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1 - Lehrbücher Aktories Förstermann Hofmann Starke Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie Begründet von W. Forth, D. Henschler, W. Rummel, Urban & Urban & Fischer München Jena 9. völlig überarbeitete Auflage 2005 Mutschler Arzneimittelwirkungen E. Mutschler, G. Geisslinger, H.K. Kroemer, M. Schäfer-Korting Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh Stuttgart 8. Auflage 2001

2 - Lehrbücher Taschenatlas der Pharmakologie H. Lüllmann, K. Mohr, L. Hein Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 5. Auflage 2004 Arzneimittelwirkungen kompakt E. Mutschler, G. Geisslinger, H.K. Kroemer, P. Ruth, M. Schäfer-Korting Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh Stuttgart 2005

3 - Grundbegriffe Pharmakologie: Wissenschaft von den Wechselwirkungen zwischen Stoffen und Lebewesen Pharmakon: Wertneutrale Bezeichnung für einen Stoff, der mit Lebewesen in Wechselwirkung tritt. (englisch: drug )

4 - Grundbegriffe Arzneistoff: Pharmakon, welches - bei entsprechender Dosierung - dem Menschen nützt, indem es zur Verhütung, Erkennung, Linderung oder Heilung von Krankheiten dient. Gift: Pharmakon, welches - bei entsprechender Dosierung - dem Menschen schadet.

5 Vom Pharmakon zum Fertigarzneimittel

6 - Definition der Fachgebiete Allgemeine und Spezielle Pharmakologie: Betrachtet einzelne Pharmaka und versucht, ihre Wechselwirkungen mit Lebewesen möglichst vollständig zu beschreiben. Klinische Pharmakologie: Prüfung neuer Arzneistoffe am Menschen und individuelle Dosisfindung am Patienten. Pharmazie: Wissenschaft von den chemisch-physikalischen Eigenschaften der Arzneistoffe, ihrer Gewinnung, Analytik und Verarbeitung zu Arzneimitteln.

7 - Kritische Empirie und Dogma

8 Pharmakodynamik Pharmakokinetik

9 Pharmakodynamik Corpora non agunt nisi fixata. Paul Ehrlich 1913

10 Pharmakodynamik Rezeptoren: intrazelluläre oder membranständige Makromoleküle binden Liganden lösen einen Effekt aus

11 Pharmakodynamik Interaktion Pharmakon-Rezeptor Ionen-Bindung Wasserstoffbrücken-Bindung hydrophobe Wechselwirkung kovalente Bindung => Auslösung eines Effektes (intrinsic activity)

12 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Übersicht

13 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - G Protein-gekoppelte Rezeptoren

14 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - G Protein-gekoppelte Rezeptoren Rezeptoren: Pharmaka: Muscarin-Rezeptoren (M1-M5) Atropin Adreno-Rezeptoren (α,β) Propranolol, Fenoterol Dopamin-Rezeptoren (D1-D5) Haloperidol Adenosin-Rezeptor (A1-A3) Coffein Opioid-Rezeptoren (µ,κ,δ) Morphin Somatostatin-Rezeptoren (sst1-5) Octreotid

15 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Ionenkanäle

16 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Ionenkanäle (IK) Spannungsgesteuerte IK: Pharmaka: Natriumkanal Lidocain L-Typ-Calciumkanal Nifedipin Ligandengesteuerte IK: Nicotin-Rezeptor 5-HT3-Rezeptor Pharmaka: Curare Ondansetron GABA-A-Rezeptor Diazepam

17 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Rezeptorproteinkinasen Herceptin Erythropoietin

18 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Transkriptionsfaktoren Rezeptor: Pharmaka: Glucocorticoid-Rezeptor Dexamethason Mineralocorticoid-Rezeptor Spironolacton Progesteron-Rezeptor Mifepriston

19 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Transporter Neurotransmitter-T: Noradrenalin Serotonin Dopamin Pharmaka: Imipramin Fluoxetin Cocain

20 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Transporter Elektrolyt-Transporter: Pharmaka: Na-K-2Cl-Symporter Furosemid

21 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Enzyme Enzyme: Pharmaka: Guanylylcyclase Nitrate

22 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Enzyme Enzyme: Pharmaka: Cyclooxygenase Acetylsalicylsäure H-K-ATPase Omeprazol ACE Captopril HMG-CoA-Reduktase Lovastatin Xanthinoxidase Allopurinol Peptidoglykansynthetasen Penicillin Gyrase Ciprofloxacin

23 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Strukturproteine Protein: Pharmaka: Mikrotubuli Colchicin, Paclitaxel

24 Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen - Andere Rezeptoren Rezeptortyp: Pharmaka: Antithrombin III Heparin DNA Doxorubicin mrna Antisense, sirna

25 Nicht-Rezeptorvermittelte Pharmakawirkungen Wirkprinzip: Pharmaka: Säureneutralisation Antacida Osmose Mannit Chelatbildung BAL, EDTA

26 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion k +1 R + P RP k -1 R = Rezeptor P = Pharmakon k = Geschwindigkeitskonstante

27 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Rezeptoren liegen in zwei Konformationen vor R - inaktive Konformation R*- aktive Konformation Ligand allgemein ein Stoff, der an einen Rezeptor bindet Agonist bindet an einen Rezeptor, aktiviert ihn und löst Wirkung aus Antagonist bindet an einen Rezeptor aber aktiviert ihn nicht kann Wirkung eines Agonisten verhindern (kompetitiv, nichtkompetitiv)

28 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Affinität: [R] f x [P] f k -1 = = K D [RP] k +1 K D = Dissoziationskonstante f = freie Konzentration Wenn [P] f = K D sind 50% der Rezeptoren besetzt.

29 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Affinität: Selektivität: L-779,976 - sst2 selektiv L-796,778 - sst3 selektiv

30 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Intrinsische Aktivität (α, efficacy) = Maß für maximale Wirkung einer Substanz im biologischen System.! Agonist: α = 1 Antagonist: α = 0

31 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion R - inaktive Konformation R*- aktive Konformation B - Blocker (Antagonist) A - Agonist

32 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion R - inaktive Konformation R*- aktive Konformation pa - partieller Agonist ia - inverser Agonist

33 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Beispiel: A - Buprenorphin (partieller Agonist) B - Morphin (Agonist)

34 Kinetik der Pharmakon-Rezeptor Interaktion Diazepam: ß-Carboline: Flumazenil: Agonist angstlösend inverser Agonist angstverstärkend Antagonist

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