Leistungen der Pflegeversicherung

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1 Leistungen der Pflegeversicherung Entlastungsangebote für Angehörige und Prävention Geschäftsbereich Pflege/Häusliche Krankenpflege Claudia Schöne / Bereichsleiterin Dresden, 07. November 2018

2 Pflegeversicherung Dient zur Unterstützung der familiären und nachbarschaftlichen Pflege und Betreuung. Ist eine Soziale Grundsicherung in Form von gesetzlich festgeschriebenen Leistungen. Eigenleistungen der pflegebedürftigen Menschen sind notwendig.

3 Begriff der Pflegebedürftigkeit seit 2017 Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich an den noch vorhandenen Fähigkeiten des Menschen - Maßstab für die Beurteilung ist damit der individuelle Grad der Selbstständigkeit. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Selbständigkeit aufgrund von körperlichen oder seelischen Einschränkungen beeinträchtigt ist und welche Hilfeleistungen tatsächlich erbracht werden. Bewertet wird allein, ob die Person in der Lage ist, die jeweilige Aktivität praktisch durchzuführen. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate und mit einem Mindestschweregrad bestehen.

4 Prävention Prävention ist ein Sammelbegriff und bezeichnet daher alle Maßnahmen, um Risiken für Krankheiten zu verhindern und zu vermindern (primäre Prävention), Krankheiten frühzeitig zu erkennen (sekundäre Prävention) sowie Krankheitsfolgen zu mildern und die Verschlimmerung von Krankheiten zu verhindern (tertiäre Prävention). Zur primären Prävention zählen etwa regelmäßige körperliche Bewegung, ausgewogene Ernährung, Erholung und das Erlernen von Stressbewältigungsstrategien.

5 Prävention in der Pflege Im Rahmen jeder Begutachtung zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Maßnahmen zur Beseitigung, Minderung oder Verhütung einer Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit (zum Beispiel in den Bereichen Ernährung, Umgang mit Sucht-/Genussmitteln oder Verbesserung der psychosozialen Gesundheit) geeignet, notwendig und zumutbar sind.

6 Leistungen für die Häusliche Pflege Pflegegeld Sachleistungen Kombinationsleistungen Entlastungsleistungen Tagespflege Kurzzeitpflege Verhinderungspflege Leistungen zum Wohnumfeld

7 Entlastungsbetrag zur Unterstützung im Alltag Für alle Pflegebedürftigen im Pflegegrad 1-5 Es stehen für Betreuung, Beaufsichtigung und Entlastung monatlich 125 zur Verfügung. Diese Leistung dient der Entlastung der Pflegeperson und wird durch einen zugelassenen Anbieter erbracht. Hinweis: Die Leistung ist grundsätzlich per Rechnung bei der AOK PLUS nachzuweisen. Es erfolgt keine pauschale Auszahlung.

8 Tagespflege Dient der Entlastung der Pflegeperson. Wird in einer teilstationären Einrichtung erbracht. Ablauf für den Pflegebedürftigen: Beförderung von der Wohnung zur Einrichtung. Soziale Betreuung, Beaufsichtigung und Beschäftigung. Erbringung von Pflegeleistungen. Tagesstruktur. Feste Mahlzeiten. Beförderung von der Einrichtung zur Wohnung. Kostenerstattung in Höhe der Pflegesachleistungen des jeweiligen Pflegegrades zusätzlich zum Pflegegeld oder Pflegesachleistung Anspruch Pflegegrad 2 5.

9 Verhinderungspflege Die private Pflegeperson ist verhindert. Anspruch für 6 Wochen je Kalenderjahr. Leistungshöhe bis zu je Kalenderjahr. Erhöhung auf bis zu bei noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Kurzzeitpflege. Voraussetzung für erste Inanspruchnahme Pflege muss mindestens 6 Monate in der häuslichen Umgebung erbracht worden sein. Kann im häuslichen und stationären Bereich erbracht werden. Auch stundenweise Verhinderungspflege ist möglich. Anspruch Pflegegrad 2 5.

10 Kurzzeitpflege Die häusliche Pflege ist vorrübergehend nicht möglich. Anspruch für 8 Wochen je Kalenderjahr. Leistungshöhe bis zu je Kalenderjahr. Erhöhung auf bis zu bei noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege. Muss in einer stationären Kurzzeitpflegeeinrichtung erbracht werden. Für Kinder und Jugendliche werden auch geeignete Einrichtungen, z.b. der Behindertenhilfe, anerkannt. Eigenleistungen für Unterkunft und Verpflegung sind selbst zu erbringen. Hinweis: Dafür können auch die monatlichen Entlastungsleistungen angespart und verwendet werden. Anspruch Pflegegrad 2 5.

11 Pflegekurse Es gibt allgemeine Pflegekurse und spezielle Demenzpflegekurse. Inhalte sind u.a. pflegepraktische Hinweise für den Pflegealltag, Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen, Informationen zu Erkrankungen und Handlungsoptionen, Leistungsansprüche aus der Pflegeversicherung,. Das Angebot richtet sich an Angehörige, aber auch Interessierte und Ehrenamtliche. Dienen der Unterstützung in schwierigen Pflegesituationen und zur Prävention. Sind für unsere Versicherten kostenfrei.

12 Pflegeberatung bei der AOK PLUS Auf Ihren Wunsch kommen wir zu Ihnen nach Hause. Wir beraten und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um die Pflege. Wir sind erreichbar über die kostenfreie Servicenummer Wir helfen Ihnen: Bei der Antragstellung Bei Kontaktaufnahme zu Dritten (z.b. Pflegedienst, Sozialamt) Sicherstellung der Versorgung Wir arbeiten kostenfrei und neutral für Sie.

13 Suche nach Hilfsanbietern (Adresslisten und Preisinformationen zu Pflegeheimen und Pflegediensten) Sachsen: (auch zu Nachbarschaftshelfern) Informationen in allen AOK PLUS Filialen über das kostenfreie Servicetelefon zu Pflegekursen gern auch direkt bei den Pflegeberatern der Region

14 Prävention in der Pflege - Selbsthilfeangebote Selbsthilfegruppen zum Teilen von Erfahrungen und gegenseitiger Unterstützung für den pflegenden Angehörigen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in Dresden: Ansprechpartnerin: Frau Stefanie Gilbrecht (Leiterin KISS) Telefon ,

15 Leistungen der vollstationären Pflege Vollstationäre Pflegeleistungen

16 Prävention in der Pflege neues Gesetz für die stationäre Pflege seit Juli Abs. 1 SGB XI: Pflegekassen sollen Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen für Versicherte erbringen 5 Abs. 3 SGB XI: unter Beteiligung der versicherten Pflegebedürftigen und der Pflegeeinrichtung Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation und zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten entwickeln sowie deren Umsetzung unterstützen

17 Handlungsfelder und Empfehlungen für die stat. Pflege Körperliche Aktivität Kognitive Ressourcen Ernährung Psychosoziale Gesundheit Installierung von Bewegungsprogrammen in Gruppen und die Entwicklung von Konzepten zur Förderung von körperlichen Aktivitäten in Kombination mit kognitiven Aktivitäten Unterstützung bei der Konzeption von regelmäßigen Angeboten kognitiver Aktivitäten, verknüpft mit Angeboten körperlicher Aktivitäten Sicherung und Förderung bedarfs- und bedürfnisgerechter Ernährung Förderung der Umsetzung anerkannter Qualitätsstandards Konzeptionelle Unterstützung, um das Wohlbefinden der Heimbewohner/innen positiv zu beeinflussen Prävention von Gewalt gemeinsame Entwicklung von Konzepten gewaltfreier Pflege sowie deren Umsetzung

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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