Bussystem Südburgenland

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1 Verkehrsplanung Raumentwicklung Beratung Analysen mrs Konzepte Amt der Burgenländischen Landesregierung Gemeinden des Bezirks Oberwart Bussystem Südburgenland Bezirk Oberwart Schlussbericht Zürich, 31. Jänner 2006

2 Bezirk Oberwart Schlussbericht 31. Jänner 2006 Projekte mue\bezirk Oberwart\Bericht\Schlussbericht.doc Auftraggeber Amt der Burgenländischen Landesregierung Landesamtsdirektion Raumordnung und Wohnbauförderung Europaplatz 1 A 7000 Eisenstadt Herr dipl.ing. Emil Csencsits Tel: +43 (0) Fax: +43 (0) Mail: [email protected] Gemeinde Oberschützen Tel: +43 (0) Herr Bgm. Günter Toth Mail: [email protected] Hauptplatz 1 A 7432 Oberschützen Gemeinde Riedlingsdorf Tel: +43 (0) Herr Bgm. NR Erwin Kaipel Mail: [email protected] Obere Hauptstrasse 1 A 7422 Riedlingsdorf Bearbeitung Tel +41 (0) Hannes Müller, dipl.ing. ETH/SVI [email protected] Simon Seger, dipl.ing. FH Tel: +41 (0) Birmensdorferstrasse 55 Fax +41 (0) CH-8004 Zürich

3 Inhalt 1. Zielsetzungen Analyse Strukturanalyse Wohnbevölkerung, Arbeitsplätze und Nächtigungen Ein- und Auspendler Schülerverkehr Analyse des bestehenden Angebotes Überregionaler Verkehr Angebot innerhalb der Region Befragung der Gemeinden Fragebogen Rücklauf und Auswertung Konzeptentwicklung Randbedingungen Das Güssing Die Verbindungen nach Wien Verbindungen nach Steinamanger? Angebotsgestaltungsgrundsätze Übergeordnete Grundsätze Regionale bzw. überregionale Anforderungen Anforderungen der einzelnen Gemeinden Systemgrundstruktur Liniennetz und Angebot Liniennetz Linienbeschreibung Angebot Eigenschaften des Fahrplansystems Erschliessungswirkung als Grundlage für die Angebotsdichte Der Fahrplangrundtakt... 40

4 5. Spezialfragen Linienführung und Haltestellenbelegung in Oberwart Linienführung Haltestellenbelegung in Oberwart Hauptplatz Haltestellenbelegung im Zentrum von Grosspetersdorf Linienführung in Bad Tatzmannsdorf Etappierung Betriebsleistungen und Kosten Betriebsleistungen Kostenschätzungen Anhang 1: Einwohner, Arbeitsplätze und Nächtigungen Anhang 2: Bevölkerung nach Ortsverwaltungsteilen Anhang 3: Pendlermatrix der bezirksinternen Ströme Anhang 4: Pendlermatrix der Schülerpendler Anhang 5: Übersicht der bestehenden Bahn- und Buslinien im Bezirk Oberwart Anhang 6: Fragekatalog an die Gemeinden und Antwortübersicht Anhang 7: Zuordnung der Linien zu den Angebotsstufen Anhang 8: Grafische Fahrpläne der Linien 27 sowie 14 und Anhang 9: Leistungsberechnungen Anhang 10: Fahrplanbeispiele Abkürzungsverzeichnis ÖV ÖPNV MIV FAG ÖPNRV-G Öffentlicher Verkehr Öffentlicher Personennahverkehr Motorisierter Individualverkehr Finanzausgleich Öffentlicher Personennah- und Regionalverkehrsgesetz

5 1. Zielsetzungen Die Entwicklung eines neuen Konzeptes hat sich an den folgenden Zielen zu orientieren: Mobilitäts-Grundversorgung: Ein neues Bussystem dient in erster Linie der Mobilitäts-Grundversorgung der Region mit öffentlichen Verkehrsleistungen. Die Grundversorgung kann dann als gegeben betrachtet werden, wenn tagsüber eine zeitdeckende Bedienung im Stundentakt in Richtung der Nachfragehauptrelation vorliegt. Modal-Split-Verbesserung: Wie die Analyse gemäss Abbildung 7 zeigt, weist der Pendlerverkehr bei den mit Buslinien erschlossenen Gemeinden einen nur geringen Anteil des öffentlichen Verkehrs (Modal- Split) auf. Dies deutet auf ein Angebotsdefizit in sämtlichen Marktbereichen hin. Neben der Mobilitäts-Grundversorgung ist deshalb im gesamten Gebiet der Anteil des öffentlichen Verkehrs massgeblich zu verbessern. Im Berufspendlerverkehr bei den Busgemeinden ist eine Verdoppelung anzustreben. Ausrichtung auf Potenziale: Ein neues Bussystem hat sich nicht primär an der bestehenden Nachfrage sondern an den Nachfragepotenzialen, d.h. an der möglichen Nachfrage in der Region zu orientieren und diese bestmöglich auszuschöpfen. Angebot für alle: Es ist ein Angebot für alle zu entwickeln. Nicht ein einzelnes Fahrgastsegment, wie z.b. der Schülerverkehr, steht im Vordergrund, sondern die Gesamtheit möglicher Kunden. Es ist gewissermassen Konfektionsware anzubieten. Deutliche Angebotsverbesserung: Das System soll neue Kundenkreise ansprechen. Gegenüber heute ist im Gesamtsystem eine deutliche Angebotsverbesserung anzustreben. Besitzstandwahrung: Das System soll bisherige Kunden halten. Bestehende Strukturen sind zwar wenn nötig aufzubrechen. Auf die einzelne Relation bezogen ist aber darauf zu achten, dass wenn möglich mindestens die heutige Angebotsqualität erhalten bleibt, obwohl davon ausgegangen werden muss, dass Einzelnachfragen in gewissen Fällen nicht mehr befriedigt werden können (ein ganz bestimmter Kurs zu einer ganz bestimmten Zeit an einen ganz bestimmten Ort). Die Zielsetzungen sind in Form von Angebotsgestaltungsgrundsätzen zu konkretisieren (siehe Kapitel 3.2). Die Entwicklung des Liniennetzes und des Fahrplanangebotes wird auf diesen Grundsätzen aufgebaut. 1

6 2. Analyse 2.1. Strukturanalyse Wohnbevölkerung, Arbeitsplätze und Nächtigungen Oberwart ist mit rund 6'700 Einwohnern regionales Zentrum über den eigentlichen Bezirk hinaus. Grosspetersdorf, Pinkafeld und Rechnitz haben ebenfalls mehr als 3'000 Einwohner, weisen aber in keiner Weise die Bedeutung von Oberwart auf. Sie haben höchstens für die in unmittelbarer Umgebung liegenden Gemeinden eine zentrale Funktion (Einwohnerverteilung siehe Abbildung 2). Dies zeigt sich auch, wenn die Arbeitsplatzzahlen und die Einwohnerzahlen einander gegenübergestellt werden (Abbildung 3). Touristisch ist einzig Bad Tatzmannsdorf von Bedeutung. Mit über 460'000 Nächtigungen pro Jahr ist die Gemeinde das touristische Zentrum der Region. Stadtschlaining als Gemeinde mit der nächsthöheren Zahl an Nächtigungen weist knapp 18'000 pro Jahr auf. Trotzdem ist Stadtschlaining mit dem Kongresszentrum und der Burg nicht zu vernachlässigen. Ähnliche Grössenordnungen weisen noch Oberwart und Pinkafeld auf. In allen übrigen Gemeinden sind weniger als 10'000 Nächtigungen pro Jahr zu verzeichnen ( Abbildung 1). 500'000 20' '000 15' '000 10' ' '000 5' Bad Tatzmannsdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Großpetersdorf Neustift a. d. Laf. Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Stadtschlaining Wiesfleck Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Großpetersdorf Neustift a. d. Laf. Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Stadtschlaining Wiesfleck Abbildung 1: Nächtigungen pro Jahr (mit Bad Tatzmannsdorf links, ohne Bad Tatzmannsdorf rechts) 2

7 Wiesmath Deutschkreutz Weppersdorf Aspang-Markt Kaisersdorf Markt Sankt Martin Neutal Großwarasdorf Nikitsch Krumbach Weingraben Stoob Oberpullendorf Draßmarkt Unterrabnitz- Schwendgraben Piringsdorf Steinberg-Dörfl Lutzmannsburg Frankenau-Unterpullendorf Friedberg Bernstein Pilgersdorf Oberloisdorf Mannersdorf a.d. Rabnitz Neustift a.d.lafnitz Grafenschachen Wiesfleck Mariasdorf Pinkafeld Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Unterkohlstätten Lockenhaus Güns Loipersdorf -Kitzladen Grafendorf Hartberg Markt Allhau Riedlingsdorf Stadtschlaining Weiden b. Rechnitz Markt Neuhodis Rechnitz Oberwart Wörterberg Wörth Wolfau Stinatz Litzelsdorf Sulz- Hackerberg Ollersdorf Neudau i.bgld. Neudauberg- Burgau Burgauberg Dt. Kaltenbrunn Kemeten Rohr i.bgld. Unterwart Oberdorf i.bgld. Stegersbach Bocksdorf Olbendorf Heugraben Rotenturm a.d.pinka Rauchwart Jabing Mischendorf Neuberg i.bgld. Großpetersdorf Güttenbach St. Michael i.bgld. Tobaj Schachendorf Hannersdorf Badersdorf Kohfidisch Güssing Schandorf Eisenberg- Deutsch- Schützen Eberau Bildein Steinamanger Anzahl Einwohner Fürstenfeld Rudersdorf Kukmirn Gerersdorf Neustift Strem Kleinmürbisch Inzenhof Grossmürbisch Heiligenbrunn Moschendorf Körmend Tschanigraben Heiligenkreuz Abbildung 2: Einwohnerverteilung im Bezirk Oberwart und in den angrenzenden Regionen (die Kreisfläche entspricht der Einwohnerzahl einer Gemeinde) 3

8 Wiesmath Deutschkreutz Weppersdorf Aspang-Markt Kaisersdorf Markt Sankt Martin Neutal Großwarasdorf Nikitsch Krumbach Weingraben Stoob Oberpullendorf Draßmarkt Unterrabnitz- Schwendgraben Piringsdorf Steinberg-Dörfl Lutzmannsburg Frankenau-Unterpullendorf Friedberg Bernstein Pilgersdorf Oberloisdorf Mannersdorf a.d. Rabnitz Neustift a.d.lafnitz Grafenschachen Wiesfleck Mariasdorf Pinkafeld Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Unterkohlstätten Lockenhaus Güns Loipersdorf -Kitzladen Grafendorf Hartberg Markt Allhau Riedlingsdorf Stadtschlaining Weiden b. Rechnitz Markt Neuhodis Rechnitz Oberwart Wörterberg Wörth Wolfau Stinatz Litzelsdorf Hackerberg Ollersdorf Neudau i.bgld. Neudauberg- Burgau Burgauberg Kemeten Unterwart Rohr i.bgld. Oberdorf i.bgld. Stegersbach Bocksdorf Olbendorf Heugraben Rotenturm a.d.pinka Rauchwart Jabing Mischendorf Neuberg i.bgld. Großpetersdorf Güttenbach St. Michael i.bgld. Tobaj Schachendorf Hannersdorf Badersdorf Schandorf Eisenberg- Kohfidisch Deutsch- Schützen Eberau Bildein Steinamanger Anzahl Einwohner Anzahl Arbeitsplätze Fürstenfeld Dt. Kaltenbrunn Rudersdorf Sulz- Kukmirn Gerersdorf Neustift Güssing Strem Kleinmürbisch Inzenhof Grossmürbisch Heiligenbrunn Moschendorf Körmend Tschanigraben Heiligenkreuz Abbildung 3: Einwohner und Arbeitsplätze im Bezirk Oberwart und in den angrenzenden Regionen (die Kreise sind übereinander gelegt, der kleinere Kreis liegt vorne) 4

9 Ein- und Auspendler Aufgrund eines Vergleiches der Aus- und Einpendlerzahlen wird deutlich, dass Oberwart mit einem erheblichen Einpendlerüberschuss der massgebliche Attraktionspunkt ist. Einen Einpendlerüberschuss weisen innerhalb des Bezirks nur noch die Gemeinden Pinkafeld, Grosspetersdorf, Unterwart und Bad Tatzmannsdorf auf (Abbildung 4). Die Matrix der wichtigsten Pendlerströme innerhalb des Bezirks ist im Anhang 3 dargestellt. Damit erweisen sich die Orte Oberwart, Grosspetersdorf, Pinkafeld und Bad Tatzmannsdorf für den Berufspendlerverkehr als die primären Ziele, die aus den umliegenden Gemeinden erreicht werden müssen. Für Oberwart betrifft dies sogar den gesamten Bezirk. Was die Bezirksgrenzen überschreitenden Beziehungen betrifft, sind neben Wien auch die Gemeinden Hartberg und Güssing hervorzuheben, die grössere Arbeitsplatzzahlen aufweisen. Auch Fürstenfeld spielt als Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Diese dürfte sich aber vorwiegend auf den Bezirk Güssing beziehen Schülerverkehr Die wichtigsten Zielorte für den Schülerverkehr aus den Gemeinden des Bezirks Oberwart sind Oberschützen, Oberwart und Pinkafeld. Diese müssen von sämtlichen Gemeinden erreichbar sein. Grosspetersdorf bildet ein weiteres schulisches Zentrum für die umliegenden Gemeinden. Weitere starke Schülerpendler-Relationen bestehen von Mischendorf und Badersdorf nach Kohfidisch sowie von Loipersdorf-Kitzladen und Wolfau nach Markt Allhau. Mittlere Schülerpendler- Beziehungen bestehen auch von Mariasdorf und Unterkohlstätten nach Bernstein, von Markt Neuhodis und Schachendorf nach Rechnitz sowie von Unterkohlstätten und Weiden bei Rechnitz nach Stadtschlaining. Als schulische Zentren ausserhalb des Bezirks können Güssing, Stegersbach und Eisenstadt bezeichnet werden. Nach Eberau besteht vor allem eine Nachfrage aus der Nachbargemeinde Deutsch-Schützen. Die Pendlerzahlen und die übrigen Relationen können der Matrix der Schülerpendler im Anhang 4: Pendlermatrix der Schülerpendler entnommen werden. Die Schüler-Pendlerbeziehungen sollen im bestmöglich berücksichtigt werden. 5

10 Wiesmath Deutschkreutz Weppersdorf Aspang-Markt Kaisersdorf Markt Sankt Martin Neutal Großwarasdorf Nikitsch Krumbach Weingraben Stoob Oberpullendorf Draßmarkt Unterrabnitz- Schwendgraben Piringsdorf Steinberg-Dörfl Lutzmannsburg Frankenau-Unterpullendorf Friedberg Bernstein Pilgersdorf Oberloisdorf Mannersdorf a.d. Rabnitz Neustift a.d.lafnitz Grafenschachen Wiesfleck Mariasdorf Pinkafeld Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Unterkohlstätten Lockenhaus Güns Loipersdorf -Kitzladen Grafendorf Hartberg Markt Allhau Riedlingsdorf Stadtschlaining Weiden b. Rechnitz Markt Neuhodis Rechnitz Oberwart Fürstenfeld Wörterberg Wörth Wolfau Stinatz Litzelsdorf Sulz- Hackerberg Ollersdorf Neudau i.bgld. Neudauberg- Burgau Burgauberg Dt. Kaltenbrunn Kemeten Rohr i.bgld. Rudersdorf Unterwart Oberdorf i.bgld. Stegersbach Bocksdorf Olbendorf Heugraben Rotenturm a.d.pinka Rauchwart Jabing Mischendorf Neuberg i.bgld. Kukmirn Gerersdorf Neustift Großpetersdorf Güttenbach St. Michael i.bgld. Tobaj Inzenhof Schachendorf Hannersdorf Badersdorf Kohfidisch Güssing Kleinmürbisch Grossmürbisch Schandorf Eisenberg- Deutsch- Schützen Eberau Strem Heiligenbrunn Bildein Moschendorf Steinamanger Körmend Anzahl Auspendler Anzahl Einpendler Tschanigraben Heiligenkreuz Abbildung 4: Aus- und Einpendler im Bezirk Oberwart und in den angrenzenden Regionen (die Kreise sind übereinandergelegt, der kleinere Kreis liegt vorne) 6

11 Obwohl rund 1.5 Stunden entfernt, ist Wien ebenfalls ein zentraler Attraktionspunkt (Abbildung 5). Die Hälfte aller Gemeinden weisen mehr Auspendler nach Wien auf als solche nach Oberwart (Abbildung 6). 1% in Wohngemeinde arbeitende 22% 31% Auspendler in andere Gemeinde des Bezirks Oberw art 5% 6% 35% Auspendler in andere Bezirke des Burgenlandes Auspendler in anderes Bundesland (ohne Wien und Niederösterreich) Auspendler nach Wien und Niederösterreich Auspendler ins Ausland Abbildung 5: Verteilung der im Bezirk Oberwart wohnhaften Erwerbstätigen auf die verschiedenen Pendlerrelationen Unterrabnitz- Schwendgraben Piringsdorf Steinberg-Dörfl Friedberg Pilgersdorf Oberloisdorf Bernstein Wiesfleck Lockenhaus Mariasdorf Grafenschachen Pinkafeld Oberschützen Unterkohlstätten Neustift a.d.lafnitz Bad Tatzmannsdorf Grafendorf Hartberg Loipersdorf -Kitzladen Markt Allhau Riedlingsdorf Stadtschlaining Weiden b. Rechnitz Markt Neuhodis Rechnitz Oberwart Schachendorf Wörterberg Wörth Kemeten Unterwart Hannersdorf Wolfau Oberdorf Rotenturm i.bgld. a.d.pinka Jabing Litzelsdorf Großpetersdorf Stinatz Olbendorf Mischendorf Schandorf Hackerberg Ollersdorf Neudau i.bgld. Neudauberg- Stegersbach Neuberg i.bgld. Güttenbach Badersdorf Eisenberg- Kohfidisch Deutsch- Schützen Burgau Burgauberg Bocksdorf Rauchwart St. Michael i.bgld. Bildein Rohr Eberau Kreisfläche entspricht der Anzahl an Auspendlern Rot: Gemeinden mit mehr Auspendlern nach Oberwart als nach Wien Blau: Gemeinden mit mehr Auspendlern nach Wien als nach Oberwart Abbildung 6: Auspendler aus den Gemeinden des Bezirks Auffallend ist, dass nur die relativ nahe bei Oberwart gelegenen Gemeinden mehr Auspendler nach Oberwart aufweisen als nach Wien. Dies gilt selbst für die südlich von Oberwart gelegenen Gemeinden. 7

12 Der ÖPNV-Anteil der Arbeitswege der Erwerbstätigen in den Gemeinden ist generell klein. Bad Tatzmannsdorf Bernstein Deutsch Schützen- Eisenberg Grafenschachen 0% 2% 29% 6%0% 21% 7% 3% 26% 9% 4% 18% 69% 73% 64% 69% Großpetersdorf Hannersdorf Kemeten Kohfidisch 6% 1% 18% 11% 1% 16% 9% 2% 9% 8% 3% 14% 75% 72% 80% 75% Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau 0% 9% 0% 13% 7% 9% 21% 3% 16% 7% 0% 20% 78% 63% 81% 73% Markt Neuhodis Mischendorf Oberdorf im Burgenland Oberschützen 0% 7% 0% 18% 10% 2% 13% 9% 8% 7% 3% 21% 75% 75% 76% 76% Langsamverkehr MIV Langsamverkehr MIV Langsamverkehr MIV Langsamverkehr MIV ÖV Weit ere ÖV Weit ere ÖV Weit er e ÖV Weit er e Abbildung 7: ÖPNV-Anteile der Arbeitswege der Erwerbstätigen pro Gemeinde 8

13 Oberw art Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf 4%1% 22% 9% 0% 24% 5% 0% 20% 6% 2% 15% 73% 67% 75% 77% Rotenturm an der Pinka Schachendorf Stadtschlaining Unterkohlstätten 4% 0% 10% 11% 0% 17% 4% 2% 14% 6% 1% 16% 86% 72% 80% 77% Unterw art Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau 0% 8% 0% 14% 5% 19% 7% 1% 11% 8% 8% 11% 78% 76% 81% 73% Neustift an der Lafnitz Jabing Badersdorf Schandorf 14% 4% 10% 10% 0% 10% 7% 0% 18% 6% 7% 17% 72% 80% 75% 70% Langsamverkehr ÖV MIV Weit er e Langsamverkehr ÖV MIV Weit ere Langsamverkehr ÖV MIV Weit er e Langsamverkehr ÖV MIV Weit ere Abbildung 7: ÖPNV-Anteile der Arbeitswege der Erwerbstätigen pro Gemeinde (Fortsetzung) 9

14 Die Anteile des öffentlichen Verkehrs bei den Arbeitswegen der Erwerbspendler sind generell klein. Eine Gesetzmässigkeit bezüglich der Höhe der Anteile ist nicht erkennbar. Dass die Langsamverkehrsanteile in den zentralen Orten Oberwart, Pinkafeld und Bad Tatzmannsdorf relativ hoch sind, ist einleuchtend, da hier ein grosser Anteil an kurzen Arbeitswegen zu verzeichnen ist. Warum aber beispielsweise Deutsch-Schützen Eisenberg nach Bad Tatzmannsdorf den höchsten Anteil Langsamverkehr aufweist, ist kaum zu erklären. Bei den öv-anteilen schliessen im Vergleich mit dem miv-anteil die Gemeinden Unterwart, Rotenturm, Stadtschlaining, Oberschützen, Bad Tatzmannsdorf, Wiesfleck und Mariasdorf am schlechtesten ab. Eine Erklärung ist insbesondere deshalb problematisch, weil verschiedene dieser Gemeinden mehrere Ortschaften aufweisen und die Verteilung auf diese Ortschaften nicht bekannt ist Analyse des bestehenden Angebotes Überregionaler Verkehr Die einstige Bahnverbindung quer durch den Bezirk Oberwart (Friedberg-Pinkafeld-Oberwart- Grosspetersdorf-Steinamanger) wird nur noch bis Oberwart betrieben. Die Österreichische Bundesbahn bedient die Linie Oberwart-Friedberg im Regionalverkehr heute im Zweistundentakt, mit Anschluss in Friedberg nach Wiener Neustadt und meist bis Wien Südbahnhof. Überlagert wird dieses Angebot mit morgens zwei beschleunigten, direkten Verbindungen nach Wien und Nachmittags vier beschleunigten, direkten Zügen aus Wien nach Oberwart. Ein anderes Angebot von Oberwart nach Wien bietet heute die Buslinie G1 (Wien-Oberwart- Güssing-Jennersdorf). Dieses Angebot ist stark lastrichtungsabhängig auf den Pendlerverkehr nach Wien ausgerichtet mit Kursverdichtungen morgens nach Wien und abends aus Wien. Ausserhalb der Pendlerzeiten verkehren nur vereinzelte Kurse. Einzelne Kurse führen aus dem Bezirk Oberwart über den Geschriebenstein nach Lockenhaus und Eisenstadt, einige bis Wien. Eines dieser Angebote bedient Markt Neuhodis mit zwei Kursen im Tag auf der Linie Wien- Kirchschlag-Markt Neuhodis. Weitere Angebote über die Bezirksgrenze von Oberwart bestehen mit den Linien Edlitz Bad Tatzmannsdorf, Deutschkreuz Bernstein, Fürstenfeld Markt Allhau, Oberpullendorf Pinkafeld, Oberwart Friedberg und Eisenstadt Güssing. Bei all diesen Linien verkehren eine bis drei durchgehende Kurspaare pro Tag. Im interregionalen Verkehr zwischen den Bezirken Oberwart und Güssing verkehren die drei Linien Güssing Stegersbach Oberwart, Güssing Oberwart und Oberwart Kohfidisch Moschendorf. Diese bieten jeweils zwei bis drei durchgehende Kurspaare pro Tag. Insgesamt kann im überregionalen Busverkehr ein unsystematisches, vorwiegend auf den Schülerverkehr ausgerichtetes Angebot festgestellt werden Angebot innerhalb der Region Das Angebot ist praktisch ausschliesslich auf den Schülerverkehr ausgerichtet und sehr unsystematisch. Die Bedürfnisse der Berufspendler sind schlecht abgedeckt. Von der zeitlichen Lage wären viele Schülerkurse auch für den Berufspendlerverkehr brauchbar, sie verkehren jedoch nicht an schulfreien Arbeitstagen. Dazu ist die Atmosphäre in vollen Schülerkursen oft unange- 10

15 nehm für Berufspendler. Die Tagesfahrpläne weisen auf sämtlichen Linien grosse zeitliche Lücken auf. Auch die Anforderungen des Tourismus- und Freizeitverkehrs sind kaum berücksichtigt. Es gibt kein brauchbares flächendeckendes Angebot, welches Besuchern und Feriengästen ein weitgehend autofreies Fortbewegen ermöglichen würde. Die Buslinien sind untereinander ungenügend vernetzt. Nur in wenigen Fällen werden Anschlüsse systematisch hergestellt. Unterschiedliche Nachfragen werden oft mit unterschiedlichen Kursführungen abgedeckt. Damit wird das Angebot sehr unübersichtlich. Ein Beispiel hierfür ist die Linie von Rechnitz nach Oberwart (-Oberschützen). Sechs durchgehende Kurse verkehren pro Tag auf dieser Linie, und kein Kurs bedient auf der ganzen Linie dieselben Haltestellen wie ein anderer. Die fehlende Systematik, die fast vollständige Ausrichtung auf den Schülerverkehr und die Vernachlässigung von Bedürfnissen des Berufspendlerverkehrs, des Freizeitverkehrs und weiterer potenzieller Fahrgastsegmente verlangen, dass ein Bussystem für den Bezirk Oberwart von Grund auf neu aufgebaut wird. Eine Auflistung der bestehenden Linien ist im Anhang 5 ersichtlich Befragung der Gemeinden Fragebogen Neben der Auswertung verschiedener statistischer Quellen, wie Einwohner-, Arbeitsplatz- und Nächtigungsdaten sowie Berufs- und Schülerpendlerstatistiken sind auch die Kenntnisse der in der Region wohnhaften Bevölkerung eine wichtige Informationsquelle. Dabei geht es insbesondere um Fahrtzwecke, die in der Statistik keinen Niederschlag finden, wie Einkaufs- und Freizeitverkehr. Deshalb wurden sämtliche Gemeinden des Bezirks mit einem Fragebogen in die Grundlagenerarbeitung einbezogen. Daraus konnten wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung eines bedarfsgerechten s gewonnen werden Rücklauf und Auswertung Von 19 der 32 Gemeinden, haben wir die beantworteten Fragen mit wertvollen Informationen zurückerhalten. Dies entspricht einem Fragebogenrücklauf von 60%. Die gestellten Fragen und eine Übersicht der Antworten aus dem Fragebogenrücklauf sind in den Tabellen im Anhang 6 ersichtlich. 11

16 3. Konzeptentwicklung 3.1. Randbedingungen Das Güssing Für den angrenzenden Bezirk Güssing wurde bereits im Jahre 2003 ein entwickelt, das auf denselben Zielsetzungen aufbaut. Es enthält Bezirksgrenzen überschreitende Linien, die wesentliche Teile des Bezirks Oberwart bedienen. Diese sollten soweit wie möglich in die Entwicklung des Konzeptes für den Bezirk Oberwart einbezogen werden. Von zentraler Bedeutung sind die überregionalen Hauptlinien zwischen Güssing und Oberwart via Stegersbach (Linie 70) bzw. via Grosspetersdorf (Linie 60), sowie die Verbindungen nach Wien (siehe Abschnitt 3.1.2). Diese und auch die untergeordneteren Linien ab Stegersbach via Olbendorf und die Verlängerung des Stremtalbusses bis Grosspetersdorf sowie der Linie über Kroatisch Ehrensdorf bis Kohfidisch werden so in das neue Konzept integriert, dass sie auf dem Gebiet des Bezirks Güssing unverändert bleiben und so das Konzept Güssing seine Gültigkeit behält Die Verbindungen nach Wien Da die Nachfrage nach und von Wien sowohl im Bezirk Güssing und noch stärker im Bezirk Oberwart beträchtlich ist, war es ein zentrales Anliegen des s Güssing, diese Verbindungen zu systematisieren und auszubauen. Die heutige Linie G1, die diese Verbindung bedient, wird zwar während etlichen Stunden im Stundentakt zeitweise sogar im Halbstundentakt geführt. Was fehlt, ist ein ganztägig durchgehendes Angebot. Innerhalb des Bezirks verkehren diese Kurse zudem teilweise auf unterschiedlichen Routen, was die Systematik zusätzlich beeinträchtigt. Im Konzept Güssing wurde deshalb die Linie G1 im Stundtakt konzipiert, wobei weitergehende Verdichtungen zu gewissen Zeiten dazu kommen können. Ergänzend hierzu wurde eine neue Linie G2 eingeführt, die ab Güssing eine direktere Verbindung nach Wien ohne Umweg über Oberwart ermöglicht. Auch diese Linie ist im Stundentakt geführt und ergänzt die Linie 70 zu einem Halbstundentakt. Die beiden Linien werden innerhalb des Bezirks weitergeführt und zwar als feste Linien auf immer derselben Route, die Linie G1 über Oberwart und Grosspetersdorf nach Kohfidisch und die Linie G2 über Kemeten, Litzelsdorf und Stegersbach nach Güssing. Die Verknüpfung der übrigen Gemeinden mit einer der beiden Linien erfolgt über schlanke Umsteigeverbindungen. Die Anlage der beiden Linien G1 und G2 wird im vorliegenden Konzept übernommen. Es muss allerdings festgestellt werden, dass die Fahrzeiten im Güssing zwischen Kemeten und Oberwart zu knapp angenommen wurden und korrigiert werden müssen. Dies führt dazu, dass in Oberwart kein Vollknoten zu den Minuten 00 und 30, wie im Konzept Güssing vorgesehen, entsteht sondern ein Knoten zu den Minuten 15 und 45. Wie sich im Laufe der Bearbeitung herausstellte, schafft diese Ausgangslage die Möglichkeit einen Vollknoten in Grosspetersdorf zu schaffen, was in der Konzeptauslegung insgesamt Vorteile bringt. 12

17 Verbindungen nach Steinamanger? Die nahe gelegene ungarische Stadt Steinamanger weist mit rund 86'000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine wesentlich grössere Bevölkerungszahl auf als der gesamte Bezirk Oberwart. Sie könnte mittel- bis langfristig zu einem wichtigen regionalen Bezugspunkt für den Bezirk werden. Es scheint aber zumindest aufgrund der heutigen Verkehrsbelastung auf der Strasse zwischen Grenze und der Stadt dass dies heute und auch in naher Zukunft nicht der Fall ist. Die Einrichtung einer Buslinie zwischen Oberwart bzw. Grosspetersdorf und Steinamanger scheint deshalb nicht prioritär. Vorläufig sind die innerregionalen Verbindungen ungleich wichtiger. Im vorliegenden Konzept wird eine solche Verbindung nicht berücksichtigt. Längerfristig ist eine solche Buslinie aber mit Sicherheit notwendig Angebotsgestaltungsgrundsätze In den folgenden Abschnitten werden die Grundsätze entwickelt, die die Basis bilden für die Ausgestaltung des es. Sie werden differenziert nach übergeordneten, gewissermassen für regionale e allgemein gültigen Grundsätzen (Kapitel 3.2.1), nach Grundsätzen die das regionale bzw. überregionale Angebot betreffen (Kapitel 3.2.2) und nach Grundsätzen, die sich aus den Anforderungen der einzelnen Gemeinden ergeben (Kapitel 3.2.3) Übergeordnete Grundsätze Es ist ein integrales, d.h. in sich abgestimmtes Bus-System zu entwickeln. Das System basiert auf einem möglichst einfachen und begreifbaren Liniennetz, d.h. insbesondere: keine unterschiedlichen Linienführungen zu unterschiedlichen Zeiten, im Hin- und Rückweg dieselbe Linienführung, keine Ringlinien, die nur in einer Richtung bedient werden. Das System weist einen möglichst grossen Vernetzungsgrad auf, d.h. zwischen den verschiedenen Teilen der Region werden fahrplanmässig Anschlüsse angeboten. Diese funktionieren immer in beiden Richtungen (hin und zurück). Das System basiert auf einem konsequenten symmetrischen Taktfahrplan. Das Basisangebot ist der Stundentakt. Der Stundentakt wird verdichtet, wenn die Nachfrage mengenmässig oder strukturell einen dichteren Takt erfordert, die Forderung nach möglichst grosser fahrplanmässiger Vernetzung zur Herstellung optimaler Anschlüsse einen dichteren Takt erfordert. Der Stundentakt wird ausgedünnt (reduzierte Grundversorgung), wenn eine zu geringe Nachfrage vorhanden ist und der Stundtakt als Überangebot betrachtet werden muss. 13

18 Die Schwellenwerte für Verdichtungen und Ausdünnungen sind später in Abhängigkeit von der Finanzierbarkeit zu quantifizieren. Spezielle Nachfragen wie z.b. beim Schülerverkehr werden soweit möglich in das Basisangebot integriert. Wo dies nicht möglich ist, werden diese mit einem speziellen Angebot abgedeckt, das dem Basisangebot überlagert wird. Das gesamte Angebot ist einem einheitlichen Erscheinungsbild unterzuordnen. Dieses umfasst alle Komponenten des Angebotes: Fahrzeuge, Haltestellen, Fahrplanpublikationen, Websites usw. Zugunsten einer effizienten Leistungsproduktion sind die Haltestellenaufenthaltszeiten zu minimieren. Das Lösen von Einzelfahrscheinen bei den Fahrern benötigt viel Zeit und sollte die Ausnahme bilden. Hierzu ist eine Erneuerung des Abfertigungssystems notwendig. Ebenfalls zugunsten einer effizienten Leistungsproduktion ist eine grösstmögliche Fahrplanzuverlässigkeit anzustreben. Die Einrichtung eines Betriebsleitsystems ist aus dieser Sicht äusserst empfehlenswert. Die Verantwortlichkeiten im Klartext: die Konzessionen für die verschiedenen Linien sind an einer einzigen Stelle zu konzentrieren. Ein Busangebot, das eine Grundversorgung gewährleistet und das die verkehrspolitische Forderung nach einer Verbesserung des Modal- Splits umsetzen will, kann nie kostendeckend betrieben werden. Die öffentliche Hand wird deshalb mehr und mehr die finanzielle Verantwortung für solche Angebote übernehmen müssen. Deshalb und weil es sich um die Einlösung einer verkehrspolitischen Forderungen handelt, ist die Installation eines solchen Angebotes eine Aufgabe der öffentlichen Hand und sollte nicht den betriebswirtschaftlichen Bedürfnissen einzelner Transportunternehmungen überlassen werden. Nur so ist sichergestellt, dass ein fahrgastfreundliches von allen Bevölkerungskreisen benutzbares Angebot eingerichtet wird und dass möglichst viele betriebliche Synergien (Wagenumläufe) genutzt werden können Regionale bzw. überregionale Anforderungen Es sind ganztägige Verbindungen im Stundentakt von und nach Wien anzubieten: Ausbau der Linie G1 und Einführung der Linie G2. (vgl. Kapitel 3.1.2). Die regionalen Zentren des Südburgenlandes Oberwart-Stegersbach-Güssing, Oberwart- Grosspetersdorf-Güssing sind mindestens im Stundentakt miteinander zu verbinden. Die regionalen Zentren des nördlichen Burgenlandes sind ebenfalls mit Oberwart zu verbinden und mit einer Linie Güssing-Oberwart zu verknüpfen. Anzustreben ist längerfristig eine mindestens zweistündliche Verbindung von Jennersdorf über Güssing, Oberwart, Oberpullendorf, Mattersdorf bis Eisenstadt. 1 Die Transportunternehmungen sollen sich weiterhin für die Bereitstellung des Angebotes verantwortlich zeichnen. Sie tun dies jedoch nicht mehr als Konzessionäre sondern als Auftragnehmer der öffentlichen Hand (z.b. des Gemeindeverbandes). Ein Bussystem, das die in diesem Bericht formulierten Anforderungen erfüllt, wird insgesamt mehr Kilometerleistungen produzieren als heute gefahren werden. Betriebswirtschaftlich wird sich also für die Transportunternehmungen effiziente Leistungsproduktion vorausgesetzt kein Nachteil ergeben. 14

19 Die touristischen Schwerpunkte Bad Tatzmannsdorf und Stadtschlaining sind mindestens stündlich an die regionalen Zentren und an die überregionalen Linien anzubinden, wobei Umsteigevorgänge in Kauf genommen werden können. Aus allen Teilen des Bezirks sind ganztägig mindestens zweistündlich Verbindungen nach Oberwart anzubieten, wobei Umsteigevorgänge in Kauf genommen werden können. Die zentralen Teile des Bezirks sind ganztägig mindestens zweistündlich wenn möglich umsteigefrei mit Oberwart zu verbinden. Die westlichen Teile des Bezirks sind ganztägig mindestens zweistündlich wenn möglich umsteigefrei mit Pinkafeld zu verbinden. Die östlichen Teile des Bezirks sind ganztägig mindestens zweistündlich wenn möglich umsteigefrei mit Grosspetersdorf zu verbinden. Die Achse Pinkafeld Oberwart Grosspetersdorf ist ganztägig halbstündlich zu bedienen Anforderungen der einzelnen Gemeinden Vorbemerkung: Die Forderung vieler Gemeinden nach guten Schülerverbindungen nach Oberschützen ist bei dieser Gemeinde abgehandelt und wird nicht in jedem einzelnen Falle erwähnt. Dasselbe gilt für die weiterführenden Schulen in Oberwart und Pinkafeld. Ebenso sind die in Kapitel aufgeführten Anforderungen hier nicht mehr speziell aufgelistet. Bad Tatzmannsdorf Es ist der touristische Schwerpunkt des Bezirks. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 5.5 Tagen bei über 460'000 Nächtigungen pro Jahr weist Bad Tatzmannsdorf einen qualitativ hochwertigen Tourismus auf. Für den öffentlichen Verkehr sind nicht nur die anreisenden bzw. abreisenden Fahrgäste von Bedeutung, sondern vor allem auch die Tagesausflügler. Wichtige Ziele für diese sind die regionalen Zentren, Orte mit Sehenswürdigkeiten wie Stadtschlaining oder Rotenturm sowie Ausgangspunkte für attraktive Wanderungen wie z.b. Glashütten. Gute Verbindungen während der massgebenden Saisonzeiten zu diesen Orten sind unabdingbar. Die Ortsteile Jormannsdorf und Sulzriegel sind mit Bad Tatzmannsdorf zu verbinden. Zudem ist aus diesen stündlich eine Verbindung nach Oberwart anzubieten. Bad Tatzmannsdorf weist einen erheblichen Zupendlerüberschuss auf und muss als Arbeitsplatzschwerpunkt verstanden werden. Möglichst gute Verbindungen aus den verschiedenen Teilen des Bezirks sind auch aus dieser Sicht wichtig. Auch als Wohnort ist Bad Tatzmannsdorf von Bedeutung. Zu den rund 1'300 Einwohnern kamen in den letzen fünf Jahren 60 Wohnungen hinzu und weitere 17 sind geplant. Badersdorf Die Gemeinde weist kaum eine eigene Infrastruktur auf und ist auf eine Grundversorgungsverbindung nach Grosspetersdorf angewiesen. Zweitwichtigster Ort für den Einkauf und Hauptschulstandort ist Kohfidisch. Die Pendler sind schwergewichtig auf Oberwart ausgerichtet. Bernstein Die Gemeinde ist zwar mit fast 2'500 Einwohnern eine der grösseren des Bezirks, weist aber nur wenige Arbeitsplätze und demgemäss einen beträchtlichen Auspendlerüberschuss auf, vorwie- 15

20 gend nach Oberwart, aber auch nach Bad Tatzmannsdorf und Mariasdorf sowie nach Lockenhaus. Infrastrukturen fehlen weitgehend, so dass gute Verbindungen ins Regionalzentrum und weiter in andere Gemeinden des Bezirks sehr wichtig sind. Bernstein ist Hauptschulstandort. Die Ortschaften Rettenbach, Stuben, Redlschlag und Kalteneck benötigen Schülerverbindungen in die Kerngemeinde und Verbindungen von und nach Oberwart, wobei offen ist, wo ein allfälliger Anschluss an eine Linie nach Oberwart erfolgt. Die Ortschaft Dreihütten ist aufgrund der Strasseninfrastruktur in Richtung Oberwart eher auf die Achse über Tauchen orientiert. Es wird kaum möglich sein, regelmässige Direktverbindungen zwischen Dreihütten und Bernstein herzustellen. Deutsch Schützen / Eisenberg Die grosse Gemeinde Deutsch Schützen / Eisenberg weist insgesamt eine recht gute Infrastruktur auf, insbesondere Geschäfte für den täglichen Bedarf und etliche Freizeiteinrichtungen. Die primären Zielorte für den Einkauf ausserhalb der Gemeinde sind Oberwart, Güssing und Grosspetersdorf. Dasselbe gilt für die Pendlerbeziehungen. Wichtig sind die Verbindungen in Richtung Eberau für den Schülerverkehr. Eine Verbindung mit der heute bestehenden Linie des Stremtalbusses drängt sich deshalb auf. Grafenschachen Die Pendlerbeziehungen verlaufen primär nach Pinkafeld und Oberwart. Nach Hartberg pendeln aber ebenso viele Personen wie nach Pinkafeld. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind vorhanden, aber sonst weist die doch relativ grosse Gemeinde kaum Infrastrukturen auf. Verbindungen nach Pinkafeld und Oberwart sind prioritär. Schulmässig ist die Gemeinde primär nach Pinkafeld ausgerichtet. Die Anbindung des Ortsteils Kroisegg an die Kerngemeinde ist wichtig. Grosspetersdorf Die drittgrösste Gemeinde im Bezirk hat für die umliegenden Gemeinden eine gewisse Zentrumsfunktion. Sie wird als Endpunkt der zentralen Achse Pinkafeld-Oberwart-Grosspetersdorf zu einem wichtigen Anbindungspunkt der Linien aus den umliegenden Gemeinden an die Hauptverbindung in Richtung Oberwart und weiter nach Wien. Die zu Grosspetersdorf gehörenden Ortschaften Welgersdorf sowie Kleinpetersdorf und Kleinzicken liegen an Achsen, auf denen ohnehin Verbindungen nach Grosspetersdorf angeboten werden müssen und werden somit gut bedient sein. In Welgersdorf ist eine allfällige Linie von Hannersdorf nach Grosspetersdorf durch den Ortskern zu führen. Die Hauptpendlerbeziehungen laufen nach Oberwart aber auch von Oberwart nach Grosspetersdorf. Die Gemeinde ist Hauptschulstandort. Hannersdorf In der aus den drei Ortschaften Hannersdorf, Burg und Woppendorf bestehenden Gemeinde finden sich in Hannersdorf und Burg Geschäfte für den täglichen Bedarf. Woppendorf ist hierfür auf Verbindungen in diese beiden Gemeindeteile angewiesen. Dies umso mehr als auch die Nachbargemeinde Badersdorf über keine solchen Geschäfte verfügt. Alle drei Ortschaften sind mit Grosspetersdorf zu verbinden. 16

21 Die Pendlerbeziehungen sind primär nach Grosspetersdorf, sekundär nach Oberwart ausgerichtet. Hauptschulstandort ist Grosspetersdorf. Jabing, Rotenturm (spezifische Anforderungen der Gemeinde Rotenturm unter Rotenturm ) Jabing und die Ortschaft Rotenturm der Gemeinde Rotenturm sind stark zweiseitig orientiert. Die Nähe zu Grosspetersdorf lässt diesem regionalen Zentrum eine annähernd gleiche Bedeutung zukommen wie Oberwart. Sowohl Jabing wie Rotenturm weisen einen starken Auspendlerüberschuss auf, der aber überwiegend auf Oberwart ausgerichtet ist. Während Jabing schulmässig neben Oberwart auch stark auf Grosspetersdorf ausgerichtet ist, beschränkt sich Rotenturm weitgehend auf Schulverbindungen nach Oberwart. Kemeten, Litzelsdorf Die stärksten Pendlerbeziehungen laufen aus diesen beiden Gemeinden nach Oberwart und teilweise weiter nach Pinkafeld bzw. Grosspetersdorf. Güssing weist als Arbeitsort ebenfalls eine gewisse Bedeutung auf. Die beiden relativ grossen Gemeinden liegen an der wichtigen Achse Güssing Oberwart. Gute Verbindungen nach Stegersbach und Oberwart sind deshalb ohnehin zu erwarten und auch im Güssing bereits enthalten. Dort wird auf der Achse von Güssing nach Oberwart ein Stundentakt vorgeschlagen, der mit einer neuen Linie G2 von Güssing über den Autobahnanschluss Lafnitztal/Oberwart nach Wien zu einem zumindest zeitweisen Halbstundentakt überlagert wird. Diese zweite Linie hat in Kemeten Anschluss an eine von Wolfau kommende Linie nach Oberwart. Damit entsteht in den Gemeinden Kemeten und Litzelsdorf ein Halbstundentakt in den Hauptverkehrszeiten sowohl in Richtung Oberwart als auch in Richtung Güssing. Dieses System wird zweckmässigerweise im hier auszuarbeitenden Konzept übernommen. Damit sind die Nachfragehauptrelationen dieser beiden Gemeinden abgedeckt. Kohfidisch Die Hauptpendlerbeziehungen sind auf Grosspetersdorf und trotz der Nähe zu Grosspetersdorf noch stärker auf Oberwart ausgerichtet. Die Gemeinde liegt analog zu den Gemeinden Kemeten und Litzelsdorf an der Hauptachse Güssing Oberwart via Grosspetersdorf. Das Güssing sieht dort einen Stundentakt vor. Ab Kohfidisch wird dieser durch die Linie G1 zum Halbstundentakt verdichtet. Durch Übernahme dieses Systems ist die Hauptnachfagerelation der Gemeinde abgedeckt. Nicht berücksichtigt in diesem System ist die interne Erschliessung der Gemeinde. Beschränkt sich die Busbedienung auf die Hauptachse, so ist ein wesentlicher Teil der Gemeinde (Kirchweg, Schulgasse) nicht bzw. schlecht erschlossen. Es wäre demnach wünschenswert, dass eine der beiden Linien über diese Achse geführt wird. Kohfidisch ist Hauptschulstandort für die Gemeinden Mischendorf und Badersdorf. Der Ortsteil Kirchfidisch ist mit der Bedienung der Hauptachse ebenfalls schlecht erschlossen. Die Linie G1 sollte deshalb wenn möglich bis Kirchfidisch und in Form einer Endschleife über die Vordere Dorfgasse und die Kapellengasse geführt werden. Loipersdorf / Kitzladen Die Gemeinde mit dem beiden Ortschaften Loipersdorf und Kitzladen liegt im Randbereich des Bezirks und ist demgemäss auch mehrseitig ausgerichtet. Die Hauptpendlerbeziehungen laufen trotzdem in erster Linie nach Oberwart. Als wichtige Orte für den Einkauf und Besorgungen gelten Grafenschachen, Pinkafeld, Oberwart, Markt Allhau und Hartberg. Diese fünfseitige Ausrich- 17

22 tung ist für die Erschliessung durch öffentlichen Verkehr problematisch. Es soll versucht werden, die Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen. Es wird jedoch nicht zu vermeiden sein, dass auf der einen oder andern dieser Relation ein Umsteigen mit nicht ganz optimalen Anschlüssen in Kauf genommen werden muss. Problematisch ist, dass bei beiden Ortschaften wesentliche Siedlungsteile abseits der Hauptachse liegen. Ob eine Bedienung dieser Ortsteile sich wirtschaftlich erbringen lässt, muss die Konzeptauslegung zeigen. Hauptschulstandort für die Gemeinde ist Markt Allhau. Mariasdorf Die Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Eine lokale Versorgung ist nur in den Ortschaften Mariasdorf und Tauchen gegeben. Die Gemeinde ist sowohl für den Einkaufs- als auch für den Pendlerverkehr nach mehreren Seiten hin orientiert: Oberwart, Pinkafeld, Oberschützen, Bad Tatzmannsdorf. Wichtiger Schulstandort neben Oberschützen, Oberwart und Pinkafeld ist auch Bernstein. Volksschulen finden sich in Mariasdorf für die Ortsteile Neustift und Bergwerk und in Grodnau für die Ortsteile Grodnau und Tauchen. Wünschenswert sind natürlich Angebote auf all diesen Relationen. Ob dies im Grundangebot machbar ist, muss bezweifelt werden. Auf gewissen Relationen sind auch in Zukunft spezielle Schülerverbindungen anzubieten. Markt Allhau Die Gemeinde weist eine recht gute Infrastruktur auf. Für Einkäufe und Besorgungen über den täglichen Bedarf hinaus stehen Oberwart und Unterwart (Einkaufszentren) an erster Stelle gefolgt von Hartberg. Die Pendlerbeziehungen laufen primär nach Oberwart aber auch nach Pinkafeld und Bad Tatzmannsdorf. Zwischen den Ortsteilen Buchschachen und Markt Allhau sind Volksschulverbindungen gefragt. Markt Neuhodis Trotz der Nähe zu Rechnitz und einer primären Ausrichtung auf diese Gemeinde pendeln mehr Personen nach Oberwart zur Arbeit als nach Rechnitz. Die Ortschaft Althodis ist mit einem schlanken Anschluss an eine die Ortschaft Markt Neuhodis bedienenden Linie so anzbinden, dass sowohl Rechnitz als auch Grosspetersdorf bzw. Oberwart erreichbar sind. Hauptschulstandort ist Rechnitz. Mischendorf Die Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften, deren Ausrichtung sowohl beim Pendler- wie beim Einkaufsverkehr in erster Linie nach Grosspetersdorf und Kohfidisch orientiert ist. Aber auch Unterwart und vor allem Oberwart sind wichtig. Hauptschulstandort ist Kohfidisch. Die Ortschaft Kotezicken kann über eine der Linien, die von Kohfidisch nach Grosspetersdorf führen, eingebunden werden. Die drei Ortschaften Mischendorf, Bachselten und Rohrbach liegen an der zur Hauptachse parallelen Strassenverbindung von Kohfidisch nach Grosspetersdorf bzw. Jabing, Rotenturm und Unterwart. Diese Aneinanderreihung der Siedlungen präsentiert sich für die Erschliessung durch öffentlichen Verkehr als günstig. Über diese Achse ist eine Verbindung nach Grosspetersdorf anzubieten. Die Verbindung nach Oberwart kann entweder über Grosspetersdorf und/oder über die Weiterführung einer Linie über Jabing, Rotenturm und Unterwart angeboten werden. 18

23 Problematischer ist die Bedienung der etwas abseits gelegenen Ortschaft Neuhaus. Gemäss Güssing wird sie über eine Linie von Stegersbach via Olbendorf erschlossen. In Abweichung zum Konzept Güssing ist eine solche Linie eher nach Grosspetersdorf zu führen als nach Oberwart, da die Verbindung zwischen Neuhaus und Oberwart auch via Grosspetersdorf hergestellt werden kann. In der Gemeinde wurden in den letzten fünf Jahren 33 neue Wohnungen gebaut oder bewilligt. Neustift an der Lafnitz Die fast an der Bezirksgrenze gelegene Gemeinde Neustift a.d.lafnitz weist etwas mehr Pendler in Richtung Hartberg auf als in Richtung Pinkafeld-Oberwart. Dennoch dürften Oberwart und Pinkafeld für die Gemeinde mindestens ebenso wichtig sein wie Hartberg. Die Verbindungen nach Hartberg auf der Achse Friedberg-Hartberg in der Steiermark sind nicht Gegenstand des hier vorliegenden Konzepts, da die Bedürfnisse auf dieser Achse in erster Linie von den Gemeinden in der Steiermark geprägt sind. Von Neustift sind somit gute Verbindungen nach Pinkafeld und weiter nach Oberwart anzubieten. Oberdorf im Burgenland Die Orientierung der Gemeinde verläuft sowohl beim Pendler-, beim Einkaufs- und beim Schülerverkehr auf der Achse Oberwart-Unterwart-Stegersbach-Güssing. Damit liegt fest, dass eine Linie zwischen Oberwart und Stegersbach, die über Oberdorf führt, zwingend ist. Problematischer ist die innere Erschliessung der Gemeinde. Die gesamte Achse über den Hochberg ist relativ schlecht erschlossen, da die erwähnte Linie über die Obere und die Untere Hauptstrasse geführt werden muss. Eine zusätzliche Erschliessung der Achse Hochberg würde den Einsatz einer weiteren Linie erfordern. Dieser Zusatzaufwand ist wirtschaftlich kaum vertretbar. Dies schliesst nicht aus, dass bei Bedarf spezielle Schülerkurse über diese Achse geführt werden könnten. Oberschützen Die Gemeinde ist mit dem Gymnasium und verschiedenen weiteren Schulen neben Oberwart und Pinkafeld einer der wichtigsten Schulstandorte in der Region. Aus fast allen Regionsteilen ist ein Busangebot für Schüler nach Oberschützen notwendig. Für den übrigen Verkehr Pendler, Einkauf, Besorgungen, etc. sind Verbindungen nach Oberwart, Pinkafeld und Bad Tatzmannsdorf wichtig. Als Freizeitregion (Wandern, Walking, Langlauf) sind die höher gelegenen Ortsteile wichtig. Da die Verbindungen zu den Schulen normalerweise aus allen Richtungen zur gleichen Zeit bedient werden müssen, ist die Einrichtung eines Knotens im Grundangebot anzustreben (Busse aus allen Richtungen treffen systematisch mehr oder weniger gleichzeitig ein). Ein solcher kommt nicht nur den Schülern zugute. Er schafft die Möglichkeit, verschiedene Anschlüsse herzustellen, so dass die Ortschaften ausserhalb der Kerngemeinde optimal an die verschiedenen Richtungen angebunden werden können. In verschiedenen Ortsteilen herrscht eine rege Bautätigkeit, insbesondere in Oberschützen selbst mit 31 zusätzlichen Wohnungen seit

24 Oberwart Das Regionalzentrum Oberwart wird aufgrund der verschiedentlich formulierten Anforderungen aus allen Richtungen bedient und ist wichtigster Ausgangs- bzw. Umsteigepunkt für die Verbindungen nach Wien. Wichtig sind in Oberwart aber auch die innerörtlichen Verbindungen: die langgezogene Achse über Wienerstrasse, Hauptplatz, Steinamangererstrasse bis ins Industriegebiet Unterwart, die Verbindungen zwischen dem Krankenhaus und dem Ortskern und zwischen dem Krankenhaus und der Grazer Strasse über die Dornburggasse. Diese beiden Achsen sind bei der Einführung der regionalen Linien zu berücksichtigen. Infolge der Vielzahl an Linien, die das Zentrum von Oberwart bedienen müssen, kann eine optimale Innerortserschliessung erreicht werden. Pinkafeld Pinkafeld ist das regionale Zentrum des westlichen Teils des Bezirks und die zweitgrösste Gemeinde im ganzen Bezirk. Die Linien aus Grafenschachen, Buchschachen, Riedlingsdorf, Oberschützen, Wiesfleck und Hochart sind in dieses Zentrum zu führen. Pinkafeld verfügt über ein breites Infrastrukturangebot sowohl hinsichtlich Versorgung als auch bei Freizeitangeboten und spielt für die westlichen Gemeinden die Rolle, die Oberwart für den ganzen Bezirk spielt. Verschiedene weiterführende Schulen befinden sich in Pinkafeld und erfordern Schülerverbindungen aus dem grössten Teil des Bezirks. Die Gemeinde liegt für die Verbindungen von/nach Wien in der Nähe der Autobahnausfahrt. Sie stellt deshalb für den nördlichen Bezirksteil insbesondere für Oberschützen und Bad Tatzmannsdorf einen idealen Verknüpfungspunkt zur Linie G1 dar. Trotz allem verzeichnet die Gemeinde einen leichten Auspendlerüberschuss. Hauptzielort ist neben Wien Oberwart. Mit grossem Abstand folgen Bad Tatzmannsdorf, Riedlingsdorf, Grosspetersdorf, aber auch Hartberg und Pinggau. In den letzen 5 Jahren sind rund 60 Wohnungen neu gebaut oder bewilligt worden. Rechnitz Obwohl viertgrösste Gemeinde im Bezirk weist Rechnitz einen beträchtlichen Auspendlerüberschuss auf. Die wichtigsten Pendlerzielorte sind Grosspetersdorf und Oberwart und ausserhalb des Bezirks, allerdings mit beträchtlichem Abstand, Oberpullendorf. Die Einpendler kommen vor allem aus den beiden Nachbargemeinden Markt Neuhodis und Schachendorf. Die Infrastrukturen in der Gemeinde für Einkauf und sonstige Besorgungen sind gut. Im grossen Gemeindegebiet liegt mit dem Geschriebenstein ein wichtiges Naherholungsgebiet, das mit der Gründung des Naturparks Geschriebenstein zusätzliche Bedeutung gewonnen hat. Gemäss den Angaben der Gemeinde sind bei den wichtigsten Orten für Einkauf, Arztbesuche etc. nicht nur Grosspetersdorf und Oberwart sondern auch die relativ weit entfernten Gemeinden Güssing, Pinkafeld und sogar Hartberg von einer gewissen Bedeutung. Dies zeigt, dass nicht nur gute Verbindungen nach Grosspetersdorf sondern dort auch optimale Anschlüsse nach Oberwart und weiter erforderlich sind. In Richtung Nord ist, insbesondere auch an Wochenenden, ein regelmässiges Angebot über den Geschriebenstein nach Lockenhaus mit Weiterfahrmöglichkeiten nach Oberpullendorf wünschenswert. Zur Einwohnerzahl von rund 3'200 kamen in den letzten 5 Jahren 35 neue Wohnungen hinzu. 20

25 Rechnitz ist wichtiger Schulstandort für die umliegenden Gemeinden und hat selbst Bedürfnisse nach Schülerverbindungen in die Gemeinden Oberwart, Pinkafeld und Oberschützen. Riedlingsdorf Die Gemeinde Riedlingsdorf eignet sich infolge ihrer bandartigen Struktur hervorragend für eine optimale Erschliessung durch öffentlichen Verkehr. Sie liegt zudem an einer der wichtigsten Achsen innerhalb des Bezirks, auf welcher ohnehin ein dichtes Angebot eingerichtet werden muss. Die Gemeinde weist trotz ihrer Grösse nur eine bescheidene Infrastruktur auf und ist auf gute Verbindungen nach Pinkafeld und Oberwart angewiesen. Die Pendlerbeziehungen sind sowohl bei den Berufstätigen als auch bei den Schülern nach Pinkafeld stärker als nach Oberwart. Bei den Schwerpunkten für den Einkauf wird von der Gemeinde neben Pinkafeld und Oberwart auch Hartberg erwähnt. Es wird allerdings problematisch sein, auch nach Hartberg eine optimale Busverbindung einrichten zu können. In der Gemeinde herrscht eine rege Bautätigkeit, welche die aufgrund der bestehenden Einwohnerzahl schon beträchtliche Nachfrage noch weiter steigern wird (74 Wohnungen seit 2000 erstellt bzw. bewilligt). Rotenturm Die Gemeinde besteht aus den drei Ortschaften Rotenturm, Siget und Spitzzicken. Sie ist sowohl auf Oberwart als auch auf Grosspetersdorf ausgerichtet (siehe auch bei Jabing, Rotenturm). Dies gilt für alle Fahrtzwecke wie Pendler, Schüler und Einkauf (hier auch Industriegebiet Unterwart). Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die zweiseitige Ausrichtung auf alle drei Ortschaften bezieht. Wünschenswert ist auch die gemeindeinterne Verbindung zwischen den Ortschaften. Mit dem Schloss weist die Gemeinde eine ausserordentliche Sehenswürdigkeit auf, die vielleicht in Zukunft für den Tourismusverkehr an Bedeutung gewinnt. Schachendorf Die aus den Ortsteilen Schachendorf und Dürnbach bestehende Gemeinde weist für die Buserschliessung infolge ihrer quer zur Haupterschliessungsrichtung liegenden Besiedlung eine ungünstige Struktur auf. Trotzdem wird sich die Buserschliessung auf eine Bedienung der Hauptachse beschränken müssen. Die Gemeinde ist bei den Berufspendlern und bei den Schülern auf Grosspetersdorf und Rechnitz ausgerichtet. Sie wird an eine Linie Rechnitz-Grosspetersdorf zu liegen kommen und muss damit als erschlossen betrachtet werden. Schandorf Schandorf ist die kleinste Gemeinde des Bezirks und liegt zudem noch äusserst ungünstig im Hinblick auf eine gute Buserschliessung. Die kleinen Nachfrageströme sind in erster Linie auf Grosspetersdorf hin orientiert. Ein gewisses Interesse an einer Verbindung nach Burg im Hinblick auf die dortigen Freizeitmöglichkeiten ist vorstellbar. Stadtschlaining Stadtschlaining besteht neben der Kerngemeinde aus den vier Ortschaften Altschlaining, Drumling, Goberling und Neumarkt im Tauchental. Die primäre Ausrichtung geht beim Pendler- und beim Schülerverkehr nach Oberwart. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass für die Ortsteile Altschlaining und Neumarkt auch Grosspetersdorf wichtig ist. Die Kerngemeine weist mit der Burg und dem Seminarhotel eine für den Bezirk sehr wichtige touristische Infrastruktur auf, die sich nicht unbedingt in grossen Nächtigungszahlen niederschlägt, dafür aber für den Tagesausflugsverkehr von grosser Bedeutung ist. Insbesondere für die Gäste in Bad Tatzmannsdorf ist Schlaining ein beliebtes Ausflugsziel. Eine Verbindung zwischen Bad Tatzmannsdorf und 21

26 Stadtschlaining ist deshalb wichtig, auch wenn die reine auf die Wohnbevölkerung bezogene Erschliessungswirkung relativ klein ist. Das Seminarhotel benötigt gute Verbindungen von und nach Oberwart mit Anschluss an die Linie G1, da die meisten Gruppen aus Richtung Wien anreisen. Unterkohlstätten Die Gemeinde mit den drei weiteren Ortschaften Oberkohlstätten, Glashütten und Holzschlag weist eine primäre Ausrichtung auf Oberwart auf, verzeichnet aber auch kleinere Pendler- und Schülerströme nach Bernstein. Im Freizeitverkehr ist das Wandergebiet insbesondere ab Glashütten zu beachten. Die Erschliessung erfolgt ab Stadtschlaining mit einer Aufteilung ab Unterkohlstätten in einen Ast nach Glashütten und einen Ast nach Holzschlag mit zeitweiser Verlängerung nach Bernstein. Eine gesonderte Stellung nimmt der Ortsteil Günseck ein, der an der Achse Bernstein- Lockenhaus liegt und über eine Linie auf dieser Achse erschlossen werden muss. Unterwart Die Gemeinde mit den starken Pendler- und Schülerströmen nach Oberwart und auch einer generellen sonstigen starken Ausrichtung auf Oberwart profitiert von der Lage an den beiden Achsen von Rotenturm bzw. von Oberdorf nach Oberwart, auf welchen ohnehin gute Verbindungen angeboten werden müssen. Etwas problematischer stellt sich die Erschliessung des Ortsteils Eisenzicken dar. Es sollte aber möglich sein, die Ortsteile Spitzzicken und Siget der Gemeinde Rotenturm mit einer Linie über Eisenzicken nach Oberwart zu verbinden. Das Industriegebiet Unterwart stellt mit seinen diversen Einkaufsmöglichkeiten ein wichtiges Zielgebiet für die umliegenden Gemeinden dar. Dank der verkehrsgünstigen Lage an der Ausfallstrasse von Oberwart steht einer optimalen Erschliessung dieses Gebietes nichts im Wege. Die Linien, die Unterwart bedienen, sollten in jedem Falle über dieses Gebiet nach Oberwart geführt werden. Weiden bei Rechnitz Die Gemeinde Weiden stellt mit seinen zwölf zum Teil sehr kleinen Ortschaften wahrscheinlich das grösste Problem für eine zweckmässige Buserschliessung dar. Geschäfte für den täglichen Bedarf gibt es nur noch in Weiden, Zuberbach und Rumpersdorf. Umso wichtiger ist deshalb eine Grunderschliessung der Ortsteile Podler, Mönchmeierhof, Ober- und Unterpodgoria sowie Allersdorf und Allersgraben. Mit dem Seminarzentrum Die Scheune weist die Gemeinde eine kleine überregionale touristische Infrastruktur auf, die mit öffentlichem Verkehr gut erschlossen werden sollte. Hauptzielorte sowohl für Pendler und Schüler als auch für den Einkauf und sonstige Besorgungen sind Oberwart und Grosspetersdorf. Ebenfalls wichtig sind aber auch Stadtschlaining und Rechnitz. Wiesfleck Die Gemeinde mit den vier Ortschaften Schönherrn, Weinberg, Schreibersdorf und Wiesfleck ist sowohl was die Pendler und Schüler als auch was den Einkauf betrifft in erster Linie nach Pinkafeld ausgerichtet. 22

27 Die beiden Ortschaften Wiesfleck und Schreibersdorf weisen eine grosse Ausdehnung quer zur Haupterschliessungsachse auf, was aus grossen Teilen der Siedlung relativ lange Zugangswege zu den Haltestellen zur Folge hat. Die Hauptnachfragerelation von und nach Pinkafeld verlangt aber die Erschliessung auf der Hauptachse. Eine zusätzliche Erschliessung der abgelegeneren Ortsteile wird kaum möglich sein. Wolfau Wie bei allen andern Gemeinden ist auch für Wolfau Oberwart der regionale Hauptbezugspunkt. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch Markt Allhau sowohl in Bezug auf die Schüler als auch auf die Pendler. Für den Einkauf steht neben Oberwart auch Hartberg im Vordergrund. Die Pendlerströme nach Hartberg sind bescheiden. Rund 30 Wohnungen wurden seit 2000 erstellt bzw. sind bewilligt Systemgrundstruktur Die Auflistung der unterschiedlichen Ansprüche (Kapitel 3.2) zeigt, dass ein integrales Bussystem nur entwickelt werden kann, wenn Prioritäten gesetzt werden. Es wird nie möglich sein, jeder Gemeinde all ihre Wünsche zu erfüllen und umsteigefreie Verbindungen nach Oberschützen für die Schüler, nach Wien für die Pendler, nach Bad Tatzmannsdorf für die Touristen und nach Oberwart für alle Fahrgastsegmente anzubieten. Von grösster Bedeutung ist deshalb der Aufbau eines Liniennetzes, in welchem einerseits möglichst direkte Verbindungen nach Oberwart als wichtigstem Zielort angeboten werden und in welchem der grösste Teil der übrigen gewünschten Verbindungen zumindest über einen schlanken Umsteigevorgang ermöglicht wird. Diese Verbindungen sollen und hier liegt ein entscheidender Unterschied zum heutigen System regelmässig, das heisst stündlich oder zumindest zweistündlich angeboten werden. Dennoch werden weiterhin für eine Anzahl Relationen spezielle Schülerkurse erforderlich sein und dem Grundsystem überlagert werden müssen. Aufbauend auf den Grundsätzen und Orientierungsrichtungen gemäss Kapitel 3.2 können die folgenden strukturierenden Komponenten der Systementwicklung zu Grunde gelegt werden (siehe Abbildung 8): Als Hauptverbindungen von regionaler und überregionaler Bedeutung: Die Hauptachse Pinkafeld Oberwart Grosspetersdorf, die überregionalen Beziehungen Oberwart Güssing, Oberwart Bernstein Lockenhaus und weiter, Oberwart Hartberg sowie die Beziehung nach Wien, die Verbindungen zwischen Oberwart bzw. Grosspetersdorf und den Schwerpunkten O- berschützen, Bad Tatzmannsdorf, Stadtschlaining und Rechnitz. Als innerregionale Verbindungen erster Priorität aus der Sicht der jeweiligen Gemeinden: Verbindungen nach Oberwart, Pinkafeld und Grosspetersdorf aus den jeweiligen Einzugsgebieten, Anschlüsse an die regionalen und überregionalen Verbindungen. Die Anschlussherstellung erfolgt über die zwei Systemknoten Oberwart und Grosspetersdorf. Aufgrund der bereits früher entwickelten Struktur des s Güssing ergibt sich in Oberwart ein sogenannter 15/45er-Knoten und in Grosspetersdorf ein 00/30er-Knoten. Das heisst, dass in Oberwart die meisten Anschlüsse um die Minuten 15 und 45 erfolgen und in Grosspetersdorf um die Minuten 00 und

28 Stuben Redlschlag Schönherrn Dreihütten Schmiedrait Bernstein Lockenhaus Rettenbach Günseck Tauchen Schreibersdorf Hochart Weinberg Aschau Holzschlag Kroisegg Wiesfleck Pinkafeld Willersdorf Mariasdorf Oberschützen Jormannsdorf Bergwerk Neustift Grodnau Unterkohlstätten Oberkohlstätten Glashütten Goberling Neustift Grafenschachen Loipersdorf Kitzladen Hartberg Buchschachen Markt Allhau Riedlingsdorf Unterschützen Sulzriegel Bad Tatzmannsdorf Drumling Stadtschlaining Mönchmeierhof Altschlaining St.Martin Rumpersdorf Eisenzicken Allersdorf Spitzzicken Weiden Oberpodgoria Althodis Rechnitz Legende Wolfau Verbindungen von regionaler und überregionaler Bedeutung Rohrbach Gross-/Kleinbachselten Mischendorf Olbendorf Hauptorientierungsrichtungen Kemeten Litzelsdorf Oberwart Unterwart Oberdorf Jabing Neuhaus Stegersbach Siget Rotenturm Güttenbach Podler Zuberbach Grosspetersdorf Dürnbach Kotezicken Miedlingsdorf Kohfidisch Harmisch Kirchfidisch St.Katrein Markt Neuhodis Welgersdorf Hannersdorf Woppendorf Badersdorf Deutsch Schützen Edlitz Schachendorf Schandorf Burg Eisenberg Bildein Vollknoten mit Anschlüssen zu den Minuten 00 und 30 Vollknoten mit Anschlüssen zu den Minuten 15 und 45 St. Michael Knoten mit einzelnen Anschlussverbindungen Güssing Abbildung 8: Systemstruktur des Basisangebotes 24

29 Im Laufe der Systementwicklung hat sich gezeigt, dass sich auch Oberschützen als Knoten zur Minute 30 integrieren lässt, was für die Schülerverbindungen von Vorteil ist, da die Busse im Grundtaktsystem gleichzeitig in Oberschützen eintreffen. In mehreren Gemeinden sind die regionalen Einzugsgebiete an das System der Hauptverbindungen anzubinden: so z.b. in Pinkafeld, Bad Tatzmannsdorf, Stadtschlaining, Rechnitz, Kohfidisch und Kemeten. Problematisch ist der Einbezug der Bahn ins System der Anschlüsse. Verschiedene Gründe sprechen dagegen: Die wenigen attraktiven Schnellzüge zwischen Oberwart und Wien verkehren nur in den Hauptverkehrszeiten und ohne sauberen Takt. Die zweistündlichen Regionalzüge verkehren nur bis und ab Friedberg und erfordern für die Weiterfahrt einen Umsteigevorgang. Die Bahnhöfe in Oberwart und Grosspetersdorf liegen gegenüber den Bushaltestellen ungünstig und Umsteigevorgänge Bahn-Bus oder umgekehrt erfordern Fusswege von 5 bis 10 Minuten. Die Buslinien G1 nach Wien weist zwischen Wien und Oberwart die kürzere Fahrzeit auf und erschliesst in Wien das Zentrum ohne Umsteigen. Die systeminternen Abhängigkeiten des Bussystems sind bereits sehr gross. Ein Einbezug der Bahnanschlüsse hätte zur Folge, dass verschiedene bezirksinterne Verbindungen nicht mehr optimal bedient werden könnten. Aus diesen Gründen wird auf ein Einbezug der Bahn verzichtet. 25

30 4. Liniennetz und Angebot Das Liniensystem und das Fahrplansystem bauen nun auf der Systemgrundstruktur gemäss Kapitel 3.3 auf. Die beiden Systeme sind simultan zu entwickeln: Linienführungen, die die Anforderungen der Angebotsgestaltungsgrundsätze und die Wünsche der Gemeinden bestmöglich erfüllen, Fahrpläne mit weitgehend optimalen Anschlüssen unter der Randbedingung eines möglichst wirtschaftlichen Fahrzeugeinsatzes Liniennetz Die Entwicklung des Liniennetzes erfolgt in Form eines Prozesses, in welchem in mehreren Schritten mögliche Linienführungen und die daraus resultierenden Fahrplanabhängigkeiten und Fahrzeugumläufe geprüft und mit den Angebotsgestaltungsgrundsätzen und mit den Orientierungsrichtungen der Gemeinden verglichen werden. Dieser komplexe Prozess resultiert schliesslich nicht in mehreren Varianten, sondern in einer Lösung, die sich im Rahmen des gesamten Prozesses als Bestvariante erwiesen hat. Das Produkt sind 31 Linien, mit welchen der gesamte Bezirk bedient werden kann. 11 dieser Linien überschreiten die Bezirksgrenze, 8 davon in Richtung Bezirk Güssing, 2 in Richtung Bezirk Oberpullendorf und eine in Richtung Steiermark (Hartberg). Zu diesen hinzu kommen die beiden Linien G1 und G2 (siehe Kapitel 3.1.2), die das Südburgenland mit Wien verbinden, wobei diese beiden Linien zwischen Oberwart und Kohfidisch bzw. zwischen Kemeten und Güssing auch innerregionale Erschliessungsaufgaben wahrnehmen Linienbeschreibung Linie G1 Linienführung: Wien Autobahnausfahrt Friedberg/Pinggau Pinkafeld Oberwart - Grosspetersdorf Kohfidisch Kirchfidisch. Funktion: Anschlüsse: Überregionale Verbindung zwischen dem Raum Kohfidisch-Grosspetersdorf- Oberwart und Wien vor allem für Pendler- und Tourismusverkehr. Schnelle innerregionale Verbindung zwischen Kohfidisch und Pinkafeld. Eine grosse Zahl der innerregionalen Linien werden an die Linie G1 mit schlanken Anschlüssen angebunden. Linie G2 Linienführung: Wien Autobahnausfahrt Lafnitztal/Oberwart Kemeten Litzelsdorf Stegersbach Güssing. Funktion: Überregionale Verbindung zwischen dem Raum Güssing-Stegerbach-Kemeten und Wien vor allem für Pendler- und Tourismusverkehr. 26

31 Innerregionale Verbindung zwischen Güssing und Kemeten mit Anschluss in Kemeten in Richtung Oberwart. Anschlüsse: In Kemeten Rendez-vous mit der Linie 78 mit gegenseitigen Umsteigemöglichkeiten. Westlich des Steinbrückl-Kreisels an die Linie 13 von/nach Markt Allhau. Linie 10 Linienführung: Pinkafeld Riedlingsdorf Oberwart. Funktion: Anschlüsse: Erschliessung Riedlingsdorf. Ergänzung des Angebots der Linie G1 zwischen Oberwart und Pinkafeld. Die Linie kann in den Hauptverkehrszeiten nach Wien weitergeführt werden und das Angebot der Linie G1 verdichten. In Oberwart an die Linie 16 von/nach Unterwart-Mischendorf. In Pinkafeld an die Linie 15 von/nach Oberschützen-Bad Tatzmannsdorf Linie 11 Linienführung: Grafenschachen Loipersdorf Kitzladen Buchschachen Oberwart. Funktion: Anschlüsse: Erschliessung Loipersdorf, Kitzladen (nur an der Hauptstrasse gelegene Ortsteile) und Sekundärerschliessung Buchschachen. Direktverbindung zwischen Grafenschachen und Oberwart. In Grafenschachen an Linie 21 von/nach Pinkafeld. Linie 12 Linienführung: Oberwart Drumling Stadtschlaining Altschlaining Neumarkt Grosspetersdorf. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung St.Martin, Drumling, Stadtschlaining, Altschlaining, Neumarkt. Hauptverbindung Stadtschlaining-Oberwart und Stadtschlaining-Grosspetersdorf. Wichtige Funktion im Tages- und Wochenendausflugsverkehr von/nach Stadtschlaining In Oberwart an die Linien G1 Wien, 70 Bernstein-Lockenhaus, 60 Grosspetersdorf-Güssing 16 Unterwart-Mischendorf 78 Kemeten 13 Markt Allhau-Hartberg In Stadtschlaining an die Linien 24 Goberling-Unterkohlstätten 22 Neustift-Grodnau In Grosspetersdorf an die Linie 60 Oberwart 60 Kohfidisch-Güssing (16 min Umssteigezeit) Linie 13 Linienführung: Oberwart Markt Allhau Hartberg. Funktion: Haupterschliessung Markt Allhau. Überregionale Verbindung Oberwart Hartberg. 27

32 Anschlüsse: In Oberwart an die Linien G1 Grosspetersdorf, 12 Stadtschlaining 60 Unterschützen-Oberschützen 16 Bad Tatzmannsdorf 83 Unterwart-Oberdorf Linie 14 Linienführung: Bad Tatzmannsdorf Drumling Stadtschlaining ( Goberling Glashütten). Funktion: Anschlüsse: Für Tourismus- und Pendlerverkehr wichtige Verbindung Stadtschlaining-Bad Tatzmannsdorf. Verbindung für Schüler nach Oberschützen (Anschluss in Bad Tatzmannsdorf). Zeitweise Verlängerung bis Glashütten für Freizeit- und Tourismusverkehr. In Bad Tatzmannsdorf an die Linien 15 Sulzriegel 16 Oberschützen-Pinkafeld Linie 15 Linienführung: Pinkafeld Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Sulzriegel Jormannsdorf. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Sulzriegel. Anbindung von Bad Tatzmannsdorf an Linie G1 in Pinkafeld Verbindung für Schüler von Sulzriegel, Bad Tatzmannsdorf nach Oberschützen. In Pinkafeld an die Linien G1 Wien, 19 Riedlingsdorf In Bad Tatzmannsdorf von/nach Sulzriegel an die Linie 14 Stadtschlaining Linie 16 Linienführung: Schönherrn Schreibersdorf Wiesfleck Pinkafeld Obeschützen - Jormannsdorf Bad Tatzmannsdorf Oberwart Unterwart Rotenturm Jabing Rohrbach Mischendorf Güttenbach Neuberg St.Michael. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Schönherrn, Schreibersdorf, Wiesfleck, Jormannsdorf, Unterwart, Rotenturm, Jabing, Rohrbach, Gross-/Kleinbachselten, Mischendorf. Schülerzubringer nach Oberschützen von beiden Linienästen. Hauptverbindung Oberwart Bad Tatzmannsdorf In Bad Tatzmannsdorf von/nach Oberschützen an die Linie 14 Stadtschlaining, In Bad Tatzmannsdorf von/nach Oberwart an die Linie 15 Sulzriegel In Oberwart von/nach Bad Tatzmannsdorf an die Linien 13 Hartberg 60 - Grosspetersdorf 78 Kemeten In Oberwart von/nach Jabing/Rotenturm/Unterwart an die Linien 10 Pinkafeld (-Wien) 12 Stadtschaining (12 min Umsteigezeit) 60 Oberschützen 28

33 Linie 17 Linienführung: Wolfau Markt Allhau Kitzladen Loipersdorf Grafenschachen. Funktion: Anschlüsse: Keine Primärerschliessungsfunktion. Tangentiale Verbindungsfunktion zwischen den Gemeinden und Zubringer zu Linie 21 und Linie 13. Schülerverkehrszubringer zu Hauptschule Markt Allhau. In Markt Allhau von/nach Wolfau an die Linie 13 Hartberg. In Markt Allhau von/nach Loipersdorf an die Linie 13 Hartberg mit 17 min Umsteigezeit. Linie 18 Linienführung: Oberwart Eisenzicken Spitzzicken Siget Rotenturm Jabing - Grosspetersdorf. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Eisenzicken, Spitzzicken, Siget. Verbindung aus den drei Ortschaften nach Oberwart und Grosspetersdorf. Gemeindeinterne Verbindung Rotenturm. In Oberwart an die Linien 10 Pinkafeld (-Wien) 60 Oberschützen In Grosspetersdorf an die Linien 20 Weiden-Rechnitz 26 Schachendorf-Rechnitz Linie 19 Linienführung: Markt Allhau Buchschachen Riedlingsdorf - Pinkafeld. Funktion: Anschlüsse: Erschliessung Riedlingsdorf, Haupterschliessung Buchschachen. Verbindung nach Pinkafeld mit Anschluss an G1. Gemeindeinterne Schülerverbindung Buchschachen Markt Allhau. In Pinkafeld an die Linien G1 Wien 15 Oberschützen Linie 20 Linienführung: Grosspetersdorf Miedlingsdorf Podler Weiden Neuhodis Rechnitz. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Miedlingsdorf, Podler, Weiden, Neuhodis, Rechnitz. Hauptverbindung Rechnitz Grosspetersdorf. In Grosspetersdorf an die Linien G1 Wien G1 Kohfidisch In Rechnitz an die Linie 30 Geschriebenstein-Lockenhaus 26 Schachendorf Linie 21 Linienführung: Hochart Pinkafeld Grafenschachen Kroisegg/Neustift a.d.l. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Hochart, Grafenschachen, Neustift, Kroisegg. In Pinkafeld Nord von/nach Hochart an die Linie G1 Wien 29

34 Linie 22 Linie 20 In Pinkafeld von/nach Hochart an die Linie 16 Oberschützen In Pinkafeld von/nach Grafenschachen an die Linie G1 Wien (18 min Umsteigezeit) G1 Oberwart (13 min Umsteigezeit) Linienführung: Stadtschlaining Neustift b. Schlaining Bergwerk Grodnau ( Bernstein). Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Neustift, Bergwerk, Grodnau. Verbindung der drei Ortschaften mit Oberwart. Schülerverbindung nach Bernstein. In Stadtschlaining an die Linie 12 Oberwart. Linie 23 Linienführung: Grosspetersdorf Zuberbach Weiden Allersdorf ab hier alternierend weiter nach Mönchmeierhof Altschlaining Stadtschlaining bzw Rumpersdorf Oberpodgoria Althodis Neuhodis. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Weiden mit allen Ortschaften (ausser: Podler: wird mit Linie 20 bedient, Rauhriegel: kann im Grundsystem nicht bedient werden), Althodis. Verbindung der Ortschaften nach Grosspetersdorf-Oberwart-Oberschützen. Verbindung Oberpodgoria, Althodis nach Neuhodis-Rechnitz. Verbindung Weiden Stadtschlaining. In Grosspetersdorf an die Linie 60 Oberwart - Oberschützen In Neuhodis an die Linie 20 Rechnitz Linie 24 Linienführung: Stadtschlaining Goberling - Unterkohlstätten ab hier alternierend weiter nach Oberkohlstätten Glashütten bzw Holzschlag ( Bernstein). Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Goberling, Unter-, Oberkohlstätten, Glashütten, Holzschlag. Verbindung der Gemeinden mit Oberwart. Schülerverbindung nach Oberschützen mittels Verknüpfung mit der Linie 14 über Glashütten. In Stadtschlaining an die Linie 12 nach Oberwart und nach Grosspetersdorf Linie 25 Linienführung: Oberschützen Mariasdorf Neustift Bergwerk Grodnau ( Bernstein). Funktion: Keine Haupterschliessungsfunktion. Verbindungen für Schüler nach Oberschützen und Bernstein Linie 26 Linienführung: Rechnitz Schachendorf Dürnbach - Grosspetersdorf. 30

35 Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Rechnitz. Hauptverbindung Rechnitz - Grosspetersdorf In Grosspetersdorf an die Linie G1 Oberwart Pinkafeld Wien In Rechnitz an die Linie 20 Neuhodis - Weiden Linie 27 Linienführung: Stuben Rettenbach Bernstein Redlschlag. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Stuben, Rettenbach, Redlschlag (ausser: Kalteneck: kann im Grundsystem nicht bedient werden). Verbindung der Gemeinden nach Bernstein und weiter nach Oberwart. In Bernstein an die Linie 70 Oberwart Linie 28 Linienführung: Dreihütten Tauchen Mariasdorf Oberschützen. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Dreihütten, Tauchen, Mariasdorf. Verbindung der Ortschaften mit Oberwart via Oberschützen. Verbindungen für Schüler nach Oberschützen. In Oberschützen an die Linie 60 Oberwart 16 Pinkafeld 16 Bad Tatzmannsdorf Linie 29 Linienführung: Schmiedrait Aschau Willersdorf Oberschützen. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Schmiedrait, Aschau, Willersdorf. Verbindung der Ortschaften mit Oberwart. Verbindungen für Schüler nach Oberschützen. In Oberschützen an die Linie 60 Oberwart 16 Pinkafeld 16 Bad Tatzmannsdorf Linie 30 Linienführung: Rechnitz Landespflegeheim Hirschenstein Geschriebenstein - Lockenhaus. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Landespflegeheim. Verbindung für Ausflugsverkehr auf den Geschriebenstein. Verbindung aus dem östlichen Bezirksteil in den Bezirk Oberpullendorf und nach Eisenstadt mit Anschluss in Lockenhaus. In Rechnitz an die Linie 20 Grosspetersdorf 26 Grosspetersdorf In Lockenhaus an die Linie 70 Bernstein-Oberwart (70 Oberpullendorf) 31

36 Linie 60 Linienführung: Oberschützen Unterschützen Oberwart Grosspetersdorf Kleinpetersdorf Kotezicken Kohfidisch Kirchfidisch Güttenbach St. Michael Tobaj - Güssing. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Oberschützen, Kotezicken, Kohfidisch, Kirchfidisch. Überregionale Verbindung Güssing Oberwart. Schnelle Verbindung auf dem Hauptkorridor Oberwart Grosspetersdorf. In Oberschützen an die Linie 16 Pinkafeld 28 Mariasdorf-Dreihütten 29 Willersdorf-Schmiedrait In Oberwart von/nach Oberschützen an die Linien 13 Markt Allhau-Hartberg 16 Unterwart-Mischendorf 78 Kemeten-Wolfau In Oberwart von/nach Grosspetersdorf an die Linien 12 Stadtschlaining 70 Kemeten-Stegersbach (12 min Umsteigezeit) In Grosspetersdorf von/nach Oberwart an die Linien 23 Zuberbach-Weiden 64 Schachendorf-Burg Linie 61 Linienführung: Grosspetersdorf Badersdorf Eisenberg Deutsch Schützen Edlitz Bildein Strem Güssing. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Badersdorf, Eisenberg und Deutsch Schützen. Verbindung der Gemeinden nach Grosspetersdorf mit Anschluss nach Oberwart. In Grosspetersdorf an die Linien G1 Oberwart 18 Jabing-Unterwart Linie 63 Linienführung: Kohfidisch Harmisch St.Katrein Kroatisch Ehrensdorf - Strem. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung St.Katrein, Harmisch. Verbindung der Ortschaften mit Kohfidisch und Anschluss nach Grosspetersdorf. In Kohfidisch an die Linie G1 Grosspetersdorf-Oberwart Linie 64 Linienführung: Burg Schandorf Schachendorf Dürnbach - Grosspetersdorf. Funktion: Haupterschliessung Schandorf. Verbindung der Gemeinde nach Grosspetersdorf mit Anschluss nach Oberwart. 32

37 Anschlüsse: In Grosspetersdorf an die Linie 60 Oberwart-Oberschützen Linie 70 Linienführung: Güssing Stegersbach Litzelsdorf Kemeten Oberwart Bad Tatzmannsdorf Bernstein - Lockenhaus. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Litzelsdorf, Kemeten. Überregionale Verbindung vom Südburgenland nach Norden mit Bedienung der wichtigsten Orte. Ab Lockenhaus ist eine Weiterführung nach Oberpullendorf Mattersburg Eisenstadt vorstellbar. Ebenso wäre zu prüfen, ob die Linie bereits ab Jennersdorf geführt werden könnte. In Oberwart von/nach Stegersbach an die Linien G1 Wien 60 Grosspetersdorf (12 min Umsteigezeit) In Oberwart von/nach Bad Tatzmannsdorf-Bernstein an die Linien G1 Grosspetersdorf 12 Stadtschlaining 83 Unterwart-Oberdorf In Bernstein von/nach Oberwart an die Linie 27 Stuben bzw. Redlschlag Linie 78 Linienführung: Oberwart Kemeten Wolfau Wörterberg Stinatz. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Wolfau. Verbindung der Gemeinde nach Oberwart. In Kemeten von/nach Wolfau an die Linie G2 Wien In Kemeten von/nach Oberwart an die Linie G2 Stegersbach-Güssing In Oberwart an die Linien G1 Grosspetersdorf (12 min Umsteigezeit) 10 Pinkafeld 12 Stadtschlaining 60 Oberschützen 83 Unterwart-Oberdorf Linie 81 Linienführung: Grosspetersdorf Neuhaus Stegersbach. Funktion: Haupterschliessung Neuhaus. Verbindung der Gemeinde nach Grosspetersdorf-Oberwart. Verbindung für Schüler nach Stegersbach. 33

38 Anschlüsse: In Grosspetersdorf an die Linie G1 Oberwart Linie 83 Linienführung: Oberwart Unterwart Oberdorf Olbendorf Stegersbach. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Oberdorf. Verbindung der Gemeinde nach Oberwart und Stegersbach (für Schülerverkehr) In Oberwart an die Linien G1 Wien 13 Markt Allhau-Hartberg 60 - Grosspetersdorf 70 Bad Tatzmannsdorf In Stegersbach an die Linie 70 Güssing Linie 84 Linienführung: Grosspetersdorf Rohrbach Mischendorf Kohfidisch - Badersdorf. Funktion: Anschlüsse: Keine Haupterschliessungsfunktion. Ergänzungslinie für Verbindung von Mischendorf nach Grosspetersdorf und Kohfidisch. Verbindung für Schüler von Badersdorf nach Kohfidisch In Grosspetersdorf an die Linie 60 Oberwart Linie 85 Linienführung: Woppendorf Burg Hannesdorf Welgersdorf Grosspetersdorf. Funktion: Anschlüsse: Haupterschliessung Woppendorf, Burg, Hannersdorf, Welgersdorf. Verbindung der Gemeinden nach Grosspetersdorf-Oberwart. In Grosspetersdorf an die Linien G1 Oberwart 20 Rechnitz (11 min Umsteigezeit) 26 Rechnitz (11 min Umsteigezeit) 18 Jabing-Rotenturm Das Liniennetz ist in Abbildung 9 auf der folgenden Seite dargestellt. 34

39 G G2 G G G1 G1 G Holzschlag Oberkohlstätten Unterkohlstätten Glashütten Goberling 1 16 Rauhriegel Mönchmeierhof Oberpodgoria Markt Neuhodis Altschlaining Stadtschlaining Bad Tatzmannsdorf Sulzriegel Jormannsdorf Oberschützen Althodis Oberwart riegel Neustift Bergwerk Grodnau Mariasdorf Drumling Unterschützen Neumarkt Bernstein G1 Willersdorf Aschau Schmiedrait Dreihütten Stuben Redlschlag Tauchen Schönherrn Schreibersdorf Wiesfleck Hochart Rettenbach Pinkafeld Riedlingsdorf Kroisegg Grafenschachen Neustift a.d.l. Loipersdorf Kitzladen Buchschachen Markt Allhau Wolfau Kemeten Litzelsdorf Wörterberg Oberdorf Unterwart Rotenturm Jabing Neuhaus Rohrbach Eisenzicken Spitzzicken Siget Miedlingsdorf Podler Zuberbach Dürnbach Schachendorf Schandorf Welgersdorf Hannersdorf Burg Woppendorf Grosspetersdorf Kleinpetersdorf Badersdorf Kotezicken Kohfidisch Kirchfidisch Mischendorf Gross-/Kleinbachselten Harmisch Eisenberg Deutsch Schützen Tulmen Olbendorf Güttenbach Oberbildein Höll Edlitz St.Katrein St. Michael Stegersbach Stinatz Neuberg Rechnitz Lockenhaus Hartberg St. Johann Steiermark Niederösterreich Ungarn Bezirk Oberpullendorf Bezirk Güssing Weiden Allersdorf St.Martin Rumpersdorf Landespflegeheim Hirschenstein Gros Südburgenland - Bezirk Oberwart 35 Abbildung 9: Liniennetz Bussystem Bezirk Oberwart

40 4.2. Angebot Eigenschaften des Fahrplansystems Das Fahrplansystem zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Integraler symmetrischer Taktfahrplan, d.h. jeder Anschluss funktioniert den ganzen Tag über und immer in beiden Richtungen. Hochgradige Vernetzung, d.h. es wird eine Vielzahl von Anschlüssen mit kurzen Umsteigezeiten geboten. Diese Vernetzung hat den grossen Vorteil, dass viele Nachfragerelationen abgedeckt sind, ohne dass Direktkurse auf diesen Relationen angeboten werden müssen. Damit kann zusätzliche Nachfrage generiert werden, die nur mit einer eindimensionalen Linienbetrachtung nicht erreicht würde. Der Nachteil besteht in Anfälligkeit eines solchen Systems auf Verspätungen. Das System stellt deshalb hohe Anforderungen an die Betriebsführung und an die Zuverlässigkeit und Kompetenz des Fahrpersonals. Das Grundangebot ist ein Stundentakt. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nicht möglich, auf allen 31 Linien dieses Grundangebot zu gewährleisten. Schwächer frequentierte Linien sind im Zweistundentakt zu bedienen, wobei in den Hauptverkehrszeiten Verdichtungskurse zum Einsatz kommen können. Umgekehrt ist auf den stärkst frequentierten Linien zeitweise mit Verdichtungen zum Halbstundentakt zu rechnen. Für einzelne Schülerverbindungen werden nach wie vor spezielle Schülerkurse erforderlich sein Erschliessungswirkung als Grundlage für die Angebotsdichte Es ist in erster Linie die ortsansässige Bevölkerung, die ein Bussystem für Fahrten zur Arbeit, für den Einkauf, für Besuche, für Freizeitaktivitäten und für sonstige Besorgungen nutzt. Daneben sind natürlich auch die Besucher und Gäste, die die Region aufsuchen potenzielle Busbenützer. Orte mit grossen Nächtigungszahlen wie Bad Tatzmannsdorf werden eine beträchtliche Nachfrage nach Busleistungen erzeugen. Aber auch Orte, die für den Tages- und Wochenendausflugsverkehr wichtig sind, wie z.b. Stadtschlaining, werden eine Busbenützung generieren, die über diejenige der im Ort wohnhaften Bevölkerung hinausgeht. Soll ein Bussystem von andern Fahrgastsegmenten als nur von Schülern und Schülerinnen genutzt werden, so ist die Zahl der erschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner ein massgeblicher Indikator für das Nachfragepotenzial einer Linie. Hinzu kommt natürlich die Frage, welcher Aufwand getrieben werden muss, um dieses Potenzial zu erschliessen. Es ist ein Unterschied, ob für die Erschliessung von 1'000 Einwohnern nur eines oder mehrere Fahrzeuge benötigt werden. Eine interessante Grösse für die Bedeutung einer Linie ist deshalb die Zahl der erschlossenen Einwohner bezogen auf die Anzahl Fahrzeuge, die für deren Erschliessung benötigt werden. Abbildung 10 zeigt die Gesamtzahl erschlossener Einwohner pro Linie und für jede Linie zudem die Zahl erschlossener Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug. Beispielsweise erschliesst die Linie 16 fast 8'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es sind aber 4 Fahrzeuge erforderlich, um auf dieser langen Linie den Stundentakt zu gewährleisten. Demgegenüber erschliesst die Linie 10 nur rund 3'000 Einwohner. Da die Linie sehr kurz ist und das Fahrzeug zudem innerhalb einer Stunde noch auf der Linie 18 eingesetzt werden kann, liegt die Linie mit über 4'000 Einwohnerinnen und Einwohnern pro eingesetztes Fahrzeug mit Abstand an der Spitze. 36

41 9'000 8'000 7'000 6'000 5'000 4'000 3'000 2'000 1' Liniennummer erschlossene Einwohner erschlossene Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug Abbildung 10: Erschlossene Einwohner pro Linie und pro eingesetztes Fahrzeug Die Grösse erschlossene Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug, die etwas über die potenzielle Nachfrage und zusätzlich etwas über die Wirtschaftlichkeit aussagt, wird herangezogen, um festzulegen, welche Kursdichte auf einer Linie angeboten werden soll. Damit werden sogenannte Angebotsstufen definiert, aufgrund derer jeder Linie eine Kursdichte zugeordnet werden kann. Tabelle 1 zeigt die Angebotsstufen und ihre zugehörige Definition und die Abbildung 11 die konkrete Zuordnung der einzelnen Linien. Angebotsstufe 1 Die Linien: Die beiden Linien 12 und 15 weisen zwar weniger als 2'000 Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug auf. Beide Linien haben aber eine wichtige Funktion im Bereich des Tourismus- und Freizeitverkehrs. Die Linie 12 bedient Stadtschlaining und hat Zubringerfunktion zur Linie 24 mit den Naherholungsgebieten im Raum Unterkohlstätten-Glashütten. Die Linie 15 bedient Bad Tatzmannsdorf und stellt die direkte Verbindung zwischen der Linie G1 und Bad Tatzmannsdorf her. Somit werden sie ebenfalls der Angebotsstufe 1 zugeordnet. Angebotsstufe 2 Die Linien: All diese Linien haben Haupterschliessungsfunktion und weisen mehr als 1'000 erschlossene Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug auf. Die Linie 24 weist ab Unterkohlstätten zwei Äste auf, die je der Angebotsstufe 4 zugeordnet werden können. Die Linie 27 wird zwar stündlich bedient, weist aber nur alle 2 Stunden einen Anschluss nach Oberwart auf (siehe Anhang 8). 37

42 Stufe Charakteristik Angebotsdichte Hauptlinie: E / Fzg > oder andere wichtige Funktionen, z.b. im Bereich Tourismus Hauptlinie: E / Fzg > Hauptlinie mit saisonaler Differenzierung (Tourismus) Stundentakt täglich und ganzjährig Stundentakt Mo Fr an Wochenenden ausgedünnt (ca. 2-Std.-Takt) ganzjährig Währen der Saison Stundentakt täglich. Anzahl Kurspaare Mo Fr Sa So Hauptsaison Sonst ausgedünnt auf ca Zwischensaison 2-Std.-Takt Nebenlinie mit Grundversorgungsfunktion (Haupterschliessung) Nebenlinie mit Ergänzungsfunktion inkl. Bedeutung für den Einkaufsverkehr Nebenlinie mit Ergänzungsfunktion mit Schwerpunkt Werktag Erläuterungen zur Tabelle: Zweistundentakt täglich und ganzjährig Zweistundentakt Mo Sa Zweistundentakt Mo Fr E / Fzg: Anzahl erschlossener Einwohnerinnen und Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug. Wird ein Ort von mehreren Linien bedient, so wird die Bevölkerungszahl entsprechend der Bedeutung der Linien auf die verschiedenen Linien aufgeteilt. Bei den Nebenlinien, die nur zweistündlich verkehren, muss damit gerechnet werden, dass während der Hauptverkehrszeiten zusätzliche Kurse gefahren werden müssen (Std.-Takt in der Hauptverkehrszeit). Die Zahl der erforderlichen Fahrzeuge muss somit immer auf den Std.-Takt bezogen werden. Tabelle 1: Definition von Angebotsstufen 4'500 erschlossene Einwohner pro eingesetztes Fahrzeug 4'000 3'500 3'000 2'500 2'000 1'500 1' Angebotsstufe 1 Angebotsstufe 2 Angebotsstufe 3 Angebotsstufe 4 Angebotsstufe 5 Angebotsstufe 6 Abbildung 11: Zuordnung der einzelnen Linien zu den Angebotsstufen 38

43 Angebotsstufe 3 Die Linie 14 Sie hat keine Haupterschliessungsfunktion und bedient auf der Basis der anteiligen Zurechnung von Einwohnerzahlen zu den einzelnen Linien nur ein kleines Einwohnerpotenzial. Sie hat aber eine wichtige Funktion im Bereich des Tourismus- und Freizeitverkehrs, indem sie den Gästen von Bad Tatzmannsdorf den Zugang zur Burg Schlaining und zu den Wandergebieten bei Glashütten erschliesst. Aufgrund der Anschlüsse an die Linien 15 und 16 erstreckt sich zudem ihr Einzugsgebiet bis über Pinkafeld hinaus. Der Linienast Stadtschlaining Glashütten kann der Angebotsstufe 4 zugeordnet werden (siehe auch den grafischen Fahrplan im Anhang 8). Angebotsstufe 4 Die Linien: Mit Ausnahme der Linie 30 weisen hier alle Linien Haupterschliessungsfunktion auf und bilden deshalb ein wichtiges Element in der Mobilitäts-Grundversorgung. Sie haben nur kleine Nachfragepotenziale, was nur eine bescheidene Bedienung rechtfertigt. Damit aber die Grundversorgung noch einigermassen gewährleistet ist, sollte mindestens ein Zweistundentakt angeboten werden. Die Linie 30 hat eine Sonderstellung. Sie ist einerseits Verbindungslinie von Rechnitz Richtung Norden und andererseits eine touristische Linie vor allem für den Wochenendausflugsverkehr (Naherholung). Das Potenzial ist klein, deshalb wird sie der Angebotsstufe 4 zugeordnet. Angebotsstufe 5 Die Linien: Die Linie 17 ist eine Linie mit reiner Netzergänzungsfunktion ohne Zubringerfunktion in ein regionales Zentrum. Es ist zu erwarten, dass sie im Vergleich mit andern Linien schlecht ausgelastet sein wird. Sie hat aber für die am westlichen Rand des Bezirks gelegenen Gemeinden eine Zubringerfunktion einerseits für Schüler nach Markt Allhau und andererseits an die Linie nach Hartberg. Hartberg kann als sekundäres Regionalzentrum für diese Gemeinden betrachtet werden mit einer nicht zu vernachlässigenden Bedeutung für den Einkaufs- und Besorgungsverkehr. Deshalb ist die Aufrechterhaltung eines minimalen Angebots auch am Samstag auf dieser Linie wichtig. Die Linie 11 hat Netzergänzungsfunktion und stellt die insbesondere für den Schüler- und Einkaufsverkehr wichtige Verbindung der Ortschaften Buchschachen und Loipersdorf/Kitzladen nach Oberwart her. Zudem schafft sie in Grafenschachen einen schlanken Anschluss an die Linie 21 in Richtung Pinkafeld. Betrieblich ist die Linie mit der Linie 17 verknüpft, d.h. die beiden Linien können im Zweistundentakt mit einem einzigen Fahrzeug betrieben werden. Deshalb kann auch auf der Linie 11 keine Sonntagsbedienung angeboten werden. Damit aber auch für Loipersdorf und Kitzladen am Sonntag eine Minimalbedienung vorhanden ist, kann die Linie 19 an Sonntagen ab Buchschachen nach Grafenschachen anstatt nach Markt Allhau geführt werden. Angebotsstufe 6 Die Linien: Beide Linien haben Netzergänzungsfunktion vor allem für den Schülerverkehr. Die Linie 84 weist zwar noch eine gewisse Bedeutung als Zubringer von Mischendorf nach Grosspetersdorf auf. Die Ortschaften Rohrbach, Gross- und Kleinbachselten und Mischendorf sind aber mit der Linie 16 schon bestens mit Oberwart verbunden, weshalb bei der Linie 84 auf eine Wochenendbedienung verzichtet werden kann 39

44 Im Anhang 7 sind die einzelnen Linien im Detail charakterisiert und insbesondere die Herleitung der Angebotsstufe dargestellt Der Fahrplangrundtakt Der Fahrplangrundtakt stellt die Basis des gesamten Fahrplans dar. Er repräsentiert die Abfahrtsminuten, die sich beim Stundentakt jede Stunde wiederholen. Dargestellt wird er in der Netzgrafik (Abbildung 13). In ihr ist das gesamte Fahrplansystem überblickbar, insbesondere lassen sich die Anschlüsse und die betrieblichen Linienverknüpfungen direkt ablesen. Aufgrund der Netzgrafik kann auch der Fahrzeugbedarf für den Stundentakt ermittelt werden. Über den Tagesfahrplan sind nur indirekte Aussagen möglich, indem unter Berücksichtigung der Angebotsstufen angegeben wird, wie viele Kurse pro Tag verkehren. Auf der in diesem Bericht vorliegenden Konzeptstufe macht eine weitergehende Verfeinerung des Angebots also die detaillierte Festlegung der Fahrpläne über den ganzen Tag und auch an Samstagen und Sonntagen keinen Sinn. Die der Netzgrafik und dem Mengengerüst zugrunde liegenden Annahmen (z.b. die Fahrzeiten) sind vor der detaillierten Fahrplanauslegung zu überprüfen sowie die erforderlichen Zusatzkurse z.b. für die Schülerbedienung zu ermitteln. Die in Abbildung 13 dargestellte Netzgrafik ist folgendermassen zu lesen: Linie x verkehrt stündlich Haltestelle A Fahrzeit in min zwischen den beiden Haltestellen Haltestelle B Linie y verkehrt zweistündlich Ankunftszeiten in Minuten, in Fahrtrichtung rechts angeschrieben Abfahrtszeiten in Minuten, in Fahrtrichtung rechts angeschrieben Abbildung 12: Ablesebeispiel für die Netzgrafik 40

45 Südburgenlang - Bezirk Oberwart stündlich alternierender Umlaufsinn, damit zweistündlich Anschluss in 1 Redlschlag Wien Bernstein (siehe grafische Fahrpläne im Anhang 8) Stuben Lockenhaus Netzgrafik Vollausbau (26) Dreihütten (34) 0 Bernstein Günseck Schmiedrait G2 G Rettenbach Schönherrn Einmündung Grodnau Hauptstrasse 50 Holzschlag Tauchen Symmetriezeit zur Minute Linie Fahrzeit Aufenthalts- Umlaufzeit Anzahl Linien zeit Fzge. gruppen Oberweinberg Aschau Unterkohlstätten Bergwerk G Schreibersdorf Einmündung G Mariasdorf Hauptstrasse Oberkohlstätten Goberling Wiesfleck Willersdorf Neustift Glashütten Landespflegeheim Hochart Hirschenstein Einmündung Hauptstrasse Pinkafeld Kroisegg Sulzriegel Jormannsdorf Oberpodgoria Grafenschachen Bad Tatzmannsdorf Althodis Stadtschlaining Neustift a.d.l Oberschützen Einmündung Hauptstrasse Mönchmeierhof Altschlaining Loipersdorf Rumpersdorf G Buchschachen Unterschützen Drumling = Liniengruppe Oberwart Spitzzicken Neumarkt Weiden Riedlingsdorf Rechnitz Legende 17 Eisenzicken Allersdorf Hartberg Neuhodis 5 24 Buslinie Nr. 24 mit 60 min Grundtakt Buslinie mit 60 min Grundtakt und Verdichtungen zum 30 min Takt in den G Hauptverkehrszeiten Miedlingsdorf Zuberbach 52 Markt Allhau Siget Buslinie mit 120 min Grundtakt Kreisel Steinbrückl Buslinie mit vereinzelten Verbindungen Dornau für Schülerverkehr Unterwart Steinamanger Anschlüsse / Umsteigebeziehungen G Grosspetersdorf Dürnbach Schachendorf Rotenturm Welgersdorf Wolfauer Wolfau 6 Berghäuser Schandorf Oberdorf Kemeten Jabing Kleinpetersdorf Hannersdorf Kleinzicken Neuhaus Burg Litzelsdorf Woppendorf Untere Wolfauer Gemeinschaftsstrecke Kotezicken Berghäuser Olbendorf Eisenberg Rohrbach Mischendorf Badersdorf Stegersbach Harmisch Kohfidisch G2 70 Gross-/Kleinbachselten Stinatz St. Michael Neuberg Deutsch Schützen Kirchfidisch Ortsmitte St.Katrein Güttenbach Edlitz Bildein Kroatisch Ehrensdorf Winten Güssing Strem 30 Kulm Abb. 13: Netzgrafik 41

46 5. Spezialfragen 5.1. Linienführung und Haltestellenbelegung in Oberwart Linienführung In Oberwart können die regionalen Linien gewisse Ortserschliessungsaufgaben übernehmen. Zweckmässigerweise werden die Linien 70 und 78, die zwischen Kemeten und Oberwart im Halbstundentakt verkehren, über die Dornburggasse und Schulgasse geführt, die fast gleichzeitig mit der Linie 78 verkehrende Linie 13 hingegen über die Grazer Strasse. Das Krankenhaus und die Hautschule sind somit im Halbstundentakt bedient. Es ist empfehlenswert die Schulgasse zwischen Badgasse und Hauptplatz für den Privatverkehr zu sperren und für Busse im Gegenrichtungsverkehr zu reservieren. Es existieren genügend Querverbindungen für den Privatverkehr zwischen der Achse Wienerstrasse/Hauptplatz/Steinamangererstrasse und der Achse Bachgasse/Badgasse. Mit dieser Lösung wäre es auch möglich, Haltestellen in der Nähe des Hauptplatzes in die Schulgasse zu legen. Abbildung 14: Routenwahl ausgewählter Linien in Oberwart 42

47 Haltestellenbelegung in Oberwart Hauptplatz Die Anschlussherstellung im Knoten Oberwart bringt es mit sich, dass sich zu gewissen Zeiten mehrere Linien am Hauptplatz treffen. Es stellt sich die Frage, wie viele Haltekanten benötigt werden, um den Betrieb reibungslos abwickeln zu können. Linie Minute Fahrtrichtung West-Ost: Wiener Strasse - Steinamangerer Strasse G1 13 / / 18 zweistündlich Fahrtrichtung Ost-West: Steinamanerer Strasse - Wiener Strasse G1 83 / / 10 zweistündlich Fahrtrichtung Nord-Süd: Schlaininger Strasse - Schulgasse 12 / 78 Fahrtrichtung Süd-Nord: Schulgasse - Schlaininger Strasse 78 / 12 Fahrtrichtung West-Süd: Wiener Strasse - Schulgasse Fahrtrichtung Süd-West: Schulgasse - Wiener Strasse 70 Wenden: Wiener Strassee - Wiener Strasse zweistündlich Abbildung 15: Belegung der Haltestelle am Hauptplatz in Oberwart Die Analyse der Belegungen zeigt, dass für die Linien G1, 70 und 13/83 pro Richtung drei Haltekanten gleichzeitig verfügbar sein sollten. Zusätzlich ist für die Linien 12 und 78, die betrieblich zusammengehängt sind, ein Haltestellenpaar in der Schulgasse notwendig. Die heutige Situation in Oberwart ist noch nicht auf diese Konfiguration ausgerichtet. Die konkrete Ausbildung und Anordnung der Haltestellen erfordert ein entsprechendes Projekt. Allenfalls ist in Fahrtrichtung Nordwest die nördliche Fahrbahnbegrenzung in die Planung einzubeziehen und eventuell ist die Aufhebung einiger Parkplätze erforderlich Haltestellenbelegung im Zentrum von Grosspetersdorf Wie Abbildung 16 zeigt, treffen sich in Grosspetersdorf vier aus Richtung Südost (von Kohfidisch, Schachendorf, Hannersdorf und Badersdorf) einfahrende Busse gleichzeitig und stellen ein Rendez-vous zum Umsteigen auf die Linie G1 her. Auch in Gegenrichtung und von Jabing bzw. Neuhaus her sind mehrere Busse gleichzeitig zu erwarten. Die Haltestellenkonfiguration und die Linienführung der einzelnen Busse sind sorgfältig zu planen. Es ist nicht zwingend für jede Linie eine eigene Haltestelle anzubieten. Die Strassen- und Platzsituation im Ortskern von Grosspetersdorf bietet jedoch verschiedene Möglichkeiten zur Anordnung der erforderlichen Haltestellen. Die Busse mit längeren Aufenthaltszeiten sollten ihre Standzeit auch wenn sie nur 10 Minuten beträgt nicht im Zentrum von Grosspetersdorf verbringen, sondern ausserhalb in zumutbarer Entfernung (z.b. im Bereich des Bahnhofs) 43

48 Linie Minute Fahrtrichtung Nordwest-Südost (Oberwart-Kohfidisch, Miedlingsdorf-Schachendorf) G1 20 / Fahrtrichtung Südost-Nordwest (Kohfidisch-Oberwart, Schachendorf-Miedlingsdorf) G1 20 / Wenden aus Richtung Nordwest (Stadtschlaining-Neumarkt) 12 Wenden aus Richtung Südost (Zuberbach, Badersdorf, Hannersdorf) Fahrtrichtung Südost-Südwest (Schachendorf-Rohrbach) 64 / 84 Fahrtrichtung Südwest-Südost (Rohrbach-Schachendorf) 64 / 84 Wenden aus Richtung Südwest (Jabing-Neuhaus) 81 / 18 je zweistündlich Abbildung 16: Belegung der zentralen Haltestelle in Grosspetersdorf 5.3. Linienführung in Bad Tatzmannsdorf In Bad Tatzmannsdorf verkehrt heute zeitweise ein Ortsbus. Wenn die regionalen Buslinien in einem regelmässigen Stundentakt den Ort bedienen, können wesentliche Teile der Ortsbusbedienung von den Regionallinien übernommen werden. Im Konzept ist die Bedienung der Gemeinde mit vier Linien vorgesehen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, alle wichtigen Strassenzüge anzufahren. Im Ortszentrum treffen sich drei der vier Linien gleichzeitig und ermöglichen so ein gegenseitiges Umsteigen. Abbildung 17: Linienführungen in Bad Tatzmannsdorf 44

49 6. Etappierung Die Einrichtung des vorgeschlagenen Systems in einem einzigen Schritt wäre mit 56 Fahrzeugen im regulären Grundtakt für die Gemeinden und das Land eine enorme organisatorische und finanzielle Herausforderung. Es empfiehlt sich deshalb, schrittweise vorzugehen und nach Etappierungsschritten zu suchen, die eine sinnvolle stufenweise Einführung des Systems ermöglichen. Die Grundprinzipien für die Einführung einer ersten Etappe heissen Unabhängigkeit und maximale Effizienz: Unabhängigkeit. Ein erster Schritt soll sich auf reine bezirksinterne Angebotsverbesserungen beschränken, damit er unabhängig von Entscheiden ist, die ausserhalb der von Bezirk und Land bestimmten Zusammenarbeit fallen müssen (z.b. Entscheide anderer Bezirke). Die bezirksgrenzenüberschreitenden Linien des Gesamtsystems werden nur innerhalb des Bezirks bzw. bis zum ersten ausserhalb des Bezirks liegenden Ort geführt. Das heisst, dass vorläufig auf die Neuorganisation der Linie G1, auf die Realisierung der Linie G2 und auf die Führung von Linien bis Güssing, Hartberg und Lockenhaus verzichtet wird. Selbstverständlich wäre es wünschenswert, dass auch die bezirksgrenzenüberschreitenden Linien gleich von Beginn weg in ihrer Gänze eingeführt würden. Dies bedingt jedoch den Einbezug weiterer Entscheidungsinstanzen, was den Realisierungsprozess erschweren würde. Maximale Effizienz. Wegen der grossen Vernetzung im Gesamtsystem sind in einem ersten Schritt die nachfragestarken Linien zu realisieren, die im Zentrum des Bezirks die Grundstruktur darstellen. Zudem sind bei Linienkürzungen die Linienendpunkte so zu wählen, dass ein effizienter Fahrzeugumlauf entsteht. Die wichtigsten zu bedienenden Achsen sind: die Achse Pinkafeld Oberwart Grosspetersdorf Kohfidisch, die Achse Stegersbach Oberwart Bad Tatzmannsdorf, das Dreieck Pinkafeld Oberschützen Oberwart, das Dreieick Oberwart Stadtschlaining Grosspetersdorf, die Anbindung von Rechnitz an das Zentrum des Bezirks. Diese Konzentration auf die strukturierenden und nachfragestärksten Linien ermöglicht es, in den folgenden Schritten weitere Linien je nach Bedarf einzuführen. Mit der Anbindung an das Grundsystem können diese sofort die volle Systemwirkung (Anschlüsse) entfalten. Würden zuerst Zubringerlinien realisiert, könnten sie wegen der fehlenden Anschlüsse die zum Teil kleine Nachfrage gar nicht vollständig realisieren. Aufgrund dieser Vorgaben konstituiert sich das Netz der ersten Etappe aus den Linien gemäss Tabelle 2 und Abbildung 18. Der Stundentakt lässt sich auf diesem Netz mit 15 Fahrzeugen realisieren. Die vorläufig im neuen System nicht berücksichtigten Ortschaften und allenfalls fehlende Schülerverbindungen werden wie bisher bedient. 45

50 Linie Strecke Nicht realisierter Teil der Linie Bemerkungen 100 (G1) Kirchfidisch Kohfidisch Grosspetersdorf - Oberwart Pinkafeld 10 Pinkafeld Riedlingsdorf Oberwart 12 Oberwart Stadtschlaining Altschlaining Neumarkt Grosspetersdorf 15 Pinkafeld Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Sulzriegel Jormannsdorf 16 Mischendorf Jabing Oberwart Bad Tatzmannsdorf Jormannsdorf Pinkafeld 26 Grosspetersdorf Schachendorf Rechnitz 60 Kirchfidisch Kohfidisch Grosspetersdorf Oberwart Oberschützen Pinkafeld - Wien derjenige Teil der Linie G1, der innerhalb des Bezirks liegt Mischendorf St. Michael, Pinkafeld Schönherrn Güssing Kirchfidisch 70 Stegersbach Oberwart Bad Tatzmannsdorf Güssing Stegersbach, Bad Tatzmannsdorf Bernstein Lockenhaus 78 Stinatz- Wolfau - Kemeten - Oberwart Diese Linie ergänzt zwischen Kemeten und Oberwart die Linie 70 zum Halbstundentakt Tabelle 2: Linien der ersten Realisierungsetappe Abbildung 18: Liniennetz der ersten Realisierungsetappe 46

51 7. Betriebsleistungen und Kosten 7.1. Betriebsleistungen In Tabelle 3 sind die Leistungen des Grundtaktes dargestellt. Die Fahrzeugzahl bezieht sich auf einen Stundentakt, da davon ausgegangen werden muss, dass in den Hauptverkehrszeiten die nur zweistündlich verkehrenden Linien verdichtet werden müssen. Die Kilometer- und Stundenleistungen sind entsprechend den in Kapitel 4.2 definierten Angebotsstufen berechnet. Angebot Anzahl Fahrzeuge für den Stundentakt Gesamtkilometerleistung pro Jahr Gesamtstundenleistung pro Jahr Vollausbau gemäss Kapitel 4 bzw. Abbildung Mio km 270'000 Std. Anteil der rein bezirksinternen Leistung Mio km 200'000 Std. Erste Ausbaustufe gemäss Kapitel Mio km 74'000 Std. Tabelle 3: jährliche Betriebsleistungen Die Details der Leistungsberechnung sind im Anhang 8 zusammengestellt Kostenschätzungen In Tabelle 4 sind die zu erwartenden Kosten und Erträge grob geschätzt. Der Berechnung liegen neben den im Kapitel 7.1 bzw. Anhang 8 aufgeführten Betriebsleistungen zusätzliche Leistungen für Schüler- und Verstärkerfahrten sowie Reservefahrzeuge zugrunde. System Betreiberentgelt geschätzte Einnahemn Geschätzte FAG-Mittel Betreiberentgelt abzügl. Einnahmen und FAG-Mittel Geschätzte ÖPNRV-G - Mittel Abgang Landesförderung Abgang für Gemeinden Abgang pro Einwohner Vollausbau gemäss Kapitel 4 bzw. Abbildung Mio Anteil bezirksintern 10.9 Mio 6.6 Mio 0.5 Mio 3.8 Mio 0.6 Mio 3.2 Mio 1.6 Mio 1.6 MIo Ausbaustufe gemäss Kapitel Mio 2.4 Mio 0.2 Mio 1.9 Mio 0.3 Mio 1.6 Mio 0.8 Mio 0.8 Mio 21 Tabelle 4: Grobschätzung der jährlichen Betriebskosten und Erträge sowie des jährlichen Abgangs (alle Werte in ) 47

52 Es ist zu berücksichtigen, dass für die Grobschätzung verschiedene Annahmen getroffen werden mussten. Die Kostensätze basieren auf Werten aus Westösterreich. Die Erträge sind ebenfalls aus den dortigen Erfahrungen abgeleitet, wurden aber zusätzlich etwas reduziert. Die Ertragsschätzungen und die Schätzungen der Förderungen sind generell mit grossen Unsicherheiten behaftet. Die Kosten- und Ertragsrechnung für das Gesamtsystem ist ohne grosse Relevanz, da die Linien G1 und G2 sowie die ausserhalb des Bezirks gefahrenen Strecken darin enthalten sind. Die Linien G1 und G2 sind als Grundangebot im Langstreckenverkehr zu verstehen, das in den meisten anderen österreichischen Gebieten von der Bahn bereitgestellt wird. Die Finanzierung dieser beiden Linien ist deshalb weitgehend Bundes- bzw. Landesaufgabe. Massgebend für die den Bezirk betreffenden Kosten sind die eigentlichen bezirksinternen Leistungen. Hier können die Kosten für das Gesamtsystem bzw. für die erste Ausbauetappe unterschieden werden. Auffallend ist die grosse Effizienz der ersten Ausbauetappe. Obwohl nur Linien der höchsten Angebotsstufe realisiert werden, ist der Abgang pro Einwohner wesentlich kleiner als bei den bezirksinternen Zahlen des Gesamtsystems. Dessen Kosten sind mehr als doppelt so hoch als diejenigen der ersten Ausbauetappe. Drei Faktoren sind für diesen Sachverhalt verantwortlich: Die grössere Erschliessungswirkung der Linien der ersten Etappe (mehr erschlossene Einwohner) die grössere spezifische Nachfrage (Fahrgäste pro Einwohner und Jahr) infolge des dichteren Angebotes der ersten Etappe Lange Strecken und geringe Erträge der meisten nicht der ersten Etappe zugeordneten Linien (ungünstiges Aufwand/Ertrag-Verhältnis). Da zur Zeit zu entscheidenden Ertragsgrössen kein Zugang besteht (Schülereinnahmen, heutige Leistungen etc.) stehen die Ertragsberechnungen auf unsicherem Fundament. Es ist deshalb wichtig, im Rahmen einer ersten Ausbauetappe Erfahrungen zu sammeln und auf der Basis dieser Erfahrungen das Konzept für den Rest der Systems zu überprüfen Verteilung der Kosten Mit der als erste Ausbauetappe bezeichneten Grundstruktur sind die folgenden 17 Gemeinden erschlossen: Bad Tatzmannsdorf Grosspetersdorf, ohne Miedlingsdorf und Welgersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch ohne Harmisch Litzelsdorf Mischendorf ohne Neuhaus Oberschützen ohne Willersdorf, Aschau und Schmiedrait Oberwart Pinkafeld ohne Hochart Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm ohne Siget und Spitzzicken 48

53 Schachendorf Stadtschlaining ohne Goberling Unterwart ohne Eisenzicken Wolfau Die Grundstruktur stellt aber zugleich die Voraussetzung dar, dass für die restlichen Gemeinden und Ortschaften überhaupt eine sinnvolle Busbedienung eingerichtet werden kann. Beispielsweise kann eine Linie Schmiedrait Oberschützen ihre Wirkung erst dann voll entfalten, wenn in Oberschützen Anschlüsse in Richtung Oberwart und Pinkafeld existieren. Die Grundstruktur sollte deshalb bis zu einem gewissen Grad vom gesamten Bezirk mitgetragen werden. Dies kann in der Ausgestaltung des Kostenverteilschlüssels berücksichtigt werden. Wird beispielsweise ein Schlüssel gewählt, der zu 25% die Einwohnerzahl und zu 75% das Busangebot in der betreffenden Gemeinde bzw. Ortschaft als Kostenverteilkriterium enthält, dann bezahlt eine Gemeinde einen Sockelbeitrag an das Grundsystem entsprechend ihrer Einwohnerzahl. Wünscht sie dann eine über die erste Etappe hinausgehende Bedienung (z.b. Schmiedrait Oberschützen), dann bezahlt sie für dieses Angebot einen grösseren Betrag. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich erstens die Finanzierung dieses Mehrangebots auf alle dadurch erschlossenen Gemeinden verteilt und dass sich zweitens der gesamte Abgang verändert. Je nach der Grössenordnung des über das Angebot der ersten Etappe hinausgehenden Mehrangebots verändern sich deshalb nicht nur die Beiträge der unmittelbar von diesem Mehrangebot profitierenden Gemeinden, sondern es können sich auch diejenigen der übrigen Gemeinden ändern. Eine grobe Schätzung der Zusatzkosten einer Linie ist anhand des Anhangs 9, Seite 66 möglich: In der Spalte Prozentuale Kostenanteile ist der Anteil jeder Linie am Gesamtaufwand (Vollausbau, nur bezirksinterne Leistungen) angegeben. Im Rahmen einer Grobschätzung kann dieser Anteil auf den für die Gemeinden verbleibenden Abgang des bezirksinternen Vollausbaus (1.6 Mio gemäss Tabelle 4) angewandt werden. Damit erhält man eine Grössenordnung der die Gemeinden betreffenden Mehraufwendungen, die durch die Einführung der Linie entstehen. Die Verteilung auf die Gemeinden muss sehr vorsichtig geschätzt werden. Der Hauptteil wird von den zusätzlich erschlossenen Gemeinden getragen. Ein nicht zu vernachlässigender Anteil hingegen wird vom gesamten Bezirk d.h. von allen Gemeinden übernommen. Dieser ist umso grösser, je geringer der prozentuale Angebotszuwachs in der direkt profitierenden Gemeinde ist. 49

54 Anhang 1: Einwohner, Arbeitsplätze und Nächtigungen Gemeinde Wohnbevölkerung 2001 Statistik Austria, VZ 2001 Erwerbstätige am Arbeitsort Statistik Austria, VZ 2001 Verhältnis Beschäftigte pro Einwohner Nächtigungen 2004 Ankünfte 2004 durchschnittl. Aufenthaltsdauer Bad Tatzmannsdorf 1'316 1' '069 85' Badersdorf Bernstein 2' Deutsch Schützen-Eisenberg 1' ' Grafenschachen 1' Großpetersdorf 3'546 2' '589 3' Hannersdorf Jabing Kemeten 1' Kohfidisch 1' Litzelsdorf 1' Loipersdorf-Kitzladen 1' Mariasdorf 1' Markt Allhau 1' Markt Neuhodis Mischendorf 1' Neustift an der Lafnitz ' Oberdorf im Burgenland 1' Oberschützen 2' '866 2' Oberwart 6'696 6' '572 4' Pinkafeld 5'181 2' '732 6' Rechnitz 3' '420 1' Riedlingsdorf 1' Rotenturm an der Pinka 1' Schachendorf Schandorf Stadtschlaining 2' '799 3' Unterkohlstätten 1' Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck 1' ' Wolfau 1' Total Bezirk Oberwart 53'365 19' '569 50

55 Anhang 2: Bevölkerung nach Ortsverwaltungsteilen Gemeinde Ortsverwaltungsteil Einwohner (Angaben Amt der Bgld Lreg 1995) Einwohner (VZ 2001, Badersdorf Badersdorf Bad Tatzmannsdorf 1'134 1'316 Bad Tatzmannsdorf Jormannsdorf Sulzriegel Bernstein 2'493 2'441 Bernstein 1'102 1'079 Dreihütten Redlschlag Rettenbach Stuben Deutsch Schützen-Eisenberg 1'247 1'189 Deutsch Schützen Edlitz i.bgld Eisenberg a.d. Pinka Höll St. Kathrein i.bgld Grafenschachen 1'161 1'177 Grafenschachen Kroisegg Grosspetersdorf 3'614 3'546 Grosspetersdorf 2'492 2'519 Kleinpetersdorf Kleinzicken Miedlingsdorf Welgersdorf Hannersdorf Burg Hannersdorf Woppendorf Jabing Jabing Kemeten 1'522 1'529 Kemeten 1'522 1'529 Kohfidisch 1'492 1'472 Harmisch Kirchfidisch Kohfidisch Litzelsdorf 1'156 1'151 Litzelsdorf 1'156 1'151 Loipersdorf-Kitzladen 1'225 1'260 Kitzladen Loipersdorf Mariasdorf 1'315 1'257 Bergwerk Grodnau Mariasdorf Neustift b. Schlaining Tauchen Markt Allhau 1'740 1'769 Buchschachen Markt Allhau 1'170 1'206 Markt Neuhodis Althodis Markt Neuhodis

56 Gemeinde Ortsverwaltungsteil Einwohner (Angaben Amt der Bgld Lreg 1995) Einwohner (VZ 2001, Mischendorf 2'017 1'744 Grossbachselten Kleinbachselten Kotezicken Mischendorf Neuhaus i.d. Wart Rohrbach a.d. Teich Neustift a.d. Lafnitz Neustift a.d. Lafnitz Oberdorf i.bgld. 1'080 1'102 Oberdorf i.bgld. 1'080 1'102 Oberschützen 2'411 2'289 Aschau i.bgld Oberschützen 1' Schmiedrait Unterschützen Willersdorf Oberwart 6'319 6'696 Oberwart 6'093 6'442 St. Martin i.d. Wart Pinkafeld 5'010 5'181 Hochart Pinkafeld 4'676 4'840 Rechnitz 3'462 3'237 Rechnitz 3'462 3'237 Riedlingsdorf 1'549 1'633 Riedlingsdorf 1'549 1'633 Rotenturm a.d. Pinka 1'410 1'378 Rotenturm a.d. Pinka Siget i.d. Wart Spitzzicken Schachendorf Dürnbach i.bgld Schachendorf Schandorf Schandorf Stadtschlaining 2'284 2'093 Altschlaining Drumling Goberling Neumarkt i. Tauchental Stadtschlaining Unterkohlstätten 1'152 1'103 Glashütten b. Schlaining Günseck Holzschlag Oberkohlstätten Unterkohlstätten Unterwart Eisenzicken Unterwart Weiden b. Rechnitz Allersdorf i.bgld Allersgraben 47 Mönchmeierhof Oberpodgoria 120 Podgoria 171 Podler Rauhriegel 18 Rauhriegel-Allersgraben 63 Rumpersdorf Unterpodgoria 44 Weiden b. Rechnitz Zuberbach Wiesfleck 1'129 1'178 Schönherrn Schreibersdorf Weinberg i.bgld Wiesfleck Wolfau 1'333 1'357 Wolfau 1'333 1'357 Summe Bezirk Oberwart 53'783 53'783 53'365 53'365 52

57 Anhang 3: Pendlermatrix der bezirksinternen Ströme Matrix der Pendler innerhalb des Bezirks Oberwart* Gemeinde des Arbeitsortes Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau Summe Auspendler in andere Gemeinde in Oberwart Auspendler nach Bundesland Wien Gemeinde des Wohnortes Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pink Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau Summe Einpendler aus anderer Gemeinde in Oberwart * aufgeführt sind nur Pendlerrelationen, wo mindestens 20 Personen pendeln Quelle: VZ

58 Anhang 4: Pendlermatrix der Schülerpendler Matrix der Schülerpendler innerhalb des Bezirks Oberwart Schulgemeinde * Schulgem. ausserhalb Bezirk Oberwart * Bad Tatzmannsdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau Summe innerhalb Oberwart Eisenstadt Eberau Güssing Stegersbach Wohngemeinde Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eis Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenlan Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pink Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau Summe * aufgeführt sind nur Schulgemeinden, wohin aus dem Bezirk Obewart mindestens 10 Schüler pendeln Quelle: VZ

59 Anhang 5: Übersicht der bestehenden Bahn- und Buslinien im Bezirk Oberwart R68 Wiener Neustadt - Friedberg - Oberwart ÖBB-Bahn 1158 Südtiroler Platz - Oberpullendorf - Lockenhaus - Rechnitz ÖBB-Postbus, NÖ-Süd 1772 Edlitz - Kirchschlag i.d.b.w - Bad Tatzmannsdorf ÖBB-Postbus, NÖ-Süd 1824 Lockenhaus - Oberpullendorf - Wulkaprodersdorf - Eisenstadt ÖBB-Postbus, NÖ-Süd 1848 Deutschkreuz - Weppersdorf - Drassmarkt - Bernstein ÖBB-Postbus, NÖ-Süd 6508 Fürstenfeld - Markt Allhau ÖBB-Postbus, Hartberg 6554 Bad Tatzmannsdorf - Hartberg ÖBB-Postbus, Hartberg 7860 Wien - Wr Neustadt - Kirchschlag - Markt Neuhodis Mikes Verkehrsbetriebe 7900 Wien - Oberwart - Güssing - Jennersdorf Südburg Kraftwagen 7903 Güssing - Stegersbach - Oberwart Sagmeister Reisen 7904 Oberpullendorf - Bernstein - Oberwart - Pinkafeld Südburg Kraftwagen 7905 Wolfau - Markt Allhau - Pinkafeld - Oberwart Südburg Kraftwagen 7906 Stadtverkehr Pinkafeld Südburg Kraftwagen 7907 Güssing - Oberwart Südburg Kraftwagen 7908 Oberwart - Kohfidisch - Deutsch Schützen - Strem Südburg Kraftwagen 7910 Oberschützen - Oberwart - Podler / Rechnitz Südburg Kraftwagen 7912 Oberschützen - Oberwart - Stegersbach / Neuberg Südburg Kraftwagen 7914 Oberwart - Jabing - Grosspetersdorf / Kohfidisch - Badersdorf Südburg Kraftwagen 7916 Oberwart - Glashütten Südburg Kraftwagen 7919 Oberwart - Pinkafeld - Oberschützen Südburg Kraftwagen 7920 Oberwart - Schmiedrait / Grodnau - Dreihütten Südburg Kraftwagen 7922 Oberwart - Rechnitz Ziegler Reisen 7925 Stadtverkehr Oberwart Südburg Kraftwagen 7932 Neuhaus - Mischendorf - Kohfidisch Schuch Autoreisen 7934 Oberwart - Pinkafeld - Friedberg Südburg Kraftwagen 7935 Ortsverkehr Grosspetersdorf Schuch Autoreisen 7942 Hochart - Pinkafeld - Oberschützen Südburg Kraftwagen 7990 Eisenstadt - Oberpullendorf - Oberwart - Jennersdorf Südburg Kraftwagen 55

60 Anhang 6: Übersicht Antworten aus Fragebogenrücklauf Gemeinde Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf- Kitzladen Geschäfte für den Einkauf des täglichen Bedarfs 2 Bad Tatzmannsdorf 2 Jormannddorf Geschäfte für anderen als den täglichen Bedarf 7 Bad Tatzmannsdorf 1 Jormannsdorf Arzt, Apotheke oder sonstige Gesundheitseinrichtungen 9 Bad Tatzmannsdorf 1 Sulzriegel Freizeiteinrichtungen mit überörtlicher Bedeutung 4 Bad Tatzmannsdorf 3 Jormannsdorf 1 Sulzriegel andere Einrichtungen (soziale, Verwaltung, etc.) mit überörtlicher Bedeutung Hauskrankenpflege und Sozieldienste Oberwart wichtigste auswärtigen Orte für Einkauf, Arztbesuche etc. 1. Oberwart 2. Pinkafeld Grosspetersdorf 2. Kohfidisch 1 Eisenberg 1 Deutsch-Schützen 1St. Katrein in Ortsteilen Hannersdorf und Burg Gewerbebetriebe 1 Deutsch-Schützen Tennisplätze in Deutsch-Schützen, Mehrzweckhalle und dörflicher Naturpark in Eisenberg - - Badesee+Camping Burg - 1. Oberwart 2. Güssing 3. Grosspetersdorf - 1. Grosspetersdorf 2. Oberwart in Jabing Oberwart 2. Grosspetersdorf grössere Wohn- oder Geschäftsüberbauungen in den letzten 5 Jahren entstanden / im Bau / geplant Wohnungen geplant Einrichtungen, die touristisch von Bedeutung sind? (Hotels, touristische Angebote, etc.) Kurbad, Hotels, Therme, Reiter s Ressort, Kurverwaltung, Mostschank, 4 Konditoreien, 3 Museen, 2 Galerien Wichtigste Schulen Hauptschule, EORG und GYM Oberschützen Div. Schulen in Oberwart und Pinkafeld 4 Wohnungen Mehlspeiskuchl Bischof Kohfidisch (Volks-, Hauptschule, KG) Oberwart (höhere Schulen, Gymnasium) Oberschützen (Gymnasium) Güssing u. Pinkafeld (höhere Schulen) - - Hauptschule Eberau Fachschulen in Oberwart, Pinkafeld, Güssing und Stegersbach 8 Wohnungen in Hannersdorf und 4 Wohnungen in Burg Tennis, Minigolf, Ballspiele beim Badesee in Burg Hannersdorf (Volksschule) Grosspetersdorf (Hauptschule) Oberschützen (Gymnasium) Oberwart (HAK und HASCH) Pinkafeld (HTBL) Busverbindungen sind vorhanden. 12 Wohnungen - Oberwart Pinkafeld Oberschützen 2 Litzelsdorf - 1 Litzelsdorf - - Oberwart - Konditorei mit Pension Volksschule, Schulbusverkehr gegeben 3 Loipersdorf - Ordinationsstunden bei Arzt 2x pro Woche Geführte Wanderungen in Lafnitzauen Info-Zentrum im Gemeindeamt Grafenschachen Markt Allhau Pinkafeld Oberwart Hartberg 5 Wohnung ab 2006 Lafnitzauen Markt Allhau Pinkafeld Oberwart Oberschützen Wünsche oder Anliegen - Erschliessung Burgenland Therme mit ÖV - Weitere Haltestelle für Disco-Bus (auch in Jormannsdorf)

61 Gemeinde Geschäfte für den Einkauf des täglichen Bedarfs Geschäfte für anderen als den täglichen Bedarf Arzt, Apotheke oder sonstige Gesundheitseinrichtungen Freizeiteinrichtungen mit überörtlicher Bedeutung andere Einrichtungen (soziale, Verwaltung, etc.) mit überörtlicher Bedeutung wichtigste auswärtigen Orte für Einkauf, Arztbesuche etc. grössere Wohn- oder Geschäftsüberbauungen in den letzten 5 Jahren entstanden / im Bau / geplant Einrichtungen, die touristisch von Bedeutung sind? (Hotels, touristische Angebote, etc.) Wichtigste Schulen Wünsche oder Anliegen Mariasdorf 2 Mariasdorf 0 Neustift bei Schl. 0 Bergwerk 0 Grodnau 2 Tauchen 1 Mariasdorf 1 Mariasdorf Fussball+Eisschützen Mariasdorf, Fitness Grodnau, Eisschützen Tauchen - 1. Oberwart 2. Oberschützen 3. Bad Tatzmannsdorf 4. Bernstein 5. Pinkafeld - Kirche Mariasdorf Oberschützen und Bernstein (Hauptschule) Oberschützen (Gymnasium) Pinkafeld (HTBL, Hauswirtschaft) Oberwart (HBLA, HAK, Handel) Div. Angaben zu Ortsteilen und Schulen. In Schulferien besteht für manche Ortsteile keine Busverbindung nach Bad Tatzmannsdorf, Oberschützen, Bernstein und Oberwart. Markt Allhau in Markt Allhau und Buchschachen in Markt Allhau 4 in Markt Allhau Markt Allhau (Fussball, Eisteich, Tennis) Buchschachen: (div Ballspiele, Kultur in Dorfscheune, Naturbühne) 2 Vereine 1. Oberwart 2. Unterwart 3. Hartberg 4. Graz Markt Allhau (1 Firmengründung, 3 Siedlungshäuser und Einfamilienhäuser) Ferienwohnungen und Gasthäuser in Markt Allhau und Buchschachen Markt Allhau (Volksschule+Hauptschule) Buchschachen (VS) Busse für Schülertransport benötigt. Schülertransporte werden durchgeführt von Postbus, Dr. Richard und Igler Wolfau Markt Neuhodis Mischendorf 1 Mischendorf 1 Rohrbach 1 Kotezicken - Ordinationsstunden bei Arzt in Gde Mischendorf Mo Uhr Kohfidisch 2. Grosspetersdorf 3. Oberwart Wohnhausanlage mit 33 Wohnungen in Mischendorf - Hauptschule in Kohfidisch Gymnasien in Oberschützen und Güssing höhere Berufsschulen in Oberwart u. Pinkafeld - Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland 4 Oberdorf - 1 Oberdorf Oberwart 2. Unterwart 3. Olbendorf 4. Güssing 5. Stegersbach 8 Wohnungen in Oberdorf Ferienwohnungen und 1 Pension in Oberdorf Oberwart (Hauptschule, Polytech, Gym, KG, Handel, Krankenpfl, Tourismus) Oberschützen (Gymnasium) - Oberschützen 4 Oberschützen 23 Oberschützen 4 Oberschützen Oberschützen (Kulturzentrum, Freibad, Loipe, Walkingarena in der Grossgemeinde) Bad Tatzmannsdorf (Burgenlandtherme) Oberschützen (KG, Volksschule, Sporthauptschule, Musikschule, Bundesgymnasium, Uni für Musik und Kunst) Oberwart (Volksschule Unterschützen 1. Oberwart 2. Pinkafeld Oberschützen: Bauplätze und Reihenhäuser Sonnseitn, 31 Wohnungen Unterschützen 18 Wohnungen Willersdorf: 8 Wohnungen Oberschützen: Hotel, Zimmervermietung, Camping Bad Tatzmannsdorf: Thermenhotel Div. Schulen in Oberschützen (siehe Fragebogen). Zu allen Schulen ist ein Busangebot notwendig. - Oberwart Pinkafeld 14 Pinkafeld 45 Pinkafeld 18 Pinkafeld Allwetterbad, div. Sportanlagen, Kunsteisbahn, Tennis, Tontaubenschiessanl, Hundeabrichtpl, Billard, Sportflugplatz 2 Pflegeheime, 2 Krankenpflege 1. Oberwart 2. Hartberg 3. Friedberg 4. Wien 5. Graz 9 Geschäfte und 60 Wohnungen 1 Stadthotel, 3 Pensionen, 3 Pizzeria, 1 Haubenlokal, 1 Kino, 4 Cafe, 5 Pub, 8 Gasthäuser, 1 China Restaurant, 1 Koreanisches Restaurant Volksschule, Hauptschule, Landesberufsschule, HTBL, Sozialschule, Wirtschaftliche Fachschule, Fachhochschule - 58

62 Gemeinde Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau Geschäfte für den Einkauf des täglichen Bedarfs Geschäfte für anderen als den täglichen Bedarf Arzt, Apotheke oder sonstige Gesundheitseinrichtungen Freizeiteinrichtungen mit überörtlicher Bedeutung 5 Rechnitz 26 Rechnitz 7 Rechnitz Naturpark Geschriebenstein, Badesee andere Einrichtungen (soziale, Verwaltung, etc.) mit überörtlicher Bedeutung wichtigste auswärtigen Orte für Einkauf, Arztbesuche etc. 2 Altersheim, KG 1. Oberwart in Riedlingsdorf - 3 Riedlingsdorf - Sozialverein Burgenland im Gemeindezentrum in Rotenturm, Siget und Spitzzicken nur im Betriebsgebiet in Weiden, Zuberbach und Rumpersdorf 2. Pinkafeld 3. Güssing 4. Grosspetersdorf 5. Hartberg 1. Oberwart 2. Pinkafeld 3. Hartberg 1 Rotenturm 1 Rotenturm Oberwart 2. Grosspetersdorf nur Gasthäuser, Mühle, ansonsten im Betriebsgebiet grössere Wohn- oder Geschäftsüberbauungen in den letzten 5 Jahren entstanden / im Bau / geplant Einrichtungen, die touristisch von Bedeutung sind? (Hotels, touristische Angebote, etc.) 35 Wohnungen 4 Pensionen, 2 Ferienwohnungen, 1 Jugendgästehaus, 1 Pfadfinderlager, Badesee, Campingplatz, Buschenschenken, geführte Wanderungen im Naturpark Geschriebenstein, Wein- u. Jagdlehrpfad, Vinothek, Aussichtswarte am Geschriebenstein, Stiefelmachermuseum, Tennisplätze etc. 18 Wohnungen erstellt, 56 Wohnungen geplant je 4 Wohnungen in Rotenturm und Siget 1 Gasthaus mit 4 Betten Schloss Rotenturm Wichtigste Schulen Volks-, Haupt- u. Musikschule in Rechnitz, Gymnasien in Oberschützen, Berufsbildende mittlere u. höhere Schulen in Oberwart u. Pinkafeld; Berufsschulen in Oberwart, Pinkafeld, Eisenstadt, Mattersburg, etc. Div. Schulen in Pinkafeld, Oberwart und Oberschützen Hauptschule, Handelsakademie und Handelsschule, HBLA in Oberwart Hauptschule, BRG, EORG in Oberschützen HTBLA in Pinkafeld ev. Hauptschule in Großpetersdorf Oberwart 8 Wohnungen div. Betriebe im Betriebsgebiet - Schulen in Oberwart Oberwart - Podler: Gasthaus Sämtliche Schulen in 2. Grosspetersdorf Weiden: Oberwart, Gymnasium 3. Stadtschlaining Seminarzentrum Oberschützen, Hauptschulen Großpetersdorf, 4. Rechnitz Rechnitz und Stadtschlaining 1 Weiden - Seminarzentrum in Weiden 4 Wolfau 2 Wolfau 1 Wolfau Freibad, Tennis - 1. Oberwart 2. Hartberg 16 Wohnungen erstellt, 19 bewilligt, Betriebsgebiet Wolfau: 170 Arbeitsplätze Freibad in Pinkafeld und Oberwart Wünsche oder Anliegen - - Tägliche Busverbindungen nach Oberwart aus allen 11 Ortsteilen der Gemeinde Weiden mind. 1-2 x täglich hinund retour. Anliegen: Anbindung Hartberg 59

63 Anhang 7: Zuordnung der Linien zu den Angebotsstufen Linie Erschlossene Ortschaften Einwohner Anteil erschlossene Einwohner Total erschl. Einwohner Funktion Betriebliche Verknüpfung Anzahl Fzge erschl. Einw. pro Fzg bei 60'-Takt Linientyp wichtige Erschliessungspunkte Zubringerlinie Angebotsstufe 10 Pinkafeld 4'840 30% 1'452 Anschluss an G1 in Oberwart '373 Riedlingsdorf 1'633 75% 1'225 und Pinkafeld 75%-Haupterschliessung Riedlingsdorf Hautplinie stündlich täglich 1 Oberwart 6'442 8% 515 3' Grafenschachen % 185 Teilerschliessung von Loipersdorf und Loipersdorf % 381 Buchschachen Kitzladen % 123 Verbindung nach Oberwart auch für Buchschachen % 225 Grafenschachen Oberwart 6'442 0% Loipersdorf und Kitzladen können ab der Hautpstrasse nur ungenügend erschlossen werden (Annahme: Linien 17 und 31 zusammen 60%). Nebenlinie zweistündlich Mo-Sa 5 12 St. Martin % 254 Burg Schlaining Oberwart 6'442 8% 515 Seminarhotel 23 Haupterschliessung für die an der Linie liegenden Ortschaften. Drumling % 202 Anschluss an Linie G1 in 24 Wichtige Zubringerlinie zum Regionalzentrum Stadtschlaining % 522 Oberwart und und touristische Bedeutung für den Grosspetersdorf Tagesausflugverkehr und Zubringer zum Altschlaining % 308 Seminarhotel Neumarkt % '462 Hauptlinie stündlich ganzjährig und ganze Woche 1 Grosspetersdorf 2'519 5% 126 2' Markt Allhau 1'206 70% Haupterschliessung Markt Allhau. Oberwart 6'442 8% 515 Verbindungslinie Hartberg - Oberwart Hartberg 3'920 10% 392 1' '192 Hauptlinie stündlich Mo - Fr, WE ausgedünnt 2 14 Bad Tatzmannsdorf % 63 Burg Schlaining Drumling % 50 Seminarhotel 16 touristisch wichtige Verbindungslinie zwischen Stadtschlaining % 224 Bad Tatzmannsdorf, Burg Schlaining und touristischer Schwerpunkt Bad Wandergebiet Oberkohlstätten Goberling % 42 Tatzmannsdorf Glashütten % Hauptlinie stündlich während Saisonzeiten zwischen Bad Tatzmannsdorf und Stadtschlaining. Ab Stadtschlaining und in Zwischensaison ausgedünnt 3 / 4 15 Pinkafeld 4'840 15% 726 Anschluss an Linie G1 in 14 Schnellste Verbindung zwischen der Linie G1 Oberschützen % 297 Pinkafeld und dem touristischen Schwerpunkt Bad Tatzmannsdorf Bad Tatzmannsdorf % 125 touristischer Schwerpunkt Bad Sulzriegel % 146 Tatzmannsdorf Haupterschliessung Sulzriegel 1 1'294 Hauptlinie stündlich ganzjährig 1 Jormannsdorf 545 0% 0 1'294 Schulstandort Oberschützen Anschluss für Sulzriegel nach Oberwart 16 Schönherrn % Schulstandort Oberschützen Oberweinberg % Schreibersdorf % 233 touristischer Schwerpunkt Bad Wiesfleck % 635 Tatzmannsdorf Pinkafeld 4'840 15% 726 Schloss Rotenturm Oberschützen % 99 Haupterschliessung Schönherrn, Oberweinberg, Schreibersdorf, Wiesfleck, Jormannsdorf, Unterwart und Neuberg. 70% der Erschliessung von Rotenturm, Jabing, Rohrbach, Gross-/Kleinbachselten, Mischendorf und 40% Güttenbach Jormannsdorf % 545 Bad Tatzmannsdorf % 219 Oberwart 6'442 15% 966 Unterwart % '984 Hauptlinie stündlich täglich 1 Rotenturm % 648 Jabing % 519 Rohrbach % 224 Grossbachselten % 109 Kleinbachselten % 108 Mischendorf % 380 Güttenbach 1'026 40% 410 Neuberg 1' % 1'072 St. Michael % 167 7'936 60

64 Linie Erschlossene Ortschaften Einwohner Anteil erschlossene Einwohner Total erschl. Einwohner wichtige Erschliessungspunkte Zubringerlinie Funktion Betriebliche Verknüpfung Anzahl Fzge erschl. Einw. pro Fzg bei 60'-Takt 17 Grafenschachen % Die Linie hat reine Netzergänzungsfunktion und Anschluss an Verbindung Loipersdorf % 190 nach Hartberg in Markt Allhau verläuft nur auf einer Nebenrelation (nicht auf nicht im Kitzladen % 62 die Hauptnachfrageziele ausgerichtet). Grundtakt aber im Markt Allhau 1'206 10% 121 Eine gewisse Bedeutung kommt ihr als Tagesfahrplan Wolfau 1'357 10% Zubringer zur Verbindung nach Hartberg z.b. für den Einkaufsverkehr zu 18 Eisenzicken % 240 Haupterschliessung Eisenzicken, Spitzzicken Spitzzicken % 179 und Siget Siget i.d. Wart % 274 Rotenturm % % der Erschliessung von Rotenturm und Jabing Jabing % 223 Gemeindeinterne Verbindungen Rotenturm Grosspetersdorf 2'519 0% 0 1' Markt Allhau 1'206 20% 241 Anschluss an Teilerschliessung Buchschachen (60%), 1 1'229 Buchschachen % 338 Verdichtungskurse der Linie Riedlingsdorf (25%) und Markt Allhau (20%) G1 in Pinkafeld Riedlingsdorf 1'633 25% 408 Pinkafeld 4'840 5% 242 1' Miedlingsdorf % 243 Anschluss an Linie G1 in 23 Haupterschliessung Miedlingsdorf, Podler, '228 Grosspetersdorf nur in einer Podler % 80 Richtung (Rechnitz --> G1) 26 Weiden, Markt Neuhodis. 50% der Erschliessung von Rechnitz Weiden % 88 bzw. an Linie 60 Markt Neuhodis % 613 Rechnitz 3'237 45% 1'457 Grosspetersdorf 2'519 5% 126 2' Neustift a.d.lafnitz % 627 Schlanker Anschluss von Haupterschliessung Neustift a.d. Lafnitz, 1 2'110 Kroisegg % 252 Hochart an die G1 in Pinkafeld Nord (neue Kroisegg, und Hochart Grafenschachen % 648 Haltestelle erforderlich) Teilerschliessung von Grafenschachen (70%) Pinkafeld 4'840 5% 242 Hochart % 341 2'110 Anschluss von Grafenschachen an G1 in Pinkafeld mit 18 min Übergangszeit 22 Grodnau % 200 Haupterschliessung Neustift, Bergwerk und Bergwerk % 87 Grodnau Neustift b Schlaining % 80 Stadtschlaining 746 0% Zubringer zu Linie 12 = schnellste Verbindung nach Oberwart 23 Althodis % 126 Anschluss an Linie 20 nach Haupterschliessung Althodis, Unterpodgoria, Unterpodgoria % 44 Rechnitz Oberpodgoria, Rumpersdorf, Allersgraben, Mönchmeierhof, Allersdorf, Zuberbach Oberpodgoria % 120 Rumpersdorf % 94 Allersgraben % 47 Mönchmeierhof % 82 Allersdorf % 57 Weiden % 38 Zuberbach % Goberling % 377 Anschluss an Linie 12 in Haupterschliessung Goberling, '653 Unterkohlstätten % 239 Stadtschlaining und somit Unterkohlstätten, Oberkohlstätten, Glashütten, Anschluss an G1 in Oberwart Holzschlag Oberkohlstätten % 201 Glashütten % 119 Holzschlag % 337 1'273 Linientyp Angebotsstufe Nebenlinie zweistündlich auch an Samstagen 5 Nebenlinie zweistündlich Mo - So 4 Hauptlinie stündlich Mo - Fr, am Wochenende ausgedünnt 2 Hauptlinie Stundentakt täglich 1 Hauptlinie stündlich Hochart-Grafenschachen, alternierend nach Kroisegg bzw. Neustift 1 Nebenlinie zweistündlich Mo - So 4 Nebenlinie zweistündlich Mo - So 4 Hauptlinie stündlich bis Unterkohlstätten, alternierend nach Holzschlag bzw. Oberkohlstätten-Glashütten Mo-Fr. An Wochenenden zweistündlich. 2 / 4 61

65 Linie Erschlossene Ortschaften Einwohner Anteil erschlossene Einwohner Total erschl. Einwohner wichtige Erschliessungspunkte Zubringerlinie Funktion Betriebliche Verknüpfung Anzahl Fzge erschl. Einw. pro Fzg bei 60'-Takt Linientyp 25 Grodnau % 134 Schulstandort Oberschützen Netzergänzungsfunktion für Neustift, Bergwerk Bergwerk % 58 und Grodnau vor allem für den Schülerverkehr Neustift b. Schlaining % 54 Nebenlinie zweistündlich Mo-Fr Mariasdorf % 240 Oberschützen 991 0% Rechnitz 3'237 45% 1'457 Anschluss an Linie G1 in Haupterschliessung Schachendorf, Dürnbach '689 Schachendorf % 378 Grosspetersdorf nur in einer 50% der Erschliessung von Rechnitz Richtung (G1 --> Rechnitz) Dürnbach % 271 bzw. an Linie 60 Fahrplanmässig unsymmertrisch, vgl Linie 20 Hauptlinie Stundentakt täglich Grosspetersdorf 2'519 5% 126 2' Stuben % 428 zweistündlich Anschluss an Haupterschliessung Stuben, Rettenbach, 1 1'200 Rettenbach % 344 Linie 70 Redlschlag Redlschlag % 428 1'200 Nebenlinie stündliche Bedienung mit zweistündlichen Anschlüssen von/nach Oberwart Mo - Fr. Wochenende ausgedünnt 28 Dreihütten % Schulstandort Oberschützen Haupterschliessung Dreihütten, Tauchen Tauchen % 165 Mariasdorf % % der Erschliessung von Mariasdorf Anschluss an Linie 60 Jormannsdorf 545 0% 0 von/nach Oberwart Oberschützen 991 0% Nebenlinie zweistündlich Mo - So 29 Schmiedrait % 136 Schulstandort Oberschützen Haupterschliessung Schmiedrait, Aschau, Aschau % 397 Anschluss an Linie 60 Willersdorf Willersdorf % von/nach Oberwart Nebenlinie zweistündlich Mo - So 30 Rechnitz 3'237 10% 324 Landespflegeheim 20 touristische Bedeutung für Tages- und 70 Lockenhaus % Hirschenstein 25 Wochenend-ausflugverkehr (vorläufig) Geschriebenstein 26 Verbindung aus dem Raum Rechnitz in Richtung Nordburgenland Nebenlinie touristisch und als Zubringer ins Nordburgenland zweistündlich Mo-So 60 Oberschützen % 595 viele 3 2'356 Schulstandort Oberschützen Haupterschliessung Unterschützen, 60% der Unterschützen % 437 Erschliessung von Oberschützen. Hälftige Oberwart 6'442 15% 966 Erschliessung von Kleinpetersdorf, Kleinzicken, Kotezicken, Kohfidisch und Kirchfidisch. Grosspetersdorf 2'519 35% 882 Kleinpetersdorf % 141 Kleinzicken % 64 Kotezicken % 165 Kohfidisch % 398 Überregionale Linie: Hauptverbindung Güssing - Grosspetersdorf - Oberwart - Oberschützen Hauptlinie Stundentakt täglich Kirchfidisch % 225 Güttenbach 1'026 60% 616 St. Michael % 418 Deutsch Tschantschendorf % 509 Tobaj % 336 Güssing 2'637 50% 1'319 7' Grosspetersdorf 2'519 5% 126 Anschluss an Linie G1 in Haupterschliessung Badersdorf, Eisenberg, 3 1'354 Hauptlinie stündlich, an WE ausgedünnt Grosspetersdorf und in Badersdorf % 325 Kohfidisch Deutsch Schützen, Höll, Edlitz Eisenberg % 376 Verbindung aus dem unteren Pinkatal in den Deutsch Schützen % 466 Bezirk Oberwart Höll % 94 Edlitz % 114 Bildein % 373 Eberau % 368 Kulm % 169 Gaas % 354 Moschendorf % 463 Strem % 586 Urbersdorf % 248 4'062 Angebotsstufe (Sonderfall)

66 Linie Erschlossene Ortschaften Einwohner Anteil erschlossene Einwohner Total erschl. Einwohner wichtige Erschliessungspunkte Zubringerlinie Funktion Betriebliche Verknüpfung Anzahl Fzge erschl. Einw. pro Fzg bei 60'-Takt Linientyp 63 Kohfidisch 885 0% 0 Haupterschliessung Harmisch, Kroatisch und Harmisch % 138 Anschluss an Linie G1 in Kohfidisch Deutsch Ehrensdorf St.Katrein % 139 Nebenlinie zweistündlich. Mo - So Kroatisch Ehrensdorf % 91 Deutsch Ehrensdorf % Grosspetersdorf 2'519 0% 0 Anschluss an Linie 60 in Haupterschliessung Schandorf, Höll, Winten Nebenlinie zweistündlich. Mo - So Dürnbach % 68 Grosspetersdorf Schachendorf % 95 Schandorf % 310 Burg % Lockenhaus % 422 G1 Überregionale Linie mit '007 Hauptlinie stündlich täglich Günseck % 194 Anschluss an Linie G1 in Oberwart 11 Verlängerungsmöglichkeit ins Nordburgenland Bernstein 1' % 1' Bad Tatzmannsdorf % %-Haupterschliessung Kemeten, Litzelsdorf und in Bezirk Güssing von Ollersdorf bis Oberwart 6'442 15% Güssing Kemeten 1'529 50% 765 Litzelsdorf 1'151 50% 576 Ollersdorf % 492 Stegersbach 2'380 50% 1'190 Rauchwart % 232 St. Michael % 334 Güssing 2'637 50% 1'319 7' Oberwart 6'442 8% 515 Anschluss in Kemeten an G2 50%-Haupterschliessung Kemeten, 100% '415 Hauptlinie stündlich täglich Kemeten 1'529 50% 765 Linie G2 Haupterschliessung Wolfau, Wörterberg, Stinatz Wolfau 1'357 90% 1'221 Wörterberg % 248 Stinatz 1'409 50% 705 3' Neuhaus % 241 Anschluss in Grosspetersdorf Haupterschliessung Neuhaus Nebenlinie zweistündlich. Mo - So Olbendorf 1'394 30% an Linie G1 Teilerschliessung Olbendorf (Ortsteil Tulmen) 83 Oberwart 6'442 8% 515 Anschluss in Oberwart an G1 Haupterschliessung Oberdorf, 70% '695 Hautplinie stündlich. An WE ausgedünnt Unterwart 724 0% 0 Erschliessung Olbendorf Oberdorf 1' % 1'102 Olbendorf 1'394 70% 976 2' Grosspetersdorf 2'519 5% 126 Anschluss an Linie 60 in Ergänzungslinie, die die Verbindung von Nebenlinie zweistündlich. Mo - Fr Rohrbach % 96 Grosspetersdorf Mischendorf nach Grosspetersdorf und nach Kohfidisch herstellt Grossbachselten % 47 Kleinbachselten % 46 Mischendorf % 163 Kohfidisch 885 5% Grosspetersdorf 2'519 5% 126 Anschluss an G1 in Haupterschliessung Welgerdorf, Hannerdorf, 1 1'323 Hautplinie stündlich. An WE ausgedünnt Welgersdorf % 375 Grosspetersdorf Burg, Woppendorf Hannersdorf % 443 Burg % 232 Woppendorf % 147 1'323 Angebotsstufe

67 Südburgenland - Bezirk Oberwart Anhang 8: Grafische Fahrpläne der Linien 27 sowie 14 und Bad Tatzmannsdorf - Glashütten / Stadtschlaining - Holzschlag/Glashütten Holzschlag Glashütten Unterkohlstätten Goberling Stadtschlaining Bad Tatzmannsdorf Stuben - Bernstein - Redlschlag - Kalteneck stündlich alternierender Umlaufsinn, damit zweistündlich Anschluss in Bernstein Redlschlag Bernstein Lockenhaus Oberwart Stuben

68 Anhang 9: Leistungsberechnungen Vollausbau gemäss Kapitel 4 Linie Anzahl Fahrzeuge Angebots- Stufe km Std. Mo-Fr Kurspaare pro Tag Std. Sa Std. So + Feiert. Tage pro Jahr: G '492'764 52' G '925'371 34' '166 3' '495 3' '861 7' '305 6' '984 3' '106 1' '711 4' '049 19' '931 2' '208 4' '090 4' '216 5' '448 4' '229 3' '276 6' '035 2' ' '101 1' '010 2' '210 4' '476 4' '303 3' '971 3' '617 3' '078 14' '980 12' '767 3' '033 3' '971 19' '287 7' '684 2' '800 6' '641 2' '820 4' Total '791' ' = Angebot in Hauptsaison. In Zwischensaison 8/7/6 Std Mittlere Systemgeschwindigkeit: 36.4 km/h Mittlere Fahrzeugleistung pro Jahr: 174'854 km/fzg. Total Tage pro Jahr km-leistung pro Jahr Std. Schultage Std.- Leistung pro Jahr Umlaufgeschwindigkeit km/h 65

69 Bezirksinterne Leistungen bei Vollausbau Leistungen nur innerhalb Bezirk Oberwart Linie Std. Schultage Angebots- Stufe km Std. Mo-Fr Kurspaare pro Tag Std. Sa Std. So +Feiert. Total Tage pro Jahr km-leistung pro Jahr Std.-Leistung pro Jahr Prozentuale Kostenanteile Anzahl Fahrzeuge Umlaufgeschwindigkeit km/h Tage pro Jahr: G '825 14' % 17 G '966 4' % '166 3' % '495 3' % '861 7' % '385 6' % '939 2' % '106 1' % '711 4' % '980 19' % '931 2' % '208 4' % '090 4' % '216 5' % '448 4' % '229 3' % '276 6' % '035 2' % ' % '101 1' % '010 2' % '210 4' % '476 4' % '303 3' % '971 3' % '617 3' % '468 9' % '625 4' % '720 3' % '033 3' % '565 14' % '287 7' % '208 2' % '625 6' % '641 2' % '820 4' % 22 Total Bez. Oberwart '752' ' % 26 Anteil bezirksintern 79% 49% 68% Mittlere Systemgeschwindigkeit: 26.1 km/h Mittlere Fahrzeugleistung pro Jahr: 108'009 km/fzg. 66

70 Betriebsleistungen der ersten Ausbaustufe Linie Std. Schultage Angebots- Stufe km Std. Mo-Fr Kurspaare pro Tag Std. Sa Std. So +Feiert. Tage pro Jahr: '420 11' '166 4' '861 7' '711 4' '367 13' '210 4' '468 9' '726 9' '287 7' Total '987'218 74' = Angebot in Hauptsaison. In Zwischensaison 8/7/6 Std Mittlere Systemgeschwindigkeit: 26.9 km/h Mittlere Fahrzeugleistung pro Jahr: 132'481 km/fzg. Total Tage pro Jahr km-leistung pro Jahr Std.-Leistung pro Jahr Anzahl Fahrzeuge Umlaufgeschwindigkeit km/h 67

71 Anhang 10: Fahrplanbeispiele Die folgenden Beispiele zeigen Fahrpläne, die auf der Netzgrafik (Abbildung 13) basieren und die Kurszahlen enthalten, die den Leistungsberechnungen (Anhang 9) zugrunde liegen. Verbindung von Deutsch Schützen nach Bad Tatzmannsdorf und zurück Montag bis Freitag 61 G1 70 Güssing ab 05:14 06:14 07:14 08:14 09:14 10:14 11:14 12:14 13:14 14:14 15:14 16:14 17:14 18:14 Deutsch Schützen ab 06:01 07:01 08:01 09:01 10:01 11:01 12:01 13:01 14:01 15:01 16:01 17:01 18:01 19:01 Eisenberg 06:05 07:05 08:05 09:05 10:05 11:05 12:05 13:05 14:05 15:05 16:05 17:05 18:05 19:05 Badersdorf 06:15 07:15 08:15 09:15 10:15 11:15 12:15 13:15 14:15 15:15 16:15 17:15 18:15 19:15 Grosspetersdorf an 06:25 07:25 08:25 09:25 10:25 11:25 12:25 13:25 14:25 15:25 16:25 17:25 18:25 19:25 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 06:25 07:25 08:25 09:25 10:25 11:25 12:25 13:25 14:25 15:25 16:25 17:25 18:25 19:25 Oberwart an 06:40 07:40 08:40 09:40 10:40 11:40 12:40 13:40 14:40 15:40 16:40 17:40 18:40 19:40 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 06:43 07:43 08:43 09:43 10:43 11:43 12:43 13:43 14:43 15:43 16:43 17:43 18:43 19:43 Bad Tatzmannsdorf an 06:53 07:53 08:53 09:53 10:53 11:53 12:53 13:53 14:53 15:53 16:53 17:53 18:53 19:53 70 G1 61 Bad Tatzmannsdorf ab 06:07 07:07 08:07 09:07 10:07 11:07 12:07 13:07 14:07 15:07 16:07 17:07 18:07 19:07 Oberwart an 06:17 07:17 08:17 09:17 10:17 11:17 12:17 13:17 14:17 15:17 16:17 17:17 18:17 19:17 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 05:20 06:20 07:20 08:20 09:20 10:20 11:20 12:20 13:20 14:20 15:20 16:20 17:20 18:20 Grosspetersdorf an 05:35 06:35 07:35 08:35 09:35 10:35 11:35 12:35 13:35 14:35 15:35 16:35 17:35 18:35 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 05:35 06:35 07:35 08:35 09:35 10:35 11:35 12:35 13:35 14:35 15:35 16:35 17:35 18:35 Badersdorf 05:45 06:45 07:45 08:45 09:45 10:45 11:45 12:45 13:45 14:45 15:45 16:45 17:45 18:45 Eisenberg 05:55 06:55 07:55 08:55 09:55 10:55 11:55 12:55 13:55 14:55 15:55 16:55 17:55 18:55 Deutsch Schützen 05:59 06:59 07:59 08:59 09:59 10:59 11:59 12:59 13:59 14:59 15:59 16:59 17:59 18:59 Güssing an 06:46 07:46 08:46 09:46 10:46 11:46 12:46 13:46 14:46 15:46 16:46 17:46 18:46 19:46 Samstag 61 G1 70 Güssing ab 06:14 08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 Deutsch Schützen ab 07:01 09:01 11:01 13:01 15:01 17:01 19:01 Eisenberg 07:05 09:05 11:05 13:05 15:05 17:05 19:05 Badersdorf 07:15 09:15 11:15 13:15 15:15 17:15 19:15 Grosspetersdorf an 07:25 09:25 11:25 13:25 15:25 17:25 19:25 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 07:25 09:25 11:25 13:25 15:25 17:25 19:25 Oberwart an 07:40 09:40 11:40 13:40 15:40 17:40 19:40 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 07:43 09:43 11:43 13:43 15:43 17:43 19:43 Bad Tatzmannsdorf an 07:53 09:53 11:53 13:53 15:53 17:53 19:53 70 G1 61 Bad Tatzmannsdorf ab 08:07 10:07 12:07 14:07 16:07 18:07 20:07 Oberwart an 08:17 10:17 12:17 14:17 16:17 18:17 20:17 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 06:20 08:20 10:20 12:20 14:20 16:20 18:20 Grosspetersdorf an 06:35 08:35 10:35 12:35 14:35 16:35 18:35 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 06:35 08:35 10:35 12:35 14:35 16:35 18:35 Badersdorf 06:45 08:45 10:45 12:45 14:45 16:45 18:45 Eisenberg 06:55 08:55 10:55 12:55 14:55 16:55 18:55 Deutsch Schützen 06:59 08:59 10:59 12:59 14:59 16:59 18:59 Güssing an 07:46 09:46 11:46 13:46 15:46 17:46 19:46 Sonntag und Feiertage 61 G1 70 Güssing ab 08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 Deutsch Schützen ab 09:01 11:01 13:01 15:01 17:01 19:01 Eisenberg 09:05 11:05 13:05 15:05 17:05 19:05 Badersdorf 09:15 11:15 13:15 15:15 17:15 19:15 Grosspetersdorf an 09:25 11:25 13:25 15:25 17:25 19:25 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 09:25 11:25 13:25 15:25 17:25 19:25 Oberwart an 09:40 11:40 13:40 15:40 17:40 19:40 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 09:43 11:43 13:43 15:43 17:43 19:43 Bad Tatzmannsdorf an 09:53 11:53 13:53 15:53 17:53 19:53 70 G1 61 Bad Tatzmannsdorf ab 09:07 11:07 13:07 15:07 17:07 19:07 Oberwart an 09:17 11:17 13:17 15:17 17:17 19:17 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Oberwart ab 08:20 09:20 11:20 13:20 15:20 17:20 Grosspetersdorf an 08:35 09:35 11:35 13:35 15:35 17:35 Umsteigen, Bus-Rendez-vous Grosspetersdorf ab 08:35 10:35 12:35 14:35 16:35 18:35 Badersdorf 08:45 10:45 12:45 14:45 16:45 18:45 Eisenberg 08:55 10:55 12:55 14:55 16:55 18:55 Deutsch Schützen 08:59 10:59 12:59 14:59 16:59 18:59 Güssing an 09:46 11:46 13:46 15:46 17:46 19:46 68

72 Verbindung von Grodnau nach Oberwart, Grosspetersdorf und Oberschützen und zurück Montag bis Freitag Bernstein 08:00 14:00 16:00 Grodnau 05:11 06:11 07:11 08:11 09:11 10:11 11:11 12:11 13:11 14:11 15:11 16:11 17:11 18:11 Bergwerk 05:14 06:14 07:14 08:14 09:14 10:14 11:14 12:14 13:14 14:14 15:14 16:14 17:14 18:14 Neustift 05:17 06:17 07:17 08:17 09:17 10:17 11:17 12:17 13:17 14:17 15:17 16:17 17:17 18:17 Mariasdorf I I 07:23 I 09:23 I 11:23 I 13:23 I 15:23 I 17:23 I Oberschützen an I I 07:30 I 09:30 I 11:30 I 13:30 I 15:30 I 17:30 I Stadtschlaining an 05:25 06:25 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 Umsteigen Stadtschlaining ab 05:30 06:30 06:30 08:30 08:30 10:30 10:30 12:30 12:30 14:30 14:30 16:30 16:30 18:30 18:30 Drumling 05:35 06:35 I 08:35 I 10:35 I 12:35 I 14:35 I 16:35 I 18:35 I Oberwart an 05:42 06:42 I 08:42 I 10:42 I 12:42 I 14:42 I 16:42 I 18:42 I Anschluss an G1 nach Wien 05:48 06:48 I 08:48 I 10:48 I 12:48 I 14:48 I 16:48 I 18:48 I Altschlaining 06:34 08:34 10:34 12:34 14:34 16:34 18:34 Neumarkt 06:38 08:38 10:38 12:38 14:38 16:38 18:38 Dornau 06:45 08:45 10:45 12:45 14:45 16:45 18:45 Grosspetersdorf an 06:50 08:50 10:50 12:50 14:50 16:50 18: Grosspetersdorf ab 06:10 08:10 10:10 12:10 14:10 16:10 18:10 Dornau 06:15 08:15 10:15 12:15 14:15 16:15 18:15 Neumarkt 06:22 08:22 10:22 12:22 14:22 16:22 18:22 Altschlaining 06:26 08:26 10:26 12:26 14:26 16:26 18:26 Anschllüsse von G1 von Wien 06:12 I 08:12 I 10:12 I 12:12 I 14:12 I 16:12 I 18:12 I Oberwart ab 06:18 I 08:18 I 10:18 I 12:18 I 14:18 I 16:18 I 18:18 I Drumling 06:25 I 08:25 I 10:25 I 12:25 I 14:25 I 16:25 I 18:25 I Stadtschlaining an 06:30 06:30 08:30 08:30 10:30 10:30 12:30 12:30 14:30 14:30 16:30 16:30 18:30 18:30 Umsteigen Stadtschlaining ab 05:35 06:35 08:35 10:35 12:35 14:35 16:35 18:35 Oberschützen ab I I 07:30 I 09:30 I 11:30 I 13:30 I 15:30 I 17:30 I Mariasdorf I I 07:37 I 09:37 I 11:37 I 13:37 I 15:37 I 17:37 I Neustift 05:43 06:43 07:43 08:43 09:43 10:43 11:43 12:43 13:43 14:43 15:43 16:43 17:43 18:43 Bergwerk 05:46 06:46 07:46 08:46 09:46 10:46 11:46 12:46 13:46 14:46 15:46 16:46 17:46 18:46 Grodnau an 05:49 06:49 07:49 08:49 09:49 10:49 11:49 12:49 13:49 14:49 15:49 16:49 17:49 18:49 Bernstein 08:00 14:00 16:00 Samstag Grodnau 06:11 08:11 10:11 12:11 14:11 16:11 18:11 Bergwerk 06:14 08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 Neustift 06:17 08:17 10:17 12:17 14:17 16:17 18:17 Stadtschlaining an 06:25 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 Umsteigen Stadtschlaining ab 06:30 06:30 08:30 08:30 10:30 10:30 12:30 12:30 14:30 14:30 16:30 16:30 18:30 18:30 Drumling 06:35 I 08:35 I 10:35 I 12:35 I 14:35 I 16:35 I 18:35 I Oberwart an 06:42 I 08:42 I 10:42 I 12:42 I 14:42 I 16:42 I 18:42 I Anschluss an G1 nach Wien 01:00 I 03:00 I 05:00 I 07:00 I 09:00 I 11:00 I 13:00 I Altschlaining 06:34 08:34 10:34 12:34 14:34 16:34 18:34 Neumarkt 06:38 08:38 10:38 12:38 14:38 16:38 18:38 Dornau 06:45 08:45 10:45 12:45 14:45 16:45 18:45 Grosspetersdorf an 06:50 08:50 10:50 12:50 14:50 16:50 18: Grosspetersdorf ab 07:10 09:10 11:10 13:10 15:10 17:10 19:10 Dornau 07:15 09:15 11:15 13:15 15:15 17:15 19:15 Neumarkt 07:22 09:22 11:22 13:22 15:22 17:22 19:22 Altschlaining 07:26 09:26 11:26 13:26 15:26 17:26 19:26 Anschllüsse von G1 von Wien 07:12 I 09:12 I 11:12 I 13:12 I 15:12 I 17:12 I 19:12 I Oberwart ab 07:18 I 09:18 I 11:18 I 13:18 I 15:18 I 17:18 I 19:18 I Drumling 07:25 I 09:25 I 11:25 I 13:25 I 15:25 I 17:25 I 19:25 I Stadtschlaining an 07:30 07:30 09:30 09:30 11:30 11:30 13:30 13:30 15:30 15:30 17:30 17:30 19:30 19:30 Umsteigen Stadtschlaining ab 07:35 09:35 11:35 13:35 15:35 17:35 19:35 Neustift 07:43 09:43 11:43 13:43 15:43 17:43 19:43 Bergwerk 07:46 09:46 11:46 13:46 15:46 17:46 19:46 Grodnau an 07:49 09:49 11:49 13:49 15:49 17:49 19:49 Sonntag Grodnau 08:11 10:11 12:11 14:11 16:11 18:11 Bergwerk 08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 Neustift 08:17 10:17 12:17 14:17 16:17 18:17 Stadtschlaining an 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 Umsteigen Stadtschlaining ab 08:30 08:30 10:30 10:30 12:30 12:30 14:30 14:30 16:30 16:30 18:30 18:30 Drumling 08:35 I 10:35 I 12:35 I 14:35 I 16:35 I 18:35 I Oberwart an 08:42 I 10:42 I 12:42 I 14:42 I 16:42 I 18:42 I Anschluss an G1 nach Wien 01:00 I 03:00 I 05:00 I 07:00 I 09:00 I 11:00 I Altschlaining 08:34 10:34 12:34 14:34 16:34 18:34 Neumarkt 08:38 10:38 12:38 14:38 16:38 18:38 Dornau 08:45 10:45 12:45 14:45 16:45 18:45 Grosspetersdorf an 08:50 10:50 12:50 14:50 16:50 18: Grosspetersdorf ab 09:10 11:10 13:10 15:10 17:10 19:10 Dornau 09:15 11:15 13:15 15:15 17:15 19:15 Neumarkt 09:22 11:22 13:22 15:22 17:22 19:22 Altschlaining 09:26 11:26 13:26 15:26 17:26 19:26 Anschllüsse von G1 von Wien 09:12 I 11:12 I 13:12 I 15:12 I 17:12 I 19:12 I Oberwart ab 09:18 I 11:18 I 13:18 I 15:18 I 17:18 I 19:18 I Drumling 09:25 I 11:25 I 13:25 I 15:25 I 17:25 I 19:25 I Stadtschlaining an 09:30 09:30 11:30 11:30 13:30 13:30 15:30 15:30 17:30 17:30 19:30 19:30 Umsteigen Stadtschlaining ab 09:35 11:35 13:35 15:35 17:35 19:35 Neustift 09:43 11:43 13:43 15:43 17:43 19:43 Bergwerk 09:46 11:46 13:46 15:46 17:46 19:46 Grodnau an 09:49 11:49 13:49 15:49 17:49 19:49 69

73 Verbindung von Wolfau nach Hartberg und nach Oberwart und zurück Montag bis Freitag Hartberg 05:35 07:35 09:35 11:35 13:35 15:35 17:35 19:35 Markt Allhau 05:52 07:52 09:52 11:52 13:52 15:52 17:52 19:52 Umsteigen Markt Allhau 05:52 07:52 09:52 11:52 13:52 15:52 17:52 19:52 Wolfau an 05:57 07:57 09:57 11:57 13:57 15:57 17:57 19: Wolfau ab 05:44 06:44 07:44 08:44 09:44 10:44 11:44 12:44 13:44 14:44 15:44 16:44 17:44 18:44 Wolfauer Berghäuser 05:46 06:46 07:46 08:46 09:46 10:46 11:46 12:46 13:46 14:46 15:46 16:46 17:46 18:46 Kemeten an 05:53 06:53 07:53 08:53 09:53 10:53 11:53 12:53 13:53 14:53 15:53 16:53 17:53 18:53 Anschluss an G2 nach Wien 05:54 06:54 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kemeten ab 05:54 06:54 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kreisel Steinbrückl 05:59 06:59 07:59 08:59 09:59 10:59 11:59 12:59 13:59 14:59 15:59 16:59 17:59 18:59 Oberwart an 06:08 07:08 08:08 09:08 10:08 11:08 12:08 13:08 14:08 15:08 16:08 17:08 18:08 19:08 Umsteigen Oberwart ab 06:11 07:11 08:11 09:11 10:11 11:11 12:11 13:11 14:11 15:11 16:11 17:11 18:11 19:11 Unterschützen 06:19 07:19 08:19 09:19 10:19 11:19 12:19 13:19 14:19 15:19 16:19 17:19 18:19 19:19 Oberschützen 06:26 07:26 08:26 09:26 10:26 11:26 12:26 13:26 14:26 15:26 16:26 17:26 18:26 19:26 Oberschützen 06:34 07:34 08:34 09:34 10:34 11:34 12:34 13:34 14:34 15:34 16:34 17:34 18:34 19:34 Unterschützen 06:41 07:41 08:41 09:41 10:41 11:41 12:41 13:41 14:41 15:41 16:41 17:41 18:41 19:41 Oberwart an 06:49 07:49 08:49 09:49 10:49 11:49 12:49 13:49 14:49 15:49 16:49 17:49 18:49 19:49 Umsteigen Oberwart ab 06:52 07:52 08:52 09:52 10:52 11:52 12:52 13:52 14:52 15:52 16:52 17:52 18:52 19:52 Kreisel Steinbrückl 07:01 08:01 09:01 10:01 11:01 12:01 13:01 14:01 15:01 16:01 17:01 18:01 19:01 20:01 Kemeten an 07:06 08:06 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Anschluss an G21 von Wien 07:06 08:06 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Kemeten ab 07:07 08:07 09:07 10:07 11:07 12:07 13:07 14:07 15:07 16:07 17:07 18:07 19:07 20:07 Wolfauer Berghäuser 07:14 08:14 09:14 10:14 11:14 12:14 13:14 14:14 15:14 16:14 17:14 18:14 19:14 20:14 Wolfau an 07:16 08:16 09:16 10:16 11:16 12:16 13:16 14:16 15:16 16:16 17:16 18:16 19:16 20:16 Wolfau ab 06:03 08:03 10:03 12:03 14:03 16:03 18:03 20:03 Markt Allhau 06:08 08:08 10:08 12:08 14:08 16:08 18:08 20:08 Umsteigen Markt Allhau 06:08 08:08 10:08 12:08 14:08 16:08 18:08 20:08 Hartberg 06:25 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 20:25 Samstag Hartberg 07:35 09:35 11:35 13:35 15:35 17:35 Markt Allhau 07:52 09:52 11:52 13:52 15:52 17:52 Umsteigen Markt Allhau 07:52 09:52 11:52 13:52 15:52 17:52 Wolfau an 07:57 09:57 11:57 13:57 15:57 17: Wolfau ab 06:44 07:44 08:44 09:44 10:44 11:44 12:44 13:44 14:44 15:44 16:44 17:44 18:44 Wolfauer Berghäuser 06:46 07:46 08:46 09:46 10:46 11:46 12:46 13:46 14:46 15:46 16:46 17:46 18:46 Kemeten an 06:53 07:53 08:53 09:53 10:53 11:53 12:53 13:53 14:53 15:53 16:53 17:53 18:53 Anschluss an G2 nach Wien 06:54 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kemeten ab 06:54 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kreisel Steinbrückl 06:59 07:59 08:59 09:59 10:59 11:59 12:59 13:59 14:59 15:59 16:59 17:59 18:59 Oberwart an 07:08 08:08 09:08 10:08 11:08 12:08 13:08 14:08 15:08 16:08 17:08 18:08 19:08 Umsteigen Oberwart ab 07:11 08:11 09:11 10:11 11:11 12:11 13:11 14:11 15:11 16:11 17:11 18:11 19:11 Unterschützen 07:19 08:19 09:19 10:19 11:19 12:19 13:19 14:19 15:19 16:19 17:19 18:19 19:19 Oberschützen 07:26 08:26 09:26 10:26 11:26 12:26 13:26 14:26 15:26 16:26 17:26 18:26 19:26 Oberschützen 07:34 08:34 09:34 10:34 11:34 12:34 13:34 14:34 15:34 16:34 17:34 18:34 19:34 Unterschützen 07:41 08:41 09:41 10:41 11:41 12:41 13:41 14:41 15:41 16:41 17:41 18:41 19:41 Oberwart an 07:49 08:49 09:49 10:49 11:49 12:49 13:49 14:49 15:49 16:49 17:49 18:49 19:49 Umsteigen Oberwart ab 07:52 08:52 09:52 10:52 11:52 12:52 13:52 14:52 15:52 16:52 17:52 18:52 19:52 Kreisel Steinbrückl 08:01 09:01 10:01 11:01 12:01 13:01 14:01 15:01 16:01 17:01 18:01 19:01 20:01 Kemeten an 08:06 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Anschluss an G21 von Wien 08:06 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Kemeten ab 08:07 09:07 10:07 11:07 12:07 13:07 14:07 15:07 16:07 17:07 18:07 19:07 20:07 Wolfauer Berghäuser 08:14 09:14 10:14 11:14 12:14 13:14 14:14 15:14 16:14 17:14 18:14 19:14 20:14 Wolfau an 08:16 09:16 10:16 11:16 12:16 13:16 14:16 15:16 16:16 17:16 18:16 19:16 20:16 Wolfau ab 08:03 10:03 12:03 14:03 16:03 18:03 Markt Allhau 08:08 10:08 12:08 14:08 16:08 18:08 Umsteigen Markt Allhau 08:08 10:08 12:08 14:08 16:08 18:08 Hartberg 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 Sonntag Wolfau ab 07:44 08:44 09:44 10:44 11:44 12:44 13:44 14:44 15:44 16:44 17:44 18:44 Wolfauer Berghäuser 07:46 08:46 09:46 10:46 11:46 12:46 13:46 14:46 15:46 16:46 17:46 18:46 Kemeten an 07:53 08:53 09:53 10:53 11:53 12:53 13:53 14:53 15:53 16:53 17:53 18:53 Anschluss an G2 nach Wien 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kemeten ab 07:54 08:54 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54 18:54 Kreisel Steinbrückl 07:59 08:59 09:59 10:59 11:59 12:59 13:59 14:59 15:59 16:59 17:59 18:59 Oberwart an 08:08 09:08 10:08 11:08 12:08 13:08 14:08 15:08 16:08 17:08 18:08 19:08 Umsteigen Oberwart ab 08:11 09:11 10:11 11:11 12:11 13:11 14:11 15:11 16:11 17:11 18:11 19:11 Unterschützen 08:19 09:19 10:19 11:19 12:19 13:19 14:19 15:19 16:19 17:19 18:19 19:19 Oberschützen 08:26 09:26 10:26 11:26 12:26 13:26 14:26 15:26 16:26 17:26 18:26 19: Oberschützen 08:34 09:34 10:34 11:34 12:34 13:34 14:34 15:34 16:34 17:34 18:34 19:34 Unterschützen 08:41 09:41 10:41 11:41 12:41 13:41 14:41 15:41 16:41 17:41 18:41 19:41 Oberwart an 08:49 09:49 10:49 11:49 12:49 13:49 14:49 15:49 16:49 17:49 18:49 19:49 Umsteigen Oberwart ab 08:52 09:52 10:52 11:52 12:52 13:52 14:52 15:52 16:52 17:52 18:52 19:52 Kreisel Steinbrückl 09:01 10:01 11:01 12:01 13:01 14:01 15:01 16:01 17:01 18:01 19:01 20:01 Kemeten an 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Anschluss an G21 von Wien 09:06 10:06 11:06 12:06 13:06 14:06 15:06 16:06 17:06 18:06 19:06 20:06 Kemeten ab 09:07 10:07 11:07 12:07 13:07 14:07 15:07 16:07 17:07 18:07 19:07 20:07 Wolfauer Berghäuser 09:14 10:14 11:14 12:14 13:14 14:14 15:14 16:14 17:14 18:14 19:14 20:14 Wolfau an 09:16 10:16 11:16 12:16 13:16 14:16 15:16 16:16 17:16 18:16 19:16 20:16 70