Umweltbericht. Strategische Umweltprüfung Salzburger Abfallwirtschaft. Version inkl. Ergänzungen und Stellungnahmen Juni 2004.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umweltbericht. Strategische Umweltprüfung Salzburger Abfallwirtschaft. Version inkl. Ergänzungen und Stellungnahmen Juni 2004."

Transkript

1 Umweltbericht Strategische Umweltprüfung Salzburger Abfallwirtschaft Version inkl. Ergänzungen und Stellungnahmen Juni 2004 Auftraggeber: Abteilung 16 Umweltschutz

2 Expertenteam: Österreichisches Ökologie-Institut für angewandte Umweltforschung Bürostandorte Wien - Salzburg - Bregenz Schwarzstraße Salzburg Bearbeiter: DI Manfred Koblmüller (Gesamt-Koordination) DI Wolfgang Konrad Marlis Loidl Christian Pladerer DI Georg Tappeiner Mag. Oliver Schrader (Moderation) Universität f. Bodenkultur, IWGA, Abteilung Abfallwirtschaft Muthgasse Wien Bearbeiter: a.o.univ.-prof. DI Dr. Stefan Salhofer DI Erwin Binner DI Gudrun Wassermann DI Josef Stubenvoll (Externer Projektpartner) Umweltbericht, Juni 2004 Seite 1

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 Abbildungsverzeichnis... 4 Tabellenverzeichnis... 5 Vorwort... 7 Zusammenfassung... 8 Kapitel 1: Ziele, Grundsätze, Prozessverlauf 1.1 Allgemeines zur Strategischen Umweltprüfung Ziele und Grundsätze der SUP Abfallwirtschaft Salzburg Das Instrument Abfallwirtschaftsplan Ziele Grundsätze Partizipation als Grundprinzip einer konsensorientierten Planung 1.3 Akteure im Prozess und ihre Rollen Dokumentation des Prozessverlaufs (Jan Dez 2003) Nachweis der Richtlinienkonformität der SUP...28 Kapitel 2: Definition des Untersuchungsrahmens 2.1 Räumliche Abgrenzung Zeitliche Abgrenzung Abfallarten Systemgrenzen Bilanzierung der quantitativen Effekte (Gutschriftenmethode) Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der Datengrundlagen...37 Kapitel 3: Methodik der Szenarienbildung 3.1 Beschreibung des Ist-Zustandes Modellierung des Trend-Szenarios Prognose für die Trendentwicklung der Abfallmenge Technologische Modellierung im Trendszenario Grundsätze zur Szenarienerstellung (Ziele, Vorgangsweise)...47 Kapitel 4: Wesentliche Belastungsfaktoren für den Umweltzustand...50 Kapitel 5: Definition der Zielvorgaben für Schutzgüter/Schutzinteressen 5.1 Rahmenvorgaben Bereich Umwelt Bereich Wirtschaft Bereich Gesellschaft...55 Kapitel 6: Bewertungsmethode 6.1 Methodik zur Beurteilung der Erheblichkeit von Umweltauswirkungen Definition von Auswirkungen abfallwirtschaftlicher Maßnahmen Erstellung einer Relevanzmatrix Methodik der Szenarienbewertung Bewertungsindikatoren Luftschadstoffemissionen Flüssige Schadstoffemissionen Lärm...70 Umweltbericht, Juni 2004 Seite 2

4 6.5.4 Rückstände Vorhandensein der abfallwirtschaftlichen Infrastruktur Verkehrsaufkommen Nutzung von Ressourcen Anfälligkeit des abfallwirtschaftlichen Systems Kosteneffekte...78 Kapitel 7: Szenarien und ihre Bewertung 7.1 Übersicht zu den Szenarien, Erläuterung der Darstellung Trend-Szenario Szenario Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt Szenario 1A Szenario Mehr verwerten und MBA, mit Pfand Szenario 1B Szenario Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof Szenario 2A Szenario Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher Szenario 2B Szenario Mehr verwerten und MVA im Bundesland Szenario 3A Szenario Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, Brennstoffsack ; Szenario 3B Szenario Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof Szenario 4A Szenario Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher Szenario 4B Kapitel 8: Sensitivitätsanalyse 8.1 Energetischer Wirkungsgrad der thermischen Behandlung Regionale Standortfestlegung für thermische Behandlungsanlagen Betreibermodelle Auswirkungen durch Rückstände auf Boden und Untergrund Kapitel 9: Interpretation der wesentlichen Ergebnisse (Szenarienvergleich) Kapitel 10: Empfehlungen für den Abfallwirtschaftsplan 10.1 Zusammenfassende Empfehlungen aus der SUP Weitere Vorgansweise zur Erstellung des Abfallwirtschaftsplans-NEU Monitoring-Maßnahmen Maßnahmen zur Abfallvermeidung ANHANG: Glossar Literaturverzeichnis Stellungnahmen MATERIALIENBÄNDE (Ergänzungen zum Umweltbericht): Band 1: Grundlagen der Szenarienerstellung und Bilanzierungen (BOKU) incl. Details zur Systemabgrenzung, Gutschriftenmethode, Ergebnis der Bilanzierung Band 2: Grundlagen der Bewertungsmethode (Ökologie-Institut): incl. Details zu den Indikatoren, Relevanzblätter Band 3: Bewertungsblätter / Ergebnisse der Szenarienbewertung (Ökologie-Institut) Umweltbericht, Juni 2004 Seite 3

5 Abbildungsverzeichnis Abb.: 1: Systemgrenzen der SUP Abfallwirtschaft Salzburg...32 Abb.: 2: Abfallaufkommen aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen (BAWP, 2001)...43 Abb.: 3 Grundschema zur Definition abfallwirtschaftlicher Strategien...48 Abb.: 4: Entwicklung der CO 2 -Emissionen in Salzburg von 1987 bis 1998 (Kyoto Optionenbericht Salzburg, 2001)...50 Abb.: 5: Relevanzmatrix...59 Abb.: 6: Bewertungsblatt (quantitative Bewertung)...64 Abb.: 7: Bewertungsblatt (qualitative Bewertung)...65 Umweltbericht, Juni 2004 Seite 4

6 Tabellenverzeichnis Tab. 1: getrennt gesammelte Abfallmengen im Ist-Zustand (2001), kommunal...38 Tab. 2: getrennt gesammelte Abfallmengen im Ist-Zustand (2001), Betrieblich...39 Tab. 3: Ergebnisse der Auswertung der Systemmüllanalyse Salzburg 1998 und berechnetes Aufkommen der einzelnen Abfallfraktionen im Hausmüll...39 Tab. 4: Abfallaufkommen und getrennt gesammelte Abfallmengen für Ist-Zustand 2001 und Trend 2012 (gerundete Werte)...45 Tab. 5: Trendszenario 2012/Input- und Output-Mengen für MBA, absolut in Mg (Tonnen)...46 Tab. 6: Optionen nach Abfallarten (Beispiel Leichtverpackungen)...48 Tab. 7: getrennt gesammelte Menge für das Jahr Tab. 8: Sammelmengen für Szenario 1A (Szenario 1a: Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt )...92 Tab. 9: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 1a: Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt )...97 Tab. 10: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 1a: Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt )...97 Tab. 11: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 1a: Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt )...97 Tab. 12: Sammelmengen für Szenario 1B (Szenario 1b: Mehr verwerten und MBA, mit Pfand ) 103 Tab. 13: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 1b: Mehr verwerten und MBA, mit Pfand ) Tab. 14: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 1b: Mehr verwerten und MBA, mit Pfand ) Tab. 15: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 1b: Mehr verwerten und MBA, mit Pfand ) Tab. 16: Sammelmengen für Szenario 2A (Szenario 2a Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof ) Tab. 17: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 2a Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof ) Tab. 18: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 2a Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof ) Tab. 19: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 2a Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof ) Tab. 20: Sammelmengen für Szenario 2B (Szenario 2b Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher ) Tab. 21: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 2b Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher ) Tab. 22: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 2b Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher ) Tab. 23: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 2b Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher ) Tab. 24: Sammelmengen für Szenario 3A (Szenario 3a Mehr verwerten und MVA im Bundesland ) Tab. 25: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 3a Mehr verwerten und MVA im Bundesland ) Tab. 26: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 3a Mehr verwerten und MVA im Bundesland ) Tab. 27: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 3a Mehr verwerten und MVA im Bundesland ) Tab. 28: Sammelmengen für Szenario 3B (Szenario 3b Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, Brennstoffsack ) Tab. 29: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 3b Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, Brennstoffsack ) Tab. 30: stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 3b Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, Brennstoffsack ) Tab. 31: Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 3b Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, Brennstoffsack ) Tab. 32: Sammelmengen für Szenario 4A (Szenario 4a Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof ) Umweltbericht, Juni 2004 Seite 5

7 Tab. 33: Tab. 34: Tab. 35: Tab. 36: Tab. 37: Tab. 38: Tab. 39: Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 4a Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof ) stoffliche Verwertungsmengen (Szenario 4a Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof ) Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 4a Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof ) Sammelmengen für Szenario 4B (Szenario 4b Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher ) Inputmengen für Behandlungsanlagen (Szenario 4b Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher ) stoffliche Verwertungsmengen Szenario 4b ( Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher ) Reststoffmengen für unterschiedliche Deponietypen (Mg / Jahr) (Szenario 4b Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher ) Umweltbericht, Juni 2004 Seite 6

8 Vorwort Das Land Salzburg will, dass die Entsorgung des Abfalls langfristig auf hohem ökologischen Niveau, unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und ökonomischer Aspekte gesichert ist. Das Instrument zur Sicherstellung dieser Ziele ist der Salzburger Abfallwirtschaftsplan, der zur Zeit neu entwickelt wird. Derzeit hat sich Salzburg für die thermische Verwertung eines Großteils des Abfalls entschieden. Diese thermische Verwertung erfolgt außerhalb Salzburgs. Vorgeschaltet ist eine qualitativ hochwertige Sortierung des Mülls. Beim Klärschlamm hat sich das Land Salzburg zuletzt entschieden, die Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzte Felder zu unterbinden. Die Entwicklung des neuen Salzburger Abfallwirtschaftsplanes soll nicht in einem stillen Kämmerlein erfolgen. Deswegen hat sich das Land Salzburg entschieden, mit einer Strategischen Umweltprüfung alle Betroffenen in die Entwicklung eines solchen Planes einzubinden. Die strategische Umweltprüfung Salzburger Abfallwirtschaft hat in den vergangenen Monaten zu einer intensiven Beschäftigung mit den verschiedensten Möglichkeiten für die Entsorgung geführt: Welche Zukunft haben mechanischbiologische Abfallverwertungsanlagen, wie ist mit Klärschlamm umzugehen, welche Formen der getrennten Sammlung sind sinnvoll, welche Arten der thermischen Verwertung sollen angestrebt werden, welche Lenkungsinstrumente wie das Pfand machen Sinn? Mit umfassender Beratung durch externe Experten wurden Szenarien entwickelt. Bei der Bewertung der Szenarien wurde ausführlich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle diskutiert. Das Ergebnis der strategischen Umweltprüfung ist nun eine sachliche Entscheidungsgrundlage für die Politik. Zu jedem Szenario wurden Chancen und Risken festgehalten, sodass die Politik und die Bevölkerung sich entsprechend ihren Schwerpunkten entscheiden können. Die Argumente zu den künftigen abfallwirtschaftlichen Maßnahmen werden sich im endgültigen Abfallwirtschaftsplan wieder finden. Die Experten geben einige Empfehlungen, die von uns sehr ernst genommen werden müssen, wenn der Abfallwirtschaftsplan festgeschrieben wird. Das Ergebnis der strategischen Umweltprüfung Abfallwirtschaft Salzburg soll nun möglichst umfassend diskutiert werden. Die enthaltenen Bewertungen der unterschiedlichen Möglichkeiten werden sicher dazu führen, dass Salzburg einen qualitativ hochwertigen Abfallwirtschaftsplan erhält. Landesrat Dr. Othmar Raus Umweltbericht, Juni 2004 Seite 7

9 Zusammenfassung Ziele und Ablauf der SUP Abfallwirtschaft Salzburg Die SUP Abfallwirtschaft Salzburg wird von Jan. bis Dez im Auftrag der Abt. 16 Umweltschutz des Landes Salzburg abgewickelt. Ziel dieses Prüfverfahrens ist es, transparente und objektivierte Entscheidungsgrundlagen für die Überarbeitung des Salzburger Abfallwirtschaftsplans schaffen. Daher werden mehrere Szenarien zur Abfallwirtschaft, die einen Vergleich unterschiedlicher Handlungsoptionen ermöglichen, erarbeitet und nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien bewertet. Jedes der Szenarien muss einem hohen Anspruch in Bezug auf Umweltvorsorge entsprechen. Externe Experten der Universität für Bodenkultur (Abt. Abfallwirtschaft) und des Österreichischen Ökologie-Instituts sind mit der inhaltlichen Aufbereitung der Szenarien, der Entwicklung und Anwendung einer Bewertungsmethode sowie mit der Prozessgestaltung beauftragt. Durch die direkte Einbindung der qualifizierten Öffentlichkeit (gesetzliche Interessensvertreter, Landesumweltanwaltschaft, regionale Abfallverbände, etc.) in den Prozess wird gewährleistet, dass unterschiedliche Interessenslagen bei der Ausarbeitung der Szenarien und bei deren Bewertung von Beginn an berücksichtigt werden. Vertreter der Umweltbehörde sind im Rahmen der SUP Abfallwirtschaft direkt im erweiterten Kernteam integriert. Aufgrund laufender Konsultationen kann eine richtlinienkonforme Abwicklung der SUP gewährleistet werden. Abgrenzung des Untersuchungsrahmens Räumliche Abgrenzung: Es werden haushaltsähnliche und betriebliche Abfälle mit Herkunft aus dem Bundesland Salzburg betrachtet. Die Behandlung und der Verbleib der Abfallstoffe kann im Bundesland Salzburg, in angrenzenden Regionen oder in anderen Teilen Österreichs verortet sein. Zeitliche Abgrenzung: Der Prognose- und Planungshorizont beträgt 10 Jahre (bis inkl. Jahr 2012). Systemgrenzen: Der Bilanzraum für die Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher abfallwirtschaftlicher Maßnahmenbündel umfasst den Weg des Abfalls von der Entstehung bis zum Endpunkt der Entsorgung. Als Moment der Entstehung wird für die betrachteten Abfälle der Entstehungsort bei Haushalten oder Betrieben angesetzt. Als Endpunkt der Bilanzierung wird der Output aus Anlagen zur Behandlung bzw. Verwertung betrachtet. Dem entsprechend werden auch Reststoffe als Output gesehen. Das Verhalten der Reststoffe auf der Deponie bzw. die mit der Deponierung einhergehenden Auswirkungen werden in der quantitativen Bilanzierung nicht unmittelbar berücksichtigt. Allerdings werden wesentliche qualitative und quantitative Umwelteffekte der Deponierung soweit aufgrund der vorliegenden langjährigen Datenerfassungen möglich grob abgeschätzt und in ihrer Wirkung zum Gesamtergebnis der Bilanzierung in Verhältnis gesetzt. Bilanzierung der quantitativen Effekte / Gutschriftenmethode : Da die einzelnen Handlungsoptionen nicht nur zu unterschiedlichen Belastungen, sondern auch zu unterschiedlichen Nutzen führen, ist es zwingend erforderlich, die ersetzten primären Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 8

10 Produktionsprozesse mit in die Bilanzierung aufzunehmen ( Äquivalenzprozesse ). Ansonsten wäre die Vergleichbarkeit der Umweltbelastungen aus den jeweiligen Szenarien nicht gegeben. Die durch Äquivalenzprozesse verursachten Umweltwirkungen werden denen des eigentlichen Entsorgungsprozesses gutgeschrieben. Berücksichtigung von Vermeidungseffekten: Mögliche Vermeidungseffekte werden auf der Basis vorliegender Studien abgeschätzt. Für die absolute Mengenentwicklung der Abfälle ist die Abfallvermeidung eine untergeordnete Stellgröße, die zu keinen erheblichen Unterschieden in der Szenarienbildung bzw. Szenarienbewertung führen könnte. Mögliche Maßnahmen zur Abfallvermeidung, die aus der Sicht der eingebundenen Experten sowie der qualifizierten Öffentlichkeit im Bundesland Salzburg umsetzbar sind, werden diskutiert und in den Umweltbericht aufgenommen. Methodik der Szenarienbildung Die Erstellung und die Bewertung der Szenarien baut auf einem Trendszenario auf, das aus dem aktuellen Zustand und den absehbaren Entwicklungen in der Salzburger Abfallwirtschaft abgeleitet wird. Modellierung des Trendszenarios Aufbauend auf den Abfallmengen des Jahres 2001, wird im Trendszenario eine Prognose des Abfallaufkommens für das Jahr 2012 erstellt. Dieser Mengenprognose liegt eine angenommene Steigerungsrate des haushaltsähnlichen Abfallaufkommens pro Kopf von 2,0 % pro Jahr zugrunde. Der Bevölkerungszuwachs wird mit 0,21 % pro Jahr angenommen. Für das Aufkommen an Klärschlamm und Altglas gelten gesonderte Annahmen. Für die betrieblichen Abfälle ist eine detaillierte Prognose aufgrund nicht verfügbarer Daten und kaum absehbarer Rahmenbedingungen (z. B. langfristiges Wirtschaftswachstum) nur mit erheblichen Aufwand möglich; es wird daher der Ausgangswert von 2001 beibehalten. Sammelmengen im Trendszenario 2012 (Zusammenfassung) Abfallart Trendszenario 2012 Sammelmenge (in Mg) Hausabfälle Klärschlamm Altpapier u. Kartonagen Biotonne, Grünabfälle sonstige sperrige Hausabfälle Altglas Leichtverpackungen andere Abfälle Gesamtsumme Abfälle Tab.: Getrennt gesammelte Mengen an kommunalen und betrieblichen Abfällen, Prognose 2012; in Mg Die Sammel- und Behandlungssysteme werden gleichbleibend zu den derzeit im Bundesland Salzburg eingesetzten Systemen angenommen. Die über den Zeitraum des SUP-Prozesses im behördlichen Genehmigungsverfahren befindlichen Adaptionen bei bestehenden Anlagen (ZEMKA, SAB) werden mit berücksichtigt. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 9

11 Für den MBA-Output wird die Annahme getroffen, dass 55 % einer thermischen Behandlung zugeführt werden: 40 % werden mit hohem energetischen Wirkungsgrad behandelt, 15 % mit geringerem energetischem Wirkungsgrad. Ein hoher Wirkungsgrad geht von einer Umwandlung des energetischen Potenzials in der Höhe von 80 % (70 % thermisch, 10 % elektrisch) aus, ein geringer Wirkungsgrad wird mit 45 % angenommen (30 % thermisch, 13 % elektrisch). Entwicklung der Szenarien Ausgangspunkt für die Entwicklung der Szenarien sind die abfallwirtschaftlichen Strategien Verwertung und Beseitigung : Durch Kombination von mehr bzw. weniger verwerten mit mechanisch-biogischer Behandlung (MBA) bzw. thermische Behandlung (MVA) entstehen vier Grundszenarien. Für alle betrachteten Abfallarten werden mögliche Handlungsoptionen diskutiert. Ausgewählte Optionen werden einzelnen Szenarien zugeordnet und detailliertere Festlegungen (Erfassungsgrade, Mengen) getroffen. Bei den Technologien zur Behandlung von Hausabfällen wird auch festgelegt, welche weiteren Abfallarten in diesen Behandlungsweg eingebracht werden können. Aus den vier Grundszenarien werden durch die Unterscheidung wesentlicher Handlungsoptionen (z. B. mit oder ohne getrennte Altpapiersammlung) insgesamt acht bewertete Szenarien gebildet. Davon setzen vier Szenarien auf eine ausschließlich thermische Behandlung der Hausabfällen: Diese MVA-Szenarien werden zusätzlich nach jeweils zwei unterschiedlichen Wirkungsgraden in der thermischen Behandlung dargestellt und bewertet. Bewertungsmethode Zunächst wird mit Hilfe einer Relevanzmatrix eine Auswahl der grundsätzlich zu bewertenden Zusammenhänge zwischen den Auswirkungen der Szenarien und den definierten Schutzgüter und Schutzinteressen festgelegt. Zur Einstufung bzw. Bewertung der Auswirkungen werden geeignete Bewertungsindikatoren ausgewählt. Falls vorhanden, werden auch Summenparameter (aus der Methodik der Ökobilanzierung) zur Bewertung herangezogen. Mangels verfügbarer Datengrundlagen muss für einzelne Zusammenhänge auf verbal-argumentative Einschätzungen (qualitative Bewertung) zurückgegriffen werden. In weiterer Folge wird das Wirkungspotenzial der Szenarien ermittelt (quantitative Bilanzierung, qualitative Beschreibung von Auswirkungen). Die Bewertung der Szenarien erfolgt durch Abschätzung der jeweiligen Abweichungen zum Trendszenario 2012 und durch Einordnung dieser Abweichungen in eine dreistufige Bewertungsskala (positiv neutral negativ). Dabei wird den Wechselwirkungen einschließlich ihrer indirekten Effekte und Folgewirkungen Beachtung geschenkt (u.a. durch Berücksichtigung der Äquivalenz- und Substitutionseffekte). Die Ergebnisse der Bewertung sind für jedes Szenario in einer kommentierten Bewertungsmatrix und in einer textlichen Darstellung zusammengefasst. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 10

12 Übersicht zu den Szenarien TRENDSZENARIO Kurzbeschreibung Bestehende mechanisch-biologische Behandlungsanlagen (SAB, ZEMKA) werden auf den gegebenen Standorten in ihren Kapazitäten erweitert. Durch die thermische Behandlung eines größeren Teils der heizwertreicher Fraktionen in der RVL Lenzing ist ein hoher Standard in der energetischen Verwertung gewährleistet (80 % Wirkungsgrad aufgrund einer konstanten industriellen Abwärmenutzung). Das System der getrennten Leichtverpackungssammlung wird beibehalten. Daraus resultiert im Vergleich zu den nachfolgenden Szenarien, die eine Auflassung der getrennten LVP-Sammlung beinhalten eine höhere LKW-Transportleistung (inkl. Umwelteffekte). Das Trendszenario ist auf die Fortsetzung einer bewährten abfallwirtschaftlichen Strategie ausgerichtet, daher kann mit einer einfachen Umsetzbarkeit des Szenarios gerechnet werden. SZENARIO 1A Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt SZENARIO 1B Mehr verwerten und MBA, mit Pfand Grundgedanke Wesentliche Änderungen zum Trend Ziel dieser Szenarien ist es, stofflich verwertbare Abfälle im Vorfeld möglichst intensiv getrennt zu erfassen und damit einen hohen stofflichen Verwertungsgrad zu erreichen. Die stofflich nicht verwertbaren Abfälle werden einer Mechanisch- Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) zugeführt. Ausbau bzw. Optimierung der Sammelsysteme für (stofflich) verwertbare Abfälle; Umstellung auf Hohlkörpersammlung bei den Leichtverpackungen Adaptierung der MBA-Anlagen für die Behandlung von Hausabfällen und sonst. sperrigen Hausabfällen mit dem vorrangigen Ziel, deponiefähiges Material entspr. DepVO zu erzeugen. Die Verwertung von Klärschlamm erfolgt zum Großteil in thermischen Behandlungsanlagen mit 80%igem energetischen Wirkungsgrad. SZENARIO 2A Weniger verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof SZENARIO 2B Weniger verwerten und MBA, Papier wie bisher Grundgedanke Wesentliche Änderungen zum Trend Grundgedanke dieser Szenarien ist es, die getrennte Sammlung von stofflich verwertbaren Abfällen einzuschränken und die Altstoffsammlung nicht auszubauen. Die stofflich nicht verwertbaren Abfälle werden Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) zugeführt. Sammelsysteme werden auf einem Mindeststandard beibehalten und tlw. reduziert: keine Intensivierung der Sammlung von Biotonnenmaterial; Auflassen der Sack- bzw. Behältersammlung für Leicht- und Metallverpackungen; im Szenario 2a erfolgt auch die Auflassung der getrennten Altpapiersammlung. Adaptierung oder Errichtung der MBA-Anlagen (größere Kapazität erforderlich); Ziel ist es, deponiefähiges Material entspr. DepVO zu erzeugen. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 11

13 SZENARIO 3A Mehr verwerten und MVA im Bundesland Grundgedanke Ziel dieses Szenarios ist es, stofflich verwertbare Abfälle im Vorfeld möglichst intensiv getrennt zu erfassen und damit einen hohen stofflichen Verwertungsgrad zu erreichen. Die Behandlung nicht getrennt erfasster Abfälle erfolgt in einer neu zu errichtenden MVA im Bundesland Salzburg. Es wird von einer thermischen Behandlung mit Abwärmenutzung ausgegangen. Wesentliche Änderungen zum Trend Ausbau bzw. Optimierung der Sammelsysteme für stofflich verwertbare Abfälle (Elektroaltgeräte, Altpapier u. Kartonagen, Biotonne, Altholz, Metallverpackungen); Umstellung auf Hohlkörpersammlung bei den Leichtverpackungen Errichtung einer MVA im Bundesland Salzburg Die Behandlung von Klärschlamm erfolgt in einer thermischen Behandlungsanlage mit 80%igem energetischen Wirkungsgrad (z. B. Wirbelschichtanlage) innerhalb oder außerhalb des Bundeslandes. SZENARIO 3B Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundeslandes, mit Pfand, mit Brennstoffsack Grundgedanke Grundgedanke dieses Szenarios ist die Differenzierung der Behandlung von Abfälle nach Qualitätskriterien. Diese definieren sich anhand folgender Abstufungen: 1. Eignung zur Substitution von Primärrohstoffen -> getrennte Erfassung und stoffliche Verwertung; 2. Eignung zur Substitution von primären fossilen Energieträgern (= heizwertreiche Fraktionen) -> getrennte Erfassung über den Brennstoffsack, Behandlung in einer thermischen Anlage mit hohem energetischen Wirkungsgrad (z.b. in einer Wirbelschichtanlage) im Bundesland Salzburg. Gleiches gilt für den Klärschlamm. 3. Die verbleibenden Abfälle (darunter auch jene Abfälle, für deren Behandlung eine gezielte Ausschleusung und Beseitigung von umweltrelevanten Schadstoffen vorrangiges Ziel ist) werden einer thermischen Behandlung außerhalb des Bundeslandes Salzburg (MVA) zugeführt. Es wird von einer thermischen Behandlung mit Abwärmenutzung ausgegangen. Wesentliche Änderungen zum Trend Ausbau bzw. Optimierung der Sammelsysteme für stofflich verwertbare Abfälle (z.b. Biotonnenmaterial, Hohlkörper) Ausbau der Sammelsysteme für thermisch verwertbare Abfälle (z.b. sonstige Kunststoff-Verpackungen) Einrichtung eines flächendeckenden Holsystems für den Brennstoffsack Errichtung einer thermischen Behandlungsanlage für heizwertreiche Fraktionen und Klärschlamm im Bundesland Salzburg mit 80%igem energetischen Wirkungsgrad (z.b. Wirbelschichtanlage) Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 12

14 SZENARIO 4A Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof SZENARIO 4B Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher Grundgedanke Grundgedanke dieser Szenarien ist es, die getrennte Sammlung von stofflich verwertbaren Abfällen einzuschränken und die Altstoffsammlung nicht auszubauen. Die Behandlung nicht getrennt erfasster Abfälle erfolgt in einer neu zu errichtenden MVA im Bundesland Salzburg. Es wird von einer thermischen Behandlung mit Abwärmenutzung ausgegangen. Wesentliche Änderungen zum Trend Sammelsysteme werden auf einem Mindeststandard beibehalten und tlw. reduziert: keine Intensivierung der Sammlung von Biotonnenmaterial; Auflassen der Sack- bzw. Behältersammlung für Leicht- und Metallverpackungen; im Szenario 4a auch die Auflassung der getrennten Altpapiersammlung. Errichtung einer MVA mit Abwärmenutzung im Bundesland Salzburg Die Behandlung von Klärschlamm erfolgt großteils in der MVA im Bundesland Salzburg. Wesentliche Ergebnisse der Bewertung Trendszenario (Zusammenfassung wesentlicher vorteilhafter und nachteiliger Aspekte) Das Trendszenario baut im Wesentlichen auf die Fortsetzung der bisher gewählten abfallwirtschaftlichen Strategie im Bundesland Salzburg auf. Es werden die bestehenden Behandlungsstandorte für Hausabfälle (SAB, ZEMKA) und damit vorhandenes Know How genutzt. Bei vergleichsweise geringen Investitionen in bestehende MBA-Anlagen ist eine kostengünstige Umsetzung der Anforderungen der Deponieverordnung möglich. Die getrennte Erfassung von stofflich verwertbaren Abfällen verläuft weiterhin auf hohem Niveau. Durch die thermische Behandlung eines größeren Teils der heizwertreicher Fraktionen in der RVL Lenzing ist ein hoher Standard in der energetischen Verwertung gewährleistet (80 % Wirkungsgrad aufgrund einer konstanten industriellen Abwärmenutzung). Die damit erzielbaren Substitutionseffekte wirken sich positiv auf die Bilanz der globalen Luftschadstoff-Emissionen und flüssigen Schadstoffemissionen aus. Es kommt auch zu erheblichen Einsparungseffekten bei fossilen Energieträgern, mit positiven Auswirkungen auf die Bilanz klimarelevanter Luftschadstoff-Emissionen. Als nachteiliger Aspekt ist zu nennen, dass auch weiterhin ein Teil der Wertschöpfungspotenziale, die aus der Behandlung der Hausabfälle resultieren, außerhalb des Bundeslandes Salzburg verbleibt. Am Standort SAB wird der Schwerpunkt auf die mechanische Behandlung der Abfälle gelegt und weniger auf die Erzeugung deponiefähigen Materials entspr. DepVO. Die Bewirtschaftung der bestehenden Deponie-Infrastruktur ist daher in einer langfristigen Perspektive eingeschränkt, da auch keine zwingende Rückführung der Reststoffe aus der thermischen Behandlung gewährleistet werden kann. Die Leichtverpackungssammlung wird im derzeitigen System (getrennte Erfassung, tlw. im Holsystem) beibehalten. Daraus resultiert eine vergleichsweise hohe LKW-Transportleistung mit negativen Umwelteffekten. Alle nachfolgend dargestellten Szenarien beinhalten im Gegensatz zum Trendszenario eine Auflassung der getrennten LVP-Sammlung. Sie werden daher mit Ausnahme des Szenarios mit dem System Brennstoffsack (Szenario 3b) im Bereich verkehrsbedingte Auswirkungen positiv im Vergleich zum Trendszenario bewertet. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 13

15 Mehr verwerten und MBA, Klärschlamm thermisch behandelt - SZENARIO 1A Im Vergleich zum Trendszenario ergeben sich bezüglich der Luftschadstoffemissionen sowie der flüssigen Schadstoffemissionen nur geringe (Tendenz großteils leicht ungünstigere) Abweichungen, die innerhalb der festgelegten Schwellenwerte liegen. Die globalen Auswirkungen des Szenarios auf die Bereiche Lebensräume, Boden und Wasser werden daher als neutral bewertet. Emissionen klimawirksamer Gase, photochemischer Oxidantien und Stickstoffoxide steigen im Vergleich zum Trendszenario an, sodass es zu einer negativen Bewertung der globalen Auswirkungen durch Luftschadstoff-Emissionen auf Luft und Klima kommt. Regional wirksame Luftschadstoff-Emissionen werden sich im Vergleich zum Trend nicht erheblich verändern. Die Auswirkungen durch Rückstände auf den Flächenverbrauch werden etwas positiver als im Trend eingeschätzt. Die Abweichungen liegen allerdings innerhalb der Schwellenwerte, daher erfolgt eine neutrale Bewertung. Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten an den vorhandenen MBA-Standorten werden höher eingeschätzt als im Trendszenario, mit positiven Effekten auf die regionale Volkswirtschaft. Der Kostenaufwand für Sammlung und Behandlung wird insgesamt im Vergleich zum Trendszenario sinken, daraus resultiert eine positive Bewertung für den abfallerzeugenden Letztverbraucher. Insgesamt wird die Convenience dieses Szenarios gegenüber dem Trend als positiv bewertet: Ein Sammelsystem wird zwar eingestellt (Leichtverpackungen), dafür erfolgt ein Ausbau des getrennten Sammelsystems mit großer Nähe zum Letztverbraucher. Mit diesem Szenario ist keine Veränderung der abfallwirtschaftlichen Autarkie des Bundeslandes Salzburg im Vergleich zum Trend verbunden. Da durch dieses Szenario zudem die bisherige in Salzburg bewährte abfallwirtschaftliche Strategie (getrennte Erfassung von stofflich verwertbaren Abfällen, Setzen auf die MBA-Technologie) fortgesetzt wird, wird die Akzeptanz und damit die regionale Umsetzbarkeit gleich wie im Trendszenario eingeschätzt. Mehr verwerten und MBA mit Pfand - SZENARIO 1B Im Vergleich zum Trendszenario ergeben sich bezüglich der Luftschadstoffemissionen sowie der flüssigen Schadstoffemissionen bei einer globalen Betrachtung negative Abweichungen. Mögliche Substitutionseffekte aus der thermischen Behandlung von Abfällen inkl. Klärschlamm bleiben aus. Die Emissionen von klimawirksamen Luftschadstoffen, photochemischen Oxidantien und Stickstoffoxiden steigen im Vergleich zum Trend an, sodass es zu einer negativen Bewertung im Bereich Luft und Klima kommt. Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen im Vergleich zum Trend höheren Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten an den vorhandenen MBA-Standorten werden höher eingeschätzt als im Trendszenario. Der Kostenaufwand für Sammlung und Behandlung wird insgesamt gegenüber dem Trend nur geringfügig reduziert. Die Zumutbarkeit des Sammelsystems wird im Vergleich zum Trend insgesamt nicht wesentlich verändert. Positive Aspekte (z. B. Ausbau der Holsysteme) stehen den negativen Auswirkungen des Pfandsystems gleichwertig gegenüber. Positive Effekte zeigt das Szenario gerade wegen des Pfandsystems in den Wirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild, da das öffentliche Erscheinungsbild des Sammelsystems verbessert wird. Weniger Verwerten und MBA, Papier am Recyclinghof - SZENARIO 2A Im Vergleich zum Trendszenario ergeben sich bezüglich der Luftschadstoffemissionen, klimawirksamen Gase sowie der flüssigen Schadstoffemissionen nur geringe Abweichungen. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 14

16 Die Bewertung der Auswirkungen durch Rückstände auf die Umweltmedien ist positiv, da eine geringere Menge an untertage zu deponierenden Reststoffen als im Trendszenario anfällt. Die deutlich höhere Gesamtreststoffmenge bewirkt allerdings einen höheren Bedarf an Deponiefläche; damit verbunden sind negative Effekte auf regionale Nutzungsinteressen, Landschaftsbild, Entsorgungssicherheit und Umsetzbarkeit. Der Wegfall der stofflichen Verwertung von Altpapier verursacht einen deutlich höheren Verbrauch an Rohstoffen. Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten an den vorhandenen MBA-Standorten werden höher als im Trendszenario eingeschätzt; negativ auf die regionale Entsorgungswirtschaft wirkt sich allerdings die Einstellung der getrennten Altpapiersammlung aus. Der Kostenaufwand für Sammlung und Behandlung wird insgesamt gegenüber dem Trend nur minimal sinken. Die Reduktion der Altpapiersammlung führt tendenziell zu einer größeren Nähe des Sammelsystems zum Letztverbraucher/Abfallerzeuger, mit positivem Effekt auf die Zumutbarkeit. Das Orts- und Landschaftsbild wird durch den Rückbau des getrennten Sammelsystems entlastet. Negative Auswirkungen sind aufgrund der Einstellung von Sammelsystemen (v.a. Altpapier) auf das Arbeitsplatzangebot in der Entsorgungswirtschaft zu erwarten. Weniger Verwerten und MBA, Papier wie bisher - SZENARIO 2B Im Vergleich zum Trendszenario ergeben sich bezüglich der Luftschadstoffemissionen sowie der flüssigen Schadstoffemissionen nur geringe (Tendenz großteils etwas ungünstigere) Abweichungen, die innerhalb der festgelegten Schwellenwerte liegen. Die globalen Auswirkungen des Szenarios auf die Bereiche Lebensräume, Boden und Wasser werden daher als neutral bewertet. Im Vergleich zum Trend ist ein Anstieg der klimawirksamen Emissionen, photochemischen Oxidantien und NOx-Emissionen zu verzeichnen; der definierte Schwellenwert wird knapp überschritten, sodass es zu einer negativen Bewertung der Auswirkungen durch Luftschadstoff-Emissionen auf Luft und Klima kommt. Regional wirksame Luftschadstoff-Emissionen werden sich im Vergleich zum Trend nicht erheblich verändern. Die höhere Gesamtreststoffmenge bewirkt langfristig einen zusätzlichen Deponiebedarf, mit negativen Effekten auf Flächenverbrauch, regionale Nutzungsinteressen, Landschaftsbild und Umsetzbarkeit. Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten an den vorhandenen MBA-Standorten werden höher eingeschätzt als im Trendszenario. Der Kostenaufwand für Sammlung und Behandlung wird insgesamt im Vergleich zum Trendszenario sinken. Die Zumutbarkeit für den Letztverbraucher bleibt in etwa gleich, wenn auch in einigen ländlichen Gemeinden größere Umstellungen im Sammelsystem erforderlich sind. Mit diesem Szenario ist keine Veränderung der abfallwirtschaftliche Autarkie des Bundeslandes Salzburg im Vergleich zum Trend verbunden. Mehr verwerten und MVA im Bundesland - SZENARIO 3A Bezüglich der Emission von Luftschadstoffen zeigt sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 45 % aufgrund der geringeren Energiesubstitution eine Verschlechterung im Vergleich zum Trendszenario. Die globalen Auswirkungen auf Lebensräume (Flora, Fauna), Boden und Untergrund, Grund- und Oberflächenwasser sowie Luft und Klima sind daher negativ zu bewerten. Gegenüber dem Trend ist auch mit einem Anstieg bei flüssigen Schadstoff- Emissionen zu rechnen. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 15

17 Eine geänderte Bewertung würde sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 80% ergeben: In diesem Fall wären im Vergleich zum Trendszenario - positive oder gleichbleibende Auswirkungen auf Mensch und Umweltmedien durch geringere Luftschadstoffund flüssige Schadstoffemissionen zu erwarten. Die Auswirkungen auf andere Nutzungsinteressen in der Region werden aufgrund von regionalen Luftschadstoff-Emissionen tendenziell negativ beurteilt. Das Szenario bedingt den Betrieb einer thermischen Behandlungsanlage im Bundesland Salzburg, daher sind im Vergleich zum Trend vor Ort größere Emissionen (u. a. auch von Stickstoffoxiden) aus abfallwirtschaftlichen Prozessen zu erwarten. Nur bei einem hohen energetischen Wirkungsgrad (z. B. 80 %) würden die zusätzlichen Emissionen durch Substitutionseffekte (d.h. Ersatz von anderen regionalen Energieerzeugungsprozessen) kompensiert. Die Reduktion der Gesamtmenge an Rückständen bewirkt die Einsparung von Deponiefläche, woraus sich ein positiver Effekt auf den Flächenverbrauch ableiten lässt. Die Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten (Errichtung einer neuen MVA-Anlage) werden höher eingeschätzt als im Trendszenario, mit positiven Effekten auf die regionale Volkswirtschaft. Der Kostenaufwand für die Sammlung und Behandlung der Abfälle wird im Vergleich zum Trendszenario sinken. Die dem Szenario zugrundegelegte Errichtung einer eigenen Anlage in Salzburg erschwert einerseits die regionale Umsetzbarkeit (Aufwand für die Standortentwicklung, großer öffentlicher Diskussionsbedarf, wirtschaftliches Risiko). Allerdings steigt durch die Errichtung einer thermischen Behandlungsanlage die Autarkie Salzburgs in der Abfallwirtschaft und damit bei entsprechender Betreiberlösung die Entsorgungssicherheit. Insgesamt wird die Convenience dieses Szenarios gegenüber dem Trend positiv bewertet: Ein Sammelsystem wird zwar eingestellt (Leichtverpackungen), dafür erfolgt ein Ausbau des getrennten Sammelsystems mit großer Nähe zum Letztverbraucher. Mehr verwerten und MVA außerhalb des Bundesland, mit Pfand, mit Brennstoffsack - SZENARIO 3B Bezüglich der Emission von Luftschadstoffen zeigt sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 45 % aufgrund der geringeren Energiesubstitution eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zum Trendszenario. Die globalen Auswirkungen auf Lebensräume (Flora, Fauna), Boden und Untergrund, Grund- und Oberflächenwasser sowie Luft und Klima sind daher negativ zu bewerten. Gegenüber dem Trend ist auch mit einem Anstieg bei flüssigen Schadstoff-Emissionen zu rechnen. Eine geänderte Bewertung würde sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 80% ergeben: In diesem Fall wären im Vergleich zum Trendszenario - positive oder gleichbleibende Auswirkungen auf Mensch und Umweltmedien durch geringere Luftschadstoffund flüssige Schadstoffemissionen zu erwarten. Die geringere Gesamtreststoffmenge bewirkt eine Reduktion des Flächenverbrauchs. Das Ausmaß der regionalen Wertschöpfungseffekte aus Investitionen in Behandlungsanlagen wird in etwa gleichbleibend wie im Trendszenario eingeschätzt. Positiv auf die Wertschöpfung wirkt sich die Einführung eines neuen flächendeckenden Sammelsystems für den Brennstoffsack (im Holsystem) im Sinne von Umsatzpotenzialen in der regionalen Entsorgungswirtschaft aus. Der Kostenaufwand für die Sammlung und Behandlung bleibt in etwa gleich wie im Trendszenario. Die höheren Aufwendungen für die Sammlung (flächendeckendes Holsystem für den Brennstoffsack) werden durch geringere Aufwendungen für die Behandlung kompensiert. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 16

18 Der Standort der thermischen Behandlungsanlage für Hausabfälle wird jedenfalls außerhalb des Bundeslandes angenommen. Daher werden die Auswirkungen durch regional wirksame Luftschadstoff-Emissionen auf andere regionale Nutzungsinteressen neutral bewertet. Die abfallwirtschaftliche Infrastruktur im Bundesland Salzburg wird insgesamt im Vergleich zum Trend reduziert, daher sinkt die Autarkie, was sich negativ auf die Entsorgungssicherheit auswirkt. Die Convenience für den Letztverbraucher wird durch das Pfandsystem teilweise reduziert. Allerdings verbleibt die Zumutbarkeit des Sammelsystems insgesamt durch die Intensivierung anderer Altstoffsammlungen ausgeglichen und wird daher gegenüber dem Trend neutral bewertet. Weniger Verwerten und MVA im Bundesland, Papier am Recyclinghof - SZENARIO 4A Bezüglich der Emission von Luftschadstoffen zeigt sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 45 % aufgrund der geringeren Energiesubstitution eine Verschlechterung im Vergleich zum Trendszenario. Die globalen Auswirkungen auf Lebensräume (Flora, Fauna), Boden und Untergrund, Grund- und Oberflächenwasser sowie Luft und Klima sind daher negativ zu bewerten. Gegenüber dem Trend ist auch mit einem Anstieg bei flüssigen Schadstoff- Emissionen zu rechnen. Eine geänderte Bewertung würde sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 80% ergeben: In diesem Fall wären im Vergleich zum Trendszenario - positive oder gleichbleibende Auswirkungen auf Mensch und Umweltmedien durch geringere Luftschadstoffund flüssige Schadstoffemissionen zu erwarten. Die Auswirkungen auf andere Nutzungsinteressen in der Region werden aufgrund von regionalen Luftschadstoff-Emissionen tendenziell negativ beurteilt. Das Szenario bedingt den Betrieb einer thermischen Behandlungsanlage im Bundesland Salzburg, daher sind im Vergleich zum Trend vor Ort größere Emissionen (u. a. auch von Stickstoffoxiden) aus abfallwirtschaftlichen Prozessen zu erwarten. Nur bei einem hohen energetischen Wirkungsgrad (z. B. 80 %) würden die zusätzlichen Emissionen durch Substitutionseffekte (d.h. Ersatz von anderen regionalen Energieerzeugungsprozessen) kompensiert. Durch das Szenario kommt es generell zu einer Erhöhung des Rohstoff- und Ressourcenverbrauchs (aufgrund der thermischen Verwertung des Altpapiers). Die Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten (MVA-Anlage) werden höher eingeschätzt als im Trendszenario. Der Kostenaufwand für Sammlung und Behandlung wird insgesamt nur etwas geringer als im Trend ausfallen. Die dem Szenario zugrundegelegte Errichtung einer eigenen Anlage in Salzburg erschwert einerseits die regionale Umsetzbarkeit (Aufwand für die Standortentwicklung, großer öffentlicher Diskussionsbedarf, wirtschaftliches Risiko). Allerdings steigt durch die Errichtung einer thermischen Behandlungsanlage die Autarkie Salzburgs in der Abfallwirtschaft und damit bei entsprechender Betreiberlösung die Entsorgungssicherheit. Die Reduktion der Altpapiersammlung führt tendenziell zu einer größeren Nähe des Sammelsystems zum Letztverbraucher/Abfallerzeuger, mit positivem Effekt auf die Zumutbarkeit. Das Orts- und Landschaftsbild wird durch den Rückbau des getrennten Sammelsystems entlastet. Negative Auswirkungen sind aufgrund der Einstellung von Sammelsystemen (v.a. Altpapier) auf das Arbeitsplatzangebot in der Entsorgungswirtschaft zu erwarten. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 17

19 Weniger verwerten und MVA im Bundesland, Papier wie bisher - SZENARIO 4B Bezüglich der Emission von Luftschadstoffen zeigt sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 45 % aufgrund der geringeren Energiesubstitution eine Verschlechterung im Vergleich zum Trendszenario. Die globalen Auswirkungen auf Lebensräume (Flora, Fauna), Boden und Untergrund, Grund- und Oberflächenwasser sowie Luft und Klima sind daher negativ zu bewerten. Gegenüber dem Trend ist auch mit einem Anstieg bei flüssigen Schadstoff- Emissionen zu rechnen. Eine geänderte Bewertung würde sich bei einem energetischen Wirkungsgrad von 80% ergeben: In diesem Fall wären im Vergleich zum Trendszenario - positive oder gleichbleibende Auswirkungen auf Mensch und Umweltmedien durch geringere Luftschadstoffund flüssige Schadstoffemissionen zu erwarten. Die Auswirkungen auf andere Nutzungsinteressen in der Region werden aufgrund von regionalen Luftschadstoff-Emissionen tendenziell negativ beurteilt. Das Szenario bedingt den Betrieb einer thermischen Behandlungsanlage im Bundesland Salzburg, daher sind im Vergleich zum Trend vor Ort größere Emissionen (u. a. auch von Stickstoffoxiden) aus abfallwirtschaftlichen Prozessen zu erwarten. Nur bei einem hohen energetischen Wirkungsgrad (z. B. 80 %) würden die zusätzlichen Emissionen durch Substitutionseffekte (d.h. Ersatz von anderen regionalen Energieerzeugungsprozessen) kompensiert. Die Wertschöpfungseffekte aus den notwendigen Investitionen in zusätzliche Behandlungskapazitäten (Errichtung einer neuen MVA-Anlage) werden höher eingeschätzt als im Trendszenario, mit positiven Effekten auf die regionale Volkswirtschaft. Der Kostenaufwand für die Sammlung und Behandlung der Abfälle wird im Vergleich zum Trendszenario sinken. Die dem Szenario zugrundegelegte Errichtung einer eigenen Anlage in Salzburg erschwert einerseits die regionale Umsetzbarkeit (Aufwand für die Standortentwicklung, großer öffentlicher Diskussionsbedarf, wirtschaftliches Risiko). Allerdings steigt durch die Errichtung einer thermischen Behandlungsanlage die Autarkie Salzburgs in der Abfallwirtschaft und damit bei entsprechender Betreiberlösung die Entsorgungssicherheit. Die Zumutbarkeit des Sammelsystems für den Letztverbraucher bleibt in etwa gleich, wenn auch in einigen ländlichen Gemeinden Umstellungen im Sammelsystem erforderlich sind. Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse Für die Behandlung der Hausabfälle wurden in den vergangenen Jahren Entscheidungen getroffen, die in ihren Auswirkungen auf Menschen und Umweltmedien bereits wesentliche Optimierungspotenziale ausschöpfen. Das Trendszenario stellt somit ein gute Ausgangslage für die Abfallwirtschaft im Bundesland Salzburg dar. Eine technologische Neuausrichtung der Behandlungsinfrastruktur ist vor diesem Hintergrund zu diskutieren. Eine getrennte Sammlung von Altstoffen macht in allen Szenarien Sinn, sowohl in ökologischer Hinsicht als auch aus Überlegungen der ökonomischen Zweckmäßigkeit. So würde z. B. bei einer gemeinsame Sammlung von Hausabfällen und Altpapier im Holsystem der Einsparungseffekt aus der Sammlung durch den höheren Aufwand für die Behandlung mehr als kompensiert werden. Zusätzlich würde die ökologische Bilanz im Bereich Ressourcenverbrauch deutlich negativ ausfallen. Der weitere Ausbau von getrennten Sammelsystemen stößt allerdings an wirtschaftliche und umweltbezogene Grenzen: Der Betrieb von Sammelsystemen ist in jedem Fall verkehrs- und kostenwirksam. Wenn keine ressourceneffiziente stoffliche Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 18

20 Verwertungsmöglichkeit mit einer getrennten Sammlung von Altstoffen verbunden ist (wie dies z. B. beim Sammelsystem für Leichtverpackungen in der bisher durchgeführten Form der Fall ist), so ist eine Auflassung dieses Systems einerseits ein Beitrag zur Verbesserung der Umweltqualität, da damit eine erhebliche Reduktion der Verkehrsleistung erzielt wird. Andererseits wird damit auch die Möglichkeit genutzt, die Abfallwirtschaft in ökonomischer Hinsicht effizienter zu gestalten. Obwohl alle Szenarien im Vergleich zum Trend mit höheren Investitionen in die Behandlungsinfrastruktur verbunden sind, fällt der ökonomische Aufwand für Sammlung und Behandlung aller Abfallarten in einer Gesamtbilanz langfristig geringer aus als im Trendszenario. Mit ausschlaggebend dafür ist, dass die Auflassung der Leichtverpackungssammlung im Landesdurchschnitt jedenfalls zu einem geringeren Aufwand in der Sammlung führt. Für den Letztverbraucher kostenwirksam wird dieser Aspekt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sowohl Einsparungseffekte als auch Zusatzaufwendungen verursacher- und kostengerecht zugeordnet werden. Der Kostenaufwand für die Behandlung der Hausabfälle ist nur zu einem Anteil von rund 40 % ausschlaggebend für die gesamten Kostenaufwendungen in der Abfallwirtschaft. Für die öffentlichen Akteure auf der Ebene des Bundeslandes und der Gemeinden verbleibt allerdings die Behandlung dieses Abfallstromes als eine wesentliche Stellgröße, mit der ökologische und ökonomische Auswirkungen des abfallwirtschaftlichen Systems mit beeinflusst werden können. Mit dem Ausbau einer möglichst vollständigen und technologisch hochwertigen Behandlungsinfrastruktur für Hausabfälle könnte sich das Bundesland Salzburg Wertschöpfungspotenziale aus Investition und Betrieb der Anlagen sichern. Dies gilt sowohl für MBA- als auch für MVA-Szenarien, der positive Effekt würde allerdings durch die Errichtung einer thermischen Behandlungskapazität im Bundesland noch zusätzlich verstärkt. Damit wäre auch eine Stärkung der Autarkie in der abfallwirtschaftlichen Entsorgung verbunden, vorausgesetzt, die Akteure der öffentlichen Hand können auch weiterhin maßgeblichen Einfluss auf den Betrieb der Behandlungsanlagen ausüben. Den positiven Aspekten steht jedenfalls ein höheres wirtschaftliches Risiko gegenüber, das mit dem Betrieb einer thermischen Behandlungsanlage (aufgrund des gegebenen Auslastungserfordernisses) verbunden ist. Bei Behandlung von Abfällen in thermischen Anlagen entscheidet v.a. die Höhe des energetischen Wirkungsgrades darüber, ob die Umweltbilanz positiv oder negativ ausfällt. Nur eine konstante ganzjährige Abwärmenutzung auf hohem Niveau (z. B. 80 % energetischer Wirkungsgrad) führt in einer globalen Bilanz über die dadurch ausgelöste Energiesubstitution zu einer Reduktion von Luftschadstoff-Emissionen. Das Trendszenario zeichnet sich in diesem Aspekt aufgrund des überdurchschnittlich hohen energetischen Nutzungsgrads positiv aus. Die Bilanz gegenüber dem Trend ist negativ, wenn eine geringere Abwärmenutzung gegeben ist (z. B. bei 45 % Wirkungsgrad). Für die Behandlung des Klärschlamms gilt analog, dass die Höhe des energetischen Wirkungsgrads die Umweltbilanz der Entsorgung im hohen Ausmaß beeinflusst. Als wichtiges Ergebnis dieser SUP kann daher die Empfehlung ausgesprochen werden, dass ein möglichst hoher energetischer Wirkungsgrad in der thermischen Behandlung von Abfällen als umweltrelevante Stellgröße in den nächstfolgenden Entscheidungsprozessen vorzugeben ist, z. B. bei überregionalen Ausschreibungen für Behandlungsaufträge oder im Rahmen der Diskussion über mögliche Standorte für die zukünftige abfallwirtschaftliche Infrastruktur im Bundesland Salzburg. Umweltbericht (Zusammenfassung), Juni 2004 Seite 19

SUP zum Wiener Abfallwirtschaftsplan (Wr. AWP)

SUP zum Wiener Abfallwirtschaftsplan (Wr. AWP) SUP zum Wiener Abfallwirtschaftsplan Steckbrief / September 2004 1 SUP zum Wiener Abfallwirtschaftsplan (Wr. AWP) Steckbrief Das Wichtigste in Kürze Planungssektor: Abfallwirtschaft / Land Wien Planerstellende

Mehr

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Studie im Auftrag der NABU Bundesgeschäftsstelle - Kurzfassung - Henning Wilts, Nadja von Gries, Bettina Rademacher,

Mehr

Ökoeffizienzanalyse als strategisches Instrument zur Optimierung der Abfallwirtschaft

Ökoeffizienzanalyse als strategisches Instrument zur Optimierung der Abfallwirtschaft Abfall- und Kreislaufwirtschaft als Eckpfeiler nachhaltiger bayerischer Umweltpolitik Ökoeffizienzanalyse als strategisches Instrument zur Optimierung der Abfallwirtschaft Wolfgang Rommel 18.09.06 Erkenntnis:

Mehr

Behandlungsalternativen für klimarelevante Stoffströme

Behandlungsalternativen für klimarelevante Stoffströme TEXTE UMWELTFORSCHUNGSPLAN DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT Forschungsbericht 205 41 300 UBA-FB 00955 Texte 39 07 ISSN 1862-4804 Behandlungsalternativen für klimarelevante

Mehr

Aktuelle Situation der Abfallwirtschaft in Sachsen Tschechisch-Sächsischer Workshop Umwelttechnik 2013. Katharina Riese, Referat Wertstoffwirtschaft

Aktuelle Situation der Abfallwirtschaft in Sachsen Tschechisch-Sächsischer Workshop Umwelttechnik 2013. Katharina Riese, Referat Wertstoffwirtschaft Aktuelle Situation der Abfallwirtschaft in Sachsen Tschechisch-Sächsischer Workshop Umwelttechnik 2013 Katharina Riese, Referat Wertstoffwirtschaft Rechtssetzung zur Gestaltung der Abfallwirtschaft Rechtsetzende

Mehr

Fact sheet SUP-Erfolgsfaktoren

Fact sheet SUP-Erfolgsfaktoren Arbter, K. (2010): Fact sheet "SUP-Erfolgsfaktoren", Stand: September 2010, http://www.arbter.at/sup/sup_e.html 1 Fact sheet SUP-Erfolgsfaktoren Dieser Text kann zitiert werden als: Arbter, K. (2010):

Mehr

Dynamischer Kennzahlenvergleich abfallwirtschaftlicher Leistungen

Dynamischer Kennzahlenvergleich abfallwirtschaftlicher Leistungen o. Univ. Prof. Dr.. Gerhard Vogel Vorstand des Institutes für Technologie und Warenwirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien Dynamischer Kennzahlenvergleich abfallwirtschaftlicher Leistungen Die

Mehr

Expertenbefragung über die Erwartungen an die Abfallwirtschaft bis 2025

Expertenbefragung über die Erwartungen an die Abfallwirtschaft bis 2025 Expertenbefragung über die Erwartungen an die Abfallwirtschaft bis 2025 1. Welcher Trend wird sich besonders durchsetzen/auswirken und warum? Die Experten sehen eine Wandlung der Abfallwirtschaft zu einer

Mehr

Technische Universität Darmstadt Bibliothek Wasser und Umwelt Petersenstr. 13 D-64287 Darmstadt Tel.: 06151-16 3659 Fax:06151-16 3758

Technische Universität Darmstadt Bibliothek Wasser und Umwelt Petersenstr. 13 D-64287 Darmstadt Tel.: 06151-16 3659 Fax:06151-16 3758 IMSTITUT WAH BS'iÜothak Wa serve versorgung, Abwsssertechnik Äb?a!liechnik und Ps;.",vip!c.n!.;ng Technische Unive.-sMiÜ Oursrsscadt PeterssnstraSe 13, S1237 Darmstadt TEL 0 6151/15 35 59 + 16 27 48 FAX

Mehr

Dr.-Ing. Ulrich Wiegel. Berlin

Dr.-Ing. Ulrich Wiegel. Berlin Verwertungsverfahren für organische Reststoffe am Beispiel Berlin Dr.-Ing. Ulrich Wiegel Berlin Übersicht Vortrag Vorstellung der Haupt-Ergebnisse der Biomasse-Studie 2009 Kurzübersicht: Technische Verfahren

Mehr

Externe Begutachtung Juni 2011

Externe Begutachtung Juni 2011 Informationen für f r die Externe Begutachtung Juni 2011 Hochschulen haben einen herausragenden Stellenwert im globalen Prozess einer Nachhaltigen Entwicklung. Als integrative Ausbildungsstätten tten zukünftiger

Mehr

2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review

2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review Umwelthandbuch der Universität Bremen Seite 1 von 6 2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review 2.6.1 Ziel / Zweck Mit regelmäßig stattfindenden Umweltaudits werden die von der Universität Bremen verursachten

Mehr

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Abfall und Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft Die Strategie des Bundes Dr. Michel

Mehr

UVP GLOSSAR. für die SLOWAKEI Deutsche Übersetzung

UVP GLOSSAR. für die SLOWAKEI Deutsche Übersetzung UVP GLOSSAR für die SLOWAKEI Deutsche Übersetzung Das Glossar wird in einer deutschen und einer slowakischen Variante erstellt, da AT und SK Verhältnisse unterschiedlich sein können Das vorliegende Glossar

Mehr

Anforderungen an die Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes

Anforderungen an die Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes Anforderungen an die Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes Für die kommunale Entsorgungswirtschaft Dr. Rüdiger Siechau Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU Sprecher der Geschäftsführung

Mehr

ÖKOBILANZIERUNG DER HYDROTHERMALEN CARBONISIERUNG VON KLÄRSCHLAMM

ÖKOBILANZIERUNG DER HYDROTHERMALEN CARBONISIERUNG VON KLÄRSCHLAMM Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenscha7en Ins9tut für Umwelt und Natürliche Ressourcen ÖKOBILANZIERUNG DER HYDROTHERMALEN CARBONISIERUNG VON KLÄRSCHLAMM Ma9hias Stucki, Lea Eymann 8. Mai 2014, IFAT

Mehr

Ausarbeitung eines Vorschlages für Abfallende-Kriterien nach Warengruppen für die Vorbereitung zur Wiederverwendung

Ausarbeitung eines Vorschlages für Abfallende-Kriterien nach Warengruppen für die Vorbereitung zur Wiederverwendung Ausarbeitung eines Vorschlages für Abfallende-Kriterien nach Warengruppen für die Vorbereitung zur Wiederverwendung Markus Spitzbart Präsentation von Zwischenergebnissen der gleichnamigen Studie im Auftrag

Mehr

Auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Österreich Indikatoren-Bericht

Auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Österreich Indikatoren-Bericht MO 4 Verkehrsbedingte Schadstoffemissionen 12 NO x - Emissionen 199-211 11 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 PKW+Zweiräder leichte Nutzfahrzeuge schwere Nutzfahrzeuge Bahn Flugverkehr Sonstige CO 2 - Emissionen 199-211

Mehr

Recycling-Offensive und Rohstoffwirtschaft in Hamburg

Recycling-Offensive und Rohstoffwirtschaft in Hamburg Recycling-Offensive und Rohstoffwirtschaft in Hamburg 3. April 2014 Prof. Dr. Rüdiger Siechau Sprecher der Geschäftsführung der SRH Inhalt 1. Kurzporträt Stadtreinigung Hamburg (SRH) 2. Klima- und Ressourcenschutz

Mehr

FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER.

FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER. FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER. Wir haben die passende Lösung für Sie: Tonnen, Container und Mulden für alle Arten von Abfällen. Von mini bis ganz groß. Für Industrie, Gewerbe und Haushalte.

Mehr

Presseinformation der ÖKO STROMBÖRSE Salzburg:

Presseinformation der ÖKO STROMBÖRSE Salzburg: Presseinformation der ÖKO STROMBÖRSE Salzburg: Die energieeffiziente Gemeinde Wals - Siezenheim wird Öko Strombörse Gemeinde! Wals - Siezenheim, am 12. August 2010: Mit einem Vorzeigeprojekt in der Gemeinde

Mehr

abh Abfallbehandlungsgesellschaft Havelland mbh

abh Abfallbehandlungsgesellschaft Havelland mbh Landkreis Havelland- Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Schwanebeck Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Emissionsmessungen an der Abluftreinigungsanlage der MBA Berichtszeitraum/

Mehr

Gedruckt auf 100% Altpapier. Umschlag: 350g/qm Muskat. Innenseiten: 80g/qm Circle preprint Premium White

Gedruckt auf 100% Altpapier. Umschlag: 350g/qm Muskat. Innenseiten: 80g/qm Circle preprint Premium White Gedruckt auf 100% Altpapier Umschlag: 350g/qm Muskat Innenseiten: 80g/qm Circle preprint Premium White Weniger braucht mehr. Mit moveo ich bewege, der Initiative für Energie und Nachhaltigkeit hat sich

Mehr

Vorstellung. Deponiebau und Sanierung Altlastensanierung Lärmschutzwälle Herstellung güteüberwachter Recycling-Baustoffe Stoffstrom Entsorgung

Vorstellung. Deponiebau und Sanierung Altlastensanierung Lärmschutzwälle Herstellung güteüberwachter Recycling-Baustoffe Stoffstrom Entsorgung Vorstellung Dr. Gregor Silvers Agraringenieur Geschäftsfeldleiter Flächenrecycling & Stoffstrom Deponiebau und Sanierung Altlastensanierung Lärmschutzwälle Herstellung güteüberwachter Recycling-Baustoffe

Mehr

Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen

Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen Obwohl bei MBA mit der heizwertreichen Fraktion nur eine Teilmenge energetisch verwertet wird, können... höhere Energieanteile in

Mehr

SMART ENERGY FROM WASTE

SMART ENERGY FROM WASTE Die Mechanisch Thermische Abfallbehandlung ENPOS steht für nachhaltige und umweltbewusste Energietechnologie bei gleichzeitigem Anspruch auf höchste wirtschaftliche Effizienz. ENPOS GMBH Stadtstrasse 33

Mehr

Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen?

Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen? Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen? 19. Kölner Abfalltage 2. und 3. November 2010 in Köln Peter Quicker, Yves Noel www.teer.rwth-aachen.de Vorstellung L

Mehr

Kreislaufwirtschaftsund Abfallgesetz

Kreislaufwirtschaftsund Abfallgesetz Volkert Petersen Jens-Uwe Heuer Kreislaufwirtschaftsund Abfallgesetz fflfll BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG GmbH Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 7 Abkürzungsverzeichnis 11 1 Modul Kreislaufwirtschafts-

Mehr

ECORegion. Bilanzierungsmethodik. Zürich, 30. September 2009

ECORegion. Bilanzierungsmethodik. Zürich, 30. September 2009 ECORegion Bilanzierungsmethodik Zürich, 30. September 2009 Ecospeed SA, Gerechtigkeitsgasse 20, CH-8002 Zürich, T +41-44-493-93-00, F +41-44-493-93-09 www.ecospeed.ch, info@ecospeed.ch Übersicht Dokumente

Mehr

Umwelterklärung BMW i3

Umwelterklärung BMW i3 Umwelterklärung BMW i3 Randbedingungen und Annahmen: Der Untersuchungsrahmen wurde so definiert, dass die betrachteten Prozesse und Stoffe vollständig rückverknüpft, d. h. im Sinne der ISO 14040 auf der

Mehr

Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Rückständen thermischer Klärschlammbehandlung. EGLE Lukas

Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Rückständen thermischer Klärschlammbehandlung. EGLE Lukas Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Rückständen thermischer Klärschlammbehandlung EGLE Lukas Landwirtschaftliche Sektoren Wirtschaftsdünger: 27.000 t P/a Mineraldünger: 16.000 t P/a

Mehr

Kreisläufe sind wichtig

Kreisläufe sind wichtig UMWELTTECHNIK TAGUNG 08 Kreisläufe sind wichtig warum sie nicht geschlossenwerden können Paul H. Brunner Technische Universität Wien Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft www.iwa.tuwien.ac.at

Mehr

Nutzungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe: ökobilanzieller Vergleich ausgewählter Produkte

Nutzungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe: ökobilanzieller Vergleich ausgewählter Produkte Nutzungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe: ökobilanzieller Vergleich ausgewählter Produkte Simone Ehrenberger Hochschule Pforzheim Institut für Angewandte Forschung Umweltmanagement el: 07231286136

Mehr

Management-Handbuch für Umweltmanagement nach Öko-Audit-VO. Hochschule Landshut Am Lurzenhof 1 84036 Landshut. Stand: 03.2008 Seite : 1 von 8

Management-Handbuch für Umweltmanagement nach Öko-Audit-VO. Hochschule Landshut Am Lurzenhof 1 84036 Landshut. Stand: 03.2008 Seite : 1 von 8 Management-Handbuch für Umweltmanagement nach Öko-Audit-VO Hochschule Landshut Am Lurzenhof 1 84036 Landshut Stand: 03.2008 Seite : 1 von 8 Erstellt / Geprüft:Nißl/Schachner Inhaltsverzeichnis Kapitel

Mehr

ÖWAV-AUSBILDUNGSKURS FÜR DAS BETRIEBSPERSONAL VON MBA- UND KOMPOSTIERUNGSANLAGEN

ÖWAV-AUSBILDUNGSKURS FÜR DAS BETRIEBSPERSONAL VON MBA- UND KOMPOSTIERUNGSANLAGEN GESELLSCHAFT FÜR WASSER- UND ABFALLWIRTSCHAFT GmbH Eine Tochtergesellschaft des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes (ÖWAV) A-1010 Wien, Marc-Aurel-Straße 5 Tel.: +43 (1) 535 57 20,

Mehr

Direkte und indirekte Umweltaspekte. nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS)

Direkte und indirekte Umweltaspekte. nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) Direkte und indirekte Umweltaspekte nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) Übersicht 1 Bestimmung der Umweltaspekte... 2 1.1 Direkte Umweltaspekte... 2 1.2 Indirekte Umweltaspekte... 2 2 Bewertungsmethode...

Mehr

Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 -

Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 - Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 - Dipl.-Ing. Reinhard Schu EcoEnergy Gesellschaft für Energie- und Umwelttechnik mbh Walkenried am Harz SIDAF Abfallkolloquium 2007 23.-24. Oktober 2007, Freiberg

Mehr

Abfall und Umwelt Energie Planung Fachtagungen

Abfall und Umwelt Energie Planung Fachtagungen Abfall und Umwelt Energie Planung Fachtagungen Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH Foto: fotolia.com Abfall und Umwelt Abfall ist vor allem Ressource Orientierte sich die Abfallwirtschaft

Mehr

Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich

Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich Linz, 2008.02.28 OCHSNER Wärmepumpen GmbH, Ochsner-Straße 1 A-3350 Haag 1 Vergleichende Darstellung Solaranlage - Brauchwasserwärmepumpe

Mehr

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Die Erwartungen des Landes an das Projekt

Mehr

Vom Reststoff zur erfolgreichen Innovation

Vom Reststoff zur erfolgreichen Innovation Der Marketing. Campus Vom Reststoff zur erfolgreichen Innovation Potentiale, Prozesse, Herausforderungen und Fallbeispiele Dr. Andrea Grimm. Dr. Gernot Zweytick Campus Wieselburg. FH Wiener Neustadt Prozess.

Mehr

Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven

Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven Handel mit CO 2 Zertifikaten Grundlagen, Probleme und Perspektiven Theoretische Grundlagen Emissionshandel in der EU Umsetzung in Deutschland Probleme und Perspektiven 1 Grundprinzip des Emissionshandels

Mehr

Änderung Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz

Änderung Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz Änderung Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz Durch das Gesetz zur Vereinfachung der abfallrechtlichen Überwachung vom 15. Juli 2006 wurde vor allem das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz geändert.

Mehr

Ganzheitliches Life Cycle Management

Ganzheitliches Life Cycle Management Ganzheitliches Life Cycle Management PD Dr.-Ing. Christoph Herrmann SCIENCE EVENT UM WELT & WIRTSCHAFT WENDEPUNKTE KRISE? 5. NOVEMBER 2009 GANZHEITLICHES LIFE CYCLE MANAGEMENT GLIEDERUNG > Herausforderungen

Mehr

Einführung EMAS an der HS Esslingen mit GLT Unterstützung

Einführung EMAS an der HS Esslingen mit GLT Unterstützung Einführung EMAS an der HS Esslingen mit GLT Unterstützung Dipl.-Oec. Anja Kordowich (Umweltmanagerin HS Esslingen) M.Sc. Jörg Seitter (Softwareingenieur STZ GAB) 11.10.2012 Steinbeis Transferzentrum Gebäudeanalyse

Mehr

Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Abfallwirtschaft. Förderkennzeichen (UFOPLAN) 3707 33 303

Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Abfallwirtschaft. Förderkennzeichen (UFOPLAN) 3707 33 303 Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Abfallwirtschaft Förderkennzeichen (UFOPLAN) 3707 33 303 Nutzung der Potenziale des biogenen Anteils im Abfall

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement

EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement Kerstin Kräusche Umweltmanagement Fachhochschule Eberswalde Fachhochschule Eberswalde Alter Standort neue Wege Eberswalde Berlin Die grünste Hochschule (aus dem

Mehr

Abwasserreinigungsanlagen in Vorarlberg - Jahresbericht 2012

Abwasserreinigungsanlagen in Vorarlberg - Jahresbericht 2012 4. Klärschlamm Durch die Vorgaben der Klärschlammverordnung 1997 [8] ist in Vorarlberg seit 01.01.1999 die Ausbringung von aerob oder anaerob stabilisiertem Klärschlamm in flüssiger oder lediglich mechanisch

Mehr

11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM

11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM Kapitel 11: Dynamisches Grundwassermanagementsystem 227 11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM 11.1 Übersicht Das entwickelte Optimierungssystem für instationäre Verhältnisse lässt sich in der praktischen

Mehr

Potenziale der solaren Klärschlammtrocknung für Bremen. und den norddeutschen Raum

Potenziale der solaren Klärschlammtrocknung für Bremen. und den norddeutschen Raum Potenziale der solaren Klärschlammtrocknung für Bremen und den norddeutschen Raum M. Wittmaier, B. Sawilla, H. Albers Institut für Kreislaufwirtschaft, Bremen 1. Einleitung 2. Randbedingungen für solare

Mehr

Elektrorecycling Eine ethische Risikoanalyse

Elektrorecycling Eine ethische Risikoanalyse Elektrorecycling Eine ethische Risikoanalyse Dr. Jesco Kreft, Geschäftsführer Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik 13.02.2013 www.stiftung-wirtschaftsethik.de 1 Wer wir sind... = Gemeinnützige Stiftung

Mehr

AWA Amt für Wasser und Abfall. OED Office des eaux et des déchets

AWA Amt für Wasser und Abfall. OED Office des eaux et des déchets OED Office des eaux et des déchets 1 Phosphor-Recycling im Verfahrensüberblick Phosphor-Rückgewinnung 3. Vollversammlung Cercle déchets Ittigen, 16. September 2016 2 1 Inhalt Ausgangslage Vorgehen Resultate

Mehr

Aktuelles aus der Abfallwirtschaft Stand Entwicklungen Herausforderungen

Aktuelles aus der Abfallwirtschaft Stand Entwicklungen Herausforderungen Amt für Umwelt Stand Entwicklungen 19. März 2015, Gemeindetagung, Thurgauerhof Weinfelden Martin Eugster, Abteilungsleiter Abfall und Boden Themen Altlastenbearbeitung - der Verdachtsflächenplan hat ausgedient

Mehr

Deponien: Was kommt, was bleibt?

Deponien: Was kommt, was bleibt? Deponien: Was kommt, was bleibt? Eine Informationsveranstaltung der SBB 31.03.2009 Die Deponien der MEAB Deponie Schöneiche Deponie Vorketzin Deponie Deetz Die Deponie Schöneiche 6 12 7 3 1 2 5 4 11 10

Mehr

Regionalstatistische Arbeiten in der EU Fachausschuss Regionalstatistik 29/30 Juni 2010

Regionalstatistische Arbeiten in der EU Fachausschuss Regionalstatistik 29/30 Juni 2010 Regionalstatistische Arbeiten in der EU Fachausschuss Regionalstatistik 29/30 Juni 2010 Gunter Schäfer Eurostat Unit E4 Regionalstatistik und geographische Informationen Zweck der Regionalstatistik Quantitative

Mehr

Erläuterungen zur Verwendung des Erhebungsprogrammes für die Jahresabfallbilanz 2007

Erläuterungen zur Verwendung des Erhebungsprogrammes für die Jahresabfallbilanz 2007 UMWELTSCHUTZ ABFALLWIRTSCHAFT UND UMWELTRECHT Erläuterungen zur Verwendung des Erhebungsprogrammes für die Jahresabfallbilanz 2007 Inhaltsverzeichnis 1) Installation 2 1.1) Voraussetzungen 2 1.2) Dateien

Mehr

BEST-Projekt Sauter GmbH. Ergebnisbericht Holzverarbeitende Industrie. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

BEST-Projekt Sauter GmbH. Ergebnisbericht Holzverarbeitende Industrie. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg BEST-Projekt Sauter GmbH Ergebnisbericht Holzverarbeitende Industrie Impressum Herausgeber LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen

Mehr

Abbildung des Stromverbrauchs und zukünftiger Stromanwendungen

Abbildung des Stromverbrauchs und zukünftiger Stromanwendungen Abbildung des Stromverbrauchs und zukünftiger Stromanwendungen Seite 1 Abbildung des Stromverbrauchs und zukünftiger Stromanwendungen Zusammenfassung Möglichkeiten zur Abbildung des Stromverbrauchs im

Mehr

Ressourceneffizienz bei Volkswagen Impulsvortrag im Rahmen des Nationalen Ressourcenforums 12. Nov. 2014, Berlin

Ressourceneffizienz bei Volkswagen Impulsvortrag im Rahmen des Nationalen Ressourcenforums 12. Nov. 2014, Berlin Ressourceneffizienz bei Volkswagen Impulsvortrag im Rahmen des Nationalen Ressourcenforums 12. Nov. 2014, Berlin Dr. Stephan Krinke Leiter Umwelt Produkt, Volkswagen AG Die Konzern-Umweltstrategie Bestandteil

Mehr

Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich

Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich P-Strategie der Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich Dr. Leo S. Morf Amt für Abfall, Wasser, Luft und Energie (AWEL), Kanton Zürich, Schweiz Info-Veranstaltung BMU, UBA zur Phosphorrückgewinnung

Mehr

Abfallverbrennung ist kein gegner der abfallvermeidung

Abfallverbrennung ist kein gegner der abfallvermeidung H INTERGRUND Abfallverbrennung ist kein gegner der abfallvermeidung Impressum Herausgeber: E-Mail: Internet: umweltbundesamt Pressestelle Wörlitzer Platz 1 06844 Dessau-Roßlau pressestelle@uba.de www.umweltbundesamt.de

Mehr

Planfeststellungsverfahren Pipeline zur Werra

Planfeststellungsverfahren Pipeline zur Werra Gemeinde Gerstungen Stadt Witzenhausen Anhörungstermin am 05.12.2011 Die Gemeinde Gerstungen und die Stadt Witzenhausen schlagen vor, die Haldenabwässer aus Neuhof-Ellers durch fraktionierendes Eindampfen

Mehr

Kreislaufwirtschaft. Dr. Susanne Raedeker AGR mbh, Geschäftsbereich Umweltservice

Kreislaufwirtschaft. Dr. Susanne Raedeker AGR mbh, Geschäftsbereich Umweltservice Kreislaufwirtschaft Dr. Susanne Raedeker AGR mbh, Geschäftsbereich Umweltservice AGR GmbH, Geschäftsbereich Umweltservice Universität Duisburg-Essen Hohewardstraße 329, 45699 Herten Fachbereich Bauwesen

Mehr

Werkstoffliche Verwertung pfandpflichtiger Getränkedosen

Werkstoffliche Verwertung pfandpflichtiger Getränkedosen Werkstoffliche Verwertung pfandpflichtiger Getränkedosen Kurzbericht Im Auftrag von - DAVR GmbH - Forum Getränkedose GbR - ThyssenKrupp Rasselstein GmbH Mainz, den 16.12.2009 Titel der Präsentation Übersicht

Mehr

Schmitz Rechtsanwälte Frankfurt a. M.

Schmitz Rechtsanwälte Frankfurt a. M. I. Entwicklung des Deponierechts Bisher war das Deponierecht geregelt insbesondere in drei Verordnungen: Abfallablagerungsverordung (AbfAblV), Deponieverordnung (DepV) und Deponieverwertungsverordnung

Mehr

Wirtschaftsförderung in Niederösterreich

Wirtschaftsförderung in Niederösterreich Wirtschaftsförderung in Niederösterreich Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Wirtschaft, Tourismus, Technologie Mag. Florian Riess, MBA, M.E.S. 09. September 2013 Wirtschaftsförderung in Niederösterreich

Mehr

Fit für die Zukunft im ländlichen Raum. Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg

Fit für die Zukunft im ländlichen Raum. Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg Fit für die Zukunft im ländlichen Raum Erfolge und Perspektiven von LEADER in Brandenburg -- ILE und LEADER in Brandenburg Ein mutiger Ansatz flächendeckend ILE ist "ver-leadert" - GLES beziehen sich auf

Mehr

Projektbeispiele. Stand der Programmlinie. Fabrik der Zukunft

Projektbeispiele. Stand der Programmlinie. Fabrik der Zukunft Stoffstromwirtschaft- Bedeutung für die Fabrik der Zukunft Abschlussworkshop Öko-Informations-Cluster Mödling Mag. Sabine List BMVIT, Abteilung Energie- und Umwelttechnologien 9. September 2008, WIFI Mödling

Mehr

Ergebnisse einer quantitativen Analyse.

Ergebnisse einer quantitativen Analyse. Stephan Kohler Power to Gas im Energiesystem 2020 Ergebnisse einer quantitativen Analyse. 13.06.2012, Berlin 1 Herausforderung Energiewende. Hoher Anteil fluktuierender Stromerzeugung Steigende Gradienten

Mehr

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/862 Landtag 18. Wahlperiode 16.04.2013 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Mehr

Salzburger Seenland 120.000 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000. Henndorf am Wallersee. Seeham. Neumarkt am Wallersee. Seekirchen am Wallersee

Salzburger Seenland 120.000 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000. Henndorf am Wallersee. Seeham. Neumarkt am Wallersee. Seekirchen am Wallersee Salzburger Seenland Energieverbrauch & Energiepotenziale: Ein praktisches Zahlenspiel 120.000 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000 0 Berndorf bei Salzburg Henndorf am Köstendorf Mattsee Neumarkt am Obertrum

Mehr

Erfolg mit Umweltmanagement

Erfolg mit Umweltmanagement Eine Kooperation von Umwelt Management Austria und der Universität für Bodenkultur Erfolg mit Umweltmanagement Dipl.-Ing. Ralph Feichtinger Umwelt Management Austria Erfolgreich im Umweltschutz Kooperation

Mehr

Verbandsordnung des Zweckverbandes Abfallverwertung Südwestpfalz (ZAS) -Verbandsordnung ZAS-

Verbandsordnung des Zweckverbandes Abfallverwertung Südwestpfalz (ZAS) -Verbandsordnung ZAS- ZWECKVERBAND ABFALLVERWERTUNG SÜDWESTPFALZ Verbandsordnung des Zweckverbandes Abfallverwertung Südwestpfalz (ZAS) -Verbandsordnung ZAS- Verbandsordnung in der Fassung vom 20.12.1999, veröffentlicht im

Mehr

Bike & Ride - Fahrradabstellanlagen an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. - ISR-Förderung des Österreichischen Klima- und Energiefonds

Bike & Ride - Fahrradabstellanlagen an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. - ISR-Förderung des Österreichischen Klima- und Energiefonds Bike & Ride - Fahrradabstellanlagen an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs - ISR-Förderung des Österreichischen Klima- und Energiefonds - Fahrradabstellanlagen, Angebote des ÖkoBeschaffungsservice des

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR. Strategie-Entwicklung für KMU

Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR. Strategie-Entwicklung für KMU Bringen Sie Klarheit in Ihre Ausrichtung mit dem KMU*STAR Strategie-Entwicklung für KMU Sicher und klug entscheiden Hat auch Ihr KMU mit erschwerten Rahmenbedingungen zu kämpfen, wie mit Veränderungen

Mehr

RENEWABLE ENERGY INDUSTRY LTD

RENEWABLE ENERGY INDUSTRY LTD RENEWABLE ENERGY INDUSTRY LTD R E NE WAB L E E N E R GY IN D US TR Y LT D Think globally, act locally 4 VORSTELLUNG Die REIND Kft ist ein Mitglied der Helios Firmengruppe Bereits in1952 wurde das erste

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern

Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern Kurzzusammenfassung des Abschlussberichts Das Integrierte Klimaschutzkonzept für Ostfildern umfasst Ergebnisse in fünf aufeinander aufbauenden Abschnitten:

Mehr

6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto

6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Quelle Photon, 4/2007 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Quelle Photon, 4/2007 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Vergleich Jahresertrag Regenerativer Energie

Mehr

Ein Jahr Postregulierung Überblick und Schlussfolgerungen

Ein Jahr Postregulierung Überblick und Schlussfolgerungen Ein Jahr Postregulierung Überblick und Dr. Elfriede Solé Vorsitzende der Post-Control-Kommission 15.11.2011 Ein Jahr Postregulierung Überblick und Seite 1 Übersicht Post-Geschäftsstellen Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mehr

Zukunft der Energien

Zukunft der Energien ZukunftderEnergien Thema: PotentialderBiogastechnologie von ThomasVössing,TUDortmund Dezember2008 Abstract: Die zunehmende weltweite Energieknappheit stellt immer mehr die Frage in den Raum, wie der EnergieverbrauchderwachsendenWeltgesellschaftgestilltwerdenkann.EineMöglichkeitist,dasin

Mehr

Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz. Kick-Off-Meeting

Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz. Kick-Off-Meeting Smart Mürz - Entwicklung einer Smart City Region Mürz Kick-Off-Meeting 16.10.2014 Ablauf Begrüßung und Vorstellungsrunde Das Projekt Smart Mürz Ziele Inhalte Angestrebte Ergebnisse Ihre Wünsche für die

Mehr

Qualitative Querauswertung der Demonstrationsprojekte. Thomas Bloch, pro:21 GmbH

Qualitative Querauswertung der Demonstrationsprojekte. Thomas Bloch, pro:21 GmbH Qualitative Querauswertung der Demonstrationsprojekte Thomas Bloch, pro:21 GmbH Die These: Die Qualität und der Erfolg von EnEff:Stadt-Projekten hängt nicht nur von der Investition pro eingesparter Kilowattstunde

Mehr

Einsatz von Bodenfunktionskarten in der Bauleitplanung Berlins Dr. Andreas Faensen-Thiebes Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Einsatz von Bodenfunktionskarten in der Bauleitplanung Berlins Dr. Andreas Faensen-Thiebes Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Einsatz von Bodenfunktionskarten in der Bauleitplanung Berlins Dr. Andreas Faensen-Thiebes Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Was Sie im Folgenden erwartet:. Einleitung: Bodenbelange in der Bauleitplanung

Mehr

Wie arbeite ich mit GEMIS 4.4?

Wie arbeite ich mit GEMIS 4.4? Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme (GEMIS) Wie arbeite ich mit GEMIS 4.4? Schritt für Schritt Anleitung (Tour) Tour 2: Ergebnisse von Szenarien Uwe R. Fritsche/Klaus Schmidt Öko-Institut (Institut

Mehr

Die Beurteilung normativer Managementsysteme

Die Beurteilung normativer Managementsysteme Die Beurteilung normativer Managementsysteme Hanspeter Ischi, Leiter SAS 1. Ziel und Zweck Um die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten, welche durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden,

Mehr

Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der Netto-Differenzen 2014

Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der Netto-Differenzen 2014 Voraussetzungen Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der -en 2014 Tarifbeschäftigte und beamtete Lehrerinnen und Lehrer erhalten bei gleicher Arbeitszeit, gleichen Aufgaben und gleichen Belastungen

Mehr

Präsentation Reffnet.ch September 2014 Maurice Jutz

Präsentation Reffnet.ch September 2014 Maurice Jutz Präsentation Reffnet.ch September 2014 Maurice Jutz 1 Der Masterplan Cleantech ist Teil eines der vier Umsetzungsschwerpunkte im Aktionsplan Grüne Wirtschaft, der im März 2013 vom Bundesrat verabschiedet

Mehr

GE Global Research Verkehrstechnisches Gutachten zur Erweiterung Stand April 2012

GE Global Research Verkehrstechnisches Gutachten zur Erweiterung Stand April 2012 GE Global Research Freisinger Landstraße 50, 85478 Garching Verkehrstechnisches Gutachten zur Erweiterung von GE Global Research Stand April 2012 Bearbeiter: Dipl.-Ing. Michael Angelsberger Planungsbüro

Mehr

Für Ihre Unabhängigkeit, für die Umwelt: Die Vorteile von Flüssiggas und Holzpellets.

Für Ihre Unabhängigkeit, für die Umwelt: Die Vorteile von Flüssiggas und Holzpellets. Für Ihre Unabhängigkeit, für die Umwelt: Die Vorteile von Flüssiggas und Holzpellets. Freiheit: Da sein, wo man sein will. Es ist immer ein gutes Gefühl, sich frei entscheiden zu können. Dies gilt auch

Mehr

ABD Abfallbörse Deutschland GmbH

ABD Abfallbörse Deutschland GmbH ABD Abfallbörse Deutschland GmbH «Wer Abfälle vermeidet und vermindert sowie Reststoffe effizient bewirtschaftet, der betreibt aktiven Umweltschutz und soll mit Gewinn belohnt werden.» Kurt Muther, CEO

Mehr

Verantwortungsvolle Lieferkette sicherstellen.

Verantwortungsvolle Lieferkette sicherstellen. Verantwortungsvolle Lieferkette sicherstellen. Nachhaltige Beschaffung. G4 12 G4 EC9 G4 DMA Als Unternehmen der öffentlichen Hand folgt die SBB den Vorgaben für Vergabeverfahren des öffentlichen Beschaffungswesens

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

KONSUMKREDIT-INDEX KKI I/2014

KONSUMKREDIT-INDEX KKI I/2014 KONSUMKREDIT-INDEX KKI I/2014 Prognose der privaten Kreditaufnahme in 2014 GfK Finanzmarktforschung im Auftrag des Bankenfachverband e.v. GfK 2014 GfK Consumer Experiences im Auftrag des Bankenfachverband

Mehr

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Seite 1 Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Im Hinblick auf den Programmierungszeitraum 2014-2020 hat das Programm Interreg Italien-Österreich begonnen, eine Strategie

Mehr

Kurzgutachten zur Frachtbegrenzung für Emissionen aus der MBA - Anhang = Klimabilanz der untersuchten Varianten =

Kurzgutachten zur Frachtbegrenzung für Emissionen aus der MBA - Anhang = Klimabilanz der untersuchten Varianten = Kurzgutachten zur Frachtbegrenzung für Emissionen aus der MBA - Anhang Studie erstellt im Auftrag des Lebensministeriums IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Mehr

ZfTM-Work in Progress Nr. 53: Technologie- und Innovationsmanagement

ZfTM-Work in Progress Nr. 53: Technologie- und Innovationsmanagement ZfTM-Work in Progress Nr. 53: Technologie- und Innovationsmanagement Torsten J. Gerpott * * 2005 Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, Lehrstuhl Planung & Organisation, Schwerpunkt Telekommunikationswirtschaft,

Mehr

PPP-Potenzial für die Stadt Opfikon

PPP-Potenzial für die Stadt Opfikon Gemeinderat Stadt Opfikon PPP-Potenzial für die Stadt Opfikon pom+consulting AG Inhalt 2. Ausgangslage / Aufgabenstellung 3. Projektziele 4. Vorgehenskonzept 5. Diskussion, Fragen 2 02.10.2006, pom+consulting

Mehr