Gesetzliche Grundlagen zur schulischen Integration

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gesetzliche Grundlagen zur schulischen Integration"

Transkript

1 Gesetzliche Grundlagen zur schulischen Integration Informationsabend für Eltern von Kindern mit und ohne Behinderungen zum Thema Inklusive Schulentwicklung Pädagogische Hochschule Ettenreichgasse, Wien Mag.a Petra Pinetz Beratungsstelle für (vor-) schulische Integration Verein Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen Integration Wien

2 Anmerkung Die vorliegende Präsentation wurde am den TeilnehmerInnen vorgestellt. Da zwischenzeitlich die schulische Integration in der 9. Pflichtschulstufe mit Jänner 2012 gesetzlich verankert wurde, wurde die Präsentation überarbeitet.

3 Integration in der Volksschule Aufgaben der Sonderpädagogischen Zentren 11. SchOG-Novelle 1988: regelt Grundlagen für integrative Schulversuche. 15. SchOG-Novelle 1993 : gesetzliche Verankerung der Integration in der Volksschule (aufsteigend ab 1. Klasse) bestehendes Sonderschulwesen und Integration werden als gleichwertige Systeme verankert Eltern von Kindern mit Behinderungen bekommen Wahlrecht zugesprochen Seither können Sonderschulen zu Sonderpädagogischen Zentren (SPZ) ernannt werden und haben, Integration - regional zu koordinieren und zu unterstützen. - Regelungen in Bezug auf SchülerInnenzahlen und LehrerInneneinsatz werden Ländern überlassen (vgl. Feyerer 2009, S. 74). Bis jetzt kein Recht auf Nachmittagsbetreuung/Hort in der Volksschule

4 Integration in der Sekundarstufe I 17. SchOG-Novelle 1996: Integration in den Schulen der Sekundarstufe I (HS und AHS-Unterstufe). Für körper- und sinnesbehinderte Kinder können ab 5. Schulstufe bis hinauf zu den berufsbildenden höheren Schulen von der Schulbehörde 1. Instanz individuelle Abweichungen vom Lehrplan festgelegt werden, wenn das Ziel der jeweiligen Schulform grundsätzlich erreicht werden kann (vgl. Feyerer 2009, S. 74f.). Bis jetzt kein Recht auf Nachmittagsbetreuung/Hort in der Sekundarstufe I

5 9. Pflichtschulstufe 2001: Lehrplan für Berufsvorbereitungsjahr an Sonderschulen (BVJ) Erweiterung des Aufgabenbereichs der Sonderpädagogik auf 9. Schuljahr (ohne zusätzliche Ressourcen). Lehrplan BVJ orientiert sich am Lehrplan der Polytechnischen Schulen (PTS), um die Integration zu erleichtern (vgl. Feyerer 2009, S. 75). 2012: gesetzliche Verankerung der 9. Pflichtschulstufe in Polytechnischen Schulen und einjährigen Haushaltungsschulen

6 Integration ab der 10. Schulstufe 2003: Änderung des Berufsausbildungsgesetzes Integration im Bereich der Berufsschulen verankert. BerufsschülerInnen mit Lernschwierigkeiten haben die Möglichkeit, entweder das erste Berufsschuljahr auf zwei Jahre auszudehnen oder mit einer Teilqualifikation abzuschließen ansonsten keine Möglichkeiten für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten weiterführende mittlere und höhere Schulen zu besuchen (vgl. Feyerer 2009, 75), außer in Form von Schulversuchen in Sekundarstufe II (vgl. BMASK 2012, 54)

7 Statistisches Datenmaterial Schuljahr 2011/12 Im Schuljahr 2011/12 besuchen Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf eine Integrationsklasse (einschließlich der neunten Schulstufe) und Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf ein Sonderpädagogisches Zentrum (Stadtschulrat für Wien/Integrationsberatungsstelle/17. und 18. IB 2011).

8 Literatur BMASK (2012): Nationaler Aktionsplan Behinderung Strategie der österreichischen Bundesregierung zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention. Wien: BMASK. Online abrufbar unter: 70/120725_nap_web.pdf (Stand: ) Feyerer, Ewald (2009): Qualität in der Sonderpädagogik: Rahmenbedingungen für eine verbesserte Erziehung, Bildung und Unterrichtung von Schüler/inne/n mit sonderpädagogischem Förderbedarf. In: Specht, Werner (Hrsg.): Nationaler Bildungsbericht Österreich Band 2: Fokussierte Analysen bildungspolitischer Schwerpunktthemen. Graz: Leykam, Online abrufbar unter: (Stand: ).

9 Weiterführende Literatur Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (2010): Bericht zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich anlässlich des 1. Staatenberichtsverfahrens vor dem UN-Ausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Wien: ÖAR. Online abrufbar unter: (Stand: ). Unabhängiger Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (2010): Stellungnahme des unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Inklusive Bildung. Online abrufbar unter: (Stand: ).

Inhalt. Laubenstein / Lindmeier / Guthöhrlein / Scheer, Auf dem Weg zur schulischen Inklusion ISBN 978-3-7815-2056-1. Vor wort...

Inhalt. Laubenstein / Lindmeier / Guthöhrlein / Scheer, Auf dem Weg zur schulischen Inklusion ISBN 978-3-7815-2056-1. Vor wort... Vor wort......................................................................... 11 1 Die rheinland-pfälzische Schwerpunktschule: Ein Weg zur inklusiven Schule?... 13 1.1 Überblick über die Integrationsmaßnahmen

Mehr

Fremdsprachenunterricht in Österreich

Fremdsprachenunterricht in Österreich Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum (Zentrum für Schulentwicklung, Bereich III: Fremdsprachen) Fremdsprachenunterricht in Österreich (Kurzfassung) Das Europäische Jahr der Sprachen - eine gemeinsame

Mehr

Ganztägige Schulformen. Beste Bildung und Freizeit für unsere Kinder

Ganztägige Schulformen. Beste Bildung und Freizeit für unsere Kinder Ganztägige Schulformen Beste Bildung und Freizeit für unsere Kinder Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, Auf die Talente und Stärken jedes Kindes eingehen, das geht am besten, wenn genug Zeit da

Mehr

AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR JUGENDLICHE NACH DER SCHULPFLICHT

AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR JUGENDLICHE NACH DER SCHULPFLICHT AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR JUGENDLICHE NACH DER SCHULPFLICHT Mag.a Bernadette Hauer Abteilung Bildung, Jugend und Kultur, Dezember 2014 Bildung von Beginn an Kindergarten ist eine wesentliche Vorbereitung

Mehr

Inklusive Bildung und bürgerschaftliches Engagement

Inklusive Bildung und bürgerschaftliches Engagement Matthias Rösch Newsletter für Engagement und Partizipation in Deutschland 23/2015 Inklusive Bildung und bürgerschaftliches Engagement Mehr als 80 Prozent aller behinderten Kinder gehen in Regelschulen.

Mehr

Gliederung: - Allgemein zur UN- Konvention: 1. UN Behindertenrechtskonvention gültig seit 26. März 2009. Artikel 24

Gliederung: - Allgemein zur UN- Konvention: 1. UN Behindertenrechtskonvention gültig seit 26. März 2009. Artikel 24 Konzept Inklusion Ina Korter, MdL: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Gliederung: - 1. UN- Konvention

Mehr

Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen

Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen Prof. Dr. Werner Baur Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen Ein Angebot zur Unterstützung von ehrkräften bei ihren Bemühungen um Kinder und Jugendliche, die

Mehr

Klassenschülerhöchst- und Teilungszahlen nach dem NÖ Pflichtschulgesetz VOLKSSCHULE

Klassenschülerhöchst- und Teilungszahlen nach dem NÖ Pflichtschulgesetz VOLKSSCHULE Klassenschülerhöchst- und Teilungszahlen nach dem NÖ Pflichtschulgesetz VOLKSSCHULE Abs.1 Klassenschülerzahl 10 25 Abs.3 Ausnahmen nur Landesschulrat VORSCHULKLASSE - VOLKSSCHULE Abs.4 Vorschulklasse 10

Mehr

1. Wie viele Stunden für pädagogische Fachkräfte stehen den Klassen des Projekts Keiner ohne Abschluss sowie des Berufsvorbereitungsjahres

1. Wie viele Stunden für pädagogische Fachkräfte stehen den Klassen des Projekts Keiner ohne Abschluss sowie des Berufsvorbereitungsjahres LANDTAG RHEINLAND-PFALZ 16.Wahlperiode Drucksache 16/1874 04. 12. 2012 K l e i n e A n f r a g e n der Abgeordneten Bettina Dickes (CDU) und A n t w o r t des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung

Mehr

Das Schuljahr besteht aus - dem Unterrichtsjahr (dieses besteht aus zwei Semestern und den Semesterferien) und - den Hauptferien.

Das Schuljahr besteht aus - dem Unterrichtsjahr (dieses besteht aus zwei Semestern und den Semesterferien) und - den Hauptferien. SCHULZEIT Schuljahr Ferien Schultag Unterrichtsstunden und Pausen SCHULZEIT Schuljahr Das Schuljahr beginnt in den Bundesländern - Burgenland, Niederösterreich und Wien am ersten Montag im September, -

Mehr

Armut, Bildung und Aufstiegschancen Daten und Fakten

Armut, Bildung und Aufstiegschancen Daten und Fakten Armut, Bildung und Aufstiegschancen Daten und Fakten Presseunterlagen Wien, 25.8.2015 Das Einkommen und das Bildungsniveau der Eltern sind immer noch Hauptfaktoren für einen erfolgreichen Bildungsweg in

Mehr

VHS-förderkurse. Individuelle und maßgeschneiderte Nachhilfe bietet der kostenlose Förderunterricht der Volkshochschule Linz.

VHS-förderkurse. Individuelle und maßgeschneiderte Nachhilfe bietet der kostenlose Förderunterricht der Volkshochschule Linz. 72 VHS-förderkurse Individuelle und maßgeschneiderte Nachhilfe bietet der kostenlose Förderunterricht der Volkshochschule Linz. (Foto: KOMM) Silvia Kremsner VHS-Förderkurse 73 Kostenlose Unter stützung

Mehr

Duale Ausbildung oder Vollzeitschule?

Duale Ausbildung oder Vollzeitschule? Duale Ausbildung oder Vollzeitschule? Ausbildungswegentscheidungen von Haupt-/KMS- und Polyschüler/innen sowie das Image der Ausbildungswege der Sekundarstufe II aus der Sicht der Schüler/innen Mag. Johanna

Mehr

Nachhilfe als Problem- und Wirtschaftsfaktor in Österreich zentrale Ergebnisse einer empirischen Studie

Nachhilfe als Problem- und Wirtschaftsfaktor in Österreich zentrale Ergebnisse einer empirischen Studie Nachhilfe als Problem- und Wirtschaftsfaktor in Österreich zentrale Ergebnisse einer empirischen Studie Susanne Schöberl Arbeiterkammer Wien, Abt. Bildungspolitik, 1040 Wien 1 Einleitung 126 Millionen

Mehr

Schulen auf inklusiven Wegen?!

Schulen auf inklusiven Wegen?! Schulen auf inklusiven Wegen?! Hilfreiche und hemmende Bedingungen für die Anwendung des Index für Inklusion als Instrument eines Schulentwicklungsprozesses im Rahmen von SQA Zusammenfassung der Master

Mehr

Herzlich Willkommen. Informationsabend für die Eltern der Viertklässler. Elterninformation zu den Schulformen der weiterführenden Schulen

Herzlich Willkommen. Informationsabend für die Eltern der Viertklässler. Elterninformation zu den Schulformen der weiterführenden Schulen Herzlich Willkommen Informationsabend für die Eltern der Viertklässler Schulform Gesamtschule Schulform Gesamtschule Aufnahme und Dauer der Bildungsgänge An der Gesamtschule werden Schüler und Schülerinnen

Mehr

Unterstützung durch Kooperation im schulischen und außerschulischen System. Landesarbeitsstelle Kooperation Baden-Württemberg

Unterstützung durch Kooperation im schulischen und außerschulischen System. Landesarbeitsstelle Kooperation Baden-Württemberg Unterstützung durch Kooperation im schulischen und außerschulischen System Kooperation Kooperationskultur Kooperation von Mitgliedern einer Organisation sowie mit anderen Organisationen Gemeinsame Verantwortung

Mehr

INKLUSIVE BILDUNG IN TIROL

INKLUSIVE BILDUNG IN TIROL Die ganze Stellungnahme in Leichter Sprache - LL Tiroler Monitoring-Ausschuss zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen Stellungnahme des Tiroler Monitoring-Ausschusses zu INKLUSIVE BILDUNG

Mehr

VERORDNUNGSBLATT DES LANDESSCHULRATES FÜR BURGENLAND

VERORDNUNGSBLATT DES LANDESSCHULRATES FÜR BURGENLAND 131 VERORDNUNGSBLATT DES LANDESSCHULRATES FÜR BURGENLAND Jahrgang 2013 16. Dezember 2013 Stück 12 Verordnungen: Inhalt: Nr. 106 Verordnung des Landesschulrates für Burgenland vom 12. November 2013, mit

Mehr

Wird die Gemeinschaftsschule ihrem Auftrag als Inklusionsschule

Wird die Gemeinschaftsschule ihrem Auftrag als Inklusionsschule Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 5322 06. 06. 2014 Antrag der Abg. Dr. Timm Kern u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Wird die Gemeinschaftsschule

Mehr

ergeht an alle Neuen Mittelschulen, Allgemeinbildenden Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und Fachmittelschulen

ergeht an alle Neuen Mittelschulen, Allgemeinbildenden Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und Fachmittelschulen ergeht an alle Neuen Mittelschulen, Allgemeinbildenden Sonderschulen, Polytechnischen Schulen und Fachmittelschulen MERKBLATT des Stadtschulrats für Wien 1. Schulveranstaltung Berufspraktische Tage/Wochen

Mehr

Bielefeld. Amt für Schule. Schulische Angebote für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Bielefeld. Amt für Schule. Schulische Angebote für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Bielefeld Amt für Schule Schulische Angebote für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Für Kinder, bei denen sich zu Beginn der Schulpflicht oder während des Besuchs der allgemeinen Schule Anhaltspunkte

Mehr

BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ

BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ Eine solide Basis für die Zukunft neba.at/berufsausbildungsassistenz VIELE OFFENE FRAGEN ANTWORTEN: 04 05 06 07 10 15 VORWORT BUNDESMINISTER WARUM IBA/BAS WER WIRD ANGESPROCHEN

Mehr

BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ

BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ BERUFSAUSBILDUNGSASSISTENZ Eine solide Basis für die Zukunft neba.at/berufsausbildungsassistenz viele offene fragen antworten: 04 05 06 07 08 10 12 15 Was sagt Minister Hundstorfer dazu Warum iba/bas Wer

Mehr

Sonderpädagogische Schülerakte Teil II

Sonderpädagogische Schülerakte Teil II II. Durchführung des Verfahrens: 4 Abs. 3 8 SoFVO Prüfung / Ergebnisse 1. Das : Wird zum ersten Mal durchgeführt: Ja (weiter mit 1.1 und 1.2) Nein (weiter mit 2.) 1.1 Entscheidung über das weitere Vorgehen

Mehr

Berufsvorbereitende Bildungsgänge

Berufsvorbereitende Bildungsgänge Berufsvorbereitende Bildungsgänge Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Peter Jauch/Werner Bleher Gliederung des Vortrags 1. Berufsvorbereitung im BVJ 2. Die Entwicklung von Schülerzahlen im BVJ 3. Ursachen

Mehr

Zahlenspiegel. Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich

Zahlenspiegel. Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich Zahlenspiegel 2013 Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich Alter Universitäten Dr., PhD Doktoratsstudium mind. 6 Sem. (ISCED 6) Fachhochschulen Pädagogische Hochschulen MSc,

Mehr

WEITERFÜHRENDES BILDUNGSANGEBOT NACH DER 8. UND 9. SCHULSTUFE. Gerlinde Keglovits, Stadtschulrat für Wien

WEITERFÜHRENDES BILDUNGSANGEBOT NACH DER 8. UND 9. SCHULSTUFE. Gerlinde Keglovits, Stadtschulrat für Wien WEITERFÜHRENDES BILDUNGSANGEBOT NACH DER 8. UND 9. SCHULSTUFE Gerlinde Keglovits, Stadtschulrat für Wien 1 WEITERFÜHRENDES BILDUNGSANGEBOT NACH DER 8. UND 9. SCHULSTUFE Das österreichische Bildungssystem

Mehr

442 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XX. GP. Bericht. des Unterrichtsausschusses

442 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XX. GP. Bericht. des Unterrichtsausschusses 442 der Beilagen XX. GP - Volltext 1 von 13 442 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XX. GP Bericht des Unterrichtsausschusses über die Regierungsvorlage (416 der Beilagen):

Mehr

Kurzer Länderbericht Berlin zur 20. Jahrestagung der Integrationsforschung vom 15. 18. Februar 2006 in Rheinsberg

Kurzer Länderbericht Berlin zur 20. Jahrestagung der Integrationsforschung vom 15. 18. Februar 2006 in Rheinsberg Kurzer Länderbericht Berlin zur 20. Jahrestagung der Integrationsforschung vom 15. 18. Februar 2006 in Rheinsberg Rainer Maikowski 1. Gesetzliche Regelungen und bildungspolitische Tendenzen Mit der Verabschiedung

Mehr

Stellungnahme der Landesleitung Pflichtschullehrer/innen Steiermark der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu den gegenständlichen Entwürfen.

Stellungnahme der Landesleitung Pflichtschullehrer/innen Steiermark der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu den gegenständlichen Entwürfen. Österreichischer Gewerkschaftsbund GEWERKSCHAFT ÖFFENTLICHER DIENST LANDESLEITUNG PFLICHTSCHULLEHRERINNEN und PFLICHTSCHULLEHRER STMK 8020 Graz, Karl - Morre - Straße 32, Telefon: 0316/7071 337 Fax: 0316/7071

Mehr

Textgegenüberstellung. Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, mit der die Hochschul-Curriculaverordnung (HCV) geändert wird

Textgegenüberstellung. Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, mit der die Hochschul-Curriculaverordnung (HCV) geändert wird 1 von 6 Textgegenüberstellung Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, mit der die Hochschul-Curriculaverordnung (HCV) geändert wird Inhaltsverzeichnis 1. Hauptstück Allgemeine

Mehr

Lehrer/in werden in Oberösterreich. PädagogInnenbildung Oberösterreich, Salzburg

Lehrer/in werden in Oberösterreich. PädagogInnenbildung Oberösterreich, Salzburg Lehrer/in werden in Oberösterreich PädagogInnenbildung Oberösterreich, Salzburg Studieren an der PH OÖ Lehramt für Primarstufe (VS, ASO) Lehramt für Sekundarstufe (NMS, AHS, BMHS, PTS, ASO 2) Lehramt für

Mehr

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen Niedersächsisches Kultusministerium Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule - Leichte Sprache - Niedersachsen Liebe Eltern, Liebe Schüler und Schülerinnen! Inklusion in der Schule bedeutet:

Mehr

Inklusion in Dänemark

Inklusion in Dänemark 1 Ein historischer Überblick 2 From the Von der Salamanca declaration Erklärung and bis forward heute Salamanca- 3 Ist Inklusion eine Frage von Werten oder Methoden? Ist Inklusion eine Frage des Unterrichtens

Mehr

S c h u l p r o f i l

S c h u l p r o f i l B U N D E S I N S T I T U T F Ü R G E H Ö R L O S E N B I L D U N G Z E N T R U M F Ü R S P R A C H - U N D S P R E C H E R Z I E H U N G M a y g a s s e 2 5, 1 1 3 0 W I E N T el. 0 1 / 8 0 4 6 3 6 4

Mehr

Inklusion konkret Die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention in den Kommunen Kommunale Inklusion konkret: Die Schullandschaft in Jena

Inklusion konkret Die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention in den Kommunen Kommunale Inklusion konkret: Die Schullandschaft in Jena Inklusion konkret Die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention in den Kommunen Kommunale Inklusion konkret: Die Schullandschaft in Jena Frank Schenker Bürgermeister und Dezernent für Familie, Bildung

Mehr

Schullaufbahnen in Thüringen

Schullaufbahnen in Thüringen www.tmbjs.de Schullaufbahnen in Thüringen Schuljahr 2015/2016 Inhalt Vorwort... 3 Thüringer Gemeinschaftsschule... 4 Grundschule... 4 Regelschule... 5 Das Thüringer Schulsystem im Überblick... 6 Gymnasium...

Mehr

AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE

AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE STAND DER DINGE IN RLP Vortrag am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg- Universität Mainz, 22.5.2014 Dr. Katja Waligora, Pädagogisches Landesinstitut

Mehr

- Inklusion als pädagogische Aufgabe aller Schulen, Aufnahme des zieldifferenten Unterrichts an allgemeinen Schulen ins Schulgesetz

- Inklusion als pädagogische Aufgabe aller Schulen, Aufnahme des zieldifferenten Unterrichts an allgemeinen Schulen ins Schulgesetz Stellungnahme des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW) im Rahmen der Anhörung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg und anderer Vorschriften zu den inklusiven

Mehr

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Geschäft 3 Schulwesen, Blockzeiten an der Unterstufe Thalwil Verankerung der musikalischen Grundausbildung im Unterstufen- Stundenplan, Kredit 105'000 Franken

Mehr

Richtlinien zum Schulversuch Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung im Regelkindergarten und in der Regelklasse

Richtlinien zum Schulversuch Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung im Regelkindergarten und in der Regelklasse Richtlinien zum Schulversuch Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung im Regelkindergarten und in der Regelklasse Einleitung Für die Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung

Mehr

1. Welche Unterschiede wird es zukünftig zwischen Realschulen und Gemeinschaftsschulen

1. Welche Unterschiede wird es zukünftig zwischen Realschulen und Gemeinschaftsschulen MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT 18.12.2014 Weiterentwicklung der Realschulen in Baden-Württemberg Häufige Fragen und Antworten 1. Welche Unterschiede wird es zukünftig zwischen Realschulen und

Mehr

Zahlenspiegel. Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich

Zahlenspiegel. Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich 2014 Zahlenspiegel Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich Alter Universitäten Dr., PhD Doktoratsstudium mind. 6 Sem. (ISCED 8) Fachhochschulen Pädagogische Hochschulen Österreichisches

Mehr

Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung

Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung SchülerInnen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung -Sonderpädagogischer Förderbedarf -Individueller Förderplan Förderschwerpunkt Geistige

Mehr

Schulbegleitung allein kann kein inklusives Schulsystem gewährleisten

Schulbegleitung allein kann kein inklusives Schulsystem gewährleisten Schulbegleitung allein kann kein inklusives Schulsystem gewährleisten Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ I. Ausgangssituation Durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention

Mehr

Ihr Zeichen vom Unser Zeichen vom --- --- B9-5/95-15 23.07.2015

Ihr Zeichen vom Unser Zeichen vom --- --- B9-5/95-15 23.07.2015 Direktionen der allgemein bildenden Pflichtschulen, der allgemein bildenden höheren Schulen, der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik und der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik - Kolleg für Sozialpädagogik,

Mehr

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG Fachtagung Inklusive Schule der VKS München, 23. November 2011 MRin Tanja Götz 1 I. Inklusion durch

Mehr

Der sonderpädagogische Förderbedarf

Der sonderpädagogische Förderbedarf Der sonderpädagogische Förderbedarf Qualitätsstandards und Informationsmaterialien Kriterien für ein transparentes und nachvollziehbares Feststellungsverfahren Qualitätsstandards für das sonderpädagogische

Mehr

Sonderschulen im Kanton Basellandschaft

Sonderschulen im Kanton Basellandschaft Sonderschulen im Kanton Basellandschaft Sonderschulen Tagesschulen Schulen mit internen und externen Schülern Schulheime Tagesschulen Heilpädagogische Schule Baselland HPS Die Heilpädagogische Schule Baselland

Mehr

Comenius Programm. Fragebogen

Comenius Programm. Fragebogen Comenius Programm Fragebogen A.) Eigene Daten Verfasserin und Tätigkeitsfeld: Organisation: Stephanie Karges SoLin und Marion Schneider SoLin (Sehbehinderten- und Blindenlehrerinnen) Blindeninstitut Würzburg

Mehr

PROGRAMM. Schul-und Erziehungszentrum für Gehörlose und Schwerhörige in Lubliniec ist eine der größten Einrichtungen solcher Art in Polen.

PROGRAMM. Schul-und Erziehungszentrum für Gehörlose und Schwerhörige in Lubliniec ist eine der größten Einrichtungen solcher Art in Polen. PROGRAMM Schul-und Erziehungszentrum für Gehörlose und Schwerhörige in Lubliniec ist eine der größten Einrichtungen solcher Art in Polen. Lage des Zentrums Auf einem grünen Gebiet (von ca. 10 Hektar) hinter

Mehr

Mitteilungsblatt der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Studienjahr 2008/09. 5. Juni 2009_3. Stück

Mitteilungsblatt der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Studienjahr 2008/09. 5. Juni 2009_3. Stück Mitteilungsblatt der Pädagogischen Hochschule Steiermark Studienjahr 2008/09 5. Juni 2009_3. Stück Organisationsplan der Pädagogischen Hochschule Steiermark 20052009_Organisationsplan_2009 1 Organe der

Mehr

Integrative Schulungsformen in Kindergarten und Volksschule

Integrative Schulungsformen in Kindergarten und Volksschule Integrative Schulungsformen in Kindergarten und Volksschule Empfohlene Rahmenbedingungen Januar 2002 (dritte, überarbeitete Fassung) Bundesverfassung vom 18. Dezember 1998 Art. 8 1 Alle Menschen sind vor

Mehr

Kostenlose Lernförderung für mehr als 23.000 Schülerinnen und Schüler vor allem in Mathematik, Deutsch und Englisch

Kostenlose Lernförderung für mehr als 23.000 Schülerinnen und Schüler vor allem in Mathematik, Deutsch und Englisch 30. Juni 2014/bsb30b Kostenlose Lernförderung für mehr als 23.000 Schülerinnen und Schüler vor allem in Mathematik, Deutsch und Englisch Knapp 11 Mio. Euro für Nachhilfe an Hamburgs Schulen Drei Jahre

Mehr

Information 10. Schuljahr

Information 10. Schuljahr Information 10. Schuljahr Die Reformschule Rheingau stellt sich vor Die Reformschule Rheingau ist eine Grund- und Hauptschule mit integrativem Konzept und 10. Schuljahr im Ortsteil Oestrich der Stadt Oestrich-Winkel,

Mehr

Inklusion in der Lehrerausbildung Aktivitäten der KMK zur Fortentwicklung der Lehramtsstudiengänge

Inklusion in der Lehrerausbildung Aktivitäten der KMK zur Fortentwicklung der Lehramtsstudiengänge Inklusion in der Lehrerausbildung Aktivitäten der KMK zur Fortentwicklung der Lehramtsstudiengänge 26.04.2013 Leipzig Aart Pabst, KMK AG Lehrerbildung 1 1. Beschluss der KMK vom 6.12.2012: Veränderung

Mehr

THEMA: BEHINDERUNG UND ARBEITSWELT

THEMA: BEHINDERUNG UND ARBEITSWELT THEMA: BEHINDERUNG UND ARBEITSWELT 1. ALLGEMEINES Menschen mit Behinderung haben besondere Bedürfnisse, wodurch ihnen der Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt häufig erschwert wird. Es gibt inzwischen

Mehr

Situationsbeschreibung

Situationsbeschreibung Bettina Mickenbecker-Soubai Goethe-Institut Sofia, Bulgarien Situationsbeschreibung Bulgarisches Bildungssystem Verankerung des Fremdsprachenunterrichts Stand des deutschsprachigen CLIL-Unterrichts 1.

Mehr

Entwurf. Gesetz über die Volksschulbildung. Gesetz über die Volksschulbildung. Teilrevision. vom 22. März 1999. Änderung vom

Entwurf. Gesetz über die Volksschulbildung. Gesetz über die Volksschulbildung. Teilrevision. vom 22. März 1999. Änderung vom Gesetz über die Volksschulbildung Gesetz über die Volksschulbildung Teilrevision vom. März 999 Änderung vom Der Kantonsrat des Kantons Luzern, nach Einsicht in die Botschaft des Regierungsrates vom beschliesst:

Mehr

Sonderpädagogische Förderung im Schuljahr 2010/11

Sonderpädagogische Förderung im Schuljahr 2010/11 Sonderpädagogische Förderung im Schuljahr 2010/11 Jede vierte Absolventin bzw. jeder vierte Absolvent einer Förderschule erzielt den Hauptschulabschluss Von Bettina Link Bereits im Jahr 1994 empfahl die

Mehr

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen! Die Zukunft von Regel- und Förderschulen unter dem Leitbild Inklusion Herzlich willkommen! Ein biografisch-subjektiver Einstieg... Es war einmal Jahre 1968... Es war einmal im Jahre 2000... Heute... Die

Mehr

SCHULISCHE INKLUSION IN SPANIEN. KÖNNEN WIR VON ANDEREN LÄNDERN LERNEN?

SCHULISCHE INKLUSION IN SPANIEN. KÖNNEN WIR VON ANDEREN LÄNDERN LERNEN? SCHULISCHE INKLUSION IN SPANIEN. KÖNNEN WIR VON ANDEREN LÄNDERN LERNEN? Dipl. Päd. Lea Schäfer Justus-Liebig-Universität Gießen GLIEDERUNG DES VORTRAGS Inklusionsentwicklung aus rechtlicher Sicht Das aktuelle

Mehr

Das Pflichtschulabschluss-Prüfungsgesetz Eckpunkte und wichtige Unterschiede zum bisherigen Modell. bm:ukk

Das Pflichtschulabschluss-Prüfungsgesetz Eckpunkte und wichtige Unterschiede zum bisherigen Modell. bm:ukk Das Pflichtschulabschluss-Prüfungsgesetz Eckpunkte und wichtige Unterschiede zum bisherigen Modell bm:ukk Ausgangslage und wichtige Neuerungen Handlungs-Dimension Bis zu 5.000 Jugendliche pro Jahr ohne

Mehr

Arbeitsplatz Schule. Ergebnisse der Onlinebefragung. Wien, 31. März 2008

Arbeitsplatz Schule. Ergebnisse der Onlinebefragung. Wien, 31. März 2008 Arbeitsplatz Schule Ergebnisse der Onlinebefragung Wien, 31. März 2008 1. Überblick Online Befragung Ziele Erhebung eines aktuellen Stimmungsbildes unter zufällig ausgewählten LehrerInnen (Stichprobe:

Mehr

Sonderpädagogische Förderung für den Förderbereich Lernen an den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen

Sonderpädagogische Förderung für den Förderbereich Lernen an den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 16. Wahlperiode Drucksache 16/844 10.09.2012 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 293 vom 25. Juli 2012 der Abgeordneten Ina Scharrenbach CDU Drucksache 16/449

Mehr

Masterarbeit: Fragebogen zur Erhebung der Nachhilfesituation von Schulkindern zwischen 10-14 Jahren

Masterarbeit: Fragebogen zur Erhebung der Nachhilfesituation von Schulkindern zwischen 10-14 Jahren Masterarbeit: Fragebogen zur Erhebung der Nachhilfesituation von Schulkindern zwischen 1-14 Jahren Daten zur Untersuchung Grundgesamtheit: steirische Eltern mit Schulkindern zwischen 1-14 Jahren Erhebungsgebiet:

Mehr

Handreichung für Eltern

Handreichung für Eltern Handreichung für Eltern BADEN-WÜRTTEMBERG STAATLICHES SCHULAMT FREIBURG Beschulung von Kindern mit einem sonderpädagogischen Bildungsanspruch Inhaltsangabe Vorwort Verantwortung der Grundschule Schulanmeldung

Mehr

Anmeldung für das Schuljahr 2015/2016

Anmeldung für das Schuljahr 2015/2016 Schulstraße 55, 26506 Norden Telefon: 04931 93370, Fax: 04931 933750 Email: post@bbsnorden.de www.bbsnorden.de Anmeldung für das Schuljahr 2015/2016 Fu r folgende Schulformen melden Sie sich bitte in der

Mehr

Die Berufswegekonferenz

Die Berufswegekonferenz Die Berufswegekonferenz Zielsetzung der Berufswegekonferenz (BWK) Die BWK verfolgt das Ziel, die Übergänge und Schnittstellen von Schule und Beruf unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler sowie deren

Mehr

Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie

Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie h4p://www.qualiboxx.de/wws/dossier- inklusion.php Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Berlin e. V. im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. LVL

Mehr

Entwurf Bildungsstrategie 2015 der Stadt Bern

Entwurf Bildungsstrategie 2015 der Stadt Bern Bern, 26. November 2015 Entwurf Bildungsstrategie 2015 der Stadt Bern Vorwort Ausgangslage Der Bildungsauftrag der Volksschule ist in der kantonalen Volksschulgesetzgebung

Mehr

Inhalte. Informationen für Lehrer. Informationen für Schüler. Brückenangebote im Überblick. Brückenangebote im Detail

Inhalte. Informationen für Lehrer. Informationen für Schüler. Brückenangebote im Überblick. Brückenangebote im Detail Brückenangebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz Inhalte en für Lehrer en für Schüler Brückenangebote im Überblick Brückenangebote im Detail Methodische Umsetzungsmöglichkeiten Brückenangebote für

Mehr

Schuljahreswechsel 2015/16:

Schuljahreswechsel 2015/16: 1. Anlegen der Schulstruktur für das neue Schuljahr 2015/16: Dieser Pkt. wurde bereits bei der Erstellung des vorl. Stellenplanes erledigt und ist nur mehr auf etwaige Änderungen zu kontrollieren. Bitte

Mehr

Gartenstadtschule Krefeld

Gartenstadtschule Krefeld Gartenstadtschule Krefeld Städtische Ganztagshauptschule Sekundarstufe I Breslauer Straße 280 47829 Krefeld Gartenstadtschule Krefeld Einer für Alle für Einen Fon 0 21 51-43 8 23 Fax 0 21 51-45 13 87 Schulleiterin:

Mehr

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE DIE MAURER- SCHULE An der Maurerschule werden Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung, einer Mehrfachbehinderung oder erheblichen

Mehr

Rechenschwäche und Rechenstörungen

Rechenschwäche und Rechenstörungen Rechenschwäche und Rechenstörungen Schulrechtliche Grundlagen Folie 1 Ausgangslagen Verpflichtung zur individuellen Förderung (Prävention und integrierte Förderung, Beobachten, Wahrnehmen von Besonderheiten)

Mehr

Umgang mit Vielfalt im Bildungswesen

Umgang mit Vielfalt im Bildungswesen Umgang mit Vielfalt im Bildungswesen Workshop der ARGE Bildung und Ausbildung der Österreichischen Forschungsgemeinschaft 14. - 15. 5. 2012 Vielfalt als Potential: good-practice Beispiele aus Institutionen

Mehr

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde.

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde. Begrüßung Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie sehr herzlich zum Symposium "Gemeinsame Bildung für alle Kinder" des Vereins Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach. Gemeinsam mit

Mehr

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Schullaufbahnen in Thüringen

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Schullaufbahnen in Thüringen Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schullaufbahnen in Thüringen Stand 11 2010 Gemeinschaftsschule Ab dem Schuljahr 2011/12 ergänzt die Thüringer Gemeinschaftsschule als gleichberechtigte

Mehr

Pressekonferenz mit. Mag. Herbert Gimpl. (Rektor) (Vizerektorin für Lehre & Forschung) Josef Oberneder, MAS, MSc., MBA

Pressekonferenz mit. Mag. Herbert Gimpl. (Rektor) (Vizerektorin für Lehre & Forschung) Josef Oberneder, MAS, MSc., MBA Pressekonferenz mit Mag. Herbert Gimpl (Rektor) Dr. in Katharina Soukup Altrichter (Vizerektorin für Lehre & Forschung) Josef Oberneder, MAS, MSc., MBA (Vizerektor für Hochschulmanagement & Schulentwicklung)

Mehr

BERUFSBILDENDE SCHULE PRÜM

BERUFSBILDENDE SCHULE PRÜM Die Berufsbildende Schule Prüm ist eine Bündelschule in ländlich strukturierter Region am Rande des Aufsichtsbezirkes Trier mit großer Nähe zur deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und zu Luxemburg.

Mehr

SCHULPROFIL 2012/2013. EVANGELISCHE WMS KARLSPLATZ KARLSPLATZ 14, 1040 WIEN Schulkennzahl: 904032

SCHULPROFIL 2012/2013. EVANGELISCHE WMS KARLSPLATZ KARLSPLATZ 14, 1040 WIEN Schulkennzahl: 904032 EVANGELISCHE WIENER MITTELSCHULE Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht Karlsplatz 14, 1040 Wien, www.kp14.at, SKZ 904032 SCHULPROFIL 2012/2013 EVANGELISCHE WMS KARLSPLATZ KARLSPLATZ 14, 1040 WIEN Schulkennzahl:

Mehr

Textgegenüberstellung

Textgegenüberstellung 713 der Beilagen XXIV. GP - Regierungsvorlage - Textgegenüberstellung 1 von 11 Textgegenüberstellung 8a. (1) Der zuständige Bundesminister hat für die öffentlichen Schulen 8a. (1) Der zuständige Bundesminister

Mehr

Berufs WAHL. Ausbildungswege. Berufswahl Ausbildungswege. Ausbildungswege. Lehre Schule Studium AUSGABE 2014/2015

Berufs WAHL. Ausbildungswege. Berufswahl Ausbildungswege. Ausbildungswege. Lehre Schule Studium AUSGABE 2014/2015 Berufswahl Ausbildungswege Lehre Schule Studium BILD LUKAS BISCHOFBERGER WWW.BLOGONADE.DE AUSGABE 2014/2015 Berufs WAHL Ausbildungswege Ausbildungswege Karrierevideos die AMS-Webseite für Filme über die

Mehr

EUROPA 2020 GOVERNANCE UND ARMUTSPLATTFORM

EUROPA 2020 GOVERNANCE UND ARMUTSPLATTFORM Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs Mag. Christina Wurzinger DW 211 E-Mail: wurzinger.eu.recht@oear.or.at EUROPA 2020 GOVERNANCE

Mehr

Hintergrund. Jugendcoaching

Hintergrund. Jugendcoaching Jugendcoaching Ein frühzeitiger Schul- und (Aus-)Bildungsabbruch und daraus resultierend geringes Ausbildungsniveau sowie fehlende Schulabschlüsse stellen nicht nur ein persönliches/individuelles Problem

Mehr

Realschule plus Anne-Frank Ludwigshafen Herzlich willkommen zum Informationsabend Weiterführende Schulen

Realschule plus Anne-Frank Ludwigshafen Herzlich willkommen zum Informationsabend Weiterführende Schulen Realschule plus Anne-Frank Ludwigshafen Herzlich willkommen zum Informationsabend Weiterführende Schulen 1 Wie geht es weiter mit dem Abschluss der Sekundarstufe? 1. Bildungswege mit dem Sekundarabschluss

Mehr

Stellungnahmen der Kultusministerien zu den Eckpunkten zu ADHS und Schule. Stellungnahmen zu den Eckpunkten und deren aktueller Umsetzung

Stellungnahmen der Kultusministerien zu den Eckpunkten zu ADHS und Schule. Stellungnahmen zu den Eckpunkten und deren aktueller Umsetzung Stellungnahmen der Kultusministerien zu den Eckpunkten zu ADHS und Schule Bundesland Stellungnahmen zu den Eckpunkten und deren aktueller Umsetzung Baden- Württemberg Bayern o Förderpläne sind zu erstellen,

Mehr

Thüringer Landtag 6. Wahlperiode

Thüringer Landtag 6. Wahlperiode Thüringer Landtag 6. Wahlperiode 28.07.2015 Kleine Anfrage des Abgeordneten Tischner (CDU) und Antwort des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Situation des Informatikunterrichts an Thüringer

Mehr

Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung?

Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung? B V Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung? P MMag.Dr. Peter Schaffer-Wöhrer Mitarbeiter der BVP Servicestelle des KOBV Ein Projekt des KOBV Österreich gefördert aus den Mitteln

Mehr

Weiterführende Schulen und Berufskollegs

Weiterführende Schulen und Berufskollegs Weiterführende Schulen und Berufskollegs informieren Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2004, 19:45 Uhr AACHEN. Die weiterführenden Schulen laden in den kommenden Wochen zu Informationsveranstaltungen für

Mehr

Zielgruppe: Alle Lehrer/innen an Sekundarschulen, insbesondere die Schulleiter/innen

Zielgruppe: Alle Lehrer/innen an Sekundarschulen, insbesondere die Schulleiter/innen Förderung von Career Management Skills durch die Schule in Form einer mehrdimensionalen, prozessorientierten Begleitung (Österreichischer Beitrag für ELGPN WP1, 2010) 1. Hintergrund Begründung Bildungsberatung

Mehr

Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen

Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung als pragmatische organisatorische Form zur Implementation inklusiver Schulpraxis und ihre Anforderungen an die

Mehr

Zahl: Sachbearbeiterin: Telefon: Datum: allg/3419-a/2013 Dr. Zöhrer +43/463/5812-408 01.08.2013. Rundschreiben Nr. 10/2013

Zahl: Sachbearbeiterin: Telefon: Datum: allg/3419-a/2013 Dr. Zöhrer +43/463/5812-408 01.08.2013. Rundschreiben Nr. 10/2013 LANDESSCHULRAT FÜR KÄRNTEN w w w. l s r - k t n. g v. a t An alle Bezirksschulräte alle Sonderpädagogischen Zentren in Kärnten *200000_52108425* *200000_52108425* Zahl: Sachbearbeiterin: Telefon: Datum:

Mehr

Statement Josef Mederer, Präsident des Bayerischen Bezirketages. Pressekonferenz zur Zukunft der Schulbegleitung 6. März 2015

Statement Josef Mederer, Präsident des Bayerischen Bezirketages. Pressekonferenz zur Zukunft der Schulbegleitung 6. März 2015 Statement Josef Mederer, Präsident des Bayerischen Bezirketages Pressekonferenz zur Zukunft der Schulbegleitung 6. März 2015 Die bayerischen Bezirke übernehmen seit dem 1. Januar 2008 die Kosten für Schulbegleiter

Mehr

Schulformen. Schulwahl

Schulformen. Schulwahl Schulformen Schulwahl D as deutsche Schulsystem hält eine Vielzahl an Schulformen bereit. Und da Bildung Ländersache ist, gibt es je Bundesland eine eigene Umsetzung des Schulsystems, was sich in unterschiedlichen

Mehr

Gemeinschaftsschule in Baden- Württemberg

Gemeinschaftsschule in Baden- Württemberg Gemeinschaftsschule in Baden- Württemberg Knut Becker Stabsstelle Gemeinschaftsschule, Inklusion (GI) Themen Was ist eine Gemeinschaftsschule (GMS)? Bildungsstandards und Kompetenzraster Lehr- und Lernorganisation

Mehr

STADTSCHULRAT FÜR WIEN

STADTSCHULRAT FÜR WIEN STADTSCHULRAT FÜR WIEN Zl. 000.012/01/97 Wien, 27. Jänner 1997 Änderung des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG) An a l l e Schulen ERI : 113 ERII : 200 ERIIIB : 270 Sehr geehrte Damen! Sehr geehrte Herren!

Mehr

Hintergrund (1.) Linzer Elternbefragung und erste Arbeiten zur indexbasierten Finanzierung des Schulsystems

Hintergrund (1.) Linzer Elternbefragung und erste Arbeiten zur indexbasierten Finanzierung des Schulsystems Übersicht 1. Hintergrund und Ausgangspunkt 2. Grundidee und Anforderungen 3. Beispiele 4. Verfahrensvorschlag und weitere Hintergrundinformation 5. Fazit und Bewertung Hintergrund (1.) Linzer Elternbefragung

Mehr