Originalarbeit. Summary. Zusammenfassung. T. Kühne, F. Staehelin, P. Avoledo, A. Tichelli, J. Passweg, P. Imbach, A. Gratwohl

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Originalarbeit. Summary. Zusammenfassung. T. Kühne, F. Staehelin, P. Avoledo, A. Tichelli, J. Passweg, P. Imbach, A. Gratwohl"

Transkript

1 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Peer reviewed article T. Kühne, F. Staehelin, P. Avoledo, A. Tichelli, J. Passweg, P. Imbach, A. Gratwohl Stammzelltransplantationsteam Basel: Abteilung Onkologie/Hämatologie, Universitätskinderspital beider Basel; Hämatologielabor Departement Zentrallabor und Abteilung Hämatologie, Kantonsspital Basel Einfache und doppelte Hochdosis- Chemo mit autologer Stammzelltransplantation bei Kindern mit fortgeschrittenen soliden Tumoren: erste Erfahrungen Summary Single and double high-dose chemotherapy with autologous stem cell transplantation in children with advanced solid tumours: first experience The disease-free survival of children with malignant disorders has increased impressively over the last three decades due to better understanding of tumour biology and the resultant improvement in diagnosis and therapy. Children with advanced and relapsed solid tumours, such as brain tumour, alveolar rhabdomyosarcoma, Ewing s sarcoma, or neuroblastoma, have not benefited from this progress. The concept of myeloablative highdose chemotherapy (HDT) is based on the observation that certain cytostatic drugs have a steep linear dose-response curve, and thus escalating the dose may increase the tumour cell kill. The interest in HDT intensified when autologous stem cells mobilised from the peripheral blood became available, in view of the possibility of increasing the cell dose, which correlates directly with the time period of haematopoietic recovery and thus reduces therapy-associated toxicity. The aim of the study was to evaluate the feasibility of single or double HDT by autologous peripheral blood stem cell transplantation (PBSCT) after each cycle in children, and to obtain pilot data for future prospective clinical trials. 11 children aged between 2.8 and 17.2 years with brain tumours, soft tissue sarcomas, germ-cell tumours and neuroblastomas were analysed over a 2-year-period. 7 of the 11 children are in complete remission 2+ and 24+ months after HDT, 3 died of progressive disease and one child died of therapy-associated complications. The median hospital stay was 29.5 (22 104) days. An absolute neutrophil granulocyte count of /l was achieved after a median stay of 11 days and a platelet count of > /l independent of platelet transfusions was achieved after 11 days. Painful stomatitis leading to total parenteral nutrition (9 children) and intravenous morphine therapy (6 children) was the most serious toxicity. Single or double HDT with autologous PBSCT after each cycle is feasible in children and offers basic data for conducting phase III paediatric clinical studies. Keywords: high-dose chemotherapy; autologous peripheral blood stem cells; child; solid tumours Zusammenfassung Fragestellung/Grundlagen: Die seit über 20 Jahren bekannte Hochdosis-Chemo (HDT) mit autologer Stammzelltransplantation hat sich bisher bei soliden Tumoren nicht durchgesetzt. Die Therapie-assoziierte Toxizität reduzierte den therapeutischen Gewinn. Die Möglichkeit, Stammzellen neu aus dem peripheren Blut zu gewinnen, erlaubt höhere Stammzelldosen und eine Senkung der Toxizität. Dies ermöglicht auch eine Therapieintensivierung mit mehrfacher HDT. Die Erfahrungen der einfachen und doppelten sequenti- Korrespondenz: Dr. med. Thomas Kühne Universitätskinderspital beider Basel Abteilung Onkologie/Hämatologie Römergasse 8 CH-4005 Basel 419

2 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 ellen HDT bei Kindern sind noch gering. Wir untersuchten dieses Konzept in einer Pilotstudie. Methoden: Während 2 Jahren wurden 11 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2,8 und 17,2 Jahren mit fortgeschrittenem Hirntumor, Weichteilsarkom, Keimzelltumor oder Neuroblastom mit HDT behandelt. Resultate: 7 der 11 Kinder überleben bei einer Beobachtungszeit von 2+ bis 24+ Monaten und sind in kompletter Remission. 3 Patienten starben an Progredienz der Erkrankung und ein Patient an Therapie-assoziierten Komplikationen. Die Hospitalisationsdauer betrug im Median 29,5 (22 104) Tage. Die mediane Dauer, bis die neutrophilen Granulozyten einen Wert von mindestens 0, /l erreichten, betrug 11 Tage, und die mediane Dauer, bis die Thrombozyten einen stabilen transfusionsunabhängigen Wert von > /l erreichten, betrug ebenfalls 11 Tage. Folgerungen: Die einfache und die doppelte sequentielle HDT mit autologer Stammzelltransplantation sind im Kindesalter durchführbar. Diese Daten dienen als Grundlage für die Planung prospektiver Studien für die Behandlung pädiatrischer solider Tumoren. Keywords: Hochdosis-Chemo; autologe Stammzelltransplantation; Kind; solide Tumore Einleitung Die Behandlung von Kindern mit hämatologischen und soliden Tumoren kann eine eindrückliche Erfolgsgeschichte für die letzten drei Jahrzehnte vorweisen [1]. Kinder mit fortgeschrittenem oder rezidiviertem solidem Tumor, wie zum Beispiel Neuroblastom, alveolärem Rhabdomyosarkom oder Hirntumor, sind hingegen von den genannten Errungenschaften wenig begünstigt. Die Hochdosis-Chemo (HDT) mit anschliessender autologer Stammzelltransplantation wurde bereits Ende der 70er Jahre bei Kindern in der Schweiz untersucht [2]. Die Beobachtung, dass die Effekte auf die Tumorzellen direkt proportional zur Dosis der meisten Zytostatika und zu deren Expositionszeit sind, wurde als Grundlage und Voraussetzung für die HDT herangezogen [3, 4]. Die Therapie-assoziierte Toxizität hat den Erfolg der HDT jedoch limitiert. Erst in den letzten Jahren nahm das Interesse an der HDT wieder zu, da mit der Mobilisierung und Gewinnung von Stammzellen aus dem peripheren Blut des Patienten ein Transplantat mit höherer Stammzelldosis zur Verfügung steht [5]. Die Stammzellgewinnung aus dem peripheren Blut wird auch bei Kindern erfolgreich durchgeführt [6]. Im Gegensatz zur Entnahme aus dem Knochenmark kann der Patient wiederholt Stammzellen spenden, bis die gewünschte Menge erreicht ist, die ohne Exvivo-Expansion der Stammzellen verabreicht wird [7]. Die Anzahl der transfundierten Stammzellen, die mit dem Oberflächenmarker CD34 erkannt werden, korreliert direkt mit der hämatopoietischen Erholung nach HDT [8], was eine verminderte Toxizität zur Folge hat. Dies ermöglicht eine Intensivierung der Therapie durch höhere Zytostatika-Dosen, durch die Erweiterung des Zytostatikum-Angebots, aber auch durch die mehrfache, sequentiell angewendete HDT. Zu Beginn der 90er Jahre erwiesen sich zwei oder mehr HDT jeweils gefolgt von einer Stammzelltransplantation als durchführbar und für die Patienten tolerabel [9]. Im Kindesalter sind die Erfahrungen dieser mehrfachen sequentiellen HDT noch gering [10]. Das Interesse für die HDT mit autologer Stammzelltransplantation wird durch die Bereitschaft des schweizerischen Gesundheitswesens unterstrichen, die HDT für die wichtigsten Indikationen zu prüfen und mit einer Pauschale zu finanzieren. Ziel dieser Pilot-Studie ist es, Grundlagen für prospektive Phase-III-Studien für pädiatrische Patienten zu erarbeiten. Patienten und Methoden Patienten 11 konsekutive Kinder erhielten 17 HDT mit autologer Stammzelltransplantation zwischen Juni 1997 und Juni Die 7 Knaben und 4 Mädchen waren im Median 10,9 (2,8 17,2) Jahre alt und litten an fortgeschrittenen disseminierten oder rezidivierten soliden Tumoren (Tab. 1). Die Transplantationen wurden vom Stammzelltransplantationsteam Basel (Kantonsspital und Universitätskinderspital Basel) im Universitätskinderspital Basel durchgeführt. Die HDT wurden bei allen Kindern nach konventioneller Chemo durchgeführt (Tab. 2). Stammzellsammlung Die Stammzellsammlung erfolgte frühestens nach dem zweiten konventionellen Chemozyklus, im Median 52 (15 425) Tage vor der HDT. Die Mobilisierung der Stammzellen erfolgte in der 420

3 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 Tabelle 1 Patientendaten und Tumoransprechen. Patient Alter Diagnose Stadium Primär- Rezidivlokalisation Diagnose initial Zustand Tumor- Therapie Ergebnis Überleben (Jahre) lokalisation (Monate, Primär- (Rezidiv) bis vor ansprechen nach nach HDT, / tumor bis Rezidiv) HDT, Monate HDT auf HDT HDT Monate 1 10,9/ alveoläres IV gluteal Subkutis (27) 34 (5) CR nihil CR lebend, 21+ Rhabdomyosarkom 2 12,9/ alveoläres IV disseminiert 5 PR CR Strahlen- PD gestorben, 9 Rhabdo- myosarkom 3 12,7/ Hirntumor 1 Thalamus 14 PD PR Chirurgie, PD gestorben, 5 Brachy 4 17,2/ Hirntumor 2 frontal lokal (17) 24 (3) PD PD nihil PD gestorben, 4 5 3,0/ Neuro- IV disseminiert 5 CR Immun- CR lebend, 21+ blastom 6 1,8/ Neuro- IV disseminiert 7 PR CR Immun- CR lebend, 2+ blastom 7 10,7/ Ewing- IV Metatarsus 10 CR nihil CR lebend, 10+ Sarkom 8 12,4/ Non- IV Wange lokal (5 und 22) 29 (2) CR Strahlen- CR lebend, 24+ Hodgkin- Lymphom 9 17,1/ Keimzell- IV Hoden Lunge (14) 17 (3) CR nihil CR lebend, 16+ tumor 10 3,4/ Rhabdoid- IV disseminiert ZNS (23 und 10) 37 (4) PR PR nihil PR gestorben, 0 tumor 11 7,6/ Wilms-Tumor IV Niere Leber (24) 33 (9) CR nihil CR lebend, 2+ 1 Astrozytom WHO-Grad III 2 primitiver neuroektodermaler Tumor CR = komplette Remission; PR = partielle Remission; PD = zunehmende Krankheit Tabelle 2 Behandlungspläne. Patienten- Therapie vor HDT 1. Hochdosis-Chemo 2. Hochdosis-Chemo Nummer 3, 4, 10 4 CE (Ifosfamid, Carboplatin, VP-16) VP-16 (500 mg/m 2, Tag 6, 5, 4); Cyclophosphamid (1500 mg/m 2, Tag 8, 7, 6, 5); Thiotepa (300 mg/m 2, Tag 6, 5, 4) Melphalan (300 mg/m 2, Tag 4, 3, 2) 1 HD-CWS 96 Cyclophosphamid (1500 mg/m2, Tag 4, 3, 2); Melphalan (30 mg/m 2, Tag 6, 5, 4, 3,); 2 CWS 96/HD-CWS 96 Thiotepa (200 mg/m2, Tag 4, 3, 2) VP-16 (total 1800 mg/m 2, Tag 6 bis 3) 7 EICESS 92/HD-CWS Vinblastin, Cisplatin, Ifosfamid Carboplatin (700 mg/m 2, Tag 6, 5, 4); Carboplatin (700 mg/m 2, Tag 6, 5, 4); VP-16 (750 mg/m 2, Tag 6, 5, 4) VP-16 (750 mg/m 2, Tag 6, 5, 4) 5, 6 NB 97 Melphalan (45 mg/m 2, Tag 8, 7, 6, 5); VP-16 (40 mg/kg, Tag 4); Carboplatin (500 mg/m 2, Tag 4, 3, 2) 8 NHL-BFM 95 Busulfan (120 mg/m 2, Tag 8, 7, 6, 5); Cyclophosphamid (1500 mg/m 2, Tag 4, 3, 2); VP-16 (300 mg/m 2, Tag 7, 6, 5) 11 SIOP 93-01/GPOH Melphalan (180 mg/m 2, Tag 2); VP-16 (200 mg/kg, Tag 7, 6, 5, 4, 3); Carboplatin (366 mg*, Tag 7, 6, 5, 4, 3) * berechnet nach der glomerulären Filtrationsrate und der Kreatinin-Clearance nach der Formel Dosis/Tag = 4 Kreatinin-Clearance + Körperoberfläche 60; Tage mit negativem Vorzeichen bedeuten Tage vor und Tage mit positivem Vorzeichen Tage nach der autologen Stammzelltransplantation (Tag 0) Regenerationsphase nach Chemo mit Granulozyten-Kolonien-stimulierendem Faktor (G-CSF) in einer Dosis von 10µg/kg pro Tag subkutan oder intravenös. Der Zeitpunkt der Sammlung wurde mittels CD34-Bestimmung im peripheren Blut moniert. Die Sammlung erfolgte am ersten Tag, nachdem ein Wert von /l nachgewiesen wurde. Die minimale Zielzahl CD34 positiver Zellen, die kryopräserviert werden sollte, betrug /kg Körpergewicht pro Transplantat. Stammzellen wurden für eine 421

4 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 (Patienten 5, 6, 8, 11) oder für zwei (Patienten 1, 2, 3, 4, 7, 9, 10) Transplantationen gesammelt. Die Sammlung von Stammzellen wurde mittels Apherese durchgeführt. Pro Sammlung wurde das 3 4fache Körperblutvolumen verarbeitet. Bei 6 Patienten (2, 6, 7, 8, 9, 11) wurde eine Selektionierung für CD34 + -Zellen vorgenommen (Isolex 300i Baxter, USA). Am Ende der Verarbeitung wurde das Transplantat kontrolliert auf 196 C kryopräserviert und bis zur Transplantation in der Gasphase eines Flüssigstickstoffbehälters gelagert. Am Tag der Transplantation wurden die Zellen des Transplantats am Bett des Patienten aufgetaut und sofort transfundiert. Bei 7 Kindern mit Hirntumor, Rhabdomyosarkom, Ewing-Sarkom, Keimzelltumor und malignem Rhabdoidtumor wurde eine doppelte sequentielle und bei 4 Kindern mit Neuroblastom, Non-Hodgkin- Lymphom und Wilmstumor eine einfache HDT geplant. Die Behandlungspläne werden in Tabelle 2 gezeigt. 5 Kinder wurden im Rahmen der initialen Erkrankung behandelt (doppelte sequentielle HDT bei Patienten 2, 3, 7 und einfache HDT bei Patienten 5 und 6). Patient 3 wurde nach einem Protokoll der Pediatric Oncology Group (POG) [11] sowie nach Finlay et al. [12] und Mahoney et al. [13] behandelt. Patienten 2 und 7 wurden gemäss der Cooperativen Hochdosis-Weichteilsarkom-Studie HD-CWS 96 behandelt, wobei bei Patient 2 vor der HDT die Cooperative Weichteilsarkom-Studie (CWS 96) und bei Patient 7 die European Intergroup Cooperative Ewing s Sarcoma Study (EICESS 92) eingesetzt wurden. Patienten 5 und 6 wurden gemäss der Neuroblastom-Studie NB 97 behandelt. Die doppelten sequentiellen HDT waren jeweils gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation. 6 Kinder wurden nach einem Rezidiv behandelt (doppelte sequentielle HDT bei Patienten 1, 9, 10 und einfache HDT bei Patienten 4, 8 und 11). Diese Kinder erhielten vor der Rezidivdiagnose Chemo (alle), Strahlen (2) und Chirurgie (alle) nach pädiatrischen Therapieprotokollen (Patienten 1 und 10: CWS 91; Patient 4: Hirntumorstudie der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) HIT 91; Patient 8: Non- Hodgkin-Lymphom-Studie der Berlin-Frankfurt-Münster Arbeitsgruppe, NHL-BFM 90; Patient 9: Therapiestudie Maligne Hodentumoren im Kindesalter der GPOH, MAHO 94; Patient 11: National Wilms-Tumor-Study IV). Die Rezidiv inklusive HDT dieser 6 Kinder erfolgte nach Protokollen der POG, von Finlay et al. [12] und Mahoney et al. [13] (Patienten 4 und 10), HD-CWS 96 (Patient 1), NHL-BFM 90 (Patient 8). Patient 9 wurde nach Broun et al. [14] und Patient 11 modifiziert nach Pein et al. [15] behandelt. Behandlungspläne Supportivbehandlung Alle Kinder wurden in Einzelisolationszimmern mit Überdruckbelüftung behandelt und erhielten einen zentralvenösen Verweil- Katheter (Port-a-Cath oder Broviac ). Je nach klinischer Symptomatik und/oder Labor wurden Transfusionen von Erythrozyten oder Thrombozyten sowie Antibiotika und/oder Analgetika eingesetzt. G-CSF wurde in einer Dosis von 5 mg/kg/tag von Tag +1 bis zu einem Leukozyten-Wert von >1, /l verabreicht. Definitionen der Toxizität und des Tumoransprechens Die Toxizität wurde nach einem an den WHO-Empfehlungen angelehnten, 5stufigen Schema evaluiert. Die Erholung des absoluten neutrophilen Granulozyten-Wertes (ANC) wurde mit einem stabilen Wert von >0, /l ohne Behandlung mit G-CSF definiert, diejenige der Thrombozyten mit einer Anzahl von > /l (Transfusionsunabhängigkeit). Bei einer kompletten Remission ist der Tumor mit keiner Methode mehr nachweisbar, bei einer partiellen Remission wird eine Tumorreduktion von mindestens 50% erreicht, und bei einer progredienten Krankheit wird eine messbare Vergrösserung des Primärtumors oder ein Auftreten von Metastasen festgestellt. Resultate Therapie Von den 11 Kindern konnten 10 nach Plan behandelt werden. Patient 4 starb vor der geplanten zweiten HDT. Alle 11 Kinder erhielten eine konventionelle Chemo vor der HDT während einer medianen Dauer von 5 (2 14) Monaten. Die Dosis und Verabreichung der für die HDT eingesetzten Medikamente werden in Tabelle 2 beschrieben. Das Intervall zwischen erstem und zweitem Durchgang bei doppelter sequentieller HDT betrug im Median 45,5 (39 50) Tage. Die HDT erforderte eine mediane Hospitalisationsdauer vom Beginn der HDT bis zur Entlassung von 29,5 (22 104) Tagen. Die Hospitalisationsdauer zwischen dem Tag, als ein ANC >0, /l erreicht wurde, und der Entlassung betrug im Median 7 (3 31) Tage. Tumoransprechen und Überleben 7 der 11 Kinder überleben in kompletter Remission bei einer Beobachtungszeit von 2+ bis 24+ Monaten. Alle 6 Kinder, die nach konventioneller Chemo vor der HDT eine komplette Remission erreichten, verbleiben in kompletter Remission während einer medianen Beobachtungszeit von 18,5 (2 24) Monaten. Von den 5 Kindern, die vor der HDT nicht in kompletter Remission waren, erreichte ein Kind eine komplette Remission nach der HDT (Patient 6). Die Patienten 2 (alveoläres Rhabdomyosarkom Stadium IV), 3 (Astrozytom WHO-Grad III) und 4 (primitiver neuroektodermaler Tumor) starben nach 9, 5 und 4 Monaten nach HDT wegen progredienter Erkrankung. Patient 10 (zentraler maligner extrarenaler Rhabdoidtumor) starb am Tag +4 nach der zweiten HDT wegen Therapie-assoziierten Komplikationen. 422

5 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 Stammzellen und Erholung der Hämatopoiese Es wurden im Median 2 (1 6) Sammlungen pro Patient durchgeführt. Die pro Transplantation verabreichte mediane Menge von CD Zellen betrug 2,85 (1,0 14,13) 10 6 /kg. Die mediane Zeit nach der HDT bis ein ANC von 0, /l und 1, /l erreicht wurde, betrug für beide Werte 11 (8 15 und 10 17) Tage. Alle Patienten hatten eine Leukopenie von <0, /l während 7 13 (Median 9) Tagen. Die mediane Zeit zwischen HDT und einem stabilen transfusionsunabhängigen Thrombozyten-Wert von > /l betrug 11 (7 35) Tage. Toxizität Myelosuppression, schmerzhafte Mukositis und Fieber stellten die häufigsten Komplikationen nach der HDT dar. Es wurden im Median 2 (0 6) Erythrozyten-Konzentrate und 3 (1 11) Thrombozyten-Konzentrate pro Patient transfundiert. Es wurden keine weiteren Blutprodukte verabreicht. Bei 10/11 Kindern trat Fieber nach der Transplantation auf, die mit Breitspektrum-Antibiotika (Ceftazidim und Amikacin) behandelt wurden. Bei 3 dieser Kinder konnten je ein Erreger in den Blutkulturen gefunden werden (E. coli, Streptococcus mitis und Koagulase-negative Staphylokokken). Bei allen Kindern mit initial positiven Blutkulturen waren nach antibiotischer Behandlung die Kontroll-Blutkulturen wieder negativ. Ceftazidim wurde zwischen 1 und 18 (Median 8,5) Tagen und Amikacin während 4 und 17 (Median 8,5) Tagen verabreicht. 4 Kinder erhielten wegen protrahiertem Fieber und Neutropenie empirisch intravenöses Amphotericin B zwischen 4 und 10 Tagen. Bei 10/11 Patienten trat eine Stomatitis auf: Grad II (schmerzhafte Erytheme, Ödeme oder Ulzera, Essen möglich, n = 1) und Grad IV (parenterale Ernährung notwendig, n = 9). Bei 6 Kindern wurde Morphin wegen der schmerzhaften Stomatitis während 5 und 15 (Median 11) Tagen eingesetzt. Bei 6 Kindern trat eine Diarrhoe Grad I auf (2 3 Stühle/Tag), Grad II bei 2 Kindern (4 6 oder nächtlicher Stuhlgang oder mässige Krämpfe), Grad III bei 2 Kindern (7 9 Stühle/Tag oder Inkontinenz oder schwere Krämpfe) und Grad IV bei einem Kind (>10 Stühle/Tag oder Blutbeimengung oder parenterale Ernährung notwendig). Bei allen Kindern trat Erbrechen auf, das mit Tropisetron behandelt wurde. Eine Lebertoxizität zeigte sich durch GOT/GPT-Erhöhungen Grad I ( 2,5fache Erhöhung) bei 2 Kindern, Grad II (2,6 5fache Erhöhung) bei 5 Kindern und Grad III (5,1 20fache Erhöhung) bei einem Kind, ohne dass eine Bilirubin-Erhöhung auftrat. Schwere neurologische, nephrologische und dermatologische Komplikationen traten nicht auf. Bei Patient 10 bestand vor der HDT eine wahrscheinlich durch Anthrazykline verursachte kompensierte dilatative Kardiomyopathie und eine wahrscheinlich durch die konventionelle Chemo bedingte renale Tubulopathie im Sinne eines Fanconi-Syndroms. Die hämatologische, infektiologische und gastrointestinale Toxizität war bei den Kindern, die mit einer doppelten sequentiellen HDT behandelt wurden, nach der ersten und nach der zweiten HDT vergleichbar. Diskussion Die HDT war bisher bei soliden Tumoren umstritten. Neuere prospektive, kontrollierte Studien weisen jedoch auf einen therapeutischen Gewinn hin, wie zum Beispiel beim multiplen Myelom [16], Lymphom [17] und kürzlich beim Neuroblastom [18]. Unsere Pilot-Serie von Kindern mit fortgeschrittenen und rezidivierten soliden Tumoren widerspiegelt den aktuellen Stand der HDT mit autologer Stammzelltransplantation bei Kindern [19]. Diese intensive Behandlung ist dank der verbesserten Identifizierung von Stammzellen, einer hohen Stammzelldosis und eines gut eingespielten Transplantationsteams bei Kindern gut durchführbar und ist von einer akzeptablen Morbidität und Mortalität gekennzeichnet. Das Stadium der Krankheit und das Ansprechen auf die konventionelle Chemo vor der HDT sind wahrscheinlich wichtige prädiktive Faktoren für den Erfolg der HDT [20], was durch unsere Resultate bestätigt wird. Die Rolle des Remissionsstatus vor HDT wurde bisher ungenügend untersucht, so ist auch der optimale Zeitpunkt der HDT im Behandlungsplan unklar und wird zurzeit in prospektiven Studien bei Erwachsenen geprüft. In einer prospektiven Studie konnten Carli et al. zeigen, dass Kinder mit metastasierendem Rhabdomyosarkom ein besseres Resultat erzielten, wenn sie nach dem dritten konventionellen Chemozyklus eine komplette Remission erreichten (3-Jahres-Überlebensrate bei 78 Kindern, die keine komplette Remission erreichten, war 10,8 versus 27,8% bei 97 Kin- 423

6 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 dern in kompletter Remission, p = 0,0001) [21]. Diagnose, Stammzelldosis, Chemo vor der HDT und während der Transplantation auftretende Komplikationen beeinflussen die Erholung der Hämatopoiese und sind somit wichtige Risikofaktoren für die Therapie-assoziierte Toxizität [22, 23]. Bei Kindern wurde die HDT am häufigsten beim Hochrisiko-Neuroblastom (Evans-Stadium IV und Nmyc-Amplifikation) untersucht. Eine Zusammenstellung von 1070 Kindern zwischen 1979 und 1996, die in Europa mit HDT behandelt wurden, ermittelte eine Überlebensrate nach 5 Jahren von 33% [24]. Für das bei unseren Patienten verwendete Protokoll zeigte der Vergleich in einer retrospektiven Analyse bei 39 Patienten mit HDT zu 49 Patienten ohne HDT eine signifikant höhere Überlebensrate (23 vs. 14%) [25]. In einer prospektiven randomisierten Studie berichten Matthay et al. über 434 Kinder mit einem Hochrisiko-Neuroblastom [18]. Patienten, die eine HDT mit Ganzkörperbestrahlung erhielten, hatten eine ereignisfreie Überlebensrate von 34% nach 3 Jahren nach Randomisierung, gegenüber Patienten mit konventioneller Chemo ohne HDT von 22% (p = 0,034). Bei anderen embryonalen Tumoren wie zum Beispiel dem Nephroblastom konnten prognostische Faktoren ermittelt werden, welche die HDT rechtfertigen [15], die bei diesem Tumor mit sonst günstiger Prognose keinen Stellenwert hat. Dagegen wurden 29 Kinder mit ungünstiger Prognose bei Nephroblastom mit einer HDT behandelt, nach deren Konzept auch unser Patient 11 behandelt wurde. Das krankheitsfreie Überleben nach 3 Jahren betrug 50 ± 17%. Erfahrungen der HDT bei Kindern mit Keimzelltumoren liegen im Gegensatz zu Erwachsenen kaum vor. Bei Kindern mit Weichteilsarkomen, die nach dem von uns verwendeten Protokoll mit HDT behandelt wurden, gibt es retrospektive Daten [26]: 131 Kinder wurden mit primär metastasiertem oder rezidiviertem Ewing-Sarkom mit HDT behandelt. Die HDT verbesserte die Überlebensprognose von Patienten mit primären Lungen- und Knochenmetastasen (5-Jahres-Überlebensrate 34% mit vs. 5% ohne HDT) sowie diejenige von Patienten mit einem Frührezidiv (<2 Jahre) (4-Jahres-Überlebensrate 17 mit vs. 2% ohne HDT). Kinder mit primär metastasiertem oder rezidiviertem Rhabdomyosarkom haben eine infauste Prognose. Vorläufige Erfahrungen der CWS-Studie zeigen, dass Kinder mit lokalisiertem Tumor von der HDT profitieren können, wobei der Zeitpunkt und die Zusammensetzung der HDT unklar sind [27]. Kinder mit fortgeschrittenem alveolärem Rhabdomyosarkom scheinen von der HDT nicht zu profitieren, was in einer kürzlich publizierten kleinen Studie bei 8 Patienten gezeigt wurde [28]. Ein Patient befindet sich jedoch 53 Monate nach HDT in kompletter Remission, was auch bei unserer Patientin 1 erstaunt: das Mädchen ist 21 Monate nach HDT in kompletter Remission. Das schlechte Ergebnis unserer Patienten mit Hirntumor widerspiegelt den bisherigen Stand [29]. Immerhin konnte bei Kindern, die jünger als 6 Jahre alt sind, dauerhafte Remissionen erzielt werden, um die Strahlen zu verschieben oder zu streichen [30, 31]. Kinder mit rezidiviertem Medulloblastom scheinen von der HDT zu profitieren. Dunkel et al. behandelten 16 Kinder und 7 Erwachsene mit Rezidiv eines Medulloblastoms mit HDT. 7 Patienten überlebten ereignisfrei im Median 54 Monate nach HDT [32]. Die HDT bei Kindern wird zurzeit bei fortgeschrittenen und rezidivierten Tumoren geprüft, sie könnte aber auch initial bei Tumoren mit schlechten prognostischen Faktoren von Bedeutung sein, wie zum Beispiel bei Erwachsenen mit metastasiertem Mammakarzinom [33]. Unsere Analyse zeigt, dass HDT in einem oder zwei sequentiellen Durchgängen bei Kindern gut durchführbar ist. Es gibt bisher keine Unterschiede zwischen ein- oder zweimaligen Durchgängen der HDT betreffend Durchführbarkeit [10, 34, 35]. Die Toxizität als limitierender Faktor der HDT betraf bei unseren Patienten nebst der Hämatopoiese vor allem den Magen-Darm-Trakt. Randomisierte prospektive Studien sind notwendig, um die Indikationen, die Art der Chemo und den optimalen Zeitpunkt der HDT zu untersuchen. Unsere Studie ist für die Zusammenarbeit der Schweizer Kinderspitäler in internationalen kooperativen Untersuchungen zur Verbesserung der Behandlung von Kindern mit Malignomen bedeutungsvoll. Literatur Wingo PA, Tong T, Bolden S. Cancer statistics, CA Cancer J Clin 1995;45: Imbach P, Odavic R, Bleher EA, Bucher U, Deubelbeiss KA, Wagner HP. Autologe Knochenmark-Reimplantation bei Kindern mit fortgeschrittenem Tumor. Schweiz Med Wochenschr 1979;109: Schabel FM Jr, Griswold DP Jr, Corbett TH, Laster WR Jr. Increasing the therapeutic response rate to anticancer drugs by applying the basic principles of pharmacology. Cancer 1984;54:

7 Schweiz Med Wochenschr 2000;130: Nr 12 4 Hryniuk WM, Bush H. The importance of dose intensity in chemotherapy of metastatic breast cancer. J Clin Oncol 1984;2: Schmitz N, Linch DC, Dreger P, Goldstone AH, Boogaerts MA, Ferrant A, et al. Randomised trial of filgrastim-mobilised peripheral blood progenitor cell transplantation versus autologous bone-marrow transplantation in lymphoma patients. Lancet 1996;347: Kawano Y, Takaue Y, Watanabe T, Abe T, Okamoto Y, Iwai A, et al. Efficacy of the mobilization of peripheral blood stem cells by granulocyte colony-stimulating factor in pediatric donors. Cancer Res 1999;59: Tichelli A, Passweg J, Hoffmann T, Gregor M, Kühne T, Favre G, et al. Repeated peripheral stem cell mobilization in healthy donors: time-dependent changes in mobilization efficiency. Br J Haematol 1999;106: Pecora AL, Preti RA, Gleim GW, Jennis A, Zahos K, Cantwell S, et al. CD34 + CD33 cells influence days to engraftment and transfusions requirements in autologous blood stem cell recipients. J Clin Oncol 1998;16: Shea TC, Mason JR, Storniolo AM, Newton B, Breslin M, Mullen M, et al. Sequential cycles of high-dose carboplatin administered with recombinant human granulocyte-macrophage colony-stimulating factor and repeated infusions of autologous peripheral blood progenitor cells: a novel and effective method for delivering multiple courses of doseintensive therapy. J Clin Oncol 1992;10: Hara J, Osugi Y, Ohta H, Matsuda Y, Nakanishi K, Takai K, et al. Double-conditioning regimens consisting of thiotepa, melphalan and busulfan with stem-cell rescue for the treatment of pediatric solid tumors. Bone Marrow Transplant 1998;22: Cairo MS. The use of ifosfamide, carboplatin, and etoposide in children with solid tumors. Sem Oncol 1995;22: Finlay JL, Goldman S, Wong MC, Cairo M, Garvin J, August C, et al. Pilot study of high-dose thiotepa and etoposide with autologous bone marrow rescue in children and young adults with recurrent CNS tumors. J Clin Oncol 1996;14: Mahoney DH, Strother D, Camitta B, Bowen T, Ghim T, Pick T, et al. High-dose melphalan and cyclophosphamide with autologous bone marrow rescue for recurrent/progressive malignant brain tumors in children: a pilot pediatric oncology group study. J Clin Oncol 1996;14: Broun ER, Nichols CR, Turns M, Williams SD, Loehrer PJ, Roth BJ, et al. Early salvage therapy for germ cell cancer using high dose chemotherapy with autologous bone marrow support. Cancer 1994;73: Pein F, Michon J, Valteau-Couanet D, Quintana E, Frappaz D, Vannier JP, et al. High-dose melphalan, etoposide, and carboplatin followed by autologous stem-cell rescue in pediatric high-risk recurrent Wilms tumor: a French society of pediatric oncology study. J Clin Oncol 1998;16: Attal M, Harousseau JL, Stoppa AM, Sotto JJ, Fuzibet JG, Rossi JF, et al. A prospective, randomized trial of autologous bone marrow transplantation and chemotherapy in multiple myeloma. N Engl J Med 1996;335: Blay J, Gomez F, Sebban C, Bachelot T, Biron P, Guglielmi C, et al. The International Prognostic Index correlates to survival in patients with aggressive lymphoma in relapse: analysis of the PARMA trial. Blood 1998;92: Matthay KK, Villablanca JG, Seeger RC, Stram DO, Harris RE, Ramsay NK, et al. Treatment of high-risk neuroblastoma with intensive chemotherapy, radiotherapy, autologous bone marrow transplantation, and 13-cis-retinoic acid. N Engl J Med 1999;341: Ladenstein R, Philip T, Gadner H. Autologous stem-cell transplantation for solid tumors in children. Curr Opin Pediatr 1997;9: Perentesis J, Katsanis E, DeFor T, Neglia J, Ramsay N. Autologous stem-cell transplantation for high-risk pediatric solid tumors. Bone Marrow Transplant 1999;24: Carli M, Colombatti R, Oberlin O, Stevens M, Masiero L, Frascella E, et al. High-dose melphalan with autologous stem-cell rescue in metastatic rhabdomyosarcoma. J Clin Oncol 1999;17: Bensinger W, Appelbaum F, Rowley S, Storb R, Sanders J, Lilleby K, et al. Factors that influence collection and engraftment of autologous peripheral blood stem cells. J Clin Oncol 1995;13: Weaver CH, Hazelton B, Birch R, Palmer P, Allen C, Schwartzberg L, et al. An analysis of engraftment kinetics as a function of the CD34 content of peripheral blood progenitor cell collections in 692 patients after the administration of myeloablative chemotherapy. Blood 1995;86: Philip T, Ladenstein R, Lasset C, Hartmann O, Zucker JM, Pinkerton R, et al myeloablative megatherapy procedures followed by stem-cell rescue for neuroblastoma: 17 years of European experience and conclusions. European group for blood and marrow transplant registry solid tumour working party. Eur J Cancer 1997;33: Hero B, Kremens B, Klingebiel T, Bender-Götze C, Burdach S, Schrappe M, et al. Does megatherapy contribute to survival in metastatic neuroblastoma? Klin Pädiat 1997;209: Fröhlich B, Ahrens S, Burdach S, Klingebiel T, Ladenstein R, Paulussen M, et al. Hochdosis bei primär metastasiertem und rezidiviertem Ewing-Sarkom. Klin Pädiatr 1999; 211: Koscielniak E, Klingebiel TH, Peters C, Hermann J, Burdach ST, Bender-Gotze C, et al. Do patients with metastatic and recurrent rhabdomyosarcoma benefit from high-dose therapy with hematopoietic rescue? Report of the German/ Austrian Pediatric Bone Marrow Transplantation Group. Bone Marrow Transplant 1997;19: Walterhouse DO, Hoover ML, Marymont MA, Kletzel M. High-dose chemotherapy followed by peripheral blood stemcell rescue for metastatic rhabdomyosarcoma: the experience at Chicago Children s Memorial Hospital. Med Pediatr Oncol 1999;32: Ladenstein R, Gadner H, Hartmann O, Pico J, Biron P, Thierry P. The European experience with megadose therapy and autologous bone marrow transplantation in solid tumors with poor prognosis Ewing sarcoma, germ-cell tumors and brain tumors. Wien Med Wochenschr 1995;145: Dupuis-Girod S, Hartmann O, Benhamou E, Doz F, Mechinaud F, Bouffet E, et al. Will high-dose chemotherapy followed by autologous bone marrow transplantation supplant cranio-spinal irradiation in young children treated for medulloblastoma? J Neurooncol 1996;27: Mason WP, Grovas A, Halpern S, Dunkel IJ, Garvin J, Heller G, et al. Intensive chemotherapy and bone marrow rescue for young children with newly diagnosed malignant brain tumors. J Clin Oncol 1998;16: Dunkel IJ, Boyett JM, Yates A, Rosenblum M, Garvin JH, Bostrom BC, et al. High-dose carboplatin, thiotepa, and etoposide with autologous stem-cell rescue for patients with recurrent medulloblastoma. J Clin Oncol 1998;16: Bezwoda WR, Seymour L, Dansey RD. High-dose chemotherapy with hematopoietic rescue as primary treatment for metastatic breast cancer: a randomized trial. J Clin Oncol 1995;13: Philip T, Ladenstein R, Zucker JM, Pinkerton R, Bouffet E, Louis D, et al. Double megatherapy and autologous bone marrow transplantation for advanced neuroblastoma: the LMCE2 study. Br J Cancer 1993;67: Chan KW, Petropoulos D, Choroszy M, Herzog C, Jaffe N, Ater J, et al. High-dose sequential chemotherapy and autologous stem-cell reinfusion in advanced pediatric solid tumors. Bone Marrow Transplant 1997;20:

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Martin Stern Abteilung Hämatologie/Departement Biomedizin Universitätsspital Basel Nomenklatur I Stammzelle

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Nina Worel Medizinische Universität Wien Stammzelltransplantation: Generelles Konzept Zytoreduktion Engraftment Leukämie

Mehr

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b Organ/Bereich Krankheit Stadium Kurztitel Studie/ClinicalTrials.gov Identifier: Stand per: 11.05.2016 Hauttumore Melanom ulzeriertes primäres kutanes Melanom T(2-4)b N0 M0) Hauttumore Melanom nicht vorbehandeltes,

Mehr

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie Kurzprotokoll GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie 2.1 Titel Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation gefolgt von einer Thalidomid-Erhaltungstherapie vs. Bortezomib plus Hochdosistherapie und autologe

Mehr

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom Rolle der Chemotherapie in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Was ist gesichert, was ist experimentell? Die Prognose der Gesamtheit der Patienten im Stadium III ist über die letzten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2015...5 1 Allgemeine Kodierregeln...15 1.1 Definition der Hauptdiagnose...15 1.2 Definition der Nebendiagnose...17 1.3 Prozeduren...20 1.4 Allgemeiner Prüfalgorithmus...20 1.5

Mehr

» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR

» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR Page 1 of 5» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR CWS- 2007- HR Autor: CWS, erstellt am: 26.03.2010, Zuletzt geändert: 23.08.2010 Titel Erkrankung Art

Mehr

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Rainer Schwerdtfeger Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie Helios Klinikum Berlin-Buch 11. Februar 2015 DRST-Bericht 2013 Status quo

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION Hochdosischemotherapie mit Stammzellsupport 18.03.2007 LKH-Klagenfurt, 1. Med., E. Isak 1 Stammzelle: Überblick Stammzell-Technologie HD-Chemotherapie mit Stammzellsupport

Mehr

improvement of patient outcome

improvement of patient outcome BrainMet - GBG 79 Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany (BMBC) Meeting a clinical need for the improvement of patient outcome Priv. Doz. Dr. Marc Thill, AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Frankfurt

Mehr

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Neue Maßstäbe in der Lymphomtherapie Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Mannheim (2. Oktober 2009) - Der monoklonale Antikörper Rituximab

Mehr

3. Überlebenszeitanalysen. 3. Survival analyses

3. Überlebenszeitanalysen. 3. Survival analyses 3. Überlebenszeitanalysen Im vorausgegangenen Jahresbericht 1997 waren Überlebenszeitanalysen gegliedert nach Altersgruppen und Geschlecht sowie für verschiedene Erkrankungszeiträume präsentiert worden.

Mehr

Originalarbeit Schweiz Med Wochenschr 2000;130:60 9 Peer reviewed article

Originalarbeit Schweiz Med Wochenschr 2000;130:60 9 Peer reviewed article Originalarbeit Schweiz Med Wochenschr 2000;130:60 9 Peer reviewed article L. M. Jost a, H. P. Honegger b, R. A. Stahel a a Abteilung für Onkologie, Departement für Innere Medizin, Universitätsspital Zürich

Mehr

ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms Bonn (16. Juni 2015) - Ein Schwerpunkt des weltweit größten Krebskongresses, der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology

Mehr

Solide Tumoren: Maligne Knochentumoren und Weichteilsarkome

Solide Tumoren: Maligne Knochentumoren und Weichteilsarkome GERMAN Medical Oncology SARCOMA GROUP Solide Tumoren: Maligne Knochentumoren und Weichteilsarkome Jörg Thomas Hartmann Klinik für Innere Medizin II Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Christian-Albrechts-Universität

Mehr

Second-line Chemotherapie

Second-line Chemotherapie Second-line Chemotherapie des metastasierten Urothelkarzinoms Übersicht First-line Standardtherapie Second-line Therapie: Vinflunin Second-line Therapie: Gemcitabin/Paclitaxel Second-line Therapie: Studie

Mehr

Cerebrale Metastasierung warum?

Cerebrale Metastasierung warum? Molekulare Erklärungen für klinische Beobachtungen Cerebrale Metastasierung warum? Volkmar Müller Klinik für Gynäkologie, Brustzentrum am UKE Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Cerebrale Metastasierung

Mehr

University of Zurich. Strukturen neuroonkologischer Wissenschaft und Versorgung. Zurich Open Repository and Archive. Wick, W; Weller, M.

University of Zurich. Strukturen neuroonkologischer Wissenschaft und Versorgung. Zurich Open Repository and Archive. Wick, W; Weller, M. University of Zurich Zurich Open Repository and Archive Winterthurerstr. 190 CH-8057 Zurich Year: 2010 Strukturen neuroonkologischer Wissenschaft und Versorgung Wick, W; Weller, M Wick, W; Weller, M (2010).

Mehr

Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom

Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann: Non-Hodgkin-Lymphom - Erhaltungstherapie mit Rituximab beim fol Non-Hodgkin-Lymphom Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom Prof. Dr. med. Wolfgang

Mehr

Epidemiologie CH 2008

Epidemiologie CH 2008 Das Bronchuskarzinom: Diagnostik, Therapie und Screening Ärzteforum Davos 06.03.2014 Michael Mark Stv. Leitender Arzt Onkologie/Hämatologie Kantonsspital GR Epidemiologie CH 2008 Krebsliga Schweiz Epidemiologische

Mehr

Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München

Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München Medizinische Klinik und Poliklinik III Direktor: Prof. Dr. W. Hiddemann Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München Disclosures

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Sebastian Haferkamp Häufigkeit des Malignen Melanoms Fälle pro 100.000 www.rki.de Therapie des Melanoms Universitätsklinikum Regensburg 1975

Mehr

Einsatz von G-CSF und GM-CSF

Einsatz von G-CSF und GM-CSF MANUALSupportive Maßnahmen und symptomorientierte Therapie 2001 by Tumorzentrum München 60 Einsatz von G-CSF und GM-CSF C. Straka Eine durch Chemo- oder Strahlentherapie induzierte Neutropenie resultiert

Mehr

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Zur Anzeige wird der QuickTime Dekompressor TIFF (Unkomprimiert) benötigt. KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I ASKLEPIOS KLINIKUM BAD ABBACH ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Dr.

Mehr

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Myelom: Therapeutisches Arsenal Verbesserung der Prognose Interferon,

Mehr

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten 05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten Alois Gratwohl, Chefarzt Hämatologie Universitätsspital Basel Andreas Buser, Leitender Arzt Blutspendezentrum Basel Domink

Mehr

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Abteilung Hämatologie, Hämostaseologie und Onkologie Prof. Dr. med. Arnold Ganser Prof. Dr. med. univ. Eva M. Weissinger

Mehr

Onkologie. Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs. K. Possinger

Onkologie. Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs. K. Possinger Onkologie Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs Med. Klinik für Onkologie und Hämatologie Charité Campus Mitte Universitätsmedizin Berlin K. Possinger Überleben bei Brustkrebs 1978 2006 (Tumorregister

Mehr

Krebs bei Kindern und Jugendlichen

Krebs bei Kindern und Jugendlichen Krebs bei Kindern und Jugendlichen H. Jürgens POLIT - Knochentumoren http://medweb.uni-muenster.de/institute/paedonco/lehre/index.html Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen Inzidenz ~ 14 / 100.000

Mehr

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin Trastuzumab after adjuvant Chemotherapy in HER2-positive Breast Cancer Piccart-Gebhart et al: New England Journal of Medicine 353 : 1659 72, October 20, 2005. HERA 2-year follow-up of trastuzumab after

Mehr

Therapie metastasierter Hodentumoren

Therapie metastasierter Hodentumoren Therapie metastasierter Hodentumoren Prof. Dr. Jörg Beyer Vivantes Klinikum Am Urban Dieffenbachstrasse 1 joerg.beyer@vivantes.de Fall No 1: Patient 33 Jahre Hodentumor rechts Z.n. Orchidektomie reines

Mehr

THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND

THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND LYMPHOPLASMOCYTISCHEN LYMPHOMEN IN FORTGESCHRITTENEN STADIEN Prospektiv randomisierte

Mehr

Ultraschalltagung.de. Stammzellen. Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Was ist heute schon reif für die Praxis?

Ultraschalltagung.de. Stammzellen. Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Was ist heute schon reif für die Praxis? Stammzellen Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Prof.Dr.med. Dr.h.c.mult. Wolfgang Holzgreve, MBA Ultraschalltagung.de Was ist heute schon reif für die Praxis? Wissenschaftskolleg zu Berlin/ Institute

Mehr

Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin

Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin Universität St. Gallen 5./6. September 2013 Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin Anja Kröner, MScN, HöFa I Onkologie, RN Pflegeexpertin Hämatologie und

Mehr

Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten

Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten Alexandra Maringer Universitätsklinik für Innere Medizin I Knochenmarktransplantation Wien KMT Bestehend aus: Prä- und post Ambulanz

Mehr

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment.

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. 5th Congenital Hyperinsulinism International Family Conference Milan, September 17-18 Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. PD Dr. Thomas Meissner

Mehr

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Neue Studie zu Iscador Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Schwäbisch-Gmünd (2. Dezember 2009) - Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung

Mehr

Deklaration Interessenskonflikte

Deklaration Interessenskonflikte Deklaration Interessenskonflikte Finanzielle oder Eigentümerinteressen: keine Tätigkeiten für die pharmazeutische Industrie und andere Firmen des Gesundheitssystems: Verwaltungsrat Blutspende SRK Schweiz

Mehr

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab)

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Markus Müller, AVK Berlin, 02. 09.2006 Chemotherapie und Antikörper Therapieoptionen bei HIV-NHL CHOP bleibt die Standard- Chemotherapie (seit 1975) Schmidt-Wolf

Mehr

Akute lymphoblastische Leukämie

Akute lymphoblastische Leukämie Akute lymphoblastische Leukämie Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Universitätskinderklinik Münster November 2011 Krebserkrankungen des Kindesalters Leukämien 34.5% Leukämien ALL: 478 Kinder/Jahr AML:

Mehr

Palliative Therapien des Mammakarzinoms Neue Entwicklungen

Palliative Therapien des Mammakarzinoms Neue Entwicklungen Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft 13. November 2010, Machern Palliative Therapien des s Neue Entwicklungen Metastasiertes Behandlungsstrategie beim metastasierten * *Heinemann

Mehr

Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom

Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom Von Navneet Ramesh und Maike Haehle, übersetzt von Sabine Schock Vom 8. Apr 2014 7:41 Uhr; aktualisiert am 8. Apr

Mehr

Akute Myeloische Leukämie, Erstbehandlung und Rezidiv Registerstudie zur Erfassung epidemiologischer Daten zur AML

Akute Myeloische Leukämie, Erstbehandlung und Rezidiv Registerstudie zur Erfassung epidemiologischer Daten zur AML Studienübersicht Stand: Januar 2016 1. Hämatologische Neoplasien Akute und Chronische Leukämie SAL-AML-Register Akute Myeloische Leukämie, Erstbehandlung und Rezidiv Registerstudie zur Erfassung epidemiologischer

Mehr

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation...

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation... Prospective randomized multicentre investigator initiated study: Randomised trial comparing completeness of adjuvant chemotherapy after early versus late diverting stoma closure in low anterior resection

Mehr

Hamburg Germany March 19 22 2006

Hamburg Germany March 19 22 2006 32nd Annual Meeting of the European Group for Blood and Marrow Transplantation 22nd Meeting of the EBMT Nurses Group 5th Meeting of the EBMT Data Management Group Hamburg Germany March 19 22 2006 Kongress

Mehr

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Erstbeschreibung 1987 in der Behandlung kutaner T-Zell-

Mehr

mi-rna, zirkulierende DNA

mi-rna, zirkulierende DNA Erbsubstanz: Grundlagen und Klinik mi-rna, zirkulierende DNA 26.11.2010 Ingolf Juhasz-Böss Homburg / Saar Klinische Erfahrungen zirkulierende mirna erstmals 2008 im Serum von B-Zell Lymphomen beschrieben

Mehr

Besonderheiten der Transplantation bei Kindern

Besonderheiten der Transplantation bei Kindern Besonderheiten der Transplantation bei Kindern native kidney transplant vascular anastomosis Lutz T. Weber anastomosis of ureter to bladder NTx in Deutschland 2006: 2776 QuaSi-Niere 2006/2007 Graft

Mehr

HIPEC noch Wissenschaft oder schon Routine in der Rezidivsituation? Walther Kuhn Universitätsfrauenklinik, Bonn

HIPEC noch Wissenschaft oder schon Routine in der Rezidivsituation? Walther Kuhn Universitätsfrauenklinik, Bonn HIPEC noch Wissenschaft oder schon Routine in der Rezidivsituation? Walther Kuhn Universitätsfrauenklinik, Bonn Intraperitoneale Therapie: Rationale Ovarialkarzinom-Peritoneale Erkrankung Intraperitoneale

Mehr

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Prof. Dr. Wolfgang Herr Innere Medizin III Hämatologie und intern. Onkologie Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III

Mehr

Facts and Figures Update Onkologiepflege. Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege

Facts and Figures Update Onkologiepflege. Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege Facts and Figures Update Onkologiepflege Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege Angela van Zijl Pflegefachfrau Onkologie HöFa1 cand. MAS in Oncological Care Patrick Jermann MSc, CNS Onkologie

Mehr

Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing?

Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing? Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing? K.Mayr A. Potthoff, K. Jansen, C. Michalik, A. Moll, H. Jaeger, S. Esser, A. Plettenberg, S. Köppe, N.H. Brockmeyer and the Competence Network

Mehr

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Hans-Stefan Hofmann Thoraxchirurgie Regensburg Universitätsklinikum Regensburg KH Barmherzige Brüder Regensburg - und Metastasenverteilung 2009

Mehr

Tabelle 13: Therapiecharakteristik

Tabelle 13: Therapiecharakteristik 9 Ergebnisse 9. Therapiecharakteristika Insgesamt waren 3 Patienten evaluierbar. Pro Patient betrug die mediane Anzahl der Zyklen mit Xeloda 4,4 (-) und von MMC 3,4 (-6). Die mediane kumulative Dosis von

Mehr

Neue Daten zur endokrinen Therapie des Mammakarzinoms

Neue Daten zur endokrinen Therapie des Mammakarzinoms 2010 Neue Daten zur endokrinen Therapie des Mammakarzinoms C. Wolf Medizinisches Zentrum ULM - Kooperatives Brustzentrum ULM/ NEU ULM Adjuvante Therapie Postmenopause: NCIC CTG MA.27 (Paul Goss) Prämenopause:

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

CONGRESS CORE FACTS. hematooncology.com. Kongressnews in die Praxis übersetzt Juni 2015

CONGRESS CORE FACTS. hematooncology.com. Kongressnews in die Praxis übersetzt Juni 2015 CONGRESS CORE FACTS hematooncology.com Kongressnews in die Praxis übersetzt Juni 2015 ICML 2015 Prof. Dr. Georg Lenz, Translationale Onkologie, Universitätsklinikum Münster Neues zur Therapie maligner

Mehr

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom AGO e.v. in der DGGG e.v. Guidelines Version 2010.1.1 Breast D Versionen

Mehr

Tumormarker Nutzen und Schaden. Stefan Aebi Medizinische Onkologie Luzerner Kantonsspital

Tumormarker Nutzen und Schaden. Stefan Aebi Medizinische Onkologie Luzerner Kantonsspital Tumormarker Nutzen und Schaden Stefan Aebi Medizinische Onkologie Luzerner Kantonsspital stefan.aebi@onkologie.ch Zum Begriff A tumor marker is a substance found in the blood, urine, or body tissues that

Mehr

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Themen Aktuelle Entwicklungen der Indikationen: Fortschritte generell? Neue allogene

Mehr

Post St. Gallen Chemo- und Immuntherapie

Post St. Gallen Chemo- und Immuntherapie Post St. Gallen 2009 Chemo- und Immuntherapie Rupert Bartsch Universitätsklinik für Innere Medizin 1 Klinische Abteilung für Onkologie 1 Neue Daten von HERA und FinHER Empfehlungen des Panels zu Adjuvanten

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Cornelie Haag Medizinische Klinik und Poliklinik 1 Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden 1 Klinische Einteilung - Begriffsbestimmung Autologe Quelle: Patient selbst KM oder peripheres Blut (Apherese)

Mehr

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen

Mehr

Thema. Hodenkarzinom. Aufbaukurs Krebswissen WS 2015.16. Gero Kramer. Urologie. Autor, Einrichtung, Abteilung...

Thema. Hodenkarzinom. Aufbaukurs Krebswissen WS 2015.16. Gero Kramer. Urologie. Autor, Einrichtung, Abteilung... Aufbaukurs Krebswissen WS 2015.16 Hodenkarzinom Gero Kramer Urologie 1 Hodenkarzinom Epidemiologie 1% aller bösartiger Neubildungen beim Mann 3-10 neue Fälle / 100 000 Männer / Jahr (Westen) Anstieg in

Mehr

Liste der aktuell laufenden klinische Studien (Studie) und Nicht-interventionelle Studien (NIS)

Liste der aktuell laufenden klinische Studien (Studie) und Nicht-interventionelle Studien (NIS) klinische n () und Nicht-interventionelle n () GMALL Registerstudie ALL (Akute lymphatische Leukämie ) ALL - diagnostizierte Patienten werden nach GMALL- Therapieempfehlungen behandelt und in das GMALL-Register

Mehr

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK Öffentlichkeitsarbeit Ing. Mag. Günther Kolb Fadingerstraße 1 4010 Linz Tel.: 0732 / 7676 / 2235 FAX 0732 / 7676 / 2106 Presseinformation Linz, 24.8.2006 Thema: 500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Neue Studien belegen Kontrolle des Tumorwachstums mit Sandostatin

Neue Studien belegen Kontrolle des Tumorwachstums mit Sandostatin Neuroendokrine Tumoren Neue Studien belegen Kontrolle des Tumorwachstums mit Sandostatin LAR sowie hohe Wirksamkeit des oralen mtor-inhibitors RAD001 - Sandostatin LAR: Erstmals wurde das Risiko der Krankheitsprogression

Mehr

Erstautor. Dr. Herbert Vedovelli Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie und Hepatologie Zschokkegasse 91/Lokal 3 1220 WIEN PUBLIKATIONSLISTE

Erstautor. Dr. Herbert Vedovelli Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie und Hepatologie Zschokkegasse 91/Lokal 3 1220 WIEN PUBLIKATIONSLISTE Dr. Herbert Vedovelli Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie und Hepatologie Zschokkegasse 91/Lokal 3 1220 WIEN PUBLIKATIONSLISTE Erstautor Vedovelli, H., Lenz, K., Graninger, W., Perkmann, W.,

Mehr

Akute Leukämien Therapie. Haifa Kathrin Al-Ali Haematologie/Onkologie Universität Leipzig

Akute Leukämien Therapie. Haifa Kathrin Al-Ali Haematologie/Onkologie Universität Leipzig Akute Leukämien Therapie Haifa Kathrin Al-Ali Haematologie/Onkologie Universität Leipzig Grundlagen der Behandlung einer akuten Leukämie Risiko Einschätzung A) Alter & Begleiterkrankungen B) Biologische

Mehr

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden.

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden. Kurzfassung Das wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, eine Nutzenbewertung der allogenen Stammzelltransplantation mit nicht verwandtem Spender bei der Indikation Hodgkin- Lymphom (HL)

Mehr

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004)

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004) Patienten-Information zur Europäischen Mantelzell-Lymphom-Studie Wirksamkeit von 3 Doppelzyklen R-CHOP/R-DHAP mit anschließendem Ara-C-haltigem myeloablativem Regime und autologer Stammzell-Transplantation

Mehr

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber Proportional ose Response Relationship and Lower Within Patient Variability of Insulin etemir and NPH Insulin in Subjects With Type 1 iabetes Mellitus A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig,

Mehr

Das Mammakarzinom der jungen Patientin. Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke

Das Mammakarzinom der jungen Patientin. Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke Das Mammakarzinom der jungen Patientin Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke Flurweg 13, 32457 Porta Westfalica Dr. Martin Becker Dr. Christiane Kreisel-Büstgens Dr. Enno

Mehr

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Prof. Dr. Volker Weisbach Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen 06.02.2010 Plazentarestblutbank

Mehr

Adjuvante systemische Therapie des Mammakarzinoms

Adjuvante systemische Therapie des Mammakarzinoms Adjuvante systemische Therapie des Mammakarzinoms G. Tschurtschenthaler I. Interne Abteilung Leiter: Univ.Prof.Dr. G. Michlmayr 1 MAMMAKARZINOM Mortalität nach 5 Jahren (%) Tumorgröße (cm) Anzahl der positiven

Mehr

Kompetenznetze für seltene Krankheiten Das Beispiel des Kompetenznetzes Maligne Lymphome

Kompetenznetze für seltene Krankheiten Das Beispiel des Kompetenznetzes Maligne Lymphome Kompetenznetze für seltene Krankheiten Das Beispiel des Kompetenznetzes Maligne Lymphome Michael Hallek, Köln Kompetenznetz Maligne Lymphome Büro: Klinikum der Universität zu Köln Joseph-Stelzmann-Straße

Mehr

Strahlen für das Leben Moderne Therapieoptionen bei Brustkrebs. Strahlentherapie und Radiologische Onkologie Reinhard E. Wurm

Strahlen für das Leben Moderne Therapieoptionen bei Brustkrebs. Strahlentherapie und Radiologische Onkologie Reinhard E. Wurm Strahlen für das Leben Moderne Therapieoptionen bei Brustkrebs Strahlentherapie und Radiologische Onkologie Reinhard E. Wurm Rolle der Radiotherapie Rolle der Radiotherapie Rolle der Radiotherapie Zusammenfassung:

Mehr

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Grundlagen, Indikationen, therapeutischer Nutzen von Rainer Haas, Ralf Kronenwett 1. Auflage Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Haas

Mehr

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome D Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Bisphosphonate und RANKL-Antikörper Denosumab Versionen bis 2011: Diel / Fehm/ Friedrich/

Mehr

Myelomzentrum Tübingen Newsletter 2015 Aktuelle Studien

Myelomzentrum Tübingen Newsletter 2015 Aktuelle Studien Myelomzentrum Tübingen Newsletter 2015 Aktuelle Studien lmml competence center tübingen 2 Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Sie mit der Neuauflage unseres Flyers über die aktuell lau fen den

Mehr

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Malignes Melanom Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Peter Kurschat Klinik für Dermatologie und Venerologie Centrum für Integrierte Onkologie CIO Mittwoch, 26.06.2013, Köln Wo standen wir vor

Mehr

beim Multiplen Myelom

beim Multiplen Myelom Auto-TPX beim Multiplen Myelom Kai Neben/Maximilian Merz/Jana Schlenzka/Hartmut Goldschmidt Klinikum Baden Baden Universitätsklinikum tsklinikum Heidelberg NCT Heidelberg Medizinische Klinik V 1 Myelom

Mehr

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Prof. Dr. med. Florian Lordick Chefarzt am Klinikum Braunschweig Sprecher des Cancer Center Braunschweig PET Positronen-Emissions-Tomographie (PET)......

Mehr

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb :09:10

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb :09:10 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2016...5 1 Allgemeine Kodierregeln...15 1.1 Defi nition der Hauptdiagnose...15 1.2 Defi nition der Nebendiagnose...17 1.3 Prozeduren...20 1.4 Allgemeiner Prüfalgorithmus...21

Mehr

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin Mai 2015 Verantwortlich: PD Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Prott, Prof. J. Büntzel, Prof. V. Hanf, Dr. C. Stoll

Mehr

Single vs. Double HDT in Multiple Myeloma

Single vs. Double HDT in Multiple Myeloma XI th International Myeloma Workshop, Kos, June 28 th, 2007 Single vs. Double HDT in Multiple Myeloma Hartmut Goldschmidt Medizinische Klinik V, Universität Heidelberg Nationales Centrum für Tumorerkrankungen

Mehr

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining Supportive Therapie Patiententag 24. Oktober 2010 Dr. med. Christoph Heining Was ist supportive Therapie? Management und Vorbeugung unerwünschter Nebenwirkungen der Tumortherapie und von Tumorsymptomen.

Mehr

Haarzell-Leuk. Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger. Georg Hopfinger. Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien

Haarzell-Leuk. Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger. Georg Hopfinger. Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger 3. Med.Abt und LBI für Leukämieforschung und Hämatologie Hanusch Krankenhaus,Wien georg.hopfinger@wgkk.sozvers.at

Mehr

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Dr. med. Tina Ganzenmüller Institut für Virologie Humanes Cytomegalievirus

Mehr

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln RCtx beim lokal fortgeschr. Ösopaguskarzinom Bislang ist eine RCtx mit 5-Fu/Cisplatin Standard

Mehr

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011 ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter März 2011 Aktueller Stand der Extrakorporalen Zelltherapie für Sepsis-Patienten SEPSIS 1,5 Mio. Tote in Industrieländern Definition: = Generalisierte

Mehr

Periphere Blutstammzellen: Mobilisation, Separation und hämatopoetische Rekonstitution nach Hochdosischemotherapie bei Patienten mit Keimzelltumoren

Periphere Blutstammzellen: Mobilisation, Separation und hämatopoetische Rekonstitution nach Hochdosischemotherapie bei Patienten mit Keimzelltumoren Aus der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie Campus Virchow-Klinikum Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Dieter Huhn Medizinische Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin

Mehr

Perspektiven mit Tarceva und Avastin

Perspektiven mit Tarceva und Avastin Fortgeschrittenes NSCLC: Perspektiven mit Tarceva und Avastin Mannheim (20. März 2009) - Die Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) mit

Mehr

NIO Hannover. Fallvorstellung. Onkologische Schwerpunktpraxis Leer - Emden

NIO Hannover. Fallvorstellung. Onkologische Schwerpunktpraxis Leer - Emden NIO Hannover Fallvorstellung W.R. 1964 5/12 Coloncarcinom re Flexur pt3d pn2b (13/83) M0, R0 muzinöses Adenokarzinom G2, L1) Ausfall der MSH2 + MSH6-Expression - MSH2: Heterozygotie für c.1786_1788del

Mehr

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis CAMPUS GROSSHADERN CHIRURGISCHE KLINIK UND POLIKLINIK DIREKTOR: PROF. DR. MED. DR. H.C. K-W. JAUCH TZM-Essentials Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis Ludwig-Maximilians Universität

Mehr

Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer

Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer Medizinstudium 10/1986 08/1989 Universität Hamburg 10/1989 07/1993 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Royal Infirmary, Manchester, Großbritannien

Mehr