Német nyelvű szavalóverseny Kivonat a versenyfelhívásból

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1 Német nyelvű szavalóverseny Kivonat a versenyfelhívásból A részt vevő iskolákban 2014 februárjában lebonyolításra kerülő elődöntőben a tanulók az ajánlati listában szereplő versek közül kettőt adnak elő. A verseny kategóriánkénti első helyezettje jut tovább a döntőbe, aki egy újabb verset is megtanul a döntőre. A döntőben március 19-én a versenyző és a zsűri is választ egyet a tanuló által megtanult művekből, amit a versenyzőnek elő kell adnia. A teljes versenykiírás megtekinthető a oldalon.

2 A német nyelvű versek ajánlati listája Ich bin der Juli Grüss Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze. Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze? Kaum weiss ich, was ich noch schaffen soll, die Ähren sind zum Bersten voll; reif sind die Beeren, die blauen und roten, saftig sind Rüben und Bohnen und Schoten. So habe ich ziemlich wenig zu tun, darf nun ein bisschen im Schatten ruhn. Duftender Lindenbaum, rausche den Sommertraum! Seht ihr die Wolke? Fühlt ihr die Schwüle? Bald bringt Gewitter Regen und Kühle. Paula Dehmel Am Schönberger Strand Am Schönberger Strand da liegt recht viel Sand Dort kannst du schön baden deine Seele sich laben Siehst Schiffe in den Weiten kannst gerne auch reiten, mit dem Fahrrad an den Strand oder lange liegen im Sand Hier kann man viel sehen oder einfach nur gehen Die Möwen, die kreisen gehst einfach schön speisen Zum Fischlokal an den Strand genieße dies Land Gerhard Ledwina

3 Der Sommer Der Sommer, der Sommer, Das ist die schönste Zeit: Wir ziehen in die Wälder Und durch die Au'n und Felder Voll Lust und Fröhlichkeit. Der Sommer, der Sommer, Der schenkt uns Freuden viel: Wir jagen dann und springen Nach bunten Schmetterlingen Und spielen manches Spiel. Der Sommer, der Sommer, Der schenkt uns manchen Fund: Erdbeeren wir uns suchen Im Schatten hoher Buchen Und laben Herz und Mund. Der Sommer, der Sommer, Der heisst uns lustig sein: Wir winden Blumenkränze Und halten Reigentänze Beim Abendsonnenschein. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben Ferien Nun ist mein dunkles, altes Haus Voll Sonnenschein! Die Kinder fliegen ein und aus Wie Vögelein, Sie sitzen hungrig um den Tisch Und zwitschern laut, wie klingts so frisch Und rein! Ich steh inmitten voller Lust - Hab ich doch selber kaum gewußt, Daß um mein stilles Leben her So helle Zukunftshoffnung wär! Anna Ritter

4 Juni Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde. Einer Insel gleich trieb sie im Winde. Prangend trug sie durch den reinen Himmel ihrer Jugend wunderbaren Glanz. Funkelnd lagen ihre blauen Seen, ihre Ströme zwischen Wiesenufern. Rauschen ging durch ihre lichten Wälder, große Vögel folgten ihrem Flug. Voll von jungen Tieren war die Erde. Fohlen jagten auf den grellen Weiden, Vögel reckten schreiend sich im Neste, Gurrend regte sich in Schilf die Brut. Bei den roten Häusern im Holunder trieben Kinder lärmend ihre Kreisel; singend flochten sie auf gelben Wiesen Ketten sich aus Halm und Löwenzahn. Unaufhörlich neigten sich die grünen jungen Felder in des Windes Atem, drehten sich der Mühlen schwere Flügel, neigten sich die Segel auf dem Haff. Unaufhörlich trieb die junge Erde durch das siebenfache Licht des Himmels; flüchtig nur wie einer Wolke Schatten lag auf ihrem Angesicht die Nacht. Marie Luise Kaschnitz

5 Ferien Die Wildsau und ihr Göttergatte, die machen, denn sie sind nicht doof, befreit von Anzug und Krawatte, stets Ferien auf dem Bauernhof. Denn täglich wird man sie verwöhnen. Die Freude lauert überall. Gegrunzt wird in den höchsten Tönen. Das Stroh ist weich im Schweinestall. Erkundet werden Wald und Wiesen. Es gibt nichts besseres zu tun. Und wo sich Fuchs und Hase grüßen, da pflegen sie sich auszuruh'n. Kein Auspuffkrach zerstört die Stille. Ein Urlaub in der heilen Welt. Sie fügen sich in die Idylle, die nichts verspricht, und alles hält. Am Abend werden sie gemästet. Sofort verebbt der Dialog. Ein guter Tropfen wird getestet im holzgefassten Schweinetrog. Roman Herberth

6 Endlich Sommer Wir waren lange tiefgefroren. Es schmeckte uns kein Früchte-Eis. Nun schwitzen wir aus allen Poren. Und stöhnen heftig: Viel zu heiß. Die Affen-Hitze: Unerträglich. Und jeder schmort im eignen Saft. Die Gegenmittel: Leider kläglich. Nun zieht man sie zur Rechenschaft. Wer Urlaub hat, macht kleine Schritte. Man liebt den Schatten, bleibt zuhaus. Dann pflegt man eine alte Sitte. Man schließt die Tür und zieht sich aus. Wie sind wir da hineingeschlittert. Der Sommer geht nun auf Tournee. Auch wenn es ab und an gewittert. Das Volk trifft sich am Baggersee. Roman Herberth Endlich Sommer II Im Sommer wird am Badestrand die faule Haut getoastet. Getränke schatten sich im Sand. Dem Durst wird zugeprostet. Ein Euro und die Kugel fällt. Man schleckt in aller Ruhe. Beliebt ist in der heißen Welt: Das Eis der Tiefkühltruhe! Das Picknick krümelt auf die Haut und brockt nach allen Seiten. Dann wird es langgestreckt verdaut, Es plätschern die Gezeiten. Die Badekappe schwimmt und taucht. An Zehen wachsen Flossen. Die Boote sind total geschlaucht. Ein Wetter, für die Sommersprossen! Roman Herberth

7 August, wohin gehst du? Wie kamst du so heiter, so sonnenvergnügt, Schönwetterbereiter, du warst so beliebt. Schon wanderst du weiter mit wonniger Lust und blühendem Eifer, du schöner August. Wohin wirst du gehen, wo ist dein Zuhaus im Jahresgeschehen tagein und tagaus? Ein freundliches Lächeln, den farbfrohen Blick, ein Spätsommerfächeln lässt du uns zurück. Elisabeth Kreisl

8 Ferien Ferien, Ferien, endlich frei, hinaus in Sonnenweiten, beherzt und kühn bei Möwenschrei auf Wasserwellen reiten. Aktiv und frisch die Welt besehn wie Robinson-Naturen, mit Mountainbikes die Runden drehn, Kräfte messen auf Touren. Lodern lassen Lagerfeuer, fröhlich sein im Freundeskreis und erleben Abenteuer, winddurchzaust, wild und heiß. Mal durch Regenschauer laufen, sich trocknen im Sonnenschein, Eis am Stiel am Kiosk kaufen, Himbeer-Schoko, extrafein. Öfters mal mit "Hallo" grüßen, das kommt an - zu jeder Zeit, auf der Heimfahrt nicht verdrießen, nächste Ferien sind nicht weit. Elisabeth Kreisl

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