Autonomie in Verbundenheit. Selbstbestimmt leben nach einem Auszug aus dem Elternhaus!?

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1 Tagung Selbstbestimmt Wohnen in NRW Autonomie in Verbundenheit Selbstbestimmt leben nach einem Auszug aus dem Elternhaus!? Prof. Dr. Ute Fischer, Berlin

2 Prämisse Ein Auszug aus dem Elternhaus ist keine Ablösung sondern bietet Kindern und Eltern Autonomie in Verbundenheit Prof. Dr. Ute Fischer, Berlin

3 Was erwartet Sie? I Der Umzug vom Elternhaus in eine betreute Wohnform - Erkenntnisse aus Praxis und Forschung: Ambivalenzen und Sorgen vor dem Umzug Herausforderungen in der Anfangszeit Chancen und Lernprozesse II Wie kann der Übergang möglichst gut gelingen? Prof. Dr. Ute Fischer, Berlin

4 I Der Umzug vom Elternhaus in eine betreute Wohnform Erkenntnisse aus Praxis und Forschung

5 WISTA - Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit schwerer Behinderung Wohnmodell A

6 Jeder geht aus dem Haus, wenn er Anfang oder Mitte zwanzig ist, warum nun ein Behinderter nicht? (Zitat einer Mutter)

7 Ambivalenzen vor einem Umzug Der Gedanke, sie so aus der Hand zu geben, so anderen Leuten... - gerade um solche Kinder hat man ja viel mehr Angst als um die anderen

8 Sorgen von Eltern Kommunikationsbeeinträchtigungen! Beachtung der besonderen Bedürfnisse? Hohe soziale Abhängigkeit bei schwerer Behinderung! Verhaltensprobleme! Wohlbefinden des Kindes??? Sorgfalt in Pflege und medizinischer Versorgung? Wie sollen das die Betreuer schaffen?

9 Vorsorge für die Zukunft - aus Vernunftgründen! Man denkt immer an später: wie soll das mal werden? Wir sind ja nicht ewig da...

10 Langfristige Vorbereitung auf einen Umzug! nach Möglichkeit gemeinsam mit anderen Eltern! Vorbereitung durch die neue Wohneinrichtung: Kennenlernen der Familien - besondere Lebenslagen, Vorerfahrungen? - Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner/-innen - Vorstellungen und Wünsche der Eltern? Wechselseitige Erwartungen klären!

11 Prof. Dr. Ute Fischer Zwei Welten stehen sich gegenüber Elternhaus Wohneinrichtung Eltern/ Angehörige Bewohner/-in Mitarbeiter/ -innen

12 Trennungsreaktionen bei Bewohner/-innen Unsicherheit Protest und Problemverhalten Rückzug, Trauer und großes Heimweh abhängig von... Beziehung zu den Eltern (Bindungsqualität)... Autonomieentwicklung... bisherigen Trennungserfahrungen... Einflüssen der Eltern (Ängste, Sorgen)... Kontakt- und Besuchsmöglichkeiten... gelingendem Bindungsaufbau in der Wohneinrichtung Prof. Dr. Ute Fischer, Berlin

13 Trennungsreaktionen bei Eltern Eltern klammern, kontrollieren, wirken äußerst kritisch oder überfürsorglich

14 . denn: Man wird nicht so schnell fertig mit der Trennung man ist ja nun dreißig Jahre mit ihm verbunden

15 hingegangen bin ich ja immer zu ihm, und dann sieht er doch, Mama ist immer noch da!

16 Prof. Dr. Ute Fischer Herausforderungen der Anfangszeit Enge emotionale Bindung und Abhängigkeit Eltern Bewohner/-in Erwartungen Unsicherheiten Neue Bindungen aufbauen, bei hoher sozialer Abhängigkeit Mitarbeiter/-innen Ziel: Beziehungs- und Vertrauensentwicklung als Basis der Zusammenarbeit

17 Sicherheiten für Eltern zur Vertrauensentwicklung Informationen über Wohnalltag und Gruppenabläufe Ansprechpartner und verlässliche Bezugsbetreuer Großzügige Besuchsregelungen in der Anfangszeit Einfühlsamer Umgang mit Trennungsreaktionen Eingehen auf Sorgen, Beschwerden und Kritik Eindruck, dass die Mitarbeiter/-innen ihr Kind mögen und es die nötige Zuwendung erhält Sorgfalt in Pflege und (medizinischer) Versorgung Vertragliche Absicherung der Zukunft Prof. Dr. Ute Fischer, Berlin

18 Chancen für die Tochter / den Sohn er macht jetzt Dinge, die ich nicht mit ihm machen könnte! er ist dort selbständiger geworden! er lebt nun auch sein Leben und ist irgendwie erwachsener geworden

19 Manche Sorgen bleiben: Man muss immer hinterher sein Es wird nie hundertprozentig sein mehr kann man nicht erwarten!

20 Es ist alles nicht mehr so wichtig, was ich früher immer so ernst nahm: aufgeräumte Schränke, Fensterputzen u.s.w. wenn es ihm nur gut geht das Wichtigste ist, dass er sich wohl fühlt!

21 Chancen für Eltern Massenhaft Entlastung, wirklich Freiräume, die ich nie hatte. Zeit für die Partnerschaft: wir mussten quasi siebenundzwanzig Jahre nachholen Unser Leben hat noch einmal angefangen!

22 Fazit von Eltern Das Band ist lockerer geworden, aber es ist nicht gerissen!

23 Dirk H.

24 II Zusammenfassung Wie kann der Übergang vom Elternhaus in eine betreute Wohneinrichtung gut gelingen?

25 Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Übergang? ohne Zwang schafft man das leichter Selbstbestimmte Entscheidung der Familie!

26 Eltern benötigen Langfristige Vorbereitung auf einen Umzug der erwachsenen Töchter und Söhne (möglichst gemeinsam mit anderen Familien) Begleitung im Übergangsprozess, d.h. - Gesprächsangebote, Austausch mit anderen Eltern - Ernstnehmen ihrer erhöhten Sorge und lebenslangen Verantwortung - einfühlsamer Umgang mit ihren Trennungsreaktionen Einbeziehung ihrer Erfahrungen und Kompetenzen eine Kultur der Zusammenarbeit (Ansprechpartner) Erleben von Wohlbefinden der Tochter, des Sohnes Sicherheiten für die Zukunft Vertrauen zu den Mitarbeiter/-innen! Prof. Dr. Ute Fischer

27 Bewohner/-innen benötigen Individuelle Vorbereitung und Ermutigung! Beachtung ihrer Sicherheits- und Autonomiebedürfnisse Kontinuität der Beziehung zu den Angehörigen - familienspezifische Besuchs-und Kontaktangebote Verlässliche Strukturen zur Orientierung bedürfnisorientierte Alltagsbegleitung und Unterstützung v.a. auch in der Öffentlichkeit, damit Teilhabe gelingt. Elternhaus Wohneinrichtung

28 Mitarbeiter/-innen benötigen Vorbereitung auf die Herausforderungen dieser Arbeit Leitbild zur Zusammenarbeit, zu Teilhabe und Inklusion Fachwissen, Fortbildung und Supervision Rückhalt und Sicherheiten in Krisensituationen Anerkennung und Wertschätzung Angemessene Rahmenbedingungen Unterstützung bei der Assistenz im Umfeld Prof. Dr. Ute Fischer

29 Das soziale Umfeld benötigt Vorbereitung auf die Bewohnerschaft (Berücksichtigung von Befürchtungen und Unsicherheiten) Beachtung auch der Bedürfnisse von Nachbarn und Öffentlichkeit, um die Chancen der Teilhabe zu erhöhen, d.h.: - aktives Zugehen auf die Nachbarschaft - Austausch über Probleme; Kompromisse anbieten - positive Begegnungen und persönliche Beziehungen anbahnen! Assistierende Begleitpersonen als Brückenbauer Prof. Dr. Ute Fischer

30 Teilhabe und Inklusion erfordert Sicherheiten für Personen mit Behinderung Öffentlichkeit, Nachbarschaft Assistierende Begleitpersonen gestützt durch sozialpolitische Rahmenbedingungen! Prof. Dr. Ute Fischer

31 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Ute Fischer

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