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2 3 Serverrollen 3.1 Serverrollen Exchange Server 2007 bietet als erster Exchange Server eine funktions-basierende Installation, bestehend aus fünf verschiedenen Serverrollen, an. Diese auf Serverrollen basierende Installation ermöglicht es, einzelne Aufgabenbereiche des Exchange Servers 2007 zu trennen und auf voneinander unabhängiger Hardware zu betreiben. Unten aufgeführt finden Sie die einzelnen Serverrollen, die bei einer Installation zur Verfügung stehen. Die verschiedenen Serverrollen können aber auch gemeinsam auf einer Hardware installiert werden. Eine Ausnahme ist die Serverrolle Edge-Transport. Diese lässt sich nur getrennt von allen anderen Serverrollen installieren. In diesem Kapitel werden die einzelnen Serverrollen vorgestellt und ihre Aufgaben im Detail erklärt. Es stehen Ihnen folgende Serverrollen bei der Installation zur Verfügung: ClientAccess Mailbox Hub-Transport Unified Messaging Edge-Transport 87

3 Kapitel 3 Serverrollen 3.2 Serverrolle ClientAccess Sie werden wahrscheinlich aus früheren Exchange Server-Versionen die Trennung in eine Frontend- und eine Backend-Server-Konstellation kennen. Ziel dieser Konfiguration war unter anderem, einen einheitlichen Namensbereich zu verwirklichen, über den mit Outlook Web Access (OWA) zugegriffen werden sollte, falls es mehrere Backend-Server gab. Somit mussten die Benutzer sich nicht mehr den Namen ihres Backend-Servers merken, auf dem ihr Postfach abgelegt war, sondern es stand für jeden Benutzer ein allgemein gültiger Exchange Server-Name zur Verfügung. Dabei war es die Aufgabe des Frontend-Servers, die OWA-Anfragen an den entsprechenden Backend-Server weiterzuleiten und somit Last von den Backend-Servern zu nehmen. Der Frontend-Server wurde sehr oft in einem Perimeter-Netzwerk aufgestellt, um so die Verbindung zum Internet zu erleichtern. Die Aufgaben der Serverrolle ClientAccess im Exchange Server 2007 wurden erweitert. Die Rolle übernimmt nun auch Aufgaben, die vorher von einem Backend-Server verarbeitet wurden. Die Installation der Serverrolle ClientAccess in einem Perimeter-Netzwerk wird von Microsoft nicht unterstützt. Für die Installation in einem Perimeter-Netzwerk wurde die Serverrolle Edge-Transport entwickelt. Weitere Informationen zur Absicherung des Exchange Servers 2007 finden Sie in Kapitel 7, Absichern einer Exchange Server 2007 Organisation. Weiterhin ist es nicht möglich, die Serverrolle ClientAccess auf einem Cluster zu installieren. Weitere Information zur Verfügbarkeit finden Sie in Kapitel 10, Hochverfügbarkeit. Im Folgendem werden die Aufgaben der Serverrolle ClientAccess aufgeführt und erläutert. Outlook Web Access (OWA) Outlook Anywhere (ehemals RPC über http(s)) Exchange ActiveSync POP3 und IMAP4 AutoErmittlungsdienst Webdienste 88

4 Serverrolle ClientAccess Outlook Web Access (OWA) OWA bietet Ihnen die Möglichkeit, auf ein Exchange-Postfach über einen Webbrowser von intern oder extern zuzugreifen. Unterstützt werden dabei alle Webbrowser, die HTML 3.2 und das ECMA-Format bereitstellen (ECMA steht für European Computers Manufacturers Association). Unter anderem unterstützen die Webbrowser Internet Explorer, Mozilla Firefox 1.8, Opera 7.54, Safari 1.2 die eben genannten (und weitere) Formate. Exchange Server 2007 stellt zwei Versionen von OWA bereit, die nur dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen, wenn Sie eine Exchange Server 2007-Serverrolle ClientAccess in Verbindung mit einer Exchange Server 2007-Serverrolle Mailbox verwenden. Beim Aufrufen der OWA-URL im Webbrowser erhalten Sie eine Auswahl, in welcher Version Outlook Web Access gestartet werden soll. Diese beiden Versionen nennen sich Outlook Web Access Premium und Outlook Web Access Light. Outlook Web Access Light Outlook Web Access Light stellt Ihnen erweiterte Funktionen zur Verfügung, die das Arbeiten für blinde oder sehbehinderte Menschen erleichtern. Die Light- Version weist eine vereinfachte grafische Gestaltung auf und funktioniert unter fast allen Webbrowsern. Funktionen wie die Rechtschreibprüfung oder die Unified Messaging-Unterstützung stehen in der Light-Version allerdings nicht zur Verfügung. Mit Service Pack 1 für den Exchange Server 2007 ist ein Feature hinzugekommen, das die Aktivität des Benutzers überwacht und verhindert, dass die Sitzung beendet wird, während der Benutzer eine längere Eingabe (beispielsweise das Schreiben einer ) vornimmt. Outlook Web Access Premium Mit der Version Outlook Web Access Premium stehen Ihnen alle OWA-Funktionen zur Verfügung, die ein Exchange Server 2007 bietet. Die Version Outlook Web Access Premium erfordert den Internet Explorer ab der Version 6.x. Weitere Informationen zu den einzelnen Funktionen finden Sie in Kapitel 5, Client- Zugriff auf den Server. Für den Zugriff via OWA auf ein Postfach verwenden Sie die folgende URL: https://servername/owa 89

5 Kapitel 3 Serverrollen Für den Zugriff auf öffentliche Ordner per Webbrowser: https://servername/public Für den Zugriff auf ein Postfach auf einem früheren Exchange Server: https://servername/exchange Wie Sie oben sehen, hat sich die URL für den Zugriff auf ein Postfach auf einem Exchange Server 2007 geändert. Sollten Sie weiterhin Postfächer auf einem Exchange Server unter den Versionen 2000 oder 2003 betreiben, bleiben die URLs für diese Benutzer unverändert. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf die Postfächer des Exchange Servers 2000 bzw über die Serverrolle Client- Access von Exchange Server 2007 zugegriffen wird. Neu mit SP1 sind einige Funktionen, die es zwar unter Exchange Server 2003 gab, aber in der RTM-Version des Exchange Servers 2007 nicht mehr zur Verfügung standen. Zusätzlich sind auch neue Funktionen hinzugekommen. Hierzu zählen unter anderem: Bearbeiten eigener Verteilerlisten über OWA Kalenderansicht im Monatsformat Erstellen und Bearbeiten von servergespeicherten Regeln Zugriff auf den Papierkorb, um gelöschte Dateien wiederherzustellen WebReady-Dokumentenanzeige für einige Office 2007-Formate Zugriff auf öffentliche Ordner über OWA S/MIME-Unterstützung Outlook Anywhere Dieser Name wurde mit der Einführung von Exchange Server 2007 neu vergeben und bezeichnet die Verbindung eines Outlook-Clients via RPC über HTTPS (RPC = Remote Procedure Call, Prozedur-Fernaufruf, HTTPS = HyperText Transfer Protocol Secure). Unter Exchange Server 2003 wurde dieser Zugriff als RPC über HTTPS bezeichnet. Bei dieser Art der Verbindung wird eine HTTPS- Verbindung zur Serverrolle ClientAccess aufgebaut, durch die dann die RPC- Anfragen des Outlook-Clients an den Mailbox-Server weitergegeben werden. Somit ist es möglich, einen Zugriff auf das Postfach mit Outlook zu verwirklichen, ohne eine VPN-Verbindung (VPN = Virtual Private Network) zu haben. 90

6 Serverrolle ClientAccess Exchange ActiveSync Mit Exchange ActiveSync haben Sie die Möglichkeit, einen direkten -Austausch mit mobilen Endgeräten vorzunehmen, die mit einem Webbrowser, Windows Mobil 5 oder aktuelleren Windows Mobile-Versionen ausgestattet sind. Ein Liste einiger mobiler Endgeräte finden Sie in Kapitel 5, Client-Zugriff auf den Server. Dabei können -Nachrichten, Kontakte, Aufgaben und Kalenderinformationen mit dem mobilen Endgerät synchronisiert werden. Zusätzlich steht ein Zugriff auf die firmeninternen Adressbücher zur Verfügung. Eine Ausnahme bilden die Outlook-Ordner Entwürfe und Postausgang. Die Inhalte dieser Ordner können nicht über ActiveSync mit dem mobilen Endgerät synchronisiert werden. Weitere Informationen über die genaue Funktionsweise und Konfiguration von ActiveSync lesen Sie ebenfalls in Kapitel 5, Client-Zugriff auf den Server POP3 und IMAP4 Wie in vorherigen Exchange Server-Versionen bietet auch der Exchange Server 2007 die Möglichkeit, über die Protokolle POP3 (POP3 = Post Office Protocol Version 3) und IMAP4 (IMAP4 = Internet Message Access Protocol Version 4) auf ein Postfach zuzugreifen. Die Voraussetzungen dafür werden bereits bei der Installation einer ClientAccess-Serverrolle geschaffen. Alles, was Sie zur Nutzung der POP3- oder IMAP4-Funktionalitäten tun müssen, ist, die entsprechenden Dienste in der Microsoft Management Console (MMC) zu starten. Diese Dienste sind in der Standardinstallation nicht gestartet. Weitere Informationen zur Einrichtung von POP3 und IMAP4 finden Sie ebenfalls in Kapitel 5, Client-Zugriff auf den Server AutoErmittlungsdienst Bei dem AutoErmittlungsdienst (engl.: AutoDiscovery Services) handelt es sich um einen Web-Ordner auf dem ClientAccess-Server. Damit ist eine automatische Konfiguration von Outlook 2007, benutzerdefinierten Programmen sowie einigen mobilen Endgeräten möglich, die auf einen Exchange Server 2007 zugreifen möchten. Der Zugriff auf den AutoErmittlungsdienst erfolgt dabei über HTML auf die URLs: https://autodiscover.<domäne>/autodiscover/ autodiscover.xml https://<domäne>/autodiscover/ autodiscover.xml 91

7 Kapitel 3 Serverrollen Dabei wird vom Client eine XML-Anfrage, welche die -Adresse des Benutzers enthält, an einen Exchange Server 2007 mit der ClientAccess-Serverrolle gesendet. Dieser stellt die Informationen für den entsprechenden Benutzer über den Web-Ordner Autodiscover zur Verfügung. Um diese Funktion nutzen zu können, müssen die Einstellungen im AutoErmittlungsdienst richtig gesetzt sein, damit ein Outlook 2007-Client, eine benutzerdefinierte Applikation oder ein mobiles Endgerät automatisch die Informationen über den entsprechenden Postfach-Server, die Einstellungen des OAB, die Unified Messaging- Konfiguration und den Verfügbarkeitsdienst zur Verfügung gestellt bekommt. Weitere Informationen zur Konfiguration des AutoErmittlungsdienstes finden Sie in Kapitel 5, Client-Zugriff auf den Server Webdienste Die Exchange Server 2007-Webdienste stellen eine Schnittstelle für weitere Programme da, um auf einige Informationen zugreifen zu können, auf die auch ein Outlook-Client zugreifen kann. Folgende Funktionen stehen Ihnen über die Webdienste zur Verfügung: Zugriff auf Frei/Gebucht-Zeiten Zugriff auf Inhalte in Kalendern, -Ordnern, Aufgaben und Kontakten Benachrichtigungen über Ereignisse in Postfächern der Benutzer Synchronisation von Informationen, um die Inhalte von Postfächern zu synchronisieren Aufschlüsselung von Verteilerlisten Auflösung mehrdeutiger Namen Dabei nutzen die Exchange Server 2007-Webdienste den AutoErmittlungsdienst, um die benötigten Zugriffsinformationen abzurufen. Weitere Informationen zu den Webdiensten finden Sie in Kapitel 5, Client-Zugriff auf den Server. Es muss mindestens eine ClientAccess-Serverrolle pro Active Directory-Standort existieren, in der eine Mailbox-Serverrolle installiert ist. Die ClientAccess-Serverrolle kann mit anderen Serverrollen kombiniert werden. Eine Ausnahme ist die Serverrolle Edge-Transport. Diese kann nur getrennt von allen anderen Serverrollen installiert werden. Abbildung 3.1 zeigt die mögliche physikalische Position eines ClientAccess-Servers in einer Exchange-Organisation. 92

8 Serverrolle Mailbox Abbildung 3.1: Serverrolle ClientAccess 3.3 Serverrolle Mailbox Für die Bereitstellung von Postfächern und öffentlichen Ordnern in einer Exchange Server 2007-Organisation wird die Serverrolle Mailbox benötigt. Bevor ein Mailbox- Server bereitgestellt wird, sollte man sich Gedanken über die Anforderungen an die Postfächer und die öffentlichen Ordner machen. Hierbei sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen: Dimensionierung der Datenbank(en) Bereitstellung von öffentlichen Ordnern Koexistenz mit weiteren Serverrollen Bereitstellung eines Mailbox-Clusters Dimensionierung der Datenbanken Bei der Dimensionierung der Datenbanken können Sie Beschränkungen der Postfachgrößen in Betracht ziehen. Die nachfolgenden Punkte sind ausschlaggebend für eine Begrenzung der Postfachgrößen und somit für eine Begrenzung des Datenbankwachstums. 93

9 Kapitel 3 Serverrollen Sicherung und Wiederherstellung Sollten Sie zur Sicherung ihrer Exchange-Datenbanken keine Virtual Snapshot Services Kopie-Software verwenden, müssen Sie darauf achten, dass die zu sichernde Datenmenge nicht das zur Verfügung stehende Sicherungszeitfenster überschreitet. Exchange Server 2007 bietet zur Optimierung des Sicherungszeitfensters und zur schnelleren Wiederherstellung die Möglichkeiten der Local Continuous Replication (LCR, dt.: fortlaufende lokale Replikation), der Cluster Continuous Replikation (CCR, dt.: fortlaufende Cluster-Replikation) oder ab Service Pack 1 der Standby Continuous Replication (SCR) an. Eine genaue Beschreibung dieser Verfahren finden Sie in Kapitel 10, Hochverfügbarkeit Online- und Offline-Wartung oder Reparatur der Datenbank Weiter sollten Sie bei der Dimensionierung darauf achten, dass Vorgänge wie die Offline- und die Online-Wartung der Datenbank in einem überschaubaren Zeitfenster durchgeführt werden können. So wird beispielsweise eine Offline-Wartung bzw. Reparatur der Datenbank mit dem Tool ESEUTIL.exe stets mehr Zeit in Anspruch nehmen, sobald die Datenbank größer wird. Auch eine Online-Wartung nimmt mehr Zeit in Anspruch, je größer eine Datenbank wird. Es wird empfohlen, eine Online-Wartung mindestens alle zwei Wochen durchzuführen. Die Online- Wartung erfolgt in der Standardinstallation täglich zwischen 23:00 und 03:00 Uhr. Dieser Zeitraum ist allerdings frei wählbar. Microsoft empfiehlt, mindestens vier Stunden für diesen Vorgang einzuplanen. Sollte während einer laufenden Online- Wartung eine Sicherung beginnen, wird die Online-Wartung abgebrochen Bereitstellen von öffentlichen Ordnern Überlegen Sie vor der Bereitstellung der Mailbox-Serverrolle, ob Sie eine öffentliche Ordner-Struktur benötigen. Outlook 2007 benötigt im Unterschied zu allen vorherigen Outlook-Versionen keine öffentlichen Ordner und keine öffentliche Ordner-Struktur mehr für die Veröffentlichung der Frei/Gebucht-Zeiten oder die Bereitstellung des Offline-Adressbuches (OAB). Diese beiden Aufgaben werden ab Exchange Server 2007 über die Webdienste umgesetzt. Gründe für die Bereitstellung einer öffentlichen Ordner-Struktur können sein: 94

10 Serverrolle Mailbox Verwendung von Outlook 2003/2002 Outlook 2003/2002 (Outlook 2002 = Outlook XP) verwendet zur Veröffentlichung seiner Frei/Gebucht-Zeiten einen Systemordner in der öffentlichen Ordner-Struktur. Daher ist es notwendig, diese unter Exchange Server 2007 weiterhin zur Verfügung zu stellen, damit Outlook 2003/2002-Clients diese abrufen und veröffentlichen können. Auch wird das OAB über die öffentlichen Ordner zur Verfügung gestellt. Outlook 2003/2002-Clients laden dieses von dort herunter. Outlook 2000 und ältere Versionen werden unter Exchange Server 2007 von Microsoft nicht mehr unterstützt. Koexistenz mit einem Lotus Domino-Server Bei der Koexistenz mit einem Lotus Domino-Server werden die Frei/Gebucht- Zeiten über eine öffentliche Ordner-Struktur dem Lotus Domino-Server bereitgestellt. Dieser ruft die Frei/Gebucht-Zeiten von Exchange-Benutzern aus den öffentlichen Ordnern ab und veröffentlicht die Frei/Gebucht-Zeiten von Lotus Notes-Benutzern dort. Weitere Informationen zur Migration von Lotus Domino oder zur Koexistenz finden Sie in Kapitel 6, Migration auf Exchange Server Vorhandene öffentliche Ordner-Struktur Sollten Sie eine bestehende Exchange Server oder Exchange Server Organisation mit einer öffentlichen Ordner-Struktur haben und diese nicht vorher in eine Share Point-Umgebung migrieren wollen oder können, so kann die öffentliche Ordner-Struktur übernommen werden. Die Funktionalität der Bereitstellung von Frei/Gebucht-Zeiten und der Bereitstellungspunkt für das OAB wurden bei Exchange Server 2007 so verändert, dass Outlook-Versionen ab 2007 keine öffentliche Ordner-Struktur mehr benötigen. Ab Outlook 2007 werden diese beiden Funktionen über die Webdienste der ClientAccess-Serverrolle bereitgestellt. Der Vorteil bei dieser Änderung ist unter anderem, dass für den Download des OAB die BITS-Funktion (BITS = Background Intelligent Transfer Service, dt.: intelligenter Hintergrund-Übertragungsdienst) zur Verfügung gestellt wurde. 95

11 Kapitel 3 Serverrollen Weitere Informationen über BITS und seine Funktionsweise finden Sie unter anderem auf folgender Webseite in englischer Sprache: bits.mspx Für Outlook 2003/2002 wird weiterhin eine öffentliche Ordner-Struktur für die Bereitstellung der Frei/Gebucht-Zeiten und das OAB benötigt. Exchange Server 2007 ersetzt daher nicht die Funktion der öffentlichen Ordner-Struktur, sondern kann diese zusätzlich zur Verfügung stellen Koexistenz mit weiteren Serverrollen Die Serverrolle Mailbox kann mit allen Serverrollen von Exchange Server 2007 gemeinsam auf einer Hardware installiert werden. Eine Ausnahme ist dabei die Serverrolle Edge-Transport. Diese kann nur getrennt von allen anderen Serverrollen installiert werden. Bei der gemeinsamen Installation mit weiteren Serverrollen sollten Sie eine genaue Planung der Auslastung, Verfügbarkeit und der Sicherheitsanforderungen an die Serverrolle Mailbox vornehmen. Weitere Informationen zur Planung der Server-Dimensionierung finden Sie in Kapitel 9, Serverkonzeption und Dimensionierung Bereitstellung eines Mailbox-Clusters Die einzige Serverrolle, die in einem Microsoft-Cluster installiert werden kann, ist die Serverrolle Mailbox. Hierfür ist es erforderlich, dass die Mailbox-Serverrolle getrennt von allen anderen Serverrollen installiert wird. Exchange Server 2007 stellt dabei zwei Arten der Cluster-Installation zur Verfügung: Cluster Continuous Replication (CCR) Single Copy Cluster (SCC) Weitere Informationen zur Cluster-Installation und zur Hochverfügbarkeit finden Sie in Kapitel 10, Hochverfügbarkeit. Abbildung 3.2 zeigt die mögliche physikalische Position eines Mailbox-Servers in einer Exchange-Organisation. 96

12 Serverrolle Hub-Transport Abbildung 3.2: Serverrolle Mailbox 3.4 Serverrolle Hub-Transport Bei der Serverrolle Hub-Transport handelt es sich um die Serverrolle des Exchange Servers 2007, die für den gesamten internen Transfer der s zuständig ist. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass jede gesendete und empfangene über diese Serverrolle geleitet wird. Auch jene s, die zwischen Postfächern innerhalb eines Postfachspeichers gesendet werden, werden über die Hub-Transport- Serverrolle geleitet. Der Grund für diese Funktionsweise liegt in der Möglichkeit, Nachrichtenregeln und Übermittlungsrichtlinien auf einer Hub-Transport-Serverrolle zu bestimmen. Sollten Sie in Ihrer Umgebung einen oder mehrere Active Directory-Standorte eingerichtet haben, so muss jeder Standort, in der eine Exchange Server 2007-Mailbox-Serverrolle bereitgestellt wird, auch über eine Hub- Transport-Serverrolle verfügen. Die Hub-Transport-Serverrolle bildet in diesem Fall auch die Bridgehead-Funktion zwischen den Active Directory-Standorten und bereits vorhandenen Exchange Servern 2003/2000. Die Konfigurationseinstellungen der Hub-Transport-Serverrolle werden dabei in der Konfigurationspartition des Active Directory gespeichert und sind somit organisationsweit gültig. Bei der Bereitstellung von mehreren Hub-Transport-Serverrollen pro Active Directory-Standort (um die Ausfallsicherheit zu erhöhen) werden alle Verbindungen automatisch auf die pro Active Directory-Standort vorhandenen Hub-Transport- Server verteilt. Informationen zur Ausfallsicherheit und hohen Verfügbarkeit finden Sie in Kapitel 10, Hochverfügbarkeit. 97

13 Kapitel 3 Serverrollen Folgende Funktionen stellt Ihnen die Serverrolle Hub-Transport zur Verfügung: Transportrichtlinien und -kompatibilität Nachrichtenübermittlung Anti-Spam- und Anti-Virus-Funktionen Transportrichtlinien und -kompatibilität Mehrere Transporter-Agenten geben Ihnen die Möglichkeit, eine Vielzahl von Regeln und Einstellungen zu treffen, die auf -Nachrichten angewendet werden, die von extern oder nach extern gesendet werden. Um zu gewährleisten, dass festgelegte Transportregeln und Übermittlungsrichtlinien auf jede angewendet werden, wird jede über die Hub-Transport-Serverrolle geleitet. Ebenso ist es möglich, Übermittlungsrichtlinien festzulegen, die den Anforderungen Ihres Unternehmens in Bezug auf Nachrichtenaufbewahrung, Journalregeln und Compliance entsprechen Nachrichtenübermittlung Wie schon erwähnt, werden alle -Nachrichten über die Serverrolle Hub- Transport verarbeitet. Es gibt drei Möglichkeiten, eine der Serverrolle Hub- Transport zur Verfügung zu stellen. Diese sind: Nachrichtenübermittlung über SMTP Bereitstellung in einem Aufnahmeverzeichnis Aufnahme über den Informationsspeichertreiber Nachrichtenübermittlung über SMTP Die Exchange Server 2007-Serverrolle Hub-Transport verwendet zum Empfangen und Senden von Nachrichten Sende- und Empfangs-Connectoren. Nachrichten, die von der Serverrolle Edge-Transport von extern empfangen oder von einem weiteren Hub-Transport-Server aus einem anderen Standort übermittelt werden, nimmt der Hub-Transport-Server mit einem Empfangs-Connector entgegen und verarbeitet diese Nachricht mit dem Kategorisierungsmodul. Nachdem das Kategorisierungsmodul festgestellt hat, ob diese Nachricht einem Postfach im eigenen Standort zugestellt werden soll, wird die Nachricht über einen Sende-Connector an den Mailbox-Server übermittelt. Ist die Nachricht für einen Empfänger außerhalb der Exchange-Organisation bestimmt, übermittelt der Hub- Transport-Server diese Nachricht über einen Sende-Connector an einen Edge- Transport-Server. Sollten Sie keine Serverrolle Edge-Transport in Ihrer Organisation einsetzen, wird die Nachricht an den im Sende-Connector definierten Server gesendet. Dies kann entweder ein SMTP-Relay-Agent sein oder ein -Ser- 98

14 Serverrolle Hub-Transport ver im Internet, der über die DNS-Informationen gefunden wurde. Ist die Nachricht für einen Empfänger innerhalb der Exchange-Organisation bestimmt, übermittelt der Hub-Transport-Server diese Nachricht über den Sende-Connector an den Hub-Transport-Server, der sich im gleichen Standort wie der Mailbox-Server des Empfängers befindet. Weitere Informationen zur Transportarchitektur finden Sie in Kapitel 8, Konzepte und Überlegungen zum Aufbau einer Exchange- Umgebung. Für alle oben beschriebenen Transportaufgaben verwendet der Hub-Transport-Server das Protokoll Simple Mail Transfer Protocol (SMTP). Bereitstellung im Aufnahmeverzeichnis Ordnungsgemäß formatierte Nachrichtendateien können auf einem Hub-Transport-Server in das Wiederaufnahmeverzeichnis oder in das Abholverzeichnis abgelegt werden. Bei diesen beiden Verzeichnissen handelt es sich um Verzeichnisse, die nur auf einem Hub-Transport-Server existieren. Nachrichtendateien, die in diesen Verzeichnissen abgelegt werden, werden über das Kategorisierungsmodul ausgewertet und an die entsprechende Zustellungswarteschlange übermittelt. Auf einem Edge-Transport-Server stehen diese Aufnahmeverzeichnisse nicht zur Verfügung. Dort werden alle Nachrichten über einen Sende-Connector übermittelt. Weitere Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in Kapitel 8, Konzepte und Überlegungen zum Aufbau einer Exchange-Umgebung. Aufnahme über den Informationsspeichertreiber Bei dem Informationsspeichertreiber handelt es sich um eine Softwarekomponente, die auf einem Hub-Transport-Server installiert ist und Nachrichten aus dem Postausgang eines Absenders entnimmt. Diese Nachrichten werden an den Exchange-Informationsspeicher übergeben und somit an die Datenbank übermittelt, welche die Informationsspeicher der öffentlichen Ordner oder Postfachspeicher enthält. Weitere Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in Kapitel 8, Konzepte und Überlegungen zum Aufbau einer Exchange-Umgebung Anti-Spam und Anti-Virus Ebenso kann die Hub-Transport-Serverrolle Anti-Spam- und Anti-Virus-Funktionen umsetzen. Diese Funktionen sind allerdings bei einer Standardinstallation nicht aktiv und sollten von der Edge-Transport-Serverrolle übernommen werden. Dennoch können die Anti-Spam- und Anti-Virus-Funktionen über ein mitgeliefertes PowerShell-Skript auf der Hub-Transport-Serverrolle aktiviert werden. Dies ist zum Beipiel in kleineren Umgebungen erforderlich, in der keine Edge-Transport- Serverrolle eingesetzt werden soll, oder bei einer mehrfachen Absicherung des -Verkehrs gegen Spam- und Viren-Bedrohungen. Eine Anleitung zur Akti- 99

15 Kapitel 3 Serverrollen vierung und Konfiguration der Anti-Spam- und Anti-Virus-Funktionen auf der Hub-Transport-Serverrolle finden Sie in Kapitel 4, Anti-Spam und Anti-Virus. Abbildung 3.3: Serverrolle Hub-Transport Abbildung 3.3 zeigt die mögliche physikalische Position eines Hub-Transport- Servers in einer Exchange-Organisation. 3.5 Serverrolle Unified Messaging Mit der Einführung der Serverrolle Unified Messaging schließt Microsoft teilweise eine Lücke in der Kommunikationsebene. Die betroffenen Funktionen wurden vorher gar nicht oder nur von Drittanbieter-Software angeboten. Durch die Tatsache, dass ein Exchange Server 2007 mit der Serverrolle Unified Messaging mit einer Telefonanlage (TK-Anlage) gekoppelt werden kann, erschließen sich dem Anwender eine Vielzahl von vereinfachten Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen im Datenbestand des Exchange Servers Es handelt sich dabei nicht nur um -Nachrichten, Termine und Aufgaben, sondern die Verbindung zur TK- Anlage erlaubt auch den Empfang von Fax-Nachrichten und Sprachnachrichten im Postfach des Benutzers. 100

16 Serverrolle Unified Messaging Abbildung 3.4: Kommunikationswege: Serverrolle Unified Messaging In Abbildung 3.4 sehen Sie eine Darstellung der Anbindung des Unified Messaging-Servers an die TK-Anlage. In diesem Kapitel werden wir Ihnen die Eigenschaften und Anforderungen der Serverrolle Unified Messaging darstellen. Da der Bereich Telefonie für viele Administratoren neu ist und oft in Unternehmen getrennt von der -Server-Verwaltung durchgeführt wird, ist es sehr wichtig, dass Sie sich mit dem Thema Telefonie und Telefonanlagen auseinandersetzen oder einen Spezialisten zu diesem Thema hinzuziehen. Folgende Punkte werden genauer erläutert: 101

17 Kapitel 3 Serverrollen Eigenschaften der Serverrolle Unified Messaging Anforderungen der Serverrolle Unified Messaging Verwendete Protokolle Komponenten der Serverrolle Unified Messaging Eigenschaften der Serverrolle Unified Messaging Zu den Eigenschaften der Serverrolle Unified Messaging zählen unter anderem folgende Möglichkeiten: Zugriff eines Teilnehmers: Als Teilnehmer werden bei Exchange Server 2007 diejenigen Personen bezeichnet, die auf das Unified Messaging-System des Exchange Servers 2007 zugreifen. Dabei wird noch einmal unterschieden zwischen externen und internen Teilnehmern. Externe Teilnehmer sind Personen, die kein Postfach oder Konto mit Informationen zur Telefonnummer oder -Adresse im Active Directory-Verzeichnis haben. Diese externen Teilnehmer stellen eine Verbindung über das Telefonnetz mit dem Server her und können Informationen abrufen, sich mit einem internen Teilnehmer verbinden lassen oder eine Person in der Telefonzentrale um Hilfe bitten. Interne Teilnehmer sind all jene Benutzer, die über ein Postfach und/oder per Unified Messaging aktivierte Konten im Active Directory-Verzeichnis verfügen. Zusätzlich zu den Möglichkeiten der externen Teilnehmer haben die internen Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ihrem Postfach zu verbinden, Informationen über - und Sprachnachrichten, Kontakte und Kalenderinformationen abzurufen sowie persönliche Einstellungen im Postfach zu verändern. Weiter haben interne Teilnehmer die Möglichkeit, Abwesenheitsnachrichten aufzuzeichnen und Besprechungsanfragen anzunehmen, abzulehnen oder zu verschieben. Beim Verschieben handelt es sich lediglich um die Möglichkeit, Verspätungen zu einem Termin anzukündigen. Es können allerdings keine alternativen Termine vorgeschlagen werden. Über die Text-to-Speech-Engine ( Text zu Sprache ) wird der Inhalt des Postfachs am Telefon wiedergegeben. Dabei ist es unbedeutend, ob von einem festen Telefonanschluss oder von einem mobilen Endgerät aus angerufen wird. 102

18 Serverrolle Unified Messaging Mailbox-Ansage: Bei der Mailbox-Ansage hat der Benutzer die Möglichkeit, über den PC oder ein Telefon eine Ansage einzurichten, die Anrufer im Falle der Nichterreichbarkeit des Benutzers angesagt bekommen. Dafür muss das Telefon des Benutzers auf das Postfach umgeleitet werden. Es können außerdem Sprachnachrichten entgegengenommen werden, die dann an das Postfach des Benutzers übermittelt werden. Fax-Empfang: Mit der Serverrolle Unified Messaging können Sie Ihren Benutzern den Fax-Empfang ermöglichen. Dabei werden eingehende Fax-Nachrichten von der TK-Anlage entgegengenommen und an den Unified Messaging-Server über das Protokoll T.38 weitergeleitet. Die Fax-Nachrichten werden als Anhang im.tif-dateiformat in das Postfach des Benutzers übermittelt. Der Exchange Server 2007 mit der Serverrolle Unified Messaging kann Faxe lediglich empfangen. Der Versand von Faxen ist nicht möglich und muss weiterhin über Software von Drittanbietern erfolgen oder über den Fax-Dienst von Windows Server. Automatische Telefonzentrale: Durch den Einsatz eines Exchange Servers 2007 mit der Serverrolle Unified Messaging können Sie in Ihrem Unternehmen eine automatische Telefonzentrale zur Verfügung stellen. Diese automatische Telefonzentrale kann internen Teilnehmern sowie externen Teilnehmern angepasste Ansagen anbieten und ein Auswahlmenü über die Eingabe an der Telefontastatur bereitstellen, in dem die Benutzer nach internen Teilnehmern suchen können. Diese Suche wird vom Exchange Server gegen das Active Directory-Verzeichnis durchgeführt und kann somit eine große Anzahl an Informationen bereitstellen. Nach der Suche im Verzeichnis können Anrufer sich mit internen Teilnehmern oder über eine vordefinierte Durchwahl mit einer Person in der Telefonzentrale verbinden lassen, um Unterstützung zu erhalten. Außerdem können Sie Urlaubs- und Betriebszeiten definieren, zu denen unterschiedliche Ansagen oder Menüs zur Auswahl bereitgestellt werden. Der Exchange Server stellt dazu eine Vielzahl an vordefinierten Sprachaufzeichnungen bereit. Durch die Aufnahme eigener Sprachaufzeichnungen und Menüsteuerungen können Sie die Ansagen und Menüs beliebig erweitern. Wie die anderen Serverrollen auch lassen sich die Konfigurationen der Serverrolle Unified Messaging sowie die Verwaltung komplett über die PowerShell durchführen. 103

19 Kapitel 3 Serverrollen Anforderungen an die Serverrolle Unified Messaging Die Bereitstellung der Serverrolle Unified Messaging stellt vor allem Anforderungen an die Planung. Bevor Sie mit der Installation eines Unified Messaging-Servers beginnen, sollten Sie sich Gedanken machen, in welcher Form Sie die Eigenschaften der Serverrolle Unified Messaging nutzen wollen. Dazu zählen vor allem folgende Punkte: Die Anforderungen Ihres Unternehmens an die Serverrolle Ihr aktuelles TK-Anlagen-Netzwerk und seine Voraussetzungen Die Anzahl der zu unterstützenden Benutzer Die Speicheranforderungen der Benutzer Die Anzahl der benötigten Unified Messaging-Server Ihre aktuelle Active Directory-Struktur Ihre aktuelle Netzwerk- und Verkabelungsstruktur Die strategische Platzierung der IP/VoIP-Gateways, Telefonendgeräte und der Unified Messaging-Server Bei der Anbindung der Serverrolle Unified Messaging stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. IP/VoIP-TK-Anlage Beachten Sie bitte, dass der Einsatz von Unified Messaging den Platzbedarf der Benutzer in den Postfächern erhöhen wird, da Sprachnachrichten mehr Speicherplatz benötigen als einfache -Nachrichten. Eine Möglichkeit ist die direkte Verbindung zur TK-Anlage, sofern Ihre TK- Anlage eine sogenannte IP/VoIP-TK-Anlage ist und bereits über die benötigten Anschlüsse und Protokolle verfügt. Dabei wird Ihre IP/VoIP-TK-Anlage an das LAN angeschlossen und kann somit eine IP-Verbindung mit dem Exchange Server 2007 und dem Domänen-Controller aufbauen. Die englische Bezeichnung für eine Telefonanlage lautet PBX (Private Branche exchange) oder IP PBX (Internet Protocol Private Branch exchange). 104

20 Serverrolle Unified Messaging IP/VoIP-Gateway Die zweite Möglichkeit ist, eine nicht IP/VoIP-fähige TK-Anlage über ein sogenanntes VoIP-Gateway mit der TK-Anlage zu koppeln. Es gibt bereits jetzt schon eine Vielzahl an Anbietern, die VoIP-Gateways anbieten. Diese Gateways stellen eine Schnittstelle zu einer nicht IP/VoIP-fähigen TK-Anlage dar, indem sie das IP- Protokoll in ein von der TK-Anlage unterstütztes Protokoll umsetzen. Dabei wird die Kommunikation von der TK-Anlage über das VoIP-Gateway in das IP-Protokoll übersetzt, damit der Exchange Server 2007 dieses verarbeiten kann. VoIP-Gateways: Eine Liste von Anbietern mit zu Exchange Server 2007 kompatiblen TK-Anlagen und VoIP-Gateways finden Sie unter den folgenden Links. IP/VoIP-TK-Anlagen: Verwendete Protokolle Die Basis für die Kommunikation der Serverrolle Unified Messaging mit einer IP/ VoIP-TK-Anlage oder einem IP/VoIP-Gateway sind die Protokolle TCP (Transmission Control Protocol) und UDP (User Datagram Protocol). Diese beiden Protokolle bilden die Transportschicht der Kommunikation. Aufbauend auf diesen Protokollen stellt der Exchange Server 2007 eine Verbindung über SIP über TCP (Session Initiation Protocol over Transmission Control Protocol) her. Dies ist zu beachten, da viele IP/VoIP-TK-Anlagen oder IP/VoIP-Gateways eine Verbindung mit SIP über UDP (Session Initiation Protocol over User Datagram Protocol) verwenden und somit nicht für den Einsatz mit einem Exchange Server 2007 geeignet sind. Der Exchange Server 2007 mit der Unified Messaging-Serverrolle verfügt nach der Installation über zwei Dienste, welche für die Verarbeitung und Ausführung der Unified Messaging-Komponenten zuständig sind. 105

21 Kapitel 3 Serverrollen Abbildung 3.5: Exchange Server 2007 Unified Messaging-Dienste Der Microsoft Exchange Speech Engine-Dienst (SpeechService.exe) ist für die Umsetzung der Nachrichten in Sprache verantwortlich. Auch verarbeitet dieser Dienst die Befehle, die über DTMF (Dual Tone Multi-Frequency) oder über ASR (Automatic Speech Recognition) eingegeben werden. Beim DTMF-Verfahren handelt es sich um die Eingabe über die Tastatur eines Telefons, beim ASR-Verfahren über die Spracheingabe über das Telefon. Der Microsoft Exchange Unified Messaging-Dienst (UMService.exe) ist für die Verarbeitung der Sprachnachrichten und Fax-Nachrichten zuständig und sorgt für die Zustellung an die entsprechenden Postfächer. Außerdem ist dieser Dienst für den Sprachzugriff auf Inhalte der Postfächer, Kontakte und Kalender zuständig. ASR steht Ihnen beim Exchange Server 2007 zurzeit nur in englischer Sprache zur Verfügung. Microsoft plant, sprachgesteuerte Menüeingaben in zukünftigen Versionen von Exchange Server auch in anderen Sprachen anzubieten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in diesem Kapitel im Abschnitt Einschränkungen. Beide Dienste müssen aktiviert und gestartet sein, damit Sprachnachrichten und Fax-Nachrichten vom Unified Messaging-Server angenommen und verarbeitet werden können. Verarbeitung eingehender Sprachnachrichten Eingehende Gespräche für die Serverrolle Unified Messaging auf der TK-Anlage werden durch die IP/VoIP-TK-Anlage oder das IP/VoIP-Gateway in das SIP über TCP-Protokoll übersetzt und an den Unified Messaging-Server weitergegeben. Dies erfolgt über den TCP-Anschluss 5060 oder 5061, sofern eine TLS- (Transport Layer Security-)Verschlüsselung verwendet wird. Nachdem eine Verbindung über SIP mit dem Exchange Server hergestellt wurde, werden die Daten vom Unified Messaging-Server in das Protokoll RTP (Real-time Transport Protocol) umgewandelt und an den Sprachdienst weitergegeben. Dazu wird ein dynamischer UDP-Anschluss zwischen 1024 und verwendet. Der Sprachdienst verarbeitet dann die Daten und gibt diese an den Postfachserver weiter, der die Nachricht an die Postfachdatenbank übermittelt. 106

22 Serverrolle Unified Messaging Verarbeitung eingehender Fax-Nachrichten Eingehende Fax-Nachrichten werden von der IP/VoIP-TK-Anlage oder dem IP/ VoIP-Gateway in das T.38-Protokoll übersetzt und an den Unified Messaging-Server übergeben. Dieser stellt die Fax-Nachricht dem Postfach als Anlage in einer im.tif-dateiformat zu. Benutzer können das Fax über ein Programm zur Anzeige von Bildformaten öffnen und sich anzeigen lassen. Weitere Informationen zu den einzelnen Protokollen finden Sie unter den folgenden URLs: Komponenten der Serverrolle Unified Messaging In diesem Abschnitt werden die einzelnen Komponenten der Serverrolle Unified Messaging beschrieben. Dabei handelt es sich unter anderem um logische Objekte im Active Directory, die physikalische Komponenten der IP/VoIP-TK-Anlage oder des IP/VoIP-Gateways darstellen. Weiter sind es Active Directory-Objekte, die Sie benötigen, um den Unified Messaging-Server konfigurieren zu können. Zu diesen Objekten gehören: Automatische Telefonzentralenobjekte Sammelanschlussobjekte IP-Gateway-Objekte Postfachrichtlinien Wählplanobjekte Automatische Telefonzentralenobjekte Sie können auf dem Unified Messaging-Server ein oder mehrere automatische Telefonzentralenobjekte erstellen. Diese werden als Objekt im Active Directory gespeichert und stehen somit jedem Unified Messaging-Server in der Gesamtstruktur zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Ansagen, die Sie beliebig erweitern können. Ein interner oder externer Anrufer bekommt diese Ansagen zu hören, sobald er die zentrale Rufnummer des Unified Messaging-Servers anwählt. Sie können die automatische Telefonzentrale auch so konfigurieren, dass der Benutzer über die Eingabe des Nummernblocks auf 107

23 Kapitel 3 Serverrollen dem Telefon durch das Menü geführt wird. Ebenso ist es auch möglich, lediglich eine einfache Ansage abspielen zu lassen, die den Anrufer über die Geschäftsoder Urlaubszeiten Informiert. Sammelanschluss Bei dem Begriff Sammelanschluss muss man unterscheiden zwischen der Bedeutung eines Sammelanschlusses für die TK-Anlage und der Bedeutung für den Unified Messaging-Server bei Exchange Server Auf einer TK-Anlage werden Sammelanschlüsse definiert, um die Erreichbarkeit einer Gruppe von Nebenstellen zu erhöhen. Dabei werden mehrere Rufnummern zu einer Gruppe zusammengefasst und über eine Pilotnummer identifiziert. Als Beispiel bestehe die Abteilung Marketing aus fünf Personen, die jeweils eine Nebenstelle besitzen. Diese Nebenstellen mögen 101, 102, 103, 104 und 105 lauten. Dann können diese Rufnummern auf einer TK-Anlage zusammengefasst und unter einer nicht verwendeten Rufnummer, die als Pilotnummer dient, zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet in unserem Beispiel, dass der Sammelanschluss über die nicht verwendete Rufnummer 100, welche die Pilotnummer darstellt, die anderen fünf Rufnummern vereint. Somit wären alle anderen fünf Rufnummern 101, 102, 103, 104 und 105 unter dieser Pilotnummer zu erreichen. Die Verteilung eingehender Anrufe auf den Sammelanschluss kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: Round Robin Beginnend mit dem Anschluss, der am wenigsten ausgelastet ist Beginnend mit der niedrigsten Rufnummer Durch eine solche Zusammenfassung der Rufnummern zu einem Sammelanschluss erhöhen Sie die Erreichbarkeit der Teilnehmer innerhalb des Sammelanschlusses. Sammelanschlüsse bei einem Unified Messaging-Server dienen als logische Verbindung zwischen dem IP-Gateway-Objekt und dem Wählplan. Dabei wird auf dem Sammelanschluss die Pilotnummer des Sammelanschlusses aus der TK- Anlage definiert, damit die Weitergabe der Anrufe vom IP-Gateway an den Wählplan erfolgen kann. Sammelanschlüsse sind mit einem IP-Gateway-Objekt und einem Wählplan verlinkt, um die Verbindung herzustellen. Bei der Erstellung eines IP-Gateway-Objekts wird automatisch ein Standard-Sammelanschluss mit erstellt. Sie können zusätzlich noch weitere Sammelanschlüsse für ein IP-Gateway-Objekt erstellen. 108

24 Serverrolle Unified Messaging IP-Gateway-Objekte Das IP-Gateway-Objekt stellt das physikalische IP-Gateway im Active Directory als logisches Objekt dar, damit eine Verknüpfung des Wählplans und dem UM- Sammelanschluss erfolgen kann. Nur durch ein IP-Gateway-Objekt kann eine Übermittlung der eingehenden Anruf- und Fax-Verbindungen erfolgen. Dem IP-Gateway-Objekt sind immer ein oder mehrere Sammelanschlüsse zugeordnet. Außerdem wird ein IP-Gateway-Objekt einem oder mehreren Wählplänen zugeordnet. Erst durch diese Verbindungen ist der Unified Messaging-Server in der Lage, eine durchgehende Verbindung zwischen einer TK-Anlage und einem Exchange Server 2007 herzustellen. Postfachrichtlinie Unified Messaging-Postfachrichtlinien sind eine Sammlung von Einstellungen und Sicherheitsvorgaben, die auf einen per Unified Messaging aktivierten Benutzer angewendet werden müssen. So können Sie in einer Unified Messaging-Postfachrichtlinie zum Beispiel festlegen, wie die PIN-Richtlinie eines Benutzers definiert sein soll, oder welchen Wählbeschränkungen der Benutzer unterliegt. Dabei wird beispielsweise festgelegt, ob ein Benutzer internationale Anrufe tätigen darf oder nicht. Eine Unified Messaging-Postfachrichtlinie wird bei jedem Erstellen eines Wählplans mit erstellt. Sie können weitere Unified Messaging-Postfachrichtlinien erstellen und diese unterschiedlichen Benutzergruppen zuweisen. Wichtig ist hierbei, dass jedem UM-aktivierten Benutzer eine Unified Messaging-Postfachrichtlinie zugewiesen wird, damit der Benutzer mit den Funktionen des Unified Messaging- Servers arbeiten kann. Sie können ebenso auch nur eine Unified Messaging-Postfachrichtlinie pro Benutzer zuweisen. Wählplan Unter einem Wählplan versteht man in Exchange Server 2007 mit der Serverrolle Unified Messaging ein Active Directory-Objekt, welches eine logische Verbindung zwischen der Durchwahlnummer auf der TK-Anlage und dem Exchange Server ermöglicht. Dabei werden auf der TK-Anlage eine oder mehrere Durchwahlnummern definiert, unter denen der Exchange Server zu erreichen ist. Im Wählplan werden diese Durchwahlnummern angegeben, und somit weiß der Exchange Server, dass er auf Anrufe unter diesen Nummern antworten muss. Es ist zwingend notwendig, einen oder mehrere Wählpläne auf einem Unified Messaging-Server zu konfigurieren, damit die Unified Messaging-Funktion genutzt werden kann. Weiter werden in einem Wählplan die Durchwahlnummern der Teilnehmer hinterlegt. So können Benutzer mit gleicher Durchwahl auf unterschiedlichen TK-Anlagen getrennt werden und weiterhin ihre Durchwahl verwenden. Der oder die Wählpläne werden dann mit einem IP-Gateway-Objekt verknüpft, damit die Ver- 109

25 Kapitel 3 Serverrollen bindung zur TK-Anlage auch physikalisch durchgeführt werden kann. Bei der Erstellung eines Wählplans wird immer auch eine Standard-Unified Messaging- Postfachrichtlinie erstellt. Sie können auch weitere Unified Messaging-Postfachrichtlinien einrichten und mit diesen mehrere Wählpläne verknüpfen. Um die Abhängigkeiten der einzelnen Objekte besser verstehen zu können, beschreiben wir nun an einem Beispiel eines eingehenden Anrufes die Schritte und Funktionen der Objekte Schritt für Schritt. Für dieses Beispiel gehen wir von einer auf der TK-Anlage definierten Durchwahlnummer aus, die 100 lautet. Diese Nummer wurde auf der TK-Anlage zur Weiterleitung an ein IP-Gateway konfiguriert. Durch den vorher definierten Wählplan weiß der Unified Messaging-Server, dass er eingehende Anrufe auf der Durchwahl 100 entgegenzunehmen hat. Das IP-Gateway-Objekt, das mit dem Wählplan verknüpft wurde, übermittelt daraufhin den Anruf an den Server. Abbildung 3.6: Abhängigkeiten der Unified Messaging-Objekte Schritt 1: Ein eingehender Anruf auf der Durchwahl 100 unabhängig ob von extern oder intern geht auf der TK-Anlage ein. Schritt 2: Der Anruf wird von der TK-Anlage an das IP-Gateway weitergeleitet. Schritt 3: Das IP-Gateway-Objekt weiß über den Unified Messaging-Sammelanschluss, mit welchem Wählplan es verknüpft ist und wohin der Anruf weitergegeben werden muss. 110

26 Serverrolle Unified Messaging Schritt 4: Der Wählplan nimmt das Gespräch entgegen und bietet dem Anrufer die im Wählplan definierten Menüoptionen an. Diese Optionen können sein: Eine Verbindung mit einem internen Teilnehmer herzustellen. Dafür wurde im Wählplan die Nebenstelle des internen Teilnehmers hinterlegt, und der Teilnehmer wurde Unified Messaging aktiviert. Das Active Directory nach Unified Messaging-aktivierten Teilnehmern zu durchsuchen. Eine Sprachnachricht für einen Unified Messaging-aktivierten Benutzer zu hinterlassen. Informationsansagen abzuhören, die über den Wählplan definiert wurden. Sich mit einem Teilnehmer in der Telefonzentralle verbinden zu lassen, um Hilfe zu bekommen. Eine Verbindung mit dem eigenen Postfach herzustellen. Schritt 5: Der Anruf wird gemäß den vom Anrufer bestimmten Optionen weitergegeben. Schritt 6: Der Anrufer ist ein Unified Messaging-aktivierter Teilnehmer und will Zugriff auf sein Postfach erlangen. Dabei folgt er Schritt 1 bis Schritt 4 und wählt dabei die Option Verbindung mit dem eigenen Postfach herstellen. Schritt 7: Der Teilnehmer gibt die Nummer seiner Nebenstelle ein und authentifiziert sich mit seiner PIN. Über die in der Unified Messaging-Postfachrichtlinie definierten Einstellungen ergeben sich zum Beispiel die Komplexität der PIN sowie weitere Optionen, die der Teilnehmer durchführen kann. Dabei können folgende Wählplan-Topologien bereitgestellt werden: Ein Wählplan, der eine Untermenge von Rufnummern für Nebenstellen oder alle Rufnummern für Nebenstellen einer TK-Anlage konfiguriert hat Ein Wählplan, der eine Untermenge von Rufnummern für Nebenstellen oder alle Rufnummern für Nebenstellen mehrerer TK-Anlage konfiguriert hat Mehrere Wählpläne, die eine Untermenge von Rufnummern für Nebenstellen oder alle Rufnummern für Nebenstellen einer TK-Anlage konfiguriert haben Mehrere Wählpläne, die eine Untermenge von Rufnummern für Nebenstellen oder alle Rufnummern für Nebenstellen mehrerer TK-Anlage konfiguriert haben 111

27 Kapitel 3 Serverrollen Jeder Wählplan muss mit mindestens einem oder kann mit mehreren IP-Gateway-Objekten verknüpft sein. Weiterhin muss jeder Wählplan mindestens eine Unified Messaging-Postfachrichtlinie enthalten. Sie können jedoch mehrere unterschiedliche Unified Messaging-Postfachrichtlinien einem Wählplan zuordnen. Nach dem Erstellen der oben genannten Active Directory-Objekte müssen Sie einem Wählplan noch einen Unified Messaging-Server zuordnen. Ohne diese Zuordnung wäre der Wählplan nicht aktiv. Eine automatische Ausfallsicherheit erhalten Sie, wenn Sie einem oder mehreren Wählplänen mindestens zwei IP-Gateway-Objekte zuweisen. Dann wird über die TK-Anlage der Anruf oder das eingehende Fax bei Nichterreichbarkeit eines IP-Gateways automatisch an das andere IP-Gateway umgeleitet. Genauso verhält es sich auch mit zwei oder mehreren Unified Messaging-Servern in einer Organisation. Ordnen Sie Wählpläne am besten mehreren Unified Messaging- Servern zu, um eine Ausfallsicherheit zu erreichen. Abbildung 3.7: Serverrolle Unified Messaging Abbildung 3.7 zeigt die mögliche physikalische Position eines Unified Messaging- Servers in einer Exchange-Organisation. 112

28 3.6 Serverrolle Edge-Transport Serverrolle Edge-Transport Bei dem Edge-Transport-Server handelt es sich um die einzige Serverrolle, die nur getrennt von allen anderen Serverrollen installiert werden kann. Die Serverrolle wurde entwickelt, um einen besseren Viren- und Spamschutz für die Exchange- Organisation zu bieten. Die Serverrolle Edge-Transport tätigt keine Abfragen gegen das Active Directory oder einen globalen Katalogserver, um die Angriffsfläche gegenüber dem Internet zu verringern. Sie ist daher für die Installation in einem Perimeter-Netzwerk zwischen der internen und der externen Firewall vorgesehen. Eine gewissenhafte Planung der Platzierung und Konfiguration der Serverrolle Edge-Transport ist dennoch erforderlich, um ihre Funktionen in vollem Umfang nutzen zu können. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten des Edge-Transport-Servers vor. Weiter ist der Edge-Transport-Server diejenige Komponente, die eingehende s aus dem Internet entgegennimmt, mit den Anti-Spam- und Anti-Viren-Agenten und Transport-Agenten analysiert und an den Hub-Transport-Server weitergibt. Ebenfalls leitet der Edge-Transport-Server alle s aus der Exchange-Organisation in das Internet weiter und kann als SMTP-Relay-Server oder Smart-Host konfiguriert werden. Sie haben die Möglichkeit, auf dem Edge-Transport-Server die Weitergabe der s über DNS-Anfragen zur Auflösung der MX-Ressourcenanfragen (MX = Mail Exchange) für externe SMTP-Domänen oder zur Verwendung eines Smart-Hosts zur Weitergabe der externen Nachrichten zu konfigurieren. Falls mehrere Edge-Transport-Server in einem Perimeter-Netzwerk installiert werden, kann über die DNS-Round-Robin-Funktion eine Ausfallsicherheit einzelner Edge-Transport-Server erreicht werden. Dabei stellt die DNS-Round-Robin-Funktion eine einfache Funktion dar, die von DNS-Servern verwendet wird, um Lasten von Netzwerkressourcen freizugeben und zu verteilen. Weitere Informationen zur Konfiguration der DNS-Round-Robin-Funktion finden Sie in Kapitel 7, Absicherung einer Exchange Server 2007-Organisation. Damit der Edge-Transport-Server Empfänger- und Konfigurationsinformationen aus dem Active Directory verwenden kann, verwendet die Serverrolle Edge- Transport den ADAM-Verzeichnisdienst (ADAM = Active Directory Application Mode). Dabei werden nur die notwendigen Empfänger- und Konfigurationsinformationen über eine unidirektionale Verbindung aus dem Active Directory in das ADAM-Verzeichnis eines Edge-Transport-Servers repliziert. Die replizierten Informationen beschränken sich auf die zur Durchführung der Anti-Spam- und Anti-Virus-Funktionen sowie für Transportregeln notwendigen Informationen. 113

29 Kapitel 3 Serverrollen Mit dem EdgeSync-Dienst werden die oben genannten Informationen sowie die Informationen der Connector-Konfiguration des Hub-Transport-Servers auf einen Edge-Transport-Server repliziert. Die Connector-Konfigurationen des Hub-Transport-Servers werden vom Edge-Transport-Server für einen funktionierenden Endezu-Ende-Nachrichtenfluss benötigt. Dabei werden vom Edge-Transport-Server die notwendigen Sende- und Empfangs-Connectoren erstellt. Der Microsoft-Exchange- EdgeSync-Dienst gewährleistet dabei durch eine geplante Aktualisierung, dass die Informationen im ADAM-Verzeichnis aktuell bleiben. Folgende Aufgaben können von einem Edge-Transport-Server wahrgenommen werden: Anti-Spam- und Anti-Viren-Schutz Umschreiben von Adressen Edge-Transport-Regeln Anti-Spam- und Anti-Viren-Schutz Da die Serverrolle Edge-Transport als zentrale Stelle für eingehende Nachrichten aus dem Internet konzipiert wurde, stellt sie eine optimale Möglichkeit dar, das Aufkommen von Spam, Viren und anderen nicht erwünschten kommerziellen Nachrichten zu reduzieren, bevor diese die Exchange-Organisation erreichen. Dabei verwendet der Edge-Transport-Server einen siebenstufigen Anti-Spamund Anti-Viren-Mechanismus, der folgende Filtermöglichkeiten beeinhaltet: 1. Verbindungsfilterung 2. Absenderfilterung 3. Empfängerfilterung 4. Sender-ID-Filterung (Sender-ID = Absenderidentität) 5. Inhaltsfilterung 6. Anlagenfilterung 7. Virenüberprüfung Verbindungsfilterung Bei der Verbindungsfilterung handelt es sich um die erste Stufe der Anti-Spamund Anti-Virus-Filterungsmethode in Exchange Server Die Verbindungsfilterung erlaubt es Ihnen, auf der Serverrolle Edge-Transport IP-Sperrlisten, IP-Zulassungslisten, Anbieter für IP-Sperrlisten und Anbieter für IP-Zulassungslisten zu führen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, bereits bei der SMTP-Verbindung aus 114

30 Serverrolle Edge-Transport dem Internet zum Edge-Transport-Server eine Überprüfung der IP-Adresse der SMTP-Verbindung gegen die IP-Zulassungslisten bzw. IP-Sperrlisten vorzunehmen und die Verbindung gegebenenfalls zu beenden. Dies geschieht, bevor die Nachricht an den Edge-Transport-Server übermittelt wird. Absenderzuverlässigkeit/Absenderfilterung Bei der Absenderfilterung handelt es sich um die zweite Stufe der Anti-Spamund Anti-Virus-Filterungsmethode. Dabei besteht die Absenderfilterung aus zwei Komponenten, um den Schutz vor ungewollten Nachrichten zu erhöhen. Absenderzuverlässigkeit Die Absenderzuverlässigkeitsüberprüfung ist ein Agent, der auf dem Edge-Transport-Server installiert ist und -Nachrichten bei deren Ankunft analysiert. Dabei wird der SMTP-Befehl HELO oder EHLO ausgewertet. Dieser SMTP-Befehl beinhaltet die IP-Adresse des absendenden SMTP-Servers sowie die Absender- SMTP-Domäne. Es wird überprüft, ob die SMTP-Domäne des Absenders eine der SMTP-Domänen ist, für die der Edge-Transport-Server zuständig ist. Sollte dies der Fall sein, erhöht dies den Absenderzuverlässigkeitsgrad SRL (Sender Reputation Level). Weiter führt der Absenderzuverlässigkeits-Agent eine Rückwärts-(Reverse-) DNS-Lookup-Anfrage mit der IP-Adresse aus dem SMTP-Befehl EHLO oder HELO durch und vergleicht den zurückgegebenen Domänennamen mit dem Domänennamen aus dem SMTP-Befehl EHLO oder HELO. Sollten diese Domänennamen nicht übereinstimmen, erhöht der Absenderzuverlässigkeits-Agent den SRL-Wert des Absenders. Sollte keine Rückwärts-DNS-Lookup-Anfrage möglich sein (es wurde beispielsweise kein Reverse-DNS-Eintrag für die entsprechende Domäne registriert), wird ein SRL-Wert von 0 für diesen Absender festgelegt. Beachten Sie, dass diese Informationen aus dem SMTP-Befehl EHLO oder HELO gefälscht werden können (Spoofing). Daher kann die Absenderzuverlässigkeitsfilterung alleine keinen ausreichenden Schutz gegen Spam bieten. Die SCL-Werte der Inhaltsfilterung sind auf einem Edge-Transport-Server für jeden Absender vorhanden und fließen für die Bewertung des SRL-Wertes mit ein. Sollte also ein Absender durchschnittlich eine hohe SCL-Bewertung bekommen haben (was auf eine höhere Spam-Wahrscheinlichkeit hinweist), wird die SRL-Bewertung erhöht. Im umgekehrten Fall wird die SRL-Bewertung heruntergestuft wenn also der Absender durchschnittlich eine niedrige SCL-Bewertung erhalten haben sollte. 115

31 Kapitel 3 Serverrollen Als letzte Maßnahme prüft der Absenderzuverlässigkeits-Agent, ob ein Open Proxy (offener Proxy) vom Absender verwendet wurde. Ein offener Proxy ist ein Server, der Verbindungen von anderen Servern (zum Beispiel von SMTP-Servern) akzeptiert und die Anfragen dieser Server weiterleitet. Somit ist es möglich, die Absenderadresse hinter solchen offenen Proxys zu verbergen. Beim offenen Proxy-Test sendet der Edge-Transport-Server eine entsprechende SMTP- Anforderung an den SMTP-Server des Absenders. Sollte der Edge-Transport-Server eine entsprechende Antwort auf seine SMTP-Anforderung erhalten, erkennt er, dass es sich um einen offenen Proxy handelt und aktualisiert daraufhin die Statistik des offenen Proxy-Servers des Absenders. Für jeden Absender führt der Absenderzuverlässigkeits-Agent eine Statistik und berechnet nach mindestens 20 Nachrichten pro Absender an Hand der oben genannten Bewertungen einen SRL-Wert. Sie können auf dem Edge-Transport-Server festlegen, wie mit einem Absender verfahren werden soll, der einen bestimmten SRL-Wert erreicht hat. Weitere Informationen zur Konfiguration der Absenderfilterung und der Absenderzuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie in Kapitel 4, Anti-Spam und Anti-Virus. Absenderfilterung Die Absenderfilterung besteht zum einem aus einer fest definierten SMTP-Adressliste von Absendern, denen es nicht gestattet ist, -Nachrichten an Ihre Exchange-Organisation zu senden. Diese werden in der Konfiguration des Absenderfilter-Agenten angegeben. Bei einer SMTP-Anfrage wird der SMTP-Befehl EHLO oder HELO auf die angegebenen SMTP-Absenderadressen hin überprüft. Im Falle einer Übereinstimmung wird die SMTP-Verbindung beendet. Zum zweiten fließen die SRL-Bewertungen der Absenderzuverlässigkeitsüberprüfungen mit ein, um einen Absender ab einem gewissen Grenzwert für einen definierten Zeitraum in die SMTP-Adressenliste der Absenderfilterung hinzuzufügen. Weitere Informationen zur Konfiguration der Absenderfilterung und der Absenderzuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie in Kapitel 4, Anti-Spam und Anti-Virus. Empfängerfilterung Bei der Empfängerfilterung handelt es sich um die dritte Stufe der Anti-Spamund Anti-Virus-Filterungsmethode. Durch die Konfiguration der Empfängerfilterung auf einem Edge-Transport-Server haben Sie die Möglichkeit, Nachrichten nur für Benutzer entgegenzunehmen, die in Ihrer Exchange-Organisation im globalen Adressbuch aufgeführt werden. Weiter kann eine Empfängerliste gepflegt werden, die Benutzer aus Ihrer Exchange-Organisation enthält, denen 116

32 Serverrolle Edge-Transport die Übermittlung von Nachrichten aus dem Internet untersagt sein soll. Damit die Serverrolle Edge-Transport die benötigten Informationen für die Empfängerfilterung aus dem Active Directory bekommen kann, wird der ADAM-Verzeichnisdienst auf dem Edge-Transport-Server abgefragt. Durch eine regelmäßige Aktualisierung des ADAM-Verzeichnisses durch den EdgeSync-Vorgang werden dem Edge-Transport-Server die hierfür notwendigen Informationen bereitgestellt. Ein Konfigurationsmöglichkeit des Exchange Servers 2007 besteht darin, die sogenannte Teergruben-Funktion (engl.: Tarpitting) zu nutzen. Bei einer regulären SMTP-Anfrage eines -Servers antwortet der Exchange Server mit der SMTP-Antwort Recipient OK (gültiger Empfänger), sofern der Empfänger in der Exchange-Organisation existiert. Sollte der Empfänger nicht in der Exchange-Organisation vorhanden sein, wird der Exchange Server die SMTP- Anfrage mit der SMTP-Antwort User unknown (unbekannter Benutzer) beantworten. Bei einer konfigurierten Teergruben-Funktion wird ein Zeitintervall festgelegt, währenddessen der Exchange Server 2007 wartet, bis er die SMTP-Antwort User unknown (unbekannter Benutzer) an den anfragenden SMTP-Server zurückgibt. Somit wird es für Spammer unattraktiv, eine massenhafte Spam-Attacke gegen Ihre SMTP-Domänen-Adresse zu fahren, da sich der Zeitaufwand und somit die Kosten um ein Vielfaches erhöhen. Das Zeitintervall wird über die Exchange-Verwaltungs-Shell auf dem Empfangs- Connector festgelegt. Der entsprechende Wert lautet TarpitInterval, er beträgt standardmäßig fünf Sekunden. Weitere Informationen zur Empfängerfilterung und zum Konfigurieren der Teergruben-Funktion finden Sie in Kapitel 4, Anti- Spam und Anti-Virus. Sender-ID-Filterung Bei der Sender-ID-Filterung handelt es sich um die vierte Stufe der Anti-Spamund Anti-Virus-Filterungsmethode. Die Sender-ID-Filterung hat den Zweck, die Fälschung der Absenderadresse (Spoofing) zu erschweren und somit das Spam- Aufkommen zu verringern. Beim Spoofing wird in der Kopfzeile einer - Nachricht das Feld Von mit einer Adresse versehen, die nicht der wirklichen Von-Adresse des Absenders entspricht. Das Zustellen solcher Nachrichten war in der Vergangenheit recht einfach, da eine Überprüfung der Von-Adresse nicht stattgefunden hat. Über die Aktivierung der Sender-ID-Filterung prüft der Edge- Transport-Server anhand einer DNS-Abfrage gegen einen DNS-Servers des Absenders, ob die IP-Adresse des absendenden SMTP-Servers für die Absender-SMTP-Domäne autorisiert ist. Die IP-Adresse des autorisierten absendenden SMTP-Servers ist Bestandteil der Header-Informationen einer und wird als PRA (Purported Responsible Address) bezeichnet. Damit eine solche 117

33 Kapitel 3 Serverrollen Abfrage erfolgreich durchgeführt werden kann, muss der zuständige Administrator der Absender-SMTP-Domäne einen sogenannten SPF-Datensatz (SPF = Sender Policy Framework) auf seinem bzw. auf dem DNS-Server des entsprechenden Internet Service Providers veröffentlichen. In diesem SPF-Datensatz ist hinterlegt, für welche SMTP-Domänen ein entsprechender -Server autorisiert ist. Anhand dieser SPF-Datensatzabfrage bewertet der Sender-ID-Agent auf dem Edge-Transport-Server die Nachricht und gibt den Wert als Bewertungskriterium zum SCL-Wert einer Nachricht hinzu. Bei der Abfrage liefert der Sender-ID-Agent folgende mögliche Antworten: Pass Die IP-Adresse für diesen PRA ist Bestandteil des SPF-Datensatzes. Neutral Die Absender-ID ist ausdrücklich nicht aussagekräftig. Soft fail Die IP-Adresse für diesen PRA ist möglicherweise nicht im SPF- Datensatz enthalten. Fail Die IP-Adresse für diesen PRA ist nicht im SPF-Datensatz enthalten. None Es konnte kein SPF-Datensatz gefunden werden. TempError Ein vorübergehender Fehler liegt vor. Es wurde beispielsweise kein DNS-Server gefunden. PermError Es liegt ein dauerhafter Fehler vor, beispielsweise ein fehlerhafter SPF-Datensatz. Sie können über die Exchange-Verwaltungskonsole oder die Exchange-Verwaltungs-Shell festlegen, welche Aktionen der Edge-Transport-Server durchführt, falls die Sender-ID-Filterung eine gefälschte Absenderadresse feststellt. Folgende Aktionen stehen Ihnen dabei zur Verfügung: Nachricht ablehnen Dabei wird die Nachricht zurückgewiesen und mit einer SMTP-Fehlerantwort versehen. Diese SMTP-Fehlerantwort beinhaltet einen 5xx- Fehlercode und die Antwort des Sender-ID-Agenten. Nachricht löschen Dabei wird die Nachricht gelöscht, ohne dass der Absender darüber informiert wird. Exchange Server 2007 sendet daher den falschen SMTP- Befehl Nachricht OK. Stempeln des Status Dabei wird der Nachricht das Ergebnis der Prüfung in den Metadaten mitgegeben und für eine SCL-Bewertung berücksichtigt. Dies ist die Standardkonfiguration auf einem Edge-Transport-Server. 118

34 Serverrolle Edge-Transport Abbildung 3.8: Sender-ID-Filterung auf einem Egde-Transport-Server (Standardeinstellung) Wir empfehlen Ihnen unabhängig vom Einsatz der Sender-ID-Filterung einen eigenen SPF-Datensatz Ihrer autorisierten SMTP-Domänen zu erstellen und auf Ihrem DNS-Server bzw. auf dem DNS-Server Ihres Internet Service Providers zu veröffentlichen. So verringern Sie das Spoofing von SMTP-Adressen und erschweren Spammern die Arbeit. Weitere Informationen zur Sender-ID- Filterung und zum Konfigurieren eines SPF-Datensatzes finden Sie in Kapitel 4, Anti-Spam und Anti-Virus. Inhaltsfilterung Bei der Inhaltsfilterung handelt es sich um die fünfte Stufe der Anti-Spam- und Anti-Virus-Filterungsmethode. Die Inhaltsfilterung ist bereits aus dem Exchange Server 2003 SP2 oder der vorherigen Version 1.0 des Intelligent Messaging Filters (IMF) bekannt und baut auf der von Microsoft patentierten SmartScreen-Technologie für maschinelles Lernen auf. Dabei werden eingehende Nachrichten nach ihrem Inhalt bewertet und die Wahrscheinlichkeit bestimmt, dass es sich bei einer Nachricht um eine nichtgewollte handelt. Diese Wahrscheinlichkeit wird mit einer Zahl zwischen 0 und 9 als Spam Confidence Level (SCL) festgelegt. Diese Zahl wird in die Header-Informationen der . Es lassen sich dadurch weitere Aktionen auf diese Nachricht anwenden. Je höher der SCL- Wert in einer Nachricht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich bei dieser Nachricht um Spam handelt. Eine Erweiterung des Exchange Servers 2007 gegenüber dem Exchange Server 2003 mit SP2 ist die Möglichkeit, drei anstelle von nur zwei Einstellungen zu treffen, die eine Aktion auf eine Nachricht durchführt, die einen bestimmten SCL-Wert 119

35 Kapitel 3 Serverrollen erreicht hat. In Abbildung 3.9 sehen Sie die SCL-Einstellungsmöglichkeiten für einen Exchange Server 2007 und in Abbildung 3.10 die SCL-Einstellungsmöglichkeiten für einen Exchange Server 2003 mit SP2. Abbildung 3.9: SCL-Einstellungen im Exchange Server 2007 Abbildung 3.10: SCL-Einstellungen im Exchange Server 2003 mit SP2 120

36 Serverrolle Edge-Transport Weiter können Sie Zulassungs- und Blockierungs-Ausdrücke definieren, die den SCL-Wert beeinflussen. So werden benutzerdefinierte Ausdrücke in der Zulassungsliste durch den Inhaltsfilter-Agenten dafür sorgen, dass einer Nachricht, die diesen Ausdruck beinhaltet, ein SCL-Wert von 0 zugewiesen wird. Umgekehrt wird einer Nachricht, die einen benutzerdefinierten Ausdruck aus der Blockliste beinhaltet, der SCL-Wert 9 zugewiesen. Der Exchange Server 2007 erlaubt es Ihnen, eine benutzerdefinierte Zurückweisungsantwort zu erstellen, die vom Edge-Transport-Server versendet wird, falls die Zurückweisung im Inhaltsfilter definiert wurde. Wird keine benutzerdefinierte Zurückweisungsantwort definiert, verwendet der Exchange Server 2007 eine Standardantwort. Weitere Informationen zur Inhaltsfilterung und zum Definieren einer benutzerdefinierten Zurückweisungsantwort finden Sie in Kapitel 4, Anti- Spam und Anti-Virus. Anlagenfilterung Die Anlagenfilterung ist die sechste Stufe der Anti-Spam- und Anti-Virus-Filterungsmethode. Durch die Anlagenfilterung haben Sie die Möglichkeit, - Anlagen anhand der Dateiendung oder des MIME-Inhaltstyps am Edge-Transport- Server zu filtern. Es stehen Ihnen auch bei dieser Art der Filterung unterschiedliche Aktionen zur Verfügung, wie auf eine Anlage in einer reagiert werden soll. Auf dem Edge-Transport-Server wird eine Liste von MIME-Inhaltstypen und Dateiendungen gepflegt, die nur über die Exchange-Management-Shell verwaltet werden kann. Sie können diese Liste um weitere Anlagenamen wie zum Beispiel Trojaner.exe oder erweiterte Anlage-Dateiendungen wie *.exe erweitern. Mit den MIME-Inhaltstypen wird bei einer Anlage angezeigt, um was für eine Art Datei es sich handelt. Zum Beispiel wird mit dem MIME-Inhaltstyp image/ jpeg angegeben, dass es sich um eine jpeg-bilddatei handelt. MIME-Inhaltstypen werden immer im Format type/subtype angegeben. Dadurch ist es möglich, auch solche Anlagen zu filtern, die durch eine Umbenennung der Dateiendung nicht mehr die ursprüngliche Dateiendung aufweisen. So weist zum Beispiel die Datei Trojaner.exe nach der Umbenennung in Trojaner.txt immer noch den MIME-Inhaltstyp application/exe auf. In Abbildung 3.11 finden Sie die Liste der Anlagetypen, die auf einem Edge- Transport-Server in der Standardeinstellung vorhanden sind. 121

37 Kapitel 3 Serverrollen Abbildung 3.11: Anlagenfilterungstypen im Edge-Transport-Server In der Standardeinstellung auf dem Edge-Transport-Server wird bei der Anlagenfilterung die Aktion Anlage entfernen und Nachricht passieren lassen ausgeführt. Dabei wird die entfernte Anlage durch eine Textdatei ersetzt, in welcher der Grund für die Entfernung der Anlage aufgeführt wird. Diese Aktion wird auf alle Anlagen angewandt, die in der obigen Tabelle zu sehen sind. 122

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