Welche Beweggründe und Ausgangssituationen gibt es, die eine Businessplanung erforderlich machen?

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1 Thema des Abends: Businessplan Erfolg ist planbar Welche Beweggründe und Ausgangssituationen gibt es, die eine Businessplanung erforderlich machen? Wie sehen die Bestandteile (Inhalte) und die Vorgehensweise der Businessplanung aus? Welche Vorteile, welcher Nutzen und welche Unternehmensführungsinstrumente bietet die Businessplanung?

2 Gründe und Ausgangssituationen für die Businessplanung: Existenzgründung Geschäftserweiterung, Auf- und Ausbau Unternehmensnachfolge / Übergabe Finanzierungs- und Fördernotwendigkeiten Kreditoren- und Debitorenmanagement / Liquiditätskontrolle F.u.E.-Bedarf / Innovationsmanagement Qualitätsmanagement Prozessoptimierung / Erhöhung der Wertschöpfung Unternehmenssicherung

3 Vorgehensweise: Bestandsaufnahme / Analyse ) Marketing / Vertrieb Konzeptausarbeitung / Planung ) Finanzen Umsetzung / Realisierung ) Unternehmens- Kontrolle ) organisation Management / Unternehmensführung: Zieldefinition und Planung Führung und Umsetzung Kontrolle, Abgleich, Neuplanung

4 Hauptrisiken und Stolpersteine (Quelle BMWi): Finanzierungsmängel (70%) Unterschätzung des kurzfristigen Finanzbedarfes Informationsdefizite (60%) Markt- und Wettbewerbssituation Nachfrage und Bedarfssituation, Kundenakzeptanz Qualifikationsmängel (50%) fehlende kaufmännische, unternehmerische und vertriebliche Berufserfahrung und Qualifikationen Planungsmängel (30%) von Anfang an Fehler in der Planung, kein worst-case- Szenario Familienprobleme (30%) fehlende Rückendeckung und Unterstützung

5 Hauptrisiken und Stolpersteine (Quelle BMWi): Überschätzung der Betriebsleistung (20%) unüberbrückbare Lücken zwischen Kapazität und dem zu langsam anlaufenden Umsatz, zu hohe Fixkosten Äußere Einflüsse (15%) nicht vorhersehbare und beeinflussbare Ursachen

6 Aufbau und Inhalte des Businessplanes: 1. Vorhabensbeschreibung 2. Marketingkonzept 3. Drei-Jahres-Finanzplanung 4. Anlagenübersicht

7 Inhalte des Businessplanes: 1. Vorhabensbeschreibung 1.1 Geschäftsidee / Geschäftsinhalt Unternehmenszweck, Firmenname und Standort Ausgangssituation und Hintergründe 1.2 Unternehmerpersönlichkeit(en) Fachliche und kaufmännische Qualifikation Berufs- und Branchenerfahrung Persönliche, familiäre, finanzielle Voraussetzungen 1.3 Unternehmensorganisation Rechtsform Aufbau- und Ablauforganisation Personalplanung Geschäftsprozess(e) und Mitteleinsätze 1.4 Zielsetzungen Ziele und Motivation Maßnahmen zur Zielerreichung Umsatzziele und Ergebnisziele

8 Inhalte des Businessplanes: 2. Marketing- und Vertriebskonzept 2.1 Leistungsprogramm Vorstellung der Produkte, Waren, Dienstleistungen Bedarfsaspekte, Kundennutzen, Vorteilsargumente 2.2 Branchen- und Wettbewerbssituation Branchensituation, Nachfragepotenzial, Markt, Trends Wettbewerbssituation, Vergleichsangebote Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken 2.3 Marketingplan und Verkaufskonzept Potenzielle Zielgruppen, Kunden und Bedarfsaspekte Absatzwege und Meinungsmacher (Multiplikatoren) Werbe- und Kommunikationsmittel Vertriebsmaßnahmen

9 Inhalte des Businessplanes: 3. Drei-Jahres-Finanzplanung 3.1 Planumsätze Preiskalkulation Auftrags- und Absatzmengenplanung Umsatzprognose 3.2 Kapitalbedarf Investitionen Betriebsmittelbedarf Finanzierung 3.3 Ertrags- und Rentabilitätsvorschau 1. Geschäftsjahr, monatliche Berechnung Geschäftsjahr, jährliche Berechnung 3.4 Liquiditätsplanung 1. Geschäftsjahr, monatliche Berechnung Geschäftsjahr, jährliche Berechnung

10 Inhalte des Businessplanes: 4. Anlagenübersicht Qualifikationsnachweise Verträge Betriebswirtschaftliche Auswertungen Informationsquellen Unternehmensdarstellungen Werbe- und Kommunikationsmittel Geschäftsunterlagen Konzessionen und Lizenzen...

11 Schritte der Businessplanung: I. Gesamtüberblick verschaffen / Checkliste / Fragenkatalog II. Grobe Finanzplanung zur Klärung der Machbarkeit III. Erste Überlegungen zur erweiterten / neuen Marketingkonzeption IV. Festlegung der notwendigen Mitteleinsätze und Organisation V. Detail-Finanzplanung VI. Definition des Marketing- und Vertriebskonzeptes im Detail VII. Zusammenfassung der Ergebnisse als Businessplan

12 Musterbeispiel einer Businessplanung Geschäftserweiterung : Bewertung der bisherigen Ergebnisse (Bestandsaufnahme und Analyse) Finanzplanung und Controlling (Neukonzeption Finanzen) Businessplan (Neukonzeption Marketing/Vertrieb und Orga) Marketingplan (Neukonzeption Verkaufsmaßnahmen)

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