Abschlussbericht. zum Forschungsauftrag zur Verbesserung der. gesetzlichen Qualitätsberichte auf der Basis einer

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1 Abschlussbericht zum Forschungsauftrag zur Verbesserung der gesetzlichen Qualitätsberichte auf der Basis einer Krankenhaus-, Patienten- und Einweiserbefragung Revidierte Fassung auf der Basis der Diskussionen in der AG Qualitätsbericht des UA Qualitätssicherung des G-BA M. Geraedts, S. Auras, P. Hermeling, W. de Cruppé Institut für Gesundheitssystemforschung der Universität Witten/Herdecke Witten, August 2010

2 Inhaltsverzeichnis 1 Projekthintergrund Projektziele Krankenhausbefragung Krankenhausbefragung: Ziele Krankenhausbefragung: Material und Methode Krankenhausbefragung: Ergebnisse Krankenhausbefragung: Fazit aus Sicht der Projektnehmer Patientenbefragung Patientenbefragung: Ziele Patientenbefragung: Material und Methode Patientenbefragung: Ergebnisse Patientenbefragung: Ergebniszusammenfassung Patientenbefragung: Fazit aus Sicht der Projektnehmer Ärztebefragung Ärztebefragung: Ziele Ärztebefragung: Material und Methode Ärztebefragung: Ergebnisse Ärztebefragung: Zwischenfazit aus Sicht der Projektnehmer Gemeinsame Bewertung und Schlussfolgerungen aus den drei Befragungen aus Sicht der Projektnehmer Zusammenfassung Danksagung Anhang Anhang I Anhang II: Befragungsinstrument der Patientenbefragung...71

3 Abschlussbericht zum Forschungsauftrag zur Verbesserung der gesetzlichen Qualitätsberichte auf der Basis einer Krankenhaus-, Patienten- und Einweiserbefragung Die Projektnehmer (Universität Witten/Herdecke ggmbh) hatten mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vereinbart, bis Ende Juni 2010 über die Ergebnisse des Projekts abschließend zu berichten. Im Folgenden werden kurz der Projekthintergrund und die Ziele des Gesamtprojekts sowie anschließend die Ziele, Methoden und Ergebnisse zu den drei Befragungen dargestellt, einzeln sowie zusammenfassend gemeinsam aus Sicht der Projektnehmer bewertet und Vorschläge für die Verbesserung der Qualitätsberichte abgeleitet. 1 Projekthintergrund Seit 2004 sind alle Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, zweijährlich einen strukturierten Bericht zur Leistungsfähigkeit und Qualität ihrer Versorgung abzugeben. Damit wollte der Gesetzgeber Voraussetzungen für eine partizipative Versorgungsgestaltung schaffen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auf der Grundlage des 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V Regelungen über Inhalt, Umfang und Datenformat eines strukturierten Qualitätsberichts für nach 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser getroffen. Darin wird als Ziel der Qualitätsberichte festgehalten, dass sich Patienten im Vorfeld einer Krankenhausbehandlung über die Leistungsfähigkeit und Qualität der Krankenhäuser informieren können sollten, um damit zu einer qualitätsorientierten, aktiv gestalteten Krankenhauswahl befähigt zu werden. Darüber hinaus zielen die Qualitätsberichte darauf, Einweisern und auch Krankenkassen diejenigen Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie für die Patientenberatung und Weiterbetreuung benötigen. Weiterhin sollten die Krankenhäuser die Möglichkeit erhalten, ihre Leistungen nach Art, Anzahl und Qualität nach außen transparent darzustellen. Einzelne Untersuchungen deuten nun jedoch darauf hin, dass die intendierte partizipative Versorgungsgestaltung auf der Basis einer informierten Krankenhauswahl nicht im erhofften Maß stattfindet: Patienten kennen oder nutzen die Qualitätsberichte weiterhin kaum. Zudem scheinen Einweiser und Krankenhäuser von den Qualitätsberichten noch nicht in dem Umfang Gebrauch zu machen, wie dies vom Gesetzgeber intendiert wurde. Als möglicher Grund für die mangelhafte Nutzung kann angeführt werden, dass im Vorfeld der Qualitätsberichtgestaltung nur unzureichende Kenntnisse über den tatsächlichen Informationsbedarf und das Informationsverhalten der Zielgruppen vorlagen. Trotz der Repräsentierung der Zielgruppen in den Organen der Selbstverwaltung, die für die Gestaltung und Überarbeitung der gesetzlichen Qualitätsberichte zuständig zeichnen,

4 konnten bislang noch nicht alle notwendigen Aspekte einer nutzergerechten Gestaltung der Qualitätsberichte erfasst werden. Deshalb hat der Unterausschuss Qualitätssicherung (UA QS) beim G-BA beschlossen, der nächsten Überarbeitung der gesetzlichen Qualitätsberichte eine Patienten-, Einweiser- und Krankenhausbefragung voranzustellen. Die Arbeitsgruppe Qualitätsberichte (AG QB) des genannten UA QS wurde beauftragt, die entsprechenden Befragungen zu konzipieren und extern zu vergeben. Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Gesundheitssystemforschung der Universität Witten/Herdecke für den G-BA eine Krankenhaus-, Patienten- und Einweiserbefragung im Rahmen eines Forschungsprojekts durchgeführt. 2 Projektziele Hauptziel der Befragungen war es, die konkreten Informationsbedürfnisse der in den Regelungen zum Qualitätsbericht vorgesehenen Nutzer der Qualitätsberichte Patienten, Einweiser und Krankenhäuser - in Bezug auf Relevanz und Nützlichkeit der Qualitätsberichte bei der Entscheidungsfindung bzw. Auswahl eines Krankenhauses in Erfahrung zu bringen. Die Ergebnisse der Befragungen sollen unmittelbar in den Weiterentwicklungsprozess der Regelungen zum Qualitätsbericht über das Jahr 2010 einfließen. In Bezug auf die Zielgruppe der Patienten liegen zwar Erkenntnisse zum Informationsbedarf Versicherter aus der internationalen Literatur bereits vor. Dabei wurden jedoch kaum die von einer Krankenhausbehandlung Betroffenen fokussiert. Deshalb sollten im Projekt aktuell stationär Behandelte zu ihren Informationsbedürfnissen befragt werden. In Bezug auf die Einweiser führt die Universität Witten/Herdecke zurzeit eine Befragung im Rahmen der Förderinitiative zur Versorgungsforschung der Bundesärztekammer (BÄK) durch. Die gesamten Ergebnisse dieses Projekts werden im Herbst 2010 vorliegen. Für die hier durchgeführten Befragungen wurde das Erhebungsinstrument des BÄK-Projekts modifiziert, damit das zentrale Informationsbedürfnis der Einweiser und deren Einschätzung der Nützlichkeit der Qualitätsberichte mit erfasst werden kann. Für das Projekt wurden hauptsächlich die bis zum zweiten Quartal 2010 vorliegenden Ergebnisse verwertet. Für die Krankenhäuser geht die Erstellung der Qualitätsberichte mit einem hohen Aufwand einher. Jedoch liegen in Bezug auf den Nutzen der Qualitätsberichte für die Krankenhäuser bisher keine Erkenntnisse vor. Deshalb sollte im Projekt neben der Einschätzung der Krankenhäuser zum Zielerreichungsgrad in Bezug auf das Ziel transparente Darstellung der Leistungen auch die Einschätzung der Krankenhäuser zum Verhältnis von Aufwand und Nutzen der Qualitätsberichte erfragt werden.

5 3 Krankenhausbefragung Im Rahmen der Krankenhausbefragung wurde mit Unterstützung durch das Deutsche Krankenhaus Institut eine Bruttostichprobe (disproportionale Zufallsstichprobe nach Betriebsgrößenklassen, BGK) von 748 Krankenhäusern befragt (bereinigt um 5 neutrale Ausfälle). Die Response betrug 333 Krankenhäuser (44,5%). Die Netto-Stichprobe wurde zuerst nach BGK, in einer zweiten Analyse nach Krankenhausträgerschaft gewichtet untersucht. Alle im Folgenden dargestellten Ergebnisdaten können also als repräsentativ für die deutsche Krankenhauslandschaft hinsichtlich BGK bzw. Trägerschaft angesehen werden. Es können jedoch keine Aussagen über eine Kombination der beiden Merkmale BGK und Trägerschaft, also beispielsweise über große private Krankenhäuser, gemacht werden. 3.1 Krankenhausbefragung: Ziele Ziel dieser Befragung war die Beantwortung folgender Fragen: A) Sind die Qualitätsberichte (QB) verständlich und relevant, um Art, Anzahl und Qualität der Leistungen der Krankenhäuser nach außen transparent und sichtbar darstellen zu können? Wie wird das Verhältnis von Nutzen und Aufwand eingeschätzt? (Ergebnisse von primärem Interesse) B) Wie werden die einzelnen Berichtsteile eingeschätzt: Welche Informationen sind überflüssig, welche fehlen? Welche Verbesserungen der derzeitigen Struktur und Inhalte der QB sind aus Krankenhaussicht erforderlich? C) Für welche anderen Zwecke werden die QB genutzt? D) Welche der Publikationsformen wird für geeigneter gehalten (pdf / XML)? 3.2 Krankenhausbefragung: Material und Methode Unter den 333 antwortenden Krankenhäusern der Stichprobe befanden sich 52 Krankenhäuser mit weniger als 100 Betten (15,6%), 108 Häuser mit 100 bis 299 Betten (32,4%), 90 Kliniken mit 300 bis 599 Betten (27,0%) und 83 Krankenhäuser mit mindestens 600 Betten (24,9%). Unter den teilnehmenden Krankenhäusern waren 152 in öffentlicher Trägerschaft (45,6%), 118 waren freigemeinnützig getragen (35,4%) und 63 befanden sich in privater Trägerschaft (18,9%). Für die statistische Auswertung wurden die einzelnen Variablen wie folgt untersucht: Freitextangaben wurden ungewichtet und rein deskriptiv sinnfälligen Themenbereichen zugeordnet. Zu jeder Freitextvariablen wird die Anzahl der Krankenhäuser genannt, die mindestens ein Kommentar abgegeben haben. Zudem erfolgt eine Auflistung der Themenbereiche, die mehr als einmal genannt worden sind. Alle Kommentare sind im Einzelnen dem Anhang I beigefügt.

6 Die Ergebnisse zu einigen Variablen werden aufgrund geringer Fallzahlen in den Klassen lediglich für den gesamten, jeweils nach BGK bzw. Krankenhausträgerschaft gewichteten Datensatz und nicht für die einzelnen Klassen präsentiert. Dazu gehören der Grad der Zustimmung zu den Aussagen Teil X wichtige Informationen fehlen, Teil X enthält Überflüssiges und Teil X sollte verbessert werden sowie die Einschätzung, welche Publikationsform (pdf oder XML) als geeigneter bewertet wird. Für die übrigen Variablen wird anhand statistischer Tests untersucht, ob sich das Antwortverhalten zwischen den einzelnen BGKen bzw. zwischen Krankenhäusern unterschiedlicher Trägerschaft unterscheidet. Aufgrund des nominalen und ordinalen Skalenniveaus der Daten wurden nicht-parametrische Chi 2 -Tests (Signifikanzniveau α=0,05) gewählt. Zunächst wurden die sechsstufigen Likertskalen dichotomisiert. Aus den Antwortkategorien 1-3 ergab sich, je nach Variable, die Kategorie eher bis sehr geeignet, hoch bis sehr hoch bzw. eher bis sehr angemessen. Analog wurden die Antwortkategorien 4-6 zu weniger bis nicht geeignet, niedrig bis sehr niedrig bzw. weniger bis nicht angemessen umkodiert. Zusätzlich wurden die Ergebnisse auf die Frage Teil X ist so wie aktuell völlig in Ordnung in die Chi 2 -Test-Analysen einbezogen. Im Vorfeld der Analyse wurden die Variablen, die teststatistisch untersucht werden sollten, nach inhaltlichen Gesichtspunkten als Ergebnisse von primärem oder sekundärem Interesse definiert. Ergebnisse von primärem Interesse sind die Angaben zu Fragen 1a), 1b), 1c) und 4) (s. Anhang I.1 Befragungsinstrument Krankenhausbefragung). Da hier für BGK bzw. Trägerschaft je vier Tests durchgeführt werden, liegt multiples Testen vor. Um eine α-fehler-inflation zu vermeiden, wurde das Signifikanzniveau nach dem Bonferroni-Ansatz angepasst (α Bonferroni =0,05/8=0,00625) und die errechneten Chi 2 -Werte mit α Bonferroni verglichen. Ergebnisse von sekundärem Interesse sind die Angaben zu Nutzen und Aufwand der jeweiligen Berichtsteile sowie der Grad der Zustimmung zu der Aussage Teil X ist so wie aktuell völlig in Ordnung. Die Ergebnisse zu diesen zwölf Variablen wurden ebenfalls für BGK bzw. Trägerschaft mittels Chi 2 -Tests untersucht, allerdings nicht für multiples Testen korrigiert. Dabei liegt bei einer Einzelfehlerwahrscheinlichkeit von α=0,05 und 24 Einzeltests die Familienfehlerwahrscheinlichkeit bei 1-(1-0,05) 24 =0,708, d.h. mit einer Wahrscheinlichkeit von 71% erhält man hier rein zufällig wenigstens ein signifikantes Ergebnis. 3.3 Krankenhausbefragung: Ergebnisse Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt in Reihenfolge der in 3.1 benannten Befragungsziele. Ad A) Sind die QB verständlich und relevant, um Art, Anzahl und Qualität der Leistungen der Krankenhäuser nach außen transparent und sichtbar darstellen zu können? Wie wird das Verhältnis von Nutzen und Aufwand eingeschätzt? (Ergebnisse von primärem Interesse)

7 Abb. 3.1 Abb. 3.2 Abb. 3.3 Abb. 3.4 Abb. 3.5 Abb. 3.6 Abb. 3.7 Abb. 3.8 Abbildungen : prozentuale Verteilung der Antworten auf Frage A nach BGK (links) bzw. Träger (rechts)

8 Die prozentuale Verteilung der jeweils gewichteten Antworten deutet darauf hin, dass die QB nach Meinung der Krankenhäuser zwar geeignet sind, die Anzahl der Leistungen, weniger aber die Art und eher nicht die Qualität der Leistungen widerzuspiegeln (s. Abb. 3.1 bis 3.6). Nur etwa ein Drittel der befragten Krankenhäuser schätzten das Verhältnis von Nutzen und Aufwand der QB als angemessen ein. Gewichtet nach BGK bzw. Trägerschaft bewerteten maximal 10% einer Klasse das Verhältnis von Nutzen und Aufwand mit 2 oder besser (s. Abb. 3.7 und 3.8). Nach Dichotomisierung der Antwortkategorien blieb diese Verteilung in allen vier Variablen über alle BGKen und Krankenhausträger erhalten. Insbesondere Krankenhäuser mit mindestens 600 Betten bzw. Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft hielten die QB für weniger bis nicht zur Darstellung der Qualität der Leistungen geeignet. In diesen Klassen wurde das Verhältnis von Nutzen und Aufwand ebenfalls häufiger als weniger bis nicht angemessen eingestuft. Nach Bonferroni-Korrektur des Signifikanzniveaus lag für keine Variable ein signifikanter Unterschied zwischen den einzelnen BGKen bzw. Krankenhäusern in unterschiedlichen Trägerschaften vor (s. Tab 3.1 und 3.2), die Unterschiede zwischen den jeweiligen Klassen waren also für alle Ergebnisse von primärem Interesse statistisch unauffällig. Tabelle 3.1: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten auf Frage A nach BGK unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total [%] eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht Chi 2 Art der Leistungen Anzahl der Leistungen Qualität der Leistungen Angemessenheit Nutzen - Aufwand 81,6 18,4 79,2 20,8 77,4 22,2 74,4 25,6 79,3 20,7,852* 71,4 28,6 83,0 17,0 82,2 17,8 81,7 18,3 79,2 20,8,155* 46,9 53,1 29,2 70,8 30,0 70,0 18,3 81,7 33,9 66,1,008* 36,0 64,0 39,6 60,4 26,1 73,9 14,8 85,2 33,8 66,2,047* * = nicht signifikant auf α Bonferroni -Niveau von 0,00625

9 Tabelle 3.2: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten auf Frage A nach Krankenhausträgerschaft öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total [%] eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht eher bis sehr weniger bis nicht Chi 2 Art der Leistungen Anzahl der Leistungen Qualität der Leistungen Angemessenheit Nutzen - Aufwand 76,0 24,0 81,9 18,1 75,4 24,6 78,0 22,0,423* 82,7 17,3 78,4 21,6 80,3 19,7 80,4 19,6,727* 24,0 76,0 30,2 69,8 41,0 59,0 31,5 68,5,031* 21,6 78,4 37,4 62,6 32,3 67,7 30,8 69,2,036* * = nicht signifikant auf α Bonferroni -Niveau von 0,00625 Ad B) Wie werden die einzelnen Berichtsteile eingeschätzt: Welche Informationen sind überflüssig, welche fehlen? Welche Verbesserungen der derzeitigen Struktur und Inhalte der Qualitätsberichte sind aus Krankenhaussicht erforderlich? Im Folgenden wird zunächst tabellarisch zusammengefasst, wie viel Prozent der nach BGK bzw. Trägerschaft gewichteten Krankenhäuser zustimmen, dass in den jeweiligen Berichtsteilen Informationen fehlen bzw. überflüssig sind und dass der jeweilige Berichtsteil verbessert werden sollte (s. Tab. 3.3). Zudem wird der Grad der Zustimmung zu den Fragen, ob die Berichtsteile A-D - so wie aktuell konzipiert - in Ordnung sind, klassenweise ausgewertet (Ergebnis von sekundärem Interesse, s. Tab. 3.4). Im Anschluss wird die Auswertung der Freitextkommentare jeweils für die einzelnen Berichtsteile der QB getrennt dargestellt (Berichtsteil A: Leistungsdaten Krankenhaus; Berichtsteil B: Leistungsdaten Fachabteilung; Berichtsteil C: Qualitätssicherung; Berichtsteil D: Qualitätsmanagement). Dabei wird angegeben, wie viele Krankenhäuser eine oder mehrere Freitextkommentare zu den Fragen Was fehlt?, Was ist überflüssig? und Was sollte verbessert werden? abgegeben haben. Es wird benannt, zu welcher Frage zwei oder mehr Nennungen auf welche Themenbereiche entfielen. Danach erfolgt die Darstellung der Testresultate zu der Einschätzung von Nutzen und Aufwand des jeweiligen Berichtsteils (dichotomisiert), die ebenfalls als Ergebnisse von sekundärem Interesse in den Analysen betrachtet wurden.

10 Im Überblick stellt sich die Einschätzung der Befragten, jeweils gewichtet nach BGK bzw. Krankenhausträgerschaft, wie in Tabelle 3.3 dar. Insbesondere in den Berichtsteilen A und B scheinen wichtige Informationen zu fehlen bzw. Überflüssiges enthalten zu sein. Ein Verbesserungsbedarf wurde für alle Berichtsteile von etwa 1/5 bis 1/8 der befragten Krankenhäuser gesehen. Tabelle 3.3: Prozentuale Zustimmung zu den Fragen pro Qualitätsberichtsteil A-D, jeweils gewichtet nach BGK bzw. Krankenhausträgerschaft Frage Berichtsteil A [%] Berichtsteil B [%] Berichtsteil C [%] Berichtsteil D [%] wichtige Infos fehlen 12,7 13,3 14,3 15,1 7,5 9,5 1,8 2,8 enthält Überflüssiges 10,8 11,9 13,8 14,0 8,1 8,8 6,5 9,5 sollte verbessert werden 14,6 16,0 19,1 21,6 20,6 22,1 12,2 13,6 Der Grad der Zustimmung zu den Fragen, ob die Berichtsteile A-D so wie aktuell in Ordnung sind, wich bei Krankenhäusern mit weniger als 100 Betten bzw. bei Krankenhäusern in privater Trägerschaft für alle Berichtsteile deutlich nach oben ab. Krankenhäuser mit mindestens 600 Betten bzw. Häuser in öffentlicher Trägerschaft hingegen stimmten, vor allem für die Berichtsteile A und B, am seltensten zu. Für die Berichtsteile A und B sank der Grad an Zustimmung mit steigender Bettenzahl der Krankenhäuser. Maximal stimmte lediglich die Hälfte einer Klasse einzelnen Berichtsteilen zu, die durchschnittliche Zustimmung lag in den gewichteten Datensätzen höchstens bei 42%. Mehrheitlich wird also kein Teil des QB als in Ordnung empfunden. Teilweise ergaben sich für die Berichtsteile A, B und C im Chi 2 -Test signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen (s. Tab. 3.4), wobei, wie eingangs beschrieben, bei diesen nicht nach Bonferroni korrigierten Ergebnissen von sekundärem Interesse die Wahrscheinlichkeit, dass wenigstens eine Signifikanz allein aus Zufall entstanden ist, bei über 70% liegt. Die Signifikanzen sollten deshalb nur vorsichtig interpretiert werden.

11 Tabelle 3.4.: Prozentuale Zustimmung zu der Frage Teil X ist - so wie aktuell - völlig in Ordnung, jeweils gewichtet nach BGK bzw. Krankenhausträgerschaft unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total BGK [%] Chi 2 BGK öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total Träger [%] Chi 2 Träger Teil A ist völlig in Ordnung Teil B ist völlig in Ordnung Teil C ist völlig in Ordnung Teil D ist völlig in Ordnung 51,9 41,7 32,2 28,9 41,9,033* 34,2 34,7 50,8 39,5,020* 42,3 26,9 27,8 19,3 31,3,027* 24,3 26,3 38,1 29,3,060 42,3 26,9 30,0 32,5 32,8,083 31,6 25,4 42,9 32,7,020* 50,0 34,3 36,7 33,7 39,6,075 37,5 34,7 41,3 37,6,601 * = signifikant auf α-niveau von 0,05 bei einer Familienfehlerwahrscheinlichkeit von 71% Insgesamt wurden folgende Einschätzungen und Freitextkommentare zu den vier Berichtsteilen abgegeben. Eine Auflistung aller Einzelnennungen kann jeweils dem Anhang I entnommen werden. - Berichtsteil A (Leistungsdaten Krankenhaus): Welche Informationen fehlen, welche sind überflüssig und was sollte verbessert werden? 54 Krankenhäuser haben eine oder mehrere Angaben dazu gemacht, was in Berichtsteil A fehlt. Hier wird vor allem eine Eintragungsmöglichkeit für Krankenhaus-spezifische Angebote als fehlend moniert. Neben einzelnen und unleserlichen Nennungen wurden folgende Themenbereiche mehrfach genannt: 8 x Diagnosespezifische Angebote, spezielle Therapieangebote und Versorgungsmöglichkeiten (Reha, Ambulanz) 6 x Funktionsbereiche/Zentren, mehrere Standorte 6 x Angaben zu Ergebnisqualität, Zertifizierung, Qualifikation der Ärzte 5 x spezielle Kenngrößen oder Strukturdaten: Betten pro Fachabteilung, Fallzahlen pro Fachabteilung, Ärzte bzw. Pflegepersonal pro belegtes Bett 4 x apparative Ausstattung auf Hausebene 3 x A-14: weitere Berufsgruppen 2 x interdisziplinäre Zusammenarbeit, Kooperation mit anderen Häusern 2 x Lageplan, Standort, Erreichbarkeit (PKW, ÖPNV) 2 x national Vergleichsdaten anderer Häuser 39 Krankenhäuser haben angegeben, was ihrer Meinung nach in Berichtsteil A überflüssig ist. Dabei handelt es sich vor allem um die allgemeinen Serviceangebote und die Kranken-

12 haus-identifizierenden Angaben sowie Personalkennziffern. Folgende Themenbereiche wurden mindestens zweimal genannt: 10 x A-10 (insbesondere Auswahlmöglichkeiten Cafeteria und Rauchfreies KH; keine Serviceangebote nennen, für die keine Mindestanforderungen definiert sind) 10 x A-2, A-3, allgemeine KH-Daten 9 x A-14 5 x A-9 3 x A-11 2 x A-8 2 x Organigramm Zu der Frage, was in Berichtsteil A verbessert werden kann, haben sich 52 Krankenhäuser wie folgt geäußert (nur mehrfach genannte Vorschläge): 11 x Aufbau, Darstellung, Übersichtlichkeit, Layout, Reihenfolge 5 x A-10 (Serviceangebote) 5 x A-9 (übergreifende Leistungsangebote) 5 x (Laien-)Verständlichkeit 4 x A-8 (übergreifende Versorgugnsschwerpunkte) 4 x mehr Möglichkeiten für freie Formulierungen 3 x A-14 2 x Datenaufbereitung/ Erstellungsprozess (zu aufwendig) 2 x Auswahllisten Der Nutzen von Berichtsteil A wurde im Durchschnitt von etwa 60% der Krankenhäuser als hoch bis sehr hoch eingeschätzt, bei einem von 71% als hoch bis sehr hoch eingeschätztem Aufwand. Betrachtet man die einzelnen Klassen der jeweils gewichteten Datensätze wird ersichtlich, dass Krankenhäuser mit mindestens 600 Betten bzw. Häuser in öffentlicher Trägerschaft den Nutzen am geringsten (50 bzw. 54%) und den Aufwand am höchsten (80 bzw. 82%) einschätzten. Erneut zeigt sich, dass mit steigender Bettenzahl der Krankenhäuser der Aufwand tendenziell höher eingeschätzt wurde (s. Tab. 3.5 und 3.6). Es gilt zu beachten, dass das signifikante Ergebnis im Chi 2 -Test mit 71%iger Wahrscheinlichkeit allein durch Zufall zustande gekommen sein kann (s. Tab. 3.6). Tabelle 3.5: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil A nach BGK unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil A Aufwand von Teil A 61,2 38,8 62,1 37,9 60,2 39,8 50,0 50,0 60,5 39,5,739 66,0 34,0 71,2 28,8 77,5 22,5 79,7 20,3 71,7 28,3,326

13 Tabelle 3.6: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil A nach Krankenhausträgerschaft öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil A 54,2 45,8 64,0 36,0 58,3 41,7 59,2 40,8,324 Aufwand von Teil A 81,5 18,5 72,6 27,4 60,0 40,0 71,6 28,4,003* * = signifikant auf α-niveau von 0,05 bei einer Familienfehlerwahrscheinlichkeit von 71% - Berichtsteil B (Leistungsdaten Fachabteilung): Welche Informationen fehlen, welche sind überflüssig und was sollte verbessert werden? 59 Krankenhäuser haben eine oder mehrere Einschätzungen dazu angegeben, was in Berichtsteil B fehlt, am häufigsten wurden folgende Themenbereiche genannt: 5 x Darstellung der Leistungsbereiche, Therapien 4 x ambulantes Versorgungsangebot (auch solche, die nicht unter 115b SBGV fallen) 3 x Angaben zu Schwerpunktbereichen/ Zentren, MVZ, Tagesklinik 3 x Angaben zu Ergebnisqualität, Zertifizierung 2 x Patienten-Feedback 2 x Infektions-/Komplikationsraten 2 x Case-Mix-Index 2 x Vergleichsdaten anderer Fachabteilungen national 2 x spezielle Kenngrößen/ Strukturdaten: Betten pro Fachabteilung 61 Krankenhäuser haben mindestens eine Angabe dazu gemacht, was sie in Berichtsteil B für überflüssig halten; die meisten Nennungen entfielen auf die apparative Ausstattung und die Prozeduren nach OPS: 9 x B-11 8 x B-7 5 x B-4 5 x B-12 5 x B-6 (v.a. Kompetenzdiagnosen in B-6.2) 4 x Zusatzqualifikation Pflegepersonal (sollte in A) 3 x B-10 2 x B-3 2 x B-2 70 Krankenhäuser haben Aspekte von Berichtsteil B benannt, die sie für verbesserungswürdig halten. In der Summe ergaben sich insbesondere die folgenden Themenbereiche: 6 x Darstellung 6 x Ambulante Leistungen, OPS, Ambulanzen 6 x B-7 (Prozeduren nach OPS)

14 6 x (Laien-)Verständlichkeit 5 x spezielles therapeutisches und nicht-medizinisches Personal (z.b. kaufmännisch) 4 x B-11 4 x mehr Freitextmöglichkeiten 4 x individuellere Gestaltungsmöglichkeiten 4 x kürzen/ straffen 3 x Tabellen 3 x Auswahllisten 3 x B-6 2 x B-3 2 x B-4 2 x Eingabemöglichkeiten 2 x Besonderheiten einzelner Fachabteilungen Der Nutzen von Berichtsteil B wurde, ähnlich wie der Nutzen von Teil A, im Mittel von etwa 62% der Krankenhäuser als hoch bis sehr hoch eingeschätzt. Ein hoher bis sehr hoher Aufwand wurde hingegen von fast 20% mehr der Krankenhäuser angegeben, die Mittelwerte in den gewichteten Datensätzen lagen hier bei etwa 88%. Erneut waren es die Krankenhäuser mit mindestens 600 Betten bzw. die Häuser in öffentlicher Trägerschaft, die den Nutzen von Teil B am geringsten (53 bzw. 57%) und den Aufwand mit am höchsten (97 bzw. 93%) einschätzten. Auch freigemeinnützige Häuser bewerteten den Aufwand für Teil B fast ausschließlich als hoch bis sehr hoch (94%; s. Tab. 3.7 und 3.8). Wieder wird der Aufwand für die Erstellung von Berichtsteil B mit steigender Bettenzahl der Krankenhäuser häufiger als hoch bis sehr hoch eingeschätzt (s. Tab. 3.7). Für beide gewichteten Datensätze zeigt sich je ein signifikantes Testergebnis, das allerdings mit einer über 70%igen Wahrscheinlichkeit zufällig entstanden sein kann. Tabelle 3.7: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil B nach BGK unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil B Aufwand von Teil B 58,3 41,7 66,7 33,3 60,7 39,3 52,7 47,3 61,8 38,2,468 79,2 20,8 90,0 10,0 90,8 9,2 97,4 2,6 87,4 12,6,023* * = signifikant auf α-niveau von 0,05 bei einer Familienfehlerwahrscheinlichkeit von 71%

15 Tabelle 3.8: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil B nach Krankenhausträgerschaft öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil B 56,6 43,4 65,5 34,5 59,3 40,7 60,8 39,2,397 Aufwand von Teil B 93,0 7,0 93,6 6,4 78,3 21,7 88,7 11,3,001* * = signifikant auf α-niveau von 0,05 bei einer Familienfehlerwahrscheinlichkeit von 71% - Berichtsteil C (Qualitätssicherung): Welche Informationen fehlen, welche sind überflüssig und was sollte verbessert werden? 40 Krankenhäuser haben Ihre Einschätzung dazu abgegeben, was in Berichtsteil C fehlt, darunter wurden folgende Themenbereiche mehrfach genannt: 7 x weitere und konkretere Kennziffern auch Risikomanagement 3 x (bewerteter) Vergleich mit anderen Krankenhäusern, von verschiedenen Zeiträumen oder der freiwilligen QS-Daten 3 x Differenzierung von Komplikationen 2 x Darstellungsmöglichkeiten für Psychiatrische Kliniken 2 x Ergebnis-Qualität 2 x langjährige Evaluationsdaten 28 Krankenhäuser haben sich dazu geäußert, was in Berichtsteil C überflüssig ist. Folgende Themenbereiche wurden mindestens zweimal benannt: 6 x für Patienten nicht relevant 4 x zu ausführlich, Tabellen zu umständlich 3 x C-4 (Teilnahme an sonstigen Verfahren der QS) 2 x alles 2 x C-2 2 x C-3 2 x Daten externe QS 2 x Landesverfahren DMP Von den 68 Krankenhäusern, die Angaben zum Verbesserungsbedarf von Berichtsteil C gemacht haben, wurden folgende Themenbereiche benannt: 23 x (Laien-)Verständlichkeit 7 x Darstellung, Vergleichbarkeit 7 x Qualitätsbezug (mehr Ergebnisqualität, mehr QS, mehr QI) 6 x kürzen/ straffen; Konkretisierung; Ampel 5 x 2-zeitige Abgabe (BQS-Daten) zu kompliziert 3 x C-1 3 x Datenaufbereitung, Eingabemöglichkeiten 3 x mehr Raum für eigene Grafiken, Kennzahlen und freie Formulierungen 2 x Trennung Kapitel C von Bericht

16 2 x mehr Transparenz Nutzen und Aufwand von Berichtsteil C wurden im Vergleich zu den anderen Berichtsteilen im Mittel in den gewichteten Datensätzen am seltensten als hoch bis sehr hoch eingeschätzt (etwa 46% bzw. 67%). In dem nach BGK gewichteten Datensatz findet man die niedrigste Nutzenbewertung und die höchste Aufwandbewertung erneut im Bereich der Häuser mit mindestens 600 Betten (s. Tab. 3.9). Im nach Krankenhausträgerschaft gewichteten Datensatz stufen abermals die Häuser in öffentlicher Trägerschaft den Nutzen am geringsten und den Aufwand mit am höchsten ein. Anders als bei Berichtsteil B bewerteten etwa 70% der Häuser in privater Trägerschaft den Nutzen mit am höchsten (s. Tab ). Insgesamt fielen die Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen weniger deutlich aus als in den Berichtsteilen A und B. In den Einzeltests lagen keine signifikanten Ergebnisse vor. Tabelle 3.9: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil C nach BGK unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil C Aufwand von Teil C 45,8 54,2 52,1 47,9 41,2 58,8 41,1 58,9 46,9 53,1,476 62,5 37,5 68,7 31,3 65,1 34,9 75,0 25,0 66,5 33,5,623 Tabelle 3.10: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil C nach Krankenhausträgerschaft öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil C 43,8 56,2 45,0 55,0 50,0 50,0 46,1 53,9,663 Aufwand von Teil C 69,5 30,5 65,7 34,3 70,2 29,8 68,3 31,7,755

17 - Berichtsteil D (Qualitätsmanagement): Welche Informationen fehlen, welche sind überflüssig und was sollte verbessert werden? 27 Krankenhäuser haben angegeben, welche wichtigen Informationen in Berichtsteil D fehlen. Neben unleserlichen Angaben und Einzelnennungen wurden folgende Themenbereiche mehrfach benannt: 3 x Angaben zur Zertifizierung 2 x weitere und konkretere Kennziffern/QI 2 x Ergebnis-Qualität 2 x Vergleichbarkeit mit anderen KH Ebenfalls 27 Krankenhäuser haben sich wie folgt dazu geäußert, was in Berichtsteil D überflüssig ist: 6 x D-3 (Aufbau einrichtungsinternes QM) 4 x D-4 (Instrumente des QM) 3 x alles 3 x D-5 (QM-Projekte) 3 x D-6 (Bewertung des QM) 2 x vorgeschriebene Gliederung/ Zeichenbegrenzung 2 x D-2 2 x D-1 2 x Doppelungen Von 68 Krankenhäusern wurden Hinweise dazu abgegeben, was in Berichtsteil D verbessert werden könnte. Folgende Themenbereiche wurden mehrfach genannt: 10 x mehr standardisierte Vorgaben/Antwortmöglichkeiten, Pflichtangaben für bessere Vergleichbarkeit 6 x Angaben zu Zertifizierung (ggf. Bericht anhängen) und QM-System 4 x (Laien-)Verständlichkeit 3 x mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, Freitexte 3 x kürzen/straffen 2 x Darstellung 2 x mehr Grafiken Insgesamt wurde der Nutzen von Teil D im Mittel von 55 bzw. 53% der Häuser als hoch bis sehr hoch eingestuft, bei einer vergleichsweise hohen Aufwandseinstufung von etwa 81%. Krankenhäuser mit weniger als 100 Betten bzw. Häuser in privater Trägerschaft bewerteten Nutzen und Aufwand am häufigsten als hoch bis sehr hoch. Die Unterschiede waren aber nicht signifikant (s. Tab und 3.12).

18 Tabelle 3.11: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil D nach BGK unter 100 Betten [%] Betten [%] Betten [%] ab 600 Betten [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil D Aufwand von Teil D 65,2 34,8 53,1 46,9 47,1 52,9 50,0 50,0 55,2 44,8,114 83,0 17,0 82,7 17,3 77,3 22,7 76,3 23,7 81,1 18,9,705 Tabelle 3.12: Prozentuale Verteilung der dichotomisierten Antworten zu Nutzen und Aufwand von Berichtsteil D nach Krankenhausträgerschaft öffentlich [%] freigemeinnützig [%] privat [%] Total [%] hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig hoch bis sehr hoch niedrig bis sehr niedrig Chi 2 Nutzen von Teil D 54,1 45,9 49,1 50,9 55,2 44,8 52,5 47,5,636 Aufwand von Teil D 76,1 23,9 80,4 19,6 86,4 13,6 80,9 19,1,186 Ad C) Für welche anderen Zwecke werden die QB genutzt? 166 Krankenhäuser haben sich zu weiteren Verwendungszwecken für die QB geäußert. Im Folgenden sind die mehrheitlich benannten Themenbereiche aufgelistet, die einzelnen Freitextantworten können dem Anhang I entnommen werden. 23 x Keine weiteren Zwecke 81 x Interne Zwecke 33 x Analyse von und Vergleich mit konkurrierenden Mitbewerbern 25 x internes QM-System/ Zertifizierung 23 x eigenes Nachschlagewerk, Statistiken/Jahresberichte, Information nach innen/intranet 99 x Externe Zwecke 85 x Außendarstellung (v.a. Homepage/ Internet, auch Auslage/Broschüre für Patienten und Information für Einweiser und Zuweiserkliniken) 10 x Zum Anwerben und Informieren von Bewerbern (Ärztliches Personal) 4 x Sonstige

19 Ad D) Welche der Publikationsformen wird für geeigneter gehalten (pdf / XML)? 61,1% der nach BGK gewichteten Krankenhäuser hielten die pdf-version, 38,9% die XML- Version für geeigneter. In dem nach Krankenhausträgerschaft gewichteten Datensatz befürworteten 58,9% die pdf-version und 41,1% die XML-Version. 3.4 Krankenhausbefragung: Fazit aus Sicht der Projektnehmer Zusammenfassend halten die befragten Krankenhäuser die QB mehrheitlich für eher geeignet, um Art und Anzahl ihrer Leistungen darzustellen (Verhältnis von ~80:20 geeignet/ungeeignet), wohingegen sie die Berichte eher für ungeeignet halten, die Qualität der erbrachten Leistungen abzubilden (Verhältnis ~30:70 geeignet/ungeeignet). Das Verhältnis von Nutzen (für die vereinbarten und krankenhaus-individuelle Zwecke) zu Aufwand (Eigeneinschätzung des Gesamtaufwands) wird überwiegend als nicht angemessen angesehen (Verhältnis ~30:70 angemessen/unangemessen). Es scheint ein Zusammenhang zwischen der Bewertung des QB und der Größe bzw. der Trägerschaft der Krankenhäuser zu bestehen, der sich allerdings in dieser Untersuchung nach Korrektur für multiples Testen nicht verlässlich statistisch untermauern ließ. Mit zunehmender Bettenanzahl bzw. von Häusern in öffentlicher Trägerschaft scheinen sowohl die QB insgesamt wie auch die Berichtsteile A und B im Besonderen tendenziell eher als wenig nützlich und sehr aufwändig bewertet zu werden. In den Berichtsteilen C und D fielen die Unterschiede nicht so deutlich aus. In weiteren Untersuchungen sollte hinterfragt werden, ob die tendenziell schlechtere Bewertung durch große bzw. öffentliche Krankenhäuser sich wissenschaftlich bestätigen lässt. Insgesamt wird für alle Berichtsteile häufiger der Aufwand, nicht der Nutzen als hoch bis sehr hoch eingestuft. Größter Nutzen, aber auch größter Aufwand, wird Kapitel B bescheinigt. Die Krankenhäuser sehen Verbesserungsbedarf, zumeist jedoch ohne anzugeben, was genau fehlt bzw. überflüssig ist. Die Analyse der Freitextkommentare zeichnet ein kontroverses Bild. Zum einen werden die Darstellungsweise, Ausführlichkeit, Laienverständlichkeit, Gestaltungsfreiheit und der aufwändige Erstellungsprozess durchweg zu allen Berichtsteilen mehrfach als verbesserungswürdig benannt. Zum anderen zeigt sich, dass fast die Hälfte der Befragten angibt, die vorliegenden Qualitätsberichte für andere externe oder interne Zwecke zu nutzen.

20 4 Patientenbefragung 4.1 Patientenbefragung: Ziele Das Untersuchungskonzept laut Forschungsauftrag umfasste folgende Fragestellungen für die Befragung der Patienten: A) Kennen die Patienten die gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) bzw. die darin enthaltenen Informationen (Kenntnis pdf-versionen bzw. über Vergleichsportale auf der Basis der XML/CSV-Daten)? B) Haben die Patienten die QB bei der aktuellen Krankenhauswahl genutzt? C) Kennen die Patienten die Lesehilfe, finden sie diese verständlich und haben sie diese genutzt? D) Welche Informationen benötigen Patienten im Vorfeld einer Krankenhausbehandlung für die Auswahl eines Krankenhauses in der jeweils für sie speziellen Situation (z. B. für eine Knie-TEP-Operation)? E) Wie gehen Patienten zur Informationsgewinnung unter Nutzung der QB vor? F) Sind die Inhalte verständlich und relevant? G) Welche relevanten Informationen werden darin gefunden und welche nicht, welche fehlen? H) Welche Informationen sind überflüssig? I) Welche Verbesserungen der derzeitigen Struktur und Inhalte der QB sind aus Patientensicht erforderlich? J) Entspricht die Informationsdarstellung den Patientenpräferenzen? 4.2 Patientenbefragung: Material und Methode Das zusammen mit der AG Qualitätsberichte geplante, qualitative methodische Untersuchungsvorgehen * beinhaltete 50 persönliche, Leitfaden-gestützte, teilstrukturierte Einzelinterviews und 10 Fokusgruppen aktuell stationär behandelter Patienten aus 10 Krankenhausabteilungen - je 2 Abteilungen der Fachrichtungen Herzchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie, Geburtshilfe und Gynäkologie - bei denen Prozeduren aus den * Eine Zusammenstellung der typischen Methoden und deren Aussagekraft auch im Verhältnis zu quantitativer Forschung findet sich z. B. bei Catherine Pope & Nicholas Mays. Qualitative Research in Health Care 3rd ed. BMJ Books. 2006

21 BQS-Leistungsbereichen Aortenklappenchirurgie, Knie-TEP, Karotisrekonstruktion, Mammachirurgie bzw. Geburtshilfe vorgenommen wurden. Dabei sollten sich je eine Abteilung in einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft und die zweite Abteilung in privater Trägerschaft befinden. Tabelle 4.1 führt die geplanten Krankenhäuser, Abteilungen und Trägerschaftsstatus auf. Tabelle 4.1: Krankenhäuser, Abteilungen und Trägerschaftsstatus privat öffentlich Herzchirurgie Gefäßchirurgie Orthopädie Gynäkologie Geburtshilfe Wuppertal Helios Klinikum Dortmund Wuppertal Helios Wuppertal Helios Schwelm Helios Köln-Merheim Köln-Merheim Klinikum Dortmund Schwelm Helios Klinikum Dortmund Als Einschlusskriterien galten: körperliche, geistige und psychische Verfassung, die eine Teilnahme ermöglicht, Teilnahmewille an beiden Teilen der Befragung (persönliches Interview und Fokusgruppe), deutsches Sprachverständnis, bereits erfolgte medizinische Versorgung und dennoch Restverweildauer von rund 3 Tagen. Die tatsächliche Durchführung der Patientenbefragung wich an zwei Stellen vom geplanten Vorgehen ab. Zur zeitnahen Rekrutierung der Patienten wurden die Eingriffsarten in der Herz- und Gefäßchirurgie sowie der Gynäkologie auf andere elektive Eingriffe ausgeweitet. So wurden beispielsweise in der Herzchirurgie auch Patienten mit Aortenklappenersatz und koronarer Bypassoperation oder mit Mitralklappenersatz befragt oder in der Gynäkologie auch Patientinnen nach Gebärmutterkrebsoperationen oder in der Gefäßchirurgie auch Patienten mit femoropoplitealen Bypassoperationen eingeschlossen. Desweiteren war es nur einmal möglich, eine Fokusgruppe als Befragungsform durchzuführen. Dies lag begründet in zeitlichen und räumlichen logistischen Problemen, in einer situativen Überforderung vieler Patienten an einer Gruppe teilzunehmen und in zumeist nur noch sehr kurzer Restliegezeit der Patienten, so dass zeitliche Überlappungen nicht lang genug waren. Die logistischen Probleme umfassten z. B. anstehende Untersuchungstermine, Angehörigenbesuche, fehlender freier Raum auf Station, eingeschränkte Mobilität zahlreicher Patienten. Daher wurde überwiegend ein zweites Einzelgespräch durchgeführt, um Einschätzungen zu den vorgelegten, beispielhaften Krankenhausqualitätsberichten von den Patienten zu erfahren. Die praktische Durchführung gestaltete sich folgendermaßen. Nach telefonischer Terminvereinbarung mit einem Ansprechpartner der Abteilung wurden die zu dem Tag auf

22 Station befindlichen Patienten auf die Einschlusskriterien zimmerweise durchgegangen. Alle in Frage kommenden Patienten wurden notiert, der Reihe nach angesprochen und um Teilnahme gebeten. Alle angesprochenen Patienten erklärten sich bereit an der Befragung teilzunehmen. Die Interviews wurden im Zimmer der Patienten durchgeführt. Es wurde darauf geachtet, dass keine Störungen durch Angehörige anderer Patienten in Mehrbettzimmern auftraten und eine persönliche Gesprächsatmosphäre auch in einem Mehrbettzimmer gewahrt blieb. Der zweite Gesprächstermin zu den Krankenhausqualitätsberichten fand zumeist am Folgetag, vereinzelt am übernächsten Tag, selten später statt. Zur Vorbereitung des zweiten Termins erhielten die Patienten am Ende des ersten Interviews die ausgedruckten Qualitätsberichte (pdf-version) von zwei vergleichbar großen Krankenhäusern in privater bzw. öffentlicher oder freigemeinnütziger Trägerschaft eines anderen Bundeslandes; um den Aufwand für die Patienten zu reduzieren, wurden zusätzlich zu allen das gesamte Krankenhaus betreffenden Daten (Teile A, C, D der QB) die Daten nur derjenigen Fachabteilung beigefügt, die für den Patienten relevant war. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich von Ende Januar 2010 bis Ende März Beiden Interviews lagen Interviewleitfäden zugrunde. Die Befragungen wurden als semistrukturierte Interviews durchgeführt, bei der die Interviewten frei auf die gestellten Fragen antworteten. Zur einfacheren Kodierung enthielt die Fassung für den Interviewer Auswahlmöglichkeiten, die den Patienten weder gezeigt noch verlesen wurden (s. Anhang II: Befragungsinstrument der Patientenbefragung). Stichprobenbeschreibung Insgesamt nahmen 48 Patienten am Interview teil, von denen 40 bei einem zweiten Termin (Fokusgruppe oder zweites Einzelgespräch) zu den ihnen ausgehändigten Krankenhausqualitätsberichten befragt werden konnten. Die Verteilung der Teilnehmer nach Fachabteilungen und Trägerschaftsstatus zeigt Tabelle 4.2. Die Dauer der Erstinterviews betrug durchschnittlich 25 Minuten, das Zweitgespräch 15 Minuten. Tabelle 4.2: Verteilung der teilnehmenden Patienten nach Abteilungen und Trägerschaftsstatus Herzchirurgie Gefäßchirurgie Orthopädie Gynäkologie Geburtshilfe privat öffentlich

23 Die soziodemographischen Angaben der 48 Teilnehmer fasst Tabelle 4.3 zusammen. Hingewiesen sei darauf, dass die Befragung hinsichtlich Geschlechterverteilung und Alter fachgruppenspezifisch heterogen zusammengesetzt ist. Erwartungsgemäß sind Gebärende jünger und Patienten zur Knie-TEP-Operation etwas jünger als die zu gynäkologischen, herzund gefäßchirurgischen Eingriffen. Mit dem Altersspektrum korrespondiert die Verteilung der Erwerbstätigkeit, der überwiegende Anteil bei herz-, gefäßchirurgischen und den Knie-TEP Operationen ist bereits berentet, ebenso 5 der 8 gynäkologischen Patientinnen. Die Unterteilung in 5 Sozialschichten, entsprechend der Methodik der Bildung des Schichtindexes im Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung, erbringt eine Verteilung mit je ca. 20% Oberschicht, obere und mittlere Mittelschicht und einen etwas geringeren Anteil der unteren Mittelschicht und ein Viertel aus der Unterschicht. Dem Bevölkerungsschnitt entspricht die Verteilung des Krankenversicherungsstatus mit 90% gesetzlich und 10% privat Versicherten. Tabelle 4.3: soziodemographische Beschreibung der Teilnehmer Herzchirurgie Gefäßchirurgie Orthopädie Gynäkologie Geburtshilfe gesamt n=48 n=10 n=10 n=10 n=8 n=10 Alter in Jahren Geschlecht: Frauen (58%) Männer (42%) Familienstand: ledig % verheiratet % verwitwet % geschieden % ausländische Nationalität % deutsch Schicht als SES 5: Oberschicht % obere Mittelschicht % mittlere Mittelschicht % untere Mittelschicht % Unterschicht % Ausbildung/fehlend % berentet % Krankenversicherung: gesetzlich % private Zusatzversicherung % privat % Arbeitserfahrung im Gesundheitswesen %

24 4.3 Patientenbefragung: Ergebnisse Der erste Fragenkomplex bezieht sich auf Erfahrungen mit Krankenhausaufenthalten und dem jetzigen Einweisungs- und Auswahlkontext. Die Angaben dazu umfassen die Tabellen 4.4 bis 4.9. Erwartungsgemäß betrug die Zeit vor Aufnahme bei der weit überwiegenden Mehrheit von 88% mehr als 5 Tage, meistens viele Wochen, so dass von ausreichender Informations- und Entscheidungszeit ausgegangen werden kann. Die Einweisungen verteilten sich hauptsächlich auf Haus- und Fachärzte, Selbsteinweisungen kamen vor allem bei Geburten vor. Drei Viertel der Teilnehmer gaben an, selber das konkrete Krankenhaus ausgewählt und die Entscheidung dazu selber getroffen zu haben. Sehr wichtig war diese persönliche Wahl- und Entscheidungsmöglichkeit für über die Hälfte. Insgesamt kann von einer gewissen Vertrautheit mit Krankenhäusern bei den Teilnehmern gesprochen werden, da bis auf 1 Patientin alle schon einmal im Krankenhaus waren, fast die Hälfte sogar mehr als 5 Mal. Ein Drittel der Patienten hatte binnen der letzten 12 Monate einen stationären Aufenthalt. Tabelle 4.4: Wie lange vor dem jetzigen Aufnahmetag stand fest, dass Sie ins Krankenhaus müssen? Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n= Tag % 2-5 Tage % > 5 Tage % Tabelle 4.5: Wer hat Sie zu diesem Krankenhausaufenthalt eingewiesen? Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n=48 Hausarzt % Facharzt % Haus- + Facharzt % Notfall % selbst %

25 Tabelle 4.6: Wer hat entschieden, dass Sie in dieses Krankenhaus eingewiesen werden? Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 Hausarzt % gesamt n=48 Facharzt % selbst % Notfall % Arzt + selbst % % Tabelle 4.7: Wie wichtig war es Ihnen, an der Entscheidung persönlich beteiligt gewesen zu sein, in welches Krankenhaus sie jetzt eingewiesen worden sind? Krankenhausverlegung Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n=48 sehr wichtig % etwas wichtig % wenig wichtig % ganz unwichtig % weiß nicht % Tabelle 4.8: Wie oft waren Sie in Ihrem Leben bereits zur stationären Behandlung im Krankenhaus? Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 nie % gesamt n= mal % >5 mal % Tabelle 4.9: Wann waren Sie zuletzt zur stationären Behandlung im Krankenhaus? in den letzten 12 Monaten Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n= % > 1 Jahr % nicht zutreffend %

26 Der zweite Fragenkomplex bezieht sich auf die Auswahlkriterien und Informationsquellen zur Krankenhauswahl vor diesem stationären Aufenthalt. Die in Tabelle 4.10 aufgeführten Kriterien sind die Antworten, die die Patienten auf die gestellte Frage spontan und frei formulierten. Sie drücken damit die aktiv aus Patientensicht relevanten Kriterien aus. Dies unterscheidet sich von Angaben, die nach Vorlage einer Liste zum Anstreichen entstehen. Als weit verbreitete Kriterien wurden erwarteterweise die Wohnortnähe des Krankenhauses (50%) und die Qualifikation der Ärzte (44%) angegeben. Da es sich wie vorerwähnt um einen krankenhauserfahrenen Teilnehmerkreis handelt, spielte die Vorerfahrung mit dem Krankenhaus, in dem sie sich gerade wieder befanden, eine wichtige Rolle (50%), sowohl als aktive Entscheidung, sich dort erneut behandeln zu lassen, als auch bei einigen wenigen Patienten, die klar benannten, sich in einem Krankenhaus nicht erneut behandeln zu lassen, mit dem sie medizinisch zuvor nicht zufrieden waren. Bei naheliegend möglichen Komplikationen wie Risikogeburt wird die Abteilungsinfrastruktur des Wahlkrankenhauses zu einem zentralen Kriterium (18%). Vertrauen ist der von den Patienten am häufigsten benutzte Begriff, der all das an Kriterien umfasst, was für die Krankenhauswahl entscheidend ist. Dieses Vertrauen ist das Resultat einer je individuellen Komposition aus Sachinformationen zur Diagnose, zu Therapieverfahren und Therapieoptionen und vor allem wächst Vertrauen aus der erlebten Beziehung im Gespräch mit Behandlern vor der stationären Aufnahme. Als wichtige Vertrauenskriterien nennen die Patienten z. B. ausreichend Zeit und Ruhe im Ambulanzgespräch zu haben, des Weiteren die Möglichkeit in einem solchen Ambulanzgespräch Fragen stellen und wichtige Begleitpersonen mit in das Gespräch nehmen zu können, unterschiedliche Vorgehensweisen beim Eingriff und mögliche Risiken erklärt zu bekommen sowie Hinweise auch auf Kompetenzgrenzen seitens der Ärzte zu erfahren und das Empfinden, eine persönliche Beziehung hergestellt haben zu können. Auffallend waren neben den bisher aufgeführten, allgemein verbreiteten Kriterien, die Vielzahl eigener, stark individueller Kriterien, die in der persönlichen Lebens- und Behandlungssituation einzelner Patienten wichtig für die Wahlentscheidung sind. Diese individuellen Kriterien ergänzen bei einigen Patienten die weit verbreiteten Kriterien, bei anderen sind sie die entscheidungstragenden Kriterien. Dies reicht von z. B. einer Patientin, der es wesentlich war, dass ein Angehöriger mit übernachten konnte oder einer anderen, dass die gesamte Auswahl und Vorbereitung an den Sohn delegiert werden konnte oder dass die Beihilfeabrechnung bekannterweise einfach war oder eine Fremdbluttransfusion sicher ausgeschlossen werden konnte oder ambulante Mitbehandler (Hebammen) auch stationär weiter an der Behandlung teilnehmen konnten.

27 Tabelle 4.10: Welche Punkte / Auswahlkriterien haben Sie tatsächlich bei der Wahl dieses Krankenhauses beachtet bzw. beachten können? (Mehrfachantworten möglich) Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n=48 Wohnortnähe % guter Voraufenthalt im KH* % Qualifikation der Ärzte % Vertrauen durch Ambulanzvorkontakt vorgehaltene andere Fachabteilungen (z.b. Perinatalzentrum) % % Facharztempfehlung % arbeitet in dem KH* (selber oder Angehöriger) Renommee des KH* / CA** Gewohnheitskrankenhaus % % % schneller Termin % Erfahrung der Ärzte % Weiterbehandlung durch Beleghebamme Qualifikation der Pflege Angehörige können mit übernachten Sohn kann alles arrangieren einfache Beihilfeabrechnung % % % % % Fremdbluttransfusion % ausgeschlossen * KH = Krankenhaus, ** CA = Chefarzt Die wesentlichen, aktiv benannten Informationsquellen entsprechen ebenfalls bekannten Angaben (Tabelle 4.11). Angehörige, Freunde und Bekannte wurden von der Hälfte als Informationsquelle angegeben und sind damit vermutlich wesentlich im Entscheidungsprozess, ebenso das Gespräch mit dem ambulant behandelnden Facharzt (35%). Deutlich wurde in den Gesprächen, dass die Möglichkeit, sich prästationär in der Ambulanz vorzustellen und die Ärzte kennen zu lernen, eine entscheidende Rolle spielt (40%), ebenso wie das Angebot, sich in einer Informationsveranstaltung der Abteilung vorab über den

28 Eingriff in dem Krankenhaus zu informieren (13%) oder persönlich vorzustellen (10%). Allerdings gaben auch 13% an, dass sie sich vorab gar nicht weiter informiert haben. Insgesamt gaben nur 2 Patienten an, vorab gerne noch etwas genauer informiert worden zu sein (Tabelle 4.12). Das Internet spielt als Informationsquelle bisher nur eine eingeschränkte Bedeutung und seine Verfügbarkeit ist noch altersabhängig. So gaben fast alle Gebärenden an, das Internet zur Information über das Krankenhaus genutzt zu haben, aber nur weniger als die Hälfte der anderen Patienten (Tabelle 4.13). Die deskriptive statistische Auswertung weist auf keinen Unterschied im Patientenverhalten zur Krankenhauswahl im Hinblick auf den Trägerschaftsstatus der Krankenhäuser hin. Bezüglich Patientenkriterien gibt es Hinweise auf mögliche Unterschiede im Wahlverhalten. Frauen vor Geburt gaben besonders häufig die Wohnortnähe des Krankenhauses für tägliche Familienbesuche als Wahlkriterium an. Das Patientenalter zeigte insofern Unterschiede, als dass vor allem die Frauen vor Geburt, als die jüngsten Teilnehmer aus den 5 befragten Gruppen, ein besonders aktives Wahlverhalten zeigten, indem sie sich alle das Krankenhaus vorab ansahen und dort persönlich vorstellten. Bezüglich der Fachrichtungen zeigten Patientinnen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen eine Tendenz, sich intensiver mit ihrem ambulanten Facharzt zu konsultieren und Entscheidungen zu treffen. Keine weiteren Informationsquellen nutzten vor allem die männlichen Patienten der Gefäßchirurgie, was eventuell mit einem niedrigeren sozialen Status verbunden sein könnte. Hier sind allerdings methodische Grenzen auf Grund der kleinen Fallzahlen zu beachten. Tabelle 4.11: Wo haben Sie sich vor diesem Krankenhausaufenthalt informiert, um die Krankenhauswahl zu treffen? (Mehrfachantworten möglich) Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n=48 Angehörige, Freunde % Ambulanzgespräch % Facharzt % Infoveranstaltung KH* % gar nicht % Hausarzt % persönlich vorgestellt % Internetseite KH* % Internetbroschüre % Papierbroschüre KH* % Papierbroschüre % Vergleichsportal im Internet % Krankenkasse % religiöser KH* Beurteiler % *KH = Krankenhaus

29 Tabelle 4.12: Zu welchen Punkten / Auswahlkriterien hätten Sie persönlich bei der Wahl dieses Krankenhauses Informationen zur Verfügung gehabt? (Mehrfachantworten möglich) Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n= x Anzahl Eingriffe und technische Operationsdetails Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 0 1x Vorgehen bei Problemen mit dem Stillen gesamt n=48 96% keine weiteren Informationen nötig Tabelle 4.13: Verfügen Sie über einen Zugang zum Internet und nutzen diesen? Internet verfügbar Herzchirurgie n=10 Gefäßchirurgie n=10 Orthopädie n=10 Gynäkologie n=8 Geburtshilfe n=10 gesamt n=48 ja % nein % Der dritte Fragenkomplex bezieht sich auf die Bekanntheit und Nutzung der Krankenhausqualitätsberichte. Hier zeigte sich ein alters- und eingriffsunabhängiges einheitliches Bild. Die Berichte waren nicht bekannt und wurden auch nicht benutzt. Ob die 5 Patienten, die angaben von Krankenhausqualitätsberichten schon etwas gehört zu haben, tatsächlich die gesetzlich verpflichtenden Berichte meinten, bleibt offen, da keiner einen solchen gesehen, gelesen oder bis dato verwendet hatte. Zur Internetnutzung fiel auf, dass die Internetnutzer dieses vor allem nutzten, um sich über Diagnose und Therapieverfahren zu informieren, gelegentlich auch noch, um sich über das ausgewählte Krankenhaus zu informieren. Der Schritt vorher, das Aussuchen eines Krankenhauses erfolgte nicht unter Verwendung internetbasierter Informationen. Lediglich 2 Patienten gaben an, schon einmal mit Internetportalen Krankenhausvergleiche angeschaut zu haben (Tab. 4.14). Die Bewertung der exemplarisch vorgelegten Krankenhausberichte konnte von 39 der 48 Teilnehmer erfragt werden. 2 Patienten waren bereits entlassen, 1 Patient zu stark sehbeeinträchtigt und 6 hatten es nicht geschafft diese anzusehen, auch nach weiteren Tagen eingeräumter Zeit. Bezogen auf diese 39 Patienten, haben sich 60% auch die Lesehilfe angeschaut, von denen knapp ein Drittel diese als hilfreich bewertete. Die Gesamtbeurteilung der eigentlichen Krankenhausqualitätsberichte war bei der Hälfte eher positiv, bei der anderen Hälfte eher negativ. Als informativ stuften 60% die Berichte ein, jedoch wurde Kritik klar benannt. Für drei Viertel der Teilnehmer waren die Berichte wesentlich zu lang und für fast ebenso viele sprachlich schwer verständlich, so dass nur 2 Patienten (5%) die Berichte als potenziell relevant für ihre Krankenhauswahl qualifizierten (Tab. 4.15).

30 Tabelle 4.14: Vorkenntnis der Krankenhausqualitätsberichte Haben Sie schon mal von den gesetzlichen Qualitätsberichten der Krankenhäuser gehört? Haben Sie schon mal einen solchen gesetzlichen Qualitätsbericht eines Krankenhauses verwendet, um sich über ein Krankenhaus zu informieren? Haben Sie den Qualitätsbericht als Papierbroschüre oder als Internetdokument verwendet? Haben Sie schon mal vergleichende Informationen zu Krankenhäusern im Internet angeschaut, in so genannten Portalen oder Kliniksuchmaschinen wie z.b. der Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft, die Weiße Liste der Bertelsmannstiftung oder den Klinikführer Rhein-Ruhr? Haben Sie vor diesem Aufenthalt den gesetzlichen Qualitätsbericht dieses Krankenhauses angeschaut, um sich zu informieren? Zu den gesetzlichen Qualitätsberichten der Krankenhäuser gibt es eine Anleitung, die so genannte Lesehilfe mit dem Titel die gesetzlichen Qualitätsberichte der Krankenhäuser lesen und verstehen. Kennen Sie diese Lesehilfe? Haben Sie diese Lesehilfe genutzt? gesamt ja: 1x Geburtshilfe; 2x Orthopädie; 2x Gefäßchirurgie nein nicht zutreffend 2x Orthopädie nein nein nein Die Patienten gaben zumeist an, zuerst den allgemeinen Krankenhausteil und dann den Fachabteilungsteil durchgesehen zu haben. Da beide Teile aber insgesamt sehr umfangreich waren und viele Informationen wenig verständlich waren, konnte kaum jemand hervorheben, was ihm konkret wichtig und was unwichtig war. Bei den Patienten, die durchaus wohlwollend die Berichte beurteilten, wurde oft deutlich, dass die Allgemeinangaben z. B. zu Serviceangeboten des Krankenhauses interessant, aber für sie durchweg nicht persönlich relevant im Hinblick auf die Krankenhauswahl waren. Fachabteilungsspezifisch gingen einige auf die Eingriffstabellen und die Eingriffszahlen ein, die teilweise den Eindruck hervorriefen, was und wie viel in dem Krankenhaus behandelt werde, doch als relevant für den eigenen Eingriff wurde dies durchweg nicht dargestellt. Mit den Angaben zu den Qualitätsindikatoren kamen fast alle Patienten nicht zurecht. 2 Patienten konnten ansatzweise umschreiben, was ein konkreter Qualitätsindikator, der einen Aspekt des eigenen Eingriffs betraf, bedeutete. Für alle anderen war dies gar nicht möglich. Das letzte Kapitel zu Angaben zum krankenhausinternen Qualitätsmanagement fand ein geteiltes Echo, circa ein Viertel fand daran bedingtes Interesse, auffallend war hierbei der Anteil an Personen, die etwas mit dem Gesundheitswesen oder mit qualitätsbezogenen Themen im Beruf zu tun hatten. Eine Betrachtung aller 39 Teilnehmer, die zu den Qualitätsberichten befragt werden konnten, zeigte hinsichtlich Sozialschicht, Geschlecht, Alter und Fachrichtung kein einheitliches Bild. Die Gesamtbewertung war in allen Schichten etwa zur Hälfte positiv, allein in der mittleren Mittelschicht etwas höher. Je zwei Drittel bis drei Viertel der Befragten bewerteten die Berichte als zu lang und als sprachlich zu fachlich (Tab. 4.16).

31 Tabelle 4.15: Bewertung der Krankenhausqualitätsberichte (KHQB) durch die Teilnehmer Teilnahme am 2. Gespräch Herzchirurgie n=7 Gefäßchirurgie n=8 Orthopädie n=8 Gynäkologie n=7 Geburtshilfe n=9 gesamt n= = 100% Lesehilfe angeschaut = 62% Lesehilfe hilfreich von 39 = 18% Gesamtbewertung KHQB positiv % KHQB informativ % KHQB wahlhelfend bei der Entscheidung % KHQB zu lang % KHQB zu fachlich, sprachlich schwer verständlich % von 24 = 29% Tabelle 4.16: Krankenhausqualitätsberichte (KHQB): Gesamtbeurteilung, Länge und sprachlich zu fachlich, nach Sozialschicht N = 39 KHQB positiv / nicht positiv KHQB zu lang / nicht zu lang KHQB zu fachlich / nicht zu fachlich Oberschicht 5 / 5 7 / 3 8 / 2 obere Mittelschicht 4 / 4 6 / 2 4 / 4 mittlere Mittelschicht 6 / 3 7 / 2 6 / 3 untere Mittelschicht 2 / 3 4 / 1 4 / 1 Unterschicht 3 / 4 5 / 2 5 / 2 20 (51%) / 19 (49%) 29 (74%) / 10 (26%) 27 (69%) / 12 (31%) Hervorstechend war ein geschlechtsabhängiger Unterschied. Nur ein Drittel der Männer bewertete die Berichte insgesamt als positiv. Bei den Frauen waren es hingegen zwei Drittel. Damit einhergehend waren für drei Viertel der Männer die Berichte deutlich zu lang und für 95% sprachlich zu fachlich (Tab. 4.17). Tabelle 4.17: Krankenhausqualitätsberichte (KHQB): Gesamtbeurteilung, Länge und sprachlich zu fachlich, nach Geschlecht N = 39 KHQB positiv / nicht positiv KHQB zu lang / nicht zu lang KHQB zu fachlich / nicht zu fachlich Männer 6 / / 4 16 /1 Frauen 14 /8 16 / 6 11 / (51%) / 19 (49%) 29 (74%) / 10 (26%) 27 (69%) / 12 (31%)

32 Im Hinblick auf drei gebildete Alterskategorien zeigten sich keine hervorstechenden altersbezogenen Unterschiede in der Berichtsbewertung (Tab. 4.18). Tabelle 4.18: Krankenhausqualitätsberichte (KHQB): Gesamtbeurteilung, Länge und sprachlich zu fachlich, nach Alter N = 39 KHQB positiv / nicht positiv KHQB zu lang / nicht zu lang KHQB zu fachlich / nicht zu fachlich Jahre 5 / 5 8 /2 7 / Jahre 7 / 8 11 / 4 10 /5 70 Jahre und älter 8 / 6 10 /4 10 / 4 20 (51%) / 19 (49%) 29 (74%) / 10 (26%) 27 (69%) / 12 (31%) Deutliche Unterschiede zeigten sich allerdings zwischen den 5 Fachrichtungen, aus denen die Patienten befragt wurden. Die Patienten der Herz- und Gefäßchirurgie bewerteten die Berichte beinahe einheitlich als nicht positiv, zu lang und sprachlich zu fachlich geschrieben. Umgekehrt war es bei den Patienten der Fachrichtungen Orthopädie und Gynäkologie, hier überwog insgesamt eine positive Bewertung, wenn auch zumeist mehr als die Hälfte sie als zu lang und fachsprachlich bewerteten. Lediglich die Patientinnen der Geburtshilfe bewerteten die Berichte zur Hälfte positiv und die andere Hälfte als nicht positiv (Tab. 4.19). Tabelle 4.19: Krankenhausqualitätsberichte (KHQB): Gesamtbeurteilung, Länge und sprachlich zu fachlich, nach Fachabteilung N = 39 KHQB positiv / nicht positiv KHQB zu lang / nicht zu lang KHQB zu fachlich / nicht zu fachlich Herzchirurgie 1 / 6 7 / 0 7 / 0 Gefäßchirurgie 1 / 7 6 / 2 8 / 0 Orthopädie 7 / 1 5 / 3 4 / 4 Gynäkologie 6 / 1 4 / 3 2 / 5 Geburtshilfe 5 / 4 7 / 2 6 / 3 20 (51%) / 19 (49%) 29 (74%) / 10 (26%) 27 (69%) / 12 (31%) Das methodische Vorgehen schloss eine qualitative Auswertung der als offene Fragen erhobenen zwei wichtigen Aspekte, Wahlkriterien und Informationsquellen, ein. Aus den Patientenberichten wurden typologische Unterschiede im Auswahlvorgehen der Patienten abgeleitet. Die offene Frage Auswahlkriterien zu benennen, war für die meisten Patienten eine offensichtlich ungewohnte Perspektive auf ihre Erkrankung, deren Behandlung und ihr Krankheitsverhalten. Die Frage verlangt beim Antwortenden eine gliedernde Aufteilung eines

33 Entscheidungsprozesses, in dem Wahlkriterien und Informationsquellen oft gar nicht voneinander getrennt sind. Zudem impliziert die Frage eine sachlich kategoriale Erfassung eines Vorganges, der für die meisten Patienten aber nicht losgelöst von ihrem Krankheitserleben und ihren Beziehungen zu erfassen und zu verstehen ist. Alle 48 Patienten haben auf die Frage nach den Auswahlkriterien berichtet, wie der Entscheidungsprozess ablief, keiner hat spontan Kriterien aufgelistet. Die Schilderung umfasste meistens Diagnosestellung, Einweisungsindikation, Gespräch und Beziehung zu den ambulanten Behandlern und die persönliche Lebenssituation. Die Patienten berichteten damit, wie sie, unter Aufbau eines Vertrauensgefühls zu stationären Behandlern, ihr Krankenhaus gewählt haben. Bedeutsam ist dies, da die Erhebung und Dokumentation zu den Kriterien und Informationsquellen zwar Antworten erfasst, doch dabei Modi des Wahlprozesses außen vor lässt. Eine qualitative Auswertung der Patientenangaben im Interview zu diesem vielschichtigen Prozess der Krankenhausauswahl legt folgende Vorgehenstypen bei Patienten nahe. Der delegierende Patient: Der ambulante Facharzt, Hausarzt oder auch Familienangehörige bekommen den Auftrag, die Krankenhauswahl vorzunehmen und alles vorzubereiten. Die Informationsverwaltung liegt, vom Patienten aktiv entschieden, außerhalb des Patienten. Der Patient in der Überweisungskette: Patienten folgen den eingespielten Kooperationen und Empfehlungen der Behandler. Hierbei werden die Patienten durch den Behandlungsprozess geleitet. Informationen werden hauptsächlich außerhalb des Patienten verarbeitet, der Patient holt eventuell ergänzende Informationen zum empfohlenen Krankenhaus ein, nachdem die Entscheidung feststeht. Der krankenhauserfahrene Patient: Dieser Patient kennt das Krankenhaus durch Voraufenthalte, durch persönliche Kontakte oder arbeitet dort. Er weiß, was ihn dort erwartet, kennt auch teilweise die dort Tätigen. Informationen hat er bereits und ergänzt diese gegebenenfalls unter aktuellen Behandlungsgesichtspunkten. Der Patient des Stadt(-teil)-Krankenhauses: Dieser Patient geht ins nahe gelegene und allseits bekannte Krankenhaus der Stadt oder des Stadtteils, da man dort immer hingeht, wenn man ins Krankenhaus muss. Die Informationsverwaltung liegt außerhalb des Patienten. Der aktiv Vertrauen suchende Patient: Dieser Patient informiert sich selber aktiv über Krankenhäuser, recherchiert, spricht mit Behandlern und Angehörigen und sucht das ambulante Vorgespräch mit den Krankenhausbehandlern. Die aktive Haltung kann hierbei sowohl Teil einer betont aktiven Krankheitsverarbeitung sein, der Erfüllung eines unbedingt einzuhaltenden Kriteriums dienen oder auch mit einem aktiv bestimmenden und kontrollierenden Persönlichkeitszug in Verbindung stehen. Die Informationsverwaltung liegt beim Patienten.

34 Diese skizzierten Typen liegen nicht immer ausschließlich vor. Einige Patienten weisen auch Züge mehrerer Typen auf. Im thematischen Kontext dieser Befragung zu den Qualitätsberichten ist der Stellenwert schriftlicher Informationen als Auswahlhilfen für unterschiedliche Patiententypologien zu reflektieren, um dann auf das Informationsbedürfnis aus Patientensicht eingehen zu können. Es liegt nahe, Krankenhausinformationen für Patienten zu unterscheiden einerseits zum Zwecke der Krankenhauswahl und andererseits zum Zwecke, sich über das bereits festgelegte Krankenhaus zu informieren. Je nach Zweck sind Inhalte, Darstellung und Verfügbarkeit anders zu organisieren. Neben dieser abgeleiteten Typologie gibt es noch Hinweise, die in weiteren Untersuchungen qualitativ und quantitativ zu untersuchen wären und mit möglicherweise bereits vorliegenden Ergebnissen anderer Untersuchungen verglichen und ergänzt werden könnten und hier nur in aller Vorläufigkeit mitgeteilt werden. Die Interviews deuten darauf hin, dass unterschiedliche Verhaltensweisen bei der Krankenhauswahl nach Fachgebiet und Bedrohlichkeit der Diagnose bestehen. Nicht lebensbedrohliche Diagnosen wie Knie-TEP sind eher mit einem eigenständigen Auswählen verbunden als lebensbedrohliche Diagnosen (Krebserkrankungen und teilweise Herz- und Gefäßerkrankungen), bei denen das Vertrauensgefühl und die delegierende Übergabe in die Verantwortlichkeit der behandelnden Ärzte stärker ausgeprägt ist. Bestärkt wird dieser Unterschied in der Art der Wahlentscheidung je nach Bedrohlichkeit des Eingriffes dadurch, dass einzelne Patienten spontan berichten, dass sie eine solche Informationsbroschüre für einen Rehabilitationsaufenthalt sehr begrüßen würden oder z. B. eine Mutter mit einem behinderten Kind in ihrer Rolle als Behandlungsorganisatorin begeistert war und diese nun für die weitere Behandlungswahl ihres Kindes nutzen wollte. Schicht und Bildungsfaktoren beeinflussen möglicherweise die Verwendung der Informationsquellen: je gebildeter, desto aktiver und auch schriftliche Informationsquellen einbeziehender sind die Patienten in ihrem Entscheidungsprozess. Dennoch überwiegt bei allen Patienten ganz deutlich das persönliche Gespräch mit den ambulanten Behandlern, vorab in der Krankenhausambulanz oder bei Informationsveranstaltungen, gegenüber schriftlichen Informationen. Zu beachten ist bei der Verwendung schriftlicher Informationsmaterialien der Teil der (oft älteren) Patienten mit Sehbeeinträchtigungen, der solche Informationen nur eingeschränkt bis gar nicht verwenden kann. Genauso gibt es eine Reihe Patienten, für die eine ganze Seite zu lesen sehr ungewohnt ist und die daher schriftliches Informationsmaterial nicht verwenden, ähnlich Patienten, die kognitiv durch Bildung oder auch durch Erkrankungen beeinträchtigt sind. Leichter fällt die Verwendung schriftlicher Informationsmaterialien und damit auch deren positive Beurteilung den Patienten, die im Gesundheitswesen tätig sind oder waren. Alle diese Varianten traten bereits in den hier 48 befragten Patienten auf.

35 4.4 Patientenbefragung: Ergebniszusammenfassung Kurze Beantwortung der Ausgangsfragestellungen: A) Kennen die befragten Patienten die gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) bzw. die darin enthaltenen Informationen (Kenntnis pdf-versionen bzw. über Vergleichsportale auf der Basis der XML/CSV-Daten)? Nein. B) Haben die befragten Patienten die QB bei der aktuellen Krankenhauswahl genutzt? Nein. C) Kennen die befragten Patienten die Lesehilfe, finden sie diese verständlich und haben sie diese genutzt? Nein. D) Welche Informationen benötigen Patienten im Vorfeld einer Krankenhausbehandlung für die Auswahl eines Krankenhauses in der jeweils für sie speziellen Situation (z. B. für eine Knie-TEP-Operation)? Patienten benennen zwar teilweise konkrete Kriterien wie ärztliche Kompetenz oder Wohnortnähe, aber Entscheidungen treffen sie erfahrungsgestützt durch eigene Voraufenthalte im Krankenhaus und entscheidungsleitend ist Vertrauen, das sich individuell aus mehreren Komponenten zusammensetzt und überwiegend im direkten, persönlichen Gespräch mit Behandlern entsteht. E) Wie gehen Patienten zur Informationsgewinnung unter Nutzung der Qualitätsberichte vor? Die Frage bleibt mit dieser Untersuchung unbeantwortet. F) Sind die Inhalte verständlich und relevant? Durchweg sind die Inhalte zu lang und zu viel, mit eher zu vielen Tabellen, sehr oft zu fachsprachlich formuliert und damit nicht gut verständlich, die Qualitätsindikatoren werden gar nicht verstanden, das Qualitätsmanagementkapitel findet geteiltes Echo. G) Welche relevanten Informationen werden darin gefunden und welche nicht, welche fehlen? Eingriffsart und Fallzahl werden vereinzelt aktiv als interessante Information benannt. Die Berichte enthalten die für die meisten Patienten relevanten Informationen bzw. Entscheidungskriterien, die Vertrauen erzeugen nicht, was aufgrund der gesprächsund beziehungsassoziierten Vertrauensbildung schriftlichen Informationen auch nicht möglich ist. Gewünscht wird zumeist eine knappe Informationsdarstellung, die Auskunft gibt über das Krankenhaus und die Abteilung und auf den anstehenden Eingriff fokussiert. H) Welche Informationen sind überflüssig? Die meisten. I) Welche Verbesserungen der derzeitigen Struktur und Inhalte der Qualitätsberichte sind aus Patientensicht erforderlich? Die Frage bleibt mit dieser Untersuchung unbeantwortet. J) Entspricht die Informationsdarstellung den Patientenpräferenzen? Nein, für die meisten befragten Patienten zu komplex.

36 4.5 Patientenbefragung: Fazit aus Sicht der Projektnehmer Wahlverhalten Als wesentliche nicht medizinische Einflussgröße kristallisiert sich die Nähe zum Wohnort der befragten Patienten heraus. Die wesentlichen medizinischen Kriterien für die Wahl eines Krankenhauses sind die angenommene Kompetenz der medizinischen Behandler und ein persönlich entwickeltes Vertrauen zu den Ärzten bzw. der behandelnden Abteilung, dort gut behandelt zu werden. Dieses Vertrauen entwickelt eine Hälfte der befragten Patienten aus der eigenen Erfahrung während Voraufenthalten in der Fachabteilung bzw. in dem Krankenhaus. Diese Patienten haben ihr Vertrauen und Informationen gegebenenfalls in ambulanten Vorkontakten ergänzt bzw. aktualisiert. Ambulanzgespräche und Informationsveranstaltungen des Krankenhauses waren auch für Patienten, die das Krankenhaus nicht durch Voraufenthalte kannten, eine wesentliche Quelle für Informationen und zur Vertrauensbildung, um ein Krankenhaus zu wählen. Informationssuche, Vertrauenfassen und Auswahl eines Krankenhauses erfolgt bei den befragten Patienten mit unterschiedlicher eigener Aktivität und reicht von einem aktiv Gespräche und Informationen suchenden Patienten über solche Patienten, die den Empfehlungen der Behandler und damit der Überweisungskette folgen bis zu klar alles an Behandler und Angehörige delegierenden Patienten. Informationen und besonders schriftliche haben hierbei unterschiedlichen Stellenwert. Eine Variation in Bezug auf die Auswahlkriterien und Informationsquellen ließ sich bei befragten Frauen vor einer Geburt feststellen, für die die Wohnortnähe besonders wichtig ist; gleichzeitig zeigt diese jüngste Gruppe ein besonders aktives Wahlverhalten und sieht sich das Krankenhaus vorab an. Im Übrigen war für den Trägerschaftsstatus der Krankenhäuser kein Unterschied im Patientenverhalten zur Krankenhauswahl aufzudecken. Krankenhausqualitätsberichte Die Krankenhausqualitätsberichte sind den Befragten durchweg unbekannt und werden infolgedessen auch nicht benutzt. Überwiegend werden die vorgelegten pdf-berichte als zu lang und in der Informationsdichte, Darstellung und Sprache als erschlagend erlebt, wenn nicht ganz abgelehnt. Ein besonderes Vorgehen beim Ansehen der Berichte konnte nicht festgestellt werden. Die Relevanz der im Bericht gesehenen Informationen bewerten die befragten Patienten durchweg als nicht wahlentscheidend, für einige Patienten jedoch wären sie eine gute ergänzende Informationsquelle. Unterschiede in der Bewertung der vorgelegten pdf-qualitätsberichte gibt es nach Geschlecht und Fachrichtung, nach Alter und Schicht bewerten die Patienten die Berichte nicht unterschiedlich. Frauen bewerten sie eher positiv als Männer, ebenso die befragten Patienten der Fachrichtung Orthopädie und Gynäkologie, wenn auch von allen ein hoher Prozentsatz die Berichte als zu lang und sprachlich zu schwierig bewertet.

37 Patientenpräferenzen Von einem großen Teil der befragten Patienten wird spontan berichtet, dass sie sich eine Informationsbroschüre wünschten, die auf die sie tatsächlich betreffende Behandlung zugeschnitten ist. Diese sollte kurz das Krankenhaus vorstellen und dann die Fachabteilung unter der anstehenden Behandlung in einer für Laien verständlichen Sprache darstellen. Die jetzige Darstellung zu den Qualitätsindikatoren ist für die befragten Patienten unverständlich, das Qualitätsmanagementkapitel findet vereinzelt Interesse. Methodenkritik Der Umfang von je ca. 10 Teilnehmern pro Fachbereich begrenzt quantitative statistische Aussagemöglichkeiten, insbesondere zu Zusammenhängen, weshalb diese hier auch zurückhaltend ausgewertet und interpretiert wurden. Solche Zusammenhangsanalysen standen zudem nicht im Vordergrund des methodischen Ansatzes. Stattdessen spielte gerade die qualitative Analyse der Befragungsdaten die Hauptrolle, die aus der offenen Befragung typischer Exemplare bestand, also von Patienten, die tatsächlich kürzlich eine Krankenhausauswahlentscheidung treffen mussten anstatt von Versicherten, die sich zu ihrem potenziellen Entscheidungsverhalten äußern. Kritisch muss methodisch beachtet werden, dass die Untersuchung postoperativ sehr wohl eine Belastung dargestellt haben könnte, da die Patienten natürlich mit dem weiteren Behandlungsverlauf beschäftigt waren. Zudem könnte die gewohnte Aufnahmefähigkeit für Informationen gerade nach großen Operationen für Patienten eingeschränkt sein und damit die Beurteilungsperspektive beeinträchtigen. Dieser Effekt könnte eventuell auch durch das Alter der befragten Patienten verstärkt worden sein, der außer bei der Geburtshilfe, aber eben typisch für Patienten, die elektive Eingriffe benötigen im Durchschnitt über 60 Jahre lag. Eine eventuelle positivistische Haltung zum eigenen durchgeführten Vorgehen bei der Krankenhauswahl könnte zudem zum Tragen kommen. Dies verdeutlicht, dass eine prospektive Untersuchung womöglich noch andere Akzente herausfinden könnte, gerade wenn die Spannung des ausstehenden Entscheidungsprozesses zur Krankenhauswahl noch besteht und die Suche nach Informationen in der Situation vermutlich noch erwartungsgeladener wäre und damit anders wahrgenommen, verarbeitet und bewertet würde.

38 5 Ärztebefragung Die nachfolgend aufgeführten Darstellungen beziehen sich auf ein Forschungsprojekt, das mit Unterstützung durch die Versorgungsforschungsinitiative der Bundesärztekammer (BÄK) durchgeführt wird. Für dieses G-BA-Projekt wurde vereinbart, eine Zwischenauswertung nach Rekrutierung von zwei Dritteln des avisierten Stichprobenumfangs durchzuführen, um so auch die Angaben dieser Zielgruppe zum Nutzen der gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) frühzeitig in die Arbeit des G-BA einbringen zu können. 5.1 Ärztebefragung: Ziele Im Rahmen der Einweiserbefragung sollten Antworten zu folgenden Fragestellungen gefunden werden: 1. Kennen die Einweiser die gesetzlichen QB bzw. die darin enthaltenen Informationen (Kenntnis pdf-versionen bzw. über Vergleichsportale auf der Basis der XML/CSV- Daten)? 2. Haben die Einweiser die QB jemals bei Einweisungsentscheidungen genutzt? 3. Welche Informationen halten Einweiser zur Beratung ihrer Patienten im Vorfeld einer Krankenhausbehandlung für relevant? 4. Welche Informationen sind überflüssig oder fehlen im aktuellen QB? 5. Entspricht die Informationsdarstellung den Einweiserpräferenzen? 6. Welche Verbesserungen der derzeitigen Struktur und Inhalte der QB sind aus Einweisersicht erforderlich? 5.2 Ärztebefragung: Material und Methode Erarbeitung der Befragungsunterlagen und Darstellungsformate Ziel dieses Arbeitsabschnitts war die Entwicklung eines Befragungsinstruments zur Erfassung der Relevanz verschiedener Qualitätsinformationen zu Gesundheitseinrichtungen und der Eignung qualitätsvergleichender Darstellungsformen als Grundlage einer ärztlichen Patientenberatung im Hinblick auf die Auswahl von Krankenhäusern bzw. ärztlichen Fachkollegen Qualitätsinformationen für Ein- bzw. Überweisungsentscheidungen im Rahmen der ärztlichen Patientenberatung Mit Blick auf die Zielsetzung der Erarbeitung eines Vorschlags zur Weiterentwicklung der QB, waren zunächst die Inhalte der aktuellen QB (Beschluss des G-BA über eine Neufassung der Regelungen gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V über Inhalt, Umfang und Datenformat der strukturierten Qualitätsberichte für nach 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser) für die Integration möglicher qualitätsrelevanter Informationen in das

39 Erhebungsinstrument maßgeblich. Zur weiteren Feststellung relevanter Qualitätsinformationen für Ein- bzw. Überweisungsentscheidungen wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt. Im Rahmen der Literatursuche erfolgte eine strukturierte Literaturrecherche mittels PubMed mit folgender Suchstrategie: (indicator* [TI] OR quality information [TIAB]) OR Quality indicators, Health Care [Mesh] OR (profiling [TIAB]) OR (consumer report* OR public performance reports [TIAB] OR report cards [TIAB] OR public report* [TIAB]) AND (Physician* [TIAB] OR Professional* [TIAB] OR GP [TIAB] OR consumer OR doctor [TIAB] OR general practitioner [TIAB] OR specialist [TIAB] OR Physician s practice patterns [Mesh]) (649 results) sowie (Physician [TIAB] OR Professional [TIAB] OR GP [TIAB] OR medical [TIAB] OR doctor [TIAB] OR practitioner [TIAB] OR Specialist [TIAB]) AND (views [TIAB] OR priorities [TIAB] OR attitudes [TIAB] OR preferences [TIAB] OR factors [TI] OR criteria [TI] OR indicator* [TI] OR quality information [TI]) AND (affecting [TI] OR influenc* [TI] OR impact [TI]) AND (refer* [TIAB] OR hospitalisation [TIAB] OR choos* [TI] OR decision making [TIAB]) (323 results). Aus diesen Schlüsselwörtern ergaben sich 972 zu sichtende Literatureinträge. Zunächst wurde eine grobe Selektion über die Titel vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden die Abstracts der Treffer gesichtet. Abschließend wurde eine Handsuche über Zitationen und Literaturverzeichnisse der relevanten Artikel vorgenommen und diese um Artikel aus den vor Ort vorhandenen einschlägigen Publikationen ergänzt (International Journal for Quality in Health Care, Quality & Safety in Health Care, Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement). Kriterien für die Berücksichtigung von Studien waren in erster Linie, dass die Studien Präferenzen bzw. Faktoren untersuchten, auf deren Grundlage niedergelassene Ärzte eine Einweisung in ein Krankenhaus bzw. Überweisung zu einem Spezialisten tätigen Qualitätskriterien im ambulanten/ stationären Sektor untersuchten. Auf diese Weise konnten 36 relevante Literaturbeiträge gesichert werden. Im Ergebnis umfasst das Erhebungsinstrument 7 Kategorien, denen wir insgesamt 83 Qualitätsinformationen zugeordnet haben. Die folgende Tabelle 5.1 enthält eine Übersicht mit Beispielen.

40 Tabelle 5.1: Übersicht zu den Kategorien und Inhalten verschiedener Qualitätsinformationen zu Gesundheitseinrichtungen Medizinisches Leistungsspektrum Schwerpunktkompetenz(en) des Krankenhauses medizin-technische Ausstattung des Krankenhauses/ der Praxis (medizintechnische Geräte die über eine Grundausstattung hinaus gehen) stationäre Fallzahlen des gesamten Krankenhauses die häufigsten Diagnosen (nach ICD-10) in der jeweils relevanten Fachabteilung bzw. in der Praxis Qualifikation des Personals und der Institution vorhandene Facharztqualifikationen und Zusatzweiterbildungen Zertifizierung des Qualitätsmanagements durch eine unabhängige Institution die Einrichtung ist ein akademisches Lehrkrankenhaus Forschungsschwerpunkte der jeweils relevanten Fachabteilung Arzt-Patienten Beziehung bzw. Personal- Patienten Beziehung der Patient wird - soweit möglich - durch ein und denselben Arzt behandelt freundlicher und respektvoller Umgang mit den Patienten Einbezug des Patienten in die Entscheidungsfindung Ärzte nehmen sich genug Zeit für die Patienten Art des Krankenhausträgers Behandlungsverfahren und deren Ergebnisse leitlinienkonforme Behandlung durch Ärzte und Pflegepersonal bei Krankenhäusern, die zuvor im Rahmen der externen Qualitätssicherung (BQS) auffällig waren: Einschätzung der Behandlungsqualität durch eine externe Kommission Komplikationsraten nach medizinischen Eingriffen Ergebnisse über medizinische Behandlungserfolge aus Langzeituntersuchungen Kommunikation nach innen und nach außen persönliche Erreichbarkeit des behandelnden Arztes für den Ein- bzw. Überweiser rechtzeitige Information an den Ein- bzw. Überweiser bzgl. wichtiger Ereignisse (z.b. Änderung der Medikation, Befunde, Entlassung des Patienten, Tod des Patienten usw.) abgestimmte Arbeitsabläufe innerhalb des Krankenhauses/ der Praxis gute Kommunikation zwischen den Mitarbeitern des Krankenhauses/ Praxis Zugang und Erreichbarkeit Wartezeit bis zur Aufnahme/ zum Untersuchungstermin in die Klinik/ Praxis Nähe zum Wohnort des Patienten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln Bereitschaft, Hausbesuche durchzuführen Weitere Organisations-, Leistungs- und Servicemerkmale Krankenhaus/ Praxis ist Teil eines Netzwerks mit anderen Fachärzten/ Kliniken komfortable Ausstattung der Zimmer im Krankenhaus

41 Grafische Darstellungsformen für Qualitätsvergleiche In einem zweiten Schritt galt es gemäß Antragszielsetzung, mögliche grafische Darstellungsformen für Qualitätsvergleiche zu erarbeiten. Für die Entwicklung grafischer Darstellungsformen wurde zunächst eine Literaturanalyse durchgeführt. Die strukturierte Literaturrecherche mittels PubMed erfolgte mit folgender Suchstrategie ((communicating OR compar*) AND (hospitals OR nursing homes OR quality data OR quality information OR quality indicator*) AND (public reporting)) und ergab 481 Einträge. Des Weiteren flossen aktuelle Darstellungsformate auf internationaler Ebene in die Erarbeitung der Darstellungsformate mit ein. Darunter Bewertungsansätze des National Health System aus England, die Qualitätsbewertung von Pflegeeinrichtungen sowie eine vergleichende Ergebnisdarstellung in den USA (U.S. Department of Health and Human Services), aber auch deutsche Ansätze nach Vorlage des Hamburger Krankenhausspiegels und TK- Klinikführers. Die erstellten Grafiken wurden 3 Dimensionen zugeordnet: dem Aggregationslevel bzw. Differenzierungsgrad der dargestellten Informationen, der Komplexität der Informationskommunikation (Symbole, Text, Graphen und Zahlen) und dem Grad der Ordnung der Informationen (Rangordnung). Insgesamt werden den Ärzten 8 Abbildungen vorgelegt, die sie nach einem vorgegebenen Bewertungsschema beurteilen sollen. Die Abbildungen 5.1 bis 5.8 zeigen die entwickelten Darstellungsformate in stark verkleinerter Form. Abbildung 5.1: Tabelle mit Ampel Abbildung 5.2: numerische Tabelle mit Rangordnung

42 Abbildung 5.3: Tabelle mit Vergleichsaussagen Abbildung 5.4: Balkendiagramme (Ausschnitt) Abbildung 5.5: Tabelle mit Sternendiagramm Abbildung 5.6: Tabelle mit Schulnoten Abbildung 5.7: Einfaches Sternendiagramm Abbildung 5.8: numerische Tabelle mit Ampel Neben der Kernfrage nach der von den Ärzten präferierten Darstellungsform, erfassen wir mit den Fragen nach dem Informationsgehalt und der Übersichtlichkeit eine differenzierte Bewertung der einzelnen Grafiken. Darüber hinaus gehen wir der Frage der subjektiven und

43 objektiven Verständlichkeit der Grafiken nach. Um einer Verzerrung durch Reihenfolgeeffekte bei der Beurteilung der Grafiken vorzubeugen, wurden drei unterschiedliche Versionen des Erhebungsbogens angefertigt und die Grafiken darin zufällig angeordnet Pilotierung der Fragebögen und Darstellungsformate Für die Pilotierung wurden mit 10 Ärzten aus den verschiedenen Fachbereichen Interviews geführt. Der Pilotierung lagen folgende Zielsetzungen zugrunde: Überprüfung der Erhebungsmaterialien auf Verständnisschwierigkeiten Anpassung und Ergänzung des Interviewleitfadens Test einer reibungslosen Dateneingabe über die Web-Anwendung von einem externen Standort (Zugriff von außerhalb der Universität Witten/Herdecke) Abschätzung der Interviewdauer In 7 Fällen wurden die Ärzte für ein persönliches Gespräch in der Praxis vor Ort besucht, in weiteren 3 Interviews wurde die Computer Assisted Telephone Interview (CATI)-Methodik angewendet. Die fertigen Erhebungsmaterialien bestehen aus 2 geklammerten Broschüren mit je 12 Din-A4 Seiten, davon insgesamt 16 Seiten s/w, 8 Seiten Farbdruck, doppelseitiger Druck auf Din-A3. Im Rahmen der Pilotierungsphase wurde außerdem der Interviewleitfaden erstellt und angepasst Programmierung der Dateneingabemasken Zur Erfassung der Interviews wurde eine Erhebungsmaske programmiert, sodass die Interviews mit Hilfe der CATI-Technik direkt in eine Datenbank eingegeben werden können. Die Programmierung der Dateneingabemaske wurde im Zeitplan vorgezogen, um mit Beginn der Rekrutierungsphase eine reibungslose Datenerhebung zu gewährleisten. In einem Auswahlprozess für eine geeignete Anwendung hat sich das Projektteam für eine professionelle Lösung unter Verwendung der Interviewsoftware INTERVIEW 123 entschieden. Die Entscheidung ist wie folgt begründet: Der Funktionsumfang der Anwendung INTERVIEW 123 erfüllt alle primären Anforderungen, die im Rahmen der CATI-Technik benötigt werden. Die Software hat sich bereits am Standort der Universität Witten/Herdecke bewährt. Der entscheidende Vorteil liegt jedoch in der Einbindung der Anwendung in den Lotus Notes Client. Diese Technik ermöglicht den Netzwerkzugriff auf die Eingabemaske von unterschiedlichen Standorten. Dies bietet uns maximale Flexibilität für die Bereitstellung von Interviewzeiten außerhalb der üblichen Geschäftszeiten.

44 Unter administrativer Begleitung durch einen Diplominformatiker erfolgte Anfang September 2009 die Schulung und Einarbeitung des Mitarbeiters in die Programmier- und Bedienoberfläche. Die programmierten Eingabemasken umfassen insgesamt 225 Fragen, davon 219 Fragen mit 1 aus n Antwortmöglichkeiten, 12 Fragen unter Verwendung von conditional statements (if/then/else) und 6 offene Fragen mit der Möglichkeit zur Texteingabe (qualitativ). Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt der Eingabeoberfläche im Web- Browser (Abbildung 5.9). Abbildung 5.9: Benutzeroberfläche der Anwendung INTERVIEW 123 (Ausschnitt) Auswahl und Rekrutierung der Stichprobe Für die telefonische, strukturierte Primärbefragung wurde eine repräsentative Stichprobe von 300 Ärzten verschiedener Facharztgruppen (je 20 Allgemeinärzte, Internisten, Chirurgen, Gynäkologen, Orthopäden) aus Nord-, Ost- und Süddeutschland gezogen. Um repräsentative Stichproben aus annähernd gleich großen Facharztgruppen zu ziehen, wurden mit Beginn des zweiten Projektquartals die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Niedersachsen, Baden-Württemberg sowie Thüringen und Sachsen ausgewählt. Die KVen wurden angeschrieben mit dem Ziel a) die Zustimmung zu erhalten, den Ärzten bei der Ansprache mitzuteilen, dass die jeweilige KV das Forschungsprojekt unterstützt und ggf. die Mitwirkung der Ärzte erbeten wird, b) die aktuellen Adressen der genannten Facharztgruppen (möglichst als Excel-Datei) zu erhalten.

45 Alle 4 KVen haben ihre Unterstützung zugesagt. Die KV Sachsen hat die Bereitstellung der gewünschten Adressdaten mit Hinweis auf den Datenschutz abgelehnt. Jedoch stellt die KV Sachsen auf ihrem Internetportal eine Arztsuche bereit. Die Datenbank enthält Einträge aller in der KV Sachsen zugelassenen Ärzte. Mit geringem Aufwand konnten die gewünschten Datensätze nach Excel exportiert werden. Die zufallsbasierten Stichproben werden mit Hilfe des Excel-Zufallsgenerators generiert. Die so ermittelten Ärzte werden zunächst in einem Anschreiben kontaktiert. Das Anschreiben enthält eine kurze Projektbeschreibung und umfasst die wesentlichen Eckpunkte über die Absicht, die Methodik (telefonische Befragung), die Dauer (ca Minuten), Höhe der Aufwandsentschädigung (100 ) und den Hinweis auf die Anonymität der Befragung. Die Ärzte werden darauf hingewiesen, dass wir sie in den folgenden Tagen telefonisch kontaktieren, um zunächst ihre Teilnehmerbereitschaft abzufragen. Bei positiver Rückmeldung werden die Befragungsunterlagen versendet und ein Termin für das Telefoninterview vereinbart Terminwahl Als eine wesentliche Hürde zur Teilnahme dürfte die Dauer des Telefoninterviews von ca Minuten gewertet werden. Um eine möglichst hohe Rücklaufquote zu erzielen, werden die Ärzte explizit darauf hingewiesen, für den Gesprächszeitpunkt einen Termin außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten (täglich bis 22 Uhr, inkl. der Wochenenden) wählen zu können Unterstützung eines Promotionsvorhabens Der im Budget veranschlagte wissenschaftliche Mitarbeiter nutzt dieses Forschungsprojekt als Teil seines Promotionsvorhabens am Institut für Gesundheitssystemforschung. Die Ärzte werden im Anschreiben darauf hingewiesen, dass sie mit ihrer Teilnahme an diesem Forschungsprojekt der BÄK zur Versorgungsforschung auch gleichzeitig ein Promotionsvorhaben unterstützen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wirkt sich dieser Hinweis ebenfalls positiv auf die Teilnehmerquote aus Durchführung der Befragungen Datenbasis des Forschungsprojektes ist eine telefonische, strukturierte Primärbefragung repräsentativer Stichproben von 300 Ärzten verschiedener Facharztgruppen. Ende September 2009 wurde mit der Versendung der Anschreiben begonnen. Mitte Oktober konnten die ersten Interviews geführt werden. Mit Stand zum wurden 234 Interviews mit Ärzten aus Niedersachsen, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen

46 angeschrieben und abgeschlossen. 67% der Befragten waren Männer, 33% Frauen. Die Teilnehmerbereitschaft liegt derzeitig bei rund 58% Analysemethoden Im Rahmen des G-BA-Projekts, das für die Ärztebefragung als Zwischenauswertung des vorab bewilligten und weiterhin laufenden BÄK-Projekts zu werten ist, wurden nur deskriptive Analysen der Häufigkeiten von Kenntnissen bzw. Präferenzen durchgeführt. Die Inferenzstatistischen Analysen eventueller Zusammenhänge der Kenntnisse/ Präferenzen mit den untersuchten Facharztgruppen, Regionen bzw. dem Arztgeschlecht, sind den endgültigen Analysen im BÄK-Projekt vorbehalten. 5.3 Ärztebefragung: Ergebnisse Informationen zur Patientenberatung bei elektiven Krankenhauseinweisungen Die 80 Fragen zu Informationen zur Patientenberatung bei elektiven Krankenhauseinweisungen umfassen eine 6-stufige Antwortkategorie mit den Ausprägungen 0=völlig unwichtig, 1=unwichtig, 2=weniger wichtig, 3=eher wichtig, 4=wichtig, 5=sehr wichtig. Die Auswertung dieses Fragetypen wurde folgendermaßen vorgenommen. Im deskriptiven Auswertungsteil wurde jede Frage des Informationsfragebogens und des Darstellungsfragebogens einzeln auf Häufigkeiten ausgewertet. Die Informationskriterien mit hohen Ausprägungen verweisen auf Informationen, die von den meisten Ärzten im Rahmen der Patientenberatung für relevant erachtet werden. Qualitätsinformationen mit niedrigen Ausprägungen verweisen möglicherweise auf Informationen, die nicht sonderlich zur Entscheidungsfindung im Rahmen der Patientenberatung beitragen. Tabelle 5.2 listet die Top-10 der als relevant eingeschätzten Informationen zur Patientenberatung bei elektiven Krankenhauseinweisungen. Die Wertung wichtig ergibt sich aus einer Zusammenführung aus den Antwortmöglichkeiten "sehr wichtig + wichtig". Die dunkelgrau hinterlegten Flächen markieren Items, die explizit inhaltlicher Bestandteil des gesetzlichen QB gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V über Inhalt, Umfang und Datenformat eines strukturierten QB für nach 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser sind. Die grau schraffierten Flächen zeigen Items auf, welche nur unvollständig in das Instrument einfließen bzw. kein expliziter Bestandteil der Berichte sind.

47 Tabelle 5.2: Top-Ten Informationen zur Patientenberatung bei elektiven Krankenhauseinweisungen (grau = QB-Item; gepunktet = in Anlehnung an QB) Informationskriterium wichtig Rang freundlicher und respektvoller Umgang mit den Patienten 96,2% 1 bei Nachfragen kennen die Weiterbehandler Anamnese und Prozedere der Patienten 96,2% 2 persönliche Erfahrung mit dem Krankenhaus 94% 3 rechtzeitige Information an den Ein- bzw. Überweiser bzgl. wichtiger Ereignisse (z.b. Änderung der Medikation, Befunde, Entlassung des Patienten, Tod des Patienten usw.) 94% 4 Schwerpunktkompetenz(en) der jeweils relevanten Fachabteilung 94 5 Komplikationsraten nach medizinischen Eingriffen 92,3% 6 Einhaltung der Hygienevorschriften 91,5% 7 Sauberkeit des gesamten Krankenhauses 90,6% 8 Die Behandlung erfolgt nach den derzeit besten medizinischen Verfahren 89,7% 9 medizin-technische Ausstattung des Krankenhauses (medizin-technische Geräte, die über eine Grundausstattung hinaus gehen) 89,1% 10 Mit Blick auf die oben aufgezeigten Kategorien kristallisieren sich für die 80 Items die folgenden Informationspräferenzen heraus: Medizinisches Leistungsspektrum wichtig Rang Schwerpunktkompetenz(en) der jeweils relevanten Fachabteilung 92,7% 5 medizin-technische Ausstattung des Krankenhauses (medizin-technische Geräte, die über eine Grundausstattung hinaus gehen) Häufigkeit der Durchführung bestimmter Prozeduren in der jeweils relevanten Fachabteilung Kompetenzprozeduren (Prozeduren in denen die jeweilige Fachabteilung besondere Kompetenzen ausweisen möchte) 88,5% 10 86,2% 14 82,8% 18 Schwerpunktkompetenz(en) des Krankenhauses 81,6% Stunden-Verfügbarkeit der medizin-technischen Geräte 75,1% 26 Kompetenzdiagnosen (nach ICD-10) (Diagnosen in denen die jeweilige Fachabteilung/ Praxis besondere Kompetenzen ausweisen möchte) Vorhandensein von speziellem therapeutischem Personal in der jeweils relevanten Fachabteilung (z.b. Diätassistent, Diabetes-Berater(in), usw.) 67,8% 31 63,6% 33 Anzahl des Pflegepersonals in der jeweils relevanten Fachabteilung 51,9% 42 Anzahl ambulanter Operationen in der jeweils relevanten Fachabteilung 51,5% 43 ambulantes Behandlungsspektrum der jeweils relevanten Fachabteilung 49% 47 die häufigsten Diagnosen (nach ICD-10) in der jeweils relevanten Fachabteilung bzw. in der Praxis 45,1% 51 stationäre Fallzahlen der jeweils relevanten Fachabteilung 44% 52 Anzahl der Ärzte (ohne Belegärzte) in der jeweils relevanten Fachabteilung 40,7% 57

48 Anzahl der Betten in der jeweils relevanten Fachabteilung 36,5% 58 stationäre Fallzahlen des gesamten Krankenhauses 26,6% 65 medizin-pflegerisches Leistungsangebot (z.b. Akupressurbehandlung bei Kopfschmerzen) 21,1% 73 Angebote alternativer/ komplementärer Heilmethoden 18,5% 74 Anzahl der Betten des gesamten Krankenhauses 12% 76 Behandlungsverfahren und deren Ergebnisse wichtig Rang Komplikationsraten nach medizinischen Eingriffen 92,3% 6 Einhaltung der Hygienevorschriften 91,5% 7 Die Behandlung erfolgt nach den derzeit besten medizinischen Verfahren 89,7% 9 nosokomiale Infektionsrate 88% 11 Letalitätsraten während des stationären Aufenthalts 78,5% 20 Ergebnisse über medizinische Behandlungserfolge aus Langzeituntersuchungen 75,1% 25 leitlinienkonforme Behandlung durch Ärzte und Pflegepersonal 65,2% 32 bei Krankenhäusern, die zuvor im Rahmen der externen Qualitätssicherung (BQS) auffällig waren: Einschätzung der Behandlungsqualität durch eine externe Kommission Zuverlässigkeit der Dokumentation der Daten für die externe Qualitätssicherung (BQS) Ergebnisse der Indikatoren, die im Rahmen der externen Qualitätssicherung (durch die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS)) erhoben werden 49,8% 46 42,1% 55 34,3% 60 Qualifikation des Personals und der Institution wichtig Rang persönliche Erfahrung mit dem Krankenhaus 94,4% 3 vorhandene Facharztqualifikationen und Zusatzweiterbildungen 83,7% 16 stetige Fortbildung des behandelnden Arztes 78,1% 21 direkte Empfehlung des Krankenhauses durch einen Fachkollegen 76,8% 23 stetige Fortbildung des Pflegepersonals 60,9% 35 Das Krankenhaus setzt die geforderte Mindestmengenvereinbarung in den entsprechenden Leistungsbereichen um 60,5% 36 anerkannte Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen des Pflegepersonals 53,7% 39 Das Krankenhaus erfüllt spezielle Strukturanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 (z. B. Anforderungen an Perinatalzentren, hämato-onkologische Krankheiten bei Kindern, usw.) 52,4% 40 Ergebnisse einer Patientenzufriedenheitsbefragung 51,9% 41 Ergebnisse einer Einweiser- bzw. Überweiserzufriedenheitsbefragung 50,6% 45 Vorhandensein eines Arztes mit Zulassung zum Durchgangs-Ärzteverfahren der Berufsgenossenschaft in der relevanten Fachabteilung 48,5% 48 Anzahl der Berufsjahre (als Facharzt) des behandelnden Arztes 41,6% 56 Das Krankenhaus unterliegt der regionalen Versorgungsverpflichtung psychisch erkrankter Patienten 29,6% 63

49 Informationen zum internen Qualitätsmanagement 26,2% 66 Das Krankenhaus bildet Fachkräfte in weiteren Heilberufen aus (z. B. Gesundheitsund Krankenpfleger(in), Physiotherapeut(in), Hebamme, usw.) 25,3% 67 Forschungsschwerpunkte der jeweils relevanten Fachabteilung 23,2% 69 die Einrichtung ist ein akademisches Lehrkrankenhaus 22,7% 70 Zertifizierung des Qualitätsmanagements durch eine unabhängige Institution 22,3% 71 Kommunikation nach innen und nach außen wichtig Rang rechtzeitige Information an den Ein- bzw. Überweiser bzgl. wichtiger Ereignisse (z.b. Änderung der Medikation, Befunde, Entlassung des Patienten, Tod des Patienten usw.) 94% 4 persönliche Erreichbarkeit des behandelnden Arztes für den Ein- bzw. Überweiser 87,1% 12 Häufigkeit der Rücküberweisung des Patienten nach abgeschlossener externer Diagnostik 83,3% 17 gute Kommunikation zwischen den Mitarbeitern des Krankenhauses 76,4% 24 Kommunikationskanäle über die das Krankenhaus mit dem Ein- bzw. Überweiser bevorzugt kommuniziert (Tel., Fax, Brief, ) 57,9% 37 abgestimmte Arbeitsabläufe innerhalb des Krankenhauses 51,5% 44 Krankenhaus verfügt über ein Portal im Internet 35,2% 59 Arzt-Patienten Beziehung bzw. Personal-Patienten Beziehung wichtig Rang freundlicher und respektvoller Umgang mit den Patienten 96,1% 1 bei Nachfragen kennen die Weiterbehandler Anamnese und Prozedere der Patienten 95,7% 2 Diskretion im Umgang mit Patientendaten 86,7% 13 Ärzte nehmen sich genug Zeit für die Patienten 85,8% 15 Einbezug des Patienten in die Entscheidungsfindung 78,1% 22 ausreichende Schallabtrennung zwischen Behandlungsräumen und Wartebereichen 75,1% 27 Unterstützung der Angehörigen (z. B. Beratung, psychologische Betreuung) 72,1% 29 der Patient wird - soweit möglich - durch ein und denselben Arzt behandelt 63,5% 34 Zugang und Erreichbarkeit wichtig Rang Wartezeit bis zur Aufnahme/ zum Untersuchungstermin in die Klinik 68,2% 30 Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln 46,4% 49 Nähe zum Wohnort des Patienten 45,5% 50 Wartezeiten innerhalb des Krankenhauses 43,3% 53 Möglichkeit zur Unterbringung einer Begleitperson 33% 61 erweiterte Öffnungszeiten (z. B. Abendsprechstunde, Sprechstunde am Wochenende) 32,2% 62

50 weitere Organisations-, Leistungs- und Servicemerkmale wichtig Rang Sauberkeit des gesamten Krankenhausesl 90,6% 8 Orientierungshilfen für die Patienten innerhalb des Krankenhauses (Beschilderung) 73,4% 28 Kooperationen des Krankenhauses mit Reha-Einrichtungen 56,2% 38 Fortbildungsangebot des Krankenhauses 42,5% 54 Krankenhaus ist Teil eines Netzwerks mit anderen Fachärzten/ Kliniken 27,5% 64 Verfügbarkeit eines Dolmetschers 24% 68 komfortable Ausstattung der Zimmer im Krankenhauses 22,3% 72 Das Krankenhaus nimmt an "Disease Management Programm(en)" teil 15,9% 75 Umfang nicht-medizinischer Serviceleistungen 11,6% 77 schematische Übersicht der Organisationsstruktur des Krankenhauses (z. B. in Form eines Organigramms oder in tabellarischer Form) 9,4% 78 Art des Krankenhausträgers 8,2% Stunden-Verfügbarkeit des Dolmetschers 5,6% 80 Zwischen den Geschlechtern zeichnen sich marginale Unterschiede bei der Gewichtung einzelner Faktoren ab. Bei der Betrachtung der Top-Ten Kriterien beispielsweise fällt auf, dass Frauen die Wichtigkeit der Information über Komplikationsraten nach medizinischen Eingriffen geringer bewerten als ihre männlichen Kollegen (Tabelle 5.3). Auffällig hierbei ist, dass Frauen tendenziell fast alle Informationen wichtiger einschätzen als Männer. Tabelle 5.3: Top-Ten Informationen zur Patientenberatung bei elektiven Krankenhauseinweisungen in Abhängigkeit vom Geschlecht des Arztes (m = männlich, w = weiblich; grau = QB- Item; gepunktet = in Anlehnung an QB) Informationskriterium wichtig m+w wichtig m wichtig w freundlicher und respektvoller Umgang mit den Patienten 96,2% 95,5% 97,4% 1 bei Nachfragen kennen die Weiterbehandler Anamnese und Prozedere der Patienten Rang m+w 96,2% 95,5% 96,1% 2 persönliche Erfahrung mit dem Krankenhaus 94% 93,6% 96,1% 3 rechtzeitige Information an den Ein- bzw. Überweiser bzgl. wichtiger Ereignisse (z.b. Änderung der Medikation, Befunde, Entlassung des Patienten, Tod des Patienten usw.) Schwerpunktkompetenz(en) der jeweils relevanten Fachabteilung 94% 92,9% 96,1% 4 94% 92,9% 92,2% 5 Komplikationsraten nach medizinischen Eingriffen 92,3% 93,6% 89,6% 6 Einhaltung der Hygienevorschriften 91,5% 91% 92,2% 7 Sauberkeit des gesamten Krankenhauses 90,6% 89,1% 93,5% 8 Die Behandlung erfolgt nach den derzeit besten medizinischen Verfahren medizin-technische Ausstattung des Krankenhauses (medizintechnische Geräte, die über eine Grundausstattung hinaus gehen) 89,7% 88,5% 92,2% 9 89,1% 87,8% 89,6% 10

51 Auch zwischen den Facharztgruppen deuten sich Unterschiede in der Gewichtung einzelner Faktoren an. Orthopäden beispielsweise schätzen die Bedeutung von Letalitätsraten während des stationären Aufenthalts für Ihre Patientenberatung mit 63% deutlich geringer ein als ihre Kollegen in den anderen Facharztgruppen (Tabelle 5.4). Tabelle 5.4: Einschätzung der Relevanz der Letalitätsraten während des stationären Aufenthalts in Abhängigkeit von der Facharztgruppe (FaGpe) Letalitätsraten während des stationären Aufenthalts sonst wichtig Gesamt FaGpe Chirurg Anzahl % 20,5% 79,5% 100,0% Gynäkologe Anzahl % 16,3% 83,7% 100,0% Hausarzt Anzahl % 20,0% 80,0% 100,0% Orthopäde Anzahl % 36,8% 63,2% 100,0% spezialisierter Internist Anzahl % 17,0% 83,0% 100,0% Gesamt Anzahl % 21,5% 78,5% 100,0% Diese Beobachtung deckt sich mit einzelnen Kommentierungen von Orthopäden in den Interviews. Diese argumentierten, die Letalität wäre in der Orthopädie nicht so wichtig, weil ihre Patienten - vorzugsweise in der Knie- bzw. Hüftendoprothetik - nicht solchen Risiken ausgesetzt seien : Darstellungsformen vergleichender Qualitätsinformationen (Stand zum ) Die 8 Darstellungsformen zur vergleichenden Krankenhausbewertung umfassen 56 Fragen zur Verständlichkeitsprüfung sowie zur Präferenzmessung und umfassen drei Typen von Antwortkategorien: 16 Fragen mit Krankenhaus 1, (...),Krankenhaus 7 Antworten, 32 Fragen mit einer 6-stufigen Antwortkategorie in der Ausprägung von Schulnoten 1=sehr gut, 2=gut, 3=befriedigend, 4=ausreichend, 5=mangelhaft, 6=ungenügend und 8 Fragen mit einer 3-stufigen Antwortkategorie mit den Ausprägungen ja, nein, weiß nicht. In der nachfolgenden Tabelle (Tabelle 5.5) und den Diagrammen (Abbildung 5.10 bis 5.18) werden die 8 Fragen zur Gesamtbewertung der einzelnen Darstellungsformen mit einer 6-stufigen

52 Antwortkategorie in der Ausprägung von Schulnoten 1=sehr gut, 2=gut, 3=befriedigend, 4=ausreichend, 5=mangelhaft, 6=ungenügend dokumentiert. Im Ergebnis lässt sich eine klare Präferenz für die eher inhaltsvollen Formate numerische Tabelle mit Rangordnung und numerische Tabelle mit Ampel ablesen, während stark aggregierte, wenig inhaltsvolle Formate wie das einfache Sternendiagramm, aber auch die Tabelle mit Schulnoten und die Tabelle mit Vergleichsaussagen von den befragten Ärzten abgelehnt werden. Tabelle 5.5: Gesamtbewertung Darstellungsformen vergleichender Qualitätsinformationen (ntmro=numerische Tabelle mit Rangordnung, TmA= Tabelle mit Ampel, TmSd=Tabelle mit Sternendiagramm, TmVa=Tabelle mit Vergleichsaussagen, TmSn=Tabelle mit Schulnoten, esd=einfaches Sternendiagramm, Balken=Balkendiagramme) ntmro TmA TmSd TmVa ntma TmSn esd Balken N Gültig Fehlend Mittelwert 2,57 3,32 3,89 3,97 2,75 3,18 3,91 3,14 Median 2,00 3,00 4,00 4,00 2,00 3,00 4,00 3,00 Standardabweichung 1,045 1,171 1,150 1,218 1,272 1,156 1,250 1,413 Varianz 1,092 1,372 1,322 1,482 1,618 1,335 1,564 1, : Kenntnis über die Existenz und Verwendung von Qualitätsinformationen auf Basis der gesetzlich strukturierten QB in der Praxis 37% der Ärzte wussten von der Existenz der gesetzlichen QB (Tabelle 5.6). Diese Angabe bezieht sich zunächst auf die direkte Kenntnis über das Berichtsinstrument im Broschürenbzw. PDF-Format (Tabelle 5.6). Tabelle 5.6: Kenntnis der Existenz des QB Weitere 10% hatten indirekte Kenntnis über die Berichte, indem sie von Krankenhausvergleichsportalen wussten, die auf den Berichten beruhten (Tabelle 5.7). Hierbei muss beachtet werden, dass Tabelle 5.7 alle Fälle enthält, bei denen die Befragten angaben, von

53 entsprechenden Krankenhausportalen zu wissen, einschließlich derjenigen, die den QB als Broschüre im PDF Format kannten. Tabelle 5.7: Kenntnis der Existenz vergleichender Qualitätsinformationsdarstellung auf Krankenhausportalen Fasst man diese beiden ersten Ergebnisse zusammen und bereinigt die in Tabelle 5.7 befindlichen Überschneidungen, so zeigt sich, dass insgesamt 43% der befragten Ärzte auf direktem oder indirektem Wege über die Existenz dieses Berichtinstruments wussten (Tabelle 5.8). Tabelle 5.8: kumulierte Kenntnis der Existenz des QB Gültige Kumulierte Häufigkeit Prozent Prozente Prozente Gültig nein ,1 57,1 57,1 ja ,9 42,9 100,0 Gesamt ,0 100,0 Zwischen den Geschlechtern gibt es nur einen geringen Unterschied, was die reine Kenntnis über das Berichtsinstrument betrifft. Rund 47% der Ärztinnen sind über die Existenz der Berichte informiert, bei den Männern liegt der Anteil bei 41%. Interessanter ist die Betrachtung der Ausprägungen in den unterschiedlichen Facharztgruppen. Hier zeichnet sich auch ein Unterschied unter den einzelnen Fachbereichen ab. Während in den Fachbereichen Innere Medizin und Gynäkologie je knapp mehr als die Hälfte der Mediziner von der Existenz der Berichte wussten, sind es im Bereich der Chirurgie, Orthopädie sowie unter den Hausärzten nur je knapp ein Drittel (siehe Tabelle 5.9).

54 Tabelle 5.9: kumulierte Kenntnis der Existenz des QB unter Berücksichtigung der Faktoren Facharztgruppe und Geschlecht Facharztgruppe kumulierte Kenntnis nein ja Gesamt Chirurg Geschlecht weiblich Anzahl % 57,1% 42,9% 100,0% männlich Anzahl % 64,9% 35,1% 100,0% Gesamt Anzahl % 63,6% 36,4% 100,0% Gynäkologe Geschlecht weiblich Anzahl % 41,4% 58,6% 100,0% männlich Anzahl % 60,0% 40,0% 100,0% Gesamt Anzahl % 49,0% 51,0% 100,0% Hausarzt Geschlecht weiblich Anzahl % 76,9% 23,1% 100,0% männlich Anzahl % 59,5% 40,5% 100,0% Gesamt Anzahl % 63,6% 36,4% 100,0% Orthopäde Geschlecht weiblich Anzahl spezialisierter Internist % 80,0% 20,0% 100,0% männlich Anzahl % 60,7% 39,3% 100,0% Gesamt Anzahl % 65,8% 34,2% 100,0% Geschlecht weiblich Anzahl % 38,9% 61,1% 100,0% männlich Anzahl % 48,3% 51,7% 100,0% Gesamt Anzahl % 44,7% 55,3% 100,0% Bei der Frage, wie sie zum ersten Mal auf die gesetzlich strukturierten QB aufmerksam geworden sind, kristallisiert sich heraus, dass knapp 12% der Ärzte über die Lektüre in Fachzeitschriften auf die Existenz des QB aufmerksam geworden sind (Tabelle 5.10). Die häufigste Antwort auf die Frage, wie der Erstkontakt mit den QB stattgefunden hat, findet sich überraschenderweise unter der Antwortmöglichkeit Sonstiges. Rund ein Viertel gab dort an, den oder die QB direkt von einem Krankenhaus der Region zugesendet bekommen zu haben. Des Weiteren haben 6% den QB im Rahmen einer Fortbildung kennen gelernt,

55 5% kennen den QB aus ihrer früheren Tätigkeit in einem Krankenhaus und 4% entfallen auf eigene Recherche. Tabelle 5.10: Aufmerksamkeit über die Existenz des QB 28% der Befragten hatte einen QB in vollständiger Fassung (Broschüre bzw. PDF-Format) angeschaut (Tabelle 5.11). Nur insgesamt 9% der Befragten gaben an, Qualitätsinformationen aus den QB gezielt für ihre Einweisungsentscheidung genutzt zu haben (Tabelle 5.12). Tabelle 5.11: QB angeschaut (vollständige Fassung) Tabelle 5.12: Informationen genutzt aus QB (vollständige Fassung)

56 Beziehen wir die indirekte Verwendung der QB durch die von Ärzten gezielte Nutzung von Qualitätsinformationen auf Krankenhausvergleichsportalen (z. B. "weiße Liste" der Bertelsmann Stiftung) mit ein, ergibt sich eine Teilmenge von 13% (Tabelle 5.13). Tabelle 5.13: kumulierte direkte und indirekte Nutzung der QB Häufigkeit Prozent Gültige Prozente Kumulierte Prozente Gültig ja 31 13,3 100,0 100,0 nein ,7 Gesamt ,0 Als eine zentrale Fragestellung galt es herauszufinden, ob die Nutzung der QB mit Blick auf die einzelnen Facharztgruppen unterschiedlich ausgeprägt ist. Die folgenden Auswertungen beziehen sich ausschließlich auf die direkte Nutzung der QB als Broschüre bzw. im PDF- Format. Die höchste Akzeptanz fand der QB demnach in den Facharztgruppen der Allgemeinmediziner, Orthopäden und spezialisierten Internisten. Je rund 11% der zugehörigen Mediziner gaben an, den QB aktiv für ihre Entscheidungsfindung genutzt zu haben. In der Facharztgruppe der Gynäkologen liegt der Anteil bei 8%. Schlusslicht in dieser Untersuchung bildet der Fachbereich Chirurgie mit knapp 7% (Tabelle 5.14). Tabelle 5.14: Nutzung der QB in Abhängigkeit von der Facharztgruppe Informationen genutzt Facharztgruppe n. z.* nein ja Gesamt Chirurg Anzahl % 72,7% 20,5% 6,8% 100,0% Gynäkologe Anzahl % 71,4% 20,4% 8,2% 100,0% Hausarzt Anzahl % 78,2% 10,9% 10,9% 100,0% Orthopäde Anzahl % 73,7% 15,8% 10,5% 100,0% spezialisierter Internist Anzahl % 63,8% 25,5% 10,6% 100,0% Gesamt Anzahl % 72,1% 18,5% 9,4% 100,0% *n. z. = nicht zutreffend, da QB bisher gar nicht angeschaut

57 In einem weiteren Schritt wurde analysiert, ob ein geschlechterspezifischer Unterschied bei der Nutzung der QB existiert. Bei der Betrachtung fällt auf, dass es keine einseitige Ausprägung bei einem der beiden Geschlechter gibt. Mit 10% liegt der Anteil bei den Ärztinnen leicht höher als bei den männlichen Kollegen (9%). Die Ergebnisse sind in Tabelle 5.15 dargestellt. Tabelle 5.15: Nutzung der QB (Broschüre bzw. PDF-Format) im Hinblick auf das Geschlecht der befragten Ärzte Informationen genutzt Gesamt nein ja 0 Geschlecht weiblich Anzahl % 89,6% 10,4% 100,0% männlich Anzahl % 91,0% 9,0% 100,0% Gesamt Anzahl % 90,6% 9,4% 100,0% Annähernd die Hälfte der Befragten, die angaben den gesetzlich strukturierten QB zu kennen und in einer Fassung ab 2006 angeschaut zu haben, bewerteten den Aufbau der Berichte als "hilfreich" (Tabelle 5.16). Tabelle 5.16: Frage, ob Aufbau des QB hilfreich Nur knapp 2% der Befragten haben Kenntnis über die Existenz der Lesehilfe "Qualitätsberichte lesen und verstehen" (Tabelle 5.17). Der bezüglich dieses Punkts oft genannte Hinweis, dass man als Insider die Lesehilfe nicht benötige ist möglicherweise ein Beleg dafür, dass der QB noch nicht Einzug in die Arzt-Patienten Interaktion gefunden hat.

58 Tabelle 5.17: Kenntnis der Existenz der Lesehilfe für den QB 5.4 Ärztebefragung: Zwischenfazit aus Sicht der Projektnehmer Da es sich um eine Zwischenauswertung der gesetzten Zielgröße von 300 Befragungen handelt, beschränkt sich die Analyse der Ärztebefragung auf die deskriptive Statistik. Für die abschließende Auswertung ist die Verwendung multivariater Analysemethoden geplant. Die ersten deskriptiven Analysen der Ärztebefragung ergeben, dass bisher nur wenige Ärzte die gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) oder die Lesehilfe für die Patientenberatung kennen und nutzen. Deutlich weniger als die Hälfte der befragten Ärzte wissen von der Existenz der Berichte. Weniger als ein Drittel aller Ärzte gaben an, den QB zumindest angeschaut zu haben. Nur knapp ein Zehntel der befragten Ärzte haben den QB in der Vergangenheit aktiv im Rahmen der Patientenberatung genutzt. Erweitert man den Kreis der Betrachtung auch auf das maschinenlesbare Format der QB, insbesondere die zahlreichen Krankenhausvergleichsportale im Internet, erhöht sich der Anteil der Nutzung auf 13%. Das Merkmal der Facharztgruppe scheint bei der zielgerichteten Verwendung der QB kein entscheidender Einflussfaktor zu sein. Die beobachteten Abweichungen, beispielsweise die relativ geringe Nutzung der QB im Fachbereich der Chirurgie, darf auf Grund der insgesamt geringen Nutzung - und damit wenigen Fällen - nicht überbewertet werden. Auch zwischen den Geschlechtern ist im Rahmen dieser Zwischenanalyse kein deutlicher Unterschied bei der Nutzung der Berichte zu erkennen. Betrachtet man die Relevanz der Leistungs- und Qualitätsinformationen zu Krankenhäusern, die bisher in den gesetzlichen QB enthalten sind, dann ist zunächst festzuhalten, dass unter den insgesamt abgefragten 80 Items 36 direkt aus den gesetzlichen QB entstammten und weitere 6 stark an die jeweiligen Items des QB angelehnt formuliert waren. 14 der 36 direkt abgefragten Items werden von mehr als der Hälfte der Befragten als wichtige oder sehr wichtige Information für die Patientenberatung bei Einweisungen bezeichnet. Dichotomisiert man die Rangplätze, dann zeigt sich, dass nur 11 der 36 QB-Items unter den ersten 40, die übrigen 25 unter den nächsten 40 Rangplätzen zu finden sind, wobei alleine 14 der letzten 20 Rangplätze von den QB-Items eingenommen werden. Dadurch wird deutlich, dass die QB-Items von ihrer Relevanz her von den befragten Ärzten eher schlechter eingeschätzt wurden als die aus der Literatur entnommenen Leistungs- und Qualitätsinformationen über Krankenhäuser.

59 Bei der Betrachtung der Informationspräferenzen zeichnet sich ab, dass sowohl das Geschlecht als auch die Facharztgruppen einen Einfluss auf die Gewichtung der einzelnen Informationen haben. So schätzen Frauen fast alle Informationen wichtiger ein als Männer. Inwieweit das Geschlecht und die Facharztgruppe auch signifikante Einflussfaktoren sind, wird sich in den weiteren Analysen zeigen. Zusammenfassend stellt sich die Situation so dar, dass Ärzte im Rahmen der Patientenberatung vor allem solche Kriterien heranziehen, die bisher nicht in den gesetzlichen Qualitätsberichten zu finden sind. Zentraler Ausgangspunkt ist die persönliche Erfahrung des Arztes mit dem Krankenhaus und die persönliche Kenntnis der Kollegen und Abläufe vor Ort. Auch die Rückmeldung und Wünsche der Patienten scheinen eine Bedeutung für die Einweisungsberatung durch Ärzte zu haben. Die gewonnenen Eindrücke aus den noch nicht ausgewerteten offenen Fragestellungen unterstreichen diese genannten Aspekte noch einmal deutlich. Es zeigt sich, dass in erster Linie Kriterien herangezogen werden, die nicht bzw. nur schwer in einem Berichtsinstrument abgebildet werden können. Neben diesen "altbewährten" Informationsquellen zeichnet sich jedoch auch der grundsätzliche Bedarf nach verlässlichen weiterführenden Informationen über die Krankenhäuser ab. Diese Aussage wird gestützt von den Antworten auf die Frage, welche Informationen zur Patientenberatung - unabhängig von der Machbarkeit der Bereitstellung - Ärzte gerne über ein Krankenhaus in Erfahrung bringen möchten. Hier manifestieren sich in erster Linie Antworten nach verlässlichen Leistungsdaten über Behandlungserfolge und Misserfolge sowie nach gezielten Informationen über Fallzahlen oder spezielle Leistungsangebote der Kliniken. Viele der genannten Informationen sind - zumindest ansatzweise - in der aktuellen Version der QB enthalten. Möglicherweise geben diese Antworten einen Hinweis auf die große Kluft zwischen den 42% der Befragten, die angaben den QB zu kennen und den Wenigen, die sich mit diesem Instrument tatsächlich auseinandergesetzt haben. Bei denjenigen, die sich mit dem Instrument auseinandergesetzt hatten, äußerten viele ihren Unmut über das zum Teil sehr umfangreiche Berichtsmaterial und bemängelten vereinzelt dessen Alltagstauglichkeit im Praxisbetrieb.

60 6 Gemeinsame Bewertung und Schlussfolgerungen aus den drei Befragungen aus Sicht der Projektnehmer Die gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) sollen Patienten bei der Krankenhaussuche unterstützen, einweisenden Ärzten als Instrument der Patientenberatung dienen und Krankenhäusern die Möglichkeit bieten, ihre Leistungen nach Art und Qualität dazustellen. Die Ergebnisse der Befragungen dieser drei Zielgruppen verdeutlichen, dass die QB in der vorliegenden Form alle genannten Zwecke nur unzureichend erfüllen: A) Die als typische Zielgruppe der QB befragten, elektiv operierten Patienten kennen im Allgemeinen die QB nicht. Mit den pdf-versionen der Berichte konfrontiert, verstehen sie sie nicht und halten die Berichtsinhalte nur in geringem Umfang für hilfreich. Anstatt auf der Basis objektiver Informationen, erfolgt die Krankenhauswahl durch Patienten größtenteils auf der Basis von Vertrauen in die fachliche und menschliche Kompetenz der Behandler, ein Kriterium, das sich kaum in Berichtsform fassen lässt. Diese Ergebnisse bestätigen einige andere Untersuchungen, die sich mit dem Informationsbedarf zu Krankenhäusern und der Verständlichkeit der Qualitätsberichte auseinandergesetzt haben, jedoch keine Patienten befragt haben, die tatsächlich gerade eine Wahlentscheidung getroffen hatten. B) Ärzte nutzen als Basis ihrer Patientenberatung zu Einweisungsentscheidungen zum Teil genau die Informationen, die ihnen die Berichte bieten könnten. Jedoch kennen weniger als die Hälfte der Ärzte die Berichte und nur jeder zehnte Arzt hat die QB zu diesem Zweck bereits eingesetzt. Viele Kriterien, auf die sich Ärzte bei ihren Beratungen stützen, sind jedoch bislang nicht in den Berichten enthalten, könnten jedoch eventuell ergänzt werden. C) Zuletzt schätzen die befragten Krankenhäuser das Verhältnis von Aufwand und Nutzen der gesetzlichen QB negativ ein. In der vorliegenden Form halten die Krankenhäuser die Berichte größtenteils für zu wenig verständlich und zu umfangreich. Trotz dieser überwiegend negativen Bewertung der gesetzlichen QB durch die drei Zielgruppen sollte nicht voreilig der Schluss gezogen werden, dass in Zukunft auf die s. z. B. Lingenfelder M, Simon A, Logemann K. Informationsbedarf von Patienten hinsichtlich der Krankenhausqualität. Das Krankenhaus 2010; 3: Schaeffer D. Bedarf an Patienteninformationen über das Krankenhaus eine Literaturanalyse. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, Geuter G, Weber J. Informationsbedarf chronisch kranker Menschen bei der Krankenhauswahl untersucht unter besonderer Berücksichtigung des Internets. Veröffentlichungsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW). P Bielefeld (Zugang ) Altenhöner T, Schmidt-Kähler S, Schwenk U, Weber J, Schaeffer D. Was wollen Patienten wissen? Strukturierte Qualitätsberichte sind noch immer nicht patientengerecht. Krankenhaus Umschau 2007; 2: Braun B. Qualitätsberichte Klartext für Klinikkunden? Gesundheit und Gesellschaft 2007; 5: Norgall T. Strukturierte Qualitätsberichte von Krankenhäusern Zwischen Transparenz und Verständlichkeit. In: Roski R (Hrsg.). Zielgruppenorientierte Gesundheitskommunikation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften:Wiesbaden. 2007: Friedemann J, Schubert HJ, Schwappach D. Zur Verständlichkeit der Qualitätsberichte deutscher Krankenhäuser: Systematische Auswertung und Handlungsbedarf. Gesundheitswesen 2009; 71: 3-9.

61 Berichte verzichtet werden kann. Stattdessen sollten diejenigen Ergänzungen und Umorientierungen erfolgen, die sich aus den Befragungen ableiten lassen. Patienten, Ärzte und Krankenhäuser nutzen die Informationen der QB ja bereits zum Teil, wünschen aber mehr Verständlichkeit, eine größere Fokussierung auf die jeweils anstehende Entscheidung und das bei weniger Aufwand. Zudem lässt sich eine patientenorientierte, dem Autonomieprinzip Rechnung tragende Krankenhausversorgung der Zukunft kaum ohne strukturiert erhobene, möglichst auditierte Informationen zu Leistungen und Qualität der Krankenhäuser denken. Eine Lösung für dieses Dilemma könnte darin liegen, dass unter Berücksichtigung der Beurteilungen durch alle drei Zielgruppen - in Zukunft auf die Veröffentlichungspflicht in Form der pdf-berichte verzichtet wird und die Daten stärker auf die von den Nutzern angedeuteten Zwecke konzentriert werden. Ein gemeinsamer im Vergleich zum vorliegenden Datensatz teilweise reduzierter Datensatz mit vergleichbaren Informationen aus den Krankenhäusern, ergänzt um strukturiert erfasste Einschätzungen anderer Patienten und einweisender Ärzte könnte Grundlage abteilungsbezogener Kurzberichte sein, wie sie insbesondere von Patienten gewünscht werden und für Ärzte ebenfalls nützlich sein könnten. Dabei sollte als Medium außer dem Internet immer auch an eine Darstellungsmöglichkeit in Form von praxistauglichen Broschüren gedacht werden. Auch den Krankenhäusern würden diese Daten für die von ihnen angeführten Verwendungszwecke hilfreich sein, nämlich ausführlichere, fachbezogene Informationen als internes und externes Informationsmedium und für Vergleiche vorhalten zu können. Um eine solche zukunftsorientierte Datenbankanwendung zu generieren, sollten die Items der gesetzlichen Berichte auf der Basis der vorliegenden Erkenntnisse einzeln im Hinblick auf ihre Eignung zur Übernahme in einen neuen, weiterentwickelten Datensatz bewertet werden. Notwendige Ergänzungen sollten mit den drei Zielgruppen gemeinsam formuliert werden. Zudem müssten die späteren Darstellungsmöglichkeiten mit Verbrauchern getestet werden, die die typische Krankenhausklientel repräsentieren. Letztlich sollte daraus ein weiterentwickeltes, konsentiertes Set an Informationen zu Krankenhäusern entstehen, das möglichst auditiert in Form einer Datenbank zur Verfügung gestellt werden kann, die erlaubt, die Daten in vielfältiger, nutzergerechter Form aufzubereiten.

62 7 Zusammenfassung Hintergrund und Ziel: Seit 2004 sind alle Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, zweijährlich einen strukturierten Bericht zur Leistungsfähigkeit und Qualität ihrer Versorgung abzugeben. Einzelne Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass die intendierte partizipative Versorgungsgestaltung auf der Basis einer informierten Krankenhauswahl nicht im erhofften Maß stattfindet: Als möglicher Grund für die mangelhafte Nutzung kann angeführt werden, dass im Vorfeld der Qualitätsberichtgestaltung nur unzureichende Kenntnisse über den tatsächlichen Informationsbedarf und das Informationsverhalten der Zielgruppen vorlagen. Deshalb hat der Unterausschuss Qualitätssicherung (UA QS) beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, der nächsten Überarbeitung der gesetzlichen Qualitätsberichte (QB) eine Patienten-, Einweiser- und Krankenhausbefragung voranzustellen. Mit den Befragungen wurde das Institut für Gesundheitssystemforschung der Universität Witten/Herdecke beauftragt. Hauptziel der Befragungen war es, die konkreten Informationsbedürfnisse der in den Regelungen zum QB vorgesehenen Nutzer der QB Patienten, Einweiser und Krankenhäuser - in Bezug auf Relevanz und Nützlichkeit der QB bei der Entscheidungsfindung bzw. Auswahl eines Krankenhauses in Erfahrung zu bringen. Methoden: Mit allen drei Zielgruppen wurden Befragungen durchgeführt. A) 48 Patienten aus zwei Krankenhäusern wurden in Form persönlicher, Leitfadengestützter, teilstrukturierter Interviews postoperativ befragt. Nach dem Interview erhielten die Patienten ausgedruckte pdf-versionen der QB von zwei Krankenhäusern, mit der Bitte, diese im Hinblick auf die Verständlichkeit und den Informationsgehalt sowie die Struktur anzuschauen und nochmals für ein Interview ein bis zwei Tage später zu ihren Erfahrungen mit den Berichten zur Verfügung zu stehen. Die Interviews wurden in strukturierter Form dokumentiert und inhaltsanalytisch qualitativ und zum Teil quantitativ deskriptiv ausgewertet. B) Die Einweiserbefragung wurde in Form einer Zwischenauswertung einer Studie gestaltet, die aktuell vom Projektnehmer im Rahmen der Versorgungsforschungsinitiative der Bundesärztekammer durchgeführt wird. Zielpopulation dieser Einweiserbefragung ist die Gesamtheit der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, wobei eine Beschränkung auf einweisungsstarke Facharztgruppen stattfindet. Letztlich werden 300 Ärzten (je 20 Allgemeinärzte, Internisten, Chirurgen, Gynäkologen, Orthopäden) aus den KVen Thüringen + Sachsen, Niedersachsen, Baden-Württemberg telefonisch, strukturiert befragt. Für die G-BA-Studie standen Daten zur Relevanz von Informationen für die Patientenberatung bei Ein- oder Überweisungsentscheidungen sowie zur Präferenz von Darstellungsformen für qualitätsvergleichende Daten von bis zu 233 Ärzten zur Verfügung. Die Auswertung dieser Daten für die Zwischenauswertung erfolgte deskriptiv.

63 C) Bei der Krankenhausbefragung wurde mit Unterstützung durch das Deutsche Krankenhaus Institut (DKI) eine repräsentative Stichprobe der Krankenhäuser Deutschlands schriftlich zu ihren Einschätzungen der Zweckerfüllung sowie zum Nutzen und Aufwand der QB befragt. Die Bruttostichprobe (disproportionale Zufallsstichprobe nach Betriebsgrößenklassen, BGK) betrug 748 Krankenhäuser, die Response 333 Krankenhäuser (44,5%). Die Daten der Netto-Stichprobe wurden zuerst nach BGK und dann nach Krankenhausträgerschaft gewichtet deskriptiv und inferenzstatistisch analysiert. Ergebnisse: Im Hinblick auf die drei Zielgruppen ergaben sich folgende Hauptergebnisse: A) Die befragten Patienten kannten im Allgemeinen die QB nicht. Mit den vorgelegten pdf- Berichten konfrontiert, verstanden sie sie nicht und hielten die Berichtsinhalte nur in geringem Umfang für hilfreich. Anstatt auf der Basis objektiver Informationen, erfolgte die Krankenhauswahl durch die befragten Patienten auf der Basis von Vertrauen in die fachliche und menschliche Kompetenz der Behandler. B) Ärzte nutzen als Basis ihrer Patientenberatung zu Einweisungsentscheidungen zum Teil genau die Informationen, die ihnen die Berichte bieten könnten. Jedoch kannten weniger als die Hälfte der Ärzte die Berichte und nur jeder zehnte Arzt hat die QB zu diesem Zweck bereits eingesetzt. Viele Kriterien, auf die sich Ärzte bei ihren Beratungen stützen, sind jedoch bislang nicht in den Berichten enthalten. C) Die befragten Krankenhäuser hielten die QB mehrheitlich für geeignet, die Art und Anzahl ihrer Leistungen darzustellen, aber eher ungeeignet, die Qualität der erbrachten Leistungen abzubilden. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand wird überwiegend als nicht angemessen angesehen. Die Krankenhäuser sehen Verbesserungsbedarf im Hinblick auf die Darstellungsweise, Ausführlichkeit, Laienverständlichkeit und Gestaltungsfreiheit. Trotzdem werden die vorliegenden QB für andere externe oder interne Zwecke genutzt. Fazit: Die Ergebnisse der Befragungen der drei Zielgruppen verdeutlichen, dass die QB in der vorliegenden Form die definierten Zwecke a) Patienten bei der Krankenhaussuche zu unterstützen, b) einweisenden Ärzten als Instrument der Patientenberatung zu dienen und c) Krankenhäusern die Möglichkeit zu bieten, ihre Leistungen nach Art und Qualität dazustellen, nur unzureichend erfüllen. Ohne strukturierte Informationen zur Qualität der Krankenhausversorgung ist aber eine patientenorientierte Gestaltung des Gesundheitswesens nicht denkbar. Für die Zukunft bietet sich an, auf die pdf-berichte zu verzichten und den Datensatz für die QB weiterzuentwickeln. Ziel sollte ein konsentierter, mit vergleichbaren, möglichst auditierten Informationen aus den Krankenhäusern bestückter Datensatz ein, der um strukturiert erfasste Einschätzungen von Patienten und Ärzten ergänzt wird. Der Datensatz sollte den verschiedenen Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden, damit diese die Daten in vielfältiger, nutzergerechter Form aufbereiten können.

64 8 Danksagung Für ihre Studienteilnahme möchten wir uns bei den Patienten, Einweisern und Krankenhäusern bedanken. Dem Deutschen Krankenhaus Institut danken wir für die Durchführung der Krankenhausbefragungen und dem Gemeinsamen Bundesausschuss sowie der Bundesärztekammer für die Förderung der Studie.

65 9 Anhang 9.1 Anhang I 9.I.1. Befragungsinstrument der Krankenhausbefragung

66 9.I.2. Auflistung der Einzelnennungen zu den einzelnen Qualitätsberichtsteilen (Unleserliche Textantworten/Passagen sind mit? gekennzeichnet) - Berichtsteil A Welche Informationen fehlen? andere Berufsgruppen; Abteilungsstruktur; Angabe zu Therapeuten, Abfrage Org.; App. Ausstattung auf Hausebene; umfassende Personaldarstellung + Ausfall-Quote; Auswahloption für Uniklinika schaffen; Aussagen zur Behandlungsqualität; bei Erscheinen veraltet; Belegkrankenhaus schlecht darstellbar; bessere Darstellung der interdiszipl. Zusammenarbeit; Bettenzahl/FA; Darstellung der Leistungsdaten ist ausschließlich für Kassen-/Politik/Dritte; Darstellung von Funktionsbereichen/ Zentren; das Feedback der Patienten; demographische Zahlen; Zahlen zum Risikomanagement; Diagnosenspezifische Angebote bzw. Leistungen; DRG; echte Struktur- + Behandlungsdaten fehlen; Ergebnisqualität; externe Kooperation mit anderen Häusern; Fallschwere (cmi); Frage nach Art + Umfang von Zertifizierungen; für Laien/Patienten nicht verständlich; Information zu bestimmten Auflagen; Inhalt zu Angeboten; kein Informationsfeld zu Leistung; keine Definition der Zentren; Kennziffern wie Ärzte pro belegtes Bett; Lageplan; Möglichkeit Therapien darzustellen; Nennung weiterer Versorgungsmöglichkeit, z.b. Reha, Ambulanzen; nichts bei jetzt schon 177 Seiten; Programm braucht zu viel Zeit; Qualifikation der Ärzte; spezielles Personal + Apparate für das gesamte Haus analog z. B. Service; Spezielles vom Haus; Standort (Karte), Erreichbarkeit (PKW,ÖPNV), Parkmöglichkeiten; Stürze, Dekubitus; Übersichtstabelle zu Fachabteilungen mit Fallzahlen; Vergleich mit anderen KH; Zahlen werden nicht gegenübergestellt z. B. Anzahl der Fälle =>Pflegepersonal; Zentren (zertifiziert, nur Name); zu unübersichtlich, Ordnung; Zusammenführung von 2 Standorten in einem Bericht. Was ist überflüssig? A-14.2 Aufschlüsselung d. Berufsgruppe Pflege; A-2; A-2 A-3; A2,A3,Auswahl A-10; A2,A3, Nummerierung A9 + A10 + generell A9; A3/A-U/A12/A14; A8 nicht vergleichbar; A8,A9,A10,A11,A14; A9 Leistungsangebote, das meiste sollte Standard sein; A9/A10; A9/A10,B3/B4 in A-Teil nehmen; Allgemeine KH-Daten; aus Marketinggründen sieht man sich gezwungen, unnötig viel auszufüllen; Ausgaben zum Personal; Cafeteria, Rauchfreies KH; Darstellung in Tabellenform unzureichend; DMP, Personalaufschlüsselung; doppelte Nennung der Abteilungen; D-Teil zu überfrachtet; fast alles; Forschung & Lehre; IK-Nummer Fix stark unleserlich; Liste zu Service; nicht-med. Serviceangebot; Organigramm, Personaldarstellung; Organisationsstruktur, A14; Personal + Apparative Ausst. Doppelung mit B-Teil; Personal, Zeilen mit Eintrag 0 könnten entfallen; Personalanzahl, fundierter Vergleich nicht möglich; Prozeduren und Prognosendarstellung; Prozeduren, z.b. Monitoring; Serviceangebote, für die keine Mindestanforderungen hinterlegt sind; sollte Einzellisten ersetzen; übergreifende Vers.-/L.-Schwerpunkte; Zentrendefinition unzureichend. Was sollte verbessert werden? A-08-A10 im Teil A/Teil B; A10 Kriterien zusammenfassen; A10 Reduzieren; A14 Personalzuordnung; A14-B12-immer?; A8 bis A10 rausnehmen; A-8 nur zertifzierte Zentren etc.; A-9 <-> B-3; Abgrenzung der Leistungen; Aufbau, Systemation; Aufbereitung der Daten ist arbeitsunfreundlich; Aufstellung der Personalstruktur; Ausbildung kaufm. nicht darstellbar; Auskunft über Patientenzufriedenheit; Auswahllisten; bessere Darstellung für Laien; Darstellung welche Daten veröffentlich; Datenaufbereitung externe QS; die Darstellung; direkte Vergleichbarkeit; Doppelnennungen Teil A+B sollten möglich sein; Eingabemöglichkeiten; einheitl. Def. für Fälle ambul.; Endoprothesen wären sinnvoller; Extra-Leistungen übersichtlicher; für D-Teil bessere Struktur vergeben; Geräte Ausstattung in Teil A aufn.; Layout; Leistungsdaten nicht anhand?; Med. Geräte pro Haus; mehr freie Formulierungen; mehr Freiraum; mehr Info über Ergebnisqualität; Navigation; nicht-medizinische Leistung als Text; Patiententransparenz; Personalkonten unübersichtl. A9 + A10 zu unübersichtlich; QB Anzahl Personal sagt für Patienten wenig aus; Raum für mehr Freitexte; Reihenfolge der Punkte; Sortierung; Spektrum A8+A9 sollte in A und B darstellbar sein; Spezifizierung der Leistungen unter

67 A9; stärker Klinikbezogen bzw. nur Teil B; Straffung; Top Ten; Übersetzung in Pat.-Sprache; Übersicht? In der Lehre; Übersicht der Leistungen; unübersichtlich; Verständlichkeit für Patienten verbessern; Zahl der Tabellen; Zusammenfassung der Pers.Zahlen + Qualität für ges.kh; andere Berufsgruppen; Abteilungsstruktur; Angabe zu Therapeuten, Abfrage Org.; App. Ausstattung von 2 Standorten in einem Bericht. - Berichtsteil B Welche Informationen fehlen? Abbildung von Zentren; ambulante Fälle die nicht nach 115b SGB V abgehen; Anzahl der Betten d. Abteilungen; B-1 Pflegedienstleitung; B13; bei komplizierten Eingriffen Ops pro Jahr und Operateur; Berichtsmöglichkeit der nicht bettenführenden A. standardisieren; Bettenanzahl Organisationseinheit; Case-Mix-Index Angaben; Darstellung ambulanter Leistungen/MVZ, Tagesklinik; Darstellung anderer ambulant erbringbarer Leistungen in Zahlen; Darstellung des Personals bei interdizipl. Belegung; Darstellung von Leistungen/Leistungsbereich; das Feedback der Patienten; Detaillierte Darstellung der FD,z.B.TK; Diagnosespezifische Leistungen; Ergebnisqualität; Fallschwere (Cmi); fehlerhafte Darstellung auf Grundlage der Abrechnungsdaten; Frage zu zertifizieren Org.; Freitext auch in XML- Fassung; Gesamtzahl aus mehreren KB/OPS/z. B. Geburten; Gesamtdarstellung des ambulanten Geschehen in Zahlen; Infektionsdaten; Info über Behandlungsqualität u. Fortbildung; kein Informationsfeld; keine konkrete Info über einzelne OP s?; Klinische Leistungsgruppen; konkrete Ansprechpartner für Schwerpunkte; konkrete vorstellbare Zahlen zu Leistungen; Kriterien, die Versorgungsschwerpunkte untermauern; mehr Auswahl u. FA; Möglichkeit Therapien darzustellen; nationale Vergleichswerte; Nennungen aus Teil A sollten auch in Teil B möglich sein; Orientierung für Patienten im Dokument; Patientenzufriedenheit; Programm braucht zu viel Zeit; Qualität psychiatrischer Leistung ist schwer darstellbar; Qualitätsindikatoren zu Leistungen z.b. Komplikationsstatistiken; Tabellen zu umfangreich; Tatsächliches Leistungsgeschehen; Therapieangebote, speziell für Psychiatrie; umgangssprachliche Bezeichnung teilw. nicht gut; veraltet; Vergleich mit anderen Fachabteilungen; wenn Leistungen fachübergreifend?; z. B. Zusammenfassende Übersicht; Zeitraum bis Veröffentlichung zu lang; Zielgruppenorientierte Darstellung; zu ICD/OPS lastig; Zuordnung Ein Bett/Zwei Bett Zi.besser abst.; Zusammenhang Schwerpunkte-Fallzahlen; andere Berufsgruppen; Abteilungsstruktur; Angabe zu Therapeuten, Abfrage Org.; App. Ausstattung von 2 Standorten in einem Bericht. Was ist überflüssig? B10,B4,B12; Alleinige Zahlendarstellung der ambulanten OP s nach 115; Allgemeine OPS-Daten; Anzahl VKs; App.Ausstattung Klinikbezogen darzustellen; App.Ausstattung oft nicht eindeutig; Apparative Ausstattung, Zusatzausbildung; Aufteilung; Ausstattung; Auswahl aus Datenbank unübersichtlich; B.X.3/B.X.4 => bereits in A9/A10; B.X.8 Leistungsbezeichnung amb. Behandlung; B1.11 zu viel; B-10 -> 1x für gesamtes KH vorhanden -> A-Teil; B-10 Durchgangsarzt nur AK in Teil A nennen; B11 in den A-Teil nehmen; B14/B15 in Kombination mit A; B2/B12; B2/B6/B7/B9; Darstellung von DRG/OPS; Diagnosen, Prozeduren; Doppelung der Teile B-X-3/B-X-4; für Laien, OPS, Personelle Ausstattung; Geräteaufzählung; Herausstellung von Schwerpunktleistungen; ICD/OPS sind fraglich für Laien von Interesse; KD und ORSZ sind für Patienten nicht aussagekräftig; Kompetenzdiagnosen; Kompetenzdiagnosen z.-prozeduren; Kompetenzdiagnosen, Apparative Ausstattung; Med.Geräte/FA; nein; nicht-medizinische Serviceangebote -> Teil A; Nummerierungen B-1.2 bis 1.4,B-1.11; oft schwer darzustellen; OPS-Daten (Unspezifische Datei); Patientengerechte Information; Personalzahlen; Redundanzen; Spez. Personal, Qualifikationspflege; Strukturdaten Fachabteilungen; Top Ten; viele Daten schon veraltet; viele Dopplungen bei?; vieles für reine Somatik, OP-lastig; VK-Pflege ist einzelnen Abteilungen nicht zuzuordnen; zu viele Prozeduren; Zuordnung pflegerischer Qualifikationen; Zusatzangebote Zusatzqualifikationen; Zusatzqual. Pflege auf Abt-Ebene. Was sollte verbessert werden?

68 eine Tabelle Ausstattung/Krankenhaus; Abbildung der Behandlung von Konk.; Abgrenzung aller Leistungen zu echten Schwerpunkten; alles; amb.leistungen; Ambulanzen sind unübersichtlich; Anzahl d.icd,proz.sagt nichts aus; Anzahl der MA in allen TK; Apparative Ausstattung erneut unter A; Art der Anzeige; Auswahl Versorgungsschwerpunkte; Auswahlkatalog für Therapieangebote; Auswahllisten; B11 in A-Teil für genanntes KH abfragen; B-3 hier werden auch die allgemeinen Angebote (A-9) angeboten; Besonderheiten einzelner FA; Besonderheiten sind durch starre Strukturierung?; besser nur Freitexte bei V2; B-X.6/B-X.7/B-X.8; Darstellung der ambulanten Behandlungsmöglichkeit + ambulanten OP; Darstellung in Suchmaschinen irreführend Fallzahl durchgeführt; Darstellung nicht-med.personal; DRG-Abbildung; durchgeführte Prozeduren nach OPS; eine FA zuordbar; Eingabemöglichkeiten; Eliminieren von?; Ergebnisqualität fehlt; fachabteilungsübergreifende Standards nach A übernehmen; Fallzählung,KD,OPS ungeeignet; Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten; für Kunden schwer verständlich; Gesamtdarstellung des ambulanten Geschehens; Individualität der Eingabe; individueller Gestaltung; Inhouse-Verlegungen können nicht dargestellt werden; Irrelevante ICD und OPS sollten gestrichen werden können; jeweils strukturiert Pat.out.; Kompakter; Leistg./Erfahrung der Klinik ist so beurteilbar; Leistungsspektrum genügt; mehr Freitexte; nein; OPS unabhängige Freiräume in der Darst. Schaffen; Orientierung für Pat.zu Info-Angebot; Orthopädie zu Allgemein; Patientenverständlichkeit; Personaldarstellung + Freitext; Reduzierung der Tabellen; Regelung Zusammenfassen HD; Darstellung Anästhesie als nicht bettenführend; Fall.ICD/IOPS Ausd.Teil A; sinnvolle Darstellung von Fachabt.?; Spez.therap.Personal nur Gesamthausdarstellung; spezielles Personal ausführlicher; Straffung; strikte Orientierung an OPS; Tabellen nach Anzahl Leistungsspektrum; Therapeuten, Berichtsdarstellung unter A; Übersetzung der med.fachbegriffe; umgangssprachliche Bezeichnungen; Verständlichkeit für die Patienten; Weniger Umfang nicht-med.serviceangebot; z.b.pdf + XML identisch; Zuordnung Pflegeber. unterdiszipl. - Berichtsteil C Welche Informationen fehlen? alle Daten externe QS + Kommentar; ausführlicher mehr Daten verbindlich darstellen lassen für mehr Eingriffe; Automatisierte Datenübernahme Übersicht Q8; Bewertung des Ergebnisses Vergleich mit anderen KH; Darstellung des Risikom./Kennzahlen; Darstellungsmöglichkeiten für Psychiatrische Kliniken; Der Durchschnittspatient kann mit diesen Informationen nichts anfangen; Die QS ist grundsätzlich zweifelhaft liegt nicht an Qualität; Differenzierung von Komplikationen; eigentlich nur C1 interessant; Erfahrung d. Operateure, Morbidität etc.; Ergebnisqualität; Ergebnisse freiwilliger QS vergleichbar dargestellt; Erklärung der Kennzahlen für den Patienten; Erläuterungen; Extrazeitpunkt zu Veröffentlichung war schlecht u. umständlich; für Nichtmediziner unverständlich; für Patienten nicht verständlich; Hintergrund-Information; Informationen zu den? in für Patienten lesbarer Form; Komplikationsraten; konkrete Angaben; konkrete Kennziffern, Informationsraten, Obduktion, RE- Interventionen; langjährige Evaluationsdaten; Langzeitergebnisse/Risikoadj.; Med. Kennzahlen; mehr Info über Ergebnisqualität; Programm braucht zu viel Zeit; Psychiatrierelevante Kennzahlen; QS in der Pflege, intransparente Darstellung; Teilnahme an Maßn. Fachgesellschaft; Transparenz.?; Validierung der Daten; Vergleich von Perioden; weitere Indikatoren des ges. Spektrums; z.b. Details Zertifizierung; zu wenige Q-Indikatoren, die dargestellt werden können. Was ist überflüssig? Alles; BQS-Daten sind per se diskussionswürdig; C-2 von AQUA/?; C2,C3,C4; C3 u.c4; C4 ; Standardisierung fehlt; C-Teil; dass nicht zutreffende Dinge trotzdem ausgeführt werden; sie Daten d.ext.qualitätssicherung sind für Laien nicht nachvollziehbar; die Daten der externen Qualitätssicherung; Dokumentationsrate; für Laien,D3,D5,D6; für uns nicht relevant; interessiert Patienten das; kein; Landesverfahren DMP; Patient kann damit nichts anfangen; Patientengerechte Informationen; Tabellen viel zu ausführlich/unverständlich; Teil C ist für psychiatrische Häuser überflüssig; zu detailliert; Zusatzqualifikationen.

69 Was sollte verbessert werden? zwei-teilige Abgabe wegen BQS-?; Abteilungen; Akzeptanz + Info d. Öffentlichkeit; allgemein verständlich formulieren; Ansicht; Aussage für Pat.; Auswahl der verpflichtenden Kriterien; BQS-Daten für Laien miss-und unverständlich; C.1 Einsicht in BQS-Daten frühzeitig vor Veröffentl.; C-1 alle Parameter darstellen; Darstellung (Vergleichbarkeit); Darstellung für Patienten; Darstellung noch zu unübersichtlich; Darstellungsform unverständlich; Daten veraltet bei Erscheinen; Datenaufbereitung ist Laienunfreundlich; der Qualitätsbezug; Die Zweiseitige Abgabe QS-Daten später/erhöht den Aufwand; Die abgestimmten BQS-Daten sollten früher verfügbar sein; Echtheit der Daten; einfache allgemeinverständliche Darst.; Einfacheres Einspielen der Daten nötig; Eingabemöglichkeiten; Ergebnisqualität; für Laien verstehbar machen; Gliederung innerh.c1 verwirrend; grafische Darstellung; Information über Inhalte an externe Nutzer; Inhalt; kein; keine Mindestmengenangabe; komplette Trennung vom Bericht; Konkrete, verständl. Q-Daten; Konkretisierung d. Themen; kurz + prägnant z. B. Ampel; Lieferung der BGS-Daten sollte über Larks.erfolgen; löst bei niemandem Rückfragen aus; mehr freie Formulierungen; mehr Qualitätssicherung; mehr Raum für Darstellung eigener Kennzahlen; mehr Transparenz für KH (BQS <-> QB); Möglichkeit für Grafiken; Nacherfassung d.bqs-daten aufwend.; Patientenbefragung mit einheitl. Methodik-Gesamtergebnis; rechtfertige Rückinfo von BQS/?; Straffung; Transparenz für Zahlen; Trennung vom Bericht; umfassendere laienverständliche QI; Verpfl,Darstellung von Qualität anhand ZI-Daten; verständlicher gestalten, für Patienten zu speziell; weitere Indikationen u. CMI; wenig Aussagekraft; Zielgruppenorientiert (Einweiser/Patienten). - Berichtsteil D Welche Informationen fehlen? (KTQ oder ISO9001); Darstellung von Zertifizierungen; durch ständige Umformatierungen legt man selber?; echte Qualitätsindikatoren; konkret beantwortbare Vorgaben; konkrete Ansagen sind nicht nachvollziehbar -> OP-Liste; macht keine konkrete Aussage zum Krankenhaus; Med.Kennzahlen; mehr Info über Ergebnisqualität; Programm braucht zu viel Zeit; s.oben; siehe Teil A; Struktur gegeben, Inhalte verschieden und nicht vergleichbar; Struktur vergeben; Teil D wird genutzt um den Q-Bericht?; Vergleich mit anderen KH; Verständlicher Text ; wenn Ergebnisqualität, dann überflüssig; Wer interessiert sich für Teil D; z.b. Details Zertifizierung; zu oberflächlich u. nicht aussagekräftig; zu wenig Transparenz; zu wenig Transparenz in Suchmaschinen. Was ist überflüssig? am Ende allg. Infos; D1 bis D3 zusammenfassen als Freitext; D1-D4; D1-D4; D-3; D3+D4; D4,D3,D5; D4-D6,stattdessen Verweis auf Homepages; D6 Bewertung QM; Die gesamte Person, die dazu geschrieben?; D-Teil; ganzes Kapitel ist aus meiner Sicht für Pat. uninteressant, besser Q- Kennzahlen; inhaltliche Doppelungen; Komplett überflüssig, bei allen Häusern nahezu identische Aussage; Patientengerechte Informationen; Projektaufstellung; Punkt D3-D6; Qualitätspolitisch ändert sich nichts alle 2 Jahre; Q-Ziele werden zu wenig?; Selbstdarstellung, wenig Fakten; siehe C; Texte werden v. Pat. zu wenig gelesen; um riesige Textpassagen zu ergänzen; Unterführung Ziel/Politik/Instrumente; viele Dopplungen mit Internetauftritt oder an Berichten; vorgegebene Gliederung; Zeichenbegrenzung; zu den Q-Merkmalen der Klinik; zu umfangreich. Was sollte verbessert werden? (z.b. Liste,Zert.ja-nein,Ethik.ja-nein;?;?;?;?;? der Untergliederungspunkte; Abfrage QM- System,weitere Zertifizierungen; Ansicht; aus A+D ein kurzer Teil für Pat.; Aussagekräftiger für Patienten; Darstellung von Projekten notwendig; Daten aus Befragungen; Eingabemöglichkeiten; Geschriebenes und Tatsächliches kann nicht dargestellt werden; gezielte Abfrage nach Zertifizierung; in Teil-B Übertragen; Individualität sollte erhalten bleiben; Inhaltliche Struktur einheitl.; interne Beurteilungen sind immer subjektiv; keine Aussage über tatsächliche Qual.; konkretere Darstellung;

70 KTQ Bericht anhängbar; Laienorientierung; mehr Gestaltungsfreiheit; mehr Grafiken; mehr Pflichtangaben-,-vorgaben; mehr standardisierte Antworten zum Ankreuzen; mehr verpflichtende Bausteine dadurch Vergleichbarkeit gegeben; Möglichkeit KTQ Bericht anzuhängen; Möglichkeit von Grafiken; nur Freitexte; nur Minimun der Maximum QM; siehe Anlage; standard. Darstellung, sonst kein Vergleich zw. Häusern möglich; Straffung; Strukturen vergeben; Teil D kurz und knackig; verbindliche Strukturvorgabe; verbindliche Strukturvorgabe; Vergleichbarkeit, Zertifikatskataloge; vgl. D; Zeichenreduzierung; Zeitverlauf KVP; Zielgruppenorientiert (s.c-teil); zu viele, zu komplizierte Infos f. Laien; zuviel Geschwätz. 2. Auflistung der Einzelnennungen zu den weiteren Verwendungszwecken der Qualitätsberichte (Unleserliche Textantworten/Passagen sind mit? gekennzeichnet) allgemeine Information/Stil -> Eindruck; Als eigenes Nachschlagewerk; als leider wenig genutztes Infomaterial /Website; Analyse der Konkurrenz; Anträge bei Behörden, Beobachtung der Angebote von Mitbewerbern; Auslage, Zuweiser, Homepage; ausschließlich Informations- und Werbungszweck; Außendarstellung und Info-Beschaffung über andere Kliniken/Abteilungen; Außendarstellung, Info f. Zuliefererkliniken; Basisdaten für weitere Veröffentlichungen, Vergleiche mit and.kh; bei Zertifizierungen, Leistungsdarstellung gegenüber Dritten (z.b.bewerber); Benchmarking mit anderen Kliniken; Bonus für einen patientenorientierten Qualitätsbericht; Darstellung auf der Website; Daten zu alt; der QB in der jetzigen Form ist nicht nutzbar; Diskussion mit Kostenträgern für Pat.zu kompl.u.wenig verständlich; diverse Statistiken; Download; Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen; ev. Ärztenachwuchs zu Akquise, Marketing; Frage: Wird der Qualitätsbericht von Patienten gelesen?; für absolut nichts; für andere Berichte z. B. Jahresbericht; für keine Zwecke; für Pat. leider zu komplex u. schwer verst.; gar nicht bzw. Teile des Jahresberichtes werden in den Q-Bericht kopiert; Illustration der Ergebnisse aus Qualitätssicherung; im Rahmen der KH-Zertifizierung; im Rahmen der KTQ- Zertifizierung; Imagebroschüre; I-net-Auftritt/ext.Bewerb/Gesamtüberblick neue Mitarb.; Info für Kliniken und Ärzte; Info für Personal; Info über andere Häuser/Mitbewerber; Information + Vergleich intern + extern; Information an Zuweiser, Informationsauslage für Patienten im KH; Information d. Mitarbeiter über d. Leistungsgeschehen durch Veröffentlichung; Information nach Innen; Information über andere Kliniken; Informationen über Mitbewerber; Informationsmaterial für Bewerber (Ärzte) Klinikführer für Patienten; Interne + externe Leistungsdokumentation; interne Information; interne Leistungsdarstellung mit Regelbasierter OPS-Zuordnung; interne Motivation zur Verbesserung der Qualität; interne Qualitätssicherung?; interne Sozialhygiene, Einweiserinformation; Interne und Externe Darstellung d. Kliniken; Interne Verteilung, Internet; Internes Nachschlagewerk; internes QM; internes QM, Hand-out für Bewerber; QM-Zertifizierung; Verhandlungen mit Krankenhäuser; Internetleider Retrospektiv i.d.inhalten; IV-Vorträge; ist für nichts Anderes nützlich; sinnvoll ist Integration in Suchmaschinen; KH-Vergleich; Klinikführer Rheinland, Marktanalysen; Kommunikation, hausinternes/externes QM; Konkurrenzanalyse, z. B.Leistungszahlen; Kontaktdaten,zur? Bei Bewerbern; Krankenhausvergleiche Leistungszahlen; KTQ-Zertifizierung (Strukturerhebungsbogen); lediglich zum Vergleich mit Mitbewerbern (KDs,OPS); Leistungsnachweis; Leistungszahlen, Daten + Faktenangaben; Management+ Bewertung; Marketing für Patienten und Niedergelassene; Marketing kommt in gedruckter Form zur Aushändigung an Bewerber; Marketing, Statistiken, Auswertungen, Vergleich; Markt-Analysen von Wettbewerbern; Mitarbeiterwerbung, speziell ÄD; Nachschlagewerk; nur wenn keine anderen Info s zur Verfügung stehen; Öffentlichkeitsarbeit, Quelle für andere Publikationen/Berichte; Öffentlichkeitsinformationen; Pat.-Information; PDF-Version wird auch zur Außendarstellung verwendet daher mehr Infos; QM-Beratung, Förderungsanträge; Recherche; Selbstdarstellung; so wie der QB-Bericht aufgebaut ist, ist nicht als?; Strukturdaten werden für Zertifizierung verwandt; Strukturerhebungsbogen für KTQ Unterlagen; strukturiertes ISO- Managementbewertungen, Balanced Score Card; Übersichtsdokument für QM-Zertifizierungen; Veröffentlichung d. Daten durch KHZV; Vorbereitung u. als Grundlage für Zertifizierungen; Wer macht was und wie viel; z.b. interner Zahlenbericht; Zertifizierung; zur Eigenkontrolle; zur Zeit kein weiterer Nutzen erkennbar. Pat. sind überfordert.

71 9.2 Anhang II: Befragungsinstrument der Patientenbefragung

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