KEYNOTE. Ein Plädoyer für neue Formen der Ausund Weiterbildung Chancen für den Mittelstand. Prof. Dr. Peter Russo. SEEONER KREIS, 14.

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1 KEYNOTE Ein Plädoyer für neue Formen der Ausund Weiterbildung Chancen für den Mittelstand Prof. Dr. Peter Russo Seite 1

2 DREI THESEN... für neue Formen der Aus und Weiterbildung These 1: Das sich verändernde Weltbild der Generation Y verlangt neue Denkmuster bei den Unternehmen! These 2: Die heutigen Anforderungen an Unternehmen sind mit den bisherigen Formen der Aus und Weiterbildung nicht mehr zu leisten! These 3: Es schlummern noch zahlreiche unerkannte oder (zumindest) ungenutzte Möglichkeiten! Seite 2

3 DIE HERAUSFORDERUNG Transformation in der Gesellschaft Transformation in der Wirtschaft Seite 3

4 DIE SICHT DER ABSOLVENTEN Transformation in der Gesellschaft Heterogene Verhaltensmuster, Wertevorstellungen & Erwartungshaltungen Verantwortung Selbstverwirklichung ethisches Verhalten gute Allgemeinbildung Arbeitsklima Nachhaltigkeit Seite 4

5 5 TYPEN DER GENERATION Y QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 5

6 KARRIERE KAI Ehrgeizig Zielt auf Karriere und Einfluss ab Persönlicher Erfolg zählt Setzt auf materielle Werte Übernimmt Verantwortung Selbstverwirklichung steht im Mittelpunkt QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 6

7 ALLES ANNA Ist ambitioniert, Interessiert und Sehr engagiert Will Mehrwert schaffen und Stellt hohe Ansprüche, auch an sich selbst QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 7

8 SUCHER SIMON Ist ziellos, Farblos und Wirkt zufrieden mit Allem Diffuses, unentschlossenes Profil ohne Spitzen Leistung für Andere, Geld, Selbstverwirklichung oder die Eigenschaften des Arbeitgebers sind nicht seine oberste Priorität Work Life Balance ist ihm am ehesten wichtig, Engagement und ideelle Werte dagegen weniger QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 8

9 FAMILIEN FRANZI Sehr familien und freizeitorientiert Traditionelles Weltbild Nahe an der vorherigen Generation Persönliche Weiterentwicklung und langfristige Karriereperspektive ist ihr wichtig Work Life Balance hat großen Stellenwert QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 9

10 HELFER HANNES Familie steht an erster Stelle Wertorientiert und stark intrinsisch motiviert Sozial engagiert und Sinnsuchend Leistet gerne einen hohen gesellschaftlichen Beitrag Fordert auch von seinem Arbeitgeber eine wertorientierte Unternehmenskultur QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn Seite 10

11 WAS ZÄHLT Sich bei der Arbeit persönlich weiterzuentwickeln Sich in der Arbeit selbst zu verwirklichen Mit der Arbeit Menschen zu helfen und die Welt zu verändern Mit der Arbeit andere Menschen zu begeistern Mit der Arbeit viel Geld zu verdienen Für die Leistung Boni oder Sachleistungen (z.b. Dienstwagen) zu erhalten GESAMT KARRIERE KAI QUELLE: Studie Karriere trifft Sinn SUCHERS IMON FAMILIEN FRANZI ALLES ANNA HELFER HANNES Seite 11

12 DIE SICHT DER UNTERNEHMEN Volatilität Unsicherheit Unklarheit Komplexität Transformation in der Wirtschaft Demographischer Wandel heißt: Nachfrager Markt wird zum Anbieter Markt! Von Kraft, Intelligenz, Erfahrung und Kompetenz zu Potenzial! Seite 12

13 WAS HEISST POTENZIAL? Neugier Streben nach neuen Erfahrungen, Wissen und ehrlichem Feedback, Offenheit für kontinuierliches Lernen und Veränderung Scharfblick Fähigkeit, diejenigen Informationen zu sammeln und zu interpretieren, die auf neue Chancen hindeuten Engagement Gabe, mit Hilfe von Emotionen und Logik eine überzeugende Vision zu vermitteln und guten Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen Entschlossenheit Eignung, trotz auftretender Probleme für das Erreichen schwieriger Ziele zu kämpfen und sich durch Misserfolge und Rückschläge nicht unterkriegen zu lassen QUELLE: HBM, 8/2014, S Seite 13

14 WAS UNTERNEHMEN TUN KÖNNEN, Um den War of Talents um junge Führungskräfte zu gewinnen, müssen Unternehmen Leistungsstarkte Mitarbeiter binden (Geld ist relativ!) Ihnen Autonomie geben bei Ihren Aufgaben (was sie tun) Ihrer Arbeitszeit (wann sie es tun) Ihrem Team (mit wem sie es tun) und Ihrer Technik (wie sie es tun) Ihnen Entwicklungschancen bieten, die sie aus ihrer Komfortzone herauslocken QUELLE: HBM, 8/2014, S Seite 14

15 AUF DER SUCHE NACH LÖSUNGEN Was Hochschulen heute treibt Stärkere Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen Internationalisierung E Learning/Blended Learning MOOCs Corporate Universities/Academies Corporate MBAs Spezialisierung und Individualisierung innerhalb von Studiengängen Personal Mastery Programme Gap Years Hochschule Unternehmen Seite 15

16 DIE DREI THESEN ZUR DISKUSSION These 1: Das sich verändernde Weltbild der Generation Y verlangt neue Denkmuster bei den Unternehmen! These 2: Die heutigen Anforderungen an Unternehmen sind mit den bisherigen Formen der Aus und Weiterbildung nicht mehr zu leisten! These 3: Es schlummern noch zahlreiche unerkannte oder (zumindest) ungenutzte Möglichkeiten! Seite 16

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