Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg 2014 Ein Unternehmen im Aufbruch

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1 Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg 2014 Ein Unternehmen im Aufbruch Frank Reimold Direktor Expertenforum 2014

2 Der - Gremien Kommunaler Personalservice Beihilfe Beamtenversorgung ZVKRente ZVKPlusRente Beschluss über alle Angelegenheiten Verwaltungsrat Vorsitzender, 14 Vertreter der Mitglieder Verwaltungsausschuss Vorsitzender, 7 Vertreter der Mitglieder, 8 Vertreter der Pflichtversicherten Beratung über Angelegenheiten der Kapitalanlage Anlagebeirat Vorsitzender, 2 Vertreter der Mitglieder, 2 Vertreter der Pflichtversicherten Seite 3 von 42

3 Der - Organigramm Seite 4 von 42

4 Aufbauorganisation Unternehmerisch gesteuerte Center-Organisation BUSINESS CENTER Asset Management SERVICE SERVICE CENTER Beamtenversorgung Zusatzversorgung Datenverarbeitung Steuerung, Personal, Orga Prüfung CORPORATE CENTER DIREKTOR Controlling und Finanzen DV-Verbindung Interne Services Recht Kommunaler Personalservice Beihilfe Seite 5 von 42

5 Der - Geschäftsfelder Seite 6 von 42

6 Die Entwicklung in Zahlen Seite 7 von 42

7 Der - Geschäftsfelder Seite 8 von 42

8 Kommunaler Personalservice Seit 2006 bietet der die Bezüge- und Entgeltabrechnung als komplettes Lohnbüro an. Ab dem Jahre 2008 nimmt der zusätzlich die Aufgaben der Landesfamilienkasse (umfassende Kindergeldbearbeitung) wahr. Seite 9 von 42

9 Kommunaler Personalservice Ihre Vorteile Entlastung von personalintensiven Lohnbüroaufgaben Keine Vorhaltung von Vertretungen Wegfall von Schulungs- und Fortbildungsaufwand im Lohnbüro Spezialisierte Sachbearbeitung Hohe Sicherheit beim Datenschutz Seite 10 von 42

10 Kommunaler Personalservice Fallpauschale Seite 11 von 42

11 Kommunaler Personalservice Bezüge- und Entgeltabrechnung (Stand ) 207 Kunden ca Zahlfälle Kindergeldbearbeitung (Stand ) 317 Kunden ca Zahlfälle Seite 12 von 42

12 Kommunaler Personalservice Referenzkunden Gemeindetag Baden-Württemberg Städtetag Baden-Württemberg Landkreistag Baden-Württemberg Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg Sparkassenverband Baden-Württemberg Stadt Ostfildern Stadt Winnenden Stadt Rheinstetten Gemeinde Grenzach-Wyhlen Gemeinde Graben-Neudorf... Seite 13 von 42

13 Der - Geschäftsfelder Seite 14 von 42

14 Die ZVK in Zahlen Seite 15 von 42

15 Finanzierung Ein Thema für alle Bereiche Seite 16 von 42

16 Finanzierungsmodelle des Beamtenversorgung (Allgemeine) Umlage Ziel = Aufbau eines Kapitalstocks zur Abdeckung sämtlicher Leistungen und Anwartschaften Umlage Beihilfe (Besondere) Umlage Bedarfsumlage Umlage Seite 17 von 42

17 Finanzierungsmodelle der ZVK ZVKRente ZVKPlusRente Abrechnungsverband I Ziel = Aufbau Kapitalstock/ Abdeckung sämtlicher Leistungen/Anw. Umlage + Zusatzbeitrag Abrechnungsverband II Kapitaldeckung (Gruppen-) Versicherungsvertrag zwischen ZVK und Versicherungsnehmer Kapitaldeckung staatliche Förderung Seite 18 von 42

18 Demografische Entwicklung Quelle: Bertelsmann-Stiftung, Kommunaler Finanzreport 2013 Seite 19 von 42

19 Statistik - Altersgliederung Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Seite 20 von 42

20 Bevölkerung im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahren Seite 21 von 42

21 Durchschnittliche fernere Lebenserwartung in den Bundesländern Seite 22 von 42

22 Finanzierung der Leistungen Allgemeine Umlage / ZVK-Umlage (AV I) Gremien 2003 Einstieg in den ewigen Umlagesatz ab 2004 (Zusatzversorgung) bzw (Beamtenversorgung) Aufbau einer Schwankungsreserve, um künftige Spitzenbelastungen abzufedern Seite 23 von 42

23 Finanzierung der Leistungen Allgemeine Umlage / ZVK-Umlage (AV I) Ewiger Umlagesatz Allgemeine Umlage 34 % seit 2007 ZVK (Umlage & Sanierungsgeld) 8 % seit 2006 Bedarfs-Umlagesatz Ewiger Umlagesatz Ansparphase Entnahmephase Seite 24 von 42

24 Finanzierung der Leistungen des Aufbau eines Kapitalstocks zur nachhaltigen Finanzierung Gremien 2007 Im Blick auf demografische Entwicklung Über ewigen Umlagesatz hinaus Aufbau eines Kapitalstocks Zur nachhaltigen Finanzierung der Leistungen Ab 2008 (ZVK) / 2009 () Zielerreichung in ca. 50 Jahren Künftige Entlastung der Gemeinden durch zu gegebener Zeit spürbar reduzierte Umlagen (nur noch neue Anwartschaften zu finanzieren) Seite 25 von 42

25 Finanzierung der Leistungen des Aufbau eines Kapitalstocks zur nachhaltigen Finanzierung : Anhebung Allgemeine Umlage auf 37 % ZVK: Einführung eines Zusatzbeitrags ab 2008 (0,22 %, seit ,4 %) Seite 26 von 42

26 Finanzierung der Leistungen des Zusatzbeitrag seit 2008 (ZVK-AV I) ausgerichtet an den Entlastungen durch das Jahressteuergesetz 2007 und vorbehaltlich der Festsetzung im jeweiligen Wirtschaftsplan ab ,65 % ab ,40 % ab ,54 % ab ,22 % Seite 27 von 42

27 Finanzierung der Leistungen des Solidarische Finanzierung Risikoausgleich Gerechte Lastenverteilung Gleichmäßige und kalkulierbare Haushaltsbelastung der Mitglieder Seite 28 von 42

28 Finanzierung der Leistungen des Umlagesätze 2014 (alle unverändert) Allgemeine Umlage 37 % Besondere (Beihilfe-) Umlage Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F Gruppe G Seite 29 von 42

29 Vermögen (Stand ) 1,582 Mrd. ZVK 4,874 Mrd. ZVK AVI 4,538 Mrd. ZVK AVII 62 Mio. ZVK FV 274 Mio. Gesamtvermögen: 6,456 Mrd. Seite 30 von 42

30 Entwicklung des Vermögens seit 2009 Entwicklung der Kapitalanlagen (Buchwerte) In Mio. Seite 31 von 42

31 Grundlagen der Anlagestrategie des Ziele der Vermögensanlage Ziele der Vermögensanlage: Erhalt des Vermögens langfristig notwendige Erträge der einzelnen Geschäftsbereiche (Zielrenditen) Seite 32 von 42

32 Grundlagen der Anlagestrategie des Zielrenditen (langfristig) Seite 33 von 42

33 Grundlagen der Anlagestrategie des Liquiditätssteuerung / Asset-Liability-Studie Die langfristige Anlagestrategie basiert auf Asset-Liability-Studien. Optimierung der Kapitalanlage ( Zusammensetzung der Assetklassen) unter Berücksichtigung der Verpflichtungen Laufzeiten der Investitionen Liquiditätsbedarf zur Leistungsgewährung Seite 34 von 42

34 Grundlagen der Anlagestrategie des Asset-Liability-Studie Aus den aktuellen Studien ergibt sich folgende Zielallokation: 80 bis 85 % risikoarme Anlagen 15 bis 20 % risikoreichere Anlageformen Konkretisierung: Zielgrößen für unterschiedliche Anlageformen Beispiel: 12 % Aktienquote Seite 35 von 42

35 Investitionen 2014 Umsetzung der Asset-Liability-Studie am Beispiel AV I Seite 36 von 42

36 Risikomanagement beim Grundsätze Gesamtverantwortung der Geschäftsführung Trennung nicht zu vereinbarender Funktionen Installation einer unabhängigen Risikocontrolling-Instanz Angemessenes Risikomanagement, mit dessen Hilfe alle wesentlichen Risiken erkannt und gesteuert werden Konsequente Orientierung an den für private Versicherungsunternehmen maßgeblichen Vorschriften Seite 37 von 42

37 Risikomanagement beim Organisatorische Verantwortlichkeiten Strategisches Risiko und operationelle Risiken Unabhängiges Risikomanagement Versicherungstechnische Risiken Kapitalanlagerisiken Seite 38 von 42

38 Risikomanagement beim Spektrum der gesteuerten Risiken Versicherungstechnische Risiken Biometrisches Risiko Zinsgarantierisiko Risiken aus Kapitalanlagen Marktpreisrisiko Bonitätsrisiko Liquiditätsrisiko Operationelle Risiken Personenrisiko (Geschäfts-)Prozessrisiko IT-Risiko Rechtsrisiko Strategisches Risiko und Reputationsrisiko Seite 39 von 42

39 Risikomanagement beim Systematischer Steuerungsansatz Substanz / Buchwerte Planbare Jahreserträge Stille Reserven (nicht realisiert) Grundsatz: Substanz- Erhalt! Risiko Assetklasse 1 Risiko Assetklasse 2 Risiko Assetklasse 3 Risiko Assetklasse 4... Komplexe Optimierung inkl. Sicherungsmechanismen Risikoorientierte Renditechancen Biometrie / Zinsanforderungen Zinsniveau / Renditeaussichten Kapital-Basis Risikotragfähigkeit Kapital-Allokation Risikobudgetierung Kapitalanlage-Kontext Risikosituation Seite 40 von 42

40 Risikomanagement beim Umfassendes Instrumentenspektrum Strategische Anlagepolitik auf Basis von Asset-Liability-Studien Quantitative Risikobegrenzung (insb. Risikobudgetierung mit Overlay- und Wertuntergrenzensteuerung) Diversifikation (Mischung, Streuung, Bonitätsstruktur) des investierten Kapitals Berücksichtigung von biometrischen Wahrscheinlichkeiten und von Zinsanforderungen in Aktuarsgutachten Hohe Qualifikation der Mitarbeiter/innen im Kapitalanlage-, Risiko- und Asset-Liability-Management Seite 41 von 42

41 Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg 2014 Ein Unternehmen im Aufbruch Seite 42 von 42

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