Visualisierung eines Step7-Programmes in WinCC

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1 Simatic WinCC - Panel Seite 1 Visualisierung eines Step7-Programmes in WinCC MPI-Bus Projektierungsrechner mit Simatic Manager und WinCC Multi-Panel Simatic 300 MPI-Bus Reelle Einund Ausgänge

2 Simatic WinCC - Panel Seite 2 PC Adapter Um eine reibungslose Kommunikation zwischen dem Simulator der SIMATIC-Station, dem S7-PLCSIM, und dem Simulator von WinCC, der WinCC flexible Runtime, zu sorgen ist es erforderlich die Schnittstellen im Simatic Manager entsprechend zu parametrieren. Im SPS-Image der Schule ist dies bereits geschehen. Im SIMATIC Manager klicken Sie in der Menüleiste unter Extras auf PG/PC- Schnittstelle einstellen... Es öffnet sich das entsprechende Fenster: Im Bereich Benutzte Schnittstellenparametrierung muss der PC-Adapter installiert und ausgewählt sein. Ist dies nicht der Fall gehen Sie wie folgt vor. Klicken Sie im Bereich Schnittstellen auf Auswählen. In dem sich öffnenden Fenster können Schnittstellen installiert und deinstalliert werden. unter Datei Neu wird ein neues Projekt angelegt ein Name für dieses Projekt wird vergeben

3 Simatic WinCC - Panel Seite 3 Die SPS-Station wird eingefügt (hier SIMATIC 300), links auf das Projekt klicken: Im Menü unter Einfügen Station SIMATIC 300-Station anklicken. Konfiguration der Hardware Die Simatic 300 links anklicken und rechts auf Hardware doppelklicken es öffnet sich die Hardwarekonfiguration (HWK) der SPS Bei Simatic 300 / Rack 300 die Profilschiene doppelklicken. Es erscheint eine Liste zum Platzieren ausgewählter S7 Komponenten.

4 Simatic WinCC - Panel Seite 4 Nun wird die passende Steuerungseinheit (CPU) ausgewählt: Die CPU 315F-2 PN/DP ist für den MPI-Bus, für Profinet (PN) und für Profibus (DP) geeignet. Wählen Sie aus der Liste die CPU PN/DP V2.6 und ziehen Sie diese auf eines der grün unterlegten Felder des Racks. Es öffnet sich automatisch das Eigenschaftsfenster der CPU zur Konfiguration der Schnittstelle: Die CPU ist noch nicht vernetzt. Da der MPI-Bus verwendet werden soll, muss hier nichts konfiguriert werden auf OK klicken.

5 Simatic WinCC - Panel Seite 5 Vernetzen der CPU (Bustyp auswählen) In der HWK die Schnittstelle MPI auswählen (Doppelklick) auf Eigenschaften klicken MPI-Bus auswählen OK klicken speichern und übersetzen ev. Meldungen mit OK quittieren HWK schließen die CPU ist nun mit dem MPI vernetzt

6 Simatic WinCC - Panel Seite 6 Projektieren einer Simatic-HMI Station Links auf das Projekt klicken: Im Menü unter Einfügen Station Simatic HMI-Station anklicken. Soll die Simulation auf einem Rechner mit WinCC ausgeführt werden, ist, wie im obigen Bild, PC WinCC aus zu wählen. Hier soll die Simulation aber auf einem Multi-Panel laufen: Soll die Simulation auf einem Panel ausgeführt werden, ist wie im obigen Bild das entsprechende Panel z. B. MP Touch aus zu wählen Anklicken und auf OK klicken.

7 Simatic WinCC - Panel Seite 7 Im Projekt wurde eine HMI-Station angelegt Vernetzen der HMI (Bustyp auswählen) Die HMI-Station auf der linken Seite anklicken und einen Doppelklick auf Konfiguration. In der HWK rechts auf HMI MPI/DP klicken und die Objekteigenschaften auswählen (rechter Mausklick). Im neuen Fenster wieder auf Eigenschaften klicken um die HMI- Station zu vernetzen. Im Subnetz MPI(1) anklicken und mit OK bestätigen. Die Adresse wird automatisch vergeben. Jetzt ist die HMI-Station vernetzt. Die Konfiguration muss gespeichert und geschlossen werden. HW Konfiguration schließen. speichern und übersetzen

8 Simatic WinCC - Panel Seite 8 S7-Programm Damit WinCC auf die relevanten Variablen (Ein- und Ausgänge) des S7-Programmes zugreifen kann, müssen diese in einem globalen Datenbaustein gespeichert werden: Projekt anklicken und mit einem Rechtsklick auf Neues Objekt einfügen S7 - Programm einfügen Links Bausteine anklicken und einen Datenbaustein über Einfügen S7 Baustein Datenbaustein einfügen. Das aufgehende Fenster mit OK bestätigen. Auf den Datenbaustein doppelklicken die Variablennamen und Datentypen anlegen. Als Eingänge sollen 2 Taster und als Ausgänge 2 Lampen dienen: Baustein speichern und schließen. Die Variablen stehen jetzt durch den globalen Datenbaustein der Simulation und dem S7-Programm zur Verfügung. S7-Programm erstellen Das eigentliche Rechenprogramm wird in eine Funktion geschrieben: Unter Rechtsklick auf Bausteine wird mit Neues Objekt einfügen eine Funktion (FC) eingefügt und als Programmiersprache FUP ausgewählt.

9 Simatic WinCC - Panel Seite 9 Doppelklick auf den FC- Baustein: Zuerst werden die Variablen für die Ein- und Ausgänge angegeben. Wenn nicht sichtbar: Fenster Teilung verschieben! IN bzw. OUT anklicken und Variablennamen eingeben. Programmfunktion: Bei Betätigung des rechten Tasters wird Lampe_1 aktiviert, bei Betätigung des linken Tasters, Lampe_2. Die Bausteine werden aus dem Bausteinkatalog (Bitverknüpfung) in die Netzwerke gezogen. Danach werden die Variablen an die Ein- und Ausgänge der Bausteine zugeordnet (Klick auf die Fragezeichen am Baustein). Damit die Lampen nicht gleichzeitig aktiviert werden können, werden die Eingänge mit einem negierten Eingang gegenseitig verriegelt. Für das zweite Netzwerk auf einen leeren Platz klicken und neues Netzwerk einfügen speichern und Funktionsfenster schließen

10 Simatic WinCC - Panel Seite 10 Nun den FC1 im OB1 aufrufen Doppelklick auf OB1 OK parametrieren der Variablen aus dem erstellten globalen DB durch die Angabe der absoluten Adressen: Den Bausteinkatalog den FC1 in das Netzwerk ziehen. Die globalen Variablen des DB1 werden mit dem Programm verknüpft: An den Ein- und Ausgängen wird dazu der Datenbaustein angegeben (DB1). Hinter dem Punkt wird der entsprechende Variablenname eingegeben. Der Simatic Manager trägt dann die absoluten Adressen ein (s.u.). danach speichern und schließen Eingabe z.b.: DB1.Taster_1 Datenbaustein Adresse im DB Bearbeitung mit WinCC Im SIMATIC Manager im Eigenschaftsfenster Rechtsklick auf WinCC flexible RT und Objekt öffnen klicken. Die Oberfläche von WinCC öffnet sich automatisch.

11 Simatic WinCC - Panel Seite 11 Da die HMI schon im Simatic Manager vernetzt wurde und die Variablen in einem globalen Datenbaustein hinterlegt wurden, sind sie in WinCC bekannt. So kann gleich mit der Panel-Oberfläche begonnen werden. Die beiden Eingänge, die in der realen Steuerung Lichtschranken sein könnten, werden durch 2 Schaltflächen simuliert. Die beiden Ausgänge, die Motoren o.ä. ansteuern könnten, werden durch 2 Lampen simuliert. Die Schaltfläche wird dazu aus der rechten Werkzeugleiste (Basisobjekte)in das Bild (die künftige Panel-Oberfläche) gezogen. Ist die Schaltfläche markiert, kann sie unten im Eigenschaftsbereich konfiguriert werden. Jetzt muss angegeben werden, was beim Drücken der Schaltfläche passieren soll und welche Variable gesetzt werden soll. Auf der rechten Seite werden die Aktionen und die Variablen ausgewählt. Für die Schaltfläche bietet sich die Aktion InvertiereBit aus Bitverknüpfung eher

12 Simatic WinCC - Panel Seite 12 an als SetzeBit. Beim Ausklappfeld (Wert) oben rechts wird Taster_1 aus dem DB (über Projekt S7 Programm) ausgewählt. Die zweite Schaltfläche wird genau so erstellt und dem zweiten Taster zugeordnet. Es fehlen noch die visualisierten Ausgänge Lampe_1 und Lampe_2. Es werden 2 Kreise erstellt, die bei dem jeweiligen Tastendruck eine andere Farbe annehmen. Dazu wieder im rechten Werkzeugfenster Kreis auswählen und auf der Oberfläche (wie schon bei den Schaltflächen) den Kreis mit einer beliebigen Größe und Position erstellen. Im Eigenschaftsfenster wird unter Animation / Gestaltung angegeben, was passieren soll, wenn der Kreis ein Signal bekommt der Signaltyp ist Bit die Variable, die der Kreis repräsentiert wird ausgewählt Bei den beiden möglichen Werten, die ein Bit annehmen kann, wird die Farbe des Kreises angegeben. Dies bewirkt später den Farbwechsel des Kreises. Das Häkchen bei Aktiviert muss gesetzt sein. Beim zweiten Kreis wird genauso verfahren, allerdings wird ihm die zweite Ausgangs-Variable zugeordnet. Dann wird alles gespeichert und die Simulation kann beginnen.

13 Simatic WinCC - Panel Seite 13 Simulation Um zu überprüfen ob die Kommunikation zwischen Simatic 300 und der HMI-Station funktioniert, werden beide parallel über den PLCSim für die Simatic 300 und der Runtime für die HMI-Station, also dem Panel, simuliert. Dafür wird zuerst im SIMATIC Manager der PLCSim gestartet. Laden Sie nun die Hardwarekonfiguration in den PLCSim indem Sie im Simatic Manager die Simatic 300 markieren und auf in Baugruppe Laden klicken. Anschließend muss noch das Programm in den PLCSim geladen werden: Alle Programmbausteine markieren Nach dem Markieren, auf Laden klicken, um die Hardwarekonfiguration in die PLCSim zu laden. Es erscheint die Meldung ob bereits vorhandene Bausteine überschrieben werden sollen. Bestätigen Sie diese mit einem Klick auf Alle. Mit einem Klick auf die < Nadel >, bleibt das Fenster immer im Vordergrund. Die Verbindung des PLCSim muss auf MPI gestellt sein den Datenbaustein (oder Ein- und Ausgangsbaugruppen), dessen Variablen simuliert werden sollen angeben (im PLCSIM Einfügen Allgemein klicken) auf RUN-P klicken die Simulation startet ein Eingang (Taster_1) wird gesetzt der Ausgang (Lampe_1) wird auf 1 gesetzt DB1.DatenbausteinByte 0

14 Simatic WinCC - Panel Seite 14 Simulation des Panels mit WinCC Runtime Durch starten der Runtime in WinCC wird das Panel simuliert. Klicken Sie dazu als erstes in WinCC unter Extras auf temporäre Dateien löschen um mögliche Generierungs- und Ausführungskonflikte zu vermeiden. Starten Sie nun die Generierung und die Simulation durch einen Klick auf Runtime starten. Nachdem das Projekt generiert wurde wird das simulierte Panel als eigenes Fenster angezeigt. Mit einem Klick auf wird das Programm vorher generiert und auf Fehler überprüft. Während die Simulation läuft, kann im SIMATIC Manager der Programmablauf jedes erstellten Bausteins beobachtet werden, indem er geöffnet und mit dem Brillensymbol in den Beobachtungsmodus gestellt wird. Es kann immer nur 1 Baustein gleichzeitig beobachtet werden. Klicken Sie im SIMATIC Manager doppelt auf den DB1 während die Simulation läuft. Wenn sich der DB1 geöffnet hat, klicken Sie auf das Brillensymbol um den DB1 zu beobachten.

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