Das Präventionsgesetz als Chance für die kommunale Gesundheitsförderung: Ergebnisse des Präventionsforums 2017

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1 LVG & AFS Nds. e. V., Jahrestagung 20. Juni 2018, Hannover Das Präventionsgesetz als Chance für die kommunale Gesundheitsförderung: Ergebnisse des Präventionsforums 2017 Dr. Beate Grossmann, BVPG Bonn 1 BG

2 Neue Kooperationsstrukturen berät Nationale Präventionskonferenz (NPK) entwickelt Nationale Präventionsstrategie organisiert beauftragt umfasst Präventionsbericht Präventionsforum Bundesrahmenempfehlungen (BRE) BVPG werden umgesetzt durch Landesrahmenvereinbarungen werden geschlossen durch SV-Träger auf die im Land 2 BG Landesebene zuständigen BG Stellen

3 Bundesrahmenempfehlungen (BRE) Ziele und Zielgruppen Ziel Gesund aufwachsen Werdende und junge Familien (Familienbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kommune) Kinder, Jugendliche, Auszubildende (Kita/Schule/ Berufsschule) Studierende (Hochschule) Ziel Gesund leben und arbeiten Erwerbstätige, Beschäftigte (BGF innerbetriebliche Maßnahmen) KMU (BGF Förderung von Netzwerken) Arbeitslose Ehrenamtlich Tätige Ziel Gesund im Alter Personen in der nachberuflichen Lebensphase (Prävention und Gesundheitsförderung in der Kommune) Personen in der stationären pflegerischen Versorgung (Prävention und Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen) 3 BG

4 Das Präventionsforum... ist kein Gremium, sondern eine i.d.r. einmal jährlich stattfindende Tagung, beteiligt die stimmberechtigten und beratenden Mitglieder der NPK, die VertreterInnen der für Prävention und Gesundheitsförderung maßgeblichen Organisationen und Verbände, bietet damit interdisziplinäre und interprofessionelle Diskussions- und Vernetzungsmöglichkeiten und greift den Interressortgedanken auf. 4 BG

5 Das Präventionsforum fand am in Berlin mit 263 Teilnehmenden in folgender Zusammensetzung statt: Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Ebene, stimmberechtigte und beratende Mitglieder der NPK, maßgebliche Organisationen und Verbände im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, Landesebene der NPK-Träger. 5 BG

6 Präventionsforum Leitfrage Wie können kommunale Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt werden? à Einführungsvortrag, Impulsvorträge, Fishbowl-Diskussion à Workshops (WS) Faktoren für gelingende kommunale Prävention und Gesundheitsförderung auf Kreisebene und Quartiersebene (WS 1 und WS 2) Gesund aufwachsen und Gesund im Alter in der Kommune (WS 3 und WS 4) Betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung (WS 5 und WS 6) 6 BG

7 Ergebnisse aus den Workshops (Auswahl) Notwendig ist Transparenz über die Ansprechpartner/ Innen auf Seiten der Kommunen und der Sozialversicherungen. Um Prävention und Gesundheitsförderung auf Kreisebene erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer koordinierenden Stelle. Grundlage kommunaler Aktivitäten ist die Etablierung einer lokalen, kleinräumigen Bedarfsermittlung, Maßnahmenplanung, -umsetzung und -evaluierung. Vorhandene Strukturen (z. B. Frühe Hilfen) sollen als Anknüpfungspunkte genutzt werden. Angestrebt werden soll eine bessere Vernetzung unter den kommunalen Hauptakteurinnen und -akteuren. 7 BG

8 Zusammenfassung der Empfehlungen 2 Empfehlungen im Einführungsvortrag, in den Impulsvorträgen und in der Fishbowl-Diskussion: Ø Zuständigkeiten, Ø Kompetenzentwicklung, Ø Verständnis kommunaler Prävention und Gesundheitsförderung, Ø Bedarf an v.a. komplexen Evaluationsdesigns, Ø Transparenz. 8 BG

9 Wie kommen die Empfehlungen des Präventionsforums in die BRE? berät Nationale Präventionskonferenz (NPK) entwickelt Nationale Präventionsstrategie organisiert beauftragt umfasst Präventionsbericht Präventionsforum Bundesrahmenempfehlungen (BRE) BVPG werden umgesetzt durch Landesrahmenvereinbarungen werden geschlossen durch die im Land SV-Träger auf zuständigen Stellen 9 Landesebene BG

10 NPK-Arbeitsgruppen Patienten 2 GKV 2 DRV 2 Bund 4 stimmberechtigt UV 2 AG Arbeitswelt Präventionsforum 1 Länder 4 Nationale Präventionskonferenz (NPK) beratend SPV 2 PKV 1 AG Kommunale Lebenswelten Komm. SpiV 3 BA 1 DGB 1 BDA 1 10 BG

11 Bearbeitungsthemen der AG Kommunale Lebenswelten Ausgestaltung der Zusammenarbeit in der Kommune Abstimmung von Schwerpunktsetzungen Relevanz von Steuerungsstrukturen und Vernetzung auf kommunaler Ebene Abstimmung konkreter Ziele in den Zielbereichen Gesund aufwachsen und Gesund im Alter sowie für die Zielgruppe Arbeitslose Berücksichtigung der Ergebnisse der Präventionsforen 2016/ BG

12 Weiterentwicklung der BRE Wesentliche Anpassungen Zielbereichsübergreifend: Gesund aufwachsen Gesund leben und arbeiten Gesund im Alter Integration der Inhalte bestehender Kooperationsvereinbarungen mit Aussagen zu einem koordinierten, abgestimmten Vorgehen in den jeweiligen Zielbereichen Beschreibung eines systematischen Prozesses der Prävention, Gesundheits-, Sicherheits-, und Teilhabeförderung (Hinweise zu Steuerungsstrukturen und gemeinsamer Finanzierung) Aufnahme eines grundlegenden Struktur- und Prozessziels für lebensweltbezogene Prävention, Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung Ergänzung von zwei Anwendungsbeispielen zur gesamtgesellschaftlichen Zusammenarbeit (Gemeinschaftsverpflegung und Bewegungsförderung) 12 BG

13 Weiterentwicklung der BRE Wesentliche Anpassungen Gesund aufwachsen In diesem Zielbereich wurde die Stärkung und Nutzung kommunaler Strukturen für ressortübergreifende Strategien neu aufgenommen Gesund im Alter In diesem Zielbereich wurde ein Abschnitt zu präventiven und gesundheitsfördernden Aktivitäten in stationären Pflegeeinrichtungen ergänzt 13 BG

14 Weiterentwicklung der BRE Zeitplan 2018 ab April Einleitung Benehmensherstellung mit Bund (BMG, BMAS, BMEL, BMFSFJ, BMI) und Ländern Ende Mai Rückmeldefrist der Benehmenspartner Juni - August Auswertung der Rückmeldungen der Benehmenspartner und ggf. Anpassung der BRE September Beschlussfassung der weiterentwickelten BRE durch die stimmberechtigten Mitglieder der NPK 14 BG

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 15 BG

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