Schnelle Internetanschlüsse treiben Wachstum von Kabel Deutschland an

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1 P R E S S E M I T T E I L U N G Quartalsbericht Q1 (1. April bis 30. Juni 2015) des Geschäftsjahres 2015/16 Schnelle Internetanschlüsse treiben Wachstum von Kabel Deutschland an Internetgeschäft erfolgreich: Netto-Zuwachs von 102 Tausend Abonnements im Vergleich zum Vorquartal Umsatzanstieg von 7,1 Prozent auf 526 Mio. Euro Bereinigtes EBITDA 1 legt um 6,6 Prozent auf 241 Mio. Euro zu Nettogewinn auf 66 Mio. Euro gestiegen Vorstandsvorsitzender Dr. Manuel Cubero: Kabel Deutschland startet mit guten Quartalszahlen erfolgreich ins neue Geschäftsjahr Unterföhring, 6. August 2015 Kabel Deutschland, Deutschlands führender Kabelnetzbetreiber und ein Unternehmen der Vodafone Gruppe, hat sein Wachstum im Breitbandmarkt mit dem Zugewinn von 102 Tausend neuen Internetabonnements weiter fortgesetzt und ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2015/16 gestartet. Auch Umsatz, bereinigtes EBITDA und Nettoergebnis konnten gesteigert werden. Anlässlich der Vorlage der Quartalszahlen betonte der Vorstandsvorsitzende der, Dr. Manuel Cubero: Kabel Deutschland startet mit guten Quartalszahlen erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2015/16. Die Nachfrage nach unseren beliebten Internet- und Telefonprodukten ist unverändert stark. In nahezu unserem kompletten Verbreitungsgebiet sind Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s verfügbar. Zudem können - Stand heute - bereits rund vier Millionen Haushalte in unserem Kabelnetz superschnelle Internetanschlüsse von bis zu 200 Mbit/s buchen. Umsatz, bereinigtes EBITDA und Nettoergebnis gesteigert Mit 526 Mio. Euro erzielte Kabel Deutschland gegenüber dem Vorjahresquartal einen um 7,1 Prozent höheren Umsatz. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde erhöhte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 7,8 Prozent auf 19,25 Euro (Vorjahresquartal 17,86 Euro). Immer mehr Kunden buchen neben ihrem Kabelanschluss weitere TV- oder Telekommunikations-Produkte von Kabel Deutschland. So abonnierte zum 30. Juni 2015 ein Kunde im Durchschnitt 1,92 Produkte des Kabelnetzbetreibers (Vorjahr 1,81). Das bereinigte EBITDA (EBITDA) legte um 6,6 Prozent auf 241 Mio. Euro (Vorjahresquartal 226 Mio. Euro) zu. Die EBITDA-Marge betrug 45,8 Prozent (Vorjahresquartal 46,0 Prozent). Im ersten Quartal des Geschäftsjahres erwirtschaftete der Kabelnetzbetreiber einen Netto-Gewinn (Gewinn nach Steuern) von 66 Mio. Euro im Vergleich zu 47 Mio. Euro 1 Bereinigtes EBITDA: Betriebsergebnis vor Abschreibungen sowie Aufwand für anteilsbasierte Vergütungsprogramme 1

2 im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie für das erste Quartal betrug 0,75 Euro im Vergleich zu 0,53 Euro im Vorjahresquartal. Weiterhin kräftige Investitionen in Infrastruktur und Kundenwachstum Kabel Deutschland hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 insbesondere in die Infrastruktur und das Kundenwachstum investiert. Mit 128 Mio. Euro investierte Kabel Deutschland inklusive des Sonder-Investitionsprogramms Alpha somit 24,2 Prozent seines Quartalsumsatzes. Rund 12 Mio. Euro entfielen davon auf Alpha, wodurch insbesondere der Glasfaserausbau sowie die Aufrüstung auf 862 MHz und der Ausbau von Video-on-Demand im Kabelnetz vorangetrieben werden. Internetgeschäft erfolgreich: Netto-Zuwachs von 102 Tausend Abonnements im Vergleich zum Vorquartal Die Gesamtzahl der Abonnements konnte Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber zum 30. Juni 2015 auf 16,0 Millionen steigern ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber 15,1 Millionen Abonnements im Vorjahresquartal. Dabei erhöhten sich die Abonnements für das Wachstumsgeschäft, bestehend aus Internet und Telefon sowie Premium TV, in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2015 um 16,1 Prozent oder Tausend auf 7,9 Millionen Abonnements. Die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements erhöhte sich per 30. Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 910 Tausend auf 5,4 Millionen. Diese Abonnements wurden von rund 2,8 Millionen (Vorjahr 2,3 Millionen) Kunden gebucht. Im ersten Quartal kamen im Internetgeschäft netto 102 Tausend Abonnements hinzu. Darin sind etwa 22 Tausend Vodafone-DSL- Kunden enthalten, die zu Kabel Internet gewechselt sind. Im Premium TV-Geschäft mit Pay TV und digitalen Videorekordern steigerte Kabel Deutschland die Zahl ihrer Abonnements in den zwölf Monaten zum 30. Juni 2015 um 192 Tausend auf 2,6 Millionen (Vorjahr 2,4 Millionen). Für das Berichtsquartal bedeutete das ein Netto- Wachstum von 38 Tausend Abonnements. Am 30. Juni 2015 unterhielt das Unternehmen insgesamt 8,3 Millionen Kundenbeziehungen. Die Zahl der direkten Kunden, die entweder als Endkunde oder über die Wohnungswirtschaft versorgt wurden, stieg gegenüber dem Vorjahr um 121 Tausend und belief sich auf rund 7,7 Millionen. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015/16 und Finanzkalender Ausgehend von einer sich stetig vergrößernden Internet- und Telefoniekunden-Basis sowie guten Upsell-Möglichkeiten für unsere Premium-TV-Produkte innerhalb einer stabilen TV-Kundenbasis, sieht sich Kabel Deutschland gut positioniert, um weiter stark zu wachsen. Das Management geht unverändert von einem prozentual mittleren bis hohen einstelligen Umsatz- und EBITDA-Wachstum im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 aus. Zudem prognostiziert das Unternehmen, dass das bereinigte EBITDA minus Investitionen (Operativer Free Cashflow) auf über 300 Millionen Euro steigen wird (Vorjahr: 236 Millionen Euro). Das Unternehmen wird seine Zahlen für das erste Halbjahr bzw. das 2. Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 am 9. November 2015 veröffentlichen. Diese Pressemitteilung ist auch unter abrufbar. 2

3 Über Kabel Deutschland Ein Vodafone Unternehmen Als größter deutscher Kabelnetzbetreiber bietet das Vodafone Unternehmen Kabel Deutschland seinen Kunden hochauflösendes (HD) und digitales (SD) sowie analoges Fernsehen, Video-on-Demand, Angebote rund um digitale Videorekorder, Pay-TV, Breitband-Internet (bis zu 200 Mbit/s), WLAN-Dienste und Telefon über das TV-Kabel an. Zudem vertreibt Kabel Deutschland Mobilfunkdienste. Das im MDAX notierte Unternehmen betreibt Kabelnetze in 13 Bundesländern in Deutschland und versorgt rund 8,3 Millionen angeschlossene Haushalte. Zum 31. März 2015 beschäftigte Kabel Deutschland rund Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Sitz in Unterföhring bei München erzielte im Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von 2,02 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 939 Millionen Euro. Pressekontakt: Marco Gassen Leiter Externe Kommunikation Tel.: Fax:

4 , Unterföhring Kabelnetz, Kunden, Revenue Generating Units (RGUs) und Average Revenue per Unit (ARPU) 30. Juni 31. März 30. Juni Veränderung Veränderung Veränderung Veränderung zum Vorquartal zum Vorquartal zum Vorjahr zum Vorjahr % % Operative Zahlen Netzwerk (in Tsd.) Anschließbare Wohneinheiten ,1% 18 0,1% Anschließbare Wohneinheiten mit aufgerüstetem rückkanalfähigem Anschluss ,4% 414 2,9% Aufgerüstete Wohneinheiten in % der anschließbaren Wohneinheiten 93,7% 96,1% 96,3% Vermarktete Wohneinheiten mit aufgerüstetem rückkanalfähigem Anschluss ,0% 187 1,6% Kundenzahlen (in Tsd.) Direkte Basic Cable-Kunden ,0% -3 0,0% Internet und Telefonie Solo"-Kunden ,2% ,7% Direktkunden insgesamt ,4% 121 1,6% Indirekte Basic Cable-Kunden ,5% ,9% Gesamtkundenzahl (angeschlossene Wohneinheiten) ,3% 4 0,0% Davon Internet und Telefonie-Kunden ,6% ,0% RGUs (in Tsd.) Premium-TV ,5% 192 8,1% Davon Pay-TV ,1% 36 2,6% Davon DVR ,4% ,9% Internet ,9% ,7% Telefonie ,9% ,1% Wachstumsgeschäft insgesamt ,1% ,1% In % der RGUs insgesamt 45,3% 48,8% 49,6% Grundgeschäft Basic Cable ,2% ,2% RGUs insgesamt ,4% 920 6,1% RGUs pro Kunde (in Einheiten) 1,81 1,90 1,92 0,02 1,1% 0,11 6,1% Marktdurchdringung Premium-TV RGUs in % der Basic Cable-Kunden 30,2% 32,7% 33,2% Internet RGUs in % aller Kunden 27,2% 31,6% 32,8% Telefonie RGUs in % aller Kunden 26,5% 30,7% 31,8% ARPU pro Kunde im Quartal (in pro Monat) Gesamt TV ARPU-Durchschnitt pro Kunde 10,97 11,15 11,20 0,05 0,4% 0,23 2,1% Gesamt Internet und Telefonie ARPU-Durchschnitt pro Kunde 27,11 26,59 26,80 0,21 0,8% -0,31-1,1% Gesamt ARPU-Durchschnitt pro Kunde 17,86 18,83 19,25 0,42 2,2% 1,39 7,8% 4

5 , Unterföhring Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gemäß IFRS für den Zeitraum vom 1. April 2014 bis 30. Juni 2014 und vom 1. April 2015 bis 30. Juni April 2014 bis 1. April 2015 bis 30. Juni Juni 2015 Veränderung Veränderung ('000) ('000) ('000) % 1. Umsatzerlöse ,1% 2. Kosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen ,9% davon Abschreibungen ,2% 3. Sonstige betriebliche Erträge ,0% 4. Vertriebskosten ,6% davon Abschreibungen ,3% 5. Allgemeine Verwaltungskosten ,3% davon Abschreibungen ,3% 6. Betriebsergebnis ,5% 7. Zinsertrag ,0% 8. Zinsaufwand ,1% 9. Erträge aus assoziierten Unternehmen ,4% 10. Ergebnis vor Steuern ,5% 11. Aufwendungen aus Ertragsteuern ,1% 12. Konzernergebnis ,8% Davon entfallen auf: Anteilseigner der Muttergesellschaft ,8% Nicht beherrschende Anteile n/a ,8% Ergebnis je Aktie (in ): Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,53 0,75 0,22 40,8% Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,53 0,75 0,22 40,8% Bereinigtes EBITDA ,6% Bereinigte EBITDA-Marge 46,0% 45,8% 5

6 , Unterföhring Konzernbilanz gemäß IFRS zum 31. März 2015 und zum 30. Juni 2015 AKTIVA 31. März Juni 2015 Veränderung geprüft ('000) ('000) ('000) Kurzfristige Vermögenswerte 1. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vorräte Ertragsteuerforderungen Sonstige kurzfristige Vermögenswerte Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Summe der kurzfristigen Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte 1. Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagen Anteile an assoziierten Unternehmen Latente Steueransprüche Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Summe der langfristigen Vermögenswerte Summe der Aktiva

7 , Unterföhring Konzernbilanz gemäß IFRS zum 31. März 2015 und zum 30. Juni 2015 PASSIVA 31. März Juni 2015 Veränderung geprüft ('000) ('000) ('000) Kurzfristige Schulden 1. Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige kurzfristige Rückstellungen Ertragsteuerschulden Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Summe der kurzfristigen Schulden Langfristige Schulden 1. Langfristige Finanzschulden Latente Steuerschulden Pensionsrückstellungen Sonstige langfristige Rückstellungen Sonstige langfristige Verbindlichkeiten Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Summe der langfristigen Schulden Eigenkapital 1. Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklage Cashflow-Hedge-Rücklage Pensionsrücklage Neubewertungsrücklage Bilanzverlust Nicht beherrschende Anteile Summe des Eigenkapitals (Fehlbetrag) Summe der Passiva

8 , Unterföhring Konzern-Kapitalflussrechnung gemäß IFRS für den Zeitraum vom 1. April 2014 bis 30. Juni 2014 und vom 1. April 2015 bis 30. Juni April 2014 bis 1. April 2015 bis 30. Juni Juni 2015 Veränderung ('000) ('000) ('000) 1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Konzernergebnis Anpassungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zum Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit: Aufwendungen aus Ertragsteuern Zinsaufwand Zinsertrag Abschreibungen auf das Anlagevermögen Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang / Verkauf von Anlagevermögen Erträge aus assoziierten Unternehmen Aufwand in Bezug auf anteilsbasierte Vergütungen Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden: Erhöhung (-) / Verminderung (+) der Vorräte Erhöhung (-) / Verminderung (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Erhöhung (-) / Verminderung (+) der sonstigen Vermögenswerte Erhöhung (+) / Verminderung (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erhöhung (+) / Verminderung (-) der sonstigen Rückstellungen Erhöhung (+) / Verminderung (-) des passiven Rechnungsabgrenzungspostens Erhöhung (+) / Verminderung (-) der Pensionsrückstellungen Erhöhung (+) / Verminderung (-) der sonstigen Schulden Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Gezahlte (-) / erhaltene (+) Ertragsteuern Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Cashflow aus Investitionstätigkeit Einzahlungen aus dem Abgang / Verkauf von Anlagevermögen Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen Auszahlungen für Akquisitionen, abzüglich erworbener flüssiger Mittel Erhaltene Zinsen Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Einzahlungen aus Verlustübernahme 1) Auszahlungen an Stille Gesellschafter Einzahlungen aus langfristigen Finanzschulden Tilgungen von kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden Tilgungen von Schulden aus Finanzierungsleasing Gezahlte Zinsen und Transaktionskosten Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Zwischensumme 1-3) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Periode Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode Zusätzliche Information Investitionen im Zusammenhang mit Finanzierungsleasing ) Mit Wirkung zum 1. April 2014 ist ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen Vodafone Vierte Verwaltungs AG und KDH AG abgeschlossen worden. 8

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