Effizienter Staat. Sicherheit und Opensource? Christoph Herrmann science + computing ag Friedrichstr Berlin

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Effizienter Staat. Sicherheit und Opensource? Christoph Herrmann science + computing ag Friedrichstr. 50 10117 Berlin"

Transkript

1 Effizienter Staat Sicherheit und Opensource? Christoph Herrmann science + computing ag Friedrichstr Berlin smtp: computing.de computing.de

2 Wir über uns gegründet 1989 als spin off der Uni Tübingen Dienstleistungs und Softwarehaus spezialisiert auf it service Wachstum ist komplett eigenfinanziert Beschäftigte

3 Sicherheit und Opensource Was verstehen wir unter Sicherheit? Im englischen gibt es: Safety (Backup, RAID, HA,...) Security (Firewalls, Kryptographie)

4 Einleitung Nach einer Statistik der Koordinationszentrale der amerikanischen Computer Emergency Report Teams (CERT) wird sich die Zahl der Attacken im Internet auch 2001 mehr als verdoppeln. Nachdem im Vorjahr knapp Angriffe registriert wurden, hat man bereits in den ersten drei Quartalen dieses Jahres über davon festgestellt.... Auch die Anzahl der gemeldeten Sicherheitslücken ist mit in den ersten neun Monaten 2001 schon wesentlich größer als bei den im gesamten Jahr heise newsticker vom

5 Das Besondere an Sicherheit Sicherheit ist nicht beweisbar Sicherheit hat nichts mit Funktionalität zu tun Das schwächste Glied in Ihrem System bestimmt Ihre Gesamtsicherheit Sicherheit macht die Arbeit unbequem Sicherheit ist ein Prozess...

6 Paranoia Die Frage ist nicht: "Sind sie paranoid?", die Frage ist: "Sind sie paranoid genug?"

7 Sicherheit und Opensource Was wollen Sie schützen? Wovor wollen Sie sich schützen? Welche Dienste wollen/müssen Sie anbieten? Welche Protokolle benutzen Sie?

8 Was wollen Sie schützen? Die Vertraulichkeit Ihrer Daten Die Integrität Ihrer Daten (Datenübertragung) Die Verfügbarkeit Ihrer Dienste Ihre Rechnerressourcen Die Integrität ihrer Software!...

9 Wovor wollen Sie sich schützen? Würmern (CodeRed, Sircam, Nimda,...) Scriptkiddies viren (Melissa, I lova you,...) kriminellen Angriffen über das Internet neugierigen Mitarbeitern

10 Wie wollen Sie sich schützen? Sicherheitspolitik Bedrohungsanalyse und Risikobewertung Kryptographie Firewalls Einbeziehung der Mitarbeiter auf Einbrüche vorbereitet sein...

11 Bedrohungsanalyse und Risikobewertung Sammeln aller Angriffsmöglichkeiten Wichten der möglichen Angriffe möglichen Schaden je Angriff abschätzen diese Schritte iterativ wiederholen Techniken wie Angriffsbäume verwenden

12 Kryptographie symmetrische Verschlüsselung Klartext asymmetrische Verschlüsselung Klartext Passwort Algorithmus Passwort 1 Passwort 2 Chippertext Chippertext Spezialfall: One Time Pads

13 Kryptographie... für: Authentifizierung, Signatur, Vertraulichkeit Die Sicherheit muß aus der Geheimhaltung des Passworts (nicht des Algorithmus) kommen Vertrauen Sie nur bekannten Algorithmen z.bsp.: DES, Triple DES, Blowfish,... Opensourcesoftware sehr zu empfehlen! Sicherheit ist nicht beweisbar!

14 Kryptographie Jeder, der eine eigene kryptographische Grund funktion erstellt, ist entweder ein Genie oder ein Narr. Angesichts des Genie/Narr Verhältnisses unserer Gattung stehen die Chancen nicht gut. Bruce Schneier

15 Firewalls Das schwächste Glied sichern, z.bsp.: Modem oder ISDN Zugänge (bidirektional) Choke Points verwenden Mehrstufige Firewallsysteme, mit verschiedenen Firewalls verwenden Kombination aus kommerziellem (Hardware) Firewall und Opensource OS ist zu empfehlen Sicherheit ist nicht beweisbar!

16 Einbeziehung der Mitarbeiter Schulungen Sensibilisierung der Mitarbeiter Dienstvorschriften interne Firewalls, gestaffelte innere Sicherheit Prinzip des kleinsten Privilegs

17 Vorbereitet sein Erkennen von Angriffen (intrusion detection) Vorgehen nach der Erkennung muß feststehen Erkennen von Manipulation im Intranet Wiederherstellen des Normalzustandes Sicherheit als default (bei Ausfällen)

18 Sicherheit ist nicht beweisbar Unsicherheit ist beweisbar Algorithmen müssen immer wieder von Experten getestet werden einzig das Nichtauffinden von Unsicherheiten über einen längeren Zeitraum und trotz intensiver Suche legt die Vermutung nahe, daß das untersuchte Objekt zur Zeit sicher ist Opensource erleichtert das Testen wesentlich

19 Softwarezuverlässigkeit Jede Software hat Fehler Fehler in der Funktionalität werden viel schneller gefunden als sicherheitsrelevante Fehler Es gibt für Softwarefirmen keinen Anreiz fehlerfreie Software zu schreiben Komplexität ist ein Feind von Sicherheit Opensource erleichtert das Finden von Fehlern

20 Softwarezuverlässigkeit... Als "Informations Anarchie" hat Scott Culp, Chef von Microsofts Security Response Center, den derzeitigen Zustand in der Sicherheitsbranche bezeichnet. In einem langen Aufsatz macht er Security Experten, die Sicherheitslücken öffentlich beschreiben, mitverantwortlich für die durch Nimda, Code Red und andere Würmer angerichteten Schäden.... ein Kommentar: Zum Glück bauen die keine Flugzeuge... heise newsticker vom

21 Sicherheit durch Opensource! Offener Code wird von sehr vielen Leuten gelesen Fehler werden schneller erkannt Der Einbau von Hintertüren wird erschwert nur bekannte und offengelegte kryptographische Algorithmen bieten Sicherheit Sie bekommen mehr Sicherheit für Ihr Geld

22 Effizienter Staat Sicherheit und Opensource Christoph Herrmann science + computing ag Friedrichstr Berlin smtp: computing.de computing.de

Datenschutz und Datensicherheit: Eine Einführung

Datenschutz und Datensicherheit: Eine Einführung Datenschutz und Datensicherheit: Eine Einführung, Hochschule Offenburg Professur für Embedded Systems und Kommunikationselektronik Leiter Steinbeis Innovationszentrum Embedded Design und Networking 1 Überblick

Mehr

Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie

Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie Mag. Lukas Feiler, SSCP lukas.feiler@lukasfeiler.com http://www.lukasfeiler.com/lectures_brg9 Verschlüsselung & Entschlüsselung Kryptographie & Informationssicherheit

Mehr

Aktuelle Probleme der IT Sicherheit

Aktuelle Probleme der IT Sicherheit Aktuelle Probleme der IT Sicherheit DKE Tagung, 6. Mai 2015 Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser Security Engineering Group & CASED Technische Universität Darmstadt skatzenbeisser@acm.org http://www.seceng.de

Mehr

Sicherheit! Sicherheit ist unumgänglich - Für Sie, Ihre Mitarbeiter, Ihr Unternehmen. Dr. Ingo Hanke, IDEAS. Dr. Ingo Hanke

Sicherheit! Sicherheit ist unumgänglich - Für Sie, Ihre Mitarbeiter, Ihr Unternehmen. Dr. Ingo Hanke, IDEAS. Dr. Ingo Hanke Sicherheit! Sicherheit ist unumgänglich - Für Sie, Ihre Mitarbeiter, Ihr Unternehmen, IDEAS Übersicht # 1 Einleitung # 2 IT-Sicherheit wozu denn? # 3 IT-Sicherheit die Grundpfeiler # 4 IT-Sicherheit ein

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit (Teil 2d) Vorlesung im Sommersemester 2014 an der Universität Ulm von Bernhard C.

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit (Teil 2d) Vorlesung im Sommersemester 2014 an der Universität Ulm von Bernhard C. Vorlesung im Sommersemester 2014 an der Universität Ulm von 2. Grundlagen der IT-Sicherheit Grundlagen der IT-Sicherheit Geschichte des Datenschutzes Anforderungen zur IT-Sicherheit Datenschutzrechtliche

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Institut für Telematik, Leitung Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Kryptographische Verfahren. zur Datenübertragung im Internet. Patrick Schmid, Martin Sommer, Elvis Corbo

Kryptographische Verfahren. zur Datenübertragung im Internet. Patrick Schmid, Martin Sommer, Elvis Corbo Kryptographische Verfahren zur Datenübertragung im Internet Patrick Schmid, Martin Sommer, Elvis Corbo 1. Einführung Übersicht Grundlagen Verschlüsselungsarten Symmetrisch DES, AES Asymmetrisch RSA Hybrid

Mehr

Erweiterte Analysemöglichkeiten für Firewalls durch Anbindung von Intrusion Detection Systemen

Erweiterte Analysemöglichkeiten für Firewalls durch Anbindung von Intrusion Detection Systemen Erweiterte Analysemöglichkeiten für Firewalls durch Anbindung von Intrusion Detection Systemen 13. Deutscher IT-Sicherheitskongress 14. - 16. Mai 2013 Bonn - Bad Godesberg Ralf Meister genua mbh Teil 1:

Mehr

Sicherheit allgemein

Sicherheit allgemein Sicherheit allgemein Markus Krieger Rechenzentrum Uni Würzburg krieger@rz.uni-wuerzburg.de 1 Einführung Ziel der Veranstaltung Definition von Sicherheit und Gefahren Denkanstöße Angreifer, Angriffsmöglichkeiten

Mehr

CYBER SECURITY SICHERN, WAS VERBINDET. Dr. Rüdiger Peusquens it-sa Nürnberg, 08.-10.10.2013

CYBER SECURITY SICHERN, WAS VERBINDET. Dr. Rüdiger Peusquens it-sa Nürnberg, 08.-10.10.2013 CYBER SECURITY SICHERN, WAS VERBINDET. Dr. Rüdiger Peusquens it-sa Nürnberg, 08.-10.10.2013 IT HEUTE UND MORGEN Die Welt im Netz Das Netz wird wichtiger als der Knoten Prozesse statt Computer Cloud, Cloud,

Mehr

ITIL & IT-Sicherheit. Michael Storz CN8

ITIL & IT-Sicherheit. Michael Storz CN8 ITIL & IT-Sicherheit Michael Storz CN8 Inhalt Einleitung ITIL IT-Sicherheit Security-Management mit ITIL Ziele SLA Prozess Zusammenhänge zwischen Security-Management & IT Service Management Einleitung

Mehr

Moderne EDV im kleinen und mittelständischen Unternehmen. EDV Sicherheit im Zeitalter des Internet

Moderne EDV im kleinen und mittelständischen Unternehmen. EDV Sicherheit im Zeitalter des Internet Moderne EDV im kleinen und mittelständischen Unternehmen EDV Sicherheit im Zeitalter des Internet Vortrag von Alexander Kluge-Wolf Themen AKWnetz, IT Consulting & Services Mir kann ja nichts passieren

Mehr

Internet-Sicherheit. Browser, Firewalls und Verschlüsselung. von Kai Fuhrberg. 2. Auflage

Internet-Sicherheit. Browser, Firewalls und Verschlüsselung. von Kai Fuhrberg. 2. Auflage Internet-Sicherheit Browser, Firewalls und Verschlüsselung von Kai Fuhrberg 2. Auflage Internet-Sicherheit Fuhrberg schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Hanser München

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit. Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2014: IT-Risikomanagement 7.1 Risikoportfolio Vertraulichkeit Aufgabe: Gegeben seien folgende Werte einer Sicherheitsanalyse eines IT-Systems hinsichtlich

Mehr

Diffie-Hellman, ElGamal und DSS. Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002

Diffie-Hellman, ElGamal und DSS. Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002 Diffie-Hellman, ElGamal und DSS Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002 Übersicht Prinzipielle Probleme der sicheren Nachrichtenübermittlung 'Diskreter Logarithmus'-Problem Diffie-Hellman ElGamal DSS /

Mehr

Security Associations Schlüsseltausch IKE Internet Key Exchange Automatischer Schlüsseltausch und Identitätsnachweis

Security Associations Schlüsseltausch IKE Internet Key Exchange Automatischer Schlüsseltausch und Identitätsnachweis Wie Interoperabel ist IPsec? Ein Erfahrungsbericht Arturo Lopez Senior Consultant März 2003 Agenda Internet Protokoll Security (IPsec) implementiert Sicherheit auf Layer 3 in OSI Modell Application Presentation

Mehr

SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit

SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit Christina Bräutigam Universität Dortmund 5. Dezember 2005 Übersicht 1 Einleitung 2 Allgemeines zu SSL 3 Einbindung in TCP/IP 4 SSL 3.0-Sicherheitsschicht über TCP

Mehr

Wiederholung: Informationssicherheit Ziele

Wiederholung: Informationssicherheit Ziele Wiederholung: Informationssicherheit Ziele Vertraulichkeit: Schutz der Information vor unberechtigtem Zugriff bei Speicherung, Verarbeitung und Übertragung Integrität: Garantie der Korrektheit (unverändert,

Mehr

Verfügbarkeit (Schutz vor Verlust) Vertraulichkeit (Schutz vor unbefugtem Lesen) Authentizität (Schutz vor Veränderung, Fälschung)

Verfügbarkeit (Schutz vor Verlust) Vertraulichkeit (Schutz vor unbefugtem Lesen) Authentizität (Schutz vor Veränderung, Fälschung) Was bisher geschah Sicherheitsziele: Verfügbarkeit (Schutz vor Verlust) Vertraulichkeit (Schutz vor unbefugtem Lesen) Authentizität (Schutz vor Veränderung, Fälschung) von Information beim Speichern und

Mehr

Verteilte Systeme. 10.1 Unsicherheit in Verteilten Systemen

Verteilte Systeme. 10.1 Unsicherheit in Verteilten Systemen Verteilte Systeme Übung 10 Jens Müller-Iden Gruppe PVS (Parallele und Verteilte Systeme) Institut für Informatik Westfälische Wilhelms-Universität Münster Sommersemester 2007 10.1 Unsicherheit in Verteilten

Mehr

Verteilte Systeme. Übung 10. Jens Müller-Iden

Verteilte Systeme. Übung 10. Jens Müller-Iden Verteilte Systeme Übung 10 Jens Müller-Iden Gruppe PVS (Parallele und Verteilte Systeme) Institut für Informatik Westfälische Wilhelms-Universität Münster Sommersemester 2007 10.1 Unsicherheit in Verteilten

Mehr

IT-Sicherheit. Abteilung IT/2 Informationstechnologie. Dr. Robert Kristöfl. 3. Dezember 2010

IT-Sicherheit. Abteilung IT/2 Informationstechnologie. Dr. Robert Kristöfl. 3. Dezember 2010 IT-Sicherheit Abteilung IT/2 Informationstechnologie Dr. Robert Kristöfl 1 3. Dezember 2010 Begriffsdefinitionen Safety / Funktionssicherheit: stellt sicher, dass sich ein IT-System konform zur erwarteten

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit Musterlösung zur 7. Übung im SoSe 2009: Vergleich Fehlerbaum und Angriffsbaum 7.1 Fehlerbaum Erstellen Sie eine Fehlerbaum (Fault Tree Analysis) zu dem Fehlerereignis "mangelnde Verfügbarkeit

Mehr

Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007. CIO Solutions. Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur

Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007. CIO Solutions. Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007 CIO Solutions Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur 2 Wir stellen uns vor Gegründet 2002 Sitz in Berlin und Frankfurt a. M. Beratung, Entwicklung

Mehr

Sicherheit in der Datenkommunikation Wie viel Sicherheit ist möglich und nötig? Christoph Sorge Universität Paderborn

Sicherheit in der Datenkommunikation Wie viel Sicherheit ist möglich und nötig? Christoph Sorge Universität Paderborn Sicherheit in der Datenkommunikation Wie viel Sicherheit ist möglich und nötig? Christoph Sorge Universität Paderborn Fachgebiet Codes & Kryptographie, Prof. Dr. Johannes Blömer Zentrum für Informations-

Mehr

Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001. "For your eyes only" Sichere E-Mail in Unternehmen. Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo.

Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001. For your eyes only Sichere E-Mail in Unternehmen. Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo. Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001 "For your eyes only" Sichere E-Mail in Unternehmen Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo.de Secorvo Security Consulting GmbH Albert-Nestler-Straße 9 D-76131

Mehr

SSL/TLS. Präsentation zur Seminararbeit. im Seminar Internetsicherheit. Michael Hübschmann 26. Juni 2014 Betreuung: Dipl. Inf.

SSL/TLS. Präsentation zur Seminararbeit. im Seminar Internetsicherheit. Michael Hübschmann 26. Juni 2014 Betreuung: Dipl. Inf. SSL/TLS Präsentation zur Seminararbeit im Seminar Internetsicherheit Michael Hübschmann 26. Juni 2014 Betreuung: Dipl. Inf. Kuzman Katkalov Überblick 1. Motivation 2. Von SSL zu TLS, die Geschichte der

Mehr

In beiden Fällen auf Datenauthentizität und -integrität extra achten.

In beiden Fällen auf Datenauthentizität und -integrität extra achten. Stromchiffren Verschlüsseln eines Stroms von Daten m i (Bits/Bytes) mithilfe eines Schlüsselstroms k i in die Chiffretexte c i. Idee: Im One-Time Pad den zufälligen Schlüssel durch eine pseudo-zufällige

Mehr

Der Wert von Daten. Biometrie als Zugriffsschutz. Vorteile biometrischer Systeme

Der Wert von Daten. Biometrie als Zugriffsschutz. Vorteile biometrischer Systeme 2005 Siemens AG Österreich www.siemens.com/biometrics biometrics@siemens.com Datensicherheit durch biometrische Verfahren Der Wert von Daten Biometrie als Zugriffsschutz Vorteile biometrischer Systeme

Mehr

Einleitung Verfahren Programme Schlüsselverwaltung Passwörter Ende. GPG-Einführung. Martin Schütte. 13. April 2008

Einleitung Verfahren Programme Schlüsselverwaltung Passwörter Ende. GPG-Einführung. Martin Schütte. 13. April 2008 GPG-Einführung Martin Schütte 13. April 2008 Einleitung Verfahren Programme Schlüsselverwaltung Passwörter Ende Warum Kryptographie? Vertraulichkeit Mail nur für Empfänger lesbar. Integrität Keine Veränderung

Mehr

Sicherheit im IT Umfeld

Sicherheit im IT Umfeld Sicherheit im IT Umfeld Eine Betrachtung aus der Sicht mittelständischer Unternehmen Sicherheit im IT Umfeld Gibt es eine Bedrohung für mein Unternehmen? Das typische IT Umfeld im Mittelstand, welche Gefahrenquellen

Mehr

Mobile Geräte in der Verwaltung

Mobile Geräte in der Verwaltung 8. Tagung der DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung "Bologna online" 07.- 09. Mai 2007 Dipl.-Inform. RD Hans-Rudi Rach Mai 2007 / 1 Inhalt Risiken für Datenschutz und Datensicherheit Ganzheitliches Sicherheitskonzept

Mehr

Erste Vorlesung Kryptographie

Erste Vorlesung Kryptographie Erste Vorlesung Kryptographie Andre Chatzistamatiou October 14, 2013 Anwendungen der Kryptographie: geheime Datenübertragung Authentifizierung (für uns = Authentisierung) Daten Authentifizierung/Integritätsprüfung

Mehr

ID Forum IT-Sicherheitsvorfälle an der Universität Bern. Pascal Mainini Informatikdienste Universität Bern Securitygruppe

ID Forum IT-Sicherheitsvorfälle an der Universität Bern. Pascal Mainini Informatikdienste Universität Bern Securitygruppe ID Forum IT-Sicherheitsvorfälle an der Universität Bern Pascal Mainini Informatikdienste Universität Bern Securitygruppe Agenda Sicherheitsvorfälle?!?!? - Übersicht - Wer? Was? Wieso? - Wie? Wann? - und

Mehr

CERT NRW Jahresbericht 2012

CERT NRW Jahresbericht 2012 Seite: 1 von 19 CERT NRW Jahresbericht 2012 Seite: 2 von 19 Inhalt CERT NRW... 1 Jahresbericht 2012... 1 Einleitung... 3 Aufgaben des CERT NRW... 3 Tätigkeitsbericht... 4 Schwachstellen in Webangeboten

Mehr

Sicherheit in Rechnernetzen

Sicherheit in Rechnernetzen Sicherheit in Rechnernetzen Vortrag von Rüdiger Busch Veranstaltungsform Vorlesung 2+2 Übersicht Worum es in der Vorlesung geht Entwicklung der Sicherheit Hacker Sicherheitsbewusstsein Physikalische Sicherheitsaspekte

Mehr

NAT & VPN. Adressübersetzung und Tunnelbildung. Bastian Görstner

NAT & VPN. Adressübersetzung und Tunnelbildung. Bastian Görstner Adressübersetzung und Tunnelbildung Bastian Görstner Gliederung 1. NAT 1. Was ist ein NAT 2. Kategorisierung 2. VPN 1. Was heißt VPN 2. Varianten 3. Tunneling 4. Security Bastian Görstner 2 NAT = Network

Mehr

Durchgängige WLAN Security mit Zentralem Management. Markus Kohlmeier DTS Systeme GmbH

Durchgängige WLAN Security mit Zentralem Management. Markus Kohlmeier DTS Systeme GmbH Durchgängige WLAN Security mit Zentralem Management Markus Kohlmeier DTS Systeme GmbH Agenda Sicherheitsrisiko WLAN Management Strategien Produktvorstellung Sicherheitsrisiko WLAN? Grenzenlos WLAN Signale

Mehr

Defense Against the Dark Arts for the digital world

Defense Against the Dark Arts for the digital world Oktober 2014 Zum Glück haben die Nerds nichts zu sagen Martin Schulz: Zum Glück haben die Nerds nichts zu sagen "Denn wenn wir diese Fragen allein den technischen Experten, den Programmierern und Nerds

Mehr

Kryptographie und Verschlüsselung

Kryptographie und Verschlüsselung 7-it Kryptographie und Verschlüsselung Jörg Thomas 7-it Kryptographie und Verschlüsselung Begriffsbildung Geschichte Ziel moderner Kryptographie Sicherheit Public-Key-Kryptographie Ausblick Begriffsbildung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Die Grundlagen. Vorwort zur 2. Ausgabe. Vorwort zur Erstausgabe

Inhaltsverzeichnis. Die Grundlagen. Vorwort zur 2. Ausgabe. Vorwort zur Erstausgabe Vorwort zur 2. Ausgabe Vorwort zur Erstausgabe xv xix I Die Grundlagen 1 Einführung 3 1.1 Sicherheitsgemeinplätze.......................... 3 1.2 Auswahl eines Sicherheitskonzepts.....................

Mehr

Sichere und verlässliche Datenverarbeitung: Gefährdungs- und Bedrohungspotentiale der automatischen Datenverarbeitung

Sichere und verlässliche Datenverarbeitung: Gefährdungs- und Bedrohungspotentiale der automatischen Datenverarbeitung Sichere und verlässliche Datenverarbeitung: Gefährdungs- und Bedrohungspotentiale der automatischen Datenverarbeitung Prof. Dr. Lehrstuhl Management der Informationssicherheit Uni Regensburg http://www-sec.uni-regensburg.de/

Mehr

IT-Sicherheit in Werbung und. von Bartosz Komander

IT-Sicherheit in Werbung und. von Bartosz Komander IT-Sicherheit in Werbung und Informatik von Bartosz Komander Gliederung Einführung Anti-viren-software Verschlüsselungssoftware Firewalls Mein Fazit Quellen 2 Einführung Was ist eigentlich IT-Sicherheit?

Mehr

IT-Security Herausforderung für KMU s

IT-Security Herausforderung für KMU s unser weitblick. Ihr Vorteil! IT-Security Herausforderung für KMU s Christian Lahl Agenda o IT-Sicherheit was ist das? o Aktuelle Herausforderungen o IT-Sicherheit im Spannungsfeld o Beispiel: Application-Control/

Mehr

Drahtlose Kommunikation in sicherheitskritischen Systemen

Drahtlose Kommunikation in sicherheitskritischen Systemen Drahtlose Kommunikation in sicherheitskritischen Systemen Sicherheit mit Wireless? Was ist Sicherheit? Sicherheit = Safety & Security Safety Safety Schutz der Umwelt vor dem System Ziel: negative Wirkungen

Mehr

Grundbegriffe der Kryptographie II Technisches Seminar SS 2012 Deniz Bilen

Grundbegriffe der Kryptographie II Technisches Seminar SS 2012 Deniz Bilen Grundbegriffe der Kryptographie II Technisches Seminar SS 2012 Deniz Bilen Agenda 1. Kerckhoff sches Prinzip 2. Kommunikationsszenario 3. Wichtige Begriffe 4. Sicherheitsmechanismen 1. Symmetrische Verschlüsselung

Mehr

Schutz von Informationen bei Übertragung über unsichere Kanäle Beispiele für zu schützende Informationen

Schutz von Informationen bei Übertragung über unsichere Kanäle Beispiele für zu schützende Informationen Kryptographie Motivation Schutz von Informationen bei Übertragung über unsichere Kanäle Beispiele für zu schützende Informationen Geheimzahlen (Geldkarten, Mobiltelefon) Zugriffsdaten (Login-Daten, Passwörter)

Mehr

12 Kryptologie. ... immer wichtiger. Militär (Geheimhaltung) Telebanking, Elektronisches Geld E-Commerce WWW...

12 Kryptologie. ... immer wichtiger. Militär (Geheimhaltung) Telebanking, Elektronisches Geld E-Commerce WWW... 12 Kryptologie... immer wichtiger Militär (Geheimhaltung) Telebanking, Elektronisches Geld E-Commerce WWW... Kryptologie = Kryptographie + Kryptoanalyse 12.1 Grundlagen 12-2 es gibt keine einfachen Verfahren,

Mehr

Verschlüsselung und Signatur

Verschlüsselung und Signatur Verschlüsselung und Signatur 1 Inhalt Warum Verschlüsseln Anforderungen und Lösungen Grundlagen zum Verschlüsseln Beispiele Fragwürdiges rund um das Verschlüsseln Fazit Warum verschlüsseln? Sichere Nachrichtenübertragung

Mehr

Vorlesung Datensicherheit. Sommersemester 2010

Vorlesung Datensicherheit. Sommersemester 2010 Vorlesung Datensicherheit Sommersemester 2010 Harald Baier Kapitel 2: Kryptographische Begriffe und symmetrische Verschlüsselungsverfahren Inhalt Kryptographische Begriffe Historische Verschlüsselungsverfahren

Mehr

Datensicherheit und Backup

Datensicherheit und Backup Beratung Entwicklung Administration Hosting Datensicherheit und Backup Dipl.-Inform. Dominik Vallendor & Dipl.-Inform. Carl Thomas Witzenrath 25.05.2010 Tralios IT Dipl.-Inform. Dominik Vallendor und Dipl.-Inform.

Mehr

Kurzeinführung VPN. Veranstaltung. Rechnernetze II

Kurzeinführung VPN. Veranstaltung. Rechnernetze II Kurzeinführung VPN Veranstaltung Rechnernetze II Übersicht Was bedeutet VPN? VPN Typen VPN Anforderungen Was sind VPNs? Virtuelles Privates Netzwerk Mehrere entfernte lokale Netzwerke werden wie ein zusammenhängendes

Mehr

ReddFort M-Protect. M-Protect 1

ReddFort M-Protect. M-Protect 1 ReddFort M-Protect M-Protect 1 M-Protect ReddFort M-Protect ist die Personal End2End Encryption der ReddFort Software GmbH. Für zentral verwaltete Teilnehmer von E-Mail-Kommunikation, die Microsoft Outlook

Mehr

IPsec. Vortrag im Rahmen des Seminars Neue Internet Technologien

IPsec. Vortrag im Rahmen des Seminars Neue Internet Technologien IPsec Vortrag im Rahmen des Seminars Neue Internet Technologien Friedrich Schiller Universität Jena Wintersemester 2003/2004 Thomas Heinze, Matrikel xxxxx Gliederung IPsec? - Motivation, Grundbegriffe,

Mehr

PC-Sicherheit. Georg Schöbel. 26. Mai 2008. Chaostreff Göttingen. G. Schöbel (Chaostreff) PC-Sicherheit 26. Mai 2008 1 / 20

PC-Sicherheit. Georg Schöbel. 26. Mai 2008. Chaostreff Göttingen. G. Schöbel (Chaostreff) PC-Sicherheit 26. Mai 2008 1 / 20 PC-Sicherheit Georg Schöbel Chaostreff Göttingen 26. Mai 2008 G. Schöbel (Chaostreff) PC-Sicherheit 26. Mai 2008 1 / 20 Gliederung 1 Einleitung 2 Maßnahmen Backup Nutzerverwaltung Firewall Updates Antivirus

Mehr

Infrastruktur und Netzwerksicherheit. Kristian Köhntopp NetUSE AG kk@netuse.de 26. September 2002

Infrastruktur und Netzwerksicherheit. Kristian Köhntopp NetUSE AG kk@netuse.de 26. September 2002 Kristian Köhntopp NetUSE AG kk@netuse.de 26. September 2002 Wenn Du den Feind und Dich selbst kennst, dann brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. - Sunzi, Die Kunst des Krieges

Mehr

Denn es geht um ihr Geld:

Denn es geht um ihr Geld: Denn es geht um ihr Geld: [A]symmetrische Verschlüsselung, Hashing, Zertifikate, SSL/TLS Warum Verschlüsselung? Austausch sensibler Daten über das Netz: Adressen, Passwörter, Bankdaten, PINs,... Gefahr

Mehr

Klassische Kryptographie

Klassische Kryptographie Sommersemester 2008 Geschichte Seit der Antike: Verbreiteter, aber unsystematischer Einsatz kryptographischer Methoden (z.b. durch Caesar). Ende 19. Jhdt.: Systematisierung und Formalisierung. 2. Weltkrieg:

Mehr

Dr. Uwe Köhler E-Commerce Sicherheit Die drei e-mythen über Sicherheit Inhalt Definition IT-Sicherheit Zustand eines lt-systems, in dem die Risiken,

Dr. Uwe Köhler E-Commerce Sicherheit Die drei e-mythen über Sicherheit Inhalt Definition IT-Sicherheit Zustand eines lt-systems, in dem die Risiken, Dr. Uwe Köhler Practice Manager ATS Security & intermedia Oracle Consulting E-Commerce Sicherheit Mit Linux Die drei e-mythen über Sicherheit 1. Hacker verursachen den größten Schaden. Fakt: 80% der Datenverluste

Mehr

OUTPUT 08. Verschüsselung leicht gemacht. Eine kleine Hilfestellung für Anfänger. von Studenten für Studenten

OUTPUT 08. Verschüsselung leicht gemacht. Eine kleine Hilfestellung für Anfänger. von Studenten für Studenten Verschüsselung leicht gemacht Eine kleine Hilfestellung für Anfänger Agenda 1. Warum wollen wir überhaupt verschlüsseln? 2. Grundlagen der Verschlüsselung 3. Anwendung: email-verschlüsselung 4. Anwendung:

Mehr

VPN: SSL vs. IPSec. erfrakon - Erlewein, Frank, Konold & Partner Martin Konold Dr. Achim Frank. Präsentation auf dem

VPN: SSL vs. IPSec. erfrakon - Erlewein, Frank, Konold & Partner Martin Konold Dr. Achim Frank. Präsentation auf dem VPN: SSL vs. IPSec erfrakon - Erlewein, Frank, Konold & Partner Martin Konold Dr. Achim Frank Präsentation auf dem IT Security Forum 9. November 2005, Frankfurt erfrakon Erlewein, Frank, Konold & Partner

Mehr

Informationssicherheit

Informationssicherheit Informationssicherheit Sibylle Schwarz Westsächsische Hochschule Zwickau Dr. Friedrichs-Ring 2a, RII 263 http://wwwstud.fh-zwickau.de/~sibsc/ sibylle.schwarz@fh-zwickau.de WS 2009/2010 Informationssicherheit

Mehr

Sicherheit in Netzwerken. Leonard Claus, WS 2012 / 2013

Sicherheit in Netzwerken. Leonard Claus, WS 2012 / 2013 Sicherheit in Netzwerken Leonard Claus, WS 2012 / 2013 Inhalt 1 Definition eines Sicherheitsbegriffs 2 Einführung in die Kryptografie 3 Netzwerksicherheit 3.1 E-Mail-Sicherheit 3.2 Sicherheit im Web 4

Mehr

Kryptographie und Komplexität

Kryptographie und Komplexität Kryptographie und Komplexität Einheit 6 Kryptographie und Sicherheit 1. Kryptographische Hashfunktionen 2. Passwörter und Identifikation 3. Digitale Signaturen 4. Secret Sharing 5. Anwendungen und Ausblick

Mehr

Vortrag zum Thema: Industrie 4.0 Spannungsfeld zwischen Dateninformation und Sicherheit

Vortrag zum Thema: Industrie 4.0 Spannungsfeld zwischen Dateninformation und Sicherheit Vortrag zum Thema: Industrie 4.0 Spannungsfeld zwischen Dateninformation und Sicherheit Rexroth Info Day, Baden Mittwoch, 4. November 2015 Beat Kämpfer Managing Director bfa solutions ltd Einleitung Vortrag

Mehr

Das Kerberos-Protokoll

Das Kerberos-Protokoll Konzepte von Betriebssystemkomponenten Schwerpunkt Authentifizierung Das Kerberos-Protokoll Referent: Guido Söldner Überblick über Kerberos Network Authentication Protocol Am MIT Mitte der 80er Jahre entwickelt

Mehr

Wiederholung: Informationssicherheit Ziele

Wiederholung: Informationssicherheit Ziele Wiederholung: Informationssicherheit Ziele Vertraulichkeit: Schutz der Information vor unberechtigtem Zugriff bei Speicherung, Verarbeitung und Übertragung Verschlüsselungsverfahren Integrität: Garantie

Mehr

Zusammenfassung der Vorlesung vom 15.4.2015

Zusammenfassung der Vorlesung vom 15.4.2015 Zusammenfassung der Vorlesung vom 15.4.2015 Für welche Schutzziele ist Kryptographie der geeignete Schutzmechanismus? Was genau kann erreicht werden (verhindern / entdecken)? Was besagt das Prinzip von

Mehr

Magento Application Security. Anna Völkl / @rescueann

Magento Application Security. Anna Völkl / @rescueann Magento Application Security Anna Völkl / @rescueann Anna Völkl @rescueann Magento Certified Developer PHP seit 2004 Magento seit 2011 IT & Telekommunikation (BSc), IT-Security (MSc) LimeSoda (Wien, AT)

Mehr

Informatik für Ökonomen II HS 09

Informatik für Ökonomen II HS 09 Informatik für Ökonomen II HS 09 Übung 5 Ausgabe: 03. Dezember 2009 Abgabe: 10. Dezember 2009 Die Lösungen zu den Aufgabe sind direkt auf das Blatt zu schreiben. Bitte verwenden Sie keinen Bleistift und

Mehr

Vorlesung Kryptographie

Vorlesung Kryptographie Vorlesung Kryptographie Teil 1 Dr. Jan Vorbrüggen Übersicht Teil 1 (Nicht-) Ziele Steganographie vs. Kryptographie Historie Annahmen Diffie-Hellman Angriffe Teil 2 Symmetrische Verfahren Asymmetrische

Mehr

IT Sicherheit: Authentisierung

IT Sicherheit: Authentisierung Dr. Christian Rathgeb IT-Sicherheit, Kapitel 4 / 18.11.2015 1/21 IT Sicherheit: Dr. Christian Rathgeb Hochschule Darmstadt, CASED, da/sec Security Group 18.11.2015 Dr. Christian Rathgeb IT-Sicherheit,

Mehr

IT-Sicherheit heute (Teil 7) Diesen und andere Vorträge bieten wir Ihnen als kostenlose Downloads an. www.networktraining.

IT-Sicherheit heute (Teil 7) Diesen und andere Vorträge bieten wir Ihnen als kostenlose Downloads an. www.networktraining. IT-Sicherheit heute (Teil 7) Diesen und andere Vorträge bieten wir Ihnen als kostenlose Downloads an. www.networktraining.de/download Agenda Grundlagen: Fakten, Zahlen, Begriffe Der Weg zu mehr Sicherheit

Mehr

Zertifikatsprogramm der Österreichischen Computer Gesellschaft. OCG IT-Security

Zertifikatsprogramm der Österreichischen Computer Gesellschaft. OCG IT-Security Zertifikatsprogramm der Österreichischen Computer Gesellschaft OCG IT-Security Syllabus Version 1.0 OCG Österreichische Computer Gesellschaft Wollzeile 1-3 A 1010 Wien Tel: +43 (0)1 512 02 35-50 Fax: +43

Mehr

Designprinzipien sicherer Systeme

Designprinzipien sicherer Systeme Designprinzipien sicherer Systeme Defense in Depth, Least Privilege, Design for Evil, Attack Surface Reduction, Security through Diversity, Dr. Peer Wichmann IT-Sicherheitsbeauftragter WIBU-SYSTEMS AG

Mehr

Grundfach Informatik in der Sek II

Grundfach Informatik in der Sek II Grundfach Informatik in der Sek II Kryptologie 2 3 Konkrete Anwendung E-Mail- Verschlüsselung From: To: Subject: Unterschrift Date: Sat,

Mehr

Daten schützen und Daten sichern - wie geht das? Teil 2 - Verschlüsselung ***

Daten schützen und Daten sichern - wie geht das? Teil 2 - Verschlüsselung *** Daten schützen und Daten sichern - wie geht das? Teil 2 - Verschlüsselung *** Jürgen Thau Daten schützen und Daten sichern - Teil 2: Verschlüsselung Jürgen Thau, 14.12.2006, Seite 1 Themen Welche Gefahren

Mehr

MySQL Security. DOAG 2013 Datenbank. 14. Mai 2013, Düsseldorf. Oli Sennhauser

MySQL Security. DOAG 2013 Datenbank. 14. Mai 2013, Düsseldorf. Oli Sennhauser MySQL Security DOAG 2013 Datenbank 14. Mai 2013, Düsseldorf Oli Sennhauser Senior MySQL Berater, FromDual GmbH oli.sennhauser@fromdual.com 1 / 24 Über FromDual GmbH FromDual bietet neutral und unabhängig:

Mehr

Beweisbar sichere Verschlüsselung

Beweisbar sichere Verschlüsselung Beweisbar sichere Verschlüsselung ITS-Wahlpflichtvorlesung Dr. Bodo Möller Ruhr-Universität Bochum Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit bmoeller@crypto.rub.de 12

Mehr

SICHERHEIT IN ONLINE-SPIELEN

SICHERHEIT IN ONLINE-SPIELEN SICHRHIT IN ONLIN-SPILN SIT Diplom-Informatiker Stephan Payer Finanz- und Personalchef GLD ODR NTZ! Neulich während der Fußball-uropameisterschaft Mail an Anbieter von Online-Sportwetten: Transfer von

Mehr

10. Kryptographie. Was ist Kryptographie?

10. Kryptographie. Was ist Kryptographie? Chr.Nelius: Zahlentheorie (SoSe 2015) 39 10. Kryptographie Was ist Kryptographie? Die Kryptographie handelt von der Verschlüsselung (Chiffrierung) von Nachrichten zum Zwecke der Geheimhaltung und von dem

Mehr

Ist Angriff besser als Verteidigung? Der richtige Weg für IT-Sicherheitsausbildung

Ist Angriff besser als Verteidigung? Der richtige Weg für IT-Sicherheitsausbildung Ist Angriff besser als Verteidigung? Der richtige Weg für IT-Sicherheitsausbildung Martin Mink Universität Mannheim 10. Deutscher IT-Sicherheitskongress des BSI Bonn, 23. Mai 2007 Vorstellung Lehrstuhl

Mehr

FREIHEIT GESTALTEN VERSCHLÜSSELUNG ALS FREIHEIT IN DER KOMMUNIKATION. Christian R. Kast, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT Recht

FREIHEIT GESTALTEN VERSCHLÜSSELUNG ALS FREIHEIT IN DER KOMMUNIKATION. Christian R. Kast, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT Recht FREIHEIT GESTALTEN VERSCHLÜSSELUNG ALS FREIHEIT IN DER KOMMUNIKATION Christian R. Kast, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT Recht INHALTSÜBERSICHT Risiken für die Sicherheit von Kommunikation und die Freiheit

Mehr

IT-SICHERHEIT UND MOBILE SECURITY

IT-SICHERHEIT UND MOBILE SECURITY IT-SICHERHEIT UND MOBILE SECURITY Grundlagen und Erfahrungen Dr.-Ing. Rainer Ulrich, Gruppenleiter IT SECURITY Schäubles Handy bei Einbruch gestohlen Bei Wolfgang Schäuble ist eingebrochen worden. Die

Mehr

Empfehlungen für den sicheren Einsatz. SSL-verschlüsselter Verbindungen. Dipl.-Inform. Lars Oergel Technische Universität Berlin. 13.

Empfehlungen für den sicheren Einsatz. SSL-verschlüsselter Verbindungen. Dipl.-Inform. Lars Oergel Technische Universität Berlin. 13. Empfehlungen für den sicheren Einsatz SSL-verschlüsselter Verbindungen Dipl.-Inform. Lars Oergel Technische Universität Berlin 13. Januar 2014 1 Motivation Edward Snowden: Encryption works. Properly implemented

Mehr

Datensicherheit. Vorlesung 5: 15.5.2015. Sommersemester 2015 h_da. Heiko Weber, Lehrbeauftragter

Datensicherheit. Vorlesung 5: 15.5.2015. Sommersemester 2015 h_da. Heiko Weber, Lehrbeauftragter Datensicherheit Vorlesung 5: 15.5.2015 Sommersemester 2015 h_da, Lehrbeauftragter Inhalt 1. Einführung & Grundlagen der Datensicherheit 2. Identitäten / Authentifizierung / Passwörter 3. Kryptografie 4.

Mehr

Bestimmungen zur Kontrolle externer Lieferanten

Bestimmungen zur Kontrolle externer Lieferanten Bestimmungen zur Kontrolle externer Lieferanten Internet-Sicherheit Für Lieferanten der Kategorie Geringes Internetrisiko Internet- 1. Ressourcenschutz und Systemkonfiguration Die Daten von Barclays sowie

Mehr

Integrierte Sicherheitslösungen

Integrierte Sicherheitslösungen Integrierte Sicherheitslösungen Alexander Austein Senior Systems Engineer Alexander_Austein@symantec.com IT heute: Kunstwerk ohne Einschränkung IT ermöglicht unendlich viel - Kommunikation ohne Grenzen

Mehr

Carl Friedrich von Weizsäcker Friedensvorlesung. Cyber Security Cyber War Cyber Peace. Soziale Sicht. Prof. Dr. Tobias Eggendorfer

Carl Friedrich von Weizsäcker Friedensvorlesung. Cyber Security Cyber War Cyber Peace. Soziale Sicht. Prof. Dr. Tobias Eggendorfer Carl Friedrich von Weizsäcker Friedensvorlesung Cyber Security Cyber War Cyber Peace Soziale Sicht Cyber Internet? Computer? 2 Cyber-War Kriegsführung durch Angriffe auf IT-Systeme Cyber-Security Schutz

Mehr

Proseminar: Electronic Commerce und Digitale Unterschriften Public-Key-Kryptographie

Proseminar: Electronic Commerce und Digitale Unterschriften Public-Key-Kryptographie Proseminar: Electronic Commerce und Digitale Unterschriften Public-Key-Kryptographie Ziele der Kryptographie 1. Vertraulichkeit (Wie kann man Nachrichten vor Fremden geheim halten?) 2. Integrität (Wie

Mehr

Carsten Eilers. Ajax Security. Sichere Web-2.0-Anwendungen. ntwickier

Carsten Eilers. Ajax Security. Sichere Web-2.0-Anwendungen. ntwickier Carsten Eilers Ajax Security Sichere Web-2.0-Anwendungen ntwickier Ajax, aber sicher! Geschichte Der Aufbau des Buchs Danksagung und Widmung Der Autor Ajax - Grundlagen Vom Web 1.0 zum Web 2.0 XMLHttp

Mehr

Sicherheitsaspekte von Web Services. Hauptseminar Rechnernetze

Sicherheitsaspekte von Web Services. Hauptseminar Rechnernetze Sicherheitsaspekte von Web Services Hauptseminar Rechnernetze Stefan Hennig sh790883@inf.tu-dresden.de 21. Januar 2005 Gliederung Einführung Überblick Sicherheit auf Netzwerk- und Transportebene XML-Sicherheit

Mehr

Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token

Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token Verfahren zur Authentifizierung am Rechnersystem und angebotenen Diensten, SS2005 1 Inhalt: 1. Systemanmeldung 2. Grundlagen 3. Technik (letzte Woche) 4. Standards

Mehr

Datenschutzfragen zur Telemedizin

Datenschutzfragen zur Telemedizin Datenschutzfragen zur Telemedizin Grundlagen, Entwicklungsstand, Aussichten Datenschutz in der Medizin - Update 2015 Hamburg, 03.02.2015 Dr. Georgios Raptis Bundesärztekammer 1 Inhalt und Abgrenzung Inhalt

Mehr

Sicherheit von Online-Voting Systemen

Sicherheit von Online-Voting Systemen Sicherheit von Online-Voting Systemen Ein Vortrag von Anne-Lena Simon Quelle: http://www.kreis-vg.de/index.php?object=tx 2098.1.1&ModID=7&FID=2164.3325.1&NavID=2098.29 Übersicht 1. Grundstruktur 2. Anforderungen

Mehr

Open Source und Sicherheit

Open Source und Sicherheit Open Source und Sicherheit Jochen Bauer Inside Security IT Consulting GmbH Nobelstraße 15 70569 Stuttgart info@inside-security.de Open Source und Sicherheit 1 Passive und aktive Sicherheit oder: Sicherheit

Mehr

Ist Ihr Netzwerk sicher? 15 Fragen die Sie sich stellen sollten

Ist Ihr Netzwerk sicher? 15 Fragen die Sie sich stellen sollten Ist Ihr Netzwerk sicher? 15 Fragen die Sie sich stellen sollten Innominate Security Technologies AG Rudower Chaussee 29 12489 Berlin Tel.: (030) 6392-3300 info@innominate.com www.innominate.com Die folgenden

Mehr

Welcome to Veeam. 1860 employees worldwide 33,000. Veeam wurde 2006 gegründet Exponentielles Wachstum bei Umsatz und Kunden

Welcome to Veeam. 1860 employees worldwide 33,000. Veeam wurde 2006 gegründet Exponentielles Wachstum bei Umsatz und Kunden Welcome to Veeam Veeam wurde 2006 gegründet Exponentielles Wachstum bei Umsatz und Kunden 1860 employees worldwide 33,000 Welcome to Veeam Number of customers 180,000(plan) 134,000 2007 2008 2009 2010

Mehr

Was heißt Kryptographie I? Understanding Cryptography Christof Paar und Jan Pelzl

Was heißt Kryptographie I? Understanding Cryptography Christof Paar und Jan Pelzl Was heißt Kryptographie I? Understanding Cryptography Christof Paar und Jan Pelzl Die Autoren Dr.-Ing. Jan Pelzl Prof. Dr.-Ing. Christof Paar Gliederung Historischer Überblick Begrifflichkeiten Symmetrische

Mehr

Kryptographie oder Verschlüsselungstechniken

Kryptographie oder Verschlüsselungstechniken Kryptographie oder Verschlüsselungstechniken Dortmund, Dezember 1999 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX:

Mehr