Microsoft SharePoint Server 2010 und SharePoint Foundation 2010

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1 Ulrich B. Boddenberg Microsoft SharePoint Server 2010 und SharePoint Foundation 2010 Das Lösungsbuch für Administratoren und Entwickler

2 Auf einen Blick 1 Warum SharePoint? Installation einfach, mittel, komplex Editions-Upgrade Upgrade auf SharePoint Basiselemente (technisch) Berechtigung/Autorisierung Benutzerprofildienst Suche Inhaltstypen, Metadaten und die Terminologiespeicherverwaltung Authentifizierung Secure Store Service Zugriff auf externe Daten SQL Server Reporting Services (SSRS) integrieren Excel Services PowerPivot PerformancePoint Services Integration in das Office-Paket und sonstige (mobile) Clients Zugriff über das Internet Backup und Recovery SharePoint in der Cloud Grundlagen für Entwickler Workflows Optimierung von SharePoint ECM am Beispiel von»d.velop escpand«(gastbeitrag)

3 Inhalt Caesar der erste Blogger Zielgruppe des Buchs und Aufbau Warum SharePoint? Unternehmenswissen Intranet, Extranet und Internet SharePoint im Gesamtzusammenhang Aus Perspektive von Applikationen und Entwicklern Content Manager und andere Rollen Wie viele Mausklicks? Das initiale Projekt Editionsvergleich Editions-Unterschiede in der Kategorie»Sites« Editions-Unterschiede in der Kategorie»Communities« Editions-Unterschiede in der Kategorie»Content« Editions-Unterschiede in der Kategorie»Search« Editions-Unterschiede in der Kategorie»Insights« Editions-Unterschiede in der Kategorie»Composites« Lizenzierung Überblick Szenarien Installation einfach, mittel, komplex Betriebssystem und»softwarevoraussetzungen installieren« Einfache Installation Der Konfigurations-Assistent SharePoint-Website einrichten Zugriff auf die Datenbank mit Management Studio Express SharePoint im IIS-Manager»bewundern« »Produktive«Installation Dienstkonten anlegen SQL Server Eine eigene Instanz für SharePoint einrichten SharePoint-Installation Direkter SQL-Zugriff vs. SQL-Alias Der SharePoint Konfigurations-Assistent Weitere Einrichtung Authentifizierung und Kerberos

4 Inhalt 2.5 Clients Internet-Explorer-Zonen Browser-Support Farm Überlegungen Grundinstallation Der Konfigurations-Assistent Konfiguration in der Zentraladministration Network Load Balancing SQL Server, insbesondere Datenbankspiegelung Konzeptionelle Überlegungen Die Reihenfolge bei der Einrichtung der Datenbankspiegelung Voraussetzungen für die Datenbankspiegelung Einrichtung der Datenbankspiegelung, SQL-Server Einrichtung der Datenbankspiegelung, SharePoint Kleiner Test Installation»bereinigen« Die TaxonomyPicker-Meldung DCOM-Fehlermeldung, IIS WAMREG admin Service Superuser/Superreader Übermittlung konfigurieren Ausgehende s Eingehende s Sendeconnector in Exchange einrichten SharePoint und die Hardware Hewlett-Packard Sizer for SharePoint SharePoint und Virtualisierung ServicePack 1 installieren Bestehende Farm Neue Farm Editions-Upgrade Vorgehensweise»Schönwetter-Szenario« Vorgehensweise»Funktioniert in der Praxis« Vorbereitungen Durchführung und Ergebnis Rückbau der Einstellungen Features für die Websites aktivieren

5 Inhalt 4 Upgrade auf SharePoint Eine Warnung vorweg Upgrade-Varianten Inplace-Upgrade Schritt für Schritt Test-Umgebung Vor dem Upgrade Fallback-Szenario erarbeiten Upgrade durchführen Nacharbeiten Datenbank-Upgrade durchführen Notwendige Vorbereitungen Überprüfung der zu upgradenden Datenbank Datenbank sichern und wiederherstellen Anlegen einer SharePoint-Webanwendung und Löschen der Inhaltsdatenbank Datenbank überprüfen Upgrade starten Nacharbeiten Basiselemente (technisch) Webanwendung, Websitesammlung & Co Website oder Webseite? Webanwendung Website und Websitesammlung SharePoint-Webservices Neue Webanwendung und Websitesammlung anlegen Exkurs: IP-Adressen, Ports und Hostheader Exkurs: Anwendungspools Anlegen der Webanwendung und Websitesammlung Ein Blick auf den Webserver Allgemeines Das Basisverzeichnis Die Datei web.config Ein Blick auf den SQL-Server Wo wird was administriert? Zentraladministration Administration von Websitesammlung und Websites Dienstanwendungen Zeitgeberaufträge (Timerjobs) Features Masterseiten/Optische Anpassung

6 Inhalt 5.10 Limitierungen Grenzen der Webanwendungen Webserver- und Applikationsservergrenzen Grenzen für Inhaltsdatenbanken Grenzen für Websitesammlungen Listen- und Bibliotheksgrenzen Spaltengrenzen Seitengrenzen Sicherheitsgrenzen Berechtigung/Autorisierung Konzeptionelles SharePoint-Gruppen vs. AD-Gruppen Vererbung SharePoint-Gruppen SharePoint-Gruppen konfigurieren und anlegen Benutzer/AD-Gruppe einer SharePoint-Gruppe hinzufügen Rechte zuweisen Wo sind die Menüpunkte? Vererbung aktivieren/deaktivieren Benutzer oder Gruppe berechtigen Berechtigungsstufen Berechtigungen prüfen Benutzerprofildienst Die Benutzerprofildienst-Anwendung erstellen und verwalten Personen Benutzereigenschaften Benutzerprofile Benutzeruntertypen Benutzergruppen Benutzerprofil-Synchronisierung Einige Basics Vorbereitungen Den Synchronisierungsdienst aktivieren Synchronisationsverbindung einrichten Kontrolle mit dem Synchronization Service Manager Troubleshooting Erfolg! Synchronisierungszeitgeberauftrag konfigurieren Synchronisierung anpassen

7 Inhalt 7.4 Meine Website Anwendung, Sinn und Zweck Websitehost vorbereiten »Mein Websitehost«erstellen Suche Funktionen und Editionen Suchfunktionen des SharePoint Servers Architektur Überlegungen zur Implementierung Das Suchcenter und Suchwebparts und Aufruf Basisinstallation Inhaltsquellen konfigurieren Durchforstungsregeln Durchforstungsprotokoll ifilter für PDF installieren Metadateneigenschaften Durchsucht die Suche alle Listen? Konfiguration in der Websitesammlung und die Dialogseite»Sucheinstellungen« Stichwörter der Suche Suchbereiche Personensuche Relevanz Das Ranking beeinflussen Berichte Search Server 2010 Express Installation Inhaltstypen, Metadaten und die Terminologiespeicherverwaltung Websiteinhaltstypen Erster Blick auf Websiteinhaltstypen und Websitespalten Inhaltstypenkonzept und eigene Inhaltstypen anlegen Dokumentbibliothek/Liste für Inhaltstypen aktivieren Suchen mit dem Content Query-Webpart Der Inhaltstyphub/Contenttype Hub Implementierung Konfiguration der Inhaltstypen und erste Veröffentlichung Terminologiespeicher/Taxonomie Konfiguration und Verwendung

8 Inhalt Noch eine Variante Suche Taxonomie importieren Metadatennavigation Kategorien beim Unternehmenswiki Authentifizierung Authentifizierung vs. Autorisierung Authentifizierung in SharePoint (Schnellüberblick) Kerberos einige Basics Kerberos mit zwei Domänen Kerberos mit beliebig vielen Domänen Delegierung Der Service Principal Name (SPN) Kerberos-Delegierung verwenden Shoot the Trouble Kernelmodus-Authentifizierung im IIS Eingeschränkte Delegierung (Constrained Delegation) und Protokollübergang (Protocol Transition) Kerberos in SharePoint implementieren; Verwendung von einfacher Delegierung Testanwendung installieren Ausgangssituation analysieren Einstellungen vornehmen Andere Browser und Kerberos Kerberos in SharePoint implementieren; Verwendung von eingeschränkter Delegierung Kerberos-Authentifizierung für die Webanwendung aktivieren Eingeschränkte Delegierung konfigurieren Claims to Windows Token Service (c2wts) Das Prinzip Grundkonfiguration Formularbasierte Authentifizierung Funktionsweise und Szenarien Authentication Provider die Grundlagen Einen Authentication Provider entwickeln Authentication Provider implementieren, Teil I Webanwendung für Formularauthentifizierung anlegen Authentication Provider implementieren, Teil II Authentication Provider testen

9 Inhalt 10.8 Hybride bauen Variante Variante Konsequenzen für die (Benutzer-)Administration Secure Store Service Sinn und Zweck Einrichtung und Erstkonfiguration Dienstanwendung einrichten Erstkonfiguration Zielanwendungen anlegen Anmeldeinformationen erfassen Manuelle Erfassung beim Zielanwendungstyp»Einzelperson« Manuelle Erfassung beim Zielanwendungstyp»Gruppe« Einige Anwendungsbeispiele Der Secure Store Service aus Developer-Perspektive Programm zum Auslesen der Credentials Anmeldeinformationen abfragen Zugriff auf externe Daten Einfacher Datenbankzugriff, eingerichtet mit SharePoint Designer Datenanzeige mit Drittherstellerkomponenten: Telerik SP Accelerator Kit Installieren und aktivieren Datenverbindung einrichten Der Business Data Connectivity-Dienst Prinzipielle Funktionsweise Unterschiede zwischen den Editionen Grundkonfiguration Einen externen Inhaltstyp erstellen (SharePoint Designer) Anwenden BDC-Modell exportieren und importieren BCS Meta Man von Lightning Tools verwenden Zugriff über.net-assemblys und Visual Studio»pur« SQL Server Reporting Services (SSRS) integrieren Konzeptionelle Überlegungen Reporting Services installieren SharePoint installieren Reporting Services installieren

10 Inhalt 13.3 Hostheader vorbereiten Reporting Services konfigurieren In SharePoint konfigurieren Den Reporting Services Zugriff auf die Inhaltsdatenbanken gewähren Authentifizierung und Delegierung Anwenden Dokumentbibliothek für Berichte anlegen Bericht erstellen Authentifizierungsvarianten gegenüber Datenquellen SQL Server-Authentifizierung Windows-Authentifizierung Anmeldeinformationen beim Aufruf des Berichts eingeben Das Berichts-Viewer-Webpart Excel Services Sinn und Zweck und Grundlagen Anwendungsbeispiel WICHTIG! Einfache Datentabelle funktioniert nicht! Parameter verwenden Was geht und was geht nicht? Dateiformate Features, die das Öffnen einer Arbeitsmappe mit den Excel Services verhindern Features, die in Excel Services anders angezeigt oder ignoriert werden Die Basis: Dienstanwendung für Excel Services Dimensionierung für die Nutzung der Excel Services Konfiguration der Excel Services Globale Einstellungen Vertrauenswürdige Dateispeicherorte Vertrauenswürdige Datenanbieter Vertrauenswürdige Datenverbindungsbibliotheken Benutzerdefinierte Funktionsassemblys Delegierung Excel Services vorbereiten Claims to Windows Token Service vorbereiten Benutzerdefinierte Funktion erstellen Entwickeln einer benutzerdefinierten Funktion Installieren Verwenden Debuggen

11 Inhalt 15 PowerPivot Sinn und Zweck Blick auf die Basis: PowerPivot für Excel PowerPivot für SharePoint installieren Voraussetzungen: Dienste auf dem Server starten Secure Store Service vorbereiten Installation durchführen Solution deployen Dienstanwendung anlegen DataProvider auf Webfrontend-Servern installieren Das Sitecollection-Feature in den Webanwendungen Optional: Unattended Account einrichten Sonstige Einstellungen festlegen Und ein wenig»bereinigung« PowerPivot testen Website anlegen PowerPivot-Excel-Mappe speichern Die PowerPivot-Katalog PowerPivot-Katalog hinzufügen (und nicht die ganze Site) PerformancePoint Services Installation und Konfiguration der Dienstanwendung Business Intelligence Center anlegen Anwendungsbeispiel Installation der Adventure Works-Umgebung Dashboard-Designer starten Datenquelle einrichten KPI anlegen Scorecard anlegen Berichte anlegen Dashboard anlegen Test und Anwendung Integration in das Office-Paket und sonstige (mobile) Clients Microsoft Office Auswahl der Office-Edition Zugriff von Word & Co. auf SharePoint SharePoint Workspace Programm initialisieren Einen Arbeitsbereich aus SharePoint-Workspace heraus erstellen Arbeitsbereich aus SharePoint erstellen

12 Inhalt Liste bzw. Dokumentbibliothek verbinden SharePoint-Daten offline mitnehmen Variante mit Outlook Integration mit Exchange Office Web Apps Installation Nutzung Mobiler Webzugriff Apps für den Zugriff auf SharePoint Zugriff über das Internet Allgemeine Überlegungen Microsoft Threat Management Gateway 2010 (TMG 2010) Gateway-Architektur Richtlinien, Netze & Co Veröffentlichung von SharePoint für interne (Active Directory-)Benutzer Vorbereitungen SharePoint-Veröffentlichung konfigurieren Und testen! Veröffentlichung von SharePoint für externe (d. h. organisationsfremde) Benutzer Backup und Recovery Farmsicherung Aus der Zentraladministration starten Mit der PowerShell starten Farm wiederherstellen Differenzierte Sicherung Website oder Liste exportieren Daten aus nicht angefügter Inhaltsdatenbank wiederherstellen SharePoint in der Cloud Was ist Office 365? Bestellvorgang SharePoint 365 einrichten, Basiskonfiguration Websitesammlung Benutzerprofile Blick in die Anwendungsumgebung Fazit

13 Inhalt 21 Grundlagen für Entwickler Software Development Kits Entwicklungsumgebung Objektmodell vs. Web Services Visual Studio Grundlegende Klassen SPSite SPWeb und SPWebCollection Zugriff auf Listen Alle Listen einer Website anzeigen Alle Elemente einer vorgegebenen Liste anzeigen Ein Listenelement ändern Ein neues Listenelement anlegen Listenelement löschen Arbeiten mit Inhaltstypen Abfragen in Listen ausführen (CAML-Abfragen) Websitesammlungs-übergreifend suchen Events (Items) Zugriff auf Dokumentbibliotheken Wie erkennt man eine Dokumentbibliothek? In der Dokumentbibliothek gespeicherte Dateien zeigen Dateien importieren und exportieren Checkin/Checkout, Genehmigung und Versionen Timerjobs Job entwickeln Installieren und deinstallieren Debuggen und testen Komplexe Installationen mittels Feature Receiver durchführen Feature Receiver entwickeln Feature.xml-Datei schreiben Feature Receiver installieren, testen und debuggen Solution erzeugen Manifest.xml ddf-Datei erstellen und.wsp-datei erzeugen Solution installieren und deinstallieren SharePoint Web Services verwenden Listen in einer SharePoint-Website anzeigen Listenelemente abfragen und anzeigen Listenelemente verändern, hinzufügen und löschen Webparts entwickeln Visuelles Webpart mit dem Assistenten entwickeln Usercontrol in visuellen Webparts

14 Inhalt Bereitstellen und testen Debuggen Zugriff auf Ressourcen/Sicherheitsaspekte Überblick: Konfiguration der Code Access Security in SharePoint Der Webpart-Assembly mehr Rechte zuweisen (SharePoint Objektmodell) Zugriff auf andere Ressourcen Workflows Vergleich: SharePoint Designer vs. Visual Studio »Zielgruppen« Vergleich im Detail Funktion von Workflows in SharePoint aus Metern Höhe Workflow-Einstellungen in der SharePoint- Zentraladministration Standard-Workflows anpassen und nutzen Schritt 1: Erstellen eines neuen Workflows Schritt 2: Association Formular ausfüllen Schritt 3: Workflow ausführen und Initiation Formular ausfüllen Workflows löschen SharePoint Designer Workflows Starten mit dem SharePoint Designer Den ersten SharePoint Designer Workflow erstellen SharePoint Designer Workflow mit Aufgaben Viele Aktionen Mit Variablen arbeiten SharePoint Designer Workflows und Visio Wiederverwendbare Workflows Abschlussbemerkung zu SharePoint Designer Workflows InfoPath verwenden InfoPath Forms Services Konfiguration der Farm Formular entwerfen, Teil Formular entwerfen, Teil Visual Studio Workflows Die Entwicklungsumgebung Ein»Super-Minimal-Workflow« Visual Studio Workflows: Ein»etwas komplizierterer«workflow

15 Inhalt 23 Optimierung von SharePoint ECM am Beispiel von»d.velop escpand«(gastbeitrag) Erfassung und Klassifizierung von Dokumenten Capture-Anforderung an das ECM-System Erfassung und Indexierung von Papierbelegen mit ecspand Erfassung und Indexierung von Dokumenten und Content mit ecspand SharePoint Compliance revisionssichere Archivierung Store-Anforderungen an das ECM-System Revisionssichere Ablage mit ecspand Strukturierte Ablage in ganzheitlichen Aktenstrukturen Manage-Anforderungen an das Records Management Der ecspand Aktenplan für SharePoint Konvertierung in einheitliche Formate Deliver-Anforderungen an das ECM-System Rendition mit ecspand Visualisierung von Dokumenten mit ecspand Business Process Solutions mit SharePoint Vertragsmanagement Qualitätsmanagement Management Eingangsrechnungsverarbeitung auf Basis von SharePoint und ecspand mit SAP Scanning und Klassifizierung Verarbeitung im ecspand SAP Classifier Workflow Anhang A Browser-Kompatibilität A.1 Internet Explorer 7, 8 und 9 in der 32-Bit-Version A.2 Internet Explorer 8 und 9 in der 64-Bit-Version A.3 Internet Explorer 7 in der 64-Bit-Versioin A.4 Safari auf der Mac-Plattform A.5 Firefox auf Windows-Plattformen A.6 Firefox auf Nicht-Windows-Plattformen B Aktivitäten mit Windows Workflow Foundation entwickeln B.1 Entwickeln eigener Aktivitäten B.2 Composite Activities C Kurzer Überblick über.net und Code Access Security C.1 Der Grundgedanke work

16 Inhalt C.3.NET Framework und Compact Framework C.4 Code Access Security C.5 Von Codegruppen und Berechtigungssätzen Index

17 Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur. (Gaius Iulius Caesar, De Bello Gallico) Caesar der erste Blogger Liebe Leserin, lieber Leser, es klingt zwar ein wenig sehr dick aufgetragen, wenn ich sage, dass SharePoint mein Leben verändert hat aber es ist so. Ich bin im Januar 2011 vierzig geworden, und mein berufliches Leben wird größtenteils von SharePoint bestimmt. Als ich 30 geworden war, hatte ich noch nicht einmal den Begriff SharePoint gehört. Meine Geschichte mit SharePoint ist schnell erzählt: Die erste SharePoint-Version, mit der ich ernsthaft Projekte gemacht habe, war SharePoint Portal Server 2003 genau, damals war noch das Portal im Namen. Viele Unternehmen interessierten sich dafür, und ich habe auch einige Projekte damit durchgeführt. Dann kam der Microsoft Office SharePoint Server Die Unternehmen interessierten sich dafür und implementierten es in signifikanter Anzahl. SharePoint war nun wirklich im Markt angekommen. Ich habe ziemlich viele Projekte damit gemacht. Nun ist seit einiger Zeit der SharePoint Server 2010 da, gemeinsam mit seinem kleinen Geschwisterchen, der SharePoint Foundation. Nicht nur, dass das Interesse überwältigend ist die Anzahl der Projekte ist es auch. Ich habe so viele spannende Projekte durchgeführt, dass sich das Schreiben dieses Buchs ungeplant lange hingezogen hat. Das hat übrigens auch etwas Positives es steckt viel Praxiserfahrung in diesem Buch. Der Bezug zur Praxis ist übrigens ein wichtiger Aspekt: Wenn man ein Buch über SharePoint schreibt, kann es nicht vollständig sein, dazu ist die Technologie einfach zu umfangreich. Außerdem stellt sich der Verlag vor, dass das Buch irgendwann fertig ist und in den Einband passt. Ich habe die Themen also so zusammengestellt, wie es mir aufgrund der Projekterfahrung sinnvoll erscheint. Manche Aspekte, wie beispielsweise die Authentifizierung, sind zwar auf den ersten Blick nicht sehr spektakulär, aber extrem wichtig und werden daher im Buch sehr ausführlich behandelt. Kontakt Ich bin freiberuflicher Berater, Softwarearchitekt und Entwickler. Folglich kann ich Ihnen helfen, wenn Sie Aufgabenstellungen rund um SharePoint (und auch andere Microsoft-Technologien) haben. Ich bin in Projekten einerseits Berater, andererseits aber auch»macher«. Wenn Sie mit mir in Kontakt treten möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten: 19

18 Caesar der erste Blogger Sie besuchen meine Website https://www.boddenberg.de Sie schreiben eine an Desweiteren möchte ich Sie gern auf mein Angebot an (SharePoint-) Seminaren aufmerksam machen. Sie finden es unter https://www.boddenberg.de/seminare. Ich möchte Ihnen nun viel Freunde mit diesem Buch wünschen und es natürlich nicht versäumen, mich bei all denen zu bedanken, die direkt oder indirekt zum Entstehen beigetragen haben. Insbesondere sind dies natürlich meine Frau und unsere Amy gewesen. Vielen Dank für Liebe, Ansporn und Zuversicht! Ulrich B. Boddenberg, 23. September 2011 Postskriptum Als ich dieses Vorwort geschrieben habe, wollte ich noch einiges zur Bedeutung von Informationen in unserer Welt schreiben. Ich habe festgestellt, dass das Vorwort zu meinem Share- Point 2007-Buch im Grunde genommen noch immer aktuell ist. Daher möchte ich hier gern aus meinem eigenen Buch zitieren und Ihnen folgende Gedanken mit auf den Weg geben: Beim Schreiben dieses Buchs, genauer gesagt in einer Nacht, als ich beim Schreiben fast eingeschlafen bin, habe ich darüber nachgedacht, wie vor Jahren mit Informationen aller Art umgegangen wurde: Entweder wurden sie einfach mündlich übermittelt, oder ein Autor schrieb sie auf. Wer lesen konnte und Zugriff auf das Schriftstück hatte, war klar im Vorteil, denn er konnte die Informationen ohne»stille-post-effekt«erhalten. So fürchterlich viel hat sich im Grunde genommen nicht geändert, oder? Aufschreiben und Lesen! Heute sind wir in der Lage, Informationen blitzschnell via Internet zu verteilen und auf diese Weise sehr vielen Mitmenschen zugänglich zu machen ohne dass Papier transportiert werden muss und ohne dass wie im Mittelalter Tausende von Mönchen mit der Hand Schriften kopieren müssten, damit das ein oder andere Buch eben nicht nur einmal existiert. Im Laufe der letzten Jahre haben sich auch neue»stile«entwickelt. Noch vor ein paar Jahren waren die wesentlichen Dokumenttypen im geschäftlichen Verkehr ein Brief, ein Bericht, eine Dokumentation und eine Aktennotiz. Seitdem hat sich das Anwenderverhalten so deutlich geändert, dass ein einigermaßen IT-affiner Mensch heute primär über Blogs und Wikis nachdenkt, um Informationen einem größeren Kreis von Personen zur Verfügung zu stellen. Was hätte also Gaius Iulius Caesar getan, wenn er vor mehr als Jahren schon solche Hilfsmittel zur Verfügung gehabt hätte? Vermutlich hätte er keinen wohlformulierten Bericht abgefasst, sondern ein Blog geschrieben und ein Wiki gefüllt. Für diejenigen unter Ihnen, die in der Schule nicht De Bello Gallico von Gaius Iulius Caesar gelesen haben, hier die Inhaltsangabe in 37 Wörtern: Der römische Feldherr Caesar beschreibt in seinem Buch, wie er mit den römischen Legionen durch Gallien (zwischendurch auch in 20

19 Caesar der erste Blogger andere Gegenden, beispielsweise nach Britannien) gezogen ist, verschiedene Stämme und deren Fürsten kennengelernt und diverse Schlachten geschlagen hat. Mit heutiger Technologie hätte Caesar also vermutlich De Bello Gallico nicht als Bericht verfasst, sondern die genannten anderen Formen gewählt: ein Blog, um regelmäßig von den Geschehnissen zu berichten. (Tatsächlich hat er»gebloggt«: Wenn auch per reitenden Boten, die seine Erfolgsmeldungen an den Senat lieferten. Außerdem basiert De Bello Gallico auf Notizen, die während der Feldzüge entstanden. Absolut lesenswert dazu: Wolfgang Will,»Veni, vidi,vici Caesar und die Kunst der Selbstdarstellung«, ein Wiki, um Personen (z. B. Orgetorix, Ariovist), Orte und Flüsse (z. B. Vesontio, Bibracte, Arar, Rhein) oder Völker (z. B. Helvetier, Veneter, Menapier) zu beschreiben Sie brauchen natürlich nicht bis zu Caesar zurückzugehen, um eine Änderung im Kommunikationsverhalten der Menschen festzustellen. Schon längst genügt es nicht mehr, Dokumente im Dateisystem abzuspeichern und den Informationszugriff nur dann zu ermöglichen, wenn jemand im Büro sitzt. Das»Wissen des Unternehmens«muss schnell und zuverlässig und jederzeit zur Verfügung stehen. Was ist überhaupt»unternehmenswissen«? Der berühmte»ölquellen-feuerwehrmann«paul Neil»Red«Adair hat gesagt, dass sein Unternehmen unter anderem deshalb in der Lage war, Jahrzehnte lang erfolgreich und insbesondere ohne Verlust von Menschenleben zu arbeiten, weil er seine gesamten Erfahrungen und sein gesamtes Wissen aufgeschrieben hat er und seine Mitarbeiter konnten also auf präzise dokumentierte Erfahrungen zurückgreifen. Die meisten Unternehmen schreiben hingegen nichts oder zumindest nur wenig auf. Das ist ganz eindeutig schlecht! Ein Firmenchef muss diesbezüglich zwei Probleme lösen: Er muss eine Kultur des»gemeinsamen Wissens«ist den Köpfen seiner Mitarbeiter verankern. Er muss eine technische Umgebung schaffen, in der das Unternehmenswissen so gespeichert werden kann, dass es für Mitarbeiter auch auffindbar ist. Wenn alle Mitarbeiter zwar ihr sämtliches Wissen aufschreiben und jeweils auf der lokalen Festplatte speichern, sind wir noch nicht weit genug gekommen. Dieses System, das das Speichern und vor allem das Abrufen von Wissen und Informationen, egal in welcher Form, ermöglicht, ist Sie ahnen es SharePoint! Dabei bietet SharePoint noch unendlich viele weitere Möglichkeiten, die Sie in diesem Buch kennenlernen werden. 21

20 Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt. Zielgruppe des Buchs und Aufbau Dieses Buch richtet sich an technisch orientierte Professionals, die Informationen über den technischen Aufbau, technische Hintergründe und Vorgehensweisen bei der Planung, Implementierung und dem Betrieb von SharePoint benötigen. Auch (technische) Entscheider werden in diesem Buch fündig werden, denn ich liefere auch die notwendigen Hintergründe, damit Sie lernen, die vielen verschiedenen Möglichkeiten einzuschätzen, die SharePoint bietet. Ich verzichte in diesem Buch bewusst auf eine Einführung in SharePoint aus der Sicht des Endbenutzers. Ich gehe davon aus, dass im Jahr 2011 jeder Professional eine ungefähre Vorstellung davon hat, was eine Liste ist und worum es sich bei einem Webpart handelt. Insofern verwende ich die zur Verfügung stehenden Seiten lieber für interessantere Themen, die Sie wirklich nach vorn bringen. Nun hat sich gezeigt, dass die Implementation von SharePoint auf den ersten Blick einfacher geworden ist. So werden beispielsweise die Voraussetzungen per Knopfdruck heruntergeladen und installiert, und auch die Einrichtung von einem knappen Dutzend Dienstanwendungen geht auf Wunsch, ohne dass man etwas dafür tun muss. Durch die Vielzahl der in SharePoint integrierten Technologien wird es aber andererseits beliebig komplex und davon handelt dieses Buch. Etliche der hier behandelten Technologien sind streng genommen»grundlagenthemen«, so beispielsweise die Authentifizierung mit Kerberos und die Delegierung von Identitäten. Viele Admins und Entwickler kommen aber bei der Beschäftigung mit SharePoint das erste Mal ernsthaft mit diesen Aufgabenstellungen in Berührung. Da diese Themen für eine SharePoint- Installation extrem wichtig sind, finden sie auch gebührend Raum im Buch. Anders gesagt: Wenn in SharePoint etwas nicht geht, liegt es häufig gar nicht unbedingt an SharePoint, sondern an Basistechnologien. Das Buch hat einige Schwerpunkte: Installation und Upgrade nehmen einen wesentlichen Teil des Umfangs ein (Kapitel 2 4). Für diejenigen Leser, die sich eher als SharePoint-Newbies bezeichnen würden, habe ich Kapitel 5 geschrieben. Hier finden Sie allerdings auch eine Auflistung der Limitierungen, was generell bei der Projektplanung nicht unwesentlich sein dürfte. In den nächsten Kapiteln geht es dann um Berechtigungen (Kapitel 6), den Benutzerprofildienst (Kapitel 7), die Suche (Kapitel 8) und Inhaltstypen (Kapitel 9). 23

Caesar der erste Blogger... 19 Zielgruppe des Buchs und Aufbau... 23. 1 Warum SharePoint?... 25

Caesar der erste Blogger... 19 Zielgruppe des Buchs und Aufbau... 23. 1 Warum SharePoint?... 25 Auf einen Blick 1 Warum SharePoint?... 25 2 Installation einfach, mittel, komplex... 57 3 Editions-Upgrade... 185 4 Upgrade auf SharePoint 2010... 193 5 Basiselemente (technisch)... 221 6 Berechtigung/Autorisierung...

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