Computer und Internet

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1 Jule Philippi Computer und Internet Surfen kann ich auch Kopiervorlagen für Kinder Vandenhoeck & Ruprecht

2 TOP TEN Erarbeitet von Jule Philippi Mit Zeichnungen von Katrin Wolff. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN , Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen / Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Verlages öffentlich zugänglich gemacht werden. Das gilt auch bei einer entsprechenden Nutzung für Lehr- und Unterrichtszwecke. Printed in Germany. Satz: Daniela Weiland, Göttingen Druck und Bindung: l Hubert und Co, Göttingen Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.

3 Inhalt Hinweise zum Arbeiten, Staunen und Spaßhaben mit dem Computer und im Internet 4 Die Arbeit mit der Maus 6 Windows Fenster 6 Dateien und Ordner 12 Texte schreiben und gestalten 17 Textverarbeitung und was du alles damit machen kannst 17 Vom dicken fetten Pfannekuchen 21 Mein Text wird ein schöner Text 26 Wir basteln uns eine Formatvorlage 32 Wir backen uns einen Pfannkuchen 34 Wo stand das noch gleich? 35 Mein Stundenplan 36 Word Art 43 Straßen im Netz 46 Internet was ist das? 46 elektronische Post 47 Foren, Newsgroups, Mailinglists 48 Zur Sicherheit 49 Im Chatroom 51 (N)Etikette wie man sich im Internet benimmt 52 Was ist eine Suchmaschine? 53 Arbeiten mit Suchmaschinen 55 Die große Internet-Rallye für schlaue Leute , Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 3

4 Hinweise zum Arbeiten, Staunen und Spaßhaben mit dem Computer und im Internet Mit dem Computer sollte heute jeder umgehen können. Aus der Arbeitswelt ist er nicht mehr wegzudenken; auch in der Schule wird er immer wichtiger. Projektarbeiten und Referate werden mit dem Computer geschrieben. Internet-Recherchen sind nützlich, um Hausaufgaben zu erledigen oder sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Es gibt auch eine Vielzahl von Computerspielen und Lernprogrammen, mit denen bereits Grundschulkinder problemlos arbeiten können. Das Verfassen einfacher Texte oder gezielte Internetrecherchen stellen für diese jüngsten User allerdings häufig noch ein Problem dar. Computer und Internet zeigt Kindern, dass das Arbeiten mit dem Computer einfach ist und sogar Spaß macht. Die Arbeitsblätter laden ein, selbst kleine Dokumente zu erstellen, sie zu verändern und mit ihnen zu experimentieren. Gezeigt wird außerdem die ganze Vielfalt des Internets. Die Kopiervorlagen sind vielseitig einsetzbar: in der Projektwoche, für Freiarbeitsphasen, in der Nachmittags-AG, für Spiele-Nachmittage,... Im ersten Abschnitt geht es um das Arbeiten mit dem Betriebsystem Windows (ab 95). Die Kinder lernen, Fenster zu öffnen und wieder zu schließen, zu vergrößern und zu verkleinern, auf dem Bildschirm zu verschieben und mit mehreren Fenstern gleichzeitig zu arbeiten. Sie lernen, kleine Dokumente zu erstellen und in Ordnern zu verwalten. Der zweite, umfangreichste Block beschäftigt sich mit der Textverarbeitung. Vorgestellt wird das Textverarbeitungssystem Word, es kann aber auch mit Works gearbeitet werden. Die Kinder lernen, Textdokumente zu erstellen und nachträglich zu redigieren. Sie lernen, die Schrift zu verändern (Schriftgröße, Schriftart und Schriftfarbe), und Absätze zu gestalten (Absatzausrichtung, Zeilenabstände, Absatzabstände). Die Kinder erfahren außerdem, wie man einfache Tabellen erstellt und verändert. Im dritten Abschnitt geht es um das Internet. Verschiedene Internetdienste werden vorgestellt ( , Foren, Chats). Großes Gewicht wird auf Sicherheit und Verhaltensregeln im Internet gelegt. Ein Unterkapitel befasst sich mit den Vorsichtsmaßnahmen, die jeder in Netz beachten sollte. Besonders hingewiesen wird auf Kinderforen und Kinderchats, die grundsätzlich moderiert sind und bei denen eine höhere Sicherheit gewährleistet ist. Schließlich wird der Umgang mit Suchmaschinen vorgestellt und eingeübt. Wie sicher die Kinder mit dem WWW umgehen, können sie abschließend bei der großen Internet-Rallye überprüfen , Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

5 Folgende methodische Vorgehensweisen haben sich bewährt: Für die Bearbeitung eines Themas kann man in etwa 90 Minuten, also den Zeitraum einer Doppelstunde veranschlagen. Die erklärenden Texte müssen vorab gelesen und mit den Kindern besprochen werden; anschließend sollten sie die Übungsaufgaben selbstständig bearbeiten. Wichtig ist, dass jedes Kind die Übungen durchführt ggf. auch mehrfach. Es sollte daher ein Rechner für jeweils ein oder zwei Kinder zur Verfügung stehen. In jedem Fall sollte der weitaus größte Zeitanteil bei der direkten Arbeit am Computer liegen. Den Umgang mit dem PC lernt man nur unmittelbar, nicht indem man Arbeitsblätter ausfüllt. Diese bieten jedoch eine Fülle von Anregungen. Sie sollten für alle Kindern abschnittsweise auch zum Nachlesen und zur Selbstüberprüfung zur Verfügung stehen. Die Aufgaben bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Das können Sie zur Binnendifferenzierung nutzen oder zur allmählichen Leistungssteigerung innerhalb der ganzen Gruppe. Die Ergebnisse sollten stets überprüft werden. Dies können die Kinder oft selbst übernehmen. Die Diskussion der Ergebnisse sollte in Partner- oder Gruppenarbeit geschehen, damit fruchtbare Diskussionen in Gang kommen können. Das Thema Sicherheit im Netz erfordert die Diskussion in größeren Gruppen bzw. mit der ganzen Klasse. Wir wünschen Ihnen und den Kindern in Ihrer Gruppe viel Spaß und viel Erfolg bei der Beschäftigung mit linguistischen Problemen. Im Dezember 2006 Autorin und Verlag 2007, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 5

6 1 Die Arbeit mit der Maus Windows-Fenster Das ist eine Maus: Aber das ist keine Computer-Maus. Eine Computer-Maus sieht ganz anders aus. Oder doch nicht? Zeichne deine Computer-Maus. Mit der Maus kannst du deinem Computer Befehle geben. Du kannst zum Beispiel Programme öffnen, Fenster größer und kleiner machen, Dateien verschieben und kopieren. Nimm die Maus in die rechte Hand. Wenn du Linkshänder bist, nimm sie in die linke Hand. Nun bewege die Maus hin und her und schaue auf den Bildschirm. Was beobachtest du? Tipp: Achte auf den kleinen weißen Pfeil. Der heißt übrigens Mauszeiger. Deine Maus hat zwei oder drei Tasten. Wichtig sind aber nur die rechte und die linke. Drücke auf die rechte. Was geschieht? , Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

7 Die Arbeit mit der Maus 2 Was du siehst, ist ein Kontextmenü. Du kannst es wieder schließen, indem du auf die linke Maustaste drückst. Schließe das Kontextmenü wieder. Schau dir deinen Bildschirm an. Was du siehst, nennt man in der Computersprache Desktop. Das ist englisch und heißt Schreibtisch. Und damit kannst du das, was du hier siehst, auch vergleichen. Überlege: Was liegt bei dir zu Hause auf dem Schreibtisch? Und was liegt auf deinem Computerschreibtisch? Dort liegen Programme, mit denen du schreiben, malen, rechnen, lernen und spielen kannst so wie mit deinen Farbstiften, deinem Füller und deinem Taschenrechner. Dateien: Texte, die du geschrieben hast, Bilder, die du gemalt hast. Das sind deine Hefte und dein Malblock. Ordner, in denen du deine Texte und Bilder sammeln kannst. Das sind deine Mappen und Ordner. Dort liegt auch der Papierkorb. Hier her kannst du Dateien ver schieben, die du löschen möchtest (die nicht auf dem Computer bleiben sollen.) Na ja, dein Papierkorb zu Hause steht wohl eher unter dem Schreibtisch, 2007, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 7

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