Zusammenarbeit mit der Opferhilfe

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zusammenarbeit mit der Opferhilfe"

Transkript

1 Workshop Zusammenarbeit mit der Opferhilfe lic. phil. Katharina Lyner, Basel

2 Übersicht Opferhilfe Opfer Opferhilfegesetz OHG Formen der Opferhilfe Opferhilfe/Notfallpsychologie Aufgaben PsychologInnen

3 Opferhilfe Opferhilfegesetz OHG Kantonale Institution / interkantonale Zusammenarbeit

4 Opferhilfe Die Opferhilfe beider Basel besteht aus 4 Fachbereichen bo Beratung für Opfer von Straftaten limit Frauenberatung gegen Gewalt männer plus Beratung für gewaltbetroffene Jungen und Männer triangel Beratung für gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche

5 Opfer Personen, die Opfer einer Straftat (erhebliche körperliche und/oder psychische Gewalt) wurden Angehörige eines von einer Gewalttat betroffenen Menschen der Zeuge ist kein Opfer nach OHG!

6 Opfer unerheblich ist: ob der Täter bekannt ist ob ein Strafverfahren eingeleitet wurde ob der Täter vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat ob der Täter ganz oder teilweise nicht zurechnungsfähig war

7 Straftaten Tötung (auch bei Verkehrsunfällen) Körperverletzung (auch Verkehrsunfälle) Raub Erpressung Drohung Nötigung Freiheitsberaubung Entführung Geiselnahme Delikte gegen die sexuelle Integrität verbreiten von menschlichen Krankheiten

8 Straftaten nicht unter das OHG fallen: Tätlichkeiten Diebstahl Einbruch reine Vermögensdelikte

9 Opferhilfegesetz OHG Sicherstellung der Beratung des Opfers Besserstellung des Opfers im Strafverfahren, Wahrung seiner Rechte und Schutz des Opfers Absicherung des Opfers in Bezug auf Erhalt von Schadenersatz und Genugtuung

10 Opferhilfegesetz 3 Säulen des OHG Beratung und Soforthilfe Schutz des Opfers und Wahrung seiner Rechte Entschädigung und Genugtuung

11 Beratung kostenlose Information über Rechte des Opfers Aufklärung des Opfers über seine Stellung im Strafverfahren, im Sozialversicherungsverfahren etc. Empfehlungen abgeben Information über Fristen (speziell OHG-Frist und Strafantragsfrist) medizinische, psychologische, soziale, materielle und juristische Hilfe leisten oder vermitteln

12 Schutz des Opfers / Wahrung seiner Rechte Das OHG bezweckt... den Schutz der Identität des Opfers den Ausschluss einer Begegnung zwischen Opfer und Täter bei Straftaten gegen die sexuelle Integrität die Pflicht der Polizei, das Opfer über seine Rechte zu informieren Einvernahme des Opfers durch eine Person des gleichen Geschlechtes Recht auf Beizug eines Beistandes Recht zur Geltendmachung seiner Ansprüche im Strafverfahren

13 Entschädigung und Genugtuung Prüfung des Entschädigungs- oder Genugtuungsgesuch, sofern das Opfer sich innerhalb von 2 Jahren mit einem entsprechenden Gesuch an die Entschädigungsbehörde wendet Schadensersatzforderungen werden am Einkommen des Opfers gemessen Anspruch auf Genugtuung ist unabhängig vom Einkommen, das Opfer muss jedoch durch die Straftat schwer betroffen sein

14 Beratung kostenlose Information über Rechte des Opfers Aufklärung des Opfers über seine Stellung im Strafverfahren, im Sozialversicherungsverfahren etc. Empfehlungen abgeben Information über Fristen (speziell OHG-Frist und Strafantragsfrist) medizinische, psychologische, soziale, materielle und juristische Hilfe leisten oder vermitteln

15 Opferhilfe / Notfallpsychologie Opferhilfe Notfallpsychologie Notfallpsychologische Interventionen Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung

16 Opferhilfe / Notfallpsychologie Opferhilfe aus Opferhilfegesetz entstanden Notfallpsychologie Notfallpsychologie begleitet und unterstützt Betroffene und deren Umfeld unmittelbar nach einem potentiell aussergewöhnlich belastenden Ereignis. Sie will Ressourcen aktivieren, um dadurch das seelische und soziale Wohlbefinden wiederherzustellen und Folgeschäden zu vermeiden. Notfallpsychologische Interventionen verfolgen einen salutogenetischen Ansatz und sind nicht psychotherapeutisch ausgerichtet

17 Opferhilfe / Notfallpsychologie Notfallpsychologische Interventionen Die notfallpsychologische Intervention stellt keine klassische psychotherapeutische Behandlung dar und ist keine psychiatrische Krisenintervention. Behandlung PTBS Therapie durch qualifizierten Psychotherapeuten z.b. Trauma-Therapie, EMDR

18 Reaktionen Posttraumatischer Stress normale Reaktionen auf abnorme Erlebnisse Aktivierung der unterstützenden Faktoren 90-95% der Betroffenen finden wieder in den Alltag zurück Nachbetreuungsangebot bis ca. 4 Wochen nach dem Ereignis Interventionen: strukturierende Sofortgespräche, einfach, nahe, rasch, pragmatisch, Faktenchronologie PTBS beharrliches Wiedererleben des Ereignisses anhaltende Vermeidung von Reizen, die mit dem Trauma verbunden sind anhaltende Symptome erhöhter Erregbarkeit das Störungsbild beeinträchtigt die sozialen, beruflichen oder andere wichtige Funktionsbereiche Intervention: Psychotherapie

19 Aufgabe spezialisierter PsychologInnen Triage: normale Reaktion vs Symptom Akutintervention (ua Faktenchronologie) Erstintervention nach Foa (Foa et al., 1995) Strukturierende Gespräche Chronologie Gedanken, Gefühle Trauma-Therapie

20 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Verein notfallpsychologie.ch

21 SAFER-Modell (Everly, 2002; Hausmann, 2003) Stabilisieren: den Betroffenen von den Stressoren wegbringen Anerkennen: Erzählen lassen und Anerkennen Fördern: Verstehen fördern und erleichtern Ermutigen: Ermutigung von Handlung und positiven Bewältigungsversuchen Rückgewinnen: Wiedererlangen von Funktionsfähigkeit

22 SAFER-Modell (Everly, 2002; Hausmann, 2003) Stabilisieren = Struktur geben Interventionen: Sich kurz vorstellen, Beziehung herstellen Die Betroffenen von den Stressoren wegbringen Kaffee trinken gehen sich die Beine vertreten Für passende Umgebung sorgen Ziel: Emotionale Eskalation abschwächen und stabilisieren Beurteilung des aktuellen psychischen Zustandes

23 SAFER-Modell (Everly, 2002; Hausmann, 2003) Anerkennen = Erzählen und Anerkennen Interventionen: Erzählen fördern: Betroffene beschreiben lassen, was passiert ist und was die persönlichen Reaktionen waren Keine Ratschläge, Interpretationen, Bewertungen Ziel: Erzählen fördert die emotionale Entlastung Erregung reduzieren, Gefühl der Sicherheit vermitteln Herausfinden, was belastend für die Person ist

24 SAFER-Modell (Everly, 2002; Hausmann, 2003) Ermutigen = zur angemessenen Bewältigung Interventionen: Zusammenhänge zwischen Ereignis, Stress und Bewältigung erklären oder in Erinnerung rufen Ermutigen bisherige Stressbewältigungen wieder anzuwenden Plan für die nächsten Stunden / nächsten Schritte Ziel: Kurz- und mittelfristige Bewältigung verbessern Umsetzbaren Plan entwickeln

25 SAFER-Modell (Everly, 2002; Hausmann, 2003) Rückgewinnen = eigenständiges Handeln und Funktionieren Interventionen: Beurteilung der aktuellen Funktionsfähigkeit Information über erwartbare Reaktionen im sozialen Umfeld und den Umgang damit Organisation weiterer Unterstützung oder Hilfe Ziel: Wiedererlangung des inneren Gleichgewichts oder Bereitstellung von Akuthilfe durch Fachperson

bewältigt werden akut oder chronisch

bewältigt werden akut oder chronisch Ebenen der Hilfe Krise Notfall Trauma Krise: Verlust des psychischen Gleichgewichts; Ereignisse i oder Lebensumstände können nicht bewältigt werden akut oder chronisch Notfall: plötzliche auftretendes

Mehr

MERKBLATT ZUR OPFERHILFE

MERKBLATT ZUR OPFERHILFE MERKBLATT ZUR OPFERHILFE WAS WILL DIE OPFERHILFE? Die Opferhilfe will die Folgen schwerer Straftaten (namentlich gegen Leib und Leben und die sexuelle Integrität) mildern helfen. Opfer haben: Besondere

Mehr

Opferhilfe nach einer Straftat in der Schweiz

Opferhilfe nach einer Straftat in der Schweiz Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Bundesamt für Justiz BJ Direktionsbereich Öffentliches Recht Fachbereich Rechtsetzungsprojekte und -methodik 1. Januar 2015 Opferhilfe nach einer Straftat

Mehr

Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen

Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen Pflegesymposium Emergency & Intensive Care 4. Juni 2013 Maja Wyss Psychologin lic. phil., Notfallpsychologin NNPN Referat von: Maja Wyss Klinische

Mehr

Reglement über Hilfeleistungen an Opfer von Gewalt

Reglement über Hilfeleistungen an Opfer von Gewalt 341.100 Reglement über Hilfeleistungen an Opfer von Gewalt Stadtratsbeschluss vom 22. Oktober 2003 (1580) mit Änderung vom 13. Dezember 2006 (1559) Allgemeines Art. 1 Zweck 1 Die Stadt Zürich leistet Hilfe

Mehr

Kantonale Opferhilfestelle Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten

Kantonale Opferhilfestelle Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten 2 Kantonale Opferhilfestelle Postfach, 8090 Zürich www.opferhilfe.zh.ch September 2010 Inhalt 1 Das Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von

Mehr

Opferhilfe das Wichtigste in Kürze

Opferhilfe das Wichtigste in Kürze Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern Kantonale Opferhilfestelle deutsch Opferhilfe das Wichtigste in Kürze Oktober 2011 was ist Opferhilfe? Opferhilfe ist eine gesetzlich geregelte Hilfeleistung.

Mehr

Peer-Organisationskonzept

Peer-Organisationskonzept Peer-Organisationskonzept 1 «Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.» Sebastian Kneipp Inhaltsverzeichnis 3 Vorwort 4 Absicht

Mehr

Notfallpsychologie. Auslösende Situationen

Notfallpsychologie. Auslösende Situationen Notfallpsychologie Situationen en Begriffe Ziele Anwendungsfelder Interventionsmethoden Kontraindikationen Ausbildung Mythen Fragen, Diskussion Auslösende Situationen Gewalttaten Folter Tod Verletzungen

Mehr

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 Drei Säulen zum Wohle des Patienten: AKUTGERIATRIE Gesundheit und Eigenständigkeit im Alter REHABILITATION

Mehr

Psychologische Erste Hilfe. www.peh.sg.ch des Kantons St.Gallen

Psychologische Erste Hilfe. www.peh.sg.ch des Kantons St.Gallen Psychologische Erste Hilfe www.peh.sg.ch des Kantons St.Gallen PEH Die hilft nach belastenden Ereignissen. Ein schwerer Unfall, Feuer oder Explosion Ein gewalttätiger Überfall Ein Suizid Ein aussergewöhnlicher

Mehr

Krisenintervention und Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen

Krisenintervention und Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen Krisenintervention und Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen Katharina Purtscher Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz Arten von Stress Stress Allgemeiner

Mehr

Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend. Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen

Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend. Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen Gliederung Straftatbestände Strafrechtliche Verjährung

Mehr

Frauenhaus Basel. Der Zufluchtsort für Frauen mit oder ohne Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Frauenhaus Basel. Der Zufluchtsort für Frauen mit oder ohne Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Frauenhaus Basel Der Zufluchtsort für Frauen mit oder ohne Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. I N H A LT Frauen und häusliche Gewalt Das Frauenhaus für die Region Basel Wer kommt ins Frauenhaus?

Mehr

Informationsbroschüre für Opfer und ihre Angehörigen

Informationsbroschüre für Opfer und ihre Angehörigen Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Bundesamt für Justiz BJ Direktionsbereich Öffentliches Recht Fachbereich Rechtsetzungsprojekte und -methodik Bern, im Dezember 2008 (Stand 1. Januar

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze

Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze 1. Symposium der Kinderschutzgruppe am UKS 25. April 2012 Posttraumatische Belastungsstörungen nach Misshandlung/Missbrauch Behandlungsansätze Dr. phil. Monika Equit, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Mehr

Rechtliche Möglichkeiten Ein Vergleich zwischen Mediation und Strafverfahren

Rechtliche Möglichkeiten Ein Vergleich zwischen Mediation und Strafverfahren Rechtliche Möglichkeiten Ein Vergleich zwischen Mediation und Strafverfahren Doris Bussmann Püntener Tafelstattstrasse 4, 6415 Arth Ablauf 1 Vorstellen 2 Ablauf im Strafverfahren 2.1 Unterschied Offizialdelikt

Mehr

Anlaufstellen für psychische Krisensituationen Inhalt

Anlaufstellen für psychische Krisensituationen Inhalt Anlaufstellen für psychische Krisensituationen Inhalt Kriseninterventionszentrum Wien... 2 Psychiatrische Soforthilfe... 4 Notfallpsychologischer Dienst Österreich (NDÖ)... 6 Anton Proksch Institut...

Mehr

Anzeige und Strafverfahren bei häuslicher Gewalt. Die wichtigsten Fragen und Antworten

Anzeige und Strafverfahren bei häuslicher Gewalt. Die wichtigsten Fragen und Antworten Anzeige und Strafverfahren bei häuslicher Gewalt Die wichtigsten Fragen und Antworten Herausgegeben von: Halt-Gewalt, Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt

Mehr

Bild: www.feuerwehr.muenchen.de/.webloc. Akute Belastungsstörung (ASD) Referentin: A. Koch. Übersicht: Kurzüberblick über die ASD:

Bild: www.feuerwehr.muenchen.de/.webloc. Akute Belastungsstörung (ASD) Referentin: A. Koch. Übersicht: Kurzüberblick über die ASD: Seminar: Kognitive Therapie von Angststörungen Dozentin: Dr. R. Steil Datum: 13. Juni 2003 Bild: www.feuerwehr.muenchen.de/.webloc Akute Belastungsstörung (ASD) - Diagnostik & therapeutische Ansätze -

Mehr

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug.

Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Seele in Not was tun? Beratungsstellen und Fachpersonen im Kanton Zug. Gesundheitsdirektion Seelische Krisen und psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. «Ich fühle mich lustlos, müde und

Mehr

Die Ansprüche des Opfers im Adhäsions- und Opferhilfeverfahren

Die Ansprüche des Opfers im Adhäsions- und Opferhilfeverfahren Die Ansprüche des Opfers im Adhäsions- und Opferhilfeverfahren Dr. Eva Weishaupt Leiterin Kantonale Opferhilfestelle ll DJI Kanton Zürich Der Haftpflichtprozess 2008 HAVE-Tagung KKL, 8. Mai 2008-1 - Finanzielle

Mehr

Deutscher Präventionstag und Veranstaltungspartner. Bielefelder Erklärung des 18. Deutschen Präventionstages 22. und 23. April 2013 in Bielefeld

Deutscher Präventionstag und Veranstaltungspartner. Bielefelder Erklärung des 18. Deutschen Präventionstages 22. und 23. April 2013 in Bielefeld Deutscher Präventionstag und Veranstaltungspartner Bielefelder Erklärung des 18. Deutschen Präventionstages 22. und 23. April 2013 in Bielefeld Mehr Prävention weniger Opfer Der 18. Deutsche Präventionstag

Mehr

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Clemens Hausmann Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis facultas Vorwort Teill Grundlagen der Psychologie 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Gegenstand

Mehr

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien.

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien. DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR: HERTA HOFFMANN-WIDHALM http://www.psychotherapie-in-wien.at und http://www.traumatherapie-wien.at Dr. Herta Hoffmann-Widhalm, Dr. phil., Dipl. Soz. Arb. Psychotherapeutin

Mehr

Richtlinien zur Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe

Richtlinien zur Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe Kanton Zürich Kantonale Opferhilfestelle Direktion der Justiz und des Innern Mai 2015 Richtlinien zur Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe 01 Voraussetzungen für die Kostenübernahme Straftat

Mehr

EMDR Traumatherapie. Was ist EMDR? Wie wirkt EMDR?

EMDR Traumatherapie. Was ist EMDR? Wie wirkt EMDR? EMDR Traumatherapie Was ist EMDR? Das Kürzel EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, auf Deutsch Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen, und ist eine Methode in

Mehr

Empfehlungen zur Schulpsychologischen Krisenintervention in Schulen in NRW

Empfehlungen zur Schulpsychologischen Krisenintervention in Schulen in NRW Empfehlungen zur Schulpsychologischen Krisenintervention in Schulen in NRW Empfehlung zur Schulpsychologischen Krisenintervention in Schulen in NRW Seite 2 I N H A L T Präambel 1. Definition eines traumatischen

Mehr

Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann

Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann Psychische Folgen, die ein Angriff nach sich ziehen kann Gewalterfahrungen können das seelische, körperliche und soziale Gleichgewicht eines Menschen in erheblichem Ausmaß beeinträchtigen und zu gesundheitlichen

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Wolfgang Papenberg Referenten: Anja Appel & Bärbel Ilg-Tatzel W. Papenberg 04/2013 W. Papenberg 03/2013 Warum?

Mehr

Was ist Gerechtigkeit, Fairness? Wie wird sie durchgesetzt?...23

Was ist Gerechtigkeit, Fairness? Wie wird sie durchgesetzt?...23 Vorwort / Dank...7 Inhaltsverzeichnis...9 Einführung...19 KAPITEL 1 Was ist Gerechtigkeit, Fairness? Wie wird sie durchgesetzt?...23 Gedanken über Gerechtigkeit und Fairness...24 1 Grundsatzfrage...25

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Liste der Zuger Beratungsstellen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen / Notfalladressen

Liste der Zuger Beratungsstellen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen / Notfalladressen Liste der Zuger Beratungsstellen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen / Notfalladressen Beratung für Schülerinnen und Schüler Schülerberater der KSM lic. phil. André Dietziker Fachpsychologe für Psychotherapie

Mehr

Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention

Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention 3. Nationale Konferenz Jugend und Gewalt Lugano, 21./22. Mai 2015 Gabriela Scherer Co-Leiterin Sektion Alkohol Bundesamt für Gesundheit

Mehr

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at

DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM. http://www.psychotherapie-in-wien.at DOWNLOAD DER INTERNETPRÄSENZ VON FRAU DR. HERTA HOFFMANN-WIDHALM http://www.psychotherapie-in-wien.at Dr. Herta Hoffmann-Widhalm, Dr. phil., Dipl. Soz. Arb. Psychotherapeutin Integrative Gestalttherapie

Mehr

Notfallpsychologie Von der akuten Schadenslage bis zur psychotherapeutischen Praxis. Gesundheitsamt / Notfallpsychologie

Notfallpsychologie Von der akuten Schadenslage bis zur psychotherapeutischen Praxis. Gesundheitsamt / Notfallpsychologie Notfallpsychologie Von der akuten Schadenslage bis zur psychotherapeutischen Praxis. Gesundheitsamt / Notfallpsychologie 1 Der gesprengte Bezugsrahmen Alltäglicher Bezugsrahmen N o t f a l l sehr intensiv

Mehr

Im Gesundheitswesen Berichtszeitraum: 2013 Erstellt am: 23.01.2014

Im Gesundheitswesen Berichtszeitraum: 2013 Erstellt am: 23.01.2014 Seite 1 von 11 Opfer - verdächtigen - Beziehung -räumlich sozial Berichtszeitraum: 2013 ------ en insgesamt voll. 4.267 1.760 2.507 629 664 494 919 88 259 549 665 ------ en insgesamt vers. 356 151 205

Mehr

ReferentInnen. Suizidprävention und Akuthilfe. Schulung zum Gatekeeper der Suizidprävention und Akuthilfe. für den Universitätslehrgang

ReferentInnen. Suizidprävention und Akuthilfe. Schulung zum Gatekeeper der Suizidprävention und Akuthilfe. für den Universitätslehrgang ReferentInnen für den Universitätslehrgang Suizidprävention und Akuthilfe Schulung zum Gatekeeper der Suizidprävention und Akuthilfe an der Sigmund Freud Privatuniversität. (Version vom 19.03.2015) Dr.

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Vortrag. Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf

Vortrag. Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf Vortrag Wenn das Unbeschreibliche geschieht. Wie Notfallpädagogik psychotraumatisierten Kindern helfen kann von Bernd Ruf Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.v. Rückführaktion August 2006 China

Mehr

Care & Health Care bei UBS

Care & Health Care bei UBS 1 ALLGEMEIN ZUGÄNGLICHE INFORMATIONEN & Health bei UBS Leadership & Health Seepark, Thun September 2007 & Health Organisatorische Eingliederung der Fachstelle HR Shared Services Center Switzerland HR Special

Mehr

Psychosomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung. Dr. med. Jürg Haefliger

Psychosomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung. Dr. med. Jürg Haefliger Psychosomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung Dr. med. Jürg Haefliger Inhalt - Psychosomatik - Posttraumatische Belastungsstörung - Angst - Neurobiologie - Geschlecht - Morbidität - Epigenetik

Mehr

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden!

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden! Recovery Chronische Erkrankungen überwinden! Dr. Hans-Peter Unger Zentrum für seelische Gesundheit Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Asklepios Klinik Harburg Woche für seelische Gesundheit,

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort.... 5 I. Allgemeine psychologische Grundlagen... 13 1 Begriffe, Ziele, Aufgaben und Anforderungen der Psychologie... 13 2 Entstehung, Entwicklung und Denkrichtungen der Psychologie...

Mehr

Psychische Extrembelastung und Traumatisierung bei der Arbeit

Psychische Extrembelastung und Traumatisierung bei der Arbeit Psychische Extrembelastung und Traumatisierung bei der Arbeit Sächsischer Betriebsärztetag 2012 Gliederung 1. Warum dieses Thema? 2. Traumatisierung im Arbeitskontext 3. Symptomatik und Verlauf in den

Mehr

Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen

Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen Kantonspolizei Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen Kadervernetzung 2015 in Wil 14. März 2015 Cornel Bürkler, Chef Jugenddienst Sicherheits- und Justizdepartement Organisation Jugenddienst Region

Mehr

Der Verstoß gegen das Abstinenzgebot - Behandlungsfehler in der Psychotherapie

Der Verstoß gegen das Abstinenzgebot - Behandlungsfehler in der Psychotherapie Der Verstoß gegen das Abstinenzgebot - Behandlungsfehler in der Psychotherapie 1 Übersicht 1. Kasuistik 2. Der Begriff des Abstinenzgebots 3. Abstinenzgebot im Strafrecht 4. Abstinenzgebot im Berufsrecht

Mehr

Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie, LMU-München 1

Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie, LMU-München 1 Prof. Dr. Willi Butollo Dr. phil. Marion Krüsmann Dr. phil. Regina Karl Dr. phil. Andreas Müller-Cyran, lic. phil. Dipl.-Psych. Monika Schmelzer Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Richtlinien zur Übernahme von Anwalts- und Verfahrenskosten durch die Opferhilfe

Richtlinien zur Übernahme von Anwalts- und Verfahrenskosten durch die Opferhilfe Richtlinien zur Übernahme von Anwalts- und Verfahrenskosten durch die Opferhilfe 2 1. Vorliegen einer Straftat im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG) Anwaltskosten können dann von der Opferhilfe übernommen

Mehr

Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär?

Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär? Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär? Referenten: Dr. Dipl.-Psych. Michael Schreiber Psychiatrische Abteilung Krankenhaus Elbroich, Düsseldorf Dipl.-Psych. Ronald Schneider Abteilung

Mehr

(Hilfe bei) Psychischen Belastungen. ADA-Cosmetics Kehl 11.09.2013 Katja Schlager & Michèle Falch-Knappe -Betriebliche Sozialberatung-

(Hilfe bei) Psychischen Belastungen. ADA-Cosmetics Kehl 11.09.2013 Katja Schlager & Michèle Falch-Knappe -Betriebliche Sozialberatung- (Hilfe bei) Psychischen Belastungen ADA-Cosmetics Kehl 11.09.2013 Katja Schlager & Michèle Falch-Knappe -Betriebliche Sozialberatung- Kompetenz in Beratung, Rehabilitation und Prävention seit 1919 Gemeinnütziges

Mehr

Frühe Trauma- und Stresserfahrungen

Frühe Trauma- und Stresserfahrungen Frühe Trauma- und Stresserfahrungen - Prävention statt Medikalisierung - Dr.med. Nevena Vuksanovic Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik

Mehr

CAS Täterarbeit Grundlagen

CAS Täterarbeit Grundlagen CAS Täterarbeit Grundlagen 2 Beschreibung und Konzeption Täterinnen- und Täterarbeit bewirkt nachhaltigen Opferschutz. Als pädagogische Intervention mit therapeutischen Zügen kann sie das Risiko für gewalttätiges

Mehr

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entspricht dem englischen Begriff Post Traumatic Stress Disorder (PTSD).

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entspricht dem englischen Begriff Post Traumatic Stress Disorder (PTSD). Patientenversion S3 - Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entspricht dem englischen Begriff Post Traumatic Stress Disorder (PTSD). Weitere Störungsbilder,

Mehr

Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte

Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte Traumatherapeutische Sprechstunde für Polizeibeamte www.traumazentrum-durbach.de MediClin Klinik an der Lindenhöhe MediClin Traumazentrum Durbach Traumaambulanz Dr. Monika Trentowska Psychologische Psychotherapeutin

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Konzeptvorstellung anlässlich der EREV-Tagung Gewalt Erziehungshilfen mit Sicherheit Bad Honnef 15. Mai 2013 Wolfgang

Mehr

Merkblatt betreffend Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe

Merkblatt betreffend Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe Sicherheitsdirektion Opferhilfestelle Merkblatt betreffend Übernahme von Therapiekosten durch die Opferhilfe 1. Vermittlung durch eine anerkannte Opferberatungsstelle Die im Kanton Zug anerkannten Opferberatungsstellen

Mehr

Kantonale Opferhilfeverordnung (KOHV)

Kantonale Opferhilfeverordnung (KOHV) Kantonale Opferhilfeverordnung (KOHV) Gesundheits- und Fürsorgedirektion Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Bemerkungen... 1 1.1 Ausgangslage... 1 1.2 Grundzüge der Neuregelung... 1 1.3 Begleitende Fachgruppe...

Mehr

Geleitwort... 11. 1 Einleitung... 13

Geleitwort... 11. 1 Einleitung... 13 Geleitwort.............................................. 11 1 Einleitung......................................... 13 2 Elternberatung Wie sag ich es meinem Kind?............ 16 Sylvia Broeckmann und Elke

Mehr

Fondation Pro Familia

Fondation Pro Familia Polyvalentes Kinderzentrum Zentrum für Frauen und Kinder in Not Zentrum für Familienberatung und Mediation Weiterbildungszentrum www.profamilia.lu Kontakt Fondation Pro Familia 5, rte de Zoufftgen L-3598

Mehr

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Dr. Christoph Göttl www.kinder-jugendpsychiatrie.at Critical Incident Stress Management Ziel der Reduktion negativer Auswirkungen hoher und häufiger

Mehr

Arbeitsunfall und psychische Folgen Prävention und Empfehlungen der BG ETEM

Arbeitsunfall und psychische Folgen Prävention und Empfehlungen der BG ETEM Arbeitsunfall und psychische Folgen Prävention und Empfehlungen der BG ETEM Fachgebiet Arbeitsmedizin und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren 2013 Definition Erleben von tatsächlicher oder angedrohter

Mehr

Behandlungsschwerpunkt Krisenbewältigung

Behandlungsschwerpunkt Krisenbewältigung Behandlungsschwerpunkt Krisenbewältigung Station T2 Privatklinik Schlössli Führend in Psychiatrie und Psychotherapie Behandlungsschwerpunkt Krisenbewältigung Unsere Akutstation wendet sich an Patientinnen

Mehr

Psychologische Dienstleistungen mit und ohne Approbation

Psychologische Dienstleistungen mit und ohne Approbation Psychologische Dienstleistungen mit und ohne Approbation Wachstumsmärkte Gesundheit und Bildung Dipl.-Psych. Fredi Lang, MPH BDP Referat Fachpolitik Gliederung Entwicklungstrends, Bedarf und Markt Berufsrechtliche

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Gesamtergebnis der drei Umfragen zur Unterstützung der Opfer im Verfahren gegen die beschuldigte Person

Gesamtergebnis der drei Umfragen zur Unterstützung der Opfer im Verfahren gegen die beschuldigte Person Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Bundesamt für Justiz BJ Direktionsbereich Öffentliches Recht Fachbereich Rechtsetzungsprojekte und -methodik Referenz/Aktenzeichen: COO.2180.109.7.128766

Mehr

Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15

Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15 Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Priv. Doz. Dr. Regina A. Kurth Ulm, 21.10.15 Traumatisches Ereignis I Außergewöhnlich: weil dieses die normalen Anpassungsstrategien

Mehr

Psychotherapie Supervision Coaching Systemische Familientherapie, Einzel-, Paar-, Eltern- und Jugendlichentherapie

Psychotherapie Supervision Coaching Systemische Familientherapie, Einzel-, Paar-, Eltern- und Jugendlichentherapie Psychotherapie Supervision Coaching Systemische Familientherapie, Einzel-, Paar-, Eltern- und Jugendlichentherapie Coaching Für Menschen im Berufsleben oder Arbeitssuchende Führungskräftecoaching Supervision

Mehr

Was ist Cybermobbing?

Was ist Cybermobbing? Cybermobbing Was ist Cybermobbing? Cybermobbing ist fortgesetzte Verleum- dung,, Bedrohung oder Belästigung durch Veröffentlichung von Bildern, Filmen, Texten.im Internet und mit dem Handy (Handygewalt).

Mehr

Qualitätskriterien für psychosoziale Prozessbegleitung 4

Qualitätskriterien für psychosoziale Prozessbegleitung 4 Prozessbegleitung für Opfer situativer Gewalt Standards für Prozessbegleitung für Opfer von situativer Gewalt 2 Qualifikation und Anforderungsprofil von psychosozialen ProzessbegleiterInnen für Opfer von

Mehr

Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie Heilpraktiker für Psychotherapie 1. Klassifikation von Störungen Auszug Lernunterlagen 5.4. Therapie Vier Phasen Modell Dauerhafte Nachsorgephase Rückfall Abstinenz 3.Phase Entwöhnungsphase 1.Phase Motivationsphase

Mehr

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Interpersonelle Psychotherapie von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Rollen Depression Belastende Ereignisse im interpersonellen

Mehr

SbE - Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.v.

SbE - Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.v. Folie 1 SbE - Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.v. Foliensatz Joachim Müller-Lange Layout: Eberhard Bach Folie 2 Vereinsziele der SbE-Bundesvereinigung u.a.: Prävention und Einsatznachsorge

Mehr

Strafgesetzbuch (StGB) der USR

Strafgesetzbuch (StGB) der USR Strafgesetzbuch (StGB) der USR 1 Verpflichtung gegenüber dem Staat und dem Gesetz (1) Alle Bürgerinnen und Bürger der USR sowie deren Besucher sind zur Einhaltung der Gesetze des Staates USR verpflichtet.

Mehr

Der 105 JGG: Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und gutachterliche Praxis

Der 105 JGG: Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und gutachterliche Praxis Der 105 JGG: Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und gutachterliche Praxis Michael GünterG Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter Universität t TübingenT E-Mail: michael.guenter@med.uni-tuebingen.de

Mehr

Klopfen befreit von Stress, Ängsten, Trauer und Schmerzen

Klopfen befreit von Stress, Ängsten, Trauer und Schmerzen Klopfen befreit von Stress, Ängsten, Trauer und Schmerzen einfach - rasch - nachhaltig Gesundheit, Gelassenheit, Glück und Erfolg liegen wirklich in Ihren Händen: EFT Emotional Freedom Techniques www.emofree.ch

Mehr

Häufige strafrechtliche Delikte kurz erklärt:

Häufige strafrechtliche Delikte kurz erklärt: Häufige strafrechtliche Delikte kurz erklärt: Vorsätzliche Körperverletzung Wer einen anderen am Körper verletzt oder an der Gesundheit schädigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe

Mehr

Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006

Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006 Link zum Titel: Luise Reddemann, Pschotraumata, Deutscher Ärzte-Verlag 2006 XI 1 Einleitung: Warum ist dieses Buch notwendig?........................... 1 2 Was ist eine traumatische Erfahrung?....................................

Mehr

Psychologische Tätigkeitsfelder, Studienschwerpunkte, Fortbildungen und weiterqualifizierende Studiengängen

Psychologische Tätigkeitsfelder, Studienschwerpunkte, Fortbildungen und weiterqualifizierende Studiengängen Psychologische Tätigkeitsfelder, Studienschwerpunkte, Fortbildungen und weiterqualifizierende Studiengängen Jede verantwortliche psychologische Berufstätigkeit basiert auf gemeinsamen Grundlagen der wissenschaftlichen

Mehr

Bedrohungsmanagement. Kanton St.Gallen Sicherheits- und Justizdepartement. Projektstand im Kanton St.Gallen St.Gallen, 4.

Bedrohungsmanagement. Kanton St.Gallen Sicherheits- und Justizdepartement. Projektstand im Kanton St.Gallen St.Gallen, 4. Bedrohungsmanagement Projektstand im St.Gallen, 4. April 2014 Miriam Reber, Koordinationsstelle Häusliche Gewalt Bedrohungsmanagement im Motivation und Auftrag Seit 2003: Fallmonitoring-Sitzungen regelmässig

Mehr

Information für Förderer und Partner Juli 2004. Erste Hilfe für die Seele Krisenintervention in Stuttgart. www.kit-stuttgart.de

Information für Förderer und Partner Juli 2004. Erste Hilfe für die Seele Krisenintervention in Stuttgart. www.kit-stuttgart.de Information für Förderer und Partner Juli 2004 Erste Hilfe für die Seele Krisenintervention in Stuttgart Präambel Im Bewusstsein der Tradition christlicher Nächstenliebe, der die Johanniter seit Jahrhunderten

Mehr

OEG Entschädigung von Opfern interpersoneller Gewalt

OEG Entschädigung von Opfern interpersoneller Gewalt OEG Entschädigung von Opfern interpersoneller Gewalt Studie zum Opferentschädigungsgesetz und der Verfahrenspraxis im Raum Fulda Prof. Dr. Beate Blättner, B.Sc. Anna Grundel Projektüberblick Projektleitung:

Mehr

4. ZeugInnenbegleitprogramme für kindliche Opfer Stellungnahme und Antworten der Parteien

4. ZeugInnenbegleitprogramme für kindliche Opfer Stellungnahme und Antworten der Parteien 4. ZeugInnenbegleitprogramme für kindliche Opfer Stellungnahme und Antworten der Parteien Die öffentliche Diskussion zum sexuellen Missbrauch in Institutionen und die in den Medien dokumentierten Fälle

Mehr

Mobbing Bullying Cyber-Bullying. Markus Braun

Mobbing Bullying Cyber-Bullying. Markus Braun Mobbing Bullying Cyber-Bullying Heute: Was ist Mobbing? Cyber-Mobbing Wie sich Mobbing etabliert Was ist schuld an Mobbing? Das Mobbingopfer Was können wir tun? Was ist Mobbing? Mobbing ist asymmetrisch

Mehr

S t e l l u n g n a h m e

S t e l l u n g n a h m e An das Bundesministerium für Justiz Museumstraße 7 1070 Wien Wien, am 14.06.2008 Betrifft: Entwurf für ein 2. Gewaltschutzgesetz Begutachtungsverfahren Bezug: BMJ-B12.101/0002-I 5/2008 Zum Entwurf eines

Mehr

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES Dr. Monika Dorfmüller Schleißheimer Straße 276/10 Leitende klinische Psychologin a.d. 80809 München Telefon 089/304296 Fax 089/30758700 e-mail dr.dorfmueller@online.de Bayerische Stiftung Hospiz 6. Fachtagung

Mehr

Übergewicht im Kanton Zürich

Übergewicht im Kanton Zürich Übergewicht im Kanton Zürich Resultate aus dem Zürcher Übergewichtsbericht Hanspeter Stamm Lamprecht und Stamm SFB AG Zürich Datenlage Überblick SituaConsanalyse und Entwicklung: Übergewicht bei den Erwachsenen

Mehr

Überregionale Angebote

Überregionale Angebote Amt für Gesundheitsvorsorge Gemeinden und Netzwerke Unterstrasse 22 Fon 058 229 87 60 Fax 058 229 11 42 www.gesundheit.sg.ch www.zepra.info Gemeinden und Schulen von Gemeinden bei Präventions- und s-projekten

Mehr

Praxis der Opferhilfe-Beratungsstellen in der Schweiz

Praxis der Opferhilfe-Beratungsstellen in der Schweiz Praxis der Rechtspsychologie 20 (2), Dezember 2010 Themenschwerpunkt Praxis der Opferhilfe-Beratungsstellen in der Schweiz Revital Ludewig 1 Einleitung Im vorliegenden Beitrag werden die Aufgaben und die

Mehr

Weiterbildung - Therapie und Coaching mit Brainspotting

Weiterbildung - Therapie und Coaching mit Brainspotting Weiterbildung - Therapie und Coaching mit Brainspotting Modul 1: Einführung Traumatherapie und Coaching mit Brainspotting nach David Grand Weiterbildung für TherapeutInnen und Coaches. Brainspotting ist

Mehr

Aachen. Wissenschaft, Geschichte, Lebensqualität, Kultur, Europa.

Aachen. Wissenschaft, Geschichte, Lebensqualität, Kultur, Europa. Aachen. Wissenschaft, Geschichte, Lebensqualität, Kultur, Europa. 21.01.2013 Kein Stress mit dem Stress Chefsache? Ein Praxisbeispiel Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Soziales - Gesunde Verwaltung Heidemarie

Mehr

«Ausserordentliche Ereignisse an Schulenund. Das SKIT unterstützt die Verantwortlichen vor Ort!

«Ausserordentliche Ereignisse an Schulenund. Das SKIT unterstützt die Verantwortlichen vor Ort! «Ausserordentliche Ereignisse an Schulenund jetzt?» Das unterstützt die Verantwortlichen vor Ort! Schulisches Kriseninterventionsteam Das Konzept des Kantons Thurgau KIND, KRISE, CARE NNPN Tagung zur psychologischen

Mehr

PRESSEMITTEILUNG 03. April 2014

PRESSEMITTEILUNG 03. April 2014 POLIZEIPRÄSIDIUM TUTTLINGEN PRESSESTELLE PRESSEMITTEILUNG 03. April 2014 Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen in den Landkreisen Freudenstadt,

Mehr

Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit

Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Swiss Public Health Conference 2014 3. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz August 2014. 22 Ecoplan

Mehr

Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus

Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus der kleinen Fächer ganz gross Rheinfelder Tage lic. phil., Klinische Psychologin, Psychotherapeutin Abteilung, Bereich Medizin

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Ziele des Workshops Begriffsklärungen Austausch zum aktuellen Stand Vorstellung verschiedener Möglichkeiten

Mehr

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben.

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. » Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen,

Mehr