Behandlung mit hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (HGF)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Behandlung mit hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (HGF)"

Transkript

1 Behandlung mit hämatopoetischen Wachstumsfaktoren (HGF) Autoren: Prof. Dr. Monika Engelhardt, Dr. Véronique Thierry, Prof. Dr. Walter Aulitzky 1 Definition und Basisinformation Hämatopoetische Wachstumsfaktoren (HGF) sind spezifische Mediatoren, die nach ihrer Fähigkeit, die Differenzierung und Proliferation von Blutzellen verschiedener Linien zu unterstützen, unterteilt werden. Während der Granulozyten-koloniestimulierende Faktor (G-CSF), der Granulozyten-Monozyten-koloniestimulierender Faktor (GM-CSF), Erythropoetin (EPO) und Thrombopoetin (TPO) zur raschen Regeneration linienspezifischer Zellpopulationen eingesetzt werden, wirken Interleukin-1 (IL-1), IL-3, IL-6 und IL-11 auf multipotente Vorläuferzellen und aktivieren ein breites Zellspektrum. Der sogenannte Stammzellfaktor (SCF=Kit-Ligand) und der Flt-Ligand stimulieren pluripotente Vorläuferzellen und bewirken in Kombination mit linienspezifischen HGF (wie z.b. G-CSF) die Aktivierung neutrophiler Granulozyten (3,16). G-CSF (Filgrastim, Lenograstim [glykosyliert], Pegfilgrastim) und GM-CSF (Molgramostim, Sargramostim [glykosyliert]) fördern die Bildung und Differenzierung von Vorläuferzellen der Granulo- bzw. Monozytopoese, zudem wird die Funktionen reifer neutrophiler Granulozyten aktiviert und ihre Auswanderung aus dem Knochenmark in die Blutbahn beschleunigt. Darüber hinaus werden HGF zur Mobilisierung peripherer Blutstammzellen (PBSZ) bei autologer und allogener Stammzelltransplantation (SZT), zur ex-vivo-kultur hämatopoetischer Stammzellen, zum Gentransfer oder zur Differenzierung in dendritische, granulozytäre oder megakaryopoetische Zellen eingesetzt (3,16-20). Seit Beginn der 90er Jahre wurden zahlreiche klinische Studien durchgeführt, um die Effektivität und Sicherheit von HGF zu untersuchen. Sie sind in systematischen Übersichtsarbeiten kritisch evaluiert worden (3,8-10,14-16,46,49,53,58). 2 G-CSF und GM-CSF G-CSF und GM-CSF verringern den Neutrophilenabfall und verkürzen die Neutropeniedauer nach Chemotherapie. Die übliche Tagesdosis ist für Filgrastim 5µg/kg/d und für Lenograstim 150µg/m 2 /d. Das langwirksame Pegfilgrastim wird mit 6mg/Chemotherapiezyklus verabreicht (Empfehlungsgrad (*) A; 7,27,341,49,58,61) und hat sich in der Applikation 1x/Chemotherapiezyklus im Vergleich zu Filgrastim gleich wirksam gezeigt (7,27). Die G-CSF- Gabe beginnt im Regelfall 24 bis 72 Stunden nach der letzten Zytostatikagabe und wird bis zur beginnenden Normalisierung der Neutrophilen fortgeführt (Empfehlungsgrad (*) B; 7,41,49,58). Alle Präparate werden subkutan verabreicht. 1

2 2.1 Indikationen: Primäre Infektionsprophylaxe Granulopoetische Wachstumsfaktoren (GSF), in der Klinik meist mit G-CSF verwendet, dienen der supportiven Therapie, um neutropenische Infektionen zu vermeiden oder die Antibiotikatherapie bei einer Infektion zu unterstützen. GSF werden darüber hinaus gegeben, um Chemotherapien Protokoll- und zeitgerecht verabreichen zu können oder eine Zeitund/oder Dosis-Eskalation zu ermöglichen (Empfehlungsgrad (*) A; 3,13,16,23,49,58). Bei Patienten mit soliden Tumoren und Lymphomen konnte gezeigt werden, dass die prophylaktische GSF-Gabe die Inzidenz von Fieber in der Neutropenie und Infektionen unter Standardchemotherapie signifikant reduziert. Eine Metaanalyse (35) zeigte durch die prophylaktische GSF-Gabe bei Tumorpatienten eine signifikante Reduktion der infektionsbedingten Mortalität. Hinsichtlich Tumorkontrolle und Gesamtüberleben konnte in zwei voneinander unabhängigen Meta-Analysen durch GSF kein Vorteil identifiziert werden (7,13). Bei Patienten mit Lymphomen und soliden Tumoren unter Standardchemotherapie können durch GSF Fieber in der Neutropenie und Infektionen reduziert werden, ein signifikanter Vorteil hinsichtlich Gesamtmortalität oder besserer Tumorkontrolle konnte jedoch nicht erreicht werden (Empfehlungsgrad (*) A; 7,13,29,41,49,58). GSF, wie Filgrastim, Lenograstim oder Pegfilgrastim, sind prophylaktisch bei Chemotherapien indiziert, wenn die Wahrscheinlichkeit infektiöser Komplikationen, wie Fieber in der Neutropenie, >40% beträgt (Empfehlungsgrad (*) A; 7,49,58). Auf Grund von Ergebnissen einer neuen randomisierten Studie empfiehlt das National Comprehensive Cancer Network (NCCN Guidelines) jetzt schon die prophylaktische G-CSF Gabe, wenn das Risiko einer Infektion bzw. Fieber in der Neutropenie 20% beträgt (42-43). Nach den neuen ASCO Leitlinien wird als Schwelle für die prophylaktische GSF-Gabe vermutlich somit ein 20% Risiko einer Infektion bzw. Fieber in der Neutropenie gelten. Bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren für infektiöse Komplikationen, wie frühere intensive Chemotherapien, Vorbestrahlung im Beckenbereich oder zusätzliche Infektionsprobleme kann eine prophylaktische Gabe von HFG allerdings auch bei weniger myelotoxischen Protokollen angezeigt sein. Die routinemäßige G- CSF Gabe wird ebenfalls bei >70-jährigen Patienten schon nach moderat dosierter Chemotherapie empfohlen, dennoch ist die Wirksamkeit einer prophylaktischen GSF-Gabe bisher nicht für alle Tumorentitäten belegt (Empfehlungsgrad (*) B; 2,49,58). Studien, in denen als Primärprophylaxe GSF eingesetzt werden, werden im Rahmen der DSHNHL, AMLSG, AMLCG, GLSG u.a. durchgeführt (www.clinicaltrials.gov/, Infektionsprophylaxe nach intensivierter (myeloablativer) Chemotherapie Nach myeloablativer Chemotherapie mit autologer bzw. allogener Knochenmark (KMT)- oder peripherer Blutstammzelltransplantation (PBSZT) führen G-, GM-CSF oder die Kombination mit EPO im Vergleich zu Placebo zur beschleunigten Granulozytenregeneration, 2

3 Verminderung der Infektionstage, des Antibiotikaverbrauchs und Verkürzung der Hospitalisierungszeit (Empfehlungsgrad (*) B; 5,26,47,49,58). Der optimale Zeitpunkt zum Einsatz von G- oder GM-CSF nach SZT ist noch offen, allerdings erscheint die Wirkung 3-8 Tage nach SZT ebenso günstig wie 24 Stunden nach Abschluss der Hochdosistherapie (Empfehlungsgrad (*) B; 21). Bei der Verwendung von G-CSF in Dosen von 5-20µg/kg KG nach autologer SZT zeigte sich zwischen den Dosisgruppen kein signifikanter Unterschied bezüglich eines schnelleren Neutrophilenanstiegs, so dass die höhere G- oder GM-CSF-Dosis nicht indiziert ist (Empfehlungsgrad (*) A; 3,7,10,16). Bei einmaligem Erreichen von Granulozyten (ANC) >500/µl nach autologer SZT ist die Beendigung der G- oder GM- CSF-Gabe möglich: es wurde eine vergleichbare Regeneration der peripheren Blutbildwerte wie mit längerer HGF-Gabe erreicht (Empfehlungsgrad (*) B; 60). Aufgrund der vermuteten Assoziation der HGF-Gabe mit vermehrter GvHD, verminderter Immunreaktion und anderen Nebenwirkungen wird nach allogener KMT oder PBSZT auf G- oder GM-CSF zur beschleunigten Granulozytenregeneration heute oft verzichtet (Empfehlungsgrad (*) C; 1) Sekundäre Infektionsprophylaxe Nach Auftreten von Fieber in der neutropenischen Phase des zuvor durchgeführten Chemotherapiezyklus wird der Einsatz von G- oder GM-CSF in den folgenden Zyklen empfohlen, wenn die Erhaltung der Dosisintensität der Chemotherapie für den Behandlungserfolg entscheidend ist. Die Wahrscheinlichkeit des erneuten Auftretens von Fieber in der Neutropenie ist nach vorausgegangener Neutropenie hoch und kann durch Einsatz von HGF vermindert werden (Empfehlungsgrad (*) B; 7,49,58). 2.2 Therapie Afebrile Neutropenie Bei afebriler Neutropenie wird die prophylaktische HGF-Gabe nicht empfohlen, da mit G-CSF zwar die Neutropeniedauer gesenkt, jedoch keine Verbesserung in bezug auf a) die Zahl der wegen febriler Neutropenie und infektiöser Komplikationen hospitalisierten Patienten, b) der Dauer der Antibiotikatherapie und c) der Hospitalisationsdauer erreicht wird (Empfehlungsgrad (*) A; 3,7,16,29,49,58). Neutropenie und Fieber und/oder dokumentierte Infektion Eine interventionelle Therapie mit G- oder GM-CSF, zusätzlich zur antiinfektiösen Therapie, ist aufgrund widersprüchlicher Studienergebnisse nicht generell indiziert. Bei Neutropenien mit schweren klinischen Verläufen und hohem Mortalitätsrisiko, wie z.b. bei Pneumonie, Pilzinfektion, Sepsis oder Multiorganversagen, wird der Einsatz von HGF in Kombination mit Antibiotika empfohlen (Empfehlungsgrad (*) B; 49,56,58). 3

4 Akute Leukämien (AL) und Myelodysplasien HGF werden nach intensiven Induktions- und Konsolidierungstherapien verwendet, nach denen typischerweise bei AL-Patienten Fieber und Infektionsprobleme auftreten und Ursache der hohen Morbidität und Mortalität sind. G- oder GM-CSF vermögen bei diesen Patienten die Neutrophilenregeneration zu beschleunigen und werden - insbesondere nach Erreichen einer Aplasie - zur beschleunigten hämatopoetischen Regeneration eingesetzt (Empfehlungsgrad (*) B; 38,39,49,58). Der Einsatz von G-CSF zur Induktionschemotherapie hat in einigen Studien einen günstigen Effekt auf das krankheitsfreie - und Gesamtüberleben bei Standardrisiko-AML gezeigt, hier wird eine verbesserte Effizienz der Chemotherapie durch HGF diskutiert (Empfehlungsgrad (*) C; 3,16,38,39,49,58). Da die Verbesserung von Remission, Gesamtüberleben und Frühmortalität durch HGF allerdings nicht durch alle Studien bewiesen ist, sollte der Einsatz in kontrollierten Studien erfolgen (z.b. im Rahmen der AMLSG, AMLCG und GLSG; Chronische selektive Neutropenien Zur Behandlung schwerer kongenitaler und erworbener idiopathischer Neutropenien mit Granulozytenwerten < 500/µl werden G- und GM-CSF, auch als Langzeitbehandlung, erfolgreich eingesetzt. Allerdings ist deren Wirksamkeit noch nicht im Rahmen großer klinischen Studien untersucht worden. Dabei sind auch Dosierungen von <5µg/kg KG/Tag wirksam (Empfehlungsgrad (*) C; 49,58). Akute Agranulozytosen Möglicherweise günstige Ergebnisse beschränken sich bisher auf Einzelfallbeschreibungen. Nach dem derzeitigen Wissensstand ist der Einsatz der HGF nur bei schweren Fällen, mit Fehlen der Vorstufen der Granulopoese im Knochenmark, angezeigt (Empfehlungsgrad (*) C; 3,16,49,58). Mobilisierung peripherer Blutstammzellen (PBSZ) Studien zum Einsatz HGF-mobilisierter PBSZ gegenüber Knochenmark zeigen, dass PBSZ zum raschen hämatopoetischen Engraftment führen (Empfehlungsgrad (*) A; 16,52). Um PBSZ für die SZT zu mobilisieren, werden G-CSF oder GM-CSF verwendet. Beide führen zur mehrfachen Steigerung der Zahl mobilisierbarer 'Stammzellen' im Apherisat (Empfehlungsgrad (*) A; 7,15-20,49,58). Die Mobilisierung von PBSZ wird nach einer Chemotherapie mit nachfolgender HGF-Applikation oder durch die alleinige HGF-Stimulation erreicht. Ersteres wird von europäischen Arbeitsgruppen favorisiert (insbesondere wegen der Tumorzelleradikation durch die zuvor applizierte Chemotherapie ["in vivo purging"] und der damit erzielten höheren CD34+-Mobilisierung), während im angloamerikanischen Raum PBSC auch mit HGF allein mobilisiert werden (Empfehlungsgrad (*) A; 15-20). Obwohl die Kombination mit anderen HGF, wie IL-3 oder SCF (insbesondere bei intensiv vortherapierten Patienten und ungenügender PBSZ-Mobilisierung), untersucht wurde (3,15,16,44), reicht die Mobilisierungskapazität von G-CSF und/oder GM-CSF meist aus (15-20). G- und GM-CSF werden zur Mobilisierung in einer Dosis von 5-10µg/kg KG verwendet. Durch Verwendung höherer Zytokindosen (2x8 oder 2x12µg/kg KG) wird als Dosis-Wirkungs- Effekt eine verbesserte CD34+-Mobilisierung erreicht (15,16). Mit Entwicklung sog. 4

5 großvolumiger Apheresen können allerdings heute mit wieder rückläufig hohen HGF-Dosen ausreichend hohe PBSZ-Mengen erzielt werden (Empfehlungsgrad (*) B; 16-18). Bei gesunden Spendern erfolgt eine SZ-Mobilisierung nach einer 4- bis 6 tägigen Gabe von G- CSF allein (Empfehlungen der DGHO für die Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen: KMT/SZ-Transplantation,, 16,17,19) Bei PBSZ-Mobilisierung mit alleiniger G-CSF-Gabe (z.b. gesunde Spender) mit 10µg/kg KG wird die Leukapherese an Tag 5, bei höherer G-CSF-Dosis (>10µg/kg KG) an Tag 4 begonnen. Nach Chemotherapie und HGF-Gabe wird je nach Chemotherapieprotokoll, Vortherapie, Alter, Tumordiagnose, u.a. der Beginn der Leukapherese am Tag nach Chemotherapiegabe angestrebt (Empfehlungsgrad (*) A; 9,12,13,15,16,38,42). Dabei sollten im peripheren Blut Leukozytenzahlen (WBC) von > /µl und CD34+-Zellen von >10-20/µl erreicht sein (Empfehlungsgrad (*) B-D; 15-18,49,58). 2.3 Nebenwirkungen Unter G-CSF treten bei 15-40% der Patienten Knochen- und Gliederschmerzen auf, die gut auf periphere Analgetika, (z.b. Paracetamol) ansprechen. Seltene Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Psoriasis, kutane Vaskulitis, allergische Reaktionen, leichte Alopezie und Splenomegalie. Eine Antikörperbildung gegen G-CSF ist nicht beschrieben. Unter GM-CSF treten neben den unter G-CSF beschriebenen Nebenwirkungen gehäuft Fieber und Myalgien auf (Empfehlungsgrad (*) A; 3,15-18,49,58) 3 Erythropoetin (EPO) Infolge der Tumorerkrankung und -Behandlung entwickeln 50-60% der Krebspatienten eine Anämie, deren Häufigkeit und Schweregrad je nach Tumortyp, Tumorstadium und Intensität der Tumortherapie variiert. Ein hohes Anämierisiko besteht bei Patienten mit malignen Lymphomen, Plasmozytom, Bronchialkarzinomen, gynäkologischen oder urogenitalen Tumoren, im Rahmen von Platinhaltigen- und Polychemotherapieprotokollen und bei Radiotherapie (3,6,8-9,16,34,40,48). Neben der Tumorentität gibt es als Risikofaktoren auch ein niedriger initialer Hb-Wert, eine absolute Lymphozytenzahl <700/µl und ein schlechter Performancestatus (50). Rekombinantes humanes EPO wird zur Stimulation der Erythropoese eingesetzt. Es stimuliert das Wachstum und Differenzierung von Vorläuferzellen und bewirkt einen dosisabhängigen Anstieg der Erythrozytenzahl, des Hämatokrits und der Hämoglobin (Hb)-konzentration (6,8-9,34,48). Als Interventions-Hb gilt 9-11g/dl und als Ziel-Hb 12-13g/dl, die so auch in den EORTC Richtlinien empfohlen werden (und von der EMEA dementsprechend übernommen wurden) (8). Ein potentieller Nachteil von EPO besteht im Anteil der möglichen Therapieversager (30-40%) und Dauer bis zum Therapieansprechen (>4-6 Wochen). Allerdings sprechen viele Patienten auf EPO, im Sinne eines a) hämatologischen Ansprechens (=Erreichen des Ziel-Hb oder eines Hb-Anstiegs von mindestens 2g/dl), b) einer Vermeidung bzw. Verminderung der Transfusionspflichtigkeit und/oder c) einer Hb-Stabilisierung unter einer hämatotoxischen Chemotherapie an. Mit einer Epoetin α -Dosis von IE 1x wöchentlich kann eine ebenso hohe Ansprechrate wie mit der Dosierung 3x10.000IE/Woche erreicht werden. Für Epoetin β mit IE pro 5

6 Woche existieren bisher nur Daten bei Lymphompatienten mit niedrigem endogenen EPO- Spiegel. Zur Dosiserhöhung bei der 1x wöchentlichen (qw) Gabe in der Vergleichsstudie bei Cazzola et al. (12) brauchten die Patienten im qw Arm zwar 21% mehr Epoetin, allerdings war dieser Unterschied nicht signifikant. Zudem wurde im Mittel weniger als IE/Woche benötigt: nach anfänglicher Dosierung von IE/ Woche und zum Teil Dosisverdopplung wurde (und wird) im Verlauf der Therapie bei vielen Patienten die Dosis reduziert, so dass sich über den Behandlungszeitraum hinweg eine niedrigere Durchschnittsdosis ergibt (im 1x wöchentlichen Arm beträgt die mittlere Epo-Dosis lediglich 323 IE/kg/Woche anstatt 450 IE/kg/Woche, was hochgerechnet der Therapie mit IE/Woche entspricht) (Empfehlungsgrad (*) B). Die Entwicklung langwirksamer EPO-Proteine (Darbepoetin) erlaubt die Gabe einmal alle 3 Wochen (Darbepoetin 6,75 µg/kg KG) (Empfehlungsgrad (*) A; 6,8-9,11,25,37,48,53). Alternativ können 2,25µg/kg KG einmal wöchentlich angewendet werden. Tabelle 1. EPO-Dosierungen bei Tumorpatienten Initiale Dosierung Hb Anstieg 1g/dl nach 4-6 Wochen Hb Anstieg < 1g/dl nach 4-6 Wochen Epoetin α/β 150 IE/kg KG, 3x/Wo Gleiche Dosis 900 IE/kg KG/Wo oder in Teildosen von 450 IE/kg KG, 1x/Wo 2 bis 7x/Wo Darbepoetin α 2,25 µg/kg KG 1x/W Gleiche Dosis 4,50 µg/kg KG 1x/Wo oder 6,75 µg/kg KG alle 3 Wo wenn kein ausreichender Anstieg nach 9 Wo Stopp 3.1 Indikationen Zugelassene Indikationen Epoetin α/β (Erypo, NeoRecormon ) Behandlung der Anämie infolge chronischer Nierenerkrankung (renale Anämie) bei Dialysepatienten. Behandlung der symptomatischen renalen Anämie bei noch nicht dialysierten Patienten Behandlung der Anämie bei Tumorpatienten, die eine antitumorale Therapie erhalten. Steigerung der Menge an Eigenblut bei Patienten, die Eigenblut spenden (Empfehlungsgrad (*) A; 3,6,8-9,16,34,37,46,48,53). Zur Reduktion von Fremdblut kann Epoetin vor einem großen orthopädischen Eingriff bei Erwachsenen ohne Eisenmangel angewendet werden, bei denen ein hohes Risiko von Transfusionskomplikationen zu erwarten ist. 6

7 Darbepoetin α (Aranesp )) Zur Behandlung der Anämie bei erwachsenen Tumorpatienten mit nicht-myeloischen malignen Erkrankungen, die eine Chemotherapie erhalten. Behandlung der Anämie: induziert durch Chemotherapie, bei chronischen Erkrankungen oder Knochenmarkinsuffizienz Der Hb-Spiegel, bei dem die EPO-Therapie begonnen werden sollte, ist bisher nicht klar definiert. Zahlreiche Studien haben Patienten mit Chemotherapie-induzierter Anämie oder Anämie aufgrund einer chronischen Erkrankung mit Hb-Spiegeln < g/dl behandelt (Empfehlungsgrad (*) A; 3,6,8-9,16,37,46,48,53). Bei diesen Patienten kann die Zahl der Bluttransfusionen signifikant gesenkt werden (ca % Reduktion im Vergleich zu Kontrollen) (Empfehlungsgrad (*) A; 46,53,59). Als Interventions-Hb gilt jetzt 9-11g/dl und als Ziel-Hb g/dl. Neben der Senkung der Transfusionsfrequenz wird eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere bei solchen Patienten, die auf die EPO-Gabe ansprechen, erreicht (Empfehlungsgrad (*) A; 6,8-9,46). Patienten, die auf die Standard-EPO-Gabe nicht ansprechen, können von einer Dosissteigerung profitieren (Empfehlungsgrad (*) B,C; 6,8-9,16; Tabelle 1). Nach intensivierten Chemotherapieprotokollen mit autologer und allogener SZT konnte die Zahl der Erythrozytentransfusionen in der EPO-Gruppe ebenfalls signifikant reduziert werden. Dabei zeigte sich kein Effekt auf Engraftment, Fieber, Tage der Hospitalisation, GvHD, Infektionsfrequenz oder transplantationsbedingte Mortalität. Die Anwendung wird häufig im Rahmen kontrollierter Studien durchgeführt (Empfehlungsgrad (*) D; 6,8-9,34,37,53). Bisher gibt es noch wenig Daten zur antitumoralen Wirkungen bzw. Verlängerung der Überlebenszeit durch EPO. In einer Studie ergab sich der Hinweis, dass eine Anämiekorrektur mit EPO die Überlebensdauer von Patienten mit soliden oder hämatologischen Tumoren verlängert. Patienten, die zusätzlich zur Chemotherapie mit EPO behandelt wurden, hatten im Vergleich zur Placebogruppe nach median 26 Monaten einen Überlebensvorteil von durchschnittlich 6 Monaten. Die Aussagekraft dieser Studie ist allerdings begrenzt, da die Überlebensdauer erst nachträglich als Endpunkt definiert und in die Studie integriert wurde (37). In einer anderen Übersichtsarbeit (6) konnte ein grenzwertig positiver Effekt von EPO auf das Gesamtüberleben gezeigt werden (Hazard ratio: 0.84, 95% Konfidenzintervall: ). Allerdings ist die Aussage aufgrund des Studiencharakters einer Metaanalyse begrenzt, so dass diese Frage nur durch weitere prospektive Studien geprüft werden kann. Im Gegensatz zu diesen Ergebnissen wurde bei anämischen Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren unter Radiotherapie ein schlechteres progressionsfreies Überleben (PFS) in der EPO-Gruppe als in der Placebo-Gruppe gefunden (31), wenngleich der Hb durch die EPO-Therapie signifikant anstieg. Als mögliche Rationale für das ungünstigere PFS wurde die potentielle Stimulation von Tumorzellen durch EPO, z.b. durch eine verbesserte Tumor-Oxygenierung und/oder eine Induktion der Proliferation von EPO-Rezeptoren auf Tumorzellen diskutiert (31). Diese zu den zuvor genannten Publikationen widersprüchlichen Daten sind allerdings bisher durch andere nicht bestätigt worden, dieser Frage wird intensiv in laufenden Studien nachgegangen. Parameter vor Therapiebeginn, wie eine niedrige endogene EPO-Konzentration, das Alter <60 Jahre und die Hb-Konzentration >9g/dl, beeinflussen das Ansprechen auf EPO günstig 7

8 (Empfehlungsgrad (*) A; 6,8-9,37,48,53). Beträgt der EPO-Spiegel nach zweiwöchiger Therapie >200mU/ml und hat sich die Hämoglobinkonzentration nicht um mindestens 0,5g/dl erhöht, liegt die Wahrscheinlichkeit eines Ansprechens <10%. Beträgt der EPO-Spiegel <100mU/ml und ist die Hämoglobinkonzentration >0,5g/dl gestiegen, liegt die Wahrscheinlichkeit eines klinisch relevanten Therapieansprechens bei >90% (3,16). Zum Therapiebeginn kann eine definierte EPO-Dosis zur Behandlung von Patienten mit Chemotherapie-induzierter Anämie gewählt werden, die Erhaltung muß allerdings individuell titriert werden (Empfehlungsgrad (*) A; 3,6,8-9,16,37,46,48,53; Tabelle 1). EPO kann bei Patienten a) die zwar noch keine Anämie haben, sich aber unter einer Chemo- oder Radiotherapie befinden und b) solchen, die sich einer Tumoroperation unterziehen, einer Anämie entgegen wirken (Empfehlungsgrad (*) B,C; 3,6,8-9,37,46,48,53). Beides sind jedoch nicht-zugelassene Indikationen und werden nicht generell empfohlen (Empfehlungsgrad (*) D; 6,8-9,28). Behandlung der Anämie bei Patienten mit MDS EPO ist bei der Behandlung der Anämie bei MDS Patienten bisher nicht zugelassen, viele Studien zeigen aber, dass EPO (als alleiniger Wachstumsfaktor) die Anämie und die Lebensqualität bei ca. 20% der Patienten mit MDS verbessern kann (Hb-Anstieg 11,5g/dl ohne Transfusion). Die mediane Dauer des Therapieansprechens liegt bei Monaten (30,55). Das Ansprechen ist höher a) bei Patienten mit niedrigem oder intermediärem Risiko- MDS nach dem 'International Prognostic Scoring System' (IPSS), b) bei einem Serum EPO- Spiegel 500U/l und c) einem Bedarf 2 Transfusion pro Monat (14,30,45,57). Die Kombination von EPO (mediane minimale Dosis: IE/Woche) und G-CSF (mediane minimale Dosis: 90µg/Woche) zeigte eine synergistische Wirkung, das Gesamtansprechen liegt bei 39% (komplettes Ansprechen: 22%) mit einer mittleren Dauer des Therapieansprechens von 23 Monaten. Diese Synergie wird u.a. durch die anti-apoptotische Wirkung von G-CSF auf die MDS Erythropoese erklärt (32,33,57). Bezüglich des Einsatzes von EPO auf das Gesamtüberleben oder Zeit bis zur AML-Transformation wurde kein Einfluss nachgewiesen. (Empfehlungsgrad (*) B) Nebenwirkungen Bei den oben angegebenen Dosen sind die Nebenwirkungen meist gering (Übelkeit, grippeartige Symptome, Blutdruckerhöhung). Die Nebenwirkungsrate ist ca. um den Faktor 1,5 für Hypertonie und thromboembolische Komplikation erhöht. Dies bedeutet konkret, daß thromboembolisch Komplikation beispielweise von 4% auf etwa 6% erhöht werden (Empfehlungsgrad (*) A; 3,4,6,8-9,16,34,37,48,53). Unter EPO kann eine erstmalige antihypertensive Behandlung oder ihre Intensivierung bei vorbestehendem Hochdruck erforderlich sein (Empfehlungsgrad (*) A; 1,6,8-9,16). Bei Dialysepatienten konnte aufgrund der verbesserten Einhaltung von Herstellungs-, Transport- und Lagerungsrichtlinien eine Senkung der 'pure red cell aplasia' (PRCA) erreicht werden (4). Bei Tumorpatienten ist die PRCA nicht beschrieben. 4 Thrombopoetin Thrombopoetin bindet sich selektiv an den mpl-rezeptor der Megakaryozyten und ihrer Vorläuferzellen und führt über die Vermehrung und gesteigerte Polyploidisierung der 8

9 Megakaryozyten zu einer Erhöhung der Thrombozytenproduktion. Die Entwicklung der nichtglykosylierten Form des rekombinanten mpl-liganden (megakaryocyte growth and development factor, PEG-rhu-MGDF) ist aufgrund enttäuschender klinischer Ergebnisse eingestellt worden; die rekombinante Version des natürlich vorkommenden Thrombopoetins (rhu-tpo) ist zur Zeit nur im Rahmen klinischer Studien verfügbar (3,16). 5 Interleukin-3 (IL-3) und Stammzellfaktor (SCF) IL-3 und SCF wirken als Multilinienwachstumsfaktoren auf frühe und liniendeterminierte Stammzellpopulationen. Unter beiden HGF werden für den Patient oft störende Nebenwirkungen beobachtet, insbesondere Fieber, Krankheitsgefühl, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Urtikaria, die den klinischen Einsatz eingeschränkt haben (Empfehlungsgrad (*) A; 36,44). Für Kombinationen von IL-3 mit G-CSF oder GM-CSF sind nach Transplantation eine geringere Transfusionshäufigkeit von Thrombozyten- und Erythrozytenkonzentraten, eine verbesserte Rekonstitution aller Zellreihen und eine Verkürzung der Hospitalisierungszeit beschrieben worden (Empfehlungsgrad (*) A; 36). Beide Substanzen sind für Studien verfügbar (3,16). 6 Palifermin (rekombinanter humaner Keratinozytenfaktor) Wenngleich Palifermin nicht ein hämatopoetischer, sondern Keratinozyten-Wachstumsfaktor darstellt, ist dieser gerade bei Tumorpatienten (wie andere supportiv eingesetzte HGFs) intensiv geprüft worden. Dabei ist das Bestreben, die Frequenz und das Ausmaß der Mukositis bei Tumorpatienten nach intensiver Radio-/Chemotherapie zu senken oder gänzlich zu verhindern, wofür Substanzen wie Zytoprotektiva (Benzamidin in Phase 3 Studien und Sucralfat), Thalidomid, Glutamin, GM-CSF, und Keratinozytenfaktoren seit Jahren eingesetzt werden. (24,54). Erste Studien mit lokaler Verwendung eines Keratinozytenfaktors (in Form von Mundspülungen) erbrachten initial enttäuschende Ergebnisse. Durch die intravenöse Gabe des Keratinozytenfaktors Palifermin (60µg/kg KG/Tag) in einer doppel-blinden Phase 3 Studie an 212 Patienten mit hämatologischen Erkrankungen nach hochdosierter Radio- Chemotherapie wurde der Grad der WHO Mukositis signifikant gesenkt (63% im Palifermin- vs. 98% im Placebo-Arm), die Dauer insbesondere der schweren Mukositis vermindert und die Menge und Dauer der Opiod-Analgesie reduziert (54). Zudem war die Inzidenz der febrilen Neutropenie im Palifermin-Arm niedriger als im Placebo-Arm (75% vs. 92 (24). Als vorübergehende Nebenwirkungen wurden Juckreiz, Erytheme, Mundtrockenheit und Geschmacksstörungen beschrieben (54). Palifermin ist in den USA zugelassen und in Deutschland seit Oktober 2005 für die Reduktion der Mukositis nach autologer Stammzelltransplantation. Als zukünftige Indikationen wäre der Einsatz von Palifermin zudem bei anderen hochdosierten und Mukositis-induzierenden Chemotherapieprotokollen (z.b. nach Hochdosis-Methotrexat), oder nach allogener Stammzelltransplantation (Senkung GvHD?) von Interesse zu prüfen bzw. wird in laufenden Studien zur Zeit untersucht. 9

10 7 Literatur 1. Appelbaum FR. Use of granulocyte colony-stimulating factor following hematopoietic cell transplantation: does haste make waste? J Clin Oncol 22 (2004) Balducci L, Lymann GH. Patients aged >70 are at high risk for neutropenic infection and should receive hemopoietic growth factors when treated with moderately toxic chemotherapy. J Clin Oncol (2004). 3. Bennett CL, et al. Pure red-cell aplasia and epoetin therapy. N Engl J Med 351 (2004) Berger D, Engelhardt R, Mertelsmann R. Das Rote Buch, 2. Auflage, Ecomed Verlag. 5. Bishop MR, Tarantolo SR, Geller RB, et al. A randomized, double-blind trial of filgrastim (granulocyte colonystimulating factor) versus placebo following allogeneic blood stem cell transplantation. Blood 96 (2000) Bohlius J, Langensiepen S, Schwarzer G, et al. Erythropoietin for patients with malignant diseases (Cochrane Review). The Cochrane Library (2004). 7. Bohlius J, Reiser M, Schwarzer G, Engert A. Granulopoiesis-stimulating factors to prevent adverse effects in the treatment of malignant lymphoma (Cochrane Review). The Cochrane Library (2004). 8. Bokemeyer C, et al. EORTC guidelines for the use of erythropoietic proteins in anaemic patients with cancer. Eur J Can 40 (2004) Bokemeyer C, Foubert J. Anemia impact and management: focus on patient needs and the use of erythropoietic agents. Semin Oncol 31 (suppl 8) (2004) Bolwell B, Goormastic M, Dannley R, et al: G-CSF post-autologous progenitor cell transplantation: A randomized study of 5, 10 and 16 micrograms/kg/day. Bone Marrow Transplant 19 (1997) Canon et al. Results of a randomised, double-blind, active-controlled trial of darbepoetin alfa administred once every 3 weeks for the treatment of anaemia in patients receiving multicycle chemotherapy (abstract). Haematologica 90 s2 (2005) Cazzola M et al. Once-weekly epoetin beta is highly effective in treating anaemic patients with lymphoproliferative malignancy and defective endogenous erythropoietin production. British Journal of Haematology, 2003, 122, Clark OAC, Lyman G, Castro AA, Clark LGO, Djulbegovic B. Colony stimulating factors for chemotherapy induced febrile neutropenia (Cochrane Review). The Cochrane Library (2004). 14. Clavio M et al. Haemopoietic growth factors in myelodysplastic syndromes: towards patient-oriented therapy? J Exp Clin Cancer Res. 24 (2005) Cottler-Fox MH, Lapidot T, Petit I, et al. Stem cell mobilization. Hematology (American Society of Hematology Education Program): Blood (2003) Engelhardt M, Bertz H, Afting M, et al. High-versus standard-dose filgrastim (rhg-csf) for mobilization of peripheral-blood progenitor cells from allogeneic donors and CD34(+) immunoselection. J Clin Oncol 17 (1999) Engelhardt M, Bertz H, Wasch R, Finke J. Analysis of stem cell apheresis products using intermediate-dose filgrastim plus large volume apheresis for allogeneic transplantation. Ann Hematol 80 (2001) Engelhardt M, Douville J, Behringer D, et al. Hematopoietic recovery of ex vivo perfusion culture expanded bone marrow and unexpanded peripheral blood progenitors after myeloablative chemotherapy. Bone Marrow Transplant 27 (2001) Engelhardt M, Guo Y, Fetscher S, Mertelsmann R. Haematopoietic Growth Factors: Therapeutic Uses. Encyclopedia Life Sciences (2004) (in press). 10

11 20. Engelhardt M, Winkler J, Waller C, et al. Blood progenitor cell (BPC) mobilization studied in multiple myeloma, solid tumor and non-hodgkin's lymphoma patients after combination chemotherapy and G-CSF. Bone Marrow Transplant 19 (1997) Faucher, Le Corroller AG, Chabannon C, et al. Administration of G-CSF can be delayed after transplantation of autologous G-CSF-primed blood stem cells: A randomized study. Bone Marrow Transplant 17 (1997) Gabrilove JL, Jakubowski A, Scher H, et al. Effect of granulocyte colony-stimulating factor on neutropenia and associated morbidity due to chemotherapy for transitional-cell carcinoma of the urothelium. N Engl J Med 318 (1988) Garcia-Carbonero R. et al. Granulocyte Colony-Stinmulating Factor in the Treatment of High-Risk Febrile Neutropenia: a Multicenter Randomized Trial,. J Natl Canc Inst. 93 (2001) Garfunkel AA. Oral mucositis--the search for a solution. N Engl J Med 351 (2004) Glaspy et al. Effects of chemotherapy on endogenous erythropoietin levels and the pharmakokinetics and erythropoietic response of darbepoetin alfa: A randomised clinical trial of synchronous versus asynchronous dosing of darbepoetin alfa. Eur J Can 41 (2005) Gorin NC, Coiffier B, Hayat M, et al. Recombinant human granulocyte-macrophage colony stimulating factor after high-dose chemotherapy and autologous bone marrow transplantation with unpurged marrow in non- Hodgkin's lymphoma: A double-blind placebo-controlled trial. Blood 80 (1997) Green MD, Koelbl H, Baselga J, et al. A randomized double-blind multicenter phase III study of fixed-dose single-administration pegfilgrastim versus daily filgrastim in patients receiving myelosuppressive chemotherapy. Ann Oncol 14 (2003) Hackshaw A, Sweetenham J, Knight A. Are prophylactic haematopoietic growth factors of value in the management of patients with aggressive non-hodgkin's lymphoma? Brit J Cancer 90 (2004) Hartmann LC, Tschetter LK, Habermann TM, et al. Granulocyte colony-stimulating factor in severe chemotherapy-induced afebrile neutropenia. N Engl J Med 336 (1997) Hellstrom-Lindberg E et al. A validated decision model for treating the anaemia of myelodysplastic syndromes with erythropoietin + granulocyte colony-stimulating factor: significant effects on quality of life.br J Haematol. 120 (2003) Henke et al. Erythropetin to treat head and neck cancer patients with anaemia undergoing radiotherapie: randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet 362 (2003) Jädersten M. et al. Long-term outcome of treatment of anaemia in MDS with erythropoietin and G-CSF. Blood 106 (2005) Jakob A, Hirsch W, Engelhardt M. Successful treatment of a patient with myelodysplatic syndrome (RAEB) with Darbepoetin-alfa in combination with pegfilgrastim. Ann Hematol 84 (2005) Jelkmann W, Wagner K. Benefical and ominous aspects of the pleiotropic action of erythropoietin. Ann Hematol 83 (2004) Kuderer N. M et al. Meta-analysis of prophylactic granulocyte colony-stimulating factor (G-CSF) in cancer patients receiving chemotherapy (abstract). JCO 23 16S (2005) Lemoli RM, Rosti G, Visani G, et al. Concomitant and sequential administration of recombinant human granulocyte colony-stimulating factor and recombinant human interleukin-3 to accelerate hematopoietic recovery after autologous bone marrow transplantation for malignant lymphoma. J Clin Oncol 14 (1996) Littlewood TJ, et al. Effect of Epoetin alfa on hematologic parameters and quality of life in cancer patients receiving nonplatinum chemotherapy: results if a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. J Clin Oncol 19 (2001)

12 38. Löwenberg B, Downing JR, Burnett A. Acute myeloid leukemia. N Engl J Med 341 (1999) Löwenberg B, van Putten W, Theobald M, et al. Effect of priming with granulocyte colony-stimulating-factor on the outcome of chemotherapy for acute myeloid leukemia. N Engl J Med 349 (2003) Ludwig H et al. The European Cancer Anaemia Survey (ECAS): A large, multinational, prospective survey defining the prevalence, incidence, and treatment of anaemia in cancer patients. European Journal of Cancer 40 (2004) Lyman G, Kuderer N, Djulbegovic B. Prophylactic Granulocyte Colony-Stimulating Factor in Patients Receiving Dose-Intensive Cancer Chemotherapy: A Meta-Analysis. The American Journal of Medicine 112 (2002) Martin M. et al. Adjuvant Docetaxel for Node-Positive Breast Cancer. N. Engl.J.Med 352 (2005): Mc.Neil. NCCN Guidelines Advocate Wider Use of Colony-Stimulating Factor. J. Nat Can Inst 97 (2005) Moskowitz CH, Stiff P, Gordon MS. Recombinant methionyl human stem cell factor and filgrastim for peripheral blood progenitor cell mobilization and transplantation in non-hodgkin's lymphoma patients - results of a phase I/II trial. Blood 89 (1997) Musto P et al. Efficacy of a single, weekly dose of recombinant erythropoietin in myelodysplastic syndromes. Br J Haematol. 122 (2003) National Comprehensive Cancer Network. Clinical practice guidelines in oncology. (2004). 47. Olivieri A, Scortechini I, Capelli D, et al. Combined administration of alpha-erythropoietin and filgrastim can improve the outcome and cost balance of autologous stem cell transplantation in patients with lymphoproliferative disorders.. Bone Marrow Transplant 34 (2004) Österborg A. New erythropoietic proteins: rationale and clinical data. Semin Oncol 31 (suppl 8) (2004) Ozer H, Armitage JO, Bennett CL, et al update of recommendations for the use of hematopoietic colony-stimulg factors: evidence-based, clinical practice guidelines. American Society of Clinical Oncology Growth Factors Expert Panel. J Clin Oncol 18 (2000) Ray-Coquard I et al. Risk model for severe anemia requiring red blood cell transfusion after cytotoxic conventional chemotherapy regimens. The Elypse 1 Study Group. J Clin Oncol. 17 (9) (1999) Repetto et al. EORTC Cancer in the Elderly Task Force Guidelines for the use of colony-stimulating factors in elderly patients with cancer. Eur J Cancer 39 (16) (2003) Schmitz N, Linch DC, Dreger P, et al. Randomized trial of filgrastim-mobilized peripheral blood progenitor cell transplantation versus autologous bone-marrow transplantation in lymphoma patients. Lancet 347 (1996) Seidenfeld J, Piper M, Flamm C et al. Epoetin treatment of anemia associated with cancer therapy: a systematic review and meta-analysis of controlled clinical trials. JNCI 93 (2001) Spielberger R, Stiff P, Bensinger W, et al. Palifermin for oral mucositis after intensive therapy for hematologic cancers. N Engl J Med 351 (2004) Stein RS. The role of erythropoietin in the anemia of myelodysplastic syndrome. Clin Lymphoma. 4 (2003) Talcott JA, Siegel RD, Finberg R, et al. Risk assessment in cancer patients with fever and neutropenia: A prospective, two-center validation of a prediction rule. J Clin Oncol 10 (1992) Terpos E et al. Prolonged administration of erythropoietin increases erythroid response rate in myelodysplastic syndromes: a phase II trial in 281 patients. Br J Haematol. 118 (2002) Update of American Society of Clinical Oncology recommendations for the use of hematopoietic colonystimulating factors: evidence-based clinical practice guidelines. J Clin Oncol 14 (1996)

13 59. Vansteenkiste J, et al. Double-Blind, Placebo-Controlled, Randomised Phase III Trial of Darbepoetin Alfa in Lung Cancer Patients Receiving Chemotherapy. J. Nat. Can. Inst. 94 (2002) Verma A, Pedicano J, Trifilio S, et al. How long after enutrophil recovery should myeloid growth factors be continued in autologous hematopoietic stem cell transplant recipients?. Bone Marrow Transplant 33 (2004) Vose JM, Crump M, Lazarus H, et al. Randomized, multicenter, open-label study of pegfilgrastim compared with daily filgrastim after chemotherapy for lymphoma. J Clin Oncol 21 (2003) Anschriften der Verfasser Frau Prof. Dr. Monika Engelhardt (Korr.) Medizinische Universitätsklinik Hugstetter Str Freiburg Herr Prof. Dr. Walter Aulitzky Innere Abteilung II Robert-Bosch-Krankenhaus Auerbachstr Stuttgart Frau Dr. Véronique Thierry Medizinische Universitätsklinik Hugstetter Str Freiburg 13

Einsatz von G-CSF und GM-CSF

Einsatz von G-CSF und GM-CSF MANUALSupportive Maßnahmen und symptomorientierte Therapie 2001 by Tumorzentrum München 60 Einsatz von G-CSF und GM-CSF C. Straka Eine durch Chemo- oder Strahlentherapie induzierte Neutropenie resultiert

Mehr

Wachstumsfaktoren für das rote Blutbild in der gyn. Onkologie

Wachstumsfaktoren für das rote Blutbild in der gyn. Onkologie Wachstumsfaktoren für das rote Blutbild in der gyn. Onkologie Lukas Hefler Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien London, 26 June 2008 PRESS RELEASE EMEA recommends a new warning for epoetins for

Mehr

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Nina Worel Medizinische Universität Wien Stammzelltransplantation: Generelles Konzept Zytoreduktion Engraftment Leukämie

Mehr

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Erstbeschreibung 1987 in der Behandlung kutaner T-Zell-

Mehr

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION Hochdosischemotherapie mit Stammzellsupport 18.03.2007 LKH-Klagenfurt, 1. Med., E. Isak 1 Stammzelle: Überblick Stammzell-Technologie HD-Chemotherapie mit Stammzellsupport

Mehr

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Rainer Schwerdtfeger Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie Helios Klinikum Berlin-Buch 11. Februar 2015 DRST-Bericht 2013 Status quo

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Sandra Sauer / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin Mai 2015 Verantwortlich: PD Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Prott, Prof. J. Büntzel, Prof. V. Hanf, Dr. C. Stoll

Mehr

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Martin Stern Abteilung Hämatologie/Departement Biomedizin Universitätsspital Basel Nomenklatur I Stammzelle

Mehr

Supportive Therapie in der Onkologie

Supportive Therapie in der Onkologie Supportive Therapie in der Onkologie Praktische Tipps zu unterstützenden Maßnahmen wie jeder Patient einen sinnvollen Beitrag zur Therapie leisten kann Dr. med. Catarina Schock Onkologische Schwerpunktpraxis

Mehr

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining Supportive Therapie Patiententag 24. Oktober 2010 Dr. med. Christoph Heining Was ist supportive Therapie? Management und Vorbeugung unerwünschter Nebenwirkungen der Tumortherapie und von Tumorsymptomen.

Mehr

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch Fallvignette Grippe 72-jähriger Patient mit schwerer COPD - Status nach mehreren Infektexazerbationen, aktuell stabil - Grippeimpfung nicht durchgeführt wegen langer Hospitalisation nach Unfall - Partnerin

Mehr

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Grundlagen, Indikationen, therapeutischer Nutzen von Rainer Haas, Ralf Kronenwett 1. Auflage Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Haas

Mehr

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation...

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation... Prospective randomized multicentre investigator initiated study: Randomised trial comparing completeness of adjuvant chemotherapy after early versus late diverting stoma closure in low anterior resection

Mehr

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Themen Aktuelle Entwicklungen der Indikationen: Fortschritte generell? Neue allogene

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Warnzeichen für Bluterkrankungen

Warnzeichen für Bluterkrankungen Warnzeichen für Bluterkrankungen Prim.Univ.Prof.Dr. Dietmar Geissler 1.Med. Abt.LKH Klagenfurt Patient AL (64 Jahre) Anamnese: Blutungsneigung (Nase, Zahnfleisch, Petechien) seit 2 Wochen Leistungsknick

Mehr

Deklaration Interessenskonflikte

Deklaration Interessenskonflikte Deklaration Interessenskonflikte Finanzielle oder Eigentümerinteressen: keine Tätigkeiten für die pharmazeutische Industrie und andere Firmen des Gesundheitssystems: Verwaltungsrat Blutspende SRK Schweiz

Mehr

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab)

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Markus Müller, AVK Berlin, 02. 09.2006 Chemotherapie und Antikörper Therapieoptionen bei HIV-NHL CHOP bleibt die Standard- Chemotherapie (seit 1975) Schmidt-Wolf

Mehr

Komplementäre und alternative Therapiemethoden

Komplementäre und alternative Therapiemethoden Komplementäre und alternative Therapiemethoden M.W. Beckmann Inanspruchnahme komplementärer Therapien bei Brustkrebs 78% mindestens eine Therapiemethode 43% zwei oder mehr 23% drei oder mehr (außer Physiotherapie)

Mehr

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Neue Maßstäbe in der Lymphomtherapie Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Mannheim (2. Oktober 2009) - Der monoklonale Antikörper Rituximab

Mehr

Antivirale Prophylaxe Leitlinie

Antivirale Prophylaxe Leitlinie Antivirale Prophylaxe Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Second-line Chemotherapie

Second-line Chemotherapie Second-line Chemotherapie des metastasierten Urothelkarzinoms Übersicht First-line Standardtherapie Second-line Therapie: Vinflunin Second-line Therapie: Gemcitabin/Paclitaxel Second-line Therapie: Studie

Mehr

Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom

Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann: Non-Hodgkin-Lymphom - Erhaltungstherapie mit Rituximab beim fol Non-Hodgkin-Lymphom Erhaltungstherapie mit Rituximab beim follikulären Lymphom Prof. Dr. med. Wolfgang

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin Trastuzumab after adjuvant Chemotherapy in HER2-positive Breast Cancer Piccart-Gebhart et al: New England Journal of Medicine 353 : 1659 72, October 20, 2005. HERA 2-year follow-up of trastuzumab after

Mehr

Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München

Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München Medizinische Klinik und Poliklinik III Direktor: Prof. Dr. W. Hiddemann Aktuelle Behandlungsstrategien Studien des European MCL net Prof. Dr. Martin Dreyling Medizinische Klinik III LMU München Disclosures

Mehr

ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms ASCO 2015 Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms Bonn (16. Juni 2015) - Ein Schwerpunkt des weltweit größten Krebskongresses, der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Sebastian Haferkamp Häufigkeit des Malignen Melanoms Fälle pro 100.000 www.rki.de Therapie des Melanoms Universitätsklinikum Regensburg 1975

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Cornelie Haag Medizinische Klinik und Poliklinik 1 Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden 1 Klinische Einteilung - Begriffsbestimmung Autologe Quelle: Patient selbst KM oder peripheres Blut (Apherese)

Mehr

Antimykotische Prophylaxe bei Patienten mit hämatologischen

Antimykotische Prophylaxe bei Patienten mit hämatologischen Antimykotische Prophylaxe bei Patienten mit hämatologischen Neoplasien oder nach allogener Stammzelltransplantation Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer

Mehr

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2015...5 1 Allgemeine Kodierregeln...15 1.1 Definition der Hauptdiagnose...15 1.2 Definition der Nebendiagnose...17 1.3 Prozeduren...20 1.4 Allgemeiner Prüfalgorithmus...20 1.5

Mehr

Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer

Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer Beruflicher Werdegang von Professor Dr. med. Peter Reimer Medizinstudium 10/1986 08/1989 Universität Hamburg 10/1989 07/1993 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Royal Infirmary, Manchester, Großbritannien

Mehr

Rezidiv eines invasiven eptihelialem Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinom

Rezidiv eines invasiven eptihelialem Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinom STUDIENÜBERSICHT Laufende Studien Sphero NEO: (Brustzentrum) Neoadjuvant Mamma-CA Kurzbeschreibung: prospektive Kohortenstudie zur Prädiktion des Effektes der medikamentösen Therapie am multizellulären

Mehr

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie Kurzprotokoll GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie 2.1 Titel Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation gefolgt von einer Thalidomid-Erhaltungstherapie vs. Bortezomib plus Hochdosistherapie und autologe

Mehr

Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin

Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin Universität St. Gallen 5./6. September 2013 Subkutan oder intravenös? Besonderheiten bei der sub- kutanen Injektion von Herceptin Anja Kröner, MScN, HöFa I Onkologie, RN Pflegeexpertin Hämatologie und

Mehr

Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten

Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten Nicht - invasive Beatmung bei hämato-onkologischen und KMT-Patienten Alexandra Maringer Universitätsklinik für Innere Medizin I Knochenmarktransplantation Wien KMT Bestehend aus: Prä- und post Ambulanz

Mehr

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden.

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden. Kurzfassung Das wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, eine Nutzenbewertung der allogenen Stammzelltransplantation mit nicht verwandtem Spender bei der Indikation Hodgkin- Lymphom (HL)

Mehr

Das Mammakarzinom der jungen Patientin. Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke

Das Mammakarzinom der jungen Patientin. Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke Das Mammakarzinom der jungen Patientin Dr. C.Kreisel-Büstgens Onkologische Schwerpunktpraxis Minden Lübbecke Flurweg 13, 32457 Porta Westfalica Dr. Martin Becker Dr. Christiane Kreisel-Büstgens Dr. Enno

Mehr

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum

treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum treffen und informieren Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen Arzt ASH 2014 San Francisco Programm Teva Onkoversum Der Teva-Kongress-Service für den onkologisch verantwortlichen

Mehr

Dossierbewertung A13-10 Version 1.0 Pertuzumab Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 27.06.2013

Dossierbewertung A13-10 Version 1.0 Pertuzumab Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 27.06.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Pertuzumab gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis eines

Mehr

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Neue Studie zu Iscador Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Schwäbisch-Gmünd (2. Dezember 2009) - Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung

Mehr

Liste der aktuell laufenden klinische Studien (Studie) und Nicht-interventionelle Studien (NIS)

Liste der aktuell laufenden klinische Studien (Studie) und Nicht-interventionelle Studien (NIS) klinische n () und Nicht-interventionelle n () GMALL Registerstudie ALL (Akute lymphatische Leukämie ) ALL - diagnostizierte Patienten werden nach GMALL- Therapieempfehlungen behandelt und in das GMALL-Register

Mehr

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Zur Anzeige wird der QuickTime Dekompressor TIFF (Unkomprimiert) benötigt. KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I ASKLEPIOS KLINIKUM BAD ABBACH ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Dr.

Mehr

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH Dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonismus: Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH Von Prof. Ralf Ewert, Greifswald Lübeck (10. April 2008) - Das Wissen um die Pathophysiologie der Pulmonalen Arteriellen

Mehr

Ultraschalltagung.de. Stammzellen. Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Was ist heute schon reif für die Praxis?

Ultraschalltagung.de. Stammzellen. Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Was ist heute schon reif für die Praxis? Stammzellen Aus Nabel- Schnurblut Und anderen Quellen- Prof.Dr.med. Dr.h.c.mult. Wolfgang Holzgreve, MBA Ultraschalltagung.de Was ist heute schon reif für die Praxis? Wissenschaftskolleg zu Berlin/ Institute

Mehr

Myeloproliferative Neoplasien. Jakob R Passweg Chefarzt Klinik Hämatologie

Myeloproliferative Neoplasien. Jakob R Passweg Chefarzt Klinik Hämatologie Myeloproliferative Neoplasien Jakob R Passweg Chefarzt Klinik Hämatologie Chronische Myeloische Erkrankungen Myeloproliferative Neoplasien (MPN) Polycythämie vera (PV) Essentielle Thrombozytose (ET) Osteo-Myelofibrose

Mehr

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK Öffentlichkeitsarbeit Ing. Mag. Günther Kolb Fadingerstraße 1 4010 Linz Tel.: 0732 / 7676 / 2235 FAX 0732 / 7676 / 2106 Presseinformation Linz, 24.8.2006 Thema: 500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM

Mehr

Internistisch-onkologische Behandlung

Internistisch-onkologische Behandlung Internistisch-onkologische Behandlung Henning Schulze-Bergkamen Abt. für Medizinische Onkologie Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Universitätsklinik Heidelberg Studienprotokoll Die systemische

Mehr

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Abteilung Hämatologie, Hämostaseologie und Onkologie Prof. Dr. med. Arnold Ganser Prof. Dr. med. univ. Eva M. Weissinger

Mehr

Epidemiologie CH 2008

Epidemiologie CH 2008 Das Bronchuskarzinom: Diagnostik, Therapie und Screening Ärzteforum Davos 06.03.2014 Michael Mark Stv. Leitender Arzt Onkologie/Hämatologie Kantonsspital GR Epidemiologie CH 2008 Krebsliga Schweiz Epidemiologische

Mehr

Perspektiven mit Tarceva und Avastin

Perspektiven mit Tarceva und Avastin Fortgeschrittenes NSCLC: Perspektiven mit Tarceva und Avastin Mannheim (20. März 2009) - Die Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) mit

Mehr

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome D Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Bisphosphonate und RANKL-Antikörper Denosumab Versionen bis 2011: Diel / Fehm/ Friedrich/

Mehr

Onkologie im Alter. Alter und Inzidenz von Krebserkrankungen

Onkologie im Alter. Alter und Inzidenz von Krebserkrankungen Onkologie im Alter Prof. Dr. Jürgen Krauter Medizinische Klinik III Hämatologie/Onkologie Klinikum Braunschweig Seite 1 Alter und Inzidenz von Krebserkrankungen RKI, Verbreitung von Krebserkrankungen in

Mehr

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Prof. Dr. Volker Weisbach Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen 06.02.2010 Plazentarestblutbank

Mehr

Stellungnahme zur Nutzenbewertung des G-BA von Arzneimitteln für seltene Leiden gemäß 35a SGB V und der Dossierbewertung im IQWiG Bericht Nr.

Stellungnahme zur Nutzenbewertung des G-BA von Arzneimitteln für seltene Leiden gemäß 35a SGB V und der Dossierbewertung im IQWiG Bericht Nr. Hauptstadtbüro der DGHO Alexanderplatz 1 10178 Berlin Gemeinsamer Bundesausschuss Wegelystr. 8 10623 Berlin Hauptstadtbüro der DGHO Alexanderplatz 1 10178 Berlin Tel. 030.27 87 60 89-0 Fax: 030.27 87 60

Mehr

Blutkonserven versus Erythropoietin in der Onkologie

Blutkonserven versus Erythropoietin in der Onkologie Blutkonserven versus Erythropoietin in der Onkologie K. Strasser-Weippl Zentrum für Hämatologie und Onkologie Wilhelminenspital Anämie bei onkologischen Patienten Definition: Männer: Hb

Mehr

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau Primärtherapie des malignen Melanoms B. Knopf, Zwickau Therapie des malignen Melanoms - Chirurgie - Radiatio - chirurgische Exzision + Radiatio - adjuvante medikamentöse Therapie - Chemotherapie - Immuntherapie

Mehr

Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen

Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen Priv. Doz. Dr. med. Torsten Tonn Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie Johann Wolfgang Goethe Universitätsklinikum Frankfurt

Mehr

Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn

Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn zum Einsatz der Sentinel-Technik bei der Behandlung des Mammakarzinoms September 2006 Diese Konsensusempfehlung wurde durch folgende Mitglieder

Mehr

Vorlesung 3 Hämotherapie: Indikation und Strategie: Anämie und kritischer Hämatokrit

Vorlesung 3 Hämotherapie: Indikation und Strategie: Anämie und kritischer Hämatokrit Querschnittsbereich 4 (QB4) Vorlesungsteil Transfusionsmedizin und Immunhämatologie Vorlesung 3 Hämotherapie: Indikation und Strategie: Anämie und kritischer Hämatokrit Prof. Dr. med. Christian Seidl Prof.

Mehr

Strukturelle Rahmenbedingungen der klinischen Forschung in Deutschland. Michael Hallek Universität zu Köln

Strukturelle Rahmenbedingungen der klinischen Forschung in Deutschland. Michael Hallek Universität zu Köln Strukturelle Rahmenbedingungen der klinischen Forschung in Deutschland Michael Hallek Universität zu Köln Klinische, Praxis-verändernde Forschung an Patienten Ein Beispiel Chronische lymphatische Leukämie

Mehr

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom Rolle der Chemotherapie in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Was ist gesichert, was ist experimentell? Die Prognose der Gesamtheit der Patienten im Stadium III ist über die letzten

Mehr

Prüfplan. MCL Rezidiv-Studie des European MCL Network und der GLSG Protokoll Version 1.5

Prüfplan. MCL Rezidiv-Studie des European MCL Network und der GLSG Protokoll Version 1.5 Prüfplan MCL Rezidiv-Studie des und der GLSG Protokoll Version 1.5 Vollständiger Titel: Wirksamkeit und Sicherheit einer Kombinationstherapie mit Rituximab, hochdosiertem Ara-C und Dexamethason (R-HAD)

Mehr

1. Neoadjuvante Therapie. 2. Adjuvante Therapie. 3. Metastasiertes Mamma-Ca. 4. Mamma-Ca. in der Schwangerschaft. 5. Nicht-interventionelle Studien

1. Neoadjuvante Therapie. 2. Adjuvante Therapie. 3. Metastasiertes Mamma-Ca. 4. Mamma-Ca. in der Schwangerschaft. 5. Nicht-interventionelle Studien 1. Neoadjuvante Therapie GeparOcto-Studie Penelope-Studie 2. Adjuvante Therapie GAIN II-Studie Katherine-Studie TREAT CTC-Studie OLYMPIA Studie 3. Metastasiertes Mamma-Ca. First-line Therapie: Ab Second-line

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Patientenforum. Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue. Vortrag 26.1.2009

Patientenforum. Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue. Vortrag 26.1.2009 Patientenforum Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue Vortrag 26.1.2009 Prof. DR. CHRISTIAN BREYMANN Forschungsgruppe Feto Maternale Hämatologie Dept. f. Frauenheilkunde USZ Co-Leiter Zentrum GGS: GGS (Gynäkologie

Mehr

Zusammenfassung des Studienprotokolls

Zusammenfassung des Studienprotokolls Zusammenfassung des Studienprotokolls Titel des Gesuchs: Protokoll-No.: HOVON 103 / SAKK 30/10 Gesuchsteller: Weitere Mitarbeiter/Innen: Eine randomisierte Phase II Multizenter Studie zur Evaluation der

Mehr

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b Organ/Bereich Krankheit Stadium Kurztitel Studie/ClinicalTrials.gov Identifier: Stand per: 11.05.2016 Hauttumore Melanom ulzeriertes primäres kutanes Melanom T(2-4)b N0 M0) Hauttumore Melanom nicht vorbehandeltes,

Mehr

Faktenblatt: Vitamin E März 2014 Verantwortlich: Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J.

Faktenblatt: Vitamin E März 2014 Verantwortlich: Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Faktenblatt: Vitamin E März 2014 Verantwortlich: Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Prott Methode/Substanz Vitamin E ist in Pflanzenölen, Weizenkeimen, Eiern,

Mehr

Patientenforum. Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue. Vortrag 26.1.2009

Patientenforum. Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue. Vortrag 26.1.2009 Patientenforum Chemotherapie, Müdigkeit & Fatigue Vortrag 26.1.2009 Prof. DR. CHRISTIAN BREYMANN Forschungsgruppe Feto Maternale Hämatologie Dept. f. Frauenheilkunde USZ Co-Leiter Zentrum GGS: GGS (Gynäkologie

Mehr

Palliative Therapien des Mammakarzinoms Neue Entwicklungen

Palliative Therapien des Mammakarzinoms Neue Entwicklungen Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft 13. November 2010, Machern Palliative Therapien des s Neue Entwicklungen Metastasiertes Behandlungsstrategie beim metastasierten * *Heinemann

Mehr

Hamburg Germany March 19 22 2006

Hamburg Germany March 19 22 2006 32nd Annual Meeting of the European Group for Blood and Marrow Transplantation 22nd Meeting of the EBMT Nurses Group 5th Meeting of the EBMT Data Management Group Hamburg Germany March 19 22 2006 Kongress

Mehr

Facts and Figures Update Onkologiepflege. Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege

Facts and Figures Update Onkologiepflege. Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege Facts and Figures Update Onkologiepflege Fachwissen als Grundlage für eine exzellente Pflege Angela van Zijl Pflegefachfrau Onkologie HöFa1 cand. MAS in Oncological Care Patrick Jermann MSc, CNS Onkologie

Mehr

Stellenwert von JAK2 Inhibitoren in der Langzeitbehandlung der Myelofibrose

Stellenwert von JAK2 Inhibitoren in der Langzeitbehandlung der Myelofibrose Stellenwert von JAK2 Inhibitoren in der Langzeitbehandlung der Myelofibrose Johannes Wesling Klinikum Minden Martin Griesshammer Klinik für Hämatolgie, Onkologie Hämostaseologie und Palliativmedizin DGHO

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

Filgrastim HEXAL Injektionslösung oder Infusionslösung in einer Fertigspritze

Filgrastim HEXAL Injektionslösung oder Infusionslösung in einer Fertigspritze Stand: Juni 2010 1. BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL 30 Mio.E./0,5 ml Injektionslösung 48 Mio.E./0,5 ml Injektionslösung 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZU- SAMMENSETZUNG 30 Mio.E./0,5 ml Injektionslösung

Mehr

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS 1 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS Zarzio 30 Mio.E./0,5 ml Injektionslösung oder Infusionslösung in einer Fertigspritze 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE

Mehr

AscoTop Nasal erhält Zulassung für die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz

AscoTop Nasal erhält Zulassung für die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz AscoTop Nasal erhält Zulassung für die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz Patienten profitieren von schnellem Wirkeintritt und guter Verträglichkeit Wedel (2. September 2008) - Zolmitriptan Nasenspray

Mehr

Myelodysplastische Syndrome verstehen: Ein Handbuch für Patienten

Myelodysplastische Syndrome verstehen: Ein Handbuch für Patienten GERMAN Myelodysplastische Syndrome verstehen: Ein Handbuch für Patienten 6. Ausgabe the myelodysplastic syndromes foundation, inc. Eine Publikation der Myelodysplastic Syndromes Foundation, Inc. Myelodysplastische

Mehr

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich?

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Dirk Behringer AugustaKrankenAnstalt, Bochum Thoraxzentrum Ruhrgebiet ExpertenTreffen Lungenkarzinom 26. November 2010, Düsseldorf NSCLC

Mehr

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Prof. Dr. Wolfgang Herr Innere Medizin III Hämatologie und intern. Onkologie Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III

Mehr

Und was kommt danach? Therapie der AA und PNH bei unzureichendem Ansprechen oder. Rückfall. Dr. med. Sixten Körper

Und was kommt danach? Therapie der AA und PNH bei unzureichendem Ansprechen oder. Rückfall. Dr. med. Sixten Körper Und was kommt danach? Therapie der AA und PNH bei unzureichendem Ansprechen oder Dr. med. Sixten Körper Rückfall Abteilung für Blutspende, Apherese und Hämotherapie Institut für Klinische Transfusionsmedizin

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation AML 97 (OSHO-Protokoll #45) Rolle der allogenen Stammzelltransplantation (SCT) im Vergleich zu einer zweiten Konsolidierung auf das leukämiefreie Überleben (LFS) von Patienten über 60 Jahre in kompletter

Mehr

Einblick in die Stammzelltransplantation. Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I

Einblick in die Stammzelltransplantation. Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I Einblick in die Stammzelltransplantation Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I Einblick in die Stammzelltransplantation Definition SZT (KMT) Die Übertragung von körpereigenen (autologen)

Mehr

Ein Überblick ONKOTROP 11/2012

Ein Überblick ONKOTROP 11/2012 Ein Überblick ONKOTROP 11/2012 Einteilung der cmpe Polycythaemia vera (PV) essentielle Thrombozythämie (ET) primäre Myelofibrose (PMF) chronische Eosinophilenleukämie Mastozytose Unklassifizierbare myeloproliferative

Mehr

Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to T

Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to T Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to Target ist das Gebot der Stunde Freiburg (2. März 2010) Seit 2009 gelten die neuen Leitlinien

Mehr

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln RCtx beim lokal fortgeschr. Ösopaguskarzinom Bislang ist eine RCtx mit 5-Fu/Cisplatin Standard

Mehr

Follikuläres Lymphom und Mantelzelllymphom: aktuelle Studienergebnisse

Follikuläres Lymphom und Mantelzelllymphom: aktuelle Studienergebnisse Follikuläres Lymphom und Mantelzelllymphom: aktuelle Studienergebnisse Priv. Doz. Dr. Christian Scholz Medizinische Klinik m.s. Onkologie, Hämatologie und Tumorimmunologie CharitéCentrum 14 Charité Universitätsmedizin

Mehr

THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND

THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND THERAPIE VON KEIMZENTRUMSLYMPHOMEN (CENTROBLASTISCH-CENTROCYTISCHEN L.), MANTELZELL- LYMPHOMEN (CENTROZYTISCHEN L.) UND LYMPHOPLASMOCYTISCHEN LYMPHOMEN IN FORTGESCHRITTENEN STADIEN Prospektiv randomisierte

Mehr

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten 05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten Alois Gratwohl, Chefarzt Hämatologie Universitätsspital Basel Andreas Buser, Leitender Arzt Blutspendezentrum Basel Domink

Mehr

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen.

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Reduktion der Antibiotikaverordnungen bei akuten Atemwegserkrankungen 1. Basis für rationale Antibiotikaverordnungen: Leitlinien

Mehr

Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing?

Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing? Is the Incidence of Cancer in HIV Patients Rally Increasing? K.Mayr A. Potthoff, K. Jansen, C. Michalik, A. Moll, H. Jaeger, S. Esser, A. Plettenberg, S. Köppe, N.H. Brockmeyer and the Competence Network

Mehr

Onkologie. Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs. K. Possinger

Onkologie. Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs. K. Possinger Onkologie Individualisierte Therapie Beispiel: Brustkrebs Med. Klinik für Onkologie und Hämatologie Charité Campus Mitte Universitätsmedizin Berlin K. Possinger Überleben bei Brustkrebs 1978 2006 (Tumorregister

Mehr

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Myelom: Therapeutisches Arsenal Verbesserung der Prognose Interferon,

Mehr

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber

Mehr

BAnz AT 25.04.2014 B4. Beschluss

BAnz AT 25.04.2014 B4. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie

Mehr

Mitteilung an die Medien

Mitteilung an die Medien Mitteilung an die Medien Basel, 29. Februar 2008 Herceptin wird in Japan zur Frühbehandlung von HER2-positivem Brustkrebs zugelassen Die lebensrettende Standardtherapie mit Herceptin ist nun weltweit verfügbar

Mehr