Zukunftsperspektiven des Christentums

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1 Karl Gabriel Wie kann der Glaube überleben? Die Zukunftsperspektiven des Christentums (Vortrag gehalten am im Sozialseminar der evang. Kirchengemeinde Jöllenbeck)

2 1. Einleitung 500 Jahre Reformation, 250 Jahre moderne Gesellschaft, 125 Jahre moderne Soziologie Verschwinden der Religion als Kennzeichen moderner Gesellschaft Eine neue Debatte um Verschwinden oder Wiederkehr der Religion in der Soziologie seit 25 Jahren

3 2. Max Webers Vorstellungen über Religion und Moderne ( )

4 Max Weber: (1) Mittelalterlicher Katholizismus, Luthertum und schließlich der Calvinismus bedeuten für ihn Schritte auf einem Weg, an dessen Ende die Welt jeden Zauber von Heilsbedeutsamkeit verliert. So kann sie rückhaltlos Gegenstand rationaler moderner Wissenschaft, rationalen Betriebskapitalismus und rationalbürokratischer Herrschaft werden. (2.)Die Religion überlebt in der modernen, rationalen Welt bestenfalls im hinterweltlichen Reich mystischen Lebens oder in der Brüderlichkeit unmittelbarer Beziehungen der einzelnen zueinander.

5 (3.) Seit dem berühmten Investiturstreit des 11. und 12. Jahrhunderts beanspruchen Papsttum und Kaisertum eigene, autonome Wertsphären für sich, die den jeweils Anderen in seine Schranken verweisen sollen. (4.) Die Wissenschaft löst sich von religiösen Vorgaben und erhebt den Anspruch, die eigentliche Produzentin von Wahrheit zu sein. (5) Mit dem Kapitalismus schließlich entsteht eine wirtschaftliche Macht, an der alle Maximen einer christlichen Brüderlichkeitsethik hoffnungslos abprallen müssen.

6 Entwicklungen nach Weber: (1.) Trennung und Ablösung der gesellschaftlichen Funktionsbereich von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft etc. von der Religion (funktionale Differenzierung). (2.) Die empirische Sozialforschung entdeckt das Verschwinden der Religion (3.) Die Privatsphäre wird zum primären Ort der Religion

7 3. Kritik der Vorstellung eines zwangsläufigen Verschwindens der Religion in der neueren Soziologie Eine europäische Erfindung (Eurozentrismus) Differenzierung, Privatisierung und Abnahme des individuellen Glaubens in eins gesetzt (Kritik von José Casanova) Der Abschied von der Säkularisierungsthese als ein wissenschaftlicher Umbruch

8 4. Die Gegenthese: Die Wiederkehr der Götter (1.) Max Weber 1917: Die alten, vielen Götter, entzaubert und daher in Gestalt unpersönlicher Mächte, entsteigen ihren Gräbern, streben nach Gewalt über unser Leben und beginnen untereinander wieder ihren ewigen Kampf. 1904: Niemand weiß noch wer künftig in jenem Gehäuse wohnen wird und ob am Ende dieser ungeheuren Entwicklung ganz neue Propheten oder eine mächtige Wiedergeburt alter Gedanken und Ideale stehen werden,....

9 (2.) Weltweite religiöse Wachstumsprozesse: Christliche Pfingstbewegungen und der Islam (3.) Globale Ausnahme: das (westliche) Europa? (4.) Spiritualität als Form der Religion auch in Europa im Aufwind (5.) Die Entzauberung hat nicht stattgefunden (Hubert Knoblauch)

10 Zweifel an der Wiederkehr der Religion Wiederkehr setzt Verschwinden voraus Rückkehr der Religion ein armutsbedingter Schein? Außerkirchliche Religiosität die eigentliche Form der Religion in Europa? Ohne Kirchen auch geringere Chancen für außerkirchliche Religiosität und öffentliche Religion

11 5. Die Religion in der Vielfalt der Modernen Die Vorstellung von einer Vielfalt der Modernen lässt die Umrisse eines veränderten Verhältnisses von Religion und Moderne erkennen. Es gibt nicht nur ein Modell der Moderne, auf das die gesellschaftliche Entwicklung hin konvergiert Strukturelle Aspekte der Moderne (Differenzierung, Urbanisierung etc.) bedingen nicht einfach kulturelle Entwicklungen (Verschwinden der Religion). Religion kommt auch als aktiver, unabhängiger Faktor in den Blick Der jeweilige Ausgang der Konflikte zwischen Religion, Politik, Wissenschaft führt zu unterschiedlichen Modernen

12 6. Jenseits von Verweltlichung und Wiederkehr der Götter Vorurteil, Religion gehöre nicht zur Moderne, wird überwunden Offenheit gegenüber alternativen Entwicklungen von Religion und Christentum in der Moderne Überwindung der Vorstellung vom Verschwinden der Religion als Sich selbst erfüllende Prophezeiung (J. Casanova) Modernisierungsprozesse in den Religionen kommen in den Blick Erklärungsansatz für die religiöse Lage in Ostdeutschland

13 7. Wie überlebt der christliche Glaube? Thesen (1.) Überwindung des Bewusstseins vom zwangsläufigen Verschwinden des Glaubens (2.) Individueller und frei gewählter Glaube (3.) Pluralismus ist dem christlichen Glauben eher förderlich als hinderlich (4.) Produktive Spannung im Verhältnis von individuellem Glauben und Institution (5.) Offenheit gegenüber Säkularität und Spiritualität (6.) Kirche nicht staatsanalog, sondern als zivilgesellschaftliche Kraft in der Gesellschaft (7.) In einer versöhnten Verschiedenheit der Konfessionen liegt die Zukunftsperspektive des Christentums.

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