In den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 1946 wurde die SS als Hauptinstrument des politischen Terrors zur verbrecherischen Organisation erklärt.

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1 Sicherheitsorgane im NS-Unterdrückungsapparat und ihre Rolle bei der Entrechtung und Ermordung der europäischen Juden Die Schutzstaffel (SS) Die SS war ursprünglich eine im Umfeld der NS-Bewegung entstandene paramilitärische Gruppe und wurde 1925 zunächst als sog. Stabswache zum persönlichen Schutz Adolf Hitlers gegründet. Was sie am Beginn der NS-Bewegung noch der SA unterstellt, entwickelte sie sich rasch zu einer Elitetruppe mit besonderen Aufträgen und immenser politischer und wirtschaftlicher Macht. Unter ihrem Führer Heinrich Himmler übte die Gruppe auch Polizeifunktion innerhalb der NSDAP und später im gesamten NS-Statt aus. Der SS wurden im Laufe der Zeit immer mehr Unterabteilungen angegliedert: das Rasse- und Siedlungshauptamt (RuSHA), dessen Aufgabe die Heranbildung einer rassisch wertvollen (arischen) Führungselite war 1931 der aus den politischen Polizeidienststellen der Länder des Deutschen Reiches neu geschaffene Sicherheitsdienst (SD) die aus den ehemaligen kriminalpolizeilichen Dienststellen der Länder neu geschaffene Sicherheitspolizei (Sipo) als Dachorganisation für Kriminal- und Geheime Staatspolizei (Gestapo) ab 1938 die Einsatzgruppen, aufgestellt aus Freiwilligen der Sipo, der Schutzpolizei (Schupo) und des SD, um die durch die Eroberung Osteuropas in deutsche Hände gefallenen Millionen von Juden und anderen Menschen, die als Angehörige minderwertiger Rassen herabgesetzt wurden, systematisch zu ermorden. Die Einsatzgruppen kamen erstmals beim sog. Anschluss Österreichs und des Reichsprotektorats Böhmen und Mähren zum Einsatz. die ab Ende 1934 bestehende, besonders aber ab 1939 stark ausgebaute Waffen-SS als selbständige, direkt dem Reichsführer SS (Himmler) unterstellte, Elitearmee mit bis zu Mann Stärke (Sommer 1944) 2 den der Waffen-SS angegliederten SS-Totenkopfverbänden, die auch die Lagerbesatzungen in den KZs stellten In den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 1946 wurde die SS als Hauptinstrument des politischen Terrors zur verbrecherischen Organisation erklärt. Der SD Auf Initiative des Reichsführers SS, Heinrich Himmler, wurde 1931 ein Nachrichtendienst innerhalb der Schutzstaffel (SS) eingerichtet. Unter der Bezeichnung Sicherheitsdienst (SD) des Reichsführers SS stand er ab Juli 1932 unter der Leitung von Reinhard Heydrich. Zu den Aufgaben des SD gehörte ebenso die Beobachtung gegnerischer Parteien und politischer Organisationen wie die Überwachung oppositioneller Strömungen innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung legte Himmler die Arbeitsgebiete von SD und Gestapo fest: Der SD war für die Ermittlung von Gegnern des NS-Regimes zuständig, die Gestapo für die Gegnerbekämpfung. Die Gewähr für eine enge Kooperation zwischen Gestapo und SD bot Heydrich, der beide Institutionen in Personalunion führte. Mit Hilfe eines ausgedehnten Spitzel- und Informationsnetzes überwachte der SD die deutsche Bevölkerung. Rund sogenannte Vertrauensleute informierten den SD über alle Bereiche des öffentlichen Lebens und lieferten Berichte über die Wirkungen der von der NS-Führung verfügten Maßnahmen und Gesetze Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 1

2 Der SD entwickelte sich zu einem höchst effizienten Nachrichtenapparat, dem 1944 rund hauptamtliche Mitarbeiter angehörten. Am 27. September knapp vier Wochen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs - wurde der SD mit der Sicherheitspolizei (Sipo) zum Reichssicherheitshauptamt (RSHA) unter Leitung Heydrichs zusammengefasst. Der von Himmler angestrebte Verschmelzungsprozess von staatlichen Polizei- und Überwachungsämtern mit denen der NSDAP war damit abgeschlossen. Das RSHA wurde die zentrale Schaltstelle für die Überwachung, Terrorisierung und Ermordung von Millionen Menschen in Europa. Im besetzten Polen und vor allem ab Sommer 1941 im Krieg gegen die Sowjetunion ermordeten vom RSHA zusammengestellte Einsatzgruppen hunderttausende Menschen, zumeist Juden. Rekrutiert wurden für die Einsatzgruppen Männer aus dem SD und der Sipo sowie aus der Waffen-SS. Im nationalsozialistischen Sinn waren die Einsatzgruppen eine Eliteorganisation mit weltanschaulichem Vollstreckungsauftrag. Die Mordkommandos wie auch der SD insgesamt verzeichneten in ihren Führungspositionen einen hohen Akademikeranteil, der ideologisch gefestigt den systematischen Völkermord an den Juden und an anderen Gruppen einleitete. Nach Heydrichs Tod leitete Ernst Kaltenbrunner ab Januar 1943 den SD und das RSHA. Das RSHA Am 27. September 1939 wurde das in sieben Ämter gegliederte Reichssicherheitshauptamt (RSHA) als Verbindung von Sicherheitsdienst (SD) und Sicherheitspolizei (Sipo) ins Leben gerufen. In der Gründung des RSHA gipfelte die von Heinrich Himmler seit 1933 forcierte Verselbständigung des Gewaltapparats. Die Kompetenzen von staatlichen Organen und Gliederungen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) wurden dabei immer stärker verquickt. An der Spitze des RSHA, das seinerseits ein Hauptamt der Schutzstaffel (SS) bildete, stand Reinhard Heydrich. Nach dessen Tod wurde Ernst Kaltenbrunner Chef des RSHA, das die von Nazideutschland besetzten Gebiete mit Terror und Vernichtung überzog. So verübten die vom RSHA aufgestellten "Einsatzgruppen" nach dem Überfall auf Polen und später auf die Sowjetunion planmäßige Massaker an der Elite der betroffenen Länder, an katholischen Priestern und kommunistischen Funktionären, ferner an Sinti und Roma und vor allem an Juden. Über eine halbe Million Menschen fielen dieser "völkischen Flurbereinigung" zum Opfer. Im Referat IV B 4 des RSHA betrieb Adolf Eichmann die "Endlösung der Judenfrage". Auch im Innern verfügte das RSHA über umfassende Vollmachten und nutzte das Instrumentarium der gerichtlich nicht kontrollierbaren "Schutzhaft" zur Bekämpfung politischer wie "rassischer" Gegner. Die "Meldungen aus dem Reich" lieferten detaillierte Berichte über die Stimmung der intensiv bespitzelten Bevölkerung. 4 Rivalitäten zwischen SD und Sipo, trugen zu einer Radikalisierung gerade der antijüdischen Politik bei. Es mangelte häufig an Abstimmung zwischen den einzelnen Stellen, so dass selbstverursachte Sachzwänge, wie die zunehmend unhaltbare Situation in den zunächst ohne genauere Zweckbestimmung eingerichteten Ghettos, zu immer radikaleren Maßnahmen führten. Das RSHA war 1940 in sieben Ämter unterteilt: 4 Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 2

3 Amt I (Personal: Bruno Streckenbach) Amt II (Organisation, Verwaltung, Recht: Werner Best; Neckmann) Amt III (Inlandnachrichtendienst: Otto Ohlendorf) Amt IV (Gestapo: Heinrich Müller) Erfüllte Verwaltungsaufgaben und war verantwortlich für die im In- und Ausland tätigen Agenten und für die Ausbildung von Mitarbeitern, die vor keiner unrechtmäßigen Handlung zurückschrecken durften. Hatte die Ausbürgerung von Staatsfeinden und Juden zu betreiben sowie die Beschlagnahme und Einziehung von Besitz und Vermögen der Entrechteten. Außerdem war dieses Amt verantwortlich für die Konstruktion der Fahrzeuge, in denen Juden durch Auspuffgase ermordet wurden. Sammelte und verwertete Berichte der einzelnen Leitstellen aus dem gesamten Reichsgebiet über die Wirkung von Maßnahmen der Regierung und der Partei auf die Bevölkerung. Das Amt erstellte auch Gutachten über die politische Zuverlässigkeit einzelner Bürger, nach denen oft über Ernennungen und Beförderungen in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft entschieden wurde. War zuständig für die Verfolgung der tatsächlichen oder angeblichen Gegner des Nationalsozialismus und aufgeteilt in 14 Abteilungen (jeweils für politische 'Feinde': Kommunisten, Liberale, Katholiken, Protestanten), Spionage, Abwehr und Referat IV D 4 (später IV B 4): Juden und Evakuierung Das Amt konnte ohne Gerichtsbeschluss aus eigener Machtvollkommenheit jederzeit über jedermann die Schutzhaft verfügen. Politiker aller Richtungen, Geistliche aller Konfessionen, Juden und Staatsbürger, die unliebsam aufgefallen waren und nach Meinung des RSHA zu geringe Strafen erhalten hatten, wurden, ohne dass darüber Rechenschaft gegeben werden musste, in Konzentrationslager eingewiesen. Im Referat IV B 4 organisierte Eichmann die ökonomischen und logistischen, personellen Fragen der Endlösung der Judenfrage, die systematische Ermordung der deutschen und europäischen Juden. Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 3

4 Amt V (Reichskriminalpolizeiamt: Arthur Nebe) Amt VI (Auslandsnachrichtendienst: Heinz Jost; Walter Schellenberg) Amt VII (Weltanschauliche Forschung: Franz Six) War verantwortlich für die Verfolgung der unpolitischen kriminellen Straftaten. Eine zusätzliche Aufgabe war die Verfolgung der Zigeuner. Im Amt V wurden aber auch Verfahren zur Ermordung von Geisteskranken entwickelt. Als Kommandeur der SS-Einsatzgruppe B verantwortete Nebe zahlreiche Massaker an sowjetischen Juden und anderen Zivilisten. Gleichzeitig unterhielt er Kontakte zum deutschen Widerstand. Nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde Nebe vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet. Betrieb Spionage und Abwehr im Ausland. Verwaltete Bücherbestände und Archivmaterial politischen und religiösen Inhalts, das bei Juden, Freimaurern und Politikern, in Gotteshäusern und Bibliotheken beschlagnahmt worden war, und wertete es aus. Reinhard Heydrich Chef des RSHA Reinhard Heydrich wird am 7. März 1904 in Halle/Saale als Sohn des Opernsängers und Komponisten Bruno Heydrich und dessen Frau Elisabeth (geb. Krantz) in eine gutbürgerlichkatholische Familie geboren. Er besucht das katholische Gymnasium und tritt bereits 1920, noch während der Abiturzeit dem nationalistischen Freikorps Märker bei.1922 tritt er in die Reichsmarine ein und wird dort als vielversprechender Oberleutnant wegen eines gebrochenen Eheversprechens 1931 unehrenhaft entlassen. Im selben Jahr lernt er über Bekannte Heinrich Himmler kennen, tritt der NSDAP und der SS bei und überzeugt Himmler von seinem Konzept eines Sicherheitsdienstes der NSDAP. Im Juli 1932 wird er von Himmler mit dem Aufbau des Sicherheitsdienstes (SD) beauftragt. Im April 1933 wird er, nach der Gleichschaltung der Länder, Leiter der Bayrischen politischen Polizei. Für seinen wesentlichen Anteil an der als Röhm-Putsch verdeckten Mordaktion an der Führung der SA wird Heydrich zum SS-Gruppenführer ernannt. im April 1934 wird er Chef der Gestapo und im Juni 1936 Chef der Sicherheitspolizei. Somit Ist Heydrich ab 1936 Chef aller relevanten Sicherheitsorgane des 3. Reiches (SD und Gestapo), deren effizientere Organisation als Verfolgungsund Überwachungsbehörde er betreibt. Als Organisator baut er ein Kontroll- und Unterdrückungssystem auf und wendet Verfolgung, Einschüchterung und Erpressung als Terrormaßnahmen an. Seine nachrichtendienstliche Schlüsselposition nutzt er zu umfangreichen Dossiers über vermeintliche Regimegegner und Rivalen werden alle bisherigen Kommandostellen der Gestapo, Kriminalpolizei und des SD werden im neu geschaffenen Reichssicherheitshauptamt (RSHA) zusammengefasst. Heydrich wird Chef des RSHA. 31. August 1939: Unter Heydrichs Verantwortung wird der Überfall auf den Sender Gleiwitz von Angehörigen des SD ausgeführt, der als Vorwand für den Angriff auf Polen dienen soll. Heydrich ist im Zweiten Weltkrieg für die SS-Kommandos verantwortlich, die in den besetzten Gebieten Polens die Verfolgung und Tötung der intellektuellen Elite betreiben. Er organisiert auch die Einrichtung der Ghettos, überwacht die Beschlagnahmung jüdischen Eigentums und die Deportation von Juden aus Deutschland und Österreich in die Ghettos Polens. Schon vor dem Krieg sammelte Heydrich alle Informationen über jüdische Einrichtungen und ließ sie überwachen. Zunächst sollten die Juden durch ein System von Enteignung und Deportation aus dem Reich gedrängt werden sandte Heydrich Adolf Eichmann nach Wien, um dort die Zentralstelle für jüdische Auswanderung einzurichten, sie wurde zum Vorbild für die Reichszentrale für jüdische Auswanderung in Berlin. Nach der Eroberung Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 4

5 Polens gab Heydrich den Befehl, Ghettos für die Juden einzurichten und sog. Judenräte zu bilden. So wurden die Jüdischen Gemeinden gezwungen, mit den Nationalsozialisten zusammenzuarbeiten und an ihrem eigenen Untergang mitzuwirken. Mit Eichmanns Hilfe organisierte Heydrich Deportationen von Juden aus dem ganzen Reichsgebiet sowie aus Österreich und Teilen Polens in die Ghettos. Der radikale Antisemit Heydrich wird zu einer der Schlüsselfiguren bei der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung der europäischen Juden. Weil SD und Gestapo sich so maßgeblich an der Judenverfolgung beteiligen, wird Heydrich im Juli 1941 von Hermann Göring beauftragt, alle erforderlichen Vorbereitungen für eine Gesamtlösung der Judenfrage ( Endlösung ) zu treffen, seien sie finanzieller, organisatorischer oder verwaltungstechnischer Natur. Bereits in einer Anweisung vom September 1939 unterschied Heydrich zwischen einem geheimen Endziel, dessen Verfolgung langfristig erfolgen müsse, und den Mitteln und Wegen dorthin. Er ist damit Organisator des planmäßigen Massenmords an den verfolgten europäischen Juden in den besetzten Gebieten im Osten. Eichmann, seine rechte Hand, arbeitet für das RSHA die Gesamtplanung dafür aus. Am 29. September 1941 übernimmt Heydrich auf Anordnung Hitlers die Amtsgeschäfte von Konstantin Freiherr von Neurath und wird stellvertretender Reichsprotektor für das als "Protektorat Böhmen und Mähren" bezeichnete Gebiet der ehemaligen Tschechoslowakei. Mit einer Mischung aus harter Unterdrückung, auch mit Massenhinrichtungen, und einer Befriedungspolitik durch Verbesserung der Lebensumstände versucht Heydrich, den Widerstand der tschechischen Bevölkerung zu brechen. Durch die Eroberung Osteuropas fielen Millionen von Juden und anderen Menschen, die als Angehörige minderwertiger Rassen herabgesetzt wurden, in deutsche Hand, deren systematische Ermordung allein durch die Einsatzgruppen nicht mehr zu bewältigen war. Heydrich erkannte schnell, dass zu diesem Zweck eine zentrale Koordinierung aller beteiligten Stellen erforderlich war. So berief er zum 20. Januar 1942 die so genannte Wannsee-Konferenz ein, um Mittel und Wege zur Endlösung der europäischen Judenfrage zu erörtern und die dafür erforderlichen Aktivitäten von Staat, Partei, Sicherheitsorganen und Wirtschaft zentral zu koordinieren. Heydrich empfahl für die Juden im Osten Arbeitseinsätze unter Trennung der Geschlechter, arbeitsfähige Juden sollen Straßen bauend durch diese Gebiete geführt werden, wobei zweifelsfrei ein Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird. 5 Der überlebende Rest solle einer Sonderbehandlung zugeführt werden. In der zynischen Sprache Heydrichs also eindeutig ein Vorschlag zur Ermordung der Juden durch Hunger, Krankheit und Erschöpfung. So begründete Heydrich die Basis der Endlösung der Judenfrage. Strittig ist, ob sich der Name Aktion Reinhardt für die Vernichtung des polnischen Judentums vom Nachnamen des Staatssekretärs Fritz Reinhardt oder vom Vornamen Reinhard Heydrichs ableitet. Am 27. Mai 1942 verüben mehrere von der tschechischen Exilregierung in London geschickte Spezialagenten in Prag einen minutiös ausgearbeiteten Mordanschlag auf Heydrich, der als Demonstration seiner Befriedungspolitik ohne bewaffneten Schutz in Prag unterwegs ist. Heydrich schwer verletzt und erliegt am 4. Juli den Verletzungen. Die Attentäter werden einige Tage später in einer Prager Kirche von der SS gestellt und getötet. Als Vergeltung für den Tyrannenmord vernichtet die SS das mittelböhmische Dorf Lidice (bei Prag) und tötet sämtliche 192 männlichen Einwohner über 15 Jahren, während Frauen und Kinder in KZs verschleppt werden. Ausgewählte Kinder werden zur "Germanisierung" in Erziehungsheime und später zu Adoptivfamilien gebracht. Der Terror der SS in Tschechien steigerte sich nun 5 vgl. sowie Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 5

6 zu einem Blutrausch. Bis zum 1. September 1942 verurteilten deutsche Standgerichte TschechInnen zum Tode. 6 Das Führungspersonal des RSHA Von den ca MitarbeiterInnen im RSHA hatten etwa 400 Männer (und eine Frau 7 ) führende Funktionen. Eine wissenschaftliche Studie dieses Führungspersonals arbeitet anhand der Behördengeschichte und vieler biografischer Fallbeispiele heraus, wodurch sich der für das RSHA charakteristische Tätertypus und dessen spezifisches Handeln von anderen NS- Tätern unterscheidet: 8 Die Akteure sind akademisch qualifizierte Männer, welche ihre feste NS-Weltanschauung politisch umzusetzen. Es sind politisch engagierte soziale Aufsteiger einer Generation. 9 Während in der Gestapo häufig juristische Akademiker und im Reichskriminalpolizeiamt meist antikommunistische Kriminalkommissare mit Weimarer Erfahrungen arbeiteten, überwogen beim SD die nichtjuristischen Akademiker und Rassenfanatiker. Ihre soziale Herkunft ist ebenfalls homogen: Das Führungskorps des RSHA rekrutierte sich aus jungen Männern der unteren Mittelschicht, vor allem Söhne von Kaufleuten und mittleren Beamten, und aus der Unterschicht, die die Chance des Studiums oftmals zum ersten Mal in der Familie ergriffen, eine akademische Laufbahn einschlugen und im RSHA in die Führung des NS-Staates aufstiegen." 10 Alle führenden Personen verband als Gemeinsamkeit, dass sie ihre Verbrechen nicht nur am Schreibtisch konzipierten, sondern als Einsatzgruppen- oder Sonderkommandoleiter auch selbst exekutierten. Anschließend kehrten sie an ihre Schreibtische zurück und radikalisierten die Konzepte, denn inzwischen hatten sie gelernt, zivilisatorische Schranken zu überschreiten. Die aus den bis dahin geltenden administrativen und rechtlichen Strukturen herausgelöste nationalsozialistisch-weltanschauliche Polizei wurde nicht mehr von Verwaltungsjuristen geprägt, sondern von politischen Aktivisten mit einer den jeweiligen Bedingungen angepassten und sich ständig radikalisierenden Praxis in einer kämpfenden Verwaltung". Am besten charakterisieren lässt sich das RSHA mit dem Begriff der Entgrenzung, verstanden nicht nur als räumliche Ausdehnung der Herrschaftsgrenzen, sondern auch in Bezug auf die Entgrenzung der Terrorpraxis: die Radikalisierung der polizeilichen Maßnahmen bis hin zum Massenmord. Wenn es während des Zweiten Weltkrieges irgendwo in Europa erforderlich war, erschien das Führungspersonal des RSHA an den Brennpunkten. Dies zeigte sich im September 1939 bei dem Überfall eines SD-Kommandos auf den Sender Gleiwitz und ähnliche Überfälle, mit denen der Anlass für den deutschen Einmarsch in Polen vorgetäuscht wurde, genauso wie bei den Vertreibungen und Massenmorden der im RSHA zusammengestellten Sonderkommandos in Polen und später in der Sowjetunion. Das Ghetto Theresienstadt Die Wahl der Festung Theresienstadt, an der Mündung der Eger in die Elbe, als Ghetto entsprach vielen Anforderungen: Im Protektorat, vom Sudetengebiet mit verlässlicher Bevölkerung nur drei Kilometer entfernt, verkehrstechnisch gut erschlossen und wegen der Fes vgl. Bei der Frau handelt es sich um die Leiterin der weiblichen Kriminalpolizei. vgl. Wildt (2002); Die von Wildt verwendeten Daten stammen aus Archivbeständen, wie dem Bundesarchiv ( Berlin Document Center": SS-Personalakten, Aktenbestand RSHA"), weiteren Archivalien und staatsanwaltlichen Ermittlungsunterlagen sowie der Forschungsliteratur zur Shoah. Jahrgänge ca Wildt (2002): 78 Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 6

7 tungsmauern leicht zu bewachen. Die vielen Kasernen eigneten sich gut als Massenquartiere und im nahen KZ Theresienstadt (Kleine Festung) konnten Liquidierungen ohne Aufsehen durchgeführt werden. Die Nähe bekannter Badekurorte erlaubte der NS-Propaganda vom Theresienbad zu sprechen. Und um die weiteren Probleme mussten sich die Juden kümmern. Die Jüdische Selbstverwaltung verwaltete unter größten Schwierigkeiten, Wohnraum, Wasserversorgung, Ernährung, Gesundheitswesen, usw.. Wenn nicht die jüdische Verwaltung, wer sonst hätte sich darum gekümmert? Im Oktober 1939 schloss Eichmann im plnischen Ort Nisko (nahe Lublin) eine Rede mit den Worten: Sonst heißt es eben sterben. 11 ausgewählte Daten zum Ghetto Theresienstadt Zeitraum: Mai 1945 (unter Schutz des IRK gestellt) Menschen wurden aus (Protektorat, Deutschland, Österreich, Niederlande, Dänemark, Slowakei und Ungarn) nach Theresienstadt deportiert Menschen starben hier an Unterernährung, Entkräftung und Krankheiten Menschen wurden in die Vernichtungslager in Osteuropa weiter deportiert davon überlebten Menschen Im September 1942 erreichte die EW-Zahl ihren Höchststand: ca Menschen drängten sich auf einer Fläche, die von den Österreichern für weniger als konzipiert war. In diesem Monat trafen Menschen im Ghetto ein und wurden in Todeslager deportiert. 1. Verschönerungsaktion: ab Dezember , 16. & 18. Mai 1944: Häftlingen werden ins sog. Familienlager in Auschwitz-Birkenau deportiert, um die gedrängten Wohnbedingungen zu verbessern und so dem anstehenden IRK- Besuch bessere Bedingungen zu zeigen. Geplant war auch eine propagandistische Verwertung des Familienlagers in Auschwitz, wozu es nicht kam. Alle Insassen des Familienlagers werden in Auschwitz ermordet. Besuch der IRK-Delegation am 23. Juni Die Delegation verbrachte 6 Stunden im Ghetto, blieb immer auf der vom Lagerkommando geplanten Route und schrieb einen verharmlosenden Bericht. 27. September 1944: Eine Zeuge, der Judenälteste Paul Epstein wird in der Kleinen Festung erschossen. 28. Sept. 28. Okt. 1944: Beginn der Liquidationstransporte, bei denen in 11 Tranbsporten über Menschen nach Auschwitz deportiert und größtenteils ermordet werden. 5. März 1945: Eichmann besucht das Ghetto und ordnet eine 2. Verschönerungsaktion an, während der die SS systematisch Spuren vernichtet. 6. April 1945: eine zweite IRK-Delegation besucht in Begleitung hoher SS-Offiziere das Ghetto 15. April 1945: alle dänischen Häftlinge werden vom IRK nach Schweden gebracht am 3. Mai 1945 lebten noch Menschen im Lager, Der Delegat des IRK, der Schweizer Paul Dunant, übernimmt das Lager. Sicherheitsorgane im Ghetto Die SS Der SS-Kommandantur waren 54 nichtjüdische Personen zugeteilt, von denen bis zu 15 SS- Männer waren. Die Bewachung übernahm ein eigens eingerichtetes Wachbataillon der tschechischen Gendarmerie von ca. 100 tschechischen Gendarmen. Einheiten der SS und der Ordnungspolizei konnten aus der SS-Kaserne in der Kleinen Festung (ca. 120 Mann) oder dem nahen Litomerice (Polizei) immer zur Verstärkung herangezogen werden. In Theresienstadt Ghetto arbeiteten keine SS-Frauen; im Büro des Kommandanten arbeitete eine 11 vgl. Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 7

8 Frau, die, am Tag als der Verfasser dieser Schrift sie sah, ein hellgrünes Kleid trug. Die Gendarmerie beschäftigte einige Frauen für Durchsuchungen. Die Kommandanten und für das Ghetto wichtige SS-Offiziere: 12 SS HSTF SIEGFIED SEIDL SS OSTF ANTON BURGER Von Nov bis Juli 1943, dann Versetzung nach Bergen-Belsen. Dort wurde für Juden, die entweder ausländische Pässe hatten oder für einen Austausch vorgesehen waren, eine besondere Abteilung geschaffen. Von Juli 1943 bis Februar 1944, als er nach Athen versetzt wurde, um die Deportation der Juden aus Süd-Griechenland und den Inseln zu forcieren. SS OSTF KARL RAHM SS OSTF KARL BERGL SS OSTBF ADOLF EICHMANN SS HSTF ERNST MOES SS STBF HANS GÜNTHER SS OGRF KARL HERMANN FRANK Von Februar 1944 bis zum Ende, als er am 5. Mai 1945 mit einem regelrechten Marschbefehl, in Uniform, bewaffnet und von einem anderen SS Mann begleitet Theresienstadt verließ. Von November 1941 bis Mai 1945 LAGERINSPEKTOR. Im RSHA Leiter der Abteilung Judenangelegenheiten und Räumung und hatte im 1941 die Idee, in Böhmen und Mähren, an der damaligen Reichsgrenze, ein Musterghetto einzurichten. In der o.g. Abteilung Referent für Prominente und daher oft in Theresienstadt, wo er in der Kommandantur ein eigenes Büro hatte. Der sog. Prager Günther war als Leiter des Zentralamtes für die Lösung der Judenfrage in Böhmen und Mähren für Theresienstadt zuständig. Sein Bruder Rolf, der Berliner Günther, war Adjutant von Eichmann in Berlin. Staatsminister für Böhmen und Mähren sowie hoher SS- und Polizeiführer. Tschechische Gendarmerie Das Ghetto wurde von tschechischer Gendarmerie bewacht. Sie unterstand, etwa 150 bis 200 Mann stark, formell den tschechischen Landesbehörden, praktisch jedoch der SS. Sie hatte folgende Hauptaufgaben: Bewachung und Isolierung der Juden von der Außenwelt, Begleitung von Transporten und Arbeitskolonnen außerhalb der Kasernen (später nur außerhalb des Ghettos), Durchsuchung des Gepäcks von Neuankömmlingen und Bewachung der Arrestlokale, in denen Lagerinsassen gefangengehalten wurden, die gegen die Lagerordnung verstoßen hatten. In der Anfangsphase gab es Wachlokale im Eingangsbereich der Kasernen. Die SS war bei der Auswahl der Gendarmen sehr vorsichtig. Kein Gendarm durfte Verwandte haben, auf die sich die Nürnberger Gesetze bezogen. Die Gendarmen der Sonderabteilung wurden regelmäßig abgelöst, bei verheirateten nach drei Monaten und bei ledigen Gendarmen nach sechs Monaten. Ein zweites Mal durfte ein Gendarm nicht abkommandiert werden. Die Beamten wurden ständig überprüft. Ein Beamter, der zu weich erschien, wurde abgelöst. Solidarität zwischen Gendarmen und Häftlingen sollte unbedingt vermieden werden. Die meisten dieser tschechischen Gendarmen verhielten sich den Häftlingen gegenüber anständig, halfen oft mit Lebensmitteln oder beim Transport von Kassibern 13 und drückten bei den Durchsuchungen ein Auge zu. Dies wird übereinstimmend von den überlebenden Häftlingen berichtet. Es gab Gendarmen, die sich nicht nur neutral verhielten, sondern den Häft- 12 für eine Erklärung der SS-Dienstgrade vgl.: 13 Kassiber ist ein Begriff, der aus dem Jiddischen kommt ( kessaw (hebr.) = Geschriebenes). Er bezeichnet geheime Nachrichten, Briefe, mit denen Gefängnisinsassen Kontakt untereinander und zur Außenwelt aufrecht erhalten Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 8

9 lingen halfen, wo sie konnten. Einer von ihnen war Karel Salaba. Karel Salaba wurde Anfang November als Angehöriger der Gendarmerie in Nemanice bei Budweis in ein Sonderkommando versetzt, das im Ghetto Theresienstadt Wachdienste leisten sollte. Die Gendarmen kamen kurz vor dem ersten Transport, dem sogenannten Aufbaukommando (AK I) in Theresienstadt an und wurden außerhalb der Ghettomauern im alten Offizierskasino einquartiert. Salaba nahm seinen Fotoapparat zum Dienst ins Ghetto mit, obwohl darauf die Todesstrafe stand. Es gelang ihm so, Aufnahmen von den Hinrichtungen zu machen, die am 10. Januar und am 26. Februar 1942 in den Gräben der Aussiger Kaserne durchgeführt wurden. Er nahm die Fotos mit nach Prag, übergab sie Freunden, die Kontakt zur Widerstandsbewegung hatten. So gelangten die Bilder in die Schweiz, wo sie auch veröffentlicht wurden. Salaba ermöglichte es unter Umgehung der Regeln den Männern, ihre Frauen in der Hamburger Kaserne zu sehen, er versorgte die Häftlinge mit Informationen und brachte ihnen Einzelteile eines Rundfunkgerätes, das es - zusammengebaut - den Häftlingen ermöglichte, Radio Moskau und den BBC zu hören. Er brachte Lebensmittel zu den Häftlingen ins Ghetto, sandte Briefe weiter und versorgte sie mit lebensnotwendigen Medikamenten. ALs die SS von den Fotos erfuhr setzte sie eine Untersuchung in Gang. Alle Gendarmen wurden verhört, immer und immer wieder. Salaba geriet in Verdacht, konnte den Verdacht jedoch entkräften. Er wurde wieder nach Nemanice bei Budweis versetzt und erlebte dort die Befreiung. 14 Einige wenigen tschechische Gendarmen kollaborierten mit den Nazis, bspw. der mit den Deutschen aufs engste zusammenarbeitende Kommandant der Gendarmerie im Ghetto Theresienstadt, Oberleutnant Janeček. Dieser brutale Mann, der jede Kleinigkeit den Deutschen anzeigte und den auch die Gendarmen fürchteten, sprach grundsätzlich nur deutsch und war als Kommandeur der tschechischen Gendarmerie einer der gefürchtetsten Männer im Ghetto. Er war ein skrupelloser Kollaborateur, immer auf der Suche nach Missständen, Vergehen und Personen, die verbotene Sachen wie Zigaretten, Geld usw. besaßen. Er zeigte jede Kleinigkeit der SS an, sprach grundsätzlich nur deutsch und wurde wegen seiner Brutalität auch von den tschechischen Gendarmen gefürchtet. Nach dem Krieg wurde Janeček von den tschechoslowakischen Behörden verhaftet und starb am 9. März 1946 in der Haft. Außerdem wurden die Gendarmen Emil Hašek und František Drahonowský verhaftet und von einem tschechischem Gericht zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. 15 Die Gendarmerie war kaserniert. Die Gendarmen waren im alten Offizierskasino gegenüber dem Parkhotel untergebracht. Ghettopolizei/Ghettowache Die Ghettowache hatte drei Unterabteilungen, die Ghetto-Feuerwehr, eine Detektivabteilung und die Wirtschaftsprüfstelle und war an die Abteilung Innere Verwaltung der Selbstverwaltung, später 'Sicherheitswesen' angeschlossen. Seit August 1943 war die Ghettowache mit allen anderen dezentralisierten Polizeiformationen unmittelbar dem Judenältesten und der Ghettoleitung unterstellt. Im März 1942 hatte die Ghettowache nominell 250, real 220 Mann. Als man sie im Mai 1942 zerschlug und vorübergehend in eine Ordnerwache umwandelte, wurde sie auf 60 Mann verringert. Die 'Eröffnung des Ghettos' und der Abzug der tschechischen Gendarmerie aus der Stadt, machte es nötig, dass man sie am 6. Juli 14 vgl. Iltis (1968) Theresienstadt, S. 321ff 15 Miroslav Kárný (1996): Die Gendarmerie-Sonderabteilung und die Theresienstädter Häftlinge In: Theresienstädter Studien und Dokumente S. 137 und Adler (1960): S. 76 Wi(e)der Rechts. Zum Umgang mit Rechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart 9

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