1.5 Experimentelle Methoden. Die experimentelle Wirtschaftsforschung. Vorteile der experimentellen Methode

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1 1.5 Experimentelle Methoden Die experimentelle Wirtschaftsforschung Theoretische Methoden: z.b. Spieltheorie, Evolutionäre (Spiel)Theorien, Simulationen Empirische Methoden: z.b. Fragebögen, Feldstudien, Ökonometrie, experimentelle Wirtschaftsforschung In der experimentellen Wirtschaftsforschung werden im Laboratorium oder unter Labor-ähnlichen Umständen Entscheidungsvorgänge von realen Personen untersucht. Aufgaben der experimentellen Wirtschaftsforschung 1) Theorien testen: z.b. Erwartungswertmaximierung 2) Institutionen gestalten: z.b. market design und electoral systems design 3) Exploration: z.b. Entscheidungssituationen erkunden, deren theoretische Lösungen {noch} zu komplex sind 4) Didaktik: z.b. Unterricht in {Berufs}schulen und Universitäten Vorteile der experimentellen Methode Kontrolle: a) Komparative Statik: Isolierung von Effekten unter sonst gleichbleibenden Gegebenheiten b) Replikation: Resultate sind einfach überprüfbar, da die experimentelle Prozedur genauestens dokumentiert wird

2 c) Induzierte Werte: Einfache Zuweisung von monetären Werten, die sonst nur schlecht beobachtbar sind (z.b. maximale Zahlungsbereitschaft) Kostengünstig: Relativ günstige Beschaffung von Daten. Zudem kann die erste Überprüfung einer Institutionen im Labor die Implementierung im Feld erleichtern und eventuell teure Fehlschläge vermeiden. Anwendung der experimentellen Wirtschaftsforschung Beispiel: Öffentliche Güter (ÖG) Voluntary Contributions Mechanism (VCM) : Schram (2002): Ein typisches,setup eines ÖG Experiments ist das folgende: Teilnehmer werden in Gruppen mit der Größe N (typischerweise, N=4 oder5)aufgeteilt. Jeder erhält eine Ausstattung mit tokens. Diese müssen entweder in ein privates Projekt oder ein öffentliches Projekt investiert werden. Jeder token im privaten Projekt erbringt eine Auszahlung A nur für den Teilnehmer selbst. Jeder token im öffentlichen Projekt erbringt eine Auszahlung B für jeden Teilnehmer in der Gruppe. Folglich ist eine Investition in das öffentliche Projekt ein freiwilliger Beitrag zu einem reinen ÖG. Die interessanten Fälle sind wenn B < A < N B, denn daraus folgt, das,nicht Beitragen zum ÖG eine dominante Strategie ist (,Trittbrettfahren ), wohingegen das,beitragen aller tokens effizient ist. Die relative Auszahlung der beiden Projekte, B/A, wird als marginal per capita return (MPCR) bezeichnet.

3 Computerraum Klassenzimmer Videoraum Mensa Internet Das Laboratorium Die Teilnehmer Der subject-pool besteht i.d.r. aus Studenten, aber ggf. auch aus Managern, Brokern, Landwirten, etc. Vorteile von Studenten: Weitaus günstiger und Entscheidungen sind meistens mit denen von Berufstätigen vergleichbar. Rekrutierung: Durch Aushänge an der Uni, s, homepage, etc. Monetäre Anreize Auszahlung je nach Experiment gemäß der eigenen Entscheidungen der Entscheidungen anderer Teilnehmer des Zufalls Der durchschnittliche Stundenlohn für die Experiments -Teilnahme liegt i.d.r. über dem lokalen Stundenlohn. Beispiel: ÖG Parameter und Design z.b. a) Anzahl der Entscheidungsrunden b) Gruppengröße c) partners (Gruppen bleiben für alle Runden zusammen) oder strangers (Gruppen werden zu Beginn jeder Runde neu gemischt ) d) marginal per capita return (MPCR) e) mit oder ohne nicht-bindenden Absprachen

4 a)-e) haben zwar keinen Einfluß auf das Nash Gleichgewicht, aber auf die tatsächlichen Entscheidungen! Prozeduren z.b. a) Aushänge b) Erläuterungen c) Bildschirm d) Übungsrunden und Testfragen e) Monitor f) Fragebögen Experimentelle Einheiten und Statistiken a) session : Eine bestimmte Durchführung von Entscheidungsaufgaben mit einer Gruppe von Teilnehmern zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.b., die session findet am , Uhr, mit 18 Teilnehmer statt). b),treatment : Veränderung in den Bedingungen (z.b. MPCR von.3 und.5, verschiedene Gruppengrößen, erfahrene und unerfahren Teilnehmer), dessen Effekt u.a. Untersuchungsgegenstand ist. c) experiment : Alle sessions die zu einer bestimmten Untersuchung gehören. d),unabhängige Beobachtung : Besteht aus allen Entscheidungen, die voneinander abhängig sind (z.b. durch gegenseitiges Informieren von Entscheidungen).

5 Statistiken: deskriptiv und preskriptiv (z.b. nichtparametrische Statistiken, Logit Schätzungen) Psychologische Effekte Beispiele: Presentationseffekt: Verhaltensänderungen die aus unterschiedlicher Darstellung der Entscheidungssituation resultieren (z.b. Auszahlungen verbal oder in Tabellenform erklären) Runde Zahlen: Bei Entscheidungen werden prominente Zahlen (z.b. 50, 100,... versus 47, 102,...) häufig bevorzugt. Verankerungseffekt: Eine bestimmte Größe aus vergangenen Entscheidungssituationen oder Informationen wird als Ausgangspunkt für aktuelle Entscheidungen herangezogen (z.b. das bloße Erwähnen einer Zahl kann Entscheidungen beeinflussen). Experimentsleiter Einfluß: Teilnehmer könnten durch Experimentsleiter beeinflußt sein (z.b. durch ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen Professor und Studenten). Experimente und Realität Entscheidungen im Experiment sind real!!!: Teilnehmer sind reale Personen, deren aufkommenden Emotionen real sind (Λ oder ϑ ), die mit realem Geld bezahlt werden, etc.

6 Externe Validität Inwieweit sind Ergebnisse die im Experiment erzielt wurden auf die Welt außerhalb des Laboratoriums übertragbar? Beispiele: Öffentliche Güter Spekulative Blasen presidential stock markets zur Wahl-Prognose Pflichtlektüre: Literatur - Kap. 1.5 Davis, D.D. & Holt, C.A. (1993), Experimental Economics, Princeton, New Jersey: Princeton University Press Chapter 1: Introduction and overview, S Chapter 3: Double-Auction Markets, S (Spekulative Blasen) Chapter 7: Asymmetric Information, S (presidential stock market) Weiterführende Literatur (freiwillig): Davis, D.D. & Holt, C.A. (1993), Experimental Economics, Princeton, New Jersey: Princeton University Press Heuser, U.J. (2002), Die Revolution hat begonnen, in: Die Zeit - Wirtschaft 43/2002 Charles Holt s homepage: Kagel, J.H. & Roth, A.E. (eds), Handbook of Experimental Economics, Princeton, New Jersey: Princeton University Press Plott, C. (1982), Industrial Organization Theory and Experimental Economics, in: Journal of Economic Literature XX/4, S Schram, A. (2002), Experimental Public Choice, wird erscheinen in: Rowley, C.K. & Schneider, F. (eds), Encyclopedia of Public Choice, Boston: Kluwer Academic Publishers (downloadable: unter publications )

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