VORWORT VERZEICHNIS. Vorwort

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "VORWORT VERZEICHNIS. Vorwort"

Transkript

1 Vorwort VERZEICHNIS VORWORT Mit der 3. Auflage hat Herr Professor Werner Weber freundlicherweise die Autorenschaft an diesem Werk übernommen. Dies stellte sicherlich eine große Herausforderung dar, da sich das Umwandlungssteuerrecht seit der Vorauflage durch das SEStEG nicht unerheblich geändert hat. Hinzu kommt, die Komplexität dieses Rechtsgebietes, die nicht zuletzt daher rührt, dass es die Regelungen des Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Internationalen Steuerrechts miteinander verknüpft. Neben Vorkenntnissen in diesen Rechtsgebieten ist daher ein systematisches Herangehen an entsprechende Sachverhalte notwendig. Dieses Vorgehen trainiert man am besten anhand praxis- und klausurnaher Fälle, wie sie in diesem Buch zusammengestellt wurden. Die Fallsammlung enthält 13 umfassende Fälle zu Formwechsel, Verschmelzung, Spaltung und Einbringung und wendet sich an angehende Steuerberater, Diplom-Finanzwirte und Wirtschaftsprüfer, die theoretisches in Praxiswissen umsetzen und vertiefen möchten. Rechtsstand ist der Mit Art. 6 des SEStEG vom (BGBl 2006 I 2782, ber. BGBl 2007 I 68) wurde das Umwandlungssteuergesetz neu gefasst. Ein aktueller und bereits seit dem Ende des Jahres 2009 angekündigter Anwendungserlass lag bis Redaktionsschluss immer noch nicht vor. Daher wird in diesem Buch noch auf den sog. Umwandlungssteuererlass vom (BStBl 1998 I 268) verwiesen. Nach Erlass eines neues Anwendungsschreibens des BMF werden wir unseren Lesern zeitnah einen entsprechenden Aktualisierungsservice über unsere Homepage anbieten. Holzwickede/Herne im September 2010 Werner Weber und Verlag V

2 I. Verschmelzung einer KapG auf eine PersG ABSCHNITT 1 Fall 1 Abschnitt 1: Umwandlung von Körperschaften in Personenunternehmen oder Einzelunternehmen I. Verschmelzung einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft FALL 1 Verschmelzung einer GmbH auf eine bestehende OHG mit der Beteiligung an der GmbH im Betriebsvermögen der OHG Sachverhalt An der Klein & Winter OHG mit Sitz in Bremen sind die Gesellschafter Klein und Winter jeweils zur Hälfte beteiligt. Die Gesellschafter Klein und Winter haben ihren Wohnsitz ebenfalls in Bremen und sind damit unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Im Gesellschaftsvermögen der OHG befindet sich eine 100%ige Beteiligung an der Imex-GmbH mit Sitz in Hamburg; die GmbH wurde im Jahre 2001 gegründet. Geschäftsführer der Imex- GmbH war bisher ein Fremdgeschäftsführer, der seinen Anstellungsvertrag zum gekündigt hatte. Danach haben die Gesellschafter der OHG, Klein und Winter, die Geschäftsführung unentgeltlich übernommen. Die Beteiligung ist in der Bilanz mit den Anschaffungskosten, die dem Gründungskapital entsprechen, ausgewiesen. Im Mai des Jahres 2010 beschließen die Gesellschafter der Klein & Winter OHG, die Imex-GmbH rückwirkend zum auf die Klein & Winter OHG zu verschmelzen. Es liegt ein notariell beurkundeter Umwandlungsbeschluss vom vor. Die Anmeldung zum Handelsregister erfolgte am Die Eintragung erfolgte am Die der Umwandlung zugrunde liegende Schlussbilanz der Imex-GmbH zum weist folgendes Bild auf: Aktiva Bilanz der Imex-GmbH zum Passiva A. Anlagevermögen Sachanlagen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Gewinnrücklagen III. Jahresüberschuss B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten

3 ABSCHNITT 1 Fall 1 Umwandl. von Körperschaften in Pers.-/Einzelunternehmen Der gemeine Wert des Anlagevermögens beläuft sich auf , des Weiteren ist der Firmenwert der GmbH auf zu beziffern. Weitere stille Reserven existieren nicht. Die Bilanz der Klein & Winter OHG weist zum folgendes Bild auf: Aktiva Bilanz der Klein & Winter OHG zum Passiva A. Anlagevermögen I. Sachanlagen II. Finanzanlagen Beteiligungen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten A. Eigenkapital I. Kapital Klein II. Kapital Winter B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten AUFGABEN 1. Wie stellt sich die Umwandlung zivilrechtlich dar und welche Vorschriften sind für diesen Fall relevant? 2. Wie wird diese Umwandlung steuerrechtlich grundsätzlich behandelt? 3. Kann die Imex-GmbH die Buchwerte fortführen, und welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich daraus? 4. Wann entsteht ein steuerlicher Übertragungsgewinn, und wie ist dieser zu ermitteln und zu besteuern? 5. Wann machen der Ansatz von Zwischenwerten oder der Ansatz des gemeinen Wertes Sinn? 6. Welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich auf der Ebene der übernehmenden Personengesellschaft und für die Anteilseigner der Imex-GmbH? 7. Welche Probleme ergeben sich im steuerlichen Rückwirkungszeitraum? 8. Welche Auswirkungen hat die Umwandlung auf die Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer? LÖSUNG zu 1. Nach dem ab geltenden Umwandlungsgesetz (BGBl 1994 I, S. 3210), zuletzt reformiert zum , erfolgt die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft auf eine bestehende Personenhandelsgesellschaft nach den Vorschriften der Verschmelzung durch Aufnahme gem. 2

4 I. Verschmelzung einer KapG auf eine PersG ABSCHNITT 1 Fall 1 2 Nr. 1 UmwG. Dabei wird das Vermögen der Imex-GmbH (übertragender Rechtsträger) unter Auflösung ohne Abwicklung grundsätzlich als Ganzes durch Gesamtrechtsnachfolge auf die bestehende Klein & Winter OHG (übernehmender Rechtsträger) gegen Gewährung von Anteilen des übernehmenden Rechtsträgers an die Gesellschafter des übertragenden Rechtsträgers übertragen. Da im vorliegenden Fall die Klein & Winter OHG sämtliche Anteile an der Imex-GmbH hält, entfällt bei der OHG eine Kapitalerhöhung, so dass keine neuen Anteile gewährt werden müssen. Der Ablauf der Verschmelzung gem. 4 ff. UmwG stellt sich nach dem zeitlichen Ablauf schematisch wie folgt dar: 1. Erstellen eines Entwurfs des Verschmelzungsvertrags zwischen der GmbH und der OHG (zum Inhalt vgl. 5 UmwG) 2. Zuleitung des Entwurfs an den Betriebsrat nach 5 Abs. 3 UmwG (falls vorhanden) 3. Erstellen eines Verschmelzungsberichts ( 8 UmwG; aber: Verzicht möglich) 4. Verschmelzungsprüfung ( 9 UmwG; falls ein Gesellschafter dies verlangt) 5. notariell beurkundeter Verschmelzungsbeschluss ( 13 UmwG) 6. Anmeldung und Eintragung im Handelsregister ( 16 UmwG) Die ersten vier zuvor dargestellten Schritte können auch der Vorbereitungsphase zugeordnet werden. Für diese ist genügend Zeit einzuplanen, um die Umwandlung noch bis zum des Folgejahres zum Handelsregister anmelden und damit die Bilanzen zum des Vorjahres verwenden zu können. Der Verschmelzungsbeschluss kann dann der Beschlussphase zugeordnet werden und die Anmeldung und Eintragung im Handelsregister der Vollzugsphase. 1. Verschmelzungsvertrag Nach 4 UmwG müssen die Vertretungsorgane der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger (d. h. die Geschäftsführer der GmbH und die geschäftsführenden Gesellschafter der OHG) einen Verschmelzungsvertrag abschließen, dessen Inhalt im Einzelnen in 5 UmwG vorgeschrieben ist. Inhalt des Verschmelzungsvertrages bei der Verschmelzung auf eine Personengesellschaft: 1. Firma und Sitz der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ( 5 Abs. 1 Nr. 1 UmwG), 2. Vereinbarung über die Vermögensübertragung als Ganzes gegen Anteilsgewähr ( 5 Abs. 1 Nr. 2 UmwG), 3. Angaben zum Umtauschverhältnis und Höhe der baren Zuzahlungen ( 5 Abs. 1 Nr. 3 UmwG), 3

5 ABSCHNITT 1 Fall 1 Umwandl. von Körperschaften in Pers.-/Einzelunternehmen 4. Einzelheiten für die Übertragung der Anteile des übernehmenden Rechtsträgers ( 5 Abs. 1 Nr. 4 UmwG), 5. Zeitpunkt des Anspruchs auf Gewinnbeteiligung ( 5 Abs. 1 Nr. 5 UmwG), 6. Verschmelzungsstichtag ( 5 Abs. 1 Nr. 6), 7. Rechte einzelner Anteilsinhaber sowie Inhaber besonderer Rechte ( 5 Abs. 1 Nr. 7 UmwG), 8. Vorteile für Aufsichtsratsmitglieder, Vertretungsorgane, Geschäftsführer usw. ( 5 Abs. 1 Nr. 8 UmwG), 9. Folgen der Verschmelzung für die Arbeitnehmer ( 5 Abs. 1 Nr. 9 UmwG), 10. Angaben zum Barabfindungsangebot ( 29 Abs. 1 UmwG), 11. Stellung und Einlage hinzutretender Gesellschafter ( 40 UmwG). Im vorliegenden Fall entfallen nach 5 Abs. 2 UmwG die Regelungen nach 5 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 UmwG, da sich bereits alle Anteile des übertragenden Rechtsträgers in der Hand des übernehmenden Rechtsträgers befinden. Daher treten keine neuen Gesellschafter hinzu und es sind aus diesem Grund keine Angaben zum Umtauschverhältnis und zur Höhe der baren Zuzahlungen sowie zur zukünftigen Gesellschafterstellung und zum Betrag der Einlage erforderlich. Der Verschmelzungsvertrag bzw. sein Entwurf ist nach 5 Abs. 3 UmwG spätestens einen Monat vor der Gesellschafterversammlung, die über den Verschmelzungsvertrag entscheiden soll, dem jeweils zuständigen Betriebsrat (falls vorhanden) der beteiligten Gesellschaften zuzuleiten. Bei der Verschmelzung einer GmbH auf eine Personenhandelsgesellschaft ist grundsätzlich jedem Gesellschafter der GmbH die Rechtsstellung eines Kommanditisten einzuräumen ( 40 Abs. 2 Satz 1 UmwG), es sei denn, die betroffenen Gesellschafter stimmen dem Verschmelzungsbeschluss der GmbH zu ( 40 Abs. 2 Satz 2 UmwG). Bei der Umwandlung auf eine OHG wie im vorliegenden Fall kann davon ausgegangen werden, dass beide Gesellschafter dem Beschluss zustimmen werden. Die Vorschrift des 40 UmwG stellt sicher, dass die Übernahme einer Haftung durch einen Anteilseigner des untergehenden übertragenden Rechtsträgers nur mit dessen Zustimmung erfolgen kann. 2. Verschmelzungsbericht Grundsätzlich wird die Verschmelzung durch einen schriftlichen Verschmelzungsbericht nach 8 UmwG vorbereitet, der von den Vertretungsorganen der beteiligten Rechtsträger erstattet wird. In diesem Bericht sind u. a. die Verschmelzung und der Inhalt des Verschmelzungsvertrags zu erläutern und zu begründen. Nach 41 UmwG ist ein Verschmelzungsbericht für eine an der Verschmelzung beteiligte Personenhandelsgesellschaft nicht erforderlich, wenn alle Gesellschafter wie bei der OHG zur Geschäftsführung befugt sind. Nach 8 Abs. 3 UmwG kann auf die Erstattung eines Verschmelzungsberichts im Übrigen verzichtet werden, wenn alle Gesellschafter zustimmen oder wenn sich alle Anteile an der übertragenden Gesellschaft in der Hand des übernehmenden Rechtsträgers befinden. Die Verzichtserklärungen bedürfen der notariellen Beurkundung. 4

6 II. Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft ABSCHNITT 1 Fall 4 FALL 4 Umwandlung einer Verlust-Kapitalgesellschaft durch Formwechsel Sachverhalt An der MÜWI-GmbH sind die Gesellschafter Müller und Wiese zu jeweils 50 % seit der Gründung beteiligt. Die Anschaffungskosten für beide Gesellschafter haben jeweils betragen. Die GmbH hat in der Vergangenheit Verluste in Höhe von erwirtschaftet, die in der Bilanz zum Ausweis eines nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrags in Höhe von geführt haben. Die GmbH weist einen körperschaftsteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von und einen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von aus. Die GmbH verfügt über stille Reserven im Anlagevermögen in Höhe von und trotz der Verluste in der jüngsten Vergangenheit über einen Firmenwert in Höhe von Die Gesellschafter haben zwar ein Sanierungskonzept entwickelt, dennoch ist mit Gewinnen nicht vor zwei Jahren zu rechnen. Um nicht in der Zukunft einen Insolvenzantrag stellen zu müssen, soll die GmbH unter weitestgehender Nutzung der Verlustvorträge im Wege des Formwechsels in eine OHG umgewandelt werden. Die Umwandlung wird am zum Handelsregister angemeldet. Der Umwandlung wird die nachfolgende Bilanz zum (= steuerlicher Übertragungsstichtag) zugrunde gelegt: Aktiva Bilanz der MÜWI-GmbH zum Passiva A. Anlagevermögen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Verlustvortrag B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten AUFGABEN 1. Nach welchen Vorschriften kann die Umwandlung zivilrechtlich vollzogen werden? 2. Wie wird diese Umwandlung steuerrechtlich grundsätzlich behandelt? 3. Welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich bei der MÜWI-GmbH, wenn die Verlustvorträge weitestgehend genutzt werden sollen? Die Übertragungsbilanz ist aufzustellen. 4. Welche steuerlichen Konsequenzen treten bei der neuen OHG und bei den Gesellschaftern der MÜWI-GmbH ein? Die Eröffnungsbilanz der Müller & Wiese OHG ist zu erstellen. 5. Welche Auswirkungen hat die Umwandlung auf die Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer? 65

7 ABSCHNITT 1 Fall 4 Umwandl. von Körperschaften in Pers.-/Einzelunt. LÖSUNG zu 1. Da im vorliegenden Fall die Müller & Wiese OHG erst durch die Umwandlung entstehen soll, kommt eine Verschmelzung nach 2 UmwG nicht in Betracht. Eine Verschmelzung durch Aufnahme scheidet aus, weil dies nach 2 Nr. 1 UmwG den Vermögensübergang auf einen bereits bestehenden Rechtsträger voraussetzt. Auch eine Verschmelzung durch Neugründung nach 2 Nr. 2 UmwG kommt nicht in Betracht, da hierfür Voraussetzung ist, dass das Vermögen von mindestens zwei bereits bestehenden Rechtsträgern auf einen neuen Rechtsträger übertragen werden muss. Im vorliegenden Fall kann die Umwandlung jedoch als Formwechsel nach 190 UmwG vollzogen werden, da nach 202 Abs. 1 Nr. 2 UmwG alle Anteilsinhaber des formwechselnden Rechtsträgers (der MÜWI-GmbH) auch an dem neuen Rechtsträger (der Müller & Wiese OHG) beteiligt sind. Beim Formwechsel wird die Identität des formwechselnden Rechtsträgers gewahrt, was daraus deutlich wird, dass kein Vermögensübergang stattfindet und somit der formwechselnde Rechtsträger lediglich in neuer Rechtsform fortbesteht. Geändert wird stattdessen das Rechtskleid, d. h. aus einer GmbH wird z. B. eine Personenhandelsgesellschaft oder eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ( 191 UmwG). Durch den Formwechsel ist somit systembedingt eine Umwandlung auf einen Rechtsträger möglich, der vorher noch nicht bestanden hat (vgl. auch Tz i. V. m. Tz UmwStE). Die beim Formwechsel einer GmbH in eine Personengesellschaft erforderlichen Schritte nach 192 ff. UmwG lassen sich nach dem zeitlichen Ablauf schematisch wie folgt zusammenfassen: Ablauf des Formwechsels: 1. Entwurf eines Umwandlungsbeschlusses 2. Zuleitung des Entwurfs an den Betriebsrat gem. 194 Abs. 2 UmwG (soweit vorhanden) 3. Erstellen eines Umwandlungsberichts sowie einer Vermögensaufstellung ( 192 UmwG) (aber: Verzicht möglich) 4. Unterrichtung der Gesellschafter über den Formwechsel 5. Beschluss über den Formwechsel ( 193 UmwG) 6. Anmeldung und Eintragung des neuen Rechtsträgers beim Handelsregister ( 198 UmwG) 66

8 II. Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft ABSCHNITT 1 Fall 4 1. Umwandlungsbericht Das Vertretungsorgan des formwechselnden Rechtsträgers (d. h. der Geschäftsführer der GmbH) muss nach 192 UmwG einen ausführlichen Umwandlungsbericht erstatten, in dem der Formwechsel rechtlich und wirtschaftlich erläutert wird. Diesem Bericht ist als Bestandteil eine Vermögensaufstellung beizufügen, in der die Gegenstände und Verbindlichkeiten des formwechselnden Rechtsträgers mit dem wirklichen Wert also unter Auflösung stiller Reserven anzusetzen sind. Durch notariell zu beurkundende Erklärung aller Gesellschafter kann nach 192 Abs. 3 UmwG auf die Erstellung eines Umwandlungsberichts verzichtet werden. 2. Umwandlungsbeschluss Nach 193 UmwG ist für den Formwechsel ein Beschluss der Gesellschafter des formwechselnden Rechtsträgers erforderlich, der in einer Gesellschafterversammlung gefasst werden muss. Bei der Einberufung der Gesellschafterversammlung muss nach 230 UmwG auf den zu beschließenden Formwechsel hingewiesen werden. Zu beachten ist, dass nach 233 Abs. 1 UmwG der Umwandlungsbeschluss der Zustimmung aller auch der nicht erschienenen Gesellschafter bedarf. Beim Formwechsel in eine OHG bedarf es der Zustimmung aller Gesellschafter. Der Inhalt des Umwandlungsbeschlusses ergibt sich aus 194 UmwG wie folgt: ÿ Rechtsform, die der Rechtsträger durch den Formwechsel erlangen soll; ÿ Name oder Firma des neuen Rechtsträgers; ÿ Beteiligung der bisherigen Gesellschafter an dem neuen Rechtsträger; ÿ Zahl, Art und Umfang der Anteile, welche die Gesellschafter durch den Formwechsel erlangen sollen; ÿ besondere Rechte, die einem Gesellschafter gewährt werden sollen; ÿ ein Abfindungsangebot an ausscheidende Gesellschafter, sofern nicht wie beim Formwechsel einer GmbH in eine OHG alle Gesellschafter dem Umwandlungsbeschluss zustimmen müssen; ÿ Folgen des Formwechsels für die Arbeitnehmer und ihre Vertretungsorgane und die insoweit vorgesehenen Maßnahmen; ÿ beim Formwechsel einer GmbH in eine OHG zusätzlich nach 234 UmwG: die Bestimmung des Sitzes der Personengesellschaft. Auch beim Formwechsel muss nach 194 Abs. 2 UmwG der Entwurf des Umwandlungsbeschlusses spätestens einen Monat vor dem Tag der Gesellschafterversammlung, die über den Formwechsel beschließt, dem zuständigen Betriebsrat (soweit vorhanden) zugeleitet werden. Zu beachten ist des Weiteren, dass nach 228 Abs. 1 UmwG eine GmbH durch den Formwechsel die Rechtsform einer Personenhandelsgesellschaft nur dann erlangen kann, wenn der Unterneh- 67

9 ABSCHNITT 1 Fall 4 Umwandl. von Körperschaften in Pers.-/Einzelunt. mensgegenstand im Zeitpunkt des Formwechsels den Vorschriften des 105 Abs. 1 und Abs. 2 HGB über die Gründung einer OHG genügt. Dies ist im vorliegenden Fall gegeben. Anderenfalls ist der Formwechsel nur in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder ggf. in eine Partnerschaftsgesellschaft möglich. 3. Vollzugsphase Die neue Rechtsform des formwechselnden Rechtsträgers ist nach 198 UmwG durch die Geschäftsführer der GmbH in das Handelsregister zur Eintragung anzumelden. Der Anmeldung sind nach 199 UmwG beizufügen: ÿ in Ausfertigung oder öffentlich beglaubigter Abschrift die Niederschrift des Umwandlungsbeschlusses sowie die sonst erforderlichen Unterlagen, soweit diese nicht notariell zu beurkunden sind, ÿ die ggf. erforderlichen Zustimmungserklärungen einzelner Gesellschafter, ÿ der Umwandlungsbericht bzw. die Erklärung über den Verzicht auf seine Erstellung. Die Eintragung in das Handelsregister bewirkt nach 202 UmwG, dass der formwechselnde Rechtsträger (hier: die GmbH) in der im Umwandlungsbeschluss bestimmten Rechtsform (hier: als OHG) weiter besteht. Die Gesellschafter erhalten für ihre Beteiligungen an der GmbH nunmehr Anteile an der OHG. Der Formwechsel ist damit abgeschlossen. zu 2. Steuerrechtlich kommt es bei dem Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft wie in den Fällen der Verschmelzung zu einem Wechsel von der intransparenten zur transparenten Besteuerung. Im UmwStG sind dazu keine eigenständigen Regelungen zu finden, sondern 9 Satz 1 UmwStG verweist auf die Regelungen zur Verschmelzung, also auf die 3 8 UmwStG. Das bedeutet, dass ein Übertragungsgewinn, Bezüge i. S. d. 7 UmwStG und ein Übernahmeergebnis entsprechend zu ermitteln sind. Aus der Anwendung der Regelungen zur Verschmelzung folgt, dass aufgrund des Wechsels der Besteuerungsprinzipien steuerrechtlich eine Vermögensübertragung fingiert wird. Aus diesem Grund sind auch beim Formwechsel eine Übertragungsbilanz und eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. Probleme ergeben sich bezüglich des steuerlichen Übertragungsstichtags, da handelsrechtlich keine Schlussbilanz nach 17 Abs. 2 UmwG aufzustellen ist. Daher kann der steuerliche Übertragungsstichtag nicht aus der handelsrechtlichen Schlussbilanz abgeleitet werden. Aus dem gleichen Grund sind auch die Regelungen zur steuerlichen Rückbeziehung gem. 2 UmwStG beim Formwechsel nicht anwendbar. Aus diesem Grund definiert 9 Satz 2 UmwStG, dass die Übertragungsbilanz und Eröffnungsbilanz auf den Tag aufzustellen sind, an dem der Formwechsel wirksam wird. Da diese Bilanzen gem. 9 Satz 3 UmwStG auch auf einen 8 Monate vorher liegenden Stichtag aufgestellt werden dürfen, besteht auch beim Formwechsel die Möglichkeit der Rückbeziehung. 68

10 II. Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft ABSCHNITT 1 Fall 4 zu 3. Grundsätzlich werden bei der Verschmelzung einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft gem. 3 Abs. 1 UmwStG in der steuerlichen Übertragungsbilanz die Wirtschaftsgüter mit dem gemeinen Wert angesetzt. Da die vorhandenen Verlustvorträge weitestgehend genutzt werden sollen, entfällt ein Ansatz zu Buchwerten bei der übertragenden MÜWI-GmbH. Da die Verlustvorträge merklich höher sind als die stillen Reserven, ist auch ein Zwischenwertansatz nicht sinnvoll. Daher sind die Voraussetzungen des 3 Abs. 2 UmwStG nicht zu prüfen. Nur bei Ansatz des gemeinen Wertes kommt es zur maximalen Ausnutzung der Verlustvorträge. Da die stillen Reserven insgesamt nur umfassen, kann noch nicht einmal der gewerbesteuerliche Verlustvortrag voll genutzt werden. Im Ergebnis entsteht in der steuerlichen Übertragungsbilanz der MÜWI-GmbH ein Übertragungsgewinn in Höhe von , der zu keinen steuerlichen Folgen führt, weil er mit den Verlustvorträgen verrechnet werden kann. Der verbleibende körperschaftsteuerliche Verlustvortrag in Höhe von und der verbleibende gewerbesteuerliche Verlustvortrag in Höhe von gehen jeweils nicht über und verfallen damit. Die Wertaufstockung führt bei der übernehmenden Müller & Wiese OHG zu höheren Werten und damit auch zu einem höheren Abschreibungspotential. In der Praxis sollten die gemeinen Werte fundiert ermittelt werden, insbesondere der Firmenwert, der bei einer Verlustgesellschaft schwer nachweisbar ist. Das ist deshalb erforderlich, weil im Falle der Betriebsprüfung in dem vorliegenden Fall davon ausgegangen werden kann, dass der Prüfer versuchen wird, die gemeinen Werte als zu hoch anzunehmen. Die Folge wäre dann, dass die untergehenden Verluste sich vergrößern würden und das Abschreibungspotential sich verringern würde. Die Übertragungsbilanz sieht dann wie folgt aus: Aktiva Bilanz der MÜWI-GmbH zum Passiva A. Anlagevermögen I. Firmenwert II. Sachanlagen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Verlustvortrag III. Übertragungsgewinn B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten zu 4. Nach 4 Abs. 1 Satz 1 UmwStG hat die übernehmende Personengesellschaft die auf sie übergegangenen Wirtschaftsgüter mit dem in der steuerlichen Schlussbilanz der GmbH enthaltenen Wert zu übernehmen. Es gilt somit eine strenge Buchwertverknüpfung. 69

11 I. Einbringung in eine Kapitalgesellschaft ABSCHNITT 3 Fall 10 Abschnitt 3: Einbringungen I. Einbringung in eine Kapitalgesellschaft FALL 10 Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH Sachverhalt Herr Weber, der in Hamburg einen Maschinenhandel als vollkaufmännisches Einzelunternehmen unterhält, beabsichtigt, künftig sein Unternehmen in der Rechtsform der GmbH (Weber-GmbH) zu betreiben. Die neu zu gründende Weber-GmbH soll mit einem Stammkapital von ausgestattet werden. Die Umwandlung in die Weber-GmbH soll rückwirkend zum erfolgen. Die Umwandlung wird am beurkundet und im August 2010 in das Handelsregister eingetragen. Das Einzelunternehmen weist zum folgende Bilanz auf: Aktiva Bilanz des EU Maschinenhandel Weber zum Passiva A. Anlagevermögen Sachanlagen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten A. Eigenkapital B. Verbindlichkeiten Der gemeine Wert des Anlagevermögens beläuft sich auf , daneben existiert noch ein selbstgeschaffener Firmenwert in Höhe von Mit der neuen GmbH will Herr Weber einen Anstellungsvertrag als Geschäftsführer abschließen. Als monatliches angemessenes Gehalt soll ein Betrag in Höhe von vereinbart werden. Für private Zwecke hat Herr Weber bisher ebenfalls jeweils am 1. eines Monats einen Betrag von entnommen. Letztmalig wird der Betrag am entnommen. Am verkauft Herr Weber die erhaltenen Anteile für AUFGABEN 1. Wie ist die Umwandlung zivilrechtlich zu behandeln? 2. Liegen die Anwendungsvoraussetzungen des 20 Abs. 1 UmwStG vor? 161

12 ABSCHNITT 3 Fall 10 Einbringungen 3. Welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich durch die Umwandlung, wenn man der Umwandlung alternativ Buch-, Zwischen- oder Teilwerte zugrunde legt? Die steuerlichen Eröffnungsbilanzen der GmbH sind für alle Alternativen zu erstellen, wobei zunächst die monatlichen Privatentnahmen in der Zeit von Januar 2010 bis Juni 2010 unberücksichtigt bleiben sollen. 4. Welche steuerlichen Folgen ergeben sich durch die Privatentnahmen in der Zeit von Januar bis Juni 2010, wenn die Umwandlung unter Fortführung der Buchwerte vollzogen werden soll? 5. Welche steuerlichen Auswirkungen hat die Veräußerung der Gesellschaftsanteile in 2013? 6. Welche Auswirkungen hat die Einbringung auf die Gewerbesteuer, Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer? LÖSUNG zu 1. Nach 123 Abs. 3 i. V. m. 124 Abs. 1 UmwG kann ein Einzelkaufmann als übertragender Rechtsträger aus seinem Vermögen einen Teil oder mehrere Teile im Wege der sog. Ausgliederung auf eine GmbH als übernehmender Rechtsträger übertragen (vgl. Schmitt/Hörtnagel/Stratz, Kommentar zum Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 5. Auflage, München 2009 S. 657 Tz. 45). Das ausgegliederte Vermögen des übertragenden Rechtsträgers geht dabei im Wege der Sonderrechtsnachfolge, die auch als partielle Gesamtrechtsnachfolge bezeichnet wird, als Gesamtheit auf den übernehmenden Rechtsträger über. Die Umwandlung auf eine GmbH im Wege der Ausgliederung kann dabei nach 152 i. V. m. 123 Abs. 3 UmwG erfolgen: ÿ auf eine oder mehrere bereits bestehende GmbH (Ausgliederung zur Aufnahme) oder ÿ auf eine oder mehrere neugegründete GmbH (Ausgliederung zur Neugründung). Die Ausgliederung kann nach 123 Abs. 4 UmwG auch durch gleichzeitige Übertragung auf bestehende und neugegründete Rechtsträger erfolgen. Dieser Fall kann z. B. gegeben sein, wenn ein einzelkaufmännisches Unternehmen zwei Teilbetriebe besitzt und ein Teilbetrieb auf eine neugegründete GmbH übertragen wird, während der andere Teilbetrieb auf eine bereits bestehende GmbH übergeht. Im vorliegenden Fall muss Herr Weber eine Ausgliederung zur Neugründung vornehmen, da die aufnehmende GmbH noch nicht existiert. Bei der Ausgliederung zur Neugründung kann nach 123 Abs. 3 Nr. 2 UmwG an der neu gegründeten GmbH nur der bisherige Einzelkaufmann als Alleingesellschafter beteiligt sein. Soll nach der Ausgliederung ein weiterer Gesellschafter beteiligt werden, so kann dies im Wege einer Kapitalerhöhung erreicht werden, an der sich der neue Gesellschafter beteiligt. Alternativ 162

13 I. Einbringung in eine Kapitalgesellschaft ABSCHNITT 3 Fall 10 können auch Geschäftsanteile an der neu gegründeten GmbH an den neu eintretenden Gesellschafter veräußert werden. Die Ausgliederung ist nach 152 Satz 1 UmwG nur zulässig, wenn die Firma des Einzelkaufmanns im Handelsregister eingetragen ist, also ein vollkaufmännisches Handelsgewerbe besteht. Weitere Voraussetzung ist nach 152 Satz 2 UmwG, dass die Verbindlichkeiten des Einzelkaufmanns sein Vermögen nicht übersteigen. Es darf also keine Überschuldung vorliegen. Wenn das Einzelunternehmen die vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt (z. B. wenn ein freiberufliches oder ein nicht im Handelsregister eingetragenes Einzelunternehmen vorliegt), so kann das Umwandlungsgesetz keine Anwendung finden. In einem solchen Fall verbleibt die Möglichkeit, das Einzelunternehmen ÿ im Wege der Sachgründung in eine neue GmbH oder ÿ im Wege der Sachkapitalerhöhung in eine bestehende GmbH einzubringen. Beide Varianten sind allerdings nur im Wege der Einzelrechtsnachfolge möglich. Selbstverständlich kann auch für den Fall, dass prinzipiell die Anwendung des Umwandlungsgesetzes möglich ist, eine Einbringung im Wege der Sachgründung oder Sachkapitalerhöhung vorgenommen werden, wenn man die hierbei zwingend anzuwendende Einzelrechtsnachfolge in Kauf nimmt. Bei der Ausgliederung zur Neugründung sind mehrere Schritte erforderlich, die sich nach dem zeitlichen Ablauf schematisch wie folgt darstellen: 1. Ablauf der Ausgliederung zur Neugründung: Erstellen des Entwurfs der Ausgliederungserklärung 2. Zuleitung des Entwurfs an den Betriebsrat (falls vorhanden) 3. Abfassung des Gesellschaftsvertrags der GmbH 4. Erstellen eines Sachgründungsberichts 5. Notarielle Beurkundung der Ausgliederungserklärung 6. Anmeldung und Eintragung im Handelsregister 1. Ausgliederungserklärung Da bei der Ausgliederung zur Neugründung nur eine Person (nämlich der bisherige Einzelkaufmann) beteiligt ist, braucht nach 153 UmwG der sonst bei einer Ausgliederung übliche Ausgliederungsbericht nicht erstellt zu werden. Der Einzelkaufmann hat vielmehr nach 125 UmwG 163

14 ABSCHNITT 3 Fall 10 Einbringungen zunächst den Entwurf einer Ausgliederungserklärung zu erstellen. Die Ausgliederungserklärung ist vor der Anmeldung zum Handelsregister nach 125 i. V. m. 6 UmwG notariell zu beurkunden. Sofern im bisherigen Einzelunternehmen ein Betriebsrat existiert, muss diesem der Entwurf der Ausgliederungserklärung gem. 126 Abs. 3 UmwG einen Monat vor der notariellen Beurkundung zugeleitet werden. Die Ausgliederungserklärung muss im Übrigen die Errichtung einer GmbH und die Übertragung des Vermögens beinhalten. Der Erklärung ist der Gesellschaftsvertrag der neu zu gründenden GmbH beizufügen. Da die Ausgliederung zur Neugründung eine Sachgründung darstellt, muss der Gesellschaftsvertrag der GmbH u. a. den Gegenstand der Sacheinlage (d. h. das ausgegliederte Vermögen) und den Betrag der Stammeinlage, auf die sich die Sacheinlage bezieht, nennen. Erreicht die Sacheinlage nicht das für die GmbH-Gründung nach 5 GmbHG erforderliche Mindest-Stammkapital von , so dürfte eine zusätzliche Bareinlage möglich sein. Im Ergebnis kommt dem eine vor der Ausgliederung erfolgende Bareinlage in das auszugliedernde Vermögen des Einzelunternehmens gleich. In der Ausgliederungserklärung müssen des Weiteren die Vermögensteile genau aufgeführt werden, die auf die neue GmbH übergehen sollen. Darüber hinaus sind zwingend anzugeben: ÿ der Ausgliederungsstichtag (= Spaltungsstichtag nach 126 Abs. 1 Nr. 6 UmwG) sowie ÿ die Rechtsfolgen der Ausgliederung für die Arbeitnehmer ( 126 Abs. 1 Nr. 11 UmwG). Da im Zuge der Ausgliederung eine neue GmbH durch Sachgründung entsteht, muss ein Sachgründungsbericht erstellt werden. In diesem Sachgründungsbericht sind nach 159 Abs. 1 i. V. m. 58 Abs. 1 UmwG auch der Geschäftsverlauf und die Lage des übertragenden Rechtsträgers (hier: des Einzelunternehmens) darzulegen. Eine Prüfung des Ausgliederungsberichts ist jedoch nach 125 UmwG i. V. m. 48 UmwG nicht erforderlich. Nach 125 i. V. m. 17 Abs. 2 UmwG hat der Einzelkaufmann für den Ausgliederungsstichtag eine Schlussbilanz zu erstellen. Für diese Schlussbilanz gelten die Vorschriften über die Jahresbilanz. Hieraus folgt, dass in der Schlussbilanz die bisherigen Buchwerte auszuweisen sind. Eine Aufdeckung stiller Reserven findet nicht statt. Die Schlussbilanz darf auf einen Stichtag aufgestellt werden, der höchstens acht Monate vor der Anmeldung der Ausgliederung zum Handelsregister liegt. Soll im vorliegenden Fall die Bilanz zum als Schlussbilanz dienen, muss die Anmeldung der Ausgliederung zum Handelsregister bis spätestens zum erfolgen. 2. Anmeldung und Eintragung im Handelsregister Der Einzelkaufmann und die zu den Geschäftsführern der neuen GmbH bestellten Personen müssen nach 160 i. V. m. 137 Abs. 1 UmwG die Ausgliederung bei dem für den Einzelkaufmann und für die GmbH zuständigen Handelsregistern anmelden. Der Anmeldung sind nach 125 i. V. m. 27 UmwG folgende Anlagen beizufügen: 164

Umwandlung von Unternehmen

Umwandlung von Unternehmen INSTITUT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER Umwandlung von Unternehmen - Aufgabensammlung - Umwandlung von Unternehmen - 1 - Aufgaben zur Umwandlung einer Kapitalgesellschaft

Mehr

Der Formwechsel der GmbH in die GmbH & Co. KG nach dem UmwG und UmwStG

Der Formwechsel der GmbH in die GmbH & Co. KG nach dem UmwG und UmwStG Der Formwechsel der GmbH in die GmbH & Co. KG nach dem UmwG und UmwStG Bearbeitet von Julian Lehmann 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 74 S. Paperback ISBN 978 3 95934 664 1 Format (B x L): 15,5 x 22 cm Recht

Mehr

Inhalt. Basiswissen Gesellschaftsrecht. I. Grundlagen 7

Inhalt. Basiswissen Gesellschaftsrecht. I. Grundlagen 7 Inhalt Basiswissen Gesellschaftsrecht I. Grundlagen 7 II. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) 12 1. Allgemeines / Gründung der GbR 12 2. Das Innenverhältnis bei der GbR 13 3. Die Außenbeziehungen

Mehr

Die richtige Rechtsform im Handwerk

Die richtige Rechtsform im Handwerk Die richtige Rechtsform im Handwerk Welche Rechtsform für Ihren Betrieb die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab; beispielsweise von der geplanten Größe des Betriebes, von der Anzahl der am Unternehmen

Mehr

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft.

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft. Rechtsformen der Unternehmen 17 Firma Kapital Fremdkapital Haftung Geschäftsführung Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft

Mehr

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur!

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Name: Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Viel Erfolg! Fach: Dozent: StB Dr. A. Schaffer Datum /

Mehr

Umwandlung einer Verlust-Kapitalgesellschaft durch Formwechsel

Umwandlung einer Verlust-Kapitalgesellschaft durch Formwechsel FALL 4 Umwandlung einer Verlust-Kapitalgesellschaft durch Formwechsel Sachverhalt An der MÜWI-GmbH sind die Gesellschafter Müller und Wiese zu jeweils 50 % seit der Gründung beteiligt. Die Anschaffungskosten

Mehr

Die optimale Rechtsform für den Versicherungsmakler

Die optimale Rechtsform für den Versicherungsmakler Die optimale Rechtsform für den Versicherungsmakler Unter Berücksichtigung der Nachfolge- und Haftungsregelungen Hamburg, Schwintowski Geschäftsführender Direktor des EWeRK 1 Registrierung Ca. 47.000 Versicherungsmakler

Mehr

Verhandelt. zu Göttingen am 2016. Vor mir, dem unterzeichnenden Notar Heinz Arend mit dem Amtssitz in Göttingen

Verhandelt. zu Göttingen am 2016. Vor mir, dem unterzeichnenden Notar Heinz Arend mit dem Amtssitz in Göttingen !BK22!!Nr. der Urkundenrolle für 2016 Verhandelt zu Göttingen am 2016 erschienen heute: Vor mir, dem unterzeichnenden Notar Heinz Arend mit dem Amtssitz in Göttingen 1. a) Frau A (Name, Geburtsdatum, Adresse),

Mehr

Prof. Dr. Hans Ott. Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen. Kompaktwissen für Berater. Wege in die GmbH

Prof. Dr. Hans Ott. Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen. Kompaktwissen für Berater. Wege in die GmbH Prof. Dr. Hans Ott Wege in die GmbH Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen Kompaktwissen für Berater DATEV eg, 90329 Nürnberg Alle Rechte, insbesondere das Verlagsrecht, allein beim Herausgeber.

Mehr

Die Gesellschaftsformen

Die Gesellschaftsformen Jede Firma - auch eure Schülerfirma - muss sich an bestimmte Spielregeln halten. Dazu gehört auch, dass eine bestimmte Rechtsform für das Unternehmen gewählt wird. Für eure Schülerfirma könnt ihr zwischen

Mehr

Rechtsformen bei der Existenzgründung 18. November 2008

Rechtsformen bei der Existenzgründung 18. November 2008 Rechtsformen bei der Existenzgründung 18. November 2008 Vorgestellt von: Harry Nöthe Abteilungsleiter Betriebsberatung Handwerkskammer Potsdam, Tel. 0331 3703-170 Personenunternehmen Kapitalgesellschaften

Mehr

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE

Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK. Unterrichtung REWE. Skript 1. Fach: REWE Ulrike Geismann Diplom - Kauffrau ( FH ) Steuerberaterin Bilanzbuchhalter IHK Unterrichtung REWE Skript 1 Fach: REWE Bereiche der Buchführung: 1) Finanzbuchhaltung 2) Debitorenbuchhaltung ( Kundenkonten)

Mehr

Textgegenüberstellung

Textgegenüberstellung 1 von 5 Textgegenüberstellung Artikel 1 Änderung des GmbHG 4. (1) bis (2) 4. (1) bis (2) unverändert (3) Der Gesellschaftsvertrag bedarf der Beurkundung durch einen Notariatsakt. Die Unterzeichnung durch

Mehr

V ist reicher Erbe und verwaltet das von seinem Vater geerbte Vermögen. Immobilien oder GmbH-Anteile gehören nicht hierzu.

V ist reicher Erbe und verwaltet das von seinem Vater geerbte Vermögen. Immobilien oder GmbH-Anteile gehören nicht hierzu. V ist reicher Erbe und verwaltet das von seinem Vater geerbte Vermögen. Immobilien oder GmbH-Anteile gehören nicht hierzu. Zum 1.1.2007 hat V seinen volljährigen Sohn S an seinem Unternehmen als Partner

Mehr

ENTWURF. Neue Fassung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages

ENTWURF. Neue Fassung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ENTWURF Neue Fassung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 12. September 2007 unter Berücksichtigung der der Hauptversammlung der Drillisch AG vom 21. Mai 2014 zur Zustimmung vorgelegten

Mehr

DNotI. Fax - Abfrage. GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen. I. Sachverhalt:

DNotI. Fax - Abfrage. GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen. I. Sachverhalt: DNotI Deutsches Notarinstitut Fax - Abfrage Gutachten des Deutschen Notarinstitut Dokumentnummer: 1368# letzte Aktualisierung: 14. Juni 2004 GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen

Mehr

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht Stand: Oktober 2013 Referent: Dr. Christian Levedag, LL.M. (London) Richter am BFH ASW Akademie für Steuerrecht und Wirtschaft des Steuerberaterverbandes Westfalen-Lippe e.v. Gasselstiege 33, 48159 Münster

Mehr

Equity A Beteiligungs GmbH. Salzburg J A H R E S A B S C H L U S S

Equity A Beteiligungs GmbH. Salzburg J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2012 Wirtschaftsprüfungs- und Treuhand - GmbH Steuerberatungsgesellschaft 5020, Kleßheimer Allee 47 Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2012... 1 Gewinn-

Mehr

Die offene Handelsgesellschaft

Die offene Handelsgesellschaft Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht Dokument-Nr. 51957 März 2009 Merkblatt zur Rechtsform Inhalt: Die offene Handelsgesellschaft 1. Was ist eine ohg?... 2 2. Wie wird eine ohg gegründet? Was sind die

Mehr

Offene Handelsgesellschaft (ohg)

Offene Handelsgesellschaft (ohg) Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 51957 Offene Handelsgesellschaft (ohg) Inhalt: 1. Was ist eine ohg?...2 2. Wie wird eine ohg gegründet? Was sind die wichtigsten Voraussetzungen

Mehr

Gründung Personengesellschaft

Gründung Personengesellschaft 1 Gründung Personengesellschaft Personengesellschaften lassen sich in zwei große Gruppen einteilen: a) Die Personenhandelsgesellschaften: Offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG)

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34

Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34 Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34 Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen Gleich lautende Erlasse vom 21. November

Mehr

Jahresabschluss der Rechtsformen II

Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Kommanditgesellschaft Quellen: www.bochum.ihk.de http://www.teialehrbuch.de/ 1 Kommanditgesellschaft Allgemeines: Die Kommanditgesellschaft (KG)

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

Inhalt. Einführung in das Gesellschaftsrecht

Inhalt. Einführung in das Gesellschaftsrecht Inhalt Einführung in das Gesellschaftsrecht Lektion 1: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) 7 A. Begriff und Entstehungsvoraussetzungen 7 I. Gesellschaftsvertrag 7 II. Gemeinsamer Zweck 7 III. Förderung

Mehr

Rechtliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Rechtliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Rechtliche Aspekte der Bedeutung der Rechtsform und sonstig Hinweise bei Nachfolge / Übergang von Unternehmen 1 Einleitung erfordert eine ganzheitliche Betrachtung : Betriebswirtschaft Gesellschaftsrecht

Mehr

Bericht. über die Prüfung

Bericht. über die Prüfung Bericht über die Prüfung des Gewinnabführungsvertrags zwischen der CORECD Commerz Real Estate Consulting and Development GmbH Berlin und der Commerzbank AG Frankfurt am Main Auftrag: 0.0157849.001 Exemplar:

Mehr

Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM. Umwandlungs recht. Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz. Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND

Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM. Umwandlungs recht. Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz. Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM Umwandlungs recht Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND Vorwort Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1.

Mehr

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags Es können natürlich auch konkrete Bezeichnungen verwendet werden, wie z. B. Bürostuhl, Wandregal, Schreibtisch oder PKW. Begünstigt ist dann allerdings auch nur genau diese Anschaffung. Die Summe aller

Mehr

Geschäfts- und Firmenwert G 20. Entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert

Geschäfts- und Firmenwert G 20. Entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert Entgeltlich erworbener Geschäfts- und HB StB Ein entgeltlich erworbener (derivativer) Geschäfts- oder ist nach Handels- und Steuerrecht in der Bilanz auszuweisen. Unterschiede ergeben sich bei der Abschreibung.

Mehr

Copyright 1997 Kammer der Wirtschaftstreuhänder All rights reserved

Copyright 1997 Kammer der Wirtschaftstreuhänder All rights reserved Fachgutachten-PE.qxd 23.01.2007 20:43 Seite 1 Stellungnahme des Fachsenats für Handelsrecht und Revision des Instituts für Betriebswirtschaft, Steuerrecht und Organisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Mehr

Ergebnisabführungsvertrag

Ergebnisabführungsvertrag Ergebnisabführungsvertrag zwischen Funkwerk AG, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 111457, und - im folgenden Organträger genannt - Funkwerk Security Communications GmbH, eingetragen

Mehr

Rechtsform der Unternehmung. Rechtsform der Unternehmung

Rechtsform der Unternehmung. Rechtsform der Unternehmung Rechtsform der Unternehmung Quelle: Frankfurter Rundschau, 2008-03-21 Rechtsform der Unternehmung Allgemein gilt: Die optimale Rechtsform gibt es nicht. Jede Form hat Vor- und Nachteile. Bevor die Rechtsform

Mehr

MANDANTENINFORMATION 2008/2009

MANDANTENINFORMATION 2008/2009 MANDANTENINFORMATION 2008/2009 INFORMATIONEN RUND UM KAPITALGESELLSCHAFTEN Vorwort: Die nachstehende Information soll Ihnen einen Überblick geben über allgemeine steuerliche Regelungen. Die Ausführungen

Mehr

1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.4 Die Kapitalgesellschaften 1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die GmbH wird von einer Person oder mehreren Personen gegründet.

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht 18. Gründung der AG

Kapitalgesellschaftsrecht 18. Gründung der AG Kapitalgesellschaftsrecht 18 Gründung der AG 23 AktG Feststellung der Satzung (1) Die Satzung muß durch notarielle Beurkundung festgestellt werden. Bevollmächtigte bedürfen einer notariell beglaubigten

Mehr

Vorlesung Gesellschaftsrecht

Vorlesung Gesellschaftsrecht Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung Einheit 5: Offene Handelsgesellschaft (ohg) Haftung bei Wechsel im Bestand der ohg Übersicht: Offene Handelsgesellschaft Kurzübersicht zur ohg 105 ff. HGB 2 Übersicht:

Mehr

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der euromicron Aktiengesellschaft communication & control technology mit Sitz in Frankfurt am Main und der - nachfolgend "Organträgerin" - euromicron

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur 3. IWW-Musterklausur zum Modul XIII Internationale Rechnungslegung IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIII: Internationale Rechnungslegung zur 3. Musterklausur 1 3. IWW-Musterklausur zum Modul XIII

Mehr

Unternehmensformen im Überblick

Unternehmensformen im Überblick Unternehmensformen im Überblick Wichtige Tipps für Unternehmer und Existenzgründer Januar 2015 Industrie- und Handelskammer zu Schwerin Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin Tel.: 0385 5103 514 Fax: 0385

Mehr

Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN

Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN Wissen aufbauen, um Karriere zu machen WAHL DER RICHTIGEN RECHTSFORM FÜR IHR UNTERNEHMEN Die richtige Wahl treffen Es gibt viele Unternehmensformen, welche dabei für Sie die richtige ist, hängt von vielen

Mehr

Rückwirkende Umgründung der END-Verkehrsgesellschaft mbh in eine GmbH & Co KG zum 01.01.2006

Rückwirkende Umgründung der END-Verkehrsgesellschaft mbh in eine GmbH & Co KG zum 01.01.2006 Vorlage 2006 Wasser, Wärme, Tiefgaragen Nr. 91 Geschäftszeichen: 81 09. Mai 2006 VA 10.05.2006 nö Beratung GR 17.05.2006 10 ö Beschluss Thema Rückwirkende Umgründung der END-Verkehrsgesellschaft mbh in

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32

Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32 Bayerisches Landesamt für Steuern 17 ESt-Kartei Datum: 18.01.2011 Karte 2.1 S 2244.1.1-7/3 St32 Rückwirkende Absenkung der Beteiligungsgrenze in 17 Absatz 1 Satz 4 EStG; Auswirkungen des Beschlusses des

Mehr

Steuerfallen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften

Steuerfallen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften A. Einführung Die Einbringung in eine Kapitalgesellschaft ist nach den Vorschriften der 20 23 UmwStG grundsätzlich steuerneutral möglich. Voraussetzung dafür ist, dass zum einen ein qualifizierter Einbringungsgegenstand

Mehr

G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR GESELLSCHAFTSVERTRAG. 1 Name und Sitz

G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR GESELLSCHAFTSVERTRAG. 1 Name und Sitz Seite 1 von 5 G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR Die Gesellschafter Michael Wichterich, wohnhaft Wupperstr. 5, 53175 Bonn Hansjörg Tamoj, wohnhaft

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (1) Die Firma der Gesellschaft lautet: 1 Firma

Mehr

Erbschaftsteuer. Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 21. November 2013. Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen

Erbschaftsteuer. Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 21. November 2013. Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen Erbschaftsteuer Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 21. November 2013 Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen 1. Vorschalten einer Gesellschaft Wird aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen

Mehr

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Rechtsformenvergleich: Merkblatt Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Inhalt 1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.1 Fragen und Antworten zu den gesetzlichen 1.2 Fragen

Mehr

Gernot Brähler. Umwandlungssteuerrecht. Grundlagen für Studium. und Steuerberaterprüfung. 9., vollständig überarbeitete Auflage

Gernot Brähler. Umwandlungssteuerrecht. Grundlagen für Studium. und Steuerberaterprüfung. 9., vollständig überarbeitete Auflage Gernot Brähler Umwandlungssteuerrecht Grundlagen für Studium und Steuerberaterprüfung 9., vollständig überarbeitete Auflage unter Mitarbeit von: Dipl.-Kfm. Markus Bensmann Dr. Andreas Krenzin, StB Springer

Mehr

Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna

Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Einführung........................................ 5 Die Struktur der Kommanditgesellschaft..................

Mehr

Newsletter Immobilienrecht Nr. 10 September 2012

Newsletter Immobilienrecht Nr. 10 September 2012 Newsletter Immobilienrecht Nr. 10 September 2012 Maßgeblicher Zeitpunkt für die Kenntnis des Käufers von einem Mangel der Kaufsache bei getrennt beurkundetem Grundstückskaufvertrag Einführung Grundstückskaufverträge

Mehr

Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG

Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG 4 1 Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG 1.1 Die Partneraufnahme als begünstigter Einbringungsvorgang (1) Der Tatbestand des 24 UmwStG ist erfüllt, wenn ein Betrieb oder Teilbetrieb

Mehr

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Offene Handelsgesellschaft (OHG) Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 51957 Offene Handelsgesellschaft (OHG) Inhalt: Offene Handelsgesellschaft (OHG)... 1 1. Was ist eine OHG?... 2 2. Was sind die Voraussetzungen

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft und Buchprüfungsgesellschaft in der

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft und Buchprüfungsgesellschaft in der M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft und Buchprüfungsgesellschaft in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung 1 Firma und Sitz (1)

Mehr

Wesen der Liquidation

Wesen der Liquidation Wesen der Liquidation Auflösungsgründe Gesellschafterbeschlüsse Zeitablauf Gerichtsentscheid Zeitraum Erstreckt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum (Abwicklungszeitraum) Merkmale Einstellung

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. Name und Sitz

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. Name und Sitz Stand: Juni 2008 M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Die Gesellschaft ist eine Partnerschaft im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes.

Mehr

Aktualisierungsdienst Bundesrecht

Aktualisierungsdienst Bundesrecht Aktualisierungsdienst Bundesrecht 4123-1 Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) 3. Aktualisierung 2009 (1. September 2009) Das Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter

Mehr

G E S E L L S C H A F T S V E R T R A G DER IMPREGLON OBERFLÄCHENTECHNIK GMBH

G E S E L L S C H A F T S V E R T R A G DER IMPREGLON OBERFLÄCHENTECHNIK GMBH G E S E L L S C H A F T S V E R T R A G DER IMPREGLON OBERFLÄCHENTECHNIK GMBH - 2 - INHALTSVERZEICHNIS 1. Firma, Sitz... 3 2. Gegenstand des Unternehmens... 3 3. Stammkapital, Stammeinlagen... 3 4. Dauer,

Mehr

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office Der Name BEREICH.VERSCHIEBEN() ist etwas unglücklich gewählt. Man kann mit der Funktion Bereiche zwar verschieben, man kann Bereiche aber auch verkleinern oder vergrößern. Besser wäre es, die Funktion

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Testatsexemplar Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 18. Juli bis zum 30. September 2012 Bestätigungsvermerk

Mehr

S T R A T E C NewGen GmbH. 75217 Birkenfeld. Jahresabschluss. zum

S T R A T E C NewGen GmbH. 75217 Birkenfeld. Jahresabschluss. zum S T R A T E C NewGen GmbH 75217 Birkenfeld Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 - 2-1. Allgemeine Bemerkungen 1.1. Art und Umfang des Auftrags Die Geschäftsführung der Gesellschaft S T R A T E C NewGen

Mehr

Vorlesung Vertragsgestaltung im Gesellschaftsrecht

Vorlesung Vertragsgestaltung im Gesellschaftsrecht Vorlesung Vertragsgestaltung im Gesellschaftsrecht Aktiengesellschaft Teil 3 (Europäische Aktiengesellschaft (SE), Gründung und Umwandlung/Formwechsel) B. Kapitalgesellschaftsrecht III. Recht der Europäischen

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

w i r e c a r d e i n z e l a b s c h l u s s beteiligungs 3 1. d e z e m b e r 2 0 0 9 g m b h

w i r e c a r d e i n z e l a b s c h l u s s beteiligungs 3 1. d e z e m b e r 2 0 0 9 g m b h w i r e c a r d Beteiligungs g m b h e i n z e l a b s c h l u s s 3 1. d e z e m b e r 2 0 0 9 B I L A N Z zum 31. Dezember 2009 Wire Card Beteiligungs GmbH AKTIVA 31.12.2009 31.12.2008 EUR EUR EUR A.

Mehr

Dossier D2 Kommanditgesellschaft

Dossier D2 Kommanditgesellschaft Dossier Kommanditgesellschaft Sie ist auch eine Personengesellschaft, unterscheidet sich aber in folgenden Punkten von der Kollektivgesellschaft. Gesellschafter (Teilhaber) Die Kommanditgesellschaft hat

Mehr

ecolutions Trading GmbH Jahresabschluss 2010 (HGB)

ecolutions Trading GmbH Jahresabschluss 2010 (HGB) ecolutions Trading GmbH Jahresabschluss 2010 (HGB) Ecolutions Trading GmbH, Frankfurt am Main Bilanz zum 31. Dezember 2010 AKTIVA 31.12.2010 Vorjahr EUR TEUR A. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige

Mehr

Kyros A AG München. Jahresabschluss 30. September 2012

Kyros A AG München. Jahresabschluss 30. September 2012 Dieser Jahresabschluss, der Ihnen zur Prüfung vorlag, wurde von uns aufgrund der Buchführung der Gesellschaft unter Berücksichtigung aller notwendigen Abschluss- und Umbuchungen erstellt. Die Anmerkungen

Mehr

Auswirkung der neuen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts auf Urlaubsund Urlaubsabgeltungsansprüche von Langzeiterkrankten.

Auswirkung der neuen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts auf Urlaubsund Urlaubsabgeltungsansprüche von Langzeiterkrankten. Auswirkung der neuen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts auf Urlaubsund Urlaubsabgeltungsansprüche von Langzeiterkrankten Sachverhalt In dem zugrunde liegenden Sachverhalt war die Klägerin von August

Mehr

Gründung einer Personengesellschaft

Gründung einer Personengesellschaft Gründung einer Personengesellschaft Rechtliche Rahmenbedingungen und steuerliche Folgen der Gründung einer OG und KG Vom Handelsgesetzbuch (HBG) zum Unternehmensgesetzbuch (UGB): - Die Personengesellschaften:

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Testatsexemplar Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg Jahresabschluss zum 30. September 2013 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "PwC" bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft

Mehr

Was ist aus der ersten Generation von Unternehmergesellschaften geworden?

Was ist aus der ersten Generation von Unternehmergesellschaften geworden? Prof. Dr. Walter Bayer / Dipl.-Kfm. Thomas Hoffmann, Jena Was ist aus der ersten Generation von Unternehmergesellschaften geworden? In diesen und den nächsten Tagen begehen die ersten Unternehmergesellschaften

Mehr

Vorratsgesellschaften Der schnelle Weg zum eigenen Unternehmen interna

Vorratsgesellschaften Der schnelle Weg zum eigenen Unternehmen interna Vorratsgesellschaften Der schnelle Weg zum eigenen Unternehmen interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Einführung... 7 Vorratsgesellschaften sind Kapitalgesellschaften... 8 Die Grundlagen... 8 Was ist

Mehr

Wichtig ist die Originalsatzung. Nur was in der Originalsatzung steht, gilt. Denn nur die Originalsatzung wurde vom Gericht geprüft.

Wichtig ist die Originalsatzung. Nur was in der Originalsatzung steht, gilt. Denn nur die Originalsatzung wurde vom Gericht geprüft. Das ist ein Text in leichter Sprache. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln für den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter e. V.. Das hier ist die Übersetzung der Originalsatzung. Es wurden nur

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

Personengesellschaftsrecht II. # 19 Auflösung, Liquidation und Beendigung

Personengesellschaftsrecht II. # 19 Auflösung, Liquidation und Beendigung Personengesellschaftsrecht II # 19 Auflösung, Liquidation und Beendigung Auflösungsgründe Kündigung durch Gesellschafter ( 723 BGB) grds. immer möglich, auch ohne wichtigen Grund Ausnahmen: Gesellschaft

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Umwandlung einer GmbH in eine GmbH & Co. KG

Umwandlung einer GmbH in eine GmbH & Co. KG B & P Special 05/2013 Umwandlung einer GmbH in eine GmbH & Co. KG I. Einleitung In der Praxis stellt sich des Öfteren nach einer gewissen Zeit heraus, dass aus unterschiedlichen Gründen die ursprünglich

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIII: Internationale Rechnungslegung zur Musterklausur

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung 1 Name und Sitz (1) Der Name

Mehr

Wirtschaftlichkeits- und Rechtsfragen im Planungsbüro

Wirtschaftlichkeits- und Rechtsfragen im Planungsbüro Wirtschaftlichkeits- und Rechtsfragen im Planungsbüro Rechtsformen und Kooperationen - Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten - 1/28 Der Architekt / Ingenieur als Einzelunternehmer - kein Gründungsakt erforderlich

Mehr

ABCD. Bestätigungsvermerk. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008. Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin

ABCD. Bestätigungsvermerk. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008. Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin ABCD Bestätigungsvermerk Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der GmbH & Co. KG.

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der GmbH & Co. KG. M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG 1 Firma und Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet: mbh & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Muster für die Anmeldung der Zweigniederlassung einer Ltd.

Muster für die Anmeldung der Zweigniederlassung einer Ltd. Muster für die Anmeldung der Zweigniederlassung einer Ltd. Amtsgericht Charlottenburg Registergericht 14046 Berlin In der neuen Handelsregistersache X Ltd. melden wir, die unterzeichnenden directors der

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der Partnerschaftsgesellschaft

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der Partnerschaftsgesellschaft M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Der Name der Partnerschaft lautet:...steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während

Mehr

Verlagerung der Buchführung ins Ausland

Verlagerung der Buchführung ins Ausland Verlagerung der Buchführung ins Ausland Praktische Fragen 9.3.2011 -- IFA 1 Verlagerung der Buchführung Thomas Schönbrunn 9.3.2011 Zuständigkeit Zu einem umsatzsteuerlichen Organkreis bei dem dem Organträger

Mehr

Punkte: /40 Note: O Bauer (Di) O Bauer (Do) O Konwitschka O Schutte

Punkte: /40 Note: O Bauer (Di) O Bauer (Do) O Konwitschka O Schutte Punkte: /40 Note: Klausur aus Kapitalgesellschaftsrecht 1.2. 2003 9.00-10.30 h Schreiben Sie die Antworten in die dafür vorgesehenen Freiräume! Bitte BEGRÜNDEN (!!!) Sie Ihre Antworten! O Bauer (Di) O

Mehr

Elternzeit Was ist das?

Elternzeit Was ist das? Elternzeit Was ist das? Wenn Eltern sich nach der Geburt ihres Kindes ausschließlich um ihr Kind kümmern möchten, können sie bei ihrem Arbeitgeber Elternzeit beantragen. Während der Elternzeit ruht das

Mehr

Gesellschaft mit beschränkter Haftung Unternehmergesellschaft (mit beschränkter Haftung)

Gesellschaft mit beschränkter Haftung Unternehmergesellschaft (mit beschränkter Haftung) Gesellschaft mit beschränkter Haftung Unternehmergesellschaft (mit beschränkter Haftung) Sie tragen sich mit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen und wollen die persönliche Haftung für etwaige Verbindlichkeiten

Mehr

DNotI GUTACHTEN. Dokumentnummer: 13210 letzte Aktualisierung: 8.6.2007

DNotI GUTACHTEN. Dokumentnummer: 13210 letzte Aktualisierung: 8.6.2007 DNotI Deutsches Notarinstitut GUTACHTEN Dokumentnummer: 13210 letzte Aktualisierung: 8.6.2007 AktG 237 Abs. 3 Nr. 3, 182 Abs. 2 S. 5 Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital bei Stückaktien: Zeichnung des

Mehr

Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG. des Vorstands der Allianz AG, München, und

Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG. des Vorstands der Allianz AG, München, und Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG des Vorstands der Allianz AG, München, und des Vorstands der CM 01 Vermögensverwaltung 006 AG (künftig: Allianz Global Risks Rückversicherungs-AG ), München zum Beherrschungs-

Mehr

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen 70% im Beispiel exakt berechnet sind. Was würde

Mehr

Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG

Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG A. Sachverhalt Gesellschafter: A, B, C, D, E; Beteiligung zu je 20 %; Tätigkeit der OHG: Stahlhandel

Mehr

Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R

Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft 1 Firma und Sitz (1)

Mehr

Bilanz zum 30. September 2012

Bilanz zum 30. September 2012 VMS Deutschland Holdings GmbH, Darmstadt Bilanz zum 30. September 2012 Aktiva Passiva 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2012 30.09.2011 A. Anlagevermögen A. Eigenkapital Finanzanlagen I. Gezeichnetes Kapital

Mehr

Die Architekten/Ingenieur GmbH Wirksame Haftungsbeschränkung ohne Steuernachteile

Die Architekten/Ingenieur GmbH Wirksame Haftungsbeschränkung ohne Steuernachteile Die Architekten/Ingenieur GmbH Wirksame Haftungsbeschränkung ohne Steuernachteile 6. AKG-Fachtagung in Leipzig 26.09.2008 Franz Ostermayer Dipl.-Kfm., Wirtschaftsprüfer, Steuerberater SPITZWEG September

Mehr

ÄNDERUNGSVERTRAG. zum BEHERRSCHUNGS UND GEWINNÄBFÜHRUNGSVERTRÄG

ÄNDERUNGSVERTRAG. zum BEHERRSCHUNGS UND GEWINNÄBFÜHRUNGSVERTRÄG ÄNDERUNGSVERTRAG zum BEHERRSCHUNGS UND GEWINNÄBFÜHRUNGSVERTRÄG zwischen der Infineon Technologies Finance GmbH, Neubiberg - IFTF" - und der Infineon Technologies AG, Neubiberg - Infineon" - ( Änderungsvertrag")

Mehr

M U S T E R. 1 Name und Sitz. (1) Der Name der Partnerschaft lautet:...steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1

M U S T E R. 1 Name und Sitz. (1) Der Name der Partnerschaft lautet:...steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1 M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Der

Mehr

Eine Anrechnung der eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes unterbleibt.

Eine Anrechnung der eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes unterbleibt. Unter Beachtung des Grundsatzes der Einmalberücksichtigung dürfen die Beiträge jedoch anhand nachvollziehbarer Kriterien zwischen dem Kind und den Eltern aufgeteilt werden. Eine Anrechnung der eigenen

Mehr