Vortrag: Sport und Bewegung aus ärztlicher Sicht

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1 Uffing 2017 Folie 1 Vortrag: Sport und Bewegung aus ärztlicher Sicht Die vielfältigen positiven Auswirkungen gesundheitsorientierter Aktivität M. Kowasch Mitgliederversammlung des SV Uffing April 2017 Uffing 2017 Folie 2 >> Der Patient ist selbst der wahre Arzt wir Ärzte sind nur seine Gehilfen. >> Nach Paracelsus

2 Uffing 2017 Folie 3 Rechtlicher Hinweis Die in diesem Seminar veröffentlichten Ratschläge wurden mit größter Sorgfalt vom Autor recherchiert und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Ebenso ist eine Haftung des Autors für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden ausgeschlossen. Erkrankungen mit ernstem Hintergrund gehören immer in ärztliche Behandlung. Bei bereits bestehenden Beschwerden kann das Seminar deshalb keinen fachärztlichen Rat ersetzen. Uffing 2017 Folie 4 Fokus: Diabetes & Herz Jeweils etwas med. Basisinformation und dann der Bezug zum gesundheitsorientierten Sport

3 Uffing 2017 Folie 5 Diabetes mellitus ist eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, genauer, des Zuckerstoffstoffwechsels, mit der dem gemeinsamen Kennzeichen der Hyperglykämie = Überzuckerung des Blutes = erhöhter Glukosewert Uffing 2017 Folie 6 Klassifikation nach der Ursache: Typ 1 Diabetes: Betazellzerstörung, immunologisch bedingt, absoluter Insulinmangel Typ 2 Diabetes: Insulinresistenz, Insulinmangel Weitere Formen: Diabetes in der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes) u. a.

4 Uffing 2017 Folie 7 Symptome: Der Typ 2 Diabetes manifestiert sich schleichend und unbemerkt Oft führen erst erhöhte Blutzuckerwerte oder Harnzuckerwerte bei einer Routineuntersuchung zur Diagnose Unspezifische Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Leistungsminderung Heißhunger, Schwitzen, Kopfschmerzen (Ursache: Unterzucker = Hypoglykämie) Übermäßige Harnausscheidung, Durst (Ursache: Überzucker = Hyperglykämie)! Uffing 2017 Folie 8 Komplikationen: Schäden an Gefäßen und Nerven Makroangiopathie mit früher Arteriosklerose Herz: Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt Gehirn: Arterielle Verschlusskrankheit der Hirnarterien, Schlaganfall (80% ischämischer Insult) Beine: Periphere Arterielle Verschlusskrankheit ( Schaufensterkrankheit, Patient bleibt nach einer gewissen Gehstrecke schmerzbeding stehen) Der Schmerz als Warnsymptom (z. B. bei Angina pectoris kann infolge begleitender Neuropathie fehlen)

5 Uffing 2017 Folie 9 Mikroangiopathie Diabetische Retinopathie (Erkrankung der Augennetzhaut): 30 Prozent aller Erblindungen in Europa durch Diabetes (!). Diabetische Nephropathie: Einschränkung der Nierenfunktion bis hin zur terminalen Niereninsuffizienz: In Europa und USA sind ca. 3 aller Dialysepatienten Diabetiker (!) Diab. Neuropathie U. a. Uffing 2017 Folie 10 Therapie (aktuelles Lehrbuch der Inneren Medizin!) 1. Diät und Gewichtsnormalisierung: Gelingt im frühen Stadium eine Gewichtsnormalisierung, so sind Medikamente oft überflüssig! 2. Körperliche Aktivität: Erhöht die Sensitivität der Muskeln für Insulin! 3. Medikamente: Orale Antidiabetika, Insulin 4. Patientenschulung und Kontrollen 5. Prophylaxe und Therapie von Komplikationen

6 Uffing 2017 Folie 11 DEGS 2013: Thema Diabetes Daten aus RKI-Veröffentlichung, Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, online verfügbar Uffing 2017 Folie 12 DEGS, 2013: Thema Fitness

7 Uffing 2017 Folie 13 Uffing 2017 Folie 14

8 Uffing 2017 Folie 15 Uffing 2017 Folie 16 Koronare Herzkrankheit (KHK)

9 Uffing 2017 Folie 17 KHK: Risikofaktoren für eine vorzeitige Arteriosklerose (Framingham Studie) Hauptrisikofaktoren (major risk factors) Diabetes mellitus Cholesterin: LDL-Cholesterin- Erhöhung, HDL-Cholesterin- Gemeinsames Erniedrigung Merkmal? Arterielle Hypertonie Nikotinabusus Lebensalter KHK/Herzinfarkte bei Familienangehörigen ersten Grades (vor dem 55 Lj. (m) bzw. 65 Lj. (w) Uffing 2017 Folie 18 KHK: Andere Risikofaktoren Körperliche Inaktivität Falsche Ernäherung ( atherogene Diät ) Adipositas (Fettleibigkeit) mit Betonung der abdominellen Fettspeicherung [Taillenumfang (m) > 94 cm; (w) > 80 cm] Andere, z. B. andere Lipidstoffwechselstörungen ( ) Genetik

10 Uffing 2017 Folie 19 KHK: Symptome Leitsymptom: Angina pectoris Vorwiegend Schmerzen hinter dem Brustbein Ausgelöst durch körperliche und psychische Belastungen I. d. R. durch Ruhe bzw. Nitrogabe hört der Schmerz auf Die Schmerzen können ausstrahlen Uffing 2017 Folie 20

11 Uffing 2017 Folie 21 Uffing 2017 Folie 22 Prävention kardialer Erkrankungen: Stellenwert der körperlichen Aktivität Löllgen, Herbert, Dtsch Arztebl 2003; 100(15): Es werden Ergebnisse von mehr als 50 Studien vorgelegt, die übereinstimmend mit hoher Signifikanz zeigen, dass durch regelmäßige körperliche Aktivität die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität gesenkt werden können.

12 Uffing 2017 Folie 23 Durch regelmäßige körperliche Aktivität sinkt die Gesamtsterblichkeit sowie die kardiovaskuläre Mortalität im Mittel um 35% Vergleich Statine: 25 bis 35% (aktuell die Cholesterinsenker mit höchster Wirksamkeit, z. B. Simvastatin) Uffing 2017 Folie 24

13 Uffing 2017 Folie 25 Die 3 Säulen eines gesunden Lebensstils BEWE- GUNG ERNÄH -RUNG ENT- SPAN- NUNG Uffing 2017 Folie 26 Die Empfehlungen Guidelines des American College of Sports Medicine Moderat intensives Ausdauertraining (s.u.) für ½ h pro Tag an 5 Tagen pro Woche (gesamt 2 ½ h pro Woche) 2 bis 3 mal pro Woche Kraft, Beweglichkeit und Koordination das was ein guter Übungsleiter schon lange macht: Ein abwechslungsreiches Training! Effekte auch schon bei weniger Volumen!

14 Uffing 2017 Folie 27 und Bewegung im Alltag?! Uffing 2017 Folie 28

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