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1 ICT Schulen Gerlafingen

2 ICT Schulen Gerlafingen (ICT: Information and Communications Technology) Präsentation durch Bruno Emch, Primarlehrer in Gerlafingen Richard Moor, Informatik-Ing. FH - Systembetreuung Primarschule Gerlafingen (Mandat an Firma Core-Computing, Nidau) - Studiengangleiter Telematik an der HFT-SO in Grenchen

3 ICT Schulen Gerlafingen (ICT: Information and Communications Technology) Agenda Kennzahlen (Anzahl Schüler und Geräte) Kurze Projektgeschichte / Projekt-Ziele / Projekt-Kosten System-Architektur Support Software Proprietäre und Freie ICT im Schulzimmer

4 Mengengerüst / Kennzahlen

5 Mengengerüst (Projekte 2003 und 2008) Primarschule (300 SchülerInnen): 80 Schüler Desktop-PCs 3 5 PCs pro Schulzimmer 38 Notebooks für Lehrerkräfte 34 Laser-Drucker (davon 4 Farb-Drucker) 3 Beamer (mobil, je einen pro Schulhaus) 15 Digital-Fotokameras 1 Videokamera 9 MP3-Player bzw. -Recorder 3 Server (je einen pro Schulhaus) 1 Netzwerk mit ca. 50 Netzwerk-Koppelgeräten (Switches, Router etc.)

6 Mengengerüst (Projekte 2003 und 2008) Primarschule gemeinsam mit Oberstufe Internet-Zugangsserver (Proxy) Oberstufe (200 SchülerInnen): 110 Desktop-PCs (davon je ein PC pro Lehrkraft) 23 Laser-Drucker (davon 2 Farb-Drucker) Ein voll ausgerüsteter PC-Lehrraum (Informatik) 18 Beamer (je einen pro Schulzimmer) 1 Server (für zwei Schulhäuser; leistungsfähiger Netzwerkverbund mit beiden Schulhäuser) 1 Netzwerk mit ca. 25 Netzwerk-Koppelgeräten

7 ICT-Projekte (Primarschule, Oberstufe)

8 Kurze Projektgeschichte Oberstufe: bereits 1998 erstes partielles Netzwerk mit einem Server und ca. 30 PCs; eine der allerersten Schulen mit Zugang ans Internet ( Schulen ans Netz ) 2003: Projekt Primarschule: Vernetzung aller Standorte (3 Schulhäuser) und Zugang ans Internet ( Schulen ans Netz ) 2008: Erneuerung Oberstufe; moderne Vernetzung aller Schulräume und Ersatz des Servers und aller PCs; Zugang ans Internet ( Schulen ans Netz )

9 Projektziele (Projekte 2003 und 2008) Professionelle Lösung System-Stabilität und 'pflegeleicht' Kontrollierter Internet-Zugang Flexibilität: jede Lehrkraft kann an einem beliebigen PC arbeiten und auf seine Daten im Netzwerk zugreifen Primarschule: begleitende pädagogische Unterstützung durch externen Medienpädagogen (12 Wochenstunden, künftig 10) Primarschule bzw. Oberstufe: externer System- Support (je 40 Tage pro Jahr)

10 Projekt-Kosten

11 Projekt-Kosten Projekt Primarschule (2003): Investition von Fr. 580' (Gerätschaften, Netzwerk, Installation, Projektleitung etc.) Projekt Oberstufe (2008): Investition von Fr. 400' Jahresbudget Unterhalt und Betreuung (alle Schulen): Fr. 145' Ca. alle fünf Jahre soll ein Teil des Geräteparks erneuert werden.

12 Projekt-Kosten II Aufteilung der Investitions-Kosten (2003): 27% PCs für Schüler und Lehrpersonen 23% Zentrale Einrichtungen, Verkabelung, Mobiliar 23% Dienstleistungen 10% Weiterbildung (initiale Ausbildungs- Offensive; hat dazu geführt, dass das Projekt erfolgreich verlief) 9% Software 8% Beamer (Videoprojektoren), Drucker, Kamera, Audio,

13 System-Architektur

14 Netzwerk System-Architektur (Teil I) Basis ist die Vernetzung aller Schulzimmer Verteilte Schule: alle Schulhäuser werden miteinander vernetzt:

15 Internet-Zugang System-Architektur II Nur 2 Internet-Dienste zulässig: 'Surfen' (HTTP und HTTPS) FTP (Austausch von Dateien) Wahrung der Sicherheit! Schutz vor ungeeigneten Inhalten Schutz der ICT-Installation (Viren, Würmer etc.) Minimierung des Administrations-Aufwandes Sicherheit Stufe 1: Content Filter Swisscom filtert die Inhalte (Rassismus...) kein Content Filter ist perfekt...

16 System-Architektur III Sicherheit Stufe 2: Der Zugang ins Internet wird nur kontrolliert ermöglicht; ein eigener 'Proxy'-Server am Übergang zu Schulen ans Netz steuert dies:

17 System-Architektur IV Proxy-Kontrolle (Software-Lösung von Peter Scherrer) [möglich dank Open Source-Software!] Lehrerkraft fordert Ticket (Code) vom Proxy- Server an LehrerIn gibt Ticket an Schüler Schüler meldet sich am Proxy an und kann für freigeschaltete Zeit surfen

18 System-Architektur V Client-Server Architektur Pro Standort ein Novell-Server ( Performanz) Alle Server pflegen ein gemeinsames 'Directory' Lehrkräfte können überall arbeiten Anwendungs-Verteilung 'ZENworks' von Novell dünne Client-PCs; jede Anwendung an jedem PC ausführbar Anwendungs- Pool kann jederzeit erweitert werden

19 System-Architektur VI PCs Jeder PC ist vernetzt; Pro Zimmer ein S/W-Drucker Linux als Betriebssystem stand zur Diskussion damals nur wenige Schul-Anwendungen erhältlich Via Netzwerk grosse Auswahl an Anwendungen (vom Medienpädagogen evaluiert) Sicherheit: Schüler arbeiten ohne System-Privilegien und können den PC nicht manipulieren sehr stabiler Betrieb (ebenfalls dank Viren-Schutz etc.) Ein PC auf ca. 5 SchülerInnen PC kann via Netzwerk innerhalb von 20 Minuten frisch aufgesetzt werden Internet-Surfen nur mit Ticket (wie gesehen)

20 System-Architektur VII PCs Jede Lehrkraft erhält leihweise einen Notebook Notebook (ab 40% Pensum, nur Primarschule!) Auf Notebook und Desktops haben Lehrkräfte Administratoren-Rechte (zwecks Installation eigener Anwendungen - stellt ein gewisses Sicherheits-Risiko dar, bisher nur zwei Mal lokaler Viren-Befall) Mail-Zugang via Webmail zum privaten Mail-Provider (Verzicht auf MS Outlook - erhöht unserer Ansicht nach die Sicherheit) Firefox als Web-Browser (Laptop und Desktop) (erhöht unserer Ansicht nach die Sicherheit) OpenOffice als Office-Paket (Laptop und Desktop); gute Akzeptanz, keine Lizenzkosten

21 Open-Source in Gerlafingen Linux als Betriebssystem auf PCs kam 2003 und 2008 nicht in Frage auf Grund der [noch] wenigen und pädagogisch wenig ausgereiften Lern-Anwendungen Open-Office ist ein voll ausgereiftes, freies Office-Paket und hat sich [weltweit] bewährt Firefox ist ein weltweit eingesetzter Internet- Browser mit hoher Benutzer-Akzeptanz

22 Open-Source in Gerlafingen II Gimp ist ein eher komplexes Bildbearbeitungs-Programm (mit ähnlicher Philosophie wie z.b. Adobe Photoshop aber weniger ausgereift). Erfahrungen: OpenOffice, Firefox und Gimp liessen sich sehr gut auf den PCs installieren und laufen stabil Keine Sicherheits-Vorfälle Keine Investitions-Kosten Keine Update-Kosten

23 Support

24 Support Technik [externer Support] System-Pflege (Server, Netzwerk, PCs) Benützer-Unterstützung First-level Support durch je eine Lehrkraft pro Schulhaus für Alltagsprobleme Second-Level Support durch externen MA Backup (Sicherstellungen) Systemerweiterungen (Hardware, Software)

25 Support Technik Erfahrungen [Restriktive] Sicherheitsmassnahmen haben sich bewährt (keine kritischen Vorfälle Gesamt-System ist pflegeleicht) Dank Support und Schulung breite Akzeptanz und Einsatz von ICT Laptops: nach drei Jahren sind zahlreiche Akkus defekt und generell viel Ausfälle höhere Kosten als bei Desktops!

26 Support Pädagogisch Auswahl Software Ausbildung Weiterbildungen Projektbegleitung

27 ICT Schulen Gerlafingen

28 ICT Schulen Gerlafingen Lernsoftware Deutsch: Alfons, Lose-Luege-Läse, Klex Cesar lesen, Cesar Schreiben, Lothosoft Deutsch, Klex Französisch: Bonne Chance Musik: Rechnen: Musica Sachkunde: Löwenzahn Alfons, Klett Blitzrechnen, Klett Rechentraining, Cesar Rechnen, Lothosoft Mathe, Lothosoft 1 * 1

29 ICT Schulen Gerlafingen Lernsoftware (Fortsetzung) Lexikon: Kinder-Brockhaus Schreibmaschine: Goldfinger Junior Spielerisch lernen: diverse Lothosoft-Progr. Multimedia: Grafik: Office: Stoppuhr: Ani-Paint; Mediator Gimp Open-Office (Textverarbeitung, Präsentation, Grafik) Timerle

30 ICT Schulen Gerlafingen

31 ICT Schulen Gerlafingen ICT in der Primarschule 4 bis 5 Desktop-PC im Klassenzimmer Im Schulhaus: 1 Beamer 3 MP3-Player 3 Digitalfotoapparate pädagogischer und technischer Support ICT-Standards ( Klasse)

32 ICT Schulen Gerlafingen

33 ICT Schulen Gerlafingen

34 ICT Schulen Gerlafingen OpenOffice im Einsatz Texte schreiben (Unterstützung mit Rechtschreibfunktion) Texte mit Bildern (Projektarbeiten) erstellen einfacher Präsentationen

35 ICT Schulen Gerlafingen OpenOffice für alle SchülerInnen privat auch zugänglich (CD) immer die neuste Version div. Formate erkennt OpenOffice

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