwerk Kassel Michael Puff (Studentenwerk Kassel) Planung & Aufbau eines Datensicherungssystems

Mehr

Unterrichtseinheit 6

Unterrichtseinheit 6 Unterrichtseinheit 6 NTFS-Berechtigungen: NTFS-Berechtigungen werden verwendet, um anzugeben, welche Benutzer, Gruppen und Computer auf Dateien und Ordner zugreifen können. NTFS speichert eine Zugriffssteuerungsliste

Mehr

Datensicherung Pinus Software Gültig ab Version 3.8-12, 09.09.2009

Datensicherung Pinus Software Gültig ab Version 3.8-12, 09.09.2009 Datensicherung Pinus Software Gültig ab Version 3.8-12, 09.09.2009 2008 Pinus AG, www.pinus.ch 1. Grundsätzliches zur Datensicherung Schenken Sie bitte der Datensicherung grosse Aufmerksamkeit! Ihre Daten

Mehr

CHECKLISTEN IT-FORENSIK IM UNTERNEHMEN

CHECKLISTEN IT-FORENSIK IM UNTERNEHMEN CHECKLISTEN IT-FORENSIK IM UNTERNEHMEN Checklisten zur Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einer IT-Ermittlung zur Beweissicherung Mit freundlicher Empfehlung von: audatis Consulting - Datenschutz

Mehr

IT-FORENSIK. Erstellung von Gutachten als

IT-FORENSIK. Erstellung von Gutachten als IT-FORENSIK Erstellung von Gutachten als gerichtliches Beweismittel ÜBER UNS Die DVZ M-V GmbH ist der IT-Dienstleister der Landesverwaltung M-V mit Sitz in Schwerin. Als langjähriger und kompetenter Partner

Mehr

Leitfaden zur Nutzung des System CryptShare

Leitfaden zur Nutzung des System CryptShare Leitfaden zur Nutzung des System CryptShare 1. Funktionsweise und Sicherheit 1.1 Funktionen Die Web-Anwendung CryptShare ermöglicht den einfachen und sicheren Austausch vertraulicher Informationen. Von

Mehr

ArchiCrypt Datenschutz Suite

ArchiCrypt Datenschutz Suite ArchiCrypt Datenschutz Suite 3in1: PasswortSafe + Live + Shredder Die Sicherheitskette zum Schutz persönlicher Daten am heimischen PC und unterwegs im Internet! Ob Passwörter verwalten, Festplatten verschlüsseln

Mehr

Sage Start Dateiablage Anleitung. Ab Version 2015 09.10.2014

Sage Start Dateiablage Anleitung. Ab Version 2015 09.10.2014 Sage Start Dateiablage Anleitung Ab Version 2015 09.10.2014 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 2 1.0 Einleitung 3 1.1 Module mit Dateiablage 3 1.2 Allgemeine Informationen 3 1.2.1 Löschen von Datensätzen

Mehr

Memeo Instant Backup Kurzleitfaden. Schritt 1: Richten Sie Ihr kostenloses Memeo-Konto ein

Memeo Instant Backup Kurzleitfaden. Schritt 1: Richten Sie Ihr kostenloses Memeo-Konto ein Einleitung Memeo Instant Backup ist eine einfache Backup-Lösung für eine komplexe digitale Welt. Durch automatisch und fortlaufende Sicherung Ihrer wertvollen Dateien auf Ihrem Laufwerk C:, schützt Memeo

Mehr

Sicherheitsdienste. Schutz von Rechnern und Speichermedien vor

Sicherheitsdienste. Schutz von Rechnern und Speichermedien vor Sicherheitsdienste Schutz von Rechnern und Speichermedien vor bewusster Manipulation unbefugtem Zugriff Fehlfunktionen des Systems menschlichem Fehlverhalten # 86 Klassen von Bedrohungen der Sicherheit

Mehr

"IT-Forensik Überblick und Möglichkeiten" Martin Wundram

IT-Forensik Überblick und Möglichkeiten Martin Wundram "IT-Forensik Überblick und Möglichkeiten" wundram@digitrace.de Seite: 1 Agenda (25 Minuten inkl. Fragezeit) I. Was ist IT-Forensik? II.Möglichkeiten der IT-Forensik III.Im Ernstfall IV. Fragen? Seite:

Mehr

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud

Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud Sebastian Fischer Master-Seminar Cloud Computing - WS 2013/14 Institut für Telematik, Universität zu Lübeck Dateisysteme und Datenverwaltung in der Cloud 1

Mehr

Robuste Hashes zur forensischen Bilderkennung

Robuste Hashes zur forensischen Bilderkennung Robuste Hashes zur forensischen Bilderkennung Dr. Martin Steinebach Information Assurance (IAS) Fraunhofer SIT Rheinstrasse 75, 64295 Darmstadt Telefon: 06151 869-349, Fax: 06151 869-224 E-mail: martin.steinebach@sit.fraunhofer.de

Mehr

ONLINE-BACKUP. Seminar IT-Administration Olaf Nalik. Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik

ONLINE-BACKUP. Seminar IT-Administration Olaf Nalik. Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik ONLINE-BACKUP Seminar IT-Administration Olaf Nalik Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik GLIEDERUNG Motivation Was ist Online-Backup? Definition Online-Backup vs. Alternative Lösungen

Mehr

Halt! Wo bin ich überhaupt?... C:\

Halt! Wo bin ich überhaupt?... C:\ Halt! Wo bin ich überhaupt?... C:\ FAT32 und Co Dateisysteme Datenträger FAT Forensik Bootreihenfolge Einschalten BIOS -> Power-On Self Test (POST) BIOS -> Master Boot Record (MBR) Bootsektor Betriebssystem

Mehr

Daten, Dateien, Datenspeicher

Daten, Dateien, Datenspeicher Daten, Dateien, Datenspeicher - Was sind Daten? - Was sind Dateien, Datenträger? - elektrische Datenspeicherung, Beispiele - Speicherung von Farben - elektrische Datenspeicher - RAM-Speicher - USB-Speichersticks,

Mehr

2. Word-Dokumente verwalten

2. Word-Dokumente verwalten 2. Word-Dokumente verwalten In dieser Lektion lernen Sie... Word-Dokumente speichern und öffnen Neue Dokumente erstellen Dateiformate Was Sie für diese Lektion wissen sollten: Die Arbeitsumgebung von Word

Mehr

Die vorliegende Anleitung zeigt Ihnen auf, wie Sie E-Mails in Ihrem Postfach löschen oder archivieren können. hslu.ch/helpdesk

Die vorliegende Anleitung zeigt Ihnen auf, wie Sie E-Mails in Ihrem Postfach löschen oder archivieren können. hslu.ch/helpdesk IT Services Support Werftestrasse 4, Postfach 2969, CH-6002 Luzern T +41 41 228 21 21 hslu.ch/helpdesk, informatikhotline@hslu.ch Luzern, 2. Dezember 2014 Seite 1/10 Kurzbeschrieb: Die vorliegende Anleitung

Mehr

Wiederherstellung (Recovery)

Wiederherstellung (Recovery) Fragestellungen Aufgaben der Komponenten für das Recovery: Sicherstellung der Dauerhaftigkeit der gespeicherten Daten, d.h. Daten, die in einer Transaktion einmal bestätigt wurden (commit), bleiben auch

Mehr

Computerforensik. Wintersemester 2011/2012

Computerforensik. Wintersemester 2011/2012 Computerforensik Wintersemester 2011/2012 Harald Baier Kapitel 5: Analyse von FAT-Dateisystemen Inhalt Layout eines FAT-Dateisystems Metadaten eines FAT-Dateisystems Verzeichnisse im FAT-Dateisystem Abschlussbemerkungen

Mehr

Inhalt. Allgemeines zu Dateisystemen. Linux-Dateisysteme am Beispiel von ext2/ext3. Microsoft-Dateisysteme FAT NTFS

Inhalt. Allgemeines zu Dateisystemen. Linux-Dateisysteme am Beispiel von ext2/ext3. Microsoft-Dateisysteme FAT NTFS Inhalt Allgemeines zu Dateisystemen Linux-Dateisysteme am Beispiel von ext2/ext3 Microsoft-Dateisysteme FAT NTFS Harald Baier Computerforensik h_da WS 2009/2010 101 Grundlegendes zu NTFS (1/2) NTFS = New

Mehr

Psyprax auf einen neuen Rechner übertragen (Rechnerwechsel)

Psyprax auf einen neuen Rechner übertragen (Rechnerwechsel) Psyprax GmbH Landsberger Str. 310 80687 München T. 089-5468000 F. 089-54680029 E. info@psyprax.de Psyprax GmbH Psyprax auf einen neuen Rechner übertragen (Rechnerwechsel) Kurz und knapp Gleiche oder höhere

Mehr

CloneManager Für Windows und Linux

CloneManager Für Windows und Linux bietet ein leicht zu bedienendes, automatisches Verfahren zum Klonen und Migrieren zwischen und innerhalb von physischen oder virtuellen Maschinen oder in Cloud- Umgebungen. ist eine Lösung für die Live-Migrationen

Mehr

2 Ablauf von Angriffen 29

2 Ablauf von Angriffen 29 xi Einleitung 1 Wer sollte dieses Buch lesen?............................. 2 Was lernt man in diesem Buch?........................... 4 Was lernt man in diesem Buch nicht?....................... 4 Wie

Mehr

Datenspeicher Festplatte - USB-Stick

Datenspeicher Festplatte - USB-Stick Datenspeicher Festplatte - USB-Stick Geräte und Arten der Datenspeicherung, konstruktive Unterschiede Formatieren = Vorbereitung für den Gebrauch Gebrauchsspuren beseitigen Dynamische Festplatte HDD Hard-Disk-Drive

Mehr

BACKUP Datensicherung unter Linux

BACKUP Datensicherung unter Linux BACKUP Datensicherung unter Linux Von Anwendern Für Anwender: Datensicherung in Theorie und Praxis! Teil 4: Datenrettung Eine Vortragsreihe der Linux User Group Ingolstadt e.v. (LUG IN) in 4 Teilen Die

Mehr

Kontrolle der Speicherkapazität und Reorganisation der Festplatte

Kontrolle der Speicherkapazität und Reorganisation der Festplatte Wartung Ihres Windows 7-PCs Pflegen Sie Ihren PC mit Windows 7 regelmässig, er wird es Ihnen mit Zuverlässigkeit danken. Zur regelmässigen Pflege gehören folgende Wartungsarbeiten: Kontrolle der Speicherkapazität

Mehr

Digitale Ermittlungen 2022

Digitale Ermittlungen 2022 Digitale Ermittlungen 2022 Felix C. Freiling Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Lehrstuhl für Informatik 1 Universität Siegen, 5.7.2012 Lehrstuhl für IT-Sicherheitsinfrastrukturen Schwerpunkt

Mehr

Computeria Kurs vom 27.3.13

Computeria Kurs vom 27.3.13 Computeria Kurs vom 27.3.13 Allgemeines zu Email E- mail = electronic mail = Elektronische Post = eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefähnliche Nachricht Vorteile von E-

Mehr

Digitale Forensik. Gerhard Klostermeier. Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen. 18. Juli 2013

Digitale Forensik. Gerhard Klostermeier. Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen. 18. Juli 2013 Digitale Forensik Gerhard Klostermeier Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen 18. Juli 2013 Digitale Forensik, G. Klostermeier, 18. Juli 2013 1 / 21 Inhalt 1 Forensik Definitionen Ziele 2 Digitale

Mehr

Gesamtübung für das Modul Sicherheit

Gesamtübung für das Modul Sicherheit Gesamtübung für das Modul Sicherheit Kreuzen Sie bei den folgenden Fragen jeweils die richtige Antwort an: 1. Was bedeutet Cracking? Daten hacken, um Sicherheitslücken aufzuzeigen Zugriffsbarrieren mit

Mehr

1. Einsatz der Datenreplikation

1. Einsatz der Datenreplikation Inhalt: 1. Einsatz der Datenbankreplikation 1.1 Replikation zur Datensicherung 1.2 Replikation zur Lastverteilung 2. Planung der Datenreplikation 3. Einrichtung der Datenreplikation 3.1 Einrichten der

Mehr

Daten sichern mit Time Machine

Daten sichern mit Time Machine Daten sichern mit Time Machine unter Mac OS X 10.5 (Leopard) www.verbraucher-sicher-online.de August 2009 (ki) In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie sie Time Machine einrichten. "Time Machine" ist

Mehr

COMPUTERIA KURS VOM 30.10.13:

COMPUTERIA KURS VOM 30.10.13: COMPUTERIA KURS VOM 30.10.13: BACKUPS / SICHERUNGEN 1. Wozu Sicherungen? 2. Was muss man sichern? a. Eigene Dateien b. Emails c. Bookmarks 3. Wohin sollte man die Daten sichern? 4. Womit sollte man sichern?

Mehr

Mitarbeiterinformation

Mitarbeiterinformation Datenschutz & Gesetzliche Regelungen Praktische Hinweise Kontakt zu Ihrem Datenschutzbeauftragten Elmar Brunsch www.dbc.de Seite 1 von 5 Einleitung In den Medien haben Sie sicher schon häufig von Verstößen

Mehr

Systemvoraussetzungen und Installation

Systemvoraussetzungen und Installation Systemvoraussetzungen und Installation Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1. Einleitung... 2 2. Einzelarbeitsplatzinstallation... 3 3. Referenz: Client/Server-Installation... 5 3.1. Variante A:

Mehr

Der Nachweis von Inhalten im Internet

Der Nachweis von Inhalten im Internet Der Nachweis von Inhalten im Internet Michael Sonntag Institut für Informationsverarbeitung und Mikroprozessortechnik (FIM) Johannes Kepler Universität Linz, Österreich sonntag@fim.uni-linz.ac.at 1 Agenda

Mehr

Dienstvereinbarung. über den Betrieb und die Nutzung eines auf Voice over IP basierenden Telekommunikationssystems. an der Freien Universität Berlin

Dienstvereinbarung. über den Betrieb und die Nutzung eines auf Voice over IP basierenden Telekommunikationssystems. an der Freien Universität Berlin Dienstvereinbarung über den Betrieb und die Nutzung eines auf Voice over IP basierenden Telekommunikationssystems an der Freien Universität Berlin 31. Juli 2009 Gliederung der Dienstvereinbarung über den

Mehr

2. Darstellung von Information im Computer

2. Darstellung von Information im Computer Informationsbestände analysieren Darstellung von Information im Computer 2. Darstellung von Information im Computer Übung 2.1. Formatierung eines Datenträgers Ziel Sie haben ein Idee, wie in einem Computersystem

Mehr

cmkmedia, potsdam 1 IT Forensik für Anwender von IT- Technik und Mobiler Kommunikationsgeräte Herzlich Willkommen Herzlich Willkommen

cmkmedia, potsdam 1 IT Forensik für Anwender von IT- Technik und Mobiler Kommunikationsgeräte Herzlich Willkommen Herzlich Willkommen Herzlich Willkommen zum Webinar IT Forensik für Anwender von IT- Technik und Mobiler Kommunikationsgeräte in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Coesfeld Herzlich Willkommen Das Webinar IT-Sicherheit

Mehr

GFAhnen Datensicherung und Datenaustausch

GFAhnen Datensicherung und Datenaustausch GFAhnen Datensicherung und Datenaustausch In dieser Anleitung wird das Daten Sicheren, das Daten Wiederherstellen und der Datenaustausch zwischen 2 Rechner beschrieben. Eine regelmäßige Datensicherung

Mehr

Datenwiederherstellung von Festplatten des DNS-325 & DNS-320

Datenwiederherstellung von Festplatten des DNS-325 & DNS-320 Datenwiederherstellung von Festplatten des DNS-325 & DNS-320 Inhalt Datenwiederherstellung mit Ubuntu... 2 Allgemeine Informationen 2 Vorgehensweise in aller Kürze 4 Ausführliche Vorgehensweise 4 1) Voreinstellungen

Mehr

Jeder Datenträger besitzt einen I-Node-Array. Jede Datei auf dem Datenträger hat einen I-Node-Eintrag.

Jeder Datenträger besitzt einen I-Node-Array. Jede Datei auf dem Datenträger hat einen I-Node-Eintrag. Einführung in die Betriebssysteme Fallstudien zu Dateisystemen Seite 1 Unix-Dateisystem Der Adreßraum einer Datei wird in gleichlange Blöcke aufgeteilt. Ein Block hat die Länge von 1 oder mehreren Sektoren

Mehr

Datensicherung. Urbacher Computer-Forum

Datensicherung. Urbacher Computer-Forum Datensicherung Urbacher Computer-Forum Sicherungsarten: Komplett-Vollsicherung (Backup) Es werden alle Daten eines Laufwerkes / Ordners oder bestimmte Dateiformate (*.doc / *.jpg) auf das Sicherungsmedium

Mehr

Orion. Benutzerhanduch. Festplattengehäuse für 3.5 Festplatten. (Deutsch)

Orion. Benutzerhanduch. Festplattengehäuse für 3.5 Festplatten. (Deutsch) Festplattengehäuse für 3.5 Festplatten Benutzerhanduch (Deutsch) v1.0 October 18, 2006 DE Inhaltsverzeichnis KAPITEL 1 - EINLEITUNG 1 SYMBOLERKLÄRUNG 1 DER ORION 1 ERHÄLTLICHE SCHNITTSTELLEN 1 LIEFERUMFANG

Mehr

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet Ralph Lehmann. Computerservice und IT-Beratung. Kochstraße 34. 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Kochstraße 34 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Tel.:

Mehr

Datensicherung. Beschreibung der Datensicherung

Datensicherung. Beschreibung der Datensicherung Datensicherung Mit dem Datensicherungsprogramm können Sie Ihre persönlichen Daten problemlos Sichern. Es ist möglich eine komplette Datensicherung durchzuführen, aber auch nur die neuen und geänderten

Mehr

USB3.0 DUALE DOCKING STATION FÜR SATA-FESTPLATTEN

USB3.0 DUALE DOCKING STATION FÜR SATA-FESTPLATTEN USB3.0 DUALE DOCKING STATION FÜR SATA-FESTPLATTEN Bedienungsanleitung (DA-70547) Einleitung DA-70547 ist ein USB3.0-fähiges Gehäuse für zwei SATA-Festplatten. Unterstützt wird die gleichzeitige Benutzung

Mehr

Partitionieren und Formatieren

Partitionieren und Formatieren Partitionieren und Formatieren Auf eine Festplatte werden Partitionen angelegt, damit Daten an verschiedenen (relativ) unabhängigen Orten gespeichert werden können oder dass mehrere unabhängige Betriebssysteme

Mehr

Der SD-Kartenslot befindet sich an der rechten Gehäuseseite unterhalb der rechteckigen hellgrauen Gummiabdeckung.

Der SD-Kartenslot befindet sich an der rechten Gehäuseseite unterhalb der rechteckigen hellgrauen Gummiabdeckung. 1.1 Steckplatz für eine SD-Karte zur Datensicherung 1.2 Verwenden Sie eine SD-Karte zur Datensicherung Ihrer aktuellen Programmierung und die Berichte. Sollte die Kasse einmal einen technischen Defekt

Mehr

Computerforensik. Wintersemester 2009/2010

Computerforensik. Wintersemester 2009/2010 Computerforensik Wintersemester 2009/2010 Harald Baier Kapitel 2: Festplattenanalyse Inhalt Festplattentechnologie Master Boot Record Partitionstabellen Tools zur Sicherung und Untersuchung Harald Baier

Mehr

Deduplizierung mit Bacula Base Jobs Bacula Base Jobs

Deduplizierung mit Bacula Base Jobs Bacula Base Jobs Deduplizierung mit Bacula Base Jobs Bacula Base Jobs Who? From? Philipp Storz http://www.dass-it.de/ When? FrOSCon.de, 26.08.2012 Rev : 17207 Philipp Storz seit 1998 Beschäftigung mit Linux seit 2001 Vollzeit

Mehr

Skyfillers Online Backup. Kundenhandbuch

Skyfillers Online Backup. Kundenhandbuch Skyfillers Online Backup Kundenhandbuch Kundenhandbuch Inhalt Einrichtung... 2 Installation... 2 Software herunterladen... 2 Installation unter Windows... 2 Installation unter Mac OS X... 3 Anmelden...

Mehr

Master-Boot-Record sichern

Master-Boot-Record sichern Master-Boot-Record sichern Allgemeines Mit dem Master-Boot-Record (MBR) kommt der normale Computernutzer nur selten in Kontakt, eigentlich nur zweimal. Bei der Installation von Linux wird in der Regel

Mehr

4. Optional: zusätzliche externe Speicherung der Daten in unserem Rechenzentrum

4. Optional: zusätzliche externe Speicherung der Daten in unserem Rechenzentrum KMU Backup Ausgangslage Eine KMU taugliche Backup-Lösung sollte kostengünstig sein und so automatisiert wie möglich ablaufen. Dennoch muss es alle Anforderungen die an ein modernes Backup-System gestellt

Mehr

Symbole, die in diesem Handbuch verwendet werden

Symbole, die in diesem Handbuch verwendet werden Hinweise zur Verwendung dieses Handbuchs Hinweise zur Verwendung dieses Handbuchs In der Symbolleiste: Vorherige Seite / Nächste Seite Gehe zur Seite Inhalt / Gehe zur Seite Vorsichtsmaßnahmen Drucken:

Mehr