Das Haus für regionalen Produkte wurde auf dem Kaiserberg eingeweiht. Das AS Magazin berichtet über die Umsetzung einer Idee der Lokalen Agenda21

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2 Herausgeber Stadtverwaltung Kaiserslautern Referat Soziales vertreten durch Herrn Jürgen Hoffmann-Biundo Redaktion Peter Bügler (V.i.S.d.P.) Nicole Gilcher Redaktionsbeirat Agentur für Arbeit Kaiserslautern Arbeits- und sozialpädagisches Zentrum Kaiserslautern (ASZ) Deutscher Gewerkschaftsbund Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Kaiserslautern (GBK) Handwerkskammer Neue Arbeit Westpfalz (NAW) Stadtverwaltung Kaiserslautern Herstellung / Layout Redaktionsanschrift ASZ Redaktion AS z.hd. Peter Bügler Pfaffstr Kaiserslautern Tel.: Fax: Anzeigenberatung Indra Wilchow Tel.: Druck Kleinoffsetdruckerei Kutas Mehlingen, Fröhnerhof 2a Auflage 5000 ISSN Impressum Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt sind die Verfasser verantwortlich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Haftung Seite 4 Das Haus für regionalen Produkte wurde auf dem Kaiserberg eingeweiht. Das AS Magazin berichtet über die Umsetzung einer Idee der Lokalen Agenda21 Seite 12 Das Umsetzen der Reformen des Hartz IV Gesetzes in Kaiserslautern und das damit einhergehende Arbeitslosengeld II sind das Schwerpunktthema dieser Ausgabe. Seite 18 Die Kunst des Stühleflechtens wird in den gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaften NAW und ASZ gepflegt. Inhalt Seite 4 Haus der regionalen Produkte eingeweiht Seite 6 Schüler übernehmen Seniorenpatenschaften Seite 7 3 Jahre Glockestubb Seite 9 Möbellager Kindsbach Seite 8 Schwitzen statt sitzen Seite 10 Ausbildungsbetriebe prämiert Seite 11 Ausbildungsabbruch vermeiden Westpfalz-Klinikum Pflege GmbH Seite 12 Schwerpunktthema Hartz IV Seite 17 Initiative Arbeit50plus Seite 18 Altes Handwerk lebt neu auf Seite 19 Kleine Dienstleistungen zu kleinen Preisen Seite 20 Hortkinder Seite 21 Links to the economic world Seite 22 Arbeitstechniken Motor des Erfolges Seite 23 Der Terror am Arbeitsplatz Seite 24 Altes Handwerk im japanischen Garten Seite 26 Arbeit mit Langzeitarbeitslosen Karstadt spendet Geschirr Seite 27 Das asz beim Stadtparkfest Titelfoto: Die Gründung der ARGE Stadt Kaiserslautern, Themen die unsere soziale Stadt beschäftigen. Alles über Hartz IV, ALG II und ARGE ab Seite 12 und im Editorial Fotos und Fotomontage: Peter Bügler 2

3 Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten LiebeLeserinnenundLeser, die Arbeitsgemeinschaft Stadt Kaiserslautern steht. Die Verträge wurden Anfang September unterzeichnet und die konstituierende Sitzung fand am 03. November statt. Stadtverwaltung und Agentur können sich loben, dass sie im Interesse aller Beteiligten nicht zögerten, hier unverzüglich und rasch zusammenzufinden. Es war nicht leicht. Und die Zusammenarbeit wird sicherlich Probleme und unterschiedliche Anschauungen über den Weg zum gemeinsamen Ziel aufwerfen. Ziel iel ist und nd muss es sein, jeder jugendlichen Person eine Beschäftigungsmöglichkeit zu bieten, und zwar differenziert nach den Möglichkeiten und Fähigkeiten des/r Einzelnen. Nur Beschäftigung, damit die Jugendlichen von der Straße und aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden, ist keine geeignete Maßnahme. Hier sind umfangreiche Prüfungen vorzunehmen, wer für eine Ausbildung geeignet ist, wer einer schulischen Nachbesserung bedarf, wie z.b. einen Hauptschulabschluss etc. etc. Waren bislang ca Arbeitsgelegenheiten geschaffen und betreut worden, so werden es in Zukunft über 2000 sein. Eine gewaltige Zahl. Eine Zahl, bei der Fingerspitzengefühl erforderlich ist. Sorgfältige Auswahl der Arbeitsmöglichkeiten. Kein Nachteil für die freie Wirtschaft und auch den Vereinen muss aufgezeigt werden, dass unterstützende Hilfe gerne gegeben wird, dass aber die Mitglieder der Vereine nach wie vor in ihrem Verein - für ein erfülltes Vereinsleben - mitarbeiten müssen. Es darf hier keine Bequemlichkeit geschaffen werden. Arbeitsplätze dürfen nicht durch solche Arbeit verloren gehen. Neben den Jugendlichen sind noch all die anderen zu betreuen, die eine Arbeit benötigen ( in Worten: Dreitausendachthundert) warten auf ihre Chance. Eine schwierige Aufgabe. Ich hoffe, der eingeschlagene Weg ist der richtige Weg. Viel Erfolg. Herzlichst, Ihr Jürgen Hoffmann-Biundo 3

4 Einweihung des Hau Produkte auf dem Ka Text: Sandra Janik Pressestelle der Stadt Kaisersla Fotos: Peter Bügler Mit dem Theaterstück Die Kräuterjeete, jeder Menge Leckereien und selbstgebrautem Bier wurde am 01. Oktober das Haus der regionalen Produkte auf dem Kaiserberg feierlich eingeweiht. Mein Dank gilt dem Ökologieprogramm des Referats Soziales, das mit dem Haus der regionalen Produkte die Möglichkeit geschaffen hat, über regionale Produkte zu informieren und diese zu erstehen, erklärte Sozialdezernent Günter Remler. Wichtig sei auch, dass durch die Verwendung dieser Produkte auch die regionale landwirtschaftliche Produktion gefördert werde, so Remler weiter. Damit wird eine Idee der Lokalen Agenda 21 aufgegriffen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt diese Einrichtung mit einem Zuschuss. Das 75 Quadratmeter große Gebäude, das sich auf dem Kaiserberg befindet und an das Freilandlabor angegliedert ist, teilt sich in drei kleine Gebäude. Eine Ausstellung ruft mit Anschauungsobjekten, Bildern und Texttafeln in Erinnerung, dass Kaiserslautern eine lange Tradition in der Bierbrauerei hat. Ein Unterrichtsraum bietet Schulklassen, die das Freilandlabor besuchen, bei schlechtem Wetter Zuflucht. In einer Braustube wird das zünftige Kaiserbergbräu ein Bier von dem selbst Kaiser träumen gebraut. Wer einmal beim Bierbrauen dabei sein oder selbst Hand anlegen will, ist im Haus der regionalen Produkte genau richtig, erklärte Doris Weszkalnys, Projektleiterin des Ökologieprogramms. Blüten, Kräuter, Beeren, Früchte das sind die Säulen auf denen die Produktpalette des Hauses für regionale Produkte ruht und aus denen Liköre, Marmeladen, Teemischungen und vieles mehr hergestellt werden. Die Präsentation einheimischer Lebensmittel wie zum Beispiel selbst gebackenes Brot aus dem Holzbackofen und Apfelsaft rundet das Angebot im Haus der regionalen Produkte ab. Auch das Haus selbst ist ein einheimisches Erzeugnis: Es ist aus Lärchen- und Fichtenholz, Sandstein und Tonziegeln gefertigt. Die US-Armee hat mit ihrer Schreinerei beim Hausbau mitgeholfen. Eine Begrünung auf dem Dach sorgt dafür, dass sich das Gebäude harmonisch in die Landschaft einfügt. Geheizt wird mit einer Solaranlage, die von den Technischen Werken Kaiserslautern gesponsert wurde. Regional einkaufen und international kochen ist ein angesagter Kochtrend und aus der modernen 4

5 ses für regionale iserberg Küche nicht mehr weg zu denken. Die Thematik genetisch veredelter Lebensmittel verunsichert viele Menschen und ruft das Verlangen nach heimischen Erzeugnissen hervor. Das besondere an den, im Haus der regionalen Produkte angebotenen, Lebensmittel ist der Verzicht auf Düngemittel, der Verzicht auf jegliche maschinelle Bearbeitung und der Verzicht auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Somit weisen diese Produkte eine besondere Quautern lität in der Frische, dem Geschmack und dem Aussehen auf. Zu diesem Thema sollen auch Seminare und Kurse abgehalten werden, erklärte Doris Weszkalnys. Durch die Vermarktung regionaler Produkte entstehen nicht nur für den Verbraucher Vorteile. Landwirte können hier einen höheren Gewinn durch Eigenvermarktung erzielen und Kommunen und Kreise schaffen sich eine regionale Wertschöpfung mit einer höheren Anzahl an Arbeitsplätzen und den Erhalt einer attraktiven Kulturlandschaft. Neben der Produktion und Vermarktung regionaler Produkte steht die Vermittlung fachspezifischer Kompetenz im Mittelpunkt des Hauses für regionale Produkte. Ziel ist es, die Kenntnisse der Mitarbeiter in den Bereichen der Betriebswirtschaft und der EDV auszubauen, um deren Chancen auf dem heutigen Arbeitsmarkt zu verbessern und sie in die Lage zu versetzten auch zukünftigen Entwicklungen standzuhalten. 5

6 Alltag adieu Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule übernehmen Seniorenpatenschaften im Lautrer Alex-Müller-Heim Dienstagnachmittags, wenn die Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Hauptschule im Alex-Müller-Heim ankommt, wird sie von den Senioren bereits erwartet. Sie werden von den Jugendlichen in ihren Zimmern abgeholt - teils im Rollstuhl geschoben, teils locker am Arm untergehakt. Bei schönem Wetter stehen Spaziergänge und Ausflüge auf dem Programm, ansonsten vertreiben sich Jung und Alt die Zeit mit Ball- und Brettspielen oder plauschen über Dies und Jenes. Im Sommer planen und organisieren die Paten gemeinsame Grillfeste und rufen im Winter zu einer vorweihnachtlichen Feier auf, die bei allen Beteiligten einen großen Anklang findet. Auch wenn die Themen der Generationen unterschiedlicher nicht sein könnten, begegnet man sich mit gegenseitigem Respekt und fördert Rücksichtnahme und Toleranz. Die Erfahrung gegenseitiger Wertschätzung trägt zu einer großen sozialen Verantwortung bei, von der besonders die Jugendlichen profitieren, so Petra Uhly, die seit 2001 unter Trägerschaft der SOS-Kinderund Jugendhilfen e.v. als Jugendsozialarbeiterin an der Schule tätig ist. Unterstützt wird sie von Erika Rubel, die im Rahmen der Ganztagsschule als Hilfskraft eingestellt wurde und von der Ergotherapeutin Alexandra Gabriel, mit der sie das Konzept der Senioren-AG gemeinsam umgesetzt hat. Für die älteren Herrschaften stellen die Besuche der Kids eine willkommene Abwechslung zum Heimalltag dar. Die Jungen lernen von deren Lebenserfahrung und erkennen wie wichtig es ist, bewusster miteinander umzugehen. Man profitiert gegenseitig voneinander und bereits diese Tatsache macht die Senioren-AG zu einem vorbildlichen Projekt, welches andere Institutionen zur Nachahmung inspirieren sollte. Text / Fotos: Nicole Gilcher Beim Heimbesuch von links nach rechts: Erika Rubel und Elisabeth Krieger, Maria Wilhelm, Christian Mannerhans und Frieda Grossert, Alexandra Gabriel, Petra Uhly, Jasmin Zinn und Walburga Stuhlmüller, Kai Joachim und Karl Bungert, Jürgen Böhm, Tanja Herrmann und Margarete Eck, Alysha Gibson, Jeremy Winter und Emilie Bachmann, Ann-Cathrin Jeßrang und Heide Dautz, Denny Hühne und Elfriede Döhla Die Schüler der Senioren AG: (von links nach rechts, stehend): Sabrina Gergele, Sibel Reiß, Alysha Gibson, Petra Uhly, Louisa Jeßrang (hinten), Jürgen Böhm (vorn), Michelle Lorenz (hinten), Kai Joachim (vorn), Erika Rubel, Jeremy Winter, Tanja Herrmann, Jasmin Zinn, Ann- Cathrin Jeßrang; sitzend: Denny Hühne 6

7 3 Jahre Glockestubb Die stetig steigende Akzeptanz der Glockstubb ist der Beweis, dass dieses Tagesbegegnungszentrum dringend gebraucht wird, betonte Sozialdezernent Günter Remler beim Empfang zum dreijährigen Bestehen der Glockestubb. Trotz Umzug in die Pariser Straße behalte die Glockestubb auf ausdrücklichen Wunsch der Besucher und der Leiterin, Claudia Höhn, ihren Namen. Lobend erwähnte Remler die Arbeit der Leiterin, die sich seit Bestehen der Glockestubb um die Besucher kümmert. Als Geschenk überreichte er einen Kochtopf gefüllt mit Nudeln und erinnert damit daran, dass vor allem die Verpflegung der sozial schwächer gestellten Menschen eine Hauptaufgabe der Glockestubb ist. Annemarie Euler, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Glockestubb, bedankte sich für die zahlreichen Geld- und Sachspenden, die die Glockestubb erhält. Es sind die Menschen, die eine soziale Stadt ausmachen, so Euler. Wichtig sei auch, dass Dank gespendeter PC s Computerkurse insbesondere für ältere Menschen in der Glockestubb angeboten werden können. Text: Sandra Janik Fotos: Peter Bügler 7 Sozialdezernent Günter Remler im Gespräch mit Besuchern der Glockestubb. Ein mit Nudeln gefüllter Topf als Geschenk zum dreijährigen Bestehen. Zahlreiche Gäste feierten das Jubiläum der Glockestubb. Foto links: Zur Ruhe kommen, Zeit zum Nachdenken finden - auch eine Aufgabe der Glockestubb

8 Möbellager Kindsbach auf dem Holzweg Exkursion eines GBK -Projekts Morgens kurz nach sieben im Industriegebiet in Kindsbach. Es ist noch dunkel, doch durch die Fenster der Werkhalle des Möbellagers in Kindsbach dringt schon das erste Tageslicht. Das Möbellager Kindsbach ist ein Betrieb der Gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh Kaiserslautern (GBK). Es besteht seit dem 1. Januar Seither arbeiten Bezieher von Sozialhilfe und arbeitslose Menschen gespendetes Mobiliar auf und verkaufen es kostengünstig an Interessierte bzw. Sozialverwaltungen. Deshalb werden im Möbellager nicht nur Gebrauchtmöbel instand gesetzt und verkauft sondern auch intensiv Mitarbeiterschulung betrieben. Qualifizierung wird im Möbellager Kindsbach groß geschrieben. Die Mitarbeiter werden nicht nur im korrekten Umgang mit Holz geschult, sondern sie erhalten Schulungen, Unterweisungen und Seminare zu den Themen Unfallschutz, Erste Hilfe, feuerpolizeiliche Erstmaßnahmen, Verkaufstraining, EDV, Maschinenkurse sowie Vorbereitungskurse zum Gabelstaplerführerschein. Für Mitarbeiter mit anderen Muttersprachen werden Intensivdeutschkurse durchgeführt, erklärte Ruth Kau, Geschäftsführerin der GBK. In der 625 qm großen Halle herrscht heute nicht das übliche geschäftige Treiben. Im Aufenthaltsraum findet gerade die letzte Besprechung der Fahrer statt. Heute jedoch wird kein Möbel abgeholt oder ausgeliefert, heute fahren die Mitarbeitenden des Möbellagers nach Morbach Weiperath ins dortige Holzmuseum. Die Bedeutung von Qualifizierung in Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden erklärt Thilo Clemens, Betriebsleiter des Möbellagers, und was liegt da näher, als sich mit dem Rohstoff, aus dem die meisten Möbel hergestellt sind näher zu befassen. Das seit Januar 2000 existierende Hunsrücker Holzmuseum wurde zunächst von einer rheinland-pfälzischen und schließlich von der europäischen Jury als eines von 25 europäischen Vorzeigeobjekten der Umwidmung in Kerneuropa ausgewählt. Im Holzmuseum konnten das Möbellager Team viele Exponate zur Vielseitigkeit des Werkstoffes Holz, zur Entwicklung der Technologie in Holzberufen, zu ausgestorbe- 8 nen Berufen (Wagner, Besenbinder, Stellmacher etc) und zur stark von der Holzwirtschaft geprägten Kulturgeschichte der Region bestaunen. Der Rundgang durch die Ausstellung wurde mit Filmen über den Wald sowie über Holzfällung und -transport in den 20er Jahren des letzten Jahrhundert abgerundet. Das Möbellager Team hat durch die Exkursion nach Morbach- Weiperath viel Wissenswertes über den Werkstoff Holz, mit dem sie Tag für Tag umgehen, erfahren. Wir hoffen, dass die gewonnenen Eindrücke sich positiv auf die tägliche Arbeit auswirken, erklärte Katja Gottfried, Sozialpädagogin des Projekts. (hh)

9 12,3% aller eingesparten Hafttage wurden in Kaiserslautern abgeleistet Landesweiter Trend spiegelt sich auch im Pfälzischen Verein wieder Das Projekt Schwitzen statt sitzen erreichte im Jahre 2003 einen neuen Rekordstand. Landesweit wurden Hafttage in den Justizvollzugsanstalten eingespart. Im vergangenen Jahr wurden von der Staatsanwaltschaft dem Arbeitsund sozialpädagogischen Zentrum (ASZ) des Pfälzischen Vereins Kaiserslautern 245 Straftäter zugewiesen, die insgesamt Stunden gemeinnützige Arbeit leisteten. Dies entspricht Tagen oder 12,3% der in Rheinland-Pfalz eingesparten Hafttage. 79 Straftäter leisteten ihre Stunden im ASZ vollständig ab, 46 Straftäter arbeiteten einen Teil der Stunden und konnten, nachdem sie Arbeit gefunden hatten, ihre Geldstrafe zahlen. 52 Straftäter brachen die Arbeit ab und 54 Geldstrafenschuldner traten die Arbeit nicht an. Das Projekt wird im Rahmen der Initiativenförderung des Arbeitsministeriums Rheinland-Pfalz unterstützt. Für Justizminister Herbert Mertin hat die gemeinnützige Arbeit einen besonderen Stellenwert. Durch die Ableistung gemeinnütziger Arbeit können die negativen Folgen einer Inhaftierung gerade für die Zukunft junger Menschen vermieden werden. So kann Arbeit statt Haft etwa die Trennung von der Familie verhindern. Zudem kann die gemeinnützige Tätigkeit dem Verurteilten auch einen geregelten Arbeitsablauf vermitteln. Sechs Arbeitsanleiter des ASZ sind mit ihren Arbeitsgruppen überwiegend mit der Grünflächenpflege für Kommunen beschäftigt. Weiterhin ist ein Team ständig im Einsatz, um das straßenbegleitende Grün der Kaiserslauterer Einfallstraßen sauber zu halten. Im Jahr 2003 wurde von dieser Arbeitsgruppe 54 Tonnen Müll entsorgt. Diese Menge setzt sich hauptsächlich aus Dosen, Flaschen oder Zigarettenschachteln zusammen, die achtlos aus dem Autofenster geworfen werden. Auf den Parkplätzen befinden sich allerdings auch Autoreifen oder Teile von Wohnungseinrichtungen, die von den Reinigungskräften des ASZ entsorgt werden. Weitere Aufgabengebiete der Der praktische Opferschutz hat für unsere Justiz weiterhin oberste Priorität. Das beste Mittel zur Vermeidung von Straftaten und der beste Opferschutz ist nach wie vor die Arbeit am und mit dem Täter. Dr. Stefanie Lejeune Justizstaatssekretärin Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz Straffälligenhilfe des ASZ waren: Pflege- und Reinigungsarbeiten im Japanischen Garten Entsorgung der Grundbuchakten Aktentransport vom Amtsgericht Kusel zum Amtsgericht Kaiserslautern Pflegemaßnahmen in Naturschutzgebieten Entrümpeln städtischer Schlichtwohnungen Aufgrund seiner zwanzigjährigen Erfahrung in der Straffälligenhilfe ist der Pfälzische Verein für Strafälligenhilfe bestens für die Aufgaben der Zukunft gerüstet. Die noch in diesem Jahr vorgesehene eigenständige Sanktionsform der gemeinnützigen Arbeit kann im ASZ ohne Anlaufschwierigkeiten umgesetzt werden. Das zeigt sich besonders darin, dass die meisten der von Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik geforderten Qualitätsstandards im ASZ bereits Anwendung finden. Insbesondere die eigenen Arbeitsgruppen garantieren für die Straffälligen ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten. Die zu erwartenden höheren Zuweisungen machen es erforderlich, die Personalstruktur des Bereiches Straffälligenhilfe zu erhöhen, was nicht ohne zusätzliche finanzielle Mittel möglich sein wird. Peter Bügler 9

10 Ausbildungsbetriebe prämiert Ausbildungsförderverein Stadt und Landkreis Kaiserslautern (ASL) zeichnet Ausbildungsbetriebe aus Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig, Erster Vorsitzender des Ausbildungsfördervereins Stadt und Landkreis Kaiserslautern, überreichte den ersten drei Betrieben, die vom ASL gefördert wurden und benachteiligte Jugendliche erfolgreich zu einem Ausbildungsabschluss geführt haben, eine Prämie. Der Friseursalon Fuchs, die Bahntechnik Kaiserslautern GmbH und die MKT Metall Kunststoff Technik GmbH erhielten jeweils einen Scheck in Höhe von 400 Euro. Die drei erfolgreichen Absolventen, Anna Werle (Gesellin Friseurhandwerk), Rudi Sergei (Teilezurichter) und Marco Dusch (Teilezurichter) durften sich über eine Eintrittskarte für die Gartenschau freuen. Insgesamt werden 53 Auszubildende derzeit vom ASL gefördert. Der ASL wurde am 8. November 2001 auf Initiative von Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig und Landrat Rolf Künne gegründet. Wichtigstes Ziel ist die Förderung der Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dabei stehen insbesondere die Förderung benachteiligter junger Menschen im Bereich der beruflichen Orientierung und Vorbereitung sowie die Aufnahme, die Fortsetzung und der erfolgreiche Abschluss der Berufsausbildung im Vordergrund. Zu den Aufgaben des Vereins zählen die Entwicklung von Konzepten zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt, die Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation in Stadt und Landkreis sowie die Vernetzung der regionalen Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang wies der Oberbürgermeister darauf hin, dass die Stadt es als wichtige Aufgabe ansehe, die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerade in diesen Zeiten in der Region voranzubringen. Deubig erinnerte an die umstrittene Ausbildungsplatzabgabe und wies darauf hin, dass Kaiserslautern die einzige Stadt in Rheinland Pfalz ist, die der Forderung des Ministeriums nach Ausbildungsplätzen genüge tut und sich somit keine Gedanken über eine 10 Foto: Dietrich eventuelle Ausbildungsplatzabgabe machen muss. Die Stadt Kaiserslautern bildet zurzeit 104 Jugendliche und junge Erwachsene aus. Im ASL engagieren sich derzeit 40 Firmen und Behörden, darunter das Arbeitsamt, die Handwerkskammer der Pfalz, die Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Adam Opel AG und viele mehr. Raphael J. Mader, Geschäftsführer des ASL, erläuterte, dass der Verein am Wachsen sei und neue Mitglieder herzlich willkommen seien. Wichtig ist vor allem, dass jeder Euro Mitgliedsbeitrag direkt der Ausbildung zu Gute kommt so Mader. Interessierte Firmen und Behörden können sich an Frau Gudrun Renger wenden. Sie ist unter Telefon oder per zu erreichen. Auch das Kommissariat für Arbeits- und Ausbildungsförderung der Stadtverwaltung beteiligt sich im Ausbildungsförderverein. Wichtigstes Ziel ist auch hier, die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von jungen Menschen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Weiter beschäftigt man sich hier mit Konzepten die mit Hilfe von Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen einen nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit bewirken. Beispielsweise werden die Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe verbessert und somit die Entscheidungen für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages erleichtert. Ziel ist es, die Firmen dauerhaft für die Berufsausbildung zu gewinnen. Text: Sandra Janik

11 Ausbildungsabbruch vermeiden Zur Verbesserung der beruflichen Integration junger Menschen haben die Stadt und der Landkreis Kaiserslautern sowie das Arbeitsamt Kaiserslautern letztes Jahr im Mai 2002 im Rahmen der EU- Gemeinschaftsinitiative EQUAL ein gemeinsames Büro, das Netzwerk Jugend und Beruf, eingerichtet. Eingebunden in dieses Equal- Projekt, das durch die Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Kaiserslautern mbh (GBK) durchgeführt wird, steht ab Beginn des Ausbildungsjahres 2004/2005 die Hotline Mo Gugge für abbruchbereite und abbruchbedrohte Auszubildende als Beratungsinstanz zur Verfügung. Unter der Ruf ufnummer können Auszubildende von Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr 16:00 Uhr und Freit eitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr diese Hot- line in Anspruch nehmen. Mo Gugge verfolgt das Ziel, beruhigend auf den Anrufenden einzuwirken, um unreflektierte Aktionen zu vermeiden. Der Anrufende erhält schnellstmöglich einen Gesprächstermin beim Netzw Netzwerk erk Jugend & Beruf - Team am, um eine persönliche Beratungsebene herzustellen. Primär möchte Mo Gugge dem Auszubildenden die Konsequenzen eines Abbruchs aufzeigen und strebt die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses an. Für den Fall dass, aus welchem Grund auch immer, der Abbruch unausweichlich ist, zielt die Tätigkeit von Mo Gugge darauf hin, dem Auszubildenden Alternativen aufzuzeigen, das Beratungs- und Betreuungsangebot aller beteiligten Institutionen transparent zu machen, schnelle Kontakte herzustellen, um die gefährliche Leerlauf- phase zu vermeiden oder zu verkürzen. Mo Gugge soll keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten sein, sondern sieht sich als Ergänzung zu den vorhandenen Einrichtungen, die diesen zuarbeitet. Text: Ralf Kästner Harald Hahn Netzwerk Jugend & Beruf Barbarossastr Kaiserslautern Tel. (06 31) Fax (06 31) Projektleitung: Harald Hahn Alleestraße Kaiserslautern Tel. (06 31) Fax (06 31) Spatenstich für die Westpfalz-Klinikum Pflege GmbH Der nahtlose Übergang vom Krankenbett in eine Pflegeeinrichtung wird künftig leichter vonstatten gehen, so Beigeordneter Remler beim Spatenstich für das Altenpflegeheim des Westpfalzklinikums. Darüber hinaus wird durch die Kooperation mit dem Bezirksverband Pfalz ein notwendiger Lückenschluss in der gemeindepsychiatrischen Versorgung vorgenommen. Mit der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die in das Bauwerk integriert wird, erfährt das Areal eine sinnvolle Ergänzung, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft derzeit die psychiatrische Klinik entsteht. Gerade unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung ist es erforderlich, so Remler, Vorsorge für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu treffen. Das entstehende Altenpflegeheim das mit 90 vollstationären, 30 Kurzzeit und 15 Tagespflegeplätzen ausgestattet ist, wird durch die Stadt Kaiserslautern mit 2 Millionen Euro gefördert. In der Einrichtung entstehen ca. 70 Arbeitsplätze. Darüber hinaus wird die Krankenpflegeschule der Westpfalz Klinikum GmbH künftig eine Ausbildung in der Altenpflege anbieten. Bis 2006 soll die Anlage fertig sein. Text / Foto: Nicole Gilcher 11 Unser Bild zeigt v.l.n.r Klaus Peter Lohes, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Theo Wieder, Vorsitzender Bezirkstag Pfalz Diana Dietrich, Geschäftsführerin Westpfalzklinikum GmbH, Günter Remler, Aufsichtsratsvorsitzender Westpfalzklinikum GmbH, Wolfgang Beer, Referatsleiter Bau, Westpfalzklinikum GmbH, Rainer Anstätt, Geschäftsführer Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie.

12 Hartz IV Der Vertrag zur Gründung der ARGE ist unter Dach und Fach. Auf dem Foto v.l.n.r. Günter Andes, Referatsleiter Soziales, Herbert Kafiz, Koordinator ALG II bei der Agentur für Arbeit, Staatssekretär beim Ministerium für Arbeit und Soziales, Prof. Richard Auernheimer, Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig, Sozialdezernent Günter Remler, Jürgen Hoffmann-Biundo, Abteilungsleiter im Referat Soziales, Jürgen Dillmann, stellvertretender Direktor der Agentur für Arbeit und Abteilungsleiter im Referat Soziales, Horst Meisenheimer. Fotos: Peter Bügler Vertrag zur Gründung der ARGE unterzeichnet Kaiserslautern übernimmt Vorreiterrolle in Rheinland-Pfalz Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig und der stellvertretende Leiter der Agentur für Arbeit, Jürgen Dillmann, bei der Vertragsunterzeichnung Oberbürgermeister Bernhard Deubig und der stellvertretende Leiter der Agentur für Arbeit, Jürgen Dillmann unterzeichneten am 3. September 2004 den Vertrag zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Damit wurde einem Stadtratsbeschluss Rechnung getragen, der das Umsetzen von Hartz IV in dieser Form vorsieht. Ohne Wenn und Aber wurde bereits frühzeitig damit begonnen, zusammen mit der Agentur für Arbeit das Vertragswerk unterschriftsreif zu machen, sagte Oberbürgermeister Deubig. Sein besonderer Dank galt dem Sozialdezernenten Günter Remler sowie dem Direktor des Referat Soziales, Günter Andes und deren Mitarbeitern, die trotz der kurzen Zeit ein vorzeigbares Vertragswerk zu stande gebracht hätten. Kaiserslautern übernehme eine Vorreiterrolle, betonte Sozialdezernent Günter Remler. Es sei die erste Stadt bundesweit, in der das Gesetz in dieser Form durchgeführt werde. Professor Richard Auernheimer, Staatssekretär beim rheinlandpfälzischen Arbeitsministerium würdigte die Vertragsunterzeichnung als historische Stunde. Die ARGE beinhalte eine vernünftige Aufgabenteilung, in die jeder seine Stärken einbringt, so Auernheimer weiter. Als Abschied vom Massengeschäft hin zum Einzelfall charakterisierte Jürgen Dillmann die Arbeit der ARGE. Wir werden die Kompetenzen und das unterschiedliche Know-How, das von Stadt- und Arbeitsverwaltung in die Arbeitsgemeinschaft eingebracht wird, nutzen, um die Hilfebedürftigkeit unserer Arbeitssuchenden zu verringern, so Dillmann weiter. Vorrangiges Ziel ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Dazu sind 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen, die intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Ein Berater ist für 75 Jugendliche bzw. 150 Erwachsene zuständig. Peter Bügler 12

13 Staatssekretär Andres informiert sich über die Umsetzung von Hartz IV in Kaiserslautern Hartz IV Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Gerd Andres am über die verschiedenen Aspekte bei der Umsetzung von Hartz IV in Kaiserslautern. Bereits im letzten Jahr habe er den örtlichen Beschäftigungsträgern dieses Treffen zugesagt ich freue mich, dass ich mein Versprechen heute einlösen kann, so Herzog. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in den Räumen der Neuen Arbeit Westpfalz in der Tirolfstraße stattfand, standen die Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten der ALG II Empfänger ab Januar In der Diskussion betonte Beigeordneter Günter Remler, dass die Stadt gut vorbereitet sei und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Trägern und Wohlfahrtsverbänden bis Sommer 2005 mehr als 1000 Arbeitsgelegenheiten zusätzlich anbieten könne. Von Seiten der Träger von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (NAW, GBK, ASZ) wur- Informationsbesuch bei der NAW v.l.n.r. Gabi Schellhammer, Geschäftsführerin der NAW, MdB Gustav Herzog, Staatssekretär Gerd Andres, Sozialdezernent Günter Remler, Referatsleiter Günter Andes und der Sozialdezernent des Kreises Kaiserslautern, Alois Schmitt. Foto: Peter Bügler den die zu geringen Infrastrukturmittel im Rahmen der 1,25-Euro- Arbeitsgelegenheiten kritisch ins Gespräch gebracht, da nach Abzug von Mehraufwandsentschädigung, Fahrtkosten, Versicherungen, etc. pro Person und Monat lediglich ca. 210 zur Finanzierung von Betreuung, Qualifizierung, Arbeitsanleitung sowie zur Deckung aller Sachkosten vorgesehen sind. Staatssekretär Andres wies darauf hin, dass auch in Zukunft Möglichkeiten zur Finanzierung der Trägerkosten für Arbeitsgelegenheiten bestehen, denn man brauche wie bisher eine gut funktionierende Trägerlandschaft, die diese arbeitsmarktpolitische Aufgabe wahrnimmt. Es kommt: Das Arbeitslosengeld II Fragen und Antworten zum Thema Mit der Umsetzung von Hartz IV wird ab die Sozialhilfe und die Arbeitslosenhilfe in eine Leistung, dem Arbeitslosengeld II (Alg II), zusammengefasst. Wer erhält Alg II? Alg II erhalten Personen von 15 bis 64 Jahren, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind, sowie diejenigen die mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft leben. Erwerbsfähig ist, wer aus gesundheitlicher Sicht und nach den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mehr als drei Stunden täglich arbeiten kann und wer über eine gültige Arbeitserlaubnis verfügt, bzw. verfügen könnte. 13 Hilfebedürftig ist, wessen Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt für sich und die in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen sicherzustellen. Wer bildet eine Bedarfsgemeinschaft? Eine erwerbsfähige, hilfebedürftige Person, deren Partner, egal ob erwerbsfähig oder nicht, mit Ausnahme derjenigen, die bereits Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten. Weiter die dem Haushalt angehörenden minderjährigen, unverheirateten

14 Hartz IV Kinder der erstgenannten Personen Minderjährige mit eigenen Kindern bilden eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Ist das minderjährige, unverheiratete Kind ab 15 Jahren die erwerbsfähige Person, bildet es zusammen mit den nicht erwerbsfähigen Eltern (auch Elternteil und dessen Partner) eine Bedarfsgemeinschaft. Dies ist grundsätzlich unabhängig davon, ob das Kind noch in die Schule geht oder in Ausbildung ist. Wer ist zuständig? Zuständiger Träger der Leistung Alg II ist die Arbeitsgemeinschaft, die sich aus Mitarbeitern des Sozialamtes und der Arbeitsagentur (Arbeitsamt) zusammensetzt. Abteilung für Beratung und Vermittlung Maxstr Kaiserslautern Abteilung für Leistungsgewährung Augustastr Kaiserslautern Was wird geleistet? Alg II beschränkt sich nicht auf die monatliche Auszahlung zur Sicherung des Lebensunterhalts. Alg II umfasst zudem alle Leistungen zur Beendigung bzw. Verringerung der Hilfebedürftigkeit, insbesondere durch die Eingliederung in Arbeit. Was und wie viel wird gezahlt? Regelleistung (Pauschalbeträge) Kosten der Unterkunft und Heizung in angemessener Höhe Mehrbedarfe für werdende Mütter, allein Erziehende, Behinderte und für kostenaufwändige Ernährung Zuschlag zum Alg II, wenn innerhalb der letzten zwei Jahre Arbeitslosengeld bezogen wurde Leistungen für die Erstausstattung einer Wohnung, für Bekleidung bei Schwangerschaft und Geburt und für mehrtägige Klassenfahrten Beiträge zur Kranken-, Pflegeund Rentenversicherung Sonstiger unabweisbarer Bedarf kann als Darlehen gewährt werden. Wie hoch sind die monatlichen Regelleistungen? Personen die allein stehend, allein erziehend sind oder deren Partner minderjährig ist erhalten 345. Nicht Alleinstehende erhalten 311 Kinder unter 14 Jahren erhalten 207 Kinder von Jahren erhalten 276 Welches Einkommen muss eingesetzt werden? Grundsätzlich muss jedes Einkommen, abzüglich der Steuern, Versicherungen, etc. eingesetzt werden. Bei einem Arbeitseinkommen von bis zu 400 monatlich werden 15 % nicht mit dem Alg II verrechnet. Für den Teil des Einkommens zwischen 400 und 900 gilt ein Freibetrag von 30 %. Für den Teil, der zwischen 900 und 1500 liegt, beträgt der Freibetrag wiederum 15 %. Wer arbeitet, soll also mehr Geld zur Verfügung haben als ein Erwerbsloser, der trotz Erwerbsfähigkeit nicht arbeitet. 14 Welches Vermögen muss eingesetzt werden? Unter Vermögen versteht man alle verwertbaren Güter in Geld oder Geldeswert. Geschützt sind z.b. ein angemessenes KFZ für jeden Erwerbsfähigen im Haushalt, angemessenes Eigenheim, etc. Für die Berechnung des einzusetzenden Vermögens werden für Erwerbsfähige und deren Partner Freibeträge in Höhe von 200 pro Lebensjahr gewährt (mindestens 4 100, maximal ). Für Antragsteller die vor dem geboren sind gelten höhere Freibetragsregelungen. Das Vermögen von Kindern bleibt bis zu einer Höhe von ebenfalls unberücksichtig. Zusätzlich hat jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft, egal ob erwerbsfähig oder nicht, einen Freibetrag in Höhe von 750 für notwendige Anschaffungen. Hinzu kommen 200 pro Lebensjahr für Altersersparnisse (max ). Staatlich geförderte Altersvorsorge - wie die Riester- Rente - wird in angemessenem Umfang nicht auf das Alg II angerechnet. Welche Pflichten haben Alg II - Empfänger? Verbindlicher Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung Annahme von Arbeitsmöglichkeiten Eigenständige Stellensuche Erscheinen zu vereinbarten Terminen Auskunfts- und Bescheinigungspflicht Was geschieht bei Pflichtverletzungen? Bei Terminversäumnis ohne wichtigen Grund kann die Regelleistung in einer ersten Stufe um 10 % gekürzt werden. Wird eine Arbeitsgelegenheit abgelehnt / beendet oder die Eingliederungsvereinbarung verweigert, bzw. nicht erfüllt, kann die Regelleistung in einer ersten Stufe um 30 % gekürzt werden. Jede Kürzung ist drei Monate wirksam. Spezielle Regelungen für Minderjährige im Haushalt der Eltern Haben die Eltern genügend Einkommen um den eigenen Bedarf zu

15 Hartz IV decken und errechnet sich nur für die im Haushalt lebenden Kinder ein Anspruch auf Alg II, wird statt dieser Leistung ein Kinderzuschlag von maximal 140 pro Kind gewährt. Voraussetzung ist, dass der Bedarf des Kindes durch den Zuschlag und sonstige Einkünfte (auch das übersteigende Einkommen der Eltern) gedeckt ist und kein Anspruch auf Alg II besteht. Der Antrag auf Kinderzuschlag ist bei der Familienkasse der Arbeitsagentur zu stellen. In diesen Fällen kann zusätzlich weiter Wohngeld bewilligt werden. Spezielle Regelungen für er- werbsfähige Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren Erwerbsfähige Jugendliche von 15 bis 24 Jahren müssen sen direkt nach Antragstellung in eine Arbeit, eine Ausbildung oder eine Arbeitsgelegenheit vermittelt werden. Nimmt der Jugendliche dies nicht an, kann ihm die Leistung ohne Abstufung bis auf die Kosten der Unterkunft und Heizung gekürzt werden. Die Kürzungen sind gegebenenfalls mit Sachleistungen auszugleichen. Was muss sonst noch beachtet werden? Die Angemessenheit der Wohnung ergibt sich aus dem für Kaiserslautern gültigen Mietpreisspiegel. Personen die Anspruch auf Alg II haben, erhalten ab Januar 2005 kein Wohngeld mehr. Die Regelleistungen des Alg II sind pauschalierte Leistungen. Es sollen alle anfallenden Kosten (auch einmalige Bedarfe für Kleidung, Hausrat wie z.b. Elektrogeräte, Möbel, etc.) abgedeckt sein. Für diese Bedarfe sind Beträge aus der Pauschale anzusparen. Nicole Gilcher Hartz IV : Arbeitslosengeld II Seit einigen Wochen versendet die Agentur für Arbeit die Anträge zum Arbeitslosengeld II an die Menschen, die bisher Arbeitslosenhilfe bezogen haben und an diejenigen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld zum Jahreswechsel erlischt. Die Arbeitsagentur Kaiserslautern beklagt nun, dass der Rücklauf der ausgefüllten Anträge nur sehr zögernd in Gang gekommen ist und bisher erst ein Viertel der Anträge zurück gesandt worden ist. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den Beratungsstellen und bei den Maßnahmeträgern verstehen, warum das so ist. Seit Wochen werden wir mit Fragen zum neuen Arbeitslosengeld II (Alg II) überhäuft, denn die Verunsicherung der Antragstellerinnen und Antragsteller ist ähnlich groß, wie die Zahl der Fragen die in den Antragsbögen zu beantworten sind. Die häufigsten Fragen, die uns gestellt werden, betreffen das zu berücksichtigende Vermögen z.b. muss die Lebensversicherung zurückgekauft werden?- und die Bedarfsgemeinschaft wer muss für wen finanziell einstehen? Und die Angst, dass man aus der bisherigen Wohnung auszuziehen muss, weil die Mietkosten zu hoch sind, geht um! Einige der gestellten Fragen können nur individuell oder noch nicht beantwortet, weil noch keine Erfahrungswerte gesammelt werden konnten oder weil unter Umständen die zugehörenden Durchführungsverordnungen noch nicht verfügbar sind. Also auch wir, die vermeintlichen Helfer können viele Fragen nicht auf anhieb beantworten - wissen oft noch nicht weiter - was aber niemanden davon abhalten soll sich mit seinen Fragen an uns zu wenden, denn täglich werden neue Fakten und Daten bekannt und wir lernen aus den Verordnungen dazu. Hier nur einige Antworten, die beim Ausfüllen der Anträge weiterhelfen: Persönliche Verhältnisse / Bedarfsgemeinschaft: Bei den persönlichen Verhältnissen der mit dem Antragsteller in einem Haushalt lebenden Personen 15 sind nur die Daten von Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft Partner/ in, minderjährige unverheiratete Kinder einzutragen. Es zählen also nicht: Bruder, Schwester, Tante, Onkel, Eltern volljähriger Kinder! Auch bei den Einkommensverhältnissen der Antragsteller und der im Haushalt lebenden weiteren Personen sind ebenfalls nur die Daten der Bedarfsgemeinschaft einzutragen. Wenn der Antragsteller im selben Haushalt mit Verwandten und/oder Verschwägerten lebt, von denen sie/er keine Unterstützung erhält, so ist der Verwandte/Verschwägerte nicht nach Einkommen und Vermögen zu befragen, wenn schriftlich erklärt wird, dass keine finanzielle Unterstützung erfolgt. Zu Lebensversicherungen: Nicht voreilig Lebensversicherungen auflösen, sondern abwarten wie die Antwort der Agentur auf den Antrag auf Arbeitslosengeld II ausfällt, welche Forderungen dort gestellt werden. Hans-Werner Kratz Sozialarbeiter NAW

16 Hartz IV Grünes Licht für ARGE Wir sind auf den richtigen Weg! Mit diesen Worten bekundeten Sozialdezernent Günter Remler und Jürgen Dillmann, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, einvernehmlich den Erfolg der Anfang September zur Umsetzung des Hartz IV-Gesetzes gegründeten Arbeitsgemeinschaft ARGE Stadt Kaiserslautern. In ihrer konstituierenden Sitzung hatte die Mitgliederversammlung unter anderem Leiter und Führungsteam der ARGE gewählt sowie den Haushalt verabschiedet. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung, die in jährlichem Wechsel von der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit beziehungsweise vom Sozialdezernenten geleitet wird, übernahm für das kommende Jahr Jürgen Dillmann, seine Stellvertretung Günter Remler. Die Leitung und Geschäftsführung der ARGE wurde Günter Andes, Direktor des Referates Soziales der Stadtverwaltung Kaiserslautern, für fünf Jahre übertragen. Wie auch sein Stellvertreter Herbert Kafitz, der bei der Agentur für Arbeit als Teamleiter für den Bereich Arbeitslosengeld II (ALG II) zuständig ist, wird Andes in seinem umfangreichen Aufgabengebiet nebenamtlich tätig sein. Die dadurch erzielten Einsparungen der Personalkosten können wir wieder den ALG II-Empfängern zugute kommen lassen, erklärte Remler, der die Zusammensetzung der Führungsebene in dieser Form als optimale Lösung bezeichnete. Die ARGE Stadt Kaiserslautern, die als erste Arbeitsgemeinschaft Deutschlands gegründet wurde und aus 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht, sei nun komplett und handlungsfähig, so dass sie pünktlich zum 1. Januar 2005 mit ihrer Arbeit beginnen kann. Wie Remler und Andes erläuterten, werde die Stadt am Standort in der Maxstraße die Aufgaben der Beratung und Betreuung der erwerbs- fähigen Hilfebedürftigen durch einen persönlichen Ansprechpartner übernehmen. Aber auch die Vermittlung, die Schaffung von Beschäftigungsgelegenheiten sowie die flankierenden Dienstleistungen, unter anderem die Schuldner- oder Suchtberatung, werden von hier aus geleistet. Im Gebäude der Agentur für Arbeit in der Augustastraße sollen dagegen die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes sowie die Kosten für Unterkunft und Heizung berechnet und an die Hilfebedürftigen überwiesen werden. Die achtköpfige Mitgliederversammlung, die zu gleichen Teilen aus Vertretern der Stadt und der Agentur für Arbeit zusammengesetzt ist und die als Aufsichtsgremium der ARGE fungiert, hat ihr zur Durchführung der Aufgaben Mittel in Höhe von 13,8 Millionen Euro bewilligt. Davon stehen 4,7 Millionen Euro für Personal- und Sachkosten sowie 9,1 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen wie beispielsweise die 1,25-Euro-Jobs oder verschiedene Trainingsmaßnahmen und Sprachkurse zur Verfügung. Wir können jetzt richtig Gas geben, betonte Dillmann, der die pünktliche Auszahlung des Arbeitslosengeldes II als vorrangiges Ziel der ARGE nannte. Bis jetzt hätten mehr als 95 Prozent der etwa 4700 Arbeitslosenhilfeempfänger ihren Antrag gestellt, über 30 Prozent der Anträge seien bereits bearbeitet. Auch die ersten Bescheide, die Informationen über Auszahlungszeitpunkt und Höhe des Arbeitslosengeldes II enthalten, seien schon verschickt. Nach Aussage Dillmanns werde Meet the Press - Herbert Kafiz, Teamleiter ALG II, Jürgen Dillmann, stellvertretender Direktor der Agentur für Arbeit, Sozialdezernent Günter Remler und Günter Andes, Geschäftsführer der ARGE mit H.-W. Müller von der RHEINPFALZ Foto: Peter Bügler nicht jeder, der bisher Arbeitslosenhilfe bekam, auch ALG II erhalten. Wir rechnen im Stadtgebiet mit rund 3800 anspruchsberechtigten Bedarfsgemeinschaften, ergänzte Remler. Diese setzten sich aus 1300 bisherigen Sozialfällen und 2500 Beziehern von Arbeitslosenhilfe zusammen. Derzeit stünden die Kosten, die durch Hartz IV auf die Stadt zukommen, noch nicht eindeutig fest. Klar sei jedoch, dass die Stadt, die bisher nur die Wohnungskosten der Sozialhilfeempfänger übernommen hat, zukünftig auch für die Unterkunft von etwa 2000 weiteren Bedarfsgemeinschaften aufkommen muss. Mit Hartz IV haben sich die Aufgaben der Stadt und der Agentur für Arbeit entscheidend verändert. Dillmann unterstrich, dass man dieses Tandem-Modell in Kaiserslautern bewusst fahre. Er sei sicher, dass es erfolgreich wird. Die einzelnen Arbeitsgemeinschaften lägen untereinander im Wettbewerb und müssten ihre Effektivität, die unter anderem an ihrer Vermittlungsquote gemessen wird, in einer vierteljährlichen Bilanz nachweisen. Die ARGE Stadt Kaiserslautern befindet sich in einem ständigen Optimierungsprozess zu Gunsten der Hilfeempfänger! Unser Hauptziel ist es, möglichst viele von ihnen im ersten Arbeitsmarkt unterzubekommen! Sandra Zehnle 16

17 Initiative Arbeit50plus Wertvolles Gut: Erfahrung und Zuverlässigkeit Menschen über 50 Jahre sind doch nicht mehr zu vermitteln! Die sind einfach schon zu lange aus dem Berufsleben heraus und haben keine Ahnung. Wahrscheinlich haben die von der neusten Bürotechnik sowieso keinen blassen Schimmer. Die wissen noch nicht mal, wie ein Computer angeht. So oder ähnlich wird immer wieder über Menschen geurteilt, die die 50 überschritten haben. Dass es auch anders geht, wollte Unternehmensberater und Dipl.- Kfm. Hugo Frey aus Lautenbach in Baden Württemberg spontan nach einem entsprechenden Fernsehbericht beweisen. Dank seiner guten Kontakte zu verschiedensten Unternehmen, vermittelte der engagierte Geschäftsmann innerhalb von acht Wochen 15 Menschen über 50 Jahren ehrenamtlich in ein neues Beschäftigungsverhältnis. Schnell wurde auch die Presse auf diese selbstlose Aktion aufmerksam, worauf sich innerhalb kürzester Zeit über 100 Arbeitssuchende bei ihm meldeten. Zeitgleich kamen auch Unternehmen und mögliche neue Partner auf Hugo Frey zu, um ihm wiederum freie Plätze und wertvolle Kontakte für sein Projekt anzubieten. Was in Baden Württemberg mit einer kleinen privaten Initiative begann, breitete sich rasch aus und erschließt heute Bayern und Rheinland-Pfalz. Mittelfristig ist eine Ausweitung der Initiative auf das gesamte Bundesgebiet geplant. Die Stunde einer Vereinsgründung war da. Im Juli 2004 wurde die Initiative Arbeit50plus e.v. offiziell eingetragen. Ihre Mitglieder kümmern sich seit diesem Zeitpunkt um die Belange älterer Arbeitslose in Form von Beratungen und Vermittlungen. Sybille O. aus Rockenhausen ist 58 Jahre alt und seit zwei Jahren arbeitslos. Durch Zufall erfuhr sie von der Initiative und nahm Kontakt mit der Stelle in Kaiserslautern auf. Bei einem ersten Gespräch erzählte sie dem Mitarbeiter von ihrer Ausbildung zur Sekretärin und ihrer guten Fremdsprachenkentnisse. Durch die zahlreichen Partner des Netzwerkes erhielt sie innerhalb kürzester Zeit eine Praktikumsstelle in einer großen Bürogemeinschaft in Kaiserslautern. Die Aussicht auf eine Festeinstellung und die Freude an der täglichen Arbeit machen Sybille O. neuen Mut und bereichern ihr Leben. Als altes Eisen fühlt sich die fidele Frau noch lange nicht. Die Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Betriebsinformatik und Operations Research mit Prof. Dr. Heiner Müller-Merbach und Dipl.-Wi-Ing. Dr. Hans-Peter Leßweng unterstützen seit Juni 2004 die Initiative mit einem leistungsfähigen Internetportal mit angeschlossener Datenbank. Dieses Internetportal ermöglicht es einerseits Arbeitssuchenden, ihr Stellengesuch und ihr persönliches Profil darzustellen. Andererseits können Unternehmen ihre Stellenangebote veröffentlichen. Sowohl Arbeitssuchenden als auch Unternehmen stehen Suchfunktionen zur Verfügung, um geeignete Stellenangebote beziehungsweise Bewerber zu finden. Hugo Frey: In den Betrieben setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass alle von der Erfahrung und Kompetenz älterer Mitarbeiter profitieren können. Bei der Suche nach kompetenten Kräften fühlen sich Firmen oft alleine gelassen. Geeignete Leute werden in der Regel nicht von der Agentur für Arbeit geschickt. Unterstützung dafür erhalten die Unternehmen durch das Netzwerk der Initiative und deren Vermittlern. 17 Dipl.-Wi-Ing. Dr. Hans-Peter Leßweng aus Kaiserslautern bestätigt diese Aussage: Wir sorgen uns gerne um die Belange der älteren Arbeitssuchenden und helfen ihnen mit Information und Organisation. Die Diskriminierung der Menschen über 50 auf dem Arbeitsmarkt muss endlich aufhören. Unter ihnen sind so viele begabte und intelligente Menschen. Ziele der Initiative Arbeit50- plus sind: - Arbeitssuchende über 50 Jahren in ein Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln. - Vorurteilen gegenüber dieser Altersgruppe geschlossen entgegentreten, um somit dass Ansehen älterer Arbeitssuchender zu verbessern. - Das brachliegende Erfahrungsund Wissenspotenzial älterer Mitarbeiter den Unternehmen zur Verfügung zu stellen und auf diese Weise den Markterfolg zu sichern. Die Initiative Arbeit50plus ist mit seinen eifrigen Mitarbeitern beim Aufbau eines großen Netzwerkes, welches Arbeitsämter, Unternehmen, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsföderungsgesellschaften, Initiativen mit ähnlichen Zielrichtungen sowie kompetenten Partnern und Sponsoren verbindet. Karin Pfeifer Weitere Informationen: Dr. Hans-Peter Leßweng: / Hugo Frey: /

18 Altes Handwerk lebt neu auf Fotos: NAW Die alten Wiener Geflechte nach den Kaffeehausstühlen benannt halten wieder Einzug in unsere Wohnstuben und Esszimmer, aber auch in Cafes und Bistros. Nachdem so manche Stühle, Sessel oder auch Tische mit zerstörtem Geflecht ihr Dasein auf dem Heuboden, Speicher oder Keller fristeten, besinnt man sich heute wieder dieser guten alten Handwerkskunst. Das aus Bambus gewonnene Material, das so genannte Peddigrohr, wird vor der Verarbeitung in Wasser eingeweicht, um es biegsam und geschmeidig zu machen und somit ein Brechen oder Spalten beim Flechten zu verhindern. Wiener Geflechte, auch Achteck- Geflechte genannt, werden in sechs Durchgängen gearbeitet. Als Abschluss dient ein Blendfaden der durch Umwicklung mit einem dünnen Peddigrohrfaden auf dem Rand des Geflechts befestigt wird. Bei der Wiederherstellung von Geflechten in Rückenlehnen war es früher üblich, die Löcher zur Durchführung des Flechtfadens durchzubohren. Das ist dank der Klebetechnik heute nicht mehr nötig, da jeder Durchgang einzeln eingeklebt wird und so die nötige Festigkeit und Stabilität erhält. Neben dem Wiener Geflecht gibt s für Rückenlehnen auch noch andere, etwas seltenere Geflechtarten wie z.b. das Sterngeflecht, die Vollsonne und die Halbsonne, alles sehr attraktive Geflechte, die die Blicke auf sich ziehen. Ein Geflecht handwerklich herzustellen ist aufwendig und braucht Zeit, da jeder Faden des Geflechts einzeln verwebt werden muss. Um einen Stuhl normaler Größe aufzuarbeiten müssen darum mindestens zwei Arbeitstage veranschlagt werden. Heute werden zwar auch Geflechte schon maschinell hergestellt und als Matten verkauft aber in alte traditionell gefertigte Stühle kann man diese nicht einarbeiten. Maßnahmeteilnehmerinnen und teilnehmer bei der Neuen Arbeit Westpfalz und dem Arbeits- und sozialpädagogischen Zentrum können dieses alte Handwerk des Stuhlflechtens dort erlernen und erwerben damit eine neue, zusätzliche Qualifikation. Neugierig geworden? Bei der NAW gibt es renovierte Stühle zu kaufen und man kann seine Stühle dort aufarbeiten lassen. Kontakt: Pariser Straße 23, Telefon ebenso beim ASZ, Pfaffstraße 3, Telefon oder Text: Monika Straßer Hans-Werner Kratz 18

19 ASZ Bürgerservice Neue Dienstleistung geplant Im Rahmen des Bundesmodells Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS) werden 2005 in Kaiserslautern mehrere Projekte auf den Weg gepracht. Eines davon ist der geplante Bürgerservice des asz Eigentlich hatte Michael nur schnell zwei kleine Küchenschränke seiner Oma zu transportieren. Niemals hätte er gedacht, dass sich dieses Vorhaben als mittelschwere Aktion herausstellen würde. Wie er es auch drehte und wendete, sein Fahrzeug konnte die Möbelstücke einfach nicht fassen. Verwirrt stand er nun vor seinem sonst so beeindruckenden Auto und erkannte: Für solche Fälle war es nicht zu gebrauchen. Ein Anruf beim neuen Bürgerservice des ASZ in Kaiserslautern wird ihn im kommenden Jahr der Problemlösung ein Stück näher und die Schränke ein Stück weiter bringen. Mit einem kleinen Transporter und zwei starken Mitarbeitern wird das Problem schnell und unkompliziert gelöst. Frau Müller, die ältere allein stehende Dame vom Haus an der Ecke, stolperte ohne Brille und muss nun an Krücken laufen. Jetzt ist sie ganz verzweifelt: Wie kann ich denn so am Samstag die Straße fegen? Und, was mache ich mit dem ganzen Herbstlaub, welches entsorgt werden muss? Auch in diesem Fall sollen die fleißigen Mitarbeiter des ASZ prompt und zuverlässig weiterhelfen. Völlig erfolgsneutral versucht ein Professor, mit den berühmten zwei linken Händen gesegnet, ein Regal in der Küche aufzuhängen. Mit einer Sinuskurve wüsste ich jetzt mehr anzufangen, denkt er als die neue Nachbarin, durch die ungewöhnlichen Geräusche aufmerksam geworden, an der Haustür läutet. Mit einem Blick erkennt sie die missliche Lage sofort, greift zum Telefonhörer und verständigt den Bürgerservice des ASZ. Schon am Wochenende werden die beiden bei einer Tasse Kaffee in der Küche sitzen und bestaunen das Regal, auf dem diverse Küchenutensilien ihren Platz gefunden haben. Die immer beschäftigte, allein erziehende Mutti ist gerade umgezogen und bis zum Scheitel mit Arbeit versorgt. Jetzt sind auch noch die Kinder krank und es gibt so viel zu tun. Das kleine Rasenstück muss dringend gemäht werden, weil sich die Nachbarn schon über den Unkrautsamen beschwert haben, den der Wind in ihren gepflegten Garten bläst. Der Arzttermin kann nicht aufgeschoben werden. Von einem helfenden Engel hat sie die Telefonnummer des ASZ Bürgerservice bekommen. Gleich ruft sie an und vereinbart einen Termin für die Rasenpflege. Die Nachbarn sind wieder beruhigt. Für solche und andere Notfälle soll der ASZ-Bürgerservice zur Verfügung stehen. Ein Anruf in der Zentrale wird ausreichen, um eine schnelle und praktische Lösung für die zu bewältigende Aufgabe zu finden. Das Angebot der Dienstleistungen ist sehr vielfältig. Für eine geringe Gebühr werden Wertstoffe wie Kartonagen, Elektroschrott oder in Anja Nabinger - der gute Geist des Bürgerservice Foto: Peter Bügler Säcke verpackter Grünschnitt (bis maximal ein Raummeter, entspricht ungefähr vier bis fünf Säcken) abgeholt und fachgerecht entsorgt. Ebenso bringt das Team die gekauften Brennholzsäcke nach Hause oder übernimmt kleine handwerkliche Dienstleistungen wie zum Beispiel das Anbringen einer Vorhangschiene oder das Anschrauben von Regalen. Grünflächen- und Reinigungsarbeiten werden ebenso zum Angebot des Bürgerservices gehören. Größere Aufträge wie eine komplette Umgestaltung des Gartens oder die Renovierung der Wohnung können ebenfalls vom ASZ übernommen werden. In diesen Fällen springen, nach einem kurzen Informationsgespräch, erfahrenen Mitarbeiter des ASZ ein und erledigen auch größere und aufwändige Arbeiten. Karin Pfeifer Info: ASZ Bürgerservice Pfaff-Straße Kaiserslautern Telefon:

20 Hortkinder sind Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Sie besuchen Grundschulen, Haupt- und Realschulen und Gymnasien.Ihre Eltern sind berufstätig, machen eine Umschulung oder brauchen aufgrund ihrer Lebenssituation ein Tagesbetreuungsangebot. Sie essen in der Kindertagesstätte zu Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben, begleitet und unterstützt von Fachkräften. In ihrer Freizeit nehmen sie an workshops teil, beschäftigen sich mit dem PC, besuchen verschiedene Ausflugsziele und vieles mehr. In den Ferien wird ihnen ein Ferienprogramm angeboten. Ihren Eltern stehen die pädagogischen Fachkräfte als Ansprechpartner zur Verfügung und bei Festen und Feiern bieten sich Spaß- und Kontaktmöglichkeiten. Fragen an Kinder im Kinderhort Mannheimerstraße zu ihrem Alltag (Stefanie (St), Michael (M), Jasmin (J), Shanene (Sh) und Philmon (Ph)) St: Ich bin am längsten hier im Hort! Nach der Schule fahre ich mit dem Bus hierher. Erzählt mal, was ihr in den Ferien im Hort macht. Sh: Wir machen Ausflüge und bleiben auch mal zuhause. M: Wir basteln, machen Brettspiele, spielen am PC, bearbeiten Ytong Steine Einwurf- J: Das haben wir gar nicht! M: Da warst du gar nicht da. Haben wir doch! Wer macht mit Euch Hausaufgaben? M: Die Erzieherinnen und wenn man fertig ist, bekommt man einen Stempel. So ein Stempel hat vier Kästchen und wenn man fertig ist, hat man Freizeit Sh: Erst der Ernst des Lebens, dann das Vergnügen! St: Manchmal bekommen wir auch Smilies. Sh: Wir feiern hier auch Geburtstag! M: Wir können draußen oder drinnen spielen. J: Oder leider am Tisch, wenn wir zu wild waren. M: Aber als erstes tun wir doch essen! Ph: Wir essen im Speiseraum. St: Da gibt es verschiedene Gerichte und Nachtisch. Sh: Wenn man anschließend hilft, die Stühle hoch zu stellen, bekommt man ein Eis! J: Es gibt öfter Gemüse man muß es leider probieren! Was bezahlen eure Eltern für die Betreuung im Kinderhort? 40 Euro im Monat. 500 Euro im Jahr. Die Festlegung des Elternbeitrags im Kinderhort ist verdienstabhängig. M: Es gibt auch AG`s Fußball, Tanzen, Theater, Basteln, Singen und Backen in der Kinderküche. Sh: Und wir haben eine Kinder-Welt! St: Kinderwelt ist unser Freizeitraum, wo wir alleine hingehen dürfen und 20 Kinderhorte in städtischer Trägerschaft Kindertagesstätte Davenportplatz Davenportplatz 50, Kaiserslautern, Telefon , Leitung der Einrichtung: Frau Treiber-Walter Kinderhort Mannheimer Straße Mannheimer Straße 33, Kaiserslautern, Telefon: Leitung der Einrichtung: Herr Sander Kindertagesstätte Pfeifertälchen, JuliusKüchler Straße 40a, Kaiserslautern, Telefon: Leitung der Einrichtung: Frau Roth Kindertagesstätte Betzenberg Kantstraße Kaiserslautern, Telefon: , Leitung der Einrichtung: Frau Kaya Weitere Informationen: Stadtverwaltung Kaiserslautern Referat Jugend Fachberatung Kindertagesstätten Frau Gnoth Telefon: spielen, wenn wir uns benommen haben. Dürfen euch Kinder besuchen? J: Beim Projekt >Vertragen statt Schlagen <, an den Spielenachmittagen im Hort, darf man Freundinnen einladen. Sh: Wenn mich sonst ein Kind besuchen möchte, muß es die schriftliche Erlaubnis seiner Eltern mitbringen. St: An bestimmten Festen laden wir auch Gäste ein. M: Ich muß jetzt gehen! St: Ich mag noch was sagen: Der Hort hat bis Uhr auf und freitags bis Uhr. Und dann noch was: Wir haben draußen einen großen Hof zum Spielen. M: Da müssen wir auf die Kindergartenkinder achten. (Gemeinsames Außengelände mit der Kindertagesstätte Regenbogen) Jetzt muß Michael aber nach hause und die andern gehen raus spielen, die Hausaufgaben sind gemacht und draußen ist schönes Wetter.

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