COMPUTERWELT. IT-sTandorT österreich IT-ATLAS SPECIAL 2011 IDG COMPUTERWELT

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1 SPECIAL 2011 IDG COMPUTERWELT COMMUNICATIONS COMPUTERWELT DIE ZEITUNG FÜR IT TELEKOM INTERNET P.b.b. GZ 02Z VLP DIE ZEITUNG FÜR IT TELEKOM INTERNET P.b.b. GZ 02Z VLP 1070 WIEN EUR 5,00 IT-ATLAS IT-sTandorT österreich IT-ATLAS

2 FÜR EIN PERFEKTES ZUSAMMENSPIEL! FÜR UNTERNEHMEN UND STEUERBERATER BMDSYSTEMHAUS GMBH Sierninger Straße 190 A-4400 Steyr Telefon: +43 (0) BMD bietet als einziger Anbieter Business Software für Unternehmen und Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer aus einer Hand. Beide profitieren so von schnittstellenfreier Zusammenarbeit, sparen Aufwand, Zeit und Kosten. Über Steuerberater und mehr als Unternehmen sind bereits über die speziell im Rechnungswesen zum Standard gewordene BMD Software verbunden. Mehr auf Treuhaender 210x285.indd :55

3 IT-ATLAS 3 EDITORIAL Liebe LeserInnen, vor Ihnen liegt die neueste Ausgabe unseres IT- Atlas Österreich. Mit diesem COMPUTERWELT Special tragen wir auch heuer wieder dem Umstand Rechnung, dass es neben dem IT-Ballungsraum Wien auch in den übrigen Bundesländern eine sehr lebendige IT-Szene und einen sehr aktiven IT-Markt gibt. Auf Anbieterseite betrifft das vor allem die zahlreichen Softwareunternehmen, die Lösungen entwickeln, die nicht nur international konkurrenzfähig sind, sondern manchmal sogar führend. Bei den Recherchen zum vorliegenden IT-Atlas mussten wir aber wieder einmal die Erfahrung machen, dass die Öffentlichkeitsarbeit vieler heimischer Firmen mit der Qualität der Lösungen und Dienstleistungen nicht Schritt halten kann. Unternehmen entwickeln ihre Produkte mit großer Begeisterung. Ich frage mich aber immer wieder, warum sie nicht mit derselben Begeisterung und demselben Nachdruck alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerade in punkto Selbstbewusstsein könnten sich die heimischen Unternehmer ein Beispiel an den USA nehmen. Da bietet sich ein riesiger Fundus an Anregungen und Ideen, die auch ohne massiven Geldeinsatz viel Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse generieren. Bei vielen der meist kleinen oder mittleren österreichischen IT-Dienstleister aber hat man das Gefühl, dass sie sich scheuen, mit ihren Produkten und Dienstleistungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Mir fällt in diesem Zusammenhang immer die folgende Aussage eines Werbegurus ein:»warum sind Hühnereier bekannt und Enteneier nicht? Weil Hühner laut gackern, wenn sie ein Ei gelegt haben.«das ist zwar nicht wörtlich zitiert, bringt aber zum Ausdruck, was ich sagen will: Wer im Investitionsgüter-Markt nicht in irgendeiner Form auf sein Produkt aufmerksam macht, wird sich ziemlich schwer tun, Käufer zu finden. Natürlich weiß ich, dass Marketing- und PR-Aktivitäten Geld kosten. Aber da kann man auch schon mit geringem Einsatz etwas zur Steigerung der Bekanntheit beitragen. Und mir ist natürlich auch bewusst, dass es nicht immer ganz leicht ist, die oft sehr sperrige IT-Thematik spannend und abwechslungsreich zu kommunizieren. Es aber erst gar nicht zu versuchen, ist die schlechteste aller Varianten. Aber ich meine, dass uns auch ohne die erhoffte informelle Unterstützung ein interessantes Magazin gelungen ist. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen IT-Atlas Österreich. Dr. manfred Weiss, Chefredakteur und Herausgeber ImpREssum Info Technologie Verlag GmbH, Halbgasse 3-5/Stiege 1/5. Stock, A-1070 Wien Telefon: (01) Fax: (01) Alle E-Mai-Adressen: HERAUSGEBER UND CHEFREDAKTEUR: Dr. Manfred Weiss AUTOREN DIESER AUSGABE: Mag. Christof Baumgartner, Rudolf Felser, Wolfgang Franz, Mag. Michaela Holy, Oliver Weiss, Mag. Alex Wolschann ONLINE: Mag. Roland Kissling, Natascha Zimmermann ANZEIGENVERKAUF: Produktanzeigen: Manfred Zimmermann, Tel: , Martina Jedlicka, Tel: Stellenanzeigen: Dr. Manfred Weiss, Tel: , Online: Renate Jochinger, Tel: ANZEIGEN- UND VERTRIEBSVERWALTUNG: Jutta Formanek, Tel: DW 32, Fax: DW 33 Bestellungen, Änderungen oder Kündigungen bitte nur schriftlich an: LAYOUT/DESIGN: Sylvia Piskula, GRAFIK/DTP-PRODUKTION: Sylvia Piskula, Mag. Stephan Scharf DRUCK/VERTRIEB: LEYKAM Let s Print, A-7201 Neudörfl, Firmenbuch-Nr t, Handelsgericht Wien, DVR: , UID-ATU ; Bundesländergrafiken: Fotolia

4 4 IT-ATLAS inhalt TELEKOMMUNIKATION Flächendeckende Breitbandversorgung ist ein Grundpfeiler moderner Wirtschaft. Im internationalen Vergleich hinkt Österreich jedoch hinterher. 06 IT-LAND ÖSTERREICH: ZAHLEN UND FAKTEN Die IT-Budgets in Österreich steigen weiter an: Unternehmen setzen vor allem auf Konsolidierung der IT-Landschaft statt neue Baustellen zu riskieren HARDWARE Sinkende Verkaufszahlen bei Servern, Software defined Networking, SSD: Nicht nur in Österreich steht der Hardwaremarkt vor massiven Veränderungen. SOFTWARE Dem Rest Europas entlockt der heimische Softwaremarkt ein müdes Lächeln. Für Österreich ist er zu einem wesent lichen Wirtschaftsfaktor geworden. 22 SERVICES Österreichs Unternehmen haben sich bis dato als Outsourcing-Muffel präsentiert. Mit der Cloud-Ära sollte sich die Sache grundlegend ändern ARBEITSMARKT Eine fundierte IT-Ausbildung bringt hervorragende Aussichten für den Berufseinstieg. Trotzdem fehlen in der Alpenrepublik immer mehr Fachkräfte REISE DURCH ÖSTERREICHS IT-LANDSCHAFT GLOSSAR: TOP-ADRESSEN AUF EINEN BLICK

5 Bacher Systems erleichtert den Weg zum Next Generation Datacenter Die Vorteile eines Next Generation Datacenters voll und gleichzeitig sicher auszuschöpfen, das ermöglicht Bacher Systems seinen Kunden. Dazu bringt das Unternehmen die ideale Kombination ein: sowohl langjährige Erfahrung im Bereich IT-Infrastruktur Optimierung als auch tiefgehendes Expertenwissen zu IT-Security. Bezahlte Anzeige Bacher Systems war schon zu einer Zeit aktiv, als die IT noch EDV hieß. So wie sich die IT in dieser Zeit verändert hat, so wurde auch die Palette an Dienstleistungen und Lösungen immer wieder den aktuellen Herausforderungen angepasst. Den Fokus hat Bacher Systems konsequent beibehalten: seinen Kunden den Weg zu einem zukunftssicheren Rechenzentrum zu erleichten. Heutige Unternehmen brauchen eine flexible IT-Umgebung, die einerseits den aktuellen Herausforderungen gerecht wird und andererseits das Fundament für weitere Innovation bildet. Wandel zu einem Next Generation Datacenter Das alles vereint Bacher Systems in seinem Next Generation Datacenter (NGDC) Konzept und versteht darunter eine IT-Umgebung, die diesen steigenden Anforderungen an Agilität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit gewachsen ist. Das beginnt bei der Entwicklung eines Datacenter Konzepts, das an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Auf dieser Basis wird dann der Aufbau der IT-Infrastruktur konkret geplant und durchgeführt. Die maßgeschneiderte Unterstützung im Betrieb bis hin zur Übernahme der gesamten Betriebsführung - rundet das Leistungsspektrum ab. Das NGDC ist eine einheitliche Rechenzentrumsplattform und wird über Software definiert. Das macht es extrem anpassungsfähig und das bei hoher Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. schen Rechenzentrum der nächsten Generation schafft eine IT-Umgebung, die nicht nur kritische Geschäftsprozesse und IT- Services unterstützt. Wichtig ist vor allem, dass damit der Geschäftserfolgs eines Unternehmens oft erst ermöglicht wird. Herkömmliche Rechenzentrums-Umgebungen basieren noch oft auf einem relativ statischen Modell dedizierter Ressourcen für einzelne IT-Services und Applikationen. Dadurch bedarf es aufwendiger Maßnahmen, sobald Anpassungen vorgenommen werden müssen oder mehr Kapazität gebraucht wird. Oft resultiert dies in einer IT- Infrastruktur die nur schwer zu managen, oft auch zu unsicher sowie unflexibel und teuer ist. Die Transformation zu einem Next Generation Datacenter wird zum großen Teil durch Cloud-Design-Technologien wie Virtualisierung und Automati- Der Weg von einem traditionellen hin zu einem hoch dynamisierung, sowie effiziente Management-Tools getrieben. Dieser Wandel schafft eine hoch skalierbare und agile IT-Umgebung, die schnell, sicher und kosteneffizient auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren kann. Fundament für ein Next Generation Datacenter Bacher Systems hat sich das Ziel gesetzt, seinen Kunden den Weg zu einem Next Generation Datacenter leicht zu machen und bietet unter anderem mit Flex- Pod ein optimales Fundament dazu. Diese NGDC-Plattform vereint Computing, Storage und Netzwerk zu einer einheitlichen und flexiblen Architektur, die sich durch vollständige Virtualisierung und zentralem Management auszeichnet. Das validierte Design wurde durch die enge Zusammenarbeit mit den Technologiepartner Cisco, NetApp und VMware ermöglicht. Bacher Systems bietet FlexPod in unterschiedlichen sofort einsatzbereiten Basis-Konfigurationen. Sie sind auf die speziellen IT- Anforderungen von heute ausgerichtet und durch höchste Skalierbarkeit für das Wachstum von morgen gerüstet. Durchgehendes End-to-End Management, Automatisierung und Orchestrierung vereinfachen zudem die Kontrolle und die Bereitstellung von IT-Services wesentlich. Das ermöglicht den Kunden von Bacher Systems vom Start weg ein Mehr an Flexibilität sowie Performance; und das bei gleichzeitig geringeren Kosten. Bacher Systems Der Partner für das Next Generation Datacenter Um den komplexen Herausforderung von heute und morgen gerecht zu werden, bietet Bacher Systems seinen Kunden umfassenden Service aus einer Hand: von der Beratung und Konzepterstellung, über die Implementierung von IT-Projekten, bis hin zum Betrieb der IT-Systeme im Rechenzentrum. Dabei ist das Thema IT-Security immer mit auf dem Radar. Das bringt den Bacher Systems Kunden Gewissheit, die Vorteile eines Next Generation Datacenters voll und sicher auszuschöpfen.

6 6 IT-ATLAS HeimiscHe ikt-branche Kann weiter zulegen während die it-budgets in Österreich auch 2013 weiter steigen, setzen heimische unternehmen bei ihren investitionen vor allem auf die Konsolidierung ihrer infrastruktur. Alex Wolschann Fotolia Die rund heimischen Unternehmen des Informations- und Kommunikationssektors haben im Geschäftsjahr 2012 einen Gesamtumsatz von 57,5 Milliarden Euro in Österreich und im Ausland erwirtschaftet.»die Umsätze lagen nominell um 6,4 Prozent und preisbereinigt um 5,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres«, erklärt dazu Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer. Nicht nur im Vergleich mit den eigenen Kennzahlen konnte die heimische IKT-Wirtschaft deutlich wachsen. Im Vergleich zu den 5,6 Prozent preisbereinigten Wachstums ist das heimische Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum nur um 3,1 Prozent angestiegen. Das zeigt die aktuelle Konjunkturerhebung für die Wirtschaftssektoren Information, Beratung und Kommunikation der KMU Forschung Austria, die das Institut im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Information und Consulting durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Konjunkturerhebung beruhen auf Daten von kleinen und mittleren Betrieben aller in Summe zehn Fachverbände. investitionsquote steigt weiter an Positiv entwickelt hat sich auch eine weitere wirtschaftliche Kennzahl dieser so genannten wirtschaftsnahen Dienstleistungen: die Investitionsquote. Sie ist von 6,2 Prozent des Umsatzes im Jahr 2011 auf 7,2 Prozent gestiegen. Die wissensintensiven Informations- und Kommunikationsbranchen erfordern naturgemäß eine ständige Fortbildung der Mitarbeiter dementsprechend wurden für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen 1,1 Prozent des Umsatzes aufgewendet. Die Unternehmen des Beratungs-, Kommunikations- und

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8 8 IT-ATLAS Sowohl global als auch in Österreich steigen die IT-Budgets weiter leicht an. Von einer Krise kann jedenfalls keine Rede mehr sein. Fotolia IT-Sektors beschäftigen in Summe rund Menschen. Die Exportquote der heimischen Unternehmen ist mit 15 Prozent gebenüber 15,2 Prozent im Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, konnte aber auf ähnlich hohem Niveau gehalten werden.»das zeigt, dass der Wandel von der Produktions- hin zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft weiter voranschreitet«, unterstreicht Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria. Besonders hervorzuheben ist die Rolle von IKT als Jobmotor in Österreich. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Arbeitsplätze, die direkt und indirekt der IT zuzuordnen sind, auf rund IKT trägt bereits jetzt 45 Prozent zum Produktivitätswachstum in der EU bei; 0,8 Prozent des Wirtschaftswachstums der OECD-Staaten sind allein auf IKT-Investitionen zurückzuführen Tendenz steigend. Die Rolle der IT als Querschnittbranche schlechthin dürfte also weiter an Bedeutung gewinnen. weltweit höhere IT-BudgeTS In 2013 Die weltweiten IT-Ausgaben werden in diesem Jahr laut Marktforschern um 4,1 Prozent zulegen, und das trotz angeschlagener US-Finanzlage und Euro-Krise. Für IT-Anschaffungen und -Dienste dürften 2,97 Billionen Euro ausgegeben werden, prognostizierte das Marktforschungsunternehmen Gartner. Am stärksten sollen 2013 die Ausgaben für Hardware wie Computer, Smartphones, Tablets oder Drucker steigen, und zwar Kompetente Beratung und rasche Lieferung sind kein Widerspruch Wenn es um Produkte wie Projektoren, Monitore oder Large Format Displays geht, ist HB Austria Ihr Ansprechpartner Nummer eins in Österreich. Bezahlte Anzeige Seit 15 Jahren ist HB Austria, ein Tochterunternehmen der HB Europe Gruppe, einer der führenden Distributoren im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltswaren in Österreich. Das belegt auch die sechsfache Wahl zum beliebtesten Lieferanten für den UE-Handel. sen Produktkategorien zur Verfügung. Von diesem geballten Know-how gepaart mit unseren altbewährten Stärken profitieren nun Sie als Businesskunde. Qualifizierte Mitarbeiter beraten Sie nicht nur kompetent, sondern wickeln auch Ihre Be- Mit der Übernahme des Displayspezialisten Monitors and More vor einem Jahr haben wir unser Produktsortiment um Businessprodukte wie Monitore, Projektoren und Large Format Displays von Top-Marken erweitert. Seitdem stehen Ihnen auch in diesem Bereich Experten mit jahrelanger Erfahrung in diestellung prompt, unbürokratisch und zuverlässig ab. So ist sichergestellt, dass Sie nicht nur das optimale Produkt oder die ideale Lösung für Ihren Einsatzzweck erhalten, sondern auch mit dem gesamten Prozess bis hin zur Lieferung höchst zufrieden sein werden. Dafür sorgen auch unser hervorragend sortiertes österreichisches Warenlager in Wien-Inzersdorf mit rund m 2, ein ausgefeiltes Warenwirtschaftsund Logistiksystem, und unsere Vor-Ort-Buchhaltung. Profitieren Sie von unserem Expertenwissen rund um Produkte und Lösungen sowie von unseren über viele Jahre konsequent auf- und ausgebauten Stärken im Bereich der kompetenten, effizienten und raschen Kundenbetreuung und -belieferung und setzen Sie auf HB Austria!

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10 10 IT-ATLAS Österreichs Unternehmen investieren die höheren IT-Budgets vor allem in die Konsolidierung und Anpassung ihrer IT-Infrastruktur. DAS HAPPY END IST VORPROGRAMMIERT ERP für alle Serverplattformen Klares, frisches Design Unabhängig von Datenbanken International in 14 Sprachen Offen und flexibel I Fotolia um 7,9 Prozent auf 562,34 Milliarden Euro. Eine zentrale treibende Kraft dabei sei die Nachfrage nach teuren Smartphones. Der mit Abstand größte Kostenblock sind Telekommunikations-Dienste. Die Ausgaben dafür sollen in diesem Jahr um zwei Prozent steigen, erwartet Gartner. Der Rückgang bei klassischer Telefonie wird dabei von Umsätzen mit mobilen Datendiensten aber mehr als ausgeglichen. Die Sorgen um die US-Finanzen und die zuletzt mit der Zypern- Krise verschärften Probleme der Euro-Zone dürften das Geschäft zwar kurzfristig belasten, strategische Investitionen sollen laut Gartner aber weitergehen. Für das nächste Jahr rechnen die Marktforscher ebenfalls mit einem Wachstum der IT-Ausgaben von vier Prozent auf dann 3,92 Billionen Dollar. AKTUAlIsIerUng der InfrAsTrUKTUr In Österreich dürften die IT- Budgets 2013 in den meisten Unternehmen trotz der sich abkühlenden Konjunktur ebenfalls leicht ansteigen. 41 Prozent der von Capgemini im Rahmen der jährlichen IT-Trends-Studie befragten IT-Verantwortlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2013 mehr Geld zur Verfügung steht als Im Vorjahr waren es noch 38 Prozent. Darüber hinaus ist die Zahl der CIO, die von Kürzungen betroffen sind, um zwei Prozentpunkte von 23 Prozent in 2012 auf nunmehr 21 Prozent im laufenden Jahr gesunken, während 35 Prozent gleichbleibende Ausgaben budgetiert haben. Im Vorjahr waren es noch 33 Prozent. Stagnation herrscht vor allem im Handel, obwohl das Konsumklima im Gegensatz zur allgemeinen Wirtschaftsstimmung zum Zeitpunkt der Umfrage positiv war. Im Dreiervergleich der Länder sind die österreichischen CIO am positivsten gestimmt: 45 Prozent von ihnen steht mehr Geld zur Verfügung, lediglich 13 Prozent müssen kürzen. Der größte Anteil der IT-Ausgaben fließt in Österreich mit 28 Prozent in die Aktualisierung von Infrastruktur-Komponenten. Die Ausgaben für größere Updates und Harmonisierungen sind in diesem Jahr allerdings zugunsten kleinerer Updates und Softwareanpassungen um rund drei Prozentpunkte gesunken. Für die Entwicklung von Innovationen werden wie im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 22 Prozent des Budgets aufgewendet, von denen circa ein Drittel in die Evaluierung neuer Technologien und knapp zwei Drittel in Umsetzungsprojekte inklusive Beschaffung, Entwicklung und Implementierung gesteckt werden. IT für UnTernehmen UnverzIchTBAr Der Einsatz von Informationsund Kommunikationstechnologien im Geschäftsablauf ist für heimische Unternehmen unverzichtbar geworden. Beinahe kein Unternehmen kommt ohne Internetzugang aus, 2012 hatten 98 Prozent der österreichischen Unternehmen ab zehn Beschäftigten Zugang zum Internet. Mit einer Quote von 82 Prozent waren mehr als vier von fünf aller Unternehmen mit einer Webseite im Internet präsent, wobei dies nach wie vor von der Unternehmensgröße abhängig ist. Dies zeigen die Ergebnisse einer Erhebung, die von Statistik Austria zum zwölften Mal durchgeführt wurde. Rund Unternehmen ab zehn Beschäftigten aus diversen Wirtschaftszweigen haben an der Befragung teilgenommen. Diese Zahlen sind umso beeindruckender, wenn

11 SECURITY-TRENDS 2013 Das Bundesrechenzentrum: Mit Sicherheit erfolgreich Welche Gefahren erwarten uns im Cyberspace 2013? Die Frage nach der Entwicklung der Sicherheitsbedrohungen beschäftigt die Security-Verantwortlichen weltweit und natürlich auch das Bundesrechenzentrum, als führenden IT-Dienstleiter des Bundes. Bezahlte Anzeige Das BRZ setzt sich regelmäßig mit Trendanalysen großer, internationaler Sicherheitsorganisationen auseinander und entwickelt daraus Strategien und Maßnahmen, um auf aktuelle und zukünftige Gefahren entsprechend vorbereitet zu sein. Die laufende Weiterentwicklung eines normierten Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystems und die regelmäßige Prüfung der Compliance der Entwicklungs-, Betriebs- und Verwaltungsabläufe des BRZ unterstützt die Sicherheit der öffentlichen Verwaltung. Dabei setzt das BRZ auf die laufende Zertifizierung seines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) nach dem international anerkannten Standard ISO Diese Norm spezifiziert die Anforderungen für Herstellung, Einführung, Betrieb, Überwachung, Wartung und Verbesserung eines dokumentierten ISMS unter Berücksichtigung der IT-Risiken innerhalb der gesamten Organisation. Die Standards unterstützen bei der Definition von Zielen und Maßnahmen zur Informationssicherheit, beim kosteneffizienten Management von Sicherheitsrisiken und setzen ein deutliches Signal für Sicherheit an alle Mitarbeiter/ innen. Ebenso hat das Unternehmen die Zusammenarbeit mit CERT-Organisationen verstärkt und ist Mitglied beim Zentrum für sichere Informationstechnologie (A-SIT). Durch diese Kooperation kann das BRZ noch intensiver an der Sicherheitsstrategie der öffentlichen Verwaltung mitwirken. Diese Beteiligungen, die laufende Auseinandersetzung mit der Identifizierung und der Abwehr künftiger Gefahrenpotenziale für das BRZ und seine Kunden und die Prognosen internationaler Sicherheitsexperten, lassen einige Sicherheitsschwerpunkte für das Jahr 2013 erkennen. Aktuelle Sicherheitsschwerpunkte Das größte Sicherheitsproblem stellt auch weiterhin veraltete Software dar. Diese ist oft mit Schwachstellen behaftet und bietet sich für Angriffe gut an. Maßnahmen zur raschen Erkennung und Aktualisierung von Software-Schwachstellen sind daher essentiell. Das Bundesrechenzentrum hat dazu ein Schwachstellen-Managementverfahren eingerichtet, das diesen Bedrohungen entgegenwirkt. Wie bereits im Vorjahr wird eine Zunahme von Driveby-Attacken auf Webseiten erwartet. Dabei wird die Schadsoftware auf meist unverdächtigen Webseiten versteckt und kann von den Usern kaum mit den bisher geltenden Vorsichtsmaßnahmen erkannt werden. Gleichzeitig setzt sich auch heuer der Trend von professionellen Angriffen fort. Beim Phishing wird zunehmend auf eine Kombination von technischen Angriffsmethoden mit Spam-Mails und einer Social- Engineering-Komponente gesetzt, mit denen der User dazu verleitet werden soll, durch eigenes Zutun Sicherheitsmaßnahmen seines PC zu deaktivieren. Dadurch wird Ausspähen von Daten und Diebstahl Johannes Mariel, Chief Information Security Officer, BRZ von Passwörtern ermöglicht. Um diesen Attacken vorzubeugen, hat das BRZ ein effektives Antispam-System im Einsatz, aber auch die Awareness der Mitarbeiter/innen ist eine wichtige Maßnahme gegen Phishing-Attacken. Angriffe auf mobile Endgeräte im Steigen Der Mobility-Hype wird zu einer weiteren Zunahme von Angriffen auf mobile Endgeräte führen. Mit einem Mobile- Device-Managementsystem für dienstliche Smartphones oder Tablet PCs setzt das BRZ eine Sicherheitspolicy um, die die Installation von sicherheitsgefährdenden Produkten verhindern soll. Damit wird auch ein Malware-Schutz gewährleistet, der im Falle einer Infektion die zentrale Verwaltung alarmiert. Mit einer Steigerung von Distributed-Denial-of- Service-Attacken (DDoS), also Angriffen von einer großen Anzahl von Rechnern auf eine Webseite mit dem Ziel, die Erreichbarkeit dieses Webservices zu verhindern, ist ebenfalls zu rechnen. Als Reaktion darauf wurden vom BRZ entsprechende Abwehrmaßnahmen in technischer und organisatorischer Ausprägung installiert, die in der Lage sind, Schäden an den betroffenen Systemen zu vermeiden. Eine weitere Bedrohung durch professionelle Angreifer entsteht durch die Kommerzialisierung von Attacken. Diese kommerziellen Angebote erfolgen über Online-Foren, die einem geschlossenen Benutzerkreis ihre häufig kostenpflichten Leistungen anbieten. Leistungen sind z.b. Hacking-as-a-Service oder die Exklusivrechte für Schadsoftware. Security-Trends 2013 auf einen Blick Sicherheitsproblem veraltete Software Professionalisierung von Phishing Kommerzialisierung von Attacken Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) Drive-by-Attacken auf Webseiten Angriffe auf mobile Endgeräte

12 12 IT-ATLAS Knapp zwei Drittel der heimischen Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit mobilen Geräten mit Breitbandverbindung aus. Fotolia man sich die Durchdringung in Privathaushalten ansieht: Österreichs Haushalte liegen beim Internetzugang im Vergleich der EU-27 nur auf Rang zehn. Spitzenreiter sind die Niederlande mit 94 Prozent, Schlusslicht ist Bulgarien mit 51 Prozent. Österreich liegt 2012 mit 79 Prozent nur knapp über dem EU-Durchschnitt von 76 Prozent. GröSSere BetrieBe BraUchen BreitBanD Auch immer mehr Unternehmen verfügen über schnelle Breitbandverbindungen. Bereits 91 Prozent aller Unternehmen nutzten eine solche Verbindung, sei es für stationäre Geräte oder mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets. 58 Prozent der Unternehmen haben ihren Beschäftigten 2012 ein tragbares Gerät zur Verfügung gestellt, wobei dies vor allem in Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten mit einer Quote von 97 Prozent der Fall war. Im Vergleich dazu stellen»nur«83 Prozent der mittleren und 53 Prozent der kleinen Unternehmen ihren Beschäftigten solche Geräte zur Verfügung. Hier gibt es noch Aufholbedarf, vor allem hinsichtlich der Tatsache, dass knapp 99 Prozent der heimischen Unternehmen dem KMU-Segment zugeordnet werden können. KMU von Wien bis Vorarlberg sollen laut Analysten heuer aber vermehrt von schlanken und individuellen Cloud- Lösungen sowie der Breitbandinitiative profitieren. u Lernen Sie unser Angebot unverbindlich kennen! Beratung. Planung. Organisation. Österreichische Computer Gesellschaft Veranstaltungspartner mit Qualitätsanspruch für den IKT-Bereich EN ISO 9001 Zertifi kat Nr Kontakt Mag. Christine Haas Tel Mobil

13 Die Barracuda NG Firewall unterstützt Organisationen dabei ihre Netzwerkinfrastruktur zu schützen, Site-to-Site Konnektivität zu verbessern sowie die Administration des Netzwerk betriebs zu vereinfachen. Ready for Barracuda? Ein Arbeitgeber mit vielen Extras! C M Y CM MY CY CMY K Neben der leistungsfähigen Netzwerk-Firewall und VPN-Technologien umfasst die Barracuda NG Firewall ein Set an Next Generation Firewall-Technologien. Dazu gehören Layer 7 Application Control, Intrusion Prevention, Web Filtering, Anti-Virus, Anti-Spam sowie Network Access Control. Die Barracuda NG Firewall ist als Hardware und als Virtual Appliance verfügbar. Testen Sie unsere Lösungen kostenfrei 30 Tage lang +43 (0) Complex IT simplified.

14 NXO 14 IT-ATLAS Um das Ziel ultraschnelles Breitband flächendeckend und für alle zu erreichen, braucht es aber auch öffentliche Unterstützung, insbesondere im ländlichen Raum. Die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen im September soll deshalb zu einem Innovationsschub im heimischen IKT-Bereich führen. Infrastrukturministerin Bures will die Erlöse, die dem BMVIT zufließen, wieder in diesen Sektor investieren. Mit einem dreistelligen Millionen-Euro-Betrag will die Ministerin den Ausbau von Hochleistungs-Breitband im ländlichen Raum vorantreiben und ein Forschungsförderungspaket im Bereich IKT dotieren. Außerdem gibt es die Förderprogramme»at:net«und»Breitband Austria 2013«, die sich von 2009 bis 2013 auf knapp 50 Millionen Euro summieren. Das Breitbandbüro hat Anfang 2013 seine Arbeit aufgenommen und soll beim Ausbau eine zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Breitband ausbauen wollen, also für die Gemeinden genauso wie für die Unternehmen. Geleitet wird das Büro von Alfred Ruzicka. Nach den Plänen des BMVIT sollen hier alle relevanten Informationen zusammen laufen, etwa über die tatsächliche Breitband-Versorgungslage in einer Gemeinde, über geplante Bauvorhaben, die für die Mitverlegung von Breitband genutzt werden können (also insbesondere alle Arten von Leitungsbauten: Wasser, Abwasser, Fernwärme etc.), und Informationen darüber, welche anderen bestehenden Infrastrukturen genutzt werden können (zum Beispiel Leerverrohrungen). Schließlich sind die Grabungsarbeiten der teuerste Posten beim Breitbandausbau. Das Büro will dazu einen Breitbandatlas erstellen. Weiters soll es eine detaillierte technische Anleitung für Bauträger geben, wie Leerverrohrungen miteingeplant und einviele Baustellen eine flächendeckende Breitbandversorgung ist notwendig für einen modernen Wirtschaftsstandort, aber Österreich hinkt im internationalen vergleich noch hinterher bringt einige veränderungen, die das ändern sollen. Christof Baumgartner Das Jahr 2013 ist für die heimische Telekommunikationsbranche ein durchaus spannendes. Einerseits werden im Herbst mit der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen endlich die Weichen für die vierte Mobilfunkgeneration LTE gestellt und andererseits gibt es seit Anfang des Jahres ein sogenanntes Breitbandbüro, das die Versorgung des Landes mit schnellen Internetverbindungen forcieren soll. Das Breitbandbüro ist Teil der»breitbandstrategie 2020«des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BM- VIT) und soll den Fortschritt des Breitbandausbaus überwachen und bewerten. Ziel der Strategie ist es, bis 2020 flächendeckend Übertragungsraten von mindestens 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) verfügbar zu machen.»breitband ist die Schlüsselinfrastruktur für eine moderne Gesellschaft«, sagte Ministerin Doris Bures im Rahmen der Präsentation der neuen Initiative. Österreich sei derzeit im internationalen Vergleich zwar in Sachen Netzabdeckung im Spitzen-, bei der verfüg baren Bandbreite jedoch nur im Mittelfeld. koya979 Fotolia

15 IT-ATLAS 15 gebaut werden müssen, damit sie später für Breitband nutzbar sind. Weiters prüft das Breitbandbüro für Gemeinden oder Betreiber, welche Förderungen infrage kommen, außerdem wird eine eigene Förderdatenbank eingerichtet, die alle Möglichkeiten von EU, Bund und Ländern ausweist. Die Europäische Investitionsbank schätzt die Ausbaukosten für Breitband in Österreich auf fünf Mrd. Euro. 70 bis 80 Prozent davon würden auf Grabungskosten entfallen. ÜBERFÄLLIGE NOTWENDIGKEIT Die Maßnahmen werden von Seiten der Wirtschaft zwar grundsätzlich begrüßt, aber auch als überfällige Notwendigkeit gesehen.»ein bisheriges Manko war die Umsetzung der vorliegenden Konzepte«, sagte WIFO-Chef Karl Aiginger, und weiter:»österreich liegt beim Einkommen unter den Top 5 in Europa, beim Breitband aber nur an zehnter Stelle in der EU und an 18. Stelle in der OECD. Es besteht also Handlungsbedarf.«Forderungen aus der IKT- Branche an die Politik, etwas in diesem Bereich zu unternehmen, gibt es schon länger.»der Fachverband fordert bereits seit vielen Jahren die Einrichtung einer regierungsnahen Stelle, die sich der Weiterentwicklung der IKT in Österreich annimmt. Mit dem Breitbandbüro wird diese Forderung zum Teil erfüllt. Unser Wunsch wäre ein eigenes Staatssekretariat gewesen, das Büro als Einrichtung des BM- VIT geht aber schon in die richtige Richtung«, kommentiert Günther Singer, WKÖ-Fachverbandsobmann Rundfunk und Telekom und Geschäftsführer des Kabelnetzbetreibers Liwest.»Die Erfolge werden daran zu messen sein, wie weit es gelingt, den IKT-Masterplan, der ja bereits seit mehr als fünf Jahren existiert, umzusetzen. Und dafür bedarf es vieler Veränderungen in Bundes- und Landesgesetzen wie zum Beispiel der Bauordnungen. Eine komplexe und langwierige Herausforderung«, so Singer weiter. Auch die ISPA (Internet Service Providers Austria) begrüßt die Einrichtung des Breitbandbüros,»allerdings gibt es weitere Faktoren, die den Breitbandausbau in Österreich bremsen, auf die das Breitbandbüro keinen Einfluss nehmen kann. Deswegen fordert die ISPA ja auch die Einrichtung eines Bundesministeriums für IKT und digitale Ökonomie, in dem die Verantwortung und die Günther Singer, WKO:»Ausbau ist komplexe Herausforderung«K.Hörbst Die Arbeitswelt hat sich verändert: heute ist es möglich von zu Hause, vom Hotel oder von unterwegs sicher auf sensible Firmendaten mittels Smartphones oder Tablets zuzugreifen. Virtualisierung sorgt für einheitliche Benutzeroberfl ächen, Mobility steigert die Effi zienz und BYOD reduziert Kosten. NextiraOne realisiert diese Lösungen für Sie. NXO_Inserat_Mobil_210x137.indd :29

16 16 IT-ATLAS»Die Umsätze werden weiter fallen.«andreas Bierwirth, T-Mobile. T-Mobile Austria BREITBAnD In ÖSTERREIcH (2012): Nutzung: 77 Prozent der Haushalte nutzen einen Breitbandanschluss (entweder Festnetz oder mobiles Breitband) Verfügbarkeit: 99 Prozent der Haushalte haben Zugang zu einem Anschluss von mindesten 1 Megabit/Sekunde (Basis-Breitband) 85 Prozent zu mehr als 4 MBit/s 55 Prozent zu mehr als 30 MBit/s 50 Prozent zu mehr als 100 MBit/s Regionale Verteilung: Hohe Bandbreiten mit mehr als 30 MBit/s und mehr als 100 MBit/s sind in den meisten größeren Städten und Ballungsräumen verfügbar. Umgekehrt gilt für Gebiete abseits der Ballungsräume, dass für die Haushalte dort überwiegend nicht die hohen und sehr hohen Bandbreiten verfügbar sind. Quelle: BMVIT Kompetenzen für den Bereich gebündelt werden«, so ISPA- Generalsekretär Maximilian Schubert. Doch Österreich falle derzeit beim Breitbandausbau deutlich zurück, so Schubert. Als Grund nennt er den zögerlichen Glasfaserausbau. Mobiles Internet werde zwar immer wichtiger und»ist eine tolle Ergänzung zum Festnetz-Internet«, könne aber Glasfaser oder Glasfaser-Kupfer-Kombinationen bei breitbandintensiven Diensten wie beispielsweise HD- IPTV nicht ersetzen.»die Internetwirtschaft ist für etwa sieben Prozent des jährlichen BIP- Wachstums beziehungsweise 15 Prozent des Beschäftigungswachstums verantwortlich. Und in diesem Kontext betrachtet wäre es von enormer Bedeutung, in der Breitbandversorgung einen Spitzenplatz in Europa einzunehmen«, so der ISPA- Generalsekretär. Schubert spricht auch von einer Remonopolisierung des Telekommarktes.»Das Rückgrat der IKT-Branche sind die Telekommunikationsanbieter. Grundvor aussetzung für die bestmögliche Entwicklung des österreichischen IKT-Sektors und somit der gesamten Wirtschaft ist ein nachhaltiger und fairer Wettbewerb in diesem Bereich, der derzeit aus Sicht der ISPA nicht gegeben ist.«die Entwicklung der letzten Jahre belege, dass die derzeitige Situation zu anhaltenden Wettbewerbsproblemen am Festnetzmarkt führt. Eingeleitet wurde diese Trendumkehr laut Schubert durch die Einführung eines»kombipakets«durch den ehemaligen Monopolisten A1, wo der Preisunterschied zwischen einem reinen Telefonanschluss und einer Kombination aus Breitband- und Telefonzugang lediglich bei vier Euro lag.»dies hat den Wettbewerb maßgeblich geschwächt und eine Remonopolisierung stark begünstigt«, so Schubert, und weiter:»auch die Entwürfe der Regulierungsmaßnahmen zur virtuellen Entbündelung haben das Potenzial, die Alternativen weiter zu schwächen.«der Rückgang des Wettbewerbs am Festnetz-Breitbandmarkt bremse somit den so wichtigen Ausbau von Glasfaser und bedinge zudem, dass Österreich im europäischen IKT-Ranking aus seiner Vorreiterrolle bei Breitbandanschlüssen von alternativen Anbietern seit 2007 (Österreich: 64 Prozent, EU-Schnitt 45 Prozent) bis zum Jahr 2011 weit unter den EU-27-Durchschnitt (Österreich: 43 Prozent, EU 27: 56,8 Prozent) zurückgefallen ist.»die suboptimalen Gegebenheiten für die alternativen Betreiber schaden dem Internet und damit der gesamten Wirtschaft. Verbessern kann man die Rahmenbedingungen nur durch die längst fällige strukturelle Aufsplittung des ehemaligen Monopolisten«, so Schubert. Den grundsätzlichen Fortschritt des Breitbandausbaus in Österreich beurteilt Singer von der WKO nicht nur negativ:»österreich steht in mancher Hinsicht gar nicht so schlecht da, wie oft behauptet wird. Überall dort, wo Ultrahighspeed-Internet in Kabelnetzen angeboten wird, erfüllt Österreich die Vorgaben der Digitalen Agenda 2020 der EU bereits jetzt. Und dieser Ausbau ist ohne öffentliche Förderungen aus rein privatwirtschaftlich finanzierten Investitionen geschaffen worden. Jene Gegenden, in denen sich Investitionen aus dem Markt finanzieren lassen, sind somit bereits mit bester Breitbandqualität versorgt.«auch der Ausbau in den ländlichen Gebieten sei überall dort, wo mehrere Anbieter auftreten, relativ gut vorangetrieben worden; vor allem in jenen Bereichen, in denen verdichtetere Strukturen existieren, wie zum Beispiel in Bezirksstädten.»Darüber hinaus fehlt es für den Breitbandausbau oft an den erforderlichen Mitteln. Aufgrund der geringen Preise fehlt den Betreibern die Finanzierungskraft für die ertragsschwachen Gebiete und dort laufen wir auch in das Dilemma: Wo die Betreiber den Ausbau nicht aus dem operativen Geschäft refinanzieren können, braucht es Förderungen und die sind nicht im benötigten Ausmaß verfügbar«, so Singer. Karim Taga, Telekomexperte des Marktforschungsinstitutes Arthur D. Little (ADL), sieht aber weiterhin große Hindernisse für einen effektiven Breitbandausbau in Österreich. Einerseits gebe es eine»überregulierung«, die es für Unternehmen unattraktiv macht Geld zu investieren, weil die Chance, dieses bald wieder zurückzuverdienen nicht gegeben sei und andererseits sei die Politik nicht gewillt die notwendigen Summen, die weit über den geplanten Investitionen liegen, in die Hand zu nehmen. LTE FÜR RURALE GEBIETE Gerade im ländlichen Bereich soll nun mit der nächsten Mobil-

17 IT-ATLAS 17 funkgeneration LTE eine mobile Breitbandanbindung diese Lücke füllen. Mit der im Herbst stattfindenden Auktion der Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 900 MHz und 1800 MHz können nun auch die heimischen Mobilfunkbetreiber A1, T-Mobile und Hutchison 3G (Drei) darauf hoffen, in der Folge LTE österreichweit ausrollen zu können. Bisher ist LTE nur in einem Spektrum möglich, das lediglich in dicht besiedeltem Gebiet brauchbar ist. Die Mindestgebote für die Mobilfunkfrequenzen wurden mit insgesamt 526 Mio. Euro festgelegt. Wie hoch der Erlös tatsächlich sein wird ist ungewiss. In der Regierung ist vereinbart, dass davon rund 250 Mio. Euro zur Budgetkonsolidierung an das Finanzministerium gehen, weitere 250 Mio. Euro soll das Infrastrukturministerium erhalten, um in den Breitbandausbau investieren zu können. Um den Wettbewerb zu steigern sind zwei Frequenzpakete im 800 MHz-Bereich für Neueinsteiger reserviert. Österreich ist im internationalen Vergleich aber eher spät dran, zuletzt wurde die Frequenzvergabe durch das Übernahmeverfahren von Orange durch Drei verzögert. Durch LTE hoffen die Betreiber, Datenpakete effizienter und kostengünstiger transportieren zu können. Außerdem wollen sie mit neuen Produkten die sinkenden Umsatzzahlen wieder in die Höhe schrauben. Doch für die Mobilfunker könnte die Rechnung nicht aufgehen.»die begrenzten Möglichkeiten für Anbieter, LTE zur Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen zu nutzen und der nach wie vor tobende, harte Preiskampf, machen es kaum möglich, Preiserhöhungen durchzusetzen«, meint Taga. Der Experte rechnet damit, dass die Umsätze der europäischen Telekommunikationsanbieter bis 2016 trotz des Wachstums mit LTE um 1,8 Prozentpunkte pro Jahr sinken werden. Eine Meinung, die Andreas Bierwirth, Chef von T-Mobile Austria, so nicht teilt:»lte erhöht die Leistung mobiler Kommunikation deutlich und dadurch verändert sich auch der Nutzen. Somit verlagern sich Umsatzpotenziale auch bei Daten aus dem Festnetz in den Mobilfunk. Ebenso entstehen gerade im M2M- oder im Cloud-Segment ganz neue Märkte. All dies muss man sehen, wenn über künftige Umsatzprognosen spekuliert wird.«bierwirth räumt jedoch ein, dass die Preise der Telefonie je Minute, je SMS oder je GB Datenübertragung grundsätzlich gesehen nicht signifikant steigen werden. Allerdings würden sich die Bündel mit verschiedenen Mengen ständig verändern und die Nachfrage nach besonders starken Volumenpaketen nehme nicht zuletzt auch durch die steigende Verbreitung von LTE weiter zu.»anders ausgedrückt: wir spüren einen deutlichen Trend unserer Kunden hin zu etwas teureren, aber besonders leistungsstarken Angeboten. Ich bin also nicht ganz so pessimistisch. Obwohl schon heute klar ist: Die Umsätze werden zumindest in den nächsten zwei Jahren weiter fallen, in diesem Jahr sogar stärker als prognostiziert. Eine echte Umsatzstabilisierung erwarte ich somit frühestens ab 2015.«u

18 18 IT-ATLAS hardware-markt IM umbruch Schwaches Server-Geschäft, SSd und Software defined networking: nicht nur der heimische hardwaremarkt steht vor massiven Veränderungen. Oliver Weiss Fotolia / Dreaming Andy Im vierten Quartal 2012 wurden nach Angaben von Gartner weltweit rund 2,5 Millionen Serversysteme verkauft fast genauso viele wie ein Jahr zuvor. Die Umsätze kletterten im Vergleich aber um mehr als fünf Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal war die Situation noch genau umgekehrt: Gestiegenen Verkaufszahlen standen rückläufige Umsätze gegenüber. Ein Blick auf das Gesamtjahr zeigt aber eine Delle im Server-Geschäft. Während die Branche 2011 noch ein Plus von fast acht Prozent verzeichnen konnte, gaben die Umsätze laut IDC im vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent auf 51,28 Milliarden Dollar nach. Die verkauften Stückzahlen gingen im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf rund 8,1 Millionen Einheiten zurück. einbruch In emea Die positive Umsatzentwicklung im Schlussquartal 2012 war von einer Wiederbelebung des System-z-Geschäftes bei IBM geprägt. Die Mainframe-Systeme verzeichneten ein Umsatzplus von 55 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,8 Milliarden Dollar. IBMs z-serie machte damit laut IDC gut zwölf Prozent des gesamten weltweiten Server-Marktes aus. Den Spitzenplatz im Server-Ranking nach Umsatz konnte IBM ebenfalls verteidigen und insgesamt 3,1 Prozent auf 5,34 Milliarden Dollar zulegen. Positiv entwickelte sich das vierte Quartal 2012 auch für Dell (plus 5,7 Prozent), Fujitsu (plus 5,3 Prozent) und vor allem für Cisco mit einem Plus von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Schlussquartal Einbußen mussten hingegen Hewlett-Packard (minus 3,2 Prozent) und Oracle (minus 17,8 Prozent) hinnehmen. Ein Blick auf die regionale Entwicklung zeigt eine anhaltende

19 IT-ATLAS 19 Schwäche des Server-Geschäftes in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA), die sich auch auf Österreich umlegen lässt. Gartner registrierte in dieser Region einen Einbruch der Verkaufszahlen im vierten Quartal 2012 um 10,4 Prozent auf Systeme. Die Umsätze sackten dabei um 7,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar ab. Unter den Top-5-Herstellern schaffte allein Fujitsu in der EMEA-Region ein Umsatzplus von 16,7 Prozent auf 246 Millionen Dollar. HP, IBM, Dell und Oracle büßten zum Teil zweistellig ein. HP konnte seine Führungsposition vor IBM jedoch knapp verteidigen. Die beiden Anbieter decken nach Umsatz rund zwei Drittel des EMEA- Marktes für Server ab. Im Netzwerk-Bereich ist derzeit Software Defined Networking (SDN) das große Thema. Und zwar nicht nur für etablierte Player wie Cisco. Ein PC-Markt der weiterhin schwächelt, ein Server-Business, das aufgrund von Virtualisierung und Cloud Computing keine gigantischen Wachstumsraten mehr verspricht an wen also soll beispielsweise Intel seine CPU weiterhin verkaufen? Eine Antwort scheint gefunden zu sein: Intel propagiert x86-server als die Basis zum Aufbau einer virtualisierten Netzinfrastruktur mit SDN. Entsprechende Referenzarchitekturen hat der Konzern kürzlich auf dem Open Networking Summit vorgestellt. SDN SETZT NETZ-PLAYER UNTER DRUCK Intels Schritt in Richtung SDN ist letztlich ein Frontalangriff auf etablierte Netz-Player wie Cisco, die jetzt schon alleine durch die Idee des Software Defined Networkings unter Druck standen. Schließlich bedroht das SDN-Paradigma ihr klassisches Geschäftsmodell, das darin bestand, teure Hardware mit eigener Intelligenz im Endgerät (eigenes Betriebssystem, selbst entwickelte, spezifische ASIC) zu verkaufen. Dieses Hardware Defined Networking ist, so die derzeit weit verbreitete Meinung, obsolet und wird nicht mehr den Anforderungen des Cloud-Zeitalters gerecht. Mit Intel, das nach neuen Absatzkanälen für seine Xeon-Prozessoren sucht, werden die Karten im SDN-Spiel nun neu gemischt. Mit Big Switch Network, HP, NEC, NTT Data, Quanta, Super Micro, Vmware und Vyatta, ein Brocade-Unternehmen, konnte der Chipgigant bereits erste Wer macht Ihr Unternehmen glasfaserschnell? Ein Netzwerk unendlich viele Möglichkeiten. Sichern Sie sich jetzt den Informationsvorsprung mit dem schnellen, ausfallsicheren Glasfasernetz der LINZ AG TELEKOM, Ihrem regionalen Business-Provider. Wir garantieren Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 Mbit / s bis zu 10 Gbit / s. Nützen Sie die volle Bandbreite für Datenübertragung, Telefonie, Videoüberwachung und mehr. Willkommen im Next Generation Network der LINZ AG TELEKOM. Wir sind hier! Jetzt anrufen und Vorsprung sichern: Tel. 0732/

20 20 IT-ATLAS Spätestens wenn das Preis-Leistungsverhältnis von SSD das Niveau von klassischen Festplatten erreicht, wird es keine magnetischen Laufwerke mehr geben. Fotolia / luchshen namhafte Mitstreiter gewinnen. Die Verwendung von X86-Servertechnik, so Intel, werde die Kosten für die Netzinfrastruktur drastisch senken. Dabei will Intel nicht nur in Sachen SDN mitmischen, sondern auch bei der Virtualisierung von Netzfunktionen und dem Schlagwort»Network Function Virtualization«(NFV). SDN und NFV betrachtet Intel als zwei komplementäre Netztechniken, denn bei SDN gehe es primär um die Trennung von Control- und Data-Plane, während bei NFV die Virtualisierung von Netzfunktionen wie Firewall, VPN oder Intrusion Detection als virtuelle Applikationen auf Standard-Servern die natürlich auf der x86-plattform basieren sollten im Vordergrund stehen. Um dies zu realisieren, hat Intel mit dem Open Network Platform Switch Reference Design (ONP, Codename Seacliff Trail), dem Intel Data Plane Development Kit (Intel DPDK) sowie dem Open Network Platform Server Reference Design (Codename Sunrise Trail) drei Referenzarchitekturen vorgestellt. Seacliff Trail ist ein Referenzdesign zum Bau von Switches mit Intel CPU, dem Ethernet Switch der 6700 Reihe sowie Kommunikationschips der 89xx Serie. Als Betriebssystem ist die Wind River Open Network Software vorgesehen. Mit dem Intel DPDK soll dagegen das Problem adressiert werden, dass Netzhardware klassisch für den Durchsatz großer Datenpakete optimiert ist. DPDK ist dagegen für den Transport kleiner Pakete mit Hilfe von vswitches konzipiert. Hinter Sunrise Trail verbirgt sich der Gedanke, Server zu bauen, die als Appliance SDN- und NFV-Aufgaben übernehmen. Dazu sieht Intel die Verwendung von Xeon-Prozessoren, den Ethernet Controller sowie Chipsätze der 89xx- Familie vor. rasantes wachstum bei SoLiD State DiSkS Im Storage-Umfeld sind derzeit Solid State Disks (SSD) ein heißes Thema. SSD-Komponenten machen Storage- und Server- Systeme leistungsfähiger fast alle großen Speicherhersteller sind daher auf den Zug aufgesprungen. Anders als in klassischen Rechnern nutzen Hersteller im Storage-Umfeld keine flüchtigen RAM-Bausteine sondern Flash-Chips, die zu SSD aggregiert werden. Laut Gartner erreichte der Umsatz mit SSD für Server und Speicher 2011 ein Volumen von 2,6 Milliarden Dollar. Bis 2016 sollen es bereits 14,2 Milliarden Dollar sein. Angesichts solcher Wachstumsprognosen ist es kein Wunder, dass sich in diesem Markt immer mehr Anbieter tummeln. Und die Technik ist noch längst nicht ausgereizt. Zum einen geht es darum, die Haltbarkeit der Chips insbesondere bei Schreibvorgängen zu verbessern. Das zweite Kriterium ist der Preis, denn SSD sind in der Anschaffung noch immer teuer. Laut IDC musste man 2011 für ein GB Speicherkapazität auf den hochwertigen SLCbasierenden SSD noch rund elf Dollar bezahlen (SLC = Single Level Cell). Bis 2016 soll es einen Preisabschlag von gut 30 Prozent pro Jahr geben, bis dann nur mehr zwei bis drei Dollar für ein GB anfallen. haltbarkeit und PreiS Noch ProbLematiSch Das Angebot des US-Unternehmens Smart Storage Systems zeigt, dass man kostengünstige Multi-Level-Cell-Flash-Chips (MLC) dank Veredelung nahe an die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit von SLC bringen kann. Die patentierte Guardian-Technik ändert die Flash-Parameter der NAND-Chips und setzt Fehlerkorrekturmechanismen ein, die die kostengünstigen MLC- Bausteine tauglich für den Einsatz in Unternehmen machen sollen. Mittlerweile ist man bei der Fertigung der Chips beim 19-Nanometer-Fertigungsprozess angekommen, was die Bauteile weiter verbilligen wird. Auch in punkto Haltbarkeit gibt es laufend Verbesserungen, was insbesondere für die Beschreibbarkeit der SSD wichtig ist: Soll ein Datum in einer Zelle gespeichert werden, dann muss sie zuerst gelöscht werden, fabrikneue Teile ausgenommen. Herkömmliche Festplatten dagegen überschreiben einfach. Das Löschen der Flash-Chips lässt diese aber altern. Für eine Arbeitslast von 70:30 (70 Prozent Lesen, 30 Prozent Schreiben) liegen die Durchschnittswerte in punkto Haltbarkeit derzeit für SLC bei Zyklen, für MLC bei und für enhanced MLC (EMLC) bei Program- Erase Cycles (P/E cycles). Noch spannender als die Technik der Bausteine ist die Frage nach dem optimalen Ort für SSD. Im Rahmen von Tiered-

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