Wie Angebot und Nachfrage zusammenhängen

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1 Wie Angebot und Nachfrage zusammenhängen

2 2010 Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Georgenstraße Berlin Text und Redaktion: Andreas Wodok Text Wie funktioniert der Spekulationsmarkt und Co-Redaktion Fließtext Die Finanzmarktkrise : Oliver Janich ISBN (Druckausgabe) ISBN (E-Book PDF) Erschienen in der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH Postfach , Köln Telefon: Fax: Gestaltung und Produktion: IW Medien GmbH, Köln Berlin Fotos: dpa, fotolia, getty images, istockphoto Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Meckenheim Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert. Sie steht für Freiheit und Verantwortung, Eigentum und Wettbewerb, Haftung und sozialen Ausgleich als Grundvoraussetzungen für mehr Wohlstand und Teilhabechancen.

3 Wie Angebot und Nachfrage zusammenhängen

4 2 Impressum 08 Inhalt Seite 21 Vorwort: Markt, Märkte, Marktwirtschaft 04 Der Weltmarkt 06 Teilmärkte 07 - Glück gehabt: Warum Stars und Sternchen Millionen verdienen 08 - Kunst kommt von Können: 140 Millionen Dollar für ein Bild Klasse oder Masse: Zwischen Luxus pur und No-Name-Produkten 12 - Laut, lauter, unlauter: Wem nutzt eigentlich Werbung? 14 - Der Schwarzmarkt: Die dunkle Seite der Arbeit und warum es sie gibt 16 - Wo spielt die Musik? Im Internet! 18 - Der Automobilmarkt: Die Marke macht s 21 - Kleider machen Leute aber wer macht die Kleider? 23 - Der Lehrstellenmarkt: Von Mismatch, Miseren und Mangel 26 - Die Kapriolen des Ölpreises: Wie Rohstoffmärkte (nicht) funktionieren 29 26

5 Märkte verstehen 3 Inhalt Seite Der internationale Finanzmarkt Monster 33 - Die Finanzmarktkrise 34 oder Motor? 40 - Die Aufgaben der Banken Die Aufgaben der Börsen

6 4 Vorwort Markt, Märkte, Marktwirtschaft Stellen Sie sich vor, jemand stellt Ihnen folgende Frage: Was ist ein Markt? Wahrscheinlich werden Sie über Ihre Antwort nicht lange nachdenken müssen, denn jeder von uns ist in seinem Leben wohl schon mal über einen Markt gegangen sei es ein Wochenmarkt, ein Weihnachtsmarkt oder ein Flohmarkt. Schaut man sich einmal an, was auf diesen Märkten eigentlich passiert, dann kann man einen Markt schlicht und einfach als einen Ort definieren, an dem sich Menschen treffen, um ein Geschäft abzuschließen: Die einen bieten etwas an, die anderen wollen etwas kaufen. Prinzipiell funktioniert dieses Spiel zwischen Angebot und Nachfrage überall gleich. Die Betonung liegt dabei auf überall denn tatsächlich gibt es nicht nur einen Markt, sondern Hunderte, ja Tausende und Abertausende. Es gibt Arbeitsmärkte, Immobilienmärkte, Binnenmärkte, Heiratsmärkte, Aktienmärkte, Rentenmärkte, Lebensmittelmärkte, Devisenmärkte, Absatzmärkte, Kapitalmärkte, Ausbildungsmärkte. Es gibt regionale und internationale Märkte, Märkte für Kaffee, Gold, Öl, Schweinebäuche, Reis, Soja und Molybdänoxyd. Wir kennen den Supermarkt, den Schwarzmarkt, den Großmarkt, den Biomarkt, den Baumarkt, den Jahrmarkt und wir sind ja nicht blöd den Media Markt. Märkte, das darf man ohne Übertreibung sagen, sind so bunt wie das Leben. Mal sind sie offen, frei, neu oder vielversprechend, dann wieder sind Märkte geregelt, grau, schwarz, eng, gesättigt, umkämpft oder hart. Man kann Märkte erschließen, stabilisieren, erobern, entwickeln, dominieren, etablieren, liberalisieren oder abschotten, man kann etwas auf den Markt bringen, den Markt öffnen, den Markt drücken, sich am Markt behaupten, etwas vom Markt verdrängen oder den Markt überschwemmen. Und weil all das noch längst nicht ausreicht, um auszudrücken, was auf Märkten geschieht, kennt die deutsche Sprache auch noch Marktteilnehmer, Marktführer, Marktforscher, Marktanteile, Marktlücken, Marktpreise, Markttrends, Marktreife, Marktwachstum, Marktvolumen, Marktumfeld und so weiter und so markt. Doch so groß die Vielfalt der Märkte auch ist es steckt ein System dahinter. Denn wenn Ökonomen vom Markt reden, dann meinen sie nicht nur dessen verschiedene Erscheinungsformen, sondern auch und vor allem das Prinzip der Marktwirtschaft, also den Wettbewerb. Genau so funktioniert nämlich die Marktwirtschaft: Ob auf dem Wochenmarkt, im Baumarkt oder auf dem Aktienmarkt grundsätzlich geht es immer darum, dass miteinander konkurrierende Anbieter (meist also Unternehmen) versuchen, König Kunde für sich zu gewinnen, indem sie möglichst genau das produzieren und anbieten, was der Kunde nachfragt. Und um das zu erreichen, stehen den Anbietern vor allem zwei Wettbewerbs instrumente zur Verfügung: der Preis und die Qualität. Vereinfacht ausgedrückt versucht in einer Marktwirtschaft also jedes Unternehmen, seine Konkurrenten dadurch auszustechen, dass es seine Produkte entweder billiger anbietet oder aber eine bessere Qualität liefert und im Idealfall gelingt ihm sogar beides. Natürlich ist das alles einfacher gesagt als getan. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Anbieter eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung in der Regel vorher nicht oder zumindest nur unzureichend wissen können, ob und in welchem Maße die Kunden auf ihr Angebot eingehen, ob also das, was sie sich ausgedacht haben, vom Markt auch angenommen wird. Der Wettbewerb, sagte deshalb der

7 Märkte verstehen 5 österreichische Ökonom Friedrich August von Hayek ( ), ist ein Entdeckungsverfahren seine Ergebnisse sind unvoraussagbar. Mit anderen Worten: In einer Marktwirtschaft, also im Wettbewerb, gehen die Unternehmen immer ein Risiko ein, denn ob sie Erfolg haben, stellt sich erst im Nachhinein heraus nämlich dann, wenn der Markt die Spreu vom Weizen getrennt hat. Marktwirtschaft ist also ein ziemlich hartes Geschäft, bei dem es nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer gibt. Dennoch oder besser gesagt: gerade deswegen hat die Marktwirtschaft den Menschen mehr Wohlstand gebracht als jedes andere Wirtschaftssystem. Warum das so ist, lässt sich vielleicht am besten mit einem Vergleich aus dem Sport erklären: Wenn es zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga keine Aufund Absteiger geben würde (also praktisch keinen echten Wettbewerb), dann wäre der FC Bayern München nie deutscher Rekordmeister geworden, hätte nie einen Europapokal oder die Champions League gewonnen. Denn die Münchener stiegen erst 1965 in die Bundesliga auf die aber wurde bereits in der Saison 1963/64 eingeführt. Ganz ähnlich ist es in der Marktwirtschaft: Tag für Tag werden neue Unternehmen gegründet, andere gehen pleite; mal steigen die Aktienkurse, dann fallen sie wieder; das eine Produkt wird ein Bestseller, das andere ein Ladenhüter. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter ( ) nannte dies schöpferische Zerstörung und er hielt sie nicht etwa für einen Fehler, sondern sogar für notwendig: Schöpferische Zerstörung, so Schumpeter, ist nichts anderes als Wachstum, also die Quelle unseres Wohlstands. Das gilt auch für die Soziale Marktwirtschaft deutscher Prägung. Sie unterscheidet sich von einer freien Marktwirtschaft à la USA im Wesentlichen dadurch, dass sich der Staat eben nicht so weit wie möglich aus dem Wirtschaftsgeschehen heraushält, sondern ganz bewusst eingreift und einen mehr oder weniger engen Rahmen setzt, um die in einer reinen Marktwirtschaft unweigerlich auftretenden Härten sozial abzufedern. Als einer der geistiger Väter der Sozialen Marktwirtschaft gilt Ludwig Erhard nötig ist, auch die eine oder andere Theorie bemühen, im Mittelpunkt aber steht ein ganz pragmatisches Ziel: Wir wollen erklären, wie Märkte funktionieren was also zum Beispiel der Aufstieg Chinas mit den Benzinpreisen in Bielefeld zu tun hat oder warum es auf dem deutschen Arbeitsmarkt Millionen Arbeitslose und gleichzeitig Millionen offener Stellen gibt. Zuerst aber kümmern wir uns um den größten aller möglichen Märkte Der Markt ist der einzige demokratische Richter, den es überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt. ( ). Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister (von 1949 bis 1963) und Bundeskanzler (von 1963 bis 1966) dachte allerdings nicht im Traum daran, den Staat allein dafür verantwortlich zu machen. Soziale Sicherheit ist gewiss gut und in hohem Maße wünschenswert, betonte Erhard immer wieder, aber soziale Sicherheit muss zuerst aus eigener Kraft, aus eigener Leistung und aus eigenem Streben erwachsen. Der Dicke mit der Zigarre, wie Erhard auch genannt wurde, setzte also vor allem auf Wettbewerb und Eigenverantwortung also auf die Kräfte des Marktes. Ludwig Erhard Wie das alles genau funktioniert, das ist das Thema dieser Broschüre. Wenn wir auf den folgenden Seiten dem Phänomen Markt nachgehen, verzichten wir allerdings auf unverständliches Fachchinesisch und komplizierte Analysemodelle. Denn diese Broschüre richtet sich nicht an Spezialisten, sondern an ökonomische Laien. Zwar werden wir, wo es

8 6 Der Weltmarkt Die Welt wächst zu einem Dorf zusammen mit diesem Bild beschreiben Ökonomen und andere Wissenschaftler gerne den Prozess, der sich seit dem Zusammenbruch des Ostblocks zu Beginn der neunziger Jahre in geradezu atemberaubendem Tempo beschleunigt. Noch ist es zwar nicht so weit, denn noch gibt es zahlreiche Grenzbäume und andere Hindernisse. Wahr ist aber auch, dass die Globalisierung quasi die Mutter des Weltmarkts uns diesem Dorf jeden Tag ein Stückchen näherbringt. Kiwis aus Neuseeland, T-Shirts aus China, Handys aus Finnland, Autos aus Japan, Sandalen aus Afrika was immer das Herz eines deutschen Verbrauchers begehrt, es ist im Kaufhaus um die Ecke zu haben oder wird spätestens in ein paar Tagen geliefert. Diese Warenvielfalt ist ein Ergebnis der Globalisierung, und sie erscheint uns heute als so selbstverständlich, dass wir kaum noch einen Gedanken daran verschwenden, was das alles erst möglich gemacht hat. Bringt man die geradezu sprunghafte Entwicklung der Wirtschaft und selbstverständlich vieler anderer Bereiche in den vergangenen gut 100 Jahren auf einen Nenner, dann lässt sie sich im Wesentlichen auf die schier unglaubliche Vermehrung des Wissens zurückführen. Das mag vielleicht banal klingen, doch schaut man sich die Sache einmal genauer an, dann ist es alles andere als das. Der französische Wissenschaftler Georges Anderla hat einmal ausgerechnet, dass es von Christi Geburt an sage und schreibe Jahre dauerte, bis sich das Wissen der Menschheit verdoppelt hatte. Die nächste Verdoppelung ließ nur noch 250 Jahre auf sich warten und heute liegt der sogenannte Jumping Jesus Factor bei 5 Jahren, manche Experten sprechen sogar von 18 Monaten. Die Konsequenzen daraus können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wissen ist Macht, heißt es, doch im Gegensatz zu früher ist diese Macht nicht mehr auf Eliten beschränkt. Denn Herrschaftswissen (also Wissen, über das nur wenige Menschen verfügen und das ihnen deshalb Macht verleiht) ist definitiv eine aussterbende Gattung heute sind Informationen praktisch für jeden, zu jeder Zeit und an fast jedem Ort zugänglich. Diese rasante Wissensvermehrung schlägt sich in einem ebenso rasanten technischen Fortschritt nieder. In Bezug auf die Globalisierung sind hier vor allem zwei Felder zu nennen. Zum einen die Kommunika- New Yorker bestellen ihre Kinokarten in Indien Auf so eine Idee kann wohl nur das Land der unbegrenzten Möglich- keiten kommen: Gestresste Amerikaner aus New York, Washington oder San Francisco lassen ihren Alltag von Persönlichen Assistenten (PA) organisieren und die sitzen vorzugsweise in Indien. Das funktioniert so: Agenturen wie GetFriday oder AskSunday vermitteln ih- ren amerikanischen Kunden eine/n PA, die oder der bei allem hilft, was sich über Internet und Telefon erledigen lässt: Kinokarten bestellen, ein Hotelzimmer buchen, einen Tisch im Restaurant reservieren und Ähn- liches mehr. Der Kunde kann seinen Assistenten sieben Tage die Woche rund um die Uhr telefonisch erreichen. Und damit die Verständigung auch reibungslos klappt, besuchen die PA s in Indien sogar regelmäßig Sprachkurse, in denen sie ihren indischen Akzent abzulegen versuchen. Dass dieser Service schon für 50 Dollar im Monat zu haben ist, liegt an den indischen Löhnen: Ein PA verdient und lebt dort von umgerechnet 200 Dollar im Monat.

9 Märkte verstehen 7 Die Welt der Wirtschaft Die 10 Länder mit... dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (in Billionen US-Dollar, auf Basis von Kaufkraftparitäten) dem höchsten Wirtschaftswachstum (in Prozent gegenüber dem Vorjahr) USA China Japan Indien Deutschland Russland Vereinigtes Königreich Frankreich Brasilien Italien Weltweit 4,3 3,3 2,9 2,3 2,2 2,1 2,0 1,8 8,0 14,3 Bhutan Macao Katar Angola Ost-Timor Äthiopien Ruanda Äquatorial-Guinea Turkmenistan Aserbaidschan Weltweit zum Vergleich China Deutschland USA 15,0 13,4 13,2 12,8 11,6 11,2 10,6 10,5 10,0 21,4 69,6 1,0 1,1 3,1 9,0 dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen (in US-Dollar pro Jahr, Kaufkraftparitäten) den höchsten Exporten (in Milliarden US-Dollar) 1. Liechtenstein 2. Katar 3. Luxemburg 4. Bermuda 5. Norwegen 6. Kuwait 7. Jersey 8. Brunei 9. Singapur 10. USA Weltweit Zum Vergleich 33. Deutschland 37. Japan 133. China Deutschland China USA Japan Frankreich Italien Niederlande Russland Vereinigtes Königreich Kanada Weltweit Jeweils letzter verfügbarer Stand (in der Regel 2008); Quelle: CIA tions- und Informationstechnologien. Was noch vor zwei Jahrzehnten etliche Tage oder gar Wochen in Anspruch nahm, ist heute dank Internet, Handy und Satellitentechnik binnen Sekunden erledigt und verursacht zudem nur einen Bruchteil der früheren Kosten. Das erste kommerzielle Handy zum Beispiel, das Motorola DynaTAC 8000X, wog fast ein Kilo, war so groß wie ein Backstein und kostete fast US-Dollar. Die heutigen Handys wiegen kaum mehr als 100 Gramm, sind kleiner als eine Zigarettenschachtel und schon für weniger als 100 Euro zu haben und das, obwohl man damit ungleich mehr anstellen kann als mit ihren Vorgängern, nämlich fotografieren, simsen, navigieren, im Internet surfen, Musik und Videos abspielen, Radio und TV empfangen oder auch Parkscheine und Tickets lösen. Ohne die modernen Kommunikationsmittel wäre die Globalisierung in ihrer heutigen Form gar nicht möglich. Märkte sind wie Fallschirme: Sie funktionieren nur, wenn sie offen sind. Helmut Schmidt Das zweite große Bindeglied der zusammenwachsenden Weltmärkte ist das Transportwesen. Auch hier wird heute vieles als selbstverständlich hingenommen, was vor wenigen Generationen noch undenkbar war. So waren im Jahr 1910 in Deutschland ganze Pkw zugelassen, heute sind es mehr als 41 Millionen. Und wie stark das Auto sprich die Mobilität unsere Wirtschaftswelt, unseren Handel und unsere Konsumgewohnheiten verändert hat, lässt schon die schier unglaubliche Kilometerleistung der Lkw ahnen: Allein im Jahr 2007 haben in- und ausländische Brummis auf Deutschlands Straßen über 27 Milliarden Kilometer zurückgelegt sie sind also in einem einzigen Jahr rund Mal um die Welt gefahren. Ähnlich hohe Zuwachsraten gibt es auch in der Schifffahrt und im Luftverkehr. Teilmärkte Auf den folgenden Seiten geht es um einzelne Märkte. Die Überschrift Teilmärkte darf aber nicht missverstanden werden: Denn dabei handelt sich keineswegs um Märkte, die nur teilweise als solche zu bezeichnen sind, sondern vielmehr um solche, die Teil eines größeren Ganzen sind. Statt von Teilmärkten könnten wir also auch von Einzelmärkten oder von Branchen reden. Viel wichtiger als solche Etiketten sind die Inhalte: Ein Markt ist dann ein Markt, wenn sich potenzielle Käufer und potenzielle Verkäufer eines bestimmten Gutes gegenüberstehen und das kann, wie wir gleich sehen werden, alles Mögliche sein

10 8 Glück gehabt: Warum Stars und Sternchen Millionen verdienen Seit ein paar Jahren tobt in Deutschland eine hitzige Diskussion um die Managergehälter. Vor allem Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, ist für viele Kritiker zur Symbolfigur der gierigen Manager geworden, denn der gebürtige Schweizer verdient in guten Zeiten schon mal locker 14 Millionen Euro im Jahr. Hauptrollen spielen Ernst Kowalczic und Waltraut Meier. Der Film erzählt die Geschichte von wie bitte, das interessiert Sie nicht? Warum nicht? Wahrscheinlich deshalb, weil Sie weder Karl-Heinz Schmidt kennen, noch je von Ernst Kowalczic oder Waltraut Meier gehört haben. Die gibt es auch gar nicht, wir haben sie frei erfunden. Dennoch macht dieses fiktive Beispiel klar: Unbekannte Schauspieler à la Schmidt & Co. locken niemanden ins Kino. George Clooney und Cameron Diaz aber schon und deshalb können diese Hollywood- Mimen für einen einzigen Film auch mal 30 Millionen Dollar Gage verlangen. Zugegeben, 14 Millionen Euro sind kein Pappenstiel. Oder doch? Schaut man sich einmal die Liste der prominenten Spitzenverdiener aus dem Showgeschäft und dem Sport an, dann sind Ackermann & Co. eigentlich ziemlich kleine Lichter. Auf Platz drei der Liste, die das US-Wirtschaftsmagazin Forbes regelmäßig veröffentlicht, landete im Jahr 2008/2009 der US-Regisseur Steven Spielberg mit einem Jahreseinkommen von 150 Millionen Dollar, Silber ging an seinen Kollegen George Lucas mit 170 Millionen Dollar und Spitzenreiterin war die US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey mit 275 Millionen Dollar. Prominente Spitzenverdiener: Die Top Ten Einkommen in Millionen Dollar Und da wir gerade von Stars reden: Im Sommer 2010 kommt der neue Film von Karl-Heinz Schmidt in die Kinos. Die Tyler Perry Dr. Phil McGraw Jerry Seinfeld Beyoncé Jerry Knowles Bruckheimer Tiger Woods Madonna Steven Spielberg Einkommen: geschätztes Einkommen von Mitte 2008 bis Mitte 2009; Quelle: Forbes.com George Lucas Oprah Winfrey

11 Märkte verstehen 9 Die Welt der Wirtschaft Die 10 Länder mit den höchsten Importen (in Milliarden US-Dollar) USA Deutschland China Japan Frankreich Vereinigtes Königreich Italien Niederlande Südkorea Kanada Weltweit Auch der Nationalkicker Michael Ballack verdient nicht schlecht, angeblich soll er vom FC Chelsea Euro bekommen und zwar pro Woche. Ist er das wert? Die Antwort auf diese Frage gibt, wir ahnen es, das ökonomische Gesetz von Angebot und Nachfrage. So sieht es jedenfalls Norbert Berthold. Der Preis steigt, wenn das Angebot hinter der Nachfrage zurückbleibt, erklärt der Volkswirtschafts-Professor von der Universität Würzburg die Tatsache, dass es eben nur wenige Spitzenfußballer gibt. Auslöser der immer höheren Spielergehälter war die Öffnung der Märkte für elektronische Medien, schreibt Berthold in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mit dem privaten Fernsehen verbesserten sich die Vermarktungschancen des Fußballs grundlegend. Die Fernsehgelder steigerten die Finanzkraft der Vereine. Werbung, Sponsoren und Merchandising spülten weitere Millionen in die Kassen, erklärt der Marktwirtschaftler und rechnet vor, dass die Einnahmen der 20 führenden Clubs von 1,2 Milliarden Euro in der Saison 1996/97 auf über 3 Milliarden Euro in der Saison 2004/05 gestiegen seien Jeweils letzter verfügbarer Stand (in der Regel 2008); Quelle: CIA Gagen für die Fußballstars auch für die Vereine rechnen nämlich spätestens dann, wenn sie an den deren Werbeeinnahmen beteiligt sind. Real Madrid zum Beispiel kassierte angeblich die Hälfte von David Beckhams Werbeerlösen. Sein millionenschweres Gehalt finanzierte sich allein aus dem weltweiten Verkauf seiner Trikots und anderer Fan-Artikel, was Real Madrid einen jährlichen Umsatz von 50 Millionen Euro bescherte. Das alles kann ein Josef Ackermann nicht vorweisen, schlussfolgert Berthold denn Ackermann ist kein Star. Beyoncé aber ist ein Star. Die Soul-Sängerin aus Texas verdient laut US-Magazin Forbes fast 90 Millionen Dollar im Jahr. Und wieder ist es die Nachfrage, die als Begründung dafür herhalten muss. Das Besondere an der Nachfrage nach Popstars ist, dass ein Lawineneffekt auftritt, erklärt Wilhelm Pfähler, Wirtschafts-Professor von der Universität Hamburg. Die Musik wird gekauft, weil andere die Musik gekauft haben. Ausgelöst werde dieser Effekt durch Qualität, sagt Pfähler manchmal aber sei es einfach nur Glück. Der Preis steigt, wenn das Angebot hinter der Nachfrage zurückbleibt. Norbert Berthold, Volkswirtschafts-Professor Ein bisschen Theorie: Angebot und Nachfrage Doch Angebot und Nachfrage sind das eine, die Macht von Spielern und Vereinen ist das andere, fügt Berthold hinzu. Seit der Europäische Gerichtshof 1995 entschieden habe, dass Profi-Fußballer in der EU nach Vertragsende ablösefrei zu einem anderen Verein wechseln dürfen, habe sich die Macht auf den Spielermärkten zugunsten der Spieler und zulasten der Vereine verschoben. Wer in der Spitze mithalten will, glaubt den Rüstungswettlauf um die besten Spieler mitspielen zu müssen. Da bleibt die ökonomische Vernunft oft auf der Strecke. Andererseits muss der Ökonomie- Professor zugeben, dass sich die Millionen- Wer wissen will, wie Märkte funktionieren, kommt an zwei Worten nicht vorbei: Angebot und Nachfrage. Diese beiden Größen sind die Triebfedern der Marktwirtschaft, denn sie sind es, die den Preis einer Ware oder einer Dienstleistung bestimmen und damit auch, wie viel davon hergestellt bzw. angeboten wird. Die große Bedeutung des Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage hat einen relativ simplen Grund: Nahezu alles, was der Mensch begehrt, ist knapp. Ob Geld, Gold oder Gummibärchen letzten Endes sind alle Güter nur in einer bestimmten Menge vorhanden, also ist die Menschheit gezwungen, ihre schier unbegrenzten Bedürfnisse an die begrenzten Möglichkeiten anzupassen. Diese Anpassung geschieht auf den Märkten über den Preis. Für die meisten Güter gilt dabei das Gesetz der Nachfrage : Demnach fällt die nachgefragte Menge immer dann, wenn der Preis steigt und umgekehrt. Das Gesetz des Angebots lautet so: Bei steigenden Preisen steigt die Menge der angebotenen Güter.

12 10 Kunst kommt von Können: 140 Millionen Dollar für ein Bild Vincent van Gogh hatte kein Glück. Der holländische Maler konnte zu Lebzeiten kaum ein Bild verkaufen, er schlug sich mit verschiedenen Hilfsarbeiten durch und war stets auf die finanzielle Unterstützung seiner Familie angewiesen. Zeitsprung: Genau hundert Jahren nach dem Tod van Goghs wird im Mai 1990 im Londoner Auktionshaus Christie s ein Bild versteigert, das er nur wenige Wochen vor seinem Selbstmord gemalt hatte. Es ist 68 mal 57 Zentimeter groß und zeigt Dr. Paul-Ferdinand Gachet, den Arzt des Malers. Zunächst war das Porträt des Dr. Gachet in den Besitz von van Goghs Bruder Theo übergegangen, dessen Witwe verkaufte es später für 300 Franc (nach heutiger Rechnung Dollar) an eine dänische Sammlerin. Nach mehreren Zwischenstationen gelangte das Bild dann Die 10 teuersten Gemälde der Welt in Millionen Dollar No. 5, 1948 von Pollock Adele Bloch-Bauer I von Klimt Junge mit Pfeife von Picasso Dora Maar mit Katze von Picasso Adele Bloch-Bauer II von Klimt Triptych, 1976 von Bacon Porträt des Dr. Gachet von van Gogh Bal au moulin de la Galette von Renoir Kindermord von Bethlehem von Rubens White Center von Rothko 140,0 ( ) 135,0 ( ) 104,2 ( ) 95,2 ( ) 87,9 ( ) 86,3 ( ) 82,5 ( ) 78,1 ( ) 76,7 ( ) 72,8 ( ) Quelle: Wikipedia

13 in amerikanischen Privatbesitz, bevor es schließlich am 15. Mai 1990 von einem japanischen Kunstliebhaber ersteigert wurde und zwar für den Rekordpreis von 82,5 Millionen Dollar. Inzwischen ist auch dieser Rekord gebrochen. Picassos Dora Maar mit Katze wechselte für 95 Millionen Dollar den Besitzer, sein Junge mit Pfeife kostete 104 Millionen Dollar und für Gustav Klimts Porträt Adele Bloch-Bauer I legte der amerikanische Kosmetikhersteller Ronald S. Lauder im Juni 2006 sogar 135 Millionen Dollar auf den Tisch. Die neue Nummer eins aber ist No. 5, 1948 das abstrakte Gemälde des 1956 gestorbenen US-Malers Jackson Pollock ging im November 2006 für 140 Millionen Dollar an einen anonymen Sammler. Warum ist ein van Gogh eigentlich so teuer? Warum ist der Fehldruck der schwedischen Briefmarke Tre Skilling Banco aus dem Jahr 1885 mittlerweile 1,8 Millionen Euro wert? Und warum sind Menschen bereit, für eine Originalzeichnung des Timund-Struppi-Erfinders Hergé eine halbe Million Euro oder für einen 75 Jahre alten Teddy von Steiff immerhin noch mehr als Euro zu bezahlen? Wirklich erklären kann das wahrscheinlich niemand, sicher ist aber, dass auch Kunstwerke von Weltrang den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterliegen. No. 5, 1948 oder das Porträt des Dr. Gachet gibt es eben nur ein einziges Mal dem kleinstmöglichen Angebot steht aber Andorra Monaco Katar Aserbaidschan Guernsey Usbekistan Faröer Inseln Thailand Isle of Man Liechtenstein Weltweit zum Vergleich Japan China USA Deutschland Ein bisschen Theorie: Der Snob-Effekt Die Welt der Wirtschaft Die 10 Länder mit der niedrigsten Arbeitslosenquote (in Prozent) mittlerweile eine Nachfrage gegenüber, die sich in aller Regel zwar auf Wohlhabende beschränkt, gleichwohl aber immer größer wird. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten von früheren Jahrhunderten ganz zu schweigen ist die Käuferschicht heute viel breiter. Auch der Kunsthandel ist globalisiert und profitiert von neuem Geld aus China, Russland oder Indien, erklärt Cheyennne Westphal vom Auktionshaus Sotheby`s, und überall werde der soziale Aufstieg mit Kunst zelebriert. Doch ob sie nun Statussymbol sind, als Geldanlage dienen oder einfach nur aus Sammlerleidenschaft erworben werden auch Kunstwerke haben mal eine gute, mal eine schlechte Konjunktur. Abzulesen ist das an den Geschäften der beiden prominenten Auktionshäuser Christie s und Sotheby s: Hatten beide Häuser ihre Die Welt der Wirtschaft Die jeweils 10 Länder mit den höchsten Importen (in Milliarden US-Dollar) USA Deutschland China Japan Frankreich Vereinigtes Königreich Italien Niederlande Südkorea Kanada Wir wollen niemandem etwas unterstellen, aber wenn jemand 140 Millionen Dollar für ein Bild bezahlt, dann kann das möglicherweise auch am sogenannten Snob-Effekt liegen. Ein Snob ist ein Wichtigtuer und diese Leute legen zuweilen ein recht anormales Nachfrageverhalten an den Tag: Für sie ist ein Gut erst dann interessant, wenn es so teuer ist, dass es von den meisten Menschen nicht erworben werden kann. Dem Snob geht es dabei aber weniger um den hohen Preis, sondern vielmehr um die Einzigartigkeit seines Gutes es gibt halt nur ein einziges No. 5, Kauft dagegen jemand etwas nur aus dem Grund, weil er zeigen will, was er sich im Gegensatz zu den anderen alles leisten kann, dann nennen Ökonomen das Geltungskonsum. Dieser demonstrative Konsum zielt vor allem darauf ab, den eigenen sozialen Status zu erhöhen ein Verhalten, das angeblich vor allem die sogenannten Neureichen an den Tag legen. Weltweit 0,0 0,0 0,4 0,8 0,9 1,0 1,4 1,4 1,5 1,5 30,0 4,0 4,0 7,2 7,8 Jeweils letzter verfügbarer Stand (in der Regel 2008); Quelle: CIA Jeweil letzter verfügbarer Stand (in der Regel 2008); Quelle: CIA Märkte verstehen 11 Umsätze im Laufe der achtziger Jahre noch verachtfacht, blieben sie nach dem Börsencrash von 1987 plötzlich auf der Hälfte ihrer Angebote sitzen. Auch die derzeitige Krise an den Finanzmärkten (mehr dazu später) macht den Auktionshäusern arg zu schaffen. Der Markt wird schrumpfen, prophezeite Amy Cappelazzo, Vizepräsidentin von Christie s, schon im Mai 2008 auf Spiegel-Online. Beim Konkurrenten Sotheby s war die Krise damals bereits angekommen. War die Aktie im Oktober 2007 noch über 57 Dollar wert, so kostete sie ein Jahr später nur noch 12 Dollar. Laut Wall Street Journal sitzt das Londoner Auktionshaus auf Außenständen von 835 Millionen Dollar, weil immer mehr Käufer ihren Zahlungen nicht nachkommen. Ein Großteil davon, vermutet das Journal, dürften amerikanische Financiers und Immobilienspekulanten sein, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in Not geraten sind. Also specken die Auktionshäuser ihre Kataloge kräftig ab, vor allem die Angebote im mittleren Preisbereich unter fünf Millionen Dollar sind weniger geworden. Die Käufer, die sehr viel Geld anlegen, sind nicht so stark von der Wirtschaftskrise betroffen wie die, die nicht ganz so viel bezahlen können, erklärt ein Insider und fügt hinzu: Die wirklich guten Sachen werden jedoch auch weiterhin stark abschneiden.

14 12 Klasse oder Masse: Zwischen Luxus pur und No-Name-Produkten Wer Anfang 2008 die Wirtschaftsmeldungen in den Medien verfolgte, dem konnte angst und bange werden. Weltweit explodierten die Ölpreise, die Inflation erreichte mancherorts schwindelerregende Höhen und überall war von Abschwung, Rezession und Kaufstreik die Rede. Überall? Nein, nicht ganz, denn es gab auch Positives zu vermelden. Unter der Überschrift Luxusgüter immer stärker gefragt berichtete der Züricher Tages- Anzeiger in seiner Online-Ausgabe, der Luxusgüterkonzern Richemont im Kanton Genf habe seinen Umsatz allein im ersten Quartal 2008 um 13 Prozent gesteigert. So wie Richemont ging es vielen Herstellern von Luxusgütern: Ob Tiffany, Bulgari, Christian Dior oder auch Porsche, das Geschäft mit edlen Uhren, teurem Schmuck, exklusiven Parfums und noblen Autos kannte jahrlang nur ein Vorzeichen: plus. Denn teuer geht immer, so das Selbstverständnis der Branche. Nur gut ein Jahr später, im Herbst 2009, musste sich die erfolgsverwöhnte Luxusindustrie eines Besseren belehren lassen. Hatte die Branche zu Beginn der Finanzund Wirtschaftskrise noch damit gerechnet, dass sich ihr Umsatz in den nächsten fünf Jahren trotzdem verdoppeln werde, meldete der Markenverband nun, dass der weltweite Luxusmarkt nur noch um 2 Prozent wachse nach fast 7 Prozent im Vorjahr ein deutlicher Rückgang. Einzelne Luxussegmente mussten noch heftigere Rückschläge hinnehmen: So verzeichnete Ökonomie paradox: Die Sache mit dem Brot Wenn etwas teurer wird, so steht es im Lehrbuch, dann sinkt normalerweise die Nachfrage im richtigen Leben aber ist es manchmal genau umgekehrt. Schon vor mehr als 100 Jahren machte der britische Ökonom Robert Giffen die seltsame Entdeckung, dass Haushalte, die am Existenzminimum leben, auf eine Preiserhöhung von Grundnahrungsmitteln mit steigender Nachfrage reagieren. Giffen hatte dieses Paradox damals beim Brot beobachtet und so erklärt: Wenn der Brotpreis steigt, dann haben diese Haushalte weniger Geld für andere (relativ teurere) Nahrungsmittel übrig also müssen sie auf diese verzichten und stattdessen mehr Brot kaufen. Ein stark vereinfachtes Beispiel: Angenommen, jemand hat täglich 5 Euro für Lebensmittel zur Verfügung und kauft jeden Tag ein Brot für 2 Euro und ein Stück Fleisch für 3 Euro. Steigt nun der Brotpreis auf 2,50 Euro, dann bleiben nur noch 2,50 Euro übrig. Weil das zu wenig ist, um davon ein Stück Fleisch zu kaufen, kauft dieser Haushalt stattdessen noch mehr Brot die Nachfrage steigt.

15 Märkte verstehen 13 zum Beispiel die Schweizer Uhrenindustrie den größten Umsatzrückgang seit zwanzig Jahren vor allem, weil die Nachfrage nach Rolex-Uhren regelrecht eingebrochen war. Bei Chanel sah man sich gezwungen, aufgrund einer Wachstumsrate von null Hunderte Mitarbeiter zu entlassen, das französische Haute-Couture-Haus Christian Lacroix musste Insolvenz anmelden und der Münchener Luxusmode-Hersteller Escada wurde im November 2009 nach Indien verkauft. Auch der World Luxury Index, der die 20 größten Hersteller von Luxusgütern an der Börse abbildet, musste im Vergleich zum Vorjahr zweistellige Verluste hinnehmen. Nun mögen solch negative Entwicklungen die Welt der Reichen und Schönen überraschen aus Sicht der Ökonomen sind sie völlig normal. Denn laut Lehrbuch sind Luxusgüter meist die ersten Opfer einer Wirtschaftskrise: Während die Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs auch in schlechten Zeiten eher stabil ist die Grundbedürfnisse müssen schließlich immer gestillt werden reagiert die Nachfrage nach Luxusgütern normalerweise flexibler. Szenenwechsel: Wir verlassen Tiffany, Christian Dior & Co. und betreten stattdessen Aldi, Lidl oder einen anderen Discounter, deren Marktanteil im Lebensmitteleinzelhandel mittlerweile mehr als 40 Prozent beträgt. Wie funktioniert eigentlich das Geschäft mit Billigprodukten? Oder ganz konkret gefragt: Wie haben es die Aldi-Brüder Karl und Theo Albrecht geschafft, mit Pfennigartikeln ein Milliardenvermögen zu machen und in die Liga der 30 reichsten Menschen der Welt aufzusteigen? Die Antwort: mit Masse. Aldi betreibt derzeit über Filialen in Europa, Amerika und Australien, gut die Hälfte davon in Deutschland. Die Marktstrategie der Albrecht-Discounter besteht darin, das Warensortiment rigoros zusammenzustreichen und alles zu vermeiden, was unnötige Kosten verursacht Aldi verzichtet auf teure TV-Werbung, die Läden sind einfach ausgestattet, es gibt nur wenige kostenintensive Frischwaren. Stattdessen bietet der Discounter ein genau ausgeklügeltes Sortiment an Produkten ohne große Markennamen hergestellt von zahllosen kleinen Zulieferern, von denen sich viele auf die Wünsche ihres Großkunden spezialisiert haben. Aldi hat das, was Ökonomen Marktmacht nennen der Discounter kauft in so großen Stückzahlen ein, dass seine Zulieferer ordentliche Mengenrabatte gewähren. Und weil diese Kosteneinsparungen über niedrigere Preise an die Endverbraucher weitergegeben werden, brummt das Geschäft: Aldi ist Weltmeister, wenn es darum geht, möglichst viel Ware auf möglichst wenig Platz möglichst schnell zu verscherbeln, schreibt die WirtschaftsWoche. Jeder fünfte Euro, der in Deutschland für Butter, Milch oder Kaffee ausgegeben wird, landet bei Aldi, im Reich der markenlosen Produkte. Spötter behaupten gern, die Erfolgsgeschichte von Aldi, Lidl & Co. sei nur möglich gewesen, weil die Deutschen größere Schnäppchenjäger sind als jedes andere Volk auf der Welt. Doch ist das wirklich so? Werfen wir mal einen Blick in das Konsumland schlechthin, in die USA: Dort explodieren die Preise die amerikanischen Lebenshaltungskosten steigen derzeit so schnell wie zuletzt Anfang der neunziger Jahre. Und siehe da: Während die US- Wirtschaft 2008 und 2009 die größte Rezession seit Jahrzehnten durchmachte, freute sich eine Branche über glänzende Geschäfte. Weil immer mehr Amerikaner auf Ein-Dollar-Menüs umsteigen, meldeten Fast-Food-Ketten wie McDonald s und Burger King Wachstumsraten von mehr als 5 Prozent. Für die Wirtschaft insgesamt ist es sehr bedauernswert, aber wir profitieren von dem Druck, den die Leute hinsichtlich ihres verfügbaren Einkommens verspüren, zitiert das Wall Street Journal den Burger-King-Chef John Chidsey und erklärt das Phänomen so: In guten Zeiten haben die Leute einen teuren Geschmack, in schlechten knausern sie. Ein bisschen Theorie: Güternachfrage Die individuelle Nachfrage hängt auch davon ab, um welche Art von Gut es sich handelt. Wenn bei steigenden Einkommen die Nachfrage nach einem bestimmten Gut steigt, handelt es sich in aller Regel um ein normales Gut wer mehr verdient, gibt meist auch mehr Geld für Speiseeis, Kleidung und Ähnliches aus. Geht die Nachfrage bei steigenden Einkommen dagegen zurück, handelt es sich um minderwertige oder inferiore Güter wie zum Beispiel Margarine: In diesem Fall sorgen die steigenden Einkommen dafür, dass die Menschen auf das höherwertige Gut Butter umsteigen. Bei verwandten oder substitutiven Gütern wiederum führt ein Preisanstieg des einen zu einem Nachfrageanstieg des anderen Gutes. Wird also zum Beispiel Wein teurer, steigen viele Menschen auf Bier um. Bei komplementären Gütern dagegen, also bei Gütern, die einander ergänzen, ist es umgekehrt: Steigen etwa die Preise für Computer, dann sinkt nicht nur die Nachfrage nach PCs, sondern auch die nach Software.

16 14 Laut, lauter, unlauter: Wem nutzt eigentlich Werbung? Wir wissen zwar nicht, ob die folgende Geschichte wahr ist oder nicht lehrreich aber ist sie auf jeden Fall. Also: In einer Straße in Wien haben sich einst vier Bäckereien darum gestritten, wer das beste Angebot habe. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, stellte die erste ein Schild neben den Eingang, auf dem sie Das feinste Gebäck in ganz Wien offerierte. Die zweite Bäckerei antwortete mit dem Versprechen: Die feinsten Backwaren in ganz Österreich. Die dritte konterte mit dem Angebot: Die besten Backwaren der Welt. Das alles beeindruckte den vierten Bäcker überhaupt nicht. Sein Schild warb mit der bescheidenen Aussage: Hier erhalten Sie die feinsten Backwaren in dieser Straße. Wir meinen: Das ist Werbung vom Allerfeinsten. Doch darum geht es gar nicht. Mag die Werbung des vierten Bäckers auch noch so charmant und klug sein die entscheidende Frage ist doch die: Bei wem kaufen die Leute nun ihre Backwaren? Oder anders gefragt: Nutzt Werbung überhaupt etwas? Henry Ford, der berühmte Gründer der Ford Motor Company, war sich da jedenfalls nicht so sicher. Zwar dauerte es nur zehn Jahre, bis sein 1908 auf den Markt gebrachtes Modell T in den USA einen Marktanteil von 50 Prozent hatte, doch ob dieser Erfolg nun der umfangreichen Werbung zu danken war, konnte Ford nicht

17 Märkte verstehen 15 Werbung in Deutschland Werbeinvestitionen Januar bis September 2009 in Millionen Euro 43 Kino 285 Fachzeitschriften Fernsehen 657 Plakat Zeitungen Publikumszeitschriften 921 Radio Quelle: Nielsen Media Research sagen. Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist rausgeworfenes Geld ich weiß nur nicht, welche Hälfte. Ganz ähnlich ergeht es auch den heutigen Werbern. Bis zu 90 Prozent der Kampagnen, die eine neue Marke bewerben, stellen sich nach Einschätzung von Branchenkennern als Flop heraus meist liegt das allerdings nicht an den beworbenen Produkten, sondern an der Werbung selbst. Doch ob eine Werbung nun gut oder schlecht ist, soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Wir wollen wissen, welche Rolle die Werbung für die Märkte spielt. Was den Markt Deutschland angeht, hat Werbung zunächst einmal ein erkleckliches ökonomisches Gewicht. Die Werbeinvestitionen summierten sich im Jahr 2008 auf fast 31 Milliarden Euro das waren zwar nur 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, aber immerhin machte der Werbemarkt gut ein Drittel mehr Umsatz als zum Beispiel die Textil- und Bekleidungsindustrie. Wichtiger als die reinen Umsatzzahlen der Werbung sind jedoch ihre ökonomischen Aufgaben. Aus Sicht der Verbraucher ist da zuerst die Information über Produkte und Dienstleistungen zu nennen: Ohne Werbung wüssten die meisten Menschen doch gar nicht, dass es zum Beispiel ein neues Handy, eine günstigere Flatrate oder einen Kleinwagen mit Hybridantrieb gibt. Und weil es viele Handys, Flatrates und (leider nicht ganz so viele) Kleinwagen mit Hybridantrieb gibt, verschafft die Werbung dem Verbraucher zweitens einen Marktüberblick: Wer bietet was zu welchem Preis. Und nicht zuletzt erzeugt Werbung selbstverständlich auch Kaufwünsche sie schafft also gewissermaßen erst einen Markt. Diese Funktionen kann die Werbung allerdings nur erfüllen, wenn sie auch wahr ist. Doch was heißt das? Ist es etwa wahr, wenn ein Duschgel mehr Lebensfreude verspricht oder ein Auto mehr Freiheit? Werbung, jeder kennt das, ist laut, übertreibt und appelliert an Gefühle. Gleichwohl darf Werbung nicht alles. Wer unwahre Angaben macht zum Beispiel über die Beschaffenheit, den Ursprung, die Herstellungsart oder den Preis der bekommt es in Deutschland mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu tun. Als unlauter gelten zum Beispiel getarnte Werbung (also Schleichwerbung), die Herabsetzung eines Konkurrenten, irreführende Werbung und unzumutbare Belästigungen wie etwa unaufgeforderte Telefonwerbung. Aus Sicht der Unternehmen erhöht Werbung vor allem den Bekanntheitsgrad einer Firma und ihrer Produkte. Außerdem dient ihnen die Werbung dazu, bestehende Konsumgewohnheiten zu ändern, sprich die Verbraucher von der Konkurrenz wegzulocken. Und schließlich soll Werbung die Schwankungen in der Nachfrage glätten, also zum Beispiel einen Absatzrückgang mit Sonderangeboten abfangen. Doch selbst wenn die Geschäfte gut laufen, scheint Werbung unverzichtbar meint jedenfalls der amerikanische Kaugummi- König Philip Wrigley. Als er einmal auf einer Flugreise von einem Journalisten gefragt wurde, warum er seine aufwendige Werbung nicht einstelle, schließlich kaufe doch schon alle Welt seine Kaugummis, antwortete Wrigley: Wir haben schon seit geraumer Zeit unsere Flughöhe von Metern erreicht. Schlagen Sie wirklich vor, dass ich jetzt ins Cockpit gehe und den Piloten anweise, die Motoren abzuschalten, um Treibstoff zu sparen?

18 16 Der Schwarzmarkt: Die dunkle Seite der Arbeit und warum es sie gibt Es gehört sich zwar nicht, doch ausnahmsweise wollen wir jetzt mal mit dem Finger auf andere zeigen. In Italien, so das Handelsblatt im August 2008, funktioniere vieles nicht nur die Schattenwirtschaft laufe prima. Laut einer Studie haben die Italiener im Jahr 2007 sage und schreibe 549 Milliarden Euro durch Schwarzarbeit erwirtschaftet. Das entspricht 35 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts oder der Wirtschaftsleistung von Finnland, Portugal, Rumänien und Ungarn zusammengenommen. Typisch Italiener? Von wegen! Auch viele Deutsche halten Schwarzarbeit noch immer für ein Kavaliersdelikt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Jahr 2007 hat jeder fünfte Bundesbürger schon einmal selbst schwarzgearbeitet und fast jeder dritte hat die Dienste von Schwarzarbeitern in Anspruch genommen. Zwar ist es naturgemäß schwierig, den genauen Umfang des illegalen Wirtschaftens zu ermitteln, aber Fachleute schätzen das Volumen der Schattenwirtschaft in Deutschland derzeit auf ungefähr 350 Milliarden Euro oder rund 16 Prozent des regulären Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nach den Buchstaben des Gesetzes arbeitet schwarz, wer Dienstleistungen erbringt und dabei gegen Sozialversicherungs- oder Steuerpflichten verstößt. Auch wer die Zulassungsvorschriften für sein Gewerbe oder Handwerk nicht einhält, arbeitet schwarz. Was ist das? Schattenwirtschaft Zur sogenannten Schattenwirtschaft gehören: die Schwarzarbeit der Materialeinsatz bei der Schwarzarbeit die bereits im regulären Bruttoinlandsprodukt enthaltene, aber statistisch nicht erfasste illegale Wertschöpfung illegale Geschäfte wie Hehlerei, Drogenhandel, Schmuggel

19 Märkte verstehen 17 Von der Schwarzarbeit zur Schattenwirtschaft Alle Angaben für das Jahr 2006 in % des BIP Umfang in Mrd. Euro Berechnete Vollzeitarbeitsplätze in Mio. Legalisierbare Aktivitäten Schwarzarbeit 6 bis bis 160 2,4 bis 2,7 0,8 bis 1 Mio. Arbeitsplätze + Materialeinsatz 3 bis 4 70 bis 90 1,2 bis 1,5 23 bis 30 Mrd. Euro Umsatz + illegale Waren und Dienstleistungen 4 bis 5 90 bis 112 1,5 bis 2,1 _ + im BIP enthaltene Aktivitäten 1 bis 2 23 bis 45 0,4 bis 0,8 _ = Schattenwirtschaft ,0 _ Quelle: Enste/Schneider, Institut der deutschen Wirtschaft Köln Gleiches gilt für Arbeitslosengeld- und Sozialhilfeempfänger, die sich etwas hinzuverdienen und das bei ihrer Arbeitsagentur nicht angeben. Erlaubt ist lediglich die sogenannte Nachbarschaftshilfe bei Angehörigen, Freunden oder Nachbarn und das auch nur, wenn sie nicht darauf abzielt, Gewinne zu erwirtschaften. Wer schwarzarbeitet, riskiert in Deutschland Geldbußen bis zu Euro und Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren. Warum aber tun es dann trotzdem so viele? Wirtschaftsforscher nennen dafür zwei Gründe. Der erste ist die hohe Steuer- und Abgabenlast. Ein Facharbeiter zum Beispiel muss fünf Stunden arbeiten, um sich mit seinem Nettoverdienst eine einzige Arbeitsstunde eines Malers oder Kfz-Mechanikers leisten zu können. Also lassen viele Bundesbürger solche Dienstleistungen ohne Rechnung ausführen. Die Folgen dieser Brutto-für- Netto-Mentalität tragen wir alle. Denn würde die Schwarzarbeit eingedämmt, könnten bis zu 1 Million Vollzeitarbeitsplätze entstehen, der Fiskus würde bis zu 5 Milliarden Euro mehr an Steuern einnehmen und die Sozialversicherungen hätten bis zu 12 Milliarden Euro mehr in ihren Kassen. Der zweite Grund für den Boom der Schattenwirtschaft liegt in der ausufernden Bürokratie. Weil in Deutschland alles bis ins kleinste Detail über Gesetze, Verordnungen und Vorschriften geregelt ist angefangen von der Betriebsstättenverordnung bis hin zu den Arbeitszeitregulierungen weicht so mancher lieber auf den flexiblen Schwarzmarkt aus. Wer beispielsweise gegen entsprechende Bezahlung gern etwas länger arbeiten möchte als tariflich vorgesehen, der werkelt halt nach Feierabend schwarz weiter. Den engen Zusammenhang zwischen Bürokratie und Schwarzarbeit hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) anhand eines Regulierungsindexes nachgewiesen. Dieser misst die Dichte von bürokratischen Vorgaben auf einer Skala von 0 (geringe Regulierung) bis 100 (hohe Regulierung). Ergebnis: Je dichter der Bürokratie-Dschungel, desto höher die Quote der illegalen Wirtschaftsleistung. Polen zum Beispiel erreicht beim Regulierungsindex den Spitzenwert von 64,5 Punkten und die Quote der Schattenwirtschaft beträgt 28,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Umgekehrt erreicht Neuseeland mit 22 Punkten die niedrigste Bürokratie-Dichte und hat mit einer Quote von knapp 12 Prozent auch entsprechend wenig Schwarzarbeit. Deutschland gehört übrigens von den 25 untersuchten OECD-Staaten zu den Ländern mit der meisten Bürokratie und Schwarzarbeit.

20 18 Wo spielt die Musik? Im Internet! Wenn sich bei Castingshows wie DSDS oder Popstars pro Staffel bis zu junge Leute bewerben und nationale und internationale Stars wie Beyoncé, Shakira, Tokio Hotel, 50 Cent oder Pink mit ihren Konzerten ganze Fußballstadien füllen, dann zeigt das: Musik ist in. Im Schnitt lässt sich heute jeder einzelne Bundesbürger gut 45 Minuten täglich allein aus HiFi-Anlagen, Computern und MP3- Playern berieseln, das ist dreimal so viel wie noch vor zehn Jahren. Würde man noch die Musik mitrechnen, die aus den Lautsprechern von Radio und TV kommt von der Dauerbeschallung in Supermärkten, Discos und Kneipen ganz zu schweigen kämen wohl locker ein paar Stunden am Tag zusammen. Angesichts dieser enormen Nachfrage sollte man meinen, dass die Musikindustrie in höchsten Tönen jubelt. Doch weit gefehlt. Zwar hören die Menschen heute mehr Musik als je zuvor, gleichzeitig zahlen sie aber immer weniger dafür. Der globale Absatz an Tonträgern, wie CDs und DVDs im Branchenjargon heißen, ist von 40 Milliarden Dollar im Jahr 2000 auf unter 30 Milliarden Dollar im Jahr 2007 zurückgegangen; allein in Deutschland schrumpfte der Umsatz innerhalb von zehn Jahren um 40 Prozent. Der Musikmarkt hat sich dramatisch verändert. Das war einmal eine heile Welt, ein funktionierender Wirtschaftszweig, sagt Manfred Gillig-Degrave, Chefredakteur der Musikwoche. Was er vor allem beklagt, ist die unheilvolle Entwicklung der Tauschbörsen im Internet. Hoffte man bei deren Start zu Beginn der neunziger Jahre noch, jetzt könne sich die Musik endlich über das Netz frei entfalten, so weiß man es heute besser: Milliardenfache Raubkopien im Internet haben die Umsätze stärker einbrechen lassen, als es selbst die größten Pessimisten

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