project 57 SONDERDRUCK NAS-DOSSIER heft 01/03 Journal für Business Computing und Technologie

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1 SONDERDRUCK NAS-DOSSIER heft 01/03 november/dezember , (D, A), sfr 34, (CH) ISSN project 57 Journal für Business Computing und Technologie [aus dem inhalt] [retro] produkte & events 6 EMC auf Einkaufstour 6 [diskurs] Hammer 5.8 Beta trifft Nagel 3.1 a Thesen zum Outsourcing 27 [infrastrukturen] SAP, Microsoft und die anderen 75 kolumne jenseits von [tempo] Physik und IT beim CERN 88 kolumne achim killers anderes it-lexikon 93 [exit] MS Office: XML für die Massen 94 Anmerkungen zur digitalen Spaltung 96 [dossier] NAS-Systeme: Zwischenhoch in Sicht Die Blütezeiten des E-Business sind vorbei. Damals wurde Speicher in rauhen Mengen eingekauft. Jetzt konsolidiert sich der Markt für preisgünstigere NAS-Systeme unter der Führung von Microsoft. Mit 25 OEM-Partnern will die Gates-Company ihre Servervorherrschaft auf den Speichermarkt ausdehnen. Neue Mittelstandsprogramme sollen es bringen. project 57 fasst die wichtigsten Aspekte zusammen und weist auf die Fallstricke für Anwender hin. Das komplette [dossier] ab Seite 37

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3 project 57 / sonderdruck 01/03 [intro / inhalt] 3 [intro] Die Welt der IT-Hersteller, der Hardware- und Softwareproduzenten, der Serviceanbieter und Systemhäuser, ist nur scheinbar in Ordnung. Das Geschäft ist nicht komplett zusammengebrochen, doch bröckelt und bröselt es da und dort mitunter so heftig, dass selbst die üblichen Verschlankungsprozesse nicht mehr helfen. Eine Besserung der Marktsituation, sprich der Aufträge und Umsätze, des Gewinns und des Wachstums, ist in Sicht. Gesehen wird sie jedoch nur von den berufsmässigen Optimisten in Standesorganisationen wie dem Bitkom und anderen. Indessen geht es munter weiter mit Pleiten, Pannen, Übernahmen. Ein Merger kann jeden erwischen, denn schiere Größe soll es in den Augen mancher Manager bringen. Das gilt nicht nur für Carly Fiorina von Hewlett-Packard so, auch bei ihrem Opfer Compaq war es nicht anders: Tandem und Digital sollten den Texanern einst helfen, den Ruf eines bloßen Boxenschiebers abzulegen. Anstatt sich auf die Kernkompetenzen zu besinnen, möchten die Mergerprotagonisten immer noch etwas mehr. Andere befassen sich mit Outsourcing, geben jenseits ihres engeren Geschäftsumfelds alles in fremde Hände, weil die es besser können. Oder billiger. Das zügelt nicht unbedingt den Appetit der Häppchenjäger und Aufkäufer, deren Ideal neben dem Börsenkurs ein gesunder Mischkonzern à la IBM, Samsung oder Hitachi ist. Deren Vorteil besteht nicht nur in Größe, die sich in Angebotswucht und Marktdominanz umsetzt, wie es vielleicht Fiorinas Traum ist, sondern in der nicht zu unterschätzenden Fähigkeit, Verluste an der einen Verkaufsfront mal eben durch eine ganz andere Sparte auszubügeln. Siemens macht es hierzulande immer wieder vor. Vom Anwenderstandpunkt her müsste es deshalb nicht immer die reine Lehre von den Kernkompetenzen sein. Investitionssicherheit gibt es vielleicht eher im Gemischtwarenladen nach Samsungart. Unsere Rubrik [business dynamics] widmet sich dem wirtschaftlichen Hintergrund der IT-Branche insgesamt und versucht etwas Licht in das Dunkel der Märkte, Anbieter oder Übernahmeschlachten zu bringen. Das trägt dann auch dazu bei, Schlagworte wie RoI (Return on Investment), TCO (Total Cost of Ownership), Added Value oder Trusted Adviser einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Es gibt viel zu tun. [inhalt] Sonderdruck NAS-Dossier [auszug heft 01/03] EMC übernimmt die Kontrolle Legato, Documentum und die Folgen 5 [dossier] [impressum] Zwischenhoch in Sicht für Network Attached Storage 7 Dateispeicherung kennt viele Namen 7 Preiswerte Datenspeicherung im Interesse der Hersteller? 11 Microsoft will mehr speichern 15 Rohstoff Festplatte 18 Speicherstrategie mit Windows Powered NAS 20 Netzwerkprotokolle und die Wartungsfolgen 24 Brauchen Datenbanken Blöcke? 26 Kleiner Eingriff große Wirkung? 27 Hardware macht iscsi teuer 31 NAS im Selbstbau 34 Überholungsbedürftige Backup-Konzepte 36 interview 38 [auszug heft 01/03] web jungle 41 project 57 Journal für Business Computing und Technologie / sonderdruck 01/03 ZAZAmedia, München Postfach , München. Herausgeber und Chefredakteur: Hartmut Wiehr [hw] (verantwortlich i. S. des Pressegesetzes) Redaktion: Rainer Graefen (Leitg.) [rg], Andreas Beuthner [ab], Achim Killer [ak], Bernd Schöne [bs], Nicole Winkler [nw] Design und Titelbild: Hartmut Wiehr Layout und Satz: Schmidt Media Design, München Druck und Bindung: Isarpost Druck- und Verlagsgesellschaft, Altheim bei Landshut Bezugspreise von project 57: Einzelheft 20, (D, A), sfr 34, (CH). Abonnement (6 Ausgaben pro Jahr + 6 PDF-specials) 100, (D, A), sfr 155, (CH) Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste 2/2003 [Kontakt: Elisabeth Gassner,Tel. 0172/ ] Printed in Germany Auflage:

4 4 [inhalt] sonderdruck 01/03 / project 57 [inhalt] project 57 heft 01/03, november/dezember 2003 [retro] EMC übernimmt die Kontrolle Legato, Documentum und die Folgen 6 Peoplesoft/J.D. Edwards/Oracle 9 Systems 2003: Alles beim Alten? 10 Novell: Back to Earth? 12 Toll Collect die endlose Affäre 14 kolumne I basta! 16 [diskurs] it-technologie Hammer 5.8 Beta trifft Nagel 3.1 a 17 [business dynamics] interview I Wie man die IT nach Business- Grundsätzen führt Thesen zum Outsourcing 27 [infrastrukturen] interview II Die Server von IBM: Steiler Weg nach oben? 70 [dossier] erp-software SAP, Microsoft und die anderen 75 Zwischenhoch in Sicht für Network Attached Storage 37 Dateispeicherung kennt viele Namen 37 Preiswerte Datenspeicherung im Interesse der Hersteller? 40 Microsoft will mehr speichern 44 Rohstoff Festplatte 47 Speicherstrategie mit Windows Powered NAS 50 Netzwerkprotokolle und die Wartungsfolgen 55 Brauchen Datenbanken Blöcke? 57 Kleiner Eingriff große Wirkung? 58 Hardware macht iscsi teuer 60 NAS im Selbstbau 66 Überholungsbedürftige Backup-Konzepte 68 interview III Größe allein reicht nicht 79 kolumne II jenseits von [tempo] feedback/quergelesen 84 wissenschaft Physik und IT beim CERN 88 Mikro- und Nanotechnik 90 web jungle 92 kolumne III achim killers anderes it-lexikon 93 [exit] Microsoft Office System: XML für die Massen 94 Anmerkungen zur digitalen Spaltung 96 Veritas: Harte Arbeit statt Visionen 97 HP will den Unternehmen mit Darwin helfen 98 Sun kooperiert bei Prozessoren 98 agenda 98 Bestellung von Einzelheften und Jahresabonnement: siehe Anzeige Seite 42 und Antwortkarte auf der hinteren Umschlagklappe.

5 project 57 / sonderdruck 01/03 [retro] aus heft 01/03 5 EMC übernimmt die Kontrolle Legato, Documentum und die Folgen [p57] Einst war EMC eines der Lieblingskinder der Börsen, mit einem konstanten Aktienkurs von 100 und mehr Dollar (immer wieder durch Aktiensplits anlegerfreundlich auf die Hälfte reduziert), einem sicheren Absatzmarkt im Highend-Storage und viel Bargeld auf der Bank. Der Speicherspezialist galt lange Jahre als schier unangreifbar. Das ist lange her. Schon vor dem Ende der New Economy, als der Absatz der überteuerten Symmetrix-Datenschränke fast über Nacht zusammenbrach, hatte diese Alleinherrschaft über das Data Center den Futterneid auf Seiten von Hitachi Data Systems (HDS) und IBM angestachelt und damit einen Technologie- und Preiskrieg entfesselt. Die Managementetage von EMC hatte allerdings durchaus ein Gespür für die veränderten Marktbedingungen: Mit dem Einkauf von Data General und deren Midrange-Speichersystem Clariion hatte man sich rechtzeitig einen Zugang zu neuen Märkten erworben. Kurz danach erfolgte eine breit angelegte Kooperation mit Dell vor allem bei Vertrieb und Produktion der Clariionsysteme. Und: EMC kündigte immer wieder an, Marktführer bei Storage-Software werden zu wollen, nachdem mit den großen Hardwarekisten nicht mehr so viel zu verdienen war. Die entsprechenden Marktzahlen konnte man zunächst nur durch einige Tricks vorlegen: Sämtliche Betriebssysteme, Firmware, Tools oder Management-Software, die größtenteils schon immer zusammen mit dem Hauptprodukt Storage-Hardware verkauft worden waren, wurden nun herausgerechnet und ihre Verkaufszahlen als Beweis der neuen Strategie präsentiert. Inzwischen hat sich EMC fleißig Marktanteile hinzugekauft und zweimal sogar größere Akquisitionen vorgenommen mit Legato wurde nach längerem Branchengeflüster und monatelangem Hin und Her ein Anbieter von Backup- und -Archivierungssoftware übernommen, der zwar seine besten Zeiten hinter sich hat, aber den EMC- Umsatz bereichern soll. Die meisten Szenebeobachter waren sich zumindest einig, dass das irgendwie zusammenpasse. Mit dem Erwerb von Documentum, einem der Marktführer in der in den vergangenen Jahren eher vor sich hin schlafenden und manchmal schon totgesagten Nische von Dokumenten- und Knowledge-Management, sahen die öffentlichen Reaktionen schon anders aus: Während die einen nichts als eine Konsolidierung auf dem DMS-Markt erkennen mochten und dabei elegant die Frage unbeantwortet ließen, was ein Storageanbieter wie EMC dort eigentlich verloren habe, waren andere Auguren schlicht mit Sprachlosigkeit geschlagen oder ergingen sich in Rätseln. Einige meinten, EMC wolle seinen Kunden ergänzend zur Storage-Hardware nun auch Software und Dienstleistungen egal welcher Couleur anbieten, andere dachten mehr an Bundles aus Hard- und Software. Und wieder andere spekulierten darüber, warum sich EMC gerade Documentum und nicht dessen ärgsten Konkurrenten Filenet ausgesucht habe. Einen konkreten Bezug zwischen gekauftem Portfolio und neuem Herrn vermochte jedenfalls kaum jemand zu entdecken. Die wahre Strategie hinter der Documentum-Übernahme Ganz anders die Realität: Hinter den Kulissen und hier haben einige der Konkurrenten und der berufsmäßigen Beobachterzunft den Marktführer aus Hopkinson/Massachusetts wohl doch ein bisschen unterschätzt bereitete man sich offenbar minutiös und zielgerichtet auf die veränderte Strategie vor. Mit der Vorstellung des CAS-Speichersystems Centera wurde die Grundlage gelegt. Und mit der Übernahme von Legato und Documentum liegt die neue Ausrichtung nun fest: Content Adressed Storage (CAS) auf der Basis permanent wuchernder gesetzlicher Bestimmungen zum strategischen Geschäftsfeld ausbauen. Um diese Strategie nachvollziehen zu können, ist ein kurzer Blick zurück sinnvoll. Der Untergang so großer US-Konzerne wie Enron, Worldcom, Freddie Mac und einiger anderer, der tiefe Einschnitte nicht nur für die amerikanische Konjunktur produzierte, sorgt immer noch für Nachbeben. Während die Regierung in Washington inzwischen dem Motto Kontrolle der Wirtschaft ist besser als Vertrauen Geltung verschaffen will und eine Reihe entsprechender Gesetzesmaßnahmen von der Verschärfung der Aufbewahrungspflichten für Geschäftsdokumente einschließlich des -Verkehrs bis hin zur stärkeren Überwachung des Aktienhandels in Gang setzte, hält man sich in Europa noch mehr zurück und diskutiert erst einmal den Aspekt der staatlichen Überwachung des Einzelnen. Egal wie die Debatte ausgeht + + = +??? =? die Großen der IT-Industrie ziehen schon jetzt weltweit ihre Konsequenzen, kaufen sich in das aufstrebende Geschäftsfeld der längerfristigen Datenaufbewahrung ein oder schwören ihre Kunden zunächst auf Information Lifecycle Management (ILM) ein. Die Präsentationen der Hersteller in Sachen Storage, Software oder Archivierung fallen entsprechend eintönig aus zunächst geht es allen erst einmal darum, Sensibilität für eine Problemlage zu schaffen, die manchen Anwendern hierzulande so noch gar nicht bewusst sein dürfte. Der Verkauf der hauseigenen Produkte da scheinen sich alle Anbieter einig zu sein läuft dann in einem zweiten Schritt praktisch von alleine. So zumindest die marketinggetriebene Theorie. Die Aktivitäten von EMC und anderen zeugen von dem Ernst, mit dem künftiger Umsatz auf diesem Geschäftsfeld generiert werden soll. Es geht um viel: So berichtet die Süddeutsche Zeitung vom 24. Oktober 2003 unter der Überschrift Kuckucksei aus Washington : Während die Handelsstreitigkeiten beiderseits des Atlantiks für Schlagzeilen sorgen, ist ein anderer, doch mindestens ebenso folgenreicher Zwist nur wenig beachtet worden: Seit Monaten liegen sich Amerikaner und Europäer in der Frage der Beaufsichtigung der Wirtschaftsprüfer in den Haaren. Kontrolle wird jenseits des Atlantiks groß geschrieben und zwar so weit, dass der US-Kongress Einsicht in interne Firmenunterlagen nehmen darf. Grundlage ist das Sarbanes-Oxley-Gesetz, das Haftstrafen von 20 Jahren für Gauner in Chefetagen

6 6 aus heft 01/03 [retro] sonderdruck 01/03 / project 57 vorsieht. Der US-Staat hat als Oberaufseher des wirtschaftlichen Treibens Konsequenzen daraus gezogen, dass Enron und andere beinahe die gesamte Volkswirtschaft zum Einsturz gebracht hätten. [project 57 wird sich in einer der nächsten Ausgaben intensiver mit der US-Ökonomie beschäftigen; das Dossier in heft 02/04, das Mitte Januar 2004 erscheint, widmet sich zudem dem Thema Information Lifecycle Management in allen seinen Facetten.] Die neuen Aufbewahrungspflichten verschärfen die Anforderungen an die IT-Infrastruktur: Microsofts Exchange-Server und die -Archivierung generell waren schon seit einer Weile als Schwachstelle in der Kommunikation entdeckt worden, und findige Anbieter wie KVS waren sehr schnell in dieser Nische gewachsen. Zunächst war es darum gegangen, Attachments auszulagern, um den Server zu entlasten. Dann bemerkte man, dass mit s unternehmenskritische Daten unter der Obhut von Anwendern mit teilweise eigenen Interessen abgelegt wurden oder im Cyberspace verschwanden. Und ein wenig später wollten zumindest die Aufsichtsbehörden in Amerika in Streitfällen die gesamte Geschäftskorrespondenz inclusive aller s einsehen. Mit drakonischen Strafzahlungen werden seitdem nicht nur Börsenbroker und Finanzinstitute belegt, die diese Nachweispflicht nicht erfüllen können. EMC hat einen weiteren Grund, sich mit Documentum eine Firma zuzulegen, mit der es auf den ersten Blick nur wenige Berührungspunkte gibt. Joe Tucci, President und CEO von EMC, in einem offenen Brief: Unstrukturierte Daten sämtliche Daten vom elektronischen Dokument wie Webseiten oder Tabellen bis zum medizinischen Datensatz oder Audio/Video-Content bilden heutzutage den immensen Hauptanteil von Unternehmensdaten. Der Inhalt wird ständig umfangreicher und dichter, und der Bedarf an neuen Funktionen für Speicher- und Informationsmanagement wächst permanent. Allein der Markt für das Speichern und die langfristige Archivierung von elektronischen Dokumenten im Gesundheitssektor verspricht mit den Auswirkungen des HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act) einen kontinuierlichen Absatz von automatisierten Speicherlösungen. Dabei kommen EMC und anderen Anbietern die komplexen Vorschriften zur Ablage medizinischer Dokumente zu Hilfe. [Details in: J. Bogen, Accelerating HIPAA Compliance with EMC Healthcare Solutions; Quelle siehe [infos] Nr. [3].] Neues El Dorado für alte Kämpen Kein Wunder eigentlich, dass Kapitalanleger und größere Anbieter schon seit einiger Zeit und mehr klammheimlich ihre Fühler in diese neue Sphäre von Archivierung ausgestreckt haben. Der Mailarchivierungsspezialist XVault wurde bereits im April 2000 von OTG übernommen, OTG 2002 dann von Legato und Legato in diesem Sommer schließlich von EMC. Die Xtender-Software (Ex-XVault, Ex-OTG, Ex-Legato) ist in Amerika in Börsenkreisen ein Renner und passt zum Festplattenspeicher Centera von EMC, der sehr große Datenmengen objektorientiert ablegt, im Onlinezugriff hält und die Anwender von der Konvertierung archivierter Daten befreit. Das ist nicht ganz billig für den Anwender, die Kombination von Soft- und Hardware beflügelt aber schon jetzt die Umsätze von EMC. EMC könnte zum Player Nummer eins bei ILM und -Archivierung werden. Denn mit KVS besitzt man bereits einen Partner, der auf die -Archivierung unter Microsofts Exchange-Server fokussiert ist. Und auch mit Hummingbird wird eng kooperiert: Hier hat man sich darauf spezialisiert, über die revisionssichere Archivierung von Daten ein Dokumentenmanagement zu legen, das physische und digitale Informationen in Records aufzeichnet. EMC konzentriert sich also unter Einsatz einiger Ressourcen auf einen Markt, den andere schon vorher entdeckt hatten. Konkurrent Storagetek versucht derzeit in einer Art Abwehrkampf, die Bezeichnung Information Lifecycle Management (ILM) urheberrechtlich schützen zu lassen, da man sich selbst als Erfinder von ILM sieht. Mehr als ein Marketingschachzug dürfte nicht daraus werden: Hier geht es schließlich um reale Marktanteile, und da werden Claims nicht nur symbolisch abgesteckt. Storagetek und auch IBM-Verfolger Hewlett-Packard, der dringend neue Geschäftsfelder braucht, haben ein sehr praktisches Problem: Beide Firmen vertreiben Legatos Xtender-Software in Kombination mit eigenen Hardwareprodukten und beide suchen nach passenden Übernahmekandidaten, weil sie damit rechnen müssen, dass EMC irgendwann den Hahn zudreht. HP hat inzwischen angekündigt, mit Precise einen Archivierungsspezialisten einzukaufen. Die Kunden sind schon jetzt verunsichert. Noch bietet sich KVS als eigener Übernahmekandidat an, und die Telefone bei der britischen Firma dürften bereits heiß laufen. Schnell zuschlagen lautet allgemein die Devise. Vorgemacht hat es der kanadische Anbieter für Dokumenten- und Knowledge- Management Open Text, der sich mit Gauss Interprise und mit Ixos zwei Content- und Archivierungsspezialisten einverleibte. Auch in diesem Fall geht es um mehr als um eine weitere Konsolidierung auf dem Markt für Dokumentenmanagement, der nach einer Blütezeit vor ein paar Jahren durch Absatzprobleme, Firmenzusammenbrüche und Merger ohne Ende gekennzeichnet ist. Wie bereits ein Blick auf die Webseite von Open Text zeigt, ist man sich der Auswirkungen des Sarbanes-Oxley-Gesetzes sehr bewusst. Und auch die Presseinformation zur Übernahme von Ixos gibt entsprechende Hinweise: Die Kombination unserer ergänzenden Technologien erlaubt uns, Kunden umfassende Enterprise-Content-Management- Lösungen aus einer Hand anzubieten, die den kompletten Lebenszyklus von Informationen abdecken von der Entstehung bis zur Archivierung. Eine Kontrolle der Unternehmensprozesse, die auch vor Gericht Bestand hat, werde besonders für börsenorientierte Unternehmen immer wichtiger, da Gesetze und andere Regulatorien eine lückenlose Rückverfolgung verlangten. Nichts wäre also schöner, wenn sich im amerikanisch-europäischen Streit über Standards bei der Kontrolle von Wirtschaftsprüfern ein Ende der vergleichsweise lahmen Überprüfungspraxis auf dem alten Kontinent abzeichnen würde. Sonst ist es ja eigentlich immer üblich, dass Unternehmen den Abbau von Vorschriften, Gesetzen und so weiter fordern. Im konkreten Fall des neuen Marktes für ILM- und -Archivierungsprodukte verhält es sich umgekehrt: je mehr Vorschriften, desto besser. Für das Geschäft der Speicherspezialisten. [infos] [1] EMC baut die Softwareposition aus; in: project 57 special no. 02/2003, 23. Juli 2003, Seite 28. [2] R. Graefen/H. Wiehr, State of Storage, Kapitel 3: -Archivierung: die offene Flanke im Unternehmen; Download möglich auf der Website [3] EMC veröffentlicht auf seiner Webseite eine Reihe von White Papers und Research- Ergebnissen renommierter Analystengruppen, die sich intensiv mit der Firmenstrategie, dem ILM-Markt usw. beschäftigen: white_papers/index.jsp.

7 project 57 / sonderdruck 01/03 [dossier] nas / kleine historie der netzwerkspeicherung 7 Zwischenhoch in Sicht für Network Attached Storage Die Speicherhersteller erinnern sich nur zu gerne an die Blütezeit des E-Business. Das Datenwachstum überschlug sich, und Speicher wurde in rauen Mengen eingekauft. Der Abkühlung des Marktes folgt nun die scheinbare Normalität allerdings unter neuer Führung: der von Microsoft. Durch den Windows Storage Server 2003 wird Microsoft, das schwarze Schaf der IT-Industrie, zum populären Bindeglied, das Anwender- und Herstellerinteressen vereint. Kein Speicherhersteller, der sich der aufkeimenden Hoffnung entziehen möchte, wieder an alte Verkaufsrekorde anzuknüpfen. Das passt ideal zu den Mittelstandsprogrammen der Hersteller. In diesem Dossier haben wir die wichtigsten Aspekte zusammengefasst, wie es mit der Speicherei in den nächsten Jahren weitergeht und in welche Fallstricke Unternehmen sich besser nicht verheddern. Von Rainer Graefen [kleine historie der netzwerkspeicherung] Dateispeicherung kennt viele Namen Der Weg war lang vom ersten Netzwerkprotokoll bis zum NAS-Gateway. Doch jetzt ist der Entwicklungspfad für die unternehmenseigene Datenspeicherung vorgezeichnet. Wer viele Dateien speichern muss und eine große Datenbank betreibt, kommt an der NAS/SAN-Fusion nicht vorbei. Im Folgenden eine kleine Historie der Datenspeicherung. Novell und 3Com machten sie populär, die File- and Printservices auf gut Deutsch die Datei- und Druckdienste. Auf den ersten Blick schien es umständlich, ein Netzwerk mit einem kostspieligen zentralen Server auf Intel-Basis aufzubauen, um dann dort Dateien abzulegen und bei Bedarf auch auszudrucken. Wozu der Aufwand, werden sich viele zu Beginn gedacht haben, das kann man doch einfacher auch mit seinem Arbeitsplatz-PC erledigen. Der Fortschritt eines lokalen Netzwerks (LAN) leuchtete jedoch vielen Geschäftsführern in kleineren und mittelständischen Unternehmen ein, die sich keinen zentralen Mainframe oder Unix-Server leisten konnten und endlich eine Möglichkeit an die Hand bekamen, den lästigen Austausch von Disketten einstellen zu können. Keine unlesbaren oder defekten Disketten mehr und auch keine Frage mehr danach, ob man denn nun die letzte Version in der Hand hielte. Die neue Form des Ressourcen-Sharings löste viele Probleme in den Unternehmen: Von nun an konnte jeder mit den aktuellsten Daten arbeiten, wichtige Geschäftsinformationen ließen sich durch Passworte schützen, ein zentrales Bandlaufwerk sorgte für die tägliche Datensicherung und auch die Geschäftspost schaute durch den gemeinschaftlich genutzten Laserdrucker besser und vor allem einheitlicher aus. Dass inzwischen mehr als zwanzig Jahre vergangen sind, mag man kaum glauben, angesichts dessen, dass immer noch über dieselben Probleme geredet wird selbstverständlich auf höherem Niveau. Dateisysteme auf Netzwerkprotokolle umsetzen Der gemeinsamen Dateibenutzung beziehungsweise dem Filesharing ist vorausgesetzt, dass jedes Serverbetriebssystem auf dem

8 8 nas / kleine historie der netzwerkspeicherung [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 NAS-Appliance Mit NAS-Appliance werden kompakte Boxen bezeichnet, die Server-Hardware, NAS-Betriebssystem und Speicherkapazität bis zu zwei Terabyte enthalten. Die Systeme sind weitgehend vorkonfiguriert und für den schnellen Einsatz vorbereitet. lokalen Speichersubsystem sein eigenes Dateisystem anlegt. Der Client-Rechner weiß also nicht, ob auf dem Server FAT, FAT32, NTFS, UFS, VFS, ReiserFS oder irgendein anderes Dateisystem installiert ist. Netzwerkprotokolle müssen deshalb unabhängig von Hardware, Betriebssystem, Netzwerk und Transportprotokoll arbeiten können. Novell bewältigte die Aufgabe, Datei- und Druckdaten über Netzwerke zu schicken, viele Jahre lang mit dem IPX/SPX-Protokoll. Bei Sun entwickelten einige Programmierer im Hinterstübchen das NFS-Protokoll (Network File Sharing) und stellten es 1984 der Öffentlichkeit vor. Ebenfalls in jenem Jahr publizierte IBM die Gründzüge von SMB, dem Server Message Block, jenem Protokoll, das später in OS/2 und allen Microsoft-Betriebssystemen eingesetzt wurde. SMB heißt, seitdem es zum ersten Mal in Windows for Workgroups eingesetzt wurde, CIFS (Common Internet File Sharing). Jeder Windows- und Unix-Rechner ist aufgrund dieser Historie fähig, als Server und als Client zu arbeiten, also Daten bei anderen Rechnern abzurufen und auch entsprechende Anfragen zu beantworten. Während NFS mit zwei Eingaben auf der Kommandozeile aktiviert wird, also einen erfahrenen Anwender benötigt, kann CIFS per Kontextmenü Ordner oder gleich die gesamte Festplatte freigeben. Eine Hand unter dem entsprechenden Objekt signalisiert, dass CIFS aktiv ist. NFS und CIFS sind fähig, aus den lokalen Dateisystemen aller Rechner ein verteiltes Dateisystem zu machen. IPX/SPX hat nur noch in der Novell-Welt eine Bedeutung. Wer über Netzwerkprotokolle redet, meint fast immer NFS und CIFS. Damit Unix- und Windows-Rechner fähig sind, gegenseitig Dateien auszutauschen, müssen beide Seiten das Protokoll der anderen Seite verstehen. Unix benutzt hierzu Samba, eine nicht vollständige Variante von CIFS, und Windows 2003 bietet Services for NFS an. Beide Implementierungen sind weniger leistungsfähig als das Original. Grundsätzlich betrachtet haperte es in früheren Netzzeiten erheblich mit der Leistungsfähigkeit der Netzwerkprotokolle. Das ist verständlich, da vor dem Dateizugriff Benutzer zu identifizieren oder Zugriffsrechte abzuklären sind und auch jedes Mal zu überprüfen ist, ob die angeforderte Datei nicht von jemand anderem benutzt wird. Zudem waren die Netzwerkprotokolle damals noch als Anwendungsprogramme geschrieben. Der Zugriff über ein langsames Zehn-Megabit-Netzwerk, die Kommunikation zwischen Netzwerkprotokoll und Betriebssystem mussten infolgedessen wesentlich langsamer sein als ein lokaler Festplattenzugriff über einen schnellen Festplattencontroller. Hardware hilft Die geringe Performance des bis dato unverzichtbaren Netzwerk-Dateisystem führte 1987 zur Gründung der Firma Auspex. Dort hatte man erkannt, dass die Leistungsschwäche typischer NFS-Implementierungen auf der Abarbeitung aller Anfragen durch die Host-CPU beruhte. Auspex präsentierte als erstes Unternehmen eine spezialisierte Box, die die Bereitstellung des Dateidienstes auf mehrere Prozessorschultern verteilte. Damit waren die ersten Systeme für Network Attached Storage (NAS) geboren. Die Host-CPU war nur noch für das Betriebssystem zuständig, ein Netzwerkund ein Speicherprozessor arbeiteten sich gegenseitig zu und beschleunigten die Dateizugriffe rasant betrat Network Appliance (Netapp) den Markt. Wichtige Geschäftsgrundlage war die Entscheidung, auf standardisierte Hardware zu setzen und das Unix-Betriebssystem und -Dateisystem so weit als möglich abzuspecken. Ondat und WAFL (Write Anywhere File Language) waren das Ergebnis dieser Anstrengungen, das zwar im Laufe der Jahre an die veränderten Bedingungen angepasst wurde, aber immer noch die Grundlage aller Netapp-Filer bildet. Die Netzwerkprotokolle arbeiteten nicht länger als Anwendungen, sondern wurden in den Ondat-Kernel integriert. Als erstes Unternehmen bewies Netapp, dass man mit Netzwerkprotokollen schneller auf Dateien zugreifen kann als wenn sie von der lokal installierten Festplatte gelesen werden. Während Auspex mit seinem Konzept gescheitert ist (Liquidation im Jahr 2003), brachte es Netapp zur fast kontinuierlichen Marktführerschaft, in der sich die Firma nur ab und zu mit EMC abwechseln musste. Der Erfolg von Netapp hat viele Nachahmer gefunden. Eine Zeitlang war es Mode, um einen kompakten Linuxkernel herum einen Dateiserver mit kostengünstigen ATA-Festplatten auszustatten. Linux unterstützt von Haus aus NFS und kann mittels Samba CIFS-ähnliche Dienste anbieten. Die NAS-Appliance war geboren, ein inzwischen eher abwertend gemeinter Begriff für preiswerte, leistungsschwache Dateiserver mit geringer Verfügbarkeit. Das lässt sich verbessern, indem man Server und Speicher wie-

9 Nichts leichter als eine NAS- Speicherlösung für File & Print Sie sind auf der Suche nach einer Speicherlösung, die den gesamten Firmenbereich abdecken soll, von Arbeitsgruppen bis zu Zweigstellen? Sie soll verschiedene Dateiprotokolle unterstützen und eine einfache Administration ermöglichen? Und unter Budgetbeschränkungen müssen Sie Kosteneffizienz während des gesamten Lebenszyklus erreichen, angefangen von den Beschaffungs- bis hin zu den Betriebskosten? HP StorageWorks NAS 2000s Hoch-performantes NAS-System auf ProLiant DL380 G3 Basis mit integrierter Remote Management Karte, die das Management des NAS-Systems unabhängig vom Zustand (Power: ON/OFF) erlaubt. Das vorinstallierte Microsoft Windows Storage Server 2003 bietet Ihnen hervorragende Performance, einfache Speicherverwaltung und unterstützt Print Services. Skalierbar von 587 GB bis 27 TB mit HP SCSI-Festplatten zur einfachen Datenmigration. In den folgenden Situationen bietet sich eine NAS-Installation als optimale Lösung an: Schnelle und problemlose Bereitstellung von gemeinsam genutztem Speicher und Printserver. Eine einfachere Verwaltung und Sicherung Ihrer Daten. Konsolidierung von wenig genutzem, direkt angeschlossenem Speicher aus verschiedenen Standorten. Eine universelle Speicherlösung für verschiedenste Betriebssysteme in ihrer IT-Umgebung. Wenn Sie eine plattenbasierte Datensicherung als vorläufige oder alternative Lösung zur Bandsicherung einsetzen möchten. Weitere Informationen über die Vorteile einer Migration auf NAS-Speicher finden Sie auf der Webseite HP Easy As Nas HP NAS 2000s gibt es schon ab 7.314, excl. MwSt. (8.484, incl. MwSt.).

10 10 nas / kleine historie der netzwerkspeicherung [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 Marktanteile (%) % % 80% % Netapp, EMC, Linux Microsoft WPN (Windows Powered NAS) 59% % 2003 Jahr Quelle: Gartner Group Microsoft als Hersteller eines proprietären Dateiservers ist auf dem besten Weg, zum Industriestandard zu werden. Das Jahr 2004 wird zeigen, ob der Hersteller seinen Höhenflug fortsetzt. 56% der trennt. Dann kann der Server zu einem hochverfügbaren Cluster erweitert werden und die Dateien auf dem Speichersubsystem können mittels Hardware-Raid-Funktionen und Contoller-basierender Spiegelung geschützt werden. Diese häufig NAS-Server genannten Systeme arbeiten mit mehreren Prozessoren und sind damit in der Lage, Hunderten von Anwendern über das Netzwerk ein Dateisystem zur Verfügung zu stellen. Erst mit Windows 2000 und dem Server Appliance Kit mischte sich Microsoft direkt in das Geschäft der NAS-Hersteller ein. Man verfügte ja schließlich über ein Allzweck-Betriebssystem und über CIFS, so dass der Aufbau eines Dateiservers ohne größere Umstände möglich war. Verglichen mit einem NAS-Server mussten Anwender allerdings viel Aufwand betreiben, um den Dateiserver zu optimieren. Mit dem Windows Storage Server 2003 bekommen NAS-Hersteller jetzt ein Produkt an die Hand, das zum einen auf höhere Geschwindigkeiten bei den Netzwerkprotokollen getrimmt wurde und das jeder Hersteller durch eine geeignete Treiberauswahl und Vorkonfiguration auf seine Hardware zuschneidern kann. Kurz, es hat sich einiges getan auf Windows-Seite. Nicht das Produkt, die Produktpalette wird zum Erfolgsfaktor 42% Die Entwicklung eigener Speichernetze mit Fibre-Channel-Switch-Technik hat einige Hersteller von NAS-Appliances in eine Sinnkrise, der Wettbewerb untereinander sogar in eine Existenzkrise getrieben. Obwohl Quantum nach eigenen Aussagen Marktführer (gemessen an den verkauften Stückzahlen) war, wurde das NAS-Geschäft in eine eigene Firma ausgelagert, die heute kaum mehr wahrnehmbar ist. Festplattenhersteller Maxtor und ganz kurze Zeit auch Seagate versuchten ihr Glück und mussten einsehen, dass NAS mehr ist als nur eine Ansammlung von Festplatten. Diese NAS- Komponente sorgt zwar für einen erheblichen Umsatzanteil, der Nutzwert liegt allerdings allein in dem effizienten Betriebssystem, dem NAS-Header, und der richtigen Integration in das Unternehmensnetz. NAS-Hersteller, die keine umfassende Produktpalette, Support- und Integrationsdienste anbieten können (siehe das Kapitel zum Windows Storage Server), haben deshalb auf Dauer schlechte Karten. Der Wert einer umfangreichen NAS-Produktpalette wird vor allem bei größeren Unternehmen deutlich. Aus der Sicht einer Enterprise-IT macht es keinen Sinn, NAS-Appliances anzuwenden und damit die Speicherkapazität im Unternehmen zu verteilen. Teilweise ist deren Erweiterung entweder gar nicht vorgesehen oder wenn doch, handelt man sich alle Probleme ein, wie man sie auch bei einem normalen Allzweckserver hat. Ist erst einmal die Skalierfähigkeit des Systems bei der Performance oder bei der Speicherkapazität am Anschlag, müssen komplette Komponenten oder gleich das ganze System ausgewechselt werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass viele Datenbankhersteller zwar einen Betrieb über NFS unterstützen, Microsoft aber explizit für MS SQL und den Exchange-Server keinen CIFS-Support gewährt. Das heißt, der Datenbankserver braucht entweder eine lokale Festplatte oder ein Speichernetz. Gerne wird auch vergessen, dass moderne NAS-Systeme mit einigen Hundert Gigabyte Speicherkapazität ausgestattet sind. Diese Datenmengen lassen sich nicht über das Netzwerk sichern (das war mit ein Grund für die Erfindung des Speichernetzes SAN/Storage Area Network) und erzwingen deshalb ein lokales Backup. Aufgrund der Administrationskosten sollte man von diesem Backup-Konzept jedoch die Finger lassen. Die Auftrennung der leistungsstärkeren NAS-Systeme in Server und Speicher zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma von unzureichender Skalierbarkeit des Speichers und dezentralem Speichermanagement. Stattet man den Server mit einem FC-Controller aus, kann er direkt oder über einen Fabric-Switch an ein FC- Speichersystem angeschlossen werden und die

11 project 57 / sonderdruck 01/03 [dossier] nas / kleine marktanalyse 11 dort vorhandene und leicht erweiterbare Speicherkapazität nutzen. Das gesamte Storage- Management erfolgt zentral im Speichernetz. Die Konvergenz von NAS und SAN oder die NAS/SAN-Fusion ist für große Datenmengen unumgänglich. Vom Standpunkt des Anwenders aus ist es sicherlich zu bedauern, dass Auspex mit seinem Konzept gescheitert ist. Die letzte Großtat des Unternehmens war es, mit dem Produkt NSc3000 einen Storage Controller, häufig auch als NAS-Gateway tituliert, in die Welt zu setzen, der für alle wichtigen Enterprise-Speichersysteme von EMC, Hitachi Data Systems (HDS), Hewlett-Packard und LSI Logic zertifiziert war. Aber das ist Geschichte. Aktuell ist es leider so, dass alle Hersteller, die NAS-Gateways mit einem vorkonfigurierten Windows Storage Server 2003 anbieten, nur die Treiber für die eigene Hardware mitbringen. Ein Anschluss von Fremdsystemen wäre wahrscheinlich möglich, aber die Hersteller gewähren derzeit nur Support für die eigene Hardware. Und da es für alle gilt, einen lukrativen Markt zu erobern, wird das auf absehbare Zeit auch so bleiben. Interoperabilität scheint auch in diesem Fall ein Fremdwort zu bleiben. Beim NAS-Gateway oder dem NAS-Server kauft der Anwender nur die NAS-Funktion, die häufig auch als NAS-Header bezeichnet wird. Die Speicherkapzität leiht sich das System von einem externen Raid-System mit Fibre-Channel-Schnittstelle. [kleine marktanalyse] Preiswerte Datenspeicherung im Interesse der Hersteller? Die Festplattenpreise verfallen immer mehr, die Kosten für das Speichermanagement dagegen steigen exorbitant. Das jedenfalls behaupten alle Marktanalysten fast in den gleichen Worten. Sie rechnen vor, dass 80 Prozent der Speicherinvestitionen in das Management der immer weiter wachsenden Datenbestände fließen, die restlichen 20 Prozent in Hardware-Erweiterungen. Soviel Einigkeit unter den Fachleuten muss stutzig machen. Ob das ermittelte Verhältnis zwischen Investitionen in reines Eisen und Verwaltungssoftware so stimmt, wird von einer Expertenminderheit angezweifelt. Dass Storage-Management allerdings immer wichtiger und aufwändiger wird, lässt sich wohl kaum bestreiten. Das haben auch die Hersteller von NAS-Equipment bemerkt und konkurrieren nun nicht mehr länger allein darum, Speicher preiswert und schnell ins Netzwerk zu bringen, sondern ebenso darum, den Kunden ihre mehr oder weniger proprietären Verwaltungsfunktionen schmackhaft zu machen. Mit dem Windows Storage Server 2003 von Microsoft erreicht der Konkurrenzkampf indes eine neue Dimension: Schon mit der Vorversion hat sich die Gates-Company fast die Marktdominanz erstritten. Network Attached Storage, auch kurz NAS genannt, heißt die Produktgruppe, mit der ein Teil der Storage-Industrie die Anwenderunternehmen von der kosten- und verwaltungstechnischen Last lokaler Speichersysteme befreien will. Gelungen ist das bislang nicht, auch wenn NAS-Systeme heute 50 Terabyte große Datensammlungen speichern können, sich leicht in gewachsene Netzwerkstrukturen integrieren lassen und für Unix- und Windows-Umgebungen gleichermaßen brauchbar sind. Bei den Anwendern herrscht dennoch vorerst Skepsis, nicht allein auf Grund der Investitionsengpässe. Viele bezweifeln, dass die im lokalen Netzwerk verteilten Speicher à la NAS die richtige Lösung ihrer Speicherprobleme sind. Schließlich wurde ihnen jahrelang von smarten Produktmanagern erzählt, dass nur die Zentralisierung in einem Speichernetz (SAN) auf Fibre-Channel-Basis ihr Managementproblem lösen könnte. Daran ändert auch die berechnende Umbenennung des LANs in IP-SAN nichts. Und ob LAN oder IP-SAN, ohne die Aufrüstung auf Breitband-Netzwerke mit Ein- oder Zehn-Gigabit-Geschwindigkeiten bleibt auch weiterhin das Problem der Überlastung des produktiven Netzwerks durch die Datensicherungsprozesse bestehen. Das löst sich nicht einfach durch die Anhäufung von immer mehr

12 12 nas / kleine marktanalyse [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 Speicherkapazität auf, wie manche Hersteller den Anwendern glaubhaft machen wollen. Inzwischen haben die NAS-Hersteller die angesprochene Problematik mitbekommen, auch wenn ihre Marketingabteilungen es nicht lassen können, unverdrossen mit relativ billigem Speicherplatz zu werben. Nicht zu übersehen ist auf der anderen Seite, dass vor allem die größeren Hersteller systematisch ihre Professional Services für NAS ausbauen etwas mehr darf es schon sein. Zugleich wird der Funktionsumfang von NAS erweitert, zum Beispiel durch relativ preisgünstige passende Zusatzsoftware, die eine bessere Verfügbarkeit der NAS-Daten sicherstellen soll. Besseres Storage-Management erreicht NAS-Systeme Höhere Verfügbarkeit war bei den preiswerten NAS-Systemen bislang keine großes Thema. Im Enterprise ging es zu Beginn auch nicht darum. Wichtig war zunächst die schnellere Datenspeicherung über das Netzwerk mittels Netzwerkprotokollen wie NFS und CIFS. Diese Aufgabe hat Network Appliance (Netapp) am Besten bewältigt, gleichzeitig gelang es dem Anbieter, seine Filer innovativ auf den neuesten Stand der Anwenderanforderungen zu bringen. So können heute nicht nur Dateien gespeichert, sondern auch Datenbanken auf den Netapp-Filern betrieben werden. Zusätzlich hat Netapp Lösungen für die Backup- Problematik mit- und weiterentwickelt. Das NDMP-Protokoll (Network Data Management Protocol) hat zwar seine Eigenheiten, kopiert allerdings große Datenmengen auf Blocklevel sehr schnell auf Bandlaufwerke. Und mit ins Betriebssystem integrierter Snapshot- und Mirror-Technik kann der Hersteller Abbilder des Dateisystems einfrieren und diese bei Bedarf wiederherstellen. Das hat zu interessanten Varianten für das Disaster Recovery geführt: Selbst wenn der Filer inclusive des primären Speichersystems ausfallen würde, wäre es machbar, dass über eine iscsi-verbindung (siehe auch das Kapitel iscsi: weltumspannendes Speichernetzwerk ) auf dem sekundären Speicher weiter gearbeitet werden könnte. Wer sich heute größere NAS-Systeme installiert, sollte genau auf solche Backup- und Restore- Funktionen achten. Mit einer einfachen Backup-Lösung ist es jedenfalls nicht möglich, Speicherkapazitäten von 320 Gigabyte geschweige denn 50 Terabyte in vernünftigen Zeiträumen abzuspeichern. Erfolg und Misserfolg am NAS- Markt M it ähnlichem Vorgehen ist auch EMC erfolgreich gewesen. Wer allerdings als Anwender auf die Preise schaut, die Netapp und EMC für ihre Produkte und Services verlangen, wird für alternative Angebote empfänglich sein. An Herstellerversuchen, NAS billiger auf den Markt zu bringen, mangelte es nicht. Viel geholfen hat es kaum für die massenweise Durchsetzung dieser Technologie. Ein NAS-System mit 320 Gigabyte Speicherkapazität kostet zwar inzwischen nur noch Euro, aber Festplatten mit derselben Kapazität sind bereits für ein Sechstel dieser Summe zu haben. Einige NAS- Anbieter sind daran gescheitert, dass sie ausschließlich auf den Preis schielten und dabei die Integration der propagierten Lösung in das Netzwerk unbeachtet ließen. Der Hersteller Quantum zum Beispiel schaffte es von den Stückzahlen her mit seinen Snap-Servern sogar zum Marktführer. Gewinn in Form von schwarzen Zahlen wollte sich dennoch nicht einstellen, da die Systeme teilweise zu einfach konstruiert waren und jedes Mehr an Sicherheit die geringen Margen aufzufressen drohte und folgerichtig unterblieb. Die Snap-Division wurde schließlich ausgelagert und ist heute als eigenständiges Unternehmen Snap Appliance nur noch ein kleines Licht auf dem Markt. Einen anderen Versuch startete Softwareanbieter Veritas. Techniker und Manager glaubten daran, der Kern einer NAS-Appliance sei der NAS-Header, also die spezialisierte Software, die Speichersystem und Datenanfragen steuert. Man scheiterte etwas kläglich mit Servpoint NAS, einem Softwareprodukt, das jedes Sun-Speichersystem in eine NAS-Appliance verwandeln sollte. Servpoint NAS konnte in puncto einfacher Integration mit den anderen Produkten nicht mithalten und leidet zudem an unzureichender Performance, weil es als Anwendungssoftware auf ein Server-Betriebssystem mit seinen hausgemachten Einschränkungen angewiesen ist. Das Rennen um die Gunst der Anwenderunternehmen ist also nicht erst auf der diesjährigen Systems ausgebrochen, aber dort ist es im Oktober 2003 in eine neue Runde gegangen. Microsoft stellte den Windows Storage Server 2003 (WSS 2003) vor, dem Vertreter von Dell, Fujitsu Siemens Computer, Hewlett-Packard, Iomega und EMC erhebliche Fortschritte gegenüber der Vorgängerversion Windows Powered NAS auf der Basis des Windows 2000

13 Frischer Wind für Ihren Server Frischen Sie Ihren Server auf mit den neuen SCSI RAID Controllern von ICP: GDT8x24RZ hat eindeutig zwei Ultra320 SCSI Kanäle mit zwei internen und zwei externen Anschlüssen. GDT8x24RZ+BBU ist zusätzlich mit Batterie-Funktion ausgestattet. Wann bringen Sie Ihren Server in Fahrt? ICP vortex Computersysteme GmbH Konrad-Zuse-Str. 9, D Neckarsulm, Germany Telefon: , Telefax: K o m p e t e n z i n C o n t r o l l e r

14 14 nas / kleine marktanalyse [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 NAS IS KING FOR BACKUP Wozu brauchen Unternehmen NAS-Server? fragte die Gartner Group mittelständische Unternehmen, die nach Zahl der Mitarbeiter in vier Gruppen aufgeschlüsselt waren. Bei nur 58 Teilnehmern und Mehrfachnennungen ist das zwar keine repräsentative Umfrage, aber das Ergebnis überrascht dennoch etwas. Mit 62 Prozent bekam nicht die Datenspeicherung wie man hätte erwarten können, sondern der Bereich Disk-to-Disk-Backup, also Datensicherung, die meisten Antworten. 53 Prozent der Befragten setzen NAS für die temporäre Speicherung von Informationen ein, was im Prinzip nur eine Variante des Disk-to-Disk- Backups darstellt. Erst danach folgen Speichererweiterung (50 Prozent), Dokumentenspeicherung (40 Prozent) und Ersatz von Dateiservern (38 Prozent). Bei diesem Ergebnis verwundert es nicht, dass die Anbieter von Backup- Software sinkende Umsätze beklagen. Anwender, die keine zentrale Datensicherung benutzen, ziehen anscheinend ihre Schlüsse aus dem ewigen Ärgernis der Datensicherung. Ob sich das wieder ändern wird, nachdem inzwischen alle Speicher-Hersteller Produkte für Disk-to-Diskto-Tape anbieten? Die nächste Gartner-Umfrage wird es zeigen. Disk-to-Disk-Backup oder Archivierung Erweiterungsspeicher Zwischenspeicherung Dokumentenspeicherung Ersatz von Dateiservern Anderes Wer braucht NAS wozu? 1 19 Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Beschäftigte Anzahl der Antworten Quelle: Gartner Group Servers bescheinigten. Und die International Data Corporation (IDC) trat durch Markterhebungen den Nachweis an, dass schon 41 Prozent aller NAS-Anwender die Produkte von Microsoft verwenden. So kann es gehen, wenn man eine Unmenge von Windows-NT-Servern, die ebenfalls Daten speichern, in die Statistik mit einbezieht. Die IDC-Zahlen sind aber auch nicht zu unterschätzen, belegen sie doch eindrucksvoll den Vormarsch eines Herstellers, der bisher nicht so recht am Speichermarkt wahrgenommen wurde. Der aber nun überdeutlich präsent ist. Und darüber freut sich die große Gilde der Partner nicht unbedingt, auch wenn sie gute Miene zum Spiel macht und lieber mit von der Microsoft-Partie ist als außerhalb ohnmächtig zuzuschauen. Hat der Markt genug Platz für 25 OEM-Partner? Mit Microsoft hat ein Softwaregigant die Arena betreten, der so vermuten viele Beobachter nur einen weiteren Marktplatz für seine Serverprodukte sucht. Die Anstrengungen von Microsoft sind allerdings weitreichender (siehe Artikel Microsoft will mehr speichern ). Denn in Redmond hat man zum einen den Ersatzbedarf für NT- und Windows Installationen im Auge, verpasste WSS 2003 zum anderen allerdings auch sehr weitreichende Neuerungen, um Preis und Verfügbarkeit des hauseigenen NAS-Betriebssystems attraktiver zu machen. Vom Preis her unterbieten Microsoft und seine 25 OEM-Partner die Produkte von Netapp ohne große Mühen. Und auch bei der Verfügbarkeit will man in die Enterprise-Klasse vordringen. So stellte Zane Adam, Director Product Management and Marketing, auf der Systems 2003 klar, dass der Windows Storage Server zu einer Speicherplattform ausgebaut werden soll und man sich nicht als Softwarezulieferer für NAS-Appliances beschränken will. Technische Schützenhilfe erwartet sich Microsoft nicht sofort, aber in naher Zukunft von dem neuen Ethernet-Transportstandard iscsi, der Speicherpakete über Ethernet-Netzwerke verschicken kann und mit dem sich ein zum Fibre-Channel alternatives Speichernetz scheinbar kostengünstig aufbauen ließe. Doch vorerst ist das noch Zukunftsmusik und der Windows Storage Server nicht viel mehr als ein überarbeiteter und gut optimierter Datei- und Druckserver. Doch einige Verbesserungen zeigen, dass der Fehdehandschuh im Ring liegt. So laufen die NAS-Protokolle zwar noch nicht im Betriebssystemkern, sondern nur kernelnah, aber auf jeden Fall nicht mehr im Anwendermodus. Bei der CIFS-Performance sieht man sich vor Netapp, und auch NFS soll schon im nächsten Frühjahr ähnlich schnell wie bei Netapp laufen. Aufholen müssen die Microsoft-Entwickler noch bei den wichtigen Snapshot-Diensten. Der Plan, in einer eigenen Roadmap für den WSS 2003 schnelle Updates herauszubringen, zeigt jedoch, dass Microsoft sich nicht auf den ersten Erfolgen ausruhen will. Wen solche technische Feinheiten nicht überzeugen, der wird mit dem Geldbeutel gelockt: Microsoft bietet für den WSS 2003 eine Unlimited Client License. Wie Netapp.

15 project 57 / sonderdruck 01/03 [dossier] nas / windows storage server 15 [windows storage server] Microsoft will mehr speichern Die ersten Berichte über den Windows Storage Server 2003 fallen gar nicht schlecht aus: schneller als der Vorgänger, einfacher ins Netz zu bringen und mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgestattet, die alle wichtigen Dateiserverfunktionen und noch mehr bereithält. Linux- Freunden und eingefleischten Windows-Gegnern schaudert es allerdings bei dem Gedanken, dass Microsoft sich verstärkt in die Datenspeicherung einmischen will. Und besorgte Anwender fragen sich: Reicht es nicht aus, dass Windows gerne abstürzt, soll nun auch noch so ein wichtiges Thema wie die Datensicherung in Microsofts Verantwortung liegen? Die Fronten sind wie immer, wenn es um Microsoft-Produkte geht verhärtet. Die Erweiterung durch das Server Appliance Kit (SAK) machte aus Windows 2000 bereits den Windows Powered NAS-Server. Das Urteil aus der Sicht vieler Anwender: Es gibt bessere Dateiserver. Auf der Systems 2003 stellte Microsoft nun den Windows Storage Server 2003 (WSS 2003) vor, mit dem Redmond den Speichermarkt aufmischen will. Zane Adam, Director Product Management und Marketing bei Microsoft, versprach sogar, Windows zu der besten aller Speicherplattformen auszubauen. In der Tat wurden in WSS 2003 viele neue Speicherfunktionen implementiert. Da die Treiberarchitektur massiv verbessert wurde, sollen harte Abstürze mit dem vielzitierten BSOD (Blue Screen of Death) nun der Vergangenheit angehören. Man kann das als Sprücheklopferei abtun, sollte aber berücksichtigen, dass Microsofts Enterprise Storage Group gegenwärtig mit 300 Mitarbeitern antritt. Das sind fast ausschließlich Software- Entwickler, die mehr können als nur grafische Oberflächen gestalten, heißt es mit angriffswilligem Understatement bei Microsoft. Nur an die OEM-Partner wird der WSS 2003 ausgeliefert und kann dann, sofern der Partner dazu in der Lage ist, mit herstellerspezifischen Funktionen erweitert werden. Hewlett-Packard will beispielsweise einen Raid-Controllerbasierenden Snapshot, NSI Software synchrone und asynchrone Replikationslösungen entwickeln. Und Quest bietet Migrations- und Konsolidierungsdienste für den Umstieg von Windows NT 4 auf den WSS 2003 an. Solche Dienste dürften allerdings zum Programm jedes OEM-Partners gehören, da ein Windows Storage Server leistungsfähig genug ist, um laut Robert Gorbahn, Storage Technology Specialist ESG bei Microcosft, 30 bis 50 NT-4-Dateiserver zu ersetzen. Die Kostenersparnisse bei Strom, Platz und Management könnten sich für Anwender rechnen und so für die Anbieter ein lukratives Ersatzgeschäft zur Folge haben. Dabei sind allerdings nicht die Zusatzfunktionen das Besondere: Microsoft gibt den OEM-Partnern zwar ein wenig Spielraum, um sich voneinander zu differenzieren, doch muss jeder die Windows-internen Funktionsplattformen benutzen. Dadurch behält das Betriebssystem die Kontrolle über alle Speicherfunktionen. Storage auf Microsoft-Art Vier Hauptfunktionen sind es, die den WSS 2003 tatsächlich zu einer Speicherplattform machen können: Volume Shadow Copy Service (VSS), Virtual Disk Service (VSD), Quota Management und Multipathing. Der Volume Shadow Copy Service ist die Schnittstelle für diverse Einsatzgebiete von Snapshots oder Schattenkopien, wie es in Microsofts TV-Werbung heißt. Damit lässt sich der Zustand des Dateisystems festhalten, so dass zugriffsberechtigte Anwender eine gelöschte Datei ohne großen Aufwand wiederherstellen können. 64 Snapshots pro Volume sind möglich, erst danach wird die allererste Kopie wieder überschrieben. VSS reserviert standardmäßig zehn Prozent des Speicherplatzes für diesen Dienst, der aber bei Platzproblemen dynamisch erweiterbar ist. Auch das interne NT-Backup ist durch VSS in der Lage, Snapshots anzustoßen. Backup-Hersteller werden sich in Zukunft somit schwer tun, ihre optionalen Open-File-Programmerweiterungen noch als etwas Besonderes zu verkaufen. Stehen die Snapshots auch im Speichernetz zur Verfügung, eignen sie sich hervorragend zum Testen neuer Programmversionen mit Business-Copy Bei der Business-Copy wird auf einem Speichersystem eine dreifach gespiegelte logische Festplatte erzeugt. Die ersten beiden Spiegel sollen die Hochverfügbarkeit der Anwendung garantieren, der dritte Spiegel kann für die Datensicherung abgehängt werden. Um einen konsistenten Zustand der Datenbank herzustellen, wird diese in den Backupmodus gebracht. Dadurch werden alle offenen Transaktionen beendet. Zweck der Business-Copy ist es, die produktive Datenbank nicht durch das Backup zu belasten. Nach erfolgter Datensicherung wird der dritte Spiegel wieder angekoppelt und synchronisiert.

16 16 nas / windows storage server [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 Durchsatz (Megabit pro Sekunde) Windows NT 4.0 Enterprise Edition NAS 2.0/ Windows 2000 Storage Server 2003/ Windows Server % NetBench File Server Performance HP DL760 mit 900 MHz Pentium-4-Prozessoren und 4 GB RAM 59% 102% 148% Prozessorzahl Quelle: Hewlett-Packard Mit Windows NT 4.0 glückte Microsoft der Durchbruch zum anerkannten Hersteller von Serverbetriebssystemen. Jetzt heißt es Abschied nehmen von einem vielfach installierten Datei- und Druckserver. Der Nachweis der Performancegewinne von Windows 2003 ist die indirekte Aufforderung, Serverfarmen zu konsolidieren. NAS Data Copy Der Windows Storage Server 2003 kann gegenwärtig nur Snapshots auf dem ausführenden NAS-Server ablegen, nicht jedoch den Snapshot auf ein anderes Speichersystem übertragen. NSI Software hat mit Double-Take eine Software entwickelt, die über IP-Verbindungen einen Spiegel auf einen anderen NAS-Server mit Windows-Betriebssystem ermöglicht. Eine Reihe von OEM-Partnern setzt dieses Produkt unter eigenem Namen ein. Hewlett- Packard vermarktet es unter dem Namen NAS Data Copy oder als Open View Storage Mirroring und ist im letzteren Fall fähig, eine Kopie auf beliebigen Windows-Versionen zu erzeugen. Im Fehlerfall kann der Systemadministrator einen Failover auf die Kopie durchführen. Da die Supportfrage noch offen ist, können Anwender derzeit keine Spiegelung zwischen NAS-Servern unterschiedlicher Hersteller vornehmen. produktiven Daten und sind nicht zuletzt wichtig für das zentrale Enterprise-Backup. Hewlett-Packard will auf VSS Raid-Controllerfunktionen anbieten, mit denen sich dann auch ein Split-Mirror erzeugen ließe. Das Verfahren ist besser bekannt als Business-Copy und vereinfacht die Sicherung bei Datenbanken. Mit den Virtual Disk Services, der Datenträgerverwaltung, lassen sich Soft- und Hardware-Raid-Konfigurationen auf lokalen Platten erzeugen. Die großen OEM-Partner wiederum können VDS erweitern und so die spezifischen Funktionen ihrer Raid-Controller verfügbar machen. Von HP ist bekannt, dass einige Versionen der Virtual-Array-Familie dazu schon in der Lage sind. Die vielbeschworene NAS/SAN- Fusion zeigt hier praktische Konsequenzen. Für den Systemadministrator vereinfacht sich durch diesen Durchgriff auf das Enterprise- Speichersystem die Verwaltung seines Speicherpools. Bislang ist es jedoch noch so, dass der Speicheradministrator logische Festplatten bereitstellen muss, die erst danach in einem weiteren Arbeitsschritt vom Systemadministrator für ein Dateisystem im Netzwerk nutzbar sind. Eine bei Mitarbeitern sehr unbeliebte Speicherfunktion ist das Quota-Management, da hiermit ihr individueller Speicherplatz beschnitten und nur bei Nachweis drängender Platzprobleme erweitert wird. Zusätzlich lässt sich das Abspeichern bestimmter Dateitypen wie AVI- oder MP3-Dateien im Firmennetz jetzt komplett verbieten. Die grundlegenden Funktionen stammen von Precise, einem inzwischen von Veritas übernommenen Hersteller. In kleineren Firmen dürfte der Verwaltungsaufwand für das Quota-Management in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. In größeren Unternehmen ist Quota-Management dagegen Ausgangspunkt für eine kostenstellenbezogene Abrechnung. Soweit ist Microsoft mit WSS 2003 jedoch noch nicht, da Quotas vorerst nach Anwendern, Ordnern und Verzeichnissen zugeteilt werden. Die Umsetzung auf Kostenstellen dürfte selbst mit dem integrierten Reporting-Werkzeug zu aufwändig sein. Interessant wird das Quota-Management jedoch für das Storage Resource Management (SRM). Mittels Reporting kann der Speicheradministrator herausfinden, wo alte unbenutzte Dateien liegen, wie der NAS-Server ausgelastet ist, welcher Anwender beziehungsweise welche Anwendung den meisten Speicher belegen und ähnliches mehr. Für die Konsolidierung von NAS-Servern ein brauchbares Werkzeug. Microsoft stellt es den OEM-Partnern allerdings frei, ob sie das Quota-Management in ihre NAS-Systeme integrieren. Multipathing I/O (MPIO) war lange Zeit ein Thema, das nur die großen Speicherhersteller beherrschten: Um Speichersysteme hochverfügbar mit NAS-Servern zu verbinden, ist es notwendig, eine ausfallsichere Verbindung bereitzustellen, also mindestens zwei Pfade zur Verfügung zu haben. Dazu erforderlich sind nicht nur zwei Hostbus-Adapter (HBA), sondern Mechanismen, die erkennen, ob ein Pfad ausgefallen ist, um im Fehlerfall die Daten über den zweiten zu schicken. Dieser so genannte Failover würde jedoch nur einen Pfad ausnutzen. Microsoft hat für einen wirtschaftlichen Betrieb auch gleich Funktionen zur Lastverteilung (Loadbalancing) integriert. Damit das funktioniert, müssen noch die HBA-Hersteller mitspielen. Das ist jedoch nur eine Frage der Zeit. So ist LSI Logic gegenwärtig dabei, einen betriebssystemnahen Treiber zu entwickeln, der auf allen LSI-HBAs Fibre Channel, SCSI und iscsi unterstützt. Emulex und Qlogic werden mit Sicherheit nicht lange abseits stehen bleiben. Auch MPIO ist wie VSS und VSD nur eine Programmierschnittstelle, auf die Software wie Secure Path von HP oder Power Path von EMC aufsetzen muss, damit die gesamte Strecke vom NAS-Server zum externen Speichersystem ausfallsicher wird. Aber durch die

17 project 57 / sonderdruck 01/03 [dossier] nas / windows storage server 17 Microsoft-Kontrolle bekommt sie eine durchschlagende Einigungswirkung. Was noch alles kommt Die Funktionsplattformen, Andockstellen oder allgemeiner Programmierschnittstellen (API) sind für die Zukunft von Windows als Speicherplattform überaus wichtig, da so die Anwendungsprogramme über das Betriebssystem erfahren können, was auf dem Speichersystem alles getrieben wird. Das gehört auch bei Unix nicht zu den Standardfunktionen. Vor allem bei der Datensicherung von Datenbanken ist es aus Zeitgründen inzwischen üblich, nicht über anwendungsspezifische Online- Schnittstellen zu gehen, sondern gleich die Speicherblöcke wegzusichern und den Programmen ein gelungenes Backup vorzugaukeln. Das funktioniert soweit zufrieden stellend, lässt sich aber gewiss kooperativer und für alle Beteiligten sicherer lösen. Der Windows Storage Server 2003 wird sich wie andere Speicherplattformen auch entwickeln müssen. Microsoft verspricht eine bislang ungewohnte Stabilität, aber Speicher muss rebootlos erweiterbar sein. Diese Herausforderung ist nicht zu unterschätzen, wie man am Speichernetz sehen kann. Durch das Plattformkonzept steckt in der Architektur des WSS 2003 das Versprechen auf Interoperabilität heterogener Infrastrukturen ein Anspruch, der sich bislang fast ausschließlich nur auf der Marketingebene aller Speicheranbieter bewegte. Beabsichtigt ist zudem, den WSS 2003 in kürzeren Zeitabständen als den Windows Server aufzufrischen. Eine öffentliche Roadmap dazu gibt es noch nicht von Microsoft. Das Ein- Anti-Virus Management Inferfaces (Web GUI and more) Backup Replication Clustering Quota Management Virtual Shadow Copy Services (Snapshot) spielen neuer Releases wird Anwender zwar nicht freuen, aber die Zusammenarbeit einer Vielzahl von OEM-, Hard- und Softwarepartnern lässt diese Strategie sinnvoll erscheinen, um schnellstmöglich die Anpassung auf verbesserte Speicherfunktionen vorzunehmen. Microsoft hat die Basis gelegt, um alle wichtigen Funktionen zu implementieren, die bisher nur große Anbieter wie EMC, Hewlett-Packard, Hitachi und IBM beherrschen. Der späte Eintritt in den Speichermarkt könnte sich als vorteilhaft erweisen. VDS and SecurePath (MPIO) Windows Storage Server 2003 file and print services Protocols Quelle: Hewlett-Packard Hersteller, OEM-Partner und Third-Party-Anwendungen sind in dieser Grafik glücklich vereint. In dem massiven Fundament, den tragenden Säulen und der Deckplatte spiegelt sich eine temporär einige Industrie wieder, die Windows 2003 zur Speicherplattform der Zukunft machen will.

18 18 nas / festplatte, block und datei [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 [festplatte, block und datei] Rohstoff Festplatte Auf Festplatten werden Daten gespeichert. Klar, das weiß man als Computerbesitzer. Werden die Daten allerdings auf einem Dateiserver (NAS) gespeichert oder gar in einem Speichernetz (SAN), scheint es kompliziert zu werden. Dann reden die Fachleute auf einmal von datei- und blockorientierter Datenspeicherung. Preiswert soll es sein, Informationen in Form von Dateien zu speichern, als wesentlich schneller dagegen wird die Blockspeicherung ausgegeben. Warum Anwender mit solchen Details behelligt werden, bleibt im Dunklen ihnen geht es schließlich nur um das Resultat gelungener Datenspeicherung. Wer es trotzdem wissen will: Im Folgenden ein kleiner Versuch, den Unterschied zwischen datei- und blockorientiertem Speicherverfahren zu erklären. Vielleicht hilft eine Analogie aus dem täglichen Leben, das Problem von Block und Datei verständlicher zu machen. Wer Informationen ablegen will, schreibt sie gewöhnlich auf Papier nieder. Auf die Dauer werden so ganze Hefte und Bücher gefüllt. Allerdings weiß nur der Autor, wo und wann er welche Informationen hingeschrieben hat. Er selbst findet diese meist ohne große Probleme wieder. Für jeden Anderen ist es allerdings hilfreich, wenn er bei der Informationssuche durch ein Inhaltsverzeichnis und einen Index unterstützt wird. Auf Festplatten übertragen heißt das, die mit Magnetpartikeln beschichtete Drehscheibe muss eine grundsätzliche Struktur erhalten, ähnlich wie die Seiten eines Heftes. Das macht man, indem die Magnetbeschichtung in Blöcke von meistens 512 Byte Größe zerlegt wird. Und diese Blöcke lassen sich gut und vor allem schnell zwischen Prozessor und Festplatte und auch über ein Netzwerk hin- und herschicken. Moderne Festplatten mit 100 Gigabyte Speicherkapazität verfügen über etwa 200 Millionen Blöcke. Wie beim Buch gibt es einen Anfang und ein Ende, in diesem Fall einen Start- und einen Endblock, der eine gewisse Anzahl der durchnummerierten Blöcke umschließt. Dieser Bereich, auch logisches Volume genannt, kann entweder einen Teil oder die Speicherkapazität der gesamten Festplatte umfassen, er kann sich aber auch über viele Festplatten ausdehnen. Die logische Festplatte entspricht dem, was ein Anwender üblicherweise als Festplatte wahrnimmt. Und nur dieser strukturierte Bereich lässt sich grundsätzlich von einem Betriebssystem oder einem Anwendungsprogramm benutzen. Selbstverwaltung oder Dienstleister Stellt sich die Frage, wie diese Millionen Blöcke beaufsichtigt werden. Soll jedes Programm selbst diese Funktion übernehmen oder bringt man eine spezialisierte Software für diese Dienstleistung zum Einsatz? Es verhält sich also im Grund ähnlich wie beim Niederschreiben von Informationen auf Papier: Man braucht beides, die Daten plus eine zusätzliche Informationsmatrix. Betriebssysteme, als spezialisierte Programme, legen dazu ein Dateisystem über die Blöcke und verwalten die Dokumente der Anwender in einem Inhaltsverzeichnis. Jede Datei ist hier mit ihrem Namen, ihrer Größe und anderen Attributen eingetragen, ebenso wie der Speicherort im Inhaltsverzeichnis vermerkt wird. Weiterhin stellt das Betriebssystem standardisierte Dienste bereit, die für Anwendungsprogramme das Speichern, Öffnen und Löschen übernehmen. Das entlastet die Programmentwicklung von Applikationen erheblich. Wollen Anwendungen die Blockstruktur direkt benutzen, müssen sie ihre Blöcke selbst verwalten. Der Aufwand lohnt sich indes nur für Unternehmens-Datenbanken wie Microsoft Exchange, Oracle oder IBM DB/2. Die Selbstverwaltung bringt Geschwindigkeitsvorteile, da nicht jeder Datensatz umständlich über das Betriebssystem angefordert werden muss. Wichtiger ist jedoch, dass die Datenintegrität und Datenverfügbarkeit nicht durch andere Programme, die auf denselben Bereich zugreifen wollen, beeinträchtigt wird. Und nicht zuletzt weiß das Datenbankprogramm natürlich selbst am besten Bescheid, welcher Anwender auf welchen Datensatz zugreift und kann so Zugriffskonflikte verhindern.

19 project 57 / sonderdruck 01/03 [dossier] nas / festplatte, block und datei 19 Block- und dateiorientierte Datenspeicherung sind keine konkurrierenden Technologien, wie es im Vergleich von SAN und NAS immer nahegelegt wird. Es ist eine Frage des Aufwandes, den der Hersteller einer Anwendung betreiben will. Es ist auch wichtig für den Systemadministrator, der das alles einrichten muss. Der Anwender braucht davon nichts zu wissen. Für ihn werden die Speicherfunktionen im Hintergrund vom Betriebssystem oder der Datenbank bereitgestellt. Block- oder Pakettransport Ärgerlich ist es, dass die Trennung von Datei und Block ins Netzwerk verlängert wird und auch hier als konkurrierende IT-Infrastruktur dargestellt wird. Da steht das FC-SAN dann gegen das IP-SAN oder dieses gegen das iscsi- SAN. Dabei besteht technisch betrachtet der Gegensatz allein darin, dass das zur jeweiligen Infrastruktur dazugehörige Protokoll entweder Blöcke transportiert oder nur fähig ist, mit einem Betriebssystem zu kommunizieren. FCund iscsi-protokoll können Blöcke transportieren und deshalb direkt auf eine Festplatte oder alternativ auf ein logisches Volume zugreifen. Das IP-Protokoll dagegen spricht über die Netzwerkkarte mit dem Betriebssystem und benutzt dessen Speicherfunktionen. Anders ausgedrückt: Im FC- und iscsi-san wird eine rohe Festplatte bereitgestellt, das NAS, inzwischen zum IP-SAN hochstilisiert, stellt dagegen ein Dateisystem im Netzwerk zur Verfügung. Mal wird das eine, mal das andere gebraucht. Block- und dateiorientierte Verfahren sind noch nicht die letzten Worte in Sachen Datenspeicherung. Das zeigen die Bestrebungen von Adic, IBM, Veritas und anderen, die gleich im SAN ein Dateisystem bereitstellen wollen. Dieses bedient Betriebssysteme jeder Couleur und arbeitet zudem auf der schnellen FC-Infrastruktur. Die großen Vorteile dieser nicht ganz billigen Lösung: fast unbegrenzte Skalierfähigkeit der Speicherkapazität und ein umfassendes zentrales Speichermanagement im Rechenzentrum. Nicht vergessen werden soll bei diesen Betrachtungen die objektorientierte Speicherung von Daten, wie sie EMCs Centera offeriert. Jede Datei erhält bei diesem Verfahren Attribute, die festlegen, ob sich das Objekt selbsttätig spiegelt, repliziert oder auf ein Band schreibt. Diese übergeordnete Dateistruktur könnte auch Archivierungsprobleme lösen helfen. Es ist also so und bleibt auch erst einmal so, dass Unternehmen die datei- und blockorientierte Datenspeicherung gleichermaßen benötigen. Den blockorientierten Zugriff für die Exchange-Datenbank, den dateiorientierten Zugriff für die Home-Verzeichnisse der User. Mittelständische und große Anwenderunternehmen werden diesen Bedarf mittels NAS/SAN-Fusion befriedigen. Der NAS-Server hat dann keinen eigenen Speicher mehr und bekommt diesen von einem FC-Speichersystem zugeordnet, während die Datenbank direkt darauf zugreift. Kleinere Unternehmen lösen das scheinbare Dilemma wie gehabt mit lokal installierten Festplatten für die Datenbank und einem Allzweckserver, der unter anderem Dateien abspeichert.

20 20 nas / speicherstrategie mit nas-produkten [dossier] sonderdruck 01/03 / project 57 [speicherstrategie mit nas-produkten] Speicherstrategie mit Windows Powered NAS Der Bedarf nach Speicherkapazität wird auch in den nächsten Jahren zunehmen. Die ultimative Lösung, die alle Aspekte bezüglich Performance, Flexibilität, Verfügbarkeit, Datenintegrität und zentralem Speichermanagement bedienen könnte, ist sicherlich das Speichernetz (SAN) mit Fibre-Channel-Architektur. Das SAN belastet aber nicht nur beschränkte IT-Etats, es gilt auch als extrem komplex und kompliziert zu verwalten. Anwender fragen sich deshalb immer häufiger, ob mit der als preiswert und einfach zu installierenden NAS-Technik nicht ähnliche Ergebnisse zu erreichen sind. Das Angebot an NAS-Produkten ist groß, und ein weiteres Wachstum ist am Markt absehbar. Zum einen hat Microsoft mit dem Windows Storage Server 2003 ein Produkt herausgebracht, das sich zur Ablösung überkommener Speicherkonzepte eignet. Zum anderen stehen dem Software-Unternehmen wie erwähnt 25 große OEM-Partner von EMC, Dell, Fujitsu Siemens Computer, Hewlett-Packard bis Iomega zur Seite, die nicht nur NAS-Appliances und NAS-Server assemblieren, sondern auch einiges Speicher-Knowhow in die Windows-Plattform einfließen lassen. Kurz: Der Speichermarkt befindet sich im Umbruch, und das nicht zum Nachteil der Anwender. Microsoft hat es durch sein Engagement geschafft, die großen Serverhersteller bei ihrem Eigeninteresse zu packen. Denn die Serverhersteller sind auch deshalb um die Produktkategorie NAS bemüht, weil man schon lange nach einem Weg suchte, sich durch das Angebot vorkonfigurierter Server im Handel beliebt zu machen. Das Servergeschäft ist kein Massengeschäft, und der Fachhandel leidet seit langem an den knappen Gewinnspannen, die durch die meist kundenspezifische Konfiguration aufgezehrt werden. Die Produktkategorien der NAS-Server lassen sich dagegen gut in standardisierte Leistungsklassen aufteilen und bieten zudem die Möglichkeit endlich einmal die herstellerspezifischen Leistungsmerkmale unter Beweis zu stellen. In Amerika ist das Benchmark-Rennen um die beste CIFSund NFS-Performance schon in vollem Gange. Die Microsoft-Initiative bringt überdies jene NAS-Hersteller in eine gewisse Zwangslage, die Linux als preiswertes NAS-Betriebssystem vermarkten wollten. Solange Linux mit Samba, einem SMB-ähnlichen Netzwerkprotokoll, nicht vergleichbare CIFS-Leistungen bringt und durch integrierte Snapshot-Techniken für ein einfacheres Backup und Recovery sorgt, haben die Microsoft-Partner einige gute Argumente auf ihrer Seite. Umgekehrt: Es zeigt sich wieder einmal, dass es mit der so hochgepriesenen Enterprise-Fähigkeit von Linux noch nicht so weit her ist. Anders sieht es für Microsoft im Enterprise- NAS-Markt aus. Allein EMC ist hier bislang in der Lage, dem Marktführer Network Appliance (Netapp) Paroli zu bieten. Microsofts Unlimited- License-Politik für NAS-Server wird aber garantiert bei Netapp für Aufregung sorgen, da die Konkurrenten nun durch Konzepte zur NAS/ SAN-Fusion einen sehr preiswerten Migrationspfad in Enterprise-Speicherkonzepte eröffnen. Sehr schön ist dies an der Produktpalette von Hewlett-Packard (HP) nachvollziehbar, die hier stellvertretend für ähnliche Produktgruppierungen der Mitbewerber begutachtet wird. HP NAS 1200s Ganz typisch für den unteren Leistungsbereich sind NAS-Appliances im 19-Zoll-Einschub mit nur einer Höheneinheit (HE) Platzbedarf. Diese Gerätekategorie ist für den Bereich Abteilungs-Dateiserver gedacht und wird häufiger, so auch bei HP, von Fremdherstellern gefertigt und bietet schon deshalb keine Alleinstellungsmerkmale. Konkurriert wird über den Preis und den Support. Ebenfalls typisch ist die komfortable Installation. Nach dem Einschalten erfragt ein Wizard den Servernamen, die IP-Adresse sowie zwei, drei weitere anwenderspezifische Details. Anschließend stellt das Installationsprogramm Speicher im Netzwerk zur Verfügung.

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