Verkehrspolitik. Fußverkehrsstrategie für Berlin Modellprojekt 4 Fußverkehrsfreundliche Ampeln

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1 Verkehrspolitik Fußverkehrsstrategie für Berlin Modellprojekt 4 Fußverkehrsfreundliche Ampeln

2 Kurzbericht Vorwort Der Berliner Senat möchte die Ampeln noch fußgängerfreundlicher gestalten. Auf der Basis einer internationalen Recherche zu möglichen Farbbildern und alternativen Arten der Signalisierung für den Fußverkehr wurde die Umsetzung von Pilotvorhaben beschlossen. An ausgewählten Kreuzungen werden drei verschiedenartige Signalisierungen erprobt und mittels Befragung der Fußgängerinnen und Fußgänger evaluiert. Welche Varianten ausgewählt und wo diese getestet werden, wird im Folgenden kurz erläutert. Informatives Die Verkehrsampeln (im Fachjargon Lichtsignalanlagen) in Berlin sollen oft Unmögliches möglich machen. Die Fußgängerinnen und Fußgänger sollen ohne lange Wartezeiten in einem Zug die Fahrbahn queren können. Die Fahrgäste der Straßenbahnen und Busse (Öffentlicher Verkehr oder ÖV) wollen ohne zusätzliche Halte an den Ampeln schnell ihre Ziele erreichen. Kraftfahrzeugführerinnen und Kraftfahrzeugführer möchten ebenfalls nicht im Stau stehen und zügig vorankommen und für den Radverkehr gibt es die gleichen Wünsche. Deswegen sind sehr viele Verkehrsampeln in Berlin verkehrsabhängig geschaltet. Wenn sich eine Straßenbahn oder ein Bus der Ampel nähert, wird der Verkehrsablauf so organisiert, dass die Straßenbahn oder der Bus schnellstmöglich ihr Grün erhält. Natürlich nur, wenn die Wartezeiten der Anderen dadurch nicht unerträglich lang werden. 2

3 Erhalten Fußgängerinnen und Fußgänger ihr Grün, hat der parallel zu dem Fußverkehr fahrende Kraftfahrzeugverkehr ebenfalls Grün und die abbiegenden Fahrzeuge müssen an den Furten warten, so lange noch jemand die Fahrbahn quert. Die Ampeln für den Fußverkehr sind so geschaltet, dass die zu Fuß Gehenden, die in der letzten Grünsekunde die Fahrbahn betreten, sicher die andere Seite erreichen. Dieser Teil der Rotzeit für den Fußverkehr ist die Räumzeit. Erst danach erhält der querende Kfz- Verkehr die Freigabe Grün. Mehr Sicherheit und Komfort In einer umfangreichen Untersuchung wurden zwei Hauptaspekte für die Verbesserung der Fußverkehrs-signalisierung ausgemacht. Zum einen sind das Konflikte zwischen den abbiegenden Kraftfahrzeugen und den parallel dazu laufenden Fußgängerinnen und Fußgängern. Diese lassen sich durch Erweiterungen an den Lichtsignalanlagen verträglicher regeln. Zum anderen kann der Komfort für den Fußverkehr spürbar erhöht werden, indem die Wartezeiten verringert werden. Maßnahmen Folgende für Berlin geeignete Maßnahmen sollen die Sicherheit und den Komfort für zu Fuß Gehende erhöhen: Querung der Straße in einem Zug, indem die Grünzeiten für den Fußverkehr entsprechend verlängert werden. Ergänzung fehlender Fußgängerfurten. Die Kfz-Freigabe wird verkehrsabhängig abgebrochen und die Grünzeit für den Fußverkehr vorgezogen. Die Wartezeit für Fußgängerinnen und Fußgänger bei Steuerungen mit ÖV-Bevorrechtigung wird auf eine zumutbare Zeitspanne festgelegt. Verbesserung der Beleuchtung von Fußgängerfurten. 3

4 Pilotprojekte Nach einer internationalen Recherche zu möglichen Farbbildern und alternativen Signalisierungsarten für den Fußverkehr werden drei Varianten in Pilotprojekten umgesetzt und erprobt. Die Änderungen haben zum Ziel, die Verständlichkeit der Signalisierung für Fußgängerinnen und Fußgänger wie Autofahrer zu erhöhen. Grünblinken Österreich und die Niederlande machen es vor. Die letzten drei Grünsekunden des Lichtsignals für den Fußverkehr blinken. Währenddessen dürfen die Fußgängerinnen und Fußgänger noch die Fahrbahn betreten und können sie sicher queren. Wer langsamer und entspannter geht, wartet sicherheitshalber bis zur nächsten Grünzeit. So kann ungewollte Hektik beim Queren der Straße vermieden werden. Seit dem 04. Dezember 2012 wird das Grünblinken an den folgenden Kreuzungen getestet: Holzmarktstraße / Stralauer Straße / Alexanderstraße / Brückenstraße Paulstraße / Lüneburger Straße Straße des 17. Juni / Yitzhak-Rabin-Straße Rotblinken Berlin testet als erste europäische Stadt die Verwendung von Rotblinken für den Fußverkehr. Das Rotblinken wird unmittelbar nach dem Grün gesendet. Es zeigt den zu Fuß Gehenden an, dass sie die Fahrbahn sicher räumen können. Wer noch am Straßenrand steht, sollte jetzt die Straße nicht mehr betreten. Für den abbiegenden Kraftfahrzeugverkehr ist dadurch ersichtlich, dass sich die Fußgängerinnen und Fußgänger noch berechtigterweise auf der Fahrbahn befinden und die Straße in Kürze frei ist. Seit dem 22. November 2012 wird das Rotblinken an den folgenden Kreuzungen getestet: Kaiser-Friedrich-Straße / Lewishamstraße/ Stuttgarter Platz Französische Straße / Charlottenstraße Lietzenburger Straße / Joachimstaler Straße 4

5 Count-Down-Signal Ein zusätzliches Count-Down-Signal zeigt die verbleibende Zeit an, um die Fahrbahn sicher zu räumen. Der abbiegende Kraftfahrzeugverkehr erkennt, dass sich zu Fuß Gehende berechtigterweise auf der Fahrbahn befinden. Das Count-Down-Signal beginnt direkt nach dem Grün. Durch das abnehmende Trapez sehen die Fußgängerinnen und Fußgänger, dass sie noch sicher die Fahrbahn verlassen können. Die Fahrbahn darf in dieser Zeit nicht mehr betreten werden. Die Verkehrssituation ist für die Beteiligten sichtbar klarer und die Zeitintervalle sind genauer einzuschätzen. Ab dem 20. September2013 wird das Count-Down-Signal an den folgenden Kreuzungen getestet: Brandenburgische Straße / Hohenzollerndamm (Fehrbelliner Platz) Kurfürstenstraße / Leibnizstraße - Olivaer Platz Brunnenstraße / Anklamer Straße Nach Ablauf der Testphase - voraussichtlich Herbst wird auf Basis der Ergebnisse der Begleituntersuchungen über den weiteren Einsatz bzw. Betrieb der unterschiedlichen Signalisierungsformen entschieden. Kommunikation Am Köllnischen Park 3, Berlin 5

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