Philosophische Perspektiven auf den Begriff der Menschenwürde

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Transkript:

Philosophische Perspektiven auf den Begriff der Menschenwürde Tagung: Altern in Würde?, 21. April, Bern Dr. des. Holger Baumann, Ethik-Zentrum der Universität Zürich (baumann@ethik.uzh.ch)

Der Begriff der Menschenwürde Dem Begriff der Menschenwürde wird in der philosophischen Debatte häufig skeptisch begegnet: - hoffnungslos vager Begriff - wird immer dann verwendet, wenn die Argumente ausgehen ( rhetorische Keule ) - redundant oder blosser Sammelbegriff - praktisch irrelevant

Der Begriff der Menschenwürde Herausforderungen durch skeptische Einwände - dem Begriff einen klaren Gehalt geben - spezifischen Gehalt und distinkte Funktion aufzeigen - Verhältnis zu eng verwandten Begriffen klären (Autonomie/ Menschenrechte) - Konkretisierung der Menschenwürde in praktischen Kontexten

Der Begriff der Menschenwürde In Würde altern? - drei mögliche Lesarten - Würde als Aufgabe - in Würde altern: sich dem Alter entsprechend zu verhalten (z.b. nicht unangemessen kleiden, Krankheit/Gebrechen mit Würde tragen, etc.) - Würde als Ansehen/Rang - in Würde altern: die dem Alter innewohnende spezifische Würde wird geachtet (die Weisheit des Alters etc.) - Menschenwürde - in Würde altern: die Menschenwürde von alten Menschen wird geachtet

Der Begriff der Menschenwürde Während die ersten beiden Lesarten von kontingenter Würde handeln, um die man sich aktiv bemühen muss, die mit einer spezifischen Rolle/einem Rang verbunden ist und verloren werden kann, geht es bei der dritten Lesart um inhärente Würde resp. Menschenwürde: Inhärente Würde/Menschenwürde - kommt allen Menschen zu (inhärent) - ist unverlierbar (aber verletzbar) - darf unter keinen Umständen gegen andere Güter abgewogen werden (kategorisch)

Menschenwürde und Alter Warum wird der Begriff der Würde gerade im Zusammenhang mit alten Menschen besonders häufig vorgebracht? - Menschenwürde ist besonders wichtig im Alter? - alte Menschen sind auf besondere Weise verletzlich? (aber das sind Kinder auch) - Menschenwürde ist im Alter in spezifischer Weise bedroht?

Menschenwürde und Alter Warum ist die Beschäftigung mit der Frage nach In Würde altern? (philosophisch) interessant und praktisch relevant? - erlaubt Überprüfung von und Reflektion auf einflussreiche Menschenwürde-Konzeptionen mit Blick auf ihre Angemessenheit (können sie die Erfahrungen von Würdeverletzungen, die alte Menschen machen, einfangen?) - Würde als zentraler, aber selten ausformulierter zentraler Wert im Umgang mit alten Menschen (z.b. in Leitbildern von Pflegeheimen etc.)

Menschenwürde als Autonomie Eine der einflussreichsten Konzeptionen der Menschenwürde verbindet diese mit dem Begriff der Selbstbestimmung/ Autonomie - Menschen besitzen Menschenwürde, weil sie die Fähigkeit zur Selbstbestimmung besitzen - die Menschenwürde zu achten heisst, die Autonomie von Personen zu respektieren und ihre Unabhängigkeit sicherzustellen

Menschenwürde als Autonomie Ohne Zweifel spielt Selbstbestimmung eine wichtige Rolle in unserem Verständnis von Menschenwürde - allgemein: Konzeption erfasst pardigmatische Würdeverletzungen wie z.b. Folter oder extreme Armut - spezifisch: Konzeption spielt auch mit Blick auf die Rolle von Würde im Alter eine wichtige Rolle: häufig werden als Bedrohungen der Würde genannt: der mit dem Alter einhergehende teilweise Verlust von Kontrolle und Unabhängigkeit; der Vorwurf/die Angst, dass die eigenen Entscheidungen nicht mehr respektiert werden

Menschenwürde als Autonomie Bedenken gegenüber der Idee, dass Menschenwürde mit der Achtung vor der Autonomie von Personen identifiziert wird - allgemein: wenn Menschenwürde an Autonomie geknüpft wird, scheinen bestimmte Gruppen von besonders verletzlichen Menschen immer schön defizitäre Träger von Würde (stark Behinderte, Demente, kleine Kinder) - spezifisch: es scheint zu folgen, dass Altern an sich eine Würdebedrohung darstellt; der Zustand der Abhängigkeit wird grundsätzlich als Würdeverlust gedeutet (als Beispiel für Verwendung: Suizidbeihilfe); Konzeption kann viele Erfahrungen von Würdeverletzungen nicht angemessen erfassen

Erfahrungen von Würdeverletzungen Vielfältige Erfahrungen der Verletzung/Bedrohung der Würde von alten Menschen - nichts mehr gelten / nicht mehr nützlich sein - abhängig sein / nicht mehr selbst entscheiden können - unsichtbar sein / allein sein - nicht als individuelle Person wahrgenommen werden - Privatsphäre wird nicht geachtet

Menschenwürde als Autonomie Die Konzeption von Würde als Autonomie scheint ein verengtes und gesellschaftlich problematisches Verständnis von Menschenwürde darzustellen, das nur einen Teil der vielfältigen Erfahrungen von Bedrohungen/Verletzungen der Würde erfassen kann -> Alternative Konzeptionen von Menschenwürde?

Menschenwürde als inhärenter Wert In manchen Konzeptionen wird Menschenwürde mit dem unbedingten/intrinsischen Wert jedes menschlichen Lebens identifiziert: Menschenwürde zu besitzen heisst, einen Eigenwert zu besitzen Solche Konzeptionen scheinen ebenfalls unbefriedigend: - geben keine praktische Orientierung (Was genau folgt für unser Verhalten gegenüber anderen Personen? Was sind Würdeverletzungen?) - auch verengtes Verständnis, können den Zusammenhang zwischen Menschenwürde und Autonomie nicht erfassen (und damit einen wichtigen Teil der Erfahrungen von Würdeverletzungen)

Menschenwürde als Selbstachtung Eine vielversprechende Konzeption der Menschenwürde stellt diese in einen Zusammenhang mit dem Begriff der Selbstachtung und der persönlichen Identität (s. etwa die Arbeiten von J. Margalit, R. Stoecker, P. Schaber) - Menschen haben die Fähigkeit, sich selbst zu achten (unterschieden von der Fähigkeit zur Autonomie) - Menschenwürde zu respektieren bedeutet, Menschen ein Leben in Selbstachtung zu ermöglichen, d.h. ein Leben, in welchem sie sich selbst als wertvoll wahrnehmen und eine akzeptable Identität (Selbstkonzeption) besitzen und dieser entsprechend handeln können

Menschenwürde als Selbstachtung Die zwei Aspekte von Menschenwürde als Selbstachtung - Eine akzeptable Identität / Selbstkonzeption ausbilden können setzt voraus, dass man einen Raum dafür hat, diese auszubilden, und dass andere den unterschiedlichen Selbstkonzeptionen mit Wertschätzung und Aufmerksamkeit begegnen - Der eigenen Selbstkonzeption entsprechend handeln können setzt voraus, dass andere diese wahrnehmen und die Möglichkeiten bieten, ihr entsprechend zu handeln

Nochmal: Erfahrungen von Würdeverletzungen Vielfältige Erfahrungen der Verletzung/Bedrohung der Würde von alten Menschen - nichts mehr gelten / nicht mehr nützlich sein - abhängig sein / nicht mehr selbst entscheiden können - unsichtbar sein / allein sein - nicht als individuelle Person wahrgenommen werden - Privatsphäre wird nicht geachtet

Menschenwürde als Selbstachtung Menschenwürde als Selbstachtung zu verstehen, kann die unterschiedlichen Aspekte / Erfahrungen von Würde im Alter angemessener erfassen und erklären Die Konzeption kann den Zusammenhang von Menschenwürde und Selbstbestimmung erklären Die Konzeption gibt praktische Orientierung mit Blick auf die Frage, was Achtung vor der Menschenwürde bedeutet, wobei ein zentraler Aspekt darin besteht, dass zunächst einmal nicht einzelne Handlungen isoliert Würdeverletzungen darstellen, sondern nur dann, wenn in ihnen eine Haltung der Missachtung und der Indifferenz zum Ausdruck kommt (strukturelle Ebene)

Menschenwürde und Alter Noch einmal zurück zu der Frage, warum Menschenwürde gerade im Zusammenhang mit alten Menschen besonders häufig thematisiert wird: Menschenwürde ist vielleicht gerade im Alter in besonderer Weise wichtig und bedroht, weil der Wandel der Selbstkonzeption wichtige Herausforderungen für das Umfeld mit sich bringt - alte Menschen auf eine Weise zu behandeln und ein Umfeld herzustellen, in der sie im Anschluss an ihre bisherige Lebensgeschichte eine Selbstkonzeption entwickeln können, die ihnen ein Leben in Selbstachtung ermöglicht (das auch ein Leben in Abhängigkeit und Verletzlichkeit sein kann)