Kapitel 2: Darstellung von Information Inhalt Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kapitel 2: Darstellung von Information Inhalt Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure"

Transkript

1 Kapitel : Wintersemester 6/7 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Inhalt Einfache Datentypen Zahldarstellungen im Rechner Bezeichner Datendefinition, Zuweisung, Initialisierung Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl für Algorithm Engineering Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : Wiederholung Realisierung eines Programms Problemanalyse Spezifikation Notwendig für Programmierung: Ausschnitte der realen Welt müssen im Rechner abgebildet werden können! Algorithmenentwurf Formulierung eines Programms Dazu gehören etwa Daten in vielerlei Form! Programm (in C/C++) Compiler Assembler- Programm Assemblierer Maschinen- Programm Bestimmte Formen dieser Daten haben gemeinsame, typische Eigenschaften! Solche werden zusammengefasst zu so genannten Datentypen. Ausführung erfolgt mit Hilfe des Laufzeitsystems Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 4

2 Unterscheidung Wie werden Zahlen im Rechner dargestellt? Einfache Datentypen sind elementar bzw. nicht auf andere Typen zurückführbar. Beispiel: positive ganze Zahlen Zusammengesetze Datentypen entstehen baukastenartig durch Zusammensetzen von einfachen Datentypen. Bit {, } 8 Bit = Byte Speicher im Rechner = lineare Folge von Bytes bzw. Bits Duales Zahlensystem: n Bits: (b n- b n- b b b ) mit b k {, } n mögliche Kombinationen (= verschiedene Zahlen) Umwandlung in Dezimalzahl: Beispiel: ein Paar aus zwei positiven ganzen Zahlen Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 5 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 6 Einfache Datentypen Ganzzahlen ohne Vorzeichen (unsigned) Negative Zahlen? Gleicher Vorrat an verschiedenen Zahlen! Vorrat muss anders aufgeteilt werden! Bit Byte Wertevorrat Name in C/C unsigned char unsigned short int unsigned int unsigned long int ACHTUNG: Wertebereiche rechnerabhängig! Hier: PC mit Pentium IV. Naiver Ansatz: Man verwendet n- Bit zur vorzeichenlosen Zahldarstellung Das ergibt Zahlen im Bereich n- -, also bis 7 für n=8 Bit n repräsentiert das Vorzeichen: = positiv, = negativ Bei n = 8 ergibt das Zahlen im Bereich -7 bis 7 so Probleme: Die Null zählt doppelt: + und - Eine mögliche Zahldarstellung wird verschenkt! nicht! Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 7 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 8

3 Negative Zahlen? Bitrepräsentation von negativen Zahlen: Gleicher Vorrat an verschiedenen Zahlen! Vorrat muss anders aufgeteilt werden! unsigned char 55 Man muss nur das Stellengewicht des höchstwertigen Bits negativ machen! Bit unsigned signed signed char Beispiel: = = -87 Mit Bit 6 sind Zahlen zwischen und 7 darstellbar. Falls Bit7 = bis 7 Falls Bit7 = -8 bis - Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 9 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : Bitrepräsentation von Ganzzahlen mit Vorzeichen: (n = 8) Einfache Datentypen unsigned signed Ganzzahlen mit Vorzeichen Bit Byte Wertevorrat Name in C/C char short int int long int ACHTUNG: Wertebereiche rechnerabhängig! Hier: PC mit Pentium IV. Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3

4 Zwischenfragen: Wie werden Daten im Programm angelegt bzw. abgelegt? Wie kann ich sie wieder finden und abrufen bzw. verändern? Rechner muss angewiesen werden Speicherplatz für Daten zu reservieren. Das geschieht formal im Programm durch eine Datendefinition: Angabe von Datentyp und Bezeichner. Beispiele: char a; short b; unsigned long c; Adresse Daten Name a b c Datendefinition (DD) unsigned int Postleitzahl; Was geschieht?. DD reserviert Speicher. DD legt Wertevorrat fest 3. DD ermöglicht eindeutige Interpretation des Bitmusters 4. DD legt zulässige Operatoren fest Was geschieht nicht? DD weist keinen Wert zu! Zufällige Bitmuster im Speicher! Häufige Fehlerquelle! Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 4 Zuweisung Beispiel: Postleitzahl = 44; Vor einer Zuweisung muss eine Datendefinition stattgefunden haben! Was geschieht? Die Zahl wird gemäß Datentyp interpretiert & in ein Bitmuster kodiert. Das Bitmuster wird an diejenige Stelle im Speicher geschrieben, die durch den Bezeichner symbolisiert wird. Initialisierung Beispiel: unsigned int Postleitzahl = 44; Datendefinition mit anschließender Zuweisung Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 5 Bezeichner Bauplan: Es dürfen nur Buchstaben a bis z, A bis Z, Ziffern bis 9 und der Unterstrich _ vorkommen. Das erste Zeichen muss ein Buchstabe oder ein Unterstrich sein. Prinzipiell keine Längenbeschränkung. Schlüsselwörter dürfen nicht verwendet werden. Winkel EinkomSteuer Einkom_Steuer einkom_steuer _OK x3 _x3_und_x4 99 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 6 4

5 Schlüsselwörter sind reservierte Wörter der jeweiligen Programmiersprache! Schlüsselwörter sind reservierte Wörter der jeweiligen Programmiersprache! auto break case char const continue default do double else enum extern float for goto if int long register return short signed sizeof static struct switch typeof union unsigned void volatile while asm bool const_cast catch class delete dynamic_cast explicit export false friend inline mutable namespace new operator private protected public static_cast template reinterpret_cast this throw true try typeid typename using virtual Schlüsselwörter der Programmiersprache C Zusätzliche Schlüsselwörter der Programmiersprache C++ Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 7 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 8 Ganzzahlen: Binäre Operatoren Addition Operator: + Subtraktion Operator: - Multiplikation Operator: * Ganzzahldivision Operator: / Modulo Operator: % Beispiele: A + b; 3 * x3-8 / Faktor; wert % ; Ganzzahlen: Modulo-Operator % liefert den Rest der Ganzzahldivision aus Alltagsleben bekannt, aber selten unter diesem Namen Beispiel: Digitaluhr Wertevorrat: : bis 3:59 Stundenanzeige springt nach 3 auf Minutenanzeige springt nach 59 auf C/C++: unsigned int stunde, laufendestunde = 37; stunde = laufendestunde % 4; Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 9 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 5

6 Ganzzahlen: Häufige Fehlerquellen Zahlenüberlauf short m = 4, n =, p = 5, k; k = m * n / p; Resultat: k = -; Ganzzahlen: Häufige Fehlerquellen Zahlenüberlauf: Addition short a = 36, b =, c = a + b; Resultat: c = -3736; Programmiertes Unheil! Warum? 4 * ergibt 4 zu groß für Datentyp short (< 3768) 4 = Interpretation als Datentyp short: = Schließlich: / 5 = - Zahlenüberlauf: Subtraktion unsigned short m =, n =, k; k = m n; Resultat: k = 65535; Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : Ganzzahlen: Häufige Fehlerquellen Ganzzahldivision ist reihenfolgeabhängig! Beispiel: * / 3 / 3 * 4 / 3 6 * 8 7 Merken! Wird Zahlenbereich bei Ganzzahlen über- oder unterschritten (auch bei Zwischenergebnissen), dann entstehen unvorhersehbare, falsche Ergebnisse ohne Fehlermeldung! Es liegt im Verantwortungsbereich des Programmierers, die geeigneten Datentypen auszuwählen (Problemanalyse!). Die Verwendung von größeren Datentypen verschiebt das Problem nur auf größere Wertebereiche: es wird i.a. dadurch nicht gelöst! Es müssen ggf. Vorkehrungen getroffen werden: z. B. Konsistenzprüfungen. Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 4 6

7 Reelle Zahlen In C/C++ gibt es zwei Datentypen für reelle Zahlen: Reelle Zahlen Float vs. Long: beide 4 Byte, aber riesiger Unterschied im Wertebereich! Bit Byte Wertebereich Name in C/C++ Stellen Wie geht das denn? 3 4 ± 3.4 * -38 ± 3.4 * +38 float 7 Durch Verlust an Genauigkeit im niederwertigen Bereich der Zahl! 64 8 ±.7 * -38 ±.7 * +38 double 5 Repräsentation ist standardisiert: IEEE-Standard P754 (985) Beispiel: float (3 bit) Stellen = signifikante Stellen v Vorzeichen e 7 e Exponent m m Mantisse Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 5 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 6 Reelle Zahlen Repräsentation ist standardisiert: IEEE-Standard P754 (985) Beispiel: float (3 bit) v e 7 e m m Reelle Zahlen float pi = 3.459; double pi = ; 7 signifikante Stellen 5 signifikante Stellen korrekte + signed char -8 M +7 normiert: m, wobei virtuelles Bit m 3 = Weitere gültige Schreibweisen: Festkommazahl (fixed format).3456e5 Fließkommazahl (floating point).345 Achtung: Dezimaldarstellung immer mit Punkt, niemals mit Komma! +34.e-9 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 7 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 8 7

8 Einfache Datentypen Zeichen Ein Zeichen wird in einem Byte gespeichert (char) Zuordnung: Zeichen Zahl (Code) ASCII (American Standard Code for Information Interchange), 7-Bit-Code Einige wichtige nicht druckbare Steuerzeichen: horizontal tabulation line feed carriage return DLE P ` p DC DC DC3 DC4 NAK SYN ETB CAN EM SUB ESC FS GS RS US! # $ % & ( ) * +, -. / : ; < = >? A B C D E F G H I J K L M N O Q R S T U V W X Y Z [ \ ] ^ _ a b c d e f g h i j k l m n o q r s t u v w x y z { } ~ DEL NUL SOH STX ETX EOT ENQ ACK BEL BS TAB LF VT FF CR SO SI Steuerzeichen null space NUL DLE P ` p SOH DC! A Q a q STX DC B R b r ETX DC3 # 3 C S c s EOT DC4 $ 4 D T d t ENQ NAK % 5 E U e u ACK SYN & 6 F V f v BEL ETB 7 G W g w BS CAN ( 8 H X h x TAB EM ) 9 I Y i y LF SUB * : J Z j z VT ESC + ; K [ k { FF FS, < L \ l CR GS - = M ] m } SO RS. > N ^ n ~ SI US /? O _ o DEL delete Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 9 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 Zeichen Zeichen werden gemäß ihrem Code als Zahl gespeichert deshalb kann man mit Zeichen rechnen: char c = 7 ; int zahl = c ; Code von 7 ist 55 Code von ist 48 Resultat: zahl = 7 und man kann Zeichen vergleichen: a < b ist wahr, weil 97 < 98 Erst bei der Ausgabe wird Datentyp char wieder als Zeichen interpretiert. Zeichen Datendefinition: char Zeichen; Zuweisung: Zeichen = x ; Darstellbare Zeichen: Buchstaben: a bis z und A bis Z Ziffern: bis 9 Satzzeichen: z.b.! oder : Sonderzeichen: oder > oder } oder Leerzeichen Steuerzeichen \a alarm (BEL) \ Anführungsstriche mit Fluchtsymbol \b backspace \ Hochkomma \t horizontal tabulator (TAB) \? Fragezeichen (Umschalter): \ \n new line \\ backslash Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 3 8

9 Zeichenketten (Strings) Datendefinition etc. kommt später! Aneinanderreihung von Zeichen Gekennzeichnet durch doppelte Hochkommata: Beispiele: Dies ist eine Zeichenkette! Dies ist eine Zeichenkette! Das ist jetzt\nneu. Das ist jetzt neu. \ The C++ Programming Language\ \n\tby B. Stroustrup The C++ Programming Language by B. Stroustrup Rudolph: EINI (WS 7/8) Kap. : 33 9

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09 Einführung in die Programmierung Wintersemester 28/9 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund : Darstellung von Information Inhalt Einfache Datentypen

Mehr

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung)

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) Wintersemester 2006/07 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl

Mehr

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09 Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund : Darstellung von Information Inhalt Einfache Datentypen

Mehr

Kapitel 2: Darstellung von Information. Inhalt. Einfache Datentypen (Fortsetzung) Erste Programme (mit Ausgabe) Exkurs: Grammatiken

Kapitel 2: Darstellung von Information. Inhalt. Einfache Datentypen (Fortsetzung) Erste Programme (mit Ausgabe) Exkurs: Grammatiken Kapitel 2: Wintersemester 2005/06 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Inhalt Einfache Datentypen (Fortsetzung) Erste

Mehr

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung)

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) Wintersemester 2005/06 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für lgorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java Vorlesung vom 18.4.07, Literalkonstanten Übersicht 1 Ganzzahlige Konstanten 2 Gleitkommakonstanten 3 Zeichenkonstanten 4 Zeichenketten 5 Boolsche Konstanten 6 null Referenz Literalkonstanten Literalkonstanten

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 20 Einstieg in die Informatik mit Java Literalkonstanten Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 20 1 Ganzzahlige Konstanten 2 Gleitkommakonstanten 3 Zeichenkonstanten

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 30 Einstieg in die Informatik mit Java Datentypen Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 30 1 Überblick 2 Ganzzahlige Typen 3 Gleitkommatypen 4 Zeichen, char

Mehr

Escape-Sequenzen. Dr. Norbert Spangler

Escape-Sequenzen. Dr. Norbert Spangler Escape-Sequenzen Einzelzeichen Bedeutung ASCII- ASCII-Code \a alert BEL 07 \b backspace BS 08 \t horizontal tab HT 09 \n line feed LF 0A \v vertical tab VT 0B \f form feed FF 0C \r carriage return CR 0D

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 29/ Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im Rechner

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2017/18 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2013/14 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2016/17 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im

Mehr

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2017/18

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2017/18 Einführung in die Programmierung Wintersemester 2017/18 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund : Darstellung von Information Inhalt Einfache Datentypen

Mehr

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2018/19

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2018/19 Einführung in die Programmierung Wintersemester 2018/19 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund : Darstellung von Information Inhalt Einfache Datentypen

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2010/11 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Einfache Datentypen Zahldarstellungen im

Mehr

Grundelemente von C++

Grundelemente von C++ - Zeichensatz - Kommentare - Token - Bezeichner - Schlüsselwörter - Einfache Typen - Literale Ganze Zahlen Reelle Zahlen Wahrheitswerte Zeichen - Variablen und Variablendeklarationen - Benannte Konstanten

Mehr

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf Seite 1 von 29

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf  Seite 1 von 29 Kapitel 2 Einführung in C++ Seite 1 von 29 C++ Zeichensatz - Buchstaben: a bis z und A bis Z. - Ziffern: 0 bis 9 - Sonderzeichen: ; :,. # + - * / % _ \! < > & ^ ~ ( ) { } [ ]? Seite 2 von 29 Höhere Elemente

Mehr

Eine Reihe häufig benötigter Datentypen ist in C vordefiniert

Eine Reihe häufig benötigter Datentypen ist in C vordefiniert 2 Standardtypen in C D.3 Datentypen Eine Reihe häuig benötigter Datentypen ist in C vordeiniert char int loat double void Zeichen (im ASCII-Code dargestellt, 8 Bit) ganze Zahl (16 oder 32 Bit) Gleitkommazahl

Mehr

Einheit Datentypen in der Programmiersprache C Schwerpunkt: Elementare (arithmetische) Datentypen

Einheit Datentypen in der Programmiersprache C Schwerpunkt: Elementare (arithmetische) Datentypen Einheit Datentypen in der Programmiersprache C Schwerpunkt: Elementare (arithmetische) Datentypen Kurs C/C++ Programmierung, WS 2008/2009 Dipl.Inform. R. Spurk Arbeitsgruppe Programmierung FR 6.2 Informatik

Mehr

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung)

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) Wintersemester 2006/07 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl

Mehr

Kapitel 2/3: Darstellung von Information / Kontrollstrukturen. Inhalt. Zusammengesetzte Datentypen Wiederholungen (in Programmen)

Kapitel 2/3: Darstellung von Information / Kontrollstrukturen. Inhalt. Zusammengesetzte Datentypen Wiederholungen (in Programmen) Kapitel 2/3: / Kontrollstrukturen Wintersemester 2005/06 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Inhalt Zusammengesetzte

Mehr

Programmieren und Problemlösen Java-Sprachkonstrukte. Java-Sprachkonstrukte. Übung Altersberechner. Namen und Bezeichner. Namen und Bezeichner

Programmieren und Problemlösen Java-Sprachkonstrukte. Java-Sprachkonstrukte. Übung Altersberechner. Namen und Bezeichner. Namen und Bezeichner Übung Altersberechner Dennis Komm Programmieren und Problemlösen public class AgeCalc { public static void main(string[] args) { Out.print("Enter your year of birth: ")... } } Ausgabe: "In 2020, you will

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2017 Dr. Stefanie Demirci Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Organisatorisches Tutorfragestunden (Start: Heute)

Mehr

Variablen, Konstanten und Datentypen

Variablen, Konstanten und Datentypen Informatik für Elektrotechnik und Informationstechnik Benedict Reuschling benedict.reuschling@h-da.de Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik WS 2013/14 Variablen, Konstanten und Datentypen Überblick

Mehr

Programmierkurs C++ Variablen und Datentypen

Programmierkurs C++ Variablen und Datentypen Programmierkurs C++ Variablen und Datentypen Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer #2 Überblick Welche Datentypen gibt es in

Mehr

Organisatorisches. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Programm heute. Was sind primitive Datentypen? Primitive Datentypen

Organisatorisches. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Programm heute. Was sind primitive Datentypen? Primitive Datentypen Organisatorisches Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2017 Dr. Stefanie Demirci Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Tutorfragestunden (Start: Heute)

Mehr

3 Grundstrukturen eines C++ Programms anhand eines Beispiels

3 Grundstrukturen eines C++ Programms anhand eines Beispiels 3 Grundstrukturen eines C++ Programms anhand eines Beispiels 3.1 Einige Grundbegriffe Mit Hilfe eines Programmes wird dem Computer mitgeteilt, wie er eine bestimmte Aufgabe bearbeiten soll. Es besteht

Mehr

Programmieren in C Einführung

Programmieren in C Einführung Programmieren in C Einführung Aufbau eines Programms Einfache Programme Datentypen und Vereinbarungen Das Entwicklungswerkzeug Seite Einfache Programme Kugeltank-Berechnung #include void main

Mehr

Merke: Mit jedem zusätzlichen Bit verdoppelt sich die Anzahl der darstellbaren Zahlen bzw. Zustände

Merke: Mit jedem zusätzlichen Bit verdoppelt sich die Anzahl der darstellbaren Zahlen bzw. Zustände 1 2 Merke: Mit jedem zusätzlichen Bit verdoppelt sich die Anzahl der darstellbaren Zahlen bzw. Zustände 3 Die Zuordnung der Himmelsrichtungen zu den dreistelligen Binärzahlen, also Norden 000 Süden 001

Mehr

Rechnerstrukturen. Michael Engel und Peter Marwedel. Sommer TU Dortmund, Fakultät für Informatik

Rechnerstrukturen. Michael Engel und Peter Marwedel. Sommer TU Dortmund, Fakultät für Informatik Rechnerstrukturen Michael Engel und Peter Marwedel TU Dortmund, Fakultät für Informatik Sommer 2014 Folien a. d. Basis von Materialien von Gernot Fink und Thomas Jansen 10. April 2014 1/37 1 Repräsentation

Mehr

Grundlagen der Programmierung

Grundlagen der Programmierung Grundlagen der Programmierung 5. Vorlesung 06.11.2018 1 Zahlendarstellungen 2 Speicherinhalte: Bits Hardware Spannung Ladung Magnetisierung Codierung 0V ungeladen unmagnetisiert 0 5V geladen magnetisiert

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2017 Dr. Stefanie Demirci Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Organisatorisches Tutorfragestunden (Start: Heute)

Mehr

Organisatorisches. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Programm heute. Definition Datenstruktur. Nächste Woche keine Vorlesung!

Organisatorisches. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Programm heute. Definition Datenstruktur. Nächste Woche keine Vorlesung! Organisatorisches Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Wintersemester 2012/13 Dr. Tobias Lasser Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Nächste Woche keine Vorlesung! Es

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java Vorlesung vom 18.4.07, Grundlagen Übersicht 1 Kommentare 2 Bezeichner für Klassen, Methoden, Variablen 3 White Space Zeichen 4 Wortsymbole 5 Interpunktionszeichen 6 Operatoren 7 import Anweisungen 8 Form

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2014 Dr. Tobias Lasser Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München 4 Programm heute 1 Einführung 2 Grundlagen von Algorithmen

Mehr

4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen

4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen Inhalt Inhalt: 4. Programmiersprache C 4.1 Programmaufbau in C 4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen 4.3 Steuerfluss-Konstrukte 4.4 Arbeit mit indizierten Größen (Felder) 4.5 Arbeit mit Pointern

Mehr

Algorithmen zur Datenanalyse in C++

Algorithmen zur Datenanalyse in C++ Algorithmen zur Datenanalyse in C++ Hartmut Stadie 16.04.2012 Algorithmen zur Datenanalyse in C++ Hartmut Stadie 1/ 39 Einführung Datentypen Operatoren Anweisungssyntax Algorithmen zur Datenanalyse in

Mehr

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf Seite 1 von 11

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf  Seite 1 von 11 Kapitel 11 Zeichenverarbeitung Seite 1 von 11 Zeichenverarbeitung - Jedem Zeichen ist ein Zahlencode zugeordnet. - Dadurch wird ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. - Es werden

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 22 Einstieg in die Informatik mit Java Grundlagen Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 22 1 Kommentare 2 Bezeichner für Klassen, Methoden, Variablen 3 White

Mehr

Kapitel 4: Zeiger. Inhalt. Zeiger Zeigerarithmetik

Kapitel 4: Zeiger. Inhalt. Zeiger Zeigerarithmetik Wintersemester 2005/06 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl

Mehr

Datentypen printf und scanf. Programmieren in C Dr. Michael Zwick

Datentypen printf und scanf. Programmieren in C Dr. Michael Zwick Datentypen printf und scanf Programmieren in C Dr. Michael Zwick April June 2015 Monday Tuesday Wednesday Thursday Friday 17 20 Apr 21 22 23 24 Arbeitsblatt 1-1 Ausgabe Arbeitsblatt 1 Beginn Tutorium Arbeitsblatt

Mehr

Informatik Vorkurs - Vorlesung 2

Informatik Vorkurs - Vorlesung 2 Informatik Vorkurs - Vorlesung 2 Variablen, Arrays, Zahlensysteme Torben Achilles, 9. Oktober 2018 Inhalt Variablen & Datentypen Arrays Zahlensysteme 9. Oktober 2018 Torben Achilles Informatik Vorkurs

Mehr

Informatik: Abschnitt 4

Informatik: Abschnitt 4 Inhalt: 4. Programmiersprache C Informatik: Abschnitt 4 4.1 Programmaufbau in C 4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen 4.3 Steuerfluss-Konstrukte 4.4 Arbeit mit indizierten Größen (Felder) 4.5 Arbeit

Mehr

Informatik: Abschnitt 4

Informatik: Abschnitt 4 Informatik: Abschnitt 4 Inhalt: 4. Programmiersprache C 4.1 Programmaufbau in C 4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen 4.3 Steuerfluss-Konstrukte 4.4 Arbeit mit indizierten Größen (Felder) 4.5 Arbeit

Mehr

Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit?

Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit? Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit? So gehen Sie vor! Lösen Sie die Aufgaben der Reihe nach von 1 bis 20, ohne das Lösungsblatt zur Hilfe zu nehmen. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nimmt

Mehr

Programm heute. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Was sind primitive Datentypen? Bits und Bytes. Primitive Datentypen. Sommersemester 2014

Programm heute. Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Was sind primitive Datentypen? Bits und Bytes. Primitive Datentypen. Sommersemester 2014 Programm heute Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2014 1 Einführung Dr. Tobias Lasser Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München 2 Grundlagen von Algorithmen

Mehr

Java vs. C++: Different by Design

Java vs. C++: Different by Design Java vs. C++: Different by Design Java starke Anlehnung an C++ Deployment Schema: Interpretation OO ist (nahezu) zwingend primäres Kriterium: Komfort diverse (und zumeist nicht abschaltbare) implizite

Mehr

Grundlagen der Programmierung in C Basics

Grundlagen der Programmierung in C Basics Was ist ein Programm? Grundlagen der Programmierung in C Basics Wintersemester 2005/2006 G. Zachmann Clausthal University, Germany zach@in.tu-clausthal.de Abstrakt: Zeichenfolge entsprechend einer formalen

Mehr

Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP JAVA 1

Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP JAVA 1 Fachhochschule Stralsund Fachbereich Maschinenbau Lehrgebiet Informatik Prof. Dr.-Ing. Ch.Wahmkow Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP I. Aufbau eines Java-Programmes JAVA 1 Escape-Sequenzen zur

Mehr

Wiederholung, Abbruch von Schleifen, switch-anweisung Datentypen, char, formatierte Ausgabe

Wiederholung, Abbruch von Schleifen, switch-anweisung Datentypen, char, formatierte Ausgabe Informatik Vorlesung 03b Wiederholung, Abbruch von Schleifen, switch-anweisung Datentypen, char, formatierte Ausgabe 12. November 2018 WiSe 2018 FB Ing - SB Umwelttechnik und Dienstleistung - Informatik

Mehr

Grundlagen der Informatik 2. Typen

Grundlagen der Informatik 2. Typen Grundlagen der Informatik 2. Typen Speicher, Speicherbedarf Ein-/Ausgabe Grundlagen der Informatik (Alex Rempel) 1 Wiederholung // root calculation #include #include using namespace

Mehr

RO-Tutorien 15 und 16

RO-Tutorien 15 und 16 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Tutorienwoche 2 am 04.05.2011 1 Christian A. Mandery: KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Grossforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

2.1 Fundamentale Typen

2.1 Fundamentale Typen 2. Elementare Typen 2.1 Fundamentale Typen C++ stellt die wichtigsten Datentypen mit passender Form der Abspeicherung und zugehörigen Rechenoperationen zur Verfügung : Boolscher Datentyp (bool) für logische

Mehr

Angewandte Mathematik und Programmierung

Angewandte Mathematik und Programmierung Angewandte Mathematik und Programmierung Einführung in das Konzept der objektorientierten Anwendungen zu mathematischen Rechnens WS 2013/14 Operatoren Operatoren führen Aktionen mit Operanden aus. Der

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Wintersemester 2012/13 Dr. Tobias Lasser Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Organisatorisches Nächste Woche keine Vorlesung! Es

Mehr

Grundlagen der Modellierung und Programmierung, Übung

Grundlagen der Modellierung und Programmierung, Übung Grundlagen der Modellierung und Programmierung Übung Prof. Wolfram Amme LS Softwaretechnik Prof. Klaus Küspert LS Datenbanksysteme Prof. Birgitta König-Ries LS Verteilte Systeme Prof. Dr. Wilhelm Rossak

Mehr

Wo sind wir? Übersicht lexikale Struktur von Java

Wo sind wir? Übersicht lexikale Struktur von Java Wo sind wir? Java-Umgebung Lexikale Konventionen Datentypen Kontrollstrukturen Ausdrücke Klassen, Pakete, Schnittstellen JVM Exceptions Java Klassenbibliotheken Ein-/Ausgabe Collections Threads Applets,

Mehr

RO-Tutorien 3 / 6 / 12

RO-Tutorien 3 / 6 / 12 RO-Tutorien 3 / 6 / 12 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Christian A. Mandery WOCHE 2 AM 06./07.05.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

2 Darstellung von Zahlen und Zeichen

2 Darstellung von Zahlen und Zeichen 2.1 Bits, Byte, Datenworte und Logikpegel 89 2 Darstellung von Zahlen und Zeichen Computer- bzw. Prozessorsysteme führen Transformationen durch, die Eingaben X auf Ausgaben Y abbilden, d.h. Y = f (X ).

Mehr

Kapitel 2. Elementare Datentypen, Konstanten und Variablen

Kapitel 2. Elementare Datentypen, Konstanten und Variablen Elementare Datentypen, Konstanten und Variablen In diesem Kapitel werden Sie die grundlegenden Typen und Objekte kennenlernen, mit denen ein Programm arbeitet. 35 C++ Lernen und professionell anwenden

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 008/09 Zusammengesetzte Datentypen - Feld (array) - Verbund (struct) - Aufzählung (enum) Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering

Mehr

Abschnitt 2: Daten und Algorithmen

Abschnitt 2: Daten und Algorithmen Abschnitt 2: Daten und Algorithmen 2. Daten und Algorithmen 2.1 Zeichenreihen 2.2 Datendarstellung durch Zeichenreihen 2.3 Syntaxdefinitionen 2.4 Algorithmen 2 Daten und Algorithmen Einf. Progr. (WS 08/09)

Mehr

Informationsdarstellung. 2 Informationsdarstellung. Ziele. 2 Informationsdarstellung Texte. Texte WS 2017/2018

Informationsdarstellung. 2 Informationsdarstellung. Ziele. 2 Informationsdarstellung Texte. Texte WS 2017/2018 Fakultät Informatik Institut Systemarchitektur Professur Datenschutz und Datensicherheit WS 2017/2018 2. Informationsdarstellung Dr.-Ing. Elke Franz Elke.Franz@tu-dresden.de 2 Informationsdarstellung Ziele

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2018 Dr. Stefanie Demirci Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Tutorübungen starten heute Tutorübung Tutorübung Tutorübung

Mehr

3. Java - Sprachkonstrukte I

3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner Ein Programm (also Klasse) braucht einen Namen 3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner, Variablen, Zuweisungen, Konstanten, Datentypen, Operationen, Auswerten von Ausdrücken,

Mehr

Programmierung. Grundlagen. Tina Wegener, Ralph Steyer. 2. Ausgabe, 1. Aktualisierung, April 2014

Programmierung. Grundlagen. Tina Wegener, Ralph Steyer. 2. Ausgabe, 1. Aktualisierung, April 2014 Programmierung Tina Wegener, Ralph Steyer 2. Ausgabe, 1. Aktualisierung, April 2014 Grundlagen PG 6 Programmierung - Grundlagen 6 Grundlegende Sprachelemente In diesem Kapitel erfahren Sie was Syntax und

Mehr

3. Java - Sprachkonstrukte I

3. Java - Sprachkonstrukte I Lernziele 3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner, Variablen, Zuweisungen, Konstanten, Datentypen, Operationen, Auswerten von Ausdrücken, Typkonversionen Sie kennen die grundlegensten Bausteine

Mehr

Thema 1 -- Fortsetzung. Computersystem, Informationsdarstellung

Thema 1 -- Fortsetzung. Computersystem, Informationsdarstellung Thema 1 -- Fortsetzung Computersystem, Informationsdarstellung Codierung! Bei der Codierung erfolgt eine eindeutige Zuordnung der Zeichen eines Zeichenvorrates (Urmenge, Quellalphabet) zu denjenigen eines

Mehr

Objektorientierte Programmierung mit C++

Objektorientierte Programmierung mit C++ BTW: C++ Literaturempfehlungen beginners level Kaufen: Bafög-Ausgabe 19,95 Ausleihen: im Handel leider vergriffen " 33 BTW: C++ Literaturempfehlungen expert level 34 BTW: C++ Literaturempfehlungen guru

Mehr

Variablen und Datentypen

Variablen und Datentypen Programmieren mit Java Modul 1 Variablen und Datentypen Theorieteil Inhaltsverzeichnis 1 Modulübersicht 3 2 Darstellen von Zahlen und Zeichen im Computer 3 2.1 Binäres System................................

Mehr

4. Daten. K. Bothe, Institut für Informatik, HU Berlin, GdP, WS 2015/16

4. Daten. K. Bothe, Institut für Informatik, HU Berlin, GdP, WS 2015/16 4. Daten K. Bothe, Institut für Informatik, HU Berlin, GdP, WS 2015/16 Version: 19. Okt. 2015 Was ist Informatik? Begriffsbestimmung (Gegenstand): "Informatik ist die Wissenschaft... der maschinellen Verarbeitung,

Mehr

Rechnerstrukturen WS 2012/13

Rechnerstrukturen WS 2012/13 Rechnerstrukturen WS 2012/13 Repräsentation von Daten Repräsentation natürlicher Zahlen (Wiederholung) Repräsentation von Texten Repräsentation ganzer Zahlen Repräsentation rationaler Zahlen Repräsentation

Mehr

7. Übung zur Vorlesung Grundlagen der Informatik

7. Übung zur Vorlesung Grundlagen der Informatik 7. Übung zur Vorlesung Grundlagen der Informatik 13.Interne Darstellung von Daten In der Vorlesung wurde bereits darauf hingewiesen, dass ein Rechner intern lediglich die Zustände 0 (kein Signal liegt

Mehr

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme. Java 2. Markus Reschke

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme. Java 2. Markus Reschke Java 2 Markus Reschke 07.10.2014 Datentypen Was wird gespeichert? Wie wird es gespeichert? Was kann man mit Werten eines Datentyps machen (Operationen, Methoden)? Welche Werte gehören zum Datentyp? Wie

Mehr

Motivation und Überblick

Motivation und Überblick Motivation und Überblick Drei große Bereiche der Vorlesung: Darstellung von Zahlen in Rechnern Verarbeitung von Binärdaten auf der Ebene digitaler Schaltungen Programmierung auf Maschinenebene und relativ

Mehr

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung)

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) Wintersemester 2005/06 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fachbereich Informatik Lehrstuhl

Mehr

Protokollgrundlagen (Schicht 2)

Protokollgrundlagen (Schicht 2) Protokollgrundlagen (Schicht ) Einfaches Kommunikationsprotokoll für eine Punkt-zu-Punkt- Verbindung: Phase Station Station Eröffnung ENQ Fehlerroutine Invalid or no NAK ACK reply Nachrichtenübermittlung

Mehr

Integer Integer Integer (Voreinstellung) Integer Gleitkomma Gleitkomma leer/unbestimmt Integer ohne Vorzeichen Integer (explizit) mit Vorzeichen

Integer Integer Integer (Voreinstellung) Integer Gleitkomma Gleitkomma leer/unbestimmt Integer ohne Vorzeichen Integer (explizit) mit Vorzeichen 1 C-Schlüsselwörter Schlüsselwörter sind in allen Programmiersprachen reservierte Wörter. In C sind auch alle Namen _[A-Z]... und... reserviert, auch _... bereichsweise. Weiterhin durch die Standard-

Mehr

Grundlagen der Programmierung in C Basics

Grundlagen der Programmierung in C Basics Grundlagen der Programmierung in C Basics Wintersemester 2005/2006 G. Zachmann Clausthal University, Germany zach@in.tu-clausthal.de Was ist ein Programm? Abstrakt: Zeichenfolge entsprechend einer formalen

Mehr

Übung zur Wirtschaftsinformatik I. Zahlensysteme / Codierung

Übung zur Wirtschaftsinformatik I. Zahlensysteme / Codierung WS 06/07 Thema 4: Zahlensysteme / Codierung 1 Übung zur Winfo I - Themenplan - Informationsverarbeitung in Unternehmen Tabellenkalkulation Anwendungen PC-Komponenten Zahlensysteme / Codierung Boole sche

Mehr

Hello World! Eine Einführung in das Programmieren Variablen

Hello World! Eine Einführung in das Programmieren Variablen Hello World! Eine Einführung in das Programmieren Variablen Görschwin Fey Institute of Embedded Systems Hamburg University of Technology Slide 2 Wie werden Daten in Programmen gespeichert und manipuliert?

Mehr

Zahlen und Zeichen (1)

Zahlen und Zeichen (1) Zahlen und Zeichen () Fragen: Wie werden Zahlen repräsentiert und konvertiert? Wie werden negative Zahlen und Brüche repräsentiert? Wie werden die Grundrechenarten ausgeführt? Was ist, wenn das Ergebnis

Mehr

Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2

Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2 Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2 Inhalt dieser Einheit Variablen (Sinn und Aufgabe) Bezeichner Datentypen, Deklaration und Operationen Typenumwandlung (implizit/explizit) 2 Variablen

Mehr

Vorkurs Informatik WiSe 16/17

Vorkurs Informatik WiSe 16/17 Java Ausdrücke und Variablen Dr. Werner Struckmann / Stephan Mielke, Jakob Garbe, 05.10.2016 Technische Universität Braunschweig, IPS Überblick Ausdrücke, Datentypen und Variablen Kontrollstrukturen 05.10.2016

Mehr

S. d. I.: Programieren in C Folie diese Zeichen dürfen verwendet werden in

S. d. I.: Programieren in C Folie diese Zeichen dürfen verwendet werden in S. d. I.: Programieren in C Folie 2-1 2 Grundelemente von C 2.1 Zeichensätze darstellbarer Zeichensatz - enthält alle Zeichen, die als einzelnes Zeichen auf dem jeweiligen Gerät dargestellt werden können

Mehr

Kapitel 4. Programmierkurs. Datentypen. Arten von Datentypen. Wiederholung Kapitel 4. Birgit Engels, Anna Schulze WS 07/08

Kapitel 4. Programmierkurs. Datentypen. Arten von Datentypen. Wiederholung Kapitel 4. Birgit Engels, Anna Schulze WS 07/08 Kapitel 4 Programmierkurs Birgit Engels, Anna Schulze Wiederholung Kapitel 4 ZAIK Universität zu Köln WS 07/08 1 / 23 2 Datentypen Arten von Datentypen Bei der Deklaration einer Variablen(=Behälter für

Mehr

Wie rechnet ein Rechner?

Wie rechnet ein Rechner? 0 Motivation Jörg Roth 2 Wir gehen in dieser Vorlesung der Frage nach Wie rechnet ein Rechner? Als Softwareentwickler könnten wir in einem Programm z.b. folgende Anweisung schreiben: a = a+2*b; Wie wird

Mehr

RO-Tutorien 17 und 18

RO-Tutorien 17 und 18 RO-Tutorien 17 und 18 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Christian A. Mandery TUTORIENWOCHE 2 AM 10.05.2012 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der

Mehr

Informatik I: Einführung in die Programmierung 3. Werte, Typen, Variablen und Ausdrücke

Informatik I: Einführung in die Programmierung 3. Werte, Typen, Variablen und Ausdrücke Informatik I: Einführung in die Programmierung 3. Werte,, n und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Peter Thiemann 30. Oktober 2018 1 30. Oktober 2018 P. Thiemann Info I 3 / 39 Bits Der Computer repräsentiert

Mehr

3. Java - Sprachkonstrukte I

3. Java - Sprachkonstrukte I 84 3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner, Variablen, Zuweisungen, Konstanten, Datentypen, Operationen, Auswerten von Ausdrücken, Typkonversionen Namen und Bezeichner 85 Ein Programm (also Klasse)

Mehr

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2011/12

Einführung in die Programmierung Wintersemester 2011/12 Einführung in die Programmierung Wintersemester 2011/12 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund : Kontrollstrukturen Inhalt Wiederholungen - while

Mehr

Java - Programmierung - Prozedurale Programmierung 1

Java - Programmierung - Prozedurale Programmierung 1 Java - Programmierung - Prozedurale Programmierung 1 // elementare Datentypen public class el_dt public static void main(string args []) byte b = 127; short s = 32767; int i = 2147483647; long l = 9223372036854775807L,

Mehr

Kapitel 5. Datentypen und Operatoren

Kapitel 5. Datentypen und Operatoren Kapitel 5 Datentypen und Operatoren 1 Gliederung Kapitel 5 Datentypen und Operatoren 5.1 Elementare Datentypen 5.2 Symbolische Konstanten 5.3 Typumwandlungen 5.4 Operatoren 2 5.1. Elementare Datentypen

Mehr