Kinder erhalten ca. 1/8 der Erwachsenenäquivalenzdosen. Schulkinder > Kleinkinder > Säuglinge

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1 Opioidanalgetika

2 Morphinmythos das macht abhängig ist es schon so weit? viel zu gefährlich für Kinder massive Nebenwirkungen??? (schwere NW sehr selten z.b. im Vergleich zum gastrointestinalen Blutungsrisiko bei NSAR- Einnahme)

3 Kinder erhalten ca. 1/8 der Erwachsenenäquivalenzdosen Schulkinder > Kleinkinder > Säuglinge

4 Das WHO Stufenschema Schmerzfreiheit starke Opioide ± Nichtopioidanalgetikum ± Adjuvant Schmerz persitiert oder nimmt zu schwache Opioide ± Nichtopioidanalgetikum ± Adjuvant Schmerz persitiert oder nimmt zu Nichtopioid- analgetikum ± Adjuvant Schmerz

5 Das WHO Stufenschema nach dem Stufenschema analgetische Leiter nach der Uhr regelmäßiger Abstand, nicht bei Bedarf in geeigneter Darreichungsform einfachste, effektivste und am wenigsten schmerzhafte Verabreichung mit dem Patient Dosisermittlung durch engmaschige Schmerzmessung, variabler Opioidbedarf

6 WHO Stufe II Tramadol Startdosis Dosisintervall Applikationsweg (mg/kg) h p.o./i.v. Nachteil: Ceiling-Effekt (600 mg Obergrenze (in den USA 1500 mg) Auch bei Heroinabhängigen gut wirksam, Übelkeit!!!!!!

7 WHO Stufe II Tilidin/Naloxon keine Obstipation, kein iv-missbrauch Höchstmenge: Ceiling-dosis 600 mg Keine iv-anwendung möglich!!! Als Retardpräparat + als schnell wirksame Tropfen verfügbar

8 WHO Stufe III wichtigste Medikamente Morphin Hydromorphon Oxycodon Fentanyl

9 µ δ κ OP3 WHO Stufe III OP1 OP2 Analgesie Analgesie Analgesie (spinal) Euphorie (spinal) Dysphorie Atemdepression Sedierung Phys. Abhängigkeit Bradycardie Abhängigkeit Pruritus, Motilität- Miosis hemmung Übelkeit, Erbrechen Miosis

10 Opioid Rezeptoren

11 Morphin reiner µ Agonist (Opiatagonist) Applikationsformen: oral, rectal (Cave Resorption), intravenös, subcutan, peridural, spinal orale Bioverfügbarkeit: % Plasmahalbwertszeit: 2-9 Stunden Wirkungseintritt nach i.v. Gabe nach 5 Minuten, max. nach 20 Min., Dauer 2-6 Stunden

12 Morphin Prinzip mg auf 10 ml Wasser keine Sondennahrung/Milch verwenden Streuung auf Joghurt möglich einmal zubereitete Trinksuspension nicht aufheben voll sondengängig

13 Morphin Dosierungsrichtlinien Nach Wirkung!!!!!!!

14 Morphin die wichtigsten Nebenwirkungen Obstipation Übelkeit und Erbrechen Sedierung Juckreiz

15 Morphin Atemdepression durch Schmerz wird das Atemzentrum stimuliert Schmerz wirkt als physiologische Antagonist Toleranzentwicklung nach kurzer Zeit allerdings: Sedierung verstärkt den Effekt bei schmerzhaften Eingriffen ist die Gefahr größer

16 Hydromorphon reiner µ Agonist, kein Ceiling-Effekt Wirkeintritt nach ½ Stunde Wirkdauer 3-4 h HO geringere Vigilanzminderung, gut bei nicht tolerierbaren NW und bei Niereninsuffizienz einsetzbar

17 Hydromorphon orale Bioverfügbarkeit 40% geringe Schwankung renale Elimination (keine aktiven Metabolite) auch iv verfügbar

18 Oxycodon Gut wirksam bei neuropathischen Schmerzen Cave: hohes Abhängigkeitspotential Cave bei Niereninsuffizienz In Kombination mit Naloxon als Targin > wenig Obstipation

19 Transdermale Opioide Vor allem in Deutschland stetig steigende Marktanteile, weil: billig einfach in der Handhabung gute Compliance beim Schmerzpflaster (vielen Patienten ist nicht bewußt, dass sie Opioide nehmen) Cave: zahlreiche Generika, z.t. auch ohne Dosisangabe auf dem Pflaster

20 Spezielle Risiken transdermaler Opioide Wirkungseintritt nach ca. 12h (sehr variabel) Wirkdauer ca h (Buprenorphin bis zu 7 Tage) Nebenwirkungsprofil dem Morphin und anderen Opioiden vergleichbar Umrechnungsfaktor: mg Morphin oral/d : mg Fentanyl transdermal/d 100:1 Beispiel: Morphin 60 mg/d = 0,6 mg Fentanyl/d 25µg/h In den USA werden über 100 Todesfälle Überdosierungen durch Transdermalsysteme zugeschrieben

21 Fentanyl Zusätzlich zur Pflasterapplikation schnell wirkende Opioide z.b. Fentanyl mucosal oder nasal Dosis für Durchbruchschmerzen 1/6 1/10 der Tagesdosis

22 Spezielle Risiken transdermaler Opioide nach Entfernen h Nachhang bei Fieber: dtl. erhöhte Resorbtion Sauna: dtl. erhöhte Resorbtion sichere Lagerung und Entsorgung: Pflaster ist ein tolles Spielzeug Transdermalsysteme wirken systemisch!!! (genauso wie Diclofenaczäpfchen die gleiche Rate an gastrointestinalen Blutungen verursachen, obwohl sie nicht durch den Magen gehen)

23 Ein häufiger Fehler! mehrere Opioide gleichzeitig Nie Kombination WHO II mit III Konkurrenz um den Rezeptor, ggf. dadurch sogar Schmerzverstärkung

24 Opioide und Autofahren Nach Einstellungsphase problemlos möglichm

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