Optimierungspotential einer Vergärungsanlage in einer MBA

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1 Optimierungspotential einer Vergärungsanlage in einer MBA Beispiel MBA Hannover-Lahe Beate Vielhaber und Kornelia Hülter 1. Bundespolitische Bewertung der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlung (MBA) Entscheidungsfindung zur MBA für die Region Hannover MBA Hannover: Mechanische Aufbereitung Optimierung des Heizwertes Ballistische Separatoren Biologische Abfallbehandlung Vergärung Biogassystem und Biogasverwertung Aerobisierung Nachrotte Abgasbehandlung Lachgas Siloxane Gasaufbereitung Abwasserbehandlung Deponierung des MBA-Output Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse Ausblick Literatur Die MBA Hannover im Abfallbehandlungszentrum Hannover ist ein wesentlicher Baustein im Abfallentsorgungskonzept der Region Hannover. Der mechanische und der biologische Anlagenteil der MBA Hannover wurden zu verschiedenen Zeitpunkten errichtet. Die Mechanische Abfallaufbereitungsanlage (MA) ist für Tonnen Restabfall pro Jahr genehmigt und seit dem Jahr 2000 in Betrieb. 547

2 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Die nachgeschaltete Biologische Abfallbehandlungsanlage (BA) mit t/a Kapazität startete im August 2005 in den Probebetrieb. Die BA ist als mesophile Trockenvergärung nach dem System VALORGA mit anschließender Aerobisierung und geschlossener Nachrotte ausgeführt. Bereits während des Probebetriebes sind unter der Herstellerverantwortung verschiedene Probleme im Betrieb der BA aufgetreten. Diese betrafen vor allem die neu errichteten Teile der mechanischen Aufbereitung (Ballistische Separatoren), die Prozessabwasserbehandlung nach der Trockenvergärung und die Abgasbehandlung. Der Probebetrieb und sämtliche Leistungsfahrten Ende 2006 wurden gutachterlich begleitet. Der Gutachter wurde dabei zu gleichen Teilen von der Arbeitsgemeinschaft BA (Hersteller) und dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) beauftragt. Im Bericht des Gutachters wurden die Schwachpunkte einzelner Betriebseinheiten der BA benannt, die aktuell noch Grundlage für die Priorisierung und Planung der Optimierungsmaßnahmen sind. Nach Kündigung des Vertrages mit der Hersteller-Arbeitsgemeinschaft im Februar 2007 hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) den Betrieb der BA übernommen und sofort die Optimierung in Eigenregie begonnen. Die Mängelbeseitigung und Optimierungsmaßnahmen werden mit folgenden Zielen verfolgt: genehmigungskonformer Betrieb (Einhaltung der 30. BImSchV und der Abfallablagerungsverordnung), Erhöhung von Durchsatz und Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit, vertragskonformer Betrieb. Zur Ermittlung und Bewertung des Optimierungspotentials der MBA Hannover- Lahe wurde von November 2007 bis Mai 2008 eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Diese hat technische und wirtschaftliche Grundlagen für die Umsetzung weiterer erforderlicher Optimierungsmaßnahmen geliefert. Eingebunden in diese Sensitivitätsanalyse wurden drei externe Gutachter, welche die bereits entwickelten Optimierungsvorschläge geprüft, bewertet und eigene Vorschläge eingebracht haben. Im Februar und im April 2008 fanden dazu zwei Workshops statt. Im Folgenden soll die MBA Hannover im bundesweiten Kontext eingeordnet, die Entscheidungsschritte der Region Hannover für die MBA hergeleitet, die einzelnen Behandlungsschritte der MBA Hannover skizziert und jeweils ausgewählte Optimierungsschwerpunkte und dazu bislang geplante oder realisierte Abhilfemaßnahmen beschrieben werden. 1. Bundespolitische Bewertung der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlung (MBA) Über fünfzig mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen werden in Deutschland betrieben. MBA bieten dem Betreiber eine Vielzahl von Vorteilen, 548

3 z.b. gegenüber der vor 2005 betrie benen offenen Deponierung von Siedlungsabfällen, geringere Emissionen aufgrund gekapselter Behandlung sowie Produktion und energetische Verwertung von Biogas. Zur Erzielung dieser Vorteile ist es notwendig, eine sehr komplexe und in Teilen innovative Technik anzuwenden. Dieses war und ist eine Herausforderung für Hersteller und Betreiber gleichermaßen. Immerhin neunzig Prozent der MBA-Anlagen in Deutschland behandeln die Siedlungsabfälle und siedlungsabfallähnlichen Gewerbeabfälle gemäß den hohen gesetzlichen Anforderungen vollständig. Im Jahre 1997 wurde die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA e.v.) gegründet. Die in der ASA organisierten Betreiber von MBA-Anlagen setzen sich für eine stoffstromspezifische Abfallbehandlung mit mechanischbiologischer Vorbehandlung ein. Die Umsetzung der regionalen Abfallbehandlungskonzepte wurde durch das In-Kraft-Treten der Abfallablagerungsverordnung und der 30. BImSchV seit 2001 verzögert. Es blieben den Betreibern, Anlagenbauern und Herstellern nur wenige Jahre, um die Planung, Errichtung und Inbetriebnahmen der kostenintensiven Anlagenkomplexe bis zum fertig zu stellen. Zudem erschwerten verschiedentlich Insolvenzen von Herstellern die Umsetzung der MBA-Anlagen. Das Umweltbundesamt bestätigte in einem Workshop am 6. und 7. November 2006 die Bedeutung der Vergärungstechnologie: Die Ausschöpfung des Energiepotentials im Abfall sei ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Die MBA-Technik mit den Nassvergärungsstufen liefere aufgrund der optimalen energetischen Nutzung der organischen Substanz einen sehr hohen Beitrag zum Klimaschutz. Im Rahmen der energetischen Verwertung des biogenen Anteils in der heizwertreichen Fraktion unterstützen die MBA-Betreiber darüber hinaus die Klimaziele des Bundesumweltministeriums. Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zum Sachstand MBA-Technik in Deutschland wurde im Juni 2007 veröffentlicht [1]. Grundlage der Studie waren Fragebogenauswertungen von deutschen MBA/MBS und MA. Das Fazit der Studie lautet: Die bei den MBA bestehenden Probleme konnten in großem Umfang gelöst oder deutlich reduziert werden. Die MBA hat sich als geeignete Technik zur Behandlung von Siedlungsabfall entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erwiesen. Die noch bestehenden Schwierigkeiten konzentrieren sich im Wesentlichen auf Anlagen mit anaeroben Verfahrensstufen, vor allem Perkolation und Vollstrom-Nassvergärung. 2. Entscheidungsfindung zur MBA für die Region Hannover Bereits 1993 definierte der Bundesgesetzgeber Standards für eine umweltverträgliche Entsorgung von Siedlungsabfällen mit der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi). Die TASi traf jedoch keine Entscheidung für die in Frage kommende Behandlungstechnologie. 549

4 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Bereits 1994 gab der damals zuständige Abfallwirtschaftsbetrieb der Landeshauptstadt Hannover (AWB d. LHH) eine Konzept studie in Auftrag, um auf die geänderten rechtlichen und technischen Anforderungen zu reagieren und die abzusehenden umfangreichen Investitionsentscheidungen begründet zu fällen. Es sollten eine Entscheidungsgrundlage für die Restabfallbehandlung und ein Planungskonzept für ein Abfallbehandlungszentrum erarbeitet werden. Für die Restabfallbehandlung wurden die Varianten mechanisch-biologische Behandlung und thermische Behandlung sowie eine Kombination aus beiden untersucht. Für das Abfallbehandlungszentrum wurden folgende Bausteine vorgeschlagen: Kompostwerk, Bauschuttaufbereitung, mechanische Aufbereitung und Restabfall- Rotteanlage. Unter Berücksichtigung der Randbedingungen hohes, noch verfüllbares Deponievolumen im Stadtgebiet Hannover, Erfordernis einer hohen Flexibilität gegenüber Mengenschwankungen und möglichst geringe Behandlungskosten wurde für die organikreiche Feinfraktion die mechanisch-biologische Behandlung vor der Deponierung als die beste und wirtschaftlichste Technik der Restabfallbehandlung empfohlen. Besondere Vorteile einer MBA waren dem Gutachter zufolge: Flexibilität einer solchen Anlage gegenüber Mengenschwankungen, Angepasstheit an den zu behandelnden Abfallstrom und seine besondere Belastung, Kostenvorteil gegenüber einer thermischen Behandlungsanlage, hinsichtlich der Umweltbelastungen durch die Anlage und die Ablagerung der vorbehandelten Abfallfraktion mindestens gleichwertig gegenüber einer thermischen Behandlungsanlage. Der Rat der LHH hat am dieses Abfallbehandlungskonzept einstimmig beschlossen wurde mit dem Bau der MA begonnen. Sie wurde im September 2000 in Betrieb genommen. Weiterhin wurde im Jahr 2000 die heizwertreiche Grobfraktion der MA zur thermischen Behandlung europaweit ausgeschrieben und im Februar 2001 vergeben. Mit dem Bau der BA wurde Babcock Borsig Power Environment (BBP-E) beauftragt. Im Juli 2002 stellte BBP-E einen Insolvenzantrag. Dies wurde der Anlass, das Abfallkonzept für die Region Hannover in Gänze zu überprüfen, da zum die Fusion der Abfallentsorgungsbetriebe der LHH und des Landkreises zum Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) anstand. 550

5 Ergebnis war die Kurzstudie Restabfallentsorgung in der Region Hannover [2]. Dabei wurden folgende Grundvarianten geprüft: Realisierung der gesamten MBA am Standort Hannover-Lahe, Fremdentsorgung durch eine Abfallverbrennungsanlage, Mechanisch-biologische Stabilisierung (MBS) mit anschließender energetischer Verwertung und die MA in Lahe als Bestandteil der MBS. Ergebnis war, es ergibt sich aufgrund der Kosten und der Umweltrelevanz kein Anlass, von der bisher verfolgten Konzeption der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung in Lahe abzuweichen. Der Bau der BA wurde Ende 2002 erneut EU-weit ausgeschrieben. Die Vergabeempfehlung von aha wurde im August 2003 von unabhängigen Gutachtern überprüft (intecus GmbH/Björnsen Beratende Ingenieure GmbH) und bestätigt. Die BA sei technisch geeignet, und die Ergebnisse der Ausschreibung sowie die Systementscheidung zugunsten einer Lösung mit MBA seien gegenüber reiner Verbrennung oder MBS die wirtschaftlichsten. Die Entwicklung der MBA Hannover ist wiederholt vorgestellt worden (z.b. [3, 4]). 3. MBA Hannover: Mechanische Aufbereitung In die MA gelangen hauptsächlich Hausabfall und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall. Sperrabfall wird seit 2005 nicht mehr in der MA behandelt, sondern ggf. nach Vorbehandlung Zerkleinerung direkt der Verbrennung zugeführt. Der Output der MA teilt sich in zwei Hauptströme: Grobfraktion etwa t/a und Feinfraktion etwa t/a. Als Nebenstrom werden etwa t Wertstoffe und Inertstoffe ausgeschleust. Die MBA wird im Zwei-Schicht-Betrieb von 6 bis 22 Uhr gefahren. Das Schema (Bild 1) zeigt den Behandlungsprozess: Sammelfahrzeuge entleeren den Rest abfall in Flachbunker. Von dort wird der Abfall mit Greiferbaggern auf Shredder gegeben und zerkleinert. Magnete ziehen verwertbare Fe-Metalle heraus. Siebtrommeln trennen die Grobfraktion mit Restanteilen von Papier, Holz oder Kunststoffen von der Feinfraktion, die das meiste zur Verrottung geeignete organische Material enthält. Der Siebschnitt beträgt 60 mm. Innerhalb der MA werden vier weitgehend identische Auf bereitungslinien parallel betrieben. Die heizwertreiche Grobfraktion wird in Container gepresst und in der nahegelegenen Abfallverbrennungsanlage der E.ON Energy from Waste Hannover energetisch verwertet. In der MA zeigte sich Optimierungsbedarf vor allem hinsichtlich der Einstellung eines vertragskonformen Heizwertes der Grobfraktion sowie in der Verfügbarkeit der Aufbereitungstechnik der Feinfraktion für die nachfolgende Vergärung. 551

6 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Hausmüll, Gewerbeabfall bis 4,5 m 3 Abfallannahme und -lagerung Flachbunker Aufbereitung I 4 Linien Umschlagbagger Störstoffe Zerkleinerer Magnetscheider Fe-Metalle zur Verwertung Siebtrommel 60 mm Fraktion > 60 mm Fraktion < 60 mm Magnetscheider Fe-Metalle zur Verwertung Aufbereitung II 2 Linien Schwerfraktion (Inertmaterial) ballistischer Separator Siebdurchgang < 10, 20, 30 mm Leichtfraktion Magnetscheider Fe-Metalle zur Verwertung Presscontainerstation Heizwertreiche Fraktion zur Nachrotte zum Zwischenbunker der Vergärung t/a zur Abfallverbrennungsanlage Hannover-Lahe Bild 1: Prozessschema der Mechanischen Aufbereitungsanlage der MBA Hannover mit einer Kapazität von Tonnen pro Jahr 3.1. Optimierung des Heizwertes Hauptziel der Abfallaufbereitung in der MA ist die Erzeugung einer heizwertreichen Fraktion mit vertraglich festgelegtem Brennwert (>= kj/kg), die zur benachbarten Verbrennungsanlage geliefert wird. Durch Optimierung der Aufgabe auf die Zerkleinerer konnte die Effizienz der Siebtrommeln und damit 552

7 der Heizwert konstant vertragskonform eingestellt werden. Hierzu musste die Aufgabe von Abfall auf die vorgeschalteten Zerkleinerer vergleichmäßigt und z.b. an die unterschiedliche Feuchte verschiedener Abfall chargen angepasst werden. An den Greifern wurden Wägezellen nachgerüstet und zusätzliche Bandwaagen vor den Siebtrommeln ergänzt. Die Wägedaten werden für den Baggerführer für die Selbstkontrolle gut sichtbar dargestellt. Die Sieb trommeln sind mit Sackaufreißern ausgestattet und wurden zusätzlich um Mitnehmer ergänzt, um den Wirkungsgrad der Siebung zu erhöhen Ballistische Separatoren Die MA ist im Zuge des Baus der BA um eine zusätzliche mechanische Aufbereitung mit zwei ballistischen Separatoren ergänzt worden (Bild 1). Die Feinfraktion < 60 mm hat einen organischen Anteil von im Mittel etwa 55 % ots und einen Wasseranteil von etwa 50 +/- 3 %. Aus der Feinfraktion wird die Schwerfraktion (etwa t/a) aussortiert, die Steine, Glasbruch und Mineralfraktionen enthält. Diese Stoffe sind zum einen nicht für die Vergärung geeignet; zum anderen erhöhen sie das Schadenspotential für die nachfolgenden Aggregate hinsichtlich Verschleiß (Abrasion). Nicht zuletzt muss der Gefahr der Sedimentation von Schwerstoffen in den Gärbehältern vorgebeugt werden. Die Schwerfraktion wird mit dem Gärrest vor Eintritt in die Tafelmiete (Nachrotte) vermischt. Ein ballistischer Separator kann eine Nominallast um 20 t/h aufnehmen, sollte aber auch Spitzenlasten von bis zu 23 t/h verarbeiten können. Es handelt sich hinsichtlich der Abmessungen um eine für die MBA Hannover angefertigte Sonderkonstruktion. Dieses upscaling war offenkundig vor allem statisch nicht bis zu Ende durchkonstruiert, so dass sich bereits unter Herstellerregie vielfach Überlastungen u.a. in Paddelbrüchen, Verklebung der Siebbleche und damit erhöhtem z.t. manuellem Reini gungsaufwand sowie in wiederholten, massiven Lagerschäden zeigten. Bereits herstellerseitig musste daher erheblich nachgerüstet werden: leistungsfähigere Getriebe, Wechsel der Siebbeläge von Schwarzstahl auf Edelstahl, um Anhaftungen zu reduzieren, Optimierung der automatischen Reinigungseinheit, Test verschiedener Rahmenkonstruktionen für die Paddel. Die ballistischen Separatoren haben sich seit Beginn der Inbetriebnahme als störanfällig und zeitweise sogar als das Nadelöhr der MBA erwiesen. Die Behebung eines Schadensfalles in dem Bereich kostet mindestens einen Halbtag 50 % des Durchsatzes der MA. Die Jahreskosten für Verschleißteile und Personaleinsätze nur für den Betrieb der ballistischen Separatoren sind beträchtlich. Die Sensitivitätsanalyse ergab, dass die ballistischen Separatoren durch eine zweistufige Verfahrenstechnik mit Feinsiebung und einfacher Schwerstofftrennung ersetzt werden sollen. Diese Trennung verschiedener Funktionen führt zu einer betriebssichereren Verfahrenstechnik. Nach Ersatz der ballistischen Separatoren wird der jährliche Durchsatz durch höhere Verfügbarkeit steigen. Dies hat wiederum zur Folge, dass weniger Abfälle direkt verbrannt werden müssen. Dadurch sinken die prognostizierten Produktkosten. 553

8 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Schwerststoffe > 20 mm heizwertabgereicherte Fraktion aus ballistischen Separatoren Strom an EVU, Nahwärme Vergärung Zwischenpuffer Dampferzeuger BHKW Anmaischstation 2 Dickstoffpumpen Gärrest 2 Rezirkulationspumpen 3 Gärbehälter à m 3 Biogas Biogasreinigung (mechanischer Filter) 4 Schneckenpressen Biogas zur Durchmischung Biogasverdichtung (7-8 bar) 2 Vibrosiebe Trogkettenförderer Feststoff Filtrat 3 Zentrifugen Prozesswasser Abluft Nachrotte Aerobisierung (Tunnelrotte) Abgasreinigung Nachrotte (Tafelmieten mit Schwerstoffen aus ballistischen Separatoren) Abwasser zur Rottebefeuchtung 3 saure Wäscher 3 RTO Option: Sieb 30 mm > 30 mm Containerverladung Ammoniumsulfat zur Verwertung gereinigtes Abgas in die Atmosphäre Deponie Kolenfeld zur Abfallverbrennungsanlage Überschusswasser zur Kläranlage Bild 2: Prozessschema der Biologischen Behandlungsanlage der MBA Hannover mit einer Kapazität von Tonnen pro Jahr 554

9 4. Biologische Abfallbehandlung Die biologische Behandlung umfasst die Stufen Vergärung, Aerobisierung und Nachrotte. Eine schematische Darstellung der wesentlichen Elemente enthält Bild 2. Die nach ballistischer Separation entstandene Leichtfraktion (etwa t/a) wird nach einem Zwischenpuffer der Vergärung zugeführt. Der Zwischenpuffer hat zwei unabhängige Linien und kann eine Tagesmenge Feinfraktion (etwa 400 t) aufnehmen. Für den Fall, dass die MA oder BA geplant oder unerwartet keinen Abfall verarbeiten können, kann in den Puffer hineingefahren oder entnommen werden. Diese mögliche Prozesstrennung zwischen BA und MA bedeutet eine erhebliche Flexibilisierung im operativen Alltag Vergärung Die Vergärungsstufe besteht aus folgenden Verfahrensteilschritten: Mischen und Anmaischen des Restabfalls mit Verdünnungswasser, Dampf und rezirkuliertem Gärrest; Kontinuierliches Einbringen des angemaischten Abfalls (TS-Gehalt etwa 30 %) in die drei parallel geschalteten Gärbehälter (je m³ Brutto-Volumen, davon etwa m³ Abfall) mit Dickstoffpumpen; einstufige Vergärung unter Sauerstoffabschluss und im mesophilen Temperaturbereich (35 bis 42 C), nominale Aufenthaltsdauer etwa zwanzig Tage; Gasabgabe am Gärbehälterkopf; Gaseinpresssystem für komprimiertes Biogas zur sektorenweisen Durchmischung des Gärstoffes im Gärbehälter durch mehrere Gaseinpressdüsen je Sektor vom Behälterboden; Entnahme des bearbeiteten Gärrestes und Teilrezirkulation bei Neumaterialaufgabe; Entwässerung und Eindickung mit Schneckenpressen, Vibrosieben und zweistufiger Zentrifugierung Biogassystem und Biogasverwertung Das im Gärbehälterkopf produzierte Biogas besteht zu etwa 55 % aus Methan und 45 % aus Kohlendioxid. Es wird mit einer Verdichterstation der bereits existierenden Deponie gas sammel leitung und dann den benachbarten Blockheizkraftwerken (BHKW, etwa 3,8 MW el ) zugeführt. Die BHKW werden von den Stadtwerken Hannover betrieben. Dort werden aus dem Biogas elektrischer Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird, und Nahwärme für die Warmwasser- und Heizungsbedarfe des Standorts Hannover-Lahe erzeugt. Die produzierte Biogasmenge verhält sich stark eintragsabhängig: Der Eintrag von frischem Abfall findet in der MBA Hannover von Montag bis Freitag etwa 12 bis 14 Stunden lang statt. Die übrigen Zeiten zu Beginn und Ende des Tagbetriebes sind Rüstzeit. Montag früh weisen die Biogasmengen ihr Minimum 555

10 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter (etwa 500 m³/h) auf und steigen bis Mitternacht auf das Tagesmaximum. Dieses Tagesmaximum steigt seinerseits bis zu einem Wochenmaximum etwa am Freitagabend. Es beträgt je nach Abfalleintrag zwischen und m³/h. Während des Wochenendes gehen die Mengen wieder zurück. Bild 3 zeigt einen typischen, sägezahnähnlichen Verlauf der stündlichen Gasproduktion während einer Woche, beginnend am Montag. Eine Dampfkesselanlage produziert mit einem Teil des erzeugten Biogases als Brennstoff Dampf mit etwa 140 C. Mit dieser Wärme wird die Konvektionsabstrahlung der Gärbehälter ausgeglichen, und der frische Restabfall wird auf die erforderliche Betriebstemperatur gebracht. Der Kessel kann im Bedarfsfall mit Heizöl gefeuert werden. stündliche Gasproduktion m 3 /h Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Bild 3: Typischer Wochenverlauf der Gasproduktion der MBA Hannover Die spezifische Menge von Biogas je Tonne Abfall ist in der MBA Hannover nach Fachmeinung ungewöhnlich hoch: Während in der Auslegung von 120 m³ pro Tonne Eintrag in die Gärbehälter ausgegangen wurde, entstehen aktuell im Mittel 160 m³/t und zeitweise mehr. Das führte dazu, dass die erzeugte Biogasmenge in Spitzenzeiten die nachgeschalteten Anlagen Verdichterstation und Notfackel überforderte. Ende 2006 wurden daher größere Verdichter und eine zusätzliche Notfackel nachgerüstet. Der Explosionsschutz von Vergärungsanlagen hat hohen Stellenwert. Gemäß Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95) sind die explosionsgefährdeten Bereiche festzulegen, ein Explosionsschutzdokument zu erstellen sowie weitere organisatorische und technische Maßnahmen zum Explosionsschutz zu treffen und insbesondere die geforderten Prüfungen fristgerecht durchzuführen oder durchführen zu lassen. 556

11 Während der Bau- und Inbetriebnahmephase fand dazu eine intensive gutachterliche Begleitung und Dokumentation statt. Der Betrieb der BA wird hinsichtlich aller sicherheitsrelevanten Aspekte rund um die Uhr von automatischen Sensoren überwacht. Fehler laufen als Alarm bei der Prozessleittechnik auf und können entweder zur Betriebszeit vor Ort oder außerhalb der Betriebszeiten über Rufbereitschaften festgestellt und mit Fernwartung oder ggf. vor Ort behoben werden. Als problematisch für die BHKW-Motoren hat sich das Zusammenführen von Deponiegas und Biogas in einer Sammelleitung vor den BKHW herausgestellt. Das Deponiegas weist etwa 40 bis 45 % Methan auf; es fällt derzeit mit etwa m³/h im Wochenverlauf konstant an, es nimmt jedoch wegen der eingestellten Restabfalldeponierung am Standort Hannover-Lahe seit 2005 jährlich um etwa 10 % ab. Es zeigte sich, dass sich Deponiegas und das deutlich heizwertreichere Biogas trotz der etwa 500 m langen gemeinsamen Leitung kaum vermischen. Die BHKW-Motoren regeln heizwertabhängig und haben Probleme, den sich pulsierend ändernden Heizwert nachzufahren. Zukünftig soll daher ein Gasspeicher mit einer Kapazität von m³ Druck- und Heizwertschwankungen im Gasnetz ausgleichen und somit die Betriebssicherheit der BHKW erhöhen. Eine Siloxanabscheidung durch Aktivkohleadsorber wird zeitgleich errichtet. Beides ist für die vertragskonforme Belieferung der BHKW mit Gas erforderlich. Der Baubeginn für den Gasspeicher war Anfang Mai 2008, die Inbetriebnahme erfolgt im 4. Quartal Aerobisierung Nach der Entwässerung wird der Gärrest in druckbelüftete Tunnel mit je 500 m³ Fassungsvermögen gefördert und dort ein bis zwei Tage einer Aerobisierung und Ammoniakstrippung unterzogen. Er wird dabei vom anaeroben auf den aeroben Zustand umgestellt. Ziel dieses Behandlungsschrittes ist es, das in diesem Umbruch entstehende Ammoniak konzentriert zu fassen und in einem separat geführten Abgasstrom der Abgasbehandlung zuzuführen, bevor der Abfall in die Rotte gelangt. In diesem Prozess zeigte sich, dass der entwässerte Gärrest optimal belüftbar sein muss, um in der Aerobisierung überhaupt einen Effekt zu erzielen. Herstellerseitig wurde inzwischen ein leistungsstärkerer Abgasventilator nachgerüstet. Außerdem wurde früh festgestellt, dass sich die Belüftbarkeit durch die Zugabe von Strukturmaterial etwa 10 Vol.-% verbessern lässt. Aus verfahrenstechnischen Gründen ist das derzeit nur durch Zugabe mit dem Radlader auf den Tunnelaustrag möglich. Somit wirkt sich das Strukturmaterial aktuell erst in der Rotte aus. Es ist geplant, zukünftig mit einer Aufgabe- und Förderanlage Strukturmaterial Holzhackschnitzel o.ä. bereits vor der Aerobisierung dem Vergärungsoutput zugegeben. Ziel dieses Behandlungsschrittes ist es, das bei der Aerobisierung entstehende Ammoniak auf Grund besserer Durchlüftbarkeit in höherer Konzentration ausstrippen zu können. Damit wird das Risiko von Lachgasemissionen in der Nachrotte spürbar reduziert werden. Die erforderliche Ergänzung von Transportbändern und Steuerung steht kurz vor Inbetriebnahme. 557

12 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter 4.4. Nachrotte In der Nachrotte wird der Abfall aerob weiterbehandelt. Die Tafelmiete besteht aus zwei parallel geschalteten Linien mit jeweils sechs Mietenfeldern und je einer Woche Aufenthaltszeit, die bis auf das letzte saugbelüftet sind. Das Mietenfeld 6 ist druckbelüftet. Alle Prozessschritte sind vollständig eingehaust. Optional kann eine Absiebung Konfektionierung des Rotteendproduktes erfolgen. Der Siebdurchgang wird abgelagert, der Siebüberlauf, etwa 10 % des Restes, würde der thermischen Behandlung zugeführt. Am Ende entsteht ein stabilisierter MBA- Output, der gemäß Abfallablagerungsverordnung deponiefähig ist. In der Nachrotte laufen derzeit eine Reihe von Einzelmaßnahmen. Ziel dieser Maßnahmen ist vor allem der genehmigungsfähige Betrieb. Es gilt, die Entstehung von Lachgas zu unterbinden, für das ein Grenzwert in der 30. BImSchV festgelegt ist und das bei Entstehung in der Rotte durch die Abgasbehandlung nicht mehr reduziert werden kann (siehe Kap ). Wie in der Aerobisierung ist auch in der Nachrotte die Belüftung des Abfalls entscheidend. Daher muss alles getan werden, um die Belüft barkeit des Materials zu optimieren, z.b. durch regelmäßige Reinigung aller Belüftungsleitungen oder gut definierte Ansteuerung der Belüftung einzelner Wochenfelder. Auch die biologischen Prozesse müssen optimale Bedingungen bekommen, z.b. feuchtigkeitsgesteuerte Mietenbewässerung, Beachtung der Mietenhöhe. Da vorausgehende Versuche erfolgreich abgeschlossen wurden und bestimmte Mechanismen und Effekte herauskristallisiert werden konnten, können einzelne Maßnahmen mittlerweile auf Dauer vom Betrieb umgesetzt werden, z.b. die Änderung von Belüftungsintervallen Abgasbehandlung Damit keine belästigenden Geruchsstoffe in die Umwelt gelangen, sind die Hallen der MBA geschlossen. Sie werden Tag und Nacht abgesaugt. Das Abgas aus der Aerobisierung/Ammo niakstrippung und den Nachrottelinien wird mit sauren Wäschern und einer regenerativen Nachverbrennungsanlage (RTO) gereinigt, bevor es durch einen Kamin ins Freie gelangt. Behandelt wird eine Abgasmenge von etwa Bm³/h. Im Kamin sind Sensoren installiert, die die kontinuierlich zu erfassenden Parameter der 30. BImSchV (N 2 O, TOC, Staub) messen und online an die Aufsichtsbehörde übermitteln. Geruch und Dioxin/Furane werden einmal jährlich gemessen. Die RTO wird vorrangig mit Schwachgas Methangehalt etwa 40 % aus der benachbarten Deponie betrieben. Je nach bestehenden Druckverhältnissen ist auch eine Mischung mit Biogas möglich. Die RTO hat drei Linien, die im Tagbetrieb eine Nominallast von Bm³/h und im Nachtbetrieb Bm³/h durchsetzen müssen. Der Nachtbetrieb ist zur Absaugung diverser Gruben, in denen sich explosionsfähige Gemische bilden können, und zur Aufrechterhaltung der Rottebelüftung erforderlich. Bei Abschaltung einer RTO-Linie durch Ausfall oder aufgrund von Wartung/Reinigung können die verbleibenden Linien die notwendige Abgasreinigung nicht mehr leisten. Da die 30. BImSchV die Dauer von Grenzwertüberschreitungen und von Stillständen der Abgasreinigung begrenzt, war der Zustand für den Betrieb der MBA Hannover nicht mehr haltbar. 558

13 Ziel der Ertüchtigungsmaßnahmen ist es, die Betriebssicherheit der RTO zu erhöhen, so dass Anlagenstillstände einzelner Linien, die nicht auf Reinigungen zurückzuführen sind, minimiert werden. Hinsichtlich der abgasbürtigen Emissionen sind in der MBA Hannover vor allem die Parameter N 2 O und TOC zu beobachten. Maßnahmen der Roh- und Brenngasaufbereitung sind ein weiterer Themenkomplex. Überschreitungen der Grenzwerte für den Gesamtkohlenstoff TOC wurden bisher meist durch Ausfälle und Reinigung der RTO-Anlagen verursacht. Vor diesem Hintergrund wurde der Anlagenhersteller im August 2007 mit umfangreichen Nachrüstungen und Optimierungen der bestehenden drei RTO-Linien sowie der Errichtung einer zusätzlichen vierten RTO-Linie beauftragt. Zu den Maßnahmen gehört außerdem die Ausstattung einer RTO-Linie mit Propangasversorgung als alternativem Brennstoff. Das Unternehmen erwartet hierdurch eine deutliche Erhöhung der Ver fügbarkeit der Gesamtanlage. Da zwischenzeitlich eine Vielzahl von Messungen des Rohgases sowie des Brenngases vorliegt, kann die Auslegung der neuen Anlage angepasster als vor Errichtung des Bestandes erfolgen Lachgas Bezüglich der Wirkmechanismen ist bei Lachgas (N 2 O) grundsätzlich zwischen primärem und sekundärem Lachgas zu unterscheiden: Primäres Lachgas: Nach derzeitigem Kenntnisstand entsteht primäres Lachgas im Rahmen der Stickstoffdynamik mikrobieller Abbauvorgänge als Zwischenabbauprodukt in der Nitrifikation und Denitrifikation. Durch die Belüftung des Rottegutes, die für die optimale Rottesteuerung erforderlich ist, wird Lachgas aus dem Rottekörper in das Abgas ausgetragen. Durch die saure Wäsche sowie die thermisch-regenerative Oxidation (RTO) des Abgases kann das während der Rotte freigesetzte Lachgas nicht relevant reduziert werden. Einfluss auf die primäre Lachgasfreisetzung kann durch Anpassung der Rottesteuerung Belüftung und Umsetzen grundsätzlich genommen werden, wobei jedoch die Gefahr besteht, dass entsprechende Eingriffe nachteilige Wirkungen auf die Effektivität der biologischen Stabilisierung des Rottegutes haben. Ein wesentlicher Ansatzpunkt zur Minimierung der Lachgas-Emissionen aus der Rotte besteht in der Optimierung der Aerobisierungsstufe, wo durch intensive Belüftung ein möglichst großer Anteil des Ammoniumstickstoffs im Gärrest als Ammoniak ausgeblasen werden soll. Sekundäres Lachgas: Lachgas kann auch in der RTO durch Verbrennung / Oxidation von Ammoniak (NH 3 ) sekundär gebildet werden. Um dies zu verhindern, wird die Vorläufersubstanz Ammoniak (NH 3 -> NH 2 -> NH -> N 2 O) aus dem Abgasstrom mit saurer Wäsche entfernt. Zur effektiven Ammoniakabscheidung wird die Säuredosierung in den Wäschern auf einen ph-wert von etwa 3 geregelt. Dadurch wird im Rotteabgas enthaltenes Ammoniak nahezu vollständig abgeschieden und gelangt nicht in die RTO. Die sekundäre Lachgasbildung kann daher durch eine funktionstüchtige saure Wäsche weitestgehend verhindert werden. 559

14 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Der Schwerpunkt der Kontrolle der Lachgasemissionen liegt daher in der Optimierung der Belüftung des Abfalls in der Aerobisierungsstufe und in der Nachrotte (siehe Kap. 4.3 und 4.4) Siloxane Siliziumdioxid entsteht in der RTO durch die Verbrennung abfallbürtiger organischer Siliziumverbindungen, die im Rotteabgas enthalten sind (Siloxane). Siloxane sind Sauerstoffverbindungen des Siliziums der allgemeinen Formel H 3 Si-[O-SiH 2 ] n -O-SiH 3. Die Wasserstoffatome können durch organische Reste oder Halogenatome ersetzt sein. Abfallrelevante Einsatzgebiete für Siloxane sind die Verwendung in Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie die Oberflächenbehandlung vieler Werkstoffe. Folgende Siloxane kommen häufig vor: Hexadimethyldisiloxan (MM), Hexamethylcyclotrisiloxan (D3), Octamethyltrisiloxan (MDM), Octamethylcyclotetrasiloxan (D4), Decamethyltetrasiloxan (MD2M), Decamethylcyclopentasiloxan (D5). Silane sind Verbindungen, die aus einem Silizium-Grundgerüst und Wasserstoff bestehen. Die allgemeine Summenformel lautet Si n H 2n+2, die von ringförmigen Silanen Si n H 2n. Eine mittlere Konzentration siliziumorganischer Verbindungen von etwa 1 mg/m³ D5 entspricht einem SiO 2 -Anfall von etwa 3 kg pro Tag. Beispiel der Umsetzung von Decamethylcyclopentasiloxan (D5): [SiO[CH 3 ] 2 ] O 2 > 5 SiO CO H 2 O Die im Abfall enthaltenen organischen Siliziumverbindungen gelangen mit dem Rohgas in die Brennkammer der RTO und werden zu Siliziumdioxid oxidiert. Das SiO 2 lagert sich an den Oberflächen der keramischen Wärmetauscher an und verblockt die Luftkanäle der Wärmetauscher mit der Folge ansteigender Druckverluste und geringerem Luftdurchsatz. Die Verblockung der keramischen Wärmetauscher durch Siliziumdioxid führt zu erhöhtem Reinigungsbedarf der RTO-Anlagen, um die Leistungsfähigkeit der RTO zu sichern. Vor diesem Hintergrund wird jede RTO-Linie der MBA Hannover zurzeit alle sechs Wochen gereinigt. Die Reinigung einer RTO führt zum Stillstand der Anlage von mindestens 1,5 Tagen, einschließlich herunterfahren, reinigen und wieder hochfahren. Während dieser Zeit stehen nur zwei Linien zur Behandlung des gesamten Abgases zur Verfügung, die dementsprechend stärker belastet werden. 560

15 Trotz der vorhandenen Redundanz es können mit zwei Linien achtzig Prozent der Gesamtabgasmenge behandelt werden, muss die Abgasmenge in den vorgeschalteten Anlagenbereichen reduziert werden. Durch die Errichtung der vierten RTO-Linie kann sichergestellt werden, dass die Soll-Abgasmenge auch während der Reinigung einer Linie vollständig übernommen und gereinigt werden kann und so nachteilige Auswirkungen einer Reinigung auf das Abgasmanagement der Gesamtanlage nicht mehr entstehen. Insgesamt wird zudem die Standzeit der einzelnen Linien erhöht, da die Reinigungszyklen aufgrund der durchschnittlich geringeren Gasbeaufschlagung je Linie verlängert werden können Gasaufbereitung Eine Gasaufbereitung wird in der Regel zur Minimierung vor allem von Feuchte, Staub, H 2 S und/oder Siloxan betrieben. Sie ist notwendig, um die Verfügbarkeit der BHKW und der RTO abzusichern und Betriebskosten zu senken. Den BHKW der Deponie Hannover-Lahe ist seit langem eine Deponiegaskältetrocknungsanlage mit einer Kapazität von m³/h vor ge schaltet. Ein Gasspeicher mit einer Kapazität von m³ soll zukünftig Druck- und Heizwertschwankungen im Gasnetz ausgleichen und so die Betriebssicherheit der BHKW erhöhen. Eine Siloxanabscheidung vor BHKW durch Aktivkohleadsorber ist ebenfalls im Bau. In Diskussion ist noch die Notwendigkeit einer Gasaufbereitung vor RTO, und zwar sowohl für Brenngas Bio-/Deponiegas als auch für das Rohgas (MBA-Abgas). Untersuchungen der Stoff einträge in die RTO haben gezeigt, dass wegen der vielfach höheren Gasmengen er heblich höhere Frachten von Silizium, Schwefel und Halogenen über das Rohgas eingetragen werden (Si 4:1, S 3:2, Cl/F/HCl 99:1). Die Aufbereitung des Rohgases scheint demnach sinnvoller als diejenige des Brenngases. Weitere Untersuchungen und Versuche sind hierzu geplant Abwasserbehandlung Das in der Entwässerungsstufe der Vergärung erzeugte Prozessabwasser sowie in anderen Teilen der BA anfallende Prozessabwässer werden beim Anmaischen der Abfallfraktion zur Vergärung und zur Befeuchtung der Mieten in der Nachrotte wieder eingesetzt. Die Überschüsse werden in Behältern zwischengelagert und einer externen Entsorgung zugeführt. Vor dem letzten Entwässerungsschritt dritte Zentrifugenstufe wird dem Abwasser Flockungshilfsmittel zugesetzt. Danach verbleibt ein mit schwer abbaubaren organischen Inhaltsstoffen hochbelastetes Abwasser (etwa bis mg CSB/l, etwa 3 bis 4 % TS). Der Trockenrückstand (TS) besteht aus kleinen Partikeln von Glas, Mineralien und Kunststofffasern. Das Abwasser muss derzeit extern entsorgt werden und stellt daher einen erheblichen Kostenfaktor dar. Zudem fallen weitaus größere Abwassermengen als Überschuss an, als nach Herstellerangaben vorgesehen. 561

16 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) verfolgt daher mehrere Strategien, um die Kosten der Abwasserentsorgung der MBA zu reduzieren: Zunächst wurde untersucht, die MBA-Abwässer in der direkt benachbarten Sickerwasserbehandlungsanlage der Deponie Hannover-Lahe mitzubehandeln. Diese Anlage ist mit einer biologischen Stufe Denitrifikation/Nitrifikation, Ultrafiltration und Aktivkohleadsorption zwar modern ausgestattet, jedoch für die Abscheidung von hohen TS-Gehalten nicht eingerichtet. Vorversuche haben gezeigt, dass sich die Festsubstanz im MBA-Abwasser durch Verdünnung, Absetzen und Siebung minimieren lässt. Aufgrund der gegenüber Deponiesickerwasser um ein Vielfaches höheren CSB-Belastung müsste die Kapazität der derzeitigen Behandlungsanlage erheblich erweitert und um eine vorgeschaltete TS-Eliminierung ergänzt werden. Eine Konzeptstudie hat gezeigt, dass diese Neuinvestition so hohe eigene Betriebskosten erzeugt, dass sie nicht wirtschaftlicher als das Beibehalten der Fremdentsorgung ist. Innerhalb der MBA wird mit mehr Nachdruck die Reduktion der Brauch- und Frischwassermengen verfolgt, die an verschiedenen Stellen dem Prozess zugefügt werden müssen. Es wird eine Erwärmung von einzelnen Zuluft- und Abgasströmen eingerichtet, um möglichst viel Wasser über das MBA-Abgas aus dem System auszutragen. Es erfolgt derzeit eine Typisierung verschiedener, in der MBA anfallender Abwassermengen: Hierzu werden an verschiedenen Einläufen Menge und Qualität der anfallenden Abwässer identifiziert. Es wird vermutet, dass derzeit auch lediglich gering belastete Wasserteilströme, z.b. Kondensate, den organisch hoch belasteten Abwässern zugeführt werden, obwohl sie günstiger separat entsorgt werden könnten. Weitgehend feststofffreie Kondensate könnten in der Sickerwasserbehandlungsanlage der Deponie Hannover-Lahe mitbehandelt werden. 5. Deponierung des MBA-Output Das Rotteendprodukt (MBA-Output) wird in Containern zum etwa dreißig Kilometer westlich von Hannover gelegenen Deponiestandort Wunstorf-Kolenfeld transportiert. Diese Deponie der Region Hannover hat eine uneingeschränkte Zulassung für DK II-Abfälle. Die Einbautechnik des MBA-Output wurde in Feldversuchen mit verschiedenen Verdichtungsgeräten überprüft. Eine Polygonbandage erwies sich am wirkungsvollsten [5]. Der MBA-Output bleibt unterhalb der Zuordnungswerte für die drei wesentlichen Parameter der Abfallablagerungsverordnung (TOC im Feststoff, TOC im Eluat, Atmungsaktivität AT 4 ). Allerdings sind die Spielräume zur Grenzwertausschöpfung gering, so dass die Erwartungen an die vorgenannten Optimierungsmaßnahmen in der Aerobisierung und der Nachrotte hoch sind, auch die Sicherheit für die Deponierung zu erhöhen. 562

17 6. Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse Um Optimierungspotential der MBA Hannover-Lahe zusätzlich zu den bereits in die Wege geleiteten Maßnahmen systematisch und zügig ermitteln, bewerten, beschließen und umsetzen zu können, wurde von November 2007 bis Mai 2008 eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Diese sollte technische und wirtschaftliche Grundlagen für die Umsetzung weiterer Optimierungsmaßnahmen liefern. Diese Sensitivitätsanalyse bestand aus folgenden Blöcken: Zunächst wurden innerbetrieblich Analysen der Kostenstrukturen, Wirkanalysen bereits realisierter Maßnahmen und Planungen neuer Maßnahmen vorgenommen. Hierbei war auch das für Planung und Bau der BA beauftragte Ingenieurbüro eingebunden. Durchführung eines gemeinsamen Workshops mit mehreren externen Experten, bei dem die internen Optimierungsvorschläge vorgestellt und bewertet sowie weitere Vorschläge von den Experten dargestellt werden. Bei diesen Experten handelt es sich um ausgewählte Ingenieurbüros mit z.t. unterschiedlichen Schwerpunkten. Beteiligt waren Dr. Ketelsen (Hannover), Prof. Pretz (Aachen) und Prof. Thomé-Kozmiensky (Berlin). Planung und Durchführung eines Untersuchungs- und Versuchsprogramms zur Gewinnung weiterer Daten für die Bewertung der Optimierungsvorschläge aus dem Expertenworkshop. Vorstellung und Bewertung der Ergebnisse in einem weiteren Expertengespräch. Erstellung einer Entscheidungsgrundlage zur Umsetzung der sinnvollen Optimierungsmaßnahmen. Die Besonderheit der gewählten Vorgehensweise bei der Sensitivitätsanalyse war die gleichzeitige Einbindung mehrerer Planer. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) erhielt hierbei in kurzer Zeit eine umfassende Sammlung und Bewertung von Vorschlägen, damit die MBA Hannover zügig weiter optimiert werden kann. Ein Teil der Maßnahmen ist bereits im obenstehenden Text behandelt worden. Ersatz der ballistischen Sichter z.b. durch eine Kombination von Feinsiebung und einfacher Schwergutsichtung. Alternativlösung für die Zwischenbunker zwischen MA und BA Auf Grund von Konstruktions- und Korrosionsmängeln der beiden Schubbodenbunker werden Lösungsansätze zur Entlastung bzw. zum Ersatz geprüft. Reduzierung, Trennung und ggf. separate Behandlung verschiedener Abwasserströme aus der BA Ziel ist, die bisherige vollständige Fremdentsorgung der BA-Abwässer zu reduzieren. 563

18 Beate Vielhaber, Kornelia Hülter Qualitative Bewertung der verschiedenen Abgasströme Zielsetzung ist die Ermittlung, ob Abgasteilströme wirtschaftlicher ohne RTO behandelt werden könnten. Bewertung und ggf. Optimierung der Belüftung der Nachrotte Dazu wird die gleichmäßige Absaugung der Nachrotte überprüft und abhängig von den Ergebnissen ggf. eine Anpassung geplant. Optimierung des Wartungsbetriebs Ziel ist, durch eine Verstärkung des Wartungseinsatzes außerhalb der Produktionszeiten einen stabileren und damit wirtschaftlicheren Betrieb der MBA zu ermöglichen. Die durchgeführten Workshops haben die Erwartungen des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bestätigt, dass die gleichzeitige Einbindung mehrerer Planungsbüros sehr sinnvoll sein kann. Es fand ein konstruktiver Austausch zwischen allen Beteiligten statt, der einen umfassenden Fundus an weiteren Optimierungsmöglichkeiten geliefert hat. Jede der Optimierungsmaßnahmen wurde hinsichtlich der Personalkosten, eingesparten Aufwendungen (z.b. externe Abfallentsorgung), Reparatur-/Wartungs-/ Unterhaltungskosten (RWU), Kapitalkosten und Betriebsmittelkosten bewertet. Ein Teil der Maßnahmen wurden mangels Zielführung auch verworfen, das Gros bestätigt. Die finanziellen Auswirkungen auf Durchsatz und Behandlungskosten für die Jahre 2008, 2009 und 2010 wurden berechnet. Im Jahr 2009 sollen alle geplanten und durch die Gutachter bestätigten Maßnahmen abgeschlossen sein. 7. Ausblick Die Ausführungen zeigen, dass das Potential zur Optimierung von MBA, hier der MBA Hannover groß, handhabbar und erfolgversprechend ist. Die herstellerbedingten Defizite oder Nadelöhre der Anlage wurden mit gutachterlicher Unterstützung zügig analysiert und zum Teil durch die Hersteller, zum Teil in Eigenregie in Angriff genommen. Dabei hat es sich für aha als Vorteil erwiesen, nach Kündigung des Bauvertrages im Februar 2007 weitgehend in Eigenregie handeln zu können, was die Abwicklung der Maßnahmen erheblich beschleunigte. Alle Maßnahmen werden aha-intern vor Umsetzung einer gründlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterworfen. Als Budget für die Behebung der nach VOB formal angezeigten Mängel dienen Einbehalte in Höhe von mehreren Millionen Euro aus dem Leistungsvertrag mit der Hersteller-Arbeitsgemeinschaft. Die erst nach Kündigung des Bauvertrages entstandene Kostentransparenz erlaubte die exakte Feststellung der Schwerpunkte der Betriebskosten und Prüfung der Einsparpotentiale (zuvor gingen die Betriebskosten im Rahmen des Bauvertrages zu Lasten der Arbeitsgemeinschaft BA). Nach einem Jahr eigener Betriebserfahrung erweisen sich auch entstandene Routine im betrieblichen Alltag, vorausschauende Ersatzteilhaltung, optimierte Wartungsplanung oder konstruktive Kontakte zu Herstellern und Lieferanten als merkbarer Vorteil. Die Sensitivitätsanalyse hat mit sehr hilfreicher, externer Unterstützung eine Reihe von bereits geplanten Maßnahmen bestätigt oder neue Maßnahmen entwickeln lassen. 564

19 8. Literatur [1] Umweltbundesamt (Hrsg.) (2007): Anlagen zur mechanisch-biologischen Restabfallbehandlung. Studie, durchgeführt von wasteconsult im Auftrag des UBA, Ufoplan FKZ , Juni 2007, 17 S. [2] ATUS & Doedens (2002): Kurzstudie Restabfallentsorgung in der Region Hannover im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebes Hannover, unveröffentlicht, 56 S. [3] Schneider, T. (2002): Anlagenkonzepte und Inbetriebnahme am Beispiel der MBA Hannover. In: 4. Niedersächsische Abfalltage, Tagungsband der ASA, Hannover, Februar 2002, S [4] Schneider, T., B. Vielhaber; C. Nülle (2006): MBA mit trockener Vergärung Beispiel MBA Hannover. In: 6. Internationale Abfalltage, Tagungsband der ASA, Hannover, Februar 2006, S [5] Düllmann, H. (2006): Untersuchungen zum Einbau von MBA-Abfällen auf der Deponie Kolenfeld. Unveröff. Bericht im Auftrag des aha., 62 S. und Anhang. 565

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