22.1 Einleitung Lagernetze Lagernetzplanung Lagerkapazitätsplanung Lagerlayoutplanung...

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "22.1 Einleitung... 2. 22.4 Lagernetze... 7 22.4.1 Lagernetzplanung... 7 22.4.2 Lagerkapazitätsplanung... 10 22.4.3 Lagerlayoutplanung..."

Transkript

1 Logistikmanagement Lernheft 22 Transportnetzwerkplanung Inhaltsverzeichnis: 22.1 Einleitung Einführung in die logistische Netzwerkplanung Strategische Netzwerkplanung Supply Chain Management Allgemeiner Überblick über Logistiknetzwerke Entscheidungsbereiche in Bezug auf die Netzwerkplanung Netzwerkstrukturen im Rahmen der Logistik Lagernetze Lagernetzplanung Lagerkapazitätsplanung Lagerlayoutplanung Selbstlernaufgaben ausaufgabe Lösungen zu den Selbstlernaufgaben Anhang Copyright Laudius Gmb DE

2 22.1 Einleitung Nachdem die Logistik sowie die dazugehörigen Aufgaben zunächst aus systemischer Sicht und anschließend aus auftragsbezogener Sicht beschrieben und erläutert worden sind, soll der Blickwinkel im Folgenden nochmals verändert werden. Demzufolge beschäftigen sich die beiden nachfolgenden Lernhefte mit Logistiknetzwerken sowie deren Gestaltung. Bei der Gestaltung von Logistiknetzwerken handelt es sich in der Regel um schwierige und komplexe Planungs- und Entscheidungsprobleme. Neben grundsätzlichen Strukturen und Konfigurationen von Logistiknetzen werden dem Leser aktuelle Konzepte zur Gestaltung von Logistiknetzwerken, insbesondere von Lager- und Transportnetzwerken, vorgestellt. Das vorliegende Lernheft 22 nimmt sich der Vorstellung der Lagernetzwerke sowie der damit verbundenen planerischen und gestalterischen Aufgaben an. Lernziele: Sie können nach Durcharbeitung dieses Lernhefts Lagernetzwerke beschreiben und erläutern, Lagernetzwerke kritisch analysieren, zur Anzahl der Lagerstufen kritisch Stellung beziehen, Zentralisierungs- und Dezentralisierungsgrade von Lagernetzen kritisch bewerten. Erklärung der Symbole Selbstlernaufgaben ausaufgabe Zusammenfassung inweise/tipps Lösungen zu den Selbstlernaufgaben Notizen Anhang 22.2 Einführung in die logistische Netzwerkplanung Die Ausgestaltung logistischer Netzwerke bedarf in der Regel einer strategischen und somit auch langfristig ausgerichteten Planung. Dies ist unter anderem damit zu begründen, dass der Aufbau von Logistiknetzwerken zumeist mit größeren Investitionen seitens der Unternehmen einhergeht, die ebenfalls einer strategischen Planung bedürfen. Zudem sind gerade im inblick auf Logistiknetzwerke die vertraglichen Bindungen zwischen den einzelnen an der Logistikkette beteiligten Unternehmen tendenziell eher langfristig ausgelegt. 2

3 Strategische Netzwerkplanung Die im Rahmen der Netzwerkplanung verfolgten strategischen Ziele der Logistik sind in erster Linie auf die Verbesserung der Qualität der Logistikleistungen ausgerichtet. ierbei kommt es zu dem in der Literatur mannigfaltig beschriebenen Zielkonflikt zwischen der Erstellung eines marktgerechten Logistikservices und der Minimierung der Logistikkosten (vgl. hierzu beispielsweise auch Schulte [2005] etc.). Die folgende Abbildung verdeutlicht ebendiesen Zielkonflikt in Bezug auf die Erbringung adäquater Logistikleistungen: Logistisches Leistungsspektrum Logistikservice - Lieferzeit - Lieferqualität - Lieferflexibilität - Lieferbereitschaft Logistikkosten - Bestände - andling - Transport - Systeme Marktgerechte Erstellung Minimierung Abb. 1: Zielkonflikte in Bezug auf die Leistungserstellung bei Logistikleistungen. elcher Service bei einer speziellen Logistikleistung marktgerecht ist, hängt maßgeblich von den Ansprüchen und Erwartungen der Kunden ab. Automobilhersteller beispielsweise stellen höchste Ansprüche an die zu erbringenden Logistikleistungen in puncto Lieferzeit und Lieferflexibilität. Zudem erwarten einige ersteller neben den normalen Lager- und Transportangeboten ein zusätzliches Angebot an Serviceleistungen rund um die Instandsetzung und Aufbereitung von Automobilen. So bietet beispielsweise die Firma BLG Logistics sogenannte Pre- Delivery Inspection Services im Rahmen des Fahrzeugumschlags an: Abb. 2: BLG Logistics Pre-Delivery Inspection 1. 1 Vgl. hierzu auch die omepage der BLG Logistics Group: (Stand: ). 3

4 Supply Chain Management Gemäß der Dienstleistungsbeschreibung handelt es sich bei dem sogenannten Pre- Delivery Inspection Service um eine Zusatzleistung im Zuge der Lagerung und Auslieferung von Automobilen über ein entsprechendes Automobilterminal der BLG Logistics Group: In den europäischen PDI-Centers (PDI = Pre Delivery Inspection) werden die Fahrzeuge vor der Auslieferung an die Autohändler gereinigt, sorgfältig überprüft und gegebenenfalls in den VPCs (Vehicle Processing Centers) repariert oder technisch bearbeitet. Alle Arbeitsprozesse sind IT-gesteuert und unterliegen zertifizierten Qualitätsmaßstäben. Es handelt sich hierbei also um eine typische (logistische) Dienstleistung im Rahmen des Supply Chain Managements. Um die Begrifflichkeit des Supply Chain Managements besser verstehen zu können, soll zunächst die sogenannte Supply Chain (Versorgungskette) als solche erläutert werden. Definition: Supply Chain (Versorgungskette) Unter einer Supply Chain bzw. Versorgungskette versteht man allgemein die Gesamtheit der Abfolge von Aktivitäten, die notwendig sind, um Kunden bzw. Märkte erfolgreich mit aren oder Gütern zu versorgen. ieraus lässt sich wiederum ohne eiteres der Begriff des Supply Chain Managements ableiten 2 : Definition: Supply Chain Management Unter Supply Chain Management versteht man eine integrierte Planung, Steuerung und Kontrolle aller in einer Lieferkette auftretenden logistischen Aktivitäten Allgemeiner Überblick über Logistiknetzwerke Die Planungsaufgaben der Logistik und insbesondere des Supply Chain Managements bestehen unter anderem darin, die Voraussetzungen zu schaffen, neue Märkte zu erschließen und/oder neue und vorhandene Produkte auf diesen Märkten erfolgreich einzuführen. Um dieser Zielsetzung gerecht werden zu können, bedarf es einer geeigneten logistischen Infrastruktur in Form von Logistiknetzwerken. Das auptanliegen der Unternehmen in Bezug auf den Aufbau derartiger logistischer Netzwerke besteht darin, die bereits in den vergangenen Lernheften besprochenen logistischen Funktionen Beschaffungslogistik, Lagerlogistik, Produktionslogistik und Distributionslogistik entsprechend zu unterstützen. 2 Vgl. (Stand: ). 4

5 Im Mittelpunkt des vorliegenden Lernheftes 22 steht die Planung und Gestaltung von Lagernetzen, welche im nachfolgenden Lernheft 23 dann um die Planung und Gestaltung von Transportnetzen ergänzt werden soll. Bevor auf die Lagernetzwerke im Detail eingegangen wird, sind jedoch zunächst noch einige allgemeine Ausführungen im inblick auf die Entscheidungsbereiche sowie die logistischen Netzwerkstrukturen vonnöten. Die Darstellung von Logistiknetzwerken erfolgt analog zur Darstellung in den Lernheften 4 und 5 mit ilfe sogenannter gerichteter Graphen: Lieferpunkt (Güterbereitstellung) Empfangspunkt (Güterverwendung) Abb. 3: Graphendarstellung von Logistiknetzwerken Entscheidungsbereiche in Bezug auf die Netzwerkplanung Die einzelnen Entscheidungsbereiche in Bezug auf die Netzwerkplanung lassen sich aus dem Blickwinkel der Fristigkeit und nach inhaltlichen Gesichtspunkten in strategische, taktische und operative Bereiche unterteilen. Stieglitz (1999) nimmt hierzu die folgende Differenzierung vor, indem er die relevanten Planungsaufgaben bzw. Planungsbereiche entsprechend zuordnet: Strategische (langfristige) Entscheidungsbereiche Stufungsproblem: Stufung und Funktion der Netzwerkknoten, Standortproblem: räumliche Lage der Netzwerkknoten, Anzahlproblem: Anzahl und Größe der Netzwerkknoten und Zuordnungsproblem: Zuordnung der Güterquellen und Gütersenken zu den Netzwerkknoten. Taktische (mittelfristige) Entscheidungsbereiche Transportorganisation, Bestandszuordnung und Bestandshöhe im Netz, Bestimmung der Beschaffungs- und Belieferungsfrequenzen im Netzwerk und Festlegung der Struktur der Bestandssteuerung. Operative (kurzfristige) Entscheidungsbereiche Fahrzeugeinsatz- und Tourenplanung und Bestimmung der Bestellmengen und Bestellzeitpunkte. 5

6 Netzwerkstrukturen im Rahmen der Logistik ie bereits in Lernheft 4 dargestellt wurde, lassen sich in logistischen Netzwerken verschiedene Stufigkeiten unterscheiden. In der Praxis existieren neben dem typischen einstufigen Logistiknetz zudem vermehrt auch zwei- oder mehrstufige Netzwerke. Die zwei- oder mehrstufigen Netzwerke lassen sich zudem noch in indirekte und hybride, kombinierte Netze kategorisieren. Die nachfolgenden Abbildungen verdeutlichen den Aufbau solcher spezifischer logistischer Netzwerke: erk ersteller Filiale andel Abb. 4: Einstufig-direktes Logistiknetzwerk. Die einstufig-direkten Logistiknetzwerke zeichnen sich durch einen unmittelbaren, also direkten Abnehmerkontakt aus. Der andel tritt hierbei gemäß Abbildung 22.4 direkt mit dem ersteller in Kontakt. Alternativ hierzu existieren in der betrieblichen Praxis auch sogenannte zweistufig- oder mehrstufig-indirekte Netzwerke, bei denen der andel und die Filialen ausschließlich über eine oder mehrere dazwischengeschaltete Lagereinheiten beliefert werden: erk ersteller Lagerstufe andel Filiale andel L Abb. 5: Zweistufig-indirektes Logistiknetzwerk. erk ersteller Lagerstufe ersteller L Lagerstufe andel L Filiale andel Abb. 6: Mehrstufig-indirektes Logistiknetzwerk. 6

7 Darüber hinaus existieren in der freien irtschaft zudem auch noch die sogenannten hybriden oder kombinierten Netzwerke, bei denen die Belieferung des andels entweder direkt (also einstufig), indirekt-zweistufig über eine Lagerstufe beim ändler oder indirekt-mehrstufig über eine oder mehrere Lagerstufen bei ersteller und ändler erfolgt. Ein solches Netzwerk wird in der nachfolgenden Abbildung visualisiert: erk ersteller Lagerstufe ersteller L Lagerstufe andel L Filiale andel Abb. 7: ybrides, kombiniertes Logistiknetzwerk Lagernetze In Bezug auf die Lagernetze sind mehrere Planungsaufgaben zu unterscheiden, auf die im Folgenden jeweils gesondert eingegangen werden soll. Es handelt sich hierbei um die folgenden Planungsaspekte: Lagernetzplanung, Lagerkapazitätsplanung und Lagerlayoutplanung. Anzumerken ist, dass es sich zwar bei den einzelnen Planungsbereichen weitgehend um autonome Planungsbereiche handelt, diese jedoch in der Regel zahlreiche Interdependenzen aufweisen und somit in der betrieblichen Praxis eng miteinander verzahnt werden sollten Lagernetzplanung Bei der Lagernetzplanung spielt die räumliche Lage der Lagernetzwerkknoten eine entscheidende Rolle. Die hieraus abgeleitete Planungsaufgabe wird in der Literatur auch als Standortplanung bezeichnet. Typische Anlässe für eine Standortdiskussion bzw. eine Standortplanung stellen beispielsweise Veränderungen der strategischen Rahmenbedingungen in Unternehmen dar. Typische praktische Szenarien, bei denen ebensolche strategischen Rahmenbedingungen verändert werden, sind zum Beispiel Konzern- bzw. Unternehmens- 7

8 fusionen oder anderweitige Reorganisationsmaßnahmen. Um weiterhin wirtschaftlich handeln zu können bzw. ein wirtschaftliches und gewinnorientiertes andeln sicherzustellen, sind im Zuge derartiger Maßnahmen zahlreiche Altstrukturen auf den Prüfstand zu stellen. Dies macht auch vor dem Bereich der Logistik nicht halt, wobei die Lager- und Distributionslogistik in einem solchen Fall besonders betroffen sein dürfte. Typische Entscheidungsdimensionen in Bezug auf die Standortplanung können hierbei sein: Produktions- und Distributionsstandorte, statische versus dynamische Zeithorizonte und Ein- bzw. Mehrproduktbetrachtungen. Die sogenannten Standortfaktoren stellen zudem wichtige Entscheidungsmerkmale für eine wirtschaftlich sinnvolle und letztendlich auch erfolgreiche Standortplanung dar. Zu unterscheiden sind diesbezüglich die beiden folgenden Kategorien von Standortfaktoren: quantitative Standortfaktoren und qualitative Standortfaktoren. Die quantitativen Standortfaktoren lassen sich in der Regel ausgezeichnet anhand von Zahlenwerten beschreiben und bewerten. ierzu zählen unter anderem die anfallenden Transportkosten, Grundstückspreise, Mietpreise, Personalkosten, Förderungsmaßnahmen durch den Staat, Steuern etc. Aufgrund der recht objektiven Ermittelbarkeit der Quantität sind diese Standortfaktoren auch für einen entsprechenden irtschaftlichkeitsvergleich zwischen zwei andlungsalternativen in Form zweier unterschiedlicher Standorte gut geeignet. Die qualitativen Standortfaktoren lassen sich dagegen nicht so ohne eiteres objektiv messen und bewerten. Es handelt sich hierbei um Faktoren wie zum Beispiel die Lage des Standortes, dessen Beschaffenheit, die Verkehrsanbindung, die Arbeitskräftebeschaffung sowie gesetzliche Regelungen. Obwohl diese qualitativen Standortfaktoren nur schwer zu evaluieren sind, sollten sie dennoch immer in eine adäquate Standortentscheidung mit einbezogen werden. Zusätzlich sind bei der Auswahl der Lagerstandorte die zu lagernden Produkttypen zu berücksichtigen, aus denen sich die entsprechenden Lagertypen dann ableiten lassen: erkslager: Aufnahme des Fertigwarenausstoßes eines Produktionsstandortes zum kurzfristigen Mengenausgleich. Zentrallager: Vorhalten eines Vollsortiments, Versorgung nachgelagerter Lagerstufen bzw. Bereitstellung der Kundenbestellungen zur Auslieferung bei zentralisierter Struktur. Regionallager: Pufferfunktion innerhalb einer bestimmten Absatzregion zur Entlastung vor- bzw. nachgelagerter Lagerstufen. Auslieferungslager: Vereinzelungsfunktion zur Zusammenstellung der vom Abnehmer geforderten Menge in einem bestimmten Verkaufsgebiet. Typische Beispiele für entsprechende Lager- und Logistiknetzwerkstrukturen finden sich in vielen Bereichen der Privatwirtschaft. Die Firma BS Bosch und Siemens ausgeräte Gmb, ein Joint Venture zwischen der Robert Bosch Gmb, Stuttgart, und der Siemens AG, München, ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz von mehr als 6,8 Milliarden Euro (Stand 2005). Die BS war im Jahr 2005 an 30 Fertigungsstandorten mit 42 Fabriken in 15 Ländern vertreten. Dies 8

9 bedingte den Aufbau einer entsprechenden globalen Lager- und Logistikstruktur, die in der nachfolgenden Abbildung aufgezeigt wird: Ein weiteres Beispiel für eine globale Logistiknetzwerkstruktur mit den zuvor beschriebenen Lagertypen stellt die Firma TMD Friction als ersteller von Belägen für Bremsen und Scheibenbremsen dar 3 : Abb. 8: 4 Logistikstruktur der Firma BS Bosch und Siemens ausgeräte Gmb. Abb. 9: Logistikstruktur der TMD Friction. 3 4 Vgl. (Stand ). Vgl. (Stand ). 9

10 Ein typisches Beispiel für eine entsprechende Regionallagerstruktur aus dem Bereich der ealthcare-service-logistik findet man beispielsweise bei der Santrans Gmb: Abb. 10: omepage der Santrans Gmb Lagerkapazitätsplanung Durch die Art und das Ausmaß der einzelnen Lagerkonfigurationen werden unter anderem der Flächenbedarf eines Standortes, die räumliche und personelle Ausstattung sowie das Layout des Lagerstandortes beeinflusst. Darüber hinaus sind mit Blick auf die Lagerausstattung ebenso Umschlags- und Sortierungseinrichtungen vorzusehen, welche maßgeblich die Ablauforganisation innerhalb eines Lagerstandortes beeinflussen. Analog zu den Standortfaktoren lassen sich in Bezug auf die Kapazitäten wiederum quantitative und qualitative Aspekte unterscheiden. Das qualitative Leistungspotenzial eines Lagerstandortes muss den Anforderungen an Flexibilität und Produktivität der jeweiligen Kunden- und Auftragsanforderungen entsprechen. Die quantitative Kapazitätsdimensionierung legt dagegen fest, welche Kapazitäten tatsächlich in einem Zeitabschnitt zur Verfügung stehen. Die Ausrichtung der quantitativen Kapazitäten richtet sich nach dem abzuwickelnden Auftragsvolumen. Dieses wiederum resultiert aus dem zeitlichen Nachfrageverhalten der Kunden und ist a priori nur sehr schwer zu prognostizieren. Aus diesem Grund werden in der betrieblichen Praxis entsprechende Kapazitätsschätzungen oftmals mit ilfe einer betriebswirtschaftlichen Simulationssoftware durchgeführt. Ein erfolgreich in diesem Bereich agierendes Unternehmen ist SmartOps, welches unterschiedliche Simulationssoftwaretools für logistische Fragestellungen aus dem Industriebereich anbietet: 5 Vgl.: (Stand ). 10

11 Abb. 11: omepage SmartOps Lagerlayoutplanung Im Rahmen der Layoutplanung soll eine grobe Vorstellung des Lagerablaufes entwickelt und umgesetzt werden. Einzuplanen sind der arenfluss, das technische Material sowie dessen Verortung, das Layout der Lagerbereiche sowie die einzusetzenden Lagertypen (Regallager, Blocklager etc.). ierzu bedarf es zunächst einer genauen Ermittlung des Flächenbedarfes sowie seiner Einteilung in Lagerbereiche und Zugangswege. Die Möglichkeiten des Zugriffs auf die einzelnen aren und Güter sollten dabei im Vordergrund der Überlegungen stehen. So sollten sogenannte Schnelldreher, also Güter, die in der Regel das Lager innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder verlassen, möglichst zentral und leicht zugänglich gelagert werden, um einen größeren logistischen Aufwand bei der Ein- bzw. Auslagerung zu vermeiden. aren und Güter mit längeren Standzeiten haben dagegen keinen so hohen Anspruch an die Flexibilität der Lagerung. Bei der Layoutplanung sollte darüber hinaus auch die Anbindung an die externe Infrastruktur Berücksichtigung finden. Da dies bereits im Rahmen einiger vorheriger Lernhefte immer wieder thematisiert worden ist, soll an dieser Stelle auf eine iederholung dieses spezifischen Sachverhaltes verzichtet werden. 6 Vgl: (Stand ). 11

12 22.5 Selbstlernaufgaben 1. Das Logistikmanagement sowie das Supply Chain Management sind inzwischen in aller Munde. a. Grenzen Sie die beiden Begriffe Logistikmanagement und Supply Chain Management gegeneinander ab! Im Rahmen des Supply Chain Managements wird zwischen strategischen, taktischen und operativen Planungs- und Entscheidungsbereichen differenziert. b. Erläutern Sie, warum es sich bei der Standortproblematik im inblick auf die räumliche Lage eines Lagerknotens um eine strategische Problemstellung handelt! c. Erläutern Sie, warum es sich bei der Bestimmung der Bestellmengen und Bestellzeitpunkte um eine operative Problemstellung handelt! 2. Gegeben seien unterschiedliche Logistiknetzwerke. Entscheiden Sie, um welchen Netzwerktyp es sich im Einzelnen handelt, und begründen Sie Ihre Antwort kurz: a. Logistiknetzwerk der Firma Quelle. b. Logistiknetzwerk der Firma Peek & Cloppenburg. c. Logistiknetzwerk der Firma Dell ausaufgabe Die asiatischen Automobilhersteller produzieren ihre Fahrzeuge noch größtenteils in Übersee (Japan, Korea). Die europäischen Absatzmärkte werden laut diesen erstellern mit ilfe einer kombinierten Auftrags- und Lagerfertigung beliefert. Ein Großteil der asiatischen Fahrzeuge wird demnach ohne einen konkreten Abnehmer nach Europa verbracht und dort für einen a priori unbekannten Zeitraum zwischengelagert, um anschließend verkauft zu werden. Die Zwischenlagerung der Fahrzeuge erfolgt dabei zumeist in einem sogenannten Seehafen-Automobilterminal 7 : 7 Siehe Br_93597c.jpg (Stand ). 12

13 a. Erläutern Sie kurz, um welchen logistischen Netzwerktyp es sich in diesem konkreten Fall handelt! b. Erläutern Sie, welche Standortfaktoren bei der Standortwahl eines derartigen Seehafen-Automobilterminals relevant sein könnten! c. Erläutern Sie, inwieweit diese Standortfaktoren auch die Auswahlentscheidung seitens der Kunden (Automobilhersteller) beeinflussen können! d. Nennen Sie weitere typische Merkmale, welche die Auswahlentscheidung der Automobilhersteller beeinflussen könnten! e. Erläutern Sie, welche Bedeutung den sogenannten PDI-Services in diesem Zusammenhang zukommen kann! 22.7 Lösungen zu den Selbstlernaufgaben 1. a. Der Begriff Logistikmanagement ist gemäß dem ersten Lernheft wie folgt definiert: Definition: Logistikmanagement Logistikmanagement umfasst alle Tätigkeiten der ganzheitlichen Planung, Steuerung und Kontrolle des Informations-, Material- und erteflusses innerhalb eines leistungserstellenden Unternehmens sowie an dessen Schnittstellen zu Zulieferern oder Kunden zur Abwicklung von Kundenaufträgen. Die Logistik soll dabei sicherstellen, dass die richtigen Güter, Informationen und/oder Dienstleistungen am richtigen Ort zur richtigen Zeit in der richtigen Menge und der richtigen Qualität zu möglichst geringen Kosten verfügbar sind. 13

14 Demgegenüber steht die Definition des Supply Chain Managements aus dem vorliegenden Lernheft: Definition: Supply Chain Management Unter Supply Chain Management versteht man eine integrierte Planung, Steuerung und Kontrolle aller in einer Lieferkette auftretenden logistischen Aktivitäten. Obwohl es sich bei beiden Begriffen um einen Planungs- und Steuerungsaspekt handelt, sind ihre Ausrichtungen jedoch im Detail unterschiedlicher Natur. Das Supply Chain Management nimmt eine integrierende Sichtweise ein, während das Logistikmanagement hier eine eher ganzheitliche Sichtweise einnimmt. Man kann zu dem Schluss kommen, dass das Supply Chain Management aufgrund seiner spezifischen Ausrichtung auf die Logistikaktivitäten in einer Lieferkette eine Spezialdisziplin des Logistikmanagements darstellt, welches aus der ganzheitlichen Sicht viele weitere und ergänzende Planungs- und Steuerungsbereiche umfasst. b. Die Festlegung auf einen Lagerstandort sowie die damit verbundenen Investitionen sind immer langfristiger Natur, was für eine strategische Entscheidung sprechen würde. Zudem lässt sich diese Entscheidung nur mit einem erhöhten finanziellen Aufwand korrigieren, so dass wie bei strategischen Entscheidungen üblich nur bedingt Revisionsmöglichkeiten gegeben sein dürften. Der Lagerstandort gibt zudem die Rahmenbedingungen im inblick auf die Geschäftstätigkeit vor. ieraus ergeben sich die nachgeordneten logistischen Aufgaben wie beispielsweise die Tourenplanung sowie das Absatzkonzept. c. Bei der Bestimmung der Bestellmengen und Bestellzeitpunkte handelt es sich definitiv um eine operative Planungsaufgabe, da jene unmittelbar auf die nachfolgenden Aktivitäten ausgerichtet sind und sie entsprechend unterstützen. Zudem muss die Festlegung der Bestellmengen und Bestellzeitpunkte kurzfristig beispielsweise nach Erreichen des Meldebestandes oder auch auf Zuruf erfolgen. Darüber hinaus ist diese Planung in strategische Überlegungen wie beispielsweise die Festlegung der Bestell- und Absatzstrategie eingebettet. 14

15 2. a. Logistiknetzwerk der Firma Quelle 8 ierbei handelt es sich um ein hybrides, kombiniertes Logistiknetzwerk, da die Firma Quelle neben dem direkten Vertrieb via Internet zusätzliche Verkaufsstellen unterhält, die ggf. eine Zwischenlagerung übernehmen. b. Logistiknetzwerk der Firma Peek & Cloppenburg Vgl. (Stand ). Vgl. auch (Stand ). 15

16 Auch hierbei handelt es sich um ein hybrides, kombiniertes Logistiknetzwerk, da die Firma Peek & Cloppenburg neben dem direkten Vertrieb via Internet zusätzliche Verkaufsstellen unterhält, die eine Zwischenlagerung der aren für den Kunden übernehmen. c. Logistiknetzwerk der Firma Dell 10 Die Firma Dell unterhält keinerlei Filialen und beschränkt sich somit nur auf den Direktvertrieb via Internet und Telefon. Aufgrund der Größe der Firma unterhält Dell mehrere Zwischenlager an unterschiedlichen Standorten, von denen aus die Kunden beliefert werden können. Es handelt sich demzufolge um ein indirekt-mehrstufiges Logistiknetzwerk Anhang Literaturverzeichnis: Pfohl,.-Chr.: Logistiksysteme. Betriebswirtschaftliche Grundlagen. Berlin Vgl. auch (Stand ). 16

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management IWW-Studienprogramm Aufbaustudium Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Fandel Professor an der FernUniversität in Hagen 1 I. Gliederung 1 Advanced

Mehr

Allgemeine Entwicklungen

Allgemeine Entwicklungen Allgemeine Entwicklungen Verringerung der Fertigungstiefe (Outsourcing) Globalisierung der Märkte Liberalisierung der internationalen Beschaffungsmärkte Just-in-Time-Konzept Gebietsspediteure Folie - 1

Mehr

Grundlagen der Logistik: Kosten versus Service

Grundlagen der Logistik: Kosten versus Service Grundlagen der Logistik: Kosten versus Service Dortmund, Oktober 1998 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX:

Mehr

Fragenkatalog. Speditionslogistiker/-in. Lehrabschlussprüfung. erstellt von Johann Danzmaier

Fragenkatalog. Speditionslogistiker/-in. Lehrabschlussprüfung. erstellt von Johann Danzmaier Fragenkatalog Lehrabschlussprüfung Speditionslogistiker/-in Ausgabe 2008 erstellt von Johann Danzmaier Übersicht: Teil 1: Teil 2: Teil 3: Teil 4: Logistikmanagement Logistikmanagement und Controlling Projektmanagement

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management

Mehr

Unser Kunde Grundfos. Zentrales Lager für gebündelte Kräfte

Unser Kunde Grundfos. Zentrales Lager für gebündelte Kräfte Unser Kunde Grundfos Zentrales Lager für gebündelte Kräfte Einführende Zusammenfassung: Grundfos ist einer der Weltmarktführer im Bereich Pumpen. In Ungarn ist das Unternehmen mit Stammsitz in Dänemark

Mehr

Warenwirtschaftssysteme in der Praxis

Warenwirtschaftssysteme in der Praxis Warenwirtschaftssysteme in der Praxis Verbesserungen der Unternehmenslogistik durch Softwaresysteme Referent:: Dipl. Verwaltungswirt Winfried Barz Systemhaus Barz & Biehl GmbH St. Herblainer Str. 17 66386

Mehr

Nachholklausur der Modulprüfung zur Vorlesung Logistik und Supply Chain Management

Nachholklausur der Modulprüfung zur Vorlesung Logistik und Supply Chain Management Universität Regensburg Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Betriebswirtschaftslehre Lehrstuhl für Controlling und Logistik Prof. Dr. Andreas Otto Nachholklausur der Modulprüfung zur Vorlesung

Mehr

DAMIT SIE LOGISTISCHE PUNKTLANDUNGEN MACHEN...

DAMIT SIE LOGISTISCHE PUNKTLANDUNGEN MACHEN... DAMIT SIE LOGISTISCHE PUNKTLANDUNGEN MACHEN... IHR INDIVIDUELLES PORTFOLIO GANZ AUF IHRE BEDÜRFNISSE ZUGESCHNITTEN Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche! "Logistik ist reine Kopfsache! Der Stellenwert

Mehr

Vorsitzender des Vorstandes, 4flow AG, Berlin. Dortmund, 13. September 2005

Vorsitzender des Vorstandes, 4flow AG, Berlin. Dortmund, 13. September 2005 0HWKRGHQXQG:HUN]HXJH]XU1HW]ZHUNSODQXQJ 'U6WHIDQ:ROII Vorsitzender des Vorstandes, 4flow AG, Berlin 'RUWPXQGHU*HVSUlFKH Dortmund, 13. September 2005 )DNWHQ]XUIORZ$* ƒ Die 4flow AG bietet Beratung und Software

Mehr

Logistik-Outsourcing Neue Wege in der Logistikkostensenkung

Logistik-Outsourcing Neue Wege in der Logistikkostensenkung Logistik-Outsourcing Neue Wege in der Logistikkostensenkung Dr. Frank Wißkirchen Erschienen in: Logistik Heute, 6/1994, S. 76-80 Nachdem in den Produktionsbereichen der Unternehmen Kostensenkungs- und

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 1. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 1. Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Informationsbasiertes Supply Chain Management Lösungshinweise

Mehr

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme 1 1 Einleitung Data Warehousing hat sich in den letzten Jahren zu einem der zentralen Themen der Informationstechnologie entwickelt. Es wird als strategisches Werkzeug zur Bereitstellung von Informationen

Mehr

Inhalt. Logistikmanagement im Produktentstehungsprozess

Inhalt. Logistikmanagement im Produktentstehungsprozess Inhalt Teil I Logistikmanagement im Produktentstehungsprozess 1 Logistikgerechte Fabrikplanung... 3 1.1 Anforderungen logistikgerechter Fabrikplanung... 3 1.2 Logistik der kurzen Wege am Beispiel BMW Leipzig...

Mehr

inkl. Lösungen Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben!

inkl. Lösungen Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Prüfungsfach: Prüfungsdauer: inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten Sie: Sollten Sie

Mehr

Supply Chain Management & Faktoren des Beschaffungsmanagements. Fiona Grum, Manuel Füssl 1

Supply Chain Management & Faktoren des Beschaffungsmanagements. Fiona Grum, Manuel Füssl 1 & Faktoren des Beschaffungsmanagements Fiona Grum, Manuel Füssl 1 Planung & Management aller Aufgaben bei der Lieferantenwahl, Beschaffung und Umwandlung sowie alle Aufgaben der Logistik bis hin zum Endverbraucher.

Mehr

Optimierung von Distributionssystemen: Standortwahl mit Hilfe von Geodaten

Optimierung von Distributionssystemen: Standortwahl mit Hilfe von Geodaten Optimierung von Distributionssystemen: Standortwahl mit Hilfe von Geodaten MSc Lutz Riechelmann Dr. Schaab & Partner GmbH Logistikberatung www.dr-schaab.de GI-Technologien für Verkehr und Logistik Münster,

Mehr

Die Kür des Transportmanagements: Strategische Netzwerkplanung und welche Einsparungen Sie damit erzielen können

Die Kür des Transportmanagements: Strategische Netzwerkplanung und welche Einsparungen Sie damit erzielen können Die Kür des Transportmanagements: Strategische Netzwerkplanung und welche Einsparungen Sie damit erzielen können Christian Nieters, Head of Product Management, 4flow AG Stuttgart, 11.07.2013 Fakten zu

Mehr

Studierende der Wirtschaftsinformatik / Betriebswirtschaft

Studierende der Wirtschaftsinformatik / Betriebswirtschaft Attributname Name des LO Autor Zielgruppe Vorwissen Lernziel Beschreibung Dauer der Bearbeitung des LOs Keywords Beschreibung Überblick Materialwirtschaft FH-Vorarlberg Studierende der Wirtschaftsinformatik

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 5

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 5 Inhaltsverzeichnis... 5 Abkürzungsverzeichnis... 10 Abbildungsverzeichnis... 13 Vorwort zur zweiten Auflage... 17 Vorwort zur ersten Auflage... 18 1 Einleitung...

Mehr

SAP Extended Warehouse Management

SAP Extended Warehouse Management Die Leidenschaft zur Perfektion SAP Extended Warehouse Management Die SAP-WM-Lösung der nächsten Generation Agenda 1. Entstehungsgeschichte 2. Integration von ERP und EWM 3. Systemdemo 4. Neuerungen des

Mehr

DSV Automotive. Air & Sea Road Solutions. Global Transport & Logistics

DSV Automotive. Air & Sea Road Solutions. Global Transport & Logistics DSV Automotive Air & Sea Road Solutions Global Transport & Logistics Inhalt Einleitung 03 DSV Automotive 05 DSV Automotive Leistungen 07 Leistungen Air & Sea 09 Leistungen Road 11 Leistungen Solutions

Mehr

Profilgruppe. Supply Chain Management

Profilgruppe. Supply Chain Management Profilgruppe Supply Chain Management Stand: Juni 2015 Inhaltliche Darstellung: Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Supply Chain Management und Management Science Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,

Mehr

Sie suchen die perfekte Abstimmung? Wir optimieren Ihre gesamte Lieferkette.

Sie suchen die perfekte Abstimmung? Wir optimieren Ihre gesamte Lieferkette. NEUE ANTWORTEN FÜR IHRE SUPPLY CHAIN Sie suchen die perfekte Abstimmung? Wir optimieren Ihre gesamte Lieferkette. Globalisierung, sprunghaftes Wachstum neuer Märkte und steigender Wettbewerbsdruck stellen

Mehr

Checkliste Credit Policy: Strategisches Steuerungsinstrument für Lieferantenkredite

Checkliste Credit Policy: Strategisches Steuerungsinstrument für Lieferantenkredite Checkliste Credit Policy: Strategisches Steuerungsinstrument für Lieferantenkredite Die aktive Gestaltung und Steuerung des Forderungsportfolios ist von strategischer Bedeutung für jedes Unternehmen. Um

Mehr

Kontraktlogistik mit System. organisiert, optimiert, programmiert

Kontraktlogistik mit System. organisiert, optimiert, programmiert Kontraktlogistik mit System organisiert, optimiert, programmiert Das b2b Universum Fullservice Logistik Distribution Assembling Call Center Added Value Logistics Transport After Sales Service Warehousing

Mehr

Organisation von Supply Chain-Prozessen

Organisation von Supply Chain-Prozessen Übungen zur Organisation Organisation von Supply Chain-Prozessen Doloris Rukavina Hohenheim, 14.01.2004 Gliederung 1. Grundlagen 1.1 Situation 1.2 Wertschöpfungskette 1.2 Supply Chain 1.3 Supply Chain

Mehr

Vorlesung Enterprise Resource Planning, WS 04/05, Universität Mannheim Übungsblatt

Vorlesung Enterprise Resource Planning, WS 04/05, Universität Mannheim Übungsblatt Vorlesung Enterprise Resource Planning Übungsblatt mit Antworten Aufgabe 1: Planungsprozesse Erläutern Sie bitte kurz die Aufgaben und Zielsetzungen der folgenden Planungsprozesse: Absatz und Produktionsgrobplanung

Mehr

Hier ist Raum für Ihren Erfolg.

Hier ist Raum für Ihren Erfolg. WIR BRINGEN UNSEREN KUNDEN MEHR ALS LOGISTIK! Hier ist Raum für Ihren Erfolg. Unsere Kernkompetenz: ihre logistik! Zunehmender Wettbewerb, steigende Energiekosten sowie Nachfrageschwankungen stellen Unternehmen

Mehr

Optimierung logistischer Handels-Netzwerke in

Optimierung logistischer Handels-Netzwerke in Optimierung logistischer Handels-Netzwerke in Osteuropa Exemplarisches Beispiel Wiesbaden, 08. August 2011 Innovative Logistics Consultancy Solutions for Your Success Status Quo zu Projektbeginn Der Kunde

Mehr

Exzellent vernetzt Wie planen Sie Ihr logistisches Netzwerk optimal?

Exzellent vernetzt Wie planen Sie Ihr logistisches Netzwerk optimal? Exzellent vernetzt Wie planen Sie Ihr logistisches Netzwerk optimal? Prof. Dr. Joachim Schmidt Institut für Logistik, Hochschule Ludwigshafen Frank Tinschert Business Unit Director Logistics, Quintiq Holding

Mehr

Strategisches Supply Chain Controlling in der Automobilwirtschaft

Strategisches Supply Chain Controlling in der Automobilwirtschaft Inga Pollmeier Strategisches Supply Chain Controlling in der Automobilwirtschaft Entwicklung eines konzeptionellen Rahmens für das Controlling interorganisationaler Logistiknetzwerke Verlag Dr. Kovac Hamburg

Mehr

1 Deterministische Verfahren zur Bestimmung der optimalen Bestellmenge

1 Deterministische Verfahren zur Bestimmung der optimalen Bestellmenge 2.4 Materialbeschaffung Definition: Unter Materialbeschaffung versteht man die dispositive Bereitstellung der Materialien, Rohstoffe und Teile durch den Einkauf von außerhalb des Unternehmens. Bei der

Mehr

Major / Minor Operations & Information Management (O&IM)

Major / Minor Operations & Information Management (O&IM) Major / Minor Operations & Information (O&IM) Ich möchte ein neues Handy! Hallo Apple, ich möchte ein neues iphone! Hallo Zulieferer, ich brauche für mein iphone Rohstoffe und Ressourcen! Material Information

Mehr

Aufgaben und Funktionen in der Produktionsplanung und -steuerung

Aufgaben und Funktionen in der Produktionsplanung und -steuerung Skript PPS4-1 Aufgaben und Funktionen in der und -steuerung 6. Fremdbezugsplanung und steuerung Folie - 1 - Lernziele PPS4-1 Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die wesentlichen Grundlagen zur

Mehr

CASESTUDY. Supply Chain Risk Management

CASESTUDY. Supply Chain Risk Management CASESTUDY Supply Chain Risk Management HERAUSFORDERUNGEN Kardex hat sich zum Ziel gesetzt den Einkauf weiter zu professionalisieren und zu internationalisieren. Die Globalisierung des Einkaufs ist stets

Mehr

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Viktor Martynyuk > Vortrag > Bilder 315 Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes

Mehr

EINIGES AUF LAGER. Maßgeschneiderte Kontraktlogistik Individuelle Leistungen aus einer Hand

EINIGES AUF LAGER. Maßgeschneiderte Kontraktlogistik Individuelle Leistungen aus einer Hand EINIGES AUF LAGER Maßgeschneiderte Kontraktlogistik Individuelle Leistungen aus einer Hand »Kontraktlogistik bedeutet für uns nicht nur, langfristige Verträge einzugehen, sondern vor allem auch, anhaltende

Mehr

Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management

Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management Bitte beachten Sie folgende Voraussetzungen: Voraussetzungen (für alle drei Module) Supply Chain Management lässt sich als die konsequente

Mehr

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre Inhalt Einführung in die Betriebswirtschaftslehre 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) 7 1.1 Entwicklung und Gegenstand der BWL.. 7 1.2 Betriebe und betriebliche Produktionsfaktoren..

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX. I Einleitung... 1

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX. I Einleitung... 1 Abbildungsverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX I Einleitung... 1 1 Problemstellung... 1 2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit... 2 II Rahmenkonzept eines strategischen Managements für Forschung

Mehr

» Talent Pool Management

» Talent Pool Management Kienbaum Management Consultants» Talent Pool Management Vorausschauend planen professionell steuern nachhaltigen Erfolg sichern » Die Herausforderung Demografischer Wandel und drohender Fachkräftemangel

Mehr

Sammeln mit Konzept Logistik bei (der Beschaffung von) Elastomer-Resten

Sammeln mit Konzept Logistik bei (der Beschaffung von) Elastomer-Resten Sammeln mit Konzept Logistik bei (der Beschaffung von) Elastomer-Resten Fontys Hogeschool Techniek en Bedrijfsmanagement Dipl.-Ing. Max Kloeters Dipl.-Ing. Ron Vonk UMSICHT zur Sache 15.03.07 Nr. 1 Inhalt

Mehr

IT-Sourcing-Check. InnovationTrust Consulting GmbH

IT-Sourcing-Check. InnovationTrust Consulting GmbH IT-Sourcing-Check Vorgehensmodell InnovationTrust Consulting GmbH Inhalt 1. Ausgangssituation / Zielsetzung 2. Grundlagen / Rahmenbedingungen 3. Vorgehensmodell IT-Sourcing-Check, Vorgehensmodell; 2 Permanente

Mehr

Fortgeschrittene Produktionsplanung. Professor Dr. Frank Herrmann und Professor Dr. Alexander Söder (weitere Kollegen können die Vorlesung halten)

Fortgeschrittene Produktionsplanung. Professor Dr. Frank Herrmann und Professor Dr. Alexander Söder (weitere Kollegen können die Vorlesung halten) Modulbezeichnung VT / BS 2 Modulniveau Kürzel M.Sc. FPP Untertitel Lehrveranstaltungen Studiensemester Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Zuordnung zum Curriculum Lehrform/SWS Arbeitsaufwand in

Mehr

Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung 13

Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung 13 Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 Teil I Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung 13 Kapitel 1 Betriebliche Leistungserstellung 15 1.1 Beschaffung, Produktion und Logistik als betriebliche Basisfunktionen.....................................

Mehr

CAT LC GMBH CARGOLOGISTIK A Leading Automotive Logistics Company

CAT LC GMBH CARGOLOGISTIK A Leading Automotive Logistics Company CAT LC GMBH CARGOLOGISTIK A Leading Automotive Logistics Company NACHTEXPRESS Garantierte Lieferung vor 8:00 Uhr und früher. Übernahme und Transport zeitkritischer Ersatz- und Zubehörteile zur direkten

Mehr

unsere AnTWOrTen FÜr DIe AuTOmOTIve LOGIsTIk

unsere AnTWOrTen FÜr DIe AuTOmOTIve LOGIsTIk unsere ANTWORTEN FÜR DIE automotive LOGISTIk Von Ihrem Logistiker erwarten Sie Dynamik und Intelligenz. Wir sind dieser Logistiker. Ihr Management komplexer Lieferketten muss perfekt laufen. Dies gilt

Mehr

Greening Supply Chain

Greening Supply Chain Greening Supply Chain Dietmar Wuppermann, Projekt LUM Vortrag auf dem Abschlussworkshop des LUM-Projektes Umweltmanagement in logistischen Dienstleistungsunternehmen am 12.12.2001 bei RMS, Duisburg Prinzipien

Mehr

Transporteinkauf und -Abwicklung Transportoptimierung Transportberatung

Transporteinkauf und -Abwicklung Transportoptimierung Transportberatung Transporteinkauf und -Abwicklung Transportoptimierung Transportberatung Ihr Partner für Logistiklösungen Frische Werte = Mehr Schwung > Analyse der aktuellen Struktur und Abläufe > Strategie Definieren

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis 13. Tabellenverzeichnis 15. Abkürzungsverzeichnis 17

Inhaltsverzeichnis. Abbildungsverzeichnis 13. Tabellenverzeichnis 15. Abkürzungsverzeichnis 17 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 13 Tabellenverzeichnis 15 Abkürzungsverzeichnis 17 A. Einführung 19 1. Motivation und Ausgangslage 19 2. Zielsetzung und Lösungsweg 24 3. Thematische Einordnung

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen. - Management Summary -

Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen. - Management Summary - Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen Seite 1 Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen - Management Summary - Sponsored by Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen

Mehr

Revenue Management Konzepte zur operativen Steuerung von Mobilitätsdienstleistungen am Beispiel von ecarsharing

Revenue Management Konzepte zur operativen Steuerung von Mobilitätsdienstleistungen am Beispiel von ecarsharing Revenue Management Konzepte zur operativen Steuerung von Mobilitätsdienstleistungen am Beispiel von ecarsharing Isa von Hoesslin 16. DoWoNO, 24. Mai 2014 Motivation CarSharing Auslastungen zw. 7% - 15%

Mehr

Re-Design eines Inventory- Reporting- und Simulationstools zur Erhöhung der Bestands- und Kostentransparenz

Re-Design eines Inventory- Reporting- und Simulationstools zur Erhöhung der Bestands- und Kostentransparenz Re-Design eines Inventory- Reporting- und Simulationstools zur Erhöhung der Bestands- und Kostentransparenz Diplomarbeit Zur Erlangung des Grades eines Diplom-Wirtschaftsingenieurin der Fakultät für Elektrotechnik

Mehr

Gestaltungsoptionen für den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) und Überlegungen zu deren Eignung in Deutschland

Gestaltungsoptionen für den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) und Überlegungen zu deren Eignung in Deutschland Konferenz Verkehrsökonomik und -politik 11. Juni 2015, Berlin Gestaltungsoptionen für den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) und Überlegungen zu deren Eignung in Deutschland Prof. Dr. Deutsches Forschungsinstitut

Mehr

Beschaffung. Beschaffungsplanung (Was?, Wo?, Wieviel?, Wann?)

Beschaffung. Beschaffungsplanung (Was?, Wo?, Wieviel?, Wann?) Beschaffung Beschaffung oder auch Supply Management genannt, ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Der Bereich Beschaffung ist ein Teil des Marketings, bei dem die Hebelwirkung am höchsten ist.

Mehr

Produkte zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort

Produkte zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort Wir können SAP. Wir können Logistik. Wir gestalten Prozesse! Supply Chain Management Produkte zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort eilersconsulting liefert Ihnen Prozessoptimierungen

Mehr

Logistik Logistik II Fallstudientermine zu Logistik II Informations-, Identifikations- und Automatisierungstechnologien in der Logistik I

Logistik Logistik II Fallstudientermine zu Logistik II Informations-, Identifikations- und Automatisierungstechnologien in der Logistik I Logistik Logistik II 0832 L 011, Integrierte LV (VL mit UE), 2.0 SWS Di, wöchentl, 14:00-16:00, 08.10.2013-15.02.2014, H 1012, Straube Planung logistischer Systeme; Elemente und Systeme inner- und außerbetrieblicher

Mehr

Allgemeine BWL - WS 2008/2009

Allgemeine BWL - WS 2008/2009 Fachhochschule Wiesbaden Allgemeine BWL - WS 2008/2009 Einführung, Beschaffung und Produktion ln@syracom.de Vorlesungsinhalte I. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre II. Beschaffung 1. Aufgaben,

Mehr

W.WIINM32.11 (Datawarehousing) W.WIMAT03.13 (Statistik)

W.WIINM32.11 (Datawarehousing) W.WIMAT03.13 (Statistik) Modulbeschrieb Business Intelligence and Analytics 16.10.2013 Seite 1/5 Modulcode Leitidee Art der Ausbildung Studiengang Modultyp W.WIINM42.13 Information ist eine derart wichtige Komponente bei der Entscheidungsfindung,

Mehr

Mit Manufacturing Execution System zu effizienterer Produktion

Mit Manufacturing Execution System zu effizienterer Produktion Case Study: Limtronik GmbH Mittelständischer Elektronikzulieferer definiert Manufacturing Execution System der itac Software AG als stärkstes Glied in der Prozesskette Mit Manufacturing Execution System

Mehr

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu oder teilweise beschränkt z. B. bei der Kommanditgesellschaft (KG) haften. W eitere Personengesellschaften sind die Stille Gesellschaft und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Typisch: Die voll haftenden

Mehr

I.O. BUSINESS. Checkliste. Strategisches Vergütungscontrolling: Ist-Soll Vergleich Festgehalt. Kompetenzfeld Personalinstrumente

I.O. BUSINESS. Checkliste. Strategisches Vergütungscontrolling: Ist-Soll Vergleich Festgehalt. Kompetenzfeld Personalinstrumente I.O. BUSINESS Checkliste Strategisches Vergütungscontrolling: Ist-Soll Vergleich Festgehalt Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS Checkliste Controlling Strategisches Vergütungscontrolling: Ist-Soll Vergleich

Mehr

Gliederung - 1. 1. Einführung. 1.1. Geschichtliches zur Entwicklung der Logistik. 1.2. Logistik- Begriff

Gliederung - 1. 1. Einführung. 1.1. Geschichtliches zur Entwicklung der Logistik. 1.2. Logistik- Begriff Gliederung - 1 1. Einführung 1.1. Geschichtliches zur Entwicklung der Logistik 1.2. Logistik- Begriff 1.3. Sichtweisen und Gestaltungsebenen der Logistik 1.4. Einsatzgebiete der Logistik 1.5. Bedeutung

Mehr

Fragebogen zur Studie Supply Chain Management in wirtschaftlich turbulenten Zeiten

Fragebogen zur Studie Supply Chain Management in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Fragebogen zur Studie Supply Chain Management in wirtschaftlich Starnberg/Shanghai, April 2009 Bearbeitungshinweise: Nicht jede Frage ist branchenunabhängig zu beantworten, wie z.b. das Thema Produktion

Mehr

Beschaffungsmanagement bei Seuffer Stand Mai 2012

Beschaffungsmanagement bei Seuffer Stand Mai 2012 Beschaffungsmanagement bei Seuffer Stand Mai 2012 DAS BESCHAFFUNGSMANAGEMENT IST EIN WICHTIGER BESTANDTEIL DER UNTERNEHMENSTÄTIGKEIT MIT DEM ZIEL, EINE GRÖSSTMÖGLICHE KUNDENZUFRIEDENHEIT IN QUALITÄT UND

Mehr

Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper

Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper Autor: Jens Blank Juli 2012 Wassermann AG Westendstraße 195 80686 München www.wassermann.de Zusammenfassung Über traditionelle Ansätze

Mehr

EINKAUF PRODUKTION VERKAUF

EINKAUF PRODUKTION VERKAUF 1.2.Prozessaufbereitung Prozessabläufe und betriebliche Problemstellungen Betrieblicher Prozess: inhaltliche und logische Folge von Funktionen zur Erzeugung von Produkt oder Dienstleistung Verknüpfung

Mehr

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER www.thoutberger.com - info@thoutberger.com - 052 335 40 22 INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER SPEZIALIST FÜR SUPPLY CHAIN STRATEGIE UND GLOBAL SOURCING 1. AUSGABE PROFESSIONAL PEOPLE Aktuelles zum Thema Supply

Mehr

Anlieferkonzepte in der Automobilindustrie Ein internationaler Vergleich. Dr. Hartmut Queiser, 4flow AG

Anlieferkonzepte in der Automobilindustrie Ein internationaler Vergleich. Dr. Hartmut Queiser, 4flow AG Anlieferkonzepte in der Automobilindustrie Ein internationaler Vergleich Dr. Hartmut Queiser, 4flow AG 1 Einleitung Anlieferkonzepte in der Automobilindustrie Ein internationaler Vergleich Die bis heute

Mehr

Instandhaltungslogistik Qualität und Produktivität steigern

Instandhaltungslogistik Qualität und Produktivität steigern Kurt Matyas Instandhaltungslogistik Qualität und Produktivität steigern ISBN-10: 3-446-41192-5 ISBN-13: 978-3-446-41192-0 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41192-0

Mehr

Nachhaltige Lieferantenentwicklung bei Siemens: Lean@Suppliers Restricted Siemens AG 2014. All rights reserved

Nachhaltige Lieferantenentwicklung bei Siemens: Lean@Suppliers Restricted Siemens AG 2014. All rights reserved CT BE OP Lean Management & Manufacturing Olaf Kallmeyer, Juni 2014 Nachhaltige Lieferantenentwicklung bei Siemens: Lean@Suppliers Zielsetzung von Lean@Suppliers Zielsetzung Mit dem Siemens Production System

Mehr

Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung

Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung Summary: Das richtige zum richtigen Zeitpunkt erledigen Jedes Team, jede Führungskraft und letztlich jeder einzelne von uns ist ständig mit der Herausforderung

Mehr

Erfolgsfaktor Bestandsmanagement

Erfolgsfaktor Bestandsmanagement Erfolgsfaktor Bestandsmanagement Konzept Anwendung Perspektiven Prof. Dr. Wolfgang Stölzle Dipl.-Wirtsch.-Ing. Klaus Felix Heusler Mag. rer. soc. oec. Michael Karrer Versus Zürich Bibliografische Information

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 378

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 378 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 378 Umsetzung ausgewählter Supply-Chain-Operations-Reference-Metriken durch das

Mehr

Modul-Abschlussklausur zum. C-Modul Nr. 32551. Supply Chain Management. Datum: Unterschrift des Prüfers

Modul-Abschlussklausur zum. C-Modul Nr. 32551. Supply Chain Management. Datum: Unterschrift des Prüfers FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT MATRIKELNUMMER Name: Vorname: Unterschrift: Modul-Abschlussklausur zum C-Modul Nr. 32551 Supply Chain Management Termin:, 11 30 13 30 Uhr Prüfer: Prof. Dr. Dr. h.c.

Mehr

Logistics onspot bei Coop

Logistics onspot bei Coop Veranstaltungsort: Logistics onspot bei Coop Wangen bei Olten www.gs1.ch Zusammen Werte schaffen Hauptsponsor Logistics onspot bei Coop Logistics onspot Events Die Durchführung meist kleiner Events in

Mehr

Logimat Fachforum TradeWorld Fulfillment das Rundum-Sorglos-Paket? Stuttgart, 27.02.2014

Logimat Fachforum TradeWorld Fulfillment das Rundum-Sorglos-Paket? Stuttgart, 27.02.2014 Logimat Fachforum TradeWorld Fulfillment das Rundum-Sorglos-Paket? Stuttgart, 27.02.2014 Die Geschäftsbereiche der BLG Gruppe CONTAINER AUTOMOBILE CONTRACT See- & Binnen- Terminals Intermodale Transporte

Mehr

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016 Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016 Organisation der Seminaranmeldung Angebotene Seminare Planspiel zum Produktions- und Logistikmanagement

Mehr

ETH World Präsentation neue Projektorganisation ETH World Neptun Besprechung: Ausgangslage und Ziele mit der IT EK; Ablauf

ETH World Präsentation neue Projektorganisation ETH World Neptun Besprechung: Ausgangslage und Ziele mit der IT EK; Ablauf ETH World Präsentation neue Projektorganisation ETH World Neptun Besprechung: Ausgangslage und Ziele mit der IT EK; Ablauf Dr. Christof Hanser Projektentwicklung des VP Planung u. Logistik ETH Zürich IT

Mehr

Beschaffung, Produktion, Logistik Wiederholungsaufgaben

Beschaffung, Produktion, Logistik Wiederholungsaufgaben Beschaffung, Produktion, Logistik Wiederholungsaufgaben 1.) An einem Maschinenarbeitsplatz kann immer nur ein Blech weiterverarbeitet werden. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beträgt 10 min. Die

Mehr

Produktionslogistik ist betriebsumfassend Erfassen, analysieren und optimieren der Kosten in der Produktionslogistik

Produktionslogistik ist betriebsumfassend Erfassen, analysieren und optimieren der Kosten in der Produktionslogistik Aargauerstrasse 1 CH-8048 Zürich ist betriebsumfassend Erschienen : TR Transfer, Technische Rundschau, 24. Mai 1996 / Nr. 21 Verfasser : Martin Probst, Dr. sc. techn. ETH und Peter P. Acél, Dr. sc. techn.

Mehr

B/C-Management Das erprobte Konzept im Einkauf von B- und C-Artikeln. ROESER Medical Group Krankenhaus- Vollversorgung Einrichtung Service

B/C-Management Das erprobte Konzept im Einkauf von B- und C-Artikeln. ROESER Medical Group Krankenhaus- Vollversorgung Einrichtung Service B/C-Management Das erprobte Konzept im Einkauf von B- und C-Artikeln ROESER Medical Group Krankenhaus- Vollversorgung Einrichtung Service Verschaffen Sie sich Luft B/C-Management, was steckt dahinter?

Mehr

Praxisbericht: BPM im IT-Lifecycle Management

Praxisbericht: BPM im IT-Lifecycle Management Praxisbericht: BPM im IT-Lifecycle Management Referent: Carsten Borngräber Consultant, H&D International Group Anlass: Process Solution Day Ort: Frankfurt Datum: 17.05.2010 Prozess-Reifegradmodell BPM-Umsetzung

Mehr

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Globales Supply Chain Management in der Cloud Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Logistik wird zunehmend global 2 Die Geschäftsbeziehungen in der Logistik werden zunehmend komplexer

Mehr

(Thema) Realisierung eines kennzahlenbasierten Steuerungskonzepts für das Change Management. Bachelorarbeit

(Thema) Realisierung eines kennzahlenbasierten Steuerungskonzepts für das Change Management. Bachelorarbeit (Thema) Realisierung eines kennzahlenbasierten Steuerungskonzepts für das Change Management Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen

Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen Diplomarbeit zur Erlangung des Grades einer Diplom-Ökonomin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Lean Procurement und Supply Chain Management Consulting

Lean Procurement und Supply Chain Management Consulting we keep you ahead consulting Lean Procurement und Supply Chain Management Consulting Die Experten für Einkauf und Supply Chain Management Globale Wertschöpfungskette im Fokus MBtech Consulting berät Unternehmen,

Mehr

IBM ILOG Optimierung und Supply Chain Anwendungen

IBM ILOG Optimierung und Supply Chain Anwendungen IBM ILOG Optimierung und Supply Chain Anwendungen ILOG Optimierungs-Lösungen Spitzenposition in Optimierung und Performanz IBM ILOG CPLEX ist der Gold-Standard in der Optimierung Genutzt von über 50% der

Mehr

Markt- und Kundenbeziehungen

Markt- und Kundenbeziehungen Beschaffung von Fremdleistungen/Beschaffungsmarketing Beschaffungsprozesse Beschaffungsentscheidungen Beschaffungsstrategien Bedarfsermittlung Bezugsquellen 1 Beschaffungsobjekte Arbeitskräfte Finanzmittel

Mehr

Klausur der Modulprüfung zur Vorlesung Logistik und Supply Chain Management

Klausur der Modulprüfung zur Vorlesung Logistik und Supply Chain Management Universität Regensburg Institut für Betriebswirtschaftslehre Lehrstuhl für Controlling und Logistik Prof. Dr. Andreas Otto Regensburg, den 01. 03. 2006 Klausur der Modulprüfung zur Vorlesung Logistik und

Mehr

Logistik horizontale Kooperation und vertikale Wertschöpfung

Logistik horizontale Kooperation und vertikale Wertschöpfung Logistik horizontale Kooperation und vertikale Wertschöpfung Klaus Finsterwalder, Geschäftsführer, Finsterwalder Transport & Logistik, GmbH Dr. Robert Schönberger, Cluster-Manager, Logistik-Cluster Schwaben

Mehr

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Themenschwerpunkt Controlling September 2004 Fraunhofer IML bietet Unterstützung bei Systemanalyse und -auswahl Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Das Controlling hat für die Erfolgskontrolle

Mehr

OPERATIONS MANAGEMENT

OPERATIONS MANAGEMENT Kurzübersicht der Vertiefung für Studenten der BWL Was macht einen Rechner aus? Einfache Produkte = einfaches Management Interessante Produkte sind heutzutage ein Verbund aus komplexen Systemen und Dienstleistungen,

Mehr

Aufgaben und Funktionen in der Produktionsplanung und -steuerung 7. Querschnittsaufgaben der PPS (Teil 2: Lagerwesen)

Aufgaben und Funktionen in der Produktionsplanung und -steuerung 7. Querschnittsaufgaben der PPS (Teil 2: Lagerwesen) Skript PPS4-2-2 Aufgaben und Funktionen in der und -steuerung 7. Querschnittsaufgaben der PPS (Teil 2: Lagerwesen) Folie - 1 - Gliederung 2.7 Querschnittsaufgaben der PPS 2.7.1 Überblick 2.7.2 Auftragskoordination

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr