Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Universität Kassel interessieren wir uns für Ihre Meinungen und Haltungen zu bestimmten Fragen.

Advertisement
Ähnliche Dokumente
Umfrage bei den Schuleinsätzen von COMOUT im Brückenangebot der GBS, 2016


A C Wie lautet dein persönlicher Code? Bitte ergänze: Zweiter Buchstabe deines Vornamens. Tag deines Geburtsdatums

Fragebogen zu Persönlichkeit und sozialen Einstellungen

Germany ISSP 2002 Family and Changing Gender Roles III Questionnaire

START. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

ARTIKEL 2 DISKRIMINIERUNGSVERBOT ARTIKEL 1 MENSCHENWÜRDE

> Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland

nders ist Normal Vielfalt in Liebe und Sexualität

NDERS IST NORMAL VIELFALT IN LIEBE UND SEXUALITÄT

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

(Start mit F5) Folie 1: Titelfolie mit Büchern. Reihe. Thema von heute. Buchhinweis. 2 peter hauser peter hauser 2a

Wie wird der Fragebogen ausgefüllt?

Russland in Europa: Kalter Krieg in den Köpfen? *

Die Meinung der AWO zur Vereinbarung über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Das ist ein Text in Leichter Sprache.

noch nicht es ihm mitzuteilen, da ich Angst hatte, dass er sauer sein würde, weil ich damals nicht direkt ehrlich war. Kurze Zeit später verliebte ich

Sexuelle Gewalt. Informationen Adressen Telefonnummern in Leichter Sprache

Der Fragebogen richtet sich an erwachsene Personen, die in einer Partnerschaft leben oder gelebt haben.

meinungsraum.at Mai 2012 Radio Wien Adoption

Kapitel 6 Familie & Freunde - Reaktionen, Veränderungen & Anpassungen Einleitung Die Familie

meinungsraum.at Februar Radio Wien Freundschaften zwischen Mann und Frau Studiennummer: M_0400

Infos zu Zwangsheirat

AM 24. SEPTEMBER IST DIE WAHL ZUM DEUTSCHEN BUNDES-TAG.

Optimal A2/Kapitel 6 Zusammenleben Familien früher und heute

Plattdeutsch in Schleswig-Holstein

DIE BINDUNG AN DIE EVANGELISCHE KIRCHE. Dr. Werner Beutelmeyer market-institut

ELEKTRONISCHES TESTARCHIV

Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie in Baden-Württemberg

ISSP 2008 Religion III

Schlaglicht: Erziehung in den sozialen Schichten

Schülerfragebogen zu Freiarbeit

Fragebogen zur Bedarfs- und Befindlichkeitsanalyse zur männlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Kinder und Jugendliche Fans von Hörbüchern? Eine Untersuchung im Rahmen des Leseförderungsprojektes Ohr liest mit 2006

Partnerschaft. Eine Befragung von Ehepaaren. Fragebogen für die Ehefrau

Religiöse und ethische Orientierungen von muslimischen Flüchtlingen

Zu Hause... Im Krankenhaus... Sonstiges... Ja... Nein... Stille immer noch... Habe nur in den ersten vier Wochen gestillt...

Was tun gegen Sexismus? Diese Broschüre soll über Sexismus und sexistische Verhaltensweisen aufklären.

Familien in Deutschland

Meinst du, deine Eltern könnten gut damit auskommen, wenn du eine Freundin hast/ hättest? Auch wenn sie bei euch übernachtet?

Dilemma. 4. AB M 3 Rollenspiele Je nach Gruppengrösse ein anderes Rollenspiel mit anderen Mitdenkern Siehe AB

Die größte Tragödie im Leben ist nicht ein unbeantwortetes Gebet, sondern ein unausgesprochenes Gebet. F. B. MEYER

Checkliste: Die 5 Lebensbereiche

BIFA Biographischer Fragebogen

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

1 / 12 ICH UND DIE FREMDSPRACHEN. Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse (Luxemburg) Februar - März 2007

Studiensteckbrief Überblick

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen.

ich bin frei. Artikel 1: 60 JAHre MeNSCHeNreCHte ich SCHütze Sie Sie SCHützeN MiCH www. w amnesty.yde/60jahre

Forschungskolloquium Rostock: Lebensstile und Einstellungen Studierender

Leitartikel Weltnachrichten 1

Maria, die Mutter von Jesus wenn ich diesen

Fragebogen Typisch Mann, typisch Frau?

Griechisches Staatszertifikat Deutsch

Zeit der Traurigkeit - lesbischer Alltag im Nationalsozialismus

Die Ehe - gesellschaftlich überholt?

Brauche ich eine Trauerbegleitung?

meinungsraum.at! Mauthausen Komitee Österreich!! Die Toleranzgrenze der Österreicherinnen und Österreicher! eine Bestandsaufnahme!! April 2015!

ELEKTRONISCHES TESTARCHIV

ZA5064. Bedeutungen der Parteiidentifikation. - Fragebogen -

Ausgewählte gesamtschweizerische Ergebnisse der Befragung t1&t2: KonfirmandInnen und MitarbeiterInnen

Monitor Gesellschaft und Behinderung Die wichtigsten Resultate

Die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zum Bundesteilhabegesetz

vitamin de DaF Arbeitsblatt - zum Thema Starke Frauen

Universität Bremen. aber ich. unternehmen. eratung. Dipl.-Psych Bremen. uni-bremen.de. u www

UNICEF-Umfrage für Jugendliche zur Bundestagswahl 2017

Konversion zum Islam im 21. Jahrhundert

DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG

MITARBEITERBEFRAGUNG im Katharinen-Hospital Unna im Rahmen der Bachelor- Arbeit

ELEKTRONISCHES TESTARCHIV

Online-Anhang. Fragebogen. Beispiel Netzwerkkarten

Meinst du, deine Eltern könnten gut damit auskommen, wenn du einen Freund hast/ hättest? Auch wenn er bei euch übernachtet?

Pilgern und Wallfahren im Trend unserer Zeit?

Islamkritik aus den eigenen Reihen

Von den Forderungen der Freiheit. Mascherode,

Fragebogen für Eltern im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des BLK-Verbundprojektes Trans-KiGs

Sex und Beziehungen Ein kleines Lexikon

Freundschaftenn entstehen durch gemeinsame Erfahrungen!

Fragebogen zum Thema Älterwerden in Meschede - Hünenburg/Nördelt/Hardt

Würzburger Umfrage. zur Europa- und Bundestagswahl Teil 2. Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung. der Universität Würzburg

Zusammenfassung: Barna State of Pastors

Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben! Mir ist diese Haltung lieber, weil ich mich dadurch sicher fühle.

Ihre Meinung ist uns wichtig! 14. April 2015

Jugendliche und Alkohol Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Eltern

Gleichgeschlechtliche Paare

Online-Anhang zum Beitrag in Politische Vierteljahresschrift (PVS), 53. Jg., 3/2012, S jüngere Befragte (18-35)

Seelsorglich-spirituelle Perspektiven

1.1 Wieso ist Uster anders als andere Städte? Nennen Sie einige Stichworte.

3 Engagieren Sie sich ehrenamtlich in unserem Verein?

Mitarbeiterbefragung 2014 Leasingpersonal

5. Rechte Tendenzen in unserer Gesellschaft S.140

Münchner Stadtspitze setzt sich für gleichgeschlechtliche Ehe ein

Das Deutschlandlabor Folge 16: Mentalität

Mappe zum Betriebspraktikum von

Telefoninterview Pflegekulturelle Orientierungen in Kassel

Sexuelle Gewalt? HALT! A L T! Nicht mit mit mir! Ein Heft in leichter Sprache

Rede beim Iftar-Empfang der World Media Group AG und des Hamle e. V. 5. August 2013

Falsch. Richtig. Richtig Falsch 3. die Tierhandlung. das Kaninchen die Hase das Meerschweinchen. der Leguan, -e vieles andere artgerecht

Online-Befragung Schweizer JournalistInnen zur politischen Twitter-Nutzung

Frauenkarrieren entscheiden sich am Küchentisch, nicht am Schreibtisch

Advertisement
Transkript:

IfP INSTITUT für PSYCHOLOGIE U N I K A S S E L V E R S I T Ä T Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der Universität Kassel interessieren wir uns für Ihre Meinungen und Haltungen zu bestimmten Fragen. Im Folgenden finden Sie sechzig Aussagen, über die man durchaus verschiedener Meinung sein kann. Wir möchten Sie nun bitten, jeweils anzukreuzen, ob der betreffende Satz für Sie persönlich "ganz genau" stimmt, "ziemlich" stimmt, "eher nicht" stimmt oder "überhaupt nicht" stimmt. Sie können dabei nichts richtig oder falsch machen, denn dies ist kein Test und keine Prüfung Ihres Wissens, sondern eine Meinungsbefragung, die statistisch ausgewertet wird. Arbeiten Sie bitte zügig und schnell, so wie es Ihnen nach dem Durchlesen in den Sinn kommt, also ohne bei jedem Satz lange zu überlegen. Achten Sie bitte darauf, keine Antwort auszulassen. Zunächst jedoch möchten wir Ihnen einige Fragen zur Person stellen 1. Wie alt sind Sie? Jahre 2. welches Geschlecht? weiblich männlich Und nun folgen die 60 Aussagen: 1. Mein Lebens-/ Ehepartner sollte meinen Glauben haben. 2. Bei der Wahl meines Wohnortes wünsche ich mir Nachbarn, die mir möglichst ähnlich sind. 3. Mit Leuten, die nicht meinen Bildungsstandard haben, möchte ich möglichst wenig zu tun haben. 4. Ich finde es sehr anregend, mich mit fremden Kulturen zu beschäftigen.

5. Ich bevorzuge die Gesellschaft von Menschen, die ähnliche Interessen und ähnliche Probleme haben wie ich. 6. Ich esse lieber in meinem Stammlokal, als in Restaurants, die ich nicht kenne. 7. Ich fühle mich am wohlsten mit Menschen, die dieselben Werte und Überzeugungen haben wie ich. 8. Am wohlsten fühle ich mich unter Gleichgesinnten. 9. Ich fühle mich in der Gesellschaft von Menschen, die ganz andere Interessen und Probleme haben wie ich, sehr unwohl. 10. Wie stehen Sie zu dem Sprichwort: Gleich und Gleich gesinnt sich gern? 11. Dem Islam sollte an deutschen Schulen eine größere Bedeutung zukommen. 12. Die Mischung unterschiedlicher Kulturen ist für unsere Gesellschaft positiv. 13. Meine Kinder sollen nur im gleichen Kulturkreis heiraten. 14. Der Bau einer Moschee in meinem Stadtteil/Wohnort wäre eine kulturelle Bereicherung. 15. Ich treffe mich nach Möglichkeit nur mit Leuten, die die gleiche politische Orientierung haben wie ich.

16. Ich finde wichtig, dass meine Freunde denselben Kleidungsstil pflegen wie ich. 17. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Menschen, die ungefähr so alt sind wie ich. 18. Mir ist wichtig, dass meine Freunde den gleichen Musikgeschmack haben wie ich. 19. Fremde Kulturen interessieren mich nicht. 20. Es spielt für meine Partnerwahl keine Rolle aus welchem Land mein Partner stammt. 21. Ich fühle mich verpflichtet, alte Traditionen aufrecht zu erhalten. 22. Ich möchte, dass sich die Frauen wieder verstärkt der Kindererziehung und der Haushaltsführung widmen. 23. Ich wünsche mir, dass die traditionelle Ehe wieder einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. 24. Unsere Gesellschaft sollte sich wieder vermehrt christlich religiösen Werten zuwenden. 25. Homosexualität ist wider die Natur. 26. Vor der Ehe sollte man keinen Geschlechtsverkehr haben. 27. Abtreibung sollte generell verboten werden.

28. Ich finde, dass die Familie in der heutigen Zeit der wichtigste Rückzugspunkt ist. 29. Den Urlaub verbringe ich am liebsten in meinem Heimatland. 30. Psychische Krankheiten sind eine Modeerscheinung. 31. Ein Kind sollte immer mit Mutter und Vater aufwachsen. 32. Homosexuelle und heterosexuelle Paare sollten in der Ehe gleichgestellt werden. 33. Beim Sex sollte man nicht verhüten. 34. Die Todesstrafe ist ein gerechtes Mittel, um Verbrecher zu bestrafen. 35. Homosexuelle sollten nicht an der Spitze von Parteien oder Verbänden stehen dürfen. 36. Traditionelle Werte und Normen sollten unbedingt wiederbelebt werden. 37. Gesicherte Familienverhältnisse sind mir wichtiger als gesicherte Berufsverhältnisse. 38. Homosexuelle sollten keine Kinder haben dürfen. 39. Uneheliche Kinder sollten keinen Erbanspruch besitzen. 40. Ältere Menschen sollten wieder mehr geehrt werden.

41. In einer Gruppe sollte man seine eigenen Ziele denen der Mehrheit unterordnen. 42. Die Meinungen anderer sind mir ziemlich egal. 43. Wer Steuerlücken nicht ausnutzt, ist ein Idiot. 44. Jeder hat das Recht, den Sozialstaat für sich auszunutzen, solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt. 45. Ich setze meine Ziele auch ohne Rücksicht auf andere durch. 46. Was halten Sie von dem Sprichwort: Jeder ist sich selbst der nächste? 47. Man sollte zuallererst an seinen eigenen Vorteil denken. 48. Wer nicht egoistisch ist, ist selbst schuld. 49. Zum eigenen Vorteil handeln und in Kauf nehmen, dabei die Interessen anderer Menschen zu übergehen, ist völlig in Ordnung. 50. Ich nehme grundsätzlich keine Rücksicht auf andere. 51. Es ist völlig in Ordnung, seine Kollegen auszunutzen, um die eigene Karriere zu befördern. 52. Es ist ein Zeichen von Schwäche, Menschen, immer gleich zu helfen, die um Unterstützung bitten.

53. Mir ist in erster Linie wichtig, dass es mir gut geht. 54. Ich habe, wenn ich ehrlich bin, wenig Problem damit, wenn durch Vorteile für mich Nachteile für andere entstehen. 55. Freundschaften zu pflegen ist mir wichtiger als Erfolgen hinterherzujagen. 56. Die Probleme anderer interessieren mich nicht. 57. Ich bin nur bereit, eine gute Tat zu vollbringen, wenn es mir etwas bringt. 58. Ich bereite anderen Menschen gerne eine Freude, auch wenn es mich einiges an Geld und Zeit kostet. 59. In schwierigen Situationen sollte man sich gegenseitig helfen, auch wenn man dadurch zurückstecken muss. 60. Ich verurteile es, wenn jeder nur an seinem eigenen Wohl interessiert ist.