Chancen und Ideen für die Gestaltung von Gesundheitswelten älterer Menschen in der Kommune

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1 Chancen und Ideen für die Gestaltung von Gesundheitswelten älterer Menschen in der Kommune Vanessa De Bock Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG)

2 Gliederung Chancen und Ideen für die Gestaltung von Gesundheitswelten älterer Menschen in der Kommune Gesundheitliche Chancengleichheit im Alter? Der bundesweite Kooperationsverbund Der Partnerprozess Gesundheit für alle Praxisbeispiele Unterstützungsangebote Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Bayern 2

3 Gesundheitliche Chancengleichheit im Alter? Krankheiten und Beschwerden treten in höherem Lebensalter oft verstärkt auf betreffen Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen stärker; geringere personale und soziale Ressourcen und führen zu geringerer Lebenserwartung: Männer und Frauen die Armutsrisiko unterliegen haben im Verhältnis zur höchsten Einkommensgruppe ein erhöhtes Mortalitätsrisiko (2,7 bzw. 2,4fach); geringere Lebenserwartung (10,8 bzw. 8,4 Jahre geringer) Quelle: Thomas Lampert, Gesundheit und Krankheit im Alter, GBE, RKI

4 Der bundesweite Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit 4

5 Aufgaben des Kooperationsverbundes 5

6 Der bundesweite Partnerprozess Einbindung in den Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit 6

7 Praxisbeispiel Begleitende Bewegungsberatung: Förderung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens Integration von Bewegung in den Alltag Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität Bewegungsaufgaben für zuhause Zielsetzungstraining Barrieremanagement bewusstes Wahrnehmen und Kennenlernen von Bewegungsangeboten vor Ort. 7

8 Praxisbeispiel Möglichst lange und selbstbestimmt zu Hause leben Seniorenarbeit Stadt Rödental Ziel soll erreicht werden durch: Häusliche Hilfen Seniorensportangebote Präventive Hausbesuche Nachstationäre Hausbesuche Quartiersarbeit/Anlaufstellen 8

9 Praxisbeispiel Zielgruppe: Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung Mitarbeiter: 1/2 hauptamtliche Stelle, 20 ehrenamtliche Alltagsbegleiter Zentrale Leistungen sind: Laiengerechte und verständliche Information Unabhängige und unverbindliche Beratung Regelmäßiger Besuchsdienst Professionelle Schulung Aufbau von Netzwerken ehrenamtlicher und professioneller Angebote Koordination und Begleitung beim Übergang Krankenhaus - zu Hause 9

10 Praxisbeispiel 10

11 Praxisbeispiel Tischlein-deck-dich Idee: bezahlbares, gesundes Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre für Seniorinnen und Senioren mit Raum für Begegnungen Zielgruppe hilft ehrenamtlich mit Zugang für Menschen in finanziellen Nöten erleichtert (Bonausgabe über Tafeln) Niedrigschwellig: Nähe zu Seniorenwohnanlage Preisträger IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention

12 Unterstützungsangebote Ausschreibung 14. Bayerischer Präventionspreis Bewerbungsschluss:

13 Projekt-Datenbanken Netzwerk Prävention unter 13

14 Projekt-Datenbanken Projektdatenbank unter 14

15 Projekt-Datenbanken Praxisdatenbank unter 15

16 Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Bayern Aufgaben Vertretung des bundesweiten Kooperationsverbundes für Gesundheitliche Chancengleichheit auf Landesebene Stärkung gesundheitlicher Chancengleichheit auf Landesebene Unterstützung von Strukturbildung und Vernetzung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung auf Landesebene Förderung von Austausch und Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Gesundheitswesen und anderen gesundheitsrelevanten Handlungsfeldern auf Landes- und kommunaler Ebene Beitrag zur Weiterentwicklung der Praxis und Förderung von Qualitätsentwicklung 16

17 Angebote der Koordinierungsstelle in Bayern (1) Kontakt zu bundes- und landesweiten Netzwerken, z.b. zum Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und der Plattform für Austausch und Vernetzung Vermittlung von Kooperationspartnern auf kommunaler Ebene durch den Partnerprozess Gesund aufwachsen für alle! zur Stärkung der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen Planung und Durchführung von Fachtagungen und Workshops zum kommunalen Partnerprozess, Unterstützung von Kommunen 17

18 Angebote der Koordinierungsstelle in Bayern (2) Förderung von Austausch und Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Gesundheitswesen und anderen gesundheitsrelevanten Handlungsfeldern auf Landes- und kommunaler Ebene Unterstützung der Praxis durch Kontaktvermittlung zu Projekten und Initiativen zum Thema Gesundheitliche Chancengleichheit Kostenloser Versand von Materialien, u.a. Tagungsdokumentationen, Leitfäden u.a. 18

19 Kontakt: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Pfarrstraße 3, München Vanessa De Bock Tel

20 Übergänge im Alter, etwa in... die Nacherwerbsphase bürgerschaftliches Engagement eine singularisierte Lebensführung persönliche und soziale Weiterentwicklung aus oder in stationäre Versorgung chronische Krankheit eine neue Wohnform Hilfe-/Pflegebedürftigkeit das Lebensende

21 Teilziele beim Auf- und Ausbau von Präventionsnetzen bei älteren Menschen Unterstützung eines gesunden Lebensstils (Bewegung, Ernährung, Sturzprävention ) Optimierung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung Wohnortnahe Angebote Kultur- und Freizeitangebote für Ältere ausbauen Barrierefreiheit im Wohnumfeld gewährleisten Rahmenbedingungen für Gesundheit im Wohnumfeld schaffen: z.b. Nachbarschaft, Sauberkeit, Sicherheit Bedarfsorientierte und finanzierbare Wohnformen schaffen Generationenverbindende Angebote ausbauen Teilhabe und Selbständigkeit 21

22 Die Kommune als Dach für erfolgreiche Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention mit Älteren Bildung Verkehr Stadtentwicklung Wohnungsunternehmen Soziales Öffentliche Angebote Gesundheit Wirtschaft und Handel Freie Träger Vereine Pflegeanbieter Frei-gemeinnützige Anbieter Wohlfahrt Freie Gruppen, Selbsthilfe Ältere Menschen Kirche, religiöse Gemeinschaft Familiäre und Nachbarschafts- Netzwerke

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