Über die Wahrheit der Heiligen Schrift

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1 Über die Wahrheit der Heiligen Schrift CfD Ist die Bibel wahr? Wenn ja, wie wahr? Wahr nur in den Heilsaussagen - oder auch in den Hinweisen auf Geschichte, Geologie, Naturwissenschaft...? Seit dem Zeitalter des Rationalismus (18. Jahrhundert) drängen sich die Fragen, überstürzen sich die Ansichten. In Deutschland klagte neulich ein Dozent der Politologie, dass gewisse Theologieprofessoren das Neue Testament als das Produkt neurotischer Spießer bezeichnen - ohne dabei auf Widerspruch von Kirchenleitungen zu stoßen. Gediegener - und darum gefährlicher - klingt die These des Synodalrats der Landeskirche des Kantons Bern (in der kleinen Schrift Leitsätze zur Weiterführung der Reformation, Oktober 1978):...der Glaube an die <Unfehlbarkeit der Bibel> oder die Behauptung, die Bibel enthalte <absolute Wahrheiten>, fördern nur das Beharren auf den einmal eingenommenen Positionen und verhindern, dass aus der Bibel das Wort Gottes zu den Menschen redet. Von der Leitung einer aus der Erweckung des 18. Jahrhunderts hervorgegangenen Freikirche in Deutschland verlautete in einer offiziellen Erklärung: Wir lehnen jede starre Festlegung einer Inspirationslehre ab und damit auch die unreflektierte Meinung, dass das Bibelbuch an sich Gottes Wort ist..." Da ist es außerordentlich zu begrüßen, dass eine Gruppe bedeutender bibeltreuer Theologen sich in zwei Etappen (Herbst 1977 und Herbst 1978) zu einem Internationalen Rat für biblische Irrtumslosigkeit zusammengeschlossen haben wurde von diesem Rat die Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel veröffentlicht. Die neunzehn Thesen dieser Erklärung sind in der Form verfasst: Wir bejahen - wir verwerfen, so wie schon in der alten Kirche Wahrheit und Lüge voneinander getrennt wurden. Damals lateinisch: «confitemur» (wir bekennen) - «damnamus» (wir verurteilen). Es geht um beides - heute mehr denn je! Wie Spurgeon, Englands Fürst der Prediger im 19. Jahrhundert, es kernig setzte: Wir brauchen Männer, die nicht allein so sprechen, dass man sie verstehen kann, sondern auch so, dass man sie nicht missverstehen kann. Die Chicago-Erklärung der ICBI (International Council on Biblical Inerrancy) lässt es weder an dem einen noch an dem andern fehlen. Wir wollen sie wie folgt ungekürzt abdrucken. In der linken Spalte steht jeweils das JA, in der rechten das entsprechende NEIN. Unsere Leser bitten wir, sich durch das dichte Theologie-Deutsch nicht erschrecken (oder einschläfern) zu lassen. Zur Auflockerung sollen die kursiv gedruckten Zwischenzeilen als Kommentare aus unserer Sicht beitragen.

2 Artikel 1 Die Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel Wir bejahen, dass die Heilige Schrift als autoritatives Wort Gottes anzunehmen Artikel 2 Wir bejahen, dass die Schrift die höchste, schriftliche Norm ist, durch welche Gott das Gewissen bindet, und dass die Autorität der Kirche der Autorität der Schrift untergeordnet Schrift ihre Autorität von der Kirche, der Tradition oder irgendeiner anderen menschlichen Quelle empfinge. Wir verwerfen die Ansicht, dass kirchliche Bekenntnisse, Synoden oder Deklarationen eine die Autorität der Bibel übertreffende oder ihr gleichkommende Autorität hätten. Zurückgewiesen wird in den ersten beiden Artikeln namentlich die römisch-katholische Irrlehre, dass primär das Lehramt der Kirche als Quelle der Wahrheit anzunehmen sei; die Bibel käme erst an zweiter Stelle und wäre der Autorität der Kirche unterzuordnen. Artikel 3 Wir bejahen, dass die Bibel als geschriebenes Wort in ihrer Ganzheit die von Gott gegebene Offenbarung Bibel lediglich ein Zeugnis der Offenbarung sei, oder nur in der Begegnung Offenbarung würde, oder im Blick auf ihre Gültigkeit von menschlicher Aufnahme abhinge. Da sind sie ins Licht gestellt, die subtil-verführenden Fehlbehauptungen der offiziellen protestantischen Fakultätstheologie - mit Professor Karl Barth als Anführer der Kolonne. Nach ihm wird die Bibel (Menschenwort) dann zu Gottes Wort, wenn sie zu uns redet. Falsch. Das Pferd wird so am Schwanz aufgezäumt! Es geht anders. Weil die Bibel Gottes Wort ist, redet sie zu uns. 1.Thess.2,13 Artikel 4 Wir bejahen, dass Gott, der den Menschen nach seinem Bilde schuf, die Sprache als Mittel der Offenbarung gebraucht hat. Artikel 5 Wir bejahen, dass Gottes Offenbarung in der Heiligen Schrift progressiv war. menschliche Sprache durch unsere Kreatürlichkeit so beschränkt sei, dass sie nicht mehr als Träger göttlicher Offenbarung genüge. Wir verwerfen weiter die Ansicht, dass die Verderbtheit der menschlichen Kultur und Sprache durch die Sünde Gottes Werk der Inspiration vereitelt habe. Wir verwerfen die Ansicht, dass spätere Offenbarung, welche frühere Offenbarung erfüllen kann, diese jemals korrigierte oder ihr widerspräche. Wir verwerfen ferner die Ansicht, dass seit dem Abschluss des neutestamentlichen Kanons je normative Offenbarung gegeben worden wäre. Es ist wichtig zu wissen, dass Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes, obwohl in menschlicher Gestalt, vollkommen sündlos war; und ebenso, dass das schriftgewordene Wort Gottes, obwohl Gottes Rede nach Menschenweise (2.Sam.7,19), im Urtext vollkommen irrtumslos war. Artikel 5 verneint zu Recht jede Addition weiterer normativer Offenbarungen seit dem Abschluss des biblischen Kanons. Dies sei wieder der röm.- kath. Kirche ins Stammbuch geschrieben, dazu auch vielen Sekten (Mormonen, Christl. Wissenschaft u.a.m.).

3 Artikel 6 Artikel 9 Wir bekennen, dass die Schrift als Ganzes und in allen ihren Teilen, bis hin zu den einzelnen Wörtern der Originalschriften, von Gott inspiriert wurde. Inspiration der Schrift zu Recht auf ihr Ganzes, nicht aber auf ihre Teile, oder auf einige Teile, nicht aber auf ihr Ganzes, bezogen werden könne. Wir bejahen, dass die Inspiration, auch wenn sie nicht Allwissenheit verlieh, im Blick auf alles, was die biblischen Autoren auf Veranlassung Gottes sprachen und schrieben, wahre und zuverlässige Aussagen garantierte. Endlichkeit oder die Gefallenheit dieser Schreiber notwendigerweise oder sonstwie Gottes Wort verzerrt oder verfälscht habe. Artikel 7 Wir bejahen, dass die Inspiration das Werk Gottes war, in dem er uns über seinen Geist, durch menschliche Schreiber, sein Wort gab. Die Schrift ist göttlichen Ursprungs. Der Modus der göttlichen Inspiration bleibt für uns größtenteils ein Geheimnis. Artikel 8 Wir bejahen, dass Gott in seinem Werk der Inspiration die einzelnen Persönlichkeiten und literarischen Ausdrucksweisen der Schreiber, die er erwählt und zubereitet hatte, verwendete. Inspiration auf menschliche Einsicht oder auf gehobene Bewusstseinszustände irgendwelcher Art reduziert werden könne. Wir verwerfen die Ansicht, dass Gott, indem er diese Schreiber gerade die Wörter gebrauchen ließ, die er haben wollte, dabei ihre Persönlichkeiten ausgeschaltet habe. Das Herzstück der Lehre der Bibel über die Bibel! Die einzelnen WORTE des Urtextes wurden von Gott den Propheten und Aposteln eingegeben. Theo-pneustos ist der griechische Ausdruck: <Gott-geatmet> (2.Tim.3,16). In der lateinischen Bibel: divinitus inspirata. Vom zweiten Wort leitet sich unser Ausdruck Inspiration ab, und zwar eben: die Inspiration der einzelnen WORTE! Gott redete alle diese Worte (2.Mose 20,1). Davon reden wir...mit Worten, die der Geist lehrt (1.Kor.2,13). Die lebendige Eigenart jedes biblischen Verfassers wird durch den Vorgang der Inspiration nicht erdrückt, sondern entfaltet. Artikel 10 Wir bejahen, dass sich die Inspiration, streng genommen, nur auf den autographischen Text der Schrift (= Urtext) bezieht, der nach der Vorsehung Gottes anhand der heute verfügbaren Manuskripte mit großer Genauigkeit ermittelt werden kann. Wir bejahen weiter, dass Abschriften und Übersetzungen insofern Gottes Wort sind, als sie das Original getreu wiedergeben. Wir verwerfen die Ansicht, dass irgendein wesentlicher Bestandteil des christlichen Glaubens durch das Fehlen der Autographen beeinträchtigt würde. Wir verwerfen weiter die Ansicht, dass dieses Fehlen die Verteidigung der lrrtumslosigkeit der Bibel wertlos oder irrelevant mache. Seitens der humanistischen Bibelkritik werden an dieser Stelle oft Argumente vorgebracht. Streng genommen bezieht sich die Wortinspiration der Heiligen Schrift auf den URTEXT des Alten und Neuen Testaments - dieser existiert aber nicht mehr! Man wirft uns mithin vor, wir würden eine Bibel X nutzlos verteidigen: eine unbekannte Bibel, die niemand sehen könne oder je sehen werde... Dem halten wir entgegen: 1) aufgrund des Selbstzeugnisses der Bibel wissen wir um die Wortinspiration und somit um die Irrtumslosigkeit des Urtextes; 2) im Hinblick auf unsere heutigen Übersetzungen und Bibelausgaben wissen wir um die objektiv prüfbaren Daten der Textforschung zusammen mit den objektiv prüfbaren Daten von Grammatik, Syntax und Sprachgebrauch. Beides untermauert den Glauben des bibeltreuen Christen an das in allen seinen Teilen untrügliche Wort der Wahrheit. Dabei ist zu beachten: Keine der vielen ÜBERSETZUNGEN der Bibel ist inspiriert. Abschriften und Übersetzungen der Heiligen Schrift bezeichnen wir insofern im weiteren Sinne als Wort Gottes, als sie das Original getreu wiedergeben. Dank der bewahrenden und lenkenden Hand Gottes in der Geschichte und anhand der

4 Vielzahl verfügbarer Manuskripte ist dies mit größter Genauigkeit gewährleistet. Die vorhandenen Varianten in Einzelheiten des Textes beeinträchtigen ohnehin nicht die Wortinspiration des Urtextes - und auch nicht die Autorität und die Lebenswirkung der Bibel in allen Sprachen, in die sie übersetzt ist und in denen sie gelesen und verkündigt wird. Es bleibt dabei: Für den Weg durch die irdische Wüste der Fragen, Ideen, Meinungen, Zweifel...hat Gott seinem Volk keinen defekten Kompass in die Hand gegeben! Artikel 11 Wir bejahen, dass die Schrift, durch göttliche Inspiration gegeben, unfehlbar ist; sie leitet uns also nicht in die Irre, sondern ist im Blick auf alle Bereiche, zu denen sie spricht, wahr und zuverlässig. Artikel 12 Wir bejahen, dass die Schrift als Ganzes irrtumslos und ohne jede Unwahrheit, Fälschung oder Täuschung Bibel unfehlbar sein und sich zugleich in ihren Aussagen irren könne. Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit können zwar unterschieden, nicht aber getrennt werden. Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel auf geistliche, religiöse oder die Erlösung betreffende Themen beschränkt seien, sich aber nicht auf historische und naturwissenschaftliche Aussagen bezögen. Wir verwerfen ferner die Ansicht, dass Hypothesen der Wissenschaft im Blick auf die Erdgeschichte zu Recht verwandt werden könnten, um die biblische Lehre über Schöpfung und Flut umzustoßen. Artikel 13 Wir bejahen, dass es angemessen ist, die lrrtumslosigkeit als theologischen Terminus in bezug auf die völlige Wahrhaftigkeit der Schrift zu gebrauchen. Artikel 14 Wir bejahen die Einheit und innere Übereinstimmung der Heiligen Schrift. Wir verwerfen die Ansicht, dass es angemessen sei, die Schrift nach Maßstäben von Wahrheit und Irrtum zu bewerten, die ihrem Gebrauch und ihrem Zweck fremd sind. Wir verwerfen ferner die Ansicht, dass die Irrtumslosigkeit hinfällig wurde aufgrund von biblischen Phänomenen wie das Fehlen moderntechnischer Präzision, Unregelmäßigkeiten in der Grammatik oder der Orthographie, beobachtungsgemäße Beschreibungen der Natur, Wiedergabe von Unwahrheiten, Verwendung von Übertreibungen und runden Zahlen, thematische Anordnung des Stoffes, unterschiedliche Auswahl des Materials in Parallelberichten oder die Verwendung von freien Zitaten. Wir verwerfen die Ansicht, dass angebliche Fehler und Diskrepanzen, die noch nicht gelöst wurden, den Wahrheitsanspruch der Bibel hinfällig machten. Es gilt mithin die Bibel so zu lesen, wie sie gelesen sein will! Wieviel Bibelkritik beruht auf dem ungenügenden Informationsstand der betreffenden Theologen im Hinblick auf Artikel 13, Spalte rechts. Am Text bleibt nichts auszusetzen, der Fehler liegt bei der (humanistisch-philosophischen) Brille, durch die hindurch man liest!

5 Artikel 15 Wir bejahen, dass die Lehre von der Irrtumslosigkeit in der Lehre der Bibel über die Inspiration ihren Grund hat. Wir verwerfen die Ansicht, dass man die Aussagen Jesu über die Schrift durch Berufung auf eine Anpassung an Verhältnisse oder auf irgendeine natürliche Begrenzung seiner Menschheit abtun könne. Artikel 18 Wir bejahen, dass der Text der Heiligen Schrift durch eine grammatisch-historische Exegese auszulegen ist, die ihre Iiterarischen Formen und Mittel in Rechnung stellt, und dass die Schrift sich selbst auslegt. Wir verwerfen als illegitim jede Behandlung des Textes und jede Suche nach hinter dem Text liegenden Quellen, die zu einer Relativierung, Entgeschichtlichung oder Verwerfung seiner Lehren oder zur Ablehnung seines Anspruchs auf Autorität führen. Artikel 16 Wir bejahen, dass die Lehre von der Irrtumslosigkeit ein integraler Bestandteil des christlichen Glaubens in seiner ganzen Geschichte war. Lehre von der Irrtumslosigkeit von einem scholastischen Protestantismus erfunden worden und als rückschrittliche, als Reaktion auf die Bibelkritik postulierte Position aufzufassen wäre. Artikel 19 Wir bejahen, dass ein Bekenntnis zur völligen Autorität, Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit für ein gesundes Verständnis des ganzen christlichen Glaubens von lebenswichtiger Bedeutung Wir bejahen weiter, dass ein solches Bekenntnis dazu führen sollte, dass wir dem Ebenbild Jesu Christi stets ähnlicher werden. Wir verwerfen die Ansicht, dass ein solches Bekenntnis für die Erlösung unabdingbar notwendig sei. Wir verwerfen jedoch auch die Ansicht, dass die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift ohne ernste Konsequenzen für den einzelnen wie für die Gemeinde abgelehnt werden könne. Artikel 17 Wir bejahen, dass der Heilige Geist von der Schrift Zeugnis ablegt und die Gläubigen von der Wahrhaftigkeit des geschriebenen Wortes Gottes vergewissert. ses Zeugnis des Heiligen Geistes von der Schrift getrennt oder gegen diese wirke. Mit anderen Worten: Wenn Jesus Christus spricht: Die Schrift kann nicht gebrochen werden (Joh.10,35), so hat dies auch der Stand von Jüngerinnen und Jüngern Jesu zu sein. Es kommt dazu, dass Gott der Heilige Geist dies vollauf bestätigt. Der Reformator Calvin war es, der hier am klarsten festhielt: Es gibt das schriftgewordene Zeugnis des Heiligen Geistes in der Bibel und es gibt das innewohnende Zeugnis des Heiligen Geistes in dem wiedergeborenen Gläubigen. Die beiden Zeugnisse decken sich. Wir danken! Was die Bibel sagt, sagt Gott - durch menschliche Vermittler und ohne Irrtum. Die ursprünglichen Schriften der 66 Bücher der Heiligen Schrift, je einzeln sowie in ihrer Ganzheit, sind das geschriebene Wort Gottes, durch menschliche Vermittler, wörtlich inspiriert durch den Heiligen Geist und ohne Irrtum in allem, was sie erklären, einschließlich der Bezugnahme auf ihre literarischen und historischen Ursprünge und die Daten von Geschichte und Naturwissenschaft. Deshalb sind ihre Aussagen einmalige und endgültige Autorität in allen Fragen des Glaubens und des Lebens. Dieses zusammenfassende Bekenntnis des ICBI wurde mit verfasst von mehreren Persönlichkeiten, die im europäischen Raum im Dienste des Herrn stehen, z.b. Professor Henri Blocher (Fakultät von Vaux-sur-Seine bei Paris), Dr. Francis Schaeffer (L Abri, Schweiz) und Professor Samuel Külling von der FETA in Basel. Den Beteiligten allen gilt unser sehr herzlicher Dank für das klare, präzis begründete Wort, das sie von Chicago ausgehen ließen! In den endzeitlichen Auseinandersetzungen, in die sich die Gemeinde Jesu gestellt sieht, bedeutet ihre Erklärung einen hoch wertvollen Leitfaden für jeden Christen, dem die Liebe zur Wahrheit (2.Thess.2,10) im Herzen brennt. PM

6 Es steht geschrieben Die Beziehung unsers Herrn Jesus Christus zur Heiligen Schrift ist in zweiter Linie ein gewichtiges Argument, in erster Linie eine feste Tatsache. Eine schlichte, klare, historische, von den historischen Quellen verbürgte Tatsache. Mit keinem Kunstgriff der Wissenschaft, mit keiner Verschlingung der Dialektik kann man es fertig bringen, zu behaupten, dass Jesus Christus die Heilige Schrift nicht als göttlichen Ursprungs und somit als d i e Wahrheit betrachtet und sie nicht für inspiriert und unfehlbar gehalten hätte. Nicht nur der Meister stand unerschütterlich auf diesem Fundament, auch seine Jünger folgten ausnahmslos seinem Beispiel und hielten unbeirrt an seinem Bekenntnis fest. Sie bezeugten es ununterbrochen, sie wandten es in ihren Schriften an - auch dann, wenn sie sich gezwungen sahen, sich von ihrem judaistischen Erbe abzusetzen. Sei es, dass sie die Schrift als Ruf zur Entscheidung anführen; sei es, dass sie sie zur Veranschaulichung einer Aussage heranziehen; ob sie sie wörtlich zitieren, ob sie frei paraphrasieren: stets sind sie vorbehaltlos und fraglos davon überzeugt, dass die Heilige Schrift wahr Wahr in allen ihren Teilen, wahr trotz mancher für sie nicht ohne weiteres verständlichen Aussagen. Immer und in allem die Trägerin einer unbedingten Autorität. Man will uns nahelegen, dass wir alle die Bibel respektvoll akzeptieren sollen. Kritiker und Glaubende, Rationalisten und Biblizisten - alle miteinander sollen feierlich-rituell die Worte sprechen: Die Bibel ist das Buch Gottes. Jeder verstehe es dabei nach seiner eigenen Facon. Der eine in dem Sinne, dass der Kanon der Heiligen Schrift göttlich feststehe; der andere in dem Sinne, dass jeder Teil der Bibel historisch-kritisch zu begutachten und viele Teile der Bibel als unecht abzutun seien; der eine in dem Sinne, dass die kanonischen Schriften nichts als die Wahrheit enthalten; der andere in dem Sinne, dass sie auch Irrtümer mitbringen... Wie? Sollte uns ein solcher Sachverhalt befriedigen? Diese Erniedrigung wollen wir weder den Befürwortern der Autorität der Bibel noch ihren Gegnern zumuten. Wie wollen wir es besser machen? Indem wir eine neue Beweisformel erfinden? Indem auch wir ein Dogma ex cathedra ausgeben? Nein, unser Vorgehen ist viel einfacher. Wir beschränken uns darauf, das Es-steht-geschrieben des Heilandes zu wiederholen. Mit Ihm und nach Ihm bezeugen wir die göttliche, absolute Vollkommenheit des Buches der Offenbarungen. Agénor de Gasparin, Mitbegründer der Freien Evang. Gemeinden in Frankreich Die vorstehende Schrift ist ein Nachdruck einer Veröffentlichung der Bibelschule Beatenberg. Der Nachdruck ist uns einschließlich der von der Bibelschule Beatenberg verfassten Kursiv-Texte, der ebenfalls von dort stammenden Vorund Nachworte freundlicherweise gestattet. Weitere Exemplare können bei uns kostenlos bestellt werden. Missionswerk CHRISTUS für Dich Meierstr Leer-Loga Tel.:

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