wetterfront Vorsicht an der DER VERBUND- GEDANKE BLEIBT AKTUELL Seite 16 NACHGE?RAGT S.12 Azubis: Smalltalk und harte Fakten

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1 KONTAKT H A U S M A G A Z I N D E R Ö F F E N T L I C H E N V E R S I C H E R U N G E N O L D E N B U R G Januar 1/2005 NACHGE?RAGT S.12 DER VERBUND- GEDANKE BLEIBT AKTUELL Seite 16 Azubis: Smalltalk und harte Fakten Seite 23 Kulturstiftung: Wappen, Güter, feine Sitten Seite 6 Vorsicht an der wetterfront

2 Kontakt Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werte Leser unseres Magazins KONTAKT mit dem Jahr 2004 geht wieder ein wechselvolles Jahr zu Ende. Insbesondere die weltpolitische Entwicklung war bewegend. Die Welt rückt weiter zusammen; die Schauplätze von Konflikten und Kriegen berühren und beeinflussen die Entwicklung weltweit und damit auch in Deutschland. Deutschland hat sich in diesem Jahr noch nicht wie erhofft zur Lokomotive von Euroland entwickelt. Die Bemühungen um Reformen in der Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik sind spürbar, allerdings manchmal auch unkoordiniert und fragmentarisch ist die Versicherungswirtschaft wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser gelangt, allerdings auch ohne spürbare Wachstumsimpulse insbesondere in der Schadenversicherung. Auch in der Öffentlichen hat das Jahr Spuren hinterlassen. Wir haben uns verbessert in der Kundenbetreuung durch Einführung des KSC, eines zentralen Kundenservicecenters für alle eingehenden Anrufe. Da wird geholfen. Die jetzt überall zur Verfügung stehenden neuen EDV-Systeme des ivas haben Umstellungsaufwand erfordert, zeigen aber auch deutlich Nutzen durch Beschleunigung der vom Kunden angestoßenen Prozesse. Die Stellung der Öffentlichen im Oldenburger Land ist sehr gut; Bekanntheit, Marktauftritt, und die einmalige Präsenz durch Geschäftsstellen und die Sparkassen sind das Fundament. Gute Leistungen aller Beteiligten im Direktionsbetrieb und in den Geschäftsstellen errichten darauf ein schönes und hoffentlich auch wetterfestes Haus. Über mehrere gute Ergebnisse externer Bewertungen und Vergleiche der Unternehmen und der von ihnen angebotenen Versicherungsdienstleistungen konnten wir uns 2004 freuen, sind sie doch Bestätigung unser aller Arbeit. Für die 2004 geleistete professionelle Arbeit danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Geschäftsstellen und den dort tätigen Vertriebspartnern sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr 2005 den Erhalt des Friedens, persönliches Wohlergehen verbunden mit Freude und Zufriedenheit. Franz Thole Horst Schreiber Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit knapp einem Jahr ist Ihr neuer Personalrat im Amt. Einiges konnte erledigt werden, einiges aber nicht. Also fangen wir im neuen Jahr dort an, wo wir im Alten aufgehört haben. Mit Ihrer Unterstützung in unser aller Interesse. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen Gesundheit, eine friedliche Welt, ein bisschen Glück und Zufriedenheit. Ihr Personalrat Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind hoffentlich gut ins neue Jahr gekommen? Die KONTAKT-Redaktion wünscht Ihnen noch sehr herzlich alles Gute und viel Elan für Und sie verspricht, Sie wieder zuverlässig mit Informationen aus den Öffentlichen Versicherungen und interessanten Themen aus unserem Tätigkeitsbereich durchs Jahr zu begleiten. An Entwicklungen und Fragestellungen, die uns bewegen, herrscht ja wahrlich kein Mangel. Mit dem 1. Januar werden gravierende steuer- und gesellschaftspolitische Neuerungen wirksam, die wir bei unserer Arbeit spüren und die natürlich ebenso unsere Partner und Versicherten betreffen. In der Lebensversicherung erlebten wir zwar einen hervorragenden Schlussspurt 2004, gleichwohl nehmen viele Menschen die Frage nach ihrer individuell vernünftigen Altersvorsorge als ungelöstes Problem ins nächste Jahr. Eine andere Frage ist für viele, wie sich unter den Bedingungen von Hartz IV die Frage nach Vermögen, Freibeträgen, Versicherungen darstellt. KONTAKT gibt dazu einen kurzen informativen Überblick. Dass das Wetter schon lange kein Thema mehr nur für Smalltalks ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Weltweit zerzausen Wetterkapriolen und Wirbelstürme die Finanzen der Versicherer. Grund genug für KONTAKT, die Problematik einmal zu skizzieren unabhängig von unserer Hoffnung, dass uns in diesem Jahr Flut- und Sturmkatastrophen erspart bleiben mögen. Für gute Laune sorgte bei uns im Unternehmen natürlich die Nachricht, dass die Lebensversicherung der Öffentlichen im bundesweiten Ranking fünf Sterne erhalten hat. Das bringt weiter Aufwind für die Arbeit im neuen Jahr. Wenn Sie das Thema Versicherungen einmal von der eher locker-launigen Seite genießen wollen, lesen Sie unseren Kommentar zu den Policen, mit denen man sich und andere ein bisschen auf die Schippe nehmen kann. Dieses Heft von KONTAKT begleitet Sie bis zu den Osterfeiertagen. Spätestens, wenn Sie dann Ihren Frühlingsausflug planen, sollten Sie sich an die beiden Tipps erinnern, die sich in den Nachrichten der Kulturstiftung über die neue Dauerausstellung im Museumsdorf Cloppenburg und das touristische Projekt Boxenstopp verbergen. Ihr Christian Bunk AUF EINEN BLICK inhalt 4 Zur Sache: Mit Vermögen rechnen 6 Vorsicht an der Wetterfront 9 Serie: Schaden verhüten 10 Kommentar: Angst vor Außerirdischen? 12 Nachgefragt: Der Verbundgedanke bleibt aktuell 14 Agenturen vor Ort: Lohne und Edewecht 16 Azubi-Kontakt 18 Online: Virenschutz 19 Intern 20 Von unseren Partnern 21 Sponsoring 22 Kulturstiftung 25 Gesundheit: Grün im Büro 26 Viel Spaß 27 Personalien 28 Zu Hause im Nordwesten KONTAKT

3 ZURSACHE ZURSACHE Für alle Betroffenen gilt, dass Altersvorsorge und Familienabsicherung auch in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Hartz IV ein wichtiges Thema bleiben muss. HARTZ IV Mit Vermögen RECHNEN Hartz IV bleibt das Reizthema Die Freibeträge Bei der Gewährung von Arbeitslosengeld des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seines Partners und kann höchstens Nummer Eins. Mit Jahresbeginn sind II darf die Behörde nur die Geldbeträge Euro betragen. anrechnen, über die der Arbeitslose auch Damit jeder Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Notgroschen zur Verfügung Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum wirklich verfügen kann. So bleibt Geld, das in unkündbaren Verträgen gebunden ist, unberücksichtigt. Allerdings gibt ren Mini-Freibetrag von 750 Euro für je- hat, erlaubt der Gesetzgeber einen weite- Arbeitslosengeld II zusammengelegt. Viele Arbeitslose fürchten den es kaum Verträge, die nicht aus einem de Person, die im Haushalt oder in der wichtigen Grund wie etwa Arbeitslosigkeit Bedarfsgemeinschaft lebt. gekündigt werden können. Zum Verlust ihrer Ersparnisse und nicht geschützten Vermögen zählen neben Bargeld und Sparguthaben auch Über den erlaubten Grundfreibetrag hin- Rückkauf ausgeschlossen Kapitalanlagen. KONTAKT gibt einen Überblick, wie mit geldwerte Anlagen in Form von Aktien, aus können Arbeitslosengeld II-Antragsteller Geld, das sie in privaten Kapitalle- Fonds oder Sparverträgen. Auch eine Lebensversicherung ist Vermögen und bens- oder Rentenversicherungen ange- Vermögen zu rechnen ist. wird deshalb grundsätzlich angerechnet. spart haben, Hartz-sicher machen: N icht nur für aktuell Betroffene ist es Allerdings gilt hier wie für die anderen Wenn Versicherte auf die Auszahlung wichtig, die eigene Situation in Ruhe zu analysieren und dabei vor al- Grundfreibetrag. Er wird errechnet aus chen des Rentenalters unwiderruflich genannten Vermögensformen ein des angesparten Vermögens vor Erreilem die Möglichkeiten zu prüfen, die sich durch die vorgesehenen Vermögensfreibeträge ergeben. Davon gibt es drei Kategorien: Den Grundfreibetrag, den Anschaffungsfreibetrag und den Extra-Freibetrag für Altersvorsorge. Grundsätzlich gilt: Wer mit seinem Vermögen über den Freibetragsgrenzen liegt, muss es zuerst entsprechend aufbrauchen, wenn er Arbeitslosengeld II erhalten will. Die Kunst besteht darin, die Freibeträge so geschickt wie möglich zu nutzen. einem Betrag von 200 Euro pro vollendetem Lebensjahr für jeden volljährigen Hilfebedürftigen und seinen Partner. Die Höchstgrenze liegt bei jeweils Euro, der Mindestbetrag bei Euro. Für jedes hilfebedürftige minderjährige Kind ist zusätzlich ein Grundfreibetrag von Euro festgesetzt worden. Bei Personen, die bis zum 1. Januar 1948 geboren sind, wird deutlich mehr berücksichtigt. Der Vermögensgrundfreibetrag errechnet sich hier aus 520 Euro je Lebensjahr verzichten, bleiben davon bei Bezug von Arbeitslosengeld II noch einmal 200 Euro pro Lebensjahr unangetastet. Voraussetzung ist allerdings, dass die Vereinbarung vor dem Antrag auf Arbeitslosengeld II erfolgt ist. Ein solcher vertraglicher, unwiderruflicher Verwertungsausschluss (Neu: 165 Abs. 3 VVG, tritt am in Kraft) bedeutet, dass ein Rückkauf, eine Beleihung, eine Übertragung oder eine Kündigung auf Veranlassung des Versicherungsnehmers in Höhe 4 KONTAKT der genannten Beträge des Verwertungsausschlusses nicht möglich ist. Für ein Ehepaar, beide 45 Jahre alt, mit zwei Kindern, rechnet sich das beispielsweise so: Der Grundfreibetrag für den Ehemann liegt bei 45 mal 200 Euro das sind Euro. Der gleiche Betrag gilt für die Frau. Hinzu kommt pro Partner ein Freibetrag für Anschaffungen von 750 Euro und jeweils 750 Euro pro Kind. Außerdem darf jedes Kind Euro besitzen. Der Freibetrag für die private Altersvorsorge macht noch einmal pro Ehepartner 45 mal 200 Euro. Damit liegt der Gesamtfreibetrag der Familie bei Euro. Bei Partnern, die zusammenleben, spielt es keine Rolle, wie das Vermögen verteilt ist; das Vermögen der Kinder wird jedoch auch nur den Kindern zugerechnet. Der arbeitslose Mann dürfte demnach auch alleine Euro besitzen, wenn seine Frau kein eigenes Vermögen hat. Im Gegenzug rechnet die Arbeitsagentur aber auch alle Vermögen und Einkommen in einer Partnerschaft zusammen. So kann zum Beispiel eine arbeitslose Frau mit ihrem Antrag auf Arbeitslosengeld scheitern, wenn der Ehemann zuviel verdient oder Vermögen besitzt. Wird die Hartz-Klausel ( 165, Abs. 3, VVG) nicht genutzt, wird die Kapitallebensversicherung als ganz normales Vermögen behandelt und nur durch den Grundfreibetrag von 200 Euro pro Lebensjahr geschützt. Wenn also ein 50- Jähriger eine Lebensversicherung ohne Hartz-Klausel besitzt und diese bei vorzeitiger Kündigung am Tag der Antragstellung des Arbeitslosengeldes II einen Wert von Euro bedeutet (Berechnungsgrundlage ist der aktuelle Rückkaufswert des Vertrages), würde sein Vermögen den Grundfreibetrag von Euro (50 x 200 Euro) um Euro übersteigen. Bei Anwendung der Hartz-Klausel würde er hingegen Euro durch den Altersvorsorgefreibetrag schützen, die restlichen Euro würden unter den Grundfreibetrag fallen und wären somit auch geschützt. Er dürfte also noch weitere Euro Vermögen besitzen. Verluste nicht zumutbar Wenn der aktuelle Rückkaufswert einer Lebensversicherung die Freibeträge übersteigt, muss der Antragsteller diesen Überschuss erst verbrauchen ehe er dann das Arbeitslosengeld II erhält. Ein alleinstehender 50-Jähriger zum Beispiel, der Arbeitslosengeld beantragt und eine Lebensversicherung mit einem Rückkaufswert von Euro besitzt (Hartz-Klausel ist vereinbart), liegt um Euro über der erlaubten Summe seiner drei Vermögensfreibeträge ( Euro). Diesen Betrag muss er erst für seinen Lebensunterhalt verbrauchen und die Versicherung entsprechend in dieser Höhe von Euro kündigen. Eine Einschränkung allerdings besteht: Der Versicherte darf nicht durch den Verkauf (Rückkauf) seiner Lebensversicherungen wirtschaftliche Verluste erleiden. Wenn der Erlös aus dem Verkauf so gering ist, dass umgerechnet mehr als zehn Prozent der eingezahlten Beträge verloren wären, kann eine Vertragsauflösung von Fünf Sterne für Lebensversicherungen Im aktuellen Finanzstärke-Rating von FitchRatings wurde die gute Position der Öffentlichen unter den finanzstärksten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland bestätigt. Bewertet wurde insbesondere die Kapitalausstattung der Unternehmen. Das Rating prüft, über wie viel sicher angelegtes Kapital ein Lebensversicherer verfügen müsste und wie viel Kapital er tatsächlich angelegt hat; kurz: ob genügend Sicherheitsmittel vorhanden sind. Ein Lebensversicherer mit einer Sicherheitsmittelausstattung von 100 % kann laut FitchRatings Neugeschäft ohne Probleme finanzieren und weist eine Kapitalausstattung aus, die ausreichend ist, um langfristig eventuelle Verluste aus dem Versicherungsgeschäft ausgleichen zu können. Daher bewertet Fitch die Kapitalstärke eines solchen Versicherers als stark. Die Öffentliche besitzt laut Fitch eine sehr starke Kapitaladäquanz in Höhe von 166 %. Auch im Rating der Wirtschaftswoche, das der Wiener Finanzwissenschaftler Professor Jörg Finsinger errechnet hat, landete die Öffentliche in punkto Finanzkraft, Renditen und niedrige Verwaltungskosten in der absoluten Spitzengruppe und erhielt die Maximalanzahl von 5 Sternen. J.H. ihm nicht verlangt werden. In einem solchen Fall kann der Antragsteller, der berechtigt zum Bezug von Arbeitslosengeld II ist, seine Lebensversicherung aufrechterhalten. Allerdings wird die Behörde bei jedem Überprüfungstermin die Verwertung erneut unter die Lupe nehmen. Sicheres Modell: Die Riester-Rente Die Riester-Rente ist in Höhe der gesetzlich förderfähigen Beträge von den neuen Regelungen nicht betroffen. Sie wird als geschütztes Vermögen nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Bei einer betrieblichen Altersvorsorge, die als Rente oder Kapitalleistung erst im Ruhestand gezahlt wird, kann die Behörde keine Verwertung verlangen. Verträge im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (Entgeltumwandlung) sehen in den meisten Fällen vor, dass mit dem Endalter 65 Jahre, frühestens aber mit dem 60. Lebensjahr, die Gelder ausgezahlt werden. Sie sind also tatsächlich für die Altersvorsorge festgeschrieben und können nicht aufgelöst werden. Mit Beginn des Jahres 2005 gibt es einen weiteren Weg, für das Alter Geld anzusparen, das nicht durch die Regelungen für das Arbeitslosengeld II gefährdet ist: die kapitalgedeckten Leibrentenprodukte, auch Basisrente genannt. Dafür können Kunden Geld einzahlen, ohne dass sie spätere Ansprüche auf Arbeitslosengeld II verlieren. In der Umkehrung aber gilt: Eine Auszahlung des Kapitals ist auch ab dem 60. Lebensjahr nicht möglich. Die Basisrente bedeutet eine lebenslange Rentenzahlung, die nur sehr eingeschränkt auf Kinder und Ehegatten übertragbar ist und ansonsten überhaupt nicht veräußert, beliehen oder anderweitig verwertet werden darf. Sicher ist es für einen Arbeitslosen oder eine Familie, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist, nicht einfach, eine bestehende Altersvorsorge aufrechtzuerhalten oder eine Altersvorsorge aufzubauen. Es gibt aber Möglichkeiten, laufende Verträge so auszugestalten, dass auch finanzielle Engpässe, wie sie die Arbeitslosigkeit mit sich bringt, bewältigt werden können. Für alle Betroffenen gilt, dass Altersvorsorge und Familienabsicherung auch in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Hartz IV ein wichtiges Thema bleiben müssen. Martina Kothe KONTAKT

4 ZURSACHE ZURSACHE Die Klima-Katastrophen häufen sich. Die Versicherer arbeiten im Großen wie im Kleinen auf Hochtouren, um die Risiken, die durch die Unbill der Natur hervorgerufen werden, in den Griff zu bekommen. Vorsicht an der wetterfront K önnen Sie etwas mit dem Begriff ZÜRS anfangen? Es handelt sich dabei um die Initialen für das so genannte Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen. Damit das Überschwemmungsrisiko in Deutschland künftig noch besser eingeschätzt werden kann, haben die Versicherer ein Schema auf der Landkarte erarbeitet, das gefährdete Gebiete ausweist. ZÜRS lautet in diesem Zusammenhang der Name einer besonderen Software, mit der das Zonierungssystem in Sachen Überschwemmung in bestimmte Gebiete mit unterschiedlichen Gefährdungsklassen eingeteilt wird. Rückstau und Starkregen werden deutschlandweit einheitlich bewertet. Bei ZÜRS handelt es sich allerdings nur um einen geringen Ausschnitt der Assekuranz-Aktivitäten, um Wettereinflüsse berechenbarer zu machen. Die Versicherungswirtschaft weltweit beobachtet mit Argusaugen, was sich an der Wetterfront tut. Der Klimawechsel scheint in vollem Gang. Die Versicherer nehmen das mit Sorge zur Kenntnis, zumal das Schadenausmaß durch Wetterkatastrophen ins Unermessliche geht. Allein die letzten vier Hurrikans Charley, Frances, Ivan und Jeanne haben nach Expertenberechnungen Sachschäden von bis zu 50 Milliarden Euro in den USA und auf den Karibischen Inseln verursacht. Ganz zu schweigen von Hunderten von Menschenleben, die dadurch zu beklagen waren. Auch auf der anderen Seite des Erdballs in und um Japan werden nach den stärksten Taifunen seit rund dreißig Jahren dramatisch viele Todesopfer verzeichnet. Charley und seine stürmischen Geschwister rissen große Löcher in die Kassen der Rückversicherer. Der Marktführer weltweit, die Münchener Rück, sowie die Nummer fünf auf dem Weltmarkt, die Hannover Rück, müssen Belastungen von rund 500 Millionen beziehungsweise 340 Millionen Euro aus diesen Naturkatastrophen tragen. Bei der Swiss Re in Zürich rechnet man sogar mit einem Gesamtschadenausmaß, das an die Milliarden-Euro-Marke heranreicht. Grund genug, dass der Rückversicherungsschutz für Wetterkatastrophen künftig einen größeren Stellenwert einnehmen muss als bisher. Kein Zufall Das bedeutet aber auch noch mehr Arbeit für die Klimaforscher. Wetterexperten warnen schon lange vor drastischen Klimaveränderungen. Die aktuelle Serie von Wirbelsturm auf Wirbelsturm sowie Taifun auf Taifun (in Japan wurden erstmals über 25 Taifune in einer Saison in so rascher Folge verzeichnet) ist nach Expertenmeinung kein Zufall. Bereits in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts seien weltweit eine Zunahme der klimatischen Extreme und ein Trend zu stärkeren Gewittern, heftigeren Niederschlägen und stärkeren Winden abzusehen gewesen. Der schwerste unter den Hurrikans der letzten zwei Jahrzehnte war Andrew, der im Jahr 1982 mit seinen Ausläufern Charley und seine stürmischen Geschwister rissen große Löcher in die Kassen der Rückversicherer. sogar in Deutschland Schäden verursachte, weltweit insgesamt rund 24 Milliarden Euro. Auf den Punkt gebracht schlug das Schadenausmaß der fünf schwersten Hurrikans wie folgt zu Buche: 1982: Andrew 24 Milliarden Euro, 2004: Charley 11,5 Milliarden Euro, 1989: Hugo 6,5 Milliarden Euro, 1998: Georges 4,5 Milliarden Euro, 1995: Opal 3,2 Milliarden Euro. Die Münchner Rückversicherung, die als Branchenriese ein besonderes Interesse an Klimaforschung haben, zeigten in ihrem Naturkatastrophenbericht TOPICS geo 2003 auf, dass der Klimawandel auch Mitteleuropa nicht verschonen wird. In der Studie wird nicht nur das Ausmaß der klimatischen Veränderungen aufgezeigt, sondern es werden auch Zahlen aufgelistet, die in ihrer Tragweite für sich sprechen: Weltweit starben 2003 mehr als Menschen bei Naturkatastrophen. (Anmerkung der Redaktion: Die Zahl für das Jahr 2004 wird erheblich höher sein.) Die volkswirtschaftlichen Schäden stiegen auf mehr als 100 Milliarden Euro (65 Milliarden US-Dollar). Im Jahr 2002 lagen sie noch bei 85 Milliarden Euro (55 Milliarden US-Dollar). Die versicherten Schäden erreichten gut 24 Milliarden Euro (15,8 Milliarden US-Dollar), im Vorjahr 2002 nur 11,5 Milliarden US-Dollar. Schäden verzehnfacht Naturkatastrophen dürfen nicht isoliert betrachtet werden, fordert Mojib Latif, Meteorologe und Klimaforscher des Max- Planck-Instituts in Hamburg. Das ist eine wichtige Aussage für die Risikomanager in der Versicherungswirtschaft. Jede kleine Verschiebung, jeder auch nur in den Anfängen zu beobachtende Trend müsse aufmerksam verfolgt werden. Nach Latifs Aussagen lag der Mittelwert volkswirtschaftlicher Schäden weltweit noch in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei knapp 11 Milliarden Euro (8 Milliarden US-Dollar). In den achtziger Jahren hatte er sich schon mehr als verdoppelt. In den neunziger Jahren überschritt der Mittelwert bereits die 100-Milliarden-Euro-Marke (fast 66 Milliarden US-Dollar). Damit habe sich der volkswirtschaftliche Schaden bis heute inflationsbereinigt verfünffacht und die Summe der versicherten Schäden sogar verzehnfacht, stellte man bei der Münchener Rück fest. Heute kosten die Wetterkatastrophen eines Jahres im Durchschnitt so viel wie alle Wetterkatastrophen zwischen 1960 und 1970 zusammengerechnet, weiß Gerhard Berz, der die Geo-Risikoforschungsgruppe bei der Münchener Rück leitet. Es müsse aber auch beachtet werden, dass sich im genannten Zeitraum auch die sozioökonomischen Faktoren geändert haben: So habe beispielsweise die Siedlungsdichte in Küstengebieten weltweit zugenommen. Auch wirtschaftliche Ballungsräume hätten sich ausgedehnt. Durch die verbesserte Infrastruktur sei proportional auch das Schadenpotenzial gestiegen. Während der GDV 1984 in Deutschland knapp sieben Millionen Verträge in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung (Versicherung gegen Feuer, Wasserschäden, Sturm und Hagel) zählte, waren es vergangenen Jahres fast 19 Millionen. Deutschland bildet keine Ausnahme in der globalen Entwicklung. Man denke nur an das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Jahren. Auch hierzulande kämpft man gegen die Auswirkungen schwerer Naturkatastrophen, die vor allem als Winter- und Gewitterstürme, Überschwemmungen, Sturzfluten und Hagel auftreten. Wegen der starken Bevölkerungs- und Industriedichte in großen Teilen Deutschlands muss besonders viel Risikovorsorge getroffen werden, damit die Schäden nicht in Milliardenhöhe hochschnellen. Erinnert sei hier beispielsweise an die Hagelwalze, die am 12. Juli 1984 breite Schneisen der Verwüstung, vor allem in Süddeutschland, schlug. Aber auch der Niedersachsen- Orkan im Jahr 1972 zerstörte Sachwerte in Höhe von damals 1,3 Milliarden Mark; der Hagelsturm von 1984 kostete im Vergleich dazu nur 3 Milliarden Mark. Von Januar bis März 1990 rasten acht Stürme über Deutschland und belasteten die Ver- 6 KONTAKT KONTAKT

5 ZURSACHE sicherungswirtschaft mit mehr als vier Milliarden Mark. Europaweit betrugen die Gesamtschäden damals 25 Milliarden, wovon allerdings nur 17 Milliarden Mark versichert waren. Gründe für die sich extrem wandelnden Wetterbedingungen sehen Klimaforscher in der globalen Erwärmung. Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts sei das wärmste in tausend Jahren gewesen. Klimaforscher Mojib Latif: Wärmere Luft nimmt mehr Wasser auf und es kommt zu einem verstärkten Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag. Eine Zunahme heftiger Regenfälle ist die Folge. Die Klimaforscher weltweit reagierten: 1988 riefen sie die World Meteorological Organization und das United Nations Environment Programme das IPCC ins Leben. Das Kürzel IPCC steht für Intergovernmental Panel in Climate Change. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle wissenschaftlich-technischen sowie sozioökonomischen Informationen auszuwerten, um das Risiko eines menschengemachten Klimawandels abzuschätzen. Ihren Studien wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Globale Erwärmung Im zweiten IPCC-Report, der 1995 veröffentlicht wurde, ist die Basis für das Kyoto-Protokoll von 1997 zu sehen, wissen die Experten. Das Kyoto-Protokoll beinhaltet das internationale Abkommen für verbindliche Ziele zur Verringerung des Ausstoßes von so genannten Treibhausgasen. Die Treibhausgase gelten bekanntlich als Auslöser der globalen Erwärmung. In seinem letzten Report 2001 hat IPCC herausgefunden, dass sich die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche über die letzten 100 Jahre um 0,6 Grad Celsius erwärmt hat (für Mitteleuropa gilt sogar 1 Grad Celsius). Die Ursache hierfür seien hauptsächlich Treibhausgase. Experten kommen nun zu dem Schluss, dass es heute sicherer denn je sei, dass die menschlichen Aktivitäten nicht zuletzt das Autofahren deutlich zur Erderwärmung beisteuern. Ein Ende dieser Entwicklung ist nach Latifs Meinung nicht abzusehen, da Länder mit einem hohen Anteil am weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß, wie etwa die USA das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet hätten. Es sei daher kein utopisches Horror- Szenario, wenn man global mit der Erwärmung der Ozeane, dem Abschmelzen der Eisregionen oder der Ausdehnung von Wüstengebieten rechne. Bei den Rückversicherungsexperten in München geht man entsprechend zum Beispiel davon aus, dass ein ähnlicher Hagelschlag wie im Jahr 1984 in München alle zehn bis zwanzig Jahre wiederkehren könnte. Die Rückversicherer müssen weiterhin stark aufrüsten. Doch auch die Bemühungen der Erstversicherer, die Wetterrisiken berechenbarer zu machen, müssen ständig weiter vorangetrieben werden. So sind beispielsweise in der neuen ZÜRS-Version 2004 neben verbesserten Softwaremodulen auch verbesserte Daten enthalten. Die Erstellung der deutschlandweiten Überschwemmungsflächen bedeutet darin einen wichtigen Arbeitsgang. Als wissenschaftliche Grundlage für die einzelnen Gefährdungsklassen dient die hydraulische Berechnung unterschiedlicher Hochwasserszenarien (HQ10, HQ50, HQ200). Diese hydraulischen Berechnungen sind nach Aussagen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherung zur Qualitätsverbesserung mit örtlichen Gegebenheiten der Wasserwirtschaft abgeglichen worden, so dass den GDV-Mitglieds-Unternehmen Gefährdungsklassen speziell für versicherungstechnische Zwecke zur Verfügung gestellt werden können. Neben den neuen Zoneneinteilungen wurde auch ein neues Straßennetz mit einer Abdeckung von fast 100 Prozent in das System eingepflegt. Somit werden neben Neubaugebieten auch sämtliche Orte, die weniger als Einwohner haben, genau erfasst, heißt es in einem GDV-Bericht. Die Risikoadresse kann nun in diesen Orten nicht mehr nur über die Ortsfläche, sondern flächendeckend über Straßen und teilweise über die Hausnummern zugeordnet werden. Sowohl die Software als auch die Daten werden regelmäßig aktualisiert. Einen wichtigen Beitrag auf regionalem Sektor zur Risikoeingrenzung für ihre Kunden leisten auch die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg mit ihrem Projekt W.I.N.D. (Weather Informations on Demand). Blitz und Donner kommen für unsere Kunden künftig nicht mehr aus heiterem Himmel, erläutert dazu Barbara Kumbernuß, die die Abteilung Sach-Planung leitet. Mit dem neuen Service Wind & Wetter werden Kunden, in einem jetzt gerade in die zweite Phase gestarteten Pilot-Projekt, punktgenau über anstehende Wetterturbulenzen informiert per Handy (siehe auch Bericht in KONTAKT Nr. 2/2003). Das Projekt, das vor allem auch in der Landwirtschaft auf großes Interesse stößt, soll sich zum probaten Risikoschutz gegen Wind und Sturm mausern. Das zeigen erste Ergebnisse. Ellen Bocquel Verbandsvorsitzender Winkler wiedergewählt Der Vorstandsvorsitzende der Westfälischen Provinzial Versicherungen in Münster, Dr. Heiko Winkler, wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung des Verbands öffentlicher Versicherer für weitere drei Jahre als Verbandsvorsitzender bestätigt. Er hat das Amt seit 1998 inne und ist seit 1995 Mitglied des Verwaltungsrats. Seit Oktober 2003 ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Rückversicherung AG, in der die öffentlichen Versicherer ihre Rückversicherungsaktivitäten bündeln. Winkler hat sich in seiner bisherigen Amtszeit besonders für den Erhalt der regionalen Ausrichtung der öffentlichen Versicherer eingesetzt, zugleich aber vielfältige Aktivitäten zur Überwindung der wirtschaftlichen Nachteile der Kleinteiligkeit in der Gruppe der Öffentlichen gefördert. Zum Stellvertreter im Verbandsvorsitz wurde der Vorstandsvorsitzende der Sparkassen-Versicherung Sachsen, Gerhard Müller, gewählt. Als Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses der öffentlichen Versicherer für Vertriebs- und Marketingfragen hat er sich in den letzten Jahren besonders für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Versicherern und Sparkassen eingesetzt. Er tritt die Nachfolge von Heinz Prokop, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Bayern, an. rk Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg regulieren für ihre Versicherten Schadensfälle, das ist ihre Kernaufgabe. Eines ihrer Anliegen ist es aber auch, dazu beizutragen, dass es erst gar nicht zu Schäden und den entsprechenden Unannehmlichkeiten und Turbulenzen kommt. Der Arbeitsbereich Schadensverhütung hat für KONTAKT Informationen und Tipps zur Schadensverhütung zusammengetragen. In dieser Ausgabe geht es um das Thema Schäden durch Leitungswasser. S olche Vorfälle sind nicht selten, aber sie machen keine Schlagzeilen: Einbrecher dringen nachts oder am Wochenende in einen Kindergarten ein. Sie finden keine Wertgegenstände zum Mitnehmen. Aber sie wüten wie die Vandalen. Sie drehen Wasserhähne auf und verstopfen die Wasserabflüsse. Die Räume werden überschwemmt, der Schaden, der insgesamt entsteht, ist enorm. Er hätte vermieden werden können, wenn in der betriebsfreien Zeit der Haupthahn der Wasserversorgung im Hause zugedreht gewesen wäre. Oder wenn, viel bedienungsfreundlicher, eine automatische Absperreinrichtung für die Zeit hätte aktiviert werden können. SCHADEN VERHÜTEN WASSERSTOPP per Knopfdruck SERIE Solche Absperreinrichtungen kann jeder Installateur anbieten und nachträglich einbauen. Sie verschließen per Knopfdruck die Wasserversorgungsleitung. Beim Öffnen der Wasserhähne kann nur noch das Restwasser aus den Leitungen ausfließen. Einem unkontrollierten Wasseraustritt ist im wörtlichen Sinn ein Riegel vorgeschoben. Die Sperre ist elektrisch gesteuert und wird vom Nutzer per Knopfdruck einund ausgeschaltet. Der Bedienungsschalter dafür kann jeweils da angebracht werden, wo er für den Alltagsgebrauch sinnvoll ist. Möglich ist es auch, die Absperreinrichtung gleichzeitig mit der Scharfschaltung einer Einbruchmeldeanlage oder etwa über eine Zeitschaltuhr zu aktivieren. Besonders interessant ist diese Wassersperre für Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Bürogebäude, Schulen und Sportanlagen. Dass dort durch defekte Armaturen oder auch durch gezielte Manipulation unkontrolliert Wasser in Mengen und unbemerkt aus den Leitungen fließt, gehört zu den häufigen Störfällen, die erhebliche Kosten verursachen, denn auch das Abwasservolumen schlägt ja zu Buche. Auch für Privathaushalte ist der Einbau einer elektrisch betriebenen Absperreinrichtung, die Wasserkatastrophen bei Urlaubsabwesenheiten verhindern kann, empfehlenswert. Böswilligen Scherzbolden, die frei zugängliche Wasserhähne in Privatgärten aufdrehen und damit die Wasserrechnung der Besitzer hochtreiben, kann damit das Handwerk gelegt werden. Gerold Bakenhus 8 KONTAKT KONTAKT

6 KOMMENTAR Eigentlich sind Versicherungen ja eine ernste Angelegenheit aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und eine dieser Ausnahmen bildet die niederländische The Hullberry Insurance Company. er Wunsch nach persönlicher Absicherung nimmt stetig zu, der Zeitgenosse ist darauf bedacht, sich gegen alle Tücken unseres modernen Lebens zu schützen. Die Gunst dieser Vollkasko- Mentalität nutzt die niederländische The Hullberry Insurance Company, gegründet von dem Berliner Knut Karsten Eicke. Er macht aus diesem gar nicht so unernsten Denken ein leichtfüßiges Erfolgsrezept. Das Angebot spricht diejenigen an, die selbstironisch oder gar im Ernst bei allen Wechselfällen des Daseins auf der sicheren Seite stehen möchten. Entsprechend gibt es zum Beispiel die Versicherung gegen das Ansteigen der Benzinpreise über einen bestimmten Euro-Betrag hinaus, eine Versicherung für den erfolglosen Lottospieler, der ein Jahr lang nicht über einen Einer hinaus kommt, gegen Knöllchen von übereifrigen Ordnungshütern oder das Verlieren D Angst vor AUßERIRDISCHEN? 10 KONTAKT des Haustürschlüssels soweit nur eine kleine Auswahl aus dem erstaunlichen Angebot. Zugegeben, das Ganze ist nicht tierisch ernst gemeint, die Policen empfehlen sich vor allem als außergewöhnliche und pfiffige Geschenkideen. Und es wird wohl niemand bezweifeln, dass eine Police gegen den Ohnmachtsanfall eines werdenden Vaters im Kreißsaal bei der Geburt des Sprösslings aus der gewohnten Geschenke-Reihe à la CD, Parfum und Goldring tanzt. Obwohl sich The Hullberry selbst als Lausbub unter den Versicherungen bezeichnet, gibt es formal an der Seriosität nichts zu bezweifeln. Sämtliche behördlichen Auflagen sind erfüllt, die Versicherungsbedingungen sind klar formuliert. Der Vertragsabschluss erfolgt ausschließlich online (www.sirhuckleberry. com). Versicherungsschutz besteht zwar erst ab Geldeingang, aber die nett gestalteten Geschenkpolicen können als pdf- Datei sofort ausgedruckt werden und sind für Last-Minute-Geschenk-Aktionen somit wie geschaffen. Gegen einen geringen Aufpreis kann man sich die Geschenkpolice per Post nach Hause senden lassen. Originell sind sie ja zweifellos. Und die Lacher der von Stund an bestbehüteten Freunde und Familienangehörigen sind mit Sicherheit auf der Seite des Schenkers. Für fast jede Gelegenheit wird eine passende Police angeboten. Da ist zum Beispiel der Versicherungsschutz für Autofahrer, die ihren Benziner versehentlich mit Diesel betanken. Für 12 Euro Prämie gibt es 75 Euro bei nachgewiesener Reparatur aufgrund einer Falschbetankung. Schmunzelnd denkt man unwillkürlich über die Adressaten dieses Angebotes nach. Mir jedenfalls fällt sofort ein, dass ich vor jedem Tanken mein Mann und ich fahren seit Jahren einen Diesel zumindest unauffällig versteckt in einem Nebensatz den Hinweis höre Denke bitte daran, wir fahren einen Diesel! Dabei schwöre ich, dass ich nie, wirklich noch nie, die falsche Zapfpistole in die Nähe unseres Tanks gebracht habe! The Hullberry hat leider oder sollte ich sagen selbstredend kein Angebot für mich, damit ich mich auf gleicher Ebene revanchieren könnte. Höchstens könnte ich meinen Göttergatten mit der Police gegen den Abstieg seines Lieblingsfußballclubs in die zweite Bundesliga überraschen. Für 12 Euro Prämie gibt es aber nur ein sehr kleines Schmerzensgeld von 40 Euro. Das reicht nicht einmal für eine Tankfüllung. Auch Versicherungen, die die traute Zweisamkeit betreffen, stehen zur Wahl. Da wäre zum Beispiel die Abgeblitzt-Police die Versicherung dagegen, dass der oder die Angetraute in spe vor dem Traualtar doch nicht das gewünschte Ja, ich will haucht. Falls es doch zur Eheschließung kommt, gibt s die sogenannte Eheglück-Versicherung, die Liebesgarantie-Police dagegen, dass die Ehe vor dem Ablauf des zweiten Jahrestages der Hochzeit rechtskräftig geschieden wird. Diese Konstellation mag es wohl durchaus geben, aber ich frage mich, wer soll denn diese Police kaufen? Sie selbst zur eigenen Eheschließung zu erwerben, wäre etwas paradox, es wäre doch naheliegender, mit der Beziehung abzuschließen als eine Eheglück-Versicherung abzuschließen. Bedenkt man den eigenen Partner mit der Glücks-Police, tritt der Versicherungsfall womöglich schon vor der Hochzeitsnacht ein. Nicht einmal als Freund, Verwandter oder gar Trauzeuge sollte man die Police als Hochzeitsgeschenk präsentieren; müsste man doch befürchten, spontan zur Fete wieder ausgeladen zu werden und sich die längste Zeit in der freundschaftlichen Gunst der Eheleute befunden zu haben zu Recht, wie ich meine! Neben diesen emotional sensiblen Versicherungen gibt es auch ein reichhaltiges saisongebundenes Angebot. Zum Beispiel die Weihnachtsmann-Police, die für 12 Euro die entgangene Festtagsfreude versichert, weil der Weihnachtsmann auf dem Weg zur Bescherung im Schornstein stecken bleibt und zur Befreiung die Feuerwehr gerufen werden muss (gem. Versicherungsbedingungen ist das Protokoll des Feuerwehreinsatzes vorzulegen!). Erwähnenswert ist auch die Weihnachtsbaum-Police, die immerhin eine Versicherungsleistung von 500 Euro bietet, wenn der Weihnachtsbaum abbrennt. Um Täuschungsmanöver zu vermeiden, ist ein Protokoll des Polizeieinsatzes erforderlich. Für die Streithähne gäbe es noch die Weihnachtskrach-Police. Diese tritt ein, wenn es an den Feiertagen zu massiven Streitigkeiten mit den Schwiegereltern kommt, so dass die Nachbarn die Polizei zur Schlichtung rufen müssen. (Der geneigte Leser errät es schon: Das Protokoll des Polizeieinsatzes ist vorzulegen.) Offenbar scheint diese Konstellation aber keinen Seltenheitswert zu haben, denn die Versicherungssumme beträgt nur 50 Euro. Da zwingt sich mir folgende Idee auf: Schließt man die genannten drei Policen gegen Störungen der besinnlichen Festtage gleich als Dreier-Kombi-Paket ab, lassen sich bei einem Einsatz von 36 Euro immerhin im Falle des Triple-Unglücksfalles 600 Euro Versicherungssumme kassieren. Da hat man die Geschenke doch ganz locker wieder raus. Und es ist doch wirklich nicht ausgeschlossen, dass der Krach mit den Schwiegereltern deshalb entsteht, weil Opa im Weihnachtsmann-Kostüm im Schornstein festhockt und die Situation im häuslichen Wohnzimmer daraufhin derart eskaliert, dass der Baum in Flammen aufgeht. Vorteilhaft an einer solchen Verkettung der drei Einzelschicksale wäre zweifellos, dass man nicht über die gesamten Feiertage ständig die Freunde und Helfer in rot und grün zur Protokollaufnahme im Haus hätte, sondern diese nur einmal herbeibitten müsste. Weil ich den KONTAKT-Lesern diese Situation aber ganz bestimmt nicht wünsche, habe ich die Versicherungen erst in der Januar-Ausgabe vorgestellt. Für die sehr Ängstlichen oder wahlweise Vorausschauenden gibt es als wirklich spektakuläres Angebot die Versicherung gegen Alien-Kidnapping. The Hullberry zahlt für die Prämie von 12 Euro eine einmalige Versicherungssumme von Euro für den Schaden, der durch die belegbare Entführung durch Aliens entstanden ist. Die Versicherungsbedingungen sind präzise: Vom Tag der Versicherungsausstellung an versichert The Hullberry den Versicherungsnehmer gegen finanzielle und andere Verluste, die aufgrund einer unfreiwilligen Gefangennahme und den Abtransport vom Planeten Erde durch intelligente Lebewesen außerirdischer Herkunft entstanden sind. Die Police wird ausbezahlt, wenn der Vertragsnehmer durch Außerirdische unfreiwillig von der Erde entführt wird und verletzt oder unverletzt zurückkehrt. Die Kriterien, die zur Auszahlung der Versicherungssumme führen, sind allerdings streng, das unterscheidet diese Gesellschaft nicht von herkömmlichen Versicherern; folgende Unterlagen müssen The Hullberry vorgelegt werden: Sie reichen von der detaillierten Beschreibung des Vorfalls, die vom Versicherten unter Eid abzulegen ist, bis zum beglaubigten Zertifikat der zuständigen Luftfahrt- oder Militärbehörde, das die Präsenz von Alienraumschiffen bestätigt. Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz ist das Verschwinden der Versicherten aufgrund der freiwilligen Zusammenarbeit mit den Außerirdischen. Mag sein, dass sich im Zuge der Mars-Eroberung der praktische Nutzen dieses Paketes noch erweist. Dem geneigten Leser bleibt freigestellt, ob er den vorgestellten Versicherungen einen der vorderen Plätze auf der persönlichen Hit-Liste der Geschenkideen zuordnet, er vielleicht sogar einen Eigenbedarf erkannt hat oder aber die Policen lieber unter der Kategorie Dinge, die die Welt nicht braucht verbucht. Offen bleibt, ob den Versicherungspolicen von den vielen Kunden heimlich magische Kräfte zugeschrieben werden schließlich wollen wir alle doch gerne das Böse aus dem Alltag bannen und das Gute herbei beschwören. Hullberry-Versicherte können dann der nächsten Mars-Mission und zumindest dem nächsten Weihnachtsfest gelassen entgegensehen. Tanja Tilgner Obwohl sich The Hullberry selbst als Lausbub unter den Versicherungen bezeichnet, gibt es formal an der Seriosität nichts zu bezweifeln. KONTAKT

7 NACHGE?RAGT Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg arbeiten traditionell gut zusammen, ihre Geschäftsgebiete decken sich nahezu. Die LzO gehört mit einer Bilanzsumme von über 7 Milliarden Euro und Mitarbeitern bundesweit zu den Großsparkassen. Der Verbundgedanke ie 1923 gegründete Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg war bis 1932 zusammen mit der Staatlichen Kreditanstalt und der Landessparkasse zu Oldenburg unter gemeinsamer Verwaltung der Staatsbankdirektion vereinigt. Danach bekam jede der drei Anstalten einen eigenen Vorstand und einen besonderen Verwaltungsrat. Aus dieser Zeit datiert die gute Zusammenarbeit zwischen den Sparkassen und der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg. Wilfried Barnstedt hat als Vorsitzender des Vorstandes der LzO der Verbundtätigkeit über lange Jahre Konturen gegeben. Anlässlich seines Wechsels in den Ruhestand zum 1. Januar bat KONTAKT ihn im Gespräch um Rückblick und Ausblick. D Blick zurück auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Franz Thole (r.) und Horst Schreiber (l.) mit Wilfried Barnstedt bleibt aktuell KONTAKT: Herr Barnstedt, im Vorstand und dann als Vorsitzender des Vorstandes der LzO haben Sie 25 Jahre lang die 12 KONTAKT Zusammenarbeit zwischen der Landessparkasse und den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg verantwortet. Welche Vorteile hat eine solche Zusammenarbeit im Zeitalter der Globalisierung der Märkte und der Informations- und Kommunikationstechnologie? Barnstedt: Der Verbundgedanke ist keineswegs ein Relikt aus alten Tagen. Über die Verbundpartner können wir unseren Kunden aus einer Hand die gesamte Palette der verschiedenen Finanzdienstleistungen anbieten. Im Gegensatz zu den mühsamen Versuchen der Mitbewerber ich nenne nur das Stichwort Allfinanzkonzern ist das Verbundgeschäft für uns und unsere Kunden also erlebbare und beinahe selbstverständliche Praxis. Daneben ist es ein umfassendes Angebot in allen Bereichen der Finanzdienstleistungen, aber auch ein perfektes Instrument zur Kundenbindung. Wenn es uns gelingt, unseren Kunden alle Produkte und Dienstleistungen in guter Qualität und zu guten Preisen anbieten zu können, erschweren wir damit den Einstieg der Mitbewerber. Aber auch zur Erfüllung unseres öffentlichen Auftrages ist der Verbund außerordentlich wichtig. Nur mit der Unterstützung des Sparkassen-Finanzverbundes können wir heute für eine flächendeckende Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Finanzdienstleistungen sorgen. Dabei beschränken wir uns traditionell nicht nur auf bestimmte Ballungsräume oder bestimmte Kundengruppen. Gerade auch in strukturärmeren Gegenden stehen wir allen Bürgerinnen und Bürgern als Finanzpartner zur Seite. Für uns als LzO ist es da natürlich ein zusätzlicher Vorteil, unseren Versicherungspartner Öffentliche Versicherungen Oldenburg direkt vor Ort zu haben. Über die Verbundpartner können wir unseren Kunden aus einer Hand die gesamte Palette der verschiedenen Finanzdienstleistungen anbieten. KONTAKT: Im Finanz- und Dienstleistungssektor verändert sich die Landschaft derzeit wesentlich. Ich denke da an die Neuausrichtung von Landesbanken im Zusammenhang mit dem Wegfall der Staatsgarantien und der Gewährträgerhaftung, an erhöhte Anforderungen aus der Risikosteuerung der Institute sowie aus externen Ratings und an die Privatisierungsdiskussion im Zusammenhang mit den Sparkassen. Könnten neue Geschäftsmodelle an den Grundfesten der Zusammenarbeit rütteln? Barnstedt: Die genannten Einflüsse sorgen sicher für einige Bewegung in der Bankenlandschaft. Ich sehe jedoch nicht, dass hierdurch die Grundfeste unserer Zusammenarbeit negativ beeinflusst werden. Im Gegenteil, sie unterstreichen eher die Notwendigkeit für ein noch engeres und intensiveres Miteinander der Verbundpartner. Denn alle Anforderungen, die von außen auf den Verbund zukommen, zeigen doch letztlich, dass eine Rückbesinnung auf die jeweiligen Kernkompetenzen notwendig ist. Nur wenn sich jeder Partner auf sein Know-how und seine Stärke konzentriert, können wir die Erfolgsgeschichte des Sparkassen-Finanzverbundes weiter fortführen. Mit unseren erfolgreichen und erfahrenen Verbundpartnern dazu gehören neben den Öffentlichen Versicherern zum Beispiel auch die Landesbausparkassen und die DekaBank haben wir die besten Voraussetzungen dafür. KONTAKT: Welche Begebenheiten aus Ihrer langjährigen Amtszeit sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Barnstedt: Aus Sicht der Zusammenarbeit zwischen unseren Häusern fallen mir gleich zwei große Ereignisse ein. Zum einen ist da der 1985 geschlossene Kooperationsvertrag zwischen den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und der LzO. Wir haben erstmalig die Grundsätze der Zusammenarbeit vertraglich festgeschrieben und damit unserer engen Verbundenheit Ausdruck verliehen. Zum anderen sind die Änderungen im Gesellschafterkreis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg ab 1994 zu nennen. Das Land Niedersachsen hat sich als Eigentümer weitgehend zurückgezogen und wesentliche Anteile unter anderem an den Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband veräußert. Hierdurch wurde das öffentlich-rechtliche Versicherungswesen auf neue Grundlagen gestellt. Seit dieser Zeit befinden sich übrigens auch zwei Vertreter der LzO im Aufsichtsrat der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Dies hat sich als besonders hilfreich erwiesen, um das Verbundgeschäft gemeinsam noch enger und erfolgreicher zu gestalten. Auf die LzO bezogen fällt mir zunächst die 200-Jahr-Feier 1986 ein. Aus dem gesamten Bundesgebiet erreichten uns die Glückwünsche. Mit Gründungsdatum 1786 sind wir letztlich die älteste noch existierende Sparkasse der Welt. Ein Attribut, auf das wir durchaus stolz sind. Weiter ist da natürlich die Wiedervereinigung unseres Landes zu nennen. Hier haben die Sparkassen auch die LzO sofort Aufbauhilfe für die Institute im Osten geleistet. Besonders zur Sparkasse in Halle haben wir seither einen sehr engen und freundschaftlichen Kontakt. Viele Mitarbeiter von uns sind direkt nach der Wende nach Halle gefahren, um dort zum Beispiel Mitarbeiter zu schulen oder in Fachabteilungen auszuhelfen. KONTAKT: Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger für seine Amtszeit? Wilfried Barnstedt die Vita Barnstedt: Ich bin sehr froh, dass wir mit Martin Grapentin einen sehr kompetenten Nachfolger gewinnen konnten. Besonders freut es mich aber, dass er auch einen Bezug zu unserem Geschäftsgebiet, dem Oldenburger Land, hat. Letztlich kann ich meinem Nachfolger natürlich nur wünschen, dass er bei seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe immer auch ein glückliches Händchen hat und dass sich die Zusammenarbeit mit den Organen und Gremien positiv gestaltet. Ich blicke hier auf eine lange vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zurück. Das wünsche ich auch Herrn Grapentin. KONTAKT: Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihre neu gewonnene Freizeit verbringen werden? Barnstedt: Sicher wird die Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich waren die letzten Jahre weit mehr als nur ein 40-Stunden-Job gewesen. Letztlich aber freue ich mich, dass ich zukünftig meiner Familie, meinen Freunden und meinen sportlichen Interessen deutlich mehr Zeit widmen kann. Langeweile wird dabei sicher nicht aufkommen. Aber von mir aus noch ein ganz anderer Gedanke zum Schluss: Ich danke dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg für die 25 Jahre guter Zusammenarbeit, die zur Stärkung des Sparkassen-Finanzverbundes geführt hat. Der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg sowie der Oldenburgischen Landesbrandkasse wünsche ich weiterhin alles Gute! KONTAKT: Herr Barnstedt, vielen Dank für das Interview und alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg. Das Interview führte Jörg Löffler geboren in Hannover 1961 Abitur in Oldenburg Wehrdienst; Reserveoffizier der Bundesmarine Lehre bei der heutigen Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg-Girozentrale Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Hamburg leitende Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen bei der heutigen Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg-Girozentrale, zuletzt Leiter des Vorstandssekretariats ab 1980 Vorstand bei der Landessparkasse zu Oldenburg, seit 1995 Vorstandsvorsitzender KONTAKT

8 AGENTUREN VOR ORT: LOHNE UND EDEWECHT Edewecht KURS AUF DIE WELTMEERE Nirgendwo im Ammerland standen einst so viele Mühlen wie in Edewecht. Zehn waren es um die P Lohne Ein halbes Jahrhundert lang war Lohne für alle, die mit Schreiben zu tun hatten, ein Begriff. Die Gänsekiele aus der Produktion am Ort waren weltweit bekannt für ideale Härte und Haltbarkeit. Als Stahlfedern modern wurden, setzten die findigen Lohner auf neue Branchen. Bis heute ist die kleine Stadt in Südoldenburg erfolgreicher Industriestandort. insel, Besen und Bürsten waren nach dem Krieg begehrte Artikel auch da nahm Lohne bei der Produktion eine führende Rolle ein. Aber auch die Verarbeitung von Schlachtvieh, die Herstellung von Landmaschinen aller Art, die maschinelle Papierverarbeitung, die Verarbeitung von Kunststoffen waren Gewerke, die der Stadt immer wieder positive Entwicklungen bescherten. v.l.: Gerhard Brinkmann jr., Susanne Witte, Gerhard Brinkmann 14 KONTAKT Unser Agenturen vor Ort: Gerhard Brinkmann Bahnhofstr. 1, Lohne Tel: / Fax: / KARRIERE MIT DEM GÄNSEKIEL Michael Espelage Brinkstr.43, Lohne Tel: / Fax: / v.l.: Dieter Hartmann, Elke Ihnken, Thorsten Wendt, Yvonne Kuper, Michael Espelage Die spannende industrielle Karriere ist im Industriemuseum präsentiert, das vor kurzem in einen großzügigen Neubau umziehen konnte. Auch die verschlungenen Skulpturen des Brunnen EGO-Lohne auf dem alten Markt umspielen die Erfolgsgeschichte Lohnes. Dabei hat die Einwohner-Stadt im Oldenburger Münsterland, die von Moorund Naturlandschaften umsäumt ist, ihren landschaftsbezogenen Charakter immer beibehalten. Ein Blick vom hoch gelegenen Aussichtsturm ist entsprechend reizvoll. Er wurde übrigens 1908 auf der kleinen Anhöhe gebaut und hat den Status des lokalen Wahrzeichens. In punkto Sport und Freizeit reicht das Angebot am Ort von Wander- und Fahrradwegen über das Waldbad mitten im Grünen bis zum 18-Loch-Golfplatz. Über ihren unternehmerischen Einfallsreichtum ließen die Lohner auch die Kultur nicht zu kurz kommen. Seit über 50 Jahren zieht die Freilichtbühne auf der idyllisch gelegenen Waldbühne Publikum an. Die Laienspieler werden seit drei Jahren von Regisseur Murat Yeginer in Zusammenarbeit mit Mark Spitzauer professionell angeleitet und studieren zwei Inszenierungen pro Jahr ein. Konzertprogramm der Spitzenklasse gibt es in der Reihe der Meisterkonzerte, die regelmäßig internationale Solisten und Ensembles präsentieren. D as Wappen der Gemeinde westlich von Oldenburg zeigt denn auch eine stattliche Kokerwindmühle. Doch wer in der Ortsmitte dem Denkmal für den Kapitän Kuper begegnet, ahnt, dass die Einwohner es nicht nur mit dem Element Wind erfolgreich aufnahmen. Schiffsbau war eines ihrer Markenzeichen. Etliche Schiffe, die hier gebaut wurden, durchkreuzten nach 1800 die Weltmeere. Edewecht war einst von riesigen Moorflächen umgeben. Das unter Naturschutz gestellte Fintlandsmoor lässt heute noch etwas von der Anziehungskraft dieser verschwiegenen Landschaft ahnen. Als um 1900 die Hochmoore planmäßig erschlossen wurden, brachte das einen Wachstumsschub für die Gemeinde. Was sie heute wirtschaftlich bieten kann, stellt sie alle zwei Jahre mit ihrer Gewerbeschau unter Beweis, zu der Tausende von Besuchern aus der weiten Umgebung kommen (und an der natürlich auch die örtlichen Agenturen der Öffentlichen teilnehmen). Wende zum 19. Jahrhundert. Zwei davon können heute noch voll funktionsfähig ihre Flügel kreisen lassen. Daneben empfiehlt sich der geschichtsträchtige Ort nicht zuletzt als Startpunkt für einen Besuch in der reizvollen Landschaft des Ammerlandes. Zur Rhododendronblüte im Mai bieten die vielen gepflegten Vorgärten eine wahre Augenweide. Viele Laufbegeisterte und Spaziergänger schätzen den Staatsforst Wildenloh. Im Waldkindergarten dort können auch die Jüngsten Natur erleben und lieben lernen. Für kulturell Interessierte sei die Edewechter St. Nikolai-Kirche mit ihrem hölzernen Glockenturm als Anlaufpunkt empfohlen. Sie birgt im Innern als Kleinod einen spätgotischen Flügelaltar. Das privat geführte Micro-Hall-Art-Center in Klein Scharrel ist ein Muss für Freunde des Kabaretts. Und herumgesprochen hat sich auch, dass die Edewechter Kunstfreunde seit ein paar Jahren ein Kulturprogramm anbieten, das es mit städtischen Angeboten locker aufnehmen kann. Thorsten Kortlang / Peter Diers Unser Agenturen vor Ort: Thorsten Kortlang Hauptstr.50, Edewecht Tel: / FAX :04405 / Sabrina Reil Hauptstr.50, Edewecht Tel: / Fax: / v.l.: Thorsten Kortlang, Sabrina Reil, Gabriele Wardenburg-Harpain, Hella Kahrs, Jana Hubner, Reiner Feldhoff, Magda Trey, Liane Rubarth KONTAKT

9 azubi Auszubildende erfolgreich SmaLL-Talk im Außendienst UND HARTE FAKTEN Damit wir Azubis möglichst früh Berufspraxis sammeln können, wurde im November dieses besondere Projekt aufgelegt. Ganz alleine und selbständig Kundenbesuche vereinbaren und die Gespräche alleine führen: Der Praxistest war anstrengend, und er machte Spaß. Natürlich wurden wir nicht sofort ins kalte Wasser geworfen. Am 2. November trafen wir uns in der Direktion, um von der Seminarleiterin von Isernhagen & Partner, Karin Schmedt, zu erfahren, was mit dem Projekt eigentlich auf uns zukommen würde. Außer mir waren dabei Frank Splinter, Hakan Tekce, Tobias Wilks, Nadine Backmeyer und Janina Hohnholdt. Zuerst haben wir zwei Gruppen gebildet: die Azubis im dritten Lehrjahr, die schon Erfahrungen im Außendienst sammeln konnten und die anderen, die allererste Gehversuche machen würden. Dann gab es Praxistipps: Wie kann man einem Kunden die verschiedenen Sparten verständlich machen, ohne dass man ihn mit schweren Begriffen und Zahlen bombardiert? Welche Informationen benötigen wir vom Kunden, damit wir ihn dann perfekt beraten können? Kurzes Einüben im Rollenspiel - wie wird begrüßt, wie läuft idealer Weise ein Gespräch, was wäre belanglos, wie viele harte Fakten sind richtig? Frau Schmedt gab zusätzliche Tipps, unsere Checklisten wurden immer länger. Und dann war es schon 17 Uhr, es wurde ernst: mit den Kundenanrufen. Wir zogen um in die Personalabteilung und holten unsere Telefonnummern aus der Tasche. Jeder von uns war einer Geschäftsstelle zugewiesen worden und hatte dort die Adressen von 70 Kunden herausgesucht, alle zwischen 20 und 35 Jahre alt, denen er Informationsgespräche über die verschiedenen Sparten anbieten sollte. Beim Vereinbaren der Termine sollten wir darauf achten, dass auf einen der Tage drei Kundengespräche platziert wurden - ganz so, wie es in der Außendienstpraxis ja auch vorkommt. An diesem Tag würde Frau Schmedt uns beobachten und uns dann ein Feedback geben können, was positiv und was negativ lief. Das allererste Kundengespräch konnte aber schon vor diesem Tag laufen. Wir waren bei den Telefonaten aufgeregt, natürlich. Aber das legte sich von mal zu mal mehr. Erst mal eine kleine Entschuldigung, dass man abends um 20 Uhr noch anruft, kleiner Small-Talk, wir möchten Ihnen ein Beratungsgespräche anbieten und Ihnen erläutern, was sich im Bereich der Sparten ab Januar ändert. Konkreten Terminvorschlag machen. Gelassen bleiben, wenn der Gesprächspartner unfreundlich ist - man ist ja nicht persönlich gemeint. Für mich gab es ein total nettes Gespräch. Die erste Kundin sprach mich gleich mit Vornamen an, und der ist ja nicht grade alltäglich hier zu Lande. Wie bitte? Ronak? Woher weiß sie denn meinen Vornamen? Wir waren doch in einer Schulklasse gewesen, von der ersten bis zur fünften sagt sie. Diese Beratung lief sowieso super. Ich konnte an diesem Abend für mich insgesamt zehn Termine machen. Das klingt nicht viel, aber aus jedem Termin ergab sich ja dann in der Praxis noch ein zweiter, manchmal auch ein dritter. Es hat total Spaß gemacht, das ging uns allen so. Wenn man sich so vorstellt, wie es ist, an einer fremden Haustür zu stehen und einfach zu klingeln, ist man ein bisschen nervös. Wenn ich dann wirklich dastand, war ich ganz locker. Ich bin vorher ein paar Mal mit einem Hauptvertreter bei Kundengesprächen dabei gewesen und habe zugehört. Aber jetzt muss ich ja alles wissen, darf nichts Falsches sagen. Da hilft schon, was wir immer wieder gehört haben: Wir wissen erst mal mehr als der Kunde. Wir sind gut informiert. Und wenn der Kunde wirklich eine Frage stellen sollte, die wir nicht beantworten können, teilen wir ihm ganz selbstverständlich mit, dass dazu noch eine Rücksprache mit dem Sachbearbeiter nötig ist. Die meisten Kunden vor Ort waren nett. Da wurde schon mal am Vormittag extra Kaffee gekocht, Interesse gezeigt. Insgesamt habe ich es mir eigentlich nicht so anstrengend vorgestellt. Aber natürlich war für uns alles neu; nach sechs Monaten hat man so was im Griff und kann es anders betrachten. Anstrengend war für mich zum Beispiel, von 8 bis 17 Uhr die normale Arbeit in der Direktion, dann zwei Stunden Kundentermine und dass ich dann von 19 bis 22 Uhr für Klausuren lernen musste. Aber es hat Spaß gemacht, auf jeden Fall. Wir haben gelernt, wie ein Außendienst-Mitarbeiter zu denken hat und haben erfahren, dass dieser Beruf nicht zu den leichtesten gehört. Und eines haben wir sicher alle geschafft: die Angst vor der mündlichen Prüfung zu verlieren. Ein Kundengespräch können wir jetzt führen, hoffen wir zumindest. Ronak Eskandarlu KONTAKT JUNGE ÖFFENTLICHE Neue UND WIR MITTENDRIN! Zum Beginn des Wintersemesters 2004/05 am 1. Oktober haben sich ungefähr neue Studenten an der Uni Oldenburg eingeschrieben. Der Campus glich in den Tagen eher einer Ameisenkolonie als einer Bildungsstätte. Nachdem das planlose Herumirren der StudienanfängerInnen nachgelassen hatte, postierte sich das Team der jungen Öffentlichen mit einem Info-Stand im Mensa-Foyer der Universität, denn: StudienanfängerInnen sind potenzielle Kunden. Federführend bei diesem Projekt waren die Auszubildenden Nadine Backmeyer und Hakan Tekce in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Büros Sebastian Koch und Benjamin Ulrich. Ziel des Foyer-Auftrittes war in erster Linie, den Bekanntheitsgrad der jungen Öffentlichen zu erhöhen und auf dem Campus als Beratungs- und Anlaufstelle wahrgenommen zu werden. Zu diesem Zweck wurde unser Team von Projektleiter Tobias Sohl bis an die Zähne mit Give- Aways bewaffnet und stürzte sich auf die zum Teil ahnungslose Menge. Vor allem die für Studenten lebensnotwendigen Textmarker kamen beim Zielpublikum sehr gut an. In kürzester Zeit versammelten sich Heerscharen von jungen Leuten um den Stand, um eines der begehrten Stücke zu bekommen. Anders als wir es bei anderen Informationsständen beobachten konnten, die eher verwaist erschienen, steigerte sich die Attraktivität unseres Standes von Tag zu Tag. Die Aktion im Mensa-Foyer ist als ein voller Erfolg zu werten. Die Öffentliche Versicherung Oldenburg, im Speziellen die junge Öffentliche, ist als eine studentennahe und junge Beratungsstelle wahrgenommen worden. Beleg: In den Folgetagen kamen etliche Studierende in unsere Räumlichkeiten, um sich über unsere Produkte und den Studententarif der Öffentlichen zu informieren. Benjamin Ulrich, Sebastian Koch SCHLACHT GEGEN DIE Bösen Borgs Azubifahrt 2004 zum space-center bremen Das Weltall war unser Reiseziel: Am 7. September starteten wir zum Betriebsausflug in das futuristische Space-Center Bremen. Drei Wochen vor dem Aus des größten Indoor-Erlebnisparks in Europa tauchten wir in fantastische Sphären ein. Ein echtes Geheimnis war das Fahrtziel schon zwei Wochen lang nicht mehr gewesen. Entsprechend gut eingestimmt kamen wir an, und schon startete das Raumschiff in unsere erste Mission: Der Countdown läuft. Plötzlich ergreift eine gewaltige Kraft unsere Körper und katapultiert uns mit dem 3,5fachen des eigenen Körpergewichts endlose Meter in die Höhe. Ein fantastischer Wettlauf gegen die niederträchtige Königin Satra beginnt! Atemlos ist die Jagd nach dem Schlüssel zum Sternentor. Sensationell! Mitreißend! Ein Erlebnis, das keiner von uns so bisher kannte! Ganz unerwartet werden wir von einer Gruppe böswilliger Borgs zu unserer ersten Schlacht herausgefordert. Nachdem wir die Borgs mit Hilfe von Laserpistolen in ihr Universum zurückgetrieben haben, können wir unsere Abenteuerreise fortsetzen. Doch vorerst machten wir Halt in einer Space-Kantine, in der wir uns mental auf unsere nächste Schlacht vorbereiteten und neue Kräfte sammelten. Gott sei Dank muss trotz unseren starken Zusammenhalts und bei Einsatz aller Beteiligten im Kampf um unsere Existenz keiner sein Leben lassen. Frisch gestärkt, aber auch noch teils geschwächt von den Strapazen der vergangenen Schlacht, beamten wir uns anschließend geradewegs in die Brauerei Beck & Co. Dort wurden wir in das Jahr 1873 zurückversetzt, um die alten Vorgänge des Brauens und die genialen Gründer des Unternehmens (Heinrich Beck und Lüder Rutenberg) kennen zu lernen. Vorbei an großen Braufässern, an Zugpferden (die noch immer wie früher täglich mit einer Kutsche das frisch gebraute Bier an die umliegenden Händler ausliefern) ging es zu einer kleinen Verkostung. Voller Eindrücke flogen wir zurück zur Basis Antalya, in der ein hervorragendes Mahl auf uns wartete. Wir bedanken uns hiermit bei Herrn Thole und Herrn Schreiber, die uns diese Fahrt ermöglicht haben sowie bei unseren Ausbildungsleitern Herrn Kanopka und Herrn Willers. Ebenfalls ein ganz großes Dankeschön an alle Azubis, die zu diesem gemeinsamen Spaß ihren Teil beigetragen haben. Sandra-Mariana Bruns, Lena Wohlers, Tobias Wilks 16 KONTAKT KONTAKT

10 ONLINE iren sind Programmcodes, die sich an andere Daten anhängen und sich bei deren Ausführung oder Verarbeitung vermehren. Diese Daten können Bootsektoren (fester Bereich auf der Festplatte), Dokumente oder Programme sein. Der Begriff Computervirus hat sich für eine ganze Gruppe von Programmen eingebürgert, bei der es sich um böswillige Software handelt. Sie ist programmiert worden, um bewusst Schaden anzurichten oder um bestimmte Daten auszuspähen. Je nach Funktion werden solche Programme als Virus, Wurm oder Trojanisches Pferd bezeichnet. Zusätzlich gibt es noch Hoaxes, die aber nicht direkt zu den Computerviren gerechnet werden. V Es ist schnell passiert. Sie öffnen ein Dokument oder den Anhang einer , und plötzlich ist Ihr privater Computer infiziert. Die Krankheitsfolgen sind ärgerlich bis dramatisch. Dabei ist es relativ einfach, geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. KONTAKT gibt einen Überblick, wie man seinen PC gegen Viren- Attacken immun machen kann. VIRENSCHUTZ Leichtes Spiel gegen Schädlinge Ein Wurm ist ein eigenständiges Stückchen Programm, das darauf ausgerichtet ist, sich selbständig auf möglichst vielen Computern zu verbreiten, auch etwa in Netzwerken. Ziel ist es dann, mit Hilfe vieler befallener Computer gelenkte Angriffe, zum Beispiel auf Computersysteme von Firmen, durchzuführen. Trojanische Pferde sind Programme die neben scheinbar nützlichen auch nicht dokumentierte schädliche Funktionen enthalten und diese ohne Wissen des Computer-Anwenders ausführen. Im Gegensatz zu Computer-Viren können sich Trojanische Pferde jedoch nicht selbständig verbreiten. Hoaxes sind bewusst erstellte Falschmeldungen, die meist in Form von Kettenbriefen der Art Achtung Neuer Virus Kontaktsuche unterwegs verbreitet werden. Ein typischer Bestandteil eines Hoax ist die Aufforderung, die Virus-Warnung an alle Bekannten mit einer Adresse zu verschicken. Mit dieser Aktion soll der Mailverkehr im Internet überlastet werden. An dieser manuellen Verbreitung sollte man sich natürlich nicht beteiligen, sondern solche Mails sofort löschen. Maßnahmen zum Schutz vor Viren sollte man auch dann ergreifen, wenn man keine unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Websites aufsucht und keine E- Mail-Anhänge öffnet. Es gibt im Wesentlichen drei Maßnahmen, mit denen der eigene Computer besser vor Virenbefall geschützt werden kann. Das ist zum einen der Einsatz einer Firewall. Eine Firewall ist eine Software oder eine Kombination aus Soft- und Hardware, die gewissermaßen einen Schutzschild zwischen Ihrem Computer und potenziell schädigenden Inhalten im Internet aufbaut. Die Firewall ist nur für Netzwerk-Verbindungen sinnvoll, über die eine direkte Verbindung zum Internet hergestellt wird. Bei einem Einzelcomputer kommt eine Firewall beispielsweise dann in Frage, wenn die Verbindung zum Internet direkt über ein Kabel, DSL- oder ein DFÜ-Modem hergestellt wird. Vor den meisten Viren, Würmern, Trojanern und in böswilliger Absicht erstellten Programmen kann der eigene Computer durch Installation einer Antivirensoftware geschützt werden. Bei vielen Computern ist sie im Lieferumfang erhalten. Die Software kann aber von verschiedenen Anbietern erworben und nachträglich installiert werden. Einen kostenlosen Online Virus Scanning Service stellt die Firma Trend Micro auf ihrer Website zur Verfügung.(1) Wichtig ist, dass die Antivirensoftware durch Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. Die Hersteller von Antivirenprogrammen stellen für jedes neue Virus kurzfristig aktualisierte Virendefinitionen zur Verfügung. Sicherheitsupdates für MS Office-Produkte werden auf der Office Update-Website von Microsoft zur Verfügung gestellt. (2) Die Sicherheitsupdates zu anderen Programmen können bei den jeweiligen Herstellern erfragt werden. Experten geben folgende Tipps: Wenn ein Antivirenprogramm nicht mehr funktioniert: noch einmal neu installieren. Antivirenprogramm starten und eine erneute Prüfung durchführen, wenn ein Virus entfernt wurde. Antivirenprogramm zur Systemprüfung während der PC-Arbeit im Hintergrund laufen lassen und damit auch Dateizugriffe überwachen. Windows und alle Computerprogramme neu installieren. Wenn eine oder beide der folgenden Bedingungen zutreffen: Das Antivirenprogramm zeigt die Meldung an, dass es das Virus nicht entfernen kann. Beim Start des PC erscheint als Fehleranzeige der Hinweis, dass Dateien fehlen oder beschädigt sind. In diesem Fall hat das Virus evtl. auch Dateien auf dem Computer gelöscht oder beschädigt, die zum Starten von Windows oder anderen Programmen notwendig sind. Thomas Heuer INTERN so hieß es an dieser Stelle seit Herbst Nach 13 Ausgaben setzt KONTAKT jetzt mit dem Betriebsrestaurant den Schlusspunkt der Vorstellungsrunde. Formal ist das natürlich ein bisschen falsch denn die Kantine ist verpachtet. Aber Jörg Borchert und sein Team gehören natürlich dazu daran würde niemand ernsthaft zweifeln. Das Betriebsrestaurant Die Abteilungen unseres Hauses stellen sich vor Die beliebteste Anlaufstelle im Verwaltungsgebäude der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg findet man im Erdgeschoss. Zumindest dürfte das ein inoffizielles internes Ranking ergeben. Hier liegt das Betriebsrestaurant. Wer sich stärken möchte, bevor er dann am Schreibtisch die Ärmel aufkrempelt, kann hier schon morgens um 8 Uhr ein Frühstück bekommen. Wer zwischendurch Saft, Süßes oder Stärkung braucht, findet stets, was seinen Appetit gut stillen kann. Und ab halbzwölf Uhr mittags wird Mittagessen ausgegeben, stets frisch zubereitet und nach allen Regeln der Küchenkunst kreiert. Nicht ohne Grund zieht die Kantine der Öffentlichen scharenweise Gäste aus Behörden und Büros ringsum an. Die Qualität hat sich herumgesprochen, das 150-Plätze-Lokal ist damit auch ein belebter und beliebter Kommunikationsort geworden. Rund 500 Essens-Portionen gehen täglich von Montag bis Freitag über den Tresen. Sieben Menüs, mit phantasievollen Namen bezeichnet, haben Kantinenchef Jörg Borchert und sein achtköpfiges Team jeweils vorbereitet, wenn die Hungrigen am langen Tresen Schlange stehen. Auch die Vorstände stehen da übrigens regelmäßig mit an. Da gibt es, jahreszeitlich ausgerichtet, Deftiges wie Vegetarisches, Fisch und Pasta, Geschnetzeltes, Salate, Suppen, Nachtisch nicht zu vergessen, dass Gesundheitsbewusste auf Reformkost setzen können. Wer sich mit seinem Tablett alleine oder in einer Gruppe niederlässt, weiß, dass es gleich munden wird wie bei Muttern oder wie bei den gourmetorientierten Freunden. Kundenzufriedenheit wird auch in der Kantine groß geschrieben. Dazu gehören die Qualität des Essens und die freundliche Bedienung. Das ist nicht nur nett, sondern auch klug im Sinn der Gesamtverwaltung: Wer zufrieden aus der Pause kommt, geht motiviert wieder an die Arbeit, sagt Borchert. Dass bei ihm auch die Menüs für wichtige Arbeitsessen des Vorstands geordert werden, darf als Bestätigung dieser Philosophie gelten. Der Jahresbeginn bedeutet für Borchert übrigens ein Jubiläum: Er ist dann seit 15 Jahren für das leibliche Wohl der Bediensteten und Gäste verantwortlich. Die Zwischenbilanz, die er dazu errechnet hat, sieht so aus: Seit dem 1. Januar 1990 wurden in der Kantine Tagesmenüs hergestellt. Allein für das immer begehrte Grünkohl-Gericht wurden 21 Tonnen Grünkohl, Stück Pinkel, Kochwürste und 5 Tonnen Kassler verarbeitet. rk Wir sind s 18 KONTAKT (1) (2) KONTAKT

11 Imke Becker, die bei der Öffentlichen von August 2001 bis Juni 2004 ihre Ausbildung absolvierte, wurde vom Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag zur 1. Landessiegerin Bereich Versicherungen erklärt. Insgesamt wurden im Rahmen einer Feierstunde in Braunschweig 172 von über Auszubildenden aus Niedersachsen als Berufsbeste des Landes ausgezeichnet. Auswahlkriterien für die Qualifikation der besten Absolventen waren ein sehr gutes Gesamtergebnis in der IHK-Abschlussprüfung und zugleich eine Positionierung unter den drei Punktbesten in dem jeweiligen Ausbildungsberuf. N.W. Foto: NWZ Öffentliche stellt Landessiegerin MOFAS zum Üben Aufgesessen aufs Mofa und lernen, wie man richtig seine Runden dreht? In der Fröbelschule gehört das zu den besonderen Angeboten, die Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 gemacht werden. Bereichsleiter Fred Götze überbrachte der Förderschule im September zwei neue Maschinen und rettete damit den begeistert nachgefragten Kurs zur Vorbereitung auf den Mofa-Führerschein in Theorie und Praxis. Die alte Maschine war im April gestohlen worden, der Mofa-Kursus stand damit vor dem Aus. Mit Hilfe der Öffentlichen konnten in Varel bei einem Spezialisten zwei Übungsmofas beschafft werden. Nun geht s sogar effektiver als zuvor weiter. Wechsel in der Geschäftsstellenleitung Zum 1. Januar 2005 hat Egbertus de Vries seine Geschäftsstelle an der Nadorster Straße in Oldenburg an René Ruchay übergeben und wechselt in den Ruhestand. Abgeschlossen hatte er seinen Vertretervertrag mit den Öffentlichen Versicherungen im April Sein Nachfolger René Ruchay ist zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Nadorster Straße 317 in Oldenburg zu erreichen. mo - do und Uhr fr Uhr Tel: / Fax: / VON UNSEREN PARTNERN +++ Das Online-Portal Gebrauchtwagen.de bietet bei der Fahrzeugsuche jetzt eine erweiterte Regionalfunktion an. Interessierte, die ein Fahrzeug erwerben wollen, können gezielt die Autohäuser ihrer Umgebung finden. Autohäuser im Blick Bei der Suche nach dem neuen Traumauto führt heute kaum ein Weg am Internet vorbei. Autokäufer informieren sich zunächst online, vergleichen Kilometerstände, Preise und Ausstattungen der angebotenen Gebrauchtwagen. Bestens vorbereitet findet die Kaufentscheidung vor Ort bei dem Händler statt. Aber kennt man eigentlich die Wichtigsten in der Umgebung vertretenen? Und gab es nicht ein paar Kilometer weiter noch eine Niederlassung der Lieblingsmarke? Weiteres Blättern in Branchenbüchern ist jetzt nicht mehr notwendig. Das Angebot von Gebrauchtwagen.de lässt sich genau nach diesen Kriterien durchstöbern. Mit der jeweiligen Postleitzahl und dem gewünschten Umkreis kann nach Name oder Automarke gefiltert werden. Der Fahrzeugbestand des Autohändlers kann jeweils ebenfalls vom PC aus begutachtet werden. Per Klick auf den Anbieter sind neben den Kontaktdaten direkt die Angebote des Autohauses aufgeführt. Die integrierte Suchmaske erleichtert dabei die Suche innerhalb des jeweiligen Autohauses. Für die Händler von Gebrauchtwagen.de ist der Eintrag in das Autohändler-Verzeichnis kostenlos. Die ist ein Tochterunternehmen der ÖRAG Service GmbH und betreibt die Autobörse Gebrauchtwagen.de. Sie ist Partner der öffentlichen Versicherer und der Sparkassen-Finanzgruppe. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf wurde 2002 gegründet. rk WECHSEL im ÖRAG- Aufsichtsrat Zum neuen Aufsichtsratsmitglied der ÖRAG Rechtschutzversicherung wurde im September 2004 von der ÖRAG Hauptversammlung Jürgen Rehmann bestimmt. Er folgt Manfred Haas (SV Sparkassen-Versicherung Stuttgart). Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rückversicherung AG und des Verbandes öffentlicher Versicherer in Düsseldorf ist Rehmann bereits seit 1996 in der Sparkassen-Finanzgruppe tätig. FEUERWERK der Turnkunst Bühne frei für Akrobaten und Athleten, für Jonglage und Persiflage, für Lust an Körperbeherrschung, Bewegung, Tempo und Ästhetik! Unter das Motto Herzklopfen hat der Niedersächsische Turnerbund sein diesjähriges Feuerwerk der Turnkunst gestellt, mit dem er vom 31. Dezember bis zum 16. Januar auf Tournee ist. Im Ensemble sind internationale Meister ihres Faches vertreten. Sie bieten ein faszinierendes Programm voller Emotion, Spannung und Nervenkitzel. Die Bandbreite der Präsentationen reicht von der jungen russischen Anastasia Vasilenko, die Luftakrobatik in einer riesigen Glaskugel vorführt, bis zu den Rhönradtänzern WheelMotions, von der Inline Air Show mit waghalsigen Sprüngen und Tricks bis zu Niels Weberling, einem der besten Pantomimen Europas, der mit perfekter Körperbeherrschung in eine Welt mit imaginären Kräften eintaucht: Nicht ohne Grund wird die Veranstaltung des NTB als Europas erfolgreichste Turnshow gelobt. Herzklopfen empfiehlt sich zum Jahresbeginn als Erlebnis der Extraklasse für die ganze Familie. Die Auftritte in Oldenburg sind am 7. Januar um 19 Uhr und am 8. Januar um 14 Uhr und um 19 Uhr. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg unterstützen das Event als lokaler Sponsor. rk SICHER INS VERGNÜGEN SPONSORING Agrarwirtschaft IM BLICK In Hannover überreichte Vertriebsdirektor Christian Bunk (l.) das erste Exemplar des Agrobusiness Oldenburger Münsterland an den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (2.v.l.). Dieses Produkt- und Dienstleistungsverzeichnis der Agrartechnik und Ernährungswirtschaft des Oldenburger Münsterlandes besteht aus einer Übersichtskarte mit Firmenstandorten, einem begleitenden Informationsheft zu den darin aufgeführten Unternehmen sowie einem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsverzeichnis auf CD-ROM. Die Veröffentlichung will, so der Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland, Albert Focke (r.), die internationale Agrarwirtschaft auf die leistungsstarken Anbieter in der Region aufmerksam machen. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg haben die Erstellung des Verzeichnisses finanziell unterstützt. N.W. Zur nächsten Disco, ins Kino, ins Theater oder zum Stadtfest? Mit den Nachtbussen ist das kein Problem. Bereits seit einigen Wochen wird auf der Linie N34 (Oldenburg Edewecht Tange) ein Bus eingesetzt, der durch sein modernes und attraktives Nachteulen -Design die Blicke auf sich zieht. Finanzielle Unterstützung gab es dafür auch von der Öffentlichen, denn die Fahrgäste sollen Mit uns sicher nach Hause kommen. Die Nachteule von Weser-Ems Bus fährt seit 1992 und wird von knapp Menschen jährlich genutzt. Die Linien sind an zentralen Punkten verknüpft, so dass Umsteigen leicht gemacht wird. Die Nachteule verkehrt regelmäßig und zuverlässig an Wochenenden und vor Feiertagen. Die meisten Busse fahren in den Nächten von Samstag auf Sonntag. Dazu kommen viele Angebote in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Fahrkarten kosten zwischen 3 und 5 Euro. Damit können beliebig viele Fahrten im gesamten Nachteule-Netz des jeweiligen Landkreises unternommen werden. N.W. 20 KONTAKT KONTAKT

12 KULTURSTIFTUNG KULTURSTIFTUNG Auftanken, Durchatmen, Wohlfühlen mit diesen Verheißungen verbindet das Oldenburger Münsterland seit dem Herbst 2004 ein bundesweit einmaliges touristisches Projekt. Besucher sollen Lebensart auf dem Lande kennen lernen. Eine 300 Kilometer lange Ferienstraße führt sie zu den jeweiligen Erlebnisstationen. Regionale Adelsgeschichte im Museumsdorf Cloppenburg Wappen, Güter, Die Region erschließt sich neu Boxenstopp werden die Anlaufpunkte salopp genannt. Dass mancher dabei an Pferdeställe denkt, ist gewollt. Schließlich ist das Pferd traditioneller Sympathieträger der Region. Auch modernere Assoziationen an Motorsport dürfen mitklingen. Ob Fachwerkhof oder Bauerngarten, Museum oder Kunsthandwerkeratelier, Hofladen oder Pferdezüchter, Naturschutzzentrum oder prähistorisches Denkmal wer sich anhand der empfohlenen Boxenstopps eine Route zusammenstellt, erlebt die Region aus den verschiedensten Blickwinkeln, ganzheitlich sozusagen. Die einzelnen Anlaufstellen sind durch Wegweiser, Rad- und Reiterwege zusammengeschlossen. Fünf Erholungsregionen der Landkreise Cloppenburg und Vechta haben sich in dem Projekt zusammengeschlossen das Erholungsgebiet Barßel-Saterland, die Thülsfelder Talsperre, das Hasetal, der Kreis Nordvechta und das Erholungsgebiet Dammer Berge und ihre touristischen Angebote vernetzt. Dabei werden die Bewohner auf dem Land als die besten Gästebetreuer verstanden, die das Erlebnis Land glaubhaft vermitteln. Über 120 Anbieter insgesamt haben sich so zusammengeschlossen und ihre Angebote zu den Kategorien ländlich übernachten, ländlich einkehren, ländlich einkaufen, ländliche Kultur und ländliche Erlebnisse eingebracht. Adressaten der geballten ländlichen Offensive sind Reiturlauber, Radfahrer und Autoreisende mit Muße. Denn das Modell beruht sozusagen auf Entschleunigung. Wer eine Flusswanderung machen möchte, im Hofcafé selbstgebackenen Kuchen bestellen und regionale Geschichte im kleinen Museum studieren will, bringt Zeit mit. Für eilige Sightseeing-Spezialisten ist die regionale Route eher nicht gedacht. Die Ziele des bundesweit einmaligen Projektes sind klar definiert: Es soll nicht nur Gästen ein unverwechselbares Landerlebnis im Oldenburger Münsterland bieten, sondern landwirtschaftlichen Betrieben alternative Einkommensquellen liefern und zu regionaler Bewusstseinsbildung und Zusammenhang in der Region führen. Einzelangebote sollen durch Vernetzung zu einer touristischen Leistungskette für die Gäste werden. Die Stärkung kulturprägender Siedlungsstrukturen vor allem in den Bauernschaften durch den Ausbau alternativer Einkommensformen aus der landwirtschaftlichen Betriebsführung, wird angestrebt. Die Boxenstopp-Route wurde durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und die Europäische Union gefördert. Unter sind ausführliche Informationen und ein Routenplaner erhältlich. Jörg Heiduk Zwischen Weser und Ems gab es vor 300 Jahren über 200 Adelssitze. Wie die Edelleute hier lebten und herrschten, darum hat sich die Forschung bisher wenig gekümmert. Das Freilichtmuseum Cloppenburg füllt jetzt diese Lücke. as Herrenhaus der einstigen Burg Arkenstede wurde vor langen Jahrzehnten aus der Gegend um Quakenbrück in das Museumsdorf versetzt. Jetzt beherbergt es für die Besucher eine neu konzipierte Dauerausstellung, die direkten Bezug zu seiner einstigen Geschichte hat. Erläutert wird das Leben der adeligen Familien in den Regionen des Oldenburger Münsterlandes, des ehemaligen Fürstbistums Osnabrück und des ehemaligen Fürstentums Ostfriesland zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Wohnen und Bauen, Kleidung und Nahrung, Erziehung und Ausbildung, Heiratsallianzen und Frömmigkeit in den sechs Räumen des Fachwerkbaus werden Lebensform und Selbstverständnis einer rundum privilegierten Bevölkerungsschicht in den Blick genommen. Die Adeligen auf dem Lande hoben D feine Sitten sich von den Bauern ringsum nicht nur ab, sie waren Vorbilder und hatten häufig die Herrschaft über die Menschen ringsum. Was zum exklusiven Ambiente der vornehmen Herren und ihrer Familien gehörte, das lässt sich an ausgewählten kulturgeschichtlichen Exponaten nachvollziehen von Ritterrüstung, Ahnengalerie und Wappenschmuck bis zu parfümierten Handschuhen, Perlenkette und Confect. Das Leben der Edelleute war von der Wiege bis zur Bahre geprägt von Herkunft, Standesbewusstsein und besonderer Standeskultur. Auch banaler Alltagskram wie Reisekoffer, Schreibkalender und Nachttopf fehlen im Spektrum der Ausstellungsstücke nicht. Insgesamt 170 Exponate zur Kultur- und Sozialgeschichte des Adels wurden für die Schau zusammengetragen, davon 140 Leihgaben. Viele adelige Familien stellten für die Ausstellung wertvolle Exponate zur Verfügung. Die Ausstellung ist Ergebnis und Teil eines ambitionierten Forschungsprojektes, das vom Museumsdorf Cloppenburg in Kooperation mit der Universität Osnabrück 2002 begonnen wurde. Durch die Universität konnten breit angelegt Recherchen geleistet werden. Erfasst wurde nicht nur, was von ausgewählten Adelsfamilien an Archivalien überliefert ist, sondern auch die Sachkultur. Die Forschungsergebnisse sind in einem umfangreichen Begleitband zur Ausstellung festgehalten. Ohne Adel, so Projektleiterin Dr. Heike Düselder, ist die ländliche Kultur- und Sozialgeschichte nicht denkbar. Von daher war es an der Zeit, das Forschungsdefizit zu füllen. Dass die Ergebnisse direkt in anschaulicher Form für eine breitere Öffentlichkeit präsentiert werden, gilt als Novum. Besucher können die Bedeutung von Redewendungen nachvollziehen und sich Geschichten erzählen lassen. Und sie lernen, dass eine Frage gleich eine neue nach sich zieht: Auf den Tischen der Adligen standen exklusive Speisen und Getränke, zumindest an Festtagen. Woher aber kamen diese? Und wer holte eigentlich die Weine aus Bordeaux, die da getrunken wurden? Das Forschungsprojekt, das auch durch Stiftungsmittel der Öffentlichen möglich gemacht wurde, soll fortgesetzt werden. Entsprechend sollen die Schwerpunkte in der Dauerausstellung Adel auf dem Lande Kultur und Herrschaft des Adels zwischen Weser und Ems vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im Haus Arkenstede künftig immer wieder wechseln. Jörg Heiduk 22 KONTAKT KONTAKT

13 KULTURSTIFTUNG GESUNDHEIT OPAS Engel EIN LEBEN MIT DEM ENGEL Wie sieht ein Engel aus? Schmal und zierlich, mit putzigen Flügeln? Nicht in Jutta Bauers preisgekröntem Bilderbuch Opas Engel. Da ist der himmlische Helfer robust, matronenhaft mit breiten Hüften, kurz gesagt wenig putzig. Aber er ist sehr in Ordnung. Wie er Opa sicher durch ein Leben voller Gefährdungen gebracht hat, vom ersten Schulweg bis zum Sterbebett, damit rührt die Cartoonistin und Autorin Jutta Bauer ihre Leserschaft aller Altersklassen. Und das rührt die Besucher im Oldenburger Theater Hof 19, für das Dieter Hinrichs eine Theaterfassung erarbeitet hat. Jutta Bauer wirkte damit dabei. Das Publikum bejubelt bei jeder Aufführung ein poetisches, witziges und melancholisches Stück. Mit einem Defftig Ollnborger Gröönkohl- Äten präsentiert sich Oldenburg seit vielen Jahren in der Regierungshauptstadt. In diesem Jahr gibt es begleitend zu diesem Werbeauftritt bei der Politprominenz in Berlin auch ein Kunstevent. KOHL UND KUNST Knapp 20 Künstler, die eine biographische Bindung an Oldenburg haben, wurden eingeladen, sich mit dem Thema Grünkohl auseinander zu setzen. Maler, Grafiker, Fotografen, Bildhauer und Objektkünstler darunter Thomas Hartmann, Helene von Oldenburg, Michael Ramsauer und Bernd Schwarting, haben mit ihren künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten einen neuen Blick auf die Oldenburger Palme geworfen. Die entstandenen Arbeiten werden unter dem Titel greenart.oldenburg vom 30. Januar bis zum 13. Februar in der Dresdener Bank am Pariser Platz gezeigt. Im Anschluss soll die Ausstellung, zu der auch ein Katalog erscheint, in Brüssel und Madrid gezeigt werden. Begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soll das Interesse an der Vielseitigkeit der Stadt und der umgebenden Landschaft wecken. rk 24 KONTAKT Opas Engel ist eine Geschichte, die sich mit dem Leben und letztlich auch mit dem Tod auf fast heitere Art beschäftigt und die das Kunststück vollbringt, das Thema in der Schwebe zu lassen. Hauptpersonen sind ein kleiner Junge, dessen Großvater, der sein Leben Revue passieren lässt, und ein Schutzengel. Unter der Regie von Rinus Knobel stehen Eva Christina Langer, Gerda Raudonikos und Alexander Hauer auf der Bühne. Die Inszenierung setzt auf viel Tanz und Musik (Sebastian Venus) und liefert genaue historische Beobachtungen bis zurück zu den 20er Jahren. Schließlich blickt Opa ja auf ein langes Leben zurück. Die Aufführungstermine 2005 von Opas Engel finden sie unter Kunst _ Region _ Wirtschaft Zu einem Symposion mit dem Titel kunst_unternehmen lädt die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen am 31. Januar in das Horst-Janssen-Museum Oldenburg ein. Zur Diskussion steht die Frage, wie Kunst erfolgreich sein kann, auch und gerade in der Region. Kunst ist nicht nur selbst ein wichtiges Unternehmen, sie ist eingebunden in ein Feld, auf dem unternehmerische Kompetenzen gefragt sind: Künstler suchen Geldgeber und Vermittler, Galerien brauchen einen Kunstmarkt, Kunstkritik beeinflusst Käuferverhalten, die Wirtschaft braucht die Kunst als Imageträger. Nach einer Reihe von Einzelvorträgen wird sich eine Podiumsdiskussion Kunst Region Wirtschaft damit befassen, wie Wege zu einer neuen Partnerschaft zwischen Kunst und Wirtschaft gerade in der Region aussehen können. Eingeladen sind namhafte Referenten wie die Kunstkritikerin Ursula Bode, die vielen aus der Sendung Bilderstreit des ZDF bekannt ist, der Direktor am Kunstmuseum Bonn, Professor Dr. Dieter Ronte und etwa die Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden, Eske Nannen. Für das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur spricht Ministerialdirigentin Dr. Annette Schwandner. Die Veranstaltung wird moderiert von Stephan Lohr vom Funkhaus Hannover des Norddeutschen Rundfunks. Die Veranstaltung beginnt am 31. Januar um 9.30 Uhr und endet um 17 Uhr. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung bei der Geschäftsführung der Stiftung (Tel ). erforderlich. Das Programm von kunst_unternehmen ist als download unter erhältlich. rk Wer seinen Arbeitsplatz nicht nur mit einem kargen Kaktus schmückt, sondern sich Grünpflanzen satt gönnt, leistet mehr und wird außerdem seltener krank. Das belegen Untersuchungen aus dem In- und Ausland. Grün Das belegen Untersuchungen aus dem In- und Ausland. im Büro S o hat der Münchener Automobilhersteller BMW in einer einjährigen Studie prüfen lassen, wie sich die Begrünung von Büros auf die Produktivität und den Krankenstand seiner Mitarbeiter auswirkt. Danach scheint erwiesen, dass Pflanzen am Arbeitsplatz Krankheiten vorbeugen, den Lärmpegel mindern, zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen und so die Produktivität erhöhen. Da Grünpflanzen rund 97 Prozent des Gießwassers über die Blätter an die Raumluft abgeben, beeinflussen sie auch das Raumklima positiv. Bei BMW war im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Monitorings von Bildschirmarbeitsplätzen aufgefallen, dass sich Mitarbeiter über gesundheitliche Beschwerden am Arbeitsplatz wie Erkrankungen der Atemwege, trockene Augen, trockene Haut und andere Symptome beklagten. Die Symptome verschwanden jeweils, sobald die Mitarbeiter den Arbeitsplatz verlassen hatten. Das führte zum Entschluss, diesen Beschwerden mit Hilfe gezielter Bürobegrünungen zu Leibe zu rücken, so wie das wissenschaftliche Untersuchungen empfehlen. Zunächst wurden aber eigene empirische Belegdaten für das Vorhaben gesammelt. So wurden anhand von umfangreichen Messdaten nicht begrünte Büros mit begrünten verglichen. Die Ergebnisse ließen aufhorchen: Es ließ sich daraus hiebund stichfest ablesen, dass sich das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiter nach der Begrünung deutlich verbessert hatte. Zunächst 93 Prozent, dann sogar 100 Prozent der Mitarbeiter fühlten sich nach der Bepflanzung der Räume wohler und motivierter, lobten den gesunkenen Lärmpegel und favorisierten die Arbeit im begrünten Büro. Studien aus den Niederlanden, Norwegen und den USA bestätigen diese BMW- Ergebnisse. Danach vermindern sich durch den Einsatz richtiger Pflanzen am Büroarbeitsplatz Schnupfenbeschwerden, Ermüdungserscheinungen und Kopfschmerzen um durchschnittlich gut 30 Prozent; Husten um fast 40 Prozent und Hautreizungen um rund 25 Prozent Darüber hinaus tragen Büropflanzen zu etwa sechs Prozent zur Schall- und acht Prozent zur Staubreduktion bei. Mit über 30 Prozent führen Atemwegserkrankungen bei Arbeitnehmern derzeit die Statistiken zu den Ursachen von Arbeitsunfähigkeit an. Grund genug, die krankheitsvorbeugende Wirkung von Pflanzen am Arbeitsplatz ernst zu nehmen. Bei BMW arbeitet man derzeit in weiteren Versuchen und Datenerhebungen bereits daran, durch den Einsatz so genannter Prima-Klima-Pflanzen (www.prima-klima-pflanzen.de) die Wirkung von Bepflanzungen weiter zu verbessern und noch wirtschaftlicher zu gestalten. Weitere Informationen sind unter erhältlich. Tipps zur richtigen Gestaltung von Büroarbeitsplätzen gibt auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Broschüre, die auch als PDF- Datei kostenlos von der Website der Behörde heruntergeladen werden kann. KONTAKT rk

14 VIEL SPASS Die Gewinner des letzten Preisrätsels: 1) Walter Hellmann 2) Peter Zimmering 3) Silke Obermeyer- Schröer, Gst. Kramer Einsendungen bis zum 15. Februar 2005 an: Öffentliche Versicherungen Oldenburg Redaktion KONTAKT, Nicole Warnken Staugraben 11, Oldenburg oder per an: FÜR SIE GELESEN Als Preise winken: 1) Leuchtzylinder Energy Dreams, 2) Pasta-Set, 3) Flaschenöffner Draupnir Die Mitglieder der Redaktion sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Museumsspaß Um einen Museumsbesuch für Kinder spannend und erlebnisreich zu gestalten, sind für Eltern und Pädagogen fast immer einige Hürden zu überwinden. Können Museen für Kinder spannend sein? Eine positive Antwort auf diese Frage geben Marie und Max, zwei Comicfiguren, die, begleitet von Lupi, die Kinder durch die Museen führen, auf interessante Dinge hinweisen und auch Fragen stellen. Als Mitmachbuch für Sechs- bis Zwölfjährige konzipiert, enthalten die Museumsführer kindgerecht geschriebene Texte und Fotos. Die Bände, im Oldenburger Isensee-Verlag erschienen und von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung herausgegeben, präsentieren die ganze Vielfalt der Museen. Ist erst einmal das Interesse der Kinder geweckt, werden sie durch die Abenteuer mit Marie und Max Lust haben, sich durch Spiele, Bastelbögen und weitere Anregungen auch zu Hause mit dem Erlebnis Museum weiter zu beschäftigen. Für Eltern sind alle notwendigen Informationen zu Adressen, Öffnungszeiten, Aktionen etc. enthalten. Die vier Bände stellen, zugeordnet zu Regierungsbezirken, fast 100 ausgewählte Museen dar, die Angebote für Kinder bereithalten. Die Bände 1 3 beziehen sich auf Braunschweig, Hannover und Lüneburg/Bremen. Band 4 behandelt den Raum Weser-Ems, er hat 193 Seiten und kostet 12,80 Euro. N.W. HERAUSGEBER Öffentliche Versicherungen Oldenburg Staugraben Oldenburg REDAKTION Peter Diers (P.D.), Jörg Heiduk (J.H.), Thomas Heuer (T.H.), Jörg Löffler (J.L.), Tanja Tilgner (T.T.), Nicole Warnken (N.W.), Uwe Schucht (U.Sch. - Fotos). Allgemeine redaktionelle Beiträge sind mit rk gezeichnet. VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT Christian Bunk (C.B.) Tel Fax MEDIABERATUNG/SCHLUSSREDAKTION rpm Kommunikation Oldenburg (R.-M.) GESTALTUNG Schwanke/Raasch graphik design, Hannover DRUCK Prull-Druck GmbH & Co KG, Oldenburg Herzlich Willkommen bei den Öffentlichen Neue Mitarbeiter/innen Silke Fischer SB Sach-Sachen 01. Oktober 2004 Stephan Tautz SB Schadenverhütung 01. Januar 2005 Christian Willers Fach- und Vertriebstrainer 01. Januar KONTAKT KONTAKT

15 Das Geschäftsgebiet der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg umfasst das traditionsreiche ehemalige Land Oldenburg. Städtische Zentren und stilles Abseits, Innovation und Rückzugsorte für Ruhesuchende die Region hat viele Gesichter. Was sie den Menschen bedeutet, die hier leben, das will KONTAKT mit einem kurzen Fragenkatalog herausfinden. Zu Hause im Nordwesten Was ist für Sie das Typische an unserer Region? Wie würden Sie sie einem Fremden beschreiben? Antworten gibt diesmal Paul Schockemöhle Wir haben hier in Südoldenburg landschaftlich ganz unterschiedliche Strukturen. Am Ortsrand von Steinfeld sind das noch die Endmoränen der Dammer Berge, auch der Dümmer ist geprägt von Hügeln; daneben haben wir Wälder, Moore, Seen, Flussläufe. Alles übrigens Anziehungspunkte für einen seichten Tourismus. Typisch am Oldenburger Münsterland ist für mich, dass es eine der wenigen Regionen ist, die eine Vielfalt von ökonomischen Tätigkeitsfeldern bietet. Wir haben eine hochintegrierte und spezialisierte Landwirtschaft, die dabei aber ökologisch in die Landschaft eingebunden ist - auch wenn sie leider einen anderen Ruf hat. Und wir haben Industrie von der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Produkte bis zur Kunststoffindustrie. Südoldenburg ist für mich geprägt von Unternehmertum und von Menschen, für die ein Wort noch als Wort gilt. Was lieben Sie an unserer Region? Hier ist das Verhältnis von Mensch und Tier wirtschaftlich wichtig. Trotzdem gibt es ein gutes Miteinander von Mensch und Tier. Das gilt besonders für die Pferdezucht, die ja ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geworden ist und zu der ich natürlich ein besonderes Verhältnis habe. Unsere Pferdezucht ist weltberühmt. Dass wir so erfolgreich sind, liegt an der Flexibilität des Menschenschlages, der hier lebt. Haben Sie einen Lieblingsort / Lieblingsspaziergang? Mein Lieblingsort ist einfach mein eigenes Zuhause in der Randlage von Steinfeld. Das ist ein großes Areal, hier habe ich die Möglichkeit, Ruhe und Kraft zu schöpfen für neue Dinge, mich zu besinnen. Hierher kann ich mich zurückziehen. Mein Lieblingsspaziergang führt sozusagen einmal rund ums Anwesen. Ihr Lesetipp zur Region? Ich lese gerne Heimatbücher, Bücher über Oldenburger Pferdezucht und zur Geschichte Oldenburgs. Immer wieder unterhaltsam finde ich die Oldenburgischen Sagen - ausgewählt und neu erzählt von Hermann Lübbing (1969).

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