2. Vision 2020: Anstehende Schritte zu deren Realisierung und aktueller

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1 Protokoll der 7. Generalversammlung der Genossenschaft Solécole Donnerstag, 22. Mai 2014, Kantonsschule Küsnacht, Zimmer K0.2 Inhalt 1. Protokoll der 6. GV vom Vision 2020: Anstehende Schritte zu deren Realisierung und aktueller Stand... 1 Chronologie... 1 Stromproduktion... 2 Erfahrungen mit den beiden Anlagen... 3 Umsetzung der Sparvorschläge der Maturaarbeit von Lukas Lanz... 3 Genossenschaftsmitgliederzahlen Maturaarbeit von Cédric Niggli Abwasserwärmenutzung: Aktueller Stand und Finanzierung Visionenfonds Bestätigung des Vorstandes Jahresrechnung und Bilanz Varia... 9 Begrüssung Der Präsident, Olivier Rosenfeld, begrüsst alle Anwesenden (12 Genossenschafter/innen plus Vorstand: Olivier Rosenfeld, Präsident; Rainer Mertens, Kassier; Daniela Matthaei, Mitglied des Vorstandes; Sabine Karlen und Denja Kauflin, Mitglieder des Vorstandes aus dem Kreis der Schülerschaft; Christian Grütter, Aktuar, total 18 Genossenschafter/innen) und stellt die Traktanden vor. Anm.: Die Genossenschaft besteht aus total 376 Genossenschafter/innen (Stand: ). Mit der Traktandenliste sind alle einverstanden. 1. Protokoll der 6. GV vom Wird angenommen und verdankt. 2. Vision 2020: Anstehende Schritte zu deren Realisierung und aktueller Stand Chronologie seit der 6. GV vom Nov 13: Jan 14: Vorschlag des EWZ, unsere Anlage bei Swissgrid anzumelden und den Vertrag mit ihnen zu kündigen. Anmeldung erfolgt durch das EWZ. Bei Swissgrid würde der Vertrag 25 Jahre laufen und nicht 20 wie beim EWZ. Der total vergütete Betrag wäre höher. Wir sind in der Warteliste aufgenommen und können bei einem Zuschlag von Swissgrid immer noch entscheiden, ob wir wechseln oder aber beim EWZ bleiben wollen. Die Klasse 6e (Schuljahr 13/14) tritt als 2. Klasse überhaupt geschlossen der Solécole bei. 1

2 Mai 14: Die Bildungsdirektion gibt das OK für die Realisierung der Abwasserwärmenutzung, wobei die Finanzierung der Mehrkosten noch nicht abschliessend gelöst ist (s. Traktandum 4). Stromproduktion von Anlagen I und II. Ertrag Anlage I Jahresenergielieferung Anlalge I im 1. Jahr: kWh 2. Jahr: kWh 3. Jahr: kWh 4. Jahr: kWh 2

3 Ertrag Anlage II Jahresenergielieferung Anlagen I + II März 12 bis Februar 13: Jahresenergielieferung Anlagen I + II (Jan bis Dez.) 2013: kWh kWh Die Stromproduktion im 2013 war mässig hoch, besonders die Sonnenscheindauer in den Monaten März bis Juni war unterdurchschnittlich. Erfahrungen mit den beiden Anlagen Die beiden Anlagen laufen einwandfrei. Umsetzung der Sparvorschläge der Maturaarbeit von Lukas Lanz (Vorstellung der MA durch Lukas Lanz: s. Protokoll der 6. GV) Das Ziel unserer Genossenschaft: Bis im Jahr 2020 mehr Strom erzeugen, als die Schule verbraucht (Vision 2020). Die Schule ist ein KMU, das recht viel Strom braucht. Im Moment erzeugen wir knapp 50% unseres Stromes mit den Solaranlagen. Nun aber wollen wir beim Sparen ansetzen und verfolgen die 10 Massnahmen, die Lukas Lanz letztes Jahr in seiner Maturaarbeit aufgezeigt hat, mit welchen wir Strom sparen können. Christian Grütter zeigt die 10 Massnahmen, die Lukas in der Arbeit vorgeschlagen hat, um den Stromverbrauch zu senken. Folgende fünf Massnahmen wurden eingeleitet: 3

4 1. Raumtemperatur anpassen: Die Vorlauftemperatur konnte um ca. 5 C gesenkt werden. Damit sind schätzungsweise 20% des möglichen Einsparpotentials umgesetzt. 2. Ein Boiler wurde ersetzt. Umsetzungsgrad Boiler ersetzen bei ca. 10% 3. Integration der Solécole in den Schulalltag: Wird laufend überprüft und mit verschiedenen Massnahmen umzusetzen versucht (Werbe-Informationsbesuche von Denja und Sabine in den neuen Klassen, Einbindung der Solécole in den Studienwochen der 5. Klassen, Werbetafel Sonne der Genossenschafter im 1. Stock usw. Umsetzungsgrad ca. 20% 4. Die Server der Verwaltung wurden ausgelagert: Umsetzungsgrad 100% 5. in der Mediothek wurden LED Lampen installiert. Umsetzungsgrad der Umstellung auf LED bei ca. 10% Von den anderen Massnahmen wurde noch nichts oder sehr wenig umgesetzt (Ersatz Hellraumprojektoren, Sensibilisierungskampagnen (Umgang mit Energie), Effizienzsteigerung Luftbefeuchtung Instrumentalzimmer, Standby-Killer). Anteile Verbrauch in % des Gesamtverbrauchs der Schule Aufgrund der bereits umgesetzten Massnahmen, insbesondere im IT-Bereich, könnte der Energieverbrauch um ca. 25% reduziert werden. Wir werden den Energieverbrauch im kommenden Jahr entsprechend verfolgen. Genossenschaftsmitgliederzahlen Die folgenden Zahlen zeigen den Stand der Genossenschaft am Tag der 7. GV ( ). Die Zahlen in Klammern zeigen die jeweiligen Werte der GVs der Vorjahre. 376 (324/ 260/ 193/ 157) Genossenschafter/innen 222 (179/ 126/ 75/ 61) Schüler/innen, 58 (55/ 49/ 38/ 32) Lehrer/innen, 96 (90/ 85/ 80/ 64) andere (Eltern etc.) 478 (419/ 351/ 263/ 211) Anteilscheine Wert Anteilscheine: CHF ( / / / ) 4

5 Wie die abgebildete Grafik zeigt, steigt der prozentuale Anteil der Schüler/innen an allen Genossenschafter/innen stetig. Bei den Genossenschaftsbeiträgen sind es aber Eltern und andere, die den grössten Teil ausmachen (Grafik unten). 3. Maturaarbeit von Cédric Niggli Cédric Niggli stellt seine Maturaarbeit vor, in welcher er sich zum Ziel gesetzt hat, einen Putzroboter für die Solaranlage der Solécole zu bauen. Was beeinflusst die Verschmutzung: Trockenes und regenarmes Klima, Vogelkot, Mooswuchs, Staub und Russ, Russ von den Ölheizungen oder von Diesel-Autos, Eisenstaub von der Bahnlinie, geringe Neigung der Module. Cédric hat letztlich einen Rasenmähroboter umgerüstet. Cédric empfiehlt eine manuelle Reinigung der Firma Kärcher. 5

6 4. Abwasserwärmenutzung: Aktueller Stand und Finanzierung Ein Blick ins Jahr 2009: Die Kanti Küsnacht braucht ca kwh elektrische Energie und ca kwh Wärmeenergie (Erdgasheizung). Danke der Solaranlagen produzieren wir heute fast 50% des Stromverbrauchs. Mit der Abwasserwärmenutzung könnte der Energieverbrauch für die Heizung von kwh auf rund kwh gesenkt werden (an ganz kalten Tagen käme die Erdgasheizung nach wie vor zum Einsatz bivalente Auslegung: etwa 20% der Heizenergie käme weiterhin von der Erdgasheizung). Wegen den Wärmepumpen, die die Wärme des Abwassers auf ein höheres Temperaturniveau anheben, würde der Bedarf an elektrischer Energie wieder auf rund kWh zunehmen. Vor allem hervorzuheben ist der enorme pädagogische Wert des Projekts. Die Zahlen basieren alle eher auf groben Schätzungen und hängen von der Art der Umsetzung des Projekts ab. Chronologie: : Antrag für Abwasserwärmenutzung ans Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) : Aussprache im MBA mit Vertretung der Gemeinde aufgrund kritischer Äusserungen aus dem MBA : Schreiben des Hochbauamts (HBA) ans MBA: Projekt sei umzusetzen (Gesamtkostenbetrachtung über 30 Jahren) : Ablehnung des MBA : Gemeinde interveniert. MBA willigt ein, dass das Projekt ausgeschrieben werden kann, um damit wenigstens die genauen (Mehr-)Kosten zu erfahren. Bewilligung wird dann davon abhängig gemacht. Gemeinde schreibt eine zweistufige Submission aus. Die Heizungshoheit der KS Küsnacht würde an diesen Contractor abgegeben : Gemeinderat gibt Erdgas Zürich (neu: Energie360 ) den Zuschlag sofern das Projekt bewilligt wird. Ref. Kirchgemeinde Küsnacht sowie weitere Anlieger an der Dorfstrasse wollen ebenfalls dem neuen Wärmeverbund beitreten : Bewilligung des MBA. Die Mehrkosten von CHF pro Jahr seien vertretbar. Noch nicht beantwortet ist die Frage, wer diese Mehrkosten trägt. Ob die Genossenschaft Solécole einen Teil mittragen soll, ist noch nicht bekannt. Eine Anfrage vom MBA an Solécole ist noch nicht erfolgt. Solécole ist grundsätzlich zu Verhandlungen bereit. Allerdings müsste ein Zustupf zu Beginn mit einem allfälligen Gewinn später, wenn die Gaspreise höher sein dürften, verrechnet werden, d.h. der Kanton müsste etwas zurückzahlen, sobald die Kosten unter diejenigen zu liegen kommen, die eine Gasheizung verursachen würde. Die Bauarbeiten für den Abwasserkanal werden vermutlich 2015 starten. Die Heizung könnte dann voraussichtlich auf Schuljahr 2016/17 in Betrieb gehen. 5. Visionenfonds 2014 Rainer Mertens erläutert nochmals, dass der Visionenfonds dank des mit CHF dotierten Umweltpreises der ZKB im Jahre 2013 gebildet werden konnte. Mit dem Preis werden Ideen ausgezeichnet, die der Solécole helfen, dem Ziel der Vision 2020 einen Schritt näher zu kommen. Rainer Mertens gibt die beiden diesjährigen Preisträger bekannt, die je CHF erhalten: 6

7 Cédric Niggli hat diesen Preis mit seiner Maturaarbeit zum Bau eines Reinigungsroboters verdient (s. Traktandum 3). Der zweite Preisträger ist Tomas Gersl, der in seiner Freizeit regelmässig die Solarpanels reinigt, manchmal zusammen mit Helfern der Solécole. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich und danke für den grossen Einsatz! 6. Bestätigung des Vorstandes Der Vorstand (Präsident Olivier Rosenfeld, Kassier Rainer Mertens, Aktuar Christian Grütter, weiteres Mitglied Daniela Matthaei) wird per Akklamation bestätigt. Wir danken für das uns entgegengebrachte Vertrauen! Alle Anwesend bedanken sich bei Denja und Sabine als Mitglieder des Vorstandes aus der Schülerschaft für die geleistete Arbeit. Die definitive Verabschiedung der beiden erfolgt, sobald sie die Schule nach der Matur verlassen (wir wünschen für die bevorstehenden Prüfungen viel Erfolg). Leider ist der Vorstand in der aktuellen Schülerschaft für Nachfolger/innen von Denja und Sabine noch nicht fündig geworden. Wir bleiben dran. 7. Jahresrechnung und Bilanz Kassier Rainer Mertens erläutert die Erfolgsrechnung mit Betriebsertrag, der dank dem 2. Platz von Solécole am Klimapreis der Zürich-Versicherung von CHF hoch ausgefallen ist (CHF ). Der Aufwand beträgt CHF , was zum grössten Teil auf die Abschreibung der beiden Solaranlagen zurückzuführen ist (Amortisation 7.5% pro Jahr linear). Es resultiert ein Gewinn von CHF

8 Anschliessend erläutert Rainer Mertens die Bilanz: Insgesamt verfügten wir per über ein Vermögen von CHF Aufgrund der aktuellen positiven Entwicklung werden wir voraussichtlich 2019 unsere Verbindlichkeiten (Darlehen) zurückbezahlt haben. Ende 2013 hat Solécole noch CHF an Darlehen. Es folgt noch eine etwas anschaulichere grafische Darstellung. Allenfalls sind die Verbindlichkeiten schon vor 2020 abgebaut, was eine sehr erfreuliche finanzielle Entwicklung ist! Dies bestätigt einmal mehr unsere gesunde Finanzlage. In der grafischen Darstellung ist ebenfalls eine Prognose für 2014 enthalten. 8

9 Die folgende Grafik zeigt die Prognosen anlässlich der GV 2011, an welcher es darum ging, ob die 2. Anlage erstellt werden soll (oranger Verlauf) oder nicht (gelber Verlauf). Rot eingezeichnet ist der Verlauf seither, der sich besser entwickelt hat als damals prognostiziert. 8. Varia Keine Wortmeldungen. Olivier Rosenfeld bedankt sich für das Erscheinen und lädt zum Apéro ein. Der offizielle Teil der GV endet um Uhr. Für das Protokoll: Christian Grütter, Aktuar Solécole,

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