Positionspapier zu Corporate Social Responsibility mit Prozessanleitung zum Nachhaltigkeitsmanagement

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1 Positionspapier zu Corporate Social Responsibility mit Prozessanleitung zum Nachhaltigkeitsmanagement Präambel Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet die Verantwortung von Organisationen für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen und Aktivitäten auf die Gesellschaft und die Umwelt durch transparentes und ethisches Verhalten. Im Zuge der ansteigenden Kritik an Unternehmen und ihrer Wertschöpfung gewinnt die Frage nach der Sicherung der Aufrechterhaltung der Licence to operate (Betriebslizenz) eines Unternehmens, das auf der subjektiven Wahrnehmung der Gesellschaftsmitglieder basiert, auch für die PublicAffairs-Branche zunehmend an Relevanz. Die als Branchenverband trägt mit der Publikation eines Positionspapiers einerseits dem zunehmenden Bewusstsein der österreichischen Wirtschaft Rechnung, dass die Verantwortung für soziale Probleme nicht mehr nur beim Staat, sondern angesichts der ökonomischen Durchdringung aller Lebensbereiche und der hoch komplexen Verflechtung globaler Arbeitsteilung bei allen Akteur_innen gemeinsam liegt. Andererseits forciert die ÖPAV das Engagement innerhalb der PublicAffairs-Branche, sich insbesondere auf Grund der Partizipation an politischen Prozessen mit ethischen Fragen auseinander zu setzen. Die ÖPAV richtet sich mit diesem Positionspapier an ihre Mitglieder, die sich aus Vertreter_innen von Agenturen, Unternehmen, Verbänden, NGOs oder anderen Organisationen zusammensetzen. Sie will sich damit in die öffentliche Diskussion über Ethikund Verantwortung in der Public Affairs-Arbeit einbringen, die Mitglieder in ihrem Nachhaltigkeitsmanagement anleiten und eine Grundlage für die Öffentlichkeitsarbeit der ÖPAV zum Thema CSR schaffen. Eine Umfrage unter den ÖPAV-Mitgliedern aus Mai 2012 zeigt, dass es nach wie vor einen großen Informationsbedarf zu CSRgibt und im überwiegenden Teil der Mitglieder-Unternehmen insbesondere ein strategisches CSR-System noch nicht integriert ist. Aufbau In diesem Positionspapier finden Sie einleitenddie Definitionen von Public Affairs undcsr, die diesem Papier zugrunde liegen, sowie unser Selbstverständnis. Es folgt eine Auseinandersetzung mit Ethik im Lobbying, die auch den Nutzen von Responsible Lobbyingaufzeigt.Die Mitglieder der ÖPAV sind anschließend dazu aufgefordert, sich an den Grundsätzen für Responsible Lobbying, Nachhaltigkeitund ethisches Management zu orientieren, welche die ÖPAV in den nachfolgenden Themenbeiträgen, basierend auf den Handlungsfeldern der internationalen CSR-Norm ISO bzw dem österreichischen Pendant ONR , behandelt. Als zentrales Element dieses Papiers folgt danach eine übersichtliche Prozessanleitung zum Nachhaltigkeitsmanagementfür die Mitglieder-Unternehmen. Den Abschluss bilden weiterführende Literaturhinweise.

2 Definitionen Public Affairs. Das strategische Management der Außenbeziehungen eines Unternehmens oder einer Organisation an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch Außenpolitik eines Unternehmens bzw der Organisation nennt man Public Affairs. Sie dienen dazu, die Beziehungen von Unternehmen und Verbänden gegenüber ihrem Umfeld (Gruppen in Politik und Verwaltung sowie gesellschaftliche Einflussgruppen) zu organisieren und zu verbessern, um die Unternehmer-, Mitarbeiter oder Mitgliederinteressen im politischen Umfeld zu vertreten und zu vermitteln. Public Affairs sollen den Handlungsspielraum des Unternehmen oder der Organisation erhalten bzw vergrößern und potenziell negative Auswirkungen der Aktivitäten von Politik und Gesellschaft begrenzen. Teilbereiche der Public Affairs sind Lobbying, Government Relations, Issues-Management, CSR, Stakeholder- und Reputation Management. Die Mitglieder der ÖPAV verpflichten sich in ihrer Tätigkeitden Prinzipien des Verhaltenskodex: Wahrhaftigkeit Vertraulichkeit Keine unlautere Einflussnahme Keine Diskriminierung Respekt Unvereinbarkeit Keine Berufsschädigung Entgeltvereinbarung Corporate Social Responsibility (CSR). Gesellschaftliche Verantwortung ist die Verantwortung einer Organisation für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen und Aktivitäten auf die Gesellschaft und Umwelt durch transparentes und ethisches Verhalten, das zur nachhaltigen Entwicklung, Gesundheit und Gemeinwohl eingeschlossen, beiträgt; die Erwartungen der Anspruchsgruppen berücksichtigt, anwendbares Recht einhält und im Einklang mit internationalen Verhaltensstandards steht; und in der gesamten Organisation integriert ist und in ihren Beziehungen gelebt wird. (nach: ISO 26000, Stand 2010) CSR ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Damit die Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung in vollem Umfang gerecht werden, sollten sie auf ein Verfahren zurückgreifen können, mit dem soziale, ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern in die Betriebsführung und in ihre Kernstrategie integriert werden. Auf diese Weise soll die Schaffung gemeinsamer Werte für die Eigentümer/Aktionäre der Unternehmen sowie die übrigen Stakeholder und die gesamte Gesellschaft optimiert werden;

3 sollen etwaige negative Auswirkungen aufgezeigt, verhindert und abgefedert werden. (nach: Europäische Kommission, 2011: CSR-Strategie ) Selbstverständnis Wir verstehen CSR als Treffpunkt verschiedener Disziplinen, zu dem mehrere Zugänge möglich sind. Aus ÖPAV-Sicht ist CSR unbestritten Teil eines professionellen Public Affairs- Managements: CSR ist als Instrument der Public Affairsein Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Entwicklung. CSR ist aber auch ein ganzheitlicher Management-Ansatz, der dazu dient, einen konstruktiven Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu initiieren.csr findet durch die Integration in die Unternehmensstrategie statt anstatt partikulärer, singulärer CSR-Projekte, durch die Integration ins Kerngeschäft bzw die Wahrnehmung der Verantwortung für die gesellschaftlichen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit anstatt die Privatisierung gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und durch die angemessene Einbindung von Stakeholdern in einem transparenten Prozess. Die gesellschaftliche Verantwortung sehen wir grundsätzlich im Bereich der Gewinnerzielung (im Kerngeschäft und dessen gesellschaftlichen Auswirkungen) und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Es gibt eine (Mit-)Verantwortung eines Unternehmens für vor- und nachgelagerte Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette und nach Maßgabe der realen Einflussmöglichkeiten ( sphere of influence ): Die Grenze der Verantwortlichkeit ist die Grenze der Einflussmöglichkeit. Ethik im Lobbying Lobbying als unmittelbare Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse ist in hohem Maß mit Verantwortung verbunden. Es ist prinzipiell jedem möglich, ein Anliegen zu formulieren und es politisch legitimierten Entscheidungsträger_innen vorzutragen. Im Verantwortungsbereich der mit Durchsetzungsmacht ausgestatteten politisch legitimierten Entscheidungsträger_innen liegt es, den Ausgleich verschiedener Interessen, die Abwägung und Bewertung zur Grundlage ihrer Entscheidung zu machen. Das führt idealerweise zu einer Verbesserung der Qualität der Gesetze und Entscheidungen durch gut informierte Entscheidungsträger_innen. Ein_e Public Affairs-Manager_in muss die überdurchschnittlich hohe Verantwortung von politischen Entscheidungsträger_innen als Maßstab für sein/ihr eigenes Tun ansetzen. Dabei sind Integrität, eine gute Reputation, Transparenz und Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit zentrale Elemente. Es gibt Bedarf innerhalb der Public Affairs-Branche, sich insbesondere auf Grund der Partizipation an politischen Prozessen mit ethischen Fragen auseinander zu setzen. Ethik ist überall dort von Bedeutung, wo Menschen von Entscheidungen über andere Menschen betroffen sind. Die Umfrage zum Thema Corporate Social Responsibility (gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen) unter ÖPAV-Mitgliedern im Mai 2012 zeigt, dass es für 66 Prozent der Befragten sehr zutreffend ist, dass insbesondere ethisches Verhalten in einer Branche mit hohem Legitimierungsgrad von großer Relevanz ist.

4 Aus ethischer Sicht ist nicht immer legitim, was gesetzlich erlaubt ist. Hier beginnt Responsible Lobbying (verantwortungsvolles Lobbying). Es besteht darin, sich selbst zu verpflichten, ethische Richtlinien einzuhalten, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen und bei seinem Handeln die Gesamtheit der Folgen seines Handelns zu bedenken und die Bewertung dieser Folgen insb auch für die Gesellschaft zum Maßstab seiner Entscheidung zu machen. Die ÖPAV hat durch die Kodifizierung ihrer ethischen Grundhaltungen im Verhaltenskodex eine moralische Führerschaft in der Public Affairs-Branche übernommen und ordnungsbestimmende Akzente gesetzt, um zu einem harmonischen Funktionieren des Systems beizutragen. Die Registrierungspflicht und das Unterwerfen unter einen Verhaltenskodex war der erste Schritt in diese Richtung. Die Mitglieder des Branchenverbandes sind mit dem im Kodex konkretisierten Wertesystem verbunden. Nutzen von verantwortungsvoller Public Affairs-Arbeit Der Nutzen für eine verantwortungsvoll lobbyierende Organisation erstreckt sich dabei von einem Mehrwert für Investor_innen, die Bewertungskriterien für ihre Risiken brauchen, über verbesserte Beziehungen zu Kund_innen, die Vertrauen in das Unternehmen und seine Produkte haben, über die erfolgreiche Rekrutierung von Mitarbeiter_innen bis hin zu einer hohen Reputation bei Politik und Gesellschaft. Mit möglicherweise legalen, aber gesellschaftlich fragwürdigen Praktiken schädigt ein Unternehmen sein Ansehen zunehmend. Wer seinen Profit durch eine Umgehung ethischer Standards erhöht, nimmt einen Reputationsschaden in Kauf, der im besten Fall von öffentlicher Entrüstung und im schlechtesten Fall von Boykotten der Konsument_innen begleitet wird. Der/die moderne Konsument_in interessiert sich für die Vorgänge in Politik und Wirtschaft und sieht in Echtzeit zu, was global passiert. Das Internet schafft Zugänge zu Informationen, die früher im Shredder gelandet sind, heute aber auf Facebook oder auf Wikileaks öffentlich zugänglich werden. Konsument_innen erwarten heute von Unternehmen Ehrlichkeit und Transparenz und bündeln ihre Kräfte auf Konsument_innen-Plattformen und in Form von Bürger_innen-Beteiligungen. Nur ethisch handelnde Lobbyist_innen erhalten wiederholt Zugang zur Politik, nur ethisch handelnde Unternehmen bestehen nachhaltig am Markt. Im Zuge der ansteigenden Kritik an Unternehmen und ihrer Wertschöpfung gewinnt die Frage nach der Sicherung der Aufrechterhaltung der Licence to operate (Betriebslizenz) eines Unternehmens, das auf der subjektiven Wahrnehmung der Gesellschaftsmitglieder basiert, auch für die Public Affairs-Branche zunehmend an Relevanz. Die Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Regelungen, die Orientierung am Verhaltenskodex der Branchenvertretung und die persönliche Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung unter Berücksichtigung von ethischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der Folgen des eigenen Handelns ermöglichen eine nachhaltige, verantwortungsvolle Ausübung der Tätigkeit als Interessenvertreter_in. Lobbying in der ISO und in der ONR Sowohl die ISO als auch die ONR , die internationale bzw die österreichische Norm für gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen,

5 widmen ein Kernthema den Fairen Betriebs- und Geschäftspraktiken. Dabei befassen sich die beiden Handlungsfelder Antikorruption und Verantwortungsbewusste politische Mitwirkung unmittelbar mit illegaler bzw legaler Einflussnahme auf politische Willensbildungsprozesse. Organisationen sind demnach aufgefordert, Korruptionsrisiken zu identifizieren, das Bewusstsein für Korruption in der Organisation zu schärfen, sicherzustellen, dass die Vergütung von Beschäftigten nur für rechtmäßige Leistungen erfolgt und ggf Verstöße zu melden. Das setzt ein wirksames System zur Korruptionsbekämpfung voraus, das beispielsweise in Form einer Compliance-Richtlinie in der Organisation umgesetzt werden kann. Verantwortungsvolle politische Mitwirkung verlangt Richtlinien und Leitfäden für die Umsetzung von Lobbying und politischer Beteiligung innerhalb einer Organisation. Die Organisation soll transparent damit umgehen, die Beschäftigten über die Inhalte der Vorgaben informieren und ihr Bewusstsein schärfen, ungebührliche Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger vermeiden und Aktivitäten verhindern, die Fehlinformationen beinhalten können. Unsere Grundsätze Die Mitglieder der ÖPAV sind dazu aufgefordert, sich an den Grundsätzen für Responsible Lobbying, Nachhaltigkeitund ethisches Management zu orientieren, welche die ÖPAV in den nachfolgenden Themenbeiträgen, basierend auf den Handlungsfeldern der ISO bzw der ONR , behandelt. Alle Kernthemen dieser Standards sind für ÖPAV-Mitgliederrelevant, die besonderen Anforderungen an die PublicAffairs-Branche wurden bei der Schwerpunktsetzungberücksichtigt. Organisationsführung. Das Einhalten von Gesetzen ist für Mitglieder der ÖPAV selbstverständlich für ein funktionierendes Miteinander.Über die gesetzlichen Rahmenbedingungenzu korrektem Verhalten als Lobbyist_in und PublicAffairs- Verantwortliche_r hinaus, die insb im LobbyG festgelegt werden, unterwerfen sich ÖPAV-Mitglieder demweitaus strengeren ÖPAV-Verhaltenskodex. In unserem Einflussbereichsetzen wir uns dafür ein, dass unsere Mitglieder die Prinzipien und Praktiken der Rechenschaftspflicht, der Transparenz, des ethischen Verhaltens, der Achtung der Interessen der Anspruchsgruppen sowie der Gesetzestreue in die Entscheidungsfindung und -umsetzung einbeziehen. Menschenrechte. Wir halten es für demokratiepolitisch wichtig, verfassungsrechtlich gewährleistete Grundrechte zu verteidigen. Lobbying ist professioneller Ausdruck des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Wir befürworten eine unvoreingenommene Betrachtung aller Interessen, unabhängig von der Reputation des Absenders. Anti-Diskriminierung.Direkte oder indirekte Diskriminierung umfasst jeden Ausschluss oder jede Bevorzugung, die in ihrer Wirkung Gleichbehandlung oder Chancengleichheit aufhebt, sofern es keine legitimen Gründe dafür gibt. ÖPAV- Mitglieder stellen sicher, dass in ihrer beruflichen Tätigkeit Diskriminierung, insbesondere aufgrund Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten unterbleibt.öpav- Mitglieder setzen sich dafür ein, Belästigung am Arbeitsplatz durch positive Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung schutzbedürftiger Gruppen zu verhindern.

6 Vielfalt. Um Zugang zu den vielfältigen Ressourcen unterschiedlicher Mitarbeiter_innen zu erhalten, braucht es Wertschätzung aller Mitarbeiter_innen, unabhängig von der Art des Beschäftigungsverhältnisses und ihrer individuellen und kulturellen Unterschiede. ÖPAV-Mitglieder fördern die Individualität des/der Einzelnen durch Berücksichtigung dieser Unterschiede,durch alters- und behindertengerechte Arbeitsbedingungen und durch die Entwicklung einer Strategie im Umgang mit dieser Vielfalt.Das Klima im Unternehmen soll durch Akzeptanz und Vertrauen geprägt sein. Personalentwicklung. ÖPAV-Mitglieder bieten allen Mitarbeiter_innen in jedem Stadium ihrer Berufserfahrung Zugang zu relevanter und angemessenerberuflicher Aus- und Weiterbildung. Der Erwerb von Zusatzqualifikationen sowie die Nutzung von Fachliteratur sind Qualitätsmerkmale einer um die stetige Verbesserung ihrer Dienstleistung bemühten Branche. Umwelt. Wir befürworten eine umsichtige und integrierte Herangehensweise an die Nutzung natürlicher Ressourcen. ÖPAV-Mitglieder haben einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, vermeiden im Bereich ihrer Einflussmöglichkeiten Umweltbelastungen und setzen sich für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen einim Sinne nachfolgender Generationen erhalten, schützen und verbessern wir unsere Umweltressourcen. Entscheidungen von ÖPAV-Mitgliedern sind daher auch unter dem Aspekt wirtschaftlicher, sozialer sowie ökologischer Folgen zu betrachten. ÖPAV-Mitglieder sind sich bewusst, dass die Umweltverantwortlichkeit eines Unternehmens zunehmend eines der Reputationsthemen für das Unternehmen wird. Die Reputation ist Basis für die Licence to operate im Sinne der gesellschaftlichen Akzeptanz für das Unternehmen und erhält den Handlungsspielraum. Faire Betriebs- und Geschäftspraktiken. ÖPAV-Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung des Verhaltenskodex der Branchenvereinigung. DerVerhaltenskodex regelt die Beziehung der ÖPAV-Mitglieder zu ihren Auftraggeber_innen, ihren Ansprechpartner_innen in Politik und Wirtschaft und zu ihren Mitarbeiter_innen, sowie zu Branchenkolleg_innen. Das Einhalten des Kodex ist eine Selbstverpflichtung, die eine Mitgliedschaft innerhalb der ÖPAV bedingt. Korruption. Um Korruption vorzubeugen, identifizieren ÖPAV-Mitglieder Korruptionsrisiken und führen organisationspolitische Vorgaben ein, setzen sie um und erhalten sie aufrecht, die Korruption und Erpressung entgegenwirken. ÖPAV-Mitglieder unterstützen und schulen Beschäftigte und Repräsentanten in ihren Bemühungen, Bestechung und Korruption zu beseitigen und schärfen das Bewusstsein für Korruption und deren wirksame Bekämpfung. Kundenbeziehungen. In der Zusammenarbeit mit unseren Kund_innen legenöpav- Mitglieder Wert auf wahrheitsgemäße und transparente Kommunikation. ÖPAV- Mitglieder haben Richtlinien oder Standards, nach denen das Unternehmen arbeitet. Wir pflegen einen respektvollen Umgang mit der Identität und den Datenunserer Kund_innen. Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang mit unseren Gesprächspartner_innen, insb mit Konsument_innen, politischen Entscheidungsträger_innen, Funktionär_innen, anderen Stakeholdern und deren Anliegen.

7 Wir sind uns unserer erweiterten, indirekten Verantwortung für die Produkte unserer Kund_innen bewusst und treffenentscheidungen auch im Sinne einer nachhaltigen Konsument_innen-Sicherheit. Diezentrale Währungder Public Affairs ist Information, diese Information muss immer so valide sein, dass Glaubwürdigkeit und Vertrauen bestehen bleiben.wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Informationen und wir stellen sicher, dass der/die Empfänger_inunsere Informationen versteht. In der Zusammenarbeit mit unseren Lieferant_innen behalten wir uns das Recht vor, Verbindungen mit Lieferant_innen, die die Grundrechte verletzen, aufzulösen. Regionale Einbindung und Entwicklung des Umfelds. ÖPAV-Mitglieder engagieren sich auf respektvolle Weise für ihr regionales Umfeld und dessen Einrichtungen, verstärken die demokratischen und bürgerlichen Werte und tragen bei, die Zivilgesellschaft zu stärken. Dabei ist für uns die Vernetzung von Stakeholdern eine wertvolle und wesentliche Dienstleistung (zb Forschung und Politik, Unternehmen und politische Stellen). Wir gestalten Politik mit und haben damit ein überdurchschnittlich hohes Maß an Verantwortung für das, was in der Gesellschaft passiert. Wir engagieren uns über den individuellen Unternehmensbereich hinaus und gestalten aktiv-partizipativ die Branche und das Unternehmensumfeld mit. Wir gestalten Demokratiepolitik durch das Engagement in der Branchenvereinigungmit sowie durch die Forderung nach und die Mitarbeit an einem Gesetz zur Regelung von Interessenvertretung. Wir sorgen dafür, dass auch unsere Branche hohe ethische Standards setzt und sie einhält. Wir gestalten die Gesellschaft mit. Wir beschäftigen uns mit demokratiepolitischen Fragen zur Transparenz von Entscheidungsprozessen und erhöhen die Qualität von Entscheidungen. Wir stärken das Prinzip der Partizipation in politischen Entscheidungsprozessen. Kommunikation über Erfolge.ÖPAV-Mitglieder berichten in angemessenen und regelmäßigen Abständen ihren Stakeholdern über ihre Aktivitäten bei der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung. Prozessanleitung zum Nachhaltigkeitsmanagement Um eine zeitgemäßesnachhaltigkeitsmanagement in Ihr Unternehmen zu implementieren, orientieren Sie sich an nachfolgendem Prozess. Die Fragen sind in zwölf Kapitel untergliedert und sollen Ihnen dabei helfen, sich Klarheit über Ihre CSR- Unternehmenspolitikzu verschaffen, die Unterstützung der Geschäftsführung zu bekommen, die Anliegen Ihrer Stakeholder einzubinden und angemessen über Ihr nachhaltiges Engagement zu berichten. 1. Im Vorfeld sollten Sie mit Ihrem Unternehmen einige Fragen klären: Warum engagiert sich das Unternehmen? Sind die Unternehmenswerte in einem Leitbild formuliert? Gibt es (externe) Treiber oder (interne) Macher?

8 Danach widmen Sie nach individuellen Möglichkeiten Zeit und Ressourcen der Beantwortung folgender Fragen: 2. Welche Ziele und Erfolgskriterien gibt es? Was soll nach dem ersten Schritt/Phase anders sein? Welchen Nutzen hat die Organisation davon? Welchen Nutzen hat die Gesellschaft/Umwelt davon? 3.Bekennt sich die Unternehmensleitung zu den CSR-Prinzipien?Welcher Rahmen ist für das Engagement genehmigt? Anerkennung der CSR-Prinzipien Grundlegende Ressourcen für das CSR-Management Wer bildet das CSR-Kernteam? Wer unterstützt aus dem Expertenpool? Wie werden die Treffen/Arbeitssitzungen dokumentiert? 4. Unternehmenspolitik/Werte Leitbild, Vision, Mission Welche sind Ihre (Unternehmens-)Werte? UmwelcheAspektemüssenSie IhreVision, Mission, Leitbild erweitern? 5. Eckpfeiler der Unternehmenspolitik Welche sind die Ziele, die für die Zukunftsfähigkeit Ihrer Organisation von besonderer Relevanz sind? Korrespondierende KPIs? StrategischeMaßnahmenausdiesenZielen? 6. Kernkompetenzen und Kernprozesse WassindaktuelldieKernkompetenzenderOrganisation? WiepassendieZielemitdenKernkompetenzen zusammen? Was sind aktuell die Kernprozesse der Organisation? WiepassendieKernprozessemitden Kernkompetenzen zusammen? 7. Relevante Handlungsfelder ÜbersichtderHandlungsfeldermitRelevanzundDringlichkeit

9 8. Anspruchsgruppen Wer sind Ihrerelevanten/zentralenAnspruchsgruppen? Welche grundlegendedialogstrategienhaben Sie mitdenanspruchsgruppen? Darstellung der zukünftigen Aktivitäten 9. Zukunftsthemen Welche sind Risiken/Engpässe/Bedrohungen der Zukunft? Welche Maßnahmen sind hilfreich, um aus diesen RisikenChancen machen zu können? Welche Chancen ergeben sich auf Basis der IST-Analye? 10. Strategische Planung Ziele, Verantwortlichkeiten und Rahmen Verbesserungsbereiche 11. Projektcontrolling Auswertung und Überprüfung der Ziele 12. Berichterstattung Welche bestehenden Kommunikationsmaßnahmen gibt es? WelchezentralenBotschaftenwollenSie,inwelcherForm und anwen, kommunizieren? WelchesBerichtsniveau(GRI)wollenSieerfüllen? WelchePersonen/GruppeninnerhalbderOrganisationsolltenSie sinnvollerweise in die Berichterstellung mit einbinden? WelcheKommunikationskanälewollenSieinwelcherFormnutzen? Nachdem Sie schließlich den gesamten Prozess durchlaufen haben und eine CSR- Unternehmenspolitik erstellt haben, sollten die Ergebnisse aus den Arbeitssitzungen verschriftlicht worden sein und die Workshop-Ergebnisse in einen Maßnahmenkatalog eingeflossen sein. Dann gilt es, den Prozess zu analysieren, die Lessons-Learned zu diskutieren und die Ergebnisse im Sinne der Wissenssicherung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens festzuhalten.

10 Weiterführende Werke Falls Sie Interesse an weiterführender Literatur haben oder Informationen zu internationalen Organisationen suchen, empfehlen wir Ihnen folgendeauswahl von Rahmenwerken und Links zu CSR: ISO (http://www.iso.org/iso/social_responsibility) ONR (http://www.qualityaustria.com/index.php?id=3229) Global Reporting Initiative GRI (https://www.globalreporting.org/languages/german/pages/nachhaltigkeitsbericht erstattung.aspx) UN Global Compact (http://www.unglobalcompact.org/languages/german/index.html) CSR-Leitbild von Respact (http://www.respact.at/csrleitbild) Branchenleitfäden der Wirtschaftskammer (http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=656053&dstid=8683&ope nnavid=53206) EU-Kommission Communication on CSR, Oct 2011 (http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sustainable-business/corporate-socialresponsibility/index_en.htm) Compliance in Public Affairs. Leitfaden für die korrekte Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung. Friedl M., Kindl C., Krakow G., Thierry F., Lexis Nexis, Wien 2012 Corporate Social Responsibility & Nachhaltigkeit. Vom Idealismus zur betrieblichen Realität. Köppl, P. & Engert, P., Linde-Verlag, Wien 2012 Corporate Social Responsibility.Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis. Schneider A., Schmidpeter R., Springer Verlag, Berlin Heidelberg 2012 Impressum Autorin.Mag. Martina Friedl, MSc (CSR und Ethisches Management) Mitarbeit. Gudrun-Johanna Korec-Neszmerak, MA, Amway; Constantin Wollenhaupt, MA, Vollpfosten Kommunikation Teilnehmer_innen des Arbeitskreises. Dr. Elisabeth Berger, bc berger communications; Mag. Martina Friedl, MSc, Thierry Politikberatung; Mag. Claudia Handl, Pfizer Corporation Austria GmbH; Gudrun-Johanna Korec-Neszmerak, MA, Amway; DI Roman Mesicek, enorm; Mag. Martin Neureiter, CSR-Company; Constantin Wollenhaupt, MA, Vollpfosten Kommunikation Stand

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