Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de"

Transkript

1 Nur jetzt! Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: Enterprise Search Strategien für Erfolg Dokumentenmanagement mit SharePoint: Neue Perspektiven Special Records Management Basics & New Ideas Anzeige Mobile Informationsplattform mit

2 Thema Semantische Technologien knacken Big Data Enterprise Search, Wissensmanagement, Suchmaschine, Ontologie Dipl.-Ing. Lars Koch ist seit 2005 Senior-Consultant bei der xdot GmbH und leitet das Projektmanagement. Das Unternehmen der Convotis AG entwickelt und vertreibt Standard- und Individualsoftwarelösungen für Unternehmenskommunikation und intelligente Informationssuche in Unternehmensnetzwerken (xdot search und xfriend). Ziel ist es, im Bereich Informationsrecherche, Informationsauswertung und Wissensmanagement die Effizienz zu steigern und Kosten zu reduzieren. Neuesten Studien¹ zufolge überschritten die erstellten und reproduzierten Daten im Jahr 2010 die Zettabyte-Marke (1012 Gigabyte), im Jahr 2011 betrug die Menge mehr als 1,8 Zettabytes. Dabei wächst die Zahl der Dateien bzw. Container schneller als die Informationen selbst. 90% dieser Daten sind zudem unstrukturierte Daten, die sich in unterschiedlichsten Systemen wie Mailserver, CRM, Dateisystemen und zunehmend Cloud-Diensten befinden. Für Unternehmen und Organisationen ergeben sich daraus technische und organisatorische Handlungsempfehlungen, u.a. um zukünftig effektiv die relevanten Informationen aus Big Data zu nutzen. Eine Möglichkeit stellen Such- und Analysetools dar, beispielsweise eine firmeninterne Suchmaschine für Unternehmen, im Englischen Enterprise Search (ES) genannt. Diese ermöglicht das computergestützte inhaltsorientierte Suchen in großen Datenmengen und in allen Speicherorten. Bei den angebotenen Softwarelösungen wird dabei immer stärker auf semantische Technologien gesetzt. Im Rahmen dieses Artikels soll daher der Frage nachgegangen werden, mit welchen Technologien und Modellen eine semantische Suche grundsätzlich realisiert werden kann. Wissenspyramide Der Weg vom Zeichen zum Wissen Die Wissenspyramide dient zur Visualisierung der verschiedenen Stufen, die durchlaufen werden müssen, um die Informationsqualität, beginnend mit Daten aus einfachen Zeichen hin zu Wissen und den daraus resultierenden Aktionen, zu steigern. Auf der untersten Ebene stehen rohe Zeichenketten. In einem Dokument sind solche Zeichen durch die Syntax natürlicher Sprache zu Daten zusammengefasst. Die Daten bleiben dabei aus technischer Sicht völlig bedeutungslos. Es obliegt dem Leser 10 11

3 Wissenspyramide des Dokuments, die Daten mit einer Semantik zu verknüpfen, um so die enthaltene Information zu erfassen. Durch Interpretation der Informationen in einem bestimmten Kontext und unter Zuhilfenahme existierenden Wissens werden diese Informationen dann zu neuem Wissen, was wiederum über Entscheidungen zu Aktionen führen kann. Semantische Systeme Der Begründer des World Wide Web, Tim Berners-Lee, formulierte schon 2002 seine Vision vom Semantic Web, der nächsten Evolutionsstufe des Internets. Im Kontext des semantischen Internets sollen dort alle Daten um eine Bedeutungsebene erweitert werden. Diese Ebene besteht aus Metadaten, welche die Semantik der Daten in für Maschinen lesbarer und verarbeitbarer Form bereitstellen. Hierdurch entstehen neue Möglichkeiten für Recherche und Strukturierung. Diese grundsätzliche Idee hinter dem Semantik Web lässt sich auch auf andere Systeme zur Informationsverarbeitung übertragen. Insbesondere für Bereiche, in denen effektiv mit großen Datenmengen aus heterogenen Quellen umgegangen werden muss, versprechen solche semantischen Systeme große Vorteile gegenüber der konventionellen Verarbeitung auf Datenebene, z.b. einer Volltextindexierung und -suche. Repräsentation von Wissen Um Semantik auf technischer Ebene zu verarbeiten, benötigt man zunächst die Möglichkeit, Semantik formal technisch zu repräsentieren. In diesem Kontext haben Ontologien immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Terminus Ontologie bezeichnet dabei im Grunde ein formales Modell, welches das Wissen einer Domäne beschreibt. Diese Interpretation ist relativ offen gehalten und so gibt es verschiedene Formen von Ontologie, die sich teils stark in Struktur und Ausdruckskraft unterscheiden. Beispielsweise sind auch die aus der Dokumentationswissenschaft bekannten kontrollierten Vokabulare wie Thesauri Formen einer Ontologie. Die Grundlage einer Ontologie bilden Klassen, die Konzepte repräsentieren. Diese werden in ihren Eigenschaften und Beziehungen durch Attribute beschrieben. Komplexe Ontologien enthalten zusätzlich Axiome und Regeln, wodurch Schlussfolgerungen und Konsistenzprüfungen durch formal mathematische Methoden möglich werden. Die formalisierten Konzepte und Beziehungen können dabei unterschiedlichster Natur sein. Zur semantischen Beschreibung von Inhalten in Bezug auf die inhaltliche Thematik werden häufig Thesauri mit domänenspezifischen thematischen Konzepten verwendet. Interoperabilität als wichtiges Ziel der Semantik Im Bereich der Unternehmenssuche finden sich häufig Ontologien, die allgemeine Businesskonzepte und ihre Beziehungen formalisieren. Beispiele für solche Konzepte sind z.b. Kunde, Mitarbeiter, Meeting, Projekt oder Termin. Solche Konzepte dienen der kontextuellen Einordnung in Prozesse des Unternehmensalltags. Eine wichtige Eigenschaft semantischer Systeme ist die Möglichkeit, Interoperabilität auf der Ebene der Semantik zu erreichen. Um diese Interoperabilität zu erreichen, muss jedoch eine Übereinkunft über die verwendete Semantik getroffen werden. Um

4 Thema Vereinfachtes Ontologiebeispiel B.Sc. Carsten Hibbeler ist als Softwarearchitekt bei der xdot GmbH Experte für semantische Technologien und mitverantwortlich für die semantischen Konzepte in der Suchlösung xdot search1. Das soeben veröffentlichte Release der Enterprise Search Lösung xdot search 2012 beinhaltet auch eine semantische Komponente, die Features wie Concept Tagging und Topic Categorization durch eine Ontologie mit über Knoten und Phrasen bietet. diese zu erreichen, werden standardisierte Beschreibungssprachen zur Formalisierung von Ontologien verwendet. In diesem Bereich haben sich vor allem die vom World Wide Web Consortium (W3C) für das Semantic Web empfohlenen Technologien durchgesetzt. Dies sind RDF und RDF Schemas, Simple Knowledge Organization System (SKOS), Web Ontology Language (OWL) oder das Rule Interchange Format (RIF). Akquisition von Informationen und Wissen Durch Ontologien ist man in der Lage, Daten in standardisierter Form formal semantisch zu beschreiben. Hierfür werden die Daten als Instanzen von Konzepten in einer Ontologie repräsentiert. Die Ontologie ohne Instanzen bildet die grundlegende Wissensbasis. Je nach Anforderung an das System kann als Wissensbasis eine bestehende Ontologie verwendet oder auch eine zur Domäne passende erstellt werden. Die Ontologie eines semantischen Systems stellt also die Semantik bereit, um die Daten, die in einem solchen System verarbeitet werden sollen, auf Bedeutungsebene zu beschreiben. Die Qualität dieser semantischen Beschreibungen, auch als Annotationen bezeichnet, entscheidet maßgeblich über die Effizienz des Systems. Beispiele einiger populärer automatischen Verfahren Weit häufiger als dem Benutzer die Aufgabe der Annotation zu überlassen, werden automatische Verfahren eingesetzt. Da es 12 13

5 sich überwiegend um textuelle Inhalte handelt, kommen die hier eingesetzten Verfahren aus dem Bereich Computerlinguistik. Dabei erfolgt meist eine schrittweise Analyse und Annotation der Texte unter Zuhilfenahme der Ontologie. Als Grundlage werden meist die einzelnen Wörter eines Textes analysiert und den Konzepten einer Ontologie zugeordnet. Am konkreten Beispiel könnte das Wort Kfz z.b. dem Konzept Kraftfahrzeug zugeordnet werden (Concept Tagging). Andererseits können z.b. auch benannte Entitäten erkannt und annotiert werden (Named Entity Extraction). Hierbei wird z.b. eine Zeichenkette wie Herr Meier als Instanz einer Person ausgewiesen. Auf Basis eines so annotierten Textes lässt sich auf unterschiedliche Weise weitere Semantik gewinnen. So kann über statistische Verfahren aus den einzelnen Konzepten ein konzeptueller Schwerpunkt und damit eine thematische Kategorisierung (Topic Categorization) und Verknüpfung des Textes erreicht werden. Das Ergebnis ist eine intelligentere semantische Suche Die konventionelle Volltextsuche arbeitet auf den ersten beiden Ebenen der Wissenspyramide. Es wird nach Zeichenketten in Textinhalten gesucht. Diesen Zeichenketten ist aus technischer Sicht keinerlei Bedeutung zugeordnet. Höher anzusiedeln sind die häufig bereitgestellten Attribute (Metadaten) von Inhalten. Diese Attribute können zwar durch einen Menschen interpretiert werden, es fehlt jedoch meist eine formale semantische Beschreibung der Attribute. Bei der semantischen Suche wird nach Instanzen von Konzepten einer Ontologie gesucht. Durch die einheitliche Beschreibung können die Inhalte der unterschiedlichen Wissensinseln einheitlich beschrieben werden. Durch die Verknüpfungen der Objekte untereinander sowie durch Business Objekte werden komplexe Abfragen möglich. So können beispielsweise alle Dokumente eines Mitarbeiters in Bezug auf ein bestimmtes Projekt oder auch der Abteilungsleiter des Mitarbeiters inklusive der zugehörigen Kontaktdaten gefunden werden. Unterschiedliche Sucheinstellungen für einzelne Abteilungen sind ein Beispiel dafür, wie semantische Technologien im Hintergrund die Suche verbessern können. Verfügt der Benutzer beispielsweise über ein thematisches Profil, in dem für ihn relevante oder im aktuellen Kontext wichtige Themen hinterlegt sind, kann das Profil genutzt werden, um die Resultate zu beeinflussen. Ein Autohändler, der nach Jaguar sucht, würde eher das Auto als das Tier meinen, sodass Treffer zum Auto höher bewertet werden sollten. Eine Vielzahl von neuen Suchmöglichkeiten ergibt sich auch, wenn die Inhalte, in denen gesucht wird, thematisch kategorisiert werden. Durch diese meist automatisch durchgeführte Kategorisierung wird es möglich, ganze Themenbereiche in die Suche aufzunehmen bzw. auszuschließen. Hierfür lassen sich bekannte Techniken wie Filter oder Facetten3 nutzen. ¹ International Data Corporation (2011): Extracting Value from Chaos, ² Bei der Facettenklassifikation werden Objekte nicht hierarchisch, sondern durch mehrere voneinander unabhängige kombinierbare Eigenschaften klassifiziert. Imageanzeige.pdf :45:31 Uhr C M Y CM MY CY MY K!!!"#!$%&'"()

Informationen suchen, Inspiration finden

Informationen suchen, Inspiration finden Informationen suchen, Inspiration finden Semantische Suche im Kontext kreativer Prozesse Carsten Hibbeler, Lars Koch, Philipp Westrich xdot GmbH Ein Tochterunternehmen der Convotis AG {c.hibbeler, l.koch,

Mehr

Thema. Intelligente Agenten im Web

Thema. Intelligente Agenten im Web Thema Intelligente Agenten im Web Einführendes Beispiel Suchmaschine Probleme: - Immer mehr falsche Informationen - Anwender werden überfordert - Zeitaufwand erhöht sich - Zunehmendes Sicherheitsrisiko

Mehr

!!!!T!!! Systems!() Multimedia Solutions

!!!!T!!! Systems!() Multimedia Solutions Inhalt. Was ist das semantische Web? Wie findet man einen Arzttermin mit Hilfe des semantischen Web? Wie gibt man Inhalten einen Sinn? Welche Werkzeuge stehen zur Verfügung? Wo können strukturierte Inhalte

Mehr

Vorlesung Computerphilologie. Ontologien und Ontologie-Sprachen

Vorlesung Computerphilologie. Ontologien und Ontologie-Sprachen Wintersemester 2006 Institut für Germanistik I Vorlesung Computerphilologie Ontologien und Ontologie-Sprachen Wie kann man Inhalte (von Webseiten) erschließen? v.hahn Uni Hamburg 2005 1 Was bringen Ontologien

Mehr

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Datenmodelle im Kontext von Europeana Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Übersicht Datenmodelle RDF DCAM ORE SKOS FRBR CIDOC CRM Datenmodelle "Datenmodellierung bezeichnet Verfahren in der Informatik zur formalen

Mehr

Das Social Semantic Web

Das Social Semantic Web Das Social Semantic Web Treffpunkt für soziale und künstliche Intelligenz IT Businesstalk Vom Breitband zum Web 3.0 Salzburg, 14. Juni 2007 Dr. Sebastian Schaffert Salzburg Research Forschungsgesellschaft

Mehr

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung Seminarvortrag von Mirko Pracht Ziel des Vortrags Aufbau digitaler Bibliotheken Verbesserung Informationssuche Semantic Markup Gliederung 1. Grundlagen

Mehr

Semantic Web Services

Semantic Web Services Semantic Web Services Daniel Fischer TU Chemnitz - WS 2011/12 1 Gliederung (1) Web Services (2) Semantic Web Services: Motivation (3) Ontologien (4) Technologien 1. WSDL 2. SA-WSDL 3. WSMF / WSMO 4. OWL-S

Mehr

Semantic Web. Anwendungsbereiche & Entwicklungen. http://www.know-center.at. Dr. Michael Granitzer

Semantic Web. Anwendungsbereiche & Entwicklungen. http://www.know-center.at. Dr. Michael Granitzer Semantic Web Anwendungsbereiche & Entwicklungen Dr. Michael Granitzer - gefördert durch das Kompetenzzentrenprogramm Agenda Die Vision und warum das Semantic Web Sinn macht Grundlagen: Wissensrepräsentation

Mehr

Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de

Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de Nur jetzt! Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de Strategien für Erfolg Dokumentenmanagement mit SharePoint: Neue Perspektiven Special

Mehr

Interoperabilitätstandards damals und heute

Interoperabilitätstandards damals und heute Jahrestagung HL7 Österreich Interoperabilitätstandards damals und heute Prof. Dr. habil., FACMI, FACHI, FHL7, Interoperabilitäts-Herausforderung Interoperabilität beschreibt Motivation, Bereitschaft, Fähigkeit

Mehr

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Semantic Web baut auf der Anreicherung bestehender Datenbestände mit strukturierten Metadaten auf. Um die vieldiskutierten Vorteile von Semantic

Mehr

INFORMATIONSLOGISTIK VERSUS SUCHE. Wie die aktive Bereitstellung von Informationen hilft, Zeit zu sparen und Ziele zu erreichen

INFORMATIONSLOGISTIK VERSUS SUCHE. Wie die aktive Bereitstellung von Informationen hilft, Zeit zu sparen und Ziele zu erreichen INFORMATIONSLOGISTIK VERSUS SUCHE Wie die aktive Bereitstellung von Informationen hilft, Zeit zu sparen und Ziele zu erreichen 2 Informationslogistik versus Suche Inhalt Seite Thema 3 Suchen 3 Grundlegende

Mehr

Qualitative Aspekte Enterprise Search Volltextsuche & Text Mining. Franz Kögl Vorstand IntraFind Software AG

Qualitative Aspekte Enterprise Search Volltextsuche & Text Mining. Franz Kögl Vorstand IntraFind Software AG Qualitative Aspekte Enterprise Search Volltextsuche & Text Mining Franz Kögl Vorstand IntraFind Software AG Vorstellung IntraFind AG Qualitative Sucherweiterung: Search+ Wildcardsuche Einbindung von Synonymen

Mehr

Ausgangsposition. Aspekte der Texttechnologie. Aspekte der Texttechnologie. Susanne J. Jekat Zürcher Hochschule Winterthur E-mail: jes@zhwin.

Ausgangsposition. Aspekte der Texttechnologie. Aspekte der Texttechnologie. Susanne J. Jekat Zürcher Hochschule Winterthur E-mail: jes@zhwin. Aspekte der Texttechnologie Susanne J. Jekat Zürcher Hochschule Winterthur E-mail: jes@zhwin.ch Aspekte der Texttechnologie Thema 5 Semantic Web Termine: 24. Mai 2007 Lernfrage: Was ist das Semantic Web

Mehr

Dr. Christian Stein Ontologie-Design Die nächste Generation des Web für sich nutzen lernen

Dr. Christian Stein Ontologie-Design Die nächste Generation des Web für sich nutzen lernen Technische Universität Braunschweig Humboldt-Universität zu Berlin Projekt iglos Dr. Christian Stein Ontologie-Design Die nächste Generation des Web für sich nutzen lernen Dr. Christian Stein (christian.stein@hu-berlin.de)

Mehr

Corporate Smart Process Content. Wissensmanagement mittels Prozesskontext

Corporate Smart Process Content. Wissensmanagement mittels Prozesskontext Corporate Smart Process Content Wissensmanagement mittels Prozesskontext Agenda 1. Ziele des Teilvorhabens 2. Einführung in die Prozesswelt 3. SemTalk als Werkzeug für Prozessmodellierung und Wissensmanagement

Mehr

Ontologien und Ontologiesprachen

Ontologien und Ontologiesprachen Ontologien und Ontologiesprachen Semantische Datenintegration SoSe2005 Uni Bremen Yu Zhao Gliederung 1. Was ist Ontologie 2. Anwendungsgebiete 3. Ontologiesprachen 4. Entwicklung von Ontologien 5. Zusammenfassung

Mehr

Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search.

Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search. Mehr wissen. Mehr entdecken. Mehr leisten. Erschließen Sie Informationen mit Enterprise Search. Die Lösung für Enterprise Search xdot search xdot search ist eine professionelle Semantische Suche Suchlösung

Mehr

Einführung. Arbeitsgruppe. Proseminar Corporate Semantic Web. Prof. Dr. Adrian Paschke

Einführung. Arbeitsgruppe. Proseminar Corporate Semantic Web. Prof. Dr. Adrian Paschke Arbeitsgruppe Proseminar Corporate Semantic Web Einführung Prof. Dr. Adrian Paschke Arbeitsgruppe Corporate Semantic Web (AG-CSW) Institut für Informatik, Freie Universität Berlin paschke@inf.fu-berlin.de

Mehr

Ein Ansatz für eine Ontologie-basierte Verbindung von IT Monitoring und IT Governance

Ein Ansatz für eine Ontologie-basierte Verbindung von IT Monitoring und IT Governance Ein Ansatz für eine Ontologie-basierte Verbindung von IT Monitoring und IT Governance MITA 2014 23.09.2014 Andreas Textor andreas.textor@hs-rm.de Hochschule RheinMain Labor für Verteilte Systeme Fachbereich

Mehr

Studie Semantic Media Web. Dr. Joachim Quantz Wiebke Lang

Studie Semantic Media Web. Dr. Joachim Quantz Wiebke Lang Studie Semantic Media Web Dr. Joachim Quantz Wiebke Lang Gliederung Einleitung - Ziele der Studie - Hintergrund/Methodologie Semantic Media Web - SMW-Technologien - Medienbranche/Wissensarbeiter; Geschäftsmodelle

Mehr

Semantik Visualisierung

Semantik Visualisierung Semantik Visualisierung Seminar im Wintersemester 2010/2011 GRIS Technische Universität Darmstadt Kawa Nazemi Fraunhofer IGD Fraunhoferstraße 5 64283 Darmstadt kawa.nazemi@igd.fraunhofer.de kawa.nazemi@gris.informatik@tu-darmstadt.de

Mehr

Web-2.0-Forschung der KWARC-Gruppe

Web-2.0-Forschung der KWARC-Gruppe Web-2.0-Forschung der KWARC-Gruppe 3. Web Montag Bremen Christoph Lange, Matthias Bröcheler International University Bremen (Jacobs University Bremen ab Frühjahr 2007) 27. November 2006 Ch. Lange/M. Bröcheler

Mehr

Modul 5: Semantik im WWW

Modul 5: Semantik im WWW Modul 5: Semantik im WWW Lernziele The Internet will become a repository of knowledge, Vinton Cerf (geb. not only a compendium of facts. 1943), einer der Väter des Internets [W1] Interoperabilität und

Mehr

Semantic Web: Das Web der nächsten Generation

Semantic Web: Das Web der nächsten Generation Semantic Web: Das Web der nächsten Generation Slim Abdennadher LMU München 8.2.2002 c S. Abdennadher 1 Einleitung Rechner erfunden als Werkzeug zur Durchführung von Berechnungen Dann entdeckt als Werkzeug

Mehr

Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft

Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft 1 Ausblick: Der Medienkonsum der Zukunft 1.1 Zukünftige Bedeutung der Medien für die Konsumenten Medien werden immer wichtiger, sie prägen den Alltag der Konsumenten

Mehr

Die Nationalbibliografie als Linked Data Technische Aspekte des Linked Data Service der DNB

Die Nationalbibliografie als Linked Data Technische Aspekte des Linked Data Service der DNB Lars Svensson, Jürgen Kett, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt a.m. Die Nationalbibliografie als Linked Data Technische Aspekte des Linked Data Service der DNB 1 Svensson, Kett: Die Nationalbibliografie

Mehr

unter Verwendung von Folien von Herrn Prof. Dr. Flensburg, von Laudon/Laudon/Schoder und von Frau Prof. Dr. Schuhbauer

unter Verwendung von Folien von Herrn Prof. Dr. Flensburg, von Laudon/Laudon/Schoder und von Frau Prof. Dr. Schuhbauer Knowledge Management Wissensmanagement 0. Produktionsfaktoren 1. Data Information Knowledge 2. Knowledge representation Wissensdarstellung 3. Interfaces to artificial intelligence 4. Knowledge management

Mehr

Contextualized Information Delivery supports Knowledge Work at PHARMIG

Contextualized Information Delivery supports Knowledge Work at PHARMIG Contextualized Information Delivery supports Knowledge Work at PHARMIG Helga Tieben (Director - Regulatory, Compliance & Innovation, PHARMIG) Wolfgang Kienreich (Director Business & Markets, Know-Center)

Mehr

Enterprise Content Management

Enterprise Content Management Enterprise Content Management Dr.-Ing. Raymond Bimazubute Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Email: raymond.bimazubute@informatik.uni-erlangen.de Vorbemerkungen

Mehr

SemanticMediaWiki+ als Wissensplattform für Unternehmen

SemanticMediaWiki+ als Wissensplattform für Unternehmen SemanticMediaWiki+ als Wissensplattform für Unternehmen Zielgruppengerechte Produktion von Trainingsmaterial am Beispiel der UNESCO Daniel Hansch, hansch@ontoprise.de, ontoprise GmbH Hans-Peter Schnurr,

Mehr

Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien

Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Lydia Unterdörfel, Björn Muschall Wissenschaftskommunikation im Semantischen Web (EFRE)

Mehr

COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search

COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search Business W hite Paper COI GmbH COI-BusinessFlow Integration in Microsoft Federated Search Seite 1 von 7 1 Zusammenfassung 3 2 ECM & Microsoft

Mehr

Beschreibungslogiken. Daniel Schradick 1schradi@informatik.uni-hamburg.de

Beschreibungslogiken. Daniel Schradick 1schradi@informatik.uni-hamburg.de Beschreibungslogiken Daniel Schradick 1schradi@informatik.uni-hamburg.de Was sind Beschreibungslogiken? Definition: Formalisms that represent knowledge of some problem domain (the world ) by first defining

Mehr

Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien

Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Lydia Unterdörfel, Björn Muschall Wissenschaftskommunikation im Semantischen Web Teilprojekt

Mehr

Semantic Web. www.geo-spirit.org. Metadata extraction

Semantic Web. www.geo-spirit.org. Metadata extraction Semantic Web www.geo-spirit.org WP 6 WP 3 Metadata extraction Ontologies Semantic Web Tim Berners Lee Was wäre, wenn der Computer den Inhalt einer Seite aus dem World Wide Web nicht nur anzeigen, sondern

Mehr

Präsentation des Dissertationsvorhabens Erste Schritte. Carola Carstens Hildesheim, 15. Oktober 2007

Präsentation des Dissertationsvorhabens Erste Schritte. Carola Carstens Hildesheim, 15. Oktober 2007 Präsentation des Dissertationsvorhabens Erste Schritte Carola Carstens Hildesheim, 15. Oktober 2007 Überblick Rahmenbedingungen Institut Thematische Interessen Erste Schritte Erfassung des State of the

Mehr

Thematische Abfrage mit Computerlinguistik

Thematische Abfrage mit Computerlinguistik Thematische Abfrage mit Computerlinguistik Autor: Dr. Klaus Loth (ETH-Bibliothek Zürich) Zusammenfassung Der Beitrag befasst sich mit dem Einsatz der Computerlinguistik bei der thematischen Abfrage einer

Mehr

Reasoner for the Semantic Web

Reasoner for the Semantic Web Reasoner for the Semantic Web KAON & KAON2 Seminar A.I. Tools Erik Endres 18.1.2007 Übersicht Reasoner KAON1 KAON2 & Protégé Reasoner Ontologien machen Daten für Maschinen verarbeitbar. Reasoner setzen

Mehr

intergator - Intelligente Suche in archivierten und anderen Daten

intergator - Intelligente Suche in archivierten und anderen Daten intergator - Intelligente Suche in archivierten und anderen Daten Agenda: Motivation Besonderheiten von Archiven aus Suchmaschinensicht Typische Szenarien Produktvorstellung Live! Oktober 2014 Ihr Referent:

Mehr

Die Entwicklung eines Glossars (oder eines kontrollierten Vokabulars) für ein Unternehmen geht üblicherweise in 3 Schritten vor sich:

Die Entwicklung eines Glossars (oder eines kontrollierten Vokabulars) für ein Unternehmen geht üblicherweise in 3 Schritten vor sich: Glossare 1 Inhalt 1 Inhalt... 1 2 Prozesse... 1 3 Eine kleine Zeittabelle...... 1 4 Die ersten Schritte... 2 5 Die nächsten Schritte...... 2 6 Die letzten Schritte... 3 7 Das Tool...... 4 8 Beispiele...

Mehr

Vorgaben und Erläuterungen zu den XML-Schemata im Bahnstromnetz

Vorgaben und Erläuterungen zu den XML-Schemata im Bahnstromnetz Anwendungshandbuch Vorgaben und Erläuterungen zu den XML-Schemata im Bahnstromnetz Version: 1.0 Herausgabedatum: 31.07.2015 Ausgabedatum: 01.11.2015 Autor: DB Energie http://www.dbenergie.de Seite: 1 1.

Mehr

Ressourcen-Beschreibung im Semantic Web

Ressourcen-Beschreibung im Semantic Web Ressourcen-Beschreibung im Semantic Web Cristina Vertan Inhaltsübersicht Wie sollen die Ressourcen für Semantic Web annotiert werden? Was ist und wie funktioniert RDF? Wie kodiert man RDF-Statements in

Mehr

Projektgruppe. Knowledge Representation Persistence and Reasoning

Projektgruppe. Knowledge Representation Persistence and Reasoning Projektgruppe Seminarvortrag von Stefan Middeke Knowledge Representation Persistence and Reasoning 4. Juni 2010 Überblick Motivation Repräsentation der Daten Speicherung und Abfrage von Daten Folgerungen

Mehr

Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de

Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de Nur jetzt! Jubiläumsabo März / April 2012 Jubiläumsausgabe #1-12 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 www.dokmagazin.de Enterprise Search Strategien für Erfolg Dokumentenmanagement mit SharePoint: Neue

Mehr

SemTalk Services Stand: Februar 2015

SemTalk Services Stand: Februar 2015 SemTalk Services Stand: Was sind SemTalk Services? Navigation, Suche, Kommentierung, Reporting und andere Funktionalitäten über eine große Menge von Prozessen, Objekten und Dokumenten in veröffentlichten

Mehr

Intelligent Traveller Early Situation Awareness itesa

Intelligent Traveller Early Situation Awareness itesa Intelligent Traveller Early Situation Awareness itesa Dr. Martin Skorsky, Senior Researcher 22. Juni 2015 1 1 Intelligent Traveller Early Situation Awareness Automatischen Alarmsystems, das Reisende in

Mehr

Big & Smart Data. bernard.bekavac@htwchur.ch

Big & Smart Data. bernard.bekavac@htwchur.ch Big & Smart Data Prof. Dr. Bernard Bekavac Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft SII Studienleiter Bachelor of Science in Information Science bernard.bekavac@htwchur.ch Quiz An welchem

Mehr

TOP. wird ein wichtiges Jahr für BIG (Business Intelligence Growth) DER BUSINESS INTELLIGENCE TRENDS FÜR DAS JAHR 2013

TOP. wird ein wichtiges Jahr für BIG (Business Intelligence Growth) DER BUSINESS INTELLIGENCE TRENDS FÜR DAS JAHR 2013 0 Es TOP 10 DER BUSINESS INTELLIGENCE TRENDS FÜR DAS JAHR 2013 wird ein wichtiges Jahr für BIG (Business Intelligence Growth) 2012 war ein fantastisches Jahr für Business Intelligence! Die biedere alte

Mehr

Kapitel WT:VIII (Fortsetzung)

Kapitel WT:VIII (Fortsetzung) Kapitel WT:VIII (Fortsetzung) VIII. Semantic Web WWW heute Semantic Web Vision RDF: Einführung RDF: Konzepte RDF: XML-Serialisierung RDF: Anwendungen RDFS: Einführung RDFS: Konzepte Semantik im Web Semantik

Mehr

Semantische Reputationsinteroperabilität

Semantische Reputationsinteroperabilität Semantische sinteroperabilität Adrian Paschke (CSW) und Rehab Alnemr (HPI) Corporate Semantic Web Workshop, Xinnovations 2010, 14. September 2010, Berlin Agenda Motivation Unternehmensreputation Probleme

Mehr

SharePoint 2013 als Wissensplattform

SharePoint 2013 als Wissensplattform SharePoint 2013 als Wissensplattform Daniel Dobrich & Darius Kaczmarczyk 29.11.2012 7. SharePoint UserGroup Hamburg Treffen 1 Themen Verwaltete Metadaten in SharePoint 2013 Was sind verwaltete Metadaten

Mehr

Semantic Web Technologies I

Semantic Web Technologies I Semantic Web Technologies I Lehrveranstaltung im WS11/12 Dr. Elena Simperl PD Dr. Sebastian Rudolph M. Sc. Anees ul Mehdi Ontology Engineering Dr. Elena Simperl XML und URIs Einführung in RDF RDF Schema

Mehr

Technologien des Semantic Web und ihre Anwendungen

Technologien des Semantic Web und ihre Anwendungen Fakultät Informatik, Institut für Angewandte Informatik, Professur Technische Informationssysteme Technologien des Semantic Web und ihre Ulrike Fischer Dresden, 21.06.07 Gliederung Motivation Begriff Semantic

Mehr

Web Information Retrieval. Zwischendiskussion. Überblick. Meta-Suchmaschinen und Fusion (auch Rank Aggregation) Fusion

Web Information Retrieval. Zwischendiskussion. Überblick. Meta-Suchmaschinen und Fusion (auch Rank Aggregation) Fusion Web Information Retrieval Hauptseminar Sommersemester 2003 Thomas Mandl Überblick Mehrsprachigkeit Multimedialität Heterogenität Qualität, semantisch, technisch Struktur Links HTML Struktur Technologische

Mehr

Agenda. Einführung. Usecase: Urlaub buchen. Information Retrieval - Semantic Technologies. Albert Weichselbraun

Agenda. Einführung. Usecase: Urlaub buchen. Information Retrieval - Semantic Technologies. Albert Weichselbraun Agenda Information Retrieval - Semantic Technologies Einführung Albert Weichselbraun Usecase / Teaser Grundlegende Konzepte Anwendungen und Probleme Semantic Web Technologien - Unicode - Uniform Resource

Mehr

Kontextbasiertes Information Retrieval

Kontextbasiertes Information Retrieval Kontextbasiertes Information Retrieval Modell, Konzeption und Realisierung kontextbasierter Information Retrieval Systeme Karlheinz Morgenroth Lehrstuhl für Medieninformatik Fakultät Wirtschaftsinformatik

Mehr

Rainer Klapper QS solutions GmbH

Rainer Klapper QS solutions GmbH Rainer Klapper QS solutions GmbH Der Handlungsbedarf Die CRM-Welt ist umgeben von Social Media Foren Communities Netzwerke CRM Blogs Fehlende Prozessintegration wird zunehmend zum Problem Wir bauen Brücken

Mehr

Semantic Web Technologies I! Lehrveranstaltung im WS10/11! Dr. Andreas Harth! Dr. Sebastian Rudolph!

Semantic Web Technologies I! Lehrveranstaltung im WS10/11! Dr. Andreas Harth! Dr. Sebastian Rudolph! Semantic Web Technologies I! Lehrveranstaltung im WS10/11! Dr. Andreas Harth! Dr. Sebastian Rudolph! www.semantic-web-grundlagen.de Ontology Engineering! Dr. Sebastian Rudolph! Semantic Web Architecture

Mehr

Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer

Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer Wirtschaftliche Aspekte der Suchtechnologie: Es geht um (viel) mehr als (nur) Die richtige Information zur richtigen Zeit bei der richtigen Person 4 Dr. Stefan Wess 11.

Mehr

Semantic Wiki Eine Erweiterung des Wiki-Konzepts von Harald Cichos

Semantic Wiki Eine Erweiterung des Wiki-Konzepts von Harald Cichos Semantic Wiki Eine Erweiterung des Wiki-Konzepts von Harald Cichos Seminar: Semantic Web Wintersemester 2005/2006 Universität Jena Seminarleiter: Prof. Dr. C. Beckstein, Dr. H. Sack, Dipl.-Inform. H. Peter

Mehr

Semantic Web Paradigmen

Semantic Web Paradigmen #1 10.12.2014 SIMON HEIMLER Semantic Web Paradigmen Semantic Web Paradigmen Simon Heimler heimlersimon@gmail.com Master of Applied Research Computer Science Prof. Dr. Sabine Müllenbach Faculty of Computer

Mehr

Semantische Wissensräume für das Virtuelle Büro der Zukunft - Kurzübersicht Demos CeBIT 2012-

Semantische Wissensräume für das Virtuelle Büro der Zukunft - Kurzübersicht Demos CeBIT 2012- Semantische Wissensräume für das Virtuelle Büro der Zukunft - Kurzübersicht Demos CeBIT 2012- Kompetenzzentrum Virtuelles Büro der Zukunft Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH)

Mehr

Semantik-Visualisierung

Semantik-Visualisierung Semantik-Visualisierung Wibaklidama-Herbstworkshop Kawa Nazemi Fraunhofer IGD 3D-Wissenswelten und Semantik-Visualisierung Semantic Visualization semavis: Pipelines Visualization Semantics Layout Presentation

Mehr

Semantische Infomationsintegration à la carte?

Semantische Infomationsintegration à la carte? Semantische Infomationsintegration à la carte? Ziele und Herausforderungen der Anwendung des CIDOC CRM. Historisch-Kulturwiss. Informationsverarbeitung, Universität Köln 1. Oktober 2010 1 Ein User Scenario

Mehr

Linked Open Data (LOD) im Enterprise 2.0. Florian Kondert COO, Business Development

Linked Open Data (LOD) im Enterprise 2.0. Florian Kondert COO, Business Development Linked Open Data (LOD) im Enterprise 2.0 Florian Kondert COO, Business Development Über die SWC 21 Experten Semantische Technologien für Enterprise Systeme Thesaurus- & Metadaten Management Text Extraction

Mehr

Zeitgemäße Verfahren für ganzheitliche Auswertungen

Zeitgemäße Verfahren für ganzheitliche Auswertungen Intelligente Vernetzung von Unternehmensbereichen Zeitgemäße Verfahren für ganzheitliche Auswertungen Sächsische Industrie- und Technologiemesse Chemnitz, 27. Juni 2012, Markus Blum 2012 TIQ Solutions

Mehr

Smart Information Management

Smart Information Management Smart Information Management Dr. Stefan Wess, Empolis Information Management GmbH Seite 1 Kernthesen des Beitrages Vom Pull zum Push Oder die Lösung findet das Problem Der Tod der Firewall Open Enterprise,

Mehr

OWL Web Ontology Language

OWL Web Ontology Language OWL Web Ontology Language Hauptseminar Ontologien in Informatik und Linguistik SS 2007 Bianca Selzam 27.4.2007 Gliederung 1. Einleitung 2. Resource Description Framework (RDF) 3. Resource Description Framework

Mehr

Seminarvortrag Ontologien im Software Engineering. Markus Luczak

Seminarvortrag Ontologien im Software Engineering. Markus Luczak Seminarvortrag Ontologien im Software Engineering Markus Luczak Übersicht Einleitung Anwendungsgebiete von Ontologien im SE Ontologien im SE State-of-the-Art Zusammenfassung Fazit und Fragestellungen Seminar

Mehr

Management impliziten/informellen Wissens

Management impliziten/informellen Wissens Mag. iur. Dr. techn. Michael Sonntag Management impliziten/informellen Wissens Roundtable des WZRI Wien, 2.11.2006 E-Mail: sonntag@fim.uni-linz.ac.at http://www.fim.uni-linz.ac.at/staff/sonntag.htm Institut

Mehr

RDF RESOURCE DESCRIPTION FRAMEWORK. Referentin: Claudia Langer

RDF RESOURCE DESCRIPTION FRAMEWORK. Referentin: Claudia Langer RDF RESOURCE DESCRIPTION FRAMEWORK Referentin: Claudia Langer Überblick RDF allgemein RDF und XML Praktisches Beispiel RDF allgemein vom WWW Konsortium (W3C) für das Semantic Web entwickelt Sprache zur

Mehr

Cloud Data Management

Cloud Data Management 1 Cloud Data Management Dr. Martin Grund 2 Die Evolution des Web Web 1.0: Entstehung des World Wide Web 1989 (CERN) Tim Berners-Lee. 1991 weltweite Verbreitung Navigation zwischen statischen Seiten Keine

Mehr

PinK meets Web2.0, 3.07.2007 Maya Biersack. Tagging auch für s Geschäft interessant

PinK meets Web2.0, 3.07.2007 Maya Biersack. Tagging auch für s Geschäft interessant PinK meets Web2.0, 3.07.2007 Maya Biersack Tagging auch für s Geschäft interessant Tagging im geschäftlichen Umfeld Agenda! Was ist Tagging?! Anwendungsgebiete! Eigenschaften/Probleme! Im geschäftlichen

Mehr

Dr. Max Mustermann. Universitätsbibliothek Regensburg

Dr. Max Mustermann. Universitätsbibliothek Regensburg Dr. Max Mustermann Fachreferat Referat Kommunikation Musterbereich & Marketing Universitätsbibliothek Verwaltung Regensburg Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ein weites Feld : Zur Herausforderung

Mehr

Zum Verhältnis von Technik, Organisation und Kultur beim Wissensmanagement

Zum Verhältnis von Technik, Organisation und Kultur beim Wissensmanagement Zum Verhältnis von Technik, Organisation und Kultur beim Wissensmanagement Dr. Birte Schmitz Fachtagung Wissen ist was wert Bremen, den 11.2.2003 Business and Systems Aligned. Business Empowered. TM BearingPoint

Mehr

Informationsflut bewältigen - Textmining in der Praxis

Informationsflut bewältigen - Textmining in der Praxis Informationsflut bewältigen - Textmining in der Praxis Christiane Theusinger Business Unit Data Mining & CRM Solutions SAS Deutschland Ulrich Reincke Manager Business Data Mining Solutions SAS Deutschland

Mehr

AKWM. Natürlichsprachliche Suche. Semantische Suche. www.ontoprise.de. 03.04.2008 Eddie Mönch. Copyright 2008 ontoprise GmbH, Karlsruhe

AKWM. Natürlichsprachliche Suche. Semantische Suche. www.ontoprise.de. 03.04.2008 Eddie Mönch. Copyright 2008 ontoprise GmbH, Karlsruhe AKWM Natürlichsprachliche Suche Semantische Suche 03.04.2008 Eddie Mönch Copyright 2008 ontoprise GmbH, Karlsruhe know how to use Know-how! Profil Kunden Ontoprise ist der führende Anbieter industriebewährter

Mehr

Quellen: Towards a Human Computer InteractionPerspective. Übersicht. Warum visuelle Sprachen? Begriffsdefinitionen: Hinderungsgründe bisher:

Quellen: Towards a Human Computer InteractionPerspective. Übersicht. Warum visuelle Sprachen? Begriffsdefinitionen: Hinderungsgründe bisher: Quellen: Towards a Human Computer InteractionPerspective von B.K. & B.K. LV: Visuelle Sprachen (03-763) Universität Bremen WS 2001/02 Visual Language Theory: Towards a Human- Computer Perspective; N. Hari

Mehr

Qualitätssicherung bei der mobilen Datenerfassung

Qualitätssicherung bei der mobilen Datenerfassung Qualitätssicherung bei der mobilen Datenerfassung Stephan Mäs Arbeitsgemeinschaft GIS Universität der Bundeswehr München http://www.unibw.de/bauv11/geoinformatik/agis 9. Seminar GIS & Internet 13.-15.

Mehr

Einführung Software Domänenspezifische Anpassung Demo Ausblick. ERM mit OntoWiki. Andreas Nareike

Einführung Software Domänenspezifische Anpassung Demo Ausblick. ERM mit OntoWiki. Andreas Nareike Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Institut für Informatik, UB Leipzig Universität Leipzig DINI AG KIM Workshop, 15 April 2014

Mehr

2 SharePoint-Produkte und -Technologien

2 SharePoint-Produkte und -Technologien 7 SharePoint ist ein Sammelbegriff für einzelne Bestandteile der Microsoft Share- Point- und Windows-Server-Produkte und -Technologien. Erst die Verbindung und das Bereitstellen der einzelnen Produkte

Mehr

Semantic Web Anwengungsbeispiele. Dr. Axel Polleres, DERI axel@polleres.net

Semantic Web Anwengungsbeispiele. Dr. Axel Polleres, DERI axel@polleres.net Semantic Web Anwengungsbeispiele Dr. Axel Polleres, DERI axel@polleres.net 1 Übersicht: Einige Projekte Anwendungen + Demos: Semantic Web for Digital Libraries: http://www.jeromedl.org/ Semantic Web Search

Mehr

Text-Mining: Einführung

Text-Mining: Einführung Text-Mining: Einführung Claes Neuefeind Fabian Steeg 22. April 2010 Organisatorisches Was ist Text-Mining? Definitionen Anwendungsbeispiele Textuelle Daten Aufgaben u. Teilbereiche Literatur Kontakt Sprechstunde:

Mehr

Wissensmanagement im Enterprise 2.0. Eine Revolution des Wissens in drei Teilen.

Wissensmanagement im Enterprise 2.0. Eine Revolution des Wissens in drei Teilen. Wissensmanagement im Enterprise 2.0 Eine Revolution des Wissens in drei Teilen. Was bisher geschah 1. Wissen zu teilen ist immer freiwillig, niemand kann dazu gezwungen werden. 2. Wir teilen Wissen, wenn

Mehr

MICROSOFT SHAREPOINT 2013

MICROSOFT SHAREPOINT 2013 MICROSOFT SHAREPOINT 2013 Lösungsansätze zur Realisierung der Anforderungen der Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) AGENDA 01 Microsoft SharePoint 2013 eine Übersicht

Mehr

Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit

Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit Informationssysteme Inhaltsverzeichnis: Definitionen Informationssysteme als Kommunikationssystem Problemlösende Perspektiven Allgemeine System Annäherung Fazit Definitionen: Informationen Informationssysteme

Mehr

Daten, Information, Wissen explizites und implizites Wissen Expertensysteme (Aufgaben, Aufbau, Komponenten) Diagnoseziel Klassifikation

Daten, Information, Wissen explizites und implizites Wissen Expertensysteme (Aufgaben, Aufbau, Komponenten) Diagnoseziel Klassifikation Was bisher geschah Daten, Information, Wissen explizites und implizites Wissen Expertensysteme (Aufgaben, Aufbau, Komponenten) Diagnoseziel Klassifikation sicher heuristisch überdeckend Entscheidungstabellen

Mehr

Neuerungen der INNOSOFT GmbH. - Neue Programmtechnologien. -Mobiler Außendienst. -Web-Belegprüfung. -Statistik. - Anbindung Ontoprise

Neuerungen der INNOSOFT GmbH. - Neue Programmtechnologien. -Mobiler Außendienst. -Web-Belegprüfung. -Statistik. - Anbindung Ontoprise Neuerungen der INNOSOFT GmbH - Neue Programmtechnologien -Mobiler Außendienst -Web-Belegprüfung -Statistik - Anbindung Ontoprise 1 Neuerungen der INNOSOFT GmbH - Neue Programmtechnologien -Mobiler Außendienst

Mehr

Was sind Ontologie-Editoren?

Was sind Ontologie-Editoren? Was sind Ontologie-Editoren? Kurzeinführung Protégé Sonja von Mach und Jessica Otte Gliederung Ontologie Editoren- allgemein warum nutzen wofür nutzen Probleme Marktlage Einführung in die praktische Arbeit

Mehr

OPEN FRIDGE - OFFENE GERÄTESCHNITTSTELLEN FÜR ENERGIEEFFIZIENZ

OPEN FRIDGE - OFFENE GERÄTESCHNITTSTELLEN FÜR ENERGIEEFFIZIENZ OPEN FRIDGE - OFFENE GERÄTESCHNITTSTELLEN FÜR ENERGIEEFFIZIENZ IKT der Zukunft (1. Ausschreibung 2012) Laufzeit: 04/2013-03/2015 (24 Mo) Budget: 292 k Euro Anwendungsfeld: Energiesysteme, Energieeffizienz

Mehr

RDF(a) und Microformats

RDF(a) und Microformats Weiterführende Themen zu Internet- und WWW-Technologien Hasso-Plattner-Institut 16. Mai 2011 1 Einführung Hintergrund Die Geschichte 2 RDF Ziel Repräsentationen Vokabularien 3 Microformats Motivation Beispiele

Mehr

Museumsdaten in Portalen --------------------------------------

Museumsdaten in Portalen -------------------------------------- Museumsdaten in Portalen -------------------------------------- Die Vernetzungsstandards museumdat und museumvok 1 2 Ausgangssituation: Aus völlig heterogenen Datenbeständen in den Museen Es gibt nicht

Mehr

Linked Cultural Heritage.

Linked Cultural Heritage. Linked Cultural Heritage. Herausforderungen und Chancen der Datenvernetzung im Bereich des Kulturerbes. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum Referat für Museums- und Kulturinformatik Kornmarkt 1,

Mehr

Linked Open Cultural Heritage.

Linked Open Cultural Heritage. Linked Open Cultural Heritage. Herausforderungen, Risiken und Chancen der Datenvernetzung im Bereich des Kulturerbes. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum Referat für Museums- und Kulturinformatik

Mehr

Kapitel IR:I. I. Einführung. Retrieval-Szenarien Begriffsbildung Einordnung Information Retrieval

Kapitel IR:I. I. Einführung. Retrieval-Szenarien Begriffsbildung Einordnung Information Retrieval Kapitel IR:I I. Einführung Retrieval-Szenarien Begriffsbildung Einordnung Information Retrieval IR:I-1 Introduction STEIN 2005-2010 Retrieval-Szenarien Liefere Dokumente, die die Terme «Information» und

Mehr

Beim Enterprise Content Management (ECM) geht es um Technologien für unternehmensweite

Beim Enterprise Content Management (ECM) geht es um Technologien für unternehmensweite 1 ECM Beim Enterprise Content Management (ECM) geht es um Technologien für unternehmensweite Informationssysteme, Dokumentenmanagement und Inhaltearchivierung. Hauptgründe für den ECM-Einsatz sind eine

Mehr

DSpace 5 und Linked (Open) Data. Pascal-Nicolas Becker Technische Universität Berlin German DSpace User Group Meeting 2014 Berlin, 28.

DSpace 5 und Linked (Open) Data. Pascal-Nicolas Becker Technische Universität Berlin German DSpace User Group Meeting 2014 Berlin, 28. DSpace 5 und Linked (Open) Data Pascal-Nicolas Becker Technische Universität Berlin German DSpace User Group Meeting 2014 Berlin, 28. Oktober 2014 Ausblick: DSpace 5 Metadaten für alle Objekte (Collections,

Mehr

MS SharePoint stellt Ihnen ein Intranet Portal zur Verfügung. Sie können Ihre Inhalte weltweit verfügbar machen auch für mobile Endgeräte.

MS SharePoint stellt Ihnen ein Intranet Portal zur Verfügung. Sie können Ihre Inhalte weltweit verfügbar machen auch für mobile Endgeräte. Microsoft SharePoint Microsoft SharePoint ist die Business Plattform für Zusammenarbeit im Unternehmen und im Web. Der MS SharePoint vereinfacht die Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter. Durch die Verbindung

Mehr