46Mio. Im Trend: Ticketkauf via Smartphone. Smartphones in Deutschland*

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2 Im Trend: Ticketkauf via Smartphone 46Mio. Smartphones in Deutschland* Heutzutage gewinnen Smartphones mit 75 % aller mobilen Telefone immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile der Smartphones liegen klar auf der Hand: sie sind leicht zu bedienen und durch die ebenfalls einfach zu bedienenden Apps erhält der Kunde sehr viele Informationen aus unterschiedlichsten Kanälen und kann somit viele Angebote individuell für sich nutzen. Über sein Smartphone kommt er einfach, schnell und kostengünstig an alle relevanten Services. In vielen Verkehrsverbünden Deutschlands ist heute bereits der Ticketkauf für Bus und Bahn via Mobile-App über das Smartphone möglich. Das geht schnell und komfortabel, garantiert immer den optimalen Tarif und macht den Fahrkartenautomaten und die Kleingeldsuche überflüssig. 2 * Quelle:

3 macht den Ticketkauf grenzenlos einfach Bei heutigen Handyticket-Apps endet der Service an den Grenzen des eigenen Verkehrsverbundes. Fahrgäste die oft in verschiedenen Tarifregionen unterwegs sind, stehen vor dem Problem, dass sie in jeder Region, in der sie sich mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bewegen möchten, die jeweilige App installieren und sich neu registrieren müssen. ipsi (Interoperable Produkt-Service-Interface) vernetzt Ihre Mobile-App mit anderen Handyticket-Systemen bundesweit. So können Fahrgäste auch über die Grenzen des eigenen Tarifgebietes hinaus, kinderleicht aus der Fahrplanauskunft oder für Ortskundige mittels Sofortkauf Tickets kaufen. Egal ob in München, Berlin oder Hamburg. Die Vorteile auf einen Blick: + Nur eine Registrierung erforderlich + Sofortkauf ohne Fahrplanauskunft für Ortskundige + Fahrkartenauswahl über Fahrplanauskunft (Eingabe von Start und Ziel) + ipsi vernetzt bestehende Handyticket-Systeme 3

4 Der vernetzte Ticketservice Durch ipsi werden die angeschlossenen Handyticket-Systeme miteinander vernetzt. Über ipsi findet die Kommunikation zwischen App-Anbieter und Ticketanbieter statt. Das eine System kann über die Schnittstelle Tickets in einem anderen System verkaufen. Durch ipsi erlebt der Kunde interoperables Reisen! Er nutzt immer die ihm bekannte App eines Verkehrsverbundes seiner Wahl und kauft über diese App auch Tickets von anderen Regionen. So kann ein Fahrgast z. B. mit der Handyticket-App der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) nicht nur Tickets für Köln kaufen, sondern auch für alle weiteren an ipsi angeschlossenen Regionen, egal ob produktbasiert oder verbindungsbasiert. Das produktbasierte Ticketing setzt eine gewisse Orts- bzw. Tarifkenntnis voraus. So muss der Fahrgast wissen, welches Tarifprodukt er für seine gewünschte Verbindung erwerben muss. Beim verbindungsbasierten Ticketing wählt der Kunde nach Eingabe von Start- und Zielpunkt innerhalb einer Fahrplanauskunft die gewünschte Verbindung und erhält hierfür passende Tarifprodukte. Die Bezahlung der Fahrten in den Fremdregionen erfolgt nach dem vereinbarten Bezahlverfahren zwischen Kunden und App-Herausgeber, bei dem der Kunde registriert ist. Das Clearing zwischen den Verkehrsunternehmen wird bilateral zwischen diesen geregelt, so dass der Kunde nur einen Ansprechpartner hat. 4

5 Eingabe von Start und Ziel; die passenden Tarifprodukte werden ermittelt. ipsi vernetzt alle teilnehmenden Handyticket-Systeme. Einmal installieren, einmal registrieren, bundesweit nutzen. 5

6 Faktencheck Für den Fahrgast: + Nutzt seine favorisierte App + Eine Registrierung + Tickets für alle angeschlossenen Regionen + Interoperable Nutzung des ÖPNV 6

7 + Produktbasierter Sofortkauf für Ortskundige + Vernetzung bestehender und etablierter Handyticket-Systeme + Keine Mehrkosten für den Fahrgast + Gilt mindestens für Einzelfahrscheine und Tageskarten im Verbund in allen Preisklassen + Fahrkartenauswahl über Fahrplanauskunft (Eingabe von Start und Ziel) + Das Leistungsangebot der App als wachsender Vertriebs- und Kommunikationskanal wird erweitert + Zeitgemäßer Service und Zugang zum ÖPNV in Deutschland 7

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9 Was bringt für die Verkehrsunternehmen? Unternehmen müssen bei ihren Apps in Zukunft noch verstärkter auf die Kundenbedürfnisse und den Kundenbedarf eingehen und diese dementsprechend anpassen. Das Smartphone als digitaler und vernetzter Assistent, wird zunehmend zum Mittelpunkt von Information, Transaktion und Identifikation. ipsi unterstützt die Verkehrsunternehmen und -verbünde darin, das Angebot ihrer etablierten Apps zu erweitern und den Kunden Interoperabilität zu bieten. Hierdurch wird die Nutzung des ÖPNV in Fremdregionen deutlich attraktiver und spricht vor allem Gelegenheitsnutzer an, für die der Zugang zu einem fremden Tarifsystem bisher zu kompliziert war. Fahrgäste haben wenig Verständnis für Tarifgrenzen und finden diese häufig kompliziert und unnötig. Mit der Anbindung an ipsi werden die Grenzen zwischen den Tarifregionen für den Kunden nicht mehr spürbar. Er informiert sich und bucht sein Ticket in der ihm vertrauten Umgebung in der App seines Verkehrsunternehmen oder -verbundes auf seinem Smartphone. ipsi senkt nicht nur Zugangsbarrieren und steigert die Attraktivität des ÖPNV für den vernetzten Fahrgast, sondern wird die Schwarz- und Graufahrer reduzieren, die in fremden Regionen an Tarifen und Automaten scheitern. 9

10 dabei? startet Wer ist Zu den ipsi-teilnehmern, bei denen der gegenseitige Ticketverkauf zuerst verfügbar sein wird, gehören die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Deutsche Bahn (DB), Hamburger Hochbahn (HHA), Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Stadtwerke Münster, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Stuttgarter Straßenbahn (SSB) und der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Nach Abschluss aller Funktionstests wird ipsi Ende 2015 starten. Ab dann können ipsi- Teilnehmer sowie auch weitere interessierte Verkehrsunternehmen und -verbünde grenzübergreifend für alle angeschlossenen Regionen Tickets an Ihre Kunden verkaufen. 10

11 Wie geht weiter? ipsi wurde 2011 ins Leben gerufen, um auf die veränderten Marktverhältnisse und Kundenbedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Eine starke Fragmentierung verschiedener Handyticket-Systeme sowie die fehlende bundesweite Interoperabilität waren der Startschuss für ipsi. Eines der Ziele der VDV-Smartphonestrategie war der möglichst schnelle Markterfolg, sodass sich in der ersten Phase von ipsi auf Kernfunktionen zur gegenseitigen Vernetzung fokussiert werden musste. Schrittweise sind Erweiterungen geplant, die folgende Punkte umfassen können: Verbundübergreifende und Tarifraumübergreifende Fahrten sollen möglich sein Tür zu Tür Ticketing und das Bilden von Reiseketten Deutschlandweite Fahrplanauskunft mit Tarifinformationen aus einer Hand Zentrales Clearing 11

12 Der VDV eticket Service ist Partner und Dienstleister für die Verkehrsunternehmen und -verbünde rund um (((eticket Deutschland. Er ist verantwortlich für die VDV-Kernapplikation, die als deutscher Standard für das elektronische Fahrgeldmanagement eingeführt ist. Neben dem Betrieb der zentralen Hintergrundsysteme und dem Sicherheitsmanagement bietet der VDV eticket Service Fachseminare und Beratungen zu allen Themen des (((eticket Deutschland an. Als Regiegesellschaft unterstützt der VDV eticket Service die VDV-Smartphonestrategie mit der Einführung von ipsi. Zusätzlich koordiniert er die Standardisierung und die technische Wegbereitung für NFC im deutschen ÖPNV. VDV eticket Service GmbH & Co. KG Hohenzollernring 103 D Köln Tel: Fax: _IPSI_0615

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